"""H achten, Fidmi, Radrrn uj.t ^magenda °8et$e Prämien zueikamt rillnz. 'maturen-Fabrikant. 'Üratobg« ... L »eiter b« «t °-r-6eiak“”b * Äff ®w»‘ ®tra[ 3 S“““'8S s -> W nJnb' I“bt md a^lm, litt. litiiigitnbnq, ZtrgelwM« ammhrMz. Weine. rn Schlmwkinen. .W«- !«■ Rr. 236« Freitag den 10. Oktober 1876« Kießener Anzeiger Amche- «Ä Amtsblatt sm dm Kreis Gieße«. 1Refeftdi0n0bttreatt t Grpevtti»«Ab«rrM» r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pß Amtlicher H h e i t. Gießen, am 2. October 1879. Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten, hier von Lehrern und Schulverwaltern im Fall einer Mobilmachung. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Unter Verweisung auf unser Ausschreiben vom 12. October 1878, Gießener Anzeiger Nr. 240, wonach genau zu verfahren ist, sehen wir Ihren Anträgen bezüglich solcher Lehrer und Schulverwalter, für die nicht bereits bei uns reklamtrt worden ist, bis zum 20. d. Mts. unter dem Anfügen entgegen, daß spätere Reklamationen nicht berücksichtigt werden. Zugleich bemerken wir, daß nur solche Lehrer und Schulverwalter für „unabkömmlich" erklärt werden können, welche einzige Lehrer an einer Schule sind. Dr. B o e k m a n n.________________________________________________________________ Bekanntmachung. Diejenigen Einwohner von Gießen, welche Tauben halten, werden hiermit aufgefordert, dieselben ohne Ausnahme vom 10. October bis 7. November I. I bei Meidung der in Art. 79 des Feldstrafgesetzes vorbestimmten Strafe in den Schlägen eingesperrt zu halten. Gießen, den 8. October 1879. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. Generalversammlung des lan-wirttsschastlichen Derems von Oberhessen pro 1879. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung des landwtrthschaftltchen Vereins von Oberhesten soll am Dienstag den 14 October d. I., Vormittags IO1/» Uhr, im „Hessischen Hof" zu Butzbach abzehalten werden. Gegenstände der Verhandlungen werden sein: 1) Erstattung des statutenmäßigen Rechenschaftsberichtes. 2) Die Frage: „Aus welchen Gründen macht die Zusammenlegung der Grundstücke im Großherzogthum auch nach Erlaß des neuesten Gesetzes über diesen Gegenstand so geringe Fortschritte?" 3) Die Frage: „Welches Hengstmatertal eignet sich am besten zur Erwerbung für das Landgestüt und welche Wünsche liegen in dieser Angelegenheit tn landwtrthschaftltchen Kreisen vor?" 4) Die Frage: „Empfiehlt sich für Oberhesten die Gründung von Molkeret-Ger.^ffenschaften und wie lasten sich solche am besten ins Leben rufen?" 5) Die Frage: „Wie ist es mit dem landwtrthschaftltchen Mobtliar-Credtt tn Oberhesten bestellt?" 6) Der Niedergang des landwirtschaftlichen Gewerbes, besten Ursachen und die zur Hebung destelben anzuwendenden Mittel. 7) Wie find die menschlichen Abgänge tn den Städten dem natürlichen Kreislauf zu erhalten? 8) Die Wahl des Präsidenten, Vtcepräsidenten und des Ausschuffes für die Periode 1880/82. 9) Bestimmung des nächsten Versammlungsortes. Nach § 33 der Statuten muß jedes Mitglied des Vereins, welches tn der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, diese Absicht vor Beginn derselben dem Präsidenten zu erkennen geben; schriftliche Mittheilungen müssen mindestens einige Tage vor der Versammlung bet demselben etngereicht werden. Der Unterzeichnete ladet hiermit die Vereinsmitglieder, sowie alle Freunde der Landwirthschaft zu dieser Versammlung ergebenst ein. Friedelhausen, am 12. September 1879. Der Präsident des landwirthsch. Vereins von Oberhessen. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. m-Fabrilantt». irr. Fabrikant Ftnk-mt. tn- •jo finde« -> i«1 G. . tMe haben s, um sialiren, an solche« Ä*-**fi „..im und , untekan" ' f jn Auh^ ■ * rr I'1“1! «•#** politisch Deutschland. Darmstadt, 7. Octbr. Vor einiger Zett richtete der Abg. Wolfs- kehl dahler eine Interpellation an die Regierung betreffs der Schulamts- Aspiranten israelitischer Confession. Auf dieselbe ist jetzt folgende Antwort eingelaufen: „Im Auftrag unserer Abthetlung für Schulangelegenhetten ist bet der im Frühling dieses Jahres vorgenommenen Abgangsprüfung von den Präparanden- schulen zu Lich und Wöllstein — in der Anstalt zu Lindenfels befand sich kein Jsraelile — den Schülern israelitischer Religion, welche diese Prüfung bestanden hatten, mttgethetlt worden, daß ihrem Eintritt tn ein Schullehrer-Seminar zwar nichts im Wege stehe, daß sie aber zur Zett israelitischen Religionsunterricht im Seminar nicht erhalten und auf Verwendung im öffentlichen Schuldienst nach ihrer Entlassung nicht mit Sicherheit rechnen könnten. Die Mtttheilung in Betreff des israelitischen Religionsunterrichts ist dadurch gerechtfertigt, daß weder in Friedberg, noch tn Bensheim aus den schon früher verehrlicher Kammer mttgethetlten Gründen die Einführung eines israelitischen Religionsunterrichts thunltch war, während in bestimmte Aussicht genommen ist, in dem neu zu errichtenden Seminar zu Alzey, wo tn der Person des dortigen Rabbinen ein geeigneter Reltgionslehrer gefunden werden dürfte, auch für die israelitischen Seminaristen, welche sämmtlich diesem Seminar zugewiesen werden sollten, einen regelmäßigen Religionsunterricht einzurichten. Der dafür in den Voranschlag für dieses Seminar vorgesehene Betrag von jährlich 240 Mark wird zu dem angegebenen Zweck Verwendung finden. Die weitere Mittheilung aber tm Betreff späterer Verwendung im öffentlichen Schuldienst ist durch die Erfahrung veranlaßt worden, daß es seither nicht möglich gewesen ist, sämmtliche von den Semtnarten ausgebildete tsraelt- rische Schulamts-Aspiranten tm öffentlichen Schuldienst zu verwenden. Israelitische Confesfionsschulen bestehen nämlich dermalen im Großherzogthum nur noch drei. Jn den gemeinsamen Schulen aber bilden die Schüler israelitischer Religion fast durchweg einen verschwindend kleinen Bruchthetl, daß es mit Rücksicht auf die Bestimmungen tm Art. 4 des Volksschulgesetzes nur an wenigen größeren Orten möglich gewesen ist, israelitische Lehrer zu verwenden. er Ptzeit. Durch die vorhandenen Lehrkräfte ist nun der Bedarf voraussichtlich auf eine längere Reihe von Jahren gedeckt, und es erschien als ein Gebot der Humanität, die jungen Leute noch vor der entscheidenden Wahl des Lebensbe- ruses uni) bevor es zur Wahl eines anderen zu spät wäre, darauf aufmerksam zu machen, daß der in Aussicht genommene die Hoffnungen schwerlich erfüllen werde, deren Verwirklichung sie sich von ihm versprechen." Berlin, 7. Octbr. Die „Tribüne" schreibt: Die vorgestern unter dem Vorsitz des Fürsten Bismarck stattgehabte Sitzung des Staatsmtnisteriums wird uns von unterrichteter Seite als eine überaus wichtige bezeichnet, well tn derselben nicht blos die kirchenpolttischen Angelegenheiten Gegenstand der Verhandlungen bez. Entschließungen gewesen, sondern auch die „allgemeine europäische Lage", deren Ernst der Reichskanzler nicht unbetont gelassen haben soll, einer eingehenden Erörterung unterzogen worden sei. Man behauptet, baß die Beschlüsse, welche in Livadla gefaßt, hier vollauf gewürdigt worden find und nicht ohne Wirkung auf die deutschen Verthetdigungs-Maßnahmen bleiben dürften. Am Tage vorher (Samstag) war der Vtcepräsident des Staatsministertums, Graf Stolberg, von Baden-Baden zurückgekehrt, woselbst er dem Kaiser Vortrag gehalten hatte. Bezeichnend für die Wichtigkeit der dort gefaßten Entschließungen war die verlängerte Anwesenheit des Kronprin- zen am kaiserlichen Hoflager. Am 1. October, Abends, wollte der Kronprinz nach München abreifen; mit der Ankunft des Grafen Stolberg an demselben Tage wurde aber der Plan sofort geändert. Prinz Wilhelm reiste ohne seinen erlauchten Vater ab. Erst nachdem Graf Stolberg Baden-Baden verlassen, ist auch bei Kronprinz nach München und von dort mit seinen Kindern nach Italien gereist. Das deutet auf schwerwiegende Entscheidungen, die der Vice- präsident des Staatsministertums nach Berlin gebracht. — Bei dem Werth, den man hier auf die guten Beziehungen mit Frankreich legt, haben die Aeußerungen des „Temps", eines Blattes, welches Herrn Waddington nicht fern stehen soll, unangenehm berührt. Fürst Bismarck soll tn Wien die Hoffnung ausgesprochen haben, die Franzosen würden Sedan ver- gessen, wie sie Waterloo vergessen hätten. Der „Temps" läßt uns keinen Zweifel darüber, daß selbst die gemäßigteren Franzosen an die Idee, Elsaß- Lothruigen als verloren zu betrachten, sich noch nicht gewöhnen können. D^bei gehen russtscherseits die Bemühungen fort, sich Frankreich anzunähern- Die „Nordd. Allg. Ztg." beschäftigt sich heute mit einer kürzlich in Parts veröffent- lichten Schrift: »La Russie ou la Prusse?", worin Frankreich der Rath gegeben wird, einen Ausgleich zwischen Polen und Rußland herbeizuführen. Wenn man den Fürsten Gortschakoff beschuldigt, mit den panslaoisttschen Bestrebungen zu liebäugeln, so ist das em Vorwurf, für den er in den letzten Jahren nur zu viele Beweise geliefert hat. Jndeffen ist auf die Person des hochbetagten Fürsten Gortschakoff kein großes Gewicht mehr zu legen. Kaiser Alexander har ihn wiederholt aufgefordert, in Baden-Baden zu bleiben, und Fürst Gortschakoff ist in der Thal kaum noch als im Dienste stehend zu betrachten. Die auswärtige Politik wird von Kaiser Alexander mit Herrn Giers gemacht, und dieser, wie die meisten Minister, segelt im panslavistifchen Fahr- waster. In Leipzig bei Brockhaus ist ein neues Werk über Rußland erschienen unter dem Titel: „Vor und nach dem Kriege." Der Verfaster ist nicht schwer zu errathen. Es ist der Autor der Bücher „Aus der Petersburger Gesellschaft", Julius Eckardt. Er schildert die innere Lage Rußlands als bedenklich. Die revolutionären Elemente haben sich gehäuft und die große Reform, als deren Führer man den Großfürsten Thronfolger bezeichnet, dürfte leicht in eine Revolution umschlagen. Unter solchen Umständen scheint es um so unbesonnener, wenn Rußland jetzt, wo es im Innern so unfertig ist, sein Heer verstärkt und eine drohende Sprache gegen das Ausland führt. Hesterreich. Wien, 7. Octbr. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel von heute: Die Pforte richtete ein Circular-Telegramm an die türkischen Botschafter, in welchem sie das Bedauern ausdrückt, daß die letzte griechische Declaration vor ihrer Abgabe in der Conferenz sämmtlichen Botschaftern in Konstantinopel mit Ausnahme der Pforte mitgetheilt wurde, weil sonst vielleicht eine Verständigung möglich gewesen wäre. — Dieselbe Coerespondenz meldet aus Belgrad: Das russische Eisenbahn-Consorttum Poltakoff überreichte eine Offerte bezüglich der serbischen Bahnen ohne Staatsgarantie. — In heutiger Eröffnungs-Sitzung des Unterhauses waren sämmtliche Minister anwesend. Alterspräsident ist Negrelli, welcher die Angelobung leistet, die Versammlung herzlich bewillkommnet und nach Berufung der Schriftführer die Angelobung der Abgeordneten abnimmt. Sämmtliche Abgeordnete leisten die Angelobung ohne Vorbehalt. — Die feierliche Eröffnung des Hauses durch den Kaiser findet morgen um 12 Uhr statt. — Baron Haymerle ist heute früh in Wien etngetroffen. — Die czechtschen Abgeordneten aus Böhmen und Mähren, denen sich auch böhmische und mährische Abgeordnete des Großgrundbesitzes anschloffen, haben die Gründung eines czechtschen RetchSraths-Clubs und die Entsendung von 5 Mitgliedern in das Permanenz-Comttö der Autonomistrn-Partei be- schloffen. Auch die Rechtspartei beschloß, in letztgenanntes Comit6 5 Mitglieder zu deputiren. Frankreich. Paris, 6. Octbr. Die „Röpublique francaise", welche gestern die allgemeine und vollständige Amnestie als unumgänglich nothwendtg darstellte, verlangt heute, daß diese Frage mit Einem Schlage beseitigt werde, weil sie sonst bei den allgemeinen Wahlen die republikanische Partei spalten und so den Feinden der Republik den Steg geben werden könne. Der orleantsttsche „Soleil" stellt heute ein neues Programm auf; er räth, daß sich die ganze conservative Partei auf den Boden der Republik stelle, um sich die Mehrheit bet den Wahlen zu verschaffen, die nächstes Jahr für die Erneuerung der General- und Gemeinderäthe, 1881 für die Deputtrtenkammer und 1882 für den Senat stattfinden müssen. Rußland. Petersburg. Der „Times" wird aus Parts berichtet: „Herr Kotzebue, der russische Gesandte in Bern, welcher seit 3 Jahren darum gebeten hat, in den Ruhestand versetzt zu werden, ist plötzlich benachrichttgt worden, daß sein Gesuch genehmigt worden sei. Sein Nachfolger soll Herr Hamburger sein, welcher lange Zeit dem Fürsten Gortschakoff so nahe betge- sellt war, daß man die beiden als unzertrennlich hielt. Die natürliche Erklärung ist, daß der Fürst im Begriff stehe, sich zurückzuziehen und einen seiner getreuesten Anhänger zu versorgen wünsche. Dies ist als erstes Ergebntß der jüngsten Zusammenkünfte zu betrachten, denn es ist wahrscheinlich, daß bet der Kaiserbegegnung in Alexandrows beschloffen wurde, den Fürsten Gortschakoff zu opfern." Amerika. New-Avrk, 6. Octbr. Von den Untonstruppen in Colorado sind seither keine Nachrichten eingegangen. Nach dem ersten Gefechte wurde noch zwei Tage lang Gewehrfeuer gehört. Man befürchtet einen allgemeinen Aufstand der Uti-Jndianer, obgleich der Häuptling befohlen hat, die Feindselig- ketten einzustellen. Nach nichtamtlichen Berichten sollen alle Mitglieder der Agentur vom Weißen Fluß niedergemetzelt worden fein. — Der hier etnge- troffene „Panama Star and Herald" vom 25. Septbr. meldet: In Bucara- monga (Staat Santander in Columbia) wurde am 9. Septbr. von Communisten ein Aufstand erregt und die Stadt von denselben auf 4 Tage besetzt; sie plünderten die Kaufläden und tödteten 3 Kaufleute, darunter 2 Deutsche; auch der deutsche Consul wurde verwundet. Schließlich aber wurden die Auf- ständischen mit Verlust mehrerer Todten und Gefangenen geschlagen. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 8. Octbr. Der Kaiser wird voraussichtlich am 19. October Baden-Baden verlaffen und am 20. in Berlin etntreffen. Die Kaiserin begibt sich Ende dieses Monats von Baden-Baden nach Coblenz. PariS, 8. Octbr. Der Großfürst Constantin erlitt beim Hinabstei- gen von der Treppe im Hotel Louvre eine Verstauchung und dürfte etwa 14 Tage das Bett hüten muffen. i l 8. Octbr. Die „Times" meldet auS Khelattghtlzai vom 4. d.: Die Brigade des Generals Hughes marschtrte in der Richtung von ^yuzni ab uud ließ 6 Compagnien Infanterie, eine Schwadron Kavallerie und 2 Geschütze als Besatzung des Forts zurück. Die eingeborene Miliz wurde aufgelöst. Die Nachbarstämme sind rubio. r , $®£e.n' 8-October. Die heute bei der feierlichen Eröffnung des Reichsraths verlesene Thronrede heißt zunächst die Vertreter der beiden Häuser des Reichsraths 1 am Beginne einer neuen Periode verfassungmäßiger Thätigkeit herzlich willkommen und ' bemerkt bann wörtlich: Indem nun auch die Abgeordneten Meines geliebten Königsreichs Böhmen Meinem Ruse folgen und unbeschadet ihrer Rechtsüberzeugung uns ungeachtet der Verschiedenheit ihrer Anschauungen vollzählig den Boden gemeinsamer Verhandlung betreten, ist ein wichtiger Schritt geschehen, um zu jener allgemeinen Versöhnung und Verständigung zu gelangen, die stets das Ziel Meiner Wünsche waren und Ich gebe Mich der zuversichtlichen Hoffnung hin, daß es bei allseitiger Mäßigung und gegenseitiger Rechtsachtung Ihren Verathungen gelingen wird, dieses im Interesse der Machtstellung der Monarchie stets festzuhaltende Ziel auch wirklich zu erreichen und so der Verfassung die gleich freudige Anerkennung aller Völker zu sichern. Indem die Thronrede auf die Arbeiten, die des Reichsrathes harren, übergeht, werden vor Allem Gesetzentwürfe über das Wehrwesen angekündigt. Bei Berathung dieser Vorlagen werde den Reichsrath die oatriotische Erwägung zu leiten haben, daß in der eigenen Kraft die verläßlichste Bürgschaft des Friedens liegt, welches der Bevölkerung die Früchte ihres Gewerbfleißes sichert, und daß die Monarchie immer im Stande sein muß, mit dem vollen Gewichte ihrer Bedeutung einzutreten, wenn die Ereignisse den Schutz ihrer Interessen erheischen Ferner wird ein Gesetzentwurf, betreffend die Aufbesserung der Jnvalidengebühren, die Versorgung der hilfsbedüiftigen Wittwen und Waisen der vor dem Feinde Gefallene.: und die Unterstützung von hilfsbedürftigen Familien der im Falle einer Mobilisirung Einberufenen durch Einfühlung der im Wehrgesetze vorgesehenen Militärtaxe, sowie der Gesetzentwurf, betr. die Verwaltung von Bosnien und der Herzegowina, angekündigt. Das Bestreben zur Herstellung des Gleichgewichts im Staatshaushalte werde sich zunächst auf alle mit den bestehenden Einrichtungen vereinbarliche Ersparungen, specicll durch Vereinfachung der Verwaltung, erstrecken und auch das Kriegsbudget umfassen, soweit dies mit der Machtstellung und Sicherheit des Reiches veieinbarlich sei Die Deckung des Abganges, welchen der demnächst zur Vorlage gelangende Staatsvoranschlag ausweist, soll ohne Inanspruchnahme des Credits und ohne Schädigung der Produktionskraft der Bevölkerung durch Vermehrung der Einnahmen geschehen. Eine neue Vorlage, betreffend die Reform der directen Besteuerung, werde mit Benutzung der umfassenden Vorarbeiten eingebracht werden. Dem Reichsrathe werde es hoffentlich gelingen, die im Interesse einer gerechteren Vertheilung der Lasten so dringend nothwendige Verbesserung unseres Steuerwesens endlich zur Ausführung zu bringen. Besondere Sorgfalt werde den M aßnahmen zur Hebung der heimischen Arbeit gewidmet sein. Bei Erneuerung der demnächst ablaufenden Handelsverträge werde darauf Bedacht zu nehmen fein, die Nachtheile abzuwenden, welche unsere Production, unseren Handel und Verkehr durch die geänderte wirthschastliche und Zollgesetzgebung des Auslandes gefährden könnten. In der letzteren Zeit gepflogene Besprechungen eröffnen die erfreuliche Aussicht aus eine günstige Regelung der Verkehrs- und Handelsverhältnisse mit dem Deutschen Reiche. Die Einbeziehung der neuen Gebiete in den Zollverband, sowie die Errichtung von Lagerhäusern in Triest lassen eine dauernde Belebung des Handelsverkehrs erwarten. Die Entwickelung des Eisenbahnwesens und die nöthige Erleichterung der mit dem System der Staatsgarantie verbundenen Lasten werde volle Aufmerksamkeit erheischen. Der Bau der immer wichtiger werdenden Arlbergbahn ist durch Verhandlungen bedingt, auf deren baldigen Abschluß die Regierung bedacht ist. Es werden ferner Gesetzentwürfe angekündigt über grundsätzliche Bestimmungen für die Zusammenlegung von Grundstücken, die Revision des Gewerbegesetzes behufs Förderung der gewerblichen Interessen, insbesondere durch Kräftigung des Kleingewerbes, zeitgemäße Regelung des Verhältnisses zwischen Arbeitgebern und Hülfsarbeitem, ein Gesetz über Erleichterung und theilweise Auflassung der Besteuerung von Vorschuß- kaffen; Gesetzentwürfe zur Abhilfe wider unredliche Vorgänge bei Creditgeschäften und über Befreiung von der Legalisirungspflicht bei Tabular-Urkunden über Objecte geringeren Werthes; eine Reform der Civilproceßordnung und des materiellen Strafrechts und Verbesserung des Seelsorge-Cleius. Die Thronrede betont, daß angesichts der längeren Dauer der letzten Session und der Neuwahlen die Landtage nicht vor Beginn der Reichsrathssession einberufen werden konnten. Selbstbeschränkung und weise Ausnützung der Zeit Behufs regelmäßiger A if- einanberfolge der legislativen Körperschaften erscheinen wünscheuswerth. Die Thronrede conftatirt die ungetrübte Fortdauer guter Beziehungen zu allen Mächten, die Durchführung des Berliner Vertrages in seinen wesentlichen Bestimmungen, den Vollzug des Einmarsches in das Sandschak Novibazar auf Grundlage dieses Vertrages in freundschaftlichem Einvernehmen mit der Pforte. Es werde Aufgabe der Regierung sein, der nunmehr ermöglichten nachhaltigen Pflege und Entwicklung unserer volkswirthschaftlichen Beziehungen zum Oriente ihre volle Aufmerksamkeit zuzuwenden. Die Thronrede schließt: Die vielen Beweise treuer Liebe und Anhänglichkeit Meiner Völker für Mich und Mein Haus, sowie die aus der Mitte der Bevölkerung immer lauter tönenden Rufe nach Erhaltung der Eintracht, in welcher Meine Völker seit Jahrtausenden friedlich neben einander lebten, haben Meinem Herzen wohlgethan. Diese Kundgebungen sind Mir Gewähr, daß auch Sie, von demselben Geiste der Eintracht und Mäßigung beseelt, auf dem Boden verfassungsmäßigen Wirkens zu ruhiger, stetiger Entwicklung des allgemeinen Wohles sich verständigen werden. Oesterreich wird treu seinem geschichtlichen Berufe ein Hott sein für die Rechte seiner Länder und Völker in ihrem untrennbaren einheitlichen Verbände, eine bleibende Stätte des Rechtes und der wahren Freiheit. Wien, 8. Octbr. Die Verlesung der Thronrede fand in feierlichster Welfe statt. Sämmtliche Logen und Plätze waren dicht besetzt, auch die Diplo- matte sehr zahlreich vertreten. Vor 12 Uhr erschienen im großen Saale die Mitglieder beider Häuser des Reichsrathes. Punkt 12 Uhr erschien der Kaiser unter Vorantritt der Erzherzoge, Minister, Generaladjutanten und Hofwürden- träger, von dreimaligem stürmischem Hoch begrüßt. Der Kaiser verlas die Thronrede mit weit vernehmbarer Stimme, fortwährend durch lebhafte Zurufe und Hochs unterbrochen. Des stürmischen einstimmigen Beifalles erfreuten sich die Absätze bezüglich der Hebung der volkswirthschaftlichen Lage. Namentlich aber bei den Schlußworten: Oesterreich wird treu seinem geschichtlichen Berufe ein Hort sein für die Rechte seiner Länder und Völker in ihrem untrennbaren einheitlichen Verbände, eine bleibende Stätte des Rechtes und der wahren Freiheit, — ertönte ein nicht endenwollender Beifallssturm, der in fortwährenden Hochs in deutscher und slavischer Sprache Ausdruck fand. Pesth, 8. Octbr. Abgeordnetenhaus. Der Mlnistpräsident bringt das Arbeitsprogramm des Reichstags zur Kenntntß und kündigt zahlreiche Vorlagen an, darunter solche in Betreff der Administration Bosniens, des Jnko- lates, der Verleihung des Privilegiums an das Bodencredtt-Jnstitut, die Einbeziehung der occupirten Länder in das Zollgebiet und der Modification des Wehrgesetzes. Das Budget wird im Laufe des Monats unterbreitet. Tisza macht sodann Mittheilungen über den Stand des Szegediner Reconstructions- Werkes. An Spenden sind 2,600,000 fl. aus fast allen Ländern der Welt eingegangen, welche bei Sparkaffen deponirt wurden und seiner Zeit ihrer Bestimmung zugeführt werden. Der Bericht wird zur Kenntniß genommen. Schließlich geht Tisza auf die Maßnahmen gegen den drohenden Nothstanv über und erklärt die Befürchtungen vor einer Hungersnoth für grundlos. Vor Allem sei das Landvolk mit Sämereien zu versehen. Die Obergespane feien angewiesen, dem dringendsten Bedarf sofort abzuhelfen und an die Regierung zu berichten- 3Vien, 8. October, Abeds. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein Kaiserliches Handschreiben vom 8. d. Mts. an den Grafen Andraffy, wonach der Kaiser mit Bedauern dessen Bitte um Enthebung von seinem Amte genehmigt und seiner der Monarchie und dem Kaiserhause geleisteten hervor- ' ragenden Verdienste mit Worten wärmster Anerkennung gedenkt. Der Kaiser Sießen,s. fcflrauf nicht unwM v-isung °d-r M etialtnifitn in der H Hausbesitzers oi ter Polizeibehörde Frankfurt Einiges und gab lange gebauert habe sein Seid zu holen, fragt, ob das Geld, Ä* Wie», ’■ Liefet 6584) Für b. pital in Gießen Kartoffeln,Aepfeln.i Weißkraut, Wiech Taben, gelben Rül Zwiebeln und Sus $mtr. Tannen-Tä vergeben werden. Reflectanten toi nebst Proben an 'Direclion bis jun einreichen. Die M acabttnift Berstet Das zum Nächst ^aunspach in! Lieh, nämlich: 2 fette Rind 2 Zucht« 4 Schafe ml 2 Schweine, 4 Hühner, N Montag bei . . Aoimill *n Wohnung ^"willigen Vers werden. Troßberzogl. Or ------P« 6609) 4_5 " ctrtauien b „otl **s$ 1/ 1 * A). i ver lob *1 XL‘O JL N 11 Dhm u 11 S’ n,n Di-? S'J'i1 n er Mer für Mich und i lauter tonenden» Mrlausenden friedlich iese Kundgebungen» und Mäßigung beieelt, er Entwicklung des all- - s,jn für die Rechte >, fanb i« f** ÄÄM* 9° E ^S«L r«« :,n,r £ SCn ^er: Q^e'ti0ev m?w«n \ dieses i/A^ng ’ Kcrr*Ä \ ßt. | A welches bi S Monarchie imtL. I AS-ie ZSs I iS» üjSiSA I ÄÄ’ÖfX i S°?Qjt der Be- 1 ^Vorlage, betreffend th*Um Q’’enben Vor.- ,tlld) S.el'ngen, die im hw-ndigeAnbessemn^ | i Handelsverträge werde . chr unsere Production, Und Zollgesetzgebung isiogene Besprechungen - erkehrs- und Handels; sowie die Errichtung J des Handelsverkehrs Erleichterung der mit volle Aufmerksamkeit durch Verhandlungen chliche Bestimmungen iewerbegesetzes behufs istigung des Kleinge- m und Hülfsarbertern, uerung von Vorschußei Eredrtgeschasten und nden über Objecte ge- ; materiellen Etraftechts ; wer der letzten Session rathssession einberufen lfs regelmäßiger 5'/f- -wetth. Lenehungen zu allen tlichen Bestimmungen, Grundlage dieses Ver- nöglichten nachhaltigen rgea zum Oriente ihre Letcachtkt den Rücktritt Andraffy's keineswegs als Abschluß von besten staatsmännischem Wirken, ist vielmehr überzeugt, Ändrasty werde stets dem kaiserlichen Rufe folgen, wenn der Monarch seine bewährten Dienste wieder beanspruchen sollte. Das Handschreiben schließt mit den Worten: Mein vollstes Vertrauen bleibt Ihnen ebenso gewahrt wie Meine dankbarste Anerkennung. — Durch ein zweites Kaiserliches Handschreiben wird Fretherc v. Haymerle zum Minister des Auswärtigen und Vorsitzenden des gemeinsamen Minister- -rathes ernannt. Wien, 8. Septbr. Wie verlautet, hat die Pforte beschlcsten, aus Er- sp rrnißrückstchten die sämmtlichen Botschafterposten bet den auswärtigen Staaten elngehm und sich künftighin durch einfache Geschäftsträger bei den Großmächten Vertreten zu lasten. Provisorisch sollen hiervon die Botschaften in London und Wien ausgeschlosten bleiben, dagegen die Legationen in Brüste! und Washington alsbald aufgehoben werden. V e r rn i s ch t es. Gießen, 9. October. Schlossern sowohl, wie auch dem Publikum dürfte ein Hinweis darauf nicht unwillkommen sein, daß nach $ 369 des Strafgesetzbuches Schlosser mit Geldstrafe bis zu 100 Jt oder mit Haft bis zu 4 Wochen bestraft werden, welche ohne obrigkeitliche An- -wetsung oder ohne Genehmigung des Inhabers einer Wohnung Schlüssel zu Zimmern oder Behältnisien in der letzteren anfertigen oder Schlößer an denselben öffnen, ohne Genehmigung ves Hausbesitzers oder eines Stellvertreters einen Hausschlüssel anfertigen, oder ohne Erlaubnis ver Polizeibehörde Nachschlüffel oder Dietriche verabfolgen. Frankfurt, 7. Octbr. Kürzlich kam ein Mann in eine hiesige Wtrthschaft, verzehrte -Einiges und gab einem Zapfjungen ein Zwanzigmarkstück. Das Umwechseln mochte ihm zu lange gedauert haben und lief er fort. Trotz in öffentlichen Blättern ergangener Aufforderung, sein Geld zu holen, kam er nicht wieder. In der Wirtschaft wurde oft von den Gästen gefragt, ob das Geld, welches sich in einem nach und nach fett gewordenen Papier befand, noch nicht geholt sei, worauf es vorgezeigt wurde. Vor einigen Tagen war es verschwunden und lenkte sich vcr Verdacht der Unred.ichkeit auf einen Zapfjungcn; es wurde Haussuchung bei ihm gehalten, wobei zwar nicht das Geld, wohl aber eine Quantität seinem Herrn gestohlener Cigarren vorgefunden wurde. Die Entlastung folgte. Ein neuer Zapfjunge trat ein. Destcn Pap,ere wurden an dieselbe Stelle gelegt, wo das Geld vorher gelegen. Des anderen Tages waren |te verschwunden, Niemand wußte wohin; zwei Tage später kamen mehrere Papierscheine fort. Kem Mensch hatte eine Ahnung, wer der Dieb sein könnte. Endlich wurde das Spitzbubenpaar in zwei Ratten entdeckt, wovon eine gesehen wurde, wie sie an der Lambrls in ein Loch mit einem Papier schlüpfte. Sofort wurde der Schreiner geholt, der Fußboden aufge brochen und das erste, was man fand, war ein Zehnmarkstück, welches zu dem in das Papier gewickelten (Selbe gehört batte, ebenso ein Fünfmarkschein, zum Tdeil angefreffen, und in dem Nest die halbzerfressenen Papiere des Zapfjungen, einen fast ganz zerstörten 2'^ Markschein und noch andere Papiere. Eine der Diebinnen wurde getödtet, die andere entwischte in den Keller. .Handel und Verkehr. Frankfurt, 8. Oktober. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Gentner JL 2 3.30, altes Heu JL. — Stroh A 2 — 2.60. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. 0 90, 2. Qual. JL O.bO, im Detail 1. Qual. JL 1.15—20, 2. Qual. JL 1.10. Eier das Hundert deutsche JL 5.80, italienische vH 6 70. Ganze Erbsen 100 Kilo JL 20—26, geschälte Erbsen 27 33 JL Bohnen 20—27 H, Linsen 32—46 H Weißkraut 1 Stück >0—15 vH, Rothkraut 1 ©t. 10—20 A, Kohlrabi 3 6 Kohlkraut 10 12 H, Gurken 100 Stück vH —, Blumenkohl 1 Stück 20—80 Wirsing 10-15 H, Kartoffeln WO Kilo vH 5 6, Bohnen der Gentner - vH, Zwiebeln 25 Bund - JL Merrettige 25 Stück — vH, 1 Drück — H, Rettige 25 Stück vH 0.—. 1 Stück — H. Ochsenfleiscv per Pfund 65 — 70 Rindfleisch 50 Kuhfleisch 55 60 Kalbfleisch 48 — 55 H, Stier- und Farrenfleisch <4, Hammel fleisch 48 — 65 Schweinefleisch 65 — 70 ein Hahn, lebend, JL 0.-, geschlachtet JL 0.90—1.20, ein Huhn, lebend, vH 0.—, geschlachtet JL o.»O—1.20, Ente, lebend, —, geschlachtet vH 2.30, Gans, lebend, vH 4—6, geschlachtet vH —, Taube, 40—50 Ä, Feldhühner 1 Stück vH 1 —1.70, ein Hase vH 4—4.50. Wurstpreise unverändert. Holz, prima Buchen-Scheitholz in ganzen Fuhren je nachdem geschnitten vH 1.40-60 der Gtr, Steinkohlen der Gentner 85 Prima Steinkohlen der Gentner vH. 1.60, Tannäpfel per Hect. vH 1, der Gentner vH 3, Lohkuchen per 1000 Stück — JL Lieferungen. 6584) Für das academische Hos- pital in Gießen soll der Bedarf an Kartoffeln,Aepfeln, gedörrten Zwetschen, Weißkraut, Wiersing, Rothkraut, Kohlraben, gelben Rüben, weißen Rüben, Zwiebeln und Suppengrün, ferner 20 Rmtr. Tannen-Scheitholz in Lieferung vergeben werden. Reflectanten wollen ihre Offerten nebst Proben an die unterzeichnete Direction bis zum 15. Oktober d. I. «inreichen. Die Direction des academischen Hospitals. Versteigerung. Das zum Nachlaß des Johannes Laun spach in Oppenrod gehörige Vieh, nämlich: 2 fette Rinder, 2 Zucht-Rinder, 4 Schafe mit Lämmer, 2 Schweine, 4 Hühner, soll Montag den 13. Oktober, Vormittags 9 Uyr, in der Wohnung des Erblassers einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. (6607 Großherzogl. Ortsgericht Oppenrod. Petri. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaur-Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Deevrations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung bei (5231 Th. Brück, Hchloßgaffe K. 1. Aeitgeöotenes. 6609 ) 4-5 Körbe Zwetschen sind zu verkaufen.________Alicenstraße E. 104,5- Prima Mainzer Sauerkraut Vi Ohm jl. 2u. 1/2 Ohm vH 13. per 100 Kilo 13/Faß" frei* Salzgurken ■*/* Ohm J{. 11, V, Ohm vH 6, versendet gegen Nachnahme (6604 C. W. Haus, __Sauerkrautfabrik, Mainz. 6622) Eine große Partbie Salzf.rcke zu Putzlumpen geeignet, das Stück «O ____ bei. Heinzerling & TribuS^__ patent-Mersohlen, dreifache Haltbarkeit gegen gewöhnliche Sohlen und vollkommen wasserdicht. Dieselben sind zu Originalpreisen hier nur bei Herrn Carl Berg 8» Wilh. Balser zu haben. (6611 Theodor Küchler. Allgemeiner Anzeiger. Versteigerung. Mittwoch den 13. Oktober d. I., Vormittags lO1^ Uhr, werden dahier zur alsbaldigen Lieferung öffentlich versteigert: 1) 8200 Kilo Weißkraut, 2) 300 Stück Wirsing. Hiernach kommen zur Lieferung für das Jahr 1880 und 1. Quartal 1881 zur Versteigerung: 1) ca. 4000 Kilo Ochsenfleisch, 2) „ 1200 „ Schweinefleisch, 3) „ 800 „ Kalbfleisch und 4) „ 1200 „ Schweineschmalz. Die Lieferungsbedingungen werden vor Anfang der Versteigerungen bekannt gegeben; auch können dieselben jetzt schon dahier eingesehen werden. Mart en schloß, den 3. October 1879. Großherzogliche Landeszuchthaus-Dtrectton. 6586) Scriba. Reelle Bedienung. Billige feste Preise. Cti Z J= o in X Damen-Kleiderstoffe, Baumwollwaaren, Leinen etc. etc. X CD: (/> M Specialität: Tuche, Buckskins u. Paletotstoffe. Grosse Auswahl! X xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Martin Scheel, B. 31 Marktplatz B. 31 erlaubt sich, sein für die Saison gut assortirtes Waiiiilactiirwiiiircn - Lager in empfehlende Erinnerung zu bringen. 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Vor Ankauf wird gewarnt. Der Wiederbrinaer erhält eine gute Belohnung. Näheres durch Ferd, Sehnitzler in Wetzlar. Ein braves Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Auskunft ertheilt die Exp. d. Bl- 6605) Ein erfahrener kautionsiähiger Mann, mit kaufmännischen Kenntnissen sucht e. Vertrauensposten. Gcfl Offerten unter H. K. Nr. 210 an die Expedition d- Bltts.___ 6617) Ein Lehrling mit guten Schulkenntnissen aus ein hiesiges Comptoir für gleich gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Bl. Landguts-Kaufgesucb. 6614) Von einem Landwirth wird rin arrondirtes Landgut mit guten Gebäuden und etwa 10—50Morg. des besten Landes zu kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe und ausführlicher Beschreibung unter B. 61542a an Ilaaeeneteln «fc Vogler, Karlsruhe._______ Lesirlingsgesuch. 6580) Einen Lehrling aus guter Familie mit tüchtigen Schulkenntnissen sucht E. Hcinemann's Univ'Bnchhlg. und Anttq. (Fr. (£. Fehsenfeld). 6606) Unserem lieben Freunde Carl Z.....r tu seinem 19jahrigen Geburtstage ein donnernde- Glückauf. Victoria- Gesucht für ein Spirituosen-Geschäft en gros und en d(Stall ein angehender Commis zu sofortigem Eintritt. Offerten an die Exp. d. Bltts._____________________________(6612 ANNONCEN für die Frankfurter Zeitung wolle man gefälligst bei unterzeichneter Stelle abgeben. Die Agentur der frankfurter Zeitung. 6603) Julius Wallach. In den nächsten Tagen werden die Damen des Frauenvereins der Gustav-Adolf-Stiftung zu Gießen die Sammlung der Beiträge für 1879 beginnen. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, bemerken wir, daß der Verein im letzten Jahr 622 gesammelt und zu einem Drittel für arme hessische, zu einem Drittel für preußische und endlich zu einem Drittel für österreichische und andere Gemeinden im Osten verwendet hat, und bitten herzlich, auch in diesem Jahr nicht nachzulasien in der seither so erfreulichen Theilnahme und in dem guten Willen für die Sache unsres Vereins. Gießen, den 8. October 1879. Der Vorstand. Mein Bstreau befindet fich Steinweg 536 (im „Anker“). Marburg) im October 1879. Theodor Welcher, 6615)____________________Rechtsanwalt bei dem Landgericht. Turnverein. Sonntag den 12. October 1879: Turnsahtt nach Mmzmberg. Abmarsch Morgens präcis 8 Uhr von der Turnhalle. 6621) _________________________Der Trrrnwart. Handwerkerschule Gewerbevercins. Diejenigen, welche am Besuche des Abendunterrichts theilnehmen wollen, mögen fich auf unserem Büreau (Asterweg) bei Herrn Architekt Hua anmelden. Der Vorstand des Gewerbevereins: 6608)____________ Dr. 11» v. Ritgen* ßkschästs-Verlegung. Meine (Doiiclfitorel verlegte heute von Schul- straHe 17 in das von mir erkaufte frühere Ronfladt'schc Haus, Marktstraße 205, neben Herrn Kaufmann Scheel. Bitte das mir seither geschenkte Zutrauen auch im neuen Local zuwenden zu wollen. Achtungsvoll II» Kinkel, 6553)______ 6610) Ein junger Mann mit schöner Handschrift sucht für einige Stunden des Abends Beschäftigung in schriftlichen Arbeiten. Zu erfragen Wallthorstraße A. 193, 3. Stock. Conditor. 10/10 7 jl. präcis, Conf. (6563 6592) Ich suche eine Stelle als Amme. Elisabeth- Bastian. der Brüh l'sche» lluiv.-Drnckerei (Fr. Chr. Pietsjch) in Gießen. Pxpk-itiovSb« Auf Sri suchende darum n Grünb Diejenige I. I. bei Meldung Gießen. Darmstal Ausweise 2962 (£t Hühnereiern gewö! fich erM. daß d waren. Ein Ei z, daß wir an das 8 eigenen Lande -rod a^tunp gewidmet w München, heule vom Wetter l von Stadt, und tza Jahren hatte fich V Ionen betragen mo, fluche die weitve dm Feste beiwohn hubeigeströmt war deutschen, bayerist den Schau, und s vtaatsminister v. »rifidrnt Freihrlr der ßdbtM™ go[ G D. pr Pre Un Uu andere geladene rr/chienen. — ^tungen die : Kk-nerklichen dreimaligen t 4 c “I N««b $1 trinnM ° Arn, iSÜT* ^igen ff.- , Ha