1879 Mittwoch, den 8. Januar Nr. 6 Redactionsbttreaur 1 Schulstraße B. 18. ^xpeditionsburean r J Deutschland. Darmstadt, 6. Januar. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Bei- laae Nr. 32) enthält . 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Minrsteruims der Finanzen, den Verkehr zwischen dem Großherzofltbum Reffen und den angrenzenden Veretns- staaten mit steuerpflichtiflen Getränken betr-ffend- 2. Ordensverleihung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- onädioft aeiubt: am 12. October dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Nieder^)lln Konr. Sieben II. das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthtsten zu verleihen. . Ä ~ c 3. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnadigst geruht: am 28. No- vembtr dem Kammerherrn Hugo v. Donop die Erlaubnch zur Annahme und rum Trogen des ihm von Sr. Maj. dem Kön'g von Dänemark verliehenen Commandenrkreuzes 2. Klasse deö Danebrogordens, -- am 16. December dem Gustav Heinrich Lepenau in St. Petersburg He Erlaubnch zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Annen-Ordens 3. Klasie — zu ertheilen- 5. Dienstnachrtchten- Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- «nädtast geruht: am 27. Novbr. den Pfarramtscandidalen Wilhelm Fleglcr uns Sprendlingen zum Lehrer an dem Schullehrer Seminar zu Bensheim zu ernennen; an dews. Tage dem evang. Pfarrer Dr, Jobann Georg Krätzinger zu Mettenheim die evang. Psarrstelle zu B.ffungen, am 28^N°vbr. dem evang. Mauer Karl Uhrich zu Biedenkopf die zweite refvrmlrte Pfarrstelle zu Groß- Uwstadt - dem Wang. Psarramiscandidaien Hermann Seipp aus Battenberg die .vang. Psarrstelle z» Treis a. d. L zu übertragen ; am 4 Decbr. die in ctnIa. beB£fanfiaei Vereinbarung der beiden Kau mern der Stände diesmal von d//^zwttten^Kammer"rörgenommenen Wahlen des laudständffchen Persvnals bei der Staalsschulden-Tilgungskaffe, nämlich des Bürgermeisters Albert Möl- ltnger von Pfeddersheim ois ständisches zweites Muglied der Direktion der Stoatsschulden-Tilqungskaffe, — des Stadtrichters Franz Königer zu Darmstadt zum Substituten dieses zweiten ständischen Mitglieds der Direction, — des Oberdvmänen-Regtstrators Ludwig Augst als ständischen Controleur der Staatsschulden'Tiigungtkasfe, — des Obersteuer Revisors Joseph Jäg-r zum SSKkS Lonnole'urs, - landeshcrrttck zu bestätigen - am 6. Decbr ben von dem Herrn Grasen zu Leintngen-Westerburg in JlbenstM auf die evang. Pfarrstelle zu Affenheim präsenlirten Psarramtscandldaten Gg. Hechler ans Groß-Zimmern, - am 7. Decbr. den von den sämmtliche» Riede,el Freiherrn zu Etsenbach ans die evang. Psarrstellezu Meiches präsentirten vang. Psarramiscandidaten Wilhelm Heuser aus A sseld, - sur dich Stellen >u bchättgen - am 16. Decbr. den Gerichtsaccessisten Tr. Karl Preetorms aus Mainz zum Honorarsubstitnten des Staatsprocurators bet dem Bezirksgerichte Alzcy, — den Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Wörrstadt Gabriel Diehl zum Gerichtsvollzieher zu Nieder-Olw, — den Gerichtsvoll- zteher-AsPtranten Adam Lumb aus Sulzheim zuu> Gerichtsvollzieher mit dem A^t^^z" ,^^r^wurde"dem° Schullehrer Balthaser R-PP zu Battenberg orbbiate zweite evana. Slhulsielle zum Bensheim, am 23. Novbr. dem Schülam-s-Aspiranten Jacob Schopp aus Wonsheim di- Gemeinde-Schulstelle Nieder-Ötlbersheim, — am 4. Decbr. wurde dem Schullehrer Karl Esch- K?ü,nhain di- erledigt- Gemeinde-Schulstelle zu Gelnhaar, — am 20^Decb^wurde dem Schullchrer Karl Heinrich Schaffnit zu Kirch-Brombach die erledigte fünfte Gemeinde-Schulstelle zu Ober-Rainstadt übertragen; an demi Tage wurde der von dem Herrn Grafen zu Solms-Lauback auf di- Gemeinde-Schulstelle zu W.tterfeld präsent,rte Schulamts-Aspirant Johannes Schäfer aus Dtichelbach sür diese Stelle bestätigt. ^ 6. Dienstcntlaffung. Am 7. Decbr. wurde der erste Lehrer an der erweiterten Volksschule zu Grünberg Maximilian Louis Georg Schorkops mit M una vom 1. Januar 1879 an auf sein Nachsuchen entlaffen. 7® Ruhestandsversetzungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben ave,anädigst geruht: am 4. Decbr. den Pfandmeister bet der Obere,nnehnieret Oppttchelm Karl Malbes, sowie den Gradirmeister bei dem Salinenamt Bad Ran he im Johannes Möllen, beide auf Nachsuchen, in den Ruhestand zu versetzen. ------------------—--- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. g)ur^ die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. Gießener Anzeiger Anskigt- unb Amtsblatt für bk» Kreis Gießt».________________ 8. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Pfarrstelle zu M-t- tenheim. Dotationsmäßlger Gehalt 2207 X; -in- Lehrerst-ll- an der °va g Schule zu Groß-Umstadt mit einem jährlichen Geha t von 1200 X., di e Lchrerstelle an der Gemeindeschule zu Romrod mit einem jährlichen Gehalt von 90° ^et6ejdac. Gestorben sind: am 19. Novbr. der G-fangenwärt-r (. P. Johannes Roßmann zu Gießen; am 26. Novbr. der Schullehrer Hem- ri» Fix zu Büdingen; am 9. Decbr. t-r Landgerichtsactuar Knobeloch zu Offenbach; am 12. Decbr. der Schullehrer Friedrich J^ob Wern-r zu Ober- Rosback, lm Kreise Friedberg; am 14. Decbr. der penstonirte Friedensrtchl r Johann Joseph Haas zu Mainz. '5 ' Darmstadt, 6. Januar. Die Abgeordneten Schröder, Scrtba, Jockel und Weith haben bei der zweiten Kammer der Stände folgenden Anirag eui- gebracht: Auf dem vorigen Landtag beantragten mehrere Abgeordnete, Groph. R-gierurq zu ersuchen, den Ständen eine di- Erhaltung der bestehenden Ackerbauschulen sichernde Vorlage zu machen. Großh. Staatsregierung propomne sodann zur Erhöhung der Dotation des landwirthschaftlichen Provinziulfrau zu Nidda, ist heule zu Trier gestorben, nachdem sie vor- gestern von einem K aben entbunden worden war. London, 6. Januar. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel: Der Sultan g startete Savfet Pascha auf dessen wiederholtes Ersuchen seine Abreise nach Paris zu verschieben und tn Konstantinopel zu verbleiben. Mau hält es für nicht ganz unwahrscheinlich, daß em anderer Botschafter für Pans ernannt werde. Es verlautet hier, die Montenegriner würden, ohne die Ankunft der türkischen Commisiäre in Skutari abzuwarten, Podgortha gewaltsam in Besitz nehmen; die Pforte sei entschloss n, ihre Truppen und Behörden aus Podgor tza zurückzuziehen, falls die Vermittlung ihrer Commtssäre erfolglos bleiben sollte. Konstantinopel, 9. Januar. Suleiman Pascha wurde zu lebenslänglicher Verbannu g u. d zur Degradation verurtheilt. Die türkischen Commisiäre sind nach Montenegro abgegangen. Gerüchtweise verlautet, Rußland wolle die Räumung Rumeliens bis zur Regelung der Angelegenheit betreffs Podgoritzas verzögern. Gießen, 7. Januar. Der Schwurgerichtshof vcrurtheilte gestern den Johannes Kutsch --- Ebsdorf wegen Diebstahls, in eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren und erkannte gleichzeitig die Zulässigkeit der Polizeiaufsicht gegen denselben. Petersburg, 6 Januar. Die Londoner Nachricht, daß der Emir von Asgh nltstan Den Schutz Rußlands nachgesucht habe, findet hier an unterrichteter Stelle keinen Glauben. Ebensowenig liegen Nachrichten vor, welche darauf ftil-eheu lassen, diß der Emir sich auf russisches Gebiet begeben wolle. Bradford, 6. Januar. Das Parlamentsmitglied Forster hielt eine Rede vor seinen Wählern, um die Ansichten der Liberalen bezüglich der auo- wärtigm Politik zu vertheidigen. Seine Partei kümmere sich lieber um die Angelegenheiten Englands anstatt der Türkei. Es sei unrichtig, daß das Vertrauen auf Schaltung des Friedens erst möglich sei, wenn England und Rußland mit einander Krieg geführt hätten. D ' ' ~ ‘ geführt hätten. Die Haltung Rußlands möge mitunter zu Tadel Anlaß geben; aber Rußlands Besitz von Konstantinopel gefährde England nicht; diches brauche für die Inter, ffen Europas keinen Krieg zu führen. Die Regierungspolitik sei eine Eroberungspolitik, welche den Weltfrieden bedrohe. Er sei überzeugt, seine Wähler würden den Imperialist mus der Regierung verdammen. — (5in wegen Strafverbüßung zu Verhaftender mußte, weil er Heb der Jnbaftiruna energisch widersetzte, geschloffen in das Arrcsthaus gebracht werden. — — Mehrere Bettler, darunter einer, welcher so beduselt war, daß er sich kaum aufrecht erhalten konnte, und eine lüderliche Frauensperson wurden beigesteckt. - ~ ~ Die Thätigkeit unserer Schutzmannichafl war auch tm verflossenen Monat Decembc 1878 eine sehr rege. Es wurden arrettrt: Bettler 59, Obdachlose 18, wegen Rube- storung o, Trunkenheit 10, Prostituirte 4, Diebstahl 11, sonstiger Vergehen 2, auf Requisition Wurden 3 Personen arretirt und Schulkinder x. Anzeigen erfolgten in s anitätspoliz ei- »S" Beziehung wegen schädlicher Ausdünstung 16, Lebensmittelfälschung 7, bösartiger Spiere9, sicherheitspolizeilicher Beziehung gegen Bettler 59, Trunkenheit 3. Ruhestörung 72 Drebstah^ 26, Betrug 1, Meldewesen 15, sonsÜqe Sicherheitspolizei 10 Ferner toegen Tierquälerei 5, Störung der Sonntogsfeier 7, Übertretung dcr Feicrabendstunden 12 wegen falscher Maaße und Gewichte 48, Droschkenordnung 10, sonstiger Gewerbepolizei 2 Straßenvolirei 118. N-r-i-Kpn di- m o-iVcn-i;.': k a ^ks Reichskanzlers enthaltene Princip, alle Artikel mit einer Eingangs-Abgabe zu belegen, entschiedene Bedenken haben. Als in der Montagssitzung des Bundesraths das Schreiben des Reichskanzlers der Zolltarif-Commission zur Elwägung überwiesen wurde, erklärten vier Regieiungen, darunter drei der Mittelstaaten, daß ihr Votum nicht so gedeutet werden könne, als ob sie mir der Überweisung auch zugleich ihre Zustimmung zu dem materiellen Inhalt des Schreibens des Reichskanzlers an den Tag legten; diese Erklärung wurde auf Wunsch der Vertreter der betreffenden Regierungen zu Protokoll genommen. Berlin, 4. Januar. Der aus 20 Personen bestehende Ausschuß der Kriegervereine, welcher aus Anlaß der Einzugsfeier vom 5. December gewählt war, hatte gestern Mittag um 1 Uhr Empfang bei dem Kaiser. Die Deputation der reich mit Orden und Ehrenzeichen decorirten ehemaligen Kroger hielt ihre feierliche Auffahrt in einer Reihe von Equipagen. Nachdem sie sich im Halbrund im Waffensaale des kaiserlichen Schlosies ausgestellt hatten, erschien der Kaiser tn kleiner Generals-Uniform. Auch die rechte Hand trägt er jetzt frei, und sein Aussehen ist das allervortheilhasteste. Der Kaiser sprach seine Freude aus, die Vertreter der Kriegervereine begrüßen zu können. Hierauf nahm Fabrikbesitzer Diersch das Wort, um der innigen Freude der Kriegervereine über die völlige Genesung des Kaisers Ausdruck zu geben. Der Kaiser knüpfte hieran ernste Worte der Erwiderung. Die Krieaervereine möchten an ihrem Theile dazu beitragen, daß Tage wie die von 1848 nicht wiederkehrten. Das geschehe am sichersten durch Erziehung der Jugend zur Religiosität. Nach der Vorstellung sprach der Kaiser mit den Einzelnen in zwangloser Weise. Er erkundigte sich nach ihrer Dienstzeit, wo sie ihre Ehrenzeichen erworben, welche bürgerliche Stellung sie einnehmen und dergl. mehr. Beim Abschiede gab der Kaiser noch seiner Hoffnung aus eine baldige Vereinigung sämmtlicher deutscher Krirgwvereine besonderen Ausdruck. — Die Sitzung der Commission für die Reform des Zolltarifs wurde gestern Morgen um 11 Uhr im Reichskanzler-Amte durch eine Ansprache des Ministers Hofmann eröffnet und der Vorsitzende der Commission, Herr v. Varn- büler, hielt eine Begrüßungsrede. Weiter wiffen die heutigen Morgenblätter über diese Sitzung nichts zu berichten. Das wichtigste Ereign'ß der Sitzung ist ihnen unbekannt geblieben. Es wurde nämlich ein neues Schreiben des Reichskanzlers verlesen, das in mehr als einer Hinsicht merkwürdig ist. Zu nächst dadurch, oaß Fürst Bismarck trotz des Ergebniffes der Trbaks-Unter- silchungs-Commission noch keineswegs zu anderen Ansichten bekehrt worden ist, sondern ihm das Tabaksmonopol noch immer als Ideal vorschwebt; sodann betont er in dem Schreiben die Nothwendigkeit, durch die Zollreform den Finanzen des Reiches zu Hülfe zu kommen, so daß, wie es scheint, die volks- wirthschafklichen Gesichtspunkte den finanziellen Bedü^fniffm untergeordnet werden sollen. Ss leidet wohl keine Frage, daß bie Mehrzahl der 15 Mitglieder der Commission tm Wesentlichen unter dem Einflüsse der Ansichten des Reichskanzlers stehen wird. Jndeffen gehen die Ansichten der Regierungen noch weit auseinander und das schließliche Ergebniß der Commission wird wohl tn manchen Punkten noch abwetcken von den Vorschlägen Bismarcks. U 6er die Haltung des Reichstages läßt sich noch nichts Gewtffes voraussetzen. (Köln.Ztg.) — Aus des Kaisers Umgebung kommt die Nachricht, daß der Monarch seit langer Zeit sich nicht so wohl und kräftig gefühlt habe wie jetzt. Es find vielfache Bemühungen gemacht worden, um den Kaiser zu bestimmen, die Festlichkeit der Saison thells abzukürzen, theils so einzurtchten, daß das Ende der Feste nicht in die späten Nachtstunden falle. Inzwischen hat vorgestern der Kaiser angevrdnet, daß in der Reihenfolge wie in dem Umfang der Feste in keiner Beziehung irgendwelche Aenderungen gegen die Vorjahre eintreten sollen. (£3 wird erzählt, Se. Majestät habe kürzlich sein Bedauern darüber geäußert, daß ihn die Schonung des rechten Armes nöthige, der Theilnahme an den Hofjagden zu entsagen. i( Berli«, 5. Januar. Von fachmännischer Seite wird der „Köln. Z^g-" geschrieben: „Die Berlin-Hamburger Etsenbihn-Direction in Berlin hat kürzlich 2500 Ton. Beffemerstahlschienen (10,000 Stück ä 6591 Mm. lang U"d 250 Kg- schwer) bei den Dowlays Steel u. Jron Morls in England bestellt. Die Ablieferung dieser Schienen beginnt Mitte Januar und muß Ende Februar d. I. beendet sein. Die Direction dieser Bahn hat diesen sehr ansehnlichen Schienenposten ganz still dem englischen Werke zugewandt, ohne auch nur ein einziges Deutsches Werk zur Concurrenz ausgesordert zu haben. Es scheint diesen Herren bange gewesen zu sein, daß bei der trostlosen Lage der heimischen Industrie, wo manches Hüttenwerk wenig oder gar nichts zu thun hat, diese Lieferung von den deutschen Hüttenwerken unter allen Umständen acceptirt worden wäre. Es ist unbegreiflich, daß deutsche Bahnen in btefer so sehr schlechten Zeit ihre Aufträge in solcher Weise dem Auslande zuweisen; englische oder französische Bahnen würden dieses sicher nickt f ne Widerlegung der obigen Nachricht wäre, wenn möglich, gewiß erwünscht. ö ö p „ , Würzburg , 2. Januar. Heute Vormittag fand In der Aula der Untverftiat tue üdttlbe Jahresfeier und Preisverlheilung statt. Der Rector Proseffor Dr. Fick, schickie dem Jahresbercht eine wisteuschaflliche Beirachiung über die Bedeutung des Darwinismus vom physiologischen Ttandxu-k-e nor- kn aud,l ®te ?r »Fr- Kur." berichtet, des beklagenswer- then w.salls dem der cand. weck. Sicken zum Opfer gefallen. Noch fei ganz Deutschland in gespannter Erwartung des richterlichen U-theilspruches, ob «ine schwere Verschuldung des Patrouillenführers oder eine strenge SBe ob flunfl des Gesetzes vorliege. Möglicherweise werde der Fall Anlaß zu einer Aenderung der Instructionen. Für die akademische Jugend muffe es ab-r als eine ernste Mahnung betrachtet werden, der der Recior Ausdruck zu geben vom akudemischeu Senate beaustragt se«; denn der Fall lege der studirenden Jugend die patriotische Pflicht auf, doß sich keines ibrer Mitglieder zur Pro vocation anderer B-völkerungsklaffen hinreißen lasse, sondern, umsomehr in der A-tztzeit, wo eine allgemeine LLbmung Tausende in Roth versetze, wo als schwere Gewitterwolke über dem jungen deutschen Reiche ein wüster Geist der Auflehnung schwebe, mit dem Beispiel der Ui.terordnuna unter die bestebeuden Ges'tz/ vorangehe und Alles vermeide, was dem Verlangen eines Vorrech s gleichkomme, das den ohnehin vorhandenen Klaffenhaß nur noch mehr llei- gern mußte. ' M ’* 1 Lokales. Gießen, 7. Januar. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag den 9. Januar 1879, Nachmittags 4 Uhr r Kairo, 3. Januar. Einem heute veröffentlichten Decrete zufolge llnd , ------- --------—.........v„„„H «,ewer°n>°,u.. 2 die Vorschläge auf Errichtung eines besonderen Departements für die systema- j anaVigm’’«?' 118' ®"8'^en 8'8f" Feuerpolizei 12, Feld-P°llzei 2. Summa sämmtlicher Vermischtes. Friedberg, 5. Januar. Das neue Jahr ist mit Sturm und Regen eingezogen und tic Neujahrsnacht hatte allerhand Tücken geplant. Die milde Witterung der letzten Tage hatte bereits allen Schnee rasch htrweggcthaut und in Folge dessen waren alle Bäche und Flüßchen anqcschwollcn und hatten ihre Ufer übertreten. Jedenfalls auch eine Folge des raschen Witterungswechsels und Sturmes in der Neujahrsnackt war es, daß sich ein großes Stück Mauerwerk der oberen Krone unseres Adolfthurmes loslöste und herunterfiel. Das Dach des breiteren Tburmcs wurde zerschlagen und den Einwohnern der Thurm-Anbaues, der Familie Lott, eine böse Ueberraschung bereitet, als um 3 Uhr Nachts die Steine mit furchtbarrm Geprassel niedersten. Bei der großen Gewalt, die das fallende Mauerwerk bet der Höhe des Thurmes haben mußte, ist es als ein großes Glück anzuseben, daß nicht daS ganze Dach der Lott'schen Wohnung getroffen wurde, da sonst die Steine unfehlbar in letztere durchgeschlagen hatten. Ferner macht heute die Nachricht in hiesiger Stadt die Runde, die erst voriges Jahr neuerbaute Kirche in Eckartshausen sei in der Neujahrsnacht eingestürzt; was Wahres und Unwahres an dem Gerücht ist, konnten wir bis jetzt nicht erfahren. Friedberg, 2. Januar. Als heute Morgen 11 Uhr das Trauergeläute ertönte, sprang die sogenannte Zwölfuhrglocke. Worms, 2. Januar. Heute Nachmittag ^2 Uhr explodtrte mit furchtbarer Detonation der Dampfkessel in der Dampfmühle von Baruch und Schoenfeld. Das Keffelhaus flog in die Luft, der große Keffel selbst wurde eine Strecke fort quer über den Liebenauerweg (zwischen dem Arresthause und dem Wohnhause des Herrn Schütz) geschleudert und Hunderte von Schritte in der Umgebung bezeugen Steine und Gebälk die Vehemenz der schrecklichen Explosion. Leider hat das Unglück auch Menschenleben gekostet; sieben Arbeiter waren durch das Geröll und Gebälk vericküttet, aber der sofortigen Hülfe gelang es, dieselben sämmtlich herauszusckaffen. Fünf Arbeiter davon waren von Frankenthal hier anwesend, um einen neuen Dampfkeffel zu setzen, und zwei der Verunglückten waren dabei beschäftigte Maurer, lieber die Namen der Verunglückten erfahren wir Folgendes: Todt blieb auf dem Platze der Monteur Hillebrandt von Frankenthal; schwer verwundet und verbrüht sind der Maschtnenführer Roll und der Maurer Göbel, Beide von Leiselheim, sowie der Arbeiter Großhans von Frankenthal und der Maurer Butsch; weniger sckwer verwundet ist der Maurer Becker Der Arbeiter Gabel von Frankenthal erhielt eine leichte Verletzung am Kopfe, drei andere Arbeiter, welche in dem neu zu setzenden Kessel beschäftigt waren, kamen mit dem Schrecken davon. Die 5 Verletzten wurden mittelst Tragbahre in das Hospital verbracht. Tausende von Menschen strömen nach der Unglücksstätte. (W. Ztg.) Mainz. lMilitärftraf Urtheile.) Ein Urtheil, das über zwei Soldaten der hiesigen Garnison wegen tbätlichen Angriffs auf Vorgesetzte und wiederholter Gehorsamverweigerung gefällt wurde und für den Einen auf 26, für den Andern auf 14 Jahr Gefängniß lautet, erhielt die Bestätigung. Die Verurtheilten werden damit aus dem Heere ausgestoßen. — Ein Unteroffizier der"Artillerie wurde wegen Mißhandlung seiner Untergebenen degradirt und zu tinem Jahr Festung verurtheilt. (M. A.) Theater. Die gestrige 1. Vorstellung im 1. Abonnement mit dem Drama ^Sie ist wahn» fhtniy* und dem Lustspiel »Der Präsident* war leider wieder sehr spärlich besucht. Wir wissen nicht was daran Schuld ist, daß unser Publikum diesen wirklich vortrefflichen Leistungen Der Bühneumitglieder sich so sehr passiv verhält. Wer der gestrigen Vorstellung beiwohnte muß unbedingt seine Anerkennung den Spielenden und vor allen dem Direetor und seiner Frau zollen. Da war Leben und glückliche und wahrhafte Auffassung der einzelnen Charaktere, wie sie nicht bester gedacht und gewünscht werden können. Frau Alberti spielte die Lady Anna mit tiefstem Gefühl, Verständniß und dem feinen Takt in Ton und Haltung, welche die Dame von Erziehung stets kennzeicknet, Eigenschaften, die wir so häufig bei Darstellerinnen vermissen. Besonderes Lob verdient auch Frl. Acker mann, welche als Fanny den richtigen kindlich weichen Ton der Rolle traf und den Darstellern der Hauptrolle brav secundirte. Die Herren Lindner sen. (Dr. Harris), Handtke (Wilkens), Richard (Maxwell) und Steinius (William- verdienen für die brave und korrekte Durchführung ihrer Rollen und das tüchtige Zusammenspiel alles Lob. Auf eine solche Vorstellung darf das Personal und dessen Leiter mit Stolz blicken. Das Stück war von Herrn Alberti trefflich in Scene gesetzt. Er selbst spielte den Lord Harleigh. Wie aber spielte er diese Rolle? Die Beantwortung dieser Frage liegt darin, daß wir sagen, Herr Alberti ist ein Künstler, wie wir in Gießen noch wenig gesehen und sein Harleigh ist ein Stück Menschenleben das uns zu Thränen rührt und mächtig ergreift! Man muß die Darstellung selbst sehen und verfolgen, und man wird das Prädikat „meisterhaft" nickt übertrieben finden. Die Wiederholung des Stücks dürfte jedenfalls eine große Anziehungskraft üben. — Aber, so möchten wir heute noch bemerken, was nutzt alle Anstrengung der Direction, der einzelnen Mitglieder, wenn kein Erfolg erzielt, wenn die Vorstellungen schlecht besucht bleiben. Wir haben nun endlich einmal ein anständiges Theater und einen Dtrector, der redlich und ehrlich bemüht ist, das Publikum durch ein gut gewähltes Repertoir zu unterhalten. Lasse nun auck das Publikum es sich angelegen sein und unterstütze es das redliche Bemühen, oder sollte die Stadt Gießen hinter Wetzlar und Marburg zurückstehen wollen, wo jeden Winter ein Theater sich ganz wohl befindet. Handel und Verkehr. Gießen, 7. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter, per Pfd. 70—85 H, Hühnereier, per Stück 6—7 Enteneier, per Stück — Käse, per Stück 5 bis 10 Käfimatte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 Linsen, 1 Liter 21 Tauben, das Paar 60 Hühner, per Stück A 1.10, Hahnen, per Stück A 1.40, Enten, per Stück A 1 80, Gänse, per Pfd. — H, Kartoffeln, per 100 Kilo A 6.—, Zwiebeln, per Ctr. A 8. Ocksenfleisch 70—72 per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 56—60,$, Schweinefleisch 58—60 H Kalbfleisch 56—60 H, Hammelfleisch 60-70 Frankfurt, 6 Januar. Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. Angetrieben waren ca. 390 Ochsen, 200 Kühe, 230 Kälber und 400 Hümmel. Die Preise stelltm sich: Ochsen 1. Qual. A 68—70, 2. Qual. A 63—65, Kühe 1. Qual. A. 60—62, 2. Qual. A. 54 58, Kalber 1 Qual. A 62—64, 2 Qual. 58—60, Hämmel 1. Qual. A 62—64, 2. Qual. A. 54—56. Frankfurt, 6. Januar. (Fruchtbericht.) Der heutige Markt war gerade so unbelebt wie die am Scklusse des abgelaufenen Jahres stattgefundenen Märkte. Die Umsätze waren äußerst geringfügiger Natur; der hohe Wasserstand stört den Mühlenbeirieb — ein Umstand, der zur Geschäftsbelebung gewiß nicht beitragen konnte. Mehl Nr. 1 A 39, Nr. 2 A 35, Nr. 3 A 31, Nr. 4 A 27, Nr. 5 A 21. Roggenmehl % ! Berliner Marke) A 22, do. II (Berliner Marke) A 19. Weizen, effektiv hiesiger ab Bahnhof bier A 19.—, ab unserer Umgegend A 18.25—18.50, do. fremder je nach Qualität A 18—19. , Roggen, je nach Qualität A 13—15.—, Gerste A 15 bis 17.50, Hafer A. 12.50-14, Kohlsamen A 27—28, Erbsen A 19—23, Wicken A. 15—16, Linsen A 17—23. Rüböl, detail 58. Stimmung flau. (Die Preise verstehen sich sämrnt- per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Temperatur in GieHen. December 1878. Niederste..........—12,3 o R. Mittlere......* . . . —1,83 ,, Mittel früherer Jahre........—0,26 „ Höchste...........+9,5 „ Niederschlag an 20 Tagen ....... 2,93 Par. Zoll. Niederschlag im Mittel früherer Jahre an 17 Tagen . . 1,88 „ Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von -en bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Mittwoch den 8. Januar 1879, Donnerstag „ 9. „ „ Samstag „11. „ „ Dienstag „ 14 „ „ Mittwoch „ 15. „ „ Donnerstag „ 16. „ „ Samstag „ 18. „ „ Die Interessenten werden daher aufge- fordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- timiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1878. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. K e h r. Versteigerung. Mittwoch den 8. Januar, Nachmittags 2 Uhr, , sollen im Pfandlocal eine Parthie Klei- dungsstücke, 1 Marmorplatte und sonstige sn-'dos Tapeziergeschäft einschlagende Artikel versteigert werden. Gießen, 7. Januar 1879. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. 170) Müller.__ 163) Der Ausverkauf im Laden des Herrn Wilhelm Balser am Lindenplatz dahier wird , . „ Sonntag den 12. d M., beendigt, und werden bis dahin die Waaren zu bedeutend ermäßigten Preisen abgegeben. Gießen, 6. Januar 1879. M. Pilger, Massecurator. Aeilgebotenes. Thee - Niederlage oon C. O. Fr. & Cie. in London empfehlen in Ongmal-Paquctcn (161 Gehr. Adami. Ausverkauf. 146) Um mit meinen Waarenvorräthen möglichst zu räumen, setze ich dieselben einem Ausverkäufe aus. Ich gebe auf ganz moderne Damen - Kleiderstoffe, sowie meine sonstigen couranten Artikel, einen Rabatt von zehn Procent und erlasse kleine und größere Stoffreste, darunter sehr feine Sachen, bedeutend unter dem Einkaufspreise. 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Sorte 10,000 Kilo 115, 2. „ 10,000 „ „ 96, 3. „ 10,000 „ „ 60, versendc unter Nachnahme Weihe Dorhänge aller Art, Rouleaux Drell m denqanqb rsten L essii'S Anfertigung jeder De- coralionS-Arbeit in geschmack^ vollster Ausführung bei Th. JBrück^ 127) Schloßgaffe B. 1. Fortsetzung des Rester-Verkaufs im Berliner Ausverkauf, Reichensandstraße. Zum Verkauf kommen Kleiderstoffreste, Gardinen , Möbelstoffe, Bettdecken, Teppiche, Handtücher, Tischtücher, Tisch- und Bodenteppiche, Regenmäntel für Damen u Kinder rc. für die Hälfte der bisherigen Ausoerkaufspreise. (165 Prima geräuch Speck, garantirt trichinensrei, per Pfund 38 Pfennig, empfiehlt (34 Je Gretsch) Wetzlar, am El.enmaikt. Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Mittwoch den 8. Januar, Abends 727 Uhr, in der kleinen Aula. Statt des angekülidigten Vortrags des Heren Director Sold an werden vortragen: Herr Dr. Buchner: ethnogrophische Mittheilungen aus Ostasien. Herr Prof. Hoffmann: über das Clima von Gießen. Nach der Sitzung gemeinsames Nachtessen (2^.) im Ein hornig) Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. Jictfinifrlje Lebens -Uersicheruags- ileselffchasi. Gegründet 18 3 6. Versicherungs-Capital ult. 1877 JL 89,879,267. Garantie-Capital . . ult. 1877 JL 24,107,556 gleich 26,,% des versicherten Capitals. Der im Jahre 1879 an die mit Anspruch auf Dividende Versicherten zu verthcilende Gcwinn für 1874 stellt sich auf Mk 392,000, die Prämien- fumme der Theilnahmeberechtigten beträgt Mk. 1,368,000. Die hiernach zu vertheilende Dividende von 25% wird den Ber» chtigten auf ihre im Jahre 1879 zu leistenden Prämien in Anrechnung gebracht. Die Dividende pro 1880 beträgt voraussichtlich 26% der 1875 gezahlten Prämien. „ 1881 „ „ 28o/0 1876 „ „ 1882 „ „ 30% „ 1877 „ " Berlin, den 28. December 1878. 46) W. MoSler und Chr. Keller. 149) Seltcrsweg 79. 12) lichste sein. Einkaufspreise. Moritz Heichelheim Warnung miethen. Marburgerstraße 179. Verkauf wollener Strick und Häkel-Garne, in guten, dauerhaften Qualitäten bei Theodor Küchler, Direktion der Berlinischen Lebens-Derficherungs-Gesellschaft. ILeitere Auskunft wird bereitwilligst ertheilt, auch werden Anträge auf Versicherungen entgegengenommen von den Agenten Damen für alle Branchen sowie Kaufleute, Oeconomen, Förster, Aufseher, Kellner rc. werden jederzeit nachgewiesen und placirt durch das Bureau Germania zu Dresden. (152 vermischte Anzeigen. 173) Die Direction des Theaters wird ersucht, möglichst bald das hier gern gesehene und lange nicht gegebene Schauspiel von R- Benedix: »Der lange Israel oder daS bemooste Haupt" zu geben. Einer für Viele. 164) Winter-, Regen- u. FrühjahrS-Mäntel für Damen verkaufe, um damit ganz'ich zu 'äumen, moderne Facons 2O°/0 unter Preis, ältere theils zur Hälfte, theils zum vierten Theil der Prima Branntweinhefe, pr. Kilo ,/M 1,25, ab Dortmund gegen Nachnahme zu beziehen durch (16 H. Rüttler Lk Co., Dortmund. Bunyert-Moser, Völklingen a. d. Saar Thealerallzeige. 171) Um dem Wunsche der Abonnenten zu entsprechen, werden für die Zukunft die Abonnementskarten au der Kaffe ringctauscht. Zu diesem Zwecke erhält jeder Abonnent die auf der braunen Abonnementskarte verzeichnete Anzahl Einzeln- billets. Ich knüpfe jedoch daran die Bedingung, daß diese Einzelnbillets zu den 12 nach einander folgenden Vorstellungen benutzt werden müssen, da sie sonst ihre Gültigkeit verlieren. Die Einzelnbillets können von Mittwoch den 8. Januar an in meiner Wohnung in Empfang genommen werden. Achtungsvoll _________________C. Alberti, Director. Hochachtend A. Zuxitz seel. Wittwe Verantwortliche Redaction: A. e Heyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Meinen geehrten Abnehmern die ergebene Mittheilung, daß ich den Preis meines la. gebrannten Iiwa-Caffel's auf Mark 1,70 per Pfund herabgesetzt habe. Die Qualität dieses Caffee's wird nach wie vor die vorzüg- Warne hiermit Jedermann auf meinen Namen irgend etwas zu borgen, da ich für Nickis hafte. z*~‘ Gewerbeverein. 141) Die Mitglieder werden gebeten fämmtliche aus der Biblio» tbek mtltebenen Bücher und Zeitschriften binnen 8 Tagen abzulieseru, behufs Ausstellung des KUalogs. Die Bibliothek ist nunmehr an den Unterrichts-Tagen und Abenden geöffnet. Bemerkung: Während der nächsten 14 Tagen können keine Bücher mit nach Hause genommen werden. Der Borstand: Dr. H. v. Ritgen. . , (151 Phil. Moritz Kreiling. Original-Englische Dampf-Dresch - Maschinen mit patentirten eisernen Rahmen unb Gestell aus der Fabrik von Robey & Co. sind anerkannt die besten und vollkommensten Maschinen der Neuzeit. — Zeugnisse über nur im letzten Jahre gelieferte mehr denn 30 complette Ma- ~ a r - schinen auf Wünsch. cvs. -^Erleichterungen und Franco-Lieferung. Garantie und Probedreschen, ^ede Auskunft ertheilen bereitwilligst; Lager in jeder Größe. 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Carl Stückrath. 86) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethcn bei Buchhändler Roth, Marburgerstraße 179. 2a) Ein gut empfohlenes Mädcyen für die Küche und Hausarbeit zu sofortigem Eintritt sucht Frau Professor Birnbaum. Thea I er m Giessen. (Cafe Celli.) Mittwoch den 8. Januar: (2. Vorstellung im I. Abonnement) „Ein Lustspiel" oder Drei Bräute aus einmal. Lustspiel in 4 Acten von R. Benedix. Kasseöffnung 7 Uhr. — Anfang V$8 Uhr. 174) Die Direet,len. 105) Empfehle für Umzüge gefälligste Benutzung meines Mobel- wagenS. B elaste Prei'berecdnung. F. Fürst Wttw. Von heute an ist Hirschbraten das Pfd. 63Pfg. und Kochfleisch daS Pfg. 4S Pfg. bei mir zu haben. (166 Bsildhändter Fbels ______ Marktstraste. Alleinige Niederlage bei (106 J. Jf. 155) Ein Zimmer zu vermiethen, Flügelsgasse 95, III. Stock. 159) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen. A. Herrmann, Krofdorferweg. 130) Eine Wohnung, bestehend aus ^wei großen Zimmern mit allem Zubehör, rst zu vermiethen und sofort zu beziehen. Emil Lotz, Kirchenplatz. 87) Ein möblirtes Zimmer zu ver- 162) Eine Lauffrau sucht Stelle. Näheres bei Frau Bärn Schloßgaffe. 139) Entflogen cm Papagei. Grauer Körper, weiße Flügel, gelbe Krone und rothe Bäckchen. Gegen gute Belohnung abzugeben „Stadt Mainz". Gr. Hagedorn, Vieh-Corn missionsgeschiist, London, 60, West Smithfield. 113) Für eine junge Dame wird in. einer feinen, wenn möglich Beamten- Familie Giessens Pension gesucht, deren Zweck aus der gewünschten Behandlung als Familienglied erhellt. Gefäll. Offerten beliebe man Zwecks weiterer Verhandlungen einzusenden unter „E. H. postlagernd Marburg“. Ein großer Schreibtisch mit wffafc zu kaufen gesucht u. bittet um Angebot JT. Rothenberger, 102) Lindenplatz. s Dr. med. Hochheim in Darmstadt, Soderstrasse Specialarzt für Flechten (langwierige Hautkrankheiten) u. Scropheln, sowie für Brust- u. Hals-Krankheiten. Gas-Inhalatorium ür Sauerstoffgas, Ozon und St ckst rf'g Heiterkeit. Heute Mittwoch d. 8. l M., Abends 8 Uhr, Generalversammlung. *57) _____Der Vorstand. Wohnungsveränderung, Von heute ab wohne ich bei Frau E Pittha Ww., Wallthorstraße, vis-ä-vis dem CafL Leib. (123 __Dienstmann Dietz» 41) Gesucht auf sogleich ein zuverlässiges Mädchen, welches die Hausarbeit besorgt, für ein hiesiges Specereigeschäft- Kreuz Lit. B. Nr. 114. Wermiethungen. 172) Eine Familienlogis zu vermiethen bei Heinrich Mühlich, ____________________Wagner._______ 150) Eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche, nebst Zubehör, sowie der Mansardenstock ganz oder getrennt, auch ein einzelnes Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar bei Adolf Hoß, Schießgärten.