X )eit, 30. 14. X en txxx X R en vie mtr für einen iel ecim. iciichenv aus i im 3. Siock |ü|jt 218. Mograph F. d in meinem idemoohnun- tn. 'enbraueiei. Herrn $rof, 'tn SBtgM ivermielhen. r. Petri. lüttijtn. iÜ T. 79. Rimmer mit iije des Herrn nie fr • & _ iu oemiclhcn. veg B. 2U1 _ imer zu oer- nge B. 65. nwohnungzlt Lallchor^, mmtt ver- Mosaal^ 5 Rimmer für hcn- uJU- totn bei Wjjh- imer an einen i im Hanse des ricw^ .er an einen den. . ^Jjner iu 1*^5 'ÄÜltf’ r, ßt'*™!—- ASK/ Vs toi- iämit drst"? Nr. 78. W Mittwoch, den 2 April 1879. Kießcner Wyeiger AnZcige- ini Amtsblatt für iti Kreis Gießen. Re»actio«Sburea« r i»xpedttionSburran r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Morrtags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HH ei l. Bekanntmachung. Im Kreise Gießen sind in der Zeit vom 31. Januar 1878 bis dahin 1879 in den einzelnen Gemeinden die nachstehend verzeichneten Beträge für die Landeswatsenkaffe eingegangen. Man bringt dies mit herzlichem Danke für die Geber hierdurch zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 28. März 1879. Großberzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. 9tr. Gem einben v4t. 1. Albach..... 2. 63 2. Allendorf a. d. Lahn 1. - 3. Allendorf a. b. Lda . 12. 30 4. Allertshausen. . . 1. 87 5. Alten-Buffck . . . 2. 52 6. Annerod .... 3. 76 7. Bellersheim . . . 12. - 8. Beltershain . . . 2. 45 9. Bersrod .... —. — 10. Bettenhausen . . . 2. 13 11. Beuern..... 2. 19 12. Bwklar ..... 1. 75 13. Burkhardsfelden —. 20 14. Climbach .... 3. 13 15. Daubringen . . . 6. 58 16. Dorf-Gill ... — 20 17. Eberstadt mit Arnsburg ...... —. 55 18. Ettingshausen . . —. 50 Nr Gemeinden. 19. Garbenteich . . 20. Geilshausen . . 21- Gießen .... 22. Göbelnrod. . . 23. Großen-Bufeck . 24. Großen-Linoen . 25. Grünberg . . . 26. Grüningen . . 27. Harbach . . . 28. Haltenrod : . . 29. Hausen .... 30. Heuchelheim . . 31. Holzheim . . . 32. Hungen . . . 33. Inheiden . . . 34. Kesselbach . . . 35. Klein-Linden . . 36 Langd .... 37. Lang-Göns . . 1. 40 1. 47 107. 63 1. 77 1. 18 10. 08 9. 18 2. 30 —60 —. 70 1. 28 4. 24 6. 55 3. 85 2. 23 -. 88 4. 47 2. 31 Nr. Gemeinden. 38. Langsdorf . . . . 39. Lauter . . . . . 40. Leihgestern.... 41. Lick mit Hof Albach, Colnhausen u.Mühl- sachscn..... 42. Lindenstruth . . . 43. Lollar..... 44. Londorf..... 45. Lumda . . . . . 46. Mainzlar . . . . 47. Münster . . . . 48. Muschenheim mit Hof-Güll . . . . 49. Nieder-Bessingen 50. Nonnenroth . . . 51. Obbornhofen . . . 52. Ober-Bessingen . . 53. Ober-Hörgern . . */* Ne. 8. '55 54. —. 54 58. 3. 28 59. 1. 57 60. 2. 92 1. — 61. 62. 63. 64. 65. 66. Gemeinden. Odenhausen mit Appenborn . . . . Oppenrod . . . . Queckborn. . . . Rabertshausen mit Ringclshausen . . Reinhardshain . . Reiskirchen . . . Rodheim mit Hof Groß . . . . . Rödchen . . . . Rödhges . . . . Rüddmgshausen Ruttershausen mit Kirchberg . . . . Saasen mit Bolln- bach, Veitsberg und Wirrberg . . . . Stangenrod . . . Nr. Gemeinden. Jl. 4 3. 91 67. Staufenberg m. Frie- delhausen .... 4. 43 2. - 68. Steinbach .... 4. 82 -. 50 69. Steinheim .... —. 95 70. Stockhausen . . . —. 20 - - 71. Trais-Horloff . . 3. 37 61 72. Treis a. d. Lda. 3. 90 35 73. Trohe ..... — — 74. Utphe ..... 7.' - 2. 40, 75. Villingen .... —. 40 —. 46 76. Watzenborn mit —. — Steinberg .... 15. 66 —. 90 77. Weickartshain . . 3. 25 78. Weitershain . . . 3. 17 1. 40 79. Wieseck ..... 10.12. L 15 Bekanntmachung. Betreffend: Gesetz, die Gefindeordnung vom 28. April 1877. Es ist von uns die Wahrnehmung gemacht worden, daß sowohl von oen Dicnsth^rrschaft.n als von den Dienstboten und den Gesindeverdingerinnen dahier die Bestimmungen der Gesindeordnung bezüglich der Dauer der Dienstzeit und der gesetzlichen Kündigungszeit entweder nicht gekannt find oder mißbräuchlich angewandt werden. Wir sehen uns daher veranlaßt, ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß in hiesiger Stadt nach Art. 7 und 8 des rubricirten Gesetzes nachfolgende gesetzliche Bestimmungen gelten: Ist über die Dauer der Dienstzeit nichts vereinbart, so wird der Vertrag als auf die Dauer eines gesetzlichen Vierteljahres abgeschloffen angesehen. Ein gesetzliches Vierteljahr beginnt entweder mit dem ersten Werktage nach Weihnachten oder mit dem ersten Werktage nach Ofkern oder mit dem Johannistage oder mit dem Michaelistage und schließt an dem Tage des Beginnens de? jeweilig nachfolgenden Vierteljahres. Ein im Laufe eines gesetzlichen Vierteljahres abgeschlossener Dienstvertrag gilt bei dem Mangel anderweiter Vereinbarung als bis zu Ende desselben eingegangen. Der Dienstvertrag, welcher bei den auf ein Vierteljahr gemieteten Dienstboten nicht vier Wochen vor Ablauf der Dienstzeit gekündigt wird, ist für em weiteres Vierteljahr als stillschweigend erneuert zu betrachten. Gießen, am 31. März 1879. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. politisch Deutschland. Darmstadt, 29. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben ciüergnäoigst geruht: Am 19. März dem stellvertretenden Lehrer der Chirurgie und Dirigenten der chirurgischen Klinik an der Großh. 8ante6^Univeifuät Dr. Krön lein den Charakter als „außerordentlicher Prof.ffor" zu verleihen; an demselben Tage den Dtrecior an der Großh. Realschule zu Biegen Profi ffor Dr. Ludwig Glaser auf sein Nachsnchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 15. April d. I. an, in den Ruhestand zu versetzen; an demselben Tage den Reallehrer Dr. Otto Schneider zu Darmstadt zum Director an der Realschule zu Bingen, den Gymnasiallehrer Dr. Bernhard Schädel zu Gießen zum Lehrer an dem Gymnasium zu Büdingen und die Reallehrer Ludwig Nodnagel und Dr. Kail Nies zu Bingen zu Lehrern an der Realschule zu Darmstadt, sämmrlich mit Wirkung vom 13. bezw. 15. April d. I. an, zu ernennen. Darmstadt, 30. März. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beil. Nr. 9) enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen Thal. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben durch Allerhöchste Entschließung vom 4. Mäiz 1. Js. dem Musketier Georg Heuser von der Leibcompagnie deö zweiten Gioßh. Heff. Infanterie-Regiments (Großherzog) Nr. 116 für die von ihm mit Muth und eigener Lebensgefahr vollbrachte (Sneitung des Schloffeilehiluigö Heinrich Weigel von Mornshausen, im königl. preuß. Kreise Biedenkopf, von dem Tobe de- Ertrinkens dos Allgemeine Ehrenzeichen mit Der Inschrift: „Für Rettung von Menschenleben" zu verleihen gerußt. 2. Bekanntmachung Großherzoglicher Ministerien des Innern unb der Finanzen, die Ckiminal- uno PoUzeckaffeu betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die neue Organisation der Oberförstereien Butzbach, Forsts Fliedberg, und Lich, Forsts Rtdda, betreffend. er Hyeil. 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Lauterbach, die Umlagen zur Bestreuung der Bedürfniffe fü> Die israelitische Religions-Gemeinde Crainfeld, im Kreise Lauterbach, für 1879 betreffend. 5. Uebersicht der für das Jahr 1879 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Erbach. 6. Ordensverleihung. 7. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben uller- gnädigst geruht: am 19. März den Steueraufseher Joseph Dapper zum Districtseinnehmer in Nierstein zu ernennen, sowie an demselben Tage dem Districkseiklnehrner in Nierstein Ludwig Fuchs die Tistricisciuuehnurei Worms zu übeitrogen ; am 21. März den Gerichtsvollzieher-Aspiranten Valentin Eng-l aus Pfeddersheim zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Bingen zu ernennen. Am 17. März wurde dem bisher für den Kreis Dieburg patentisirten Geometer 1. Klaffe Karl Lautz zu Rockenberg das Patent als Geometer 1. Klaffe für den Kreis Friedberg ertheilt. 8. Charakterertheilung. 9. Concurrenzeröffunngen. Erledigt sind: Eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rendel mit einem Gehalt von 900 Jl. Die Lehrerstelle an der Ge-> eindeschule zu Eckttsheim mit einem Gehalt von 900 «X Berlin. Aus dem Statut der Kaiser Wilhelms- Spende führen wir nachstehende Bestimmungen an : Die Stiftung, welche unter dem Protectorat M Kronprinzen st ht, hat zu ihrem Zwecke, den gering bemittelten Klaffen des deutschen Volkes, namentlich dem Arbeiterstande Gelegenheit zu geben, fick für die Ze t des Alters Rente oder Capital zu versichern. Außerdem hat dieselbe auch gkncffenschasiliche Alter-Veisorgungs-Ansialten einzelner Berusst!assen durch Aufstellung der nothwendigeu Rechnuugs Grundlage und durch Bttralh zu unterstützen. Mitglied kann nur werden, wer zu den geriugbemittelien Klaffen gehört und seinen Wohnsitz im deutschen Reiche hat; zu Gmisten eines solchen Aufnahmefähigen aber kann auch jeder Andere Rente oder Capital versichern. Die Einlage bildet die Garantie für die Anstalt; die Zinsen dienen zur Bestreitung der Verwaltungökosten. Die staatliche Oberaufsicht steht dem preußischen Minister des Innern zu. Die Organe der Anstalt sind: Direktion und Ausstchtsrath. Die Direktion besteht aus einem vom Aufachtsrarh gewählten Director ; doch ist demselben vorbehalten, n-ch zwei oder drei Direc- toren, zunächst einen Subdirector zu ernennen. Der Aussichtsrath besteht aus einem Präsidenten und 10 Mitgliedern, von welchen Preußen zwei, die Regierungen von Bayern, Sachsen, Württemberg, Boden, Hesien, Mecklenburg, Schwerin, Sachsen-Weimar und Oldenburg je eines ernennt. Der Aufsichtsrath hat zu bestimmen, ob und wre die Ueberschüffe zu verwenden sind, zur Verstärkung des Garantiefonds, Erhöhung der Dividende oder zur Unter-- stützung vorzeitiger Invaliden. Jede Einlage zur Versicherung von Rente oder Capital beträgt 5 Mk. und die Höhe der begründeten Versicherung hängt ab von dem Lebensalter bei der Einzahlung oder dem Zeitpunkt der Fälligkeit. Der höchste Betrag der Versicherung für eine Person sind 1000 Mk. Rente oder das entsprechende Capital. Jede Einlage kann mit sechSmonatltcher Frist gekündigt werden und erfolgt die Rückgabe des eingezahlten Capitols mit 2 pCt. und Zinses-Zins. Auch können baare Darlehen bis zu neun Zehntel der Einlage und gegen Vr pCt. monatlicher Zinsen, aber nur auf 12 Monate bewilligt werden. r Frankfurt a. M., 31. März. In einer Besprechung, welche gestern verschiedene ttglieder des AusschusieS mit der Centralstelle in Frankfurt über die Situation der Tabakssteuerfrage hielten, wurde beschloffen, eine Sitzung des im vorigen Jahre constiluirten Ausschuffes deutscher Handels- und Gewerbekammern für die Tabaksfrage aus Sonntag den 6. Aprtl, Vormittags halb 10 Uhr, nach Cassel, „Hotel du Nord", zu berufen. In dieser Sitzung soll über eine, sofort nach Bekanntwerden des authentischen Textes des Tabaks- fteuergesetz Entwurfes, einzuberufende allgemeine Versammlung der Handels- kammer-Delegirten und der Jntereffenten, sowie über die augenbltckltch werter nothwendigen Schritte berathen werden. Gegenüber den anderweit, von einzelnen Jntereffenten veranlaßten Conferenzen dürfte der in Aussicht genommenen allgemeinen Versammlung aus allen Productions- und Fabrikations-Bezirken Deutschlands eine besonders hohe Bedeutung für die Lösung der zum endlichen Abschluß drängenden Tabaksfrage beizumeffen sein. AranKreich. Paris, 30. März. Bet dem heute Vormittag ftattgehabten Empfang der Delegirten der landwirthschaftlichen Gesellschaften Frankreichs versicherte der Präsident der Republik, es würde kein Handelsvertrag abgeschloffen werden, bevor die Kammern ihre Entscheidungen getroffen hätten. England. London. Die nach dem Tode Schir Ali's in üppiger Fülle auftau- ckenden Gerüchte über bevorstehende Verhandlungen mit Jakub Khan haben sich bisher ntcht bestätigt. Es scheint im Gegentheil, nach den letzten Mit- theilungen des Vicekönigs von Indien zu urthetlen, als ob Jakub Khan zur Abwehr eines vorausgesetzten Vormarsches der Engländer Truppen von Kabul aus nach Butkak, Kurd Kabul und Tezin vorschöbe. Angesichts dieser That- sachen scheinen die Engländer entschloffen zu fein, beim ersten Schmelzen des Schnees, was nicht lange mehr dauern kann, von Jellalabad und Peiwar her gegen Kabul vorzubrechen. Ob sie damit eine thalsächliche Einnahme der afghanischen Hauptstadt bezwecken, oder ob sie Jakub Khan blos zu Unterhandlungen nöthigen wollen, möge freilich dahingestellt bleiben. Durch ihre lange Unthätigkeit in Jellalabad, Peiwar und Kandahar haben die Engländer an Ansehen in jenen Gegenden ntcht wenig verloren. Der Emir fand Zeit und Gelegenheit, seine Streitkräfte zu reorganistren, die Bewohner von Kabul erholten sich von ihrer ersten Besorgntß und die ungebändigten kleinen Raubstämme verübten tm Rücken der Engländer straflos allerlei Unthaten. Besonders unangenehm bat aber der Rückzug des Generals Roberts aus dem Khost- thal berührt, und so ist es wohl an der Zett, die Angriffsbewegungen wieder aufzunehmen. London, 30. März. Laut Meldung aus der Capstadt vom 11. d. batte die Fregatte „Schah" am 5. d. in Natal die ersten Verstärkungen aus- geschlfft- Das Transportschiff „Tamar" kam am 10. d. in Natal mit dem 57. Regiment an, welches zunächst versuchen soll, die Garnison von Ekowe zu entsetzen. Das Transvaal-Land ist ruhig. Italien. Neapel, 30. März. Als heute Paffanante das königliche Decret, betr. die Umwandlung der Todesstrafe, vorgelesen war, äußerte derselbe: Das Herz, welches in der Brust der Mitglieder des Hauses Savoyen schlägt, konnte ntcht anders handeln. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. «orrespondenz-Bureau. Berlin, 31. März. Am Mittwoch wird sich der Bundesrath mit der Zolltactsvorlage beschäftigen und zunächst über die geschäftliche Behandlung derselben beschließen; in die materielle Berathung wird am Mittwoch noch nicht eingetreten. Die Meinung der Vertreter der Mittelstaaten im Bundesrath schließt sich wesentlich den Anschauungen des Reichskanzlers übtr möglichst schnelle Behandlung an und geht dahin, daß noch vor Ostern die Vorlage für den Reichstag fertiggestellt werde. In der Sitzung am Mittwoch wild jeden- falls die schleunigste Form für Feststellung der Vorlage festgesetzt werden. Die Plenarberathung derselben im Bundesrathe wird von einer großen Anzahl der Bundesraths-Vertreter für zweckentsprechend erachtet nachdem bereits zwischen der Reichsregierung und den Einzelregierungen ein Meinungsaustausch über die Vorlage stattgefunden hat. Die Hansaftädte halten, wie bekannt, an ihrem Standpunkt fest. — Am Mittwoch gelangt auch die Vorlage betreffs Regelung des Gütertarifwesens zur Abstimmung und hat der württembergische Antrag, die vom Reichskanzler gewünschte Commission aus Bundesrathsmitgliedern und Sachverständigen zusammenzusetzen, die Zustimmung des Reichskanzlers gefunden und dürfte wohl angenommen werden. Berlin, 31. März. Dor dem Eintreten in die Tagesordnung theilt Präsident v. Forckenbeck mit, daß Ihre Majestäten der Kaiser und. die Kaiserin sowie der Kronprinz das Präsidium empfangen, die Beileidsbezeugungen desselben anläßlich des Todes des Prinzen Waldemar entgcgengenommen und ihren Dank dafür ausgesprochen haben. Das Haus beginnt die Berathung der Anträge der Abgeordneten Rcichenspcrger (Olpe) und v. Kleist- Retzow, betreffend Maßregeln gegen den Wucher. Reichensperger (Olpe) begründet seinen Antrag, indem er sich auf das Unheil nationalökonomischer Autoritäten und das Beispiel des Auslandes beruft. Hierauf begründet Kleist-Retzow seinen Antrag tm Gegensätze zu den Vorschlägen Reichensperger's, wobei er insbesot^M die Beschränkung der Wechselfähigkeit, sowie die gesetzliche Fntrung des Zinsfußes bekä^M Freund polemisirt gegen die Ausführungen Reichensperger s und Kleist Retzow's und^^Wbt sich ,m Namen der Fortschrittspartei für Verwesung der Anträge an eine Fürst Hobenlobe-Langenburg u. Gen. stellen den Antrag, beide Anträge einer besonderen WMnission von 21 Mitgliedern zur weiteren Prüfung zu überweisen. Dreyer kritisirt die AntA^e namentlich vom juristischen Gesichtspunkte aus. v. Schorlemcr Alst sucht die Bedenken Kleist-Retzow's gegen die Beschränkung der Wechselfähigkeit zu entkräften. Staatssecretär Friedberg erklärt: Er erkenne den Nothstand an, glaube aber nicht, daß die Gesetzgebung gut tbun würde, die Lösung der Frage auf dem von Reichensperger vorgeschlagenen Wege zu unternehmen, insbesondere halte er die Beschränkung der Wechsel- fähigkcit nicht für angezeigt. Der Hauptübelstand liege in bet, wucherischen Ausbeutung der Roth; das sei der Punkt, wo der Hebel angesetzt werden müsse. Man werde dies können ohne bedenklichen Eingriff in das Civilrecht Redner empfiehlt Verweisung an die Commission und hofft, es werde gelingen, die Frage im Einverständniß von Regierung und Reichstag zu erledigen. — Nach weiterer unerheblicher Debatte wird der Antrag Hohenlohe auf Verweisung an eine Commission von 21 Mitgliedern beinahe einstimmig angenommen. — Nächste Sitzung Dienstag. 8 0 ftairo, 31. März. Das Gericht hat entschieden, daß die Hypothek, welche die Gläubiger der Regierung sich auf die für die Domanial-Anluh? verpfändeten Güter haben erteilen laffen, null und nichtig sei. London, 1. Aprtl, früh. Unterhaus. Nach langer Discusston zieht Mure feinen Zus tzantra zurück. Darauf wird Dilke's Tadelsvotum mit 306 gegen 246 Stimmen verworfen, also mit einer Majorität von 60 Stimmen zu Gunsten der Negierung. Petersburg, 31. März. Die „Agence Ruffe" behandelt das Pro- ject der gemischten Occupat'on Ostrumeliens und schreibt diesbezüglich: Die gemischte Occupat'on ft be im Princip fest. Oesterreich, England, Rußland und die Türket sagten ihre Behelligung zu, ebenso Italien, welches indeffen einige Po-behalte machte. Die definitive Entschließung Frankreichs sei noch nicht bekannt. Deutschland werde sich an der Occupation nicht betheilig 'n. Ein Oberbefehlshaber des Occupa'ions-Corps solle nicht ernannt werden; jedes (Kontingent werde feinen Befehlshaber haben. D.ese Befehlshaber würden nach gemeinschaftlichen Jnstmctlonen in den resp. Distncten verfahren. Der Zweck der Occupation sei allein, feindliche Zusammenstöße zwischen Bulgaren und Türken zu verhindern, nach Analogie der früheren französischen Occupation Syriens. — Der deutsche Botschafter v. Schweinitz begiebt sich demnächst auf Urlaub. Karlsruhe, 31. März. Prämienziehung der Badischen 35 fl.-Loose. Nr. 55362 gewinnt 40,000 fl., Nr. 114616 10,000 fl., Nr. 73919 und 232,769 j» 4000 fl., Nr. 137517 239026 257248 und 368665 je 2000 fl., Nr. 36420 57730 82178 92556 92573 92593 137538 172056 211777 304091 316872 und 336409 je 1000 fl. Lokales. Gießen, 1 April. Se. Kaiser!. Hobeit der Kronprinz mit hoher Familie trafen heute Morgen >*.10 von Cassel auf hiesigem Bahnhof ein. Nach eingenommenem Frühstück setzten Hochderselbe die Reise nach Wiesbaden über Frankfurt fort. — Auf dem Bahnhof passirte heute Morgen einem kronprinzlichen Diener ein etgenthüm- liches Malheur. Derselbe stieß, jedenfalls in Eile, mit dem Kopfe eine der dicken Spiegelscheiben am Salonwagen ein und verletzte sich ziemlich an demselben, wenigstens schien die heftige Blutung davon zu zeugen. — Am Samstag Abend geriethen in Alt-Buscck in einer Familie Mutter und Sohn in Wortwechsel, der damit endigte, daß der gerade mit Holzhauen beschäftigte Sohn der Mutter mehrmals mit dem Beile auf den Kopf schlug und diese bewußtlos aus dem Hofe in das Haus getragen werden mußte. In der Nacht wurde der Kreisarzt gerufen und da er erklärte, vaß Der Schädelknochen durchgeschlagen und die Wunde lebensgefährlich sei, wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Der Thäter, welcher sich versteckt batte, wurde gestern Morgen in seinem Versteck entdeckt und in's Gefängniß abgeltefert. Derselbe soll die That gar nicht leugnen. Gicsicn, 1. April. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag den 3. April 1879, Nachmittags 4 Uhr r 1. Gesuch des Conrad Leib um Bauerlaubniß. 2. Desgleichen des Christian Wagner. 3. Gesuch des Buchhändlers Otto Roth um Erlaubniß zur Erbauung eines Nebengebäudes. 4 Gesuch der Johannes Jsterlings Wittwe um Erlaubniß zur Vornahme von Bauvcränderungen 5. Gesuch des Balthaser Stohr um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. 6. Gesuch Der Christian Löber I. Wittwe um Erlaubniß zur Anlegung eines Hofthors. 7. Gesuch des Daniel Weller um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfriedigung. 8. Die Errichtung von Grabdenkmälern. 9. Der Neubau eines Universitätsgebäudes 10. Die Erbauung eines neuen Justiz Gebäudes. 11. Gesuch des Ferdinand Kreiling um Erlaubniß zur Aufführung einer Mauer längs des Stadtgrabens an seinem Besitzthum in der Wetzsteingasse. 12. Pflasterung der Banquctte auf dem Seltersberg. 13. Die Straßen-Beleuchtung betr. 14. Anlagen in der Wieieck. 15. Die Holznaturalien-Rechnung vom Jahr 1*78. 16. Ausbesserung von Feldwegen im Neustädter Feld. 17. Verbesserung eines Feldwegs an der Rodheimer Chaussee. 18. Bedürfnisse für die Realschule. 19. Daß Realschulbudget für das erste Quartal 1879. 20. Gehaltsregulirung Der Volksschullehrer insbesondere auch der Lehrer an den Vorschulen zur Realschule. 21. Die Theilung der fünften Classe der Stadtmädchenschule. 22. Gesuch des Kaufmanns Aron Katz um Erlaubniß zur Errichtung eines Freilagers für octroipflichttge Gegenstände. Theater. ^Der Sonnwendhof'', Charaktergemälde in 5 Acten von Mosenthal, ist eines der besten Werke des allgemein bekannten und beliebten Dickters, das auf allen großen Bühnen noch heute auf dem Repertoir ist und ihm ebensoviel Ehre eintrug, wie seine „Deborah" und seine „Piatra" — Es ist so wahr und treu aus dem Volksleben des HochgebirgS herausgegriffen, daß der Zuschauer sich ganz in diese Gebirgswelt versetzen und so zu sagen das Stück mit durchleben kann! - Die Charactere sind treu der Natur abgelauscht und bilden so im Verein mit einer schönen Sprache interessante und spannende Situationen und effectvollen Actschlüssen ein Ganzes, das den Zuschauer unwillkürlich fesseln und packen muß! — Herr Hantke und-Frl. Ackermann haben dieses Stück zu ihrem Benefiz gewählt und verdienen schon deß« halb Anerkennung, daß sie das Werk eines unserer besten Dichter zur Aufführung bringen! D s Stück kann für die hiesigen Bühnenverhältnisse in den Rollen gut besetzt werden, so daß voraussichtlich der „Sonnwendhof" eine gute Aufführung wird. Der Name „Mosen thal" aber dürfte bei der gebildeten Welt jedenfalls eine Anziehungskraft bilden! Den Beneficianten aber, die auch durch Fleiß und Streben an hiesiger Bühne ihr Scherflein beitrugen, wünschen wir ein gut besetztes H«us! k>. Handel und Verkehr. Gießen, 1. April. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 80 bis 85 Hühnereier, per Stück 5 , 2 Stück 9 H, Gänseeier, »er Stück 12 Enteneier, per Stück 6 Käse, per Stück 4—10 Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 Linsen, 1 Liter 22 Tauben, das Paar 90 Hübner, per Stück JL 1.60, Hahnen, per Stück JL 1 60, Enten, per Stück .X 2.40 Kartoffeln, per 100 Kilo JL 6—7.—, Zwiebeln, per Str. 10—11 Ochsenfleisch 70 H per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 58 — 60 Kalbfleisch 50 <4, Hammelfleisch 60—70 H. Frankfurt, 31. Mürz. (Fruchtbericht.) Seit zwei Tagen erfreuen wir uns eines Prachtwetters, die Consumenten hielten sich in Folge dessen noch mehr reservirt, während das Angebot von Waare ab unserer Umgegend bedeutend dringender hervortrat. Ab auswärts waren die Offerten viel weniger dringend. Alles in Allem muß die Tendenz des heutigen Marktes als unentschieden flau bezeichnet werden. Wir notiren als Schlußcourse: Mehl Nr. 1 39, Nr. 2 X 37, Nr. 3 X 31, Nr. 4 X 27, Nr. 5 X 21. Noggenmchl % (Berliner Marke) «X 21 50, do. 1 (Berliner Marke) X 19.50—20, do. II (Berliner Marke) 14.50— 15.50. Weizen, effektiv hiesiger ab Bahnhof hier 20.50—21, ab unserer Umgegend hn. 1983) Es soll das Ausbaggern und Anfahren von 4000 cbm Kies aus dem Lahnbette nach den Depots an der Badenburg im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt, mit der Aufschrift: „Submision auf Baggerung und Anfuhr von Kies" bis zum Submissionstermine am: Mittwoch den 9. April d. I., Vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebsinspection zu Frankfurt a. M. einzureichen. Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister Herrn Gerhard zu Gießen eingesehen und ebendaselbst Submissions-Formulare in Empfang genommen werden. Frankfurt a. M., den 24. März 1879. Königliche Betriebs-Jnspection der Main-Weser-Bahn. Heyl. Versteigerung von Pappelstämmen und Reisern. 2116) Die auf nachbenannten Straffen aufgearbciteten Pappelstämme und Reiser sollen an den dabei bemerkten Tagen meistbietend versteigert werden und zwar: 1. auf der Straße Gießen nach Groß- Linden Donnerstag, den 3. April d. I. 5 Stämme bester Qual. v. 7—9 m. Länge, 70 bis 80 cm. Durchmesser und 3 Haufen Reiser. Anfang Morgens 9 V2Uhr vor Klein-Linden. 2. Auf der Straße von Lich nach Butzbach Freitag, den 4. April 49 Haufen Reiser Anfang Morgens 9Vz Uhr in Lich am Pofthaus 3. Auf der Straße von Gießen nach Lich Montag, den 6. April 24 Haufen Reiser. Anfang Morgens 9^2 Uhr in Lich am Posthaus. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 31. März 1879 Großherzogl. Kreisbauamt Gießen. In Vertretung M. Wahl Großherzoglicher Kreisbauaufseher. Holzversteigerung in der Kgl. Oberförsterei Krofdorf. Montag den 7. April, Vormittags um 9 Uhr, werden zu Krofdorf beim Wirth Kahlcrt nachstehend bezeichnete Holz-Sortimente öffentlich meistbietend versteigert: District la Wettenberg. Kiefern: 21 rm Scheit und Knüppel, 140 rm Reiser. District 3aHomberg. Fichten: 90 Stämme mit 15,37 fm, 46 Stangen I und II. Cl., 8 rm Knüppel, 125 rm Reiser. District 40ab Dreispitz. Eichen: 6 Stämme mit 1,47 frn, 7 rm Knüppel, 9 rm Reiser. Buchen: 59 rm Scheit u. Knüppel, 163 rm Stöcke u. Reiser. District 28a Eichwaldchen. Buchen: 415 rm Steifer. Weichholz: 10 rm Reifer. District 49a Sauerheg. Fichten: 5 rm Nutzholz, 297 rm Reiser. District 81 Hardt Eichen: 1 Stamm mit 0,99 fm, 30 rm Scheit und Knüppel, 108 rm Stöcke n. Reiser. Buchen: 47 rm Scheit und Knüppel, 106 rm Stöcke und Reiser und Totalität des Schutzbezirks Krofdorf, den 30. März 1879. Der Königliche Oberförster: 2114) Müller. Mittwoch den 2° April, Nachmittags von 3 Uhr an, werden 24 Haufen Pappel- und Linden- rciser von den Schvorbäumen, sowie 23 Haufen Obstbaumreiser und eine Partie abgängige Obftbäume auf städtischen Trieboierteln öffentlich versteigert. Die Zusammenkunft ist am Wall- thor. Bemerkt wird, daß eine große Parthie der Reiser zu Erbjenretser verwendet werden kann. Gießen, den 29. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Güßen. 2108) A. Bramm. Holzverfteigerung. Freitag den 4. April l. I., Vornütlags präcts 9 Uhr ansangend, sollen in den hiesigen Waldungen, Dis- tricte Kinnwald, Steinwald, Hinterste Mark und Homberg öffentlich versteigert werden: 101 Rmtr. Buchen-Schetter, 74 Nadel- 15 „ Buchen-Knüppel, 2 „ Eichen- 265 „ Nadel- 43 „ Buchen-Stöckc, 53 „ Nadel- „ 8300 Wellen Nadel-ReiMolz, 7 Stück Eichenstämme 4,67 Fstm., 109 „ Nadelstämme 30,49 „ 602 „ Nadel-Derbstangen 44,9 Fstm-, 302 „ Nadel-Reisstangen 2,89 Fstm., Die Zusammenkunft ist ander Staße nach Climbach. Allendorf a. d. Lda. 30. März 1879. Gr. Bürgermeisterei Aüendorf a. d. Lda. 2130)_______Bieber.____________ Donnerstag, den 3. April von 2 11 br Nachmittags und (2146 Freitag den 4. April von 97r Uhr Vormittags an, sollen am s. g kalten Frosch zu Marburg die zur Concursmaffe des Kunst- und Handelsgärtners Johann Korn gehörenden Topfgewächse öffentlich aus das Meistgebot gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Marburg, den 31. März 1879. I. Rang, Concurscurator. Holzversteigerung. Dienstag den 8. k. Mts. sollen öffentl'ch versteigert werden: I . Im Gemeindewald von Groß- re ch t e n b a ch von Vormittags Präeis 9 Uhr ab: 2 Eickenstämme I. Kl. — 7,82 Fstm. 4 „ II. „ 7,40 „ 33 „ 111. , 21,73 „ 5 „ IV. „ 1,20 „ 39 Kiefernftangen I. Kl. 23,50 Rmtr. Eichen- resp. Buchen- Derbholz. 351,00 Rmt Reiser. Mit dem Stammholz wird begonnen. II. Im Gemeindewald von Hörnsheim von Nachmittags präeis 2 Uhr ab: 2 Eichenstämme I. Kl. = 7 75 Fstm. 2 „ II. „ 3,86 „ 22 „ III. „ 19,59 „ 5 Rmtr. Eichennutzholz. Zusammenkunft auf der Frankfurter Straße. Großrechtenbach, 28. März 1879. Das Bürgermelster-Amt. 2095) _ Hardt.__________ Arbeitsversteiqerung. Samstag den 5. April d. I., Mittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Lang- Göns nachbenannte Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord vergeben werden: X/. 1) Brie Direetion. 4/4 V28 U. Conf. Inst Geld- Cours 1848) Schnlst raße 19. 2J39) 5) 6) «edaetll 1. 2. a G Li von Der von Gegrnstä A 2 Jl. zur Zucht-Matkrii ®ro| Herzogtum ei (Sie g 8 g Verein dernalionaleu und liberalen Partei. Ordentliche Generalversammlung Samstag den 5. April d. I. Abends 8 Uhr in Wenzels ©arten. Mühldorfer. C. M. v. Weber. Nummerirter Platz Mk. 2. Saal Mk. 1.50. Gallerie Mk. I. KassenöfEnung 6 XJhr. Abends an der Kasse sind die Preise um je 50 Pfg. erhöht. Giessen, den 1. April 1879. 2150) Ich wohne von heute on dem Cüs6 Ebel gegenüb» r. Joseph Beyfuß. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht. Neuwahl des Vorstandes. Theater in Giessen. (Cafe E.eib.) M ittwoch den 2. April: Zum Bencfi^ für Irl. Marie Ackermann und Hrn. Car! Hantke. Abonnement suspendu! 16er Sonn wesidhoä' 7. „ „ „ „ Heuchelheim (wobei sich auch die ärmsten und obdachlosen Brandbeschädigten ohne Ausnahme betheiligt haben.) In der Niederlage von Dilleroy & Bloch und Utzschneidcr & Co. in Kaiserslautern wird weder an Wirthe noch an Private verkauft, Mosaik- und Wandplatten ausgenommen. „ Mendelsohn. Hungerleidenden i. 2. 3. 4. 5. 6. Wir *om 29. Verantwortliche Nedaction: A. Schepda. — Druck und Vertag der Brübl'scken Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Siesten. Hierzu eine Beilage jTJT. TTheil. Müller und Müler Lustspiel in 3 Aufzügen . . a. Porlia und Nerissa, j Entreacte aus Shakespeares b. in Portia’s Park \ „Kaufmann von Venedig“ Scene und Chöre aus „Preciosa“, Musik . . . verbindender Text von C. 0. Sternau (Clavier-Begleitung). Ungarische Rhapsodie Nr. 1 an Hans v. Bülow . Nicolai. Moser. 3. Vortrag drs Herrn Br. Engelmann über die heutige wirth- schaftliche Lage und die neue Wirtbschastspol'tik. Der Vorstand. ober das Kreuz auf der Alm. Chcuakterg'mälde in 5 Acten von M o s enthal. 1 .: DreHcin kehr dc eVag^bnndcn, 2 .: Die Stimme des Gewissens, 3 .: Das .Kind des Brandstifters, 4 .: Die Rechte, 5 .: Strafe und Lohn. Bei Beginn der Sommersaison erlaube ich mir die Bewohner von Gießen und Umgegend auf meine neu hergerichteten Loealitäten gest. aufmerksam zu machen. Unter Zusicherung guter Speisen und Getränke sowie aufmerksamer Bedienung wird es mein Bestreben sein, das der Badcnburg früher in so reichem Maaßc geschenkte Vertrauen auch mir wieder zu erwerben. Achtungsvoll Clwisfäwtii, Strohhüte werden gewaschen, gesät bt und saconnirt, bei (£. L. Gail, Das n dnen, bei autgei RotaBetfe w't Trauen unt Mlatib Sofien ju K"«» gilbt 66ttontiben flrtinbet ist. Was to; । , Sein 8' in ein» ?at ut^ Ist ei o-t.. > in . Die gestern Abend ^9 Ubr Q e^fo gte glückl'che Geburr cines g gesunden, kräst!gen Töch'erleins P ze'gen wir hocherfreut unseren n Freunden und Bekannten hier- g durch an. Q Wirsbaden, 31 März 1879. O Georg Benz, q Margaretha Benz, 2151) geb. Löfchhorn. 8 Bauschule zu Dillenburg. 841) Eröffnung des Sommer-Semesters am 5. Mai. — Prospecte und nähere Auskunft ertheilt gratis und franko der Director R. Scboenebeck. M. 1872. 90. „ 8. 10. „ 22. 2a. „ 5. 10. „ 3. 2i). „ 4. 82. „ 30. 10. Alice Stiftung. In Folge unsres Ausrufs sind an Beiträgen bis jetzt gezeichnet w eingegangen: d°n Öi ' -n i 1. Theih 1) Ouvertüre z. Op.: „Die lustigen Weiber von Windsor“ 2) Hektor Lustspiel in 1 Act 3) Duette, Arielte, Arie und Terzette aus dein II. Act der Oper: „Freischütz“ (Clavier-Begleitung.) 4) Finale aus der unvollendeten Oper: „Lorelei“ . Der Reinertrag wird zum Besten der hiesigen Frauenvereins verwandt. Gemeinde Burkhardsfelden „ Leihgestern „ Hausen „ Manizlar „ Albach vermischte Krizeigeu. 2125) Vergangenen Sonntag Abend mm de auf dem Wege von Älemlinden nach Gießen ein goldner Siegelring verloren, der ehrliche Finder wird gebeten denselben in der Expedition dieses Blattes gegen Belohnung abzngeben. Zwei Schreiner finden Beschäftigung. . (1135 Carl Seipp. 2127) Ein braves ordentliches Dienst- rnädchen auf de 23. April gesucht' Iuiiiio Hous, Markiplatz. 2145) G-n Student ertheilt Unte richt im lateinischen, französischen, Deutschen und Griechische!» gcaen mäpigeS Henvrar. Nariere Auskunft zwifcden 1L — I2Asterweg 124, 4. Stock und bei -)rn. Professur Bratuschech. Xöggf'e l vyn ausgekämmten Haaren werden unter Garantie solider Arbeit billigst angefertigt von Karl Gcrlipp, K^rchenplatz 25. Summa i M, 1946. 47 Indem wir den Empfang dieser Beiträge, die wir wegen der großen Anzahl d:r Geber nicht im Einzelnen veröffentlichen können, mit herzlichem Dank bescheinigen, bitten wir diejenigen Bewohner und Bewohnerinnen der Stadt Gießen, welchen die Sammellisten nicht zugekommen sein sollten, ihre Beiträge an unsren Kassirer: Herrn Commerzien- rath Karl ®ail, oder an die Exped. d. Bl. gelangen lassen zu wollen. Gießen, den 30. März 1879. Das Comitä für den Kreis Gießen. Der Vorsitzende Hahn. Reallehrer. 21-11) Es wird für eine herechtlgle- Lehranstalt nebst Pensionat ein unver; heiratheter Lehrer gesucht, welcher die- Realien uud wenn möglich, das Zeichnen in den mittleren Klassen zu lehren hatte Nähere Auskunft auf Anfragen unter II. (>»05 an Hansentitein »V Voller in Frankfurt u .71. 2144) Ein Magazin zu miethen gesucht. Osfert»n besorgt d. Exped. d Bl._______ 2132) Zum zweitemnal füllende Amme gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. Gin Aeeordant zum Anfertigen von Rufs nsteinen wird sofort gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts- (2156 Landwirthschaftsschule zu Weilburg a. d. Lahn. Org. n. d. Negl. v. 10. Äug. 1875 (Etnj.-F-uw.-B recht gung). 3 Fichklasse non Tertia aufwärts, 2 Vorschulklassen für nicht genügend Vorgebllvet. Beginn des neuen Schuljahres am 17. April. Anmeldungen big zum 12 April an Dwector 9ÄahatZ Programme (gratis) und weite» e Auekui ft du>ch denselben. (158b Aas Curatorium: cez. v. Wiirmb, Regierungs - Präsident *u Wiesbaden. Der üereüi für gestiigel- u. Uogeljiidjl in Gieren veranstalt seine 4. Ausstellung am 13., 14. und 15. April in der großen städtischen Turnhalle, verbünd, n mit Prämii ung und Verloosung. Prospelte zu beziehen durch A Gabriel. (1935 2147) 2140 Von einer auswärtigen anst Familie wird ein Logis von 3—4 Zimmer bis 1 Mai zu miethen gesucht. Off. mit Preisangabe unter Nr. 1176 an bie Annor cen-Exped v. Th. Dietrich, Frank furt a. M 20-Francs-Stücke . . . do. in l/2 • Englische Souvereigns . Russische Imperiales Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ..... Dollars in Gold . • • r^rnrör.QDr:OCOI?7acOCXX:DDOna 2155) Ein braves tüchtiges Kindermädchen alsbald gesucht von fi-rau Euler, Mäusburg. 1752) Zwei Schüler, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen, können freundliches Logis mit Beköstigung erhalten. Wo? sagt d. Exped. d Bl. | Cin Schweizer welcher m.lken kann, ir. Dienst gesucht. Wo? sagt die Exped. d. |Bl. 2012) Ein Cd)|"enfned)t gesucht bei Fried'-. Tcxror a. d. Hardt. p r o g r n in in zu der Donnerstag den 3. d. Mts., Abends präcise 7 XJhr, im hiesigen Clubsaale stattfindenden musikalisdi- thealralisdieii llieiidunterlialluiiff. «X 16 18-22 16 18-22 20 39—44 16 65-70 16 65 9 54-59- 4 17—20