Ar. 157. Donnerstag den 10 Juli 1879. Areßener MnMger Anjklge- md Amtsblatt für dea Kreis Gieße«. RedaettS«Shureaur ^«Lulüratzev. 18 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. GxpeditionSbureanr / ' Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HHeil. Bekanntmachung. In Gemäßheit des §. 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat Juni 1879 veröffentlicht: Hafer 15,50, Heu Gesetzentwurfs fort, welcher den ntchtautorisirten Congregationen das Recht zum Erthetlen von Unterricht entzieht. Das Amendement Keller, wonach das Recht zum Unterrichten jedem Franzosen, der die gesetzlichen Bedingungen in Bezug auf Alter, Fähigkeit und Moralität nach- weist, zustehen und der Verlust deffelben nur durch richterliche Entscheidung herbcigeführt werden soll, wurde verworfen. — Fortsetzung der Debatte morgen. Aeikgeöotenes 4510) Ceylon 120—150 Java v. 110-120 Honduros, Santos rc. v. 90—110 ächten Mocca 80 . 33 26 u. 27 Lüdeking. 4313) Yoorfn : toitb, P m t ßonflaritüwpel. ad) Äairo a6- — Namyk er die Schul« ie Benennung Zulkovits Bey ^agSwahl im b unb Hüzer Mtr. 75 Hofraithe auf dem Kreuz, 1637 Acker am Altenfeld auf ein Gäßchen über den 4599) Süße und sauere Einmachkirschen sind stets frisch gebrochen zu haben auf der Liebigshöhe. Gelegenheitsverkauf. 4601) Eine Partie schöne künstliche Dresdner Blumen-Bouqucts, für Hüte und Bälle, sowie Vergißmeinnicht, sind billig zu verkaufen im Ganzen und Einzeln. Russischer Hof bei Herrn Schirmer, eine Treppe hoch. OberheMe Eisenbahnen. 4589) Die diesseitigen Stationen Gießen, Grünberg, Alsfeld, Lauterbach, Hungen und Stockheim sind in den mit dem 1. k. Mts. zur Einführung kommenden Ausnahmetarif für Holztransporte des Mitteldeutsch - Ungarischen Eisenbahnverbandes ausgenommen worden. Näheres über die Höhe der Frachtsätze ist bei genannten Stationen zu erfahren, woselbst auch Tarifexemplare » 20 käuflich zu erhalten sind. Gießen, den 4. Juli 1879. Großherzogliche Direction. M o h n. 1569) Arbeiter-Hosen in Baumwolle, Halbwolle , engl. Leder rc. von jl 1.75 an, Hemden von JL 1.20 an, Joppen rc. bei LouiS Nothenberger, Neuenweg 193. aus Kingston ihrere Stadt- iridjtet: Der mischen Kriege Großherzozliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. Betreffend: Die Vergebung der Zinsen des Vermächtnisses Christian Gerhard Hast für das Jahr 1879. Anmeldungen wegen Berücksichtigung bei Vergebung der oben bezeichneten Zinsen haben bis zum 14. d. M. einschließlich auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu geschehen. Gießen, den 3. Juli 1879. Oeffentlilhe Aufforderung. 4493) Kaspar Weisel V. Eheleute von Muschenheim haben in dem über ihr Vermögen eingeleiteten Schuldenwesen mit ihren gerichtsbekannten Gläubigern am 11. d. Mts. ein Arrangement abgeschlossen, dessen Einsicht auf dem Actuariate des unterzeichneten Gerichts gestattet ist. Ansprüche jeder Art an die Gemeinschuldner und Einwendungen gegen dieses Arrangement sind innerhalb 4 Wochen von dem Datum dieser Verfügung an geltend zu macken, andernfalls das Arrangement bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird. Lich, den 20. Juni 1879. Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. Oeffenttiche Aufforderung. 4246) Die Erben des bisherigen Bahnhof - Restaurateurs Wilhelm Ritter zu Lollar haben dessen Nachlaß unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten, weßhalb alle Diejenigen, welche Forderungen irgend welcher Art an genannten Ritter geltend zu machen haben, aufgefordert werden, diese Forderungen binnen vier Wochen vor unterzeichnetem Gericht bei Meidung der Nichtberücksichtigung anzumelden. Gießen, am 20. Juni 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen. Lang ermann, Landa.-Assessor. Weg öffentlich meistbietend versteigert und bei annehmbaren Gebot der Zuschlag sofort ertheilt werden. Gießen, den 25. Juni 1879. Großh. Ortsgericht Gießen. 4591) Schöne große Ananas- Erd beeren täglich frisch gebrochen. Seltersberg E. 37. Steinweichsel. — Möchten Pomologen, deren es ja in unserer Gebirgsgegend so viele gibt, über die Resultate derartiger Versuche ihre Erfahrungen in diesen Blättern gütigst niederlegen. — (Kanossasäule.) Man schreibt der V." aus Harzburg: Gegenüber dem Urtheile, welches Herr v. Schorlemer-Alst in der Sitzung deS deutschen Reichstages vom 26. v. M. über diese Säule dahin gefällt hat, daß dieselbe „eine Schandsäule des Cultur- kampfes" sei, möchten wir an die zwei Schreiben des Fürsten Bismarck an den Vorstand des Denkmal-Comites erinnern. In dem Schreiben vom 14. Mai 1875 heißt es wörtlich: „Ich sehe in diesem Vorhaben eine neue Bekundung des Einverständnisses und der Unterstützung in der Abwehr der Uebergriffe, mit welchen auch heut deutsches Leben von römischer Herrschaft bedroht wird." In dem Schreiben vom 17. August 1877 theilt Fürst Bismarck dem Comite mit, daß er zur Enthüllung der Säule nicht nach Harzburg kommen könne, und sagte dann weiter: »Ich werde aber, wo es auch sein mag, so Gott will, die Feier am 26. er. im Sinne der Unabhängigkeit deutschen Geistes von jeder Fremdherrschaft mit Ihnen gleichzeitig begehen." Diese Briefe des Reichskanzlers wurden vom Vorstande ves Comites dem zeitigen Besitzer des Burgberg-Hotels mit der Bedingung übergeben, daß dieselben auch in die Hände der späteren Besitzer gelangen und dem Burgberge als Erinnerung an den Bau und die Bedeutung des Denkmals verbleiben sollen; sie befinden sich seitdem unter Glas und Rahmen in dem großen Speisesaal des Burgberg-Hotels. — Höchst unangenehme Ueberraschungen dürfte das mit dem 1. d. M. in Kraft getretene neue Wechselstempelgesetz für manchen Wechselbesitzer noch im Gefolge haben. Eine der Neuerungen des Gesetzes ist bekanntlich bte, daß die Wechselstempel-Beträge jetzt von 200 zu 200 Jt. und zwar immer um 10 H wachsen, die Besteuerungsbeträge von 15 und 25 H also ganz in Wegfall kommen; cs gelangen also solche Stempelmarken seit dem Abend des 30. Juni nicht mehr zur Ausgabe. Seit dem 1. Juli sind vielmehr neue Stempelmarken in Farbe, Druck, Aufschrift und Form gänzlich von den alten verschieden, zur Ausgabe gelangt, während alte Marken, deren Verwendung zwar noch bis auf unbestimmte Zeit gestattet ist, gar nicht mehr ausgegeben werden. Nun ist es in der Geschäftswelt bekanntlich Gebrauch, einen Wechsel erst dann mit einer Marke zu versehen, wenn er in Umlauf gesetzt wird, was manchmal erst Monate nach der Acceptirung, beziehungsweise Ausstellung erfolgt, obwohl das Gesetz die Weggabe eines mit Accept versehenen Wechsels in unversteuertem Zustande untersagt und eventuell mit Strafe belegt. Mancher Kaufmann hat nun in seinem Portefeuille eine Menge kleiner Wechsel, natürlich noch ohne Stempelmarke, und hat er nicht wohlweislich noch in letzter Stunde sich Marken angescbafft, so kommt er in arge Verlegenheit. Eine neue Marke kann er auf dem vor dem 1. Juli acceptirten Wechsel nicht aufkleben, weil hierdurch die Contravention zu Tage träte. Die Strafe für Wechselstempel-Defraudation beträgt den fünfzigfachen Betraa des fehlenden Stempels und zwar hat diese Strafe jede der Personen zu erlegen, deren Unterschrift aus irgend welcher Veranlassung auf dem Wechsel steht. Man vermuthet, daß dem Staate eine gar nicht geringe Summe von Strafgeldern für Wechselstempel-Hinterziehungen in Folge der Umänderung der Stempelmarken zufließen wird. — Bet dieser Gelegenheit wollen wir nicht unerwähnt lasten, daß die neuen Stempelmarken sich durch eine praclische Ergänzung vor den seitherigen vortheilhaft außzeichnen. Die neuen Marken tragen nämlich -außer der Angabe ihres Werthes auch diejenige des Wechselbetrages, bis zu dessen Höhe die betreffende Marke gültig ist. — Aus Braunschweig bringt die Magdeb. Ztg. folgende sehr seltsame Mittheilung: „Dieser Tage ist ein junger Chemiker B., Sohn eines hiesigen Lehrers, gestorben. B. stand int Rufe, Diamanten machen zu können, und er sowohl als sein Vater sollen dritten Personen -gegenüber kein Hehl aus dieser Kunst gemacht, auch verschiedentlich Praben derselben gezeigt haben. (??) Ganz ernsthafte Leute sind fest davon überzeugt, daß B. wirklich diese Kunst verstanden und daß die von ihm angefertigten Steine in Amsterdam zum Schliff kamen, ohne daß man dort eine Ahnung von lyrer künstlichen Anfertigung hatte. Man will sogar dies bestätigende Briefe gesehen haben. Thatsache ist, daß B. Jahre lang lebte, ohne daß er — abgesehen von seinem Aufenthalte in einem finsteren Raume zum Diamantenfabriciren — praktisch arbeitete. Was daran ist, daß B. sein Gehetmniß für mehrere Millionen nach Amsterdam verkauft hat, weiß ich nicht. Heute erfährt man aber, daß Grund zu der Annahme vor- Itegt, B. sei keines natürlichen Todes gestorben. Der Arzt soll sich geweigert haben, einen Todtenschein auszustellen, und so ist eine Secirung der Leiche nöthig geworden, über deren Ergebniß nichts bekannt geworden ist." per Pfund, feinsten Nellgherry v. 150-160 gelben Menado 140 ff ' (bei Abnahme von 20 Pfd. 77 ^) " und in größeren Quantitäten entsprechend billiger, rein und kräftig schmeckend. 4604) Chr. Wallenfels. n sich in Gießen ches an Gehira- intung, Lungen- chängen 0. »sinrte Landes- s recht tebhasten end ihrer Vorbezeichnet sich durch Jetzt erst läßt sich älös bilden, dem sen galt, bis das n Ganzes dem zur keiner Zug W& • — war es, daß gü*8 3* t und vorbereitet mit Bestellmgm Geschäftsmann ist für die weiteren diese umgebenden, llnterhaltungund wichen Beourfn st ia!8 darauf aus- «ch Abstempelung frei in's Haus geliefert. Bei Abnahme von 12 Fl. Rabatt. Im Ausschank per Glas (= V« Lit.) 20 und 25 Achtungsvoll W. Hofmann „zum Lahnftein" Mrsteigerungen. Donnerstag den 10. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen die den Erben der MathäuS Berg Wittwe gehörenden Grundstücke, als: Flur. Nr. Mtr. 33 202 u. 203 4488 Acker am Nahrungsberg nochmals versteigert werden. Gießen, den 25. Juni 1879. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 4312)_______Lüdeking.____________ Donnerstag den 10. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß des G. F. Eißner gehörenden Immobilien, als: Flur. Nr. I. 680 SchifFebericht* Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Newyork, 7. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer General Werder, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 22. Juni von Bremen und am 24. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. Berlin. Folgende tragische Familiengeschichte wird dem „B.-C." berichtet: Vor etwa 6 Wochen ging das Dienstmädchen des Dr. H. mit dem etwa zweijährigen Kinde ihrer Herrschaft nach Moabit, um dort in der Nähe von dem sog. Bohneshof bei Verwandten einen Besuch zu machen. Bei der Rückkehr nach Berlin ruhte das Mädchen ein wenig am Ufer des Wassers aus und setzte das Kind neben sich. Das Mädchen schlief ein, doch nach einiger Zeit hörte sie einen Schrei; sie wachte auf und siehe da — das Kind lag im Wasser und wurde vom Strom erfaßt. Noch ehe sie vor Schreck um Hilfe rufen konnte, hatte schon ein ältlicher Mann, der eben an der Stelle vorüberging, seinen Rock abgeworfen und war in's Wasser gesprungen. Er hatte bald das Kind erreicht, das er nach wenigen Minuten lebend und wohlerhalten dem Mädchen in die Arme legte. Voll Dank wollte sie ihm die geringe Baarschaft, bte sie bei sich hatte, geben, er wies das Geschenk zurück. Das Mädchen bat ibn, er möge doch ihre Herrschaft, deren Name und Wohnung sie nannte, aufsuchen, um deren Dank einzuholen, denn sie werde, obgleich sie den Fall zu Hause verschweigen müßte, um sich wegen ihrer Unachtsamkeit Vorwürfe zu ersparen, doch den ganzen Vorfall genau erzählen. Den nächstfolgenden Sonntag benützte auch der Mann seine freie Zeit und machte dem Dr. H. einen Besuch lediglich um zu erfahren, ob das Kind sich keine gefährliche Erkältung zügezogen habe. Mit unendlichem Dank kam ihm Dr. H. und seine Frau entgegen, aber sie wagten es nicht, ihm eine Belohnung anzubieten, denn sie hatten schon von dem Dienstmädchen die Art seiner Ablehnung erfahren. Auch die Großmutter des Kindes dankte ihm für seine hochherzige That, doch als sie ihm die Hand hinreichte und in fein Antlitz sah, da konnte die alte Frau keine Silbe mehr sprechen. Endlich stotterte sie mühsam hervor: Josef — Du —Der Mann wußte nicht wie ihm geschah, als er plötzlich so angeredet wurde — seine geschiedene Frau die er mehr als 20 Jahre nicht gesehen, stand vor ihm! — „Theres, was machst Du hier im Hause?" — fragte er und konnte sich kaum aufrecht halten. „Es ist ja mein — unser Enkelkind, das Du gerettet hast, Josef." — Der Mann, der Jahre lang von Berlin entfernt war, kannte kaum seine Tochter, die er seit ihrem vierten Jahre nicht mehr gesehen. — „So ist diese Frau Doctorin hier unsere Emilie?" fragte er voll Aufregung. Die weitere Erklärung die zwischen diesen Leuten stattfand können wir uns wohl ersparen. Als endlich der Mann sich wieder verabschieden wollte, hielt in seine alte Frau zurück. „Josef, wollen wir wirklich wieder von einander gehen, nachdem uns Gott wieder zusammengeführt hat", fragte sie ihn. Der alte Mann schwieg. — „Sieh — wir waren Beide gleich schuldig", — fuhr die Alte fort — Du warst ein Kribbelkopf und ich war ein Kribbelkopf — aber wir wollen Alles vergessen — das Enkelkind soll uns wieder versöhnen". Dem Mann standen die Thränen in den Augen. Die Intervention seiner Tochter und des Schwiegersohnes machten ihn immer mehr nachgiebig und der Anblick des kleinen Enkelkindes besiegte ihn endlich vollständig. Die beiden Alten versöhnten sich und vor einigen Tagen haben sie ihren Ehebund aufs Neue geschlossen. Alexin, Gouvernement Tula. Vor den Geschworenen stand, wie sich aus dem in den „Nowosti" hierüber vorliegenden Berichte ersehen läßt, vor einigen Tagen der verabschiedete Postmeister der Stadt, Herr R., unter der Anklage, Geldbriefe geöffnet und denselben im Ganzen 1125 Rubel widerrechtlich entnommen zu haben. Er entschuldigte sein Verbrechen durch den entsetzlichen Mangel, den die Seinen in seinem Hause litten; eine Frau, fünf Kinder und 33 Rubel monatlichen Gehaltes! In beredter Darstellung führte der Vertheidiger aus, wie schwer das Hungertuch die Armen drückte, wie schwer es dem Familienhaupte ward, auf der einmal beschrittenen Laufbahn vorwärts zu gelangen, wie himmelschreiend das Elend war, in welchem die nicht nur der Bildungs-, sondern auch der Exiftenzmittel beraubten Kinder sich angeblich befanden. Das Plaidoyer wirkte zündend; das meist aus Damen bestehende Publikum vergoß Thränen; der Angeklagte selbst schluchzte laut. Die Geschworenen beantworteten die ihnen vorgelegten fünfzehn Fragen mit einem „Nicht schuldig!" Das Publikum begrüßte freudig diesen Spruch. Der Angeklagte wurde sofort auf freien Fuß gesetzt und wir würden es ihm nach diesem trefflichen Wahrspruch nicht verdenken, wenn er, sofern sein Gehalt nicht aufgebessert würde, schleunigst neue Unterschlagungen vornähme. »ÄaS «' s,"tz ein. ^Antrag Anhand e§. fei aber •efe Überhaupt Dazu kämen ’ ,on Ihre Ab- ?’* Munden. 2« 6«“3 das ln8 ihrer wohl- «»Stärke ? -'vanfit- yr Stimmung ''gen ifn'it des r^un9 Mittwoch e Einberufung nferenz sprich 'dtaxe, welche nes Wortes 74r Rüdesheimer . „ Rothwein von «X I an über die Straße I J T 1,20 § t ckm M« ,,n ab»uirrtN«- 8 8. 3-W feine« Detobtt unb •«« Anrechnung nut unter Lp-l (&*- wilden Ast-V 4602) Unterzeichneter bringt seinen Weinverkauf in empfehlende Erinnerung: 75r Niersteiner . . :♦ M|ce Ich empfehle: Buchene Holzkohlen, gut gebrannte, einzeln, wie waggonweise, liefert billigst das Holzwaarengeschäft von 3778)jlf. Wels8b&ck.er« 4571) Mehrere gut erhaltene Bettstellen sowie eine größere Anzahl Topfgläser und Weinflaschen sind zu verkaufen bei L. Feidel. Aufforderung. 4588) Der am 1. Dezember 1832 zu Heuchelheim geborene Jakob Rinn, seit etwa 23 Jahren in Amerika abwesend, zuletzt (Oktober 1870) in Arcato (Kalifornien) und seitdem verschollen, wird aufgefordert bis zum 15. September 1879 sich über Antretung des Nachlasses seiner Eltern, des Philipp Ninrr II. und dessen Ehefrau Anna Margarethe geb. Reidel zu Heuchelheim, zu erklären, widrigenfalls unterstellt werden wird, er schlage diese ihm angetragene Erbschaft aus. Gießen, den 27. Juni 1879. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Langsdorfs, Dr. ©timet, Stadtrichter. Stadtg. - Assessor. OberheMe Eisenbahnen. Unter Aufhebung des Specialtarifs für den Transport von Holz im Mitteldeutsch- Galizisch - Rumänischen Verbände vom 1. August 1875 nebst den dazu gehörigen Nachträgen gelangt mit dem 1. August d. Js. das Tarifheft IV. des Galizisch- Deutschen Holzverkehrs, worin Ausnahmefrachtsätze für Holztransporte für die diesseitigen Stationen Gießen, Grünberg, Alsfeld, Lauterbach, Hungen und Stockheim enthalten sind, zur Einführung. Nähere Auskunft ertheilen die genannten Stationen, von welchen auch Tarifexemplare, soweit oorräthig, bezogen werden können. Gießen, den 5. Juli 1879. GroßherzogKche Direction- 4592) Mohn. Feilgebotenes. Frisch abgek. Schinken, acht Gothaer Cervelatwurst, Schinkenwurst, la. Vorderschinken im Stück ä Pfund 40 H empfiehlt (4001 C. R. Textor, Brandgasse^ 4567) Ein Esel nebst einem Wägelchen zu verkaufen bei Phil. Müller V., in Beuern- «^chrvainnrioö. . Fi'.£ »rO Prima Steinkohlen in bester Qualität bei (1247 C. Demuth, Neuenweg Lit. B. 183. Dooooooioooooa $ Prima Bettfedern u. Daunen. $ U Lieferung vollständiger Betten V 0 in streng reeller Ausführung, em- Q Q pfiehlt zu billigsten Preisen Q 0 JF. Wolberg^ g q 3583) Kirchenplatz. 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Heinrich Hollinaun, Tapezier, Neue Baue 79. 4598) Ich unterzeichneter Johannes Kühn II. zu Ettingshausen hatte einstens den Polizeidiener Keil dahier in meiner Trunkenheit mit einigen Worten beleidigt, als nämlich hätte ich gesagt, er habe gegen meinen Bruder bei Gericht falsch gezeugt, was ich aber nicht so gemeint habe. Ich nehme daher diese gesagten Worte zurück und verspreche solche Beleidigung gegen Ihn, den Polizeidiener, nicht wieder zu äußern. Ettingshausen, 30. Juni 1879. _____________Joh. Kühn II. 4596) Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen, Ansertigen aller Gattungen von Stühlen wird prompt und reell ausgesührt von Philipp Henkel, Stuhlmacher, Tiesenw. 51. 4481) Ein braves Mädchen, in Haus und Küche erfahren, wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl-_____________________ mmen nx stets a- all. Gegend, nachgew. £