vermiethen. lc5 Zimmer yuo3. ns llllt zu ver- W b. Bl Sasse 98. •uten3 Hause ?? ".beziehbar. Manen. tun9 vnscheu < W vn- Teltersbng äug-________ "jü vermietbar. weg B, 139, :rr‘l Professor Halder per L ennt zu Der; A. Griffs -nn Fabrikant ft per 1. Juni n, (gartfelb- mmer zu per ___H. Keck. der Nähe der A___ aus sogleich zu ank Ww., chahnhofsttaße. u mit Logis in t 1. März zu _(rrptb.b.^L welche auch zu oerden kann, ist larcus, Sahnhofstr. 224. zeigen. oblenes Dlwl't- ch ober später Dfbiiion Äl. "Üi^öiten, chstea PrnL u i95.__ abaksdeutel mit :ienstog aus der rrankfulter Hol telohnung abM ifftrJJV/iojLi-' KsdäsPu^ cb gesucht., wisnM^. MM slW Berndakd^ Jäten oder r» v«- pel«>1 » • ’M «11900. ÄjflT* .0^ SM. ?■ (71 Erstes Blatt Sonntag, den 2. Mürz srr. S2 1879 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. RedaetionSbureaur 1 RA1,rftrn6, R ia GxpcdittsnSbureaur J bchulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Gießen, den 27. Februar 1879. Gießen, den 27. Februar 1879. S üffert. * 8. baldigst zu thun. Gießen, den 28. Februar 1879. Großherzogliches Kretsamt Gießen. Dr. Boekmann. Darmstadt, 28. Februar. Se. Großherzogliche Hoheit der Prinz Heinrich ist gestern Abend zu mehrtägigem Aufenthalte dahier etngetroffen. Darmstadt, 28. Februar. Der Gesetzgebungs-Ausschuß der ersten Kammer wird morgen zusammentreten. Auf der Tagesordnung seiner ersten Sitzung stehen: der Gesetzentwurf, die Ausführung der deutschen Strafproceß- ordnung betr., der Gesetzentwurf, das Verfahren in Sachen der nichtstreitigen Gerichtsbarkeit betr., und der Gesetzentwurf, die Uebertragung von Grund- rigenthum und die Fortführung der Grundbücher in der Provinz Rhein- hesten betr- Betreffend: Die Ausstellung der Jmpflisten für 1879. Das Großherzogliche Kreis-Gesundheitsamt Gießen an die Großherzoglichen Standesämter und Schulvorstände des Jmpfbezirks Gießen. Die Jmpflisten für die diesjährige Impfung sind heute an Sie abgegangen und bemerken wir Ihnen bezüglich der Ausstellung derselben Folgendes: I. In den Listen für Erst-Jmpfung werben unter B alle in der betreffenden Gemeinde während des Jahres 1878 geborenen Kinder eingetragen, auch solche, welche etwa mir tbren Eltern an einen anderen Ort gezogen sind. Die tm Laufe des Jahres 1878 aber bereits gestorbenen Kinder werden nicht in die Listen ausgenommen. Nach vollendetem Einträge sind sodann unter C die bis jetzt zugezogenen Jmpfpfitchtigen auszusühren, oder es ist, wenn solche nicht vorhanden, dies mit dim Vermerk anzugeben: C. Zugezogen : Niemand. Erst dann ist die Liste mir dem Namen der ausstellenden Behörde und Datum der Ausstellung zu unterzeichnen. Die Spalte 27 ist freizulaffen und sind alle etwa nöthig scheinenden Bemerkungen nur mit Bleistift einzuschreiben. II. In die Listen für Wieder-Impfung sind unter B diejenigen Schüler aufzunehmen, welche im Laufe dieses Jahres das 12. Lebensjahr erreichen und zwar haben diese Einträge nicht nach dem Kirchenbuche, sondern nach dem Schulverzetchniffe zu geschehen. Die Gestorbenen und Weggezogenen, sowie Kinder, welche nicht in ihrer Heimath, sondern an anderen Orten Schulen besuchen, sind in die Listen ihrer Hetmathsorte nicht einzutragen. In größeren Schulen empfiehlt es sich die Namen der Knaben und Mädchen in getrennter Reihenfolge auszusühren. Unter C hat dann ebenfalls Eintrag der Zugezogenen zu geschehen, oder es ist, wenn solche nicht vorhanden, Bescheinigung anzusügen: C. Zugezogen: Niemand. Die Unterzeichnung dieser Listen geschieht durch den Schulvorstand unter Beifügung des Datums der Ausfertigung. Die Spalte 28 ist frei zu lassen oder es sind Bemerkungen in dieselbe nur mit Bleistift einzutragen. Wir ersuchen Sie, die Listen bis spätestens 31. März an uns einzusenden. Dr. G l a s o r. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern hat dem Vorstand des Vereins für Geflügel- und Vögelzucht zu Gießen die Erlaubniß zur Vornahme einer zu Ostern d. I. mit einer Geflügelausstellung zu verbindenden Verlobung und zum Vertrieb der Loose in der Provinz Oberheffen unter der Bedingung ertheilt daß höchstens 3000 Loose ä 40 ausgegeben und mindestens 60% des Brutto-Erlöses hieraus zum Ankauf der Gewinn-Gegenstände verwendet werden. nister schließt mit dem Ausdrucke des Wunsches auf endliche Verständigung in dieser Session. v. Benda findet Abhülfe nur mittelst indirecter Steuern möglich; das sei auch die Tendenz der Beschlüsse des preußischen Abgeordnetenhauses gewesen; die an die Bewilligung dieser Steuern geknüpften Bedingungen seien der Erfüllung näher gebracht. v. Minnigerode geht auf einzelne Details des Etats ein; Redner will nicht am Ordinarium, wohl aber am Extra-Ordinarium Abstriche gemacht wifsen. Richter (Hagen) kritisirt den Etat nach den verschiedensten Richtungen, dringt auf Ersparnisse in einzelnen Dienstzweigen, erörtert die Frage der Steuerreform und erklärt sich im Namen der Fortschrittspartei gegen die Tabaksprojecte und einen Petroleumzoll. Bun- descommissär Michaelis wendet sich gegen die Äußerungen Richters betreffs Naturalverpflegung der Armee rc., wobei man Erhebliches nicht an den Ausgaben werde streichen können. — Fortsetzung der Berathung morgen. Berlin, 28. Februar. Der „Retchsanzeiger" schreibt: Das Gerücht von dem Auftreten der Pest in Bronsk (bei Moskau) ist amtlichen Nachrichten zufolge unbegründet. Der von russischen Blättern gemeldete Krankheitsfall in Lyskova (Gouvern. Nischnet - Nowgorod) gehört einem bereits mehrere Wochen zurückliegenden Zeitraum an und wird für Flecktyphus erklärt. London, 28. Februar. Das „Reuter'sche Bureau" meldet: Die Königin begibt sich nicht nach Deutschland, sondern nur auf kurze Zeit nach Italien. Dieselbe wird im strengsten Inkognito gegen den 25. März über Frankreich, dem Mont-Cents und Turin nach Baveno am Lago Maggiore reisen, woselbst die Villa Clara von deren Besitzer der Königin zur Disposition gestellt ist. Petersburg, 28. Februar. In dem von russischen Truppen seit einer Woche besetzten Fort Arab-Tabta wird russtschersetts mit der vertragsmäßigen Abtragung der Befestigungswerke vorgeganzen. Berlin, 28. Februar. Neue Schneestürme haben große Verkehrsstockungen in ganz Schleswig-Holstein und Jütland hervorgerufen; auf den Landstraßen dort soll stellenweise der Schnee 15 Fuß hoch liegen. Auch hier in Berlin ist starker Schneefall. Laut Bekanntmachung des katserl. General- Postamts ist heute morgen der Frankfurt-Berliner Zug via Eisenach ausge- blteben. Aus Rom kommen Nachrichten, welche wettere kolossale Stürme in ganz Italien melden. Vollständige Orkane wüthen dort seit mehreren Tagen. Die Zahl der Unfälle zu Land und insbesondere zur See sind enorm. Teplitz, 28. Februar. Seit gestern früh sind auch einige Brunnen in der Steinbadgaffe versiegt. Es sind fünf Bergleute aus Przibram hier angelangt, welche behufs Ausführung der Abteufungsarbeiten telegraphisch herberufen wurden. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz- Bureau. Berlin, 28. Februar. Reichstag. Der Weltpostvertrag mit den beiden dazu aeböriaen Uebereinkommen wird nach unerheblicher Debatte in dritter Berathung ge- , nehmigt. Es folgt sodann die erste Berathung des Reichshaushalts-Etats für 1879/80 uitb damit verbunden die erste Berathung der Gesetzentwürfe betreffend eine Anleihe ftr Zwecke der Post- und Telegraphen-Verwaltung, sowie bett, die Erwerbung eines Grundstückes für das Reichsgesundheitsamt. Minister Hofmann leitet die Berathung mit einer Rede ein, in welcher er zunächst darauf hinweift, daß die Mindereinnahmen 14 Millionen bettagen; wenn man hiervon die Minderausgaben abziehe, so verbleibe ein Deficit von 103/5 Millionen. Im weiteren Verlauf seines Finanzexposäs theilt Minister Hofmann mit, daß das Deficit pro 1877/78 auf 20 Millionen veranschlagt sei, aber nur 11 Millionen betragen habe, welche aus Conttibutionsgeldern gedeckt seien. Die voraussichtlichen Ergebnisse des laufenden Finanzjahres stellen sich ungefähr folgendermaßen : beträchtliche Ueberschreitungen des Etats hätten sich beim Reichskanzleramt nothwendig gemacht, ferner beim auswärtigen Amt, Patentamt und Reichstag, in Summa 16,790,000 Mk. Minderausgaben haben sich herausgestellt namentlich bei der Militärverwaltung (circa 4 Millionen) und bei der Eisenbahn Verwaltung (ca. 31/2 Million.) Mindereinnahmen ergeben sich besonders bei den Zöllen und Verbrauchssteuern (15,378,000), bei der Wechselstempelsteuer (ca. 3 Mill.), Ueberschüsse der Post (129,000), Eisenbahnverwaltung (ca. 500,000). Der Gesammtausfall des laufenden Finanzjahres beziffert sich auf 10,600,000. Folge dieses Ausfalls ist eine Erhöhung der Matrikularbetträge für das nächste Etatjahr von 14 Millionen (101 Mill, gegen bisher 87). Diese Matri- kularbeiträge wurden nur 1873 überstiegen. Zu ihrer Reduktion resp. Beseitigung sind Vorlagen ausgearbeitet, aber noch nicht zur Einbringung reif. Keineswegs aber ist die Hoffnung aufzugeben, daß es diesmal gelingen werde, die lange erstrebte Verstäu- d;ung zu erzielen. Redner erinnert an die Heidelberger Ministerconferenzen, welche das dringende Bedürfniß ergaben, die eigenen Einnahmen des Reichs zu vermehren and zu diesem Behufe das System der indirecten Steuern auszudehnen, theils um das R.-ich auf eigene Füße au stellen, theils um die Einzelffaaten zu entlasten. Den Inhalt V: vorbereiteten Entwürfe näher mitzutheilen, halte er nicht für angezeigt. Der Mi- Hichcner Wneiger Ailztige- nnb Amtsblatt für kn Kreis Eicha. Das Großherzogliche Steuer-Commiffariat Gießen an die Großh. Ortsgerichtsvorsteher des Bezirks. Wir ersuchen diejenigen von Ihnen, welche die Bau- und Cultur - Veränderungsverzeichniffe noch nicht hierher zurückgesendet haben, dies nunmehr Petersburg, 28. Februar. Nach einem im „Journal de St. Pr-ters- bourg" veröffentlichren Berichte des Medicinalraths über den angeblichen Pest fall ist durch eingehendste Untersuchung unzweifelbast constatirt, daß Prokoffj^ff an syphilitischen GeschDÜren leidet ohne irgend ein Pestsymoton Die in ein Observations-Lokal übergesührten 48 Mstbearohner Pcokoffj ff's werden sofort entlassen. Berlin, 28. Februar. Die Reichstags-Abgeordneten Tbilemus, Mendel, Löwe und Zinn haben, von zahlreichen Mitgliedern aller Fraktionen unterstützt, die Interpellation eingebracht: Ob die Reichsregierung dem Reichstage Mittheilung machen wolle über die gegenwärtige Verbreitung der Pest, sowie üb r die bisher ergriffenen und etwa noch zu ergreifenden Maßnahmen zur Verhütung der Einschleppung der Seuche nach Deutschland. Berlin, 28. Februar, Abends. Die Reickstags-Fraktion der Deutsch- Conservattven brachte den in erster Reihe von Ackermann, v. Helldorf und v. Seydewitz unterzeichneten Antrag ein, daß der Reichskanzler um Vorlegung eines Gesetzentwurfs betreffs Abänderung der Gewerbeordnung ersucht werde; dabei möge die Einschränkung folgender Gewerbe herbeigeführt werden: Gast und Schankwirthschaften, Schauspiel-Unternehmungen Kleinhandel mit Branntwein, Auctionen umherziehender Kaufleute (Wanderlag-r); ferner möge eine Aenderung des Titels 6 der Gewerbeordnung, betreffend die Innungen, erfolgen, welche sich aus die Gesellen- und Meister-Prüfung, Aussicht über die Fachschulen, das Lehrlingswesen, die Kranken-, Hülfs- und Invaliden' Kaffen erstrecke. London, 28. Februar, Abends. Nachrichten aus der Cipstadt vom 11. zufolge hielten sich die gegen die Zulus aufgestellte \ britische, T uppen fortgesetzt in der Defensive, indem sie die verlangten Verstärkungen ab varteten. An der Grenze herrschte Ruhe. Die Boers im Tra isvaal-Lande weigern sich, den Engländern beizustehen. Wien, 28. Februar. Meldung der „Pol. Corr." Aus Bukarest, 27. ds. Es bestätigt sich, daß Arab-Tabia am zweiten T;ge nach der rumänischerseits geschehenen Räumung von den Ruffen besetzt ward. Lokales. Gießen, 1. März. (Sitzung der Stadtverordneten am 27. Februar.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, die Herren Beigeordneten Keller und Heß; von Seiten der Stadtverordneten: die Herren Bai st, Gail, Grüneberg, Hanstein, Hoch, Hom- berger, Kauf, Lüdeking, May, Ad. Noll, Aug.Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. — Der erste Punkt der Tagesordnung, Gesuch um Errichtung eines Grabdenkmals, sowie ein ferneres um Erweiterung eines Erbbegräbnisses finden die Zustimmung der Versammlung. — Gleichfalls wird Herrn Jakob Steinbach die Erbauung eines Stalles, Herrn Wilh. Köhler I. die Erbauung einer Werkstätte und Frau Uhr. Löb er I. Wtttwe die Erbauung eines Hofthores gestattet. — Beschwerderi über den Zustand der steinernen Treppe auf dem Kreuz, sowie auf dem Asterweg, veranlaßte eine Untersuchung derselben. Diese ergab, daß der Zustand derselben für nicht gefährlich erkannt wurde, daß dieselben in ihrem seitherigen Bestände erhalten bleiben sollten und baß höchstens die Treppe am Asterweg einer Renovation durch Verlegung einiger Tritte unterzogen werden dürfte. Von Beseitigung der letzteren Treppe müsse vorech abgesehen werden, bis der Straßenbau im Gart- feld weiter gediehen sei. — Veranlaßt durch den neulichen Unglücksfall am Bruchgraben, wo ein Fortbildungsschüler beinahe ertrunken wäre, beschließt die heutige Versammlung, daß an der Brücke über den Bruchgraben an der Ludwtgsstraße ein Geländer angebracht, eine Laterne aufgestellt und eine Barriere errichtet werde. — Die Polizeiverwaltung macht in einer Eingabe an die Stadtverordneten geltend, daß die Beleuchtung der Stadt nach Mitternacht eine völlig ungenügende sei und daß die Ausübung des Dienstes ungemein durch die in manchen Straßen herrschende Ftnsterniß erschwert sei. Beispielsweise sei in der Sandgasse vor dem Arrestloeal gar keine Laterne und könnte die Schutzmannschaft beim Verbringen eines Arrestanten nach dem Haftlocal aus einem Hinterhalt überfallen, der Gefangene befreit werden ohne daß man den Angreifer erkennen könne. Der städtische Laternenaufseher bestätigte auch in einer Zuschrift de« Mangel an Licht nach Mitternacht und gab positive Vorschläge, welche Laternen weiter «ach Mitternacht zu brennen hätten. Die Gasfabrik stimmte mit den vorstehenden Eingaben ibeietn und genehmigte demzufolge die heutige Versammlung, daß für die Folge weitere 23 Laternen nach Mitternacht zu brennen hätten. Die Arbeiten für Aufstellung von vier neuen Laternen auf dem Seltersberg im Betrage von 108 JL sollen aus der Hand vergeben werden. — Das Gesuch des Herrn Ehr. Petri III. um Ueberlassung eines Schulsaales in der Schulstraße zwecks Abhaltung von Zeichnen-Unterricht an Sonntag Vormittagen wird mit 10 gegen 9 Stimmen nach dem Antrag der Bau-Deputation abgelehnt. Gleicherweise wird in demselben Betreff das Gesuch der Herren Klein und Volz behandelt — Herr Pfarrer Schlosser will auch dieses Jahr, wie im vorigen, Passionsgottesdienst in der Hospikalkirche abhalten und wird dem betr. Ansuchen nicht nur für dieses Jahr sondern auch für die Folge tncl. Heizung der Kirche stattgegeben — An zwei würdige Armen werden zwei Pfründen der Plocktschen Stiftung vergeben. — Mehrere Bewohner des Gartfelds bitten um Entwässerung des Terrains der früheren K a tz en st ein 'schen Besitzung und Ableitung des Waffers nach der Lahn. Die Bau-Deputation ist jedock der Meinung, daß dies Sache der betr. Hauseigenthümer sei und daß die Stadt keine Veranlassung habe für Entwässerung von Grundstücken zu sorgen, welche tiefer als die Straßenstrecken liegen. Dieser Ansicht pflichtet die Versammlung bei. — Die Verbindungsstraße zwischen Reichensand und Neustadt, im Volksmunde der „Schipka-Paß" benannt, soll demnächst hergestellt werden und genehmigt die Versammlung den Voranschlag hierüber mit 9,145 JL Ein in einem „Eingesandt" in diesem Blatte ausgesprochener Wunsch, betreffend Beseitigung eines Grabens, wird mit dieser Herstellung erledigt. — Als Experte zur Expropriation des Jer. Friebel'scken Hauses auf dem Reichensand war auch Herr Fr. Müller 1. von Seiten der Stadt bestimmt Großh. Kreisamt giebt zu erwägen ob nicht an dessen Stelle vielleicht ein Bautechniker zu substituiren sei. Die Versammlung verharrt jedoch auf ihrer ersteren Ansicht. — Verschiedenes kleinere Gehölz auf dem früher Ruckstuhl'schen Ztmmerplatz auf der Schoor wird zum Preise von 3 JL aus der Hand vergeben. — Großh. Ortsgcricht bedarf zur besseren Verwahrung von gepfändeten Sacken ein passendes Pfandlocal als das seitherige. Die Stadtverordneten vcrwilligten vom 1. Januar an schon das frühere Pfandhaus, welches seither an Herrn Rosenthal als Fruchtmagazin vcrmiethet war. Da dasselbe aber bis heute noch nicht geräumt ist, so soll Herrn Rosenthal aufgegeben werden das Local unfehlbar bis 15. März zu räumen, anderenfalls gerichtliche Schritte eingeleitet würden. — In der Stadtmädchenschule in der Neustadt sind durch Einricktung des Tonnen- fystems defekte Stellen am Dache entstanden, wodurch das Wasser in die Aborte eindrang. Nach einem Voranschlag betragen die Reparaturkosten hierfür 47 Jfc, welche von der Versammlung genehmigt werden. — 6 Straßenkreuze sollen, da der Voran>chlag pro 187n solche schon vorgesehen, jetzt nunmehr gepflastert werden. — Zwecks Einfriedigung der neuen Anlage sollen versuchsweise einzelne Stellen mit eichenen Pfählen und gespanntem Drahte umgeben werden. — Eine sehr lebhafte Discussion bildete pos. 21 der Tagesordnung: „Straßenübersckwemmung bei Hochwasser der Lahn und Wieseck." Wie ichon in unserem letzten Referate erwähnt, hatte der Herr Bürgermeister den Herrn Stadtbaumeister beauftragt eine gutachtliche Aeußerung über die letzte Kalamität zu erstatten. Dieses Gutachten lautet nun wie folgt: „Das vom 7. bis 12. d. Mts vorgekommene außergewöhnlich hohe Aufsteigen des Wassers innerhalb der Stadt hat seine Ursacke in der außergewöhnlichen Hockfluth der Lahn und der Wieseck,' indem für die ungeheure Wassermasse das Lahnbett bei Weitem nicht ausreichle und somit eine andauernde Stauhöhe eintrat, während welcher der tiefliegende Binnentheil der Stadt abgeschlossen werden mußte. Wenn nickt widerlegt werden kann, daß das Grundwasser unter der Lahn und Wieseck mit demjenigen unter der Stadt in Verbindung siebt, so ist wohl einleuchtend, daß der enorme Druck des äußeren StauwasserL sich auf das Grundwasser in der Stadt äußerte und dieses in den lockeren Erdschichten, in den Brunnen re. in die Höhe trieb. Hierzu kam noch das in der Nacht vom 9. aus 1 . er. gefallene Regenwasser, sowie das während 5 Tagen aus den Brunnen entnommene und ebenfalls In dem circa 620,000 Quadratmeter großen Binnentheil der Stadt verbliebene Verbrauchswasser. All dieses Wasser konnten die Stadtkanäle und der Schoorgraben, die zusammen circa 34,000 Cubikmeter fassen, auf obige Zeitdauer zweifelsohne nicht aufnehmen; sie mußten unbedingt in Die Straßen und Gehöfte übersteigen. Die Stadt bei anhaltenden Hochfluthen vor ähnlichen Calamiiäten nachhaltig zu schützen, erachtet der Unterzeichnete nicht für erreichbar; denn ein Tiefer- und Breiterschneiden des LahnbetteS mit Herbeiführung eines rascheren Gefälles durch Schleifen von Wehren kann wegen der unerschwinglichen Kosten und sonstigen damit verbundenen Schwierigkeiten nicht in Aussicht gestellt w-rr-n. Obn° 8U itunftanflalten zu greifen tonnte übrigens dem Stabtrinqgraben ein Ekücher W-merzufluß dadurch entzogen werden, daß man da« längs der Neuen Anlage Quadratmeter Fläckenraum sich sammelnde Regenwaffer nebsi dem in 22 Hofrmthen dafelbsi sich ergebenden Verbrauchswaffer in Räbreu der Wieseck -u- fubrte. Sodann wäre bei weiteren Straßenbauien >c. stets darauf Bedacht zunehmen, daß das Einleiten von Wasser in den Sckoorgraben möglichst vermieden werde Sttef Die Bau-Deputation ist mit den Ausführungen des Staotbaumeisters nicht in allen Punkten einverstanden; sie beantragt heute nun, daß an verschiedenen Stellen der Lahn und Wieseck und tnnerhali der Stadt Pegel zur genauen Messung des Wassersiande« angebracht werden migen, sowie daß bei Neubauten die Zuführung von Abfallwafler nach der Stadtback »u vermeiden sei etient. solches der Wieseck zuaefübrt werde. Es entspinnt sich nun eine längere Debatte über diesen Passus. Der Herr Bürgermeister bemerkt, daß der Stadtbaumeister sich von dem richtigen und rechtzeitigen Schließen der betreffenden Schleusen überzeugt habe. Herr May bemerkte daß durck Anlagen in der Schwarzlach das Wasser nach der Stadt zu geführt werde, während früher dasselbe direct nach der Labn geflossen sei Das ganze Wasser vom Rodberg überschwemme die Schwarzlach und ergösse sich in den Schoorgraben. Herr Wenzel erläutert ein Proj-ct, wie man durch einen Canal, resp. Erweiterung der Lohmühlsbach, das Wasser oberhalb des Peppler'schen Webres nach dem Hesseler zu leiten und dadurch den niederen Tbeil der Stadt weniger in Gefahr bringen könne. Herr Kauf meint, daß neuere Ursachen den hoben Wasserstand in der Stadt bedungen hätten. Eine Schleuse sei, nach Angabe des Herrn Gail, nicht tief genug beruntergelassen worden und könne dadurch in einem Zeiträume von 4-o Tagen wohl eine große Wassermasse in die Stadt fließen. Das Wasser vom Rodberq, entgegnete er Herrn May, fließe nicht nach der Stadt, sondern direct nach der Lahn- Haupt, sacke sei für die Folge, daß für richtige und pünktliche Schließung der Schleusen Sorge getragen werde. Herr Heß legt den Schleusen nickt viel Werth bei Die Lehmschicht um unsere Stadt sei durch die vielen Neubauten und das Graben von Brunnen zu sehr durchlöchert und dem Eindringen von Wasser zugänglicher gemacht worden. Herr Kauf gibt zu bedenken, ob es angesichts des hohen Wassers, nicht räthlicher sei, wenn der Schoorgraben am Lony'schen Bierkeller offen bliebe, anstatt zufolge Stadtverordnetenbeschlusses bei Neubauten überbrückt zu werden. Das Wasser würde dadurch noch mehr nach der Stadtseite gedrückt. Herr Gail begründet seine Ansicht, betreffend das Nichtherunterlassen einer Schleuse. Er habe Einschnitte an der Schleuse gemacht und anderen Tages gefunden, daß diese Einschnitte vier Zoll höher gewesen seien als Tags zuvor. Bei der zweiten Besichtigung sei die Schleuse vollständig geschlossen gewesen. Man möge für die Folge für richtiges Schließen Sorge tragen und zuverlässige Leute damit betrauen. Herr Ad. Noll kann nicht glauben, daß das Wasser durch eine Rinne von 4 Zoll in solcher Masse in die Stadt eindringe Herr Aug. Noll stimmt der Ansicht des Herrn Heß zu; auch glaubt er, daß durch den Eisenbahndamm das Wasser höher gestaut werde; Herr Pfannmüller will das Nivellement von Lahn und Wieseck ober- und unterhalb und des Wassers innerhalb der Stadt wissen; der Herr Stadtbaumeister erklärt, daß wobl öfters Messungen gemacht worden, jedoch die Zahlen noch nicht ausgerechnet seien. Herr Gail giebt noch ferner den engen Durchlässen an der Heuchelheimer Chaussee viele Schuld; ber Staat habe hierbei zu svarsam verfahren und er hofft, daß durch die Parcellenvermessung vielleicht Abhülfe geschafft würde. Ferner würde ein aufmerksamer Schleusenwärter die Sache anders anfangen, als es hier geschehen fei. Zuerst müsse die Eingerinnschleuse heruntergelassen werben und tm Falle das W'sser an der Ausgerinnschleuse steige, müsse dieselbe erst hier geschlossen werden. Herr Bai st giebt der Wieseck hauptsächlich die Schuld, dieselbe fließe nicht rasch genug ab; man müsse das Bett der Wieseck oder Lahn tiefer legen, allein dies verursache wieder zu viele Kosten. Herr Hornberger erklärt, daß nach der Lage unserer Stadt eine Abhülfe vor Wassersnotb nicht möglich sei. Die Hochfluth sei eine natürliche gewesen; es zeige dies auch die Betriebsstörung der Wain-Weser-Bahn bei Marburg, welche seit dem Bestehen der Bahn noch nicht eingetreten wäre. Herr Ad. Noll pflichtet Herrn Hom berg er bei, con- statirt jedoch einen Dammbruch der Weser-Babn bei Marburg; im Ucbrigcn ist auch er der Ansicht der Bau-Deputation, daß Pegel zur Feststellung der Wasserböhe errichtet werde«. Da Schluß der Debatte beantragt ist, schreitet man zur Abstimmung über den Antrag der Bau- Deputation und wird derselbe angenommen und außerdem noch bestimmt, daß dem Bautechniker Herrn Mittäter speciell die Schleusen unterstellt werden und daß nach dessen Anordnungen zu verfahren sei. — Im Anschluß an die vorstehende Discussion wird Punkt 22 der Tagesordnung, die Ein« und Ausgerinnschleusen betreffend, dahin erledigt, daß das defecte Mauerwerk an denselben ausgebessert werden solle. Eine von Herrn Loui« Köhler vorgelegte Zeichnung über Bau und Construction von Schleusen wird der Bau-Deputation zur Beschlußfassung darüber überwiesen. — Punkt 23 der Tagesordnung fällt aus. — Die Erbauung eines öffentlichen Schlachthauses, heute die Platzfrage, veranlaßte auch hier wieder eine lange und lebhafte Debatte. Es sind drei Eingaben an die Stadtverordneten in diesem Betreff etngelaufei. Die erste von Herrn Bierbrauer Fries worin er seine Brauerei nebst Gelände zur Erbauung des Schlachthauses offerirt, wird abgelehnt. Die zweite Eingabe erfolgte von Seiten deS Herrn Hanstein. In derselben wirb hervorgehoben, daß er, veranlaßt durch den letzten hohen Kaffer« stand, zu der Ueberzeugung gelangt sei, der Platz, wo das Schlachthaus hingestellt werden solle, sei zu tief gelegen und daher zwei Fuß unter Wasser gestanden. Er beantrage Aufhebung deS früher gefaßten Beschlusses über die Platzfrage und Aufstellung des Schlachthauses rechts der Lahn in die Nähe des Wallenfelö'schen Petroleumlagerö und des Lohmüblsbacks. Es sei auch im Interesse der Metzger, wenn das Schlachthaus nicht zu entfernt läge und solle man diesen Leuten Recknung tragen. Er beantrage ferner, daß zur Platzfrage mehrere Metzger herangezogen werden möchten Dem gegenüber constatirt der Herr Bürgermeister, daß die Metzger fich von jeher ablehnend gegen die Erbauung eines Schlachthauses verhalten hätten und aus diesem Grunde seien sie auch nicht zur Platzfraae herangezogen worden; etwas Anderes sei es mit den inneren Einrichtungen im Schlachthause, hier sollten Sachverständige gehört werden. Die dritte Eingabe über die Platzfrage ist von Herrn Louis Köhler, welcher das Schlachthaus entweder rechts ober links vor der Lahnbrücke bingestellt wissen will. Durch längeren Aufenthalt in Amerika und Kenntniß von dortigen großen Schlachthäusern glaube er seine Aeußerung kundgeben zu dürfen Die Bau-Deputation ist nun erstens für Ablehnung des Köhler'schen Projectes und stimmt die Versammlung diesem bei; sodann widerlegt die Bau-Deputation im Einzelnen die Ausführungen des Herrn Hanstein. Das Project des Schlachthauses und der Platz, wo dasselbe errichtet werden solle, sei schon im Jahre 1874 am 30. Juni entstanden und die Platzfrage gründlich erörtert worden; auch habe Großb. Kreisamt seine Zustimmung hierzu ertheilt; ferner müsse an der von Herrn Hanstein angeführten Baustelle aufgefüllt werden, ebensogut als an dcr einmal beschlossenen. Herr Hanstein behaupte, daß die Communal- steuern dieses Jahr einen Aufschwung von 25% erfahren hätten, diese« sei nicht wahr, es feien nur 18%; die Straßen Anlage nach dem Hamm mit Durchbrechung des Eisenbahndamms sei so wie so vorgesehen und wenn auch noch nickt beschlossen, so doch in nächster Zeit spruchreif. Die Bau-Deputation erkennt sodann noch die ferneren von Herrn Hanstein angeführten Motive für nicht zutreffend und beantragt, auf dem einmal gefaßten Beschlüsse zu verharren. Nach verschiedenen längeren und kürzeren Reden pro und contra, wird, nachdem auch hier Schluß der Debatte beantragt worden, der Antrag der Bau-Deputation mit allen gegen die Stimme des Antragstellers angenommen, lieber eine noch eingelaufene Eingabe von mehreren Metzgermeistem, welche bitten, das Schlachthaus nickt zu weit von der Stadt zu erbauen, wird zur tage«- Ordnung übergegangen. — Verschiedene Kostendecreturen werden noch genehmigt und vertagt sich sodann die öffentliche Sitzung in eine geheime. — a. Gießen, l. März, (ßonccrtücreln.) In dem nächsten Concerte, Sonntag den 9. März, werden Hqydn'S eSz eiten zur Aufführung gelangen. Für die Soloparti een sind tüchtige Kräfte gewonnen, auswärtige Künstler werden das Orchester verstärken; die Chöre werden mit Fleiß und Begeisterung geübt und so sehen wir mit Freuden der Aufführung des reizenden und großartigen Tonstückes unseres genialen Altmeisters der classischen Musik entgegen. — Ausführlicheres in einer der nächsten Nummern unseres Blattes. — Im Laufe der nächsten Woche wird der Magier Herr Dr. Mljalba FrikeL iu hiesiger Stadt mehrere Vorstellungen schwarzer magischer Experimente ohne Apparate, Tische und Diener geben. Der Rhein. Westph. Zeitung entnehmen wir Folgendes über den Magier: Der unbestritten größte der jetzt lebenden Herrscher im Reiche der Magie, Dr. Wiljalba Frikell, dem sogar in Meyer'« Converiations-Lextkon neben Bosco und Professor Döbler eine Stelle emaeräumt ist (s Artikel „Taschenspieler") hat auf feiner Kunstreise auch unsere Stadt besucht und wird im Saale des Kölni'chen Hofes Vorstellungen geben. Nach einer langjährigen Ruhe pause ist er wieder in die Oeffentlichkeit getreten, weßhalb er ber jüngeren Generation nicht mehr bekannt sein dürfte. Leute, die ihn vor Jahren gesehen haben, rühmen ihm eine außerordentliche Meisterschaft nach, welche die Taschenspielerei zu einer wahrhaften Kunst erhebt. Ueberafl waren bisher die Vorstellungen des Herrn Dr. Frikell außerordentlich stark besucht und fanden lebhaftesten Beifall. Wir zweifeln nicht, daß er auch in unserer Stadt den gleichen Erfolg haben wird. — Ein Schornsteinfeger, welcher zeitweilig auch das Geschäft als Vogelsteller zu betreiben scheint^— unter seinem Hut hatte er gestern Abend 3 Lerchen verborgen — mußte wegen grober Ruhestörung verhaftet werden und hat zudem noch eine Anzeige wegen Thierquilerei zu erwarten. Vermischtes. - In Hamburg ist der Opernsänger Franz Diener, der in voriger Saison am dortigen S tadttheater engagirt war und jetzt dem Dresdener Hoftheater angehört, wegen Bruches eines Gh egelöbnisses gerichtlich verklagt unv verurteilt worden. Laut der „Hamburger Zeitung", Die darüber berichtet, ist das Verlöbniß Dienerns mit einer jungen, durchaus unbescholtenen Dame (Freiin Alberta v. T-), die er in London kennen gelernt hatte, in Köln am 15. Jan 1877 in aller Form vollzogen worden; mehrere Monate hindurch wurden die herzlichsten Briefe gewechselt, tm Mai sollte die Hochzeit in London stattfinden. Aber der Bräutigam brach sein Wort. Unter dem Vorwande, sein Vermögen verloren zu haben und wegen Brustkrankheit vielleicht auch seine Stimme verlieren zu müssen, lehnte er die eheliche Verbindung ab, und als die Braut im September mit ihrer Mutter ihn in Hamburg persönlich besuchen wollte, ließ er sie nickt vor sich und schickte ihr mit einem Brief höhnischen Inhaltes ein goldenes Medaillon zurück, das sie ihm in Köln geschenkt hatte. Darauf hat die Familie der gekränkten Dame i n Hamburg gegen den Treubrüchigen, der sich inzwischen trotz seiner angeblichen Brustkrankhett mit einer adeligen Gutsbesitzerstochter in Sacksen ehelich verbunden hat, Klage erhoben. Das Niedergericht bat in erster Instanz den Verklagten schuldig befunden und zu 3(>00 Jt verurteilt ; das Obergericht aber, an welches er appelltrt hatte, hat die Strafsumme auf 10,000 JL erhöht, welche binnen 14 Tagen der Klägerin gezahlt werden müssen Saarlouis. Erne recht zeitgemäße Verordnung gegen Müßiggang und Trunksucht hat der hiesige königliche Landrath Herr Devens dieser Tage erlassen. Es heißt in derselben der Saarbr. Ztg. zufolge u. A : „ES kommt nicht selten vor, daß viele dem Arbeiter- 2c. Stande angehörige Familienväter wie auch andere zur Stütze eines Hausstandes gesetzlich verpflichtete Individuen sich dergestalt der Trunksucht und dem damit verbundenen Müßiggänge hingeben, baß sie nicht allein nichts mehr aus dem eigenen Verdienst zu dem Unterhalt der Ihrigen beisteuern, sondern bet immer weiter vorschreitender sittlicher Verkommenheit schließlich noch obendrein den Erwerb der Famtlienglieder durch Drohungen und sogar Mißhandlungen erpressen und somit der Subsistenzfähigkeit wie dem Familtenglücke ihrer Angehörigen keineswegs förderlich, sondern tm Gegenthetl geradezu hinderlich und verderblich sich zeigen. Wenn in den ersten Anfängen eines derartig dtssoluten und pflichtvergessenen Lebenswandels die bezüglichen Präventivmittel „eindringliche Ermahnung durch die Ortsbehörde und thunlichste Mitwirkung des Seelsorgers, Versagung des Wirthshausbesuches durch ein entsprechendes Verbot an die sämmtlichen Schankwtrthe des betreffenden Wohnortes" nichts fruchten, so bleibt, um eben so wohl dem öffentlichen Aergerntffe wie auch der weiteren Gefährdung der betreffenden Familie ein Ziel zu setzen, nur übrig, von dem durch das Strafgesetzbuch in den 361 Nr. 5 und 362 Alinea 2 gebotenen Repressivmittel durch entsprechende Antragstellung bei der zuständigen Gerichts und Landespoltzeibehörde energischen Gebrauch zu machen, was den Herren Bürgermeistern in allen oerartigen Fällen auf das angelegentlichste empfohlen wird." Die beiden angeführten Bestimmungen des Strafgesetzbuchs lauten: „Mit Haft wird bestraft, wer sich dem Spiel, Trunk oder Müßiggang dergestalt htngibt, daß er in einen Zustand geräth, in welchem zu seinem Unterhalte oder zum Unterhalte derjenigen, zu deren Ernährung er verpflichtet ist, durch Vermittlung der Behörde fremde Hülfe tn Anspruch genommen werden muß", und „Bei der Verurtheilung zur Haft kann zugleich erkannt werden, daß die verurtheilte Person nach verbüßter Strafe der Landespoltzeibehörde zu überweisen sei. Die Landespolizeibehörde erhält dadurch die Befugniß, die verurtheilte Person entweder bis zu zwei Jahren tn ein Arbeitshaus unterzubringen oder zu gemeinnützigen Arbeiten zu verwenden." Barmen, 17. Februar. (Nach neuer Rechtschreibung.) (Ferein für rechtschretbung.) Gestern fand die erste fersamlunz des algemeinen fereins für rechtschreibung (zweig ferein Barmen) fiat. Der bisherige schriftfürer her Mayer leitete diselbe unt erstattete bericht über di tätigkett des fereins. Bet der alsdan forgenomenen forstandval vurden di Herren Dr. Tombo zum ersten, Herman Meyer zum zweiten forsizzenden, 6. Böker zum schriftfürer unt Emil Jochmus jr. zum kassirer ernant. Zvet anträge a) einen jährlichen beitragssaz festzusezzen unt b) almonatlich eine fersamlung zur erledigung der geschäftlichen angelegenheiten unt zur be- sprechung sprachwiffenschaftltcher fragen abzuhalten, fanden anname. Mit besonderer befrtdigung nam di fersamlung di mittheilung einzelner mttglider entgegen, vonach in deren geschäften teils neu-ortografi teils überganzsortografi mit lateinischer schrtft etngefürt ist. Der forsizzenve schlist di sizzung mit dem vunsche, das eine tüchtige Propaganda der guten fache zum sige fcrhelfen möge. — Der Reichstagscandtdat der Breslauer Socialdemokraten hatte zum Stichwahltage folgendes Plakat tn feuerrother Farbe an sämmtltche Straßenecken anschlagen lassen: „Eine hochfeine Cigarre zum Preise von 5 deutscher Reichs-Währung verkaufe heute und die folgenden Tage, soweit der Vorrath reicht. Ich erlaube mir, auf diese Sorte ganz besonders aufmerksam zu machen und rathe, daß Jedermann diese Cigarre wählt. Kräcker, Ctgarren- und Tabakverkauf, Altbüßerstr. 35." Liest man die fettgedruckten Worte aus diesem Plakate heraus, so lautet der Wortsinn: „zum Reichstage wählt Kräcker". $ h e a ter. Sonntag den 2. März wird das tntereffante und effektvolle Schauspiel: ^Das Weib des Soldaten* gegeben, welches heute noch an allen größeren Bühnen gegeben wird. Die Titelrolle, die Marketenderin Marianne, wird Frau Alberti, die Doppeltrolle des Sergeanten Bernard und des blinden Generals wird Herr Alberti spielen. In den übrigen Hauptrollen find die Herren Lindner I. und R tcha rd, sowie Frl. Häs er beschäftigt, so daß sich ein genußreicher Abend erwarten läßt.^ßMöge das Weib des Soldaten ein ebenso volles Haus haben wie der alte Corpora!! Der Beifall wird nicht fehlen. P. Seh1 (Faberlebt. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Baltimore, 24. Februar. (Per transantlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Leipzig, Capt. F. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. Februar von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. Newyork, 25. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capt. H. C. Franke, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 9. Februar von Bremen «nd am 11. Februar von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. Vergeßt das Füttern der hungernden Vögel nicht! 2594 2646 2653 2751 2851 2877 2954 2961 3000 7777 7855 7979. 3170 3841 4572 5185 6122 6873 7675 3195 3897 4656 5291 6125 7111 7681 3064 3839 4513 5184 6106 6830 7668 3007 3675 4406 5037 5862 6610 7430 3044 3713 4498 5145 6085 6729 7606 3277 4042 48 3 5581 6290 7177 3523 4353 4943 5752 6522 7316 3204 4001 4658 5315 6131 7131 7739 3036 3681 4414 5120 60x2 6700 7518 3499 4314 4932 5695 6473 7297 3442 4278 4898 5692 6138 7192 3546 4373 5027 5799 6523 7374 3440 4236 4823 5649 6338 7181 3252 4004 46 0 5351 6132 7142 3260 4« 09 4'81 5576 6174 7145 Berloofungen. 281 Februar. Serienziehung der badischen 35 -fl.- Loose 7 271 30 dnn ,MV»MMWWWW«MWWWWWWMWVWWWWWWMWWMWMWWMM Auszug aus dm Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. (■«mbrinus. Montag den 3. Mär,, Concert und Gesangsvorlräge von der Böhmischen Zängergesellschast 1303) OttO* OOOOOOÖÖOÖÖOü ^Geschäfts-Gesuch^ ä 1109) Ein gesetzter zahlungsfähiger X V Kaufmann sucht in einem lebhaften M Q Städtchen Oberhessens ein nachweis- A Ov lich rentables Detail-Geschäft baldigst X zu übernehmen. 0 Ö Niederlage von Offerten unter fl Q C. 250 in der Exped. d. Bl. X OOOOOOOiOOOOOQ Allgemeiner Anzeiger. Schlachtvieh Ausstellung mit Prämitrung * 1296 des Iandwirthschafl. Vereins in Irankfurt a. M. am 23., 26. und 27. April 1879. Programme, Prämienlisten und allgemeine Bestimmungen für die Ausstellung, sowie Formulare zu Anmeldungen werden auf franco eiulaufende Bestellungen gratis verabfolgt durch das Secretariat des Landwirthschaftlichen Vereins, Heiligkreuzgasse 12 in Frankfurt a. M- Schluß der Anmeldungen zu der Ausstellung am 15. März 1879. (H. 6518) Das Ausstellungs-Comitv. Gekochten Schinken empfehlen (1290 I. A Busch Söbue. 1278) Gut gebrannte Rufsenfteine sind zu haben, bei Frau Gtchenberg. srisch eingetroffen bei (1289 Busch Söhne. E Ltroh »erkauft K. MalkomefiuS, Neuenweg. 1282) Ein Schirm mit dünnem Hakengriff wurde vor einiger Zeit stehen gelassen. Man bittet denselben abzugeben Frankfurter-Straße Nr. 3OVio Partere. Zöpfe 1 von ausgekämmten Haaren werden unter Garantie solider Arbeit billigst angefertigt von Karl Gerlipp, Kirchenplatz 25. «5 F. St. F. Montag Abend Restauration Arnold. 1279) Solide fleißige Leute, die am hiesigen Platze und in der Umgegend gut bekannt sind, finden dauernde feste Anstellung, als Verkäufer eines gangbaren Artikels. Nur solche finden Berücksichtigung, die sich über ihre bisherige Thätigkeit, sowie über ihre Solidität, vollständig genügend ausweisen können. Näheres __Reichensand-Bahnhofstraße 226. Sichere garanttre in 14 Tagen allen an ISetlnässeii, sowie Blafcnfchwäche rc. Leidenden (beiderlei Geschlechts) durch mein unschädliches Special-Verfahren. Ich stütze mich nur aufmeine seitherigen, glänzendsten Erfolge und stehen beglaubigte Dank- fchriften gratis und franco zu Diensten. Brieflich zu wenden an (1174 F. C. Bauer, SpttialN, Wertheim am Main. 498) Neberziehen von Schirmen und Reparaturen an denselben werden rasch und billig ausgeführt. I. Wcitzenkorn, Kreu;.- 1228) Ein mit guten Vorkenntniffen versehener junger Mann wird in ein hiesiges Bankgeschäft in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. MerhesMe Eisenbahnen. 1299) Mit dem 1. Mörz d. I. tritt ein direkter Gütertarif für den Verkehr zwischen Stationen der Oberhefsischen Bahnen einer- und Stationen der Pfälzischen Bahnen anderseits in Kraft. Der neue Tarif ist auf sämmtlichen Stationen zum Preis von 0,30 JC. käuflich zu haben- Gießen, am 26. Februar 1879. Großherzogliche Direktion- 1299)_______Mohn.__________ Submission. Donnerstag den 6. März, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem städtischen Baubüreau, Neue Anlage B. 172, die Lieferung von 100 St. ledernen Feuereimern mittelst Submission vergeben werden. Versiegelte und portofreie Offerten hierfür werden auf obigem Büreau entgegen genommen, woselbst auch der Muster-Eimer und die Uebcrnahms- bedingungen in den üblichen Amtsstunden einzusehen find. Gießen, den 27. Februar 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1249) A. Bramm. Holzversteigerung. Dienstag den 4. März. n. Dienstag den 11. März l.J, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Reiskircher Gemeindewald, Distrikt Wilshäuserwald und Buchwald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: und zwar: Dienstag den 4. k. Mts., 7 Eichen-Baustämme 0,70 Cbm. enthaltend, 183 Nadel-Baustämme vön 15—45 Ctm. mittler Durchmesser U- bis zu 19 Mir. Länge, 57,55 Cbm. enthaltend, 924 Nadel-Derbholzstangen 64,93 Cbm. enthaltend, 4560 Nadel-Reisigstangen 88,57 Cbm. enthaltend, 20 Rmtr. Nadel-Scheitholz, 86 „ Eichen- u. Nadel-Knüppelholz, 4700 Wellen Nadel-Reisholz, 38 Rmtr. Nadel-Stockholz. Sodann sollen Dienstag den 11. März I. I., versteigert werden: 50 Eichen-Baustämme von 15—43 Ctm. mittlerer Durchmesser und bis zu lOMtr. Länge, 11,61 Festm. enthaltend, 16 Nadelstämme, 4,04 Cbm. enthaltend, 59 Eichen-Derbholzstangen, 3,48 Cbm. enthaltend, 14 Buchen-Derbholzstangen, 0,39 Cbm. enthaltend, 138 Nadel - Derbholzstangen, 7,53 Cbm. enthaltend, 62 Nadel-Reisigstangen, 0^85 Cbm. enthaltend, 60 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 4 „ Eichen- „ 136 „ Buchen-Knüppelholz, 20 „ Eichen- „ 4 „ Nadel- 3466 Wellen Buchen-Reisholz. 350 ,, Eichen- „ 675 „ Nadel- 47 Rmtr. Buchen-Stöcke. 14 „ Eichen- und Nadel-Stöcke. Bemerkt wird, daß das zur Versteigerung kommende Holz von guter Qualität ist, besonders kommt am ersten Tage vorzügliches Stamm - und Stangenholz zur Versteigerung. Am ersten Tage ist der Anfang zunächst Garten am Hamm. 95 894 | meistbietend versteigert. Gießen, 1. März 1879. 1305) Hoffmann, Ortsgerichtsmann. WermietHungen. 1292) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen._______________Neuenweg 134.__ 1294) Freundliche Wohnung und Werk- statt zu vermiethen. Chr. Horeyseck. 1298) Eine Mansardenwohnung mit abgeschlossenem Corridor ist auf 1. April zu vermiethen. Im Rheinischen Hof Seltersberg. 1301) Ein Logis von 6 Zimmern und allem Zubehör in der Frankfurterstraße zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. 1302) Ein Logis zu vermiethen in __90 Neuebäue. 1304) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Gastwirth Sckäfer, Grünbergerstraße. 1300) Ein möblirtes Zimmer und Schlafstellen für Arbeiter zu vermiethen. Flügelsgasse^A. 95._ 1285) In meinem Vorderhaus ist der untere Stock von 6 Zimmern, Bleichplatz und Grabland zu vermiethen Auch kann dasselbe getrennt werden I. Gg. Unverzagt, gegenüber der Pöschel's Bierhalle. 1275) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. ______________Emil Lotz,-Kirchenplatz.- 1277) Kleines Logis zu vermiethen und gleich beziehbar. Wetzsteinsgasse 52. 1276) Ein kleines Logis vermiethet __A. Becker Ww., Asterweg. 1284) Möblirtes Stübchen zu ver- miethen. Flügelsgasse Lit. A. Nr. 87. 1281) Der 2."Stock meines Hauses in der Nahe der Bahnhöfe, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, nebst Zubehör und dem dazu gehörenden Stück Land per 1. April 1272) In einer Restauration ist ein Zimmer an eine Gesellschaft abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Wermischte Anzeigen. n 1295) Gesucht ein tüchtiges Mädchen für Haus und Küchenarbeit, dis 25. März ___________Grünbergerstraße Nr. 169. E F. G. F. Montag Abend Restauration Schnell. Vortrag : „Ueber Kellerbrand“. 319) Lumpen, Werg, Flaschen und Zeitungspapier kauft Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Gustav Adolfs-Verein. Verehrliche Mogi'.eder des hiesigen Zweigvereins der Gustav-Adolf- Stiftung werben hiermit benachrichtigt, baß in der nächsten Woche die Beiträge für das laufende J chr durch den Kirchendiener Knoll erhoben werden sollen. Wir richten an Sie Alle die herzliche Bitte, unserm Vereine, deffen A'.fgabe jährlich wächst, während die Beiträge hier und da zurückaehen, auch dieses Jrhr die al e Liebe m bewähren und du ch Ihre gütigen Beiträge tu Roth u serer Glaubensgenoffen lindern zu helfen. Einen fröhlichen Geber bat Gott lieb! Gießen, den 1. März 1879. Für den Vorstand: Dr. Seel. J. Bloch in Darmstadt. Hofschönfärberei, Druckerei ä- Mafch-Anstatt. Färberei für seidene Kleider, ChLlcs, Bänder, Blonden, Spitzen, Franzen rc. Farber-tt und Druckerei aller Arten wollener und g.mischter Stoffe. Färberei von Möbelstoffen, Vorhängen, Decken, Teppichen, Tuchftoffen rc. Wascherei für Herren- und Damen-Garderobe. Hchönc und solide Ausführung. — Billige Preise. Gefällige Aufträge vermittelt portofrei 1288 __________________Frt TS. Hlos, Neuenweg. Wohnungs - Veränderung. Mein Uhren-Geschäst und Wohnuna befinden sich von b-ute ab Lindenplatz Lit. A. Nr. 30, im Hauie des Herrn Satltermeister W. Ferber. G ießen, 1. März 1879. Hob« Hartmatm, 1280 Ubrmacher. Unterzeichneter empfiehlt sich einem geehr^n Publikum bei Wohnungswechsel und Umzügen zu Möbeltransporten nach allen Richtungen, sowie zur Verpackung von Glas, Porcellan rc. und allen in dieses Fach etnschlagenden Arbeiten unter Garantie und reeller Bedienung. 1188) Pli. Müller, Löwmosssk 161. Di« in dem iünflrirtfn Buche:*) Die Bruat- und 1297) Zur bevorstehenden Saison bringe einem geehrten Publikum die von mir schon seit Jabren getriebene Anfertigung von Uniformen für Militärs und Civilbeamten sowie \o stiger Herrengarderobe in empfehlende Erinnerung. Gleichzeitig mache daraus aufmerksam, daß auch alle Reparaturen, sowie das Reinigen und Waschen der Kleider prompt und reell besorgt wird. Achtungsvoll Gr. EL Ledermann, Todes - Anzeige. 1283) Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch statt besonderer Anzeige die traurige Nachricht, daß unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Gastwirth Philipp Leib heute Abend nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 28. Februar 1879. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag Rachmittag V24 Uhr vom Philosophenwald aus statt. • Lungenkrankheiten • empfohlene M.tyod« zur crsot^rclcycn ^c».lndliinp und, wo noch irgend möglich, zur schnellen Hei. lung obiger Leiden hat sich tausendsach bewährt und kann die Lectüre dieses ausgezeichneten 8BerL chen- allen Kranken nicht dringend genug empfoh' len werden. Jeder, welcher an Husten, Brustbeschwerden ic. leidet, sollte sich d,«ü vorzügliche Luch anschafsen und kein Kranker denken, daß für ihn keine Hilfe mehr möglich sei. — Prospekt durch Th Hohealeilner, ttipjig u. Lasel. JIIHIIII, in - (^ Prospec^gralis und franco. 1 Herrenkleidermacher, Kindenpl. / Technicum Mittweida. / (Sachsen.) — Höhere Fachschule) /für Maschinen - Ingenieure und/ 'Werkmeister. Vorunterricht frei./ Aufnahmen: Mitte April u. Ootober. / • ü S B E