loslant Sonntag, den 9. Februar 1879 Nr. 34 RedaettonSbureaur \ b ir «xpedittsnsbureaur f Schulstraß-S. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. icfAöft X 11119 -i1 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. • HO „ . 60 . 60 , 65 " Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenr-Bureau. Berlin, 7. Februar. Die morgen nach den von der Pest ergriffenen russischen Gebielstheilen abretsenden Acrzte Hirsch, Sommerbrod und Kühner begeben sich von Warschau über Moskau direct nach Zarizin; erst auf russischem Boden erhalten dieselben einen deutschen Consularbeamten zugetheilt. Der Rückkehr der Aerzte wird erst gegen Mitte bis Ende nächsten Monats entgegengesehen. Rom, 7. Februar. Deputirtenkammer. Auf eine Anfrage Ntcoteras erwiderte Ministerpräsident de Pretts: Alle Maßregeln gegen die Pest seien getroffen, die Nachricht von dem Ausbruch derselben in Salontchi sei unbegründet. — Anläßlich des Sterbetages des Papstes Pius IX. wurde in der sirttnischen Capelle ein feierlicher Trauergottesdienst abgehalten, welchem der Papst, die Cardinäle, sämmtliche kirchliche Würdenträger, die Botschafter und viele andere hochgestellte Personen beiwohnten. Bukarest, 7. Februar. Der Minister des Auswärtigen, Camptneano, ging den Berathungen des Senats in ausführlichster Weise auf die Frage der Juden-Emancipation ein, wobei er hauptsächlich geltend machte, daß die politische Lage des Landes die politische Gleichstellung der Juden zu einer unabweisbaren Nothwendigkeit mache. Berlin, 7. Februar. Die von der national-liberalen Partei zum Generalbericht der Budget-Commission des Abgeordnetenhauses vorgeschlagene Resolution bezüglich des Eisenbahnwesens ist von Lasker, v. Benda, v. Sybel, Hammacher und Lauenstein unterzeichnet und lautet: Das Haus erklärt, daß, unbeschadet der Frage, ob und in welcher Weise das Staatsbahn-System über seinen bisherigen Umfang auszudehnen sei: 1) die derzeitige Lage der Staatsfinanzen nicht gestattet, auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens mit Unternehmungen vorzugehen, bei welchen die Rentabilität nicht genügend gesichert ist; 2) es dringend erforderlich ist, die Ziele und Grundsätze der Etscnbahnpolillk der Regierung klar darzulegen und eine Verständigung darüber zwischen Lanc tag und Regierung herbeizusühren. Deutschland. Darmstadt, 7. Februar. In der heutigen (II.) Sitzung der zweiten Kammer der Stünde wurde, unter Aussetzung der Budgetverhandlungen, zur Berathung über die Vorlage Großh. Ministeriums der Justiz, den Gesetzentwurf, die Ausführung der deutschen Civtlproceß Ordnung und Concurs-Ordnung betr., geschritten, und die erste Lesung des Entwurfs beendet. Derselbe wurde mit einer Reihe vom Ausschuß beantragter Abänderungen und Zusätze im Wesentlichen in der von der Regierung vorgelegten Fassung angenommen. Darmstadt, 7. Februar. Wie man hört, beabsichtigt die Regierung demnächst eine Vorlage zu machen, durch welche die Compeienzen der Mtni- sterial-Sectionen sür das Innere und der Justiz gesetzlich geregelt werden sollen. — Desgleichen ist der Erlaß eines Hausgesetzes in Aussicht genommen. _ Der Finanzausschuß hat seinen Bericht über den Verkauf der Main- Weser-Bahn soweit ferttggestellt, daß die Berathung im Laufe der nächsten Woche stattfinden kann. Berlin, 5. Februar. Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Handelsfreiheit hat heute dem Präsidenten der Tarif-Commission, Herrn v. Varnbüler, eine Anzahl Exemplare einer Abhandlung übersandt und die Bitte daran glknüpst, daß dieser Herr die Schrift seiner Aufmerksamkeit würdigen und unter die Mitglieder der Taris-Commission vertheilen möge. Die Arbeit, welche die Nr. 4 „der Mtttheilungen des Vereins" bildet, führt den Titel: „Deutschlands Getreideverkehr mit dem Auslande" (Berlin bei Simiov). Sie gibt auf dem geringen Raume von 19 Seiten in sorgfältig ermittelten Zahlen die ganze Entwicklung des Getretdeverkehrs in den letzten 40 Jahren und führt mittels dieser Zahlen den unwiderleglichen Beweis, daß Deutschlands gesteigerte Ernährungsbedürfniffe ohne Zufuhr vom Auslande nicht mehr befriedigt werden können, daß also Vertheuerung des Lebens und Entbehrung die unvermeidliche Folge eines Getreidezolls sein muß. Der objektive Ton, die genaue Ermittelung und Zusammenfassung der Zahlen, sowie die knappe Darstellung machen diese Abhandlung zu einem classtschen Muster wirth- schastlicher Beweisführung. Sie gipfelt in dem Schlüsse: der Zoll auf Getreide nähere sich dem Ideal einer Abgabe, wie sie nicht sein soll. (Köln. Ztg.) Berlin, 6. Februar. Wie wir hören, hat die national.ltberale Fraktion in ihrer heutigen Vormittags-Sitzung beschlossen, den von der Budget- Commission zum Generalbericht über den Staatshaushalts-Etat 1879/80 gestellten Antrag, die Regierung möge von dem Ankauf von Vollbahnen Abstand nehmen, abzulehnen. Heute Abend wird sich die national-liberale Fraction über einen anderen Antrag schlüssig machen, dessen Redaction den Abgg. Lasker und Benda, Rickert und Hammacher übertragen ist. — Es bestätigt sich von Neuem, daß der Bericht der Eisen-Enquete- Commisfion noch nicht dem Bundesrathe zugegangen ist. Doch steht außer Zweifel, daß er in diesen Tagen zur Persection gelangt. Wie wiederholt versichert wird, werden in demselben keine bestimmten Anträge für die Einführung des Zolls gestellt. In eingeweihten Kreisen verlautet indessen, daß die Fassung des Berichts eine sür diesen Zweck günstige ist, auch wird angenommen, daß im Bundesrathe die Einführung des Etsenzolls eine Majorität findet. — Bezüglich des internationalen Vertrages über den Etsenbahn-Fracht- verkehr haben die Bundesausschüsse vorgeschlagen: „Der Bundesrath wolle stch damit einverstanden erklären, daß vorbehaltlich der Ratificationen und abgesehen von den durch die wetteren Verhandlungen etwa nöthtg werdenden Modifikationen auf der Grundlage der vorgelegten Entwürfe und unter thun- l'chster Berücksichtigung der von den Ausschüssen empfohlenen Aenderungen Namens des deutschen Reiches ein Vertrag mit den übrigen in der Berner Konferenz vertreten gewesenen Regierungen abgeschlossen werde." Die Versammlung faßte über die wüvschenswerthen Aenderungen vorläufig Beschluß, bat sich aber die Schlußabstimmung noch sür eine der nächsten Sitzungen Vorbehalten. 7^7 W- ßkilkl ra4. Stuttgart, 6. Februar. Abgeordnetenkammer. Für die heutige Verhandlung des Antrags von Ebner und Gen. (Volkspartei und Ultramontane), die Regierung zu ersuchen, dem Gesetzentwurf, betreffend die Strafgewalt des Reichstages, im Bundesrathe nicht zuzustimmen, stellen Schmidt und 42 Gen. (Regierungspartei und deutsche Partei) den Gegenantrag, „in vertrauensvoller Erwartung, der Reichstag werde das für die Redefreiheit der Mitglieder nöthige Maß constitutioneüer Rechte und Garantien selbst aufrechterhalten aus Tageso^nung.^ nntgetheilte Antrag Schmidt auf motivirte Tagesordnung wird mit 55 gegen 22 Stimmen angenommen; Ministerpräsident v. Mittnacht erklärt, die Regierung überlasse es der Kammer, ob sie sich in der Sache auösprechen wolle. Die Regierung könne über ihren Standpunkt jetzt nichts mittheilen und werde jedem Beschluß der Kammer mit Achtung begegnen Sie habe ihren Vertreter so instruirt, wie sie es dem Lanvestntereffe entsprechend erachte und nach Austrag der Sache vor der Landesvertretung verantworten zu können glaube Die Möglichkeit, mit 14 Stimmen eine Verfassungsänderung im Bundesrathe zu hindern, sei eine schwerwiegende Waffe, deren Handhabung sorgfältig zu erwägen sei. Er glaube, daß auch in dieser schwierigen Frage die hochgehenden Wogen sich wieder glatten und eine Uebereinstimmung unter den maßgebenden Factoren hergestellt werde. Oesterreich. Wie», 6. Februar. Meldungen der „Polit. Eorresp." Aus Triest vom 6. d. Der heute aus Konstantinopel mit 29 Passagieren eivgetroffene Lloyd-Dampser „Appollo" wurde zu 24stündtger Beobachtung in Quarantäne gelegt. Ein anderer heute fälliger Lloyd-Dampfer, der die thestaltsche Linie befährt und Salonichi berührt, dürfte eine mehrtägige Quarantäne halten wüsten. — Aus Konstantinopel, 5. d. Der Ministerrath genehmigte den in seiner Gesamwtheit endgültig vereinbarten türkisch - rusfischcn Friedensvertrag und beschloß, dem Sultan die Ratification des Vertrages nach erfolgter Unterzeichnung destelben zu empfehlen. Im Hinblick auf die bevorstehende Räu- mung Adrianopels Seitens der Rusten hat die Pforte eine Commission eingesetzt, welche die Retnstallirung der türkischen Civilverwaltung in Rumelien vorbereiten soll. * ir 85 A - "0 . . 140 . . UO , . 130 . 160 ' . 160 , . 170 . rtn: i M 43 H ■ - 43, . . 55 , • . 80, . . 85, W»eo untm Vorstands ßalttor M Herri7 ab billige Wohnung, , r, Meres bei »«„,S-lt«sM_ SPSS ins ^attkl^ Sries- Gießen, am 3. Februar 1879. Betreffend: Die vierte Auflage von Dr. F. G. Kapffls illustrirten Feuerlösch-Regelu, herausgegeben von W. Kitz in ger in Stuttgart- Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß derRedacteur der deutschen Feuerwehr-Zeitung, W. Kitzinger zu Stuttgart, von dem Werke „Dr. g. G. KaPffs illustrirte Feuerlöschregeln für Jedermann" eine neue (die vierte) Auflage mit 125 Holzschnitten herausgegeben hat. Ter Preis eines broschtrten Exemplars dieses Werkes ist aus 2 80 , eines gebundenen Exemplars auf 3 Jl. 40 festgesetzt, bei Abnahme einer größeren Parthie tritt eine erhebliche Ermähigemgfeim Großherzoglichen Ministeriums des Innern machen wir Sie auf diese gediegene und reichhaltige Schrift aufmerksam und empfehlen Ihnen deren Anfchaffung. Dr. Boekmann. fr«!- un» iranLSliteil 11 V. ybrr capfW® 6 i eße ne r Anzeiger Anzeige- uni Amtsblatt für den Kreis Gießen. - ügafft 220. | txxxxxx will Petersburg, 7. Februar. Officiell wird aus Astrachan vom 6. d. gemeldet: In Weiltanka und Umgegend ist fein Pestkranker. In Zeltstrennoje ist von den am 3. Febr. verbliebenen 3 Kranken einer am 4. Febr. gestorben, einer genesen und der dritte in Behandlung verblieben. Der Krankenstand in Tschernojarsk ist unverändert. Der Thermometer zeigt in Tschernojarsk 5 Grad, in Jenotajewsk 2 Grad Kälte. Bukarest, 7. Februar. Das amtliche Blatt „Monitorul" veröffentlicht das Decret, betreffend die Piäventivmaßregeln gegen die Pest. Dasselbe enthält ein Einfuhrverbot von Provenienzen aus Rußland und Bulgarien conkorm den Wiener Beschlüssen. Correspondenzen und Geld sollen systematisch des- inficirt werden. Der Eintritt zu Lande oder Wasser ist J-dem unterlagt, der seit weniger als 20 Tagen einen inficirten oder verdächtigen Ort verlassen bat. Für Waggons erster und zweiter Claffe auf den Eisenbahnlinien Unqheni- Jaffy und Bender-Galatz ist der Eintritt verboten; Waggons dritter E'affe und Güterwaggons müssen zuvörderst deSinficirt werden. Sch'ff' aus russtsch-n und bulgarischen Häfen unterliegen der Sinitätsrevision und Quarantäne- Maßregeln sammt den daraus befindlichen Personen und Waaren. Pässe der aus Rußland und Bulgarien kommenden Reisenden müssen das Visum eines rumänischen Consuls haben behufs Bestätigung, daß die bez. Personen aus pestsreien Ortschaften kommen. Der letzte Artikel des Decrets tritt acht Tage nach dessen Notificirung in Petersburg in Kraft, die anderen Artikel schon von heute an. Braunschweig, 7. Februar. Die Verhandlungen der Landtags- Commission über das Regentschafts-Gesetz sind noch nicht beendigt, auch liegt der Schlußbericht noch nicht vor. Nich "essen Eingang wird eine nochmalige Commissions-Sitzung zur endgültigen Feststellung stattfinden. U-brig?ns stad in der Commission wesentliche Meinungsverschiedenheiten gegenüber den An- schauungen der Regierung nicht hervorgetreten. Die Regierungsvorlage wird demnach mit unwesentlichen Veränderungen zur Annahme empfohlen werden. Wien, 8. Februar. Die „Wiener Zsttung" veröffentlicht zwei kasserl. Handschreiben, das eine an den Ercherzog Kar! Ludwig, welch-s anläßlich der Pariser Ausstellung demselben volle Anerkennung und wärmsten Dink ausspricht, und das andere an den Handelsminister Chlumetzky mit gleichem Inhalte. Ferner bringt das Blatt eine große Liste von Auszeichnungen für Aussteller Madrid, 7. Februar. Die Sanitätsb-börde hat für Provenienzen aus dem Schwarzen Meere in allen spa ischen Hälen Qnarantäne aineordn-t; die nämliche Maßregel wird voraussichtlich für Provenienzen aus dem Aegäi- schen Meere verfügt Lokales. Gießen, 8. Februar. Ueber das Oefterreichische Damen-Quartett, das bereits am Freitag Abend hier angelangt ist, äußert sich das „Wiener Fremdenblatt" wie folqt: Der gestrige Künstlerabend im Musikvereinssaale brachte dem Wiener Publikum eine Ueberrasckung. Es trat nämlich hier zum ersten Male das „Grazer Damen-Quartett" vor dem Wiener Publikum auf und eroberte sich sofort im Sturme die Gunst des Publikums. Die Künstlerabende werden von der Elite der Gesellschaft besucht; in den ersten Reiben sah man den Ministerpräsidenten Fürsten Auersperg, den Minister Dr. v. Stremayr, die Fürstin Metternich, den Reichssinanzminister u. s. w. Zum Schluß entnehmen wir noch eine Rccenston aus der „Allgemeinen Deutschen Mustk-Zeitung- tDerlin, 31. Januar 1879): Wiesbaden, 24. Januar. Im hiesigen Kursaal gastirte das österreichische Damen- Quartett; mit Vorführung desielben bat sich die Kurdirection abermals den Dank aller Kunstfreunde gesichert. Wir können die Leistungen desselben mit einem einzigen Prädikat „vollendet" bezeichnen. Die Reinbeit der Intonation, der Wohlklang der Stimmen, die feinsinnige Wieder- gäbe gestalten jedes Concert zu einem harmonischen Ganzen. Mit richtigem Takt haben die Damen das Volkslied der verschiedenen Nationalitäten zur eigenen Domäne erwählt, ohne daß ihre weiteren Vorträge (eine Perle ist das Potpeschntgg'sche Abendlied) darunter Einbuße erleiden. Vermischtes. Frankfurt, 5. Februar. Wie wir erfahren, bat sich eine Gesellschaft gebildet, um tn der hiesigen Markthalle nach dem in Paris, Brüssel, London und anderen größeren Städten üblichen Systeme öffentliche Versteigerungen abzuhalten. Dem Markte sollen täglich frische Waaren und zwar Seefische, Austern, französisches und italienisches Geflügel, Wildprett, neue Gemüse, Südfrüchte, Eier rc. zugeführt und zwar Alles direct aus den Productionsländern bezogen werden.. In erster Reihe wird dadurch den Detailhändlern, den.Gastwirthen, Restaurateuren rc. Gelegenheit geboten, ihren jeweiligen Bedarf täglich decken zu können; dann aber entspringt auch aus dieser Einrichtung dem großen Publikum der Nutzen, unter wesentlich wohlfeileren Bedingungen jeweilig Küche und Keller auch mit sogenannten Leckerbissen zu versehen. Sicherem Vernehmen nach werden die täglich unverkauft gebliebenen Waaren sofort nach kleineren Absatzquellen dirigirt, so daß hier stets frische Sachen zur Versteigerung gelangen. Wir können in dieser neuen Einrichtung nur einen großen Fortschritt begrüßen und zweifeln nicht, daß sich das Unternehmen auch bei uns rasch einbürgern wird. Die Eröffnung der Markthalle findet am 10. b Mts. und werden einige Tage später die oben erwähnten Versteigerungen ihren Anfang nehmen. Handel und Verkehr. Gießen, 8. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter, per Pfd. 75—78 H, Hühnereier, per Stück 7 Enteneier, per Stück 8 Käse, per Stück 5 bis 10 H, Käsematte, per Stück 3 Erblen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar 85 Hühner, per Stück JL 1.5o, Hahnen, per Stück JL 1.70, Enten, per Stück JL 2 20 H, Kartoffeln, per 100 Kilo JL 5.50-6 50, Zwiebeln, ver Ctr. JL 8-9. Ocbsenfleisch 70-72 H per Pfd., Knh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 57-60 Kalbfleisch 50—60 H, Hammelfleisch 60 65 H. Theater. Die am Sonntag den 9. Februar stattfindende Aufführung des effectvollen Schauspiel« „Marianne^ wird gewiß von allen Theaterfreunden mit Freuden begrüßt werden, da dies ein gern gesehenes Stück und lange Jahre nicht gegeben worden ist! Die Hauptrollen befinden sich in den Händen der Damen Alberti und Häser und der Herren Lindner 1. und Möge auch diesmal das Stück seine Zugkraft bewähren und wir ein gut besetzte« Haus sehen! p. Auszug au» den Standesamlsregistern des Standesamts Gießen Vom 1. bis 7. Februar 1879. Aufgebote. 1. Februar. Fabrikarbeiter Heinrich Karl Post von Feldkrücken mit Katharine Bäcker. Tochter des verstorbenen Leinwebers Heinrich Becker von Michelbach. 4. Eilenqießer Heinrich Karpf von Ruppertsburg mit Elisabethe Rink, Tochter des verstorbenen Polizeidieners Gwrq Rink von Frankenbach. 5. Der Großherzogliche Hofqerichts-Rath Johann Karl Friedrich Otto Pistor zu Gießen mit Karoline Louise Elisabeths, Wittwe des Directors der Ackerbauschule Or. August Häuster, geborene Helmreich, zu Friedberg, Tochter des zu Mannheim verstorbenen Kaufmanns Hermann Wilhelm Helmreich. 6. Der Regierungshauptcassen-Assistent Friedrich Ludwig Lauer von Tholey mit Marie Becker, Tochter des Post - Secretärs Jacob Becker zu Gießen. Eheschließungen. 2. Februar. Gendarm Ludwig Scheer von Romrod mit Johannette Karoline Clar, Tochter des zu Gießen verstorbenen Buchbinders Jacob Karl Clar. 4. Lieutenant und Bataillons Adjutant Karl Theodor Berthold Ebel im II. Großherzoglich Hessischen Infanterieregiment Nr. 116 zu Gießen mit Katharine Sophie Louise, W.ttwe des Secondetieutenants und Bezirks Adjutanten Heinrich Friedrich Karl Julius Rahn, geborene Kornmcffer, Tochter des Großherzoglichen Hofgerichtsraths Theodor Kornmesser zu Gießen. Geborene. 30. Januar. Dem Staatsanwalts-Substitut Wilhelm Müller, eine Tochter, noch ohne Bornamen 29. Walther, Sohn des Großherzoglichen Professors Ludwig Weiland. 30. Dem Restaurateur Karl Fuhr, ein Sohn, noch ohne Vornamen. 1. Februar. Dem Schneider Jacob Schreine^ ein Sohn, noch ohne Vornamen. 30. Januar. Katharine, Tochter des Schreiners Ludwig Rohrbach. 4. Februar. Margarethe Katharine, Tochter des Arbeiters bei der Oberhessischen Bahn Ludwig Schmidt VI. 1 Fritz, Sohn des Post-Secretärs Carl Franz Heinrich Kaus. 31. Januar. Adam Philipp, Sohn des Steinhauers Jobann Joseph Wolf. 4. Febr. Minna Franziska, Tochter des Steigers im Braunstetnbergwerk Johannes Muth. Gewordene. o ™ . ^bruar. Peter Marx, 75 Jahre alt. 1. Elisabethe Louise Emilie, 4 Jahre 2 ^0^6 9 Sage alt. Tochter des verstorbenen Apothekers Johann Arnold Moritz Theodor Sell 2 Kellner Philipp Becker, 41 Jahre alt. 3. Karl, 4 Monate 14 Tage alt, Sohn des Metzgermeisters Heinrich Georg Meister. 3. Taglöhner Jacob Strack, 36 Jahre 7 Monate 27 Tage alt. 3. Marie Wilhelmine, 8 Tage alt, Tochter des Gepäckträgers bei der Cöln- Minvener Bahn Johann Gottfried Henze. 3. Dem Magaztnsdiener bei der Oberhe!sischen Bahn Balthaser Wleßner ein todtgeborener Sohn. 4. Lehrer Carl Enners, 25 Jahre alt, von Gleiberg, Kreis Wetzlar. 6. Marie Wilhelmine Elise, 6 Monate 27 Tage alt, Tochter des Htlfswarters bei der Oberhessischen Bahn Johannes Diehl. 6. Heinrich Wilhelm Hermann, 6 Jahre 11 Monate 26 Tage alt, Sohn des Güterexpeditionsgehilfen Julius Adolph Gerndt 6. stud. ehern. Karl Flach, 24 Jahre 3 Monate 9 Tage alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 2. Februar. Ludwig Scheer, Gensdarm dahier, des verst. Leinwebers in Romrod Ludwig Scheer II., ehel. Sohn, und Johannette Karoline Magen, geborene Clar, des verst. Buchbinders in Worms Jakob Karl Clar, ehel. Tochter. Den 4. Februar. Karl Theodor Berthold Ebel, Seconde < Lieutenant und Bataillons- Adjutant im II. Großh. Hess. Infanterie-Regiment Nr. 116 dahier, des Ober-Appellations-und Casiations'Gerichtsraths und Geheim - Raths i. P Friedrich Eitel Moritz Ebel in Darmstadt, ehel. Sohn, und Katharine Sophie Louise Rahn, geborene Kornmesser, des dahier verst. Seconde- Lieutenants und Bezirks-Adjutanten Heinrich Friedrich Karl Julius Rahn, Wittwe. Getaufte Den 1. Februar. Dem Gepäckträger an der Cöln« Mindener Bahn Johann Gottfried Henze, eine Tochter, Marie Wilhelmine, geb. den 27. Januar. Den 2. Februar Dem Schneidermeister Wernhard Brück, ein Sohn, Maximilian Karl, geb. den 23. November. Denselben. Dem Bierbrauer Aloys Blum, em Sohn, Heinrich, geb den 16. Januar. Denselben. Dem Bterverkäufer Christian Noll III., eine Tochter, Emilie Julie, geb. den 9 September. Denselben. Dem Güterexpeditions-Gehilfen Julius Adolf Gerndt, eine Tochter, Karoline Laura, geb. den 27. December. Denselben. Dem Bergmann Johannes Roth, ein Sohn, Karl, geb. den 29. Juni. Den 6. Februar Dem Wirth Johannes Thoma, eine Tochter, Ernstine Marie Margarethe, geb. den 2. Januar. Den 7. Februar. Dem Wirth Wilhelm Hofmann, ein Sohn, Jean Wilhelm, geb. den 31. December. Beerdigte. Den 4. Februar. Philipp Becker, Lohndiener dahier, des verst. Maurers in Alt-Buseck Kaspar Becker, ehel. Sohn, alt 41 I 5 M 13 T, gSst. den 2. Februar. Den 7. Februar. Karl Enners, Lehrer in Grcnzhausen, des zu Obergleen verst. Lehrers Ludwig Enners, ehel. Sohn, alt 25. I., gest. den 4. Februar. «WWMWWMWWWWWMWWWMMWWWWWWWMMMMWWWWW^WMW Mafc1)inentechniker, die sich dem Maschinenbau im Allgemeinen oder einem speciellen Zweige desselben widmen wollen, wollen wir auch diesmal darauf aufmerksam machen, daß da« Technikum zu Mittweida (Sachsen) am 21. April sein 13. Schuljahr eröffnet. Die Aufnahmen für den unentgeldlichen Vorunterricht finden im März und April jederzeit statt. Diese Anstalt ist die älteste und in Folge dessen auch die besuchteste Specialschule für Ausbildung im gelammten Maschinenbau. Ihr letzter Jahresbericht zeigte eine Frequenz von 415 namentlich aufgeführten Studirenden; der jüngste ist 16 Jahre, der älteste 49 Jahre, einige sind bereits verbeirathet und selbstständige Fabrikanten. Vertreten sind Europa, Amerika und Afrika, so daß fast jeder neu ankommende Studirende Landsleute trifft. Programme, sowie jede nähere Auskunft über Unterricht, Wohnung, Verpflegung u. s. f. ertheilt sofort gratis und franco Herr Drirector Weitzel in Mirtweida. cm. Allgemeiner Anzeiger. W. Scliiicliard, en ffros GIESSEN, am Kreuz, B. 113 en detaiL empfiehlt sein Lager von Seiden- und Filzhüten aller Art, Filzschuhen und allen Sorten Filzen zu technischen Zwecken. Reparaturen aller Art werden von mir übernommen und aufs Beste und Billigste ausgefüh t. Das rüdmlickst bekannte Fabrikat der Schuchard'schen Hut» fabrik in Darmstadt zu Origmalpre'sen. (815 frisch buchen 838) bei Wilh. Löber. Oberliessischer Verein f. Localgeschichle. Montag den 10. Februar, Abends 8 Uhr, im Cafe Ebel: Vortrag des Herrn Dr. Buchner über: „Gießen vor hundert Jahren" ^zweiter Theil: Schulwesen 826) u. dergl.) 817). Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich Brandgaffe Nk. 222 mein schäft für mich angefangen habe und empfehle mich in Civil- und Militär-Arbeiten, unter Zusicherung streng reeller Bedienung. Achtungsvoll "W« Stumpf, Schneidermeister. fdät KM t'-nk Tochtn, noch ohne ”*l8 Deüand. 30. Dem Dem Schneider Jacob . irchler H Schreiners arbdter« bei der Ober- ««5 Lirl Franz Heinrich a )°'Yd Wolf. 4. Febr. mes Allih. Loni-e Emilie, 4 Jahre i Arnold Aoriß Loeodor : ll Laze alt, Sohn des id, 36 Jahre 7 SKonate 'idrrägerS bei der Cöln: r bei der Oberhe!fischen rntr», 25 Jabre alt, von ' iige alt, Tochter des nrich Wilhelm Hermann, tn JnliuS Adolph Gerndi L "-t Mine 5ln, . ft4:,.^ut«nant und '^HDchknJnfanterie- vev Lecondelieutenants ™ «ornmeffer, Tochtn ®lt Rat^rine Becher ittfe* H-inrich Änetg ^°rg 8 inont * nd wir #i* T L Und I ,,n gut besetzte! 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Da sie ihr Eigenthum, resp. die erfolgte Zahlung der Kaufschillinge nicht genügend nachzuweisen vermögen, so werden alle Diejenigen, welche irgend welche Rechte oder Forderungen an diese Parcellen bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche „binnen sechs Wochen" Lei dem unterzeichneten Gerichte anzumclden, als sonst nach Ablauf dieser Frist, da wo dies erforderlich die Löschung der Bemerkung „beschränkt" verfügt, die neuen Eigen- thumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Ueberschreibung der Verkaufsgegenstände auf dre Namen der neuen Erwerber wird verfügt werden. O.-Nr. Namen der Besitzer. Bezeichnung der Parcellen. 1. Gemarkung Burkhardsfelden. n Albach III., Heinrich von Burkhardsfelden . . Gans, Heinrich Peter von da ...... VIII. 347. 2j I. 393. 395. VII. 100. III. 401,5. VIII. 56,7. III. 174,1. •3) Stumpf, Heinrich von da. ...... . II. Gemarknng Oppenrod. III. 342. IV. 97. 4) Balser VI„ Heinrich von Oppenrod .... III. Gemarkung Steinbach. I. 134. 5) Bender, Heinrich von Steinbach ..... IV. Gemarkung Treis a. d. Lda. XV. 285. 6) Treis a. Lda-, Gemeinde ........ B. 627 neu Fl. I. Nr. 725. 7) Göbel II., Heinrich von da ....... G. 4200. neu = Fl. XVI. Nr. 319. G i e ß en, den 23. Januar 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen I. V. d. L.: Dr. Trapp, Landgerichts-Assessor. Vessentliche Kekannlnllchung. 835) Nachdem über das Vermögen 'Des Hermann Gericke zu Gießen vorbereitendes Concursverfahren ein» geleitet worden ist, werden sämmtliche Schuldner desselben hiermit benachrichtigt, daß gültige Zahlungen nur an den provisorischen Massecurator Herrn Max Pilger zu Gießen geleistet werden können. Gießen, den 6. Februar 1879. Großh. Stadtgericht Gießen. I. A. d. D.: Oppermann, Stadtg.-Asiefsor. Die Holzverfteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg vom 4 und 5. d. Mts. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Samstag den 22. d. Mts., an bei Großherzogl. Rentamt Gießen erhoben werden. Überweisung des Holzes und erster Fahrtag: Montag den 24. l. Mts.. Gießen, den 7. Februar 1879. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. I. V. b. O.: 812) Joseph, Forstaccessist. 810) Die Schirme, welche der Pauline Frank (G. W. Frank Ww.) dahier zur Reparatur übergeben wurden, können von den rechtmäßigen Eigenthümcrn in den nächsten 8 Tagen in der Wohnung des Taxators A. Bey fuß — Wallthor- straße 195 — in Empfang genommen werden. Gießen, 7. Februar 1879. 810) M. Pilger, Massecurator. Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 13. Februar, Mittags 2 Ubr, sollen auf dahiestaer Bürgermeisterei nachverzeichnete Arbeiten und Lieferungen an den Mindestfordernden in Accord vergeben werden: Steinbrechen, veranschl. zu 106,— Steinfahren, „ „ 248,— Aufsetzen derselben, „ „ 37,20 Chaussirung 175l.M.„ „ 210,— einen Kanal ,, „ 45,— Daubringen, am 4. Februar 1879. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. 80) Walter. ff. Bruch-Kaffee, vorzüglich in Geschmack, roh pr. Pfund SO Pf. gebr. pr Pfund Mk. 1, zollfrei, 9 Pfd. portofrei, gegen Nachnahme empfiehlt 808) Heinrich Hein, Hamburg. Immobilien-Versteigerung. Mittwoch den 26. Februar, Nachmittags 1 Uhr, läßt Carl Horn seine in Trohe gelegenen Grundstücke nebst einer geräumigen Hofraithe, worin schon längere Jahre eine Wirtschaft betrieben worden und zu jedem Geschäft stch eignend, mit oder ohne Inventar auf 9 gleiche Termine daselbst in seiner Wohnung versteigern. Trohe, den 30. Januar 1879. Großh. Ortsgericht Trohe. 806) Schwarz. Mittwoch ben 12. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden vor der Scheuer des Christian Iughard II. an dec Marburger Straße dahter nachbenannte Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 9 Zugpferde und 1 einjähriges Fohlen, 4 Oeconomiewagen, 1 Möbel- und 2 Rollwagen, 1 Pflug und 1 Egge, 1 Häckselmaschine, 4 Pferdegeschirre, ungefähr 70,000 Russensteine und 24 neue Fensterrahmen, 1 Partie Dickwurzeln, 1 Haufen Dünger Gießen, den 7. Februar 1879. 811) M. Pilger, Massecurator. Aeikgeöotenes. 834) Alle Sorten geschlachtetes Feder- vich wird auf Bestellung frei in's Haus sehr billig geliefert. Lebendes Vieh wird leder Zeit angekauft. Huch. Wiesecker Weg 171. -für empfehlen zu den billigsten Preisen: Billardbälle, Queueleder nebst Kleber. Billardkreide, Zeitungshalter, Kartenpressen, Serviettenpresfen, Kegelkugeln v. Pockholz, Kegel in Weiß- u. Roth- buchen, Würfel u. Würfelbecher sos) Moritz Gregor! & Sohn. Zwei Briesm-irken-Sammluiiaen. dte eine ca 1000 St., die andere ca.5bis 600 St enthaltend, sind zu verkaufen. Auch ist daselbst eine gut erhaltene Scheibenbuchse billig abzugeben. (822 _ Wo? sagt die Expedition d. Bltts. Beste weiße Kernseife, Per Pfd. 40 Pfg.. 10 Pfd 3 Mk. SO Pfg., empfiehlt (829 Peter Jos. Mobs, Ecke tJ .grr.n .. .........- — II. Freitag den 14. Icbruar l. I. 2 400 abzugeben bei (825 175 2 72 8 23 98 4 Bau.- und Werkholz: Eichenstämme, 37,64 Festmeter enthaltend, alte Eichenstämme, 5,74 Festmeter enthaltend, Hainbuchenstämme, 9,42 Festmeter enthaltend, Birken- und Lindenstämme, 2,60 Festmeter enthaltend, Eichenstangen, 2,32 Festmeter enthaltend, Buchenstangen, 4,76 Festmeter enthaltend, Raummeter Hainbuchen-Werkholz. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. V o g t, Beigeordneter. Sofjoerfletgcrung im Sicher Stadtwald, District Dickestoll. I. Donnerstag den 13. Februar l. I.; 768) Das von Herrn W. Max seither bewohnte Logis am Ludwigsplatz ist vom 1. Mai ab zu vermiethen. A. Stollmer. 99 Raummeter Buchenscheitholz, 2 „ Weichholzscheitholz, „ Buchen-, 6 Eichen- und 11 Weichholz-Prüael, 5671 Buchen-, Eichen- und Weichholz-Wellen, 220 Raummeter Buchen-, Eichen- und Weichholz-Stockholz. Die Zusammenkunft ist am Hattenroder Vicinalweg an der Nieder- bessingerschneiße. Der Anfang jedesmal Morgens 9 Uhr. Lich, den 1. Februar 1879. Frische Samen- u. Leinkucken, Kornkleie,Waizen- sckalen, Futtermehl bet 819) J. M. Schulhof- Kieingeniachtes Holz 764) Ein möblirtes Zimmer und Schlafstellen für Arbeiter (2. Stock) zu oermie- them_______________Flügelsgasse A- 95. 788) Der zweite Stock meines Hauses zu vermiethen. Gg. Stic ler, Grünbergerstraße. Ierrniethungen. 804) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen.Th. Schmidt, Gartfeld. 803) Möblirtes Zimmer «auf Wunsch mit Beköstigung) zu vermiethen. ________________H. Sack, Mühlgasse. 807) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. PH. Strack, Reichensand-Bahnho fstr. 150) Eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche, nebst Zubehör, sowie der Mansardenstock ganz oder getrennt, auch ein einzelnes Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar bei __Adolf Hoß, Schießgärten. 763) Die Wohnung in meinem Seitenbau, Frankfurter Straße E. r/10, ist Wegzugshalber zu vermiethen und per 1. April d- I- beziehbar Philipp Uhl. □70) Ein Logis von 4 Zimmern, Cabinet und Zubehör, bis 1. April beziehbar, zu vermiethen. Näheres bei _________L. Huhn, Bleichstraße 37. 531) Zu vermiethen ein mittelgroßes Logis in der Reichensand-Bahnhofstraße. _____________________Ph. Strack» 720) Ein Mansardenzimmer hat zu vermiethen. Chr. Wallenfels, am Markt. E. Fries, Neustädter Thor. 824) Ein in der Nähe der Stadt gelegener Garten ist zu verkaufen. Näheres Sonne straße 107.__________ Amerikanisches Schmalz (feinste Waare) empfiehlt <374 Carl Hoffmann. 355) 2 möblirte Parterrezimmer zu vermiethen bei I. Jutzi, Gartfeld. 144) Das seither von Herrn Stadtrichter Bötticher bewohnte Logis ist per 1 April anderweit zu vermiethen. Frau Marte Noll, Wallthor-Schoor 184 90) Eine Familienwohnung (6 Zimmer mit Zubehör) per 1. Februar d. I. oder später zu vermiethen. ________________Frankfurterstraße E. 41- 545) Eine ftflinilicniunlmmiA— 319) Lumpen, Werg, Flaschen und Zet- tungspapier kauft LoutS Rothenberger, Neuenweg 193. 782) Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit sucht zum 3. oder 25. März Frau A u g u st Mayer, _______________Neue Anlage C. 43. 2 Fe Ge Fe Montag Abend 831) Ein Familienlogis zu vermiethen. Wetzsteinsgasse 54. 827) Ein Familienlogis zu vermiethen ___bei Emil Becker, Neuenweg. 832) Ein einfach möblirtes Stübchen zu vermiethen. Reichensand C. 148. 830) Ein unmödlirtes Zimmer an eine einzelne Person zn vermiethen bei _______Emil Orbig. 833) Der erste Stock meines Hauses, vis-ä-vis dem Clubgebäude, ist wegzugs- halber zu vermiethen. Earl Wetdig. 690) Ein schönes Logis von 2 Zimmern an eine ruhige Familie zu vermiethen. Ltt. D. 74 Mühlgaffe. 651) Mansarden- und Parterre-Wohnung, beide mit oder ohne Laden, per 1. und 20. April zu vermiethen bei Jng. Merz, Reichensand-Bahnhofstraße. 546) In meinem neu gebauten Hause an der Grünbergerstraße ist der mittlere Stock zu vermiethen. Ziegler Wtßner. 463) Eine kleine Wohnung mit Wasserleitung rc in der Mansarde meines Hauses, an ruhige Leute zu vermiethen. _______________Gg. Em. Möhl. 413) In meinem Hause an der Schoor ist der 2. Stock mit 6 Zimmern und die Mansardenwohnung auf Mai oder Juni zu vermiethen._________Krausgrill. 389) Ein Logis von 5 Zimmern, Corridor, Küche und etwas Garten zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bltts. 740) Ein schöner Laden, worin seit 3 Jahren ein Kleidergeschäft mit bestem Erfolg betrieben worden, ist anderweit zu vermiethen, eoent. das Haus zu verkaufen. Wildhändler Ebel, Marktstraße. 530) Ein Lagerraum, 65' lang und 25* breit, zu vermiethen. Chr. Horeyseck. Vermischte Anzeigen. 818) Militär-Röcke und -Hofen werden nach Maß angefertigt, mit ganz soliden Preisen. __Brandgasse Nr. 222. S Hs. Montag Abend Hofmann. 823) Schriftliche und in's Rechenfach einschlagende Arbeiten werden pünktlich besorgt. Wo? sagt d. Exped. d Bl. „809) Zu den bevorstehenden Maskenbällen sind elegante Damen-Costüme zu verlrihrn im Gartfeld bei M. Becker, II. St. Reparaturen an Uhren und Musikwerken werden schnell und billig gp ausgeführt von (238 Rob. Hartmann, Uhrmacher, Schlüstraße B. 21. An- und Verkauf aller Arten Uhren. Lieferung und Reparaturen von Thurmuhren. Peters aus aus Frankfurt a. M. 1. 2. 3. CD 4. 5. Chopin. 55 6. b) Csärdäs (ungarischer Nationaltanz) 7. 8. *) Nach dem Anfänge eines Stückes bleiben die Saalthüren bis zum Ende desselben geschlossen. (745 Die Direetton. 798) Doppler. Schubert. Chopin. Cossmann. Kreutzer. Södermann. Brahms. Ipavic. Titl. Chopin. Scharwenka. Schumann. Mandanici. von T> T) n 7> von v n » T) a) b) c) a) b) Sonate op. für Violoncell mit Piano- fortebegleitung „Nachtgesang“.......... „Bröllapsmarsch“ (schwed. Hochzeitsmarsch) Wvhnungs - Veränderung. 469) Von heute ab wohne ich bei Herrn Emil Becker, Schuhmacher, am Ueuenweg. Wwe. Schneider, Hebamme „Du bist die Ruh’“ Notturno Tarantelle zugesickert. Butzbach. I. Theil. für Pianoforte und Violoncell, E-moll 38 . . . .......... Der Notstand des Zweigvereins der Gustav-Adolf-Stistung im Dekanat Gießen an die Vorstände der Local-Vereine. Sie werden hiermit ergebenst ersucht, die Einsammlung der Jahresbeiträge in Ihren Gemeinden baldigst vornehmen und die eingegangnen Gelder an unseren Rechner, Herrn Kretsamtsgehülfen Döring dahier, etnsenden zrr wollen. Gießen, 7. Februar 1879. JDr. Seel.__ unter gefälliger Mitwirkung des I. österreichischen Damenquartetts, Fräulein Fanny Tschampa (Sopran I), Fräulein Marie Tschampa (Sopran II), Fräulein Marianne Gallowitsch (Alt I) und Fräulein Amalie Tschampa (Alt II) aus Graz, sowie der Pianistin Fräulein Therese Bonn und des Violoncellvirtuosen Herrn Bernhard Cossmann Samstag den 15. Februar 1879, Abends 8 Uhr. Maskenkränzchen im Leib’ sehen Saale. Freunde von Mitgliedern können durch letztere eingeführt werden und sind Karlen längstens bis Samstag den 15. Febr., Nachm. 4 Uhr zu erwirken. Geheimkarten werden bei Herrn Buchbinder H. Bourgeois (an der Kirche) gegen Vorzeigung der Karte abgegeben. Oer Vorstand. Verantwortliche Redaction: 21 Scd eyda. — Druck und Verlag her Brüh Pichen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr '.ßtetfrb) tn Rieften Hierzu eine Berlage. Wchäfl8-Eröffnung. 821) Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur gefl. Nachricht, daß ich Montag den 10. Februar in meinem neuerbauten Hause an der frankfurter Straste ein Speeerei und Kurzwaarengeschuft eröffnen werde und bitte um geneigten Zuspruch. W. Rusas. Restauration zum Lahnstein. Sonntag den 0 Februar: großes Zither- unö Manqs-Lonccrl, ausgksührt von den berühmten Zithervirtuvsen Renfer und Moos. Anserwähltes Programm. Anfang 4 und 8 Uhr.__________Entree 20 Pfg. (82» Der Flügel von Blülhner ist aus der Musikalienhandlung des Herrn Rudolph. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricker’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der R udolp h’schen Musikalienhandlung ä «A 2. (Sperrsitz ä A 3.), (nur bei Bestellung bis Samstag Abend sicher) zu haben. Der Eintritt (auch für Kinder) ist nur gegen Vorzeigen der Karten gestattet. a) „Nun ist der Tag geschieden“ . . von Wagner-Potpeschnigg. Im Wetterauer Boten, welcher sich einer ausgedehnten Ausiage erfreut, finden Inserate jeder Art, namentlichZaber Holzverfleigenmgen, große Verbreitung, worauf wir die Herren Oberförster und Bürgermeister ganz besonders aufmerksam machen. Billigste Insertions-Berechnung wrrv a) Lang’ ist’s her (irisches Volkslied) . . . b) Das Schiffchen.......... a) Prälude (Des-dur) I - n. r , b) Polnischer Tanz (Es-moll) \ fur Planoforte a) Ritornell............. b) Notturnino (italienisch)........ II. Theil. Polonaise brillante für Pianoforte und Violoncell, C-dur op. 3........... gichener Jfoncert=Uerein. Viertes Concert Sonntag den 9. Februar 1879, Abends präcis *) 5 Uhr, im Clubsaale 836) Ein Dienstmädchen gesucht. Wo? sagt d. Exped. d. Bl.____________ 792) Gesucht wird, bis zum 25 März^ ein braves Dienstmädchen, das alle Hausarbeit versteht und einfach bürgerlich rochen kann. Näheres bei der Exped. d. Bl- (*ambrimis. Heute Sonntag Abend: tfm=(£oncerl. 837) Anfang 7 Mr. Glas Bier 15 Pfennig. Theater io Giessen. (Cafe Sonntag den 9. Februar, Abonnement suspendu! Marianne oder Eine Mutter aus dem Volke. Gemälde aus dem Volsleben in 5 Akten v. Dräxler-Manfred. Kasseöffnung 7 Uhr. — Anfang V28 Uhr. Große Tuch - Ausstellung in Augsburg. Dieses Etablissement hat sich durch seine Leistungsfähigkeit bereits vielseitig Eingang verschafft und betritt wiederholt diesen Weg,um sich noch in weiteren Kreisen einruführen. Durch große, vortheilhafte Massen-Abschlüsse mit den bedeutendsten Fabriken des In- und Auslandes ist diese.Ausstellung m den Stand^^etzt, Vortheile ru bieten wie solche sonst nur großen Abnehmern zur Leipziger Tuchmesse zu Statten kommen und ist das Lager ausgerüstet mit der reichhaltigsten Auswahl. njjiweftm ErreuaMfien von Tuchen.Buckskins, Satins re. Die ausgestellte Maare besteht aus.Original-Stücken.in neuen Dessins m dem Elegantesten uno Modernsten für dw kommende Saison und wird Garantie geleistet, daß die Stoffe fehlerfrei sind, ebenso auch sür mustergetreue Lieferung. Die Ausstellung liefett ^em Einzelnen, der Nicht m feer Lage ist seinen kleineren Bedarf von erster Hand beziehen zu können, zu den gleich günstigen Ln-gros-Preisen, wie solche gewöhnlich nur Großhandttr bei Abnahme ganzer Stücke genießen Damit sich Jedermann überzeugen kann, daß Obiges nicht leere Anpreisung ist, sondern auf Thatsachen beruht, werden Proben nach fein franco versandt. 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