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IS. fälligen Holz- und Heugrasgelder aus den Oberförstereien Gießen, Schiff-nberg und Treis a. Lda. ^^^^^^^^^ufendkn^Jahres ® ^5Ketbuna der Mahnung Trompeter: lnnqcn und als Folge davon auch gründliche und sachentsprechende Urtheile in Aussicht. Und wie das gewaltige Werk dieser umfassenden Justizgesetze glücklich abgeschlossen ist, so bürgt uns der über alles Erwarten günstige Erfolg auch weiter dafür, daß die kräftig in Angriff genommene Schaffung einer Rechtsetnheit auch auf dem Gebiete des gesummten bürgerlichen Rechts in nicht zu 'einer Frist gleichfalls in Erfüllung gehen und damit das Wort unseres Kaisers wahr machen wird: „daß die gemeinsame Rechtsentwickelung in der Nation das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit stärken und der politischen Einheit Deutschlands einen innern Halt geben wird, wie ihn keine frühere Periode unserer Geschichte aufweist." Schwer freilich wird der Uebergang ins ungewohnte Neue werden; für jeden bei Bethetligten bringt er im Anfang der Mühen und Sorgen, der Mehrarbeit und Unbequemlichkeit genug; aber ein jeder der Betheiligten, davon sind wir überzeugt, wird voll berechtigten Stolzes, zu seinem Theil an der großen nationalen Aufgabe mitwirken zu können, sein Bestes thun, damit die kurze Ueberganqszeit recht rasch und wenigst fühlbar vorüberztehe. Dann erst werden die Wohlthaten der neuen Rechtsordnung hell an's Tageslicht treten, und ein kurzer Vergleich mit der gestern abgeschlossenen Vergangenheit wird beweisen, welchen wesentlichen Fortschritt wir dem neuerstandenen Vaterland auch in dieser Lebensfrage zu verdanken haben. Und auf diesen Dank des gemeinsamen Vaterlandes darf die nationalliberale Partei in erster Linie Anspruch erheben ; sie hat vor Allem auf Rechtseinheit gedrungen, wo sich die Gelegenheit bot, sie hat durch festes Einstehen für die erforderliche Erweiterung der Zuständigkeit des Reichs die erste Grundlage geschaffen, sie endlich hat jenen Vergleich zwischen den Regierungen und dem Reichstag angebahnt und durchgesetzt, der die mühevollen Arbeiten zum glücklichen Abschlüsse brachte. Aber weit mehr Dank, als den Freunden der nationalen Einheit im Reichstag gebührt für das Zustandekommen dieser Gesetze den Männern, die in unermüdlicher, stiller Vorarbeit, in rastlosem Eifer und mit eingehendster Sorgfalt den technischen Theil der Arbeiten übernommen haben. Hier steht der preußische Justizminister Leonhardt obenan; unter seiner Mitwirkung u.,b oberen Leitung sind die ersten grundlegenden Entwürfe ohne Ausnahme ausgearbeitet worden; er und seine Räthe und Hülfsarbeiter, Falk, Friedberg, Förster, Rüdorff und wie sie alle heißen mögen, haben zuerst das Eis gebro- chen und den Weg geebnet. Ihnen haben in hervorragender Weise treu zur Seite gestanden die Minister Bayerns und Württembergs, Fäustle und v. Mitt- nacht, mit einem reichen Kreise erfahrener, hochangesehener, arbeitsfreudiger Mitarbeiter; und ihrem einträchtigen Zusammenwirken ist es zu danken, daß insbesondere die Civilproceßordnung und die Concursordnung Meisterstücke ge- worden sind, die den Vergleich mit den besten Gesetzarbeiten aller unserer Nachbarstaaten getrost aushalten dürfen. Vollendetes ist nicht erreicht worden; aber vollendet ist, was unter den gegebenen Verhältnissen zu erreichen war. Die sichern und unerschütterlichen Grundlagen einer deutschen Rechtseinheit sind gelegt. Auf diesen Grundlagen heißt es jetzt weiterzubauen zu immer größerer Festigung und Kräftigung um seres deutschen Vaterlandes! Der 1. October 1879 lautet die Überschrift eines Leitartikels der gestrigen „Köln. Ztg.", welchen wir unfern Lesern nicht vorenthalten wollen. Sie schreibt: Der Tag ist gekommen, der ein gewaltiger Markstein in der Geschichte unseres neuerstandenen Deutschen Reichs, in der Entwickelung unseres deutschen Volks- und seines Rechtslebens sein und bleiben wird. Ein neuer, unzerstörbarer Kitt verbindet von heute an die einzelnen deutschen Staaten und ihre Bevölkerung; was die allgemeine Wehrpflicht und die allgemeine Schulpflicht ermöglicht, was die einheitliche Verfaffung m b eine einheitliche Finanzpolitik fortgesetzt haben, das wird am heutigen Tage durch eine einheitliche Rechtspflege gekrönt. Die Schienenwege und die Drahtleitungen haben in unserem Deutschen Reiche in gewaltiger Entwickelung die Entfernungen verwischt; die Männer, die so oft in Liedern und auf Festen ihre Brüderschaft gefeiert und gepriesen hatten, mochten sie am Belt ober am Bodensee, an der Eider oter an der Isar ihre Heimath haben, sie stehen jetzt im regenGeschäftsverkehr, als wären sie Nachbarn einer einzigen Stadt; aber je mehr dieser Verkehr sich vermehrte und sich ausdehnte, um so mehr trat zu Tage, welch' gewaltiges Hemmniß sich ihm in der Rcchtsungleichheit ihrer Heimatsbezirke entgegen- stemmte. Das Deutsche Reich bot eine Musterkarte' der verschiedenartigsten Rechtesystecke; jeder Staat hatte seine eigene Gesetzgebung, und selbst innerhalb der größeren Einzelstaaten sah es zum Erschrecken bunt und wirr aus. Den Rechtsgelehrten war es recht schwer, für Geltendmachung von Rechts an- sprücken in anderen Staaten über das einfachste Verfahren, über die ersten zu ergreifenden Maßregeln zuverlässige Auskunft zu geben. Ein einheitliches Recht, ein einheitliches Verfahren hat in Deutschland bis jetzt nicht gegolten; was unter diesem Namen anerkannt wurde, war fast ausschließlich Schöpfung and Zusammenstellung der Rechtslehrer, es war auf fremder, römischer und canomscher Grundlage erwachsen und in den zahllosen einzelnen Staaten an allen Ecken und Enden durchbrochen. Immer drückender wurde dieser Zustand fühlbar; mit zündenden Worten wurde er gebrandmarkt; laut klagte Scheffel's Deutschland. Darmstadt, 1. Octbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzog • haben aus Anlaß der veränderten GeriLtsorganisatton allergnädigst geruht: Am 18. Juni dem Präsidenten des Oberappellations- und Cassations- gerichts Dr. Otto Zentgraf, dem Präsidenten des Hofgerichts der Provinz Oberheffen Dr. Georg Buff das Comthnrkreuz 1. Klaffe, dem Vicepräsiden- ten des Obergerichts der Provinz Rheinheffen Arnold Fretherrlt Gedult o. Jungenfeld und dem General-Staatsprocurator bei dem Obergenckt der Provinz Rheinhessen Dr. Hermann Julius Schalck das Comthurkreuz 2 Klaffe am 26. August dem Präsidenten des Handelsgerichts Mainz Sommer» ctenrath Ludwig Reuleaux das Ritterkreuz 1. Klasse und am 5. Septbr. dem Oberappellations- und Caffationsgerlchtsrath Ge- heim-rath Dr. Otto Hallwachs das Comthurkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. Darmstadt, 1. Octbr. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädigst geruht: M Am 1. Octbr. dem Geh. Staatsrath bei dem Ministerium des Innern Sind verdammt wir immerdar, den Großen Knochen zu benagen, Den als Abfall ihres Mahles Uns die Römer hingeworfen? Soll nicht auch der deutschen Erde Eignen Rechtes Blum' entsprossen, Waldesduftig, schlicht, kein üppig Wuchernd Schlinggewächs des Südens? Traurig Loos der Epigonen! Müssen sitzen, müssen schwitzen, Hin und her die Fäden zerren Eines wüstverschlungenen Knäuels, Gibt's kein Schwert und andere Lösung? Was zur Zeit des glücklich entschlafenen Bundestages unmöglich war, setzt ist es der Vollendung nahe; ein neuer Alexander ist ausgetreten; im neuen, kräftig emporblühenden Deutschen Reiche mußte bald das Streben nach endlicher Rechtseinheit Verwirklichung finden. Schon ist der wichtigste und chwierigste Schritt geschehen. Von heute an werden nach einheitlichem Rechts- perfahren alle bürgerlichen und Rechtsstreitigkeiten in ganz Deutschland ent» Weden; zum einheitlichen Strafrecht, das seit wenigen Jahren in ganz Deutschland Geltung erlangt hat, tritt heute die deutsche Strasproceßorbnung: em neues Verfaffungsgesetz hat alle bisherigen Gerichte beseitigt und nach -.tuen, einheitlichen Grundsätzen überall im weiten Vaterlande neue Gerichte oon heute an in's Leben gerufen. Von heute an steht die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit bei Richter unter mächtigem Reichsschutz. Die richterliche Gewalt wird durch unabhängige, nur dem Gesetze unterworfene Gerichte ausge- übt; die Richter sind thunlichst gegen äußere Beeinfluffungen sichergestellt. Ihre Ernennung erfolgt auf Lebenszeit; sie können wider ihren Willen nur kraft richterlichen Urtheils versetzt werden; sie beziehen ein festes Gehalt mit Ausschluß von Gebühren; die Bildung der Abiheilungen ist nicht mehr Sache der Verwaltungen, sondern bet Gerichte; Vorkommnisse, wie sie zur Zeit bes unseliger. Grafen Lippe den Ruf bes Obertribunals gefährdeten, sind fortan ausgeschloffen. Alle deutschen Gerichte leisten sich gegenseitig Rechtshülse und haben sich als Gerichte desselben Staates zu betrachten. Die Gefahren, die das Anklagemonopol der Staatsanwaltschaft mit sich bringen kann, sind nach Kräften beseitigt; der Mitwirkung des Volkes bei der Rechtsprechung ist in ausgedehnter Weise Bahn gebrochen; Dank der Freigebung der Anwaltschaft und dem Anwaltszwang stehen lebendige und anregende mündliche Verhand- unb der Justiz Jacob Finger das Comthurkreuz 2. Klaffe des Verdienst» vrdens Philipps des Großmüthigen, dem Mintsterialrath bet dem Ministerium des Innern und der Justiz Geh. Rath Ludwig Hallwachs das Ritterkreuz 1. Kl. des Ludewtgsordens, dem Ober-Staatsanwalt bet dem Oberlandesgericht Otto Becker das Ritterkreuz 1. Klaffe und dem Ministerial-Canzlei-Jnspector bei dem Ministerium des Innern und der Justiz Valentin Metz das Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthtgen zu verleihen. Darmstadt, 1. Octbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 1. Octbr. dem Rabbtnen des Rabbinats Gießen, Dr. Benedict Samuel Levi, aus Anlaß der etntretenden Vollendung seines fünfzigsten Dienstjahres, das Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. Berlin, 30. Septbr. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht ein Schreiben, das der Handelsminister unter dem 16. ds. an eine Anzahl Bezirksregierungen gesandt hat und das sich auf die Frage bezieht, ob und in welcher Weise eine gesetzliche Regelung der Altersversorgungs- und Jnvaliden-Caffen herbeizuführen sei. Das Schreiben bezieht sich auf die Verhandlungen des Reichstages über den Antrag des Abgeordneten Stumm auf Einführung obligatorischer, nach dem Muster der bergmännischen Knappschaftsveretne zu bildenden Altersversorgungs- und Jnvaltden-Eaffen für alle Fabrikarbeiter und stellt als Grundsatz auf, daß, wenn das Bedürfniß einer Regelung anerkannt werde, es sich vor Allem um die Frage handle, ob dieselbe sich darauf beschränken soll, für die Einrichtung, die Verwaltung und Beaufsichtigung der fragltcken Caffen, sofern sich solche bilden, die erforderlichen Vorschriften zu treffen, oder ob außer- ocm die Arbeiter zu einem Zwange zur Betheiligung an solchen Caffen unterworfen werden sollen. Das Schreiben gibt dann detailirte Andeutungen, wie der Minister die Fragen beantwortet haben will. Die Beobachtungen der Regierungen sind bis zum 1. November er. einzureichen. Dem Berichte ist eine nach Kalenderjahre aufgestellte Nachweisung der seit Erlaß des Gesetzes vom 7. April 1876 bis zum 1. October b. I. neu errichteten eingeschriebenen Htlfscaffen — unter Ausschluß der blos in solche umgewandelten Caffen — beizufügen. — Der „Nationalzeitung" ist Folgendes zu entnehmen: Die im Jahre 1880 nach Ablauf eines fünfjährigen Zeitraums stattstndende allgemeine deutsche Volkszählung, welche voraussichtlich wieder Anfangs December ansgeführt werden wird, ist die Veranlaffung, daß sich am 7. October die Vorstände der statistischen Bureaus der deutschen Staaten zu einer Conferen; in Berlin versammeln werden. Die erste Anregung zu der Frage, welche Ziele die nächste Volkszählung verfolgen soll, hat unser unermüdlicher Statistiker, Geh. Rath Dr. Engel, vom Kgl. preuß. statistischen Bureau in seiner Denkschrift: „Die Aufgaben des Zählwerks im deutschen Reiche am Ende des Jahres 1880. Berlin 1879" gegeben, in der er der nächsten Volkszählung eine sehr erweiterte Aufgabe stellen will. Er will nämlich durch diese Zählung nicht nur alles Das erzielen, was eine vollständig genügende Volkszählung haben muß, sondern zugleich die Materialien für ein allgemeines Wohnplatzverzeichntß und eine Gebäudestatistik, an welche sich dann auch eine Zählung dec Gewerbebetriebe mit Hilfspersonen und mit Kraft- oder Umtriebsmaschinen und eine Landwtrth- schafts- und Viehzählung reihen soll. Die preuß. statistische Central-Corn- Mission, welche in der letztverfloffenen Woche versammelt gewesen ist, trägt dem Vernehme» nach Bedenken, auf die Vorschläge des Herrn Engel voll und ganz einzugehen und hat sich deßhalb nur mit einem Theile derselben einverstanden erklärt. Kiel, 28. Septbr. Nach einer Abwesenheit von vollen zwei Jahren ist die gedeckte Corvette „Leipzig", Capttän zur See Paschen, heute früh wohlbehalten in den hiesigen Hafen wieder etngelaufen. Man kann mit vollem Recht sagen „wohlbehalten", denn das Schiff hat das seltene Glück gehabt, während einer so langen Reise in schwierigen Gewäffern von keinem Unfall, keinem Schaden weder am Schiff noch an der Maschine betroffen worden zu sein und nicht einen einzigen Mann der Besatzung ob durch Tod oder durch Desertion etngebüßt zu haben. Die „Leipzig", nach demselben neuen, hübschen Modell wie der noch mit dem Prinzen Heinrich am Bord in den ostasiatischen Gewäffern befindliche „Prinz Adalbert" erbaut, nahm bekanntlich auch mit Theil an dem glücklicherweise so friedlich verlaufenen Kriegszuge gegen Nicaragua, wo das rasche Erscheinen von vier Schiffen unserer Marine („Elisabeth", „Leipzig", „Ariadne" an der einen, „Medusa" an der andern Sette der Landenge) genügte, um den deutschen Forderungen sofort Genüge zu schaffen. England. London, 30. Septbr., Abends. Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Simla vom 29. ds.: General Roberts erließ eine Proclamation, welche den britischen Vormarsch zum Zweck der Besetzung von Kabul ankündtgt und die friedlichen Einwohner, welche an dem Angriff auf das Gesandtschaftsge- bäude nicht theilnahmen, auffordert, auf ihre Sicherheit Bedacht zu nehmen, diejenigen, welche nach Veröffentlichung der Proclamation mit den Waffen in der Hand betroffen werden sollten, würden als Feinde behandelt werden. Türkei. Konstantinopel, 30. Septbr. Eine unter dem Vorsitze des Sultans ftattgehabte außerordentliche Cabinets-Sitzung berieth das Deficit des Budgets. Der Sultan hielt eine längere Rede, worin er hervorhob, er habe den befreundeten Mächten versprochen, persönlich über die fiskalischen Reformen zu wachen. Er wolle den Credit des Reiches retten, sei gegen jedwede äußere oder innere Anleihe und empfehle vor allen Dingen die Entwickelung der inneren Hülfsmittrl des Landes. Telegraphische Depeschen. Waguer'S telegr. Korrespondenz - Bureau. Berlin, 1. Octbr. Die Berliner Gewerbe-Ausstellung wurde heute Mittag unter zahlreichster Theilnahme der zur Beiwohnung geladenen und sonst dazu berechtigten Personen durch den Präsidenten des Central-Comitees Kühnemann mit einer Rede geschloffen, worin er auf den Erfolg der Ausstellung htnwtes und den Ausstellern, den Stadtbehörden, der StaatSregiernng, den Gruppenvorständen und den Jury-Mitgliedern für die Förderung des Unternehmens dankte. Redner schloß mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser als den Schützer und Beschirmer der deutschen Industrie. Nach Der» lesung der Namen der mit Preisen .gefrönten Aussteller erklärte darauf Herr Kühnemann die Ausstellung für geschloffen. — Das „Militär-Wochenblatt" meldet die Ernennung des Contreadrnirals Bätsch zum Director in der Admiralität. Straßburg, 1. Octbr. Der General-Feldmarschall v. Manteuffel, Statthalter von Elsaß-Lothringen, ist soeben um 9y2 Uhr, mit dem Schnellzug von Basel kommend, hier etngetroffen unb würbe am Bahnhofe von dem Polizei-Director v. Saldern unb bem Bürgermeisterei-Verwalter Back empfangen. Se. Excellenz bestieg alsbalb einen Wagen unb machte dem kommanbirenden General v. Franseky unb hierauf dem Staatssekretär Herzog einen Besuch unb fuhr alsdann in das Schloß. London, 1. Octbr. Der Ausweis der englischen Staatseinkünfte im III. Quartal dieses Jahres ergibt eine Verminderung von 100,305 Pf. St. gegen das gleiche Quartal des Vorjahres. Straßburg, 1. Octbr. Der Statthalter General-Feldmarschall v. Manteuffel, erläßt folgende Ansprache: Ich trete das Amt als kaiserlicher Statthalter in den Reichslanden, das Seine Majestät mir zu übertragen Allergnädigst geruht haben, mit dem heutigen Tage an unb bitte Gott um Kraft, baffelbe zum Ruhme bes Reiches unb zum Wohle von Elsaß-Lothringen zu üben. Leipzig, 1. Octbr. Zu ber feierlichen Eröffnung bei Reichsgerichts, bie heute um 1 Uhr in ber Aula der Universität stattfanb, hatten sich einge- funben bet Präsident des Reichsjustizamtes StaatSsecretär Dr. Friedberg, mehrere Commiffatien der genannten Behörde, Mitglieder des Reichsdisciplinar- Hofes, der sächsische Justizmtnister v. Abeken, der Präsident des vormaligen Reichsoberlandesgerichts Dr. Pape, die Spitzen der hiesigen kaiserlichen, königlichen und städtischen Behörden, der Rector der Universität unb bie Mehrzahl ber Universitäts - Professoren Dem Präsidenten des Reichsgerichts Dr. Simson schloffen sich an der ReichS-Oberanwalt, die Senatspräsidenten und sämmtliche Räthe des Reichsgerichts. StaatSsecretär Friedberg erklärte in einer einleitenden Ansprache, der heutige Tag sei die Spitze und Krönung des großen Justizreformwerkes, und gedachte voll Dank des Reichsoberhandelsgerichtes, dessen Wirken sich die allgemeine Anerkennung des deutschen Vaterlandes erworben habe. Redner hoffe, das Reichsgericht werde nicht nur der Erbe der Aufgabe des Reichsoberhandelsgerichts, sondern auch Erbe von besten Ruhm sein. Mit dem heutigen Tage gehe endlich der lange gehegte Wunsch des deutschen Volkes nach einheitlicher Gerichtsverfastung in Erfüllung. Redner fordert sämmtliche Angehörige des Reichsgerichts zu colle- gialischem Zusammenwirken auf und hofft, daö Reichsgericht werde sich als starker Hort des deutschen Rechtes erweisen. Der Umstand, daß es feinen Sitz an einer Stätte hohen geistigen Strebens aufgeschlagen, berechtige zu der frohen Erwartung, daß das Reichsgericht sich kräftig entwickeln werde. — Der Staatssekretär schreitet hierauf zur Vereidigung des Präsidenten Simson und des Reichs-Oberanwaltes v. Seckendorf, wonach Präsident Simson die Räthe des Reichsgerichts vereidigt. Präsident Simson dankt dem Reichsjustizamt unb den Justizverwaltungen der Einzelstaaten für die kräftige Förderung des Jnslebentretens ber neuen Reichsjustizgesetze unb ber damit verbundenen Einrichtungen. Mit der Einheit der Justiz werde neben ber Einheit des Heerwesens, der auswärtigen Beziehungen unb deS öffentlichen Verkehrswesens ber vierte Grundpfeiler der deutschen Einheit aufgertchtet. Das Reichsgericht, nicht eingeschränkt in größeren oder kleineren Gruppen, stehe da als Repräsentant der Jnstizhoheit des Reiches. Was ihm jetzt noch fehle, werde noch vervollkommnet werden. Das Vorbild des Reichsoberhandelsgerichts werde nicht außer Augen gelaffen werden. Den Segen zum kräftigen Wirken erbitte man sich aber vom Höchsten; im Vertrauen auf ihn werde das Reichsgericht seine Wirksamkeit beginnen. Es werde seine Aufgabe darin suchen, das Recht des Volkes streng zu hüten und die mühevoll errungene Einheit des Vaterlandes vor jeder Zersplitterung zu bewahren; in diesem Sinne soll heute das feierliche Amtsgelöbniß abgelegt werden. — Hierauf erfolgt die Vereidigung der Reichsanwälte durch den Reichsoberanwalt und eine Ansprache dieses Beamten. — Sodann spricht Justizrath Dorn im Namen der Rechtsanwälte des Reichsgerichts. Staatssekretär Friedberg schließt den Act, worauf Präsident Simson ein Hoch auf den Kaiser ausbringt, in welches die Versammlung mit Begeisterung einftimmt. Lokales. Gießen, 2. October. Gestevn wurde das Kinderhospital in Nauheim für dieses Jahr geschlossen. Mit Freude und Dank können wir auf den Erfolg dieses ersten Versuches zurück blicken. 28 Kinder waren während der fünf Sommermonate in Pflege, die meisten 4 Wochen lang, eines durch den ganzen Sommer hindurch. Darunter waren 5 Kinder au8 Gießen, von welchen eben das eine von Anfang bis zu Ende blieb, so daß von 28 Eurperioden 9, also auf Gießen kommen. WaS den Erfolg der Cur anlangt, so klagt der Arzt, daß bei dem unglaublich verwahrlosten Zustand der meisten kleinen Patienten in der kurzen Zeit nur selten eine völlige Heilung zu erzielen gewesen sei, daß man sie meistens grade dann habe entlasten müsten, als die sichere Aussicht auf Heilung sich zu eröffnen begann. Verloren ist deßhalb die Cur keineswegs. Eine wesentliche Einschränkung des Uedels, eine Kräftigung des ganzen Organismus war in allen Fällen sichtbar, so daß bei einer Wiederholung der Cur im nächsten Sommer auch in den hartnäckigsten Fällen vollkommene Heilung zu erwarten steht. Für den von dem Arzte beklagten Uebelstanv wird erst dann Abhülfe geschaffen werden können, wenn die Anstalt sich bedeutend erweitert haben wird. Dazu bevürfen wir aber jahrelanger treuer Unterstützung unserer Freunde. Wir haben in dieser Hinsicht im Blick auf die große und thatkräftige Theilnahme, welche unser Unternehmen weit und breit gefunden hat, die beste Hoffnung. Wir haben alle Ursache, herzlich zu danken für die reichen Gaben, die uns gespendet worven sind. Sie ermöglichen uns einen so günstigen finanziellen Abschluß, daß wir ohne Sorge vem kommenden Frühling entgegensetzen können. Besonder- bewährt haben sich, wie überall, die beiden Schwestern aus dem Diaconistenhause zu Darmstadt, welche Pflege und Haushalt in dieser Zeit besorgt haben. Diese Reinlichkeit, diese Ordnung , diese ruhige Freundlichkeit der Behandlung, welche Wohlthat ist es allein für die armen Kinder, ein Paar Wochen unter solchen Einflüsten zu stehen. Mit diesen Eigenschaften verbinden die Schwestern eine ganz außerordentliche Fertigkeit und Sicherheit nicht nur in der Krankenpflege, sondern auch im Haushalt und in der Buchführung, die eine fast kaufmännische Exaktheit zeigt. Sie haben demgemäß den Haushalt trotz der vortrefflichen Verpflegung der Kinder beispiellos billig geführt. Mit solchen Kräften läßt sich freilich etwas unternehmen. Im nächsten Jahre wird die Anstalt wohl wieder in den alten Räumen, aber mit vermehrter Zahl der Betten eingerichtet werden. Gießen, 2. Oktober. Auf dem gestrigen Jahrmärkte annectirte ein schon älterer Mann an zwei Mefferständen mehrere Messer, wurde aber dabei ertappt und nach Nr. Sicher verbracht. V e r m i s ch t eS. — Muley Abbas, der Oheim des Sultans von Marokko, Muley Haffan, ist vergiftet worden und zwar unter folgenden Umständen. Muley Abbas, der Sohn des verstorbenen SultanS Sidi Abdurr Haman, war 55 Jahre alt und erfreute sich als Wohlthäter einer großen Beliebtheit und Popularität in Marokko. Seine jährlichen Einkünfte beliefen sich fast auf 10 Millionen Fr cs. In Fez befaß er zwei große, von prächtigen Gärten umgebene Paläste; ■»'Äs 41 896 2061 Ek-r Wir machen unb Grünberg < Sroßherzozlichen Nnli am . 5 3 Lich, den 21. Grc 6180) -- * 6412) Der ii niarft zu Nidda ifl Mov weilet worben. Dieser Liehi all auch für baß f la mit dem Vieh- Mackes in Verbind bullen, Vorführun Verweigerung btritlb Auch bk Der, W zugleich Statt tun zu Mack gebrai Nidda, den 1 Gro Mverste «reitag den 3. von Vormittag fvü das hiesige Ger Ws Zn-etfchen u üoD Birnen, meist werden. Grüningen, den 1 ®roW- Bürgermei .... Aeihch empfiehl! * * * * 9 10 11 u‘ > -— Rch blta"f H-,r ”klll*g[8 ft 6«n Dem 'Wn. gilben fünfte t# )5 vi st. ^Marschall kaiserlicher Vertragen Tott um Lothringen ^sgerichts, en sich ringe, ”>N. mrh. VWchlinn. 8 vormaligen 1 kaiserlichen, nd dir Mehr- ReichSgeiichttz atsprästdentrn r9 erklärte in Kcönung des soberhandels- tschen Vater, licht nm der ) Erbe von rnge gehegte ang in Cr- ts zu colle- rde sich als rß es seinen i berechtige g entwickeln ; drs Präfi- ^ach Präsident )n dankt dem ? die kräftige jnb der de neben der ! öffentlichen ausgerichtrt. :tn TrMen, hm setzt noch ;SoberhandelS- zum kräftigen chn werde das Aufgabe darin voll errungene en; in diesem - Hierauf n- irwalt und eine )tn im Namen 19 E" njt, Io W für dieirs Jahr rißen 4 Woch-n ui Sieh-n^ von -den 9, also '/, «ß bei dem w nur leiten eme mtlanen mufien, deßholb die CM ächsten Tonmn fr den «an wenn die N uer M.e« MS- f ßie °->7 L»° \ ^166* dieser 3 ltrt&en J“ * u und m 8 « tto? tenOSW wieder ist vtt- Den einen bewohnten seine zahlreichen Frauen und Kinder, den anderen hatte er selbst inne mit feinem Hofstaate. Da der regierende Sultan Muley Hassan sehr hinfällig ist, so rechnete der Prinz" Muley Abbas auf eine baldige Thronfolge. Anfang August begab er sich auf die '^raad nach Lieta. Abends zurückgekehrt, verlangte er Sorbet, trank rasch denselben, verfiel in Krampfe, ward ohnmächtig, lag einige Stunden bewußtlos und — verschied. Seine ungeheuren Rrichtbümer wurden sofort von Muley Hassan confiScirt, d. h. sultanisirt. — Ein ächt morgen- ländisches Geschichtchen, bei dem der Throntnhabcr durch ein Successionstränkchen sich eine Ncbenrcnte von 10 Millionen machte, einen Nebenbuhler los wurde und vielleicht auch noch einem gleichen Schicksal zuvorkam und entging. Verloosungen. Karlsruhe, 30. Septbr. Bet der heutigen Gewinnziehung der badilchen 35-fl.-Loose gewannen Nr. 367342 40,000 fl. Nr. 274989 10,000 fl. Nr. 5601 und "2715 je 4000 fl. Nr 152481 181896 206635 und 384443 je 2000 fl. Nr.7965 64895 70305 70344 124428 154075 202739 220965 221373 300760 347921 und 362368 je 1000 fl. Wien, 1. October. Bei der heutigen Gewinnziehung der 1855er Loose fiel der Hauptgewinn von 40,000 fl. auf Serie 2067 Nr. 33. 5000 fl. auf Serie 2774 Nr. 19 und je 2000 fl. auf Serie 87 Nr. 6, Serie 1045 Nr. 21, Serie 2457 Nr. 36, Serie 3331 Nr. 7 und Serie 188 Nr. 50. Wien, 1. October. Bei der heutigen Gewinnziehung der österr. Ereditloose fiel der Haupttreffer auf Serie 794 Nr. 31. 40,000 fl. auf Serie 959 Nr. 99. 20,000 fl. auf Serie 794 Nr. 53. Im Ganzen wurden folgende Serien gezogen: 331 472 586 794 959 1162 1273 2131 2187 2454 2989 3652 4070. Bei der Gewinnziehung der Communalloose fiel der Haupttreffer auf Serie 2473 Nr 40. 30,000 fl. auf Serie 2252 Nr. 34. 10,000 fl. auf Serie 105 Nr. 82. Im Ganzen wurden folgende Serien gezogen: 4 105 416 459 607 929 1312 1905 2252 2473 2599 2808 Handel und Verkehr. Frankfurt, 1. October. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war schlecht befahren. Heu kostete je nach Qualität der Gentner Jt 2—3, altes Heu Jt —, Stroh M 2 — 2.50. Butter das Pfund im Großen 1. Qual, jt 1.—, 2. Qual. Jt 0.90, im Detail 1. Qual. Jt 1.15—20, 2. Qual. 1.10. Eier das Hundert deutsche Jt 5.50, italienische Jt 6.80. Ganze Erbsen 100 Kilo Jt 20—26, geschälte Erbsen 27-33 Bohnen 20—27 X Linsen 32—46 H Weißkraut 1 Stück 10-15 H, Nothkraut 1 St. 12—25 X Kohlrabi 3 6 H, Kohlkraut 10 12 X Gurken 100 Stück Jt —, Blumenkohl 1 Stück 20—30H, Wirsing — Kartoffeln 100 Kilo Jt 5—5.50, Bohnen der Gentner 15—16^, Zwiebeln 25 Bund 1 Merrettige 25.Stück 3—4 Jt, 1 Stück 15—20 X Rettige 25 Stück Jt 1.50, 1 Stück 5—6 X Ochsenste,)cy per Pfund 65 — 70 X Rindfleisch 50 X Kuhfleisch 60 H, Kalbfleisch 45 — 55 Stier- und Farrenfleisch — X Hammelfleisch 48—65 X Schweinefleisch 60—70 ein Hahn, lebend, Jt 1—1.20, geschlachtet M 1.30—1.50, ein Huhn, lebend, Jt 0.90—1.10, geschlachtet Jt 1.20—40, Ente, lebend, Jt 1.30—1.50, geschlachtet Jt 1.70—2 30, Gans, lebend, Jt 3.50—4, geschlachtet 4.50—7, Taube, 40—50 H, Feldhühner 1 Stück Jt 1.70—2, ein Hase Jt 4. Wurstpreise unverändert. Holz, prima Buchen-Scheitholz in ganzen Fuhren je nachdem geschnitten Jt 1.25 — 60 der Etr. Steinkohlen der Gentner 85 H, Prima Steinkohlen der Gentnet Jt 1.60, Tannäpfel per Hect. 80—85 H, Lohkuchen per lOoO Stück 10 jt Atlgem einer Anzeiger. Wir machen hiermit die Mittheilung, daß in Folge der in Gießen und Grünberg eingetretenen Nindvieymarktsperre mit Genehmigung Großherzogltchen Ministeriums Rindvieh Märkte in Sich bei Giessen. am 1. und 22. October, 5. und 19. November, 3. und 17. December abgehalten werden. Lich, den 21. September 1879. Grossherzogliche Bürgermeisterei Lich. 6180) Walz._______________________[h. 62175] ' Markt Anzeige. 6412) Der im Land'kalender auf den 15. l. Mts. angezetgte Herbstmarkt zu Nidda ist mit regierungsseitltcher Genehmigung auf Montag den 6. Oetober lfd. JahreS verlegt worden. Dieser Viehmarkt wird in diesem Jahre sowohl für das Viehhandel als auch für das geschäftstreibende Publikum ein besonderes Interesse bieten, da mit dem Vieh-Markt auch zugleich die Abhaltung eines Zuchtbullen- Marktes in Verbindung gebracht worden ist, die Prämiirung von Zuchtbullen, Vorführung einer Anzahl in der Schweiz aufgekaufter Bullen und Versteigerung derselben vorgenommen wird. Auch die Verloosung von Vieh und landwirthschaftlichen Geräthen findet zugleich Statt und wird daS zur Verloosung kommende Vieh nur von dem zu Markt gebrachten Vieh entnommen werden. Nidda, den 29. September 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Nidda. Rullmann. Obstversteigerung. Freitag den 3. Oetbr. d. I, von Vormittags 10 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst meisten- theils Zwetschen und einige Bäume voll Birnen, meistbietend versteigert werden. Grüningen, den 27. Seplbr. 1879. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. 6343) Leidig. Aeilgeöolmes. 36147) Gnmmiplatten, -Schläuche und -Einlagen billigst bei ____________Ehr. Horeyscck. Ahorntaubsägenhol?, vorzüglich und abgehobelt. Vorlagen u. Blaubogen empfiehlt (6441 Ernst Balser, Mäusburg. Roh-Eis für Bierbrauereien zu haben im Kurhaus in Bad-Nauheim.___________(6240 5235) Baumwollene und wollene Sommer-Unterjacken von 1 «X 25 an, Filet-Jacken von 1 «X 50 an, leichte Unterhosen empfiehlt _________H Rübfamen. Feinste Frankl Würstchen sind wieder eingetroffen, j Gg. Milh. Meidig. Zu verkaufen ein schöner Leonberger Hund. Näheres 6419) Restauration Rothenberger. Bückinge zum Roheffen sind eingetroffen. (6395 Gg. Wilh. Weidig. Wahrer hink. Bote, Reichsbote pro 1880, vorräthig bei Ernst Balser, Mausburg. Wiederoerkäufern hohen Rabatt. (6198 Prima Astrachan -Caoiar empfiehlt (6139 ______Emil Fischbach. Gutsverkauf. 6416) Ein Gut von 200 Morgen, zwei Stunden von Gießen entfernt, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen durch I. Blitz, Gießen. Giessen jSeltersweg c. 17). Papiere & Bureau-Requisiten AGETi'Tx)R und LAgeR J. C. König & Ebbardt, Hannover pESCHÄFTSBÖCHER - jpÄBRIK J-INIIR -^tNSTALT & Steindrü C^6'6^* J ' (5668 6445) Zwetschen zu verkaufen. _________________Wilhelmstraße E. 26. Prima Steinkohlen in bester Qualität bei (1247 C Demutb, ___Neuenweg Lil. B. 183. Cocosläufer, Ketten- und Bürsten-Matten, sowie Seegrasvorlagen in jeder Größe empfiehlt billigst (5850 ________M Weißbäcker. Die neuesten Muster von Damenhüten sind eingetroffen. Umänderungen werden schnellstens besorgt. (6400 Louis Gail, Mäusburg D. 8. 6209) Prima Saatkorn bei ________L. Süß, Gießen. 6409) Eine Parthie feinster Hühner und Racetauben billig abzugeben. Näheres in der Exped. d. Bltts. _______________ MWodenanstrich. OuHbodenlack, sofort trocknend, einölstecatif, zum Einölen, Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt (5951 Emil Fischbach. Steinkohlen für irische und amerikanische Qefen von der Zeche Langen- brahm, welche bekanntlich die für diese Oefen beft geeignete Kohle liefert, empfehlen in Partien von mindestens 20 Ctr. E. Bergmann & Gabriel, 6430) Vertreter der Zeche Langenbrahm in Werden. Halbe und fünftel Pfund (6432 Wilh. Balser, am Kirchenplatz, Moring Congou Caravenen-Thee Pecco-Blüthen. T> T> 2.75 3.— 3.75 4.75 Pfd. 5.25 7.— 5.50 7.— 3.— eine pr. Pfd. 'M. 2.50 Kleinigkeit höher. Zur gefälligen Abnahme empfiehlt sich Die Verkaufs-Niederlage von pr. .. M » • » • T> • 7) wegen Thee - Niederlage von Jioöert Scheibler in London. Diese Thee’s zeichnen sich aus durch ihre Reinheit, feines Aroma und Stärke bei einer immer gleichen Qualität. Thee-Spitzen . sind der Verpackung Congou F. „ ff. Kaisow Congou Pecco Souchong Lapsing „ Stets frisch gebrannten Kaffee, 4745) per Psd. Mk. 1,50, Mk. 1,70 und Mk. 1,90, „Reingeschmack garantirt",