n V* 12 X * * H tuh'M unter» »eschäft 60 60 65 cen: ‘ W. 43 . , 43 . . 55 - . 80 . . 85 Ägöffe 220. J «*»*»» ****** X X f fb. 75 W . 140 2 W 85 % . HO . . 140, . wo, , 130 . 160 ” 160 . 170 " 1 Mit. Brubtr fciennit unseren LltevbuseS- -S. siBtanä. ,l»r"k7 , Ltob»“d; io Giesse». . Leib ) «■ r-'L 9 Wnnemn'-^ r'aIl"st^tln,ann'5 üSSfa. /J ^erlangen ■ :rtirn i°nne» ill Nr. 32. Freitag, den 7. Februar 187S. (Siebener Mnzeiger Anzeige- itnb Amtsblatt für den Kreis Gießen. RedaetionSbureau r Gxpedittsnsbureau r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. nee politisch Deutschland. Darmstadt, 5. Februar. In der heutigen (9.) Sitzung der zweiten Kammer wurde mit der Berathung des Budgets (1. Theil, Ausgabe) sorrge- sahren. Die Anstellung eines zweiten Ass fsorS am Kreisamt dahier wurde genehmigt, der für den zweiten Commtffär am Polizetamt Darmstadt ausgesetzte Gehalt nur für den gegenwärtigen Inhaber bewilligt. Die für die evangelische Landeskirche für 1879—1881 jährlich geforderte Summe von 174,257,42 wurde nur für das Jahr 1879 bewilligt. Die für Crtminal- und Polizeikaffen und Gesängnißanstalten geforderte Summe von 312,815 JC. wurde bewilligt. Endlich nahm die Kammer die Anträge des Ausschusses, betreffend den Staatszuschuß für die katholische Kirche, gegen eine kleine Minorität an. — Es ist begründete Aussicht dafür vorhanden, daß die Zahl der Rentämter in Starkenburg und Oberhesien auf 10 herabgemtndert werde. — Den Ständen soll bald ein Dtsctplinargesetz für die Ctvilbeamten vorgelegt werden. — Der Finanzausschuß der zweiten Kammer constattrt die vielfachen Klagen über mangelhafte Unterhaltung der Staatsstraßen, die in erster Linie auf das nicht ausreichende Deckungsmaterial zurückg« führt werden und dringt auf deß- sallsige Abhülse. — Für den Neubau eines Hafklocals in Offenbach ist Bewilligung der angesorderten 110,000 JL beantragt. (Fr. Jour.) Berlin, 3. Februar. Der Verzicht Oesterreichs auf die Ausführung des Artikels 5 des Prager Friedens ändert an dem thatsächltchen Verhältnis wenig. Preußen hatte Dänemark wiederholt das R'cht bestritten, selnerseits die Ausführung des Artikels 5 zu beanspruchen. Preußen hatte nur Oister- retch ein solches Recht zuerkannt, und auch dies wurde als streitig behandelt, seit die diesseits wegen einer Vereinbarung mit Dänemark unternommenen Versuche fruchtlos geblieben find. Die Lage der Sache wird jedoch durch den Verzicht Oesterreichs ohne jeden Zweifel vereinfacht, und in so fern hat die Meldung einen günstigen Eindruck Hervorgeblacht. Die Verhandlungen haben sehr wahrscheinlich ohne Betheiligung Dänemarks stattgefunden. Man bringt die Inangriffnahme der Frage in diesem Augenblick natürlich mit den letzten Vorgängen m Kopenhagen in Verbindung, die denn doch eine nachhaltigere Verstimmung hervorgerufen hätten, als gewöhnlich angenommen wurde. Der Verzicht Oesterreichs wird von den dortigen Blättern als ein Beweis guten Einvernehmens, als ein Freundschaftsdienst aufgefoßt. Auch läßt sich nicht verkennen, daß ein anderes Mti.isterium in Wien einmal wieder mit dem Artikel 5 Preußen Verlegenheit bereiten foi-nte. In der politischen Welt hat man aud) wohl geforscht, welche Gegenleistung Oesterreich dafür erwartet haben mochte, und die Vermuthungen streiften unter Anderm den Orient. Doch ist angesichts des gemeinsamen Entschluffes der Mächte, auf die Ausführung des Berliner Friedens zu dringen, nicht ersichtlich, welche Anhaltspunkte eine derartige Conjectur haben sollte. Was den Welsenfonds angeht, so will ein Gerücht wissen, es sei von einer Seite angeregt, ihn mit dem hannoverschen Prooinzialsonds in irgend einer Weise in Verbindung zu bringen. Dies wird indeffen aus mehr als einem Grunde der Aufklärung und Bestätigung bedürfen. Berlin, 4. Februar. Von gewöhnlich gut unterrichteter Seite geht dem „Berl. Tagebl." die Nachricht zu, daß Fürst Bismarck von vornherein gewillt gewesen sei, in dem Reichstags -Dtsciplinargesetz eventuell den Paffus über den Strafrichter fallen zu lasten. Daß das Gesetz nicht doch in der einen oder anderen Weise zu Stande kommen werde, gilt für höchst unwahrscheinlich. Dem Anschein nach erwartet man, daß alle beiheiligten Faktoren sich schließlich über einen aus der Mitte des Reichstags selbst hervorgegange- j en Gesetzentwurf einigen werden, um so den „berechtigten Kern" aus der Anregung dee Reichskanzlers zu reiten. Berlin, 4. Februar. Die Commission für Schutzmaßregeln gegen die Pest hat grstern Abend ihre Berathungen über den nächsten Theil ihrer Aufgabe abgeschlossen, d. h. über die Maßregeln bet dem jetzigen Stande der Epidemie, wohin gehören die Anstalten an der Grenze für Desinfectton rc. Die Commission sprach außerdem den Wunsch aus, daß von Seiten der Regierung allgemeine sanitäre Maßregeln zur Sicherung uiid Pflege des Gesundheitszustandes der Einwohner an der russischen Grenze getroffen werden. Die Commissionsprotokolle sollen dem- ächst veröffentlicht werden, um dem Publikum Einsicht in Charakter und Zw»ck der Maßregeln zu gewähren. Die Subcommissionen arbeiten noch fort und berathen Schutzmaßregeln für weitere Eventualitäten, bei deren Eintritte die Frage wegen der Grenzsperre und der Einrichtung einer Quarantäne praktisch werden könnten. — Prof. v. Pettenkofer ist heute früh nach München abgerelst. Gesterreich. Wien, 4. Februar. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Zu General-Gouverneuren wurden ernannt: Mahmud Nedim in Mostul, Achmed Befik in Brusta, Hamdi in Bagdad, Server Pascha tu Smyrna und Reuf Pascha in Adrtanopel. Edhem Pascha wurde zum Botschafter in Wien ernannt. — Die Pforte hat beglaubigte Informationen erhalten, nach welchen ' er Hheit. die Rusten fortfahren, bedeutende Truppenmasten bei Adrtanopel zu concen- trtren und letztere Stadt stark zu befestigen. Gestern hat nach einer Conferenz zwischen dem Grafen Achy und Karatheodori Pascha eine neue Zusammenkunft der russischen und türkischen Friedens-Bevollmächtigten stattgefunden. Der Abschluß des Friedens wird noch immer durch Detailfragen verzögert. Der Friedensvertrag wird den officiellen Titel führen: „Vertrag, welcher die durch den Berliner Vertrag nicht erledigten Fragen regelt." — Die Pforte entsandte den Quarantäne-Arzt Gobtadis zur Berichterstattung nach Astrachan. Die Beschlüste der Wiener Commission wurden der Pforte amtlich mitgetheilt. Auch die serbische Regierung hat bereits Schritte gethan, sich den vereinbarten Maßregeln anzuschließen. ßngland. London, 4. Februar. Gestern sand ein Cabinetsrath statt. — Earl Parmoulh ist zum Controleur des Haushaltes der Königin ernannt worden. — „Standard" meldet aus Hazarpir vom 3. d.: Jakub Khan zieht rings um Kabul die Trüummer der Streitkräfte zusammen, welche früher in Herat, Kandabar, dem Khutum- und dem Khyber-Paste standen. London, 4. Februar. Dem ,,Daily Telegraph" wird aus Peters- bürg gemeldet, daß der Kaiser Alexander sehr erschöpft aus sehe und viel von Asthma zu leiden habe. London, 4. Februar. In Liverpool und Birkenhead ist in den letzten Tagen ein neuer großer Arbeiterstrike zum Ausbruch gekommen. In Birkenhead stellten die Arbeiter der großen Schiffbauerfirma Laird am Dienstag die Arbeit ein, in Liverpool begann die Einstellung am Samstag. Die Arbeitsherren hatten angesichts der gldrückten Geschäftslage eine Lohnherabfitzung um 71/2 pCl5 angekündigt. Die Arbeiter schlugen Halbtrung dieses Betrages vor und stellten, als die Arbeitgeber darauf nicht etngehen wollten, die Arbeit ein. Es sind dabei Werftarbeiter, Kesselschmiede, Maschinenbauer und andere Handwerker. Türkei. Konstantinopel, 3. Februar. Vier frühere Großveziere wurden zu General-Gouverneuren ernannt. — Um Aufklärungen wegen eines in Prevesa auf ein griechisches Boot abgefeuerten Kanonenschustes angegangen, hat die Pforte dem französischen Botschafter erklärt, baßes ein blinder Schuß gewesen sei, welcher das Boot vor der Annäherung an Torpedos warnen sollte. Amerika. Washington, 3. Febr. Das gelbe Fieber hat während des letzten Halbjahres tn den südlichen Staaten der Union insgesammt 15,000 Personen hingerafft. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz- Bureau. Berlin, 5. Februar. In einem Artikel der „Prov.-Corresp.", welcher die Aufhebung des Art. 5 des Prager Friedens bespricht, heißt es: Abgesehen von der großen Wichtigkeit der Sache selbst, zumal auch tn ihren Beziehungen nach manchen anderen Seiten, ist der Abschluß des Vertrages in der That ein vollgültiger bedeutsamer Beweis für den Wunsch des Kaisers von Oesterreich, die zwischen beiden Mächten bestehenden freundschaftlichen Bande noch enger zu schließen, und wird in solchem Sinne nicht blos von der Regierung unseres Kaisers, sondern auch von dem preußischen und deutschen Volke dankbar gewürdigt werden. — Betreffs der Pest bemerkt die nämliche Correspondenz: Neuere Nachrichten taffen annehmen, daß eine Ausdehnung der Epidemie neuerdings nicht ftattgesunden hat. — Die Correspondenz bestätigt ferner, daß Fürst Bismarck dieser Tage hier zurückerwartet wird. Köln, 5. Februar. Der Berliner Courierzug ist heute nahe bei Porta entgleist. Die Locomotive, der Pack-, Post- und 2 Personenwagen find den Damm herunter bis zu einer Glashütte gefallen. Verschiedene Zugbeamte und 5 Postbeamte sind verletzt, darunter 2 schwer; außerdem find auch mehrere Passagiere verletzt. Wien, 5. Februar. Die „Polit. Corresp." meldet aus Skutart vom 5. ds.: Vorgestern wurde in Virbazar von den türkischen und montenegrinischen Bevollmächtigten das Protokoll unterzeichnet, wonach Spuz am 7. d. und Podgoiitza am 8. d. definitiv Montenegro zu übergeben find. Dieselbe Corre- spondenz meldet aus Konstantinopel: Die russischen Truppenconcentrirungen bei Adrtanopel sind auf die Räumung bezweckende Vorbereitungen zurückzuführen. Die Befestigung Adrianopels bestätigt sich nicht, dagegen werden die Befestig- ungsalbeiten am Schipkapaffe von Seiten der Ruffen fortgesetzt. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: Es verlautet bestimmt, Rumänien sei entschloffen, in der Frage der Räumung des Forts Arabtabia sich nur dem Willen Europas zu fügen und es auf eine Gewaltthat von russischer Seite ankommen zu laffeu. Petersburg, 5. Februar. Osficielle Meldung aus Astrachan von gestern: In Wetlianka und Umgegend befindet sich kein Kranker. In Celi- 0 strennoje und den benachbarten Bezirken waren am 2. Febr. 7 Kranke vochan« den, 2 traten hinzu und 4 starben. Gegenwärtig befinden sich also dort 5 Kranke. In Tschernojarsk hat die Krankheit nicht zuzenommen. Zehn Grad Kälte. Karl-ruhe, 5. Februar. Die zweite Kammer genehmigte heute den Kauf der blsder württembergischen E'senbahnftrecke Bruchsal -- Bretten mit 3 Mill. Mk. mit allen gegen eine Stimme. Der Staatsmmtster bedauert den antmosen Ton des Berichts gegen Württemberg. Petersburg, 5. Februar. Die hiesig n Blätter bringen ein Tele« gramm der Börsenältesten von Astrachan vom 4. Februar, wonach tm ganzen Gouvernement Astrachan gegenwärtig nur 6 oder 7 Tyobuskranke sich b finden; es sei nicht die geringste Gefahr einer Epidemie vorhanden; die Absonderung der Erkrankten von den Gesunden habe sich als vollständig genügend zur Unterdrückung der Krankheit erwiesen. Wien, 5. Februar. Die „Wiener Abendp." citirt die Publication des „Deutschen Reichs-Änz." betreffs Regelung des Artikels 5 des Prager Frie- drns und fügt hinzu: das Datum des Staatsvertrages — 10. Octbr. 1878 — erscheint insofern beachtenswert^ als es an sich schon gewiffe Versionen zu entkräften scheint, welche über den äußeren Anlaß der neuen Vereinbarung aufgestellt wurden. Berlin, 5. Februar. Gutem Vernehmen nach wird ein Gesetzentwurf über Durchgangs-Abgaben, von dem in den Blättern die Rede ist, weder im Staatsmtnistertum vorberathen, noch ist den Mitgliedern der Zolltarif-Commission etwas davon bekannt. Kopenhagen, 5. F.bruar. Die Eisbewegung zwischm Seeland und Fünen und zwischen Seeland und Falster dauert fort. Der Sund ist mit Eis belegt; nur von Helstnaör nach Helstngborg ist die Dampfschifffahrt tm Gange. Das Kattegat ist voll Eis. Elvas, 5. Februar. Der König von Spanien ist heute Morgen um 10 Uhr hier angekommen. Der König von Portugal erwartete ihn am Bahnhofe. Die beiden Souveräne umarmten sich und hatten hierauf eine 40 Minuten dauernde Unterredung. Man versichert, daß weder die Politik noch eine Familienverbindung mit dieser Zusammenkunft etwas zu thun habe. Berlin, 5. Februar, Abends. Fürst Bismarck mit Familie ist heute Abend 9 Ubr von Frtedrichsruh hier eingetroffen. Paris, 5. Februar. Präsident Grevy wird am Samstag das diplomatische Corps empfangen. — Die Türken werden den Montenegrinern Pod- goritza am Samstag übergeben. Malta, 5. Februar. Die britische Behörde hat für alle Provenienzen aus dem Schwarzen und Asow'jchen Meere eine Quarantäne von 21 Tagen angeordnet. Elvas, 5. Februar. König Alphons wurde vom Könige von Portugal wärmstens empfangen. Nach eingenommenem Frühstück und einer Unterredung reiste der König von Portugal nach Llffabon zurück, der König von Spanien nach Badajoz. Das Budget in der Familie. Neuerdings hat man in Lregnitz die Errichtung von Arbetterwohnbäusern empfohlen und ein dortiger Arzt hat darauf aufmerksam gemacht, daß sie billig herzustellen sind, und sich erfahrungsmäßig die Theilnahme von Capitaltsten findet. Für die Idee selbst tritt auch der bekannte Arbeiterfreand und Abgeordnete Geh. Regierungsrath Jakobi ein und wird ermitteln, ob sich die praktische Inangriffnahme empfiehlt. Das Ltegnitzer Stadtblatt brachte, muthmaßlich aus derselben Quelle, eine beachtenswerthe Ermahnung für die Arbeiter, wie auch für bester Sltutrte. Der Fabrikarbeiter sowohl wie der Beamte, der Tagelöhner wie der reiche Kaufmann haben in gleicher Weise die Pflicht, ihre Haushaltungskosten im Voraus zu überschlagen und fest zu regeln. Da die spezielle Wirthschafts- sührung, d. h. die Ausgaben für die tägliche Beköstigung und Instandhaltung der dazu nöthtgen Geräthe, immer Sache der Frau ist, so ist es das Beste, wenn ihr der Mann wöchentlich ein bestimmtes Wirthschaftsgeld giebt, über das sie gewtstenhaft Buch zu führen hat. In einer Ehe, wie sie sein soll, werden Mann und Frau einander sagen, was sie besitzen und verdienen, und gleich bet Einrichtung der gemeinsamen Wirtschaft wie später, wenigstens immer in allen dringlichen Fällen, mit einander berathen, wie viel oder wie wenig sie ausgeben können. In den bester situirten Ständen wird sehr häufig dadurch gefehlt, daß die Frau kein bestimmtes Wirthschaftsgeld erhält, sondern es sich geben lasten soll, sobald sie es braucht; ebenso wenig ist es in Ordnung, wenn der Mann vielleicht seinerseits aus Zartgefühl das Wirthschafts- buch seiner Frau keines Blickes würdigt. Dadurch entstehen dann meist nicht allein die ersten häuslichen Differenzen, sondern auch die Differenzen zwischen Einnahme und Ausgabe. Die Frau will die Wünsche ihres Mannes befriedigen: sie macht Schulden, erst nur beim Kaufmann und Fleischer, in der Hoffnung, einmal wo anders ersparen zu können — ist aber einmal das zuverlässige System der Baarzablung verlasten, so geht es mit den Finanzen abwärts. Das gilt für den Mann wie für die Frau. Wenn diese so thörtcht handelt, etwas schuldig zu bleiben, um dem Mann ein Ltebltngsgericht vorzusetzen, das ihre Kastenverhältniffe übersteigt, so handelt der Mann noch unverantwortlicher, wenn er, wie sie im Kleinen, nun tm Großen Schulden macht, nur um seiner Frau nicht zu sagen: wir wüsten uns etnschränken, wobei er natürlich auch bereit sein muß, auf die gewünschten Leckerbissen zu verzichten. Der Mann also mit einem bestimmten Einkommen gebe seiner Frau ein be- stimmte- Wirthschaftsgeld wöchentlich, besten Höhe gemeinschaftlich nach dem, was man eben wöchentlich zu „verzehren" hat, erst festgestellt und dann von der Frau berechnet werden mag, dann kann und muß sie sich einrtchten, daß es ausreicht, und der Mann muß dann mit dem zufrieden sein, was dafür aus den Tisch zu beschaffen ist. Aber nicht allein in diesen besser gestellten Familien, sondern auch bet den ärmeren Lohnarbeitern bespreche der Mann mit seiner Frau, wie viel die wöchentliche Nahrung kosten dürfe, und gebe ihr dann dazu den betreffenden Thetl seiner Einnahme; auch hier muß es der Grundsatz sein, keine Schulden zu machen und nicht auf einen geträumten Glücksfall zu bauen, durch den sie bezahlt werden könnten. Nun kann und wird man sagen: Verschwendung und Schulden entstehen viel mehr durch die Wirths« hauSausgaben bet den Männern, durch dte Putzsucht bet den Frauen als durch dte Beschaffung der Lebensmittel — aber auch hier wird eher eine Grenze gesetzt, wenn Mann und Frau aufhören, einander und sich selbst zu erheimltchen, was ihm die Restauration, was ihr dte Toilette kostet! Also Alles hübsch aufschretben klarlegen, baar bezahlen — dann wird das Familienleben gefunden, bt' Hans ^irthsckaft geord et werden. Lokales. Gießen, 6. Februar. Heute Nacht mußten mehrere junge Bürschchen wegen zu starken Lärmens auf der Straße in polizeiliche Verwahrung genommen werden — Gleichfalls fand ein eben aus dem Arrest entlassener Mann, welcher acht Tage wegen Bettel und Ruhestörung verbüßt hatte, wiederum Aufnahme in Dem gastlichen HLtel in der Sandgafse. --Bet der heute Morgen abgehaltenen Milch-Revision wurde keine verdächtige Milch vorgefundrn. Vermischtes. Hamm, 1. Februar. In der Nacht vom 29 zum 30 v. M. wurde gegen den Pastor von der Stühlen in Herringen ein Mordanfall verübt. Dte Wests. Ztg. erfährt noch das Nähere, daß der Pastor, welcher inzwischen leider seiner schweren Verletzung erlegen ist, durch einen Schuß, welcher dem Leben seines wachsamen Hofhundes ein Ende machte, aus dem Schlafe geweckt wurde. Als nach etwa einer Stunde sich Geräusch im Hause vernehmen ließ, eilte der Pastor die Treppe hinab, um nach der Ursache desielben zu forschen. Als er die Thür des Wohnstmmers offen fand, wollte er in daffelbe eintreten, ward aber daran gehindert, da dieselbe zugeschlagen wurde. Er öffnete die Hausthür, da er nach dem weitern Geräusche darauf schließen mußte, daß Dte Urheber des Geräusches, welche in der offenbaren Absicht zu stehlen sich den Eintritt in das Haus verschafft hatten, durch das Fenster zu entweichen suchten. Dem Vernehmen nach soll sich im Hause ein wenige Tage vorher an den Pfarrer gezahltes Capital befunden haben, in dessen Besitz die Diebe sich um so leichter glaubten setzen zu können, da sie offenbar den Pfarrer, welcher als Zeuge in der gegen den Pfarrer Davidis schwebenden Anklage vor dem Schwurgerichte vernommen worden war, noch in Hamm vermutheten. Auf den Anruf des Pfarrers ward auf ihn geschossen und sein linker Arm getroffen, er hatte jedoch noch so viel Kraft, sein Gewehr, welches er aus Vorsicht aus seiner Kammer mitgenommen hatte, in die Richtung abzufeuern, wo dem Geräusche nach die Diebe sein mußten. Aus den Blutspuren, welche beinahe eine Stunde weit verfolgt sind, ergibt sich, daß der Schuß sein Ziel nicht verfehlt hat. Der Arm mußte amputirt werden; die Kräfte des 73jährigen aber hielten die Operation nicht aus. Die Uebelthäter zu fangen, hat leider nicht gelingen wollen. Da sie an ihrem schändlichen Beginnen gestört worden, haben sie sich nichts aneignen können. Das Schicksal des allgemein beliebten und allseitig geachteten Mannes findet die innigste Teilnahme. Concert- Verein. Gießen, 6. Februar, lieber das erste Oesterreichische D amen-Quartett, welches kommenden Sonntag im Concertverein auftreten wird, laffen wir noch folgende Recensionen auswärtiger Zeitungen folgen: Die Dresdener Zeitung schreibt nach einem Coneerte im Börsensaale: Die Vorträge dieses Vocalquartetts, zu welchem sich vier junge anmuthige Grazerinnen, die Damen Fanny, Marie und Amalie Tschampa und Marianne Gallowitsch vereinigt haben, boten einen ungewöhnlichen musikalischen Genuß in der Ausführung des sowohl fremdsprachliche Volksweisen als auch deutsche Kunstlieder umfaffenden Programms. Ohne durch besonderes Tonvolumen zu imponiren, sind die einzelnen Stimmen wohl ausgeglichen, von außerordentlicher Reinheit der Intonation und präeis in der Ansprache. Das Ensemble der vier Stimmen, unter denen nur der merkwürdige, orgeltonartige Timbre des Contraalt zuweilen etwas mehr hervortrat ist meisterhaft, von wunderbarer Schönheit das ereseendo und deeres- cendo, int piantssimo geradezu unvergleichlich. Eine wahre Glanzleistung war Wagner's „Nun ist der Tag geschieden" (von Potpeschnigg für Quartett gesetzt) ein" polyphon gearbeitetes Gesangsstück, welches die einzelnen Stimmen in voller Klarheit hervortreten ließ und auf allgemeinen Wunsch wiederholt werden mußte. — Ihre Majestäten der König und die Königin wohnten dem Coneerte bis zum Schluffe bei. Der Nürnberger Anzeiger: Das österreichische Damenquartett nennt sich das erste und bei der Vorzüglichkeit seiner Leistungen glauben wir auch nicht, daß es von irgend einem anderen übertroffen wird. Freilich ist der Vortrag von Nationalliedern nur eine Speeialität, diese erscheint aber mit so tiefem musikalischen und gesangsmäßigen Verständniß ausgebildet und in charakteristischen Auffassung der verschiedenen Volksgesänge so originell und treffend auS- gedrückt, daß sie in dieser Weise auch als Kunstleistung gelten muß. Schon die tiefempfundene Melodie des irischen Volksliedes „Lang' ist's her" schwebte bei der sehr geschickten vierstimmigen Bearbeitung dieses LieDes wie ein zarter Seelenhauch über den Wellen dieser Gesangstöne, die sich befreiet) schattirten Stärkegraden zuletzt im leisesten unnachahmlich schönen Piano verloren. Wir möchten dieser Vortragsnummer Den Preis vor allen übrigen zuerkennen, wenigstens unter den elegischen Weisen. Heiteren Eindruck machte die slavische Polka und der CsarDas, beide Stücke bei ungemein sachkundiger Technik der vierstimmigen Bearbeitung. Eine stimmliche Zierde dieses Damenquartettes ist Fräulein Amalie Tschampa, zweiter Alt. In der tiefen Lage reichen ihre Töne vom kleinen F bis zum kleinen C hinab mit einer Fülle und Stärke, die fast tenormäßig erscheint, ohne dabei an edlem Wohlklange nur das Mindeste einzubüßen. Wir sind überzeugt, daß auch noch tiefere Töne ansprechen und die physische Entwicklung dieser Altstimme zu den phänomenalen Seltenheiten gehört. Theater. Den Freunden des Humors wollen wir die Freitag den 7. Februar stattfindende Aufführung von Kneisel's reizendem Schwank liebe Onkel" warm empfehlen. Die Hauptrollen sind in den besten Händen und „der liebe Onkel" wird von Herrn Lindner I. dargestellt werden. Bürgschaft genug für einen außergewöhnlich heiteren Abend! P. Sctilffäbericlit. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Newyork, 3. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Mosel, Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 19. Januar von Bremen und am 22. Januar von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen._________________________________________________ Handel und Verkehr! Frankfurt, 5. Februar. (Marktbericht.) Der heutige Wochenmarkt war an Feldfrüchten ziemlich licht. Weißkraut, Kohl- und Rothkraut wurde das Stück mit 25—30 Blumenkohl mit 30 50 H bezahlt Der Heu- und Strohmarkt war schlecht befahren. Heu kostete je nach Qualität per Ctr JL 1.80—3, Stroh JL. 1.80—2.20. Butter im Großer 1 Qual. 80 2. Qual. 70 H, im Detail 1. Qual. 90 H bis 1 JL, 2. Qual. 80—90 Ä. Eier das Hundert deutsche 5.50—6, italienische JL 7—8 Handkäse das Pfd. 50 Ganze Erbsen JL 19—23, geschälte Erbsen JL 23—25, Linsen 17—22, Bohnen JL 24 bis 26 per 100 Kilo. Kartoffeln JL 7—8 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 H, Kuh- und Rindfleisch 54—60 H, Kalbfleisch 60—70 Hammelfleisch 54 bis 68 H, Schweinefleisch 70—75 Im Großhandel wird Letzteres das Pfd um 50 H bezahlt. Milchhändler, kleinere Landwirthe erklärten dieser Tage in den Häusern, wo sie ihr „Gespül" für die Schweine beziehen, den seitherigen Preis nicht mehr bezahlen zu wollen, weil sie unter dem Marktpreis verkaufen müßten. Buchenscheitholz 1. Sorte per Cubikmeter JL 10 — 11.05, 2. Sorte 8—9. Tannenscheitholz L Sorte 8—9, 2. Sorte JL 7. Holz je nachdem geschnitten im Großen der Centner JL 1.40—70, im Detail JL 1.80—2. Steinkohlen per Hectoliter JL 2. Tannäpfel per Hectoliter HO H bis 1 JL Lohkuchen das Taufend JL 9. — Hasen verboten, Reh das Pfd 80 — 85 H, Hahnen per Stück JL 1.80—2.50. Limburg, 5. Februar. (Fruchtmarkt.) Roiher Weizen JL 16.30, Weißer Weizen JL 15.50, Korn ,/£ 10.40, Gerste JL 9.25, Hafer JL 5.88, Erbsen —, Kartoffeln JL —, (Durchschnittspreis pro Malter.) ^Wer bürgt mir in meiner Abwesenheit für die Unverletzlichkeit des verschluffes an Thüren, Schranken, Kisten und Kasten?" Die Antwort auf diese im praktischen Leben nur allzu wichtige Frage mochte bis vor Kurzem nicht so leicht sein, jetzt aber ist sie auf da« Beste und Endgülttgste gelöst, durch die von Herrn B. H. Löffler in Frankfurt a. M. erfundenen SicherheitsvorhängeschlÖBser, eine deutsche Erfindung, die alles aus dem Felde schlägt, was Engländer und Amerikaner Aebnliches auf den Markt gebracht haben, welche noch obendrein Den Vorzug der Billigkeit besitzt. Für eine Mark schon kann man ein solches Schloß haben, das kein Schlüssel der Welt zu offnen vermag, während es sich dem Besitzer leicht und bequem auf die bloße Einführung eines ausgezahnten Zapfens erschließt, und dieser Zapfen wird in so vielen Variationen angefertigt, daß jedes einzelne Schloß seinen eigens geformten Schließzapfen erhält. Auch die Größe des Schlosses ist verschieden zu haben in den meisten Eisenwaaren- bandlungen vorräthig und jedem möglichen Bedürfniß angepaßt, so daß Löffler's Sicherheitsvorhängeschloß in allen Fällen Anwendung finden kann. e»e«,Quartett, n Bn vo^ folgende * bm $«k ML -ÄL'L »Mr k *»rtnn>m 8n: l™*'»- a„f bln in' « HE, j,b0i i3"n" "itjmwmm ■ pusten. Sus fctn JfÄfH l'ln 7 ,3l»t>ngen aber JJt Klingen wollen. «lkiguen können. * "nbft die innigste lev'eniaolt: Die Vor- «mimm, die Damen Ulorvilfch vereinigt der sowohl ftemd- rr-mms. Ohne durch sdl auSgegliten, von !. Dar Lisemble der :re Gonrraalt zuweilen rescendo und becreL- war Lagner^S „Nun volvvbon gearbeitetes :tn lieh und auf allzr- und die Königin tat nennt sich das erste j es von irgend eirm nur eine Spttislität, '.fmnbnrg aufrcbilbtt ntH unk trerffnb auf' en ht tiefempfundene icbuftm vimtmwM rein Ärsan^tönr, die »im fymo verloren, -nm, «emgstens unter at der Gsardrs, beide [inr.fi. Sine stimmliche in I.:. Za der tiefen ‘-rr Külle und Stärke, f Aindctze einzubüßen. '1? Entwicklung dieser tdot stattfindende M rann «pfehleu. Die ::r. Herrn Lindner l. «bend! .-iivmtschen Ll-Yd S. ' .-ÄampM Mosch im Zaauar eon ,nrern 8 Mr W* 7 fragt jjJSm* ** ‘Sm»»-»* ' 1 Kf:i® «“ rfäf« t«* * « 11-22. 8» «“A r- •?,» - «•fi( untre ij 7 jo—11-05, u nachdem X ' Sohlen »er *? r ?, rX" 4 gemeiner nzerger Aufforderung. 775) Die Gemeinde Beuern hat Beischreibung des Erwerbtitels für sämmt- liches steuerfreie Gelände ihrer Gemarkung, als Wege, Bäche u. s. w insbesondere folgender Parcellen beantragt: L II. III. IV. V. VI. VII. VIII. IX. X. 1175. 855. 359. 812. 1052. 370. 415. 496. 750. 1209. XI. XII. XIII. XIV. XV. XVI. XVII. XVIII. 136. 20. 12. 14. 13. 24. 5. 788. XIX. XX. XXL 9. 915. 103. Einwendungen hiegegen und sonstige Ansprüche sind, von dem Erscheinen dieser Aufforderung an, binnen 4 Wochen geltend zu machen, als sonst dem Anträge entsprechend die oben bezeichneten Parcellen der Gemeinde Beuern mit Grwerbtitel „Ersitzung" zugeschrieben werden. Gießen, am 3. Februar 1879. Großherzogl'ches Landgericht Gießen. Erdmann. HolzversteiMung in der Fürstl. Oberförsterei Lieh. Im Distrtct Meilbach soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Montag den 10. Februar: Sctzeith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Buchen- 92 205 87 5850 Eichen- 8 59 71 2350 Nadel- — — 14 2460 «spen u.| . 4=20 Weichholzj 4 “ 1520 ferner: 155 Etchenstangen mit 6 Cbm., 43 Bachenstangen mit 174 Cbm. u. 426 Fichtenstangen mit 8^/2 Cbm. Jhllt. Dienstag den 11. Februar: Scheith. Prügelh Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. B ichen- 35 Eichen- — 31 13 60 6 7380 550 Aspen- — 21 10 60 Nadelholz — 6 — 1690 ferner: 17 Fichtenstämme von 15—28 Ctm. Durchmesser und 11 —19 Mtr. Länge mit 772 Cbm. und 1687 Fichtenstangen mit 16i/2 Cbm. Inhalt, zu Bohnenstangen, Wagnerholz u. dgl. tauglich. Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf der Hatten»öder Chauffee cc. 1 Stunde von hier. Lich. den 1. Februar 1879. 716) Wimme nauer, Forstratb- Versteigerung. Montag den 10. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen die zur Co: cursmaffe des Speng» lers PH- Walter von hier gehörigen Maschinen, namentlich: 1 S'cken-Bördel- und Drahteinlegemaschine mit Fa^onwalzen, 1 Kreisscheere mit Gradführung, 1 Rundmaschine mit Räderübersetzung, sowie die verschiedenartigsten Hausund Küchengeräthe, darunter: 1 Schreibjekrelär, 2 Commoden, 1 Sopha, 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank, Tische und Stühle, 2 Standuhren, 1 Bett, Glaswerk, Porzellan, Kleider, Weißzeug u. dgl. mehr, h Ach 1 ®«banblun9tn ,el.t ,,ni9 W? Ä» ru nhsh«. ,ts' tinH y-' vMo dritte» d'" «r J wirb ’l'*6" »< lfl«t I« rinnen a%u< »to. ■ Miet -s d &n ft,'1 ft« sA tzKr- Singor-^.-Tretmaschine . . . ohne Verschluß mit allen Apparaten 779) Einsp Wagen (Halbverdeck), leichtfahrend und gut erhalten, wird zu kaufen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl- Ziesjener Loncert-Verein Viertes Concert Sonntag den 9. Februar 1879, Abends präcis *) 5 Uhr im Clubsaale unter gefälliger Mitwirkung des I. österreichischen Damenquartettsr Fräulein Fanny Tschampa (Sopran I), Fraulein Marie Tschampa (Sopran II), Fräulein Marianne Gailowitsch (Alt I) und Fräulein Amalie Tschampa (Alt II) aus Graz, sowie der Pianistin Fräulein Therese Peters aus Bonn und des Violoncellvirtuosen Herrn Bernhard Cossmann aus Frankfurt a. M. ® tf Die soeben erschienene Nr. 18 enthält: Die Reichenbachs in Rom. Novelle von Sophie Junghans- (Fortsetzung.) — Die erste Fahrt durch das sibirische Eismeer. Von Richard Andree. Mit einer Karte: Die Küsten Nordasiens in den verschiedenen Darstellungen seit der Mitte des 18- Jahrhunderts. — Eine unbekannte Originalausgabe von Luthers NeuemTesta- ment. Von G- Wustmann. — Die Rosen von Steinfurth-. Von H. Lüdicke. Mit 2 Abbildungen. — Geächtet. Roman von M. Gerhard. (Fortsetzung.) — Das Haus Seefahrt und die Schaffermalzeit in Bremen. Von L. Tiesmcyer. — Am Familientische: Ueberrascht. Mit dem Bilde von B. Woltze: „Wo kommt der Helm her?" — Amerikanischer Ho ig. Ein Wink für deutsche Bienenzüchter. — Gesuudheits- rath. Mit einer illustrirten Beilage: Die Berliner Schwindel-Auktion. Mit Origi- nalzeickmung: Der Schwindel:Auktionator. Ein Bild aus den Wanderlagern nach dem Leben. Z Unterricht in der niederen und höheren Mathematik wird für mäßiges Honorar ertheilt. Näheres Grünbergerstr. Lit. B. 151,5. Kaufmännischer Verein. Samstag den 8. Februar, Abends 8 Uhr, musik all sehe Abendunterhaltung im Vereinslocal. 752) Der Vorstand. 54) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, bestehend aus 4 Zimmern und Zubehör ist auf den 1. April eoent. auch früher zu vermiethen. Carl Stückrath. 711) Im Gartfeld sind zwei Zimmer in der 1. Etage an einen ruhigen Herrn oder Dame zu vermiethen. __Näheres bei der Exped. d. Bl.________ 740) Ein schöner Laden, worin seit 3 Jahren ein Kleidergeschäft mit bestem Erfolg betrieben worden, ist anderweit zu vernuethen, eoent das Haus zu verkaufen. Wildhändler Ebel, Marktstraße. 1>. Handwerker-Nähmaschinen: Singor-Mediurn-Maschllie........... Singer-Titania- „ Grover & Baker- „ Hercules* , ...... ... Elastic-Maschine, in 3 Größen, zu «X 130, 150 und . . Elastic-Beckdraht-Maschine Mansfeld’sche Dreifchetbenrnaschine für Schneider . . . do. Säulenmaschinen für Schuhmacher . . . Nähmaschinen-Zwirn, Seide, Oel und Nadeln. Werkstätte für Reparaturen. Wermiekhungen. 788) Der zweite Stock meines Hauses zu vermiethen. G g. S t i e l e r, Grünbergerstraße. 768) Das von Herrn W. Max seither bewohnte Logis am Ludwigsplatz ist vom 1. Mai ab zu vermiethen. A. StoUmer. 767) Die Parterre-Wohnung in meinem Hause im Gartfeld, bestehend aus 7 Zimmern, Küche nebst Zubehör, ist auf 1. Mai zu vermiethen. W. Schäfer. 786) Wohnung zu vermiethen bei Dr. Gaquoin. 210) Zu vermiethen ein Familienlogis (3 Stuben, 2 Kammern, abgeschlossenen Vorplatz, Küche u Zubehör) bei ________________ Prof. Thaer. 545) Eine Familienwohnung zu ver- miethen bei Kerd. Felfing, Neuenweg. Domino, Z ö p/>, hoeken9 Berueken«, Barle u. s. w. werden billigst verliehen bei (770 Bal. Reuter, Faiseur 782) Ein Mädchen für Küche und Hausarbeiten sucht zum 3. oder 25. März Frau Auguste Mayer, _____________ Neue Anlage C. 43. 319) Lumpen, Werg, Flaschen und Zeitungspapier kauft Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 498) Ueberziehen von Schirmen und Reparaturen an denselben werden rasch und billig ausgeführt. I. Writzenkorn, Krem. 731) Von einem einz Herrn 3 Zimmer part. oder 1. Stock, in guter Lage zu miethen gesucht, am liebsten möblirt. Näheres in der Exped. d. Bl. 722) Ein junger Mann (Einjähriger) sucht per 1. April eine freundl. Wohnung in der Nähe der Kaserne, womöglich mit ganzer oder theilweiser Verköstigung. Gefl. Off. mit Preisangabe vermittelt d. Exp. d. Bl. F e Vermischte Anzeigen. 769) Ein solides Mädchen, welches bürgerlich kochen kann und die Hausarbeit gründlich versteht, sucht Stelle bei einer ruhigen Familie. Näheres zu erfahren in der Exped. d. Bl. 281) Getragene Kleider, Stiefel, altes Geld, Gold und Silber, Antiquitäten, Oel- gemälde, Zinn rc. kauft Louis Rothenberger. Neuenweg 193. 783) Am Montag Abend ist vom Lindenplatz an bis zur Restauration Stern ein goldner Ring verloren gegangen. Der redliche Finder wiro gebeten denselben Segen eine Belohnung bei der Expedition . Bltts. abzugeben. do. do. ... mit und Wheeler & Wilson-Tretrnaschine „ ii Singor-H.-Hanbmaschine . . ohne H mit do. do. . . mit und Rhenania- do. . . ohne mit Columbus- do. . . u ,,