chichener Anzeiger AMP. uti Amtsblatt fit hm Kreis GW«. " * - ------------------------------ PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlchn. «eda-tt-NSkmreaur \ «4uIftro^e B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährUch 2 Mark 50 «rpeditionsburesur f w lanb Ä-ai, 4 D-cbr. Unterhaus. Der Handelsmiutster legt E-s-kem. , , ; k- mpa^naeiunci der Geltung des Handelsvertrages mit Frank« W?IC' hTü ttrntoüorilÄe Sicherung der Handelsbeziehungen mit Deutschland, "E Beide 'S' Ausschuss- zu brin9. Postlio» im 1874: »Bedürsniß'Zuschüffeurid “8OoOU^f b°'E« 'ür -imn n'U-n^°.h°M-NoBsch-^^ ^st-n G-Halt "'7ß»kTH^U°°bi^rn°Su7m?wird'T Art d sodann^ für die Alikatholtren-Gemeinschasten u. s. w., für die leKeren X ‘Si-SSSÄ" S"Ä«. -.dd.. russischen Grenze läuft ein Weg, der metstentheils von den Russenauf «ihren Patrouillengängen benutzt wird. Liegt auf der ^ci puffen gar einige Hundert Schritte in unser Land hinei. ™ ,, Tei=rt sße< D MMMZW s s sstwf&m sä» DWWWWV MWMWM S! und die Sache im Guten geschlichtet wurde. England. o „s„„ 3 D-ebr Der Ort, w° die Uniform des verstorbenen Nrin.en Lou" Napol^n im Zululande -msgefuuden wurde, war ein Staat Sßilnjen l ö Affegais durchbohrt. Der Zulu, welcher s ti. ®,,.w w..* «•»»“»• -•* »*• später bei Mundi getödtet. ———— — zDie russische Diplomatie. ßrfi Vor ruistiche Gesandte bei dem deutschen Kaiserreiche, Herr c5.ttÄ«»Ä«S -»»»««SS; t ®* tiofeit seiner versönltchen Beziehungen zum deutschen Reichslanzter m ^erun U -n nü heüt ist Herr S ab n ur °w bereits zum Nachfolger des Herrn n Oubr l als Botschafter Rußlands am Berliner Hose ernannt. jeB nur Ä I ck- aeweken D e Erfolge des Fürsten Bismarck in Wien haben auch in ^L««veLSwL £» fächlich"wtrd G°r7,chaT' in "eine Sitton gebrach?" die ihn' unschädlich 2? ÄÄ» 1 a„8magm, iS ein ßnbe gemach^ noch Graf , ö f f! ‘ rLin) Drloff in Betracht. Graf Schuwaloff besitzt MWUZMMZ MWLWWM MMWJZW Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenr. «ureau. Berlin, 4 D-c-mb-r L nehmigt. nimmIn der Fortberathung des Etats Rechtsanwal e m zweiter^Lesungi ohne (zu den geheimen Ausgaben im Indes Ministeriums, des Innern wnd dieZentrums (W.ndthorft aus- teresse der PoIizei120,000^.)geg ^Enehmiat- Auf eine Anfrage Röckeraths genommen) und der Fortschnttsp rtei Semhnig Binder, erklärt der bezüglich der Handhabung des^Gefetzes, m ^enn verwahrloste Kinder Minister Eulenbur-g, es sei durchau z m^n 6 Strafanstalts-Verwaltung, "N Sinn- der Verschärfung. „ smnhnTitäten des Strafvollzuges, verlangt Sonderung ber PoÄÄnSJ«« — Ä» 3üÄ" groÄ?» lichen 3Wi0nn0Wr»*8ci^nwCT«gM® Abführungen Uechtritz's und Sttoster'S Anwendung der Jsolirhafü G tO-r^enbe System der Gefängnißarbeit. Wmdthorst ääääSSäsäs weiterer unerheblicher Debatte das Kapitel genehmigt. Mchste Sitzung morgen. ermächtigt, die «erttn, Anwesenheit des dänischen Köntgspaares die'Mrtw b« ®eA«nb von V-rhaudiung-n gew-!-n und hi-r von die Wtlscnflag .9 u g beschlagnahmten Vermögens des ehemaligen I maßgebender Sette o z g ftpfUmnitP Grklärunaen abgegeben worden seien, Ä-t P.r Deutschland. A Mainr 3 D-cbt. Das „Mainzer Journ." - und °hn-w°sml- •fe 55*ä!5S Ä».»- «■»-*«-*; %'Ä MS5! d-s 6entrumS beantragten CtaJ«^ »M «; * » darin von einem g-nden Postens ^Yals G-M ürdmal.ka,h°ltsch-n B.schos R-m- ^^ebS\n^W "iSSs'tr ä—= ?=s -ZWMZMM WM-MMM ’ä“ «°>.' i* f($.Teibt sich richtig informire. Do- ist sehr leicht, .ndeiten vor. Bewe Voriagru ranr yeyl tn Worms (nattor.alKberalJ mit 7200 Stimmen zum Reichstags« Abgeordneten gewählt; der ultramoutane Gegencandivat Hofgerichtsrath Frank (Darmstadt) erhielt 1170 Stimmen. Paris, 4. Decbr. Die „Agence Havas" meldet aus Buenos-Ayres vom 3. d. Mts.: Das chilenische Geschwader blokirt Arica. Die chilenische Armee schlug die alllirten Truppen Perus und Boltvias bei Taracapa vollständig und nahm letztere Stadt ein. Petersburg, 4. Decbr. Der Minister des Innern entzog der Zet- tung ,.Molwa" das Recht der Jnseraten-Aufnahme. London, 4. December. Die Morgenblätter sprechen sich mit Entrüstung über das Attentat gegen den Kaiser von Rußland aus und geben ihrer herzlichen Befriedigung über den Mißerfolg Ausdruck. — Die Schwur- genchts-Verhandlungen gegen Davitt, Killen und Daly werden am 11. ds. stattfinden. Paris, 4. December. Ein Schreiben des hiesigen chilenischen Gesandten an den hiesigen chilenischen Consul erklärt, daß die Regierung Chilis bezüglich der gegenwärtig von ihr besesienen Lager von Guano, Salpeter und Soda keinerlei Verträge oder Bestimmungen anerkennen werde, welche erst nach der Kriegserklärung zwischen Chili und Peru perfekt geworden seien. Eine zweite gleiche Erklärung bezieht sich auf die Bolivia gehörigen Besitzthümer gleicher Natur. — Deputirtenkammer. Eine von D6ves beantragte, von der Regierung acceptirte Tagesordnung wurde mit 243 gegen 107 Stimmen angenommen. Die Rechte enthielt sich der Abstimmung. Petersburg, 4. Decbr. Der Kaiser ist heute Nachmittag 23/4 Uhr wk hlbehalteu hier eingetroffen, von den versammelten Volksmaffen und den im Spalier aufgestellten Truppen enthusiastisch begrüßt. Der Kaiser begab sich im offenen Schlitten nach dem Winterpalais. Berlin, 4. December. Dem Dankgottesdienste in der russischen Bot- schaftskapelle wohnten als Vertreter des Kaisers die Generale v. d. Goltz und v. Radziwtll und Seitens des Auswärtigen Amtes Graf Stolberg und v. Radowitz bet. Wien, 4. December. Die „Poltt. Corresp." meldet aus Konstanti- - opel: Die Pforte beabsichtigt, sich im Namen der Humanität an die Mächte zu wenden, um deren Aufmerksamkeit auf die Lage der durch die bulgarischen Behörden an der bulgarischen Grenze zurückgewiesenen mohamedanischen Flüchtlinge zu lenken. — Der französische Botschafter verlangte von der Pforte das Exequatur für 20 für Egypten ernannte französische Consnln. Petersburg, 4. Decbr. In der Begleitung des Kaisers bei seiner Ankunft befanden sich die Minister Graf Adlerberg, v. Giers, Graf Wiljutin, Possiet und General Drenteien, der deutsche Militär - Attache von Werder und das übrige Gefolge. Am Bahnhof empfangen von den hier anwesenden Mitgliedern der kaiserlichen Familie und enthusiastisch begrüßt von einer zahllosen Volksmenge fuhr der Kaiser in einem zweispännigen Schlitten, gefolgt von einer glänzenden Suite zuerst zu kurzem Dankgebet nach der Kasan'ichen Kathedrale und dann nach dem Wtnterpalais. Trotz der scharfen Kälte w r eine unzählige Menschenmenge, welche den Kaiser mit nicht endenwollenden Jubelrufen begrüßte, vom Bahnhofe bis zum PalatS versammelt. Im Wintergarten waren viele hohe Würdenträger und Damen vom Hofe zur Begrüßung anwesend. Gleich nach der Ankunft des Kaisers fand in der kleinen Kirche des Wtnterpalais eine Dankmeffe statt, an welcher der Kaiser, sowie alle zur Reisebegleitung gehörenden Personen noch in den Reisekleidern theilnabmen und außerdem alle Mitglieder der kaiserlichen Familie und zur B'grüßung erschienenen Personen beiwohnten. Der Kaiser sieht trotz des Ereignisses in Moskau frisch und munter aus. Die Stadt hat festlich geflaggt. Lokales. Gießen, 5. December. sC o n c e r r v e r e i n. Fortsetzung zu Nr. 281.1 (harten tt'it nun somit in der Person des Frl Dora Schirmacher eine vorzügliche Pianistin und tn dcr des Herrn Robert Hausmann, welcher tn der Berliner Singakademie mit Joachimi, de «bna und Wirth die berühmten Quartett-Abende bildet, einen ausgezeichneten Violoncellisten so wird der bet Weitem größte Thetl des musikltebenden und mustkverständlgen Publikums mit bodem Vergnügen dem Wiedererscheinen des Grazer Damen-Quartetts entgegenseben. Nur für dtejemgen Concertbesucher, welckcn das Auftreten dieses Quartetts neu sein sollte, oder für d,e, welche sich über die Bedeutsamkeit und Wesen desselben noch in Unklarheit oc^er Befangenheit befinden sollten, sei mitgetheilt, daß genanntes Quartett sieb nur in den ersten und feinsten Concertkrriscn bewegt und daß cs nach den Kritiken der betreffenden guten Zeitungen „die höchsten Erwartungen übertrofftn und bie strengsten Ansprücvc befriedigt bat " So schreibt das „Leipziger Tageblatt" von einem Gewandhausconcert: JU8enbl!$en Sängerinnen leisteten bei glockenreiner Tonfülle und tief poetischer Auffassung ihrer gefuhlcinnigen Vorträge geradezu Vollendetes. Es ruht ein Frühlinaßhauch aut diesen frischen jugendlichen Stimmen. Das Publikum wurde denn auch mit jeder Nummer dcr steterlschen Nachtigallen immer wärmer und begeisterter; zum Schluffe äußerte fi* dies- laute Begeisterung durch «ine förmliche Ovation. Eine wettere Leipziger Kritik lautet: 3)16 J?ot"ä8c fanden zumeist aus Volksliedern verschiedener Nationalitäten indessen zeigten die Künstlennnen durch die vorzügliche Ausführung eines Menvclssohn'schen Quartetts und zweier, aus,berühmten Schumann'schcn Sololiedern sehr gut arrangirten Quartette dok ihnen auch dcr höhere Musikstil geläufig ist. Herrlich erklingt der Sopran des Frl Fa'nnv von ungewöhnlicher Tiefe ist der Alt des Frl. Amalie Tschampa, von welcher wir bäusiaer sogar das tiefe D hörten; vortrefflich dikcret und wo cs sein muß mit Ausdruck ftnaen auck bk beiden Vertreterinnen der Mittelstimmen. Das exacte Zusammengehen, die Reinheit der Intonation, die feinen Schattirungen in den Stärkegraben, das äußerst zarte Piano sowie endlich auch der ausdrucksvolle und schlagfertige Vortrag in allen von den Damen aesunacnen Quartetten verschiedenster Art, alle diese Eigenschaften sind sehr zu loben und verleiben dem Unternehmen wirklichen Reiz. Stürmischer Beifall nach allen Vorträgen und mehrfache j5et- vorrufc wurden den anmuthigen Künstlerinnen mit Recht gespendet. Die „Dresdener Zeitung" schreibt nach einem Concerte im Börsensaalc unte- Anderem: ' 11111 Ohne durch besonderes Tonvolumen zu imponiren, find die einzelnen Stimmen wobl ausgeglichen, von außerordentlicher Reinheit der Intonation und präcis in der Ansprache 1 Das Ensemble der vier Stimmen, unter denen nur dcr merkwürdige, oraeltonartiae Timbre des i Eontraalt zuweilen etwas mehr hervortrat, ist meisterhaft, von wunderbarer Schönheit da« ! aefccenbo und decrescendo, ,m pianissimo unvergleichlich. Ihre Majestät der Könia und die i Königin wohnten dem Concerte bis zum Schluffe bei. 8 j Diesen Reccnsionen könnten wir noch sehr viele ähnliche anreihcn, was um so rw,cklns-r 1 eifdeinen durfte, als einem großen Thelle der Concertbesucher die künstlerischen Leistungen der • Damen aus dem vor,gen Vcreinsjahre wohl bekannt sind und es wird wobl nicht veraessen : pm, Daj bei dieser Gclegenkuit die Aufnahme von Seiten des Publikums eine äußerst warme der Beifall aber ein so rauschender war, daß er wohl kaum Überboten werden konnte Dies mag wohl der Hauptgrund sein, weßhalb der verehrl. Vorstand des Concert-VereinS auch für diesen Winter — undwie wir von competcnter Seite hören einstimmig und ohne Widerrede - bas Auftreten des Quartetts beschloß und zu ermöglichen suchte. w h tn au6s,6T°^r •“* Literarisches. — Hebet das in diesen Tagen bei E. Roth tn Gießen erschienene „Stenographische Wappen schreibt unter anderen Autoritäten Herr Dr. H. von Ritgen, Geheimer Baurath unv Professor in Gießen: "Herr Otto Bergen, welcher durch seine geistvollen stenographischen Bilderbogen und Zeichnungen sich selber und der von ihm geübten Kunst schon so viele Freude erworben hat bietet den Stenographen aller Systeme ein von ihm entworfenes bedeutsames Tableau, welches man mit Recht als ein allegorisches Wappen der Stenographie betrachten kann. . S)nd der strahlenoe Siern als Symbol des aufblitzenden Gedankens, die geflügelt« Glocke als Symbol des flüchtigen Wortes und die geflügelte Hanv des Stenographen schon langst als von ihm herrührende ansprechende Darstellungen zur Geltung gelangt, so gibt gegenwärtiges Tableau außer dem Wappen zugleich in zierlicher Umrahmung die wohlgelungenen Porträtes der namhaftesten Begründer stenographischer Systeme, und ferner in neun Feldern 8 zc i cnunA bcT Stenographie in ihrer Thätigkeit und ihrer Verwerthung für das Leben, repräsentirt durch geistreich erfundene und trefflich gezeichnete Gruppen von Genien und Kill- dern, so daß sich unser Auge und Sinn gleich sehr daran erfreuen. Auf diese Weise wird das in vorzüglicher Lithographie und tn harmonischer Farben- st/bung ausgefuhrte reiche Blatt der schönste Schmuck für das Zimmer des Stenographen und für die Versammlungsräume der Freunde der Stenographie werven." darüber^ "Monatsblätter des Gabelsberger Stenographen - Vereins" in AugSburg berichten ...... Es stellt sich das in prächtiger Weise ausgeführte Dilv als eine reich ausgestattete illustrirtc Geschichte der Stenographie überhaupt dar, es gibt in derselben Objectivität die Allem, was an sich schön und gut ist, gerecht wird, dem ganzen einen friedlichen Charakter' und darauf legen wir das Hauptgewicht. Das Bild ist eine schöne Zierde für das Zimmer eines jeden Stenographen, schreibe er nach wem er wolle, und es ist ein neuer Beweis für die Großartigkeit der Anschauungsweise des Zeichners. Wir wiffen recht wohl, daß Bergen für Gabelsberger all' seine Kraft einzusetzen stets bereit ist; wir verargen cs ihm aber nicht nur nicht, sondern wir danken es ihm, daß er mit so-großem Geschick «in Gebiet bebaut bat, auf dem in friedlichem Wirken zusammenzutreffen, allen Stenographen ermöglicht ist. — Nach unserer Ansicht hat Bergen seinen bisherigen Schöpfungen mit dieser Leistung die Krone aufgesetzt! Dr. Thadd. Rueß, Professor. ^^^^^^^"^^^^^u^ieinerfußhohenDeckcüberzogeku^Wirre^n "bei dttftm Anlaß auch das mildthatige Gefühl für unsere kleinen gefiederten Freunde an. Wenige Brosamen uno Abfalle der Küche auf einem vom Schnee befreiten Plätzchen binqestreut, erhalten uns dv- selben Namentlich könnten sich unsere Kleinen täglich das Vergnügen bereiten. Darum also • „Gedenket der hungernden und frierenden Vöglein im Schnee!" — 8ür die „Volksküche" gingen weiter bei uns ein: H. G 3 JL, Frau Souiie Peppler 10 Jt, Otto Kempf 15 Mannkopf 3 JL, Stertor auf der Hardt 10 JL A. Er. J4, 8. 3oft B. O. 2 H. K. 5 JL, Ph. 5 Jt, Helfrich 4 grau Hofrath l <*' & H"nemann 10 Jt, M. H. M. 4 JL, Dr. Rosenberg 10 JL, Heinr. Haustein nn8‘ Mendel,ohn 5J6, Fr. K- 11 <.*L 70 Sparpfennige eines Studenten 1 JC. 26 & 9t N. 20 JL, H. Hochstatter 5 Jt, E- P. 5 Summa 148 JL 96 H, mit den in letzter Nr. qutttirten 839 JL 30 H nunmehr 988 Ji. 26 B Vermischtes Darmstadt, 2. December. (Psstpersonal-Nachrichten-1 1) Angestellt ist der Post Assistent Hämmerle m Pfungstadt als Postverwalter; 2) versetzt sind: der Postkassirer Schreiber von Halberstadt nach Gießen unv der Postsecretär Kaminski von Offenbach a. M. nach Breslau. .~ ®‘cn ij!n9er ®^emann von 80 Jahren erschien betrübten Sinnes vor dem FricbenS- rtchter des 15. Rayons von Obeffa unb klagte über da« leichtfertige Wesen seiner 75jährigen Gattin, die er 4 Wochen zuvor geehelicht hatte. Er bat in bewegter Rede den Friedensrichter, er möge doch dre Frau zu Frieden und Eintracht bewegen, sie laufe den ganzen Tag mit ihrer Tochter, von deren Existenz er vor dcr Ehezeit nichts geahnt, in der Stadt umher und verweigere außerdem, ihm 400 Rubel zu zahlen, die sie ihm versprochen hätte, auch könne er die Rückerstattung eines ihr vor der Trauung gemachten Darlehens von 40 Rubel nicht entoinacn Der Friedensrichter wies den Alten mit seiner Beschwerde ab. 8 8 ' Handel »,ed Berkedr. Gießen. 4. December. Der am 2 und 3. d. Mts. abgebaltene Markt war in Folge ber kalten Witterung nicht stark befahren. Nufgetriebrn waren 374 Stück Rindvieh und 52 Stück Schweine und war der Handel mit Großvieh lebhaft, dahingegen Kälber billig. Nächster Markt Dienstag, den 16 b. Mts., letzter Viehmarkt in bitfem Jahre. Limburg, 3 Deeember. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 18.60, Weißer Weizen Jt.—.- , Korn JL 13.60, Gerste 10.75, Hafer, JL 6.60, Erbsen JL Kartoffeln JL —. (Durchschnittspreis pro Malter.) HauöwirthschaftlicheS. Unter den vielen Präparaten, welche als Ersatz für Kaffee auf den Markt gebracht werden, nimmt unstreitig der von der Firma Gebrüder Behr in Cöthen fadrizirte Gesundheitskaffee einen hervorrageiiden Platz ein, da derselbe nach dem Gutachten des vereideten Handels-und Gerichts-Chemikers Dr. Ziurek in Berlin, sowie ärztlicher Autoritäten nur aus nahrhaften, der Gesundheit nicht nach- theiliaen, namentlich nicht aufregenden Bestandtheilen zusammengesetzt ist und sich durch besonderen Wohlgeschmack auszeichnct. Der „Gesundheits-Kaffee" enthält unter den tm Wasser löslichen Stoffen nahe an 70 Procent eigentlicher Nährstoffe, sowie auch einen bedeutenden Procentsatz von Stoffen, welche zur Knochenbildung notwendig sind, und ist besonders allen Personen, welchen der Genuß des indischen Kaffee's ärztlich untersagt ist, zu empfehlen. — Die Fabrikation steht unter immerwährender Controle des Herrn Dr. Ziurek und bietet dieses genügende Sicherheit für die correcte und gleichmäßige Zusammensetzung dieses wirklich empfehlenswerthen Fabrikats. — V Unseren Lesern wird wahrscheinlich schon die originelle Annonce ausgefallen se,n, welche ein durch eine Eichhörnchen-Abbildung verschlossenes Briefcouvert darstellt unb eine Ankündigung des Central-Verlages von Unterrichts- und Beschäftigungs- Material (Dr Richter) Leipzig, bezweckt, wonach dieser Verlag einen illuftrirten Weih- nachtskatalog schöner Geschenke für die Jugend gratis versendet. Heute zeigt diese Firma bereits an, daß sie die Aufträge wegen Ueberhäufung nur successive ausführen kann. Es ist dies eine erfreuliche Vorbedeutung für das Weihnachtsgeschäft, und wollen wir wünschen, daß dieser Aufschwung sich auf alle Branchen erstrecken möge, welche ihre Hoffnung auf die Geschenksaison setzen. Sehlfifeberieht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Llovt <6. W. Dietz in Gießen. Baltimore, 1. Dec. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Baltimore, Capt. H. HcllmcrS, vom Nordveutschen Aoyd in Bremen, welcher am 12. Novbr. von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 7. December. Georg Spieß, Neustadt. Friedrich Hennings, SeUersweg. Ernst Wallenfels, Wallthor. Kirchliche Anzeigen der evangelischcnGemeinde suGiehen. Gottesdienst: Sonntag den 7. Deeember. (2. Advent.) MorgenS: Pfarrverwalter Schöner. — Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäfte für die Woede vom 7. bis 13. Deeember besorgt Pfarrer Schlosser. Die 8" «t6en »«d» Ed-°d- f ! Gießen Pech Indem ich gesc werk auf^eben, Mittwoch di Vormtti Mm tot »M« toi-iberN Wahres Mg a LMM- sestgese gamftag »t Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag , Samstag । Dienstag - Mittwoch Samstag » Dienstag n Mittwoch m sow Samstag de Dienstag „ Mittwoch n Donnerstag „ Samstag „ Dienstag „ Mittwoch M Donnerstag „ Samstag n Die Interesse^ Äbie Zah ang m n Vorzeigung der legitimiren. Zugleich wird! Donnerstag falle Jnterestenden der die übrigen Zahl bestimmt sind. Die Herren 2 Wt, dieses in i Miche Weift bett ben 28. Der Rechner ber K vachfolgende ® Behausung gegei t 38. eine letzen, alS: 1 starkes fpännig grs ; einjpännige 1 ttchännige allem Zuges 1 ^"fpänntges Thatseagesch! 1 APänniats 1 Ntten, ii c2\150 «5 \ Slaöiere(eiJ E'che Tische u< Mdigir 8 iS®** Soft j, * M Man. dem Friedens- ZLL ”ü Ihn und ver- bf?U*J6nne « die »Uo 5*",8,«iie 'N letzt,r J«ilbn6°jen und 'Ude erworben bat. ® «Wmh, vieltes ann. ?• geflügelt» Stenographen schon । 9dRt, so gibt w Woblgelungtntn tr m neun Feldern unS für da« Leben, ©enien uni #in- n»°mi