len Hausse. Porter. L v-Weber. Liszt. sowie des (2157 3 8'chklaffe.r Ksrgrbildet. 8 mtlbunflcH inb weitere (1585 Den. rer. rrechllgtr iat ein unver; , welcher die , da» Zeichnen u lehren hätte ofragen unter tiHtrin & t u H ,b n ^pebj- Bl. rdant .nstrirnnwud bei der Expcd. (21^0 j Bärtigen ansl- v\ Zimm"' tcht. Off- ir-'t 1176 an d'- ietrich, Fror-l M«. ib.) , April: iarie Acker- ■1 Hantke. pendu! Nr. 79. Donnerstag, den 3 April 1.879 Kießener Htn^eiger A«jrize- imd Amisdlsit sm den Kreis Gießen. RedaettoH»-vHtre«tr 1 Ä, @ti>e»Hi»n#burt*u> J «chulstr-ß- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. W— Ml 111 w.iszMr-raB-«-—WW—■—I Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Betreffend: Den im März 1879 vorzunehmenden Wiesengang. ©iefjen, am 1. April 1879. Das Großherzoqliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie an die baldige Einsendung der im rubrtcirten Betreff von den Wiesenvorständen zu erstattenden Berichte. ___Dr. Boek mann. Gießen, den 1. April 1879. Großherzogliches Krcisamt Gießen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. internationale Klub zu Baden-Baden unternimmt im Laufe dieses Jahres unter der Bezeichnung „Lotterie von Baden-Baden" eine Berloosung ton Gegenständen der Kunst, des Sunstgewerb.s und der Industrie, sowie von edlen Pferden, bei welcher In fünf Ziehungen Im Ganzen 100000 Loose o *.U1C.<"u^00fun9 kommen sollen, und deren Reinertrag zur Erhaltung der Iffezheimer (Baden-Badener) Renner, sowie zur Beschaffung von edlem Zucht-Material verwendet werden wird. 1 ° herzogthumE^tt^'^^ Ministerium des Innern bat dem Präsidium des internationalen Kliibs die Genehmigung zum Vertrieb dieser Loose im Gcoß- Das Großhcrzoglichc Krcisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, an die Erledigung der Verfügung in Nr. 56 des Anzeigers vom 1. März I. I. ______________________________ Dr. Boekmann. Betreffend: Den portopflichtigen Briefwechsel zwischen Gemeindebehörden. Gießen, am 1. April 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, an die Erledigung unseres Ausschretbcns vom 10. Februar l. I. ___ Dr. Boekmann. m J ,r _ „ Gießer^, am 1. April 1879. Betreffend: Gesetz über Quartrerleistung für die bewaffnete Macht während des Friedenszustandes vom 25. Juni 1868 hier Nachweisungen über die Belegungsfähigkeit der einzelnen Ortjchaften im Großherzogthum. Das Großherzogliche Krelsamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch Im Rückstände sind, an die sofortige Erledigung unserer Auflage — Amtsblatt ohne Nummer — vom 2V. Januar l. I. _ Dr. Boekmann. politisch Der russische Nihilismus. Das russische Volk steht unter dem Eindrücke eines zweifachen Schreckens, des einen, der von despotischem Staate, deS andern, der von der nihilistischen Sekte auegeht. Bet dem Streich gegen den General Drentelen ist die Kavallerie der Nihilisten in Action getreten und hat den Schlicken vermehrt. Mlt Grauen sicht man auf eine Macht, vor der Nichts sicher zu sein scheint, und Rußland fängt an, eine Katastrophe nach so vielen kleinen Schreckens- eretgriffen zu sülchten. Wenn es keine Sicherheit mehr für die Behörden des Czaren giebt, dann ist der offictelle Staat von dem unterirdischen Staate überwunden und letzterer kann die Zwecke ersüllen, um derentwillen er gegründet ist. Was will nun der Nihilismus? Sein Apostel ist Bakunin und das Programm des alten Revolutionärs lautet in einem Wort : Anarchie. Jede Art von Regierung, lehrt Bakunin, war und ist ein Unglück für die Menschen, die Despotie, wie die Republik, die Monarchie, wie die Demokratie. Die Menschheit bedarf nicht mehr der Staaten; eS soll keine Art von Gewalt mehr über den Menschen sein, die alle untereinander gleich sind. Das Eigenthum, die Ehe, die Familie wird abgeschafft, weil alle diese Institutionen widernatürlich sind. Nur in einem Lande, in welchem der schrankenloseste Despotismus des Einzelnen seit Jahrhunderten gewaltet hat, konnte eine solche Tollheit, welche die schrankenloseste Freiheit proclamirte, entstehen. Die soctaldemokratische Theorie hebt wenigstens die gesellschaftliche Vereinigung der Menschen nicht auf; fie giebt sogar dem Staate eine größere Macht, als er sie jetzt in con- pttutionkürn Ländern besitzt. Der Soctalismus will, daß der Staat nicht von einzelnen Gesellschastsktaffen ausgebeutet werden kann, daß das Volk nicht den Besitzenden dienstbar sein müffe. Das Programm der russischen Nihilisten geht wett darüber hinaus, daher ist auch ihr Fanatismus intensiver, als jener der Soctaltsten. er H y eit. Aber auch die Nihilisten müffen, um ihre Anarchie zu erreichen, sich vorher staatlich organisiren. Sie haben Gewalten und Gesetze, denen sie gehorchen, sie haben ihre Polizei, ihre Gerichte und Strafvollzieher, sie müffen Steuern erheben und geheime Finanzoperationen machen. Sie proclamtren zwar die völlige Gleichheit aller Menschen, aber fie müffen schon jetzt den Einsichtigsten den Vorrang im Rathe und den Energischsten die Ausführung der Beschlüsse überlasten. Wollen sie nur den jetzigen Staat vernichten, so werden sie nur auf den Trümmern dcffelben siegen; wollen sie dann ihre Anarchie, die ihnen wie ein Idyll vorschwebt, erreichen, so wird es ohne Organisation auch nicht gehen und mit dieser wird der Nihilismus sterben. Deutschland. Darmstadt, 31. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 26. März den Rechner des Landes-Zuchthauses, Rechmingsratb Christian Schäfer, zum Hausverwalter und Rechner des Landeshospitals zu ernennen ; an demselben Tage den Hausverwalter und Rechner des Landeshospitals, Gottlieb Schmierer, mit der Versehung der Functionen eines überetals- mäßigen Revisors bet der zweiten Justificatur-Abtheilung der Ober-Rechnungs- kammer unter Verleihung des Charakters als „Ober-Rechnungs-Revtsor" zu beauftragen; an demselben Tage dem Director und ersten Arzte bet der Landes- Irrenanstalt, Dr. Georg Ludwig, den Charakter als „Geheimer Medicinal- rath" zu ve> leihen. Darmstadt, 1. April. Seine Königliche Hoheit der Äroßher-og haben Aller- gnüdigst geruht: Am 1. April den Präsidenten des Gesammt-MinisteriumS und Minister des Innern, Julius Rinck Freiherrn »on Starck, -um Staatsminister und Minister des Innern und der Justiz zu ernennen; Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 1. April. Am Sonnlag findet hier eine allgemeine Versammlung von Tabaks - Interessenten aller Productions- und Fabrikations- Distncle Deutschlands stakt behufs Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Tabakssteuer. — Der Großherzog von Baden hat heute Mittag dem Fürsten Bismarck seinen Gratulations-Besuch abgestattet. Berlin, 1. April. Se. Majestät der Kaiser machte heute Mittag im offenen Wagen eine Spazierfahrt. — Dem Reichskanzler Fürsten Bismarck sind anläßlich seines heutigen Geburtstages seitens des Kaisers, der künigl. Familie und deutschen, sowie außerdeutschen Souveränen zahlreiche Glückwünsche zugegangen. Viele Diplomaten unb die Minister statteten ihm persönlich Gratulationsbesuche ab. Unter den gratulirenden Militärs bemerkte man die Generalfeldmarschälle Graf Moltke und v. Manteuffel. — Der „Reichs Anz." veröffentlicht eine Verordnung des Cultusmini- sters und des Handelsministers, wonach mit Rücksicht darauf, daß im Gouvernement Astrachan die Pest-Epidemie in der Hauptsache als erloschen anzusehen und mit Bestimmtheit anzunehmen ist, daß die Pest in keinem anderen Gebietsteile Rußlands herrscht, die Verordnung vom 20. Februar, betreffend Maßregeln zur Sicherung gegen das Eindringen der Pest aus dem Wege des Seeverkehrs in Ueberetnstimmung mit dem Reichskanzler dahin abgeändert wird, daß die sanitäre Jnspection des Schiffsverkehrs auf die Provenienzen aus den russischen Ostseehäfen aufgehoben wird. Für Schiffe aus letzt ren Häfen ist nur eine Postreviston und eine entsprechende Controle der Schiffsmannschaften beizubehalten und außerdem Fürsorge zu treffen, daß nicht Wraren etngesührt werden, welche dem Verbote vom 29. Januar unfer'ieqen. Berlin, l. April. Reichstag. Auf der Tagesordnung steht zunächst die Interpellation Witte-Stephani betr. die Betheitlgung der deutschen Industrie an den in Sydney und Melbourne projectirten Ausstellungen. Witte (Rostock) begründet die Interpellation. Der Präsident de» ReichskanzleramtS Hofmann erklärt: die Rcichsregierung sei stets bestrebt, Alles zu fördern, was zur Erweiterung de» deutschen Exports dienen könnte. Man wird der Regierung indessen nicht verargen wollen, wenn sie unter allen Umständen mit großer Vorsicht verfährt. Die Ausstellungen in Rede waren anfänglich von Privatzesellsckaften entrirt, von denen man nicht wußte, ob ihre Mittel ausrcichten. Sobald bekannt geworden, daß die Unternehmungen auf die Unterstübung der britischen vezw. Kolonial - Regierung von Australien zu rechnen hätten, wandte die Reichsregierung der Angelegenheit größere Beachtung zu. Von dem Umfang der Betheiligung der deutschen Aussteller wird eS abhängen, ob die Reichsregierung die Sache in die Hand nehmen möchte. Die französische Regierung stehe auf dem gleichen Standpunkte. Eine Zusage über die Einbringung der gewünschten Vorlage sei zur Zeit noch nicht zu machen. Bei der zweiten Lesung des Rahrungsmittelgesetzes findet bei § 1 eine allgemeinere Debatte statt. Moste und Rickert erklären sich gegen das Gesetz, Staudy, Löwe (Bochums und Lasker befürworten es. Windthorst verlangt wesentliche Abänderungen. Unterstaatssecretär Friedberg verlbeidigt die Vorlage $ 1 wird hierauf unverändert angenommen. Dte SS 2 — 4 werden mit den Amendements von Ruppert angenommen, wonach die Ausübung der Eontrole nicht einer besonderen Gejundheitspolizei, sondern der Polizei der Einzelstaaten überlassen ist. Bei S 5 (Erlaß von Vorschriften durch kaiserliche Derorditung) fragt Meyer (Schaumburg) an, ob bic. Regierung, int Falle derartige Vorschriften in Betreff des Verkaufes von Petroleum erlassen werden sollten, vorher das Gutachten von Sachverständigen re>p der betreffenden Handelskammern Hören wolle. Staatsjeeretär Friedberg erwidert, eventuell würde gewiß eine betreffende Vorstellung der Handelskammer zu Bremen in Erwägung gezogen werden, da die verbündeten Regierungen ein großes Interesse gerade bezüglich de» Petroleums anerkennen. Die SS 5 und 6 werden nach der Vorlage der Regierung, welche die Co»mission unverändert ließ, die 88 7, s und 9 in der Fassung der Commission genehmigt. Bei $ 10 vertagte sich das Haus auf morgen — Die Wahlprüfungs Commission des Reichstags beschloß die Ungültigkeitserklärung der Wahl v. Knoblochs (Labiau - Woblau) zu beantragen. Die Petitionscommission beschloß über dte Petitionen betreffend die Abänderung deS StvilstandSg-setzes (auf fakultative Civilche abzielend zur Tagesordnung überzugeben. In der Commission für den Antrag Stumm in Betreff der obligatorischen'Arbeiterkassen erklärte der RegierungScommiffar den Stumm schen Gesetzentwurf für unannehmbar. Die Materie sei für ein gesetzgeberisches Vorgehen überhaupt noch nicht spruchreif. Rom, 1. April. Ein Schreiben Garibaldi's bekämpft das Project einer italienischen Ansiedlung in Neuguinea und fordert dte Jugend auf, in Italien zu bleiben, das ihre Arme für die noch schwebenden inneren und äußeren Fraaen brauche. Wiesbaden, 1. April. Der Kronprinz des deutschen Reichs mit Familie ist heute Vormittag 10 Uhr 40 Min. hier eingetroffen. Wien, 1. Aprtl. Im Abgeordnetenbause tnterpelltren Magg und Genoffen, ob es mit dem Wehrgesetz vereinbar sei, daß österreichisches Militär zur Occupation eines fremden, nicht feindlichen und nicht an das österreichische Staatsgebiet angrenzenden Landes (Ostrumelteus) verwendet werde. Auspltz und Genoffen inttrpelliren, ob die Meldungen von einer gemischten Occupation Ostrumellens richtig seien. Das Herrenhaus nahm nach lebhafter Debatte in dritter Lesung das Gesetz, betreffend einen Vorschuß von 75,000 Mk. für dte mährische Grenzbahn an. Konstantinopel, 1. April. Der Sultan unterzeichnete einen Jrade, wodurch der Metropolit Haffun als geistliches und bürgerliches Oberhaupt an demselben Tage den Ministerialrath in dem Ministerium der Justiz, Jacob Finger zum Geheimen Staatsrath in dem Ministerium des Innern und der Justiz, und ~ _ den Ministerialrath in dem Ministerium des Innern, Heinrich Knorr, zum Geheimen Staatsrath in dem Ministerium des Innern und der Justiz zu ernennen; an demselben Tage dem Ministerialrath in dem Ministerium der Justiz, Ludwig Hallwachs, den Character als Geheimeralh zu verleihen; an demselben Tage den Oberbergrath Gustav Pfannmuller unter Belastung in seiner Stelle als erstes technisches Mitglied der oberen Bergbehörde zum vortragenden Rath in der Abtheilung des Ministeriums der Finanzen für und Cameral- verwaltung in Angelegenheiten der fiscalischen Bergwerke und Salmen zu ernennen; an demselben Tage den zweiten Ministerial-Rcglstrator bei dem Ministerium des Innern, Adolf de Beauclair, zum Ministerial-Secretär bei dem Ministerium des Innern und der Justiz zu ernennen; . an demselben Tage den Ministerial-Buchhalter bei den Ministerien des Innern und der Justiz, Rechnungsrath Ludwig Planz, auf sein Rachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand zu versetzen, auch demselben das Ritterkreuz zweiter Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigcn zu verleche'^inisterial-Registrator und Protokollisten bei dem Ministerium der Justiz, Dr Wilhelm Franck, aus Anlas; der veränderten Organisation der obersten Staatsbehörde und unter Bezeugung der Zufriedenheit mit seinen Dienstleistungen in den Ruhestands versetzen^, Oberrechnungs-Revisor bei der zweiten Justifikatur- Abtheilung der Ober-Rechnungskammer, Christian Steinius, zum Ministerlal-Buch- halter bei dem Ministerium des Innern und der Justiz, den Registratur-Assistenten bei der Registratur des Ministeriums des Innern, Jakob Weitzel, zum dritten Registrator bei dem Ministerium des Innern und den Finanz-Aspiranten Philipp Spam er aus Darmstadt zum Rcgiftraiur- Assistenten bei der Registratur des Ministeriums des Innern und der Justiz zu an demselben Tage den Ministerial-Negistrator und Protokollist in Pension, Dr. Wilhelm Franck, unter die Zahl der Advokaten und Procuratoren bet dem Hof- gerichte der Provinz Starkenburg wieder aufzunehmen. Berli«, 31. März. Der „Staais-Anz.' pablicirc die Ernennung des Ministers Friedenthal zum Minister für Landwirthschast, Domänen und Forsten , und des Ministers Maybach zum Minister der öffentlichen Arbeiten; letzterer wird mit der einstweiligen Fortführung der Verwaltung des Ministeriums für Handel und Gewerbe beauftragt. Ferner publicirt das amiliche SHatt die Versetzung der Geh. Regierungsrärhe Lüders und Wehrenpfennig zum C'iltusministerium. Berlin, 31. März. Der Entwurf eines Gesetzes über die Vollstreckung der Freiheitsstrafen umfaßt in 7 Abschnitten 44 Paragraphen. Der erste Abschnitt über die Strafanstalten lautet wörtlich: § 1. Die gerichtlich erkannten Freiheitsstrafen sind zu vollstrecken: 1) Die Zuchthausstrafe in den zu ihrer Verbüßung bestimmten Anstalten, Zuchthäusern. 2) Die Festungshaft in Festungen oder anderen zur Veibüßung %n Festungshaft bestimmten Räumen. 3) Die Gefängnißsirase, deren Dauer 3 Monate erreicht, in den Landesgesängniffen. 4) Die Gefäugnißstrafe von kürzerer Dauer und die Haftstrase in den Amtsgcsängniffen. 5) Die gegen jugendliche Personen § 57 des Strafgesetzbuchs erkannten Strafen, deren Dauer einen Monat erreicht, in besonderen dazu bestimmten Anstalten. § 2 Den Landesregierungen bleibt Vorbehalten, Gefängmßstrafen, deren Dauer 3 Monate nicht erreicht, sowie Haststrafen in den Landesgefängmffen, unb gegen jugendliche Personen Freiheitsstrafen, deren Dauer einen Monat richt erreicht, in den Anstalten für jugendliche Sträflinge, § 1 Nr. 5, vollstrecken zu lasten. § 3. In dte Anstalten für jugendliche Sträflinge dürfen nur Personen ausgenommen weiden, welche nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben; sie können biö zum vollendeten 20. Lebensjahre in solchen Anstalten behalten werden. § 4. Die Sträflinge sind von anderen Gefangenen, die Haftsträflinge ton den Gefängmßst-äflnigkn zu trennen; Ausnahmen sind nur in Fällen .mes dringenden Bedürfnisses gestattet. Die männlichen Lrträflinge stn) von den weiblichen räumlich der Art getrennt zu halten, daß jede Begegnung aus- geschlosten bleibt. § 5. Die Strafanstalten dürfen nicht zugleich als Erziehungs- oder Besserungs-Anstalten (§ 56 des Strafgesetzbuchs) ober als Arbeitshäuser (§362 Abs. 2 des Strafgesetzbuchs) benutzt werden. § 6. Zur Vollstreckung der Freiheitsstrafen dürfen gesundheitsschädliche Räume nicht benutzt werden. Bei Herstellung von Einzelzellen, welche zum Aufenthalie bei Tage unb bei Nacht bestimmt sind, ist ein Luftraum von 22, und wenn dieselben zum Aufenthalte nur bei Nacht bestimmt sind, von 11 Cu- bifmcter, für die Fenster der Zellen eine Lichtfläche von 1 Quadratmeter als Mindestmaß anzuneymen. Die Fenster muffen mindestens zur Hälfte geöffnet werden können. Gemeinschaftliche Schlasränme muffen mindestens 10, geschloffene Arbeitsräume mindestens 8 Cubtkmeter Luftraum für jede unterzn- bringende Person enthalten. Arbeitsräume dürfen nicht zugleich als Schlaf- t Slime benutzt werden. Zu jeder Strafanstalt soll ein zur Bewegung der Gefangenen im Freien geeigneter Raum gehören. Die folgenden Abschnitte behandeln die Ausführung dieser Bestimmungen i nd verbreiten sich bezüglich der Ordnung in den Strafanstalten über Be- ichäftigung, Beköstigung^ Kleidung. Krankheitsfälle, Seelsorge, Unterricht, Erholung, Besuche und brieflichen Verkehr. Berlin, 1. Apr'.l. Die plötzliche Abreise der kronprinzlichen Familie nach Wiesbaden steht mit zwei bedenklichen Krankheitsfällen im Zusammenhang, die inzwischen im kronprinzlichen Palais vorgekommen sind und die im Verein mit der tiefen Niedergeschlagenheit, von welcher die Kronprinzessin in beu, schmerzliche Erinnerungen unmittelbar wachrufenden Räumen beherrscht wird, einen sofortigen Ortswechsel als durchaus gcboten erscheinen ließen. Am Freitag ist nämlich eine Frau Greiszu, Garderobefrau der Prinzessin Victoria, an einem anscheinend diphteritischen Halsleiden erkrankt, so daß ihre U<6er« sührung in ein Krankenhaus bewirkt werden mußte. Von einem äh-llichen Hebel ist nachträglich auch noch Miß Pink, Bonne der jüngsten Prinzessinnen, ergriffen worden. In diesem z-veiten Falle ist es allergirrgs weit leichter aufgetreten und zwar so, daß die Patientin gestern Abend wenigstens noch nicht einmal das Bett zu hüten brauchte. Diese Krankheitsfälle gaben, wie gesagt, den Aerzten den ersten Anlaß, der kronprinzlichen Familie die ungesäumte Räumung des Palais dringend anznrathen, ein Ratb, dem der Kronprinz um so bereitwilliger Folge gab. als er auch seine trostlose Gattin directen Gemüths- bewegungen zu entziehen wünschte. Aus Thüringen, 30. Mä'z. Auch für die Universität Jena wird die Karcerstrase erhalten bleiben; der infolge des deutschen Gerichtsvcrfaffungs- Gesetzes dem weimarischen Landtag unterbreitete Gesetzentwurf über die Rechts- ve bältniffe dcr Studncnden und die Umversttäts-Disciplin bebält diese Strafe bis zu zwei Wochen bei. — In den meisten der thüringischen Staaten be- sebästtgen sich jetzt die Gewerbeoereine nut der Frage über Errichtung freier Jnnu gen; große Begeisterung ist jedoch dafür nicht wahrzunehmen; man wird aber auch hier die Mooe mitmachen. (gr. Journ.) Hesterreich. Wien, 31. Mä z. Meldung der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel vorn 30. d. : Die Botschafter setzen ihre Bemühungen fort, der Pforte das Proj^ct der gemischten Occupation Ostnimeliens plausibel zu machen und betonen vorzugsweise das Argument, d>.ß dies die sicheiste Gewähr für das Verbleiben Oftrumeliens unter der Souveränetät des Sultans ohne Gefahr weiterer Verwicklungen bilde. Die Pforte ist noch unschlüssig. Die internationale Commission zu Philippopel beendigte die Berathung des Statuts und begibt sich nach Konstantinopel, wo sie die Revision des Statuts vornehmen wird. Der griechische Gesandte Kanduriotis ist nach Athen berufen. Frankreich. Paris, 31. März. Im Senat wird Fiuanzminister Say morgen Namens der Regierung um Vertagung der Tiscussion über die Vorlage wegen Rückkehr der Kammern nach Paris e'suchen. Das linke (Zentrum ist mit der Vertagung einverstanden, deren Annahme gesichert ist. ter armenischen SommunitSt anerkannt wird. - Ueber die Finanzfrage wird mit Paris und London ve^ba>delt. Die Hauptsckwiengkeit ist der für die irischen und französischen Commiffäre beanspruchte entscheidende Einfluß. — Die Pforte hat ein besonderes Refomiproject für ihre europäischen Provinzen cusfteorbeitet. — Der französische Botschafter Fournier hatte gestern eine Abschiedsaudienz beim Sultan. London, 1. April. Abends. Unterhaus. Unterstaatssecretär Stanhope erwidert auf eine Anfrage Richard's: Der Staatssekretär für Indien, C anbrook, stehe in fortwährendem Verkehr mit dem Vicekönig von Jnrien. Es sei kein Grund, anzunehmen, daß ein Ultimatum nach Birma gesandt oder weitere Truppen für British Birma gefordert worden seien. — Abends. Das Amtsblatt publtcin die Ernennung des Generals Hamley zum englischen Commisiir bei Regultrung der bulgarischen Grenze. Bombay, 1. April. Abends. E ne an die britischen Behörden er» Instene Bekanntmachung der indischen Regierung besagt: Die Regierung verstärkte die in Birma garntsonirenden Truppen nur zum Zweck des Schutz s der englischen Unterthanen. halte sonst aber an ihrer defensiven Haltung fest und werde jeden Kamps vermeiden, falls sie zu einem solchen nicht durch offene Angriffsacte des Königs von Birma genö'bigt würde. Lokales. Gießen, 2. April. Die Anmeldungen zur Geflügel-Ausstellung an den Osterfetertagerr sind in den letzten Tagen so massenhaft eingelaufen, daß sich eine Ausstellung erwarten läßt, welche der elften vom Verein arrangirten sich wü'dig an die Seite stellen, wenn sie diese nicht noch übertreffen wird. In den nächsten Tagen werden wir Ausführlicheres über die Anmeldungen berichten können. — Ein schlechter Streich wurde gestern einem Restaurateur in der Neustadt gespielt. Von unbefugter Hand wurde demselben der Sckweinestall geöffnet und die Inwohner desselben herausgclassen, welche in Dem woblbestellten Garten des Nachbars Verwüstungen anriwteten, । die nicht gering sind und den Wirth theuer zu stehen kommen. Hoffentlich gelingt es den i Thäter zur Rechenschaft zu ziehen. — Am verflossenen Samstag wurde einer armen Frau eine Last Reiserbesen von der Straße weg gestoblen. Der Polizei gelang es gestern Abend, den Dieb abzufaffen. Es ist derselbe, welcher vor Kurzem von einem Wagen in der Lüwengasse mehrere Säcke entwendete. — Wegen Raummangel müssen wir den Bericht über den gestrigen 3. Vortrag des Herrn Prof. Bratuschek im Volksbildungsverein bis zur folgenden Nummer zurückstellen. Handel und Verkehr. Gießen, 2 April. Auf dem am 1. d. M. stattgebabten Viehmarkt waren aufgetrteben: 1 (»54 Stück Rindvieh und 788 Schweine. Nächster Markt, nicht Sonntag den 20. und Montag den 21. April wie im Landkalender stand, sondern Dienstag den 23. und Mittwoch den 23 April; am letzteren Tage Krämermarkt. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 7. April 1879, von Vormittugs 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Heingesboden und Altentisch Aackverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheich. Prügelt). Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Buchen 11.5 38,5 1,5 1180 Eichen 14 142,5 51,1 5600 (Durchforstungswellen) Padel 3,3 24 6 54,5 2130 Aspen — 3,8 — — 8. Bau-, Werk- und Nutzholz 8 Eichen-Slämme mit 1,03 Festm., 262 Fichten- „ „ 74,53 „ 99 Eichen-Stangen „ 4,03 „ 1159 Fichten- „ „ 68,45 „ Nach beendigter Holzversteigerurg sollen die im District Uriulum aufgearbeiteten 21 Mtr. — 42 Läste dürres Gras versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Grünberg an den Alten- tlsckwiesen. Gießen, am 2. April 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 2186) A. Brawm.________ Holzversteigerung. Montag den 7. April d. I., Vormfilugö 9 Uhr, sollen in den Waldunaen der Gemeinde Allertshausen, Districten Langenbruch, Hofstälte, Burghaim und An- t efferkopf nachverzeichnete Holzsorti- ente versteigert werden: 57 Eichen-Stämme von 16 — 52 Centtm. Durchm. und 5 — 14 Meter Länge. 23 Nadel- Stämme von 13—20 Centim. Dmchm. und 7 — 8 Meter Länge. 125 Nadel-Derbstangen von 8-12 Centim. Durchm. und 7 — 12 Meter Länge. 20 Rmtr. Buchen-Scheiter 6 , E'chen 58 „ Buchen, Eichen u. Nadel- Knüppel. 19 „ Buchen, Erchen u. Nadel- Stöcke. *7000 Wellen Buchen, E'chen, Birken- und Nadel-Retsig. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft n no bis zum 1. September d. I. Erebir gegeben. Die Zusammenkunft ist im District La> genbruck bet dem Eichen Stamm- lolz No. 21 Allertshausen den 29. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen Römer. 2168) Zu verkaufen aus dem akademisch. Porstgarten 4 jährige Lärchen, Eschen, 5jährige Ahorn, 1—3jährige Kiefern, Schwarzkiefern, Seekiefern, Fichten rc.. Näheres zu erfragen beim 2121) Gartenaufseher Earl Dörmer. Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung. Am Montag den?. April d.J., von Vormitiags 10 Uhr ab sollen in dem Gemeindewalde von Nauborn, Distrikt ..Berzellinchen" an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verkauft werden: 7 Eichen-Stämme I. Klaffe von 22,40 Fstm. 29 Eichen-Stämme II. Klasse von 47,06 Fstm. 97 Eichen Stämme III. Klasse von 77,85 Festm. 12 Eichen Stämme IV. Klasse' von 2,48 Festm. Das Holz ist ca. 3/4 Stunde von der Bahn entfernt gelegen. Schwalbach b. Wetzlar, 31. März 1879. Der Bürgermeister 2173) Hoffmann. Holzversteigerung. Freitag den 4. April l. I., VoiMlltags präcis 9 Hot ansangend, sollen in den hiesigen Waldungen, D's- tricte Kinnwald, Steinwald, Hinterste Maik und Homberg öffentlich versteigert werden: 101 Rmtr. Buchen-Scheiter, 74 „ Nadel- 15 „ Buchen-Knüppel, 2 „ Eichen- 265 „ Nadel- 43 „ Buchen-Stöcke, 53 „ Nadel- „ 8300 Wellen Nadel-Reisholz, 7 Stück Etchenftä nme 4,67 Fstm., 109 „ Nadelstämme 30,49 „ 602 „ Nadel-Derbstangen 44,9 Fstm., 302 „ Nadel-Reisstangen 2,89 Fstm., Die Zusammenkunft ist ander Staße nach Cl'mbach. Allerdorf a. d. Ldo., 30. März 1879. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. 2130) Bieber. f|ül?liu,rfinuf. Samstag den 3. April er., Morgens uni 8 Uor, werden bei Wirth Weber zu Atzbach: 46 Eichenstämme, — 13,18 Fstm. aus dem District Leitshcck des Gemeindewalres Atzbach und verschiedenes Brennholz versteigert. Crofdorf, den 30. März 1879. Der Bürgermetster: 2163) Colnot. Donnerstag, den 3. April von 2 Udr Nachmittags und (2146 Freitag den 4. April von 9'/r Uhr Vormittags an, sollen am s. g- kalten Frosch zu Marburg die zur Concursmaffe des Kunst- und Handelsgärtners Johann Korn gehörenden Topfgewächse öffentlich auf das Meistgebot gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Marburg, den 31. März 1879. I. Rang, Concurscurator. Arbeitsversteigerung. Samstag den 3. April d. I., Mittags 1 Ubr, sollen auf dem Ratbhause zu Lang- Göns nackbe-annte Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accv'd vergeben werden: eX. 1) B' chen, Fahren, Setzen und Zerkleinern von Chaufsi'.ungs- steinen, verauschl. zu.....570 2) Lieferung von Lungsteinwerk- stücken für die Pfeiler und Brüstungen, forme Fe tigung der Maurerarbeiten nebst Material Lieferungen , zur Herstellung einer neuen Brücke über die Gönsbach tm Orte Lang-Göns. Lang-Göns, den 31. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. I. A.: 2153) Ferd. Broel. Hohverfleigerungen in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. Montag den 7. April er. soll in den Districten Hollerberg und Lappenberg nachstehendes Gehölz versteigert werden: 52 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 215 „ Bl> chen-, Eichen- und Tannen-Prügelholz, 179 „ dergl. Stockholz, 8070 Wellen dergl. Re.sholz, 130 geringe Eichen - Stämme mit 37,48 Fstmtr. zu Wagner- und Grubenholz geeignet, 33 geringe Fichtenstämme mit 6,18 Fstm., 46 Stück Eichenstangen für Wagner, 65 „ Fichtenstangen za Sparren und Leiterbaumen geeignet. Der Anfang der Versteigerung ist Morgens 9 Uhr im District Houerberg zunächst Hohensolms und wird noch bemerkt, daß die Eichenstämme im District Lappenberg liegen und erst Nachmittags zur Versteigerung kommen. Alsdann wird Mittwoch den 9. April er., Morgens 9 Uhr ansangend, in dem District Fuchslöcher zunächst Oberlemp nachstehendes Gehölz versteigert : 50 Rmtr. Kiefern-Prügelholz, wobei ca. die Hälfte 2,5 Mtr. lang geschnitten ist und sich zu Grubenholz eignet, 216 „ Kiefern Stockholz, 1400 Wellen Kiefern-Reisholz, 83 Kiefernstämme mit 29,61 Fstm. 415 Kiefernst^ngen I. und II. El. Hohensolms, nm 29. März 1879. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. 2106)Dörmer, Revierförster. Mittwoch den 9. April, Morgens 9 Uhr, sollen 100 Ctr. gutes Heu und ca. 200 Ctr. allerlei Stroh, größtentheils Kornstroh, meistbietend versteigert werden. Job. Schepp VII., 2161) Veilsberg bei Saasen. Versteigerung eines Fasselochsen. Freitag den 4. April, Vormittags 11 Uhr, soll ein de> Gememde zu schwer gewordener Fafselochs dahier versteigert werden. Inheiden, den 30. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Inheiden. 2138) Reitz. Aeilgeöolenes. 2160) Circa 120 Stück beschlagenes Bauholz, 8"-10"; soll verkauft werden bei Easpar Georg Fran in Saasen. 3,000 Häringe, ä Stück 8 Pfg., tm deutschen Haus* 90 Wolkengasse 90. 2183) E. Schramm. ~2Ö18j Rothe und weiße Frühkartoffeln, Dickwurzeln zu haben bei Chr. Spieß Neuenweg. 2182) cmpfi-HIt ÄS ,, (im Carton) Robert Stuhl Ma tstr ße 23. I. weiße Kernseife II. n I. Harzkernseise (gelb) marmorirte Kernseife Harzseife "r*. ! S I S.d. Fettlaugenmehl engl. Waffercrystall Wch°n.' Stärke feinstes Kugelblau (los) Geräucherte Gothaer Blltt- und Leberwurst (auch im Ausschnitt) empfehlen (2166 J. A. Busch Söhne. 2171) Umzugshalber ein neuer kleiner Tafelherd billig zu verkaufen. Wo? sagt d. Exped- d. Bl.____________ Guten Millaiisüscb, 40 im deutschen Haus, C. 90 Wolkengasse C. 90. 2179) E- S chramm. 2115) Rothen, weißen, Luzerner Kler- samen Grasfamen, künstliche Dünger bei Emil Pistor. 1979) Ein^arker Wagen zu verkaufen- Wo? sagt die Exped. d. Bl.___________ 2o45) Ein Haufen Dung zu verkaufen bei Georg MalkomcsiuS, Neustadt. 2176) Meine re Wagen Kuhmist zu verkaufen bei Bäcker Steinberger. 1822, Eine^Kaute Mist zu verkaufen. _______Asterweg A. 108. In frischer Sendung : Frankfurter und Erfurter Sämereien empfiehlt zu billigen Preisen (1374 Otto Garn, Handelsgärtucr, Ecke vom Linden- u. Kirchenplatz 1913' Ein schöner Kinderwagen, 1 Auc> ziehtisch, 1 Damenschreibtisch billig 3. Rotkcnbergcr, Lindenplatz. Programm zu der Donnerstag den 3. d. Mts., Abends präcise 7 Uhr, im hiesigen Clubsaale stattfindenden niüsikaliscli - unter freundlicher Mitwirkung der ganzen hiesigen Militärkapelle /. Theil. 1) Ouvertüre z. Op.: „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Nicolai. 2) Hektor, Lustspiel in 1 Act 2 Moser. 3) Duette, Ariette, Arie und Terzette aus dem II. Act der Oper: „Freischütz“ , C.M.v.Weber. (Clavier-Begleitung.) 4) Finale aus der unvollendeten Oper: „Lorelei“ . „ Mendelsohn. Der Reinertrag wird zum Besten der Hungerleidenden hiesigen Frauenvereins verwandt. AbendunterlmltuDg, und persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn C. Krausse II. Th eit. 5) Müller und Miller, Lustspiel in 3 Aufzügen . . ▼. Elz. 6) a. Portia und NerissaJ Entreacte aus Shakespeares b. in Portia's Park („Kaufmann von Venedig“ „ Mühldorfer. 7) Scene und Chöre aus „Preciosa“, Musik . . . „ C.M.v. Weber, verbindender Text von C. 0. Sternau (Clavier-Begleiiung). 8) Ungarische Rhapsodie Nr. 1 an Hans v. Bülow . „ Fr. Liset. im Spessart, der Ueberschwemmten in Szegedin, sowie des Billets sind bei den Herren W. Rudolph und Ernst Balser, sowie Abends an der Kasse zu haben. Nummerirter Platz Mk. 2. Saal Mk. 1.50. Gallerie Mk. I. KassenöfEnung 6 Uhr. Abends an der Kasse sind die Preise um je 50 Pfg. erhöht. Giessen, den 1. April 1879. (2157 Das Comite. Jfrmlmännildjer herein. Freitag den 4. April d. J., Abends SV? Uhr: Ordenti. Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Bericht über das verflossene Vereinsjahr. 2) Rechnungsablage. Wahl 3) Wahl des Vorstandes. 4) Verschiedenes. Zu zahlreichem Erscheinen ladet 1996)______________________________ 2! ’7) In der Nieder läge von DUleroy & Doch unö Utzschneider & Co. in zweier Revisoren. ergebenst ein Oer Vo i< alsersln ti lern wird weder an Wirthe noch an Private verkauft. Mosaik- und Wandplatten ausgenommen. 2181) Todes - Anzeige Verwandten und Freunden hiermit die traurige Nachricht, daß unser liebes l3/» Jahr altes Söhnchen heute Nacht 12 Uhr nach kurzem aber schwerem Leiden sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Franz nebst Frau. Gießen am 1. April 1879. 1940) Ein Wohnhaus mit Laden in bester Lage der Stadt, mit oder ohne Hinterbau mit Feuerung, steht preiswürdig zu verkaufen oder zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl._________ Subsellien für 70—80 Schüler, erst ganz kurze Zeit gebraucht, sind wegen »Auflösung der Privattöchterschule zu Marburg sofort billig zu verkaufen. Dieselben können durch Vermittlung des Apotheker Siebert besichtigt werden.__<2105 2102) Ein gut gehaltenes Pianino umzugshalber zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl. PateobledersohlcD. Dieselben sind bei Herrn Carl Berg Zu gleichen Preisen wie bei mir zu haben. 1780 Theodor Küchler. Ierrnietyungen. 2170) Möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Bäcker Kuhn, Kreuz. 2169) Der 2. Stock in Nr. B. 166,6 an der Grünbergerstraße ist zu vermiethen und alsbald oder später zu beziehen. ,2158) Familienlogis sofort zu ver- miethen. Thomas, Schiffenbergerweg. 2159) Mansardenlogis zu vermiethen und gleich zu beziehen. Carl Herbert, Nahrungsberg. 2187) Ein Familienlogis zu vermiethen Lit D. Nr. 57. 2185) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen, gleich beziehbar. __Tiefenweg D, 49. 2174) Ein Logis im Freien, erster Stock, 4 bis 5 Zimmer mit Zubehör, sowie Theil am Garten, zu vermiethen und 1. Juli beziehbar. I^Jutzi.^ 1750) Kleine freundliche Wohnung und Werkstatt zu vermiethen. Chr. Horcyseok. 2184) Ein möblirtes Zimmer billig zu vermiethen. Näheres bei Ww. Stock, ___Wallthorstraße. 1888) Eine Wohnung mit 6 Zimmern, Kucke, Magd-, Speise- und Schwarzwäfche- Mimer und Wasserleitung sowie etwas Garten, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Wo? sagt d. Exped. 2032) Fein möblirtc Zimmer zu ver- mlethen. Weinsaal. 1415) Eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Keller rc. im 3. Stock ist zu vermiethen. Kaplansgasse 218. Näheres bei Herrn Photograph F. Gerb ode. 1744) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Sonnenstrake B. 65. 1730) Ein kleines Logis, mit etwas Garten beziehbar am 15. April an ruhige Leute zu vermiethen. Kennel, am Riegelpfad. 1561) In meinem Hause (Neuenweg) ist der dritte Stock, per Mai beziehbar, zu vermiethen. H ch. Vogt. 426) Die Wobnung des Herrn »Professor Dr. Seuffert ist wegzugshalber per 1. April d. I. ganz oder getrennt zu vermiethen.__A Geiffr. 1470) Der untere Stock in meinem Zinterhause, sowie Mansardenwohnung u Borderhause zu vermiethen. Earl Haas, a. d. Actienbrauerei. | 1683) Ein möblirtes Zimmer für einen Einjährigen zu vermiethen. ____________Feldwebel Seim. 2119) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mietben Marburgerstrahe Lit. A. 179. 2175) Die von Herrn Dr. Schädel seither in meinem Hause bewohnte Parterrewohnung ist durch dessen Wegzug von hier per 1. Juli, wenn auch schon früher beziehbar, anderweitig zu vermiethen. Louis Scheid. 2031) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____ Neuenweg B. 204. 2103) Ein schönes möblirtes Zimmer vermiethet. Eugen Kauffmann, Alicenstraße 105. 2117) Der oberste Stock meines Hauses ist per 1. Juli anderweitig zu vermiethen. Dff. Willi. Weidis. Marktplatz Nr. 8. 2058) Ein möblirtes Zimmer auf einige Monate zu vermiethen bei Frau Marie Noll, Wallthor 184. 2046) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethcn bei Gg. MalkomefiuS, Neustadt. 1032) Eine Bel-Etage mit 5~W6 Zimmern rc. zu vermiehen bei Jng. Merz, R-Bahnhofsftratze. 1967) Schlafstellen für 2 Person enVei Gustav Nu bl, Spengler Neustadt. 1^60) Ein Laden mit oder ohne Logis Zu vermiethen. I. Stein, Reicheusand-Babnbofstr 1558) Scheuer nebst Stallungen und Hofraum zu vermiethen event. zu verkaufen. Bei wem? sagt d. Exped. d. Bl. Mermischte Anzeigen. 2162) Die Pfandscheine Nr. 30351 „ 31483 „ 31705 „ 31857 „ 31931 stnd verloren gegangen Man bittet dieselben an Unterzeichneten bis zum 4. er. abzugeben, andernfalls die Gegenstände an Eigentümer verabfolgt werden. K. Grünebaum. 2'64) Welpbindergesellen u. Handlanger finden dauernde Beschäftigung. Chr. Petri F. 2165) Ein tüchtiger Schneidergeselle für angen^n™ Stellung gesucht. Nähere Auskunft wird ertheilt Neue Baue 84. .. 2177) Ein Junge wird nach Ostern in die Lehre gesucht von _________Bäcker Steinberger. ^013)^einc zuverlässiger tüchtiger Buch- balter (Kaufmann) findet zeitweise Be- unte^N^O'63^^^^ der Expedition Samstag den 5. April, Abends 8 Uhr, Monats- Uersammlung in der Restaur. E. Lotz, Tages-Ordnung: Besprechung über 2l89) die Ausstellung. 2188) Unserem lieben Freunde und Turnbruder M . . . . n E . b zu seinem heutigen 19jährigen Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Gut Heil, daß die ganze Neue Bäue wackelt ________Seine Freunde und Turnbrüder. 2167) Es wird Wäsche zum Bügeln im Haus angenommen. ________B'smarckstroße B. 170,12. 2178) Ein Hund zugelaufen Abzu- holen ^chloßgasse Lit. A Nr. 254. | Ein Schweizer 2172) Mu dem 15. April l. beginne einen Cursus in der franz, und englischen Handelskorrespondenz, in Conversation und Grammatik. Wenn der Unterricht in Gesellschaften genommen wird, so stellt sich der Preis der Unterrichtsstunde auf etwa 40 bis 50 H 3 Person. Lehrer W. Plaut, wvbnboft bei Herrn A. MöhL (iOOO Jlurk auf erste Hypothek zu leihen gesucht. Bon wem? sagt die Exped. b. Bl. (2047 2114)Jm Anfertigen von Gartenspalilren Hutten, Hallen, Waschpfählen und sonstigen/ Zimmerarbeiten empfiehlt sich bestens Zimmermeister Neuster, Gartfeld. ”2144 Ein Magazin zu miethen gesucht. Offerten besorgt d. Exped. d. Bl, Auf 1. October sucht eine gerdu» mlge Wohnung Steuer Commisidr Süffert. 319) Lumpen, Werg, Flaschen und Zei- tungspapier kaust Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Verantwortliche Redactton: A Scheyda. £rud und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Ptetzsch) tn Gieß« 4./4. Versteigerung (2180 gelesener Zeitschriften. 2017) (geübte Cigarrenfor- ttrer werden gegen hohen Lohn gesucht von IVattmann <$• Weidig. 2051) Ein Kindermädchen ;u Ostern «-sucht. Wo? sagt di- Exp-d. b Bltts 2132) Zum zweitenmal stillende Amme gesucht. 9rähercs in der Exped. d. Bl. welcher melken kann, in Dienst gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 1447) Ein schöner Garten am Nahrungsberg zu verpachten. Seltersweg 10. Mi > «edaells« effpedsiis Es i dahier tie Be brauchtich ang W.r gesttzliche Btp ol j