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PlneMt ’■ ,/.fl U»t- hweist, scheinen zunächst die Handelsverträge überhaupt durch das neue Zollsystem, Bismarck Hobrecht, auf den Aussterbe-Etat gesetzt zu sein. , n System der Differenzialzölle bestand darin, einzelne Klaffen oder ganze Länder vor anderen in der Verzollung zu begünstigen, oder ein- »eine Länder schwerer zu belasten, um von ihnen B günst'gungen zu erzwingen. Darunter gehört auch die B.günstigung des directen Handels vor dem Zwischenhandel, der nationalen Flagge im Gegensätze zu, Einfuhr auf fremden Schiffen u. s. w. Der Name thut hier nichts zur Sache. Kampfzölle und Retorsionsmaßregeln, nach denen seit einigen Jahren verlangt wird, sind ihnen ebenbürtig. . Ä Auch die Getreidezölle spuken in vielen Köpfen. Wenn nicht das Deutschland. Berlin, 8. Januar. Welcher enorme Schaden durch den ruchlosen Schmuggel mit Vieh von der russischen Grenze dem Volksvermögen zugefügt wird, beweist folgende Statistik der neuesten Invasion der Rinderpest. Die Zahl der seit dem eisten Auftreten der Rinderpest gefallenen bezw. getödteten Thiere beträgt nach den vorliegenden Nachrichten: Im Regierungsbezirke Gumbinnen 198 Stück Rindvieh; im Regierungsbezirke Frankfurt a. d. O. 1419 Siück Rindvieh, 1013 Schafe, 237 Ziegen; im Regierungsbezirke Potsdam 137 Stück Rindvieh, 12 Schafe, 1 Ziege; im Regierungsbezirke Merseburg 8 Stück Rindvieh. Berlin, 8. Januar. Die „Prov.-Corr." schreibt: Zur goldenen Hochzeitöfeter Ihrer Maj. des Kaisers und der Kaiserin am 11. Juni sind bereits vielfach im Laude Kundgebungen der Treue und Verehrung in Aussicht genommen. Nachdem Allerhöchsten Orts bekannt geworden war, daß man in einzelnen Kreisen damit umgehe, den Majestäten bei dieser Gelegenheit auch persönliche Geschenke darzubringen, hat der Kronprinz Gelegenheit genommen, durch Handschreiben an den Minister des Innern kundzugeben, daß die Majestäten sich dahin geäußert haben, wie es Ihren Wünschen durchaus widersprechen würde, wenn von irgendwelcher Seite, Corporationen, Vereinen oder Privatpersonen anläßlich der goldenen Hochzeit Ihnen persönliche Geschenke dargebracht würden. Ihre Majestäten werden in der herzlichen allgemeinen Theilnahme, welche die seltene Feier in Preußen und Deutschland finden wird, gern ein neues werthvolles Zeichen anhänglicher Liebe erblicken und sich aufrichtig freuen, wenn die Bedeutung des festlichen Tages in Begründung milder Stiftungen oder Beiträgen an b stehende Wohlthätigkeitsanstalten entsprechenden Ausdruck findet. Die Majestä'eu beauftragten den Kronprinzen ausdrücklich, dafür zu sorgen, daß Ihre Willensmeinung in den weitesten Kreisen bekannt werden — Die Korrespondenz theilt ferner mit: Der Kaiser erfreut sich fort- gesftzt des besten Wohlseins unb wibmet sich in alter Weise mit voller Regelmäßigkeit ber Erledigung ber Regierungsgeschäfte. — Die „Nordd. Allg. Ztg-" veröffentlicht eine von Landwtrthen im Kreise Stormarn an ben Reichskanzler als ihren Kretsgenoffen gerichtete, sich aeaeu ben Fieihanbel anssprechenbe Eingabe, bahrt vom 3. Januar, unb die Antwort des Reichskanzlers vom 5. ds.; letztere lautet: Ihr Schreiben habe dem Schutze der Religion gegründeten Arbeiterverbtndungen unterstützt werden möa-". Wien, 9. Januar. Meldungen der „Polit. Corresp." Aus Kou- stanttnepel. Der Jistiuction, welche den nach Albanien enrsendelen türkischen Commiffaren mitg^ebei wurde, ward thetlweise der Vorschlag Dänisch Effendl'S zu Gr nde gelegt, welcher darauf abzielt, einem event. Zusammenstöße zwischen tiulnchem Militär und Albanesen vorzubeugen. Danach sollen unter vorausgegang^ner Verständigung der Montenegriner successtoe Zrbljak und Spuz, dann Veli- und MaUBroo, zul-tzr Podgoritza in der Welse geräumt werden, daß bas gesammte türkische M l tär und dle türkischen Beamten sich zurückztehen und es den nachztehenden Montenegrinern überlaffen, un- verwerlt die geräumten Positionen zu besetzen. Das türkische Kriegsmaterial würde gegen navträgliche Jnventarisirung provisorisch den Montenegrinern überlasien. — Die in Tirnova am 18. d. zusammentretende bulgarische Nationalversammlung muco zuerst das Orgmisations-Statut berathen und die Für- stenwabl zu Ostern vornehmen. Cagliari, 9. Junrar. Der „Aoventre de Sardegna" meldet aus Tunis: Der französische Consul hat seine Functionen dem spanischen Consul übertraten. Die Situation wird als eine ernste betrachtet. Paris, 10. Jinuar. Die „Arence Haoas" meldet aus Ragusa: Die Notabein von Albanien erklärten dem Gouverneur von Skutari, daß sie sich mit den Wissen in der Hand der Uebergabe von Podgoritza an die Mon- tenegrtnec widersetzen würden. Die Montenegriner bestehen auf der Uebergabe. — Aus Madrid wird gemeldet: Espartero ist gestorben. Posen, 9. Jrnuac. Die vorläufige polizeiliche Schließung des Polaischen Volksb ldungsvereins ist durch Beschluß des hiesigen Kreiszerichts aufrechterhalten und gegen den Vorstand des Vereins wegen Vergehens gegen das Ve^insgrsetz Aidienzt rmm auf den 22. d. auberaumt worden. Kalkutta, 9. Jannar. General Roberts griff mit 3 kleineren Truppen- ab Heilungen den Feind an, welcher bedeutende S-reitkräfte zusrmmengezogen hatte. Dec Feind wurde unter bedeutenden Verlusten vollständig geschlagen. Die brit'schen Verluste sind unbedeutend. Berlin, 9. Januar. Dem Bun^esrath ist vom Reichskanzler ein Gesetzentwurf zugegangen, betr. die Strafgewalt des R'ichstages über die Mit' gl.eder des Reichstags. Danach wird die Strafgewalt au^geübt von einer aus den beiden Vicepräsidenten und 10 Mitgliedern des Retchstazs bestehenden Commission, welche auf Anordnung des Präsidenten ober Antrag von 20 Mitgliedern zusammentr tt. Die Commi'ston kann erkennen auf 1) Verweis vor versammelten Hause; 2) Verpflich unz zur Abbitte vor versammeltem Hause; 3) Ausschließung aus dem Reichstage auf bestimmte Zeit. Erstreckt sich die Ausschließung auf die ganze Legislaturperiode, so kann damit der Verlust der Wählbarkeit zum Reichstag verbunden werden. Außerdem kann auch selbstständig der Beschluß auf Verlust der Wählbarkeit zum R ichstag ausgesprochen werden. Wenn ein Verstoß, beffen sich ein Reichstags-Mitglied schuldig machte, eine nach gemeinem Rechte strafbare Handlung in sich schließt, so kann das betreffende Mitglied auch dem Strafrichter überwiesen werden. Gleichzeitig mit der Ahndung kann auch die Aufnahme der betreffenden Rede oder A ußerung in den stenographischen Bericht und jede andere Veröffentlichung derselben in der Preffe untersagt werden. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 9. Januar. Abgeordnetenhaus. In erster und zweiter Berathung werden ohne Debatte folgende Gesetzentwürfe erledigt: Betreffend die Abänverung der Bestimmungen des Gesches von 1973 über das Grundbuchwesen im Bezirk bes Justizsenates Ehrenbreitenstein und des Gesetzes von 1873 über das Grundbuchwesen im Jahdegebiet, betreffend die Abänderung der Bestimmungen des Gesetzes von 1873 über das Grundbuchwesen und die Verpfandung von Seeschiffen in Schleswig-Holstein und betreffend die Abänderung der Bestimmungen des Gesetzes von 1K73 über das Grundbuchwesen der Provinz Hannover mit Ausschluß bes Jahde- gebiets. Der Gesetzentwurf, betreffend die Radfelgenbejchläge der Fuhrwerke in der Provinz Hannover, wird nach unerbebltcher Debatte in erster Berathung an eine Commission von 14 Mitgliedern verwiesen. Bet der Berathung des Gesetzentwurfes betreffend die richterlichen Mitglieder der Grundsteuer-Entschädtgungs-Commission ergibt die Abstimmung über ein Amendement die Beschlußunfähigkett des Hauses, weßhalb die Berathung abgebrochen wird. Nächste Sitzung Freilag. Brüssel, 9. Januar. Die „Jndependence Belge" meldet aus Paris: Heute taub im Elysee ein Ministerrath statt, welcher sich über ein den Kammern bei deren Wtederzusammentreten vorzulegendes vollständiges Programm einigte. Unter anderem soll der Primärunterrtcht obligatorisch gemacht, auch Gesetze über öffentliche Unterrichtsräthe beschlossen werden; ferner sind Gesetzentwürfe, betreffs Amnestie, Zolltarife und Gensdarmerie, im Prtncip angenommen. London, 9. Januar. Beaconsfield ist gänzlich wieder hergestellt und hat ferne amtliche Thältgkeit heute wieder ausgenommen. Paris, 9. Januar. Die „Agence Havas" berichtet aus Tunis: Die Note der französischen Regierung an die Regierung von Tunis nurbe am 6. d. übergeben. Die zur Enheilung der Antwort gestellte Frist von 48 Stunden läuft heute ab. Man hat Grund zu der Annahme, baß bie verlangte Genugthuung bewilligt werben wirb, wenngleich noch keinerlei Lösung bei Frage zur officiellen Kenntntß gekommen ist. Wien, 9. Januar. Das „Vaterland" veröffentlicht den Text einer päpstlichen Encycltca, welche die Nothwendigkett darlegt, der Kirche ihre Freiheit wiederzugeber, damit sie für oas allgemeine Wohl wirken könne. Ferner Wird mit Rücksicht darauf, daß bie Anhänger bes Socialismus vorzüglich die Handwerker und Arbeiter zu gewinnen suchten, daran gemahnt, daß die unter ich sowohl als Ihr Kreisgenoffe, wie seines Inhalts wegen, mit Jntereffe ge- lesen. Ich halte Ihre Klage über bie Lage der Landwirthschaft in ihren wesentlichen Theilen für begründet. Für meine Bemühungen, tenfelben auf dem Wege der Gesetzgebung abzuhelfen, hoffe ich auf E'folg, soweit bie Zustimmung ber gesetzgebenben Körperich fften ihnen zu Theil wird. In der Hand ber Lanbwirthe selbst liegt es, bei den Wahlen zum Lanbt^g unb Reichstag für Vertreter zu stimmen, welche Jntereffe unb Verstänomß für, die Landwirthschaft unb ihre heutige Lage in Deutschland) haben unb bethätig^n. An solchen kann es in ber hiesigen Gegend mit ihrer vorwiegend lanb.virthschaft- lichen Bevölkerung sicher nicht fehlen. — In einem längeren Artikel unter ber Ueberschrist „Finanzreform unb constitutionelle Bürgschaften" wirst bie „Provinzial Correspondenz" einen Rückblick auf die bezüglichen vorjährigen Verhanblungen; sie erinnert habet an die Worte bes Finanzministers bei Vorlegung bes neuen Etats: er habe bie Überzeugung, es werbe bem Landtage nicht schwer sein, eine Brücke zu bauen zwischen den beteiligten Körperschaften und die Entschließung der Reichsinftanz in wirksamer Weise vorzubereiten. Die Correspondeuz fügt hinzu: Möchten bie beovistehenben Berathungen blefe Hoffnung bestätigen! Dieselben tonnen der Natur der Sache nach nur vorläufige unb öorbereitenbe sein, werben aber unzweifelhaft von E nfluß unb Gewicht für die schließlichen positiven Gestaltungen sein in' dem Maße, in welchem der Geist ernst practischer Politik dabei zur Geltung gelangt. An dem Willen der Regierung, bie Verstänbigung zu fördern, wirb es nicht fehlen. , Berlin, 8. Januar. Es gewinnt ben Anschein, als ob bie bereits in ber Preffe erörterte Frage wegen Erhebung eines Zuschlagportos für diejenigen Briese, welche nach einer gegen jetzt ansehnlich zu verkürzenden Schluß zeit bei den Postanstalten im Reiche aufzeqeben werden, eine Lömng im bejahenden Sinne erhalten würde. Falls sich dies bestätigen sollte, so wird jedenfalls dem Briefwechsel durch Postkarten und namentlich ber Annehmlichkeit unb einem burch lange Gewohnheit fast zur anderen Natur geworbenen Brauche, verspätete Briefe noch in die Etsenbahnpostwagen legen zu können, Eintrag ge- sch hen. Bisher war bie Postoerwaltung bemüht, die Schlußzeit für Annahme von Briesen so viel wie möglich im Jntereffe des Publikums festzusetzen, ja, selbst in alten Zeiten, ba noch jeber einzelne Brief ohne Unterschied in eine Karte eingetragen und bas Porto babet berechnet würbe, es also noch lange kein Postwerthzeichen zum Frankiren gab, letzteres auch keineswegs so eins ich w'.' heutzutage war, würbe barauf gehalten, baß bie Absenber so lange wie möglich ihre Briefe auf bie Post senden konnten. Das würde mit einem Male dann alles anders werben. Die Heranziehung bes Be spiels von England, Frankreich u. s. w. müßte, abgesehen von allem Uebrigen, angesichts jener alten bewährten Gebräuche, von vornherein abgewiesen werben. BreSlau, 7. Januar. Die „Schiff- Volksztg." bringt solgenbe Notiz: „In Folge des Antrages ber Centrumspartei bezüglich eines Gesetzes gegen den Wucher würbe von bem Justizministerium eine Zusammenstellung aller derjenigen Personen angeorbnet, welche im vergangenen Jahre von berüchtigten Wucherern wegen Wechselforberungen bei ben Gerichten verklagt waren. Diese Zusammenstellung hat an Größe unb Zahl alle Erwartungen übertroffen. Beamte aller Kategorien, Lehrer, Militärs, kurz, Leute, welche sich eines gesicherten unb eines oft mehr als auskömmlichen Einkommens erfreuen, waren besonbers zahlreich vertreten." Amerika. New-Uork. Der 1. Januar hatte für hie Vereinigten Staaten von Amerika eine große Bebeutung. Nachdem seit Beginn des Krieges im Jahre 1860 ein Golocnrs extstirt hat, ist bie Ausgleichung am 1. Januar nunmehr thatsächlich erfolgt. Der amerikanische Popierbollar gilt jetzt ebensoviel wie ber Goldbollar. Die Zinsen auf bie Schatzbonbs würben, obichon in Gold zahlbar, auf Wunsch ber Bondsbesitzer in Papier ausgeiahlt. Die meisten Besitzer von beim Unterschatzämte in New-Iork zahlbaren Lheks zogen gleichfalls bie Auszahlung in Papier vor. Die aus den verschiedensten Theilen der Union eingegangenen Nachrichten lauten ebenfalls dahin, daß nirgends eine erwähnenswerthe Nachfrage nach Gold stattgefunden habe. . Wo eine solche vorkam, geschah dies mehr ber bloßen Curiosität wegen. Für beutsche Exporteure ist blefe Ausgleichung insofern von großer Bebeutung, als bie Ein- gangswlle bekanntlich in Gold zahlbar sind. Lokales. Gießen, 10. Januar. Wiederholt wurde von hiesigem Gewerbe-Verein auf die, im Lause dieses Jahres in Offenbach a. M. stattfindende Hessische Gewerbe-Ausstellung aufmerksam aemacht und zur Betheiligung an derselben eingeladen. Wenn wir trotzdem noch einmal darauf zurückkommen, so mag dies die Wichtigkeit, welche derartigen Ausstellungen beizumeffen ist, entschuldigen. _ , o_ w , ,, Man hat von vielen Seiten die rasche Aufeinanderfolge von Weltausstellungen getavelt, und vielleicht nicht mit Unrecht; darüber läßt sich eben diskutiren. — Aber Ausstellungen, welche sich auf bestimmte Kreise, innerhalb bestimmter Grenzen, beschranken, sind in jeder Be- ziehunq von großem Vortheil, für den Ausstellenden sowohl als auch ganz besonders im allgemeinen Jntereffe der Vaterländischen Industrie. Etwas gelernt wird unter allen Umständen von Jeoem dabei, und sei es auch nur das, daß man sieht, wie etwas nicht sein soll. Der Handwerker findet neue Rohmaterialien, over die bekannten in verbefferter und veränderter Form. Der Künstler findet neue sujeti und Motive, der Großindustrielle sieht, wo, und welche Lücken sich bet einer oder der anderen Waarengattung ausfüllen lassen. _ Das Publikum aber, und hieran wolle man doch besonders denken, es sieht, W a s in seiner nächsten Nähe fabrizirt wird, Was geleistet werden kann. Es wird einsehen, daß man nicht nöthig hat, kostbare d. h. theure Gegenstände vom Auslande zu beziehen, vielleicht aus Frankreich oder England, sondern daß dieselben, vielleicht besser, meistens aber wohl billiget im Jnlande gefertigt werden. Es soll und muß einmal zur Ueberzeugung gebracht werden, daß auch deutsche Maare dem Deutschen genügen kann, und daß es durchaus nicht nöthig ist, daß em sonst n, jeder Beziehung sich als guter Patriot gerirender Deutscher bet seinen Einkäufen nur das französische und englische Fabrikat für gut hält, weil „man ja bei uns so Etwas gar nicht machen kann"! Auch die so Denkenden versündigen sich an ihrem Vaterlande! Aber was sollen wir ausstellen? Das was man alle Tage braucht, oder das waS mühevoll, kunstreich und kostspielig ist? Es dürfte nicht ganz leicht sein diese Fragen präcis zu beantworten. - Vor allen Dingen stelle man Gebrauchsgegenstände aus — edel in Formen, solid in Arbeit, mäßig im Preise. — Dann aber auch stelle man Gegenstände aus, die zeigen, daß der Deutsche nicht allein der nüchternen Alltäglichkeit lebt, sondern auch mit Geist und Kunstsinn zu arbeiten versteht. — Doch Eins muß unserer Meinung nach vermieden werden, die- Sucht, mit Ausstellungsgegenständen Reklame machen zu wollen. Es beleidigt dies das Auge des feinfühlenden Beschauers, und nur all zu oft sieht das Gesuchte und Gekünstelte aut jedem Theile nur zu deutlich heraus. Man fertige Sachen, die, wenn auch nicht oft, aber doch immerhin noch gekauft werden. — „ , , Allen Denjenigen, welche sich an der Ausstellung betheiligen wollen, wird der Vorsitzende des hiesigen Gewerbe-Vereins gewiß in bekannter liebenswürdiger Weise gewünschte Auskunft erteilen, und glauben wir mit diesem letzten Hinweis unsere Notiz beschließen zu können. __In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar wurde in Friedberg bet Gebrüder Aaron eingebrochen und eine größere Anzahl werthvoller Felle gestohlen. Durch Zufall wurden die Felle bei einem hiesigen Kürschner, welcher dieselben schon gekauft, entdeckt und mit Beschlag belegt. Den Dieben ist man auf der Spur __Wegen Spielen des „Kümmelblättchens" wurde gestern Morgen em Fremder auf frischer That verhaftet Gießen, 10. Januar. Conrad Fuchs III. von Großen-Eichen wurde von dem Sckwur- gerichtßhof gestern Vormittag nach geschlossener Verhandlung, wegen Körperverletzung mit tödt- lichem Erfolg, in eine Gefängnißstrafe von 4 Monaten verurtheilt. In der Nachmittagssitzung von demselben Tage wurde HandlunqseommiS Karl Stohr von hier, wegen Diebstahls, in eine Gefängnißstrafe von 4 Wochen verfällt. Berichtigung. Friedrich Sckeer von Lauterbach wurde wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg nicht blos mit 3 Jahren, sondern mit 3 Jahren und 6 Monaten bestraft. Schiir*berieht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Newyork, 7. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Donau, Capt. R. BujsiuS, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 23. December von Bremen unb am 25. December von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen. (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 12. bis 18. Januar besorgt Pfarrer Dr. Seel.) Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde zuGiehen. Gottesdienst: Sonntag den 12. Januar: Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Irischbäcker in Gießen. Sonntag den 12. Januar. Daniel Rühl, Marktplatz. Jacob Klingelhöffer, Wallthorstraße. August Roll, Mäusburg. Handel und Verkehr. Frankfurt, 8. Januar. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 39, 9h. 2 Kilo ) Vermischtes. Hanau, 7. Januar. Vor einigen Tagen wurden 7 Schüler des hiesigen Gymnasiums wcaen Theilnahme an einer verbotenen Schülerverbindung relegtrt. — In dem nahen Osthelm wuide jüngst beim Aufgrabcn eines Schuttbaufens ein Topf, 355 alte Sübermunzen enthaltend, aufgefunden. Die Münzen stammen sämmtlich aus dem 16. und 17. Jahrhundert und befinden sich in Händen, die eine Verschleuderung nicht erwarten lasten. — Die Stadt London bedeckt, wie „Cornhill Magazine mitthnlt, fast 700 englische Geviertmeilen Sie enthält mehr auf dem Lande geborene Einwohner, als die Grafschaften Devon und Gloucester zusammen. (37 pCt. aller Londoner sind nicht in London selbst 6'^.) Auf jede vier Minuten rechnet man eine Geburt, auf jede sechs einen Todesfall. Die Stadt vermehrt sich täglich um 205 Personen, jährlich um 75,000. Die Straßen haben die Lange von 7000 englischen Meilen; jedes Jahr läßt 28 englische Meilen neuer Straßen und 9O',0 neue Häuser erstehen. Im Londoner Hafen befinden sich tagl ch 1000 Schiffe und 9000 See leutc. Verhaftet werden jährlich 73,000 Personen. Fremde tu London zahlt man beträchtlich Mehr als 100,000. London hat mehr Katholiken als Rom, mehr Juden als Palasüna, mehr Irländer als Belfast, mehr Schotten als Aberdeen, mehr Welsche als Cardiff. Alle Bierhau er in eine Reihe gestellt, würden sich 62 englische Meilen entlang ausdehnen Alle Londoner Hauser in einer Reihe würden über die Stadt York hinausretchen. Völlig Hilflose gibt es in Loiwon dis zu der Anzahl, daß jedes Haus von Brighton mit ihnen besetzt werden könnte. Mit Verwunderung werden die Kenner der englischen Sonntagsruhe vernehmen, daß dennoch j den Sonntag Verkaufsläden in einer Länge von 60 englischen Meilen offen stehen. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Heilnahrung: REVÄLESCIERE Seit 31 Jahren hat feine Krankheit dieser angenehmen Gesundheits- fpeise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medici» und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkett und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certtficatcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter C rttficate von Profeffor Dr. Wurzer, Medtcinalrath Dr. Angelstein, Dr. Dhoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D4d6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hoch- gestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug aus 80,000 Certificaten. Certificat des Medicinalraths Dr. Wurzer. Bonn, 10. Juli 1852. Revalesciitre Du Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bei allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinwege, Nierenkrankheiten rc., bei Stcinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bei krankhaften Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen-Hämorrhoiden rc. — Mit dem ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blos bei Hals- und Brustkrankheiten, sondern auch bei der Lungen- und Luftröbrenschwindsucht. L. S. Rud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Nr 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalescifcre hat mein 18jährigcs Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescikre und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. Nr. 64210. Marquise von Bröhan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zittern an den Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Milttärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handelslehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkett, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr 75928. Baron Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalesciere ist viermal so nahrbaft als Fleisch und erspart bet Erwachsene» und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere Vz Psd- 1 «X 80 1 Pfd. 3 X 50 H, 2 Pfd. 5 X 70 H 5 Pfd. '4 X, 12 Pfd. 28 X 50 Ä, 24 Pfd. 54 X- Revalescibre Chocolat6e 12 Tassen 1 X 80 H, 24 Tassen 3 X 50 H, 48 Taffen 5 X 70 120 Taffen 14 X, 288 Taffen 28 X 50 576 Taffen 54 X Revalesciere Biscuites 1 Pfd. 3 X 50 2 Pfb. 5 X 70 H. Zu beziehen durch Du Barry L Co. in'Berlin NW., 25 Louisenstr., und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Deltcateffenhändler im ganzen Lande. In (Sießen bei Philipp Schwager. (58 Bekanntmachung. 225) Johannes Kreiling ledig von Heuchelheim ist wegen Verschwen- dung unter Curatel gestellt worden, jo daß für ihn nur durch den Curator Ludwig Jung II. in Heuchelheim Rechtsgeschäfte eingegangen und Zah> lungeu vereinnahmt werden können Alle Forderungen an Kreiling sind bei Meidung der Nicktberücksich- rigung bei Regulnung seiner Ver- mögensverhältnisse bis zum 25. d. M. Lei uns anzumelden und zu spec'ficiren. Gießen, den 8. Januar 1879. "Großh. Stadtgericht Gießen. I. & d. St.: Oppermann, Dr. Gilmer, Stadtg.-Afsessor. Stadtg.-Affeffor. Bekanntmachung. 234) Die Mehrzahl der im Liqui- Dationstermin erschienenen Gläubiger des Johs. Karl Bley von Tre s- Horloff hat mit demselben ein Arrangement abgeschlossen, dessen Inhalt auf unserem Actuariate einzusehen ist. Es werden etwaige unbekannte Gläubiger ausgefordert, binnen 14 Tagen Einwendungen gegen das Arrangement zu erheben, widrigenfalls dasselbe bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird. Hungen, den 6. Januar 1878. Großh. Landgericht Hungen. Cellartus, Krauß, Landrichter. Landg -Assessor. Dienstag den 14. Januar u. die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 1 Uhr an, werden im Laden des Herrn Wilhelm Balser am Lindenplatz dahier sämmtliche Poecellan- undGlaswaaren, Figuren, Vasen und kleinere Luxusgegenstände öffentlich gegen Baarzahluna versteigert. (Bietzen, den 9. Januar 1879. 197; M. Pilger, Massecurator. 68) Packfässer und Kisten billigst abzu- j^eben. Gmil Ptstor. Allgemeiner Anzeiger. Betreffend: Landesgewerbeausstellung in Offenbach a. M., hier die Frage wegen Erhebung der Platzmiethe von den Ausstellern. 235) Nachstehende von dem Ausstellungscomits zu Offenbach in rubr. Betreff getroffenen Bestimmungen bringen wir zur Kenntniß der Gewerbetreibenden und Industriellen und machen zugleich auf pünktliche Einhaltung der Anmelde-Frist —15. Januar d. I. wiederholt aufmerksam. Gießen, den 10. Januar 1879. Großherzogliche Handelskammer. M. Hornberger. Für die Vertheilung des Platzes in dem Ausstellungsraum hat das Comitd folgende Grundsätze angenommen: r c 1) Für die Bodenfläche in dem Ausstellungsgebaude gelangen folgende Satze zur Berechnung: Für 1 Quadratmeter X 5.— 2 „ 10— 3 „ 15.- 4 „ 20.- 5 „ 24.- 6 n „ 28.- 7 ,1 „ 31— 8 , 34.- 9 „ 37.- 10 „ 40.- 11 „ 42— 12 v 44— 13 „ 46— H 14 ff „ 48— „LU „ H jeder weitere Quadratmeter 1 X 2) Wer Bodenfläche verlangt, erhält und soweit es der Ausstellungsgegenstand erfordert, die unmittelbar anstoßende Wandfläche kostenfrei. 3) Wer Wandfläche ohne Bodenfläche verlangt, zahlt für den laufenden Meter (waagrecht gemessen): a. für den Raum von der Decke bis zur Tischhöhe X 3. b. „ „ „ „ „ ,, ,, zum Fußboden X 5. 4) Der lHMeter unbedeckte Bodenflache (im Freien) wird mit 50 H berechnet. 5) Wer mit Zustimmung des Comitss ein eigenes Gebäude für seine Ausstellung errichtet, hat keine Platzmiethe zu zahlen. (Die Verabreichung von Verzehrungsgegenständen oder Genußmitteln zum sofortigen Verbrauch darf nur nach Verständigung mit dem ComitS erfolgen.) Original-Englische Dampf - Drrfch - Maschinen mit patentirten eisernen Rahmen und Gestell aus der Fabrik von Robey & Co. sind anerkannt die besten und vollkommensten Maschinen der Neuzeit. — Zeugnisse über nur im letzten Jahre gelieferte mehr denn 30 complette Maschinen auf Wunsch. Zahlungserleichterungen und Franco-Lieferung Garantie und Probedreschen. Jede Auskunft ertheilen bereitwilligst; Lager in jeder Größe. Reparaturen und Aufstellung durch eigene Monteure. (133 Ph. Mayfarth de Comp., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M., Baumweg 5 u. 7^ Schwemmsteine >.nd Kaminröhren empfiehlt zu äußerst billigen Preisen 92) J. Weber, Neuwied-Weißenthurm a. Rhein. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkaste angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Samstag den 11. Januar 1879, Dienstag „ 14 „ „ Mittwoch „ 15. „ „ Donnerstag „ 16. „ „ Samstag „ 18. „ „ Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- timiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1878. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. ________Kehr.___________ Bau- u. Werkholj- üerfletflerung in der Mrstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 14. Januar, sollen in der Meilbach versteigert werden: 155 Eichenstämme von 15—55 cm Durchmesser und 3 — 14 m Länge, mit 94 cbm und 1 Buchenstamm mit Va c^m 3n* halt. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr, auf der Hattenröder Chaussee, eine Stunde von hier. Lich, 4. Januar 1879. 136) Wtmmenauer, Forstratb- JeUgeöoteues. Für Raucher! Eine hochfeine Sumatra-Eigarre, & St- 5 Pfg., per V,o-Kistel X 4.70 empfiehlt 237) Carl Roloff, Brandgasse. (Erlanger -Kirr, Achtes, aus der Brauerei von Franz Erich in Erlangen, Hets im Zopf bei (222 Emil Seh mall (Frankfurter Hof). Von 12 Flaschen an frei ins Haus geliefert per Flasche 30 H. Hparherde, Mantelöfen, Kaffeebrenner, Koh len löffel, Feuerzangen re. empfiehlt zu biU^fnn Pr isen (64 A. Merken berg, Reicheusano. Frietionsmaffe zum Anstreichen von Fewrzeug- Ständern rc. für schwedische Hölzer empfiehlt (168 Gg. Wilh. Weidig. Schwed. Hölzer in vortbeilhaften, großen Spahnschachteln zu billigen Preisen find stets vorräthig. F. Soennecken’s z. 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Dieses delicate Kinder-, Kuchen- und Pudding-Mehl, aus einer weissen amerikanischen Maisgattung erzeugt, empfiehlt sieh wegen seiner Reinheit und Leicbtverdaubchkeit, sowie seines angenehmen Geschmacks, zur Ernährung von Emdern, Schwachen, Magenleidenden und Kranken. Beim Fein- schmecker sowie beim Oeconomen (zur Bereitung von köstlichen Mehlspeisen, u< < ings u. s. w) ebenfalls unentbehrlich. \ on einer grossen Anzahl Spital- KC-U a1 h diS’ Oesterreichs etc, unter anderen im Frankfurter und im Wi^ w^rd ’ t-miPkfctrU8sPital zu Brüssel und in der Gebäranstalt Kiiihlu/hin PhlrmVt ♦agvh Terwendet und schriftlich empfohlen Auch vom Königlichen Pharmaeeut. Verein Belgiens, in dessen Bericht über die preisgekrönten Nahrungsmittel der Hygienischen Ausstellung zu Brüssel 1876 beson- dRnrlh,n n g h b \ f mk,?’!us.frau kann die Maizena-Bäckereien, -Mehlspeisen, W jn-t Leichtigkeit zubereiten. Dieselben sind am Kaiserlichen eiShrt ln der Kammer und ™ Senat zu Versailles seit einiger Ze" cuiKuiuiiri. ° ergiebig^und höchst Ök’OflOUHSCh. Zu haben in Packeten bei allen bedeutenden Delikatessenhändlern u.Droquisten sowie Apothekern Europa s. (Man sehe den überall gratis vertheilten Prospe^us" Das 'Stcinfjniicr-flcfdjiil't von Aug. Nauheimer Wiltwe, Neue Anlage C. 40, hält sich zur Anfertigung von Grab-Denkmälern, Monumenten, Einfassungen, Gedenksteinen etc. nach jeder Zeichnung und in jeder Steingattung in geschmackvoller Ausführung —^und billiger Preisnotirung bestens I 229) empfohlen. Wermietyungen. 219) Die Mansardenwohnung in meinem Hause E. 87,5 mit verschließbarem Corridor, sowie Gartenantheil und Holzremffe zu vermiethen und bis zum 1. April l. I. beziehbar. Ziegler, Bahnmeister. 215) Ein kleines Logis zu vermiethen bei Georg Vogt, Seltersweg. 233) Möblirtes freundliches Zimmer zu vermiethen. H. 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Bltts____________________________________ 223) Ein altes abgenutztes Pferd zu kaufen gesucht. W. Löber, Brandgaffe. 177) Drei möblirte Parterrezimmer' werden von einem einzelnen Herrn per 1. April zu miethen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 196) Eine geübte Friseuse empfiehlt sich in allen vorkommenden Ball- und Abonnement-Frisuren. Neuenweg 134. Carnkvatvereiu Tombola. Samstag Abend: I. Kappensilzung Zbei Ludwig Herbert. 231) Jemind der die doppelte Buchführung gründlich kennt, findet sofort zeitweise Beschäftigung. Schriftliche Offerten abiuoeben bei Doeter 8? Katz. 41) Gesucht aüf sogleich ein zuverlässiges Mädchen, welches die Hausarbeit besorgt, für ein hiesiges Specercigcsckäft. _________________Kreuz Lit. B, Nr. 114. 113) Für eine junge Dame wird in einer feinen, wenn möglich Beamten- Familie Giessens Pension gesucht, deren Zweck aus der gewünschten Behandlung als Familienglied erhellt. Gefall. Offerten beliebe man Zwecks weiterer Verhandlungen einzusenden unter „E H. postlagernd Marburg“. von D. Daniel Wwe Berantwortliche Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Godesberg; Nahrungsberg, empfiehlt sich im Anfertigen von Frauen- und Kinderstrümpfen, Socken in Wolle und Baumwolle, Damenweft-m, Jacken, Knitwärm-r und alle in dieses Fach ein: schlagende Artikel. Lager in Wolle und Baumwolle. Anfertigung feiner Strümpfe zu Ausstattungen-Anstricken von Strümpfen und Socken. (180 Die Maschincnstrickerei von Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12 4«. D'llenburg 645, 12, 443, 95. Sienrn 6", 12. (71 Wetzlar 6*\ 8», 9«, 12, 4«, 733, gr. 25) Ein gut empfohlenes Mädchen für die Küche und 'Hausarbeit zu sofortigem Eintritt sucht Frau Professor Birnbaum. empfiehlt ihren bis jetzt an Güte und Aroma unübertroffenen Kaffee. Derselbe pichn°t fth so' ohl in sei r Fei Heck, als auch durch seinen kräftigen Gesck mack in jeher 2ßrf g g n olle anbee K ff^e ans demz, folge h t sicb m in Kaffee n ro-iten K eif t> . n grobes R nomn ern o>ben.' Alleinige Niederlage für Gießen u d Umgegend be' Herrn 224)W, Heuser, Kreuz.