Rr. 108. Samstag, den 10. Mai 1879. Kiekener ÄMgcr Web steuer keine höhere Biersteucr" gewinnt gerade in den Mittelparteien zusehends Geltung. Auch der Petroleumzoll hat Aussicht zu fallen; die Zahl b;T Gegner desselben ist weit größer, als sich vor den Ferien annehmen ließ Das Centrum und die liberale Seite sind darüber einverstanden, daß erst, wenn über die Schutzzölle Beschluß gefaßt ist, die Ftnanzzölle zur Entscheidung kommen sollen. In Bezug auf die sog. constitutionellen Garantien dürsten Centrum, Fortschrittspartei und Nakionalltberale Hand in Hand gehen. Es ist mehrfach die Rede davon, die Salzsteuer und eine größere Zahl kleiner Finanzzölle, sowie einen Theil des Kaff.ezolles von jährlicher Bewilligung abhängig zu machen. Kurzum, es wird noch viele und heiße Kämpfe geben, und zwar bald zwischen diesen, bald zwischen jenen Parteien. Die Session wird sich bis lange nach Pfingsten hinaus erstrecken. Der Versuch des H.wrn Löwe (Bochum), Lucius und v. Kardorff, für alle Projecte eine feste K^nzlermajo- rität zu bilden, ist aussichtslos." Irankreich. Pari-, 7. Mai. Der Laienunterricht wird, wie der Bischof von Grenoble m seinem Hirtenbriefe gelegentlich der Mal-Andachten behauptet, die Franzosen unfehlbar in's Heldenthum zurückiühren. „Wir werden", erklärt der Bischof von Grenoble in Betreff der Ferry'scheu Vorlagen, „wenn wir zu diesem moralischen Selbstmorde zu gelangen das Unglück hätten, der Spott der Völker werden und in Gottes Augen eine Nation sein, die verurtheilt ist, Jerusalems Schicksal zu thetlen, das von Christus sprach: Wir wollen nicht, daß er über uns herrsche!" Die französische Presse nimmt diese Drohungen mehr komisch als tragisch; aber man muß bedenken, daß die französischen Bischöfe in Folge der Schwäche der Regierungen seit 1815 und der noch größeren Charakterlosigkeit der Durchschnitts-Franzosen in der Tradition groß geworden sind, daß die Priester und die hohen Priester zumal die Herren und Gebieter in orientalisch-despotischer Weise spielen. Telegraphische Depeschen. Wagner'« telegr. Tvrrespondent-Vurea». Darmstadt, 8. Mai. Prinz Alexander von Battenberg hat seine Reise nach Lwadia heute Vormittag 111/2 Uhr angetreten. — Prinz Alexander von Battenberg erhielt vor seiner Abreise nach Ltvad'a vom Großherzoa das Großkreuz des LudwiqSordens. Berlin, 8. Mai. Reichstag. Fortsetzung der ersten Berathung der Zoll- und Steuer-Vorlagen. Bundescommissar Burchardt wendet sich gegen einzelne Ausführungen Delbrücks, namentlich gegen die Bemängelungen einzelner Zollsätze und verwahrt die Tarifcommission gegen den Vorwurf, daß ihr die nöthige Sachkenntnis abgegangen sei. In Betreff des Durchfuhrverkehrs hätten die Erwägungen der Regierung dahin geführt, daß man über die bisherigen Bestimmungen in der Erleichterung des Durchfuhrverkehrs nicht hinausgehen könne. Lasker untersucht die Entwickelung unserer neuesten Zollpolitik, konstatirt, daß die Eisenzölle gerade zu Gunsten der Landwirthschaft unter Zustimmung der jetzigen schutzzöllnerischen Gruppen seiner Zeit ermäßigt worden seien und erinnert baren, daß der Ruf nach Enqueten zuerst von der Regierung zurückgewiesen sei. Später habe die Regierung diesbezüglich ihren Standpunkt geändert Die Freihändler hätten sich denn auch der Einsetzung der drei Enqueten nicht widersetzt: die Freihändler hätten also dem Rothruf der Industrie wohl Gehör geschenkt. Redner kritisirl das Verfahren der Eisen-Enquete-Commission, bezweifelt die Rothwendigkeit der Eisenzölle und beleuchtet die Motive, von denen die verschiedenen Theile der industriell-agrarischen Coa- lition geleitet würden. Er untersucht ferner das December-Programm des Reichskanzlers und seine Ausführung, welche theils hinter dein Programm zurückgeblieben sei, theils es weit überholt habe. Auch er (Lasker) müsse dem Tarife den Vorwurf machen, daß er mit mangelnder Sachkunde abgefaßt sei. Das Land dürfe dafür nicht büßen, sondern der Reichstag müsse sich Zeit nehmen, um sorgfältig nachzuholen, was die Larifcommission an genügender Information versäumt habe. Redner erörtert die Getreidezölle und verweist auf den Briefwechsel zwischen dem Reichskanzler und dem Frh. v. Thuengen. In dem Schreiben des Reichskanzlers sei das agrarische Programm enthalten und zwar in seiner agitatorischen Bedeutung. Mit dem neuen Tarif vollziehe man einen unheilvollen Bruch, belebe alte Gegensätze und rufe vergessene Rivalitäten wach, was sich auch uf politischem Gebiete zeigen werde. Redner begreift nicht, wie v. Bennigsen die Biersteuer verwerfen und sich doch für die Gelreibezölle erklären konnte. Er kommt auf die Rede des Reichskanzlers zurück und versucht nachzuweisen, daß dessen Darlegungen über Steueroerhältnisse der Landwirthschaft Übertrieben feien. Lasker erörtert ferner das vom Reichskanzler entwickelte Programm der Steuerreform und erklärt sich entschieden gegen indirecte Steuern auf unentbehrliche Lebensmittel zu Gunsten der Entlastung der Besitzenden. Er werde die zur Ersetzung der Matri- kularbeiträge erforderliche Summen bewilligen, aber er erkläre sich gegen jede lieber: schußwirthschaft. Redner ist für eine maßvolle Tabakbesteuerung. Betreffs des Tarifs hoffe er wenigstens die reinen Finanzzölle gestrichen zu sehen. Auch er mache alle Bewilligungen von konstitutionellen Garantien abhängig, aber er fordere ein wirkliches reales Einnahmebewilligungsrecht, nicht nur ein scheinbares. Fürst Bismarck tritt ein. Minister Hofmann erklärt: Der Gang der Verhandlungen berechtige zu der Hoffnung, daß es zu einer Verständigung komme. Die Hoffnung sei auch nicht durch die wesentlich negative Rede Lasker's erschüttert. Der eigentliche Kern der deutschen Steuerreform beruhe nicht in der Beseitigung der Matrikularbeiträge, sondern in der Entwickelung des inbirecten Steuersystems Lasker habe inbeß jebe über bie Beseitigung ber Matrikularbeiträge hinansgehenbe Aenberung negirt Die Interessen des Exports kämen erst in zweiter Linie in Betracht. In erster Linie stehe bie einheimische Probuction. Fürst Bismarck bebauert nochmals, in ber allgemeinen Debatte sprechen zu müssen, zumal seine Ansichten nicht wiberlegt seien, sondern er nur Gegenstand von persönlichen Angriffen gewesen sei. Heute beabsichtige er nur die Verstimmung zu mildern, die aus Lasker's Rebe hervorgetreten sei. Lasker sage, sein Brief an Thuengen übersteige alles Dagewesene an agrarischer Extravaganz. Das sei nicht zuzuzeben. „Ich habe in dem Briefe nur gesagt, was ich zu sagen vor dem Lande verpflichtet war. Wenn ich einem Manne gegenüber, der im Namen von 11,000 kleinen Grundbesitzern spricht, meine Motive beleuchte, wo ist da Extravaganz? Wo eine Agitation, zwischen Stadt und Land Zwiespalt zu säen? Ich denke, ich treibe feine Finanzpolitik als Grundbesitzer, sondern stehe als Minister ein für einen leidenden Theil des Volkes und verdiene die Angriffe nicht, die hier Lasker gegen mich gerichtet. Bis jetzt i|t mir kein Satz nachgewiesen, worin ich übertrieben hätte. Ich habe mich auf positive Zahlen gestützt, wo waren diese übertrieben? Die Ansichten Lasker's über die Gebäudesteuer treffen nicht zu. Gr überhäuft mich mit Vorwürfen, baß ich bie Gesetze be§ Lanbes nicht kenne Ich will nicht sagen, baß ich jebes Gesetz kennen muß und kenne. Allein es kann doch nicht unser Ansehen förbern, wenn ber Leiter der Geschäfte des Landes der Unkenntniß der Gesetze des Landes in so schonungsloser Weise beschuldigt wird, wie dies Lasker gethan hat. Wir sollten doch gegenseitig Höflichkeit beobachten." Der Reichskanzler sucht ferner nachzuweifen gegenüber LaSker, baß bie länbliche Brvölkerung thatsächlich eine Art Gebäubesteuei zahle. Die Klafsensteuer müsse völlig abzeschafft werde. Ich protestire gegen den mir gemachten beleidigenden Vorwurf ber Unzuverlässigkeit unb muß ferner bem Vorurtheil Oechselhäuser'S wibersprechen, als folje man der Fahne von 1818, wenn man gegen den jetzigen Tarif stimme. Wenn die Zölle von 1818 das Ideal Oechfelhauser's sind, bann ist dieser ein völliger Schutz- zöllner. Der Reichskanzler legt dies näher dar unter bem Hinweis auf einzelne sehr bebmtenbe Zollsätze von 1818, welche viel beträchtlicher gewesen, als heute vorgeschlagen roüibe. Auch seien bie Tarife bes Zollvereins nie von gelehrten Theoretikern, sondern imner von praktischen Männern gemacht worden. Der Reichskanzler nennt eine Reihe von Finanzmännern, welche bie Zolltarifs bes Zollvereins gemacht hätten und führt aus, daß die Politik aller jener Männer für die letzt proponirte Reform spreche. Diese alte ruhmreiche Zollvereins-Politik will ich wieder in's Leben rufen, nicht? Anderes. Die Lösung dieser Ausgabe hängt aber mit der einheitlichen Regelung des Eisenbahn- Gütuwescns zusammen. Die jetzigen Gütertarife sind Einfuhr-Prämien an das Ausland und ein wahrer Krebsschaden unserer Production. (Beifall rechts.) Die heimischen Proiucte werden theuerer, die ausländischen billig gefahren. Ich halte also an meinem ganjm Programm fest, wenn ich auch einzelne Zollpositionen anders gewünscht hätte, wie ti) an v. Thuengen geschrieben habe. Ich kann ja leider nicht Alles erreiche«, was * dich.» Sehen, ft. flf1 Elgung ah, A und ’effan Wirb ^rrn LöVk 4nilermaj03 voa "Nttt, die )en“( Met nun wu p ' der ZM erurtheill ist, vollen nicht, e Drohungen ^anzöslscheu lnb dn noch rabition groj e Herren und "g hat feine Äbreise nach > der Zoll- und e AuWrungen id verwahrt die niB abgegangen tegierung dahin ng des Durch- konstatirt, daß rg der jetzigen itrt daran, daß später habe die i ritten sich denn fier halten also das Verfahren enzölle und be- igrarischen Coa- m des Reichs- ;urückgeblleben t b:n teilet rft bafür nicht hzuho/en, was r erörtert bit zler und dem de Programm m laxif poib MM Riva- r degreisi nicht, ^dezölle erklären lchzuweiien, daß jertrieben feien, tr Sttuemform che Lebensmlttel una der Matri- 'gen jede lieber? reffs des LaB h er mache alle •e ein wirkliches imerd tritt ein- erechtige zu der tud) nicht durch rn ber deutschen sondern in der ’r die Beseitigt ffen d-S 69»* fit -mhnmslh- iatt< H“ J «rf** ,„naen uberltttfl1 iSTfi KL nb ^Landes Ä“itb’ Ä- SÄ •ui a'e sonbA irett^J «eihk AfS nb E härte*?, Diel' «11 ’ÄtsJ I ‘ ‘ id) erstrebe aber meine Endziele sind nach wie vor die Erleichterung der Gemeinden und des Grundbesitzers durch rndirecte Steuern, die Abschaffung der Klassensteuer, die finanzielle Selbstständigkeit des Reiches und nicht zum Geringsten die Hebung Unserer nationalen Arbeit im Felde, wie in der Stadt, der Industrie und der Landwirtschaft und den Schutz dieser Arbeit, so weit wir ihn leisten können, ohne dre Gesammlhelt zu schädigen. (Lebhafter Beifall rechts.) Windthorst spricht sich für einen mäßigen Schutzzoll aus und will die Finanz- rölle nur bedingungsweise, wenn nämlich erklärt wird, daß die Ueberschüsse daraus nicht verwendet werden für Erhöhung des Militär-Etats oder für das Reichseisenbahn- Project. Der Redner ergeht sich schließlich über die wirthschaftlrche und politische Stellung des Centrums. Präsident Forckenbeck wünscht die Fernhaltung aller persönlichen Empfindlichkeit aus den Debatten und stellt die Aeußerungen richtig, welche der Reichskanzler bei Lasker als persönliche Angriffe gegen ihn rügte, womit rndirecte Vorwürfe gegen seine Leitung der parlamentarischen Debatten gerichtet worden sei. Lasker habe das Wort „unzuverlässig" gegen den Reichskanzler nicht gebraucht. Lasker's Angriffe seien vielleicht zu scharf gewesen, aber nicht beleidigend; deßhalb hatte er dieselben nicht zurückweisen können. r ,, , Fürst Bismarck dankt dem Präsidenten für die Richtigstellung. Dieselbe beweise jedoch, daß die Sache so liege, wie er vorausgesetzt. Er achte das Urtheil des Präsidenten des Reichstages, stehe aber hier als Präsident des Bundesraths und habe als solcher sein eigenes Urtheil. Demgemäß habe er seinen Ausführungen nichts hinzu- rufügen, noch etwas davon zurückzunehmen. (Sensation. Fürst Bismarck verläßt den Saal.) Mosle erklärt sich für die Tarifvorlagen, von welchen er die Hebung der nationalen Production erhofft, da die Deutschen sich dann abgewöhnen würden, stets ausländische Waaren den inländischen vorzuziehen. — Lasker bedauert tn persönlicher Bemerkung, daß der Reichskanzler sich entfernt habe, da demselben vollständig falsche Notizen über seine Rede zugettagen worden wären. Fortsetzung der Debatte Freitag 10 Uhr. o London, 8. Mai. „Times" meldet aus Gundamuk vorn 8. d.: Der Emir non Afghanistan Jakub Khan ist mit mehreren höheren Würdenträgern und Familiengliedern heute im englischen Lager eingetroffen. Petersburg, 8. Mat. Der Gouverneur von Astrachan telegraphirt vom 7. b.: In Astrachan sind Fälle von Erkrarckungen an Ausscblag.yphus vorgekommen. Es werden entsprechende Maßregeln dagegen getroffen. Der allgemeine Gesundheitszustand ist übrigens gut. 21 Grad Wärme. London, 8. Mai. Nachrichten aus Stmla von heute zufolge zeigte Jakub Khan dem Vicekönig von Indien seine Ankunft in Gundamuk an und drückte den Wunsch nach Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Indien und Afghanistan aus. Berlin, 8. Mai. Die „Prov.-Corresp." schreibt über die vorgestrige Rede v. Bennigsen's: Durch diese Kundgebung des angesehenen Führers der gemäßigt liberalen Partei, welche den Höhepunkt der bisherigen Berathung bezeichnete, ist in der That die Hoffnung auf einen erfolgreichen Verlauf unv Abschluß der wichtigen Verhandlungen wesentlich erhöbt. — Bezüglich der Goldenen Hochzeitsfestr Ihrer Majestäten meldet dieseibe Correspondenz: Die Festlichkeiten blieben auf zwei Tage beschänkt. Die Feier soüe n .ch ausdrücklicher Allerhöchster Bestimmung wesentlich den Charakter des Familienfestes tragen. Die Deputationen aus den verschiedenen Ther-en der Monarchie sollten die Zahl von 10 bis 12 aus jeder Provinz nicht übersteigen. — An der heute hier stattgebabten Vorberatbuna in Be'reff der Ein berufung des Städtetages zur Berathung über die Getreidezölle nahmen D'legirte von Berlin, Kiel. Stettin, Eibing, Danzig, Königsberg, Thorn und Stralsund Tbe'l. Es wurde beschloffen, den Städtetag auf den 19. Mai hierher etnzub rufen und die Magistrate und Stadtverordneten-Versammlungen dazu einzuladen. Paris, 8. Mai. Die.„Mpublique francaise" meldet: Die Staats- ratbssectlon des Innern erachtete in dem Verfahren gegen den Erzbischof von Ax fast einstimmig dahin, daß ein Mißbrauch der bischöflichen Gewalt vor- liege. Die „R^publique" glaubt, daß die am 15. Mai statthabende Plenarversammlung des Staatsrathes dieses Gutachten bestätigen werde. Paris, 8. Mai. Der Senat hielt heute eine kurze Sitzung. Die an- gekündtgten I -t-rpellationen von legitimrstischer Seite sind theils zurückgezogen, theils vertagt worden- — Der Mtnisterrath von Paris hat abgelehnt, die hier eingehenden, zur Verzebrung dienenden und für Vertreter des Auslandes bestimmten Gegenstände non dem Octroi auszunehmen. London, 8. Mat. Im Unterlaufe antwortete Hamilton auf bezügliche Anfrage, es sei unter den Schweinen in Nordamerika der Typhus au-- aebrochen und habe die R gierung angeordnet, daß vom 1. Juni ab alle aus Amerika kommenden Schweine in den Landungshäfen abzuschlachten seien. — Krtegssecretär Stanley antwortet auf Befragen von Lawrence, eine Depesche des Commandirenden im Crvlande, Generals Chelmsford, besage, daß Ver- ffärk ngen tn Transvaal und Natal erforderlich sein dürften, wahrscheinlich 3 Bataillone. D'e Regierung warte weitere Specialberichte ab. Irischbiicker in Gießen. Sonntag den 11. Mai. Georg Spieß, Neustadt. Friedrich Hennings, Selterswez. Ernst Wallenfels, Wallthorstraße. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde zuGießen. Gottesdienst: Sonntag den 11. Mal. Morgens: Pfarrer Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. (Sonntag den 18. Mai soll das heilige Abendmahl gefeiert werden.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 11. bis 17. Mai besorgt Pfarrer Schlosser. Allgemeine Bekanntmachung. Betr.: Die Parcellenvermesiung in der Gemarkung Gießen. 3206) Die Flur- und Gewann-Grenzen in den Feldern zwischen dem Lechgesternerweg, Aulweg, dem Lindener Weiher und der Frankfurterstraße sind abgepflöckt und sollen in der nächsten Woche ausgesteint werden. Die Jutereffenten werden aufgefordert, etwaige Einwendungen dagegen bis zum 13. d. Mts. einschließlich vorzubringen. Gießen, am 8. Mai 1879. A. Bra m m. Bürgermeister. Pcrsteigerungs Anzeige. Dre zum Bewohnen eingerichtete Bauhütte am neuen Gerichtsgebäude dahier soll . Montag den 12 Mar, Vormittags 9 Uhr, an Ort und Stelle unter den vorder Versteigerung bekannt gemacht weidenden Bedingungen auf den Abbruch versteigert werden. Großherzogl. Kreisbauamt Gießen. ZI 17) Holzapfel. " Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 14. d. Mts., Mittags 1 Uhr, sollen folgende Arbeiten: Weißbinderarbeit, veranschl. zu 317 Dachdeckerarbeit, „ „ 128 Pflasterarbeit, „ 400 Brechen, Auffetzen, Anfahren u. Klopsen von Chauffeesteinen, veranschl. zu 1256 auf hiesiger Bürgermeisterei versteigert werden. Wiefeck, den 7. Mai 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Wiefeck. 3190) ___ sljvvusqpW 'AJPSB 'KNIL 6e8) .otjW pq i^tiuiqaqun önnchparZ ank (ruajvK $ J11 o ) pu6ig - jujiMiujl Donnerstag den 15. Mar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Georg Friedrich Pfaff nochmals versteigert werden: Flur. Nr. Mir. II. 65Vio 511 Grabgarten mit Gartenhaus, Laggärtcn am Wismaierweg. II. 5Vio 252 Hofraithe daselbst. Gießen, den 8. Mai 1879. Großh. Ortsgericht Gießen. 3185)Müller. Aeitgebotenes. 3198) Circa 300 Rmlr. Kiefern- Scheit - und St üppelholz sind aus freier Hand zu verkaufen auf der Ziegelei Londorf bei Kneifet. Ein Sommerwägelciieu steht preiswürdig zum Verkauf Wo? sagt die Exped. d. Bltts.________________(3184 3200) Bei Unterzeichnetem steht eine noch in gutem Zustand befindliche Glaskalcscke, zum Ein- und Zweispännig-Fahren eingerichtet, preiswürdig zu verkaufen. Philipp Schulz, Wirth, _________ Hungen.__________ Milch, Dickmilch u. Rahm Reichensand - Bahnhofstraße, 3151 im früheren Texto r'schen Laden. 2846) Vorzüglichen = aepfcfmciii = bet C. Kolli, Neue Bäue. r Anzeiger. Restauration Coiitj, Marktftraße D. 210, (3192 Mittagstisch zu 40, 60 und 80 Psg. 3'99) Dachziegel, Backsteine, Röhren und Kalk sind in jedem Quantum stets zu haben auf der Ziegelei Londorf bei Kneiftet, 3108) Gut erhaltenen Rock, für einen Confirmanden geeignet, billig zu verkaufen. Franks. Straße E. 2. 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(Das Modell des Leichenverbrennungs^Ofens ist in zeh« facter Verkleinerung und wird bei dem Vortrag der Ofen ins Detail zerlegt, damit ein Jeder fpecielle Einsicht bekommt.) 3. Dem Re Anbetung eh gegangen. ( man der mobei Die Gewerbes zabrikgesttzgebl tntlid) allgeme! Etappen ihres Die Berathung Bkdeutung sein löhne gesunken muß man eben unb daß auch di Verhältnissen st Man ist Mrst Bismai Won einem Gan wird bas Centr Triumph Bisma W hvvvrar, w WiihÜDHraße Kirchrnp^vl bt Gunsten bei bememirt Die Tü Artikel der bi daß sich die A übrigen Artikel Vertrages Der] Mkennen bta , Die zuei ^kitschen $ Mächten acceb Pforte hi, ^ürde, daß di Europa gebilli etzung des B dütten eir.fach Ölfischen Occ, Mtermin vo zu düi "b-n aDergnj . „ äm 23. ,1 Landes-Uii feiner ?°'°kl,rs als ÜB. L fc» i ai,ierorbä 1 MeriJ30- A ’mte ’n - <