N?. 303. Dienstag, den 31. Decembir , IST«. " Kichener MnMger *»Mk. Mk. 25, Ayeizk- ur.ii AmtsMt für Scu Kreis Gießen. en>e»«rtone6ttre»u« i ^chulstr-ß- B. 18 Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. di im Saale nzel. Iti December 1878, uachstehrude Tnmine 2- 3attuar 1879, t " " 11'. " " li " " L:: : 18- ,, „ l werben daher aufge- gen an diesen Tagen ia n und hierzu durch Bor- Heine sich zu legilimiren. nerft, datz die auf den n Zahltage für btt In- )t iSlehen, dagegen die ür die Auswärtigen be- Meister werden ersucht, meinden auf ortsübliche hen zu lassen. Novembn 1878. Spar- und Leihkasse. e b r.___ lalalt- N-Gkskiislhäst, -A 30. 3uni 1878. ctiva: ;tn >ital einzuphlen ge u. üben vH. 206587,05' 20695,30 682,95 670,- 5646,66 138638,20 96348,86 16129,66 assiva: 54OOOo,- ■* 19625,- 243288,W t<*n. f ftdet oiirerl politisch Die Zollpläne des Reichskanzlers. Es ist bekannt, daß Fürst Bismarck nach dem erfolgreichen Gelingen der politischen Reorganisation Deutschlands auch das rühmliche Bestreben hat, sein Vaterland wtrthschaftltch zu resormiren. Bekannt ist auch, daß der Reichskanzler schon manchen Versuch gemacht hat, nach diesem Ziele zu gelangen, doch mußte er bis jetzt immer auf halbem Wege stehen bleiben, da die gesetzgebenden Faktoren die Meinungen des Reichskanzlers in Bezug aus seine wtrthschastlichen Resormpläne entweder nur theilweise billigten, oder gänzlich verwarfen. Der eiserne Charakter des Kanzlers hat sich durch solche Mißerfolge jedoch nicht abschrecken lasten, sondern diese sind ihm vielmehr ein Sporn geworden, der Sache gründlicher und methodischer zu Leibe zu gehen. Gegenwärtig stürzt er nicht mit Tttanenkraft auf das in der Luft hängende Ziel los, sondern er ist eifrig bemüht, durch umfastende Vorarbeiten zunächst das Feld zu ebnen auf welchem er später mit gesammelten Kräften vordringen und sein Ziel erreichen will. Dies gilt nun in hervorragender Weise von der vom Reichskanzler vorgeschlagenen und auch vom Bundesrathe bereits genehmigten Zoll- taris-Revtston. Aus diesem Grunde ist es wohl auch wichtig, die Grundzüge kennen zu lernen, welche der Reichskanzler in einer Denkschrift an den Bundcs- rath über sein Zoll- und Steuerprogramm entwickelt. — Verminderung der directen Steuerlast durch Vermehrung der auf tndtrecten Abgaben beruhenden Einnahmen des Reichs ist der Hauptzweck, welcher von ihm erstrebt Wird. In klarer Auseinandersetzung legt der Fürst dar, wie weit Deutschland in der finanziellen Entwickelung seines Zollwesens hinter anderen Staaten zurückgeblieben sei, und wie drückend die dtrecte Steuer für jeden einzelnen Steuerpflichtigen im Gegensatz zur indirecten sich erwiesen habe. Es solle mit der Vermehrung der indirecten Abgaben nicht etwa eine Erhöhung^ der Grsammtsteuc.'last bezweckt werden, sondern in der Ueberrragung eines größeren Theiles der unvermeidlichen Lasten auf die weniger drückenden indirecten Steuern bestehe das Wesen der Ftnanzreform, zu deren Verwirklichung eine Zolltarif Revision stattfinden muffe. Als Grundlage für diese Revision empfehle es sich, zu dem Princip der Zollpflichttgkett aller über die Grenze eingehenden Gegenstände, welches in der alten preußischen Zollgesetzgebung als Regel aufgestellt war, zurückzukehren, und alle Dinge mit Eingangsabgabe zu belegen, welche nicht besonders ausgenommen werden müßten. Die Ausnahme würde bei solchen Gegenständen zu bewirken sein, welche nicht in Deutschland productrt werden, fz. B. Baumwolle). — Der Werth der Waareneinsuhr habe im Jahre 1877 rund 3877 Mill. Mk. betrogen, und hiervon fallen 2853 Mill, auf zollfreie Artikel. Nähme man in Zukunft die Hälfte dieser zollfreien Gegenstände aus und belege die übrigen etwa 1400 Mill, mit einem Eingangszolle, der 5 pCt. des Werthes betrage, so ergäbe sich demnach eine Vermehrung der jährlichen Zolletnnahmen um 70 Mill. Mk. Eine Erhöhung der Zoll- erhebungs- und Verwaltungskosten fei durch diese Vermehrung der Zolletnnahme nicht zu befürchten, da zollfreie Güter auch jetzt einer summarischen Revision unterworfen würden. Das in Vorschlag gebrachte Zollsystem gewähre der ge- sammten inländischen Production einen bedeutenden Vorzug vor der ausländischen Production auf dem heimischen Markte. Zwar könne sich der kleine con- sumirende, nicht productrende, Theil des Volkes benachtheiligt fühlen, doch ständen der Gesammtheit Mittel zu Gebot, solche Härten auszugleichen. Ob aber durch Einführung des Systems eine Erhöhung der Preise der Lebensbedürfnisse hervorgerusen werde, sei noch zweifelhaft, da der geringe Procentsatz der Zollabgabe nicht so fühlbar sei, daß er einen derartigen Einfluß geltend machen könne; dagegen seien andere Momente, wie Ungleichheiten der Frachtsätze bet den Differenzialtarifen der Eisenbahnen viel einschneidender, vermöge der Einfuhrprämie, die sie dem Auslande oft zum vielfachen Betrage jedes vom Reiche aufzulegenden Zolles auf Kosten der deutschen Production gewähre. Neben der Revision der Grenzzölle würde somit eine Revision der Etsenbahntartse nothwendig werden, und Verhandlungen mit dem Auslande über Tarifverträge stattfinden muffen. Nur unser eigenes Interesse sei es, welches durch die Zollgesetz-Reviflon gefördert werden solle, sowie es das Streben sei, die gesarnmte inländische Production der ausländischen gegenüber in möglichst günstige Lage zu br ngen. Deutschland. AuS dem Großherzogthum Hessen, 27. Decbr. Die Ausbreitung, welche das Genossenschaftswesen, namentlich auch in den, die Land- wirthschaft betreibenden Kreisen in Heffen in den letzten Jahren genommen, läßt fich aus folgenden statistischen Aufstellungen ersehen. Es wurden angemeldet : 199 Credttveretne (Vorschuß-Vereine oder Volksbanken, Darlehens- Kassen rc.), 78 Consmn- und Rohstoffs-Vereine, 103 Werkgenoffenschaften, 45 Meliorationsgenossenschaften. In einer erfreulichen Entwickelung sind die Producttvgenoffenschaften (Vereine der Schuhmacher, Schneider und Tischler zu Alsfeld, Mainz und Darmstadt, Darmstädter Baugenoffenschast) begriffen; Orts-Viehversicherungs-Vereine kamen 345 zur Anmeldung. Darmstadt. Oberhessische Abgeordnete haben nach der „Fr. Ztg." folgende Interpellation an die Regierung gerichtet: Durch die Zeitungen läuft das Gerücht: Die großherzogltch hessische Regierung sei in Berlin in Ver- er Hheit. Handlungen getreten wegen Veräußerung der Main-Weser-Bahn, hessischen An- theils, an Preußen." Das Land, und insbesondere die Provinz Oberheffen, hat ein hohes Jntereffe daran, ob und was Wahres an diesem Gerücht ist, um event. der Landesvertretung zeitig Gelegenheit zu geben, sich über diese Angelegenheit auszusprechen. Die Unterzeichneten stellen deßhalb an Großherzogliche Staatsregierung die Anfrage: „Sind Verhandlungen mit Preußen, wegen Verkaufs der Main-Weser-Bahn, hessischen Antheils, an Preußen im Gange, event. aus welchen Gründen?" Darmstadt, 19. December 1878. (gez.) Frhr. Ad. Nordrck z. Rabenau. Dr. Muhl. Jöckel. Scriba. Grünewald. List. F. Wetth. Sturmfels. Ellenberger, v. Buri." Es kann schon jetzt mit Sicherheit angegeben werden, daß die entschiedene Majorität der 1. und 2. Kammer gegen den Verkauf ist. — Zu vorstehender Anfrage wird nun ferner den „Oberheff. Nachr." aus Oberheffen geschrieben: „Aus einer Darmstädter Mittheiluug in Nr. 36 Ihres Blattes könnte geschloffen werden, als ob die Absicht der oberhessischen Abgeordneten, welche die Regierung über das Gerücht interpellirten, daß wegen Verkaufs der Main-Weser-Bahn an Preußen verhandelt werde — dahin ginge, von vornherein diesem Verkauf entgegenzutreten. Wir können aus guter Quelle versichern, daß mehreren, vielleicht allen Unterzeichnern der gedachten Interpellation nichts ferner lag, als eine bestimmte Stellung in dieser Frage zu nehmen. Die Tendenz der Anfrage ging, wie ja der Wortlaut derselben völlig klar macht, lediglich dahin, der Landesvertretung zeitig Gelegenheit zu verschaffen, sich über diese Angelegenheit auszusprechen. Wir glauben nicht, daß die oberhessischen Abgeordneten so sehr in hessischem oder gar oberhessischem Par- tikularismus besangen find, um den Verkauf einrö kleinen Thetls einer Bahnlinie an den Besitzer des größeren Tbeiles derselben sich zu widersetzen, wenn eine solche Aotretung im finanziellen Interesse unseres Landes läge. Allerdings kann unserer Ansicht nach von einem Verkauf der Main-Weser-Bahn an Preußen nur dann die Rede sein, wenn dieses damit auch zugleich die Oberhessischen Bahnen erwirbt und halten wir es ganz selbstverständlich, daß etwaige Unterhandlungen nur auf der Basis geführt werden, daß mit der Main-Weser-Bahn auch die beiden oberhessischen Linien, welche dieselbe mit der Franksurt-Bebraer-Bahn verbinden, erworben werden muffen." Darmstadt, 27 December. Den Bürgermeistern, refp. Beigeordneten, wird demnächst wieder eine neue Function übertragen werden. Nach § 420 der deutschen Strafproceß-Ordnung ist nämlich wegen Beleidigungen, tnioserne nicht einer der im § 196 des Strafgesetzes bezeichneten Fälle vorliegt, die Erhebung der Klage erst zulässig, nachdem von einer durch die Landesjustiz-Ver- waltung zu bezeichnenden Vergleichsbehörde die Sühne erfolglos versucht worden ist. Unsere Regierung beabsichtigt nun, die Bürgermeister, resp. Beigeordneten, oder wenn einer derselben z. B. durch persönliche Bethetligung, an Vornahme des Sühneversuchs verhindert sein sollte, ein Mitglied der Gemeindevertretung zu jener Vergleichsbehörde zu ernennen. (Neue Heff. Volksbl.) — Die zweitälteste Tochter Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs, Prinzeß Ella, welche nach den ersten Krankheitsfällen in der Großh. Familie im Palais der Frau Prinzessin Karl Wohnung nahm, ist seit Dienstag Abend in’8 Schloß übergezogen und nunmehr wieder mit ihren Geschwistern vereinigt. Berlin, 28. December. Minister Maybach begibt sich heute nach Friedrichsruhe. Herr v. Hansemann tritt am 6. Januar eine Reise an behufs Verhandlunaen mit dem ungarischen Ftnanzminister. Berlin, 28. December. Dem „Reichs-Anz." zufolge beabsichtigt der Handelsminister — vorläufig nur versuchsweise — eine beschränkte Anzahl angesehener, mit den allgemeinen Verkehrs-Verhältniffen des Landes vertrauter Männer aus den Kreisen des Handels, der Industrie, der Land- und Forst- wiffenschaft, sowie der Prtvat-Etsenbahnen zu einem wirthschaftlichen Beirath der Central-Eisenbahnverwaltung zu vereinigen. Würzburg, 25. December. Der Senat der Universität hat das Kriegsministerium ersucht, ein Mitglied der juristischen Fakultät der militärischen Verhandlung gegen den Unterosficier, welcher den Studenten Sicken er- schoffen, beiordnen zu dürfen. Gegen den Unterosficier, welcher sich in Untersuchungshaft befindet, ist strafrechtliche Untersuchung wegen Todtschlages eingeleitet. Auch fiat, wie man der „Tribüne" meldet, der Auditeur des königl. 9. Infanterie-Regiments im Namen und Auftrag des Regiments - Commandos der Studentenschaft durch Herrn stud. med. Grünert, als den intimsten Freund des Erschossenen, das tiefste Beileid des Regiments zu erkennen gegeben. Stuttgart, 28. December. Der „Schw. Merkur" meldet aus Tübingen den Tod des Professors der Theologie Johann Tobias Beck. Weimar, 28. December. Die außerordentliche Generalversammlung der Weimar-Geraer-Eisenbahn-Gesellschaft genehmigte die Vorschläge der Direc- tion, betr. die Emission einer Prioritäts-Anleihe von 1,500,000 Mk. mit 273 gegen 70 Stimmen. LeSerreich. Wien, 28. December. Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen: Die griechische Regierung zeigte der Pforte an, daß sie den General Soutzos, den Major Koloktionis und den Generalsecretär Ztnopulos zu ihren Delegirten für die Grenzregulirungs-Commission ernannt habe. — Dieselbe Correspondenz schen Verfassung auf Die neuerworbenen Gebietstheile. Wien, 29. December. Die „Montagsrevue' oder öffentlichen Dienstzweigen. Nifch, 29. December. Die Skupschtina hat mit 130 gegen 28 Stimmen die Verlängerung der Geltung des Preßgesetzes nebst Aufrechterhaltung der polizeilichen Censur für Drucksorten und ausländische Journale bis zum 1. Januar 1880 angenommen. Die Versammlung bewilligte ferner 120,000 Fccs. für vier neue Gesandtschastsposten und genehmigte die Ausdehnung der serbi. wwn, -v. Die „Montagsrevue" bestätigt, daß der Abschluß des Handelsvertrags mit Frankreich auf Basis der Meistbegünstigung Lettyraphische Depeschen. Wagner's telegr. Eorrespondenz- Bureau. Madrid, 29. December. Der Senat hat folgende Gesetze endgültig angenommen: betr. die kubamsche Anleihe, die Aufnahme einer Anleihe gegen Schatzscheine und den obligatorischen Gebrauch von spanischen Kohlen in den Lokal-Srottz. Gießen, 30. December. Mit dem 1. Januar 1879 tritt da» Reich«qesetz vom 17. Juli 1878 betr. die Abänderung der Gewerbeordnung bezüss. der Verhältnisse der gewerblichen Arbeiter (Odetten, Gehülfen, Ledrlmge und Fadr'karbelter) in Kraft, wird dabei insbesondere die Frage der Einführung von Arbettsbuchern und Arbeitskarten praktisch werden, und glauben wir uns, bei der noch vtelsältig Uber diese neuen Bestimmungen herrschenden Unsicherheit, den Dank unserer Leserzu erwerben, wenn wir in Nachstehendem die einschlägigen Bestimmungen möglichst pracis und über- Amerika. New-Aork, 28. December. Eme in Tepic (M-xikv) auSg-brochene Rebellion rou.oe nach kurzer Dauer unterdiückl. Es wurden 80 Insurgenten hingerichtet. , Stic de Jaineiro, 8. December. Von der Pockenseuche in Ceara werden nach der „Post" täglich 600 Personen ergriffen, der Nothstand im Innern der Provinz fei gräßlich; es heiße, daß die Bevölkerung ihren Hunger an Aas und Le chen stille. . nahe bevorstehend ist. , , f f. Paris, 29. December. Die „Agence Havas" bringt folgende Meldungen: Konstantinopel, 29. d.: Im Palast widerstrebt man dem Plane Khe. reddin Paschas, die Kammer einzuberufen. In Stambul herrscht dumpfe Gäh. rung. Es heißt, das Volk, mit dec gegenwärtigen Lage unzufrieden, wolle den Sultan zwingen, eine zum Theil französisch-englische Staatsverwaltung anzunehmen; die Pforte inspirirte Artikel türkischer Zeitungen, in denen fremder Einfluß bekämpft werde. — Aus Athen. Die Nachricht, daß Griechenland darein willige, auf Janina zu verzichten, um gute Beziehungen mit der Türkei zu erhalten, ist unbegründet. Griechenland ist fest entschloffen, die buchstäbliche Ausführung der auf die griechischen Grenzen bezüglichen Bestimmung des Der- liner Vertrank zu verlangen. Schweiz. Äjjrich, 28. December. Der französische Anarchist Brouffe, Verfaffer der bannten Artikel in der „Avantgarde", wurde in Vevey verhaftet. AkanLreich. Paris, 28. December. Einem Telegramm der „Agence Havas" aus Madrid zufolge ist die Nachricht des Journals „Jmparcial" von der Vermählung der^Jnfantm Maria del Pilar mit dem Sohne des Prinzen von Jom- ville unb^rmidet. & ^^ember. Die „Agence Havas" meldet: Privatnach- richten von der katalonischen Grenze zufolge soll ein Trupp von 400 Bewaffneten bet Labala m der Provinz Barcelona erschienen sein. England. Italien. Rom, 28. Decbr. Die Differenzen zwischen dem italienischen Consul in Cypern und dem britischen Gouverneur, General Wolseley, wegen des Exequaturs des Ersteren und der Anerkennung der Kapitulationen sind in Folge einer gestern stattgefundenen Conferenz zwischen de Pretis und dem englischen Botschafter nahezu vollständig behoben worden. Nußland. Petersburg, 28. December. Staatsrath Schmitt ist zum Canzlet- d rector der dritten Abtheilung der Geheimen Canzlei des Kaisers ernannt ^^^EP^rSburg, 24. December. In Folge des letzten Studenten-Tumul- tes mußte poluischen Blättern zufolge der Universitäts-Rector und der Director des technischen Institutes auf ihre Stellen resigniren; auch Entlastungen von Prosefforen sind bevorstehend. Türkei. Konstantinopel, 28. December. Es wird eine Jrade des Sultans erwartet, wodurch auf Ansuchen Karatheodori Paschas die Beiordnung eines zweiten Unterhändlers für den definitiven Friedensvertrag mit Rußland verfugt wird; die Verhandlungen sollen unverzüglich beginnen. — Griechenland hat den Großmächten Genugthuung über die Initiative der Pforte bezüglich der Ernennung von Commtffaren für die Grenzregulirung ausgesprochen. — Das neue organische Reglement für die europäischen Provinzen enthält folgende Bestimmungen: Der Sultan ernennt die Valis aller Vilajets auf 5 Jahre. Die Pforte wählt unter drei vom Dali vorgeschlagenen Candidaten die Muteffarifs. Die Beamten in den Provinzen sollen so wett wie möglich aus der Zahl der Einwohner der betreffenden Provinz genommen werden. Ein Generalralh, zu welchem jede Kaza zwei Delegirte sendet, soll in jedem Dilajet eingesetzt werden. Außer den Einnahmen aus den Zöllen sollen der Ertrag der Grundsteuer und anderer Einnahmen zur Bestreitung der Ausgaben der Provinzen wie auch für öffentliche Arbeiten und die Gensdarmerie verwendet werden. Die Urtheils- sprüchc der Gerichtshöfe werden in öffentlichen Sitzungen gefällt we'den. — Bet dem Empfang am türkischen Neujahrsfeste zur Entgegenahme der Glückwünsche der höheren Staatsbeamten äußerte der Sultan in seiner Erwiderung aus die Ansprache des Großvezirs: er rechne auf die Unterstützung Aller be- bufs treuer Ausführung der Reformen. veröffentlicht ein Circular deS österreichisch-n Handelsministers an di- Handelskammern, woraus hervorgeht, daß der neue Handelsvertrag mit Italien am 27 December abgeschlossen wurde, daß derselbe erst am 1. Februar 1879 in »rast tritt, daß §aber die Herstellung eines provisorischen Uebergangszustandes für den Monat Januar bis jetzt nicht möglich gewesen ist, demnach, wenn nicht ein solches U-b-r-inkommen bis zur Jahreswende erziel werben sollt-, der neu- allgemeine Zolltarif in Oesterreich-Ungarn wie in Italien in Kraft tuten December. Di- aus Gödöllö in P-sth verbreiteten angeblichen Attentatsgerüchte werden von dem „T-legr.-Co-resp.-Bureau als Erfindungen bezeichnet. Dieselben sind auf vor drei Wochen c.rcul.rende schon damals unbeglaubigte unrichtige Gerüchte zurückzusuhren. Wien. 28^ December. In der heutigen Sitzung des G-neralrathes der österretchtsch-ungarischen Bank wurden Mittheilungen über das ErtrLgmß des abgelaufenen Semesters gemacht, nach welchen die V-rtheilung einer Dwi dende von 23 fl. in Aussicht steht. Der G-winn-ntheil der beiden Regierungen dürfte sich auf 230,000 fl. beziffern. Der Generalrath legte den neuen T-xt der Actien, sowie den zukünftigen Text der Banknoten vor. London, 28. December. Das Comitö der Kohlengruben-Besitzer in, Rorkshtre und Lancaster trat gestern in Sheffield zusammen, um die D-legirten der Grubenarbeiter zu hören. Diese verlangten die Zurücknahme der Bekanntmachung der Arbeitgeber, betr. die Herabsetzung der Lohne um 12'/, pCt. Die Ar^iigeber ihrerseits lehnten diese Forderung ab. D-r Ausschuß der Grubenarbeiter wird sich am 6. Januar versammeln, um über den Beschluß der Arbeitgeber zu berathen und die Entschließung bet der nächsten am 9. Januar stattfindenden Vereinigung der Arbeitgeber bekannt geben. Sollte der Strtke zum Ausdruck kommen, so würde derselbe 60,000 Arbeiter umfassen. — Aus Capetown vom 10. d. wird gemeldet, daß dem Eintreffen von Abgesandten des Zulu-Königs C-tewayo an der Grenze zur Entgegennahme einer Botschaft des Gouverneurs der Capcolonie entgegengesehen wurde; wt- verlautet, soll di- Botschaft folgende Forderungen stellen i Entwaffnung und Entlaffung der Zulu-Truppen, Abtretung der Bat Santa Lucia uüv Nreder- lasiung eines britischen Residenten im Zulu-Gebiet. Obgleich die letzte Kundgebung Cetewaho's versöhnlich gehalten war, so wird doch vielfach der Krieg als nahe bevorstehend angesehen. ~ . London, 28. December. „Times" betrachten dl- Ankunst Jakub Khan's in Jellalabad als Zeichen der Neigung eines großen> Thelles der B. völkerung, mit England zu unterhandeln. Der künftige Herrscher Afghanistans müsie versprechen, daß et unter keinen Umständen ermangeln werde, ein Freund der Freunde und ein Feind d-r Feinde der britischen Regierung zu sein. England müsie auch hinreichend- Bürgschaften für d - Ersullung eines solcheri Versprechens^erlangen. Diese Nothw-ndigk-it erheische -m Vorschüben d-r indischen Grenze, aber die Regierung würde weise und gerecht handeln, wenn sie mäßige Bedingungen stellte. sichtlich ansühren untcr einundzwanzig Jahren dürfen, soweit reichsgesetzlich nickt ein Anderes zugelassen ist, als Arbeiter nur beschäftigt w:rden, wenn sie mit einem Arbeitsbuch versehen sind. Bei der Annahme solcher Arbeiter hat ber das Arbeitsbuch einzufordern. Er ist verpflichtet, dasselbe zu ^wahren, auf amtliches Verlangen vorzulegen und nach rechtmäßiger Losung des ArbeitSoerhaltnisseS dem Arbeiter ^eb^ba^e8ru^bauc aus der Volksschule entlass en sn gewerblich en ^beiter und Arbeiterinnen unter 21 Jahren gehalten ein vorschriftsmäßiges Arbeit»' buch 1U führen, und macht es daoet keinen Untersch-e'', ob die Aroeiter al» G-sell n, Gei.Ülsen, Lehrlinge oder Fabrikarbeiter angenommen sind, ob sie *n deren Behausung, in Werkstuben, Werkstäiten, Fabriken, im Freien, insbesondere auch auf Bauplätzen bei Bauten, oder in Bahnhöfen rc. in Arbeit stehen- Eines Arbeitsbuches bedürfen nicht : ...... m 1) Kinder unter 14 Jahren, welche in Fabriken rc. beschäftigt werben, 2) Gehülfen und Lehrlinge in Apotheken und Handelsgeschäften, 3) Kinder, welche bei ihren Eltern und für diese mit gewerblichen Arbe.ten beschäftigt sind. 4) Dienstboten beiderlei Geschlechts, 5) die mit gewöhnlichen auch außerhalb deS Gewerbes vorkommenden Arbeiten beschäfticten Taglöhner und Handarbeiter, 6) Personen, welche in der St-llung von Angestelltm (Geschäftsführer, Buch- führer, Werkmeister rc.) in gewerblichen Betrieben beschäftigt werden. ' 9 € 108 bestimmt: Das Arbeitsbuch wird dem Arbeiter durch die Polizeibehörde desieniaen Orteü, an welchem er zui,tz» seinen dauernden AuseMhalr gehabt hat, kosten- und stempelfrei ausaeueUl. Die Ausstellung erfolgt auf Antrag oder mit Zu. ftimmung des VaterS oder Vormunde«; ist die Erklärung des VaterS nicht zu bVfcrcff-n fo rann ote lS-mclnd-b-hö-d- me Zustimmung b.ffdbtn -rganj-n. Bor ber Ausst-lluno ist nr-djjumeiien. baß ter ihbe.ter »uw Besuche d" V° k-,chu - n cht mehr ve, pflichtet ist, und glaubhaft zu machen, daß bisher ein Arbeitsbuch für ihn r.och lll5Qt^°u65;afleunbDOlt der Geburt deS Arbeiters, für welchen ein Arbeitsbuch beantragt wird, sind in der Regel durch Beibringung einer Geburtsurkunde (Se)urtS. ober Taufscheinsnackzuwessen^ch bcn g^amen des Arbeiter», Ort rc. feiner @ebUr$ i°Hte B e" d em"Emti M**des Arbeiters in daS ArbeitSverbältniß bat der Arbeitgeber an t-er dafür bestimmten Stelle des Arbeitsbuches die Zett de» Eintritt» und die Art der B-schäfiigung, am Ende des ArbeitSoerhSlinisseS d»e Zeit des Austrittes, und, wenn die Art der Beschäftigung Aenderungen erfahren hat, die Art der letzten Beschäftigung des Arbeiters einzutraeen. Die Eintragungen sind mit Tinte zu bewirken und von dem ^beitgeber z« unterreichnen. Sie dürfen nicht mit einem Merkmal versehm sein, welche» den In. baber des Arbeitsbuches tü' st'g ober nachtb'ilig zu kennzeichnen bezweckt- 6 Die Eintragung etneö Urtheils über Führung ober Leistungen de» Arbeiter» und sonstige durch dieses Gesitz ntebt vorgesehene Eintragungen oder Vormeike in oder an 6im ?rof. H. S-uki-rt wirb l-id-r d-m an ihn -r- ^ongenm Rufe nach Breslau folgen. Unsere Universität verliert damit eine hervor- ragknb-^Lch>krast ^b-rh. Nochr.- Hot H-rr B-rgw-rttbir-ctor Bansa, W.lch-r zur Zeit ein Bergwerk im Harz leitet, einen Ruf nach Japan erhalten und denselbe rngenommen.^^^ rourbcn brd Personen, darunter ein Italiener, wegen Ruhe- ftorungjibgef^t @Qmfla(| wurb- bei einer Walchsrau HauSIuchung 6 folgenden Al dahier anjur zugsrechte b auf dieselben Auch soll versucht und und Gläubig t>ercn Befug Die nich werden als' der erschiene Den Be gestattet. Gießen, q Großherzog I V. d. Dp p erm Stadtg.'As 7825) Wittme be» Vrufius, W Lohra ist setchnetenAir ber förmlicki und Liquida Vormii «n hi-siger Dl- Gläu ,*?etbe« auf, toib. aUr'*|fei fiii unb Wgtibtl -ins'd entfernt ö* »bete d-'ch „„bei < V» SfeiÄ* aaW ' Das ^krecht'gut-s. i ä-e:,“ untere Laut-rb iSfi» •SÄ Fronha itituna über ein Oberfläche begr Kegend, namen Etchmsiainme-n benSi-«= unbi der Lahm namc 6l Agende Meldun- un dem Plane Kh?. herrscht dumpfe Ah- nzufneden, wolle den latsverwaltun^ anzu- 'i in denen fremder daß Griechenland ingen mit der Türkei fr, die buchstäbliche Bestimmung des Ber« >?^S6^enc ZLr ö iyren Hunger * Anleihe *« j°«'?'»28 6tltn. "ch-chlnhckm, SwtMit b,i J «»« 120,000^" "Ahnung der ferbi- 'N, daß der Ab, da? ReichSqeleh vom )eM der Verhältnisse adrikarbeiter) in Kraft. Arbeitsbüchern und der noch vielfältig über oserer Leser zu erwerben, zltchst präcls und über« n, soweit reichSgesetzlich wnden, wenn sie mit Ker hat der Arbeitgeber ^wahren, aus amtliches tsverhäitnisses dem Ar- aewerblichen Arbeiter ristsmäßigeS Arbeit-' ie Arbeiter als tKcsellm, sie in deren Sehausung, re auch auf Bauplätzen jöitiflt werden, Mrblichen Arbeiten be- vorkommendev Arbeiten (GeschaftrMn, Buch- ntbih S-H-EA infl des vai,y _ g)nr t&S*»** ,ln SA Ort »I*« Z-S-s .S-fttf"oW” " ,» ei* *316 ' „« rg&*‘ 'A:#15 wilia ,„4 Oessentliche Ladung. HefiMlllllNllchMisi. , _ .. rr, ,< Rur Bezahluno der Zinsen, welche von Gegen den Hutmacher Emrl Gall bd bder &bfl0en Spar- und Lethkasse Louis Gail) zu Gißen angelegten Kapitalien am Ende diesetzi Jahres Neufslirs-GraluislionsKarten Donnerstag (7941 in größter Auswahl empfiehlt Julius Moos am Markt. Auswärtigen be- Bekanntmachung. pachtet werden. Kehr. 7964) Kirchenplatz. 7935) Fenner. Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Termin: Montag den 20. Januar 1879, Vormittags 9*/2 Uhr, ^Die*Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses tn ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekanrt machen zu lassen. Gießen, den 28. November Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr. Treis a./Lda., am 27. Decbr. 1878. Der Freiherrlich v. Milchling'sche Administrator: Mchereiverpachtung. Das den Freiherrn v. Schutzbar, genannt Milchling, zustehende Recht der Mttausübung des Fisch- und Krebs' fanges im Lumdafluß, von der Allendorfer bis zur Mainzlarer Grenze, soll vom 1. Januar k. I. an anderweit ver- 7. 8. 9. 11. 14. 15. 16. Als Husten-Bonbons sind Löflund’s Malz-Extract- Bonbons vor allen ähnlichen Bonbons zu empfehlen. Sie enthalten 25o/o Extract, erzeugen keine Säure, sind außerordentlich schleimlösend u. von vortresflichem Geschmack. — In Pocketen zu 20 u. 40 $ in allen Apotheken sowie bei Herrn E Fischbach in G?eßen. (7313 Louis (Sait) zu Gißen ift der förmliche Concursproceß erkannt worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, hiermit anfgesordert, solche in dem Cbocoladen, Cacaomasse, sowie Cacaopulver der r-nom- mirtesten Fabriken empfiehlt (7920 G-g. Wilh. Weidig- Täglich frische Hefe " 6203) bei Joh. Thoma, Lowengasse 10. 7966) Empfehle mein großes Lager der feinsten Chöcoladc» unter Garantie der Reinheit, sowie alle feinere Sorten Punsch-Essenzen. H. Kinkel, ^chuiflraße. tragen und untersuchte dort dessen Wunde. Als er hierbei erkannte, daß die Kuge s h f den Schädel cingedrungen war und, wenn es überhaupt noch möglich war, nur durä) giß Operation entfernt werden konnte, brachte er den jungen Mann tn die Klinik. Hl < Verwundete durch Chloroform betäubt, um zunächst eine noch genauere Untersuchung j zu können, wobei es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit herauSstellte, daß tue Kugel bis z Seite des Kopfes gedrungen sein konnte Herr Dr. Krön lein schnitt deßhalb tn ver i int en Schläfengegend ein und nachdem er hier ein Stückchen eines von der Kugel gebrochenen $ ausgesägt hatte, fand er wirklich an dieser Stelle die kleine Kugel- die sofort w 89 , wurde. Das Befinden des jungen Mannes war am folgenden Tage merkwürdigerweise ein noch recht gutes, namentlich war er bei vollem Bewußtsein und ohne Fleber. J^merytn iß oi Verwundung eine sehr bedenkliche und soll in medicinischer Beziehung viel Interessantes vwren. Ueber die Motive zu der traurigen That laufen so verschiedenartige Gerüchte um, vap wir es Unterlasten, etwas darüber zu erwähnen. ____________ . PuilschMcu;eii, div. Sorten in Vi’ und Vr-Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt (7923 Gg. Wilh. Weidig. Mlelseug^verkäüsenl Ein noch ganz neues Zaumzeug von braunem Leder mit Officiers-Kandare geeignet für Offictere, desgleichen ein noch fast neues Zaumzeug, ein Trensenzaumzeug mit überzinntem Officierscebiß, neue und gebrauchte Sattelgurten (Ober- und Untergurten), Bügelriemen, Vorderzeuge, Packtaschen. Etr vollständiger Sattel .mit Be. kleidung, Teppichgurte, Halstern rc alles von braunem Lederzeug und großtentheil. noch vollständig neu, billig zu oerkaufcn. Näheres b. d. Exp?d. d. Bl._______________ SZMSVWW .m Saufe h-r Jahrhundert- sehr bedeutend fleanbert hat, fo tonnen wit auO) «ter mn eu "bat unmb unb »beten Lehmsch'cht vergraben worden ist. ____ bei Meldung des stillschweigen^ er- folgenden Ausschlusies von der Waffe, dabier anzumelden und etwaige Vor- zuasrechte bei Meldung des Verzichts auf diefetben zu begründen. Auch soll in diesem Termine die Gute Aeilgcboteaes. Chinesischen Tliee div. Sorten in bekannter Güte, empfiehlt 7921) Rg^Wilh. Weidig. Mallordeu Derorifcht«». Lauterbach, 27. D-cemb-r. Nachdem heute Vormittag UM 7 Uhr ein«! d-r hiesigen Feuerspritzen nach bem nahen Dorfe Wernges^ in Folge eines bafelbn s brochenen Brandes, abgegangen war, welcher die l^^ube einer Hosratthe z h in Asche legte, verbreitete sich bald darauf das Gerücht, daß wahrfcheinl «i elne Brand siiftung vorliege. Im Laufe des Nachmittags wurde denn auch bt- F«au bes Gebäude Etgevthümers in bas hiesige Bezirksgetangnttz verbracht und soll dieselbe die Thal bereits eingestanden haben. 1 »„77' «nA..« Fronhausen, 28. December. Im Anschluß °n die Noti, der Hessischen Morgen- ,-ituna Über einen in ber Gegenb von Rothenburg im Falba-Thal 2-Z unt'r b Oberfläche begrabenen Etchenwalb, verbient.erwähnt zu werden, daß °uch ,dNf^er Gegend, namentlich in der Gemarkung Bellnhausen, se" >angen Jahren w'ederh°tt g °^ Eichenflämme zu Tage kommen, welche in den da« «anze Lahn-Thal horizontal chtttzen den KicS- und Lehmschichten begraben lagen und durch die bet den zahlreichen ^woung der Lahn, namentlich bei Hochwasser häufig stattfindenden Losreitzungen des Uferran Samstag ,, 18* H •• Die Interessenten werden daher auf gefordert die Zahlungen an diesen Tagen tn Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor- ziigung der Schuldscheine sich zu legitimlren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den V. Liebig’s RinderineW Übertrifft alle anderen an Eiweihstoff (18 25 °/°) ist das Verhältniß von diesem zu den Kohlehydraten genau wie bet der Muttermilch. Liebig s Malto - Leguminose. 6776) Bester blutbildender Nahrungsstoff, enthält 21°/, leicht.lösliche Eiweißstoffe. Billiger, nahrhafter und leicht^verdaulicheral i Fleisch, M es tm Kraftmehl für Säuglinge, Scrophulose, Blutarme, Magenkranke, Reeonvalcscenten und Greese. Preis des Paquets von 1 Psd. = 80 per comptant. Wisienschaftliche Abhandlungen über Liebig's Malto-Legummose sind gratis zu Diensten, von I»r. Hempel, Hirfchapstheke. dustriellen. (Äieften. den 28. December 1878. . Fükdie Handelskammer: Für den L°-°lgewerbverein. Adolph Noll. Dr H. v. Nttgen.---- Bekanntmachung. ■ BetreGeud : Die Veranstaltung einer Landes - Gewerbe - Ausstellung zu Offenbach a. M. 1879. 7961) Die Großherzogltche Centralstelle für die Gewttb' und d u Landesgewerbverein theilt durch Cireularschreiben vom 26. December t 3- mi, daß das Comiis für obige Ausstetlung zu Offenbach a. M. den TermtN Mit Abgabe der vorläufigen Anmeldungen bis zum 1 “ 13. Januar 1879 “^Äringen dies hiermit zur Kenntniß der Gewerbtreibeudeu und Jn- 7825) Ueber das Vermögen der Wittwe deS Ackermanns Pachtlustige wollen sich an den Unter Brufius, Katharine, geb. Fink, ^neten wenden. ____ zu Lohra ist durch Beschluß des unter- 5 »schneien Amtsgerichts vom 12.Dec. 1878 der förmliche Conkurs eingeleitet worden und Liquidationstermin auf Mittwoch den 22. Januar 1879, Vormittags von 8—12 Uhr, hiesiger Gerichtsstelle anberaumt. Die Gläubiger der Wittwe Brufius werden aufgefordert in bleiern Termin ihre Ansprüche gehörtg begründet und mit Beweismitteln unterstüht geltend zu machen, widrigenfalls sie von der Waffe au geschloffen werden. Fronhausen, am 12. December 1878. Köntgl. Amtsgericht. Tafelwaagen, Emailirte Eimer, sowie Wasserkannen, e Toiletten- Eimer mit Klappe, Verzinnte Waschgestelle, Bundformen, Badebecken, Puddingformen re. empfiehlt zu billigsten Preisen (7792 1. Rerkeiiberg, Reich.en.sand. Handel und »erkehr. Frankfurt 28. December. (Marktbericht.) Auf ben heutigen Markt war bte jupefabren. fini: loftete »«' Satben 1 1.20, Bor, L°'t"o'AU 2.L-2 5° Raggenkab etfte® SorÄ 1 Pfb. 46 A, d°0 -w-iu Sorte 42 i aemiscktes Roaaenbrod, 6 Psd. 80 H. Ochsenfleisch per Md. 70—75 Kuh-, Ä.WÄ-VÄ öS «Sä» HectolÜer X 2. Lohkuchm das Tausend X 12._______ veracht und eventuell ein Maffencurator Twnmrstag^allnwm Zahttage sllr ^Jn- und Gläubigerausschuß erwählt, sow t r^nt ;"a für bic Auswärtigen bereden Befugniffe festgestellt werden. Die nicht erscheinenden Gläubtger wcdoen als den Beschluffen der Mehrheit der erschienenen beitretend angesehen. Den Betheiligten ist Actenemsicht ^Gießen, am 30 November 1878. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. V. d. D. , Oppermann, Stammler, «X?..gffeffot. Stadtg,Affeff»r. fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: Donnerstag den 2. Januar 1879, 4. „ ii Neusahrs-Gmtulationskarten empfiehlt Stohr, 79,2) Buchbinder und Noriefeuiller, Schlofiqaffe. 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Die erschienene 9tr. 11 enthält: Geächtet. Roman von M. Gerhard. (Fortsetzung.) - Die Bäder der Römer. Mit Originalzetchnung von Thiersch: Altrömische Thermen. — DaS moderne Annoncenwesen. — Kaiserswerther Festtage. Von Rudolf Koenig. — Der neueste Band ver Ahnen. Von Th. H. Pantenius. - Am Grabe DürerS. Zeichnung von «. Schwarz. Gedicht von Rud. Löwenstein. — Aus dem Leben der Deutschen in Südbrasilien. — Von Dr. Wilh. Rotermund in S. Leopoldo. VHI. — Ein Bücherwunschzettel für Weihnachten. Mit Illustration von Oöcar Pietsch. Am Ueujahrstage Grosses Nlttir-toicen Cardinal-, Essen;. Maiwein-! Malztreber zu 30 H für den Zuber bei der 7873) Aclienbrauerei Gießeo. portwein- Ananas- Grangen- Arac ff Rum- ff Das Neueste und Schönste in (7940 Neujahrs - Gratulationskarten 7957) Ein ordentliches Mädchm vorn! Lande wird auf sofortigen Eintritt gesucht « Wo? sagt die Exped. d. BlttS. 7967) Anfang 4t Uhr. Am Neujahrstage: «BOSSES ABE AI» ■ < OM EBT Renlen-LLevensnerficherungs-Rnflall zu Vacmfiastt. Von jetzt ab bis Ende Dcccmbcr werden die Renten -^"glich von 12 bis 2 Uhr in meiner Wohnung (Reichensanv - Bah^ofstraße) gegen Einhändigung der 1878er Coupons ausbezahlt. Die Rentenbezugs-Berechtigten, welche mir nicht bekannt find haben ihre Coupons auf der Rückseite mit den Lebens- und Ausent' Halts-Attesten versehen zu lassen; auch können neue Einlagen gemacht und Nachzahlungen geleistet werden. Gießen, im November 1878. __________________Der Bevollmächtigte: I. PH. Müller. fine Champagner, Grande Champagner, Zcoih Whisky Irish „ Thiels Land wirth sohaftlichea Konversations-Lexikon in 7 Bänden oder 72 Lieferungen, Frei* Mark Redigirt von Prof. Dr. K. Birnbaum und [Dr. E. Werner. Bis jetzt erschienen Band I., II., III. und vom IV. Bande Lief. 34-—38. Brillant recen- sirt in ca. 600 Zeitungsnummern. Das vollständigste Werk der gesammten landwirtschaftlichen Literatur. 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