srr. 179 Dienstag den 5. August ich 1879 (351» Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. S-r-r- kbcrAZK- Kuzeigen. lrefoi durch 'reiN&r 1 ^lhig hat, moralischen und wtrthschaftlichen Schwäche sich darstellt, als eine Operation die von vornherein auf den Schaden der Opfer berechnet ist und den Gewinn' den sie sucht, nur durch diesen Schaden erreicht, so stellt er sich als eine sittlich verwerfliche Handlungsweise dar und hat als solche immer gegolten. Es entsteht somit die Frage, ob das Strafgesetz dieser Handlungsweise gegen« über unthättg bleiben darf. Der Bericht hebt ausdrücklich hervor, daß die Commission sich nicht zu der Ansicht bekenne, als ob in den Fällen, wo die Unterdrückung oder Abwehr einer mit dem sittlichen Gefühl des Volks in Widerspruch stehenden Handlungsweise durch die Gesetzgebung in Frage kommt, die Abwehr ohne Weiteres durch Strafvorschriften zu bewirken sei. Die Commission will die Hülfsmtttel des bürgerlichen Rechts, wo diese genügen, nicht abweiskn. Allein sie ist überzeugt, daß die gegenwärtigen Mittel des bürgerlichen Rechts die erforderliche Hülfe nicht leisten, daß überdies die Uebelstände des Wuchers über die Beschädigungen eines einzelnen Menschen weit hinaus- reichen. Der? Strafschutz des Staates soll eintreten, weil in dem Gebahren des Wucheres eine schwere Gefährdung des Gemeinwesens selbst und seiner wirtschaftlichen Grundlage zu Tage tritt. südlich weist die Commission auch den Einwand zurück, daß mit einem Wuchergesetz die wucherliche Ausbeutung niemals zu beseitigen sei. Dieser Einwand beweist zu viel, so daß man auch den Diebstahl und eine ganze Reihe anderer Verbrechen nicht bestrafen dürfte, weil noch kein Strafgesetz dieselben ausgerottet hat. Noch weniger haltbar ist der gegen diese Zurückweisung des ersten Einwandes erhobene fernere Einwand, daß bei dem Diebstahl und ähnlichen Verbrechen nur der Thäler in einzelnen Fällen sich dem Strafgesetz entziehe, während der Wucher durch immer neue Formen die Handlung selbst immer wieder straflos zu machen wiffe. Hiergegen ist zu sagen, daß der Kunst des Verbrechens die Kunst der Abwehr in Gesetzgebung und Rechtspflege folgen muß. Dies sind die in dem allgemeinen Theil des Berichts niedergelegten Grundgedanken. In dem besonderen Theil wird nachgewieseu, weshalb die Rückkehr zur Zinstaxe und zur Beschränkung der Wechselfähigkeit unthunlich ist. Dagegen wird ein Gesetzentwurf vorgeschlagen, hinter dem § 302 des Strafgesetzbuches, welcher Slrafvorschriften gegen die wucherliche Ausbeutung Minderjähriger enthält, drei neue Paragraphen etnzufügen, welche Strafvor- schriften auch gegen die wucherliche Ausbeutung Großjähriger unter gewissen näher bestimmten Merkmalen festsetzen. Die Bedenken, welche dem von ihr gemachten Vorschläge entgegenstehen, hat die Commission nicht verkannt und in ihrem Bericht ausführlich behandelt. Sie beruhen hauptsächlich auf der Unmöglichkeit, eine strenge, den Richter sicher leitende Erklärung der strafbaren Handlung zu geben. Es ergibt sich daraus die Nothwendigkeit, den Richter darauf anzuweisen, die Strafbarkeit nach Anleitung gewisser allgemeiner Merkmale aus den Umständen seinerseits zu entnehmen. Gleichwohl hat die Commission dieses Bedenken nicht für so gewichtig erachtet, um in Folge desselben die Straflosigkeit des Wuchers ferner für unvermeidlich zu erklären. Die verbündeten Regierungen haben den Arbeiten der Commission ein theilnehw.endes Entgegenkommen bezeigt. Die Vorschläge der Comnchsion, wie sie schließlich gestaltet worden, würden die Zustimmung der Regierung im Reichstage gefunden haben. Nachdem die Erledigung des Gesetzentwurfs nicht mehr erreicht werden konnte, ist es von Wichtigkeit, daß die Frage noch weiter nach ihren verschiedenen Beziehungen erörtert werde. Denn es handelt sich bei der Sirafbarmachung des Wuchers vor allen Dingen um eine Genug- thuung für das Volksgefühl, während die Heilung des Schadens selbst noch von vielen anderen Bedingungen abhängt. Well der Gegenstand dlesen Charakter trägt, eignet er sich zur Initiative des Reichstags, während die verbündeten Regierungen wohl nicht Veranlassung haben, ohne den Anruf der öffentlichen Meinung und ohne die Anregung des Reichstags ihrerseits mit der Initiative vorzugehen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pj. nr w Deutschland. Darmstadt, 2. August Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 33 enthält die Bekanntmachung Großherzoglichen Staatsministeriums, die Abänderung und Ergänzung des zwischen Hessen und Preußen wegen Her- tellung wegen Eisenbahnverbindungen in der Provinz Oberheffen abgeschlossenen Staatsvertrags vom 12. Juni . 868 betreffend. Berlin, 2. August. Das Retchsgesetzblatt publicirt eine kaiserliche Verordnung, wonach das Gesetz, betreffend die Verfassung und Verwaltung von Elsaß'Lothringen am 1. pbtober in Kraft tritt, ferner eine kaiserliche Verordnung, worin die dem zum kaiserlichen Statthalter von Elsaß - Lothringen ernannten General-Feldmarschall v. Manteuffel übertragenen Befugnisse aufgezählt werden. Zu den Befugnissen des Statthalters gehören u. A. die Anordnung der Wahlen zu den Bezirkstagen und Kreistagen, sowie deren Eröffnung und Schließung, die Suspension oder Vernichtung der Beschlüsse von Bezirkstagen und Kreistagen, die Feststellung des Haushaltsetats der Bezirke, die Auflösung der Kreistage und Gemeinderäthe, die Genehmigung zur Aufnahme von Anleihen seitens der Bezirke und Gemeinden zur Errichtung gemeinnützige^ «n . ;—, ' y , ..... uiiu uec oeamren. demnach etwas ganz Anderes ist, als -ine unter Um. Men gerechtfertigte Gerichtsform, womit er als eine natürliche wirihschast- * »unetion anerkannt würde, wenn er vielmehr als eine Ausbeutung der Nedactionsbureau r 1 ~ 1O Exp-viti-nsbureau- / Schulstraße B. 18. ’/* ulltn "UM niemes vvi [.toi*1*3 Ueber die Strafbarkeit -es Wuchers schreibt die „Provinzial-Correspondenz: Unter den Anträgen, welche in der vergangenen Reichstagssession zur Berathung vorbereitet waren, aber nicht mehr zur Erledigung gelangt sind, haben die von verschiedenen Abgeordneten ausgehenden Vorschläge, ein Einschreiten der Gesetzgebung gegen den Wucher herbeizuführen, besondere Aufmerksamkeit erregt. Solche Vorschläge waren eingebracht worden Seitens des Abg. Reichensperger (Olpe) in der Richtung, den Zinssatz und die Wechsel- fahigkeit gewissen Beschränkungen zu unterwerfen; ferner Seitens der Abg. Melst-Retzow, von Flottwell und Freiherr v. Marschall in der Richtung, den Wucher zu bestrafen. Der Reichstag hatte die Anträge einer Commission von 21 Mitgliedern zur Vorberathung überwiesen, in deren Namen der zum Vorsitzenden gewählte Abg. Dr. v. Schwarze den schriftlichen Bericht erstattet hat. Dte Anträge, über welche sich die Commission geeinigt hat, sind mehrfach Gegenstand der öffentlichen Kritik und Beachtung geworden. Der an belehrenden Gesichtspunkten und Thatsachen reiche Bericht dagegen ist der öffentlichen Aufmerksamkeit beinahe entgangen. Der Bericht geht aus von der Thatsache, daß die wucherliche Ausbeutung sich in bedenklicher Weise vermehrt hat. Zwar wird zugestanden, daß eine rechnungsmäßige Begleichung zwischen der Zahl solcher Fälle in der Zeit vor Aufhebung der gesetzlichen Zinstaxe und nach Aufhebung derselben nicht ausführbar sei, aber es wird auch dem Einwand kein Gewicht gegeben, daß die scheinbare Zunahme nur daher komme, weil, seitdem der Wucher nicht mehr unter das Strafgesetz fällt, die Wucherfälle in weit größerer Zahl zur allge- uiemen Kenntniß gelangen. Der Bericht hält vielmehr für die sicherste Annahme die, daß, seitdem das Strafgesetz den Wucher nicht mehr trifft, eine Zunahme desselben allerdings beobachtet worden ist. Die Erklärung dieser Erscheinung sucht der Bericht jedoch nicht in überwiegendem Maße in der Straflosigkeit des Wuchers, sondern in dem wirtschaftlichen Notstand. Das aber hebt der Bericht als nicht zu übersehen hervor, daß die Hoffnung sich nicht erfüllt hat, die Aufhebung der Zinstaxe werde die kleinen Kapitalisten veranlassen, ihre Gelder mehr als bisher in Darlehen an Creditsuchende anzulegen, und damit eine Erleichterung des Credits herbeiführen. Vielmehr hat die Ersah- rimg gezeigt, daß sehr häufig der kleine Capitalist feine Gelder Wucherern, bie mit fremdem Gelde arbeiten, zur Verwaltung übergibt und von denselben sich bereits einen sehr hohen Zms bedingt, während der Wucherer sich von dem Schuldner einen noch viel höheren versprechen läßt. Auf diese Weise ist das kleine Capital vielfach in den Dienst der wucherlichen Ausbeutung gepellt worden, anstatt in den Dienst des creditbedürftigen Publikums. In keiner Weise hat der bei Abschaffung der auf den Wucher gesetzten Strafen geltend gemachte Satz Bestätigung gefunden, daß mit der Aufhebung der Wuchergesetze der Wucher verschwinden und überall eine natürliche Regelung des Zinssatzes unter erleichtertem Creöit für alle begründeten Bedürfnisse Platz greifen Mig bes Herrn. > von dem. Klover anderweit jhBrandgasin oohnung von drei vermiethen. t, Reichensand. ^rc.m l^töcke leihen. Aer, Neustadt. ÄHärtftld d Zimmern nebst leihen. ^Bernhardt. m erbauten Hause 'd mehrere kleine logis mit abge- d ollen dequem- und alsbald be- W. Lruling. nhaus, mittleres 1 °us 5 Zimmern, öartenaniheil, per orm. Warner, irgerslraße. itzUU des Herrn la mann ist der ises pr. 1. Oktober den. (mit Fischbach. iod meines vorder- ir anderweit zu ver- ieuenweg 8. 177. iod meines Hauses, sonsilgen Zubehör nann, Garfield. meines Hauses, Zubehör pr. 15. Ok- Kanzleiberg 8.72. iod unseres Hauses lermicthcn. Gebr. Ltamm. ^nimcr mit ijadintt in vermiethen. fer, Bismardstr. osss Zimmern mit Franj Serbode. rkS>wilienlogiS .n vrrwirtben.^. u oermie'hen m Dodnuvg jll ver- Mchener Wyeiger AMM- Mii Amtsblatt für ben Kreis Gieße«. Der Wucher steckt sich nun — und dies ist eine der wichtigsten Aus- lihrungen des Berichts — keineswegs dar, wie eine einseitig volkswirthschaft- W Auffassung zuveilen behauptet hat, als eine Geschäftsform der Creditge- Ehrung unter schweren Bedingungen, wie sie durch die Lage des Creditsuchen- dm und durch die von dem Creditgeber übernommene Gefahr, vielfach auch durch die dem Creditnehmer trotz der schweren Bedingungen erwachsenden Vor- ibeile gerechtfertigt werden mag. Der Wucher ist etwas ganz Anderes. Der Wucher ist die Verleitung zu einem gefährlichen Kredit, wo dem Bedürftigen von vornherein andere Schritte anzurathen wären oder auch ein Credit unter brückenden Bedingungen erreichbar wäre, wenn der Creditsuchende nicht ^^rm!^.^^ermniß, welches ihm der Wucherer verspricht, verleitet würde. Der Wrcher ist auch nicht blos die Entnahme übermäßiger Vermögensvor- heüe mrs gegebenen Darlehen, sondern die Absicht des Wucherers geht in Sen Ex. von Anfang darauf hinaus, den Creditsuchenden zu einer gefähr- SRererfnunJC n,i unerstattbaren Creditnahme zu verleiten, mit der Sni,nn8pn ble Wettergewährung des Credits unter immer schwereren wbfln?n9 w k9C9eaft durch zehn- fäbrige Schuldscheine zu sehr ausgedehnt wurde, da die Mitglieder nach bem Austritt 12 statt 2 Jahre, wie unter gewöhnlichen Umstanden, haften mußten; auch die Gläubiger sind im Ungewissen darüber, wie die Verhältnisse eines Vereins, welchem ste Geld anvertrauen, nach 10 Jahren aussehen werden. Wie wenig überhaupt die ganze Einnchtting Anklang findet, zeigt der Umstand, daß sehr wenig Vereine dem Vorgehen Hersfelds gefolgt sind. Zum Schluß beantragt Redner, keine Maßregel zu empfehlen, welche zu roeit gehende Prolongationen begünstigt, und schlägt folgenden Antrag zum allgemeinen Vereinstag nach Stuttgart vor: Der allgemeine Vereinstag erklärt: n Die Gewährung des eigentlichen Real- oder Jmmobiliarcredsts zu testen Capitalanlagen ist bet den Ereditgenossenschaften unter allen Umständen zu vermeiden. ... ... Soweit die Gestattilng genauerer Zahlungstermine bei der Creditgewahrung nothwendig wird, ist bei jeder Prolongation eine Abschlagszahlung zur Bedingung zu machen. Die Erreichung längerer Kündigungsfristen bei Annahme fremder Gelder ist stets im Auge zu behalten, jedoch ist eine längere als eine einjährige Kündigungsfrist mit Rücksicht auf di- Solidarhaft der ausscheidenden Mitglieder nicht zu empfehlen. Die Ausdehnung der Geschäfte muß mit der Vermehrung des eigenen Vermögens, sei es durch die Erhöhung der Geschäftsantheile, sei es durch Zuweisungen an den Reservefonds, im richtigen Verhältniß stehen Dem fremden Eapital soll bei jüngeren Vereinen mindestens 33*/3 pCt., bei älteren Vereinen mindestens 50 pCt. eigenes Vermögen gegenüber stehen unb ber Reseroesonbs bis auf 10 pCt- der Stammantheile gebracht werden. Auf Befragen erklärt der Vertreter von Hersfeld, daß der dortige Verein auf du Ausr-cht°rb°ltnn° seiner Einrichtung keinen besonderen W-rch legt, nielmehr di- m> Umlauf befindlichen Obligationen als ju theu-E Geld mit der Zeit zuruckbezah b Parisius erkennt di- Darstellung des Verba,idsdireciort bezüglich der Punkt- d-r Schulze'schen Anträge, nicht als vollständig an, b-str-it-i cntlchieden, da« der Schulze'sche Antrag in Eisenach verschlechtert sei und vertheidigt den Satz,^daft man Geld nicht auf längere Fristen ausleihen soll, als man es erhol Die Sache liegt nnrg Ansicht Nedners bei Landwirthen verschieden und er fragt den Verbandsdirector, ob^diestr sich Nast in Bezug auf die zwölfjährig- Haftbarkeit von au;sche.denden Mi.; Amerika. New-Bork, 1. August. Nach Nachrichten aus Panama vom 24. Juli bat der chilenische Minister der auswärtigen Angelegenheiten die Präsidenten von Peru und Bolivta besucht. Ueber das Ergebniß der Besprechungen ist noch nichts bekannt. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. GOrrespoudeur-Burea«. London, 3. August. Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Capetown vom 15. Juli via Madeira: General Chelmsford hat seine Demission gege- ben und ist nach Durban zurückgekehrt. Genua, 3. August. Gestern sind der König und die Königin, der Prinz von Neapel und der Prinz Amadeus hier eingetroffen. Konstantinopel, 3. August. Der Sultan bewilligte Khereddin Pascha und Mahmud Nedim Pascha je eine Monatspenston von 15,000 Piaster. ___ Die Ernennung des türkischen Gesandten für Montenegro steht bevor. Gastein, 3. August. Die Ankunft des Kaisers von Oesterreich hier- selbst zum Besuch des Kaisers Wilhelm wird am 10. August erwartet. London, 3. August, Abends. Meldungen aus der Capstadt vom 15 Juli. Generalmajor Crealock verbrannte Undine und Magwcre. Mehrere bedeutende Häuptlinge haben sich ergeben. Die 1. Division Newdegate's kehrt nach Ufoko zurück. In jetziger Jahreszeit wird kein erneuter Vormarsch erwartet, da die Transportschwterigkeiten sich steigern. Ekowe soll wiederbesetzt werden. Freiwillige sind bereits beordert, Cctewayo den gänzlichen Rückzug abzusckneiden. BurgaS, 3. August. Gestern ist der letzte russische Milttärtransport von hier abgegangen. Wien, 3. August. Nach Berichten aus Siltstria ist die Räumung Bulgariens Seitens der Rufien nunmehr vollkommen bewerkstelligt worden. New-Bork, 3. August. Abends. Alle Land- und Wafferverbtndungen mit Memphis sind gesperrt. Die Sterblichkeit am gelben Fieber in der letzten Woche betrug 26. s kn, welche zu m ig zum allgemeine ; »»•ÄrW'J iM.^serve, Jjj -'pAüße"b,e15 L7>M" ?**&*!! Ns tlmj’J i'Msich SSw 7 ÄS Siri.,, r' da man un: anb das vor. ensalls für dm ’’e Mm nächst- unftimmig Qni i'detr. einen bei !*'»®‘W «Ui rcc?0r mit einem 3 in Wiesbaden Amortisation zu i'chen dahin, daß rtT Kündigungs: Mng des Zins- >.LLNdwirthen die imahme von An- W beseitigt und gäbe von unkünd- mch dem Vorbilde en Antrag sind in erste Theil angebetreffend, vertagt ilt der Antrag in hiernach nicht mit 'rächt weiden, um klang zu bringen- dener Anttag rinder unkündbaren Realcredite naib 6 diese Maßregel chc die Resolulian ehöriger Organi- ^editbedürfniß der h der Landwirth, itnbtn Gewährung rin, daß die Borden wurden in der mW durch zehner nach dm te i müßten; auch dir Vereins, welchem fit ibechaupt die c® eine dem Äor^en iliarcredits zu sesm | er allen llmstaM «erCrcdltgewährue; bschlagszahlung >> Ä jmt fremder Gelt- ,g als eine einiaW ■ der ausscheidem. lebrung des eifltl,c l SÄ- guslitibeubt" $ a -,ss MdiöF'^ )tn 1 Un» M s-b ° . mo°w an Llich' (JeriUä G-bi-t für ihn da ,u ,rin schien- R.s.r.nt b.mahm in dieser Webu^g neulich die Aeußerung eines Mitreisenden, oie die Veröffentlichung zu verdienen dieser «ezreyung ? H halbe Tage lang wegen eines kleinen LchäktU wAÄiÄ muß ich fahre sie nicht wieder." - Referent weiß auch aus Erfah- ^schaf cs 19 Lauterbach Abends zwischen 8-9 Uhr nach dem Vogelsberg, abgehende -rung, daß der von gedachter ^ua bis dahin. — Gewiß wurden auch fowoh^von^Fulda,^ als auch vom Bade Salzschlirf per Bahn mehr Ausflüge gemacht werden ünn man »S i. h- mit dem hier in Rede stehenden Zug, zurückkehren konnte. Der Abends \nt/ Uhr in Fulda ankommende Zug ist hiefür zu spat. . . Demnach dürfte die Weiterführung des gedachten Zuges bis Fulda wenigstens rm Sommer sowohl im Interesse des Publikums wie der Bahn liegen. Woge der wohlgemeinte -Vorschlag eine Prüfung gehörigen Ortes erfahren. . ffiirfifn 4 August. Nach den Bestimmungen der mit dem 1. October m Kraft tretenden neuen Civilproz'eßordnung wird das Verfahren bei Zwangsvollstreckungen ein ganz anderes früher Eine große Anzahl von gegenwärtig noch der Pfändung unterworfenen Sachen Jv 2 , October an nicht mehr gepfändet werden. Rach den neuen Bestimmungen sind Ät m.6r »er Pfändung unterworfen:!) Di. Kleidungsstücke- bl. Setten, Haus, und Kuchen- inSbdoSe« W- und Stodlöfen, sow.lt di.s. ®.8.n(länb. für b.n ®d)u bner fein. Äfeunb Irin Gesinde unentbehrlich sind; 2) bi. für den Schuldner, eine Famili. und s-m <2nde auf zwei Wochen erforderlichen Nahrungs- und Feuerungsmittel; 3) eine Milchkuh Ä nach der Wahl des Schuldners statt einer solchen zwe, Ziegen over zwei Schafe nebst dem rum Unterhalte und zur Streu für dieselben auf zwei Wochen erforderlichen Futter und Sttoh softrn die bezeichneten Thiere'für die Ernährung des Schuldners, seiner Familie und ?ine? Gesindes unentbehrlich sind ; 4) bei Künstlern, Handwerkern, Hand- und Fabrikarbeitern, owie btt Hebammen , die zur persönlichen Ausübung des Berufs unentbehrlichen Gegenstände; 5 bei PeKnen we'lche ändwirthschaft betreiben das zum Wirthaftsbetrie e »W* Gerätb Vieh- und Feldinvcntarium nebst dem norhigen Dunger sowie die landw»rth>chaftlichen Erzeugnisses welche zur Fortsetzung der Wirthschaft bis zur nächsten Ernte unentbehrlich sind. Gießen, 4. August. Am Samstag Abend 9 Uhr entstand auf dem Marktplatz ein Streit nvischen zwei Arbeitern, welcher in Tätlichkeiten ausartete. Als cm hinzu tretender Schutzmann Ruhe stiften wollte, mischte M) em Soldat dazwischen und die Tagen ■ im Juli 1877 an 20 Tagen . . . • im Mittel aller früheren Beobachtungs-Jahre an 14 Tagen ....••■• Der kühlste Juli, so lange hier beobachtet wird. 4- 3,0 4-11,50 + 14,39 +21,4 4,29 1,28 3,46 2,86 o R. Par. Zoll. NktheMe ©Halmen. 5125s Vorn 1. August d. I. ab treten -irecteTarifsätze der SpecialtarifeJU-unb III. zwischen Hungen und Basel, Colmar, Mühlhausen i. E-der Elsaß-Lothringischen Bahn, bezw. Basel, Constanz, Freiburg i. Br, Lörrack, Offenburg und Singen der Badischen Bahn in Kraft. Näheres ist auf der Station Hrmgen zu zu erfahren. Zugleich wird bemerkt, daß der Nachtrag II. zum Mitteldeutschen Tarifheft Nr. 32 zur Ausgabe gelangt ist und zum Preise von 5 H von den diesseitigen Ver- Landsstationen bezogen werden kann. Gießen, den 31. Juli 1879. Großherzogliche Direction. Mohn. Dienstag den 19. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Ludwig Huhn, als: Flur Meter ' i/lQln 50 Hofraithe m d. Wallthorstr., Äs« 1394 Grabgarten i.d.Zoselsgasse, 25/68 687 Wiese in dem Weiher, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 3. Juli 1879. Großherzogliches Ortsgencht Gießen- 4489) Müller. Fortan werden in der Zeit vom 1. Mai bis 30 Septemher jeden Jahres bei unseren Stationen Cassel, Marburg und Gießen Rundreise-Billets I, II. und III. Klasse für die Rundreise über Münden-Nord- Hausen - Berlin - Blankenheim - Eichenberg- Bebra - Frankfurt a. M. - Rüdesheim- Bingerbrück - Saarbrücken - Trier, resp. Diedenhofen-Metz • Trier - Coblenz-Wetzlar- Gießen-Cassel und in umgekehrter Richtung verausgabt. Diese Billets, auf welche 25 kg Gepäck-Freigewicht gewährt werden, haben 30 Tage Gültigkeit und berechtigen zur Benutzung aller fahrplanmäßigen Züge, welche die betreffende Wagenklasse führen. Nähere Auskunft ertheilen unsere Billet- Expeditionen der obengenannten Stationen resp. der Nachtrag I zur Zusammenstellung der von uns gewährten Taxermäßigungen. Cassel, den 30. Juli 1879. Königliche Direction (5115 der Main - Weser - Bahn. Dienstag den S. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Nebenhause des Herrn Ioh. Mischer, Alicenstraße Nr. 104, verschiedene sehr gut erhaltene Möbel, darunter ein Pfeilerspiegel mit Trurneau I (Marmorplatte) eine Handnähmaschine und verschiedene anoere Gegenstände Wegzngs- I halber versteigert. (5105 Bekanntmachung worden, nämlich: 6857^. 16 H Lit. A. Nr. V ff ff 5999 1028 85 1714 514 28 29 B. C. D. 98 58 71 a. von dem 31|a °|o gen Anlehen 82. 13. 88 und 155 ä 1714 «X 29 = 91.95 . 174. 61. 232. 215 u. 132 ä 857 .X 14 = 218.41. 137.331. 134 und 8 ä 171 ^.43^ = 24. b. von dem 4 0 0 gen Anlehen: Lit. B. „ c. Nr. 27 und 9 ä 857 dl. 14 = 22. 54 und 16 ä 171 dl. 43 = " 16200 dl. Die Besitzer dieser Schuldverschreibungen haben ihre Kapitalien bis zum Schlusie dieses Jahres bei der hiesigen Stadtkasse in Empfang zu nehmen, weil die Verzinsung nur bis Ende 1879 stattfindet. Gießen, am 1. August 1879. (5112 A. Bramm, Bürgermeister. Friedberg-Hanauer Eisenbahn 5037) Submission auf die Ausführung der Bau-Arbeiten rc. zur Herstellung: a) eines Abtritts- und Wirthschaftsge- bäudes auf der Station Bruchköbel, eines Empfangsgebäudes, eines Güterschuppens nebst massiver Rampe, sowie eines Abtritts- und Wirthschafts- gebäudes auf der Station Helden- bergen-Windecken; b) eines Empfangsgebäudes nebst Güterschuppen und einer massiven Rampe, sowie eines Abtritts- und Wirth- schaftsgebäudes auf der Station Assen- heim. Die Ausführung dieser Arbeiten soll wie vorstehend^getrennt in zwei Loosen a. u b. vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen, Massen- und Preisverzeichnisse liegen zur Einsicht offen auf unserm Betriebs- und bautechnischen Büreau Hierselbst und bei dem Eisenbahnbaumeister Franke zu Friedberg, von welchem Letztem auch Zeichnungen zum Preise von 75 pro Blatt, sowie die Bedingungen rc. zum Preise von 6 X bezogen werden können. Offerten sind an uns bis zum Freitag den 13. August d. I., Vormittags 10 Uhr, Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der für 1879 zur Abtragung kommenden städtischen Obligationen auf Inhaber sind folgende Nummern gezogen einzureichen. Casi el, den 28. Juli 1879. Königliche Direction der Main-Weser-Bahn. Mittwoch den 6. lfd. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in alten Rathhaussaale versteigert werden: H- Maurerarbeit, veranschl. zu 4490 14 Steinhauerarbett, „ „ 5710 7 Schreinerarbeit, „ „ 5221 Schlofferarbeit, „ „ 2242 80 Glasern, beit, „ „ 32 20 Weißbinverarbeit, „ „ H®9 y Zinngteßerarbett, „ „ 226 10 Gießen, den 2. August 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen- 5100) A. Bramm. Sensen, Sicheln, Fruchtreffe empfiehlt (5054 Wilh. Seibert. Die auf Dienstag den 3. August er. anberaumte Versteigerung von drei im Hofe des Herrn Heinrich Müller, Wall- thorstraße Nr. 145, stehenden zweispännigen Wagen findet nicht statt. (5111 Aeisgeöotenes. Gebrannten Kaffee stets frisch in bekannter guter Qualität ä Psd. dl. 1.20, 1.40, 1.60. 1.8a empfiehlt (5123 W. Heuser, vorm. F. Bieler. 5117) Ein nahezu 500 Casseler Acker großes, mit guten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden versehenes, wirthschaftlich ,zu- sarnniengelegtes, unweit einer Universitätsstadt Mitteldeutschlands (Sitz eines Landgerichts, Gymnasiums u. s. ro.) in gesunder und angenehmer Gegend gelegenes Landgut nebst complettem Gutsinventar und Aerndte steht alsbald unter billigen Zahlbedingungen zu verkaufen. Geehrte Reslectanten belieben sich direkt und unter Ausschluß jeder Mittelperson an den Unterzeichneten zu wenden. Marburg im August 1879. Der Rechtsanwalt u. Königl. Notar: _________Dr. V. Schmidt._________ Neue holl. Boühäringe, „ russische Sardinen empfehlen (5126 J. Ai Busch Söhne» 5074) Meinen geehrten Kunden diene zur Nachricht, daß ich dieses Jahr wieder mit Preiselbeeren in gewohnter, guter Maare, eintreffen werde. Frau Plett aus Erndtebrück- FürBäcker. 51241 Eine vollständige Backofeneinrichtung zum Kohlenbrand eingerichtet, sowie Platten billig zu verkaufen bei H. Kinkel, Schulstraße. Stöcke in reichhaltiger Auswahl und zu sehr billigen Preisen: Uaturftöcke von 50 Pf. an, Beinstöcke von Wk. 1.25 an empfehlen . & (4^96 I Moritz Gregorr & Sohn. (5113 Rohe Kaffee’s: pr- Pfd. Moritz Gregori L Sohn 5116) (Nr. 1 in roth und farbig, empfiehlt (4695 F Helberg, Kirchenplatz. W. Hofmann, 5118) 3778) ML Wehghncker. 5066) Dresch - Maschinen. OberhessisclierVereiiihirlokalgeschlchle Specialität 4537) Gießen, den 1. August 1879. H. Fitthan Wtw. -.80 1.50 1.04 1.12 1.20 1.50 1.70 Mr Sdjiietöer. 5107) Tüchtige Großsiückarbeüer werden gegen guteZahlung u. dauernde Arbeit oesucht in dem Herrn^Garde» robegpschäft von Carl Heuzeroth, Marktplatz. ^prvitionsbr Bitte. ..«ourad Seipp |||, von Holzheim hat sich am 28. Juli in betrunkenem Zustand von hier entfernt und ist bis heute noch nickt zurückgekehrt. Die Herren Bürgermeister werden deshalb gebeten, falls besagter Konrad Seipp sich in ihren Gemeinden aufhalten sollte, denselben auf Kosten des Unterzeichneten nach Holzheim bringen zu lassen. Holzheim, den 3. August 1879. 5H4)Heinrich Ernst Seipp. Ml WI Regirmls auf de MG Die Gro Gieß> Hecler & Kats, am Seltersweg. Handtücher, in gebleicht und ungebleicht, per Meter 25, 40 und 60 Tischtücher u. Servietten, 12|4 Leinen für Betttücher, Tricotdecken per Stück Mark 2, Steppdecken 11« Colter MinstmwemeW empfiehlt (5047 Gg- Wilh. Weidig. 3' Die aügei M. Fürst Ar Mist Schritte ta angrechk/iden ulitB M nac uifin, wenn grWihe Frch ßr die Lerhandlu Mim» egyp^ Na ■ 5$ ^2Z2) Der Ausschuß. ’ Für das Zugendfest empfehlen paffende Geschenke im Preise von 30—30 Pfg. in reichhaltiger Auswahl 5127) Ich ersuche die hieffgen Mitglieder des „Oberhof- siscken Vereins für Lokalgefchichte", welche Den Ausflug nad; Büdingen am 10. August mitzumachcn beabsichtigen, mir diese ihre Absicht vor Freitag Abend mitzutheilen. Dr. Gareis. Restauration Lahnstein. Von heute ab verzapfe Franks. Exportbier per Glas 12 4, „ Lagerbier „ „ lo „ Jugendfest Einen großen Posten H.nabenanzüge, neuestes Fayon und gediegene Stoffe, empfehlen bedeutend unter seitherigem Preise. Außerdem offeriren Tiirntucli- und Uistre-Röcke, Anzeige für Herren, um damit schnell zu räumen, unterm Einkaufspreis. ' Gleichzeitig empfehlen unser reichhaltiges Schuh- und Stiefellager in größer Auswahl. Auf feine Damen - Zugsti efet in Chagrin, Kid und Kalbleder, von 6 «M. 50 & an, machen besonders aufmerksam. ächt afrif. Mocca . . . °rab. „ . . Zava (garantirt rein schmeckend) .... desgl. ...... desgl. ...... Java, gelb, Ä'tcinc Dampf-Dresch-Maschinen, das Getreide gereinigt in Säcke abllefernd, nut Locomobiie, cowplett zu 2425. ©roftc engl. Dampf - Dresch - Maschinen, mit Locomobilen, zu JC. 5730 bis 8745. 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