'"^Unterricht ‘‘/j Ml)t an C "nft einlabtt fniann> No. 6. srflaschen, hützer iger. ii Lasstt-M em Blech. 8 1 I ü schirr. >fe. Phee’s, ion. 13 WuSö'rM: -- eater Cafe Lelb' 12. Lktbr-- t» ** rt § r M s 2.ab.i", ratb N" David. 2«*‘Cs*'"” ■■4* -- t.« $,>< 'S'Ä> ’rfll* ANM- Mil AMM fit dts Sttts Gicht». Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag- «sdaetton-lmreanr l schulstr-ß- B. 18. «xpedition-dnreaur / Prei- viertÄjLhrlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar? 50 Pf. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Wir haben folgende Gerichtstage, regelmäßig Vormittags 9 Uhr beginnend, festgesetzt: I. Allgemeiner Anruftag, namentlich für Sachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit Mittwoch Vormittag. II. Civilproeeßfitzungen: r v _ 1) für die Stadt Gießen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag; 2) für die Orte Heuchelheim, Kletnlinden, Lang-Göns Mittwoch Nachmittags 3 Uhr; 3) für die Orte Mendorf a. d. Lahn, Mendorf a. d. Lba., Groß-Linden, Trais a. d. Lda. und Wteseck Samstag; 4) für die übrigen Orte Montag und Freitag. ttt (Ltrafvroreßllbunaen: Dienstag und Donnerstag. . _ ~ , IV. Außerdem sind die Sprechstunden bei der Gerichtsschreiberei: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, Mittwoch und Samstag Vormittags von 10 bis 12 Uhr. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. __ Langsdorfs. ________ politisch Wochenübersicht. Während Kaiser Wilhelm mit der Kaiserin in Baden weilt, wo sich auch der russische Kanzler Gortschako ff zum Kurgebrauche aufhält, hak der Kronprinz der Münchener Kunstausstellung einen kurzen Besuch gemacht und dann die Weiterreise nach Italien angetreten, um in Monza den König Humbert zu begrüßen und später mit der Kronprinzessin einen mehrwöchentlichen Aufenthalt in Rom zu nehmen. Der bisherige Oberprästdent von Elsaß-Lothringen, von Moller, ist nach achtjähriger, segensreicher Wirksamkeit aus seinem Amte geschieden, um dem neu ernannten Statthalter, Feldmarschall von Manteuffel, Platz zu machen, dem Herzog als Staalssecretär beigegeben ist. Unter anderen Ernennungen zu den neuen Staatsämtern befindet sich auch die des seitherigen elsässischen Abgeordneten und Redacteurs Schneegans und des Grafen Wilhelm von Bismarck, jüngsten Sohnes des Fürsten. Nach dem neuen Retchslande hat Moltke dieses Jahr seine übliche Generalstabs-Uebungsreise unternommen, um die Vertheidigung des Ober-Elsaß und des badischen Oberlandes für den Fall eines französischen Angriffs in's Auge zu fassen, und zugleich die in den letzten Jahren entstandenen festen Rbeinbrücken bei Breisach, Mülheim und Hüntngen zu besichtigen. Bei den Wahlen zum preußischen Landtage erhielten von 433 Äbaeordneten-Mandaten die Conservativen 111, die Fretconservattven 43, das Centrum 92, die Liberalen 103, der Fortschritt 35. In Frankfurt a. M. unterlag Lasker gegen den demokratisch-fortschrittlichen Gartenlauben-Dichter Albert Träger, Köln wählte zwei Ultramontane und auch in Düffeldorf siegte die klerikale Partei. Berlin schickt vier Fortschrtttsmänner in den Landtag, worunter Eugen Richter, der von Hagen kein Mandat wieder erhielt; Kriegs- mintster Kameke ist In einem Cösliner Wahlbezirke, Falk in Duisburg durchg^g^ ^en Abgeordnetenwahlen in die badischen Kammern droht den Liberalen ein Verlust von sieben Wahlbezirken zu Gunsten der Ultramontanen und Conservativen. Eine Verordnung des Cultusministers an den Münchener Magistrat verfügt die Aufhebung der gemischten Schule bei St. Anna am Lehel und die Wiedereinführung des confessionellen Unterrichts, da dieser Schul- iprengel fast ausschließlich von Katholiken bewohnt ist. In Wien fand die Eröffnung des Unterhauses statt. Die Thronrede des Kaisers betonte besonders die Anwesenheit der Czechen und erwähnte der in jüngster Zeit angebahnten Vereinbarungen mit dem deutschen Reiche, welche erfreuliche Aussicht auf die Hebung der beiderseitigen Verkehrs- und Handelsverhältniffe darböten. — Mittelst kaiserlichen Handschreibens ist nun osficiell die Enthebung Andrassy's von seinem Mtnisterposten und die Ernennung des Baron Haymerle zu seinem Nachfolger ausgesprochen In Belgien spinnt sich der Kampf zwischen Liberalen und Klerikalen anläßlich der Schulen weiter.. Mit großer Energie arbeitet die Geistlichkeit an der Errichtung und Erhalt confesfioneller Schulen, sodaß die Gemeinde- fchulen vieler Orte immer mehr veröden und der Unterrtchtsmintster täglich Abordnungen von Bürgermeistern aus der Provinz empfängt, welche um Schutz gegen die Uebergrtffe des Klerus bitten. In mehreren Gemeinden der Provinz Antwerpen schließt die Geistlichkeit alle Zöglinge, welche den Communalschulen treu geblieben sind, vom Ktrchenbesuche aus. In anderen Thetlen Belgiens kam es zwischen Zöglingen beider Schulen zu Raufereien und Aergeres steht sicher noch bevor. Der italienische Krtegsmtnifter braucht nach' Ausweis seines vorläufigen Budgets für das Jahr 1880 etwa eine halbe Million Lire mehr als im gegen» ärtigen Jahre. Wenn aber verschiedene, dem Parlamente vorliegende Gesetzentwürfe zur Ausführung kommen, so steigert sich der nächstjährige Mehrbedarf für militärische Zwecke auf rund zwanzig Millionen. er HHei 1. Eunge Führer der demokratischen und radikalen Partei Spaniens hatten sich in Paris gegen die Regierung des Königs Alfons verschworen. Der spanische Gesandte daselbst kam dem Anschläge auf die Spur unv auf feine Veranlassung erfolgte in Barcellona, Saragoffa und noch einigen anderen Städten die Verhaftung verschiedener verdächtiger Persönlichkeiten, worunter sich mehrere verabschiedete Generäle befanden. Bei den angestellten Nach- suchungen fand man Schriftstücke, Waffen und eine geheime Druckerei. Auch den russischen Verschwörern, den Nihilisten, ist es an den Kragen gegangen. Der Petersburger Polizei gelang die Beschlagnahme einer Druckerei. Zwanzig Personen wurden bei dieser Gelegenheit festgenommen und unter ihnen drei Frauenzimmer. — In Ltvadia, wo sich der Czar oufhält, fand eine große Berathung der hervorragendsten russischen Generäle statt. Es handelt sich um verschiedene militärische Reformen, um die Ab- Schaffung der Freiwilligen, die Vermehrung der Cavres und der Feldartillerie und um ein neues Gesetz zur möglichst raschen Mobilistrung der Armee. Die größte und erfahrenste Seemacht der Welt, England, welches über den Untergang des „Großen Kurfürsten" eine so schneidige Kritik übte, mußte erleben, daß zwei seiner eigenen Panzerkoloffe zusammenstieße.». Die Schiffe „Alexander" und „Achill" carambolirten während einer Uebung mit ihren Breitseiten, kamen aber glücklicher Weise mit der Beschädigung einiger Boote davon. — Der englische Resident in Birma findet es schon seit längerer in der Nähe des despotischen und grausamen Königs nicht mehr geheuer; er hat daher mit dem Gesandtschaftspersonale die birmanische Hauptstadt Mandalay verlaffen und sich nach der Hetmath eingeschifft. Nach Berichten aus Afghanistan ist der englische General Gordan im Paß von Shuturgardan von den Stämmen der Ghilzais angegriffen und darin eingeschloffen worden, sodaß seine Verbindungen mit dem britischen Hauptquartier abgeschnitten sind. Die Colonne des Genrral Roberts dagegen, bei dem sich der Emir Jakob befindet, hat sich der afghanischen Hauptstadt bis auf einen Tagemarsch genähert. König Cetewayo weilt bereits als englischer Staatsgefangener in der Capstadt, wo er vorläufig im Schlöffe untergebracht ist. Die Engländer räumten das Zululand, für welches demnächst ein englischer Resident ernannt werden soll. Lokales» Gießen, 11. October. (Sitzung der Stadtverordneten am 9. October.) Anwesend: Herr Bürgermeister Gramm, die Herren Beigeordneten Keller und Heß; von Selten der Stadtverordneten die Herren Diery, Gail, Grüneberg, Hanstetn, Hoch, Homberger, Kauf, Lüdeking, Ad. Noll, Aug. Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. „ , - Herr Bürgermeister Bramm thetlt in Betreff der ReorganisaUon ver boheren Mädchenschule mit, daß Großh. Ministerium des Innern unv der Justiz. Abth. für Schulangelegenheiten dieselbe genehmigt habe. Es liege der Versammlung jetzt die Aufgabe vor, außer den bereits ernannten Mitgliedern des Kuratoriums (Herr Bürgermeister Bramm, Herr Director Soldan und 2 Schulmänner) noch 2 Mitglieder zu wählen. Bei der hierauf vorgenommen Wahl wurden die Herren Haustein und Baift gewählt. In Betreff der erledigten Forstwartstelle wurde auf Vorlage eines Schreibens Großh. Forstamts Grünberg beschloßen, daß von Gießen und Wieseck gemeinschaftlich ein Forstwart und zwar Balthaser Volz von Alten-Buseck bestellt werde. Herr Gärtner Deines macht in einer Eingabe den Vorschlag , die eine Reihe Baume, welcke sich zwischen dem Wallthor und dem Justizpalast gegenüber dem Schirmer scheu Garten hinzieht, als den Verkehr beeinträchtigend, ohne dem qu. Stadttheil zur Zierde zu dienen, zu entfernen. Dieser, auch schon von anderen Seiten befürwortete Vorschlag, wurde mit 11 gegen 7 Stimmen zum Beschluß erhoben. _ r . . , t c . f., Der zwischen dem Klubgebäude und dem Hause des Herrn F. Burkhardt besindltche Graben gab Letzterem zur Beschwerde gegen die Clubgesellschaft Veranlassung, weil die Durchführung des Unraths re. durch seinen Hof für ihn von Nachthei sei Die Versammlung erklär nach Durchberathung der fraglichen Angelegenheit, daß für sie keine Veran affung vorl.ege, auf Burkhardt s Gesuch wegen Bersckluß des Winkels eine Erklärung abzugeben. y Das Gesuch des Herrn Louis Petri III. um Uebrrlassung von städtischem Gelände bei dem Sckulhause am Asterweg wird nach dem Vorschlag der BawDeputation genehmigt. Eine von einer großen Anzahl Einwohner unterzeichnete Eingabe, lautend: die Stadt möge die an der Mäusburg liegenden Häuser der Herren Schmidt und Hormann behufs genannter Häuser jedoch erklären, auf einen Verkauf nicht eingehen zu wollen, da sie zu bauen beabsichtigen, wodurch sich allerdings die Ueberlasiung von städtischem Boden nölhig machen werde. Das Gesuch des Herrn Jacob Steinbach um Erlaubmß zum Bau eines Nebengebäudes wird genehmigt, ebenso dasjenige des Herrn Louis Kauf um Errichtung eines Spaliers. Verschiedene Bewohner der neu angelegten Straßen in der Umgebung der Nord Anlage kommen um Herstellung von Kiestrottoirs und Errichtung von Laternen ein, welchen Gesuchen die Versammlung stattzugeben beschloß. Herrn Gastwirth Spieß in der Neustadt wird auf sein Ansuchen gestattet, daS vor seiner Wirthschaft befindliche Plätzchen pflastern zu lassen. ™ ^^Sermng vericyieomer Arbeiten am neuen Mäbchenschulgebäude wird nach den Vorschlägen genehmigt, ferner die zur Reparatur des Leiterhauses am Kanzletberg nötbtaen Reparaturkosten im Betrage von JL 100 bewilligt. 8 8 9 8 Einem eingegangenen Gesuche, angesichts des in vergangener Wocke am Eingang zum Stadtgraben am Kanzlciberge vorgekommenen Unglücksfalles an genannter Stelle Sicherheits- Maßregeln entweder durch Anbringen einer Thür oder eines Rechens zu treffen, wird insofern entsprochen, daß die Versammlung die Genehmigung zur Anbringung eines Rechens ertheilt. Gewerbebank zu Gietzen (cingetr. Genossenschaft). Ueberficht der Einnahmen und Ausgaben vom 1. Januar 1879 bis 30. September 1879. Ausgaben 18. Passiva. 9. Ueberhobener Wechscl-Discout Zinsen-u.Provisions-Conto 30,851 52 Conto der Zinsen o. eignen Effecten der Bank . . 13. Ü! 14. 1,166,710 92 1,166,710 92 1, 1, 105 16 392 74 1. 2. 3. 4. 1. Vorschuß-Conto 2. Wechsel-Eonto 3. Anlehen-Conto 59,393 47 6,587 48 19 70 49 28 91 99 51 73 53 89 1,166 91 7,672 59 1,377 64 4,949 14 7,118 42 10,603 66 6,687 36 1,437 75 30 - JL 701,729 73,021 113,823 10,069 234,743 433 26. Geschäftsunkosten-Conto aus 1878 27. Verwaltungskosten-.Conto 28- Gewinn- und Verlust-Conto 29- Cassenbestand am 1. Januar 1879 12. Effecten-Reseroefond-Conto ..... 13. Conto der unerhobenen Darlehens-Zinsen pro 1876 14. Conto der unerhobenen Darlehens-Zinsen pro 1877 15. Conto der unerhobenen Darlehens-Zinsen pro 1878 16. Conto der unerhobenen Zinsen von Spareinlagen pro 1878 17. Gerichtskosten-Conto Spareinlagen-Conto Conto-Corrente A mit Credit Conto-Corrente B ohne Credit Giro-Conto Ricambio-Conto Effecten-Conto. Slammantheil-Conto Reseroefond-Conto Cassenbestand am 30. September 1879 Summa Conto der zweifelhaften Forderungen . . . . Gewinn- u. Verlust-Conto J( H Unerhobene Darl. - Zinsen aus 1878 . . . . . Anlehen-Conto .... 870,736 36 Spareinlagen-Conto . . 17,235 50 Eonto-Corrent B ohneCredit 41,383 87 Stammantheil-Conto . . 131,800 73 5. Reservefond-Conto ... ™ 6. Effccten-Reseroesond-Conto 7. Unerhobene Darl. - Zinsen aus 1876 .... 8. Unerhobene Darl.-Zinsen aus 1877 10. 11. 12. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Aktiva. 1. Vorschuß-Conto . . . . 2. Wcchsel-Conto . . . . 3. Conto Corrent A mit Credit 4. Giro-Conto 5. Effecten-Conto .... 6. Gerichtskosten-Conto . . 7. Mobilien-Conto .... 8. Ausstehende Vorschuß- Zinsen ..... 9. Ausstehende Werthpapier- Zinsen ..... 10. Bau- u.Jmmobilien-Conto 11. Verwaltungskosten . . . 12. Cassebestand .... werde. Bei dieser Gelegenhe t werde man die deutsche Jugend vereint sehen, ähnlich wie zu Zeiten Hellas diejenige Griechenlands bei den olympischen Spielen, ein Umstand, der uns das Fest um so sympathischer machen könne; dasselbe trage dazu bei, Frankfurt zu heben: außerdem werde es ein Fest sein, an welchem die Bürgerschaft selbst ihre Freude haben werde, ganz abgesehen von dem materiellen Nutzen. Dies Alles Hobe bei ihm dafür gesprochen, nicht eine Antwort im negativen Sinne zu ertheilen; er habe sich aber nicht verhehlen können, daß der Hintergrund nicht angethan sei, um auf ein so brillantes Fest wie früher rechnen zu können; cr habe sich gesagt, daß es keine akure Erscheinung sei, unter welcher wir leiden, die Krisis daure schon viele Jahre, aber komme Zeit, so komme Rath; also man könne darauf rechnen wenn keine besonderen traurigen Ereignisse kämen, so solle man getrost der Veranstaltung -*r.<8 loldjen Festes cntgegengehcn. Schließlich sei der Gcldpunkt in Betracht gekommen. Bei bim Schützenfeste sei die Rechnet Caffe bereit gewesen, das Deficit zu übernehmen; jetzt seien die Verhältnisse anders, der städtische Fiscus müsse unberührt bleiben, die Kosten müßten auS der Bürgerschaft herausgetragen werden. Man habe veßhalb ein Budget aufgestellt; in Leipzig wo man namentlich die Halle luxuriös ausgestattet, habe das Fest 204,156 gekostet; in Frankfurt habe man 150,000 JL vorgesehen, und zwar die Einnahmen, welche sich mit den «us- In Frankfu^ solle die Halle, welche in Leipzig 157,400 JL gekostet, nur K4,«U0 kosten, als Einnahmen habe man vorgesehen 12,000 Theilnehmer 60,000 Sbonne. mentskarten 13,392, Tribüne-Karten 12,483, Eintrittskarten für das Fest 57,000 JL Vackt- flelb, an Wein 6333 jt. Man habe sich jedoch nicht verhehlt, daß es auch in Frankfurt nicht ohne Deficit abgehen werde und solches mit 50,000 vorgesehen- dasselbe muffe gedeckt werden, trete keines ein, um so besser; der nächste Schritt müffe sein, dafür Vor« i’T L ?°ß dasselbe Deckung habe. Nun sei die Ansicht ausgesprochen worben, man olle erst das nächste Jahr mit der Sache vorgehen, man habe jedoch für bester gefunden, jetzt lchon die geeigneten Schritte zu thun, umsomehr, als dadurch rasch Klarheit in die Situation gebracht werde man habe deßhalb geglaubt, eS sei das Zweckmäßigste, au« d-r Bürgerschaft herauö em großes Comite zn bilden, das einem mit dem Rechte der Cooptarion ausgVstaiteten Centralcomite zur Seite treten solle, dem die Aufgabe zufalle, mit einem Aufruf in die Oeffent- lichkeit zu treten, worauf die Listen zur Zeichnung de« Garantiefonds in Umlauf gesetzt werden wußten. Gegen die Ansicht des Herrn Oberbürgermeisters wurde keine Stimme laut und wurden sofort bie Listen zur Einzeichnung in das große Comite in Umlauf gesetzt, worauf ein enger ei AuSichuß gebildet wurde. Somit wäre daS nächstjährige deutsche Turnfest gesichert. . — (Neueste Anwendung der Electricität zur Dreffur widerspenstiger Pferde) Defoy und Moreau haben einen v»n Autoritäten sehr gerühmten Apparat zur Zähmung widerspenstiger Pferde construirt, welcher aus einem Electro-Magnet besteht, ver in einem Holzkästchen von 12 (Zentimeter Breite und 18 Centirneter Höhe eingeschlossen, in der Hand des Kutschers Reiters oder Stallmeisters durch Leitschnüre die electrischen Ströme auf die eigenthümlichen von Defoy^ und Moreau erfundenen Gebiste, Mundstücke, Nasenbänder, Kappzäume und Kinnkette übertragt und dieselben so auf das zu zähmende Pferd einwirken läßt. An den wild.sten und schlimmsten Pferden angestellte Versuche haben die überraschendsten Resultate ergeben ■ ®ferbt früher durch kein Mittel gebändigt werden konnten, fingen, sobald die electrischen Ströme ihren Körper durcbzogen, zu zittern an, wurden immer ruhiger und zuletzt so sanft daß sie sich wie völlig zahme Thiere führen und behandeln ließen; dabei hatten die Thiere nicht- von ihrer Kraft verloren. G-eschäftsstand Ende September 1879 vorbehältlich der Verrechnung auf Gewinn- und Verlust-Conto. V e r m i s ch t es. Frankfurt, 3. Oktober. Um das in Frankfurt acceptirte deutsche Turnfest in würdiger Weise vorzubereiten, fand gestern Abend unter Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Dr v. Mumm eine Versammlung hiesiger Bürger und Einwohner statt, von welchen man q-aubte annehmen zu können, daß sie bereit wären, ihre Mitwirkung bei diesem nationalen Feste nicht ju versagen. Herr Oberbürgermeister wies zu Eingang der Verhandlungen darauf hin daß sich die Organisation der deutschen Turnerschaft nicht allein Über ganz Deutschland sondern auch Über Oesterreich verbreite und 164,974 Mitglieder zähle. Alle vier Jahre habe ein Turnfest stattfinden sollen; das erste habe in Leipzig nach dem ersten deutschen Schützenfest stattgefunden, das andere in Bon», da« für Breslau in Aussicht genommene habe ob der Zeit- Verhältnisse unterbleiben müssen. Inzwischen sei die Frage an Frankfurt herangetreten, ob es bereit sei, da« Fest zu übernehmen, und habe man sich dieserhalb aus den betreffenden Kreisen mit ihm in'« Benehmen gesetzt und habe er den Herren zur Antwort gegeben, daß was die Turnerei selbst anlange, so liege wohl Vielen dieselbe fern, aber die Rücksicht auf die 'bedeutende Zahl der Turner, auf die ethische Bedeutung der Turnerei selbst und diejenige, welche Frank- furt dadurch erlange, lasse eS wohl Wünschenswerth erscheinen, daß das Fest hier abgehalten 18. Mobilien-Conto 19. Conto der ausstehenden Vorschußzinsen . 20. Conto der ausstehenden Werthpapierzinsen 21. Ueberhobener Wechsel-Discont 22. Zinsen- und Prooisions-Conto 23. Zinsen von eignen Effecten der Bank 24. Conto der zweifelhaften Forderungen 25. Jmmobilien-Conto .... Uebertrag aus 1878 in 1879. Summa. JL JL -Ä — — 755,048 32 755,048 32 — — 216,930 18 216,930 18 802,080 57 368,157 35 1,170.237 92 14,607 86 5,195 68 19,803 54 — — 50,534 79 50,534 79 31,219 78 136,680 37 167,900 15 — — 47,228 86 47,228 86 — — 3,907 40 3,907 40 — —— —— — — __ 131,379 63 13,847 50 145,227 13 49,136 36 10,257 11 59,393 47 6,587 48 — — 6,587 48 36 80 — — 36 80 81 90 — — 81 90 27,677 57 — — 27,677 57 550 21 — — 550 21 — — 132 94 132 94 — — — — — — — — — — — — — — — — _ 392 74 — — 392 74 — — 34,444 44 34,444 44 — — 7,608 37 7,608 37 — — 1,437 75 1,437 75 — —— — — — — — — 1,564 38 1,564 38 — — — —— - ■ , _ 24,687 74 30 — 24,717 74 — — 7,913 63 7,913 63 1,088,438 “1 1,660,919 07 2,749,357 71 1,088,438 “1 1,660,919 07 2,749,357 71 Uebertrag aus 1878. | in 1879. Summa. •4 729,230 96 727,547 27 1,456,778 23 72,669 11 217,283 06 '289,952 17 — — 299,501 56 299,501 56 — — 2,568 04 2,568 04 116,537 27 47,821 03 164'358 30 — — 126,516 28 126,516 28 1,142 50 56,156 09 57,298 59 — — 3,907 40 3,907 40 150,458 06 84,285 47 234,743 53 — — 13,426 40 13,426 40 — — — — — — — — — — — — — 17 10 17 10 —— — 32 62 32 62 — — 27,572 41 27,572 41 — — 550 21 550 21 273 47 293 36 566 83 1,163 41 3 50 1,166 91 7,672 59 — 7,672 59 1,377 64 — 1,377 64 — — — — — — 3,592 92 3,592 92 — — 921 01 921 01 — — — — — — 4,949 14 4,949 14 — 1,564 38 1,564 38 — 7,118 42 7,118 42 — — 24,687 74 24,687 74 7,913 63 — — 7,913 63 ,088,438 64 1,650,315 41 12,738,754 05 — 10,603 66 10,603 66 1,088,438 64 1,660,919 07 2,749,357 71 Stets frisch gebrannten Kaffee, 4745) empfiehlt zu ven billigsten Preisen 5171) J« Bär man n Hotel Einhorn. per Pfd. Mk. 1,50, Mk. 1,70 und Mk. 1,90, „Reingeschmack garantirt", Robert Stuhl, Marktkratze 23. 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Sonntag den 12. October 1879: I. GROSSES CONCERT a la Strauss, ausgesührt von der Kapelle des 2. Großh. Hess. Inf. - Regiments Rr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausse. Podium im Saale. Anfang 7 ffhr. — Entree 3S Pfg. i6648 Srar Bier ün G-laa. (6513 zeichnen und stärke bei einer immer gleichen pr. Pfd. Halbe und fünftel Pfund wegen (6432 Wllh. Baiser, am Kirchenplatz, Arten Uhren. 2.50 2.75 3.— 3.75 4.75 Moning Congou Caravanen-Thee Pecco-Blüthen • kaust 6522) feines Aroma Oualität. Pfd. 5.25 7.— 5.50 7.— 3.— eine Jermischte Anzeigen. 6618) Schöne freie Wohnung findet ein stud. phil., welcher cs übernimmt, zwei Gymnasiasten (Tertia und Quinta) bei deren Aufgaben zu überwachen. Wo? sagt Vic Expedition dss. Blattes. Im Anschluß an vorstehende Mittheilung des Herrn Heinemann, beehre ich mich, Ihnen ergebenst anzuzeigen, daß ich mit dem heutigen Tage das alte, wohlrenommirte Geschäft übernommen habe und unter der Firma E. Heinemann's Univ. - Buchhandlung und Antiquariat (Fr. E. Fehsenfeld) fortführen werde. — Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, durch Solidität, Regsamkeit und Entgegenkommen mir Ihr gütiges Wohlwollen zu erwerben und zu erhalten. Indem ich mich Ihnen somit bestens empfehle, habe ich die Ehre zu Congou F. • ■ „ ff. Kaisow Congou Pecco Souchong Lapsing „ Deutz 6", 12 4«. Dillenburg 6", 12, 4«, 9*. Verantwortliche Redactton: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Drnckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Mansarde meines Hauses zu vermiethen Arrmietyungen. 6597) Eine Wohnung von 3—4 Zimmern nebst Küche, auf Wunsch auch Garten- antheil und allen sonstigen Bequemlichkeiten, ist in meinem Vorderhaus (früher Dr. Klein) sofort zu vermiethen. H. Keck. 6627) Ein Junge kann in die Lehre tteten bei ©al. Reuter, Friseur. Kleinigkeit höher. Zur gefälligen Abnahme empfiehlt sich Die Perkaufs-Niederlage von Zö/i/e | von ausgekämmten Haaren werden unter Garantie solider Arbeit billigst angefertigt von Karl Gerlipp, Kirchenplatz 25. Geschäfts - Veränderung. 6411) Hiermit erlaube ich mir zur allgemeinen Kenntniß zu bringen daß ich aus Rücksicht vorgeschrittenen Alters meine Sortiment»Buchhandlung am 1. d. M. an Herrn Ernst Eehsenfeld aus Göttingen käuflich abgetreten habe. Indem ich für das während einer langen Reihe von Jahren mir erwiesene Vertrauen und Wohlwollen verbindlichst danke, ersuche ich solches auf meinen Herrn Nachfolger geneigtest übertragen zu wollen. Gießen, im October 1879. Ernst Heinemann. ganz ergebenst Fr. Ernst Fehsenfeid, in Firma E. Heinemann's Miv.-Buchhandlunglund Antiquariat. Bekanntmachung. 6294) Sämmtliche verfallenen Pfänder müssen längstens bis zum 20. October ausgelöst oder prolongirt werden, anderenfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. K. Grünebaum. Köln-Athener Bahn. Vom 15. 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