Wt, welche können ihnen ^bilNg ,rt8 wtM der 6frmei[tlr ' »on siiorf M ' '/-s ’ l(ibenea Irt«; ab;u" Nr. 106. Domierstag, de?; 8. Mar 1879. Aynge- uni AMlatt für de« Kreis Gieße«. die Eyrh. aren i,W.über- zlicher ‘is junior, 0- (3114 iüttNM ^nHine «Spedition mcäntT ' einer alten ---Gesellschaft nb wieder |u beliebe man 1.1000 post- te nb ta^oneirt, 8. @ail, straie 19. Weslenmacher eidemacher, ässe 258. ten «1 lS 8-1W chii: (2999 Inda postume Luche, Rauchen der ierathen rt. |tn unverändert, g Person^. i, rbor" sböl' . •L/.tlT ERT esc. 35 Pf9' iii „32 mebodfeeHttTM*t i » ea Grpeditio«»v«reamr - n is. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmgerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, 4. Mai. Wie aus dem von dem Finanzausschuß der zweiten Kammer über den Etat der Oberrechnungskammer erstatteten Bericht hervorgeht, ist von einem Theile des Ausschusses die Höhe der Besoldung des Präsidenten mit 9000 Mk. und diejenige der Räthe mit durchschnittlich 5500 Mk. beanstandet. Lieser Theil glaubt die erstere Besoldung auf 7500 Mk., die letztere auf durschnittlich 5200 Mk., d. h. den Besoldungsbe- trag der vortragenden Räthe im Ministerium normiren zu sollen. Dem gegenüber halten der andere Theil des Ausschustes und die Regierung an den geforderten Ansätzen, und zwar bet der Besoldung des Präsidenten um so mehr fest, als in Baden diese Stellung mit 12,000 Mk. und 900 Mk. WohnungS- geld dotirt ist. Abgesehen von dieser Differenz sind die sonstigen Forderungen der Regierung nicht beanstandet. (Fr. Journ.) — Von dem Gesetzgebungs-Ausschuß zweiter Kammer liegt jetzt auch der Bericht über das Ausführungsgesctz zum Gerichtskosteugesetz und zu den Gebühren-Ordnungen für Gerichtsvollzieher und für Zeugen und Sachverständige vor. Wir entnehmen aus demselben, daß der Ausschuß nur wenige Aenderungen an dem Entwurf empfiehlt, und daß diese sämmtlich von der Regierung gebilligt sind. Eine von der Regierung angeregte Modification verdient besonders erwähnt zu werden. Es soll nämlich die Regierung ermächtigt sein, die Jnscriptions- und Transscripttons-Gebühren in der Provinz Rheinhessen, sowie die Vergütungen, welche die Hypothekenbewahrer beziehen, im Verordnungswege entsprechend herabzusetzen. (Fr. Journ.) m. Darmstadt, 6. Mai. Von Setten des Großh. Staatsministers Freiherin v. Starck tfi dem zweiten Präsidenten der zweiten Kammer unterm 2. d. Mts. folgendes Schreiben zugegangen: „Die mir mit gefälligem Schreiben Euer Hochwohlgeboren vom 18. v. Mts. mckgetheilte Interpellation des Herrn Landtagsabgeordneten Dr. Schroe- der, die Hessische Ludwigs-Eisenbahn betr., beehre ich mich, in Nachstehendem ergebenst zu beantworten. Zeitungsnachrichten im Februar l. Js. und auch jüngst wieder, wonach Seitens der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft Verhandlungen mit Regierungen von Nachbarstaaten zum Zweck des Verkaufs sämmtlicher oder einzelner Linien dieser Ges.ll,chfft im Gange sein sollen, gaben damals und auch jetzt wieder Veranlaffung den Verwaltungsrath der Hessischen Ludwtgs-Stsenbahn- Gejellschast hierüber zu vernehmen. Der Verwaltungsrath der genannten Gesellschaft hat unterm 19. Febr. bezüglich der damals gestellten Anfrage erklärt, daß wegen Verkaufs seiner Linien Verhandlungen zwiichen der Königlich Preußischen Regierung und dem Verwaltungsrath der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft nicht geführt worden sind und nicht geführt werden. Auf die jüngst gestellte Anfrage hat der Verwaltungsrath unterm 19. v. Mre. erwidert, daß wegen Veräußerung einer oder mehrerer seiner Eisenbahnlinien an Bayern weder schriftliche noch mündliche Verhandlungen seinerseits staltgefunden haben, noch auch dermalen gepflogen werden. Zwischen der Großherzoglichen und der Königlich Bayerischen Regierung sind weder früher noch in neuester Zeit Verhandlungen wegen An- resp. Verkaufs und Uebergabe eines Theils der der Hessischen Ludwigs - Eisenbahn- Gesellschaft angehörigen Linien (Aschaffe, bürg — Darmstadt — Worms — Bobenheim) von Hissen an Bayern geführt worden." München, 5. Mai. Der altkatholische „Deutsche Merkur" enthält einen längeren Artikel über die in neuester Zeit in verschiedenen Blättern aus- aetauchten und vielfach commentirten Nachrichten bezüglich der Unterwerfung, resp. Bekehrung Döllinger's, in welchem zunächst die Aeußerungen der verschiedenen Blätter registrirt und die Aufmerksamkeit des Lesers namentlich auf eine Münchener Correspondenz der Be.liner „Germania" vom 25. April gelenkt wird. In dieser Correspondenz wird die Bekehrung Döllinger's dementirt, dabei jedoch bemerkt, man wolle die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit nicht in Abrede stellen, daß Döllinger an den heil. Vater ein ehrfurchtsvolles Schreiben gerichtet hat. Es seien nun über 30 Jahre, seitdem Döllinger in Perugia den damaligen Bischof Joachim Pecci kennen und aufrichtig schätzen lernte. Seit jener Zeit spräche er sich über den Charakter und die hohe wiflinschafiltche Bildung deffelben stets voll Anerkennung aus. Ohne Zweifel halte Döllinger sich bis heute für ein Glied der katholischen Kirche und gerade deshalb müßte ein sog. Unterwerfung^schreiben mit aller Vorsicht beurrheilt wer- 0 trage zu fügen und die ihr verliehenen freisinnigen Institutionen anzunehmen. Das Schreiben spricht ferner des Kaisers Hoffnung aus, daß der Sultan in gleicher Weise vorgehen werde. Obrutscheff wird in Begleitung des Obersten Schepeloff sich nach Rumelien begeben. Aleko Pascha conferirte nach seiner Ankunft mit dem Großvezir und dem Minister des Auswärtigen. Derselbe wird demnächst vom Sultan empfangen und gedenkt nächste Woche in Begleitung Vernonis nach Philippopel abzureisen. — Aus Tirnowa. Dondukoff, der vorgestern nach Livadia obgereist ist, sagte den bulgarischen Bischöfen beim Abschiede: Dos Werthvollste, was für jetzt und für die Zukunft Bulgariens errungen werden könnte, sei die Nichtbesetzung des Balkons durch die Türke»; hiermit hätte man allen Grund, sich vorerst zu'befriedigen. England. London, 4. Mai. Die Stärke des Zuluheeres wurde vor Beginn der Feindseligkeiten auf 39,400 Monn geschätzt. Nun werden die Verluste an Todten folgendermaßen angegeben: bei Ro>kes Drift 1200, bei Jsandula 2500, bei Jnyezane 450, bei Kambulaaka 500, bei Gingiblovo 1200, zusam- wen also 5750. Rechnet man hierzu noch 500 an Wunden ober Krankheit Verstorbene, so stellt sich der Gesammtverlust auf 6250 und würden daher jetzt nur etwa 33,150 Mann übrig bleiben. Dagegen ist nun freilich zu bemerke» , daß neuerdings größere Heeresmoffen gleichzeitig an verschiedenen Punkten des Kriegstbeaters vor den Engländern aufgetaucht find und daß die Privatbirickte einiger englischer Zeitungen die ursprüngliche Stärke des Zuluheeres auf 70,000 Mann bezifferten. Italien. Nom, 5. Mai. Ein Schreiben Garibaldi's richtet an die demokratische Liga die Aufforderung, vereint mit |ber Presse sofort Meetings behufs legaler Agitation für bas allgemeine Stimmrecht zu veranstalten. Schweden. Upsala, 30. April. Die Grundsteinlegung zu dem neuen Universitäts- gebäude vollzog der König heute nut folgenden Worten: „Am Morgen ihres fünften Jahrhunderts empfängt die Universität als Paihengeschenk das Univer- sitätsgebäude vom schwedifchen Volke. Möge inne^alb der Mauern, die sich bald erheben werden, stets der Glaube wohnen, aber nicht ohne Kenntmß und Aufklärung, nicht ohne Religion. Möge» hier alle edlen Werke in der Welt des Geistes gefördert werden! Dann entspringt hier *>ine strömende Quelle zum L'chte, zur Kraft und zum Segen unseres alten Volkes. Hierzu sei der Grundstein geUgt I Also geschehe es!" ». Bennigsen: Wir stehen vor einer verantwortlichen Entscheidung, die mit großer Schnelligkeit an un5 herangetreten ist. Die heutigen Vorlagen gehen selbst noch weiter <15 des Reichskanzlers Schreiben vom December v. I. erwart.n ließ. Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, das Resultat unserer Arbeiten werde mehr heilsam als schädlich für Deutschland sein, da Patriotismus genug im Reichstage herrsche, um erwarten zu lassen, daß es gelingen roirb, eine Einigung zu erzielen. Freilich darf man nicht nach doctrinären Anschauungen Gesetze machen wollen; man müsse sich nach den wechselnden praktischen Bedürfnissen der Zeit richten, wenn man gute wirthschaftliche Gesetze mache« will- Jetzt ist es zweifellos, daß für eine Reihe von Jahren an den Ubschluß von Verträgen nicht zu denken ist, aber haben wir nicht immer noch durch die vorhandenen Handelsverträge auf geraume jeit hinaus ganz bedeutende freihändlerische Ermäßigungen? Andererseits würden letzt viele Freihändler etwas darum geben, wenn die Aufhebung der Eisenzölle nicht erfolgt wäre. Dann hätte die ganze wirthschaftliche Bewegung nie zu der Coalition zwischen Großindustriellen und Agrariern, die wir jetzt haben, führen können. In Frankreich ist man in letzter Zeit immer noch «eiter vorgegangen in Maßregeln, um sich zu schützen. Geholfen hat uns unsere freihändlerische Richtung nichts. Der jetzt geplante Tarif ist andererseits kein so extremer Umschwung, wie er vielfach dargestellt wurde. In den Hauptsachen bleiben die jetzt vorgeschlaaenen Zollsätze noch weit hinter den Sätzen von 1874 zurück. Die im Tarif vorgeschlagenen Schutzzölle können ja da, wo wichtige Exportinteressen geschädigt werden, heruntergesetzt werden. Womit soll man denn auch die ganze Einfuhr von Rohproducten bezahlen ohne blühende Exportindustrie? Dieses wird allein schon zur Vorsicht mahnen. Wollte man den Ausführungen v. MaltzahiLs ganz folgen, so würden derartige Principien zur Zersetzung eines jeden großen Staatswesens führen- Wie würden die Provinzen Pommern und Ostpreußen aussehen, wenn sie allein einen Staat bildeten? Der Staat leistet für diese Provinzen jährlich sehr viele Zuschüsse, nun können dieselben auch Opfer für den Staat bringen. Die landwirthschaftlichen Zölle, wie sie der Tarif vorschlägt, sind nicht ungeheuerlich oder verderblich. Die englischen Kornzölle hätten oft 4r-5 Mark pro Centner Weizen betragen. Im Verhältnis dazu sei der Satz von 25 Pf. pro Centner verschwindend; man könne beides gar nicht vergleichen. Auch nach Abschaffung der Kornzölle habe man eine Abgabe von 20 Pf. pro Ctr- in England bestehen lassen bis 1869 Niemand habe das für einen Kornzoll angesehen. Wirkliche Schutzzölle auf Getreide, wirkliche große Kornzölle einzuführen, würde er aber für sehr bedenklich halten. Das sei aber auch gar nicht vorgeschlagen. Wolle man der Landwirthschaft wirklich Helsen, so könne man aS, ohne andere Interessen zu schädigen, auf anderen Gebieten thun, zunächst durch eine gute landwirthschaftliche Statistik, an der es jetzt noch mangele. Dadurch werde man einen richtigeren Besteuerungsmodus für die Landwirthschaft finden. Damit sei derselben dauernd geholfen. Auch könne vielleicht das Erbrecht des bäuerlichen Besitzes gelegentlich der Codifikation des Civilrechts geändert werden (Bravo rechts), etwa nach dem hannoverschen Muster- Render spricht sich ferner für eine Aenderung des dlrecten Steuersystems an der Hand der Vermehrung der indilecten Steuern aus. Er theile nicht den Standpunkt des Reichskanzlers, wonach die directen Steuern fast ganz abgeschafft werden sollten- Nach dem Project des Reichskanzlers würden dann nur noch 20,000 Personen in Preußen Einkommensteuer zahlen und für die Gewerbesteuer würde dann gar kein Platz mehr sein. Er sei dafür, die Erlasse an der Klasfensteuer nur mit großer Vorsicht vorzunehmen. Wenn der Reichstag die Steuerreform vornehme und neue große Summen bewillige, dürfe er dabei sein Einnahmebewilligungsrecht nicht beeinträchtigen lassen. Garantien für das verfassungsmäßige Recht des Hauses müßten nothwendig gesunden weiden. Es sei die Vorbedingung, unter welcher die Mehrheit des Hauses die heutige Vorlage nur votiren könne Eine besondere Commission könne die Frage der constitutionellen Garantien berathen. Auch die Tabaksvorlage werde er bewilligen, wenn allzuscharfes daraus beseitigt werde. — Die Biersteuerfrage könne lieber noch verschoben werden. Dieselbe dürfe nur gelöst werden in Verbindung mit der Branntweinsteuerfrage. Im Uebrigen sei er für die möglichst schnelle Erledigung des Vorlagen, da er eine Vertagung für gefährlich halte. Er hoffe, daß durch die Beschlüsse des Hauses ein günstiger Boden für die Volkswohlfahrt geschaffen werde. (Lebhafter Beifall-) Fortsetzung der Berathung Donnerstag Vormittag 10 Uhr. Odessa, 6. Mai. General-Adjutant Tolleben ist gestern Abend hier eingetroffen. Berlin, 6. Mal. Die Geschäftsordnungs-Commission des Reichstags beschloß, dem Reichstage zu empfehlen, die beantragte Genehmigung zur straf rechtlich n Verfolgung des Abg. Haffelmann zu ertheilen. Berlin, 6. Mai. Anknüpfend an d>e Bemerkung des Abg. Richter über den angeblichen Gegensatz zwischen den Aeißerungen des Reichskanzlers und des Finanzminlsters Hobr cht hebt die „Rordd. AUgem. Ztg." hervor, die Aeußerungen des Ftnanzmimsters hätten in Regterung?kreisen und anderen Stellen nicht mlfernt eine derartige Deutung und Auf ahme gefunden. Der Minister habe wie der Kanzler hervorgehoben, daß die Andeu-ungen des Letzteren über die künftige Gestaltung des Steuersystems nicht bereits Gegenstand ausdrücklicher Erwägungen und Beschlüffe des S aatsmtnisteriums gew sen seien, und htnzugefügt, daß er Besorgnisse wegen Lösung der Fraae durchaus nicht habe. Abgesehen von dieser Frage der Zukunft habe der Minister für die Frage der Gegenwart dem Kanzler die entschiedenste Unterstützung gelieh n, als er dorlegte, daß die von ihm als dringend wünfchenswerth bezeichneten Steuererleichterungen und Veränderungen nur dann durchführbar seien, wenn die jetzigen Vorlagen des Kanzlers zur vollständigsten Annahme gelangen. — Bezüglich Einberufung eines deutschen StättetageS zur Berathung der Korn- und Viebzölle findet am Donnerstag eme Vorberatbung zwischen den Deputtrten des hiesigen Magistrats und derjenigen Städte, welche d e Einberufung des Städtages beantragt haben, statt. Es wird dabei auch eie Frage des geeignetsten Zeitpunktes für die Einberufung ventilirt werden. — Ten Kaiser wird am Donnerstag Abend Wiesbaden verlassen und Freitag früh hier etn- treffen. Bern, 6. Mai. Der Unternehmer der Gotthard. Tunnel-A>beiten, Favre, hat dem „Bund" zufolge seine Einsprache gegen die Verpfändung der Bahn zurückgezogen und die Abkit»n wieder ausgenommen. Der Ricickungs- stoüen wird bis Ende des Jahres vollendet, worauf Favre bis zur Eröffnung der Zufahrtslinien den Betrt.b zwischen Göschenen und Airolo durch co . prt- mtrte Luft etnzuführen beabsich igt. Wie», 6. Mai. Die „Pol. Corresp." meldet aus Athen von heute: Gegenüber der Initiative Frankreichs behufs der Regelung d.r ar.echischen Grenzfrage in Konstantinopel, verlangt das grüchiiche Cabiner zunäckst Verhandlungen in Konstantinopel auf Grund des 13. Protoko! s des Berliner Congreffes und verwahrt sich gegen das E'vgeben neuerlicher directer Verh nd lungen mit der Pforte, bevor nicht von der Pforte die formelle Anerkennung der Gültigkeit dieses Protokolls ausgesprochen worden >st. London, 6. Mat. Im Unterhause antwortete Uute'staatisecr.tär Bourke aus eme bezügliche Anfiage Monks, die Vorschläge Frankreichs in der griechischen Grenzfrage seien angenommen wordeu. Die Details seien noch Gegenstand der Unterhandlungen, mithin die Mitthetlung der Coirespondenz unthunlich. London, 6. Mai. Schuwaloff ist gestern wieder eingetroffen. Auch der Herzog von Cumberland und der Kronprinz von Dänemark sind hier augekommen. — Butt, der Führer der irländischen Homeruler-Partei, ist in DitLltn gestorben. Row, 6. Mat. Dte „Italia mtlttare" dementtrt auf das Bestimmteste, daß der erste General-A jarant d?s Königs, General Medtet, seine Demission geg.b.n habe. Darmstadt, 7. M i. Die „^a'mtädrer Zeitung" meldet: Prinz Alexa, d r von Barienbe g reift am 8. Mai auf besonderen Wunsch des Kaisers von Rußla- d ach L oadia. In seiner Begleitung wird sich der Lieutenant Freiu rr v. Ri bdd befi be i. London, 6. Ma'. Das Reuter'sche Bureau" meldet aus Capstadt vom 22. -ipril: Die Vorbereitungen zum E »marsch in das Zulu Laad haben begonnen; 4 Regimenter rücken auf Dornb.rg vor. Der Einmarsch dürfte in 14 Taaen erfolge". Washington, 6. Mai. Das Repräsentantenhaus bat die von den Demokraten emgeb'achte Bill, durch welche die Anwesenheit von Bundestcup- pen in Wablort n bei der iMfbe tenwadl untersagt wird, angenommen. Lokales. Gießen, 7. Mat. lieber bie in vorletzter Nummer berührte Schlägerei auf dem „Westpb. Hof", wobei mehrere junge Leute erheblich verwundet wurden, geht uns folgende Berichtigung zu D'c vom „Anzeiger" mitgetheilte Notiz über eine „größere Schlägerei" auf dem West, phälischen Hofe leibet an mehreren Unrichtigkeiten (?), welche bahin zu berichtigen sind, baß eine Schlägerei überhaupt gar nicht stattgefunben hat, sondern nur ein gegenseitiges Werfen mit Steinen zwischen jungen Leuten von Gießen unb Heuchelheim, wie man es bei Buben häufig siebt, nur würbe hier zu schwererem Kaliber gegriffen. Der ganze Vorgang, ber nicht, wie fälschlich angegeben wirb, in dem Lokal, sondern auf der Lanbstraße unb bem Wege nach Heuchelheim in Scene gesetzt wurde, bauerte keine 5 Minuten. Mitglieder der geschloffenen Gesellschaft haben sich, wie dem Einsender mehrfach versichert wurde, am Streit überhaupt gar nicht betheiligt, und ließen sich in ihrem Vergnügen wenig stören. Hoffentlich gelingt es bet eingeleiteten Untersuchung bie Schulungen zu ermitteln, und sie bet verdienten Strafe zu Überliefern Ein hiesiger Küfer stürzte gestern Abend gegen 9 Uhr beim Nachhausegehen so unglücklich von der Treppe herunter, daß er das Genick brach und sofort eine Leiche wat. — Heute Morgen wurde auf dem Seltersweg ein Kind von 8 Jahren von einer Droschke überfahren, ohne daß es erheblichen Schaden davon getragen hat. — Zwei Frauenzimmer wurden gestern Abend, bie eine wegen Wanbelns verbotener Wege, bie andere wegen Obdachlosigkeit von der Polizei in Obhut genommen — Sterblichkeit in Gießen. Die Zahl ber Todesfälle während» des Monats April betrug in hiesiger Stadt im Ganzen 36. Von diesen ereigneten sich 18 bei erwachsenen Personen, 9 bei Kindern im ersten Lebensjahre, 9 bei solchen Kindern, bie sich im 2. bis 15. Jahre befanden. Als Todesursache wurden bezeichnet: Entzündung ber Bronchien ober ber Lungen 8mal, Diphtheritis 5mal, Lungenschwinbsucht 4mal, Altersschwäche 4mal, Hirn, entjünbung 3mal, organische Herzkrankheiten 3mal, Krämpfe 3mal, Schlagfluß, Gehirnerweichung, Starrkrampf, chronische Alkoholvergiftung, Lebensschwäche unb Abzehrung je Imal. Im gleichen Monate bes Jahres 1878 hatten wir in Gießen 51 Sterbefälle, eine Zahl, wie sie in bcn übrigen Monaten des genannten Jahres nicht wieder zu verzeichnen war. In diesen 51 Fällen wurden 19 Erwachsene, 22 Kinder im ersten Lebensjahre und 10 Kinder, die sich im 2. bis 15. Jahre befanden, betroffen. Q. Vermischtes. Berlinische Lebens-Versicherungs-Gesellschaft von 1836. Nach dem in ber General Versammlung vom 2*. April iestgestellten Rechnungs-Abschluß pro 1878 übersteigt ber Reingewinn von 742,598 den aller Vorjahre und stellt für die Versicherten ein weiteres Steigen der Dividende in Aussicht. Es gingen im Jahre 18;8 2636 Anträge über 13,198,150 Kapital und 3L 6,370 Rente ein, von denen 1932 Versicherungen mit «X 9,564,150 Kapital und JL 6,370 Rente zum Abschluß gelangten. Wegen Ablaufs ber Versicherungszeit unb aus anberen Gründen schieden aus 66* Versicherungen mtt JL 3,561,322 Kapital unb 530 Rente. Als verstorben würben angemeldet 404 Personen, welche zusammen mit «X 2,171,6^5 Kapital und 22,18-* Renke versichert waren. Die Kapitals-Einlagen betrugen «X 57,206, die Prämien-Einnahme belief sich auf JL 3,165,534, die Zinsen Einnahme auf st"cten Haulstruth, Kahlenberg und Eickwald find genehmigt und können die Abfuhr- schetne bei der Freiherrl. Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Londorf, am 6. Mai 1879. 3146) Schmidt, Rentmeister. Freitag Mittag 2 Uhr werden an der Ecke der Brandgasse Falzziegel und Fenster versteigert. (3154 Donnerstag den 13. Mai, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des L. A. Müller, als: Flur Meter 7?4i 19 Hofraum auf der Mäusburg. l/756 144 Hofraithe daselbst. V743 25 Hofraum auf der Bach. V?44 44 Hofraum daselbst. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. Mai 1879. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ____________Müller.________(3149 Önuesoerßnuf. Mem ivuetbaute^ Wohndaus un- n itt' Ibar gei gen an der Hauptstraße, iu jedem Geschäf sb«trieb sich eignend, b abfickftae ick Montag den 12. Mai er., M nage von 2 Uhr an. freiwillig zu verft? ar-. Michael Löhr 3145) aus Kro^u'f. Donnerstag den 19. Znni, Nackmittags 2 Uhr, soll der Acker des Adam B e i n b 0 r n Flur 24/75 1994 Meter auf den Brandgraben meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. Mai 1879. Großherzoglich-s Ortsgericht Gießen. ____________Müller.________(3148 Aeikgeöotenes. Milch, Dickmilch u. Rahm Reichensand - Bahnhofstraße, 3151 im früheren Texto 'schen Laden. Echauftnller-Rouleaur 0V auf besten Ledershirting und mit Inschrift liefern in eleganter Ausführung. (3152 H. Höchst Atter SShne. ROSEN, Anleitung zur Veredelung und Pflege der Rosen und Obst bäume von C. Voß, Lehrer in Schieber bei Pyrmont. Preis 60 Pfennige. Vierte vermehrte und verbesserte Auflage. Perlag der Meyer'scken Hofbuchhandlung in Detmold. Zu haben in jeder Buchhandlung. 3140) Trockene Tannen-, Gichen- und Buchenbohleu, in verschiedenen Dimensionen, billig zu verkaufen bei Caspar Jung IV., ___________Kleinlinden._____ Münchener 1Löwenbräu, 1. Sendung Lagerbier, angekommen im (3150 la. Limburger Käse, ganz reif, ä Vfd. 48 H, vollsast. Schweizer-Käse empfi tut (2347 W* Heuser« vorrn. Bieler. ( hocolat Guerin-Boutron Paris. Den Empfang einer neuen Sendung obiger Chocolade, die sich auch hier in kurzer Zeit den wohlverdienten Beifall erworben hat, beehre mich hierdurch mit dem Bemerken anzuzeigen, dass nunmehr mein Lager darin mit sämmtlichen Sorten assortii t ist. Weiter empfehle: Gewürz-, Gesundheits- und Vanille-Chocolade eignen Fabrikats, im Preise von 90 H bis 1 Jt. 84 p. ]/2 Kilo, sowie Chocolade, Cacaomasse und Cacaopulver aus der rühmlichst bekannten Fabrik von Gebr. Waldbaur, Stuttgart bestens. Hochachtungsvoll 3142) Ed. Und, Hofconditor. H. Marx, Rcichensand - Dahnhossstraße, brinat sein Lager in baumwollenen Strick- und Häkelgarnen, Frauen und Kinderstrümpfen, Socken und Beinlängen, in empfehlende Erinnerung 3141) Grosse Auswahl. Billige Preise. Es ist bekennt, daß die Scrophulosis unter unserem Volk, namentlich unter den ärmeren Klassen desselben, g öße Verheerungen anrichtet. Grade die unteren Schichten der Bevölkerung sind von diesem Nebel besonders heimgesucht; unter mangelhafter Pflege, bei schlechter Kost und in ungesunden Wohnungen wachsen hier die armen scropbulösen Amber heran, unb es erzeugt sich auf diese Weise eine Summe physischen Leidens und nicht selten auch sittlicher Verkommenheit, von der ferner Stehende kaum eine Ahnung haben Soll dem Uebel gewehrt werden, so muß schon bei den Kindern ein energisches Heilverfahren angewandt werden: nahrhafte reichliche Kost, sorgsame Pflege, gute Luft, gesunde Wohnung, heilkräftige Bäder. Dazu aber fehlen ärmeren Familien die Mittel. In Erkenntniß dieser Umstände hat man im Jahre 1868 von Osnabrück aus eine Kmderheilanstalt in dem Soolbad Rothenfelde gegründet. Dieses Unternehmen ist von ung ahntem Erfolge begleitet gewesen, sowohl in Bezug auf die Heilung der kranken Kinder, wie in Bezug auf die Theilnahme des Publikums, und hat in den letzten 6 Jahren an den verschiedensten Kurorten Nachahmung gesunden. In Elmen, Lün bürg, Salzuflen, Sulz, Frankenhausen, Kreuznach, Harzburg, Sassen- darf, Plauen, Neuensalz rc. sind ähnliche Anstalten entstanden. In Bad Nauheim dessen Quellen erfahrungsgemäß gerade für scrophulöse Leiden besonders heilbringend sind, besteht eine solche noch nicht. Vom 1. Mai dieses Jahres an wird nunmehr der Verein für innere Mission in Gießen und Umgegend eine Heilanstalt für scrophulöse Kinder in Nauheim ins Leben rufen. Dieselbe wird Kinder, in erster Linie solche von unbemittelten Eltern ohne Unterschied der Conftssion aufnehmen. Die ärztliche B-Handlung wird einem Nauheimer Arzte übergeben, die Pflege in die Hände Dann städter Diaconissen gelegt werden. Das Unternehmen über das demnächst ein eingehender Prospiklus veröffentlicht weiden wird, ist ganz und gar auf die freiwilligen Beiträge barmherziger Menschen angewiesen. Es wird selbstverständlich klein ansaiigen, und von der Theilnahme, welche es findet, hängt es ab, ob dasselbe die wünschenswerthe Erweiterung ei halten kann. Die Unterzeichneten richten an ihre Landsleute die herzliche Bitte, daß sie das menschenfreundliche Werk in jeder Weife unterstützen wollen. Bei träge nimmt Herr Fabrikant Eugen Kauffmann in Gießen entgegen. Gießen: Dr. Baur, prakt. Arzt. L- Bücking, Rentner. E- Kauffmann, Fabrikant. Dr. Kritzler, Hofgerichtsrath. Kullmann, Bezirksstrafrichter. Dr. Reatz, Hofgerichtsadvokat. Dr Seel, Pfarrer. Schlosser, Pfarrer. Stamm, Gymnasiallehrer. Dr. Thaer, Professor. G. Win decket-, Kaufmann. G. Wortmann, Bankoorstand. Bad Nauheim: Dr. Ab6o, prakt. Arzt. Schult, Bürgermeister. Butzbach: Engel bach, Pfarrer. Darmstadt: Werner, Pfarrer am Diaconissenhause. Echzell: Marx, Kirchenrath. Schwarz, Kaufmann.. Friedberg: Baur, Pfarrer. Dr. Schwabe, Direktor des Predigerseminars. Dr. Becker, prakt.Arzt- Jean Huber, Kaufmann. Dr. Köhler, Professor. Meyer, Pfarrer. Wahl, Seminarlehrer. Dr- Weckerling, prakt- Arzt- Grünberp: Pullmann, Decan. 8ana-@ön6: Lic. theol. ©tracf, SDecan. Lich: Hermann Prinz zu Solms-Lich. Nidda: Pfannmüller, Steuerkommissär. Ossenheim: Buchh 0 ld, Decan- NB. Auch an Jeden der Unterzeichneten können Beiträge gezahlt werden. MermieLhungen. 3153) Ein kleines, neuhergerichtetes Familienlogis zu vermiethen bei Gottl. Breust ädt, Katharincngasse. 3160) Ein Familienlogis zu vermiethen, alsbald beziehbar. G g- N o l l- 3157) Schloßgasse A. 258 ist ein FamilienlogiS, aus 4 Zimmern bestehend, zu vermiethen und am 1. Juni bezi-hbar. 435) Der 3. Stock meines Hauses zu v^miethen. ür. Dornseiff. 2174) Ein Logis im Freien, erster Stock, 4 bis 5 Zimmer mit Zubehör, sowie Theil am Garten, zu vermiethen und 1. Juli beziehbar. _____________I- Iutzi. 1526) Ein Haus best. aus 7 Zimmern, »erschließ!). Boden u. s. w. nebst Garten, zu vermiethen. Ebenso eine Wohnung von 4 Zimmern u. s. w. Näheres bei Dr. Koeniger, Grünbergerstr. B, 151,5 2771) In meinem Vorderhaus ist ein Logis von 4 Zimmeru, Bodenkammer, etwas Grabland und Bleichplatz zu vermiethen. I. Gg. Unverzagt, vis-ä-vis Pöschel's Bierhalle. 3046) Die in meinem Hause von Herrn Wortmann bewohnte Wohnung ist ander- weit zu vermiethen und am 1. August, aus Wunsch auch früher, beziehbar. _______________________Gg. Burckhardt- Der seither von Herrn Dr Weiffenbach bewohnte untere Stock meines Hauses, Aliccnstraße 1O25/io, bestehend aus 6 Zimmern und Zubehör, ist vom 1. Juli an zu vermiethen. (2988 Dr. Th Tasche. 2906) Der zweite Stock meines Hauses, vie-ä-vis dem Clubgebäude, zu vermiethen. ______________________Karl Weidig. 2944) Unmöblirtes Zimmer zu ver- miethen. Kanzleiberg B. 66. 2888) Eine Familienwohnung zu vermiethen Neue Bäue B^83. 2869) Möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Chr. Löber Ww, Grünbergerstr. 2844) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. C. Lony, Seltersweg. StzH^öblirtes Zimmer zu vermiethen, ^1 Seltersweg C. 180- 2756) 2636) Ein Familienlogis zu vermiethen auf der früher Herb ert'schen Bleiche. Näh, im Hause selbst, im unteren Stock. 2318) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Juli d. I. be- ziehbar. S Katzenstcin, Heltersberg. 3107) Das Mansardenlogis in meinem Hause auf dem Kreuz ist per 15. Mai zu vermiethen. August W £i g. 2046) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei @Ö2 MalkomestuS, Neustadt. 3103) Der 3. Stock meines Hauses ist per 1. Juli ander- weit zu vermiethen. Gg. Wilh. Weidig. 3082) Eine schöne Familienwohnung, bestehend aus 5 Zimmern, Kücbe, abgeschlossenem Corridor, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. W- Rusag, Frankfurter Straße. 3024) Eine Wohnung von 4 Zimmern und Zubehör in meinem Nebenbaus an eine stille Famile zum 1- August zu ver- miethen.Dr. Ploch. 2985) Für einen jungen Kaufmann ist ein möblirtes Zimmer billig zu vermiethen, auf Verlangen wird auch Kost gegeben. Markt B- 32. 2851) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. Neuenweg Lit. B. 116. 2890) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Hci» rich Hohmrycr am Kreuz. 1803) Ein kleines Logis zu vermiethen. __________Adolf Hoß, Schießgärten. 2719) Ein Familienlogis zu vermiethen. _____________W. Löber, Brandgasse. 2385) Die 3. Etage meines Hau,es in der Alicenstraße zu verimeth n und sofort zu beziehen. A Griffe. 2216) Ein Familienlogis zu vermiethen am 1. Juni beziehbar. Chr. Noll Hl., Kanzleiberg B. 66. Ein möblirtes Zimmer mit anstoßendem Schiafcabinet per 1. Mai er., auf BZunsch auch früher, preiswürdig zu vermiethen. E. EariN, 2631) Frankfurterstr. E. 37. 1804) Ein Logis von 3—4 Zimmern, Küche nebst Zubehör zu vermiethen. Adolf Hoß, Schießgärten. 545) Eine Familienwohnung zu ver- miethen bei Ferd. Fekffag, Neuenweg. 2852) Eine Werkstätte, welche sich auch als Lagerraum eignet, ist zu ver- miethen.___________Neuenweg Lit. B. 116. 436) Laden mit Wohnung zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. Vermischte Anzeigen. 3139) Ein 14jähr. Knabe sucht einen Schneider als Lehrmeister. Anfragen an Pfarrer s o ch el l in Hochelheim. 3138) Ein solides, braves Mädchen, mit guten Zeugnissen versehen, das in Küche und Hausarbeit gründlich erfahren und im Nähen und Bügeln bewandert ist, sucht auf sofort Stelle Auskunft ertheilt __________Frau Müller, Löwengasse. Clavierstimmen lasse ich bestens besorgen und empfehle solches zu billigem Preise im Abonnement. (1681 Reparaturen an Pianos und allen anderen Instrumenten führe gut und billig aus. Wilh Rudolph. Musik - u. Znstrum.-Handlung. 3159) Ein Mädchen, welches in der Küche gewandt und mit guten Zeugnissen versehen ist, wird im „Gasthaus zum Löwen" angenommen. 2786) Ein bis zwei junge Leute, welche die nöthigen Vorkenntnisse besitzen, können in ein hiesiges Fabrikgeschäft, das ihnen alle Mittel zur kaufmännischen Ausbildung bietet, als Lehrlinge eintreten. Nach Verfluß des ersten Jahres werden dieselben entsprechend salarirt. Anträge befördert sub K 1 die Exped. dieses Blattes. —3163)—Solide Arbeiter erhalten Logis bei Kirfer Arnold, Asterweg. Rirdiweilie zu tozenlierg; Sonntag den 11. und Montag den 12. Mai: Harmonie und Tanzmusik 3147) im Gall Hans „Zur Burg Müiyrnberg". Zichener Concerl-Verein. Sechstes Concert am Sonntag den II. Mai 1879, Abends gn-äcis 5 Uhr. im Clubsaaie unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Marie Fillunger (Sopran) und des Herrn Concertmeisters Hugo Heermann (Violine) aus Frankfurt a. M., sowie des Herrn Ludwig Dingeldey (Pianoforte) aus Stuttgart. PROGRAMM: I. Theil. 1 Introduction und Rondo brillant für Pianoforte und Violine .... von F. Schubert 2. Die Allmacht, Lied , F. Schubert. 3. a) Gavotte i J. S. Bach. b) Warum? > für Pianoforte . „ R. Schumann. c) Balade as-dur, \ „ F. Chopin. op. 47 II Theil« 4. Violinconcert (1. Satz) . . . . „ L. van Beethoven. 5. a) Liebestreu i . . . „ J. Brahms. b) Der Mond - Lieder . . „ F. Mendelssohn. c) Heideröslein \ „ F. Schubert. 6. a) au lac de Wallenstadt j f. Piano-1 b) Rhapsodie Nr. 7 ( forte \ ” K 1118211 Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricke r'schen Bueh- handlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der Rudolp h’schen Musikalienhandlung ä 4.2 (Sperrsitze ä «X 3 nur bis Samstag Abend sicher) zu haben. (3162 Todes Anzeige. 3158) Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige hierdurch die traurige Mittheilung, daß unsere liebe Mutter, Tochter, Schwiegertochter und Schwägerin Marie Flank, geb. Stohr, heute Morgen sanft brm Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 6. Mai 1879. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Donnerstag Morgen 10 Uhr vom Sterbehause, Wolkengasse. 3155) Todes - Anzeige. Wir erfüllen die trauriqe Pflicht, allen Bekannten den plötzlichen Tod unseres geliebten Bruders, Onkels und Neffen, des Herrn Wilhelm Faber, Küfermeister, anzuzeigen und bitten um st'lle Theilnahme. E. Hirstein. C. Faber. Die Beerdigung findet am 8. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause, Neuenweg B. 124, statt. 3166J Zur Beerdigung des Kameraden "VETillielm Faber ersuchen wir die Mitglieder sich Donnerstag Nachmittag 5 Uhr in Uniform am Sterbehause, Neuenweg B. 124, einfinden zu wollen. Der Vorstand. Die Vaterländische Hagel-Vtrsicherungs-GeseUschäst in Elberfeld deren Garantiemittel in dem Grundkapitals von drei Millionen Mark, welches voll in Aktien begeben ist, und in dem Reservefond von 336,230 Mark bestehen, versichert zu billigen und festen Prämien, bei welchen nie eine Nachzahlung erfolgen kann, Bodenerzeugniffe aller Art, sowie Glasscheiben gegen Hagelschaden. Die Versicherungen können auf d>s laufende Jahr, oder auf unbestimmte Dauer, oder auf eine bestimmte Reihe von Jahren abgeschlossen werden; für letztere wird ein entsprechender Pramien-Rabatt gewährt. Die Schäden werden in liberaler Weise regulirt und die sestgestellten Einschädigungsbeträge prompt innerhalb Mona'sfrist voll ausgezahlt. Nähere Auskunft über die Versicherungs-Bedingungen und Antragsformulare bei den unterzeichneten Agenten. Gem.-Einnehmer W. Gliebe in Allendorf a. d. L. W- Körber in Alt Buseck. W. Kurz in Grünberg. F. Hoffmann in Gießen. H. Engel in Gießen. Ludwig Kolb II. in Wieseck. B. Stephan I. in Groß-Buseck. Th. Kümmel in Lollar. Peter Vach in Rodheim. G. Löw en berg in Steinbach. Hrch. Mohr in Langgöns. I. Becker VI. in Trais a. d. L. S. Löwenberg in Ettingshausen. S. Löw en berg in Lindenstruth. 3161) Ein Pinscher entlaufen, gelblich mit weiß; gegen Belohnung abzugeben bei W i_lj). Zurbuch, Seltersweg 3156) Ein Blutfink entflogen. Wieder- bringer gute Belohnung bei _____________________________C. Roloff. Gesucht wird ein kräftiges, in Küche u. Hausarbeit erfahrenes, mit guten Aeugniffen versehenes Mädchen von (3040 Frau Dr. Brüel Wwe., ______Neue Bäue B, 87. 3137) Ein tüchtiger Knecht wiro zum sofortigen Eintritt auf der Liebigshöhe gesucht.__ Ein braves Mädchen in eine kleine Familie gesucht. Bei der Expedition zu erfragen.___ 3101) Ein Lehrling kann eintreten bei H. Bepler, Tapezier, Sonnenstraße- Verantwortliche Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu erue Berlage.