Ul fallen 1879. ög verbunden, elbst angekauft mittag [| Uhr. von Morgens 9 4. Tag 20 Pfg, len zu 1 Mk, lung, sind von j ming, Ludwigs-! des Giessener \ I-Vereins haben 1 re gebeten, ihre Machmittag von 'er Kapelle des cren besondere$ r lerselben 9 Lbr (5667 ! bewährt den Be- ; ° Billet innerhalb ! bezügliche Eisen- rden ist. 8 Ml;r: f cf. §. 14 » ^urnwort. , fieruflfls- wfA *}Sfc 4,178,163.- 6,000,000.-1 tn werden proB Sam. Lü*6"*. Th Kümmel- G. Löwenberfl- . 1 Becker V ■ Lud. K°lb Nr. 206. Freitag den 5. September 1879. Meßmer "Anzeiger Anjeigk- nnii Amtsblatt für bea Kreis Gießen. ..»...ar. „ ___ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringer lohn. <^eMtion»6u«Wt ) Schulstr.ß- s. I«. Erscheint lägttch mit Ausnahme des Montags.__________Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart so Pi. Amtlicher Theil. Lehver-Conferenz des Conferenz-Bezirkes Lich-Hungen Dienstag, 9. September, Morgens 10 Uhr in Hungen. Gießen, den 3. September 1879.________________________________________Büchner, Kreisschulinspector._________ Das Großherzogllche Steuer-Commissariat Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Bezirks. Nach Verfügung Großh. Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für Steuerwesen, ist das Porto für Hin- und Hersendung der Gewerbspatente von den Interessenten zu tragen. Wir verfehlen nicht, Sie hiervon in Kenntniß zu setzen. Gießen, 4. September 1879. Großherzogl. Steuer-Commiffariat Gießen. S ü f f e r t. und Anhalt'.schkil Eisenbahn in die Verstaatlichungs-Projecte ,st ebenfalls vor läufig nur ein Schreckschuß, da die Regierung selbst nicht ernstlich meinen kann, diese beiden Angelegenheiten für die bevorstehende Landtagssession spruchreif zu machen. Für das Schicksal dieser Verstaatlichungs-Projecte wird ganz unabhängig davon, ob sie spät oder früh in Angriff genommen find, allein die Stellungnahme entscheidend sein, zu welcher sich das Abgeordnetenhaus bezüglich der älteren Projekte versteht. Die parlamentarischen Chancen der Etsen- bahnankaufs-Verhandlungen sind aber ebenfalls in letzter Zeit keineswegs gewachsen. Direct zustimmend haben sich in den Wahlprogrammen zu der Bismarck'schen Eisenbahnpolittk nur die Neu- und Freiconservativen ausge- sprechen, während die Zustimmung auch der Altconservattven aus der „Kreuz- Zeitung" tndirect gefolgert werden konnte. Aus national-liberalen Kreisen erfahren wir dagegen, daß die Urheber des am 24. v. Mts. Hierselbst vereinbarten Wahtprogramms mit der verklausulirten Erklärung in Sachen der Elsenbahnsrage trotz der Zusage einer unbefangenen Prüfung der betr. Vorlagen gewillt sind, die Btsmarck-Maybach'sche Eisenbahnpolitik keinen Fußbreit zu unterstützen, da sie den Vorbehalt gemacht hatten, die finanzielle Leistungsfähigkeit des Staates nicht beeinträchtigen lasten zu wollen, andererseits jedwede Erweiterung des Stoatsbahnnetzes nach den letztjährigen Ergebnisten der Budgetprüfung eine Schmälerung der staatsfinanziellen Actionsfähigkeit darge- than hat. Mit dieser Haltung der National-Liberalen würden die Dinge so liegen, wie fie während der wirthschafts-polittschen Campagne im Reichstage sich gestaltet halten, daß das Centrum auch in der Eisenbahnfrage den Ausschlag zu geben in der Lage ist, mit dem einzigen Unterschiede, daß in diesem Falle der Uebertrttt zu dem Regierungsstandpunkte noch unvermittelter wäre, als in der Zollfrage. Jedenfalls haben vorläufig weder die Eisenbahn-Acttonäre, noch die Eisenbahnverwaltungen Veranlastung, gänzlich entmuthigt zu sein und sich kopfüber in die Verhandlungen über die Offerten der Regierung zu stürzen. (Berl. Tgbl.). — Thätlickkeiten eines Gatten gegen den anderen Theil, welche an und für sich nicht gesundheitsgesährdenv sind, ja, nicht einmal einen Schmerz verursachen, die aber mit Rücksicht auf die Individualität des angegriffenen Thetles mittelbar desten Gesundheit erheblich gefährden können, berechtigen nach einem Erkenntniß des Ober-Tribunals, 1. Senat, vom 10. Januar 1879 den angegriffenen Gatten zur Ehescheidungsklage. Ein Kaufmann, welcher mit seiner ungemein nervösen und kränklichen Frau in Unfrieden lebte, ergriff eines Tages einen Toilettenspiegel und schlug mit demselben der Frau auf den Kopf. Obwohl die Gewalt des Schlages durch den falschen Haarwulst — man sieht, auch die Einlagen können Segen bringen —, gegen welchen er geführt worden, abgeschwächt wurde, so daß die Frau einen kaum merklichen Schmerz erlitt, so sank sie doch aus Schrecken über den Gewaltact ohnmächtig zusammen und erholte sich erst allmählig wieder. Auf die Ehescheidungsklage der Frau wegm gesundheitsgefährdender Mißhandlung wurde vom Appellations- gertchte die Ehe getrennt und der Mann für den schuldigen Theil erklärt. Auf die von ihm dagegen eingelegte Nichtigkeitsbeschwerde wurde vom Ober- Tribunal die vorinstanzliche Entscheidung bestätigt. Die cholerischen Ehemänner mögen sich also darnach richten. — Dieser Tage ist in München der „Stenographische Bericht über die Conferenz von Delegirten deutscher Gewerbekammern" ausgegeben worden, welche bekanntlich am 4. und 5. Juni dort tagte. Hoffentlich erscheint auch ein stenographischer Bericht über die Tagung von Delegirten der sog. deut- schen Handwerkerpartet in Bremen im Druck, welch' letzterer noch weit mehr als ersterer zur Kenntniß der Oeffentlichkeit bringen würde, wo hinaus die verkappten und nicht verkappten Zünftler eigentlich wollen. Noch hat die von Hamburg aus in Scene gesetzte Agitation bei dem Gros des deütsche'n Handwerkerstandes keinen Anklang gefunden, aber wenn es ihr gelingt, mit ihren chimärischen Verheißungen auf einen gesicherten 'Nahrungsstand rc. die Köpfe zu verrücken, dann nimmt sie einen für das Gesammtwohl äußerst gefährlichen Deutschland. Berlin, 1. Septbr. Die „Voss. Ztg." schreibt: „Auf dem kürzlich in Wien abgehaltenen „internationalen Saatenmarkte' ist bis zu einer gewißen Evidenz festgestellt worden, daß die diesjährige Ernte so mangelhaft ausge, fallen ist, daß sich mit geringen Ausnahmen alle Länder Europas in der Lage befinden, größerer oder geringerer Zufuhren von Brodstoffen zur Ernährung ihrer Bevölkerung zu bedürfen. Verhältnißmüßig am besten scheint sich das Resultat der Ernte noch durchschnittlich in Deutschland herauszustellen. Wenn wir uns nun lediglich auf den deutschen Standpunkt beschränken, von den Bedürfnissen anderer Länder ganz absehen, so ergibt sich das bemerkenswerthe Resultat, daß diesmal der sog. Kampfzoll, den wir an der Ostgrenze eingerichtet haben, um Rußland für fein Prohibitivsystem zu strafen und dem Freihandel wenigstens mit Deutschland geneigt zu machen, vollkommen unwirksam sein wird. Rußland hat in diesem Jahre eigentlich nichts über seine Grenzen zu exportiren, es wird vielmehr froh sein müssen, wenn es ohne Zufuhren von Außen her wird durchzukommen im Stande sein. Der Zoll wird unter solchen Umständen auch nichts einbrtngen. Ebenso werden aber die inzwischen angeblich oder wirklich von Seiten der russischen Regierung getroffenen Maßregeln nutzlos gewesen sein, soweit sie bezweckt haben, den Export russischen Getreides von der preußischen Grenze ab und um dieselbe herum tn die kleinen russischen Häfen zu leite», welche man gern in große Welthandelsplätze umschaffen möchte. In jedem Falle aber sind wir in Deutschland diesmal, da der gewohnte Zuschuß an Getreide, den wir aus Rußland beziehen, ausbleiben wird, darauf angewiesen, unfern Bedarf anderswoher zu decken, und daraus folgt, daß unsere Ostseepädte sich diesmal über die Stockung ihres Handels damit trösten können, daß es auch ohne den Kampfzoll nichts zu handeln gegeben hoben würde, als was das nächste Hinterland dieffeits der Grenze etwa an das Ausland abgeben kann. Der Schwerpunkt des deutschen Getreidehandels mit dem Auslande wird also im kommenden Jahre, besonders da auch Oester- reich und Ungarn nichts abzugeben haben, in den Westen und Süden von Deutschland verlegt werden, wo immer auch unter den am meisten normalen Verhältniffen der größte Bedarf sich naturgemäß zeigt, weil sich dort die brod- effende Bevölkerung im stärksten Maße zusammengedrängt findet. Die gegenwärtige Conjunctur gibt der amerikanischen Getreideproduction und dem amerikanischen Handel mit Getreide die vollkommene Herrschaft über den europäischen Getreidemarkt, auch den deutschen, zu willkürlicher Ausnutzung in die Hand. In wie fern diese Voraussetzungm sich bewähren werden, bleibt freilich noch abzuwarten. Berlin. 2. Septbr- Die Vorlegung eines Retchseisenbahngesetzes an den Bundesrath, welche von einigen Zeitungen für den nächsten Herbst in Ausficht gestellt wird, ist bereits vor längerer Zett erfolgt, und zwar find außer dem Entwurf eines Gesetzes über das Eisenbahnwesen noch zwei weitere Entwürfe an den Bundesrath gelangt; nämlich über die Errichtung eines Reichseisenbahnraths und über die Errichtung eines Verwaltungsgerichts für streitige Eisenbahnverwaltungsfachen. Diese von Herrn Maybach ausgearbeiteten Entwürfe sollen nach der Absicht des Reichskanzlers einer besonderen Commission überwiesen werden, die aus Vertretern der Staaten, welche einen eigenen Eisenbahnbesttz haben, zusammenzusetzen wäre. Allem Anscheine nach ist es die Absicht, diese Gesetzentwürfe In Verbindung mit dem Gütertarifgesetz dem Reichstage in der nächsten Session vorzulegen. (Berl. Tgbl.) __ Im Ministerium für öffentliche Arbeiten befindet man sich in großer Besorgntß, daß die General-Versammlungen der Köln-Mindener und Berlin- Potsdam - Magdeburger Eisenbahn. Actionäre die regierungsseitig gemachte Offerte da dieselbe die Unterstützung.der Gesellschaftsvorstände nicht findet, ablehnen werden. Diese Befürchtung hat wohl auch die erneute osfictöse Be- cheuerung veranlaßt, daß die Regierung unter gar keinen Umständen sich zu weiteren Zugeständnissen verstehen würde. Die Einbeziehung der Rheinischen Charakter av. In dem Wirrwar der Gegenwart auch noch die Gewerbeordnung über den Haufen werfen, die Gewerbefreiheit beseitigen und Innungen mit m
*5 gegen 24 JL seither pro 100 kg zu tragen habe, diese Anordnung wohl als unumgänglich ergeben, wenn nicht tiefeingreifenbc Schädigungen der weitaus größeren Anzahl der betheiligten Interessenten jeder Kategorie herbeigeführt werden sollten. Das Bürcau des deutschen Handelstages theilt durch Circularschreiben vom 18. August d. I. mit, daß die von bei Reichsregierung mit der Bearbeitung des amtlichen Waarenverzeichnifses für den neuen Zolltarif betraute Commission bereits eine vorläufige Aenderung desjenigen vom Jahre 1870 und des Nachtrags zu demselben vom Jahre IX73, bezüglich derjenigen Artikel, für welche schon jetzt der n'eue Zolltarif zur Einführung gekommen ist, oder am 1. SDctober in Kraft treten wird, fcstgestellt habe, und erklärt sich bereit, etwaige Wünsche und Anträge für das definitive amtliche Waarenverzeichniß, sowohl in Bezug auf diese vorläufigen Aenderungen, wie auch bezüglich derjenigen Artikel, für welche eine Zolländerung erst am 1. Januar 1880 eintritt, bet der genannten Reichscommission rechtzeitig zur Geltung zu bringen. Die Kammer sieht davon ab, in diese Feststellungen emzugreifen, da für den hiesigen Bezirk, vorerst wenigstens, eine Veranlassung dazu nicht vorliegt. Die Handelskammer zu Offenbach berichtet, daß sie int Verfolge der Beschlüsse der Casseler Elienbabn-Confercnz an das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz das Ersuchen gerichtet habe, es möchten die Conferenzen mit den Königlichen Direktionen zu Frankfurt a. M, Cassel unv Wiesbaden auch von den hessischen Eisenbahnverwaltungen beschickt werden und bittet um event. Unterstützung dieses Vorgehens. Die Kammer sieht jedoch davon ab, dem Wunsche zu entsprechen, da in Folge eines Conferenz.Beschlusses d. d. Frankfurt a- M, 21. November 1871 bereits Einladungen zur Theilnahme an den Conferenzen an die Hessische Ludwigs-, Main-Neckar- und Oberhessischen Bahnverwaltungen ergangen, aber von diesen mit Rücksicht darauf abgelehnt worden seien, daß das Großherzogliche Ministenum der Finanzen die Bildung eines Elsenbahn-Beiraths auch für das Großherzogthum Hessen beabsichtige. Aus den Antwortschreiben des Ministers der öffentlichen Arbeiten, sowie des ReichS- Eisenbahnamtes auf die Eingabe der bei der Eisenbahn-Conferenz zu Cassel am 26. Juni b. I. vertreten gewesenen Corporationen ist hervorzuheben, daß bezüglich Der Zulässigkeit einer lieber« labung der Güterwagen bis zu 50/0 ihrer Tragkraft an maßgebender Stelle Verhandlungen schweben, bis zu deren Abschluß Die Entscheidung vorbehalten wird; — wohingegen Dem Anträge auf Abänderung der Bestimmung unter Pos. 8 in § 50 des Betriebsreglements durch die Verfügung Folge gegeben sei, daß die von einer Staatseisenbahnverwaltung gestempelten Frachtbriefen auck von den anderen Staatseisenbahnverwaltung alS gültig anerkannt werden. Das Bureau Des Deutschen Reichstags berichtet, daß: 1) die diesseitige Petition, betreffend die Sicherung des Princips der Declarationsfreiheit für die deutsch-internationalen Valorensendungen vom 10. Mai d. I., wegen Schluffes der Session nicht mehr zur Berathung und Beschlußfassung gelangt sei, wovon mit dem Bemerken Kenntniß gegeben wird, daß der Gegenstand vor der nächsten Session des Reichstages erforderlichen Falles der Kammer aufs Neue zur Erwägung vorgelcgt werden würde; 2) daß der Reichstag in seiner Sitzung vom 12. Juli d. I. beschlossen habe, die diesseitige Eingabe vom 20. Mai d. I., die Ablehnung der Einführung einer Zuschlags- Abgabe auf die indirectc Einfuhr betreffend, dem Herrn Reichskanzler zur Kenntnißnahme zu überweisen. Vermischtes. Friedberg, 31. August. (Ausgrabungen auf der Capersburg.) Im Verlaufe der Woche wurde mit der Untersuchung der in der Retentura der Capersburg aufgefundenen Gebäude fortgefahren. Das im Berichte vom 24. August l. I. als über 13 M. lang und 8 M. breit angeführte Gebäude läuft mit seiner 1,43 starken und 13,37 langen nördlichen Langseite in einer Entfernung von ca. 3—4 M. anscheinend parallel mit der Dextrascite der Umfassungsmauer. Eine sebr breite Straße kann hier zwischen durch nicht geführt haben. Die östliche kürzere Seite läuft in einer Stärke von 1,38 und einer Länge von nur 7,53 in einer Entfernung von ca. 15 M. anscheinend parallel mit der Decumanaseile der Umfassungsmauer. Sie ist 0,47 kürzer als die correspondirende Seite, welche in derselben Stärke eine Länge von 8,00 besitzt. Ob diese Differenz durch die Ungenauigkeit des Erbauers oder vielmehr durch die Construction des Castells, dessen abgerundete Ecke stumpfwinkelig ist, geboten war, muß man noch dahin gestellt sein lassen. Auch die Differenz der beiden Langseiten spricht für letzteres, da die südliche 0,43 kürzer als die oben erwähnte nördliche. Die Mauern sind, wenn auch nicht ganz sorgfältig wie andere, doch ziemlich gut errichtet, sind aber, um Steine zu gewinnen, wie auch durch Wühlen nach Fundgegenständen theilwelse zerstört. Es fanden sich keine'Anhaltspunkte, um das Gebäude als Wohngebäude bestimmen zu können, wenigstens fanoen sich kein Estrich, keine Einrichtung zur Erwärmung der inneren Räume wie auch keine wetteren Abthei- lungsmaucru. Die Mauern sind verhältnißmäßig breit, vielleicht um starke Lasten tragen zu können, vielleicht eine breitere Basis für eine größere Höhe, vielleicht auch um außer dem Plage für Errichtung Der Höhenmauern noch Platz zum Auflegen von Lagerbalken zu erzielen. An dieses Gebäude reiht sich nur durch einen schmalen, 1,40 breiten Gang getrennt mit seiner nördlichen Breitseite an den westlichen Theil der südlichen Langseite ein zweites Gebäude, dessen Umfang im letzten Berichte noch nicht zu bestimmen war. Die Länge beffelben beträgt 12,25, die Breite 5,35 bei einer Mauerstärke von 0,62. Die westliche Langseite ist mit einem überhalbrunden thurmähnllchen Vorsprung versehen. Im Inneren zeigten sich bil jetzt gut erhaltene getünchte rothc Wände wie ein ebenso erhaltener Estrich und werden die darunter befindlichen Heizvorrichtungen sich auf« Beste erhalten haben. Ziemlich un inneren Winkel, den die beiden Gebäude bilden, liegt ein Ziehbrunnen, welcher bis jetzt keine Ausmauerung zeigte. Die Tiefe, die Länge des Durchmessers, wie auch der versenkte Inhalt wird sich hoffentlich später noch bestimmen lassen, eine weitere Ausräumung erheischt Vorsichtsmaßregeln. Vor dem östlichen Theile der südlichen Breitseite des zuletzt beschriebenen Gebäudes befindet sich ein Flügel einer sehr ausgedehnten Heizvorrichtung mit vielen aus Backsteinen errichteten vierseitigen Säulchen. Die Bloßlegung Dieses interessanten Hypokaustums ist noch nicht vollendet. Der Eingang zu dieser Anlage befindet sich auf der Südseite, dessen westliche- Außenwerk aus einem Sandsteine besteht, auf welchem am Schluffe der dieswöchentlichen Arbeiten gegen Abend eine unvollkommene Inschrift sich zeigte. Der Stein war noch naß und mußte daS Abwaschen deshalb verschoben werden. Soviel sich auf dem ungewaschenen Steine erkennen läßt, scheint die Inschrift zu lauten: . . . C . . . . . . cos . . . . . . GET . . . . . • N . . . . . . IAN . . . . . . VM . . . und rührt vielleicht aus der Zeit von 204—212 (?) her. Es wird die. Verwendung des Steins an diesem Platze eine zweite gewesen sein D. Grünberg. In der Nacht vom 28. auf den 29. August wurde auf dem Comptoir Der Braunkohlenzeche Buderus zu Hessenbrücken etngebrochen. Der Spitzbube ist durch das Fenster eingestiegen, nachdem er eine Scheibe eingedrückt und dann das Fenster geöffnet hatte. Frankfurh •Ä5, Ali.L..r Morgen ^"g-n Grumv Berstei DaS Grummet» irischen Wiesen' AtenHußä, Wil vnsteigm merder Minder Gen 7 Hetären Mittwoch b , des Morm Wmb flrj. 2) in btt ®ei 4* Hektaren Donnerstag i fci W'rtb Lenz 3 3' in bet Seit Maren ö» bemfel ’Muiti« ul W ent hm, w! ujrDtn sil Strolch hat ® [affen u: „W* * ** wrtl'it h'Ns« W«8 * terurtbeilt- , f Berlin. * tonnten Leuten zu k broi Rückweg wird« MOisichuger Weise Loden gekommen ur on der offenstehrndei erschien ein 1 teat, - 'ch danke b sich nun der Gaunf wurtyeilt worden, Warnung für gefall' — (Leumu ou8: „Der Angekla sich noch fein Verge Deutscher l fammlung des Lereii fiattfinden wird, verfs kommt, das mehr toh bat, die Echotzmßtt Wiera, unb ba da jfßt lebende Autorität Einschränkung der Pes gelernt hat, Herr Geh intereffant türfte übrii noch brennendere Fra M unb LogirW neuerdings aufgcDedt unb Beschlußfassungen dieser Wohnstätten d und England besteht klasse beigetragen hä ®37?R* öl ,n,6il*- Hlofjtn^8, ^>chS- klgtjchf jn nad> bei "7 'fr^'ft °rd" “'9'" »! "* .So",UIl>«Ho'h t6?atttef»tm M ij Hanau, in eL 5e Fortentwicklung lt neun fünften, ‘ Gewüne Ä? V9'n 24 <-* ?? 'ch wenn fl ®ten Kenten ^^^^eichnW ,?n? desjenigen vom 7 °krimigen Artikel t. October in Mk und Antrags für Häufigen Linderungen, : am l. Januar 1880 •nngen. f da für den hiesigen he der Beschlüsse dn Innern und der Justiz pichen Directionen zi «Verwaltungen beschickt in sieht jedoch davon lusiks d. d. Frankfurt n Conferenzen an die ; cigangen, aber von gliche Ministenum der um Hessen beabsichtige, en, sowie des Reichs- sel am 26. Juni d. I suläsfizkeit einer liebet' Stelle Verhandlungen wohingegen Dem Än- ltriebsregleoients durch mva/tung gestempelten ■ anerkannt Waben. cptz der Deüaraiiock l. M b. I., wegen i mg gelangt sei, wovon * er der nächsten Sesfion ! ur Erwägung »vrgelkgt \ 3. beschlossen habe, tu hrung einer Zuschlags- |ln zur Aenntnistnahm ■ rrsburg.) J-n j ■ Caoersburg ausgesu^ j ’ df ibr 13 »• N j 1337 langen nörblicten ntf bn SD1J»'1" tt gifiitl biber- „n «17,53 Ml®« DH SMck'k-»,-»-» M.l!d»chd»7 ,,Mtn »«. : ! v» fh "S>" i ,u,rn finb, «m "J \ m sinne |« 8'»'* ! SSV» tYÄ ta tel E •nb“ * Sil » -irÄ*»* । Sicht j eit"- < srJtw'&w gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner 3t 2-2.50, altes Heu 3.40, Stroh 3t 2—2.60. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. 3t L—, 2. Qual 90 A, im Detail 1. Qual. 3t 120, 2. Qual. 3t 1.10 Eier das Hundert deutsche 3t 5, italienische 3t 6 —. Ochsenflency per Pfund 65—70 Rindfleisch 50-54 Kuhfleisch 58—60 H, Kalbfleisch 45—55 Stier- und Farrenfleisch — H, Hammelfleisch 50 bis 65 Schweinefleisch 5 .—70 ein Huhn, lebenv, ^/L 1—1.20, geschlachtet 3t 1.50—2, ein Habn, lebend, 70-90 H, geschlachtet 3t 1.20—1.60, Ente, lebend, 3t 1.20—50, geschlachtet 3t 1.70—2.30, Gans, lebend, 3t. 3—3.80, geschlachtet 3t. 4—6, Taube, lebend, 20—30 H. Kartoffeln 100 Kilo 3t 5.5«» 6. Blumenkohl 1 Stück 30—80 H, Wirsing 8—15 H, Rothkraut 15—30 Weißkraut, erste Sorte, 100 Stück 12—15 3t, zweite Sorte 9—12 3t, Kohlrabi 4—6 H, Rothkraut 15 —30H, Gurken 100 Stück 3t 2.3«»—3.10, Artischoken 50 Ganze Erbsen 100 Kilo 3t 18.50—26, geschälte Erbsen 25—31 3t, Bohnen 20—24 H, Linsen 26—40 H — Holz je nachdem geschnitten 3t 1.45—60 der Ctr. Tannäpfel per Hect. 85 Limburg, 3. Septbr. (Frachtmarkt.) Rother Weizen 3t 18.75, Weißer Wetzen 3t -, Korn 3t 10.65, Gerste 3t 9.15, Hafer, alter 3t 8.40, neuer 3t 8, Erbsen 3t—, Kartoffeln 3t —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Berlin, 1. September. Der „Reichs-Anzeiger" veröffentlicht einige vom General- Postmeister verfügte Abänderungen der Postordnung vom 8. März 1879. Wir entnehmen daraus das Folgende: Wünscht der Absender eines Briefes über die erfolgte Bestellung eine postamtliche Bescheinigung zu erhalten, so muß dem Briefe eine gehörig ausgestellte Zustellungsurkunde nebst Abschrift äußerlich beigefügt werden; zugleich muß in der Aufschrift vermerkt sein: „Hierbei ein Formular zur Zustellungsurkunde nebst Abschrift " Auf die Außenseite der zusammengefalteten Zustellungsurkunde ist vom Absender des Briefes die für die Rücksendung erforderliche Aufschrift zu setzen. Außer dem gewöhnlichen Porto sind zu zahlen 20 H Zustellungsgebühr und 10 H für die Rücksendung der Zustellungsurkunde. In Betreff der Bestellung von Schreiben mit Zustellungsurkunde, welche von deutschen Gerichten, Gerichtsvollziehern, Gerichtssckreibern, Reichs- oder Staatsbehörden ausgehen, bewendet es bei den hierüber bestehenden besonderen Bestimmungen. Bei dieser Arbeit muß er sich verletzt haben, denn vor dem Schreibpult waren Blutsvuren bemerkbar. — Das ist seit P/z Jahr das viertemal in dieser Gegend. In der Nacht vom Gründonnerstag auf kharfreüag 1878 würbe nämlich ebenfalls in das Comptoir des Bergwerks eingebrochen und circa 1300 3t entwendet. Das zweitemal geschah dies im verfloffenen Frühjahr bei der Wittwe Damer und bald darauf bei ic. Aff in Münster, welchem aus einer Schublade 90 3t entführt wurden. — Die Art der Ausführung dieser Verbrechen weist darauf hin^ daß sämmtliche Einbrüche von einem einzigen und «zwar sehr localkundigen Individuum 48 02 Gießen, 2. September 1879. 3t 1. Cassenbestand am 1. Aug. c. 23,710 28 2. Vorschuß-Conto .... 108,847 31 3. Wechsel-Conto .... 19,919 77 4. Darlehn-Conto .... 26,588 — 5. Sparcasse-Conto.... 614 19 6. Conto der Zinsen u. Provision ....... 4,450 57 7. Conto-CorrentA. mit Credit 11,480 — 8. Conto-Corrent L. ohneCredit 8,600 — 9. Giro-Conto ..... 2,995 62 10. Gerichtskosten-Conto . . — 50 11. Zinsen-Conto eigner Effecten der Bank ...... 3 10 12. Gewinn- u. Verlust-Conto 30 - Summe der Einnahme 207,239 31 Cassenbestand am 1. Sept- c. 33,591 3^ Allgemeiner Anzeiger. Gruuimetgens- Versteigerung. Das Grummetgras der cameral-fis- ralischen Wiesen in den Gemarkungen Alten'Bus.ck, Wieseck und Gießen soll versteigert werden: 1) in der Gemarkung Alten-Buseck von 7 Hektaren Mittwoch der* 10. Septbr., des Morgens um 9 Uhr, -ei Wirtb Krämer daselbst. 2) in der Gemarkung Wieseck von 41 Hektaren Donnerstag den 11. Septbr., des Morgens um 10 Uhr, bti Wirtb Lenz das'lbst, und 3) in der Gemarkung Gießen von 36 Hektaren an demselben Tage, des Nachmittags um 2 Ubr, bei Wirth Leib am Philosophenwald. DerGroßh. Wiesenwärter Müller zu Alten-Buseck ist bereit aus Ver- langen die Wtesenloose vor der Versteigerung vorzvzetgen oder nähere Aus- tunst darüber zu geben. Gießen, den 4. September 1879. Großherzogl. Obersörsteret Gießen. 5737) Lang.____________ Grummetgrasversteigerung DaS diesjährige Grummetgras der Freiherrlich von Rabrnautschen Wiesen und Gärten soll Mittwoch den 10. Septbr., in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden: Vormittags IO1/* Uhr, von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck, Mittag- 12 Uhr, von 2Va Morgen in der Gemarkung Trohe. Rabenau, am 4. September 1879. Der Rentmeister: 5738) Schmitt. Grummetgras - Versteigerung. Mittwoch den 10. d. M., Vornut ags 10 Uhr anfangend, soll das diesjährige Gemeinde-Grummetgras an Ort und Stelle versteigert werden. Inheiden, den 3. September 1879. Greßfierzogl. Bürgermeisterei Inheiden. 5727)________Reih._____________ Grummetgras - Versteigerung. Montag den 8. d. Mts, von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zu- steh?nde Grummetgras von etwa 110 Morgen an Ort und Stelle versteigert werden- Der Anfnig ist wie gewöhnlich bei der Fußnmhle. GroßeN'Buseck, am 2. Sept. 1879. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. 5708) Wagner. Jeikgevotenes. Zum Einmachen empfiehlt: 4677 Feinsten Weineffig, Nelken, Aimmet, chinesischen und Ceylon, Pfeffer, weiß und schwarz, Senfsaat, gelb und grün, Museatnüffe und -Blüthe, Cardamomen, Ingber, Piemont, ganz und garantirt rein gemahlen, Arrae, Rum, Cognae, sowie die feinsten Korn- und Franz- Branntweine. Fritz Flimm, Mäusburg. 5642) Ein neues Sopha, ein oval^ runder Tisch, ein Küchenschrank mit Glas- Aufsatz, Commode, eine Bettlade und ein neuer Nachttisch stehen billig zu verkaufen bei Hrn. Dienftmann Löffert, Kaplansgasse Nr. 7. Holstein. Taselhonig von neuer Erndte, Faß 8 Psd. Netto 5 3t, zollfrei und franko gegen Postnachnahme. Perpackung gratis. (5728 A. Ix. Mohr in Ottensen. Gebrannten Java-Raffee !• Qualität ä 1/70 Mark per Pfund, empfiehlt A. Zuntz sel. Wwe. in Bonn. 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Platz für Herren I Mk. „ für Damen 50 Pfg. II. Platz ä Person 50 Pfg. 5744) Der Vorstand» Giessen. Grosse Ausstellung von Obst, Dlumen, Gemüsen etc. des Verbands Rheinischer Gartenbau-Vereine Carlsruhe, Frankfurt, Darmstadt, Mainz, Mannheim, Oberhessischer Verein in WenzeVs Saalbau und den für diesen Zweck im Garten erbauten Hallen am 6., 7., 8. u. 9. September 1879. Mit der Ausstellung ist eine Verloosting verbunden,, wozu nur Gegenstände aus der Ausstellung selbst angekauft werden. Der Preis des Looses beträgt 40 Pfg. Eröffnung der Ausstellung: Samstag Vormittag II Uhr» An den übrigen Tagen ist das Ausstellungslocal von Morgens 9 bis Abends 6 Uhr geöffnet. Eintrittsgeld: I. u. 2. Tag ä Person 50 Pfg., 3. Tag 30 Pfg., 4. Tag 20 Pfg, Kinder unter 15 Jahren die Hälfte. Familienkarten zu 2 Mk. und Personalkarten zu 1 Mk.r berechtigend zum dauernden Besuche der Ausstellung, sind von Montag an bei Herrn Rechnungsrath Aug. Reuning, Ludwigs- strasse, sowie bei Herrn A. Scheyda (Exped. des Giessener Anzeigers) zu haben. Aussteller, sowie Mitglieder des Gartenbau-Vereins haben freien Zutritt zur Ausstellung und werden Letztere gebeten, ihre Karten mitzubringen. Am Samstag Nachmittag und Sonntag Nachmittag von 4 Uhr an COUCERT, ausgeführt von der Kapelle des 2. Grossh. Hess. Inf.-Regiments Nr. 116, gegen besonderes Entree von 20 Pfg. im Ausstellungslocal. Ende derselben 9 Uhr Abends. (5667 JT* Die Direction der Oberh. Eisenbahnen gewährt den Besuchern der Ausstellung auf ein einfach gelöstes Billet innerhalb in der Freunde 5732) Samstag den 6. l. Mts., Abends 8 Ahr, Destauration zum JLahnsteim Stiftungsfest. der Gesellschaft können durch Mitglieder eingeführt werben. Der Vorstand. Kirchweihfest in Klein Linden Sonntag den 7. u. Montag den 8. Sept., wozu ergebenst einlaben (5735 Philipp Rinn. _ 5747) Laden und einige Zimmer zu miethen gesucht- Offerten mit Preisangabe 5 9 VoS M. Jnllr. 8aL (5698 an die Exped. d. Bl. zweier Tage freie Rückfahrt, wenn das bezügliche Eisen- bahnbillet im Ausstellungslokal abgestempelt worden ist. Gesellschaft Heiterkeit^ Verantwortliche Redaction: A- Scheyda. — Druck und 3erlog der Brühllsche, NnwFDruckerei (Kr. Lhr. Pietsch) in Gießen. Diejenige! verden hieran mit Ssptdiilonöbur Bei bet c Gemarkung Gießen Dewgev nut alsdann ausgej Es wird «Einsicht offen liegt Pilnuiung nur bim Meist Remrsts o Gieß« 3«t Die Welt ist fa eine Umbildung damit eine Störung * Linie die Or; «achten ein sörmliö Ochsten Störrnsried ^vorstehenden »tlej wb und Oesterreit Bemühungen des t «rttmeni gerich fidner Feinde gegen "lssehen, was geg ft daß die Welt e len Frieden wieder n„, Orient N^dlnngen zwt, Ä™ Eommtjsare ^tung ab, daß ^,Trenzberichtigun. Bä Ä über KÄS »Ä * d. SSt 1 * 5 J?, die