•feier W18?8 er: ft*? ein« ' erklungen".! er: labttjurm. '"zel's Garten “ ^w, über - ^«ß»di, Sch««,' '"k-Kren;,Some, tc® Kr-Uj üler! iud- 'ätten. Hixx m. 11 »DeilGW, isnertheilung. Saale mit NW- Str. 202» Samstag, den 31 August '1878. Gießener Anzeiger Ailkige» an) Imtsblntt für )ta Kreis Eiche«. sss. g;g.'Ä'."- «.«.«.».E «7:» Amtlicher HH «il. m P2f#1, c u Gießen, am 28. August 1878. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1879. Das Großherzoqliche Kreisamt Gießen an die Grostherzoglichen Bürgermeistereien und Gemarkungsvorstände. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Einsendung der Voranschläge für 1879 im Rückstände find, werden mit Frist von 14 Tagen an Vorlage derselben erinnert. _______________ Dr. Boekmann. , .. , er Gießen, am 28. August 1878. Betreffend: Die Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir erwarten die Einsendung der Verzeichnisse der Fortbildungsschüler innerhalb 14 Tagen. Zugleich erinnern wir daran, daß das Schristchen von A. de Beauclair über das Verfaffungs- und Verwaltungsrecht des GroßherzogthumS obligatorisch tinzuführen ist, so daß es bei Anfang der Schule jeder Schüler in Händen hat. Wir verweisen in dieser Beziehung auf unser Ausschreiben im Gießener Anzeiger Nr. 8g von 1878. Dr. Boekmann. uturnen 20 H 'flucht, zur Fein । \u tymüäen, m ; icomite. en. Abends 6% UK ! !ittags 1 Uhr, im v Jet Borfia nd Mer. ird ein 2B a g e n m Holz, H""- '■ September: ir ö Mer. It »t** >ie SDfntilo" gchnwaen, iijsWve»' Illi. ;0 Mark. Oeffentliche Vorladung. Der Füfilier Julius Wesp der 12. Compagnie 4. Garde-Regiments zu Fuß, geboren am 21. November 1859 zu Leihgestern, im Kreise Gießen, hat fich am 18. Juni 1878 eigenmächtig von seinem Truppentheile entfernt und ist bis jetzt nicht zurückgekehrt. Derselbe wird hiermit aufgefordert, fich zu seiner verantwortlichen Vernehmung spätestens in dern auf den 17» Decerrrber 1878, Vormittags 10 Uhr, im hiefigen Militär - Genchtslocale anberaumten Termine einzufinden, widrigenfalls er nach geschloffener Untersuchung für einen Fahnenflüchtigen erklärt und zu einer Geldstrafe von 150—3000 verurtheilt werden wird. Spandau, den 24. August 1878. ... Königliches Kommandantur - Gericht. politisch * Zur allgemeinen politischen Lage. Die allgemeine politische Lage hat sich im Laufe der letzten Wochen nicht unwesentlich verändert. Die Ausführung des Berliner Friedens, welcher dem allgemeinen Wirrwar mit Einem Schlage ein Ende gemacht zu haben schien, geht nicht so glatt von Statten, als man Anfangs annehmen zu dürfen glaubte, droht vielmehr neue Verwickelungen herbetzuführen. Zunächst ist Oesterreich bet der Occupation Bosniens und der Herzegowina auf einen Widerstand gestoßen, wie ihn Niemand vorher erwartete: nicht bloß die Insurgenten, auch türkische Truppentheile machen der österreichischen Armee jeden Schritt vorwärts mit Fanatismus streitig. Letztere schreitet zwar unter schweren blutigen Opfern Tag für Tag weiter voran, aber Niemand weiß, wohin dieser thatsächltche Kriegszustand zwischen Oesterreich und der Türkei, welcher durch die von der Pforte geführte diplomatisch freundschaftliche Sprache nut einen um so gehässigeren Character erhält, führen wird. Auch die Montenegriner liegen wieder mit den Türken in den Haaren, um die ihnen durch den Friedensvertrag zugesicherten Plätze in ihre Hand zu bekommen. Serbien wird nur durch höhere Einflüsse von erneuertem thätigcn Eingreifen in die Entwicklung der Dinge abgehalten. Sehr bedenklich ist ferner die Hartnäckigkeit, mit welcher die Pforte sich weigert, die vom Congreß anerkannten Ansprüche Griechenlands auf eine „Grenzberechtigung" zu befriedigen: hat sie doch sogar gewagt, ihrer Weigerung durch ein amtliches Rundschreiben an ihre Vertreter im Auslande offen Ausdruck zu geben. Gleichzeitig fährt sie fort, Truppen an der griechischen Grenze anzuhäufen, um eine eigenmächtige Ueberschreitung derselben seitens des verhaßten Nachbarn unmöglich zu machen. Auffallend ist sodann die Säumig- kiit der Türket Rußland gegenüber in der Räumungsfrage: noch ist Varna nicht geräumt und die Uebergabe Datums, auf deffen Besitz die Russen bekanntlich das höchste Gewicht legen, so wenig in Aussicht, daß Rußland schon Anstalten trifft, es den Lazen, welche ebenso wie die bosnischen Aufständischen in geheimem Einverständniß mit der Pforte handeln, mit Waffengewalt zu entreißen. Dem entsprechend stehen sich denn auch noch die russischen und türkischen Heere nebst der englischen Flotte bet Konstantinopel Auge in Auge gegenüber, wird die Verlegung des russischen Hauptquartiers von San Stefano weg von einem Tag zum andern verschoben und werden die russischen Agitationen gegen England in Centralasien fortsetzt, England selbst endlich, welches beim Friedensschluß mit der Türket auf dem besten Fuße stand, scheint nachträglich in der Betätigung seiner Freundschaft bei der Pforte auf unliebsame Schwierigkeiten zu stoßen, da letztere der englischersetts gewünschten Einführung gewisser Reformen alle möglichen Hindernisse entgegenstellt. Der politische Himmel hat sich somit im Osten von Neuem einigermaßen verdüstert. Trotzdem ist es uns unmöglich, an den abermaligen Ausbruch eines ernsteren Donnerwetters zu glauben. Einerseits ist das Machtgefühl der euro- er Pheil. pätschen Mächte zu stark, als daß sie sich von der Pforte auf der Nase tanzen lassen sollten und andererseits ihr Friedensbedürfniß zu lebhaft, als daß sie zum Schutz der von Allen im Grunde aufgegebeuen Türket sich gegenseitig bekämpfen sollten. Oesterreich wird ohne Zweifel bald allen Widerstand gebrochen haben und sich dann in dem mit den Waffen eroberten Lande, aller etwaigen formellen Anerkennung der Autorität des Sultans zum Trotz, festsetzen, als ob es sein eigenes Land wäre. Montenegro und Serbien sind nur Marionetten, die auf höheren Wink springen oder ruhig bleiben. Zu der Abtretung gewiffer Grenzstriche an Griechenland wird sich die Pforte nothgedrungen bequemen müssen, wenn sie nicht die österreichischen Heere über die bosnische Grenze hinaus auf Salontcht zu marschircn sehen will. Für die Uebergabe der Rußland zugesprochen en Plätze wird die russische Armee sorgen. Zudem haben die Mächte, Deutschland vor allen, schon in Konstantinopel Winke gegeben, die verständlich genug andeuten,daß eine beharrliche Weigerung, die Beschlüsse des Berliner Friedens auszuführen, eine neue Verminderung des türkischen Gebietes zur Folge haben könnte. Rußland und England wünschen begreiflicherweise, nachdem sie beide Großes erreicht, vor der Hand weiter nichts mehr, als sich in ruhigen Besitz und Genuß des Erreichten zu setzen. Rußland setzt schon seine Armee auf den Friedensfuß und die englischen Minister sprechen ebenso wie der französische Minister des Auswärtigen geflissentlich wiederholt die Ueberzeugung aus, daß der Friere dauerhaft sein werde, wenn er eine loyale Ausführung finde. Das sicherste Unterpfand einer dauernden Erhaltung des Friedens liegt jedenfalls in der fortdauernden Intimität, welche zwischen den Häuptern der drei Kaiserreiche obwaltet, deren kraftvolles Zusammenhalten im vergangenen Frühjahr den Ausbruch eines allgemeinen europäischen Krieges verhindert hat. Sollte sich gar das Gerücht bestätigen, welches von einer bevorstehenden Verlobung des österreichischen Kronprinzen Rudolf mit einer Enkelin deö Deutschen Kaisers spricht, so würde die Sache des Friedens eine neue Befestigung erhalten, denn dadurch würde allen Jntriguen, welche auf Herüberztehung Oesterreichs zu England und Frankreich gegen Deutschland und Rußland ausgehen, der Boden entzogen. Dem sei indeß wie ihm wolle, sicher ist, daß gegenwärtig von Gastein aus, wo Fürst Bismark mit dem Kaiser Wilhelm zusammen weilt, mit gewohnter Klugheit und Energie die nöthtgen Schritte gethan werden, um die Pforte zur Raison zu bringen, eventuell den Weltftieden selbst für den Fill, daß eine zweite Theilung der Türket nothwendtg werden sollte, zu sichern. Z)erttfchkimd. Darmstadt, 27. August. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beil. Nr. 22) enthält: 1. Verzeichniß der Vorlesungen, U ebungen und Practica, welche im Winter etwa zur ormcn ’Züoaje oes ^epiemoer uvh vnuu uuwqcnv r»«» ; r J ;’, ';”. ,,«■ cm t n.,u ot«» Mrtrt, wird nach wir vor versich-rt, der Reichskanzler hab- di-Absicht, an d-n Debatten gehende F ngel-Adin ant er. Metidjen WaMit, OStfl wm fflen'talftrt. ., , ..— . r , r .......v .o n..i _j. „,.c k... .en», FdifprftAp fSnhpit (Srnüfnrft WifoHt 'ffonfrantinoroiticb, Wird weaen jtcant* Mi Herr zu werden, nehmen. Wien. Ein stische Schilderung den Straßen von Berlin. In dem stillen Gastein bereitet sich für die nächste Zeit eine ziemlich lebhafte politische Thätigkeit vor. Der Reichskanzler ist von einem Mitgliede seiner Kanzlei begleitet, deren Chef Geh. Rath Tiedemann an Stelle des Grafen Wilhelm Bismarck, der in diesen Tagen im Wahlkreise Mühlhausen seine Candidatenrede halten wird, dahin berufen worden ist. Graf Hatzfeldt, der neue Botschafter bei der Pforte, und Herr v. Keudell, der Botschafter in Rom, werden in Gastein vom Reichskanzler Instructionen für ihre Mission erhalten. Als unrichtig wird es bezeichnet, daß Fürst Bismarck länger als bis etwa zur dritten Woche des September von Berlin abwesend sein dürfte. Es über das Socialtstengesetz theilzunehmen, und es liegt doch ziemlich auf der Hand, daß hierzu die erste Lesung den geeignetsten Anlaß bieten möchte. Se. kaiserliche Hoheit Großfürst Nikolai Konstantinowitsch, wird wegen Krank, hett mit der Uniform des Generalstabes vom Dienste verabschiedet. Das Schtrwan'sche Infanterie-Regiment Nc. 84 Sr. kaiserlichen Hoheit des Großfürsten Nikolai Konstantinowitsch hat hinfort Schirwan'sches Jnfanterie-Regiment Nr. 84 zu heißen." Wodurch der erst 28 Jahre alte Neffe des Kaisers sich die Ungnade seines Oheims zugezozen hat oder welcher Art die „Krankheit" ist, derentwegen er den Abschied bekommen und den Ehrenrang eines Regiments- Chefs verloren, wird wohl auch bekannt werden. Petersburg. Unter den amtlichen Nachrichten der hiesigen Zeitungen findet sich folgender „Allerhöchster Tagesbefehl vom 5./17. August: Drr zur Disposition des Commandeurs der Truppen des Orenburger Militärbezirks SteHrn, iiatn Numm' h; und L-eb (blfltS )U W(T oMeie N litt L-rein 6' Aber tim ht es nicht a hlitbtrn des lud) erlttchtn tln btn tinfffll °°nM Hesterreich. Bericht des „Obzor" aus Banjaluka entwirft eine dra- über das Wüthen der mohamedanischen Insurgenten in Banjaluka am 14. August, der wir folgende Stelle entnehmen: „Das Consulat wurde umzingelt und ausgeplündert und dann ging es gegen das Christenviertel und den Bazar los. Was die entmenschte Bande mcht plündern und mit sich nehmen konnte, wurde von ihnen in Brand gesteckt. Tie Läden van türkischen Kaufleuten wurden ebensowenig geschont. Entsetzliches Gejammer erfüllte die Stadt, dazwischen das Gejohle und die bestialischen Ausrufe der türkischen Mordbrenner, die in den raucherfüllten Gaffen nichts schonten, was ihnen unter die Hände kam. Man mußte glauben, daß kein Christen- mensch am Leben, kein Stein auf dem anderen bleiben werde. Das Verhalten unserer Soldaten war ein bewunderungswürdiges; sie haben sich nicht nur als Helden, sondern auch als Menschen bewährt. Sie waren unvergleichlich im Kampfe und rücksichtsvoll, sobald derselbe beendet war. 3i Jjnttlo — In Folkestone sind mehrere große Pontons angekommen, die im Stande sind, ein Gewicht von ca. 16 Tonnen zu heben, um damit, wenn möglich, die Anker, Kanonen u. s. w. des „Großen Kurfürsten" aus der Tiefe zu fördern. Die Arbeiten stehen unter der Leitung von Mr. Pullar. Die Füllung der Pontons vermittelst Luftpumpen, behufs Prüfung derselben, wurde von Seiten des Publikums mit großem Jntereffe verfolgt. Berlin, 27. August. Stöcker ist in tausend Aengsten, schreibt der „Vorwärts." Alles will von ihm für die bankerotte „christlich-sociale Arbeiterpartei" Geld haben. Der Redacteur der selig entschlafenen „Volksmacht", M. Berendt, der von seinem „Chef" und „Verleger" Grüneberg sein Gehalt nicht vollständig bekommen haben soll, klagt gegen Stöcker, die Drucker Jhring und Fahrenholtz klagen gegen Stöcker auf Schadenersatz. Stöcker aber schreibt ellenlange Briefe, daß er kein Geld habe und daß er auch gar nicht im Vorstande sitze und deshalb auch keinerlei Verantwortung trage. Angesichts dieser That- sachen und der Bitten Stöcker's, seine „Freunde" möchten ihn doch nicht so fürchterlich anbetteln, da kein Geld mehr vorhanden sei, ist wohl die Frage am Platze, wo denn die Tausende von Thalern htngekommen sind, mit welchen Stöcker-Grüneberg immer prahlten? Und was ist aus dem Arbeiter-Jnva- lidenhaus mit seinem angesammelten Grund - Capital von 3000 Thalern geworden? — Wie das „Mont. - Blatt" aus dem Freundeskreise des erkrankten Schulze-Delitzsch hört, hat deffen Nierenleiden einen leider nicht unbedenklichen Charakter angenommen. Der Kranke hütet das Bett, doch ist von einer würdigen Feier seines am 29. Augusts stattfindenden Geburtstages nicht Abstand genommen. Man hofft vielmehr, daß das Leiden des alten parlamentarischen Veteranen bald wieder gelindert sein wird, so daß er des schönen Festes völlig froh werden kann. England. London. Ein soeben auszegebenes Heft amtlicher englischer Schriftstücke enthält vier kleine Berichte des Consuls Mr. Hugh Fraser an. ben Marquis of Salisbury über die chinesische Hungersnoth. Mr. Fraser schreibt am 10. Mai aus Peking, der Zustand in den Provinzen Shansi und Honan sei noch derselbe. „Die Briefe der Missionäre", so heißt eS in der Depesche, „sind nur stereotype Berichte über dieselben schmerzlichen Scenen. Jeder erdenkliche Schrecken, den die Hungersnoth kann entstehen laffen, soll in großem Maßstabe vorkommen. Man möchte lieber hoffen, daß die Ausdehnung des Unheils überschätzt worden, wenn nicht die Zahl hilfloser Einwanderer, die man jetzt an den Thoren und in den Straßen von Peking selbst sterben sehen kann, und das ungewöhnliche Vorherrschen bösartiger Fieber in der Hauptstadt die Wirklichkeit des Unheils bezeugte. Gestern hörte ich aus guter Quelle, daß in Allem 7 Millionen Menschen der Hungersnoth unterlegen seien. Die Provinz Shansi allein soll im verflossenen Winter 5 Millionen Bewohner verloren haben. Sollte die Dürre anhalten, so wird die Provinz wahrscheinlich ganz entvölkert werden. Die Regierung, so scheint es, gibt so viel Hilfe, als sie kann; aber die äußersten Anstrengungen können nicht mehr bewirken,^als einem unter dreißig Leidenden Nahrung für einen Taz zu geben. In Shansi ist, so weit ich erfahren, dieses Jahr gar kein Regen gefallen; in Honan dagegen, wie ich vernehme, genug, um Hoffnung auf leichte Verbesierung in der Lage des Landes aufkommen zu laffen." — Am 25. Mat schreibt Mr. Fraser, etwas Regen sei in Shansi gefallen, aber nur drei Zehntel des gewöhnlichen Getreidebetrages wären gesäet worden. Zu fürchten sei, daß die Roth noch ein zweites Jahr in Shansi währen werde. Die Leute stürzten wie wilde Bestien auf einander und in Hunderten, ja Tausenden von Dörfern seien sieben Zehntel der Bevöl- kerung schon tobt. — Am 10. Juni kann Mc. Fraser berichten, baß in allen Thetlen des nördlichen China eine Menge Regen gefallen sei, so baß bie Herbstansaat stattfinben könne. Ein Theil ber Auswanderer aus Shansi, bie ben Winter über in Tientsin gelebt, sei in bie Heimath zurückgeschickt worben, ver- sehen mit einem Vorrath von Saatkorn. Der Typhus nehme ab. Rußland. Berlin, 28. August. Die Berliner „Volksztg." will wiffen, daß die zwischen ber Kurie unb der preußischen Regierung eröffneten Verhandlungen keinen Stillstand erfahren haben, sondern ihren ruhigen und langsamen Fortgang nehmen. Nicht nur, daß der Cardinal Fürst Hohenlohe mit nothwendi- gen Instructionen versehen ist, es verlautet auch, daß zwischen dem neuen päpstlichen Staatssecretär Nina und dem Reichskanzler ein schriftlicher Meinungsaustausch stattfindet. Es heißt, daß das ursprünglich von dem verstorbenen Cardinalstaats-Secretär Franchi entworfene Friedens-Programm Aenderungen erlitten und jetzt versucht wird, eine auf anderen Grundlagen beruhende Vereinbarung zu Stande zu bringen, um der hervorgetretenen Schwierigkeiten Die Verhandlungen werden ziemliche Zeit in Anspruch Telegraphische Depeschen. Waguer'« telegr. Gorresp-ndeuz-Bmeea». Berlin, 29. August. Das Staatsmintfterium hielt heute Mittag eine Sitzung zur Erledigung mehrerer laufenden Angelegenheiten. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, die Meldungen der Blätter von Sitzungen des Staats- Ministeriums im September behufs Berathung von Vorlagen für die bevor- stehende Session beruhen auf Vermuthung. Ebenso sei die immer neu auftauchende Nachricht irrig, daß dem Reichstage außer dem Socialistengesetze noch andere Vorlagen zugehen würden. Wien, 29. August. Ein Streifcommando von Serajewo unter dem Befehl des Generalmajors Kopfinger traf bereits am 25. d. bei Han Pod Romanja und Glastnac ein. Die Insurgenten zerstreuten sich bereits Nachts vorher überall hin, meistens nach Hause. Ein Haufe flüchtete nach Rogatica. Bei demEtappencommando in Blaznt ergaben sich am 26. b. ein Jusbaffa und 32 Redifs mit 2 Gebirgs-Kanonen. — Von der 36. Truppendiviston sind die ersten Abteilungen bei Banjaluka, von der 4. Truppendiviston ist die Täte bei Brood eingetroffen. München, 29. August. Der seitherige Forstmeister der Oberpfalz und Regensburg, Hermann Fürst, wurde zum Director der neu organistrten Forstlehranstalt Aschaffenburg berufen. Berlin, 29. August. Die National-Liberalen des 1. Berliner Wahlkreises beschlossen gestern, v. Stauffenberg als Candtdaten aufzustellen. Die Fortschrittspartei deffelben Wahlkreises beschloß, Ludw. Löwe aufzustellen. Eine Versammlung national-liberaler Wähler des II. Berliner Wahlkreises beschloß gestern mit 165 gegen 101 Stimmen, ein Compromiß mit der Fortschrittspartei nicht einzugehen, sondern selbständig einen Kandidaten aufzustellen. Gastein, 29. August. Die Bäder bekommen dem deutschen Kaiser wie in früheren Jahren so gut, daß dieselben seit gestern bereits auf die Dauer von 20 Minuten ausgedehnt werden konnten. Die erfrischende Alpenluft begünstigt bei der guten Witterung die Reconvalescenz ungemein. Pesth, 29. August. Das „Amtsblatt" veröffentlicht eine von dem ge- sammten Cabtnet contrasigntrte allerhöchste Verordnung, wonach einzelne Truppen der 83. (Honved) Infanterie-Brigade während der Besorgung des internen Sicherheitsdienstes im Grenzdistricte zeitweilig auch außerhalb der Grenzen der ungarischen Kronländer verwendet werden können. New-Aork, 28. August. Seit der letzten Meldung sind am gelben Fieber weitere 220 Personen erkrankt und 57 gestorben. In New-Orleans selbst wurden 80 neue Fälle constatirt. Berlin, 29. August. Die Reichsbank hat ihren Discont auf 5 unb ihren Lombarbzinsfuß auf 6 pCt. erhöht. Konstantinopel, 29. August. Mukhtar Pascha ist als außerordentlicher Commiffär wahrscheinlich aber zur Uebernahme des Civil- und Militär- Gouvernements nach Kreta abgereist. — Das Project der internationalen Rhodope-Commission, einen gemeinschaftlichen Bericht zu erstatten, ist an der Weigerung der Delegirten Deutschlands, Oesterreichs, Italiens und Rußlands, den gemeinsamen Bericht zu unterzeichnen, gescheitert. SS verlautet, die Delegirten Englands und Frankreichs werden besondere Berichte erstatten. Der britische Botschafter Layard drängt die Pforte wegen Reformirunz ber Gensdarmerie. Semester 1878—79 in ben fünf Fach - Abteilungen ber Großh. technischen Hochschule zu Darmstadt gehalten werden. 2. Dienstnachrichten. Am 5. August wurde dem Schulamts-Aspiranten Wilhelm Schultheiß aus Einartshausen die Gemeinde-Schulstelle zu Götzen übertragen, am 9. August wurde dem Johs. Dingeldeiu aus Reichelsheim i. O-, dermalen zu Offenbach, das Patent als Geometer 2. Klaffe für den Kreis Offenbach erteilt. 3. Charakterertheilungen. 4. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Pfarrstelle zu Ostheim. Dotationsmäßiger Gehalt 2863 at; die evang. Pfarrstelle zu Meiches. Dotationsmäßiger Gehalt 1684 i Musch, das «Xis erheischt auch au pur großen Ui „nehmen. Bel trt es nickt ui Witter in Bezu Ä gern wir u ronel werden ilrarn unter t Wiener Jourm ilnm'.nbanbel i tzwaukenden ui ' fcporlWtit j i meldeten ftfttr, . . rtfirn Platze n r-uÄ'61«« in betTan W n. « hl. Äs er berf" ^roolnl ? ?"i «Mfa A'®; -i„ 18 .‘Ine« Wer t fo 4 ?•*, n>(e f* ' W d-S«M,z i ’taiS iRegen (,( ’ ®“«Metrag,« ।tln »Weites Znh, F,en Mf elnitibtt der sjetj|, ’*“■ M in «Den f" Mbte$.rt(t, ®N, die ben fljittt worden, ver. it ab. hingen Zeitungen Anzusi: Der zur 'ger Militärbezirke vom Teneralstab, wird wegen Krank- verabschiedet. Dib Hoheit des GH- Znfanterie-Rrgiinrnt fe des Kaisers sich lrt die „Krankheit" ng eines RegiMts- Berlin, 29. August. In der heute Abend im Concertgarten stattgehabten mehreren Tausend Wählern besuchten Wahlversammlung wurde der Stadt- .Mtsrath Hvffmrnn (Fortschritt) als Kandidat der vereinigten Fvrtschritts- ,» nationalltberalen Parteien für den 2. Berliner Wahlkreis prvelamirt. Der ndidat der Sveialisteu Im 2. Berliner Wahlkreis ist Schriftsetzer Baumann, f Candtdat derjenigen Nattvnalliberalen, welche mit den Freie°nservattv-n »ammengehen, der Oberverwaltungs-Gerichtsrath Struckmann. London, 29. Slug. „R-uter's Bureau" zusolge haben in Folge der Verstellungen de« Gouverneurs von Trapezunt, des Patriarchen und des eng- 'sihen Konsuls, die Lazen beschloffen, der Besetzung Batums keinen Widerstand " ^Petersburg, 29. August. Ein Telegramm aus Batum vom 27. d. leidet ■ Der General-Gouverneur von Trapezunt, Jussns Pascha, ist hier ein. Mosten, um mit Derwisch Pascha die Eoacuatton der Truppen bet der Ueber- iibt Ein"Telegramm'v°n Osurghett meldet: General Oklobschio empfing eine bevutation Kabuleten, welche di- Bereitwilligkeit des Landes aussprachen, Rußmd -inverleibt zu werden. Die Deputation äußerte, daß die Kabuleten durch «e Paschas Ali und Aslan Tawgeridse verleitet worden seien, sich Rußland M ui unterwerfen und nach der Türkei auszuwandern, um sich vor Gewalt- Wiakeit zu schützen. General Oklobschio gab beruhigende Versicherungen. Madrid, 26. Aug. Wie der „Correo Milit." meldet, haben 10 Mau- jtn in Tanger den dortigen italien. Geschäftsträger mit Steinwürfen angegri^en. L o k al - N o tiz. Gießen, 30. Juni. Wie unsere Leser aus dem Jnseratentheile der gestrigen und Athen Nummer dieses Blattes entnehmen können, stehen die Vorbereitungen zur !libv- und Sedanfeier vor ihrem Abschluß- Das Fest verspricht in der That ein Miges zu werden. Unfern aanz besondern Beifall findet die von dem Kriegerverein rM!stattete Gedächtnißttier für die im Feldzüge 1870/71 ge^llenen Krieger. Der gl. mnte Verein hat damit wieder einmal einen Schuß ins Schwarze gethan. Aber eine Betrachtung drängt sich uns dabei mit unwiderstehlicher Gewalt auf. Are es nicht angezeigt, daß die verschiedenen Principale, Arbeitgeber u. st w. den Moliedern des Kricgervereins die Thetlnahme am Kirchgang und der Gedächtntßfeter Mrch erleichterten, daß sie denselben die erforderliche freie Zeit gewahrten, ohne da- lr in den einschlägiaen Fällen Lohnabzüge eintreten zu lassen {_______________________ u” Handel und Verkehrs c ~ ~ Frankfurt, 29. August. (Fruchtbericht.) Die Landwirthe hegenden dringen- tm Wunsch, daß sich die Witterung noch einmal dauernd günstig gestalten möge,, be- onders erheischt das Gedeihen der Kartoffeln das Eintreten von trocken em Wetter, lüches auch auf die Gestaltung der Weizen-Qualität bedeutenden Einfluß übst da unsere großen Landwirthe den Erdrusch auf dem Felde durch Dampf-Dl^chmaschinen mnehmen. Betreffs des in dieser Woche in Wien ft att geb ab ten G ttreidemarkt es^ v en slrnt -s nicht unerwähnt zu bleiben, daß wiederum wie alljährlich die österreichischen Blätter in Bezug auf Schönfärberei der Exportfähigkett das Menschen Mögliche leisten, k- V-rn ww wünschen, d°b unser Urthetl non der Zukunst als -in irriges «.kenn- Mr et werden möge, ebenso bestimmt müssen wir leider conftatiren, daß Oesterreichs httctn unter den Exportländern den dritten Rang heute etnnimmt und die von den »lerer Journalen gemeldeten Ziffern übertriebene Taxationen sind. Die von den t'm mhandel pflegenden Börsenplätzen vorliegenden Berichte melden das Anhalten der "wankenden unsichern Tendenz. Die Haussiers wagen nicht vorzugehen, indem ste die ^portfähigkeit Amertka's fürchten, während die Baiffespeculanten durch die von Paris «k'meldeten festen Mehlpreise von entschiedenerem Vorgehen rurückaehalten werden. Am Mm Platze war dos Geschäft von keinerlei Belang. Unsere Müller können sich mtt Weizen ab unserer Umgegend at 20-20'/. bequem versorgen, wahrend für Export ab Matn-Weser-Bahn (Route Frankfurt-Gießen) at 2O'/4—21 bezahlt wurden. Wie wir in unserem vorigen Berichte schon erwähnten, wird die Qualität des Weizens sehr bemängelt. Roggen sehr ruhig, der Bedarf für Roggenmehl ist durch den billigen Preis von Weizenmehl sehr geschmälert, at 13-16 je nach Qualität. In Gerste wird am offenen Markt wenig gethan, die Verschiedenheit der Qualität bedingt ein bedeutendes Schwanken des Preises. Hafer in effectioer feinster Maare über Notiz genommen, in neuer Waare noch nichts gebandelt. Raps sehr flau, schwerfälliger Verkauf. Mehlmarkt sehr ruhig, die Müller hiesiger Umgegend bieten alles auf, um die seither hier eingeführten fremden Mehle zu verdrängen. Futterstoffe ohne Käufer. , Mehl Nr. 1 at 39.50, Nr. 2 at 35.50, Nr 3 at 31.50, Nr. 4 at 27.50, Nr. 5 at 21.50. Roggenmehl o/< (Berliner Marke) at 21.50, do. n. (Berliner Markes 18.50, Wetzen, effect. hiesiger ab Bahnhof hier at 21.50, ab unserer Umgegend 20-20.25, do. fremder je nach Qualität at 19-22.50, Roggen je nach Qualität 13.50—16.50, Gerste at 13—19, Hafer at 14—16, Kohlsamen at 28.50—29.50, Erbsen at 19—23, Wicken at 15-16, Linsen at 17-23. Rüböl, detail, ^ 74. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war: 1. Qual. Wetzen. Dringend offerirt: Mehl und Fu ter- ftoffe. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht = 100 Kilo.) Sehiffeberieht. Mttgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd ^©outbarnTtonV^. August. Das Postdampffchiff Main, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 17. August von Newyork abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 8 Uhr Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Main überbringt 136 Poffagtere und volleLadung. Irischbäcker in Gießen. Sonntag den 1. September. Daniel Rühl am Rathhaus. Jakob Kltngelhöffer, Wallthorstraße. August Roll, Mäutzburg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zv Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 1. September: Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrvicar Schoner. (Sonntag den 8. September wird das heilige Abendmahl gefeiert werden.) Montag den 2. September. Feier des Sedantages: Morgens 9 Uhr: Kretsschulinspector Büchner. (Collecte für den Hülfsverein im Großherzogthum Hessen für Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde.) (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 1- bis 7. September besorgt Pfarrvicar Schöner.) 5195) Die erwarteten Gothaer Vrjcpj] gebrannten CafcJBettwerk rkinkptt «nh ^nflrkmnrftdieu 1IIOV Ö___ . . Soui» Rotl billigst bei Louis Rothenberger, Neuenweg. 3885) 5140) Guten Mittagstisch zu haben, Lindenplatz A. 242. ä 50 H. 5155) Holzhandlung. 5067) Tribüne Kaiser Wagner- 5200) Dampr-Dresch-Maschinen Schloßgasse B. 1. Robert Stuhl, Marktftraße Lit. v. 23. 5145) Eine Ulmer Dogge, Rüde, schön gezeichnet, Jahr alt ist preiswürdig zu vei kaufen. Näheres in der Expedition d. Bttls_______________________ per Pfd. Jt. 1,60 und 1,80, in brkannten guten Qualitäten empfiehlt Schinken und Knackwürstchen zum Noheffen sind eingetroffen. (5195 J. A. Busch Sohne. Su der am 20. September ftattfinbenben Kaiser-Parade bet Wabera sind Billete (auch einzelne Plätze aller Logen) zu haben. (5203 Cassel. F. Escllholz, Bahnhofsstraße 23. Das Steinhauer-Geschäft von Nauheimer Neue Anlage C. 40, hält sich zur Anfertigung von Grabdenkmälern, Monumenten, Gedenksteinen re. nach jeder Zeichnung und in jeder retn» Gattung in geschmackvoller Ausführung und billigen Prelsnotirung bestens empfohlen. । liefern unter Garantie und 8tägigem Probe- 1 dreschen zu billigsten Preisen und ausgedehnten Zahlungsterminen ^80 Ph. Mayfarth 8 €o., Frankfurt a. M., Baumweg No. 7. !! Säcke!! ä 50 Pfg. und höher bet Georg Grieb, 5129)Schloßgasse. 5082) Eiserne Bettstellen billigst zu haben. Karl Noll, FlügelSgaste.14759) HM Millaz rät — Dir „M. mgen des Statt?1 ;tn für die beoov immer neu austali- ciallstengesetze noch \ ietajewo unter ben i. d. bei Hin B sich bereits NaP htete nach Rogatin d. ein Jusbaffa uü wpendivifion sind M iston ist die Tete b» -ister der Oberpsch Der neu organistm ? L Berliner W mit der Fortschritts en aufjustellen^ eAdieD- ischende Alpenluf ^"eine von deal x ^nzelne Trnk' KL" yüM . Allf 5 nnb j Discont aus «|W» 5>* 4 verlavtst' Ak Bettfedern und Bannen, Drell, Barchent u Federleinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, empfiehlt die Möbelfabrik und Lager von Th. Brück, 4758) Schlotzgasse Lit B. I. 5151) 15 Morgen Klee, 2. Schnitt, 8 Morgen Grummet vor dem Neuenweger Tbor abzugeben bei Oeconom Wagner. 5206) Ein großer Haufen guter Mist in verkaufen im __. 8 Darmst&dter Haue. Grummctgrssverflcigerung. Nittwoch den 4. September l. Js., von Morgens 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den hiesigen ßemeindewtesen versteigert werden. Der Anfang ist zu Erbach auf der Gemeinde- W Lidwiese. Garbenteich, am 28. August 1878. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 5201) Schwarz. Iseilgebotenes. llemeclauden,V^°"°"'^ 52Q9) Körner'scher Garten. Dresch-Maschinen für Dampf- und Wafferkraft, Göpel- und Handbetrieb. Mit und ohne Putzvorrichtung, allen Verhältnissen entsprechend. Ausführlich.' illustr. Cataloge auf Anfragm gratis und franco. Heinrich Lanz, Maschinenfabrik & Eisengiesserei, Mannheim. 5204 ebt6e Ma,ch.u°n .Ufern au Straßburger Kaffee - Gsfenz von Kessler & Co., das Vorzüglichste und Feinste als Zusatz zum Kaffee, ist in frischer Füllung angekommen und per Glas ü 30 zu haben bet 4753) Gff. Wilh. Heidi ff. I Acht Fässer, jedes 2 Ohm palteno, sind billig zu öer= kaufen bei K. Jung, Klein-Linden. Meihe Vorhänge Mer Art, Nouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder De- corations-A-rbeit in geschmackvollster Ausführung, bei .. Th. Bruche Versteigerungen. Grummelgrasversteigerung ; in der Oberförsterei Schiffenberg. Donnerstag den 5. n. M., soll, Vormittags 9 Uhr, ! ba8 Grummetgras von den cameralfis- witschen Wiesen in den Gemarkungen Leihgestern, Schiffenberg und Watzen- iorn-Steinberq auf dem Nathhaus zu Watzenborn versteigert werden. Gießen, den 29. August 1878. Lroßherzogl. Oberförsterei Schiffenberg. 5202)__________Ge» rgi. _____________ Nrummetgras Versteigerung. Donnerstag den 5. September d. I-, von Morgens 9 Uhr an, \d das der hiesigen Gemeinde zuftehende Hrummetgras von ca. HO O Morgen in Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist wie gewöhnlich bei ter Fußmühle. Großen-Buseck, am 29. August 1878. Hroßh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. 5192) Eine große Partie gut erhaltene Betten sind billig zu verkaufen bet _ _________Joseph Beyfuß, Neustadt. Preßriegel zu bedeutend herabgesetztem Preise empfiehlt s. Katzenstein, / Großherzogliches Ortsgertcht Allendorf a. d. Lumda. Bieber. 5198) nii tu Unter i i-tag den i Bitte sich vollzählig einfinden zu wollen. knt Der Vorstand des Kriegervereins. E^ii iiWen ein miethen- Elias Meier Ww. 5210) Kauffmann & Co. zu beziehen bet Fr. Fürst Ww. Näheres bet Franz Gerbode. wird angenommen bei (5213 Phil. Weimar res in der Exped. d. Bl. (5146 5171) 5 Waheim. iS IS werden stets gekauft von (5190 Justus Bärrn, Neustädter Thor. (5159 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda — Druck und Verlag der Brü-Hl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 4116) Ein Logis von 4 Zimmern und 2 Cdbineten ist zu vermiethen und sofort Wrfth' Wir oft i dustn Ai Junten Sh Mgl hat. !5 Andenken t wozu ergebenst einladet 5194)_________________ Alsbald in vnfirgrlt Für Fuhrleute. 30—40,000 Backsteine anzufahren. Nähe- Tüchtige Spengler finden sofort Arbeit in der Lampenfabrik von 4485) Der zweite Stock des Hauses Wallthorstraße 66, ist per 15. October, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. Der Vorstand ist sich wohl bewußt, daß an dem gemeinschaftlichen Kirch, gang, durch die Erwerbsverhältnisie gehindert, der weitaus größte Thetl der Bereinsmitglieder sich nicht wird betheiligen können. Er wendet sich deßhalb an alle Mitglieder, deren Verhältnisie die Theilnahme am Kirchgang und an der Gedächtnißfeier für unsere gefallenen Kameraden irgend gestatten, mit der ganz besonders herzlichen Bitte sich vollzählig einfinden zu wollen. Jahn- und Sedan-Feier. 5196) Diejenigen Jungen, welche bestimmt sind zur Betheiligung am Festzug den 2. September, wollen sich zur Eintheilung Sonntag Mittag 3 Uhr auf dem Turnplatz ein finden. werden stets zu den höchsten Preisen ««gekauft von Gebrüder Hermann, MauSburg und Reichensand Bahnhof- J. Blitz zu G-iessen empfiehlt sich zum Abschluss von Geschäften jeder Art. Derselbe hat zu verkaufen GCSChäfts- und W ohnhäuser9Gastwirtli- schaften^ Güter u. Mühlen in verschiedener Grösse. (4435 Grössere Kapitalien können gegen genügende Sicherheit jederzeit nachgewiesen werden. Versteigerung zu Menöorf a. ö. £öa. Donnerstag den S. und Freitag den 6. September L I., jedesmal Vormittags 9 Uhr anfgngend, sollen die zum Schuldenwesen des GastwirthS Heinrich Braun dahier gehörigen Mobilien und Immobilien öffentlich versteigert werden. Die Immobilien, welche zuerst zur Versteigerung kommen, bestehen in : a) 276 O Meter Hofraithe (Wohnhaus, Scheuer und Stall nebst Anbau) in der Marktgaffe. b) 656 sü Meter Grabgarten Hinterm Thurm. Die Hofraithe liegt unmittelbar an der Hauptstraße, ist in gutem Zustande und eignet sich zu jedwedem offenen Geschäfte. Das Mobiliar, welches in verschiedenen Wirthschafts-, Haus- und Küchengeräthschaften besteht, ist fast alles neu. Unter denselben befinden sich auch 1 Bierapparat mit Büffet, 4 lange u. 3 runde Wirthstische, 78 gute Stühle, 1 Gläserschrank mit Aufsatz, 6 weiße Gartentische und 12 weiße Gartenbänke, 1 Uhr (Regulator), 4 Bettstellen mit Matratzen, 3 Nachttische, 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank und Tisch, verschiedene Lampen in Wirthszimmer, 72 Biergläser-Untersätze, 12 Biergläser mit Deckel, cq. 300 Stück Bier-, Wein- und andere Gläser, ca. 225 verschiedene Flaschen, ca. 178 Flaschen rothe und weiße gute Weine, 15 Fässer verschiedener Größe (theils voll, theils angebrochen) verschiedener Sorten Branntwein rc. Allendorf a. d. Lumda, am 27. August 1878. tonnten; *8okn. Ab? ■'N Schritt Manche im daß sie [ 'M siiedlich '!°"!chr Fr ' unb.h 'Wohb'fcji !Sh »l uichrn du $ ■ Feuer ! ?d!ischen § ii mgessen, dc mchl haben, Volkes i In die Q ihtten ein. ü rastlos thö du, sti ijiramt hatte, rtiyr galt, । fcoiitfitm zu 4 diesem Gel M zreise Held Mi ßchgeF^ kpng und qD tun diessährig Welch' N den ramme, um Verein der nationalen und liberalen Partei. Außerordentliche Generalversammlung Samstag den 31. August, Abends 8 Uhr, in Wenzel s Garten. Tagesordnung: Die Landtagswahl. Auch wahlberechtigten Nichtmitgliedern ist der Zutritt gestattet. 5132) Der Vorstand. Die Gastwirthe: fcengnagfl, Sclimidl. Rühl. Zipfer de ?w/ von bi * kostbare Del. (t. Das i 2^n.ngs Srrade Sonntag den 1. und Montag den 2. September: Airchim'ihsi'sl m .Beuern, «IsMl ^Lelch 54'4 ynRnni(ttt werden billigst angenommen (5175 Restauration Kamp, Neustadt 54. 29 «Fahre alt, welcher mehrere «Fahre im Ausland gelebt^ sucht gcstüzt auf beste Referenzen, Beschäftigung in einem Comptoir. Ansprüche sehr bescheiden. Adressen unter Chiffre S. M. befördert die Expedition d. Bitte.__ Hasen u. Rehe Arbeiter, ____Kausfmann & Cie. Ein Kaufmann. -Sonntag den 1. und Montag den 2. September: Kirchweihfest zu Grossen Buseck wozu ergebenst einladen ZF a” Die erschienene Nr. 47 enthält: Im Schatten erblüht. Von Germanis. — Am Strande. Gedicht von August Sturm. Zeichnung von Karl Mücke. — Die Rheinische Provinztal-Blindenanstalt zu Düren. Don Alice Kurs. — Der Generationswechsel in der thierischen Welt. Von Dr. Paul Friedrich. — Zur Geschichte des Bartes. Von Dr. Bunz. Mit 15 Jlluftra tionen. — Vor dem Sturm. Historischer Roman von Theodor Fontane. (Fortsetzung.) — Abdera überall. Von Richard Andree. Mit einer illustr. Beilage: Kaiser Wil« Helm in Teplitz mit seiner Tochter, der Großherzogin von Baden. Nach dem Leben. — An unserm Büchertisch. Gastwirth Klein, Wallthorstraße. 4722) Ein tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit sucht Prof. Birnbaum. Köln-Giekener Dahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 64s, 12, 4«. Dillenburg 6«, 12, 4«, 9». (94 Stegen 6«, 12. Wetzlar 6«, 83$, 9» 12, 4" 7, 9». Ziriegerverem fließen. 5193) Bezüglich der Theilnahme des Vereins an der Jahn- und Sedanfeier werden den Kameraden nachstehende Einzelheiten bekannt gegeben Sonntag den 1. September: Abends 6 Uhr auf dem Lahnstein. Antreten zum Fackelzug; die Fackeln werden aus dem noch vorhandenen Bestand kostenfrei abgegeben. Nach dem Fackelzug Betheiligung an dem Banket in Wenzel's Saal; Eintrittsgeld 20 Montag den 2. September: Vormittags: Gemeinschaft: licher Kirchgang; die Thtilnehmer wollen sich rechtzeitig auf dem Linden, platz einfinden (Anfang des Gottesdienstes 9 Uhr Vormittags). Nach dem Gottesdienst: Zug nach dem Friedhof (Ab marsch vom Kirchenplatz), feierliche Bekränzung der dem Andenken in den Jahren 1870/71 gefallenen Soldaten geweihten Grabmäler. Rückmarsch mit klingendem Spiel und Abbringen der Fabrik. Nachmittags 1 Uhr auf dem Lahnstein: Antreten zum Festzug; nach dem Festzug Betheiltgung an den im Wenzel'schen Garten stattfindenben Festlichkeiten; die Theilnehmer am Zug zahlen kein Eintrittsgeld. Abends: Betheiligung am Banket im Wenzel'schen Saal; Eintrittsgeld 20 H. Sowohl bei der Vorfeier am 1., als auch während des Festes am 2. September sind die Vereinsabzeichen, sowie die Orden und Ehrenzeichen anzulegen. 3243 5163) Ein tüchtiges braves Dienstmäd- chen auf Michaeli gesucht. August Kröll, Seltersweg. Eine schwarze Dächselhündtn mit roth. braunen Abzeichen, am Halse eine kleine offene Wunde, ist abhanden gekommen. Dem Wiederbringer oder Demjenigen, der Auskunft über dieselbe geben kann, eine Belohnung in der Exped. d. Bl. Vor Ankauf derselben wird gewarnt. Einquartierung 5199) Grobes Schutt unentgeldlich bet rucausr Fr. Textor an der Hardt. Igraste. Abonnenten für Mittag Tisch, billigste Preisberechnung Restauration Kamp, 5197)____________Neustadt S4._______ 5205) Einige Handlanger auf sofort gesucht. Aug. Aauheimer Ww. 5147) Ein Küferburfche gesucht von Gebr. Schwan. CM