hing etc, ‘Her* Mannheim, au »l-n Wen ' 1879. ^8 Erblinden elbst angekauft •rmittag || Uhr. von Morgens A 4. Tag 20 Pfg. rten zu 1 Mk., lungj sind von ining, Ludwigs- . des Giessener i-Vereins haben re gebeten, ihre Vachmittag von ter Kapelle des gen besonderes derselben 9 Uhr (5667 gewährt den Be- Billet innerhalb bezügliche Eisen- rden ist nHäii .nbsnschule, Chemisch- Anmeldunflen bis zum gratis vom Secretanat Direction. Schäffer, .—. ? ■ässer. , „. vielfach I Januarj^» ^T51äncben: ’ selbst in FälleD’ * [.ccemberj^, ;—TT Müccheni 11 -—'"uiTWiP ZbargrJb, Z°VCr' ;!l26. J»U ,877' *'•“**# 2OS. Donnerstag den 4. September 187tt Mchener DWger Anzeige- enb Amtsblatt fit bcn Kreis Gießen. Schulstraß« B. 18. Re-actto«Sd«reaur GxpedittonSbureau r Deutschland. Berlin 1 Septbr. Die vielfach eerireitete Nachricht, welche den König von Italien bedenklich erkrankt sein läßt, erweist sich als grundlos. Es sind sogar die italienische» Vertreter im Auslande angewiesen, den bezüglichen Gerüchten entgegenzutreten. Richtig ist, daß König Humbert stch nicht der stäiksten Constitution erfreut und namentlich gegen klimatische Einflüsse nicht widerstandsfähig ist. Er residirt deshalb bereits s-i'Jahren vorzugsweise in Monza bei Mailand und wird auch m der nächsten Zeit sich dort Westerland ans Sylt, 31. August. Gestern sand die feierliche Eröffnung des deutsch-norwegischen Kabels durch den Gene.ralpostmeistcr Dr. Stephan statt. Nachdem derselbe die Anlage und die am äußersten Meeresgestade Deutschlands gelegene Kabelstation besichtigt hatte, sandte er die „fle unterseeische Depesche an das Marine- und Postdepartement in Christia- nia und meldete die erfolgte Eröffnung Sr. Majestät dem Kaiser. Kurz- Zeit daraus traf ein Glückwunsch-Telegramm des Kaisers an den Generalpost- weister ein, dessen Verlesung von den zu einem Mahle vereinigten Festgästen mit begeisterten -Hochs aus Se. Majestät begrüßt wurde. Rußland. Petersburg, 1. Septbr. Der Führer der Expedition gegen die Tekke-Turkmenen, General Lazareff, ist an der Diffenterie gestorben. Türkei. Prinz Wilhelm führte die erste Compagnie, Prinz Leopold einen Zug vom ersten Gard-r-gtm-nt zu Fuß. Das Gardecorps war in zwei Treffen aufgestellt. Die Parade commandirtc Prinz August von Württemberg. Nachdem der Kaiser die Fiont beider Treffen abgeritten war, erfolgte der zweimalige Vorbeimarsch. Der Kaiser und ter Kronprinz wurden auf dem Hinwege und dem Rückwege von den in den Straßen und auf dem Tempelhofer Felde versammelten dichtgedrängten Menschenmaffen mit unaufhörlichen Jubelrufen begrüßt. D>e Stadt ist überall reich mit Flaggen geschmückt; alle Straßen von der den Festtag feiernden Menschenmenge durchwogt. Berlin, 2. Septbr. Der Sedantag wurde hier aus s Festlichste be- gangen. Morgens fand in mehreren Kirchen ein zahlreich besuchter Festgottes- dienst statt. In den Schulen wurden Feierlichkeiten abgehalten, woran stch meist Festausflüge in die Umgegend anschloffen. Mittags fand Fchmuflk vom Rath- hausthurme statt. Am Nachmittage, sowie Abegds veranstalteten Vereine, Private, BureauS und Behörden zahlreiche besondere Festlichkeiten. Die meisten Geschäfte waren geschloffen. Die Stadl zeigte sich reich beflagg-, dre Schaufenster waren geschmückt. In den Straßen wogte eine festlich bewegte Menge. Für den Abend ist eine Illumination in Vorbereitung begriffen. - Aus vielen Städten des Reiches liegen Nachrichten über die Feier des Sedantages vor, welche überall durch Festgottesdienst, Schulacte, Festzuge, Musikaufführungen und Illumination begangen wurde, so aus Breslau, Halle, Elberfeld, Posen, Weimar und Kaffel. Darmstadt, 2. Septbr. Der Großherzog von Sachsen-Weimar besuchte heule den Großherzog Ludwig und nahm- eine Einladung zur Tafel an. München, 2. Septbr. Die deutsche Kronprinzessin ist heute Morgen 8 Uhr hier eingetroffen, wurde aus dem Babnhofe von dem Personal der preußisL-n Gesandtschaft empfangen und begab sich zu Wagen in das Hotel „Zünden vier Jahreszeiten." Die Kronprinzessin besucht heute die Kunstausstellung und reist morgen weiter. , Wien, 2. Septbr. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantmopel: Die Pforte verlangte von Aleko Pascha die Absetzung von 16 Osstcieren der ostrumeltscheu Miliz, welche gelegentlich eines Banketes fU ^ner Majestäts- beleidtgung gegen den Sultan schuldig machten. Es wird versichert, Aleko .""2. «*«* ™ natfa Septbr. Das „Journal be St. Petersbourg", die phantastischen Combinationen verschiedener ausländischer Leitungen anläßlich des Besuches d-s Thronfolgers in Stockholm, der blos ein Höflichkeitsbesuch gewesen sei, besprechend, sogt: Wenn Rußland sich glücklich schaßt, tn vortrefflichen Beziehungen mit seinen nördlichen Nachbarn zu leben unv dasur Zeugntß zu geben durch den Besuch des Thronfolgers in Stockholm und wenn es liebt auf volle Reciprocität zählen zu können, so liegt es ihm wenigstens ebenso sehr am Herzen, eine alte Freundschaft, aufrechtzuerhalten. und zn. befestigen , welche sich so oft bewährte und welche vorübergehende leichte Wölkchen ntewal^zu^tiuben ve^e»ch^ber. serbische General Protks traf am 29. August hier ein und überbrachte ein Antwortschreiben des Fürsten Milan auf die Anzeige der Thronbesteigung des Fürsten Alexander. Eine ®6ren= Wcorte empfing General Protics an der Grenze und geleitete ihn nach Sofi • Der Fürst empfing den General am 30. August m 1°^^ Audienz und Tübtcte Letzterer im Namen seines Souveräns eine freundschaftliche Ansprache an den Fürsten, welcher dieselbe ebenso herzlich erwiderte. Abend« sand ein Diner xu Ebren des Generals Protics statt, woran die Mallster und das gesammie diplomatische Corps thellnahwen. Fürst Astrander erhielt i>en Takovo-Orden. — Dr. Kyrovics wurde zum diplomatischen Agenten Bul- gariens für Serbien ernannt. Leivna, 2. Septbr. Die Sedanfeier wurde in diesem Jahre hier großarüge^und allgemeü.er gefeiert, als im vorigen Jahre. Schon gestern sand eine Vorfeier am sog. Nopoleonstein statt. Heute früh ging Reveille rniufit durch die Straßen der Stadt. Nach einer entsprechenden Feterlichkeit ^1'er AdenseA ?m Rosenthale wurde um " Uhr Festgottesdienst in en Kirchen und Bethäusern abgchalten. Daran reihte sich Fesimusik von den Balkons des Rathhanses und des Theaters. Nachmittags Uhr bewegte sich ein großer Festzug nach dem Markt, wo paffende Musik-Anffuhrungen statt- anden und Oberbürgermeister Georgi eine Festrede hielt. Eine größere Fest- ichk-it im neuen Schützenhause und glänzende Illumination beschließen den Tag. Die Häuser der Stadt sind geschmückt und. säst all« Geschäftslokale geschlosien. % tem6er. Der Fürst von Montenegro ist heute Abend »3/ ußr hier einaetroffen, von dem Statthalter, dem Landes-Cvmmnndirenden, dem Polizei-Präsidenten und der Bahndirection begrüßt. Fürst Niklla dankte iii"fr^zöstscher Sprache und fuhr sodann mit seiner Begleitung in den bere.t stehend^r^Wagen^in die^Burg^mber^ @{neral gotnaf(n hat sofort nach dem Tode Lazareff's die Führung bei Tekke-Expedition übernommen. ' . ' ' Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Konstantinopel, 25. August. Die Vorgänge im Kriegsministerium überschreiten jetzt völlig die Grenze alles bisher Dagewesenen, unb europäische Scfer werben sich schwer an den Gebanken gewöhnen können, daß Vorkomm- > iffe, wie folgende, überhaupt möglich find. Der weite Platz vor bem Seras- k-rat und die umfangreichen Corridore und Säulenhallen d-s majestätischen Gebäudes, in welchem Osman sein eiserne« Scepter schwingt, sind vom Stoor- aenarauen an mit Hunderten von Weibern und Kindern angesull, zum über- wiegend größeren Thetl Wittwen und Frauen von Osficieren, Aerzten und Soldaten. Alle schreien und zetern, bitten um Brod, um Rationen, um fällige Pensionen und Gehälter, rufen de« Himmels Fluch auf den Sultan und die Regierung herab und häufen alle nur denkbaren Verwünschungen auf Osmans Haupt. Die wachehaltenden Soldaten schreiten nicht ein; einmal beherrscht auck sie das jedem Orientalen innewohnende Gefühl, wonach es nicht erlaubt iit ein Weib rauh anzmühren, andernthetls hegen auch sie die nämlichen bitteren Gefühle gegen Regierung und Krtegsminifler und werden nur durch den Rest von Disciplin, den sie noch bewahrt, vor dem lauten Ausdruck ihrer Stimmung zurückgehalten. Die Beamten des Ministeriums verhalten sich Lg.nd und theilnahmlos: werden sie angerebet, so ist bi-stete Antwort: ffßa« können wir machen? wir haben selbst nichts I Wenbet Euch an ben Minister." Enblich erscheint ber glänzende Wagen Osman s an bem wachen- umgebenen Eingänge zum Seraskerat. Schaaren von Weibern umringen sofort ba/ Gesähr beS Ministers unb Worte ertönen, bie in fernem Complimentir- huch ber Welt auszufinben sind. „Hund, Verfluchter, Kuppler, Dieb , so tönt es dem Löwen von Plewna entgegen, wir sterben vor junger unb bu bauest Paläste. Gib uns Brob! Unsere Ernährer sinb für das Reich gefallen unb bu läßt uns vor schwarzem Hunger zu Grunbe gehen. Mas machst bu mit dem Gelbe, Verbammter 1 Möge bein Weib sterben, mögen beine Kinder »er» nn7lückeu Sund I Wir lasten dich nicht durch, ehe bu versprochen, zu zahlen I Der Kutsch» steigt vom Bock und führt die Pferde mühsam durch die wüthen- den Reihen — Steine fliegen — die gräßlichsten Schimpfworte erklingen an Osman prallt Alles eindruckslos ab, wie die tosenden Stoeereswogen an ben zackigen Felsen ber Küste. Inmitten von Flüchen unb Verwünschungen gebt der Pascha ruhig in sein Zimmer. Und diese ©eenen wiederholen sich Atzt täglich eit dem Beginn des Ramasan. Die Preffe darf nichts darüber schreiben, ber Sultan erfährt nichts davon, die übrigen Minister zucken die Achseln und seufzen, wenn man ihnen von diesen Vorgängen spricht, unb im Volke unb im Heere steigt bie Erbitterung höher. Wie soll bas enben? Wo- bIn sollen wir noch kommen? ___________________ ”” SelegraphischeKepeschkll. «aguer's telegt. •»rrefptttlenj- Starte*. Berlin, 2. Septbr. Kaiser Wilhelm reist morgen früh zunächst nach der russischen Grenze, woselbst in Alexandrows eine Begegnung mit dem Kaiser Alexander, ber aus Warschau dorthin kommt, stat.finben wird Am Donner- üaa setzt der Kaiser seine Reise nach Königsberg zu den Manöver» fort. Der Vnikr reist nur mit militärischem Gefolge. Berlin, 2. September. Die heutige Parade des Garde-Corps vor Satter auf dem Tempelhoser Felde nahm bet herrlichem Wetter den nänrendsten Verlauf. Der Kronprinz, Prinz Carl, Prinz Friedrich der Niederlande und die Erbprinzesfln von Meiningen mit glänzendem Gefolge und die militärischen Abgesandten vieler fremdländischen Armeen wohnten der Parade zu Pferde bei, die Kaiserin und die Prinzessin Friedrich Carl zu Wagen. Grummktgras - Versteigerung. Montag den 8. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zu- stkhende Grummetgras von etwa 110 Morgen an Ort und Stelle versteigert werden. Dienstag den S. September, _ Nachmittags 2 Uhr, wird im Hause des Pumpenmachers Pht« lipp Weber im Gartfeld dahier eine Dampfmaschine mit Zugehör öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 3. September 1879. NllrichLl Weber in Liquidation. 5716) M. Pilger, Liquidator. Lokales. Gießen, 3. September. „Die Menschen werben allmählig der vielen Feste müde und dann sind die Zeiten doch auch gar zu schlecht", mußten wir gar oft in diesen Tagen hören wenn die Rede auf Sedan kam. Wir stimmen dem bei, setzen aber hinzu: „trog alledem muß gerade der Sedantag doch gefeiert werden." Denn in dem materiellen Treiben und Streiten der Gegenwart thut es noth, wieder einmal aufzufrischen die Erinnerung daran wie es war vor — und wie es ist nach Sedan. Vielleicht kommt uns da die Einsicht, daß es eine Utopie ist, zu erwarten, es sei nach jahrhundertelanger Zersplitterung und der' naturgemäß hieraus entspringenden Heranbildung eigenartiger Verhältnisse der deutschen Stämme ein Zeitraum von 10 Jahren genügend, um nun auch der äußeren Einheit, die innere Festigung und den Ausbau des stolzen Gebäudes vollständig abgeschlossen hinzuzufügen. Und aus dieser Einsicht muß die weitere entspringen, daß das Mißfallen am Kampf nicht übergehen darf in ein Mißfallen am Kampfspiel: dem Gedeihen des deutschen Reiches, oder gar an diesem selbst. Nicht für uns baden wir das deutsche Kaiserreich erstritten, erst unsere Kinder und Kindeskinder werden die Frucht ernten. Niemals aber sind die Deutschen Bekenner gewesen des Satzes: Nach uns die Sündfluth;" nur ein moralisch tief gesunkener Mensch kann denken: „was liegt mir an unseren Nachkommen, wenn ich nur ruhig und vergnüglich leben kann." Diesen Betrachtungen mag der hiesige Kriegerverein wohl gefolgt sein, als er es übernahm, eine allgemeine Sedanfeier zu veranstalten und dieser Betrachtungen würdig ist denn auch die Feier verlaufen. ö 1 Singeleitet wurde der Tag durch Böllerschüße und Abblasen eines Chorals vom Stadt- thurm. Die Betheiligung des Kriegervereins am Gottesdienst war eine geringe; man bedenke rndeß, baß der weit überwiegend größte Theil der Mitglieder dem Arbeiter- oder Handwerkerstand angehort; diesen ist durch die Verhältnifle die Thetlnahme an dem Vormittags - Gottes- dienst versagt. Selbst Nachmittags konnte sich die größere Hälfte der Lereinsmitaliedcr erst in den Stunden nach 6 Uhr frei machen und so rückte denn der Verein auch nicht in voller ®la“e -uni Friedhof. Zahlreich waren die Zuhörer und Zuschauer an den Denkmälern für die Gefallenen erschienen. Herr Kreis - Schulinspector Büchner hielt die Gedächlnißrede. Seinen Ausführungen unterlegte er das Schriftwort: „Ich bin die Auferstehung und eas Leben! wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich stürbe." Und zu Herzen gingen seine Worte; wir sahen manches alten Kriegers Auge feucht werden bei der Erinnerung an die qc- fallenen Kameraden, an die in eigenen Leiden von mildthätigcn Händen ihm zu Theil ae- wordene Pflege. ° v ” Nach dem Schluß der Rede wurden an den Stufen der Denkmäler Kränze niederqelegt. Mit klingendem (?) Spiel zog alsdann der Verein vom Friedhöfe nach dem Wenzcl'schen Anfangs nur spärlich besetzt, füllte sich ver Concert-Garten nach und nack Ganz besonders freute es uns, unter den Gästen das Ehrenmitglied des Vereins, Herrn Rendanten Bieler, zu sehen; trotz überstandenen Leidens betheiligte er sich in alter geistiger Frische an ^.Unterhaltung und beantwortete Erzählungen aus 1870 mit solchen aus 1813. Gegen 6 Uhr bestieg Herr Professor Dr. Gareis die Rednerbühne. Nach kurzem Rückblicke auf den Beginn und den Verlauf des Krieges 1870/71, bis zu Sedan, wies Redner darauf bin daß toir den Sieg neben dem Genie des Feldherrn, der Tüchtigkeit und ganz besonders der Manneszuch der deutschen Armee verdankten, diese Manneszucht mit herüber zu nehmen ^erliche Leben und sie nun anzuwenden zur Erhaltung des Erreichten, sei unsere Pflicht. Mit dem selbstständigen freien Denken und Handeln des Mannes sei recht wohl vereinbar die strenge Unterordnung des eigenen Willens unter den eines berufenen Andern wenn das Erstreben hoher Ziele dies fordere. Nachdem Redner noch der deutschen Bundes, fürsten gedacht, ermahnte er zur Pflege der rechten Treue zu Fürst und Vaterland, zur -um Freunde Noch nach Jahrtausenden, wo vielleicht die deutsche Nation nicht mehr bestehe, müsse man noch reden von der „deutschen Treue", wie man heute noch lieche von „hellen, cher Vaterlandsliebe". Redner schloß mit einem Hoch auf Seine Majestät flSs ? n U?b den Großherzog. Seine Worte fanden begeisterten ®ibera^ kUnb der Umstand, daß Bravos u. s. w. während der Rede fehlten, beweist, daß es Redner verstanden hat, seine Zuhörer zu fesseln und sie zu zwingen seinem Gedanken- gange zu folgen. , Vermischtes. SHorMf/w e‘n ■ aj,fc'2 Pari,» Blätter erzählen folgende Lokalgeschichtci Der b® fiu btoaft' fei «ÄS" b-'°b -inen Affen, b.ffe?t.nzählig. S-belm-nffr-fche Mt S r » i« "icht wenig belustigten Am «origen Sonntag Nachmittag nun mar #err Jl. in seinem Laden eingeschlummert. Plötzlich wurde er durch heftiae (Stimmen der Kehle aus dem Schlaf gestört und bemerkte, als er die Augen 6ffnetÄ ©lut überströmt war In der That hatte er eine lange und tiefe Schnittwunde am LaU Winkel des Ladens der Affe mit einem blutgerötheten Rasirrnesser saß und l ahS-I beobachtete. Das Thier hatte die Kunst des Rasirens an dem schlafenden Künstler Ä toDkaen' CU] ^such, der ihm in traurigster Weise mißglückt war Herr A muß a^geschaff^wordem °°" Sieb" Wa4t' ta8 ®ett M°n. Der Aff- ist schleunigst . ~ (Ntch t übel.) Profeffor bei der medieinischen Prüfung (einen Menstienknotien Mit der rinhetenben Dunkelheit kam di. Abendkühle und nöthiqte bit ©äff, aufjufudten, den tnzwtich.n Herr Wcnz.l mit der bekannten G.ickwtndiakeit ?a 1 Sogar den Kronleuchter ließ er später noch leuchten. w-llMtndtgkett etngertchtet hat,.. Das unter Leitung eine« Vertreters von Vibaccovkch abgebrannt. K.uerwerk ÖÄ W mit und °hn° Lma'ndo, ihre Freulie^durch "autes^ erst nach",n°fjh"r elmrat^ ^mer mehr. Wir härm, daß der Schluß des Festes „ n n. ^f Veranlassung des Zweig-Hülfs-Vereins war im Garten eine Sammelbüchse anä- ff ?e^en bcr Invaliden uno ter Hinterbliebenen gefallener Soldaten. Es wurde' wie es scheint, nur wenig Gebrauch von derselben gemacht. ' Große Schwierigkeiten bereitete das Herbeischaffen Der Musik Nativem veriönliti ..«h '°l'gdapht,ch mit einer ganzen R-ih- auswärtig« Capellen Verhandelt WENT * 5 getilgt®111™ toa“ “n‘ ®Q|,eae h-diust-ll-n, die selbst mehr al« bescheipenen Ansprüchen . c,®Ke-ttn- D-l-i-mb«. In der Woche vorn 24. bis 30. August betrug diUdl der Todesfälle m hiesiger Stadt 8, darunter einer bei einem halbjährigen Kinde welches einer Gehirnentzündung erlag. Ein lOjähriger Knabe starb an Knochenfraß^ Bei den erwachsenen Personen werden als Todesursache bezeichnet: Lungenschwindsucht, Brightische Krankheit Gelnri" Knw ic i,nm°L ur^iVL.«'Ln munn,^t^tirt:@Sr6%, STLreÄrÄ?? W SBibcrßanbS 2 Diebstahl 11, auf Requisition wurden 17 Personen arretirt. ötnetaen erkolaten Nti^^?ollZeilicher Beziehung wegen schädlicher Ausdünstung 4, bösartiger Thiere IQ9 in scherhettspottzellicher Beziehung gegen Bettler 69, Obdachlose 2 Trunkenheit 7 storung 155, Diebstahl 17, Betrug 3, schwere Körperverletzung 7, Meldewesen 8 ' S» Sbtal^meaen N ' wegen Thierquälerei 13, Störung der Sonntaasfeier'2, E^n- 2' wegen Vergehen gegen richtiges Maaß und Gewicht 11, die Droschkenordnuna 15 KSoHm??6T1'8« r ^^nrnnigung 16, Fahrordnung 10, sonstige Straßenpolizei 40 ’3' «, Dcttoi 3 Summa sämtlich« Uig.V 412 -Ä.in ein™ hjngt gefun®“ Kirchcmaub-r Rohlich wurde h.ui. Mittag um 1 Uhr im Arresthaus er- Holzoersteigernng im Gießener Stadtwalde. Montag den 8. September, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem Dtstrict Waldshute nachverzetchnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Retsh. Raummeter. Wellen. Nadel — 280 68 4630 B. 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Sonnenstraße B. 62. 2737) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mietben im Frankfurter Hof.__ 4963) Der dritte Stock unseres Hauses ist per 1. Oktober zu vermiethen. _________Gebr. Stamm. 5041) Eine Familienwohnung von drei Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. _______H- Schaffstädt, Reichensand. 4672) Eine schöne Mansardenwohnung mit allem Zubehör per 8. Oktober zu ver- miethen^__Alicenstraße E. 97. 4670) Der zweite Stock meines Vorderhauses ist per 1. Oktober anderweit zu ver- miethen H. Keck, Neuenweg B. 177. 4554) Mein Nebenhaus, mittleres Familienlogis, bestehend aus o Zimmern, allem Zugehör und Gartenantheil, per 1. Octbr. zu vermiethen. Helfrich, norm. Wagner, Marburgerstraße. o-,mniruiriui '5 I Giessen, I. Jutzi. beziehbar. Balth. Strauch. ziehbar. <§arl Leib. Lackiergeschäft Gießen Der Vorstand. der Vereinssatzungen. Der Turnwart. ff in Darmstadt C. F. Kemmler, Generalagrnt, Allendors a. d. L. W Kliebe. II. Hahn «fe Sohn 6564} We Sturmfe?*. 5631) Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Nuiv.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gießen. in in in in in in m in in in in 4,496,887. 4,178,163. werden. 5710) W. Körber II. S. Löwenberg. Ph. Reimer. F. Hoffmann. Hrch. Mohr. Alt-Buseck Ettingshausen Gambach Gießen Langgöns Lindenstruth Lollar Steinbach Treis a. d. L. Wieseck Prämien- und Zinsen-Einnahme....... Capital- und Prämien-Reserve für eigene Rechnung . Grundkapital der Gesellschaft........ Nach Bei Gewerbspatei Wir »trfi Gießen, i*"* 5582) Zwei geräumige Böden sind zu vermiethen bei LoutS Lony. Sam. Löwenberg. Th. Kümmel. G. Löwenberg. J. Becker VI. Lud. Kolb II. ___________(4733 vermischte Anzeigen. Reallehrer. 5709) Es wird für eine berechtigte Lehranstalt ein unverheiratheter Reallehrer gesucht. Auskunft, doch ohne Zusendung der Zeugnisse erbeten sub Chiffre T. 62012 durch Haasenstein &. Vogler, Frankfurt a/M. Hierdurch bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß wir den Herren Gg. Koch in Trohe und A. Ohly in Großlinden die Agenturen der Magdeburger Feuerverstcherungg-Gesellschaft, Magdeburger Hsgelversicherungg-Gesellschaft und der Magdeburger Allgemeinen Versichrrungs-Actirn-GeseUschast (für deren Lebens- und Unfallbranche) übertragen haben und dieselben somit zur Vermittelung von Versicherungen für genannte Gesellschaften berechtigt sind. Offenbach a. M., im August 1879. Die Geueral'Agentur: Zugleich empfehle mein Lager in Schlössern und Banden rc. rc. Das An fertig en von schmiedeiserneu Geländern und Thoren, eleetr. Haustelegraphen und Blitzableitern und das Probiren der Letzteren auf ihre Leitungsfähigkeit, sowie alle in dieses Fach cinschlagende Arbeiten werden bei reeller Ausführung zu billigsten Preisen übernommen. Hochachtungsvoll Carl Wiegandt, Schlosser. Turnverein. Freitag den 5. September, Abends 8 Uhr: 5639) Riegeneintheilung sämmtlicher Vereinsmitglieder bis zu 22 Jahren; cf. §. 14 NB. Empfohlen für Frankfurt a. M. Rheinische Weinstube!! Restaurant. Zeildurchbruch. 48 fBüCltC 48 Bleichgarten. Geschäfts - Verlegung. 5535) Hiermit meinen werthen Kunden sowie einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mein Geschäft vom Neuenweg 1 84 in das von mir erbaute Haus an der Bismorckstrafie, neben Herrn Christian Petri V., verlegt habe, damit die Bitte verbindend, das mir seither geschenkte Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Warnung. 5715) Hiermit warne ich Jedermann, meiner Frau auf meinen Namen etwas zu borgen, indem ich für Nichts hafte. Lollar. Johannes Bierau. CalertänSssche -fmerverstchermM 0clim-gesessschasl zu Etbersetd. Laufende Versicherungssumme vom 1. Januar 1879 . 2,477,431,035.- Biebel und Mifsionsfeft feiern wir, so Gott will, Sonntag, den September in Dorf-Gill, wozu alle Biebel- und Misflonsfreunde herzlich eingeladen 4942) Der zweite Stock mcme§ Hauses, 6 Zimmer und allem sonstigen Zubehör zu vermiethen. Karl Bergmann, Gartfeld. Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehlen wir uns dem geehrten Publikum zur Vermittelung von Versicherungen für oben erwähnte Gesellschaften und sind zu jeder weiteren Auskunft, sowie zur Ausnahme von Versicherungs-Anträgen jederzeit gerne bereit. Trohe und GroHlinden im August 1879. Gg. Äocb Gesuch. Ein anständiger junger Herr sucht per 1. Oktober ein hübsch rnöblirtes Zimmer mit Cabinet (Bel-Etage oder Hoch-Parterre) bei einer feinen Familie. Gefl. Offerten sub 8. 0. 80 postlagernd Gießen. (5716 5721) Ich suche einen Arbeiter in mein 5057) Ein rnöblirtes Zimmer vermiethet Eugen Kauffmann, Alicenstratze. 3024) Eine Wohnung von 4 Zimmern und Zubehör in meinem Nebenhaus an eine stille Familie sofort zu vermiethen. ll>r. Ploch. Mit der Ausstellung ist eine VcrlOGSllIlg verbunden,, wozu nur Gegenstände aus der Ausstellung selbst angekauft werden. Der Preis des Looses beträgt 40 Pfg. Eröffnung der Ausstellung: Samstag Vormittag U Uhr, An den übrigen Tagen ist das Ausstellungslocal von Morgens 9 bis Abends 6 Uhr geöffnet. Eintrittsgeld: I. u. 2. Tag ä Person 50 Pfg., 3. Tag 30 Pfg., 4. Tag 20 Pfg. Kinder unter 15 Jahren die Hälfte. Familienkarten zu 2 Mk. und Personalkarten zu 1 Mk.r berechtigend zum dauernden Besuche der Ausstellung, sind von Montag an bei Herrn Rechnungsrath Aug. Reuning, Ludwigs- strasse, sowie bei Herrn A. Scheyda (Exped. des Giessener Anzeigers) zu haben. Aussteller, sowie Mitglieder des Gartenbau-Vereins haben freien Zutritt zur Ausstellung und werden Letztere gebeten, ihre Karten mitzubringen. Am Samstag Nachmittag und Sonntag Nachmittag von 4 Uhr an CONCERT, ausgeführt von der Kapelle des 2. Grossh. Hess. Inf. - Regiments Nr. 116, gegen besonderes Enträe von 20 Pfg. im Ausstellungslocal. Ende derselben 9 Uhr Abends. (5667 fcrS?* Die Direction der Oberh. Eisenbahnen gewährt den Besuchern der Ausstellung auf ein einfach gelöstes Billet innerhalb zweier Tage freie Rückfahrt^ wenn das bezügliche Eisen- bahnbillet im Ausstellungslokal abgestempelt worden ist. Berlin, l in Wim aWM Evidenz sistgeMt iaUen ist, daß sich bepnbtn, größerer ihrer MltmiiiQ Resultat der tot wir uns nun ledigli dürsniffen anderer L Resultat, daß dies: 'ichtet haben, um F ^ndel wenigstens n irin wird. Rußlan! w Goriiren, es tni Wt her wird du, Umständen auch nich >'ch oder wirklich vc nutzlos gewesin sein, °on der preuWn! W& zu leite», n möchte. In jedem * Zuschuß an angewiesen, °hnfere Ostseestt * kennen, daß °brn würde, als t Ausland abaebe 'S* "9«n n Zfi- In wir chuwarL •:S!- ÄS' Mi, thrun,. "ttdev. " Mu; Grosse Ausstellung von Obst, Blumen, Gemüsen etc. des Verbands Rheinischer Gartenbau - Vereine Carlsruhe, Frankfurt, Darmstadt, Mainz, Mannheim, Oberhessischer Verein in Wenzel’® Saalbau und den für diesen Zweck im Garten erbauten Hallen am 6., 7., 8. u. 9. September 1879. 6,000,000.—. Versicherungsabschlüffe zu billigen und festen Prämien werden prompt vermittelt durch die nachbeuannten Vertreter der Gesellschaft: 4324) In meinem Hause, Wilhelm- straße, sind in dem Parterrestock 4 Zimmer mit Küche und allem Zubehör, auf Wunsch auch eine Mansarde, zum 1. Oktober, event. auch früher, zu vermiethen _________________________Dr. Wc-ichel. 4154) In unserem Nebenhause ist ein Logis, bestehend aus drei Zimmern rc., zu vermlethen und sogleich zu beziehen. ____________________Flick 4? Kröll. 3468) Die Bel-Etage, sowie ein kleines Mansardenlogis, zu vermiethen bei D. Weller V,, Henchelheimerstr. 5287) Ein Familienlogis zu vermiethen per 1. December oder früher im Hinter- hause des_____Darmstädter Hauses_ 5653) Der mittlere Stock meines neuen Hauses, 6 Zimmer, ist zu vermiethen. ____________________Th. Wode. 5697) Ein kleines Logis zu vermiethen. __________________________________Lit. C. 54. 5699) Eine kleine Wohnung im Vorderhaus, neu hergerichtet, ist im Gasthaus zum Löwen zu vermiethen._____________ 5701) Em Logis zu vermiethen. ________Schlosser Noll, Kaplansgasse. 2006) 5 Zimmer, Küche rc. im 1. Stocke, gleich beziehbar, zu vermiethen. F. Zöller, Neustadt. 5685) Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend in 5 Zimmern, Küche, Keller rc. ist sofort zu vermiethen, und alsbald be- 5465) Ein rnöblirtes Zimmer zu vermiethen bei C. Fr. Conrad, Friseur, Mäusburg 48. 2174) Ein Logis im Freien, erster Stock, 4—5 Zimmer mit Zubehör, sowie Theil am Garten zu vermiethen und sofort 5707) Für einen 12jähr. Schüler wird ein Logis mit Kost gesucht. Offerten mit Forderungsangabe nimmt die Exped. d. Bl. entgegen.___________ Gegen hohen John wird ein Mädchen, welches Küchen- und Hausarbeit versteht, für Wiesbaden gesucht. Eintritt Anfang Oktober. Nachzu- fragen bei Pfarrer vr. Seel.(5675 5616) Mädchen, welche das Putzmachen zu erlernen wünschen, können eintreten bei G^schw. Peth. 4668) Wegen Versetzung des Herrn Hofgerichtssecretair Scharmann ist der obere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern, Küche mit Wasserleitung rc., pr. 1. Oktober anderweitig zu vermiethen. ___________________Emil Fischbach. 5649) Ein Logis mit 3 Zimmern nebst Zubehör ist wegen Umzug gleich zu ver- miethen. I. Ruppel, Ludwigsplatz.