Ul). ar). W ®$al, welchk W«. haben $el. 6|r tcucrft, haben! • ösubr eingebauter M mehrfach an alle derartige An- weiter unter meiner ige, bis die Stadt- fuhrvirhältniß mit ’b, von vornherein lm.g sind bis auf roelj r. L1I. in MS»». 30. Z"i 18<7; -Zs« et knM'S« ♦ legt tjat, Men I 9 [H. 6] X r Gikkm ♦ «Inno. Djjettw ! ten wn bnlbigft- 4 jf Vogler. ♦ hach. 'estconüte. *♦♦♦♦♦♦♦♦ ler, j 77000,000 - ,nt mb h»s' fiLgen ««* $<>• SZL. Mittwoch, den 31. Juli 1878. (<>icI;c11ci Wütiger ASM- «6 A«MM fit des Kreis Gieße«. NtdactionSd«re«tt»r Gartenstraße B. 165. SxpeditionSburea«r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährttch 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Saasen. Die Wahl von drei Sachverständigen mit drei Stellvertretern zur Vollzugscommission für die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Saasen soll Montag den S. August l. I. auf dem Großh. Bürgermeisterei-Bureau zu Saasen vorgenommen werden. Hierzu werden die Wähler her dritten Abtheilung, zu welcher diejenigen Grundbesitzer gehören, die ein Steuerkapital von den bei der Zusammenlegung betheiligten Grundstücken bs zu 50 Kreuzern einschließlich besitzen, auf die Stunde von 9 bis 10 Uhr Vormittags, die Wähler der zweiten Abtheilung, d. h. diejenigen, welche ein solches Steuerkapital von 51 Kreuzern bis 6 st. 3 kr. haben, auf die Stunde von 10—11 Uhr Vormittags, und die Wähler der ersten Abtheilung, denen ein solches Steuerkapital von 6 st. 4 kr. und darüber zusteht, auf die Stunde von 11—12 Uhr vormittags, alle drei Abtheilungen aber bei Meidung späterer Nichtberücksichtigung ihres Stimmrechtes und unter dem Anfügen eingeladen, daß, wenn die Wahl in diesem Termine nicht zu Stande kommt, die Ernennung der Sachverständigen durch uns erfolgen wird. Jede Abtheilung hat einen Sachverständigen und einen Stellvertreter desselben mittelst dieselben bezeichnender Stimmzettel zu wählen. Es empfehlen sich zu diesem Amte solche Männer, welche als tüchtige Landwtrthe anerkannt sind und die Rechts- und Verwaltungsformen, die geometrischen, technischen und wirthschaftlichen Rücksichten zu handhaben verstehen, auch das volle Vertrauen der Unpartheilichkeit genießen. Die Stimmberechtigten sind befugt, auch bei der Zusammenlegung Betheiligte, denen sie ihr Vertrauen schenken, zu wählen. Bei persönlicher Betheiltgung derselben wird jedoch deren Stellvertreter zugezogen. Die drei Abtheilungslisten, welche nach stattgefundener Offenlegung, wobei keine Reclamationen erhoben wurden, gemäß unserer Bekanntmachung Dom 4. Juli I. I. (Anzeiger Nr. 158) als feststehend zu betrachten stnd, können auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Saasen ein- gesehen werden. Gießen, den 24. Juli 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Dekanatssynode. Montag den 5. August wird die diesjährige Synode ves Dekanats Gießen in der Stadtkirche zu Gießen'ahgehalten. Anfang des Gottesdienstes präcis 9 Uhr, Anfang der öffentlichen Verhandlungen um 10 Uhr. Lang-Göns, den 29. Juli 1878.Strack, Dekan. politisch * Aur allgemeinen politischen Lage. Wie das vom Sturm zerwühlte Meer nicht unmittelbar nach Eintritt fctr Windstille vollständig zur Ruhe kommt, sondern seine Wellen noch lange nachher umherwirft, so zittert auch in Europa trotz Beendigung des orientalischen Krieges die durch denselben erregte Unruhe noch einige Zett nach. Die Ausführung des Berliner Frtedensvertrages, welcher keine der streitenden Parteien ganz befriedigt hat, vielmehr das Resultat allseitiger Compromiffe ist, bereitet begreiflicher Weise mannigfache Schwierigkeiten. Noch ist es Oesterreich nicht gelungen, sich mit der Pforte über die Modalitäten der ihm vom Congreß übertragenen Occupation Bosniens und der Herzegowina zu verständigen. Noch weniger Lust hat die Pforte, den Beschlüßen des Congreffes entsprechend, den verhaßten Griechen einen Stegespreis tn den Schooß zu werfen, den sie nur auf dem Wege der Hinterlist errungen. Die lateinischen Mtttelmeermächte wollen fih endlich noch immer nicht damit zufrieden geben, daß sie beim Berliner Weden leer ausgegangen sind, während das perfide Albion sich im Geheimen bei Löwenantheil zu sichern verstanden. In Italien zumal kommt der Neid (aber Oesterreichs Erwerbungen hinzu und droht den Agitationen der republikani- slbeil Partei zur Befreiung der bisher noch unter österreichischer Herrschaft befindlichen Landstriche eine Ausdehnung zu geben, welche die zwischen beiden Negierungen bestehenden guten Beziehungen ernstlich gefährdet. Wir wollen die Schwierigkeiten der Situation, wie sie sich aus dem raschen Friedensschluß ergeben hat, keineswegs unterschätzen, glauben die Ueber- «indung derselben aber doch im Vergleich mit der riesigen Aufgabe, die der Songreß zu bewältigen hatte, als ein bloses Kinderspiel bezeichnen zu dürfen. Die Hauptsache ist jedenfalls, daß die Türkei durchaus bereit scheint, die Bestimmungen des Frtedensvertrages Rußland gegenüber zur Ausführung gu bringen — hat sie doch soeben schon die Festung Schumla den Ruffen übergeben! — und daß Rußland zu dem von England mit Cypern verübten bösen Spiel gute Miene macht. Diese beiden Mächte haben zudem so viel damit zu chn, sich tn die neu errungene Stellung etnzuarbetten, daß sie gern ihren Ein- auf die übrigen Mächte geltend machen werden, um die erwünschte Ruhe allinähltg herzustellen. Die Pforte wird sich ihrerseits wohl hüten, Oesterreich Bei der Ausführung des ihm vom Congreß gewordenen Auftrages thätlichen Widerstand zu leisten und England wird in Konstantinopel um so nachdrücklicher auf Gewährung der griechischen „Grenzberichtigung" dringen, als es dadurch len Wünschen seiner Rivalen im Mittelmeer Rechnung trägt; es wird sich überhaupt Frankreich und Italien durch freundliches Entgegenkommen möglichst zu nähern suchen, um deren Eifersucht und Mißmuth zu beschwichtigen. Schließlich werden sich auch die heißblütigen Italiener wieder beruhigen, wenn sie die llkberzeugung gewinnen, daß sie Oesterreich gegenüber mit bloßen Worten nichts auSzurichten vermögen. Die Thatsache, welche den friedlichen Character der gegenwärtigen Situation am klarsten in's Licht stellt, ist die gleichzeitig in Deutschland und tn Oesterreich er Hy eil. erfolgte Aufhebung des seit Ausbruch der orientalischen Wirren bestehenden Pferdeausfuhrverbotes. Ohne Zweifel wird diese Maßregel auch nicht verfehlen, auf die Geschäftswelt beruhigend und ermuthigend etnzuwtrken und so zur Förderung des allseitig ersehnten wirthschaftlichen Aufschwungs betzutragen. DeutMand. Darmstadt, 26. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beil. Nr. 19) enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Abänderung der Statuten der Bank für Handel und Industrie betreffend. 2. Bekanntmachung deffelben Ministeriums, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, die Vergrößerung des Familien-Ftdetcommtffes des Herrn Grafen zu Stolberg-Roßla- Ortenberg betreffend. 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Ober-Consistoriums, die Ergebniffe der Verwaltung der allgemeinen geistlichen Wtttwenkaffe vom Jahre 1876 betreffend. 5. Uebersicht der für das Jahr 1878 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Worms. 6. Ordensverleihungen. 7. Dienstnachrichten. 8. Ruhestandsversetzungen. 9. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Pfarrstelle zu Nieder- Moos. Dotationsmäßiger Gehalt der Stelle 2380 M. Das Präsentationsrecht steht den sämmtlichen Riedesel Frhrn. zu Eisenbach zu; eine Lehrerstelle an der Stadtmädchenschule zu Gießen mit einem Anfangsgehalte von 1120 M; eine Lehrertnnenstelle an den städtischen Schulen zu Mainz mit einem Gehalte von 1114 29 H; die evang. Schulstelle zu Groß-Steinheim mit einem Ge- halte von 900 M.; die vierte Gemeinde-Schulstelle zu Wieseck mit einem Gehalte von 900 M; die Gemeinde-Schulstelle zu Gelnhaar mit einem Gehalte von 685 M 71 Mainz, 27. Juli. Die Wilhelms-Spende beträgt in unserer Stadt 1644 Jt. 78 zu welcher Summe 4024 Personen beigesteuert haben. Mainz, 27. Juli. Nach dem „Mainzer Journ." soll bei den hier zur Uebung sich aufhaltenden badischen Pionieren der Typhus ausgebrochen sein. 64 Mann dieser Truppen lägen bereits im Militär-Lazareth. Berlin, 25. Juli. Die „Germania" gesteht an der Spitze ihres Blattes zu, daß neue Verhandlungen zwischen dem Vatican und Deutschland schweben, und ruft den Ultramontanen zu: „Selbst wenn die Concessionen des Papstes uns für den Anfang und auf den ersten Blick als zu wett gehend erscheinen sollten, würden diese Zugeständniffe doch zum Heil der katholischen England — Betreffs der von der „Germania" veröffentlichten angeblich authenti- sch-n Auszüge aus dem Proteste "des Herzugs v. Cumberland erf°hr?die „Nord' Kürze.^L^^ 4518)°^ Der Kronprinz kam Mittags nach der Abreise des Kaisers per Extrqi nach Berlin, fuhr dtrect nach dem Lehrter Bahnhof und reiste um 1 Uhr - dem Courierzug nach Hannover zur Besichtigung der dortigen Ausstellung. $ mation in deutscher Übersetzung veröffentlichen. Arankreich. Paris, 26. Juli. Die Arbeitseinstellung in Anzin nimmt langsam ab. Gambetta's „R^publique" gibt heute ihr Urtheil über den Strike ab, und zwar ein recht realistisches; sie sagt: „Wir zweifeln das Recht der Arbeiter, gemeinsam die Arbeit einzustellen, nicht an, so lange sie nicht durch lausende Contracte gebunden sind. Die Ausübung dieses Rechtes können wir aber nur dann für zweckmäßig halten, wenn die Lage derart ist, daß die Arbeiter ihre Arbeitgeber wirklich durch zugefügte Entbehrungen zur Unterwerfung zwingen können. Das ist in Anzin nicht der Fall, darum halten wir den Strike für verfehlt. Da übrigens die Arbeitseinstellungen im Allgemeinen zweischneidige Waffen sind, möchten wir wünschen, daß die Arbeiter sich über deren Bedeutung belehren ließen und daß sie dieselben nicht ohne vorherige öffentliche Erörterung der Hesterreich. Wien, 27. Juli. Die österreichisch-ungarische Occupations-Armee überschreitet in der Stärke von 94,000 Mann heute, den 27. Juli, Abends, an vier Punkten die türkischen, resp. die bosnisch-herzegowinischen Grenzen. Die Occupation geschieht im vollsten Einvernehmen mit der Türkei. Einige Einzelsragen harren trotzdem noch der formellen Regelung zwischen Oesterreich-Ungarn und der Türkei. Am Sonntag (28. Juli) wird Phtlippovtc die vorbereitete 4599) ickschli'eßlich Wagen zl übungtn Kr GMerg'K tain auj Sonne in unjertm tat Mir „ßffe versiegelt u Die. Dar Proclamation an die Bewohner der zu occuplrrnden Gebiete erlasien. Darin des die Stellung der Juden in Serbien beschränkenden Berfaffungsartikel i heißt es unter Anderem: Oesterreich-Ungarn besetzt die Provinzen im Namen gab auch die Autorisation zum Bau der Eisenbahnen Belgrad-NischSalon! des Sultans; betont ynrd, die Occupation sei eine Friedensmffsion und ver- und Belgrad-Nisch-Konstantinopel, welches binnen 3 Jahren zu vollenden tw folge den Zweck, alle Einwohner zu beschützen, ihnen Freiheit zu bringen, ihr genehmigte darauf den Abschluß eines Handelsvertrages mit Ocherreich u Eigenthum zu sichern und ihren Glauben unangetastet zu lasten. Am Montag, stimmte der Regulirung des eisernen Thoxes zu. Hiernach wurde die Skups den 29. Juli, Abends, dürfte die „Poltt. Corresp." den Wortlaut der Procla- tina vorgestern durch den Fürsten geschlosten. ...... “ ' Wien, 29. Juli. Die „Montags-Revue" veröffentlicht den Corpsbesk könnet $tot bt «i«) ®r°i «19) VjgÄ *<9nei 4538) bare Einsetzung einer griechisch-türkischen Commission. Bezüglich der (Sie: recttfication verlautet, Griechenland verzichte nicht auf die Einbeziehung t Janina in das abzutretende Gebiet. — Belgrad. Die Skupschttna hat die g Serbien bezüglichen Artikel des Berliner Vertrages angenommen, mit der & forderung an die Regierung, ehestens auf gänzliche Abschaffung der Capitulatm hinzuwirken. Ferner stimmte dieselbe dem Regierungsantrage wegen Aufhebu des die Stellung der Juden in Serbien beschränkenden Verfastung^artikel < Nothstände anfingen." Paris, 27. Juli. In allen Gruben der Compagnie d'Antche ist die Arbeit wieder im Gange, in den Gruben Gayant und Dentche fuhren fast alle Arbeiter heute wieder ein. Die Lage der Gruben der Compagnie d'Anzin hat sich etwas gebestert; dagegen wird gefürchtet, daß in Denain, wo bis jetzt gearbeitet wurde, morgen die Arbeitseinstellung erklärt wird. Zwei Banden von etwa 200 mit Stöcken bewaffneten Strikern wurden gestern durch Truppen zersprengt. In der Grube Abscoa der Compagnie d'Anztn haben von 1800 Arbeitern 600 die Arbeit wieder ausgenommen. des Feldzeugmeisters Phtlippovtc, worin derselbe sagt: Der Kaiser habe : Einklänge mit sämmtlichen Großmächten Europas und mit Zustimmung fr Pforte beschlossen, dem unheilvollen Zustande der Nachbarländer durch Beseßu Bosniens und der Herzegowina in entschiedener Weise ein Ende zu mach« „Nicht Eroberungslust, sondern die unabwetsliche Sorge für die eigene Wo» fahrt gebietet uns, die Reichsgrenzen zu überschreiten. Euer stets freudig Gehorsam für die Befehle Sr. Maj. des Kaisers und eure musterhafte Disc plin bieten mir sichere Gewähr für Einhaltung des in der Proclamation: die Bewohner Bosniens und der Herzegowina gegebenen Versprechens." Schlnj lich wiederholt der Feldzeugmeister: „Nicht zu einem Siegeszuge, zu hm Arbeit führe ich euch, verrichtet im Dienste der Civilisation und der Humaniläi London, 29. Juli. Marquis Lorne ist zum General-Gouverneur r: Canada an stelle des Earl Dufferin ernannt. — „Times" erfährt, die Psoi habe die englischen Reformpläne für Kleinasien günstig ausgenommen; die a. Englands Oberaufsicht entspringenden Rathschläge würden künftighin regenermi den Einfluß auf das ottomanische Reich ausüben. — Aus Belgrad meldet bafltH Blatt: Leschjanin gehe als ständiger serbischer Gesandter nach Petersburg. Berlin, 29. Juli. Se. Maj. der Kaiser ist heute Mittag 12i/2 Ui mit der Großherzogin und der Prinzessin Victoria von Baden von Stali: Großbeeren nach Teplitz abgeretst, woselbst die Ankunft Abends 7V2 Uhr« folgt. In Bodenbach wird während eines halbstündigen Aufenthaltes t Diner eingenommen. fA Butt M n übernw «•SS M Tel lid) ov ten Kabellänge und bei gutem Wetter. Bezüglich der Angabe, daß der Hafen Festlichkeit mit Gottesdienst am Friedrich-Wilhelm-Monument, Festessen, 3- 13 Kriegsschiffe und einen Transportdampfer enthalten, so könnte das nur da- mination und Höhenerleuchtung stattfinden. durch bewerkstelligt worden sein, daß die Schiffe nebeneinander in kurzen Ent- Teplitz, 29. Juli. Der deutsche Kaiser ist Abends 73/4 Uhr, :■ fernungen verankert und daß ihr Stern am Ufer nahe der Stadt, an der West- enthusiastischen Kundgebungen empfangen, hier eingetroffen. Nach Seiner l’ jette der Bucht festgelegt worden. Das sind nicht die Bedingungen eines freien Eunft im Herrenhauje erschien Se. Maj. aus dem Balkon und wurde von t Ankergrundes und nur mehr Ausnahmeumstände, und selbst dann nur mit Publikum mit unaufhörlichen jubelnden Zurufen begrüßt, wofür der flo" Unsicherheit könnte ein Geschwader so gebrShgt dort anfern." Die Richtigkeit wiederholt dankte. dieses Gutachtens wird durch ein von Hobart Pascha in den Blättern ver- Brod, 29. Juli. Heute Morgen hat die Avantgarde des 13. AW öffentlichtes Schreiben bestätigt. Corps in Gegenwart des Feldzeugmeisters Philippovic und seines ganzen Sic^ —' 11 """ —————— bei Brod die Save Überschritten. Der Uebergang der Truppen vollzog - Dtpescheu. der größten Präciston binnen 3 Stunden unter lautem Jubel der Sol" Wagner'- telegr. «orrespondeur-vurea«. ?n und der hiesigen Bevölkerung. Seit 10 Uhr weht auf dem bosnischen^ Berlin, 29. Jul«. Di- „Nordd. All,. Ztg." m-id-t- Se. Maj. der ^Err-ichis»- Flogge. Kaiser empfing gestern auf Babelsberg särnmtltche hier anwesende Mitglieder Lokal-Notiz. des Staatsmintstertums und richtete eine längere Ansprache an dieselben: eben- r Gießen, 30. Juli. Die Uebelthäter, welche vorige Woche bei Nieder-Cleea d Belgrad-Nisch^ M zu vollenden mit OeAenel^ Mch wurde die » L-xL GM; bk5tbi"» et artete b‘"bit Ä’ft 6ttefx ? ' 8**,^ '"’M. ~ E'*> Jtlbm8"i Me?btn8l run9 verlangt im^' ”*>*13 ■Ä ®WWtina hat d! iflWommen, mit btt, W d-rL-pUch s;>. «.Ä >4 'öffentlicht denCorpsl )t: Der Kaiser Hai, rnd mit Zustimmung -barlander durch B?st üse ein Ende zu mL >rge für die eigene $ en« Euer stets hui d eure musterhafte L- in der ProclamM n Versprechens." SH m SieMge, zu j: ation und der HuM General-TouverM ^imes" erfährt, diests ,z ausgenommen; üt cden lünstighin regeaer: us Belgrad meldet dis- ibter nach Petersburg [ heute Mittag 12^- von Baden von Stü tunst Abends 7% Uji ündigen Aufenthalter des Kaisers per W und reiste um 1 H artigen Ausstellung: t 1 Uhr die Reise: M°ä J°h°m ®f et pslmzle fijleli it Hmch kM» ‘ ifort an bcn M«' 3en von Stob««!«1 äwWP'N""fj «L ltatth-lli' ■sX?' SSL« iS»”«1 t*tid ;tToff("Jwtbe »"* $*“] VüS bet Trupp'" Ä jsruM eSSSMi Vermischtes. Local - Historisches Museum. Da fiel im Rinqkampf der Marktschatz des Bauern um; die Athleten glitschten zu" Boden und wälzten sich auf den saftigen Beeren. Der Bauer zog endlich den Kürzeren. Er eilte zur Polizei und holte sich Beistand, der ihm dann begreiflich machte, zum Ersten, daß er wider Willen des Eigenthümers nicht in einem Hause hausiren darf; zum Zweiten, daß er die Flur von den zerquetschten Heidelbeeren zu reinigen habe, und zum Dritten, daß gegen ibn wegen Hausfriedens-Bruchs Strafantrag gestellt ist. Der Bauer scharrte nun die Beeren trübselig in seine Butte und sagte: „Wer wird noch die Brüh kaafe. Do solle wir Bauern noch Esse in die Stadt bringe und wem ach noch enaus geschmisse Krich' die Krenk Frankfurt!" Spracht, tmg seine süße Last zum Canal und schüttete sie in den Einlaß.__ Handel und Verkehr. Gießen, 30. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, perPfd. 90—95 H, Hühnereier, per Stück 5—6 H, Enteneier, per Stück 6 H, Käse, per Stück 5—10 H, Käsemotte per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 20 3>, Tauben, das Paar 55 H, Hübner, per Stück X —80, Hahnen, per St. X — 50. Enten, per Stückel 50, Kartoffeln, 100 Kilo X 7.-. Ochsenfleisch 70—72 H per Pfd-, Kuh- u. Rindfleisch 58—60 Schweinefleisch 64 H, Kalbfleisch 56-60 Hammel- X 54—58. Frankfurt, 29. Juli. (Fruchtbericht.) Unser heutiger Markt war aberwqls sehr ruhig. Weizen sehr vernachlässigt, man hofft bei günstiger Witterung innerhalb acht Tagen neue Waare zu haben. Roggen sehr flau- Gerste ohne Handel. Hafer fest, aber nicht lebhaft. Raps ruhig. Am Mehlmarkt keine Aenderung. Futterstoffe flau. Wir notiren heute: Mehl Nr. 1 40, Nr. 2 36, Nr. 3 X 32, Nr. 4 X 28, Nr. 5 X 22, Roggen- mehl o/t (Berliner Marke) X 22, do. II. (Berliner Marke) X 19, Weizen, effect. hief. ab Bahnhof hier X 23.00, ab unserer Umgegend X 21.50—22.00, do. fremder je nach Qualität X 22—23 50, Roggen je nach Qualität X 14.50—16.75. Gerste X 14—19, Hafer 14.50—16, Kohlsamen 31—32.50, Erbsen 19—23, Wicken X 15—16, Linsen X 17—23, Rüböl, detail, X 74. Hiesiges feines Rüböl X 71 mit Fatz per Sept.-Dec. Repskuchen per Ctr. in Ziegelform X 7.25. Stimmung matt. Dringend offerirt: Getreide und Mehl. (Die Preise verstehen sich särnrntlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) _____________________________________________ Darmstadt. 27. Juli. Die Kaiser-Wilhelmsspende hat in Darmstadt ein Er- «bntfi Donm” 85 4 geliefert, welche an di- Filiale der Darmstadter Bank in Ämkiurt a. M„ als der für Hessen bestimmten Zahlstelle, nach Abzug der wenigen SnUrmM worden sind. In der Stadl waren 72 Sammelstellen etablirt. An d«?öbigen Spende sind 4211 Geber beteiligt. Die Sammellisten selbst werden nach Berlin gesandt- (D- Tagbl) Düsseldorf, 22. Juli. Komisch, aber wahr ist es. datz gestern Mittag auf dem Exerzierplätze einem Schützen das Gewehr von der Schulter gestohlen wurde. Es hat sichln ich t ni e^ro i^eb er allgemeine Geschäfttzstockung hat selbstoerständ- ttch auch einen Rückgang dir Einnahmen für Depeschen nach sich gezogen. Der Mainz er T?legrcwhenverkehr ist jedoch in einer solch auffallenden Weise zurückgegangen daß sich das kmserliche Telegraphenamt in Berlin jüngst bewogen gefunden Hot. die Ursache dieser Stockung zu erfahren und ist das Mainzer Telegraphenamt darüber 3“ ^ddit aufgefordert worden. Ä ) - Das deutsche Bundesschießen in Düsseldorf begann Sonntag Mittags bei ungeheurem Fremdenzufluß mit einem imposanten Zuge von 32 Abteilungen.^^Besonders großartig mochte sich Köln mit seiner Kürassiermusik zu Pferde in altdeutschem Jäger- kostüm aus der Zeit Maximilian I. Mainz erschien mit einem ^till^te-Musikkorps in Uniform; auch Mannheim hatte seine eigene Musik rnttgebrarbt. Der Zug zahltet. 5000 Theilnehmer mit 122 Fahnen, darunter zwei aus Nord-Amerika. Vor dem neuen Theater nahm der Zug Ausstellung und nach einem Hoch auf den Kaiser erfolgte bei feierlichem Redeact und Absingung der von Musikdirector Tausch kowponirten Festkantate durch die vereinigten Männerchöre die Urbergabe der Bundesfahne. — Die Ankunft des Huges auf dem Festplatze erfolgte um 3 Mr. Der Festplatz liegt dicht an der StaM in einer großen Ebene mit prachtvoller Fernsicht auf den Grafenberg, ein Areal von 150,000 Q -Meter; vor dem Festplatze dehnt sich eine bedeutende Budenstadt, durch welche 11 Straßen zu der reichgeschmückten Eingangspforte des Festplatzesführen Tritt man durch die Eingangspforte, so steht man die großartige für 5000 Personen einaerichtete. mit tausenden Fahnen, Fähnlein und Guirlanden geschmückte Festhalle, Äbte hinter «egenden Wirth, chastsräum-, Keller Eiskeller. Stallungen, Schlachthaus und Küchen, verdickt, seitwärts von derselben dehnt sich die riesige Schießballe aus, in welcher auf ca. 100 Scheibenständen die aus ganz Deutschland und Oesterreich herbeigeeilten Schützen mit ihren tausenden Freunden aus der Schweiz, Belgien und Holland in edlem Wettstreit um die Unzahl von Preisen ringen, welche in dem großen, künstlerisch prachtvoll aufgebauten Gabentempel ausgestellt sind. Frankfurt, 25. Juli. Ein wohlhabender Bauer aus der Gegend von Gelnhausen kam gestern mit Heidelbeeren in ein Haus auf dem großen Kornmarkt, woselbst ihm der Hausherr den Rundgang von Stock zu Stock untersagte. Statt zu folgen, -rklärte er barsch, es habe ihm Niemand etwas zu befehlen, er habe seinen Haustrschein und könne wachen was er wolle. Als er trotzdem sich anschickie weiter zu gehtt», wurde ihm ein Halt zugerufen, das der Bauer damit beantwortete, daß er seine Butte mit Beeren abstellte und den Hausherrn an dem Hals packte. Dieser wehrte sich wacker. Eingelaufen für dasselbe: diverse Gegenstände. Nr. 22-103, Ausgrabungen auf der Capersburg, Geschenke von den Herren Rothenberger, Buchner, Jrle. H. fleisch 65—70 H. Frankfurt, 29. Juli. Der heutige Biehmarkt war minder gut befahren als _ —stge. Die Preffe stevM sich für Ochsen etwas Hüber, für die übrigen Gattungen hielten sie sich wie seither. Angetrieben waren ca. 340 Ochsen, 190 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 72—73, 2. Qual. X 68—70, Kühe und Rinder 1. Qual. X 62—64, 2 Qual. X 56—58, Kälber 1. Qual. X 63-65, 2. Qual. X 58—60, Hämmel 1. Qual. X 63—65, 2. Qual. Allgemeiner Anzeiger. Eine gut erhaltene Treppe zu verkaufen. Lindenplatz Lit. A. Nr. 241. I Ifinb zu haben im „Weinsaal. (4560 Wissen sch aftlich geprüft und begrttachtet. Preis a Fl. von ca. '■ 330 Gr. Inhalt 3 M. 50 Pf. Müller. 4618) . 660 „ auf alle Hauptplätze von Amerika finb stets zum Tages- ww CCbBSCÄ Cours zu haben bei 4). W. Dietz. (999 Benedictiner, Doppclkräuter-Magenbitter, nach einem aus einem Benedictinerklostrr stammen« den Recept sabricirt von: C. JPingel in Göttingen. Versteigerungen Donnerstag den 1 August, Nachmittags 2 Uhr, soll im Pfandlocal dahier 1 Cylinderuhr, ein Wivteranzug, Nähmaschine, Kleider schrank und 1 Kommode versteigert werden. Gießen, den 30. Juli 1878. Großh. Oltsgericht Gießen. 4130) Alle Sorten natürliche, sowie künstliche Mineral Wasser empfiehlt in stets frischer Füllung Keikgeöotenes. 4619) Ich beabsichtige mein Wohnhaus zu verkaufen. E Schneider (David Schneiders Ww.), Sonnenstraße B. 57. JJatentfeute (pat. Scheuerlappen) empfiehlt (4628 Emil Fisthbach. Alleinverkauf für Oberhessen. Niederlagen werden errichtet. fVess<*r, weingrüne, zum Einmachen, in allen Größen, 6 , 75 jMarx Co., Frankfurt a. ?g Allerhciligenstrasse 63, Sg empfehlen ihr Lager aller Sorten in- und ausländischer Blatter- V tabake. (4617 Haarbalsam. sehr beliebt als bestes Mittel für die Erhaltung und für das Wachsthum der Haare. Fl ä 60 Pfg. u. M. 1,20. Haarfärbemittel die Flasche 2 X- 39) C. F. Semmler in Giessen. Bberhesfische Eisenbahnen. 4629) Mit dem 1. August d. I. tritt her Nachttag IV. zum Heft 19 des Mitteldeutschen Verbands - Gütertarifs vom 1. November 1877 in Kraft, wodurch theils neue, theilS abgeänderte Frachtsätze zur Einführung gelangen. Näheres ist in 'den diesseitigen Verbands- Güterexpeditionen zu erfahren, bei welchen auch der Nachtrag zum Preise von 15 H zu kaufen ist. Gießen, den 28. Juli 1878. Großherzogliche Directior. Mobil. Bei Abnahme von 5 Fl. freie Verpackung, bei 10 Fl. freie Verpackung u. 1 Fl. gratis. Versandt gegen Postvorschuß durch die Niederlagen u.Engroa Versandt durch 4625) Einen Acker Hafer zu verkaufen bei Heinrich Vogt, Neuenweg B. 190. C. Pingel, Göttingen, (Provinz Hannover). Atteste wie nachfolgendes stehen in großer Anzahl zu Jedermanns Einsicht bereit: Attest: Herr Norbert Lil», Gastwirth in Weil bei «aufening (Oberbayern), berichtet: Weil die erste Sendung Benedictiner ausseztichaet gelt Äirtaifl brachte, bitte ich, mir wieder eine große Flasche zu senden rc. (28) . Nur echt zu haben in den meisten NpotheVen, Colonialwaaren- und Delicateffen-Handlungen. (4616 Frische Butter von 10 Pfund ab, ä 80 Pfennig en pfichlt (4623 Julius Wallach» Bauplätze. 4622) Ein, refp. zwei Blaupkätze an der Frankfurter Straße in der Nähe der Thier Heilanstalt, auf welchm auch bei Ausschachtung der Kellerräumen rc. das Material zu dem zum Bau nöthigen Backsteinen gewonnen werden kann, sind billig zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Bahnmeister Binnecker. Bekanntmachung. 4599) Behufs öffentlicher Verdingung des Bedarfs an Heu, Stroh (einschließlich Lagerstroh) und Bivaksholz, sowie der Gestellung von Wagen zur Anfuhr der Bivaksbedürfntffe während der diesjährigen Herbst- übnnaen der Grvßherzoglich Hessischen (25.) Division, welche in Oberheffen bet Grünberg - Londorf - Homberg - Alsfeld - Kirtorf stattfinden, haben wir einen ^Donnerstag den 8. August d. I., Vormittags 10 Uhr, in unserem Bureau, Elisabethenstraße Nr. 52, parterre, anberaumt. Cautionssähige Unternehmer, welche aus di- Lieferung vorgenannter Gegen stäube reflectiren, »erden ersucht, ihre Offerten mit der Aufschrift: „Offerte auf die Lieferung von Manoverbedurfuiffen" versiegelt und portofrei bis zu dem bezeichneten Termin an uns etnzusenden. Die Lieferungsbedingungen liegen In unserem Bureau zur Einsicht aus. Darmstadt, den 26. Juli 1878. Intendantur der Großh Hefsifchen (28.) Dtviston. Welter. Mittwoch de» 31. d. Mts,, Nachmittags » Uhr, wird in bem 'Hause des Herrn Ehriftian Helm der Nachlaß des atud. theol. Heinrich Wafirnbach, bestehend in Kleidungsstücken und Büchern meistbietend versteigert. Gießen, dey 27. Juli 1878. GröMridgliiSes OrtSgericht Gießen. 45*8)Lüd eking. Einmachfässer empfiehlt W» Faber» 4538) Neuenweg („im Löwens. Der Benediktiner ist das kostbarste Haus- inittel und nur ans Bestandtheilen zusammengesetzt, welche die Eigenschaften besitzen, die zum Wiederaufbau eiueB zerrütteten dahinsiechenden Körpers unbedingt nothig sind. (5r ist unersetzlich bei Mnaen- leiden. Unvcrdaulichkcit, Hämorrhoiden, Stcrvenlkidon, Krämpfen (Epilepsie), Blähnnaetl.H autnilSsch lägen,Athcmnoth, Gicht, Rheumatismus, bei «chwächezu- ständen, sowie bet Leber- und Nierenleiden und vielen anderen Krankheiten des Körpers. Der Benedictiner reinigt das Blut und vermehrt dasielbe, er entfernt den trüben, matten, sorgenvollen Ausdruck des Gesichts, daS gelbfarbige Auge, die sasfransarbige Haut, macht den Geist munter und frisch, stellt dielHarmonie des Körpers wieder her und verlängert das Leben bis zu seinem vollen Maaße. Neue englische Kalt-Wasser-Waschseife welche bei großer Ersparniß an Zeit und Arbeit das Kochen der Wäsche vollftändig entbehrlich macht, ohne auch nur im Geringsten dieselbe anzugreifen, empfiehlt Emil Elschbach* Von dem General-Vertreter für Deutschland wurde mir der Alleinverkauf für hter und Umgegend übertragen. (4627 Frischgebrannten reinschmeckenden •Jara - Cafl'ce I. Qualität per Psd. 1,80, II. „ „ h ,, 1,60 c empfiehlt (4605 Robert Stuhl, Marktstr. D. 23. 4597) Grüne Nüffe (zum Einm chen) zu haben bei Andr. Bärrn Ww. 4555) Ein Tapisserie und Kurzwaaren- geschäft in hiesiger Stadt ist unter vortheil- haft-n Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz. 4132) Aufs Beste empfehlen zunr Einmachen: Feinsten Wein- u. Estraganessig, Zucker, per Pfv. 50—57 Ceylon-Zimmt, Nelken u. weissen Pfeffer, ,/■ 1 Busch Söhne. Neues Grünkorn billigst bei (4533 J. M. Schulhof. und Luxus-Artikeln stets das Neueste und Geschmackvollste (812 zu vermiethen. CHr. Schopbach. 6 Mädchen finden Arbeit bet 4476) durch J. S. Bach. von L. Cherubim. F. Mendelssohn-Bartholdy. .Nrrsnvn-E-he «Wwcttcn: ». GcheydL — Druck uub BtzrLaC »tc Brühl'schen Univ.-Druckfrei iFr. Chr. Ptetsch) trt A.'tzev. 4614) Für einen armen, aber braven Knaben, welcher das Schneiderhandwerk zu erlernen wünscht, wird ein Meister gesucht Näheres auf portofreie Anfragen bei Decan Strack zu Lang-Göns. 3765) Zu allen in meiner Praxis vorkommenden Leistungen empfehle ich mich bestens. Wittwe Schneider, Hebamme, _ wohnhaft bei Herrn Nagel in der Brandgasse. NB. Schellenzug befindet sich am Laden. Cursus III: Maschinennähen und Zuschneider! wöchentlich St. Honorar 18 .X halbjährig. hpevitio^^ Die Glas- und Porzellanwaaren-Handlung von <■. Ph. l'illnumn. jVen*lacll H. SH, empfiehlt ihr reichhaltig assortirtes Lager in feinem und ordinärem Porzellan, in Glas- und Crystallgegenständeii, sowie in Thon- und Biscuit-Figuren, Marmorn aaren etc. und bietet überhaupt in allen dahin einschlagenden Gebrauchs- 1) Präludium und Fuge (C-moll) für Orgel . . Vorgetragen von Herrn F. Lux. 2) Requiem für gemischten Chor und Orchester . 3) Phantasie über den Choral: „Eine feste Burg etc.“ für Orgel componirt und vorgetragen von Herrn F. Lux. 4) Der 114. Psalm für Sstimmigen Chor und Orchester .... 4584) Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit und ein Kindermädchen sucht zu Michaeli_______________Frau Dr, P l o ch. 4611) Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser innigst geliebtes Töchterchen lAtnise heute Nachmittag 4 Uhr sanft entschlafen ist. Gießen, 29. Juli 1878. Theodore Stoll, geb. Burckhardt, Chr. Stoll. unter Leitung des Grossherzoglichen Universitäts - Musikdircctors, Herrn Adolf Felchner und unter gefälliger Mitwirkung des Herrn Capellmeister F. Lux aus Mainz, des akademischen Gesangvereins und des auswärtige Kräfte verstärkten Orchesters. Kriegerfest in Wenzel s Garten. 4608) Kellner, sowie Küchenpersonal, welche vom 9—14 August bei den Festlichkeiten seroiren wollen, haben sich von 12—2 Uhr bei mir im Garten zu melden. Wilhelm Wenzel» Giessener Concert-Verein. Sechstes und alleiniges Concert im Sommerhalbjahr Freitag den S. August 1838, Vachm. S Uhr, in der Stadtkirche Eursus IV: Buchführung und kaufmännisches Rechnen 2 St. wöchentlich. Honorar 10 halbjährig. Das Honorar ist in 2 Raten, am Anfang und in der Mitte des Semesters, zu zahlen. Wir ersuchen die Theilnehmerinnen ihre Anmeldungen sofort und spätestens bis zum 1. September bei einer der unterzeichneten Damen abzugeben, damit für die erforderlichen Einrichtungen, die sich nach der Zahl der Theilnehmerinnen bemeffen, rechtzeitig Sorge getragen werden kann. Zugleich bemerken wir noch, daß im nächsten Frühjahr auch ein Cursus zur Ausbildung von Handarbeitslehrerinnen insbesondere für Landgemeinden eröffnet werden wird. Gießen, den 29. Juli 1878. Das provisorische Comite: Frau Bürgermeister Gramm. Frau Landrichter Erdmann. Frau Fabrikant Hanstein. Frau Bauunternehmer Kauf. Frau Gymnasiallehrer Weiffenbach. Berlin, Htnde ist dem W? von dem ( Mb gutem Unti 6m anderer V> W\ Ander Hand arbeiten ,, , - Die ichnllipartei M Slrafgeset R im jta p M ©octa A'Wich nur h SW», ja NmH m AW i»» Nlatt ist m 4615) Im Namen des flficeUercübs für •frauriifiililuni] und Erwerö dahier, welcher bereits über 200 Mitglieder zählt, zeigt das unterzeichnete Comit6 hiermit unter Bezugnahme auf die früheren Veröffentlichungen in diesem Blatt über die Wirksamkeit des Vereins an, daß die Anstalt mit Beginn ihres ersten halbjährigen Cursus am 1. Oetober d. I. eröffnet werden wird. Der ganze Cursus umfaßt: Cursus I: Weißnähen nebst Stricken, Stopfen, Sticken mit 26—28 Stunden wöchentlich, darunter 2 St. Deutsch (Aufsatz und Brief) und 2 St. Zeichnen. Von dem „Deutschen" kann aus Wunsch dispensirt werden; Zeichnen ist obligatorisch, doch können bereits darin geübte Schülerinnen ebenfalls Dispensation erhalten. Das Schulgeld für den halbjährigen Cursus beträgt 30 JL In diesen Cursus können auch Hospitantinnen mit 12 St. wöchentlich eintreten gegen ein Honorar von 15 «X halbjährig. Cursus II: Kleidermachen und Zuschneiden mit wöchentlich 16 Stunden inclus. Musterzeichnen. Honorar 30 halbjährig. Die Theilnehmerinnen können sich außerdem auch bei dem freien Handzeichnen Cursus I bethetligen. Nummerirte Plätze im Schiffe der Kirche und auf der Orgel ä <^_ 2.50 werden Denjenigen fest reservjrt und zugetheilt, welche die bezügliche Bestellung mit Einsendung des Betrages an die Ricker’sche Buchhandlung oder H. Rudolph’sche Musikalienhandlung dahier bis spätestens den 1. August gelangen lassen. Die Billette werden am 2. August daselbst in Empfang genommen oder nach Wunsch auch vorher direct zugesandt. Der Preis für ein Billett eines unnummerirten Platzes zu den Emporbühnen ist JK 2. Donnerstag den I. August, Nachmittags 5 Uhr, findet die Generalprobe statt. Der Eintrittspreis zu dieser ist JL 1. Mitglieder des Concertvereins, welche für dieses Concert ihr Billet in einen Sperrsitz gegen ein Aufgeld von 1 umgetauscht zu erhalten wünschen, wollen dies bis längstens den 1. August dem Concertdiener Berg aufgeben. , „ Für die Mitglieder des Concertvereins ist die südliche Thüre der Kirche, unterhalb der Orgel, als Eingang bestimmt und die von da zu erreichende I. und II. Emporbuhne ist für die Inhaber nicht nummerirter Plätze reservirt. Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten gestattet. . -.Pie.,.V£Jrdere Thüre der Kirche ist der Eingang sowohl für alle Mitwirkende als auch für Nichtmitglieder. r4566 Dauer des Concertes 2 Stunden. Der Vorstand des Concert-Vereins. Vermischte Anzeigen. 4613) Ein tüchtiges Dienstmädchen, mit guten Zeugnissen versehen, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. & 3#' Gießen, w, Rabenau Hungen, kich. »: Wieseck. Lanasdo Groß'Bi Lauter. Ortende Gründe jiunservativ) «bi' Lang-G Lauterb Schotte Schlitz. Hvmbe Holzhei Mainz, /(Ultram.) 2834 i&iWe fehlen, Marbui 1672, Mülln (u Hanau l hiot.-Itb.) 1845 i chezeben. Franks kmrenttapp ss ßegebenen Etll Saarb Parteien, Gei ' । gewählt. 4517) Ein HauS an der Hauptstraße mit Laden, Ladenftube, Comptoir, geräumigen guten Kellern, Magazin und zwei freundlichen Wohnungen mit Zugehör ist im Ganzen oder Einzelnen auf mehrere Jahre zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl.__ 4530) 3 Zimmer mit Zugehör im 2. Stock 4620) Ein kleiner brauner Ptnscherhunv abhanden gekommen. Dem Wtederbringer eine Belohnung bei________L. Petri II. 4626) Zu Michaelis suche ich ein braves Mädchen für die Hausarbeit Frau Elisabeth Wafferschleben. 3969) Ein schönes Logis, aus 5—6 Zimmer nebst Zugehor bestehend, ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und gleich beziehbar.__________Gartfeld A. Nr. 1155. 4585) Der mittlere Stock meines Hauses in der Reichensand Bahnhofstraße ist per 1. September er. zu vermiethen. _________________Wtlh. Reiber. 4110) In meinem neuen Haus ist noch ein Logis von 3—4 Zimmern zu vermiethen und gleich beziehbar. ______I- Georg Unverzagt, Gartfeld. 4048) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sofort zu beziehen bei H. Möser I. ______I- Bar naß. Reparaturen an Uhren u. Musikwerken werden schnell u. billig ausgeführt von Rud. Hartmann, Uhrmacher, Schulstraße B. 21. Vermietungen. Zwei kleine Wohnungen im Vogt'schen Hause in der Katharinengasse sind zu oec miethen und alsbald zu beziehen. (4609 4610) Möblirtes Zimmer zu vermiethen ____Schloßgasse B. Nr. 3. 4612) Bei Musiklehrer Geller auf dem Reichensand ist durch Versetzung des Herrn Reche (Assistent) ein Familicn-Logis zu vermiethen und gleich zu beziehen._________ 4624) Möblirtes Zimmer zu vermiethen _____________bei Chr. Reiber, Kreuz. 4621) Ein möbl. Zimmer mit Cäbtnet an einen älteren ruhigen Herrn oder Dame zu vermiethen. Reflectanten wollen ihre Adresien gefl. in der Exped. d. Bl. nteder- legen.___________________________________________ 4571) Ein Logis mit Werkstätte ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen im ______________Darmstädter HauS Ein schönes Familienlogis von 5 Zimmern und allem Zubehör (neu hergerichtet) zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.___________________ 4563) Seltersberg E. 37, gleicher Erde, ein möblirtes Zimmer mit Cabinet für nächstes Semester zu vermiethen. 3209) Ein Logis von 3 Zimmern, Küche, Speisekammer und sonstigem Zubehör zu vermiethen bei Heinrich Schomber, __________________ Neustädter Thor. 3964) Die obere Etage meines Hauses, 7 Zimmern re. mit abgeschlossenem Vorplatz, ist zu vermiethen u. alsbald beziehbar. ____________________Otto Kempff. 4154) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen bei ____________P. Frank, Sonnenstraße. 4359) 4 Zimmer nebst Küche im ersten Stock (am 15. Oetober beziehbar), sowie ein möblirtes Parterre-Zimmer sofort zu ver- miethen.__________F. Zöller, Neustadt. 4453) Eine Famtltenwohnung, parterre, von 4 Zimmern und sonstigem Zugehör zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.