Sonntag, den 26. Mai 1678 Io. 1«V Kichener "Anzeiger pEmkißas Anzeige- nii Amtsblatt für den Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. tylanb zu dienen. dem . Hießen (91 96- 16 16 20 16 16 9 Für Deutschland war das Attentat auf den Kaiser auch während der vergangenen Woche noch Hauptgegenstand des öffentlichen Interesses. ( Die zahllosen Kundgebungen der Theilnahme, welche dem Kaiser aus allen Theilen des Landes und von überall her, wo nur immer Deutsche zusammenwohnen , dargebracht wurden, legten Zeugniß ab von der allgemeinen Liebe unb Verehrung, in welcher ber Schöpfer der beutschen Einheit bei seinem Volke steht. Ein Erlaß des Kaisers an den Reichskanzler gab seinen Dankgefühlen einen wahrhaft rührenden Ausdruck. Glücklicherweise ist der greise Monarch von der mit dem beklagenswerthen Vorfall verbundenen Aufregung völlig unberührt geblieben, so daß er sich allen seinen Beschäftigungen nach wie vor in gewohnter Weise hingeben konnte. Eine besondere Freude gewährte es ihm, daß er am 13. Mai das Familienfest einer Doppelverlobung, nämlich die Verlobung zweier Töchter des Prinzen Friedrich Karl, feiern konnte. Der Reichstag erledigte mehrere wichtige Gesetze in zweiter Berathung: so die Rechtsanwaltsordnung, das Gesetz über den Spielkartenstempel und das zur Ausführung der Reichsjustiz Organisation erforderliche Gerichtskostengesetz. Die Vorlage über die Tabakssteuer-Enquete wurde zwar in einer sehr abge- schwächten Gestalt angenommen, ober doch in einer Fassung, welche es der Regt»rung ermöglicht, die gewünschten statistischen Angaben zu erhalten. Bei der dritten Lesung der Gewerbeordnungs-Novelle stellte das Haus den die Sonntagsarbeit betr. Paragraphen in der Form der Regierungsvorlage wieder her, indem es das in zweiter Lesung angenommene Amendement, welches die Arbeiten in Fabriken und bei Bauten an Sonntagen verbietet, mit 132 gegen 131 Stimmen verwarf: es beschränkte sich mithin darauf, bem Arbeiter das Recht zur Sonntagsruhe zu wahren. Eine Interpellation des Abg. Windthorst über die Aushebung des Pferdeausfuhr-Verbotes gab der Regierung Anlaß zu der Erklärung, daß die gegenwärtigen Zeitverhältmsse zu einer Aufhebung nicht geeignet seien. Der Gesetzentwurf über die Ausschreitungen der Socialdemo- kratte wurde unter theilweise sehr scharfen Reden der verschiedenen Parteiführer mit 251 Stimmen gegen 57 Stimmen abgelehnt. Bei zwei Gelegenheiten sahen sich Mitglieder des Bundesrathes und Reichstagsabgeordnete zu erfreulicher Gemeinschaft vereinigt: nämlich bei dem Stapeüauf der Panzercorvette „Bavaria", und bei einer Ausfahrt zur Besichtigung der neuen Cadettenanstalt in Lichterfelde und der Rieselfelder der Stadt Berlin bei Osdorf. Der Vicepräsident des Reichstages, ber bayrische Freiherr von Stauffenberg, der in Folge einer merkwürdigen Verkettung der Umstände die Taufe der „Bavaria" zu vollziehen hatte, konnte nach seiner Rückkehr von Kiel hoch Erfreuliches sowohl über den Aufschwung der deutschen Flotte, wie über die Aufnahme, welche die Vertreter der Bundesregierungen und des Reichstages in Lübeck, Kiel, Wismar und Schwerin gesunden, berichten. Die zweite Kammer der hcssischen Stände genehmigte die von der Majorität auf 1,096,288 Mk. festgesetzte Civilltste des Großherzogs und beschäftigte sich außerdem mit den Sitzen der Amtsgerichte in den verschiedenen Städten und Städtchen des Großherzogthums. In Bayern ist der bisherige Streit zwischen dem Vatican und der Regierung durch die päpstlicherseits erfolgte Bestätigung des vom Könige zum Erzbischof von München ernannten Domprobstes Steichele einer Schlichtung entgegensührt. Die königl. sächsische Regierung hat ein Verbot aller Versamuilungen erlassen, auf welchen zum Austritt aus der Kirche aufgefordert 17-20 PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. werden sollte. In Oesterreich-Ungarn war das öffentliche Interesse ausschlteßlich auf die Verhandlungen über den Ausgleich und den 60-Millionen-Eredit gerichtet. Die Hoffnung, daß ersterer demnächst endlich zu Stande kommen werde, erhält sich. Auch bleibt die Bewilligung des Credits, trotzdem daß das österreichische Abgeordnetenhaus sich zu derselben nur nach vorgängiger genauer Auskunft über seine Verwendung bereit sinden lassen will, noch immer wahr- scheinlich. Der ungarische Reichstag hat den Credit in Folge der anttrussisck gefärbten Erklärungen, welche der Ministerpräsident Tisza gab, schon genehmigt. England setzt seine Kriegsvorbereitungen mit Eifer fort. Die Angriffe, welche die Opposition im Parlament wegen der Verwendung indischer Truppen in Europa aus die Negierung gerichtet hat, machen auf diese ebenso wenig Eindruck, wie die Unruhen der Baumwollarbeiter in Lancashire. Die Königin hält schon Truppenbesichtigungen ab und das erste Armee-Corps macht sich zur Einschiffung bereit. Der schwedische Reichstag hat den von der Regierung zur Aufrechterhaltung der Neutralität geforderten Credit von 2 Mill. Kronen bwilligt. Uebligens erklärte der Minister des Auswärtigen alle Gerüchte über Unterhandlungen mit dem Berliner Cabinet wegen der Einfahrt der britischen Flotte in die Ostsee für unbegründet: keine Macht habe bisher vorgeschlagen, die Ostsee als ein geschlossenes Meer zu betrachten. Frankreich war zwar in erster Linie mit seiner Ausstellung beschaftrgt, wendete seine Aufmerksamkeit aber doch auch anderen Gegenständen zu. Gam- betta, der wieder zum Präsidenten der Budget-Commission gewählt wurde, hielt bei dem Antritt seines Postens eine Art Thronrede, in welcher er der Regie- | England. London, 23. Mat. In der Unrerhaussitzung erklärte SchatzkanUer Norihcote auf Befragen Hartington's. er beraume die Debatte über den Nach- tragöeredit für das indische Truppen-Contingent auf Montag an. Hieraus wurde die Debatte über Harttngton's Resolution fortgesetzt. Staatssecreiär Croß behauptet die Verfassungsmäßigkeit der Maßregel der indischen Truppen- senduug und erklärte, die Geheimhaltung derselben sei durch die Umstände geboten gewesen. Ferner hob Croß hervor, baß die Regierung, als sie die Absendung der indischen Truppen beschlossen, geglaubt habe, das Land sei in imminenter Gefahr. Die Prärogative der Krone berechtigten die Regierung zu diesem Schritte. Die Verfassung werde dadurch nicht verletzt. Er sei überzeugt, daß das Land die Handlungsweise der Regierung billigen werde. Bei der Abstimmung wurde die Resolution Harttngton's mit 347 gegen 226 Stimmen verworfen. Die Majorität für die Regierung betrug 121 Stimmen. Beach's Amendement wurde ohne Abstimmung genehmigt. Der deutsche Kronprinz war in der Sitzung zugegen. Deutschland. Berlin, 24. Mai. Der Kaiser hat die Entlassung Falk's abgelehnt. Das Schreiben ist in verbindlichster Form abgefaßt. Falk möge nicht auch fahnenflüchtig werden in so schwerer Zett, sondern auf dem Posten bleiben, um Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr» Eorrefponbenz-Burean. Berlin, 24. Mai. In der heutigen Sitzung des Reichstages wurde die erste Lesung des Gesetzentwurfes bezüglich der socialdemokratischen Ausschreitungen fortgesetzt. Gneist bemerkte: die soriaUstische Bewegung sei noch nichr unterdrückt, weil die liberalen Vereine und die liberale Presse für die arbeitenden Klaffen unzugänglich seien; in Folge dessen hätten sich die Arbeiter schroff von allen anderen Stänven abgeschlossen. An sich seien alle Bestrebungen, der Obrigkeit gegenüber den Socialdemokraten größere Macht zu verleiben, gerechtfertigt. Die Vorlage selbst errege indessen viele juristische Bedenken; trotzvem sei sie amendirungsfähig. Redner ersuchte das Haus, das von ihm eingebrachte Amendement anzunehmen. Hierauf ergriff Windthorst (Meppen- das Wort gegen die Vorlage. Minister Hofmann verwahrte sich gegen die von Jörg und Windthorst seinen gestrigen Aeußerungen über die Hülfe der Kirche gegebenen Deutungen; er habe nur von dem Kirchenthum gesprochen, das mit dem Staate Hand in Hand gehe und die Autorität des Staates achte. Der Culturkampf, wie ihn die katholische Kirche durch ihre Preffe und sonstige Organe führe, habe der staatlichen Autorität mehr zu schaden gesucht, als die Socialdemokratie. Moltke gab die Verbesserungsfähigkeit der Vorlage zu, wies aber auf die allgemein verbreitete Ueberzeugung hm, daß man besseren Schutzes vor den den Staat bedrohenden Gefahren der Socialdemokratie bedürfe. Gegen Roth, Elend und Armuth könne feine Regierungsform und kein Gesetzgeber schützen. Revolutionen hätten noch nie geholfen und hätten ihre Anstifter und Führer stets zuerst verzehrt. Man solle der Regierung die nöthige Macht geben, die Gefahren der bürgerlichen Gesellschaft bei Zeiten abzuwehren. Die Geschichte der Pariser Commune zeige, welche Folgen entstunden, wenn die Regierung sich die Zügel der Gewalt entschlüpfen ließe. Die Zustände und Begebenheiten unter der Herrschaft der Commune würde man für unmöglich halten, wenn sie sich nicht unter den Augen der Occupationscnmee zugetragen hätten, die Gewehr bei Fuß gezwungen war, von jedem Eingreifen Abstand zu nehmen. Solche Dinge seien eine verständliche Mahnung für die Ordnungspartei. Der Reichstag könne das Gesetz heute ablehnen, in der Erwartung, daß die Regierung stark genug sei, Ausschreitungen mit den Waffen in der Hand entgegenzutreten. Dadurch werde aber nur augenblicklich geholfen und die Schäden nicht gründlich geheilt. Wenn mit der Vorlage der Weg gezeigt werde, durch vorbeugende Maßregeln, durch verständige Beschränkung der gemißbrauchten Freiheit beklagenswerthen Nebeln abzuhelfen, so müsse der Reichstag dazu die Hand bieten. Der leidende Theil der Bevölkerung gewinne nicht durch gewaltsamen Umsturz, sondern auf dem langsamen Wege der Gesetzgebung den erforderlichen Schutz. Lasker trat der Behauptung entgegen, daß die liberale Partei das Anwachsen der Socialdemokratie gefördert habe. Mit größerem Rechte treffe solcher Vorwurf die conservative Partei, die durch ihre Intriguen und Machinationen zur Untergrabung der öffentlichen Sittlichkeit beigetragen habe. Auch die Regierungen hätten die Socialisten gegenüber den Liberalen begünstigt, wie dies namentlich bei den letzten Wahlen in Sachsen geschehen sei. Die Bestimmungen des Entwurfs seien in vielen Stücken ganz unausführbar, auch nicht verbesserungsfähig; der bezügliche Versuch Gneist's sei ein mißglückter. Er und seine Partei würden ab irato gemachte« Gesetzen niemals zustimmen. — Der sächsische Minister v. Nostiz-Wallwitz erklärte die Behauptung Laskers betreffend die Begünstigung der Socialisten durch die Negierung bei den letzten Wahlen für unwahr. — Damit schloß die erste Lesung und wurde sofort in die zweite : Gartenstraße B. 165. VxpeditionSdierttttrr Schulstraße B. 18. üben Srtunbt ,13 glls Stücke t8tte befindet 'em Cafe Leib. 2U erfragen in der ÄtÄ« 9«, 3- rung sein Vertrauen bezeugte, zugleich aber hervorhob, baß bie Kammer, wenn sie auck bereit fein werde, Alles zu bewilligen, was ersorberlich sei, um Frankreich zu vertheibigen unb auf bie volle Höhe seiner Entwicklung zu bringen, boch anbererseits bas Maß nicht überschreiten, sondern bie Ziele bes Friebens unb der Ctvilisation stets im Auge behalten werbe. Die coloffale Höhe des Bubgets pro 1878, welches, abgesehen von ben 250 Mill, bes Liquidations- Contos, nicht weniger als 2838 Mill. Ausgaben aufweist, mahnt allerdings einbringlich genug zur Sparsamkeit unb Besonnenheit. Die feierliche Beerbi- gung bes Obersten Denfett, bes „glorreichen Vertheibigers von Belfort", auf Staatskosten, wie bie zarte Fürsorge ber Kammer für die Bedürfnisse der Arn ee beweist freilich, baß auch bie Republikaner trotz aller Friebensversicherungen ben Gedanken an bie Revanche noch nicht aufgegeben haben. Der Beschluß bes Pariser Gemeiuderaths, ben 100jährigen Todestag Voltaire's durch eine Feier auf stäbtische Kosten zu begehen, hat bie klerikale Partei unter Führung des Bischofs Dupanloup zu einer leidenschaftlichen Agitation gegen diesen Feind ber Kirche und die Regierung zu dem Verbot einer amtlichen Feier veranlaßt. r A 20-24 20-24 32-37 -----M- ene Broche wurde nnenstraße nach dem Der Wiederbringer ounenstraße 8.76. öreii r wollener Teppich, irb gebeten denselben ageben im varrnstäbter-Haus'. Herren lächern iermit bestens im ller Sorten teliälleii teizten Zuspruch. . Mostet. ICUWtg im Hause Ücker Ww. ~3un0e in vie üehre lernet, Schreimmstr- Volkengafie.__ lerg, Bierflaschen rc. Rothenberger, Men SchlMtlleer- ann ein Kranker! SÄysl iaturhe*?*; j eisolgt. -citt" | S tseW« * E bittet 9. 17. 22. Frtstgesuche auf Communalrückstände. Ja wohl, Herr Gehetmerath, et eene menschenSwürdige Excellenz — Ein drolliges Telegramm-Mtßoerständntß erregte am Sonntag in Pforzheim Handel und Verkehr Herzog von Cambridge demnächst zur Jnfpicirung der indischen Truppen nach Malta. Gesuch des Christoph Kreiling um Bauerlaubniß. Gesuch des Steueraufsehers Fink um Erlaubntß zur Herrichtung einer Einfriedigung. Koftendecreturen. Gesuche um Grlatz von Schulgeld. vertraut zu erhalten. Dar Jahresabonnement beträgt nur 6 Francs. Jede Buchhandlung wird Bestellungen entgegennehmen. — Ein erhebendes Beispiel christlicher Nächstenliebe hat am 7. d. M- der katholische Pfarrer von Ensen bei Deutz gegeben. Als der Hauptmann einer Landwehr-U:bungs- des Auswärtigen sollen in dem Gebäude der Deputirtenkammer untergebracht werden. Ein neuerdings ergangener Tagesbefehl* Totleben's untersagt den eingetreten. — Lucius erklärte sich für unveränderte Annahme des $ 1. Beseler für das von ihm und Gneist eingebrachte Amendement. Minister Hofmann empfahl dieses Amendement unv verveahrte die Vorlage gegen den Vorwurf, daß dieselbe absolut nichr verbesserungsfähig sei. — Das Amendement Gneist-Beseler wurde in namentlicher Abstimmung mit 243 gegen 60, $ 1 der Vorlage mit 251 gegen 57 Stimmen abgelehnt. Minister Hofmann erklärte, die Regierung lege auf die Weiterberathung keinen Werth, worauf die Sitzung geschlossen wurde. — In einer Abendsitzung erfolgt um 7>/2 Uhr der Schluß der Reichstagssession. Berlin, 24. Mai, Abends. In der Abmdsitzung des Reichstages wurden noch einige Wahlfragcn erledigt. Darauf gab Präsident v Forckenbeck die gewöhnliche Geschäftsübersicht. Windthorst dankte dem Präsidium für seine umsichtige, unparteiische Geschäftsleitung; das Haus erhob sich zum Zeichen der Anerkennung. Nach kurzem Dank des Präsidenten verlas Minister Hofmann die kaiserliche Botschaft, die ihn zur Schließung des Reichstages ermächtigt. Der Minister dankte dem Hause im Namen des Kaisers und der verbündeten Regierungen für seine hingebmde Thätigkeit und erklärte die Session für geschlossen. Präsident v. Forckenbeck schloß die Sitzung unter dreimaligem Hoch auf den Kaiser, in welches das Haus begeistert einstimmte. London, 24. Mai. Ein inspirirter Artikel der „Morning Post" be- 6. Schul-Diener-Wohnung in dem städtischen Hause auf dem Asterweg. 7. Die Theilung der sechsten Classe der Stadtmädchenschule. 8. Die Handweiker-Zeichenschule. Abtrtltöanlagen für Schulgebäude. Die Stellung der Rechnung für das Jahr 1877. Bestellgebühren für daS Reichsgesetzblatt. Erweiterung der KaplanSgasse. Unterhaltung deS Friedhofs. Ueberwölbuna des StadtringgrabenS zwischen dem Ko ch'schen Hause und Pipp'schen Schanze. 15. Gesuch des Bierbrauermeisters Christian Lony um Bauerlaubniß. 16. Desgleichen deS Maurermeisters Christian Haubach. -7. Gesuch des CommissionärS I. Blitz um Erlaubntß zur Vornahme von Bauoeränderungen. gefunden. £ i t e t d t i f cb C Malta, 24. Mai. Der Dampfer „Goa" und „Athol" mit einem Das soeben in der Verlags-Buchhandlung von Heinrich Grobe! in Cassel Regiment Infanterie an Bord sind heute früh, von Bombay kommend, hier erschienene Kursbuch ist In seiner Ausgabe für dm Sommer 1878 wesentlich verbessert eingetroffen. und vermehrt worden. Außer den zahlreichen Fahrplänen deS Eisenbahnnetzes von Bukarest, 24. Mai. Die Kammer votirte einen Credit von Mittel- und Westdeutschland enthält dasselbe auch noch die Rhein- und Weserdampf- 250,000 Frcs. zum Ankauf von Pf-rd-u und 500,000 Frcs. für Bekleidung . ' , u 0 ' 1 v 1 ° erfahren und steht das handliche ruerrchen an Bouitandtgreit letzt keinem grogern der yeldtruppen. Kursbuche nach. Dasselbe läßt sich bequem im Portemonnaie unterbringen und kostet Petersburg, 24. Mai. Die „Agence Rusie" schreibt: Bis jetzt mit Karte nur 40 scheine Alles den baldigen Zusammentritt des Congresses in Aussicht zu stellen. Konstantinopel, 24. Mai. Das Großvezterat und das Ministerium missionsberathungen nicht gelungen, die Bedenken wegen Behandlung der deut- — Ein drollige« Telegramm-Mißverständniß erregte am Sonntag in Pforzheim scheu Juden in Rumänien in Gemäßheit der rumänischen Specialgesetze trotz aroße Heiterkeit. Ein dortiger Wtrthschaftsbesttzer hatte auswärtige Musik für den hpa N-rtrnae« ui Mpitinpn Fall engagirt, daß es nicht regne. Als es am Sonntag Morgen zu regnen begann, Drages zu oeieilicien. telegraphirte der Wirth an den Dirigenten: „Regnet, nicht kommen!" Dessenunge- Konstanttnopel, 24. Mai. In Folge der Affaire von Tscheragan a$tet kamen die Musiker an, da sie das Telegramm (Mangels einer Interpunktion) ist das Journal „Bassiret" suspendirt und deffen Director verhaftet worden. — so auslegten: .Regnet nicht, kommen!' — Glücklicherweise klärte sih die Witterung Neue russische Truppen sind von Rodosto in San Stefano eingetrosten. Nachmittags auf, so daß wohl beide Theile, Wirth und Musiker, ihre Rechnung ge- London, 24. Mai. Der angekündigte Cabiuetsrath hat heute statt- ^nden haben werden. 18. 19. 4. Statistische Ermittelung der landwtrthschaftlichen Bodenbenutzung und de« Erndte-ErtragS im Deutschen Reiche. 5. Die Wahl von Schuloorstandsmitgliedern. 20. 21. 10 11. 12. 13. 14. sagt: Schuwaloff überbringe die Versicherung, daß die friedliche Stimmung in Petersburg der in London herrschenden vollständig gleichkomme; derselbe fei auch der Träger gewister Ausdrücke der Bereitwilligkeit, den englischen Anschauungen entgegenzukommen, und eines allgemeinen Planes zur Erzielung der Versöhnung. Rußland lehne es zwar ab, den Vertrag von San Stefano zu annulliren, sei aber vorbereitet, den Vertrag auf dem Congreß discutiren zu Der m TT cb t e $ lafien. Schuwaloff versichere, daß s«n «aiser Totl-b-u f-d-u Versuch der Ueber- D°rmst°dt, 24. Mai. Sie internationale Sanieren, vonHülssoereinen, welche rumpelung Konstantinopels unlersazt habe. Die russilche Regierung sei auch 1869 In Berlin stattfand, b-Ichlotz die Herausgabe einer periodischen Zeitschrift, welche ohne allen Conuex mit dem jüngsten Aufruf zur Equipirung einer Kreuzerflotille. die CentralcomiteZ der verschiedenen Länder mit einander in Verbindung zu setzen und Die nächsten Tage würden wahrscheinlich Zeugen des Beginns von Besprechun- wtssenswürdigen Vorgänge zu ihrer Kenntntß zu bringen hätte. Seit Herbst 1869 oen sein die scksieklick di- (Nrundlaoen vrnktiscker Nerbindliinaen bilden baS internationale Comite tn Genf unter der Redaction seines Präsidenten, deS gen ,ein, Oie IchUetzllch Cte INrunviazen PraMfcher -Verhandlungen dilden ^ine Schristen in wetten Kreisen bekannten Gustav Moynier diese Zeitschrift dursten. in Bierteljahrsbeften unter dem Titel .Bulletin international" und unter dem — Gestern fand in Blackburn und den anderen Hauptorten des Districts der Arbeitseinstellung eine Abstimmung der Baumwollweber über die Frage der Wiederaufnahme der Arbeit statt; der Ausfall der Abstimmung entschied für Ablehnung der Wiederaufnahme der Arbeit. — „Standard" erfährt: Schuwaloff's Mitthellungen würden den heu> compagnie in besagten Ort vorritt, UM für die an Marschübungen nicht mehr gewohnte tigen Cabinetsrath beschäftigen; die neuestens gehegten günstigen Erwartungen und durch die Hitze erschöpfte Mannschaft Trinkwasser zu bestellen, schlug ihm auf wären anscheinend gerechtfertigt. Wenn schon noch nicht fest geregelt, werde höfliche Bitte der hochwürdige Herr die Thür vor der Nase zu mit dem Bemerken: der Congreß doch zusammentreten, falls nicht durchaus störende Zwischenfälle ^ukei" Anechtd^ Laridwehrleute.^ Wte mögen Seine Hochwarden wohl dieses eintreten sollten. Die Elemente der Verständigung zwischen England und Ruß- U^nbMab«S”amm”nrdmen?' ' " ’ ' S’ lanb seien gewonnen; der Kaiser sei England mit erheblichen Zugeständuisien — Eine ReminiScenz aus der Gründerzeit findet sich in einer von der „DolkS- entgegengekommen; und obschon noch viele Schwierigkeiten überwunden werden zeitung" erzählten Anekdote. Der kürzlich verstorbene Geh.-Rath Borsig bemerkte bei müßten, sei doch eine friedliche Lösung zu erwarten, wenn die gegenwärtige einem Gang durch das »Werk' einen alten, langjährigen Arbeiter, der mit großem Stimmung des russischen Cabinets andauere. behagen s-ir> inLachsl und .Roth wein bestehend^ verzehrte. .Na, schmeckt'«, Berlin, 24. Mai. Die Handelsconvention mit Rumänien wird nicht ^medt jan/iut^' @t t8 numal^dt^ baf bk ^beeter mehr vor das Plenum des Reichstages gebracht werden; es ist bei den Com- führen', war bk Anwort des Arbeiters. Gießen, 25. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 80 bis 90 Hühnereier, per Stück 4—5 H, Enteneier, per St. 5 H, Käse, per Stück ^.c . , - 5-10 Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Ossicieren, Konstantinopel zu besuchen. Tauben, bas Paar 65 H, Hühner, per Stück JL 1—, Hahnen, per St. JL 90, London, 24. Mai, Abends. Im Unterhause kündigte Fawcett an, Enten, p. Stücke —, Kartoffeln, 100 Kilo JL. 5.—. Ochsenfletsch 68—70 per Pfb., er werde bei der Debatte über den Nachtragscredit für die indischen Truppen ^uh- u. Rindfleisch 58—60 Schweinefleisch 64 Kalbfleisch 50—56 Hammel- folgenden Antrag MkNi Da di- Verwendung indischer Truppen in Europa R,ito ff^nkfurt, 23. Mai. (Fruchtbericht.) Seit unserem letzten Bericht war di- beweise, daß die in Indien besiudliche Armee großer als nothwendig sei, mußten Temperatur kühler. Die uns vorliegenden Feldberichte in hiesiger Umgegend lauten: die militärischen Ausgaben Indiens redncirt werden. — Schatzkanzler North- Raps hatte in der Blüthe günstige Witterung, in Folge dessen der Stand gut ist. cote theilte auf Befragen Dillwyn's mit, daß die Pfingstferien des Hauses Roggen hatten durch die Schnecken im Herbst Roth gelitten, jedoch in Folge seitheriger voraussicktlick vom 7 bis 13 Juni dauern würden günstiger Witterung sich erholt, dennoch ist kaum mehr wie eine Mittel-Ernte zu voraussicytUcy vom vis io. jnni oaumx wuroen. erwarten. Weizen verspricht eine volle Ernte zu geben, Gerste und Hafer ebenfalls. — Im Amtsblatt wird die Ernennung Wellesley s zum Botschafts- Kartoffeln. Die Saat wurde durch ungünstige Witterung verspätet. Futter, Klee und secretär in Wien publicirt. — Beaconsfield zeigte im Oberhause an, er werde GraS versprechen eine volle Ernte. Für Obst sind die Aussichten in einzelnen Gegenden am Montag den Antrag auf Pfingstferien für die Zeit vom 7. bis 17. Juni günstig, jedoch hat der seither schwere Regen in der Blüthe geschadet. — Unser Montags- fteacn ö markt ist von dem Einfluß der überall eingetretenen Preis-Erniedrigung nicht unberührt an. cm k A, cm t c. c v . , geblieben, und sind tn Weizen nur vereinzelte Verkäufe unter der Hand zu niedrigen NewrAork, 24. Mai. Nachrichten aus Panama vom 16. d. zufolge Preisen zu Stande gekommen. Roggen behielt kleinen Handel und war über Bedarf ist der von den Delegirten der internationalen Commission und dem Minister am Markt; namentlich drückte das Angebot der unter den Ankünften vorzugsweise des Auswärtigen der Vereinigten Staaten von Columbia abgeschlossene Ver- stark vertretenen geringen russischen Qualitäten. Gerste ohne Handel, die Brau-Saisou trag w-g-u H-rst-llung -in-s Canals über d-n Jsthmusvou Panama unter- eU"., Segnet und ratificirt word-n; die Concession dauert 99 Jahre vom Tage der weiß- Bahnen zu JL 23 vergeblich ausgebvten. Der Mehlmarkt bleibt ruhig, es liegt Eröffnung des Canals gerechnet. nichts vor, auf Speculation zu kaufen, der Consum versorgt sich von Hand zu Mund. —---------1-------_ ______________■_ ________ _______ Futterstoffe flauer. Mehl Nr. 1 JL 42, Sfr. 2 jl 38, Nr. 3 X 34, Nr. 4 JL 30, Nr. 5 jl 24, Roggen. m . * ] „ yc/T " * _ mehl «/i (Berliner Marke) JL 24, do. II. (Berliner Marke) JL 21, Weizen, effect. hies. Gießen, 25. Mai. Wir lassen nachstebend die Tage Sordnung für die Stadt- ab Bahnhof hier JL 24—, ab unserer Umgegend JL 22.75-23, do. fremder je nach verordneten - Sitzung am Montag den 27. Mai 1878, Stach«lttagS 4 Uhr, Qualität JL 23-25, Roggen je nach Qualität JL 16.50-18. Gerste X 19 tm alten Realschulgebcmde folgen: bi8 22 nom., Hafer Jt 14-16.-, Kohlsamen JL —, Erbsen JL 19-23, Wicken JL 16 1. Die Erbauung eines SchulhauseS für die höhere Mädchenschule. bis 17, Linsen JL 19—30, Rüböl, betoil76. Stimmung flau. Dringend offedrt: 2. Expropriations-Verfahren gegen Balthaser Lenz. «Weizen und Roggen. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zvll- 3. Desgleichen gegen Holtmann Euler's Erben. Igewicht — 100 Kilo) vurften. in Vierteljahrsheften unter dem Titel »Bulletin international* und unter dem — Der deutsche Botschafter Gcaf Münster gab gestern zu Ehren des Zeichen des rothen Kreuzes erscheinen. Sie bringt des Interessanten viel, und wer deutschen Kconprinzen-Paares ein Galadiner, welchem der Marquis und die >jch mit den einschlägigen Fragen eingehend beschäftigen will, wird sie zu den wichtigsten M^s- -M* »»‘{««ft« Etz-SmWi57au7b-^ und der Türkei, der Lordkanzler, der Staatssecretar des Auswärtigen, die Her- können. Nichtsdestoweniger fehlt es an Abonnenten; ihre Gesammtzayl zu Ende 1877 zöge von Richmond und Northumberland und General Napier beiwohnten, war 397. Hierunter Deutschland mit den meisten, nämlich 112; die Schweiz mit 57; Nach dem Diner war glänzender Empfang, zu welchem sich die Elite der Ari- Frankreich mit 56; Rußland mit 50; Oesterreich mit 33; Niederlande mit 20; die stbkraii- und ©entrl) s-hr -ahlr-ich -ing-fund-n halt-. D-r Säuz-rchor d-s Zcößbri7annim Ä" Zum Glück ist bei «bonmmmts'''auf''bar''«ull-°in deutschen Turnvereins brachte den hohen Herrschaften ein Ständchen. Heute nicht der exacte Maßstab für die Bethetltgung eines Landes an der Arbeit des ^rothen Abend findet zu Ehren des kronprinzlichen Paares Galasoiree mit Concert beim Kreuzes*, aber so ganz bedeutungslos ist jene Z ffer doch auch nicht, und infoferne Prinzen von Wales statt. — Der „Morning Post" zufolge begibt sich der können wir mit der Stellung Deutschlands schon zafrieben sein. Allein biese Zeilen r 0 - - ~ - haben nicht ben Zweck, dieß zu constatiren, sonbern weitere Kreise auf biese Zeitschrift aufmerksam zu machen unb ihr Abonnement angelegentlichst zu empfehlen, insbe- fonbere sollten die Localsecttonen des HÜlssoereins und Alle, welche für verwandte Bestrebungen Interesse haben, nicht unterlassen, mit jenen Publtcationen sih ständig 4* i« Mai- Akt 22. W’ Mclsheim- 10. Mai- a Mai. Johann l Vilhelm Diorih, Stlhelm, Sohn d-s Rangirersbei b dn autzemhMeS K brf Schauers an d! jlor, ein außerehelili oon auswärts. 17. Mai. Der ibam Kreuzer, 21 8 Monate 13 Schäfer. 20. Ma - eiise Christiane, 1. - Anna, 14 Jahre Main-Weser-Bahn 8 - Ernst Otto, 5 M 3 Monate «frage ai 6 Jahre 7 Monate 1 Berge! 3200) Die Garten der Entbinf Maurei Steinh Zimme Schloß Wetßbi sollen auf dem Sn Offerten sind Mon in unserem Büreau «ichen, woselbst aui Gießen, de Die in der V folgende gesetzt! ur Instruction für Aeltern und resp- Pstegl' versäumen, W btmgtn tau, .^khalb aus eia oieiß anbalten; o em ffi; ” 6i*»ffenben Wiederbers Mittiche B Sä’’ ‘•ste i;>? fr«* und Don Hutung einer Rüsselsheim. Geborene. gest- am M. Pilger, Massecurator. 3254) Hof- 3289) 3179) Müller. Heute Sonntag: 3291) 221 306 86 140 25 98 76 25 50 M- der katholische andwehr-Uchungs- cht mehr gewohnte 1, schlug ihm aus ilt dem Bemerken: würden wohl dieses Alle, die Ihr müh- II u II II Beerdigte. Den 19. Mai. Karl Ludwig Minheim, Landrichter i. P., alt 78 I. 9 M. 26 T., den 16. Mai. Denselben. Adam Kreuzer, Musketier im H. Großh. Hess. Infanterie-Regiment ii ii u II Montag den 4. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die raithe des Carl Berger, als: Flur Meter. mtag in Psorzheim tge Musik süc den zu regnen begann, nen!" Dessenunge- Iner Interpunktion) sich die Witterung ihre Rechnung ge- Dre in der letzten Zeit wieder zunehmenden Schulversäumnifse veranlassen uns folgende gesetzliche Bestimmungen (Artikel 24 des Volksschulgesetzes, § 17 der Instruction für die Schulvorstände) in Erinnerung zu bringen. Aeltern und Pflegeältern sind für den ordentliche« Schulbesuch ihrer Kinder resp. Pfleglinge verantwortlich. Ohne Noth soll nie ein Kind die Schule versäumen, da der Unterricht nur bei einem regelmäßigen Schulbesuch Frucht bringen kann. Aeltern, welche es mit ihren Kindern wohlmeinen, werden sie deßhalb aus eignem Antrieb zu ordentlichem Schulbesuch wie zu häuslichem Fleiß anbalten; gegen Säumige ist es unsre Pflicht, mit Strafen (von 20—40 H für jede einzelne Versäumniß) einzuschreiten. Wenn ein Kind erkrankt ist und die Schule nicht besuchen kann, so ist dem betreffenden Lehrer sofort durch die Aeltern oder andere zuverlässige Personen Anzeige zu machen, nicht durch Kinder. Wenn dann das Kind nach erfolgter Wiederherstellung zum ersten Mal wieder zur Schule kommt, ist ihm eine schriftliche Bescheinigung mitzugeben, daß es seither (die Tage sind genau anzugeben) wegen Krankheit die Schule habe versäumen müssen. Wenn Aeltern oder Pfleger ein Kind in anderen als Krankheitsfällen beurlaubt wissen wollen, so ist dazu vorher bei Versäumnissen bis zu zwei Tagen die Erlaubniß des Lehrers, bei längeren die des Schulvorstandes durch einen Erwachsenen, nicht durch ein Kind, einzuholen. Erst wenn diese Erlaubniß ertheilt ist, ist die Versäumniß gerechtfertigt. Eine nachträgliche Entschuldigung genügt nicht und ist strafbar. Wenn ein noch schulpflichtiges Kind die Stadtschule verläßt, um in eine andre Schule hier oder auswärts überzugehen, so ist davon sowohl dem Lehrer als dem Schulvorstand vorher Anzeige zu machen; unterbleibt diese Anzeige, so wird das Schulgeld so lange forterhoben, bis sie erfolgt. Gießen, den 24. Mat 1878. ?r von her ,8olks- orfig bemerke btt Der mit großem , „Na, schmeckl's, c Geheimerath, et SwMkrEMn; 10. Mai. Albrecht Karl Christian Ludwig, Sohn des Kaufmanns Louis Hahn. 13. Mai. Johann und Marie, außereheliche Zwtllingsktnder von hier. 19. Mai. Wilhelm Moritz, Sobn des Schneiders Johannes Werner. 19. Mai. Eine Tochter (noch ohne Vornamen) des Metzgermeisters Georg Malkomesius. 13. Mai. Karl Peter Wilhelm, Sohn des Uhrmachers Wilhelm Böger. 16. Mai. Louis Karl Jacob, Sohn des Rangirers bei der Main-Weser-Bahn Johann Georg Semmler. 17. Mai. Pauline, ein außereheliches Kind von auswärts. 22. Mai. Ein Sohn (noch ohne Vornamen) des Schaffners an der Main-Weser-Bahn Friedrich Eduard Berger. 19. Mat. Wilhelm Max, ein außereheliches Kind von auswärts. — Bernhard, ein außereheliches Kind von auswärts. Gestorbene. 17. Mai. Der Musketier im II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Adam Kreuzer, 21 Jahre 5 Monate alt, von Qreck. 18. Mat. Eduard, 1 Jahr 8 Monate 13 Tage alt, Sohn des Bremsers an der Cöln-Gteßener-Bahn Gottfried Schäfer. 20. Mai. Eine todtqeborene Tochter des Fuhrmanns Baptist Geßlein. — Elise Christiane, 1 Jahr 3 Monate 19 Tage alt, Tochter des Wagners Georg Zeiß. — Anna, 14 Jahre 2 Monate 28 Tage alt, Tochter des BetriebS-Secretärs bet der MaiwWeser-Bahn Franz Witzenbacher. — Gastwirth Carl Berger, 46 Jahre alt. — Ernst Otto, 5 Monate alt, Sohn des Kaufmanns Ludwig Lang. 19. Mai. Eugen, 3 Monate 10 Tage alt, ein außereheliches Kind von auswärts. 23. Mai. Anna Henriette, 6 Jahre 7 Monate 1 Tag alt, Tochter des Zimmermanns Louis Bieber. Billige Bauplätze, verschiedener Größe, zwischen dem obersten und untersten Riegelpfad, in der Nähe der Villa Wolff gelegen, zu verkaufen. (2639 Fr. Kreuder. Im Namen des Schulvorstandes: Vigelius, Schulinspector. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 19. Mai. Georg Karl Lampus, Schlosser dahier, des verst. Bäckermeisters Franz Lampus, ehel. Sohn, und Marte Sann, des Ackermanns zu Bißfeld, Johann Georg Sann, ehel. Tochter. Den 22. Mai. Georg Ludwig Karl Bertram, Ingenieur in Essen, des Locomottv- führers, Ludwig Bertram, ehel. Sohn, und Theodore Sophie Katharine Georgine Wetdig, des verst. Metzgermeisters, Karl Weidig, ehel. Tochter. Getaufte. Den 4. Mai. Dem Großh. Professor an der Universität, Dr. August Laubenheimer, ein Sohn, Karl Emil Gustav, geb. den 13. December 1877. Den 19. Mat. Dem Bremser Georg Heim, eine Tochter, Elisabethe Marte, geb. den 11. April. Denselben. Dem Schneider Johann Büttner, eine Tochter, Auguste Elisabethe Marie, geb. den 7. März. Denselben. Dem Spengler Johann Andreas Herling, ein Sohn, Wilhelm, geb. den 6. Mai. Denselben. Dem Bureaugehilfen Karl Stohr, eine Tochter, Christiane Johanna, geb. den 23. April. Denselben. Dem Schreiner Reinhard Wagner, eine Tochter, Elisabethe Katharine Henriette, geb. den 29. April. Den 20. Mai. Dem Portefeuillearbeiter Karl Lony, ein Sohn, Gustav Chrtsttcm Friedrich, geb. den 24. März. 25/?6 877/ioo 275 Hofraithe am Seltersberg, 25/76 873/wo 537 Bauplatz daselbst, 25/76 875/ioo 87 Grabgarten daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 20. Mai 1878. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. r'ichm H^se "Uaubnih. r Vornahme Feinsten saftigen Schweizerkäfe, Holländer-, Limburger-, Rahm- unv Parmesan Käse empfiehlt 2831) Gg. Willi. Weidig. Nr. 116, ehel. Sohn des Leinewebers in Queck, Johannes Kreuzer, alt 21 1.4 M. 29 T., gest. den 17. Mat. Den 20. Mat. Mathilde Hopfner, ehel. Tochter des verst. hiesigen Conditors Moritz Hopfner, alt 66 I. 7 M. 4 T., gest. den 18. Mai. Den 22. Mai. Karl Berger, Gastwirth, alt 46 I. 4M. 2T., gest. den 20. Mai. im Äf/i ii fs en h o/. Entree frei. Emil Harms Ritsert, üergolöer, W allthorstrasse 156, liefert in geschmackvoller Ausführung und billigen Preisen: Spiegel jeder Art und Größe, Consol- und Nipptische mit Marmorplatten, Bilder- Rahmen für Oelgemälde rc., Photographie-Rahmen, reich verziert. Gallerten mit und ohne Verzierungen. Das Neuvergolden obiger Artikel wird schnell und aus's Beste ausgeführt. Das Einrahmen von Bildern in Gold-, Politur- und antiken Leisten wird bei billigstem Preise schnellstens besorgt. (1063 Vergebung von Bauarbeiten. 3200) Die zur Erbauung eines Steeges über den Schoorgraben Garten der Entbindungsanstalt dahier erforderlichen Arbeiten, nämlich: 2-"schrisl, welche U tu setzen und Seit Herbst 1869 lirasidenlen, des ' b'-!° Z-itWft uno unter bem :in viel, unb wer Ittto wichtigsten Mtluitz der scei- r nicht enteren Ml in Ende 1877 f Schweiz mit 57; >ande mit 20; die Mk. Taillenröcke „ 12 „ Sommerüberzreher,, 12 ,, Joppen „ 7 „ Gute Stoffe und solide Arbeit wird zugefichert. Außerdem empfehle eine große Partie Knabenanzüge und Turntuchröcke, sowie Krepp -, Lüster- und Grosgrain Röcke von 4 50 an. Um geneigten Zuspruch bittet aut)________7/. lieht er, Marktflrahe. Sarg - Slagazin. 3271) Fertige Särge aller Art hält stets auf Lager, sowie auch Leichenkleidcr und Sargkiffen. Die Särge werden durch eigenes Fuhrwerk frei in's Haus geliefert. __L. Brandt, Metrlar. 3155) Zur Anfertigung neuer Pumpen aller Art, Bier- Apparaten, Wasserleitungen, sowie in Reparaturen derselben empfiehlt sich Friedrich Weber, pumveumacher, Gartfeld. Vermittlungen. Durch Wegzug der Frau vr. Dickmann ist der untere Stock meines Hauses, im Ganzen oder getrennt, zu vermieihen. 3293)________Jacob Reiber, Gartfeld. 3290) Em rnöbtirtes Zimmer ist zu ver- wiethen.______________Nruenweg B. 195. 3295) Stube mit Cabtnet, ohne Möbel, an eine einzelne P.rson zu vermiethrn. _________________L. Todt, Briefträger. 3268) Ein kleines Famtliei logis und ein möblirteS Zimmer zu vermieihen bet __Gustav Eger, Linderplatz. 3269) Eine Stube mit oder ohne Möbel ist sofort zu vermieihen. ____________________Asterweg Lit. A. 110. 3270) Ein rröbliries Parterre -Zimmer zum 15. Juni oder 1. Juli zu vermieihen. Näberes in der Exved. d. Blits._______ 3280) Ein möblirlrtz Zimmer (parterre) sofort oder per 1. Juni zu oermielhen. _______H. Sack, Sckremer. Mübloasse. 3283) E«n kleines Famtlirniogis zn ver- n iethen. Louis Friedel, Sandpasse. 1742) Der zweite Stock meines Hauses, aus 5 Zimmern u. s. w. bestehend, ist per 15. Juni d. I. beziehbar zu vermieihen. E. Klingspor, Gartfeld. Don lc Zimmtrn mit Zubehör, (4-VytZl Gartenanthril und Bleichplatz sind zu vermietben und sogleich zu beziehen. 1777) G o. Unverzagt L, Gartfeld. 603) Mansardenwohnung alsbald zu oerrnirthen bei_______G a. Ehr. Spruck 3215) Zwei unrnöblirte Zimmer, parterre, zu vermieihen. ____________Frankfurter Straße E. 16,3. 2594) Mansarde, an eine ruhige Familie vom 1. Juli an, billigst zu vermie- iben._____________Näheres Anlaae C. 25. 2741) Möblirtcs Mansardenzimmer mir Cabinei zu vermieihen. Gariield 1l83/10 3195) Der zweiie Stock meines Hauies (neu hergerichiei) ift zu vermieihen. Moritz He ich elheiw. 3240) Ein Laven IN sehr frequenter Lage der Stadt, worin ein rentables Geschäft betrieben wird, ist mit Logis per 1. October d. I. anderweitig zu vermieihen. Nähiretz in der Exped. d Bl. In der Schulstraße ist ein Familienlogis von S Zimmern nebst Zugebör zu vermiethen und im Juli beziehbar. Rähe- res in der Exped. d. B1 ttS. 3185) In meinem Dordlrtz-uS ein LoglS von 4 bis 5 Zimmern zu vermieihen und baldigst zu beziehen. Christian Loder I. Dw., Nlustadt 201. 2889) Die Parterre-Wohnung meines Hauses, bestehend auS 4—5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist per 15 Juli zu vermie- then._______________Arnold Müller 2141) Eine Wohnung von 3 Zimmern mit Zugehöi im 4. Stock zu vermieihen; auch können daselbst 2 Mansarden Zimnur abge- geben werden._______Cb r. Dchopbach 3209/ Ein Logis von 3 Zimmern, Küche, Spe-sekammer und sonstigem Zubehör, am 15 Juni b>ziehbar, zu vermieihen bei Heim ich Schomber, N>ustädter Thor. 2427) Das von Herrn Max Pilger bewohnte LogiS ist zu vermieihen und vom 1 Juli zu bezieben. Wernh. D ietz I. 1301) Ein freundliches Familienlogitz, sowie ein möblirteS Zimmer zu vermieihen. __________Wilb. Böser, Selter Smeg. Logis und Kost für einen Schüler in einem freundlichen Haufe in der Rahe der Real- schule. Rah. Gartenstr. 163. 3242) Em flut möotirtes Zimmer mit Cabinei zu vermieihen- P- Frank, Sonnenstrobe. Vermischte Anzeigen. 3284) Ein braves Mädchen, in Küche ur.b Hausarbeiten erfahren, wird auf Johanni gesucht. Rkichensand-Bahnhofstr. Nr. 92, 3. Stock- 3292) Hausbursche gesucht im _________________________-Sckützenbos." 3276) Ein iüchiiger DttchbeckersikskUe k NN sofort gegen guten Lohn in Arbeit treten bet W. li eber, __Dachdeckermetster in Dillenburg. 3277) Es wird ein braves Mädchen ruf Johanni für Haus- und Küchenarbeit gesucht- Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. ODCKXJOCOOOOQIOOOQOOGOQOCC £ Q 3281) Meinem lieben Freunde ° S Wilh. H.......t g O zu feinem heutigen Geburtstage die ö 8 besten Glückwünsche. A. B. g 8coc(2oaQOompGioogapgoQcc8 ZS Keilüerjünge™^ der bereits ein Jahr in einer Riftauration tbäiig war wird gesucht in der Restauration Dörr in Marburg. Bedingungen zu erfragen bei (3275 Restaurateur Theo dor Lony, _____________Reichensand: Babnbostzstr. 3282) Einen Lehrling sucht Louis Lony, Morklstretze. Einen braven Zungen in die Ledre gesucht- (3279 Reinhard Wagner, Schreiner. Neuenweaertbor. 3274) Den geehrten Bewohnern von Gießen und Umgegend mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß auf dem Oswald'schen Garten mein Kunst- u. naturwissenschaftliches Museum, Automaten-Labiurt, mechanische Kunstwerke, ethnologische Gallone aller Menschen- u. Nölkerracrn der Erde, hervorragende Personen der Neuzeit, Mineralien u. Naturalien, Historische Gegenstände, nebst der zoologischen Gallcrie, in welcher besonders bervorzuheben ist: die große Königs Riesenschlange aus Brasilien (70 Pfd. schwer, 14 Fuß lang), die so seltene Klapperschlange aus Westindien (die giftigste Schlange der Welt, nach deren Biß erfolgt unmittelbar der Tod, hier in einem sickeren Drahikäfiz), Crocodille, Affen, Arras, Cacadu und seltene Vogelarten. Alles Andere besagen die Anschlagszettel und Kataloge. Zu sehen von Morgens bis Abends bei Beleuchtung. Entree 20 Kinder die Hälfte. Zum Besuche labet ergebenst ein __________Th. Knllmann, Museumsbcfltzer. Hierzu eine „Beilage^. (Nr. 12! 21. Mi 1878. Gießer Darmstadt, 2 liste «zielte Vetelnb .Damfi- Zig-': ?-; für die Dauer dessen bm jährlichen Bettag furt a. M. wird mt Wied«v«wendung de ,«äußert, und der । tzlaats-Schulden-Tilk «ttd, zur Abtragung der Civilliste, alS: a, Loose), b. der Rest- Million Gulden; B. 92,520 26 b. i der zur Sichrrstellunk teilen des Grotzherzo, * aus der tn Gngla habm tincl Bankhar der ErlK aus btm j nicht hmre/chm folltt, folgt, soweit thunlich, Leräußnung von Ech> iu tilgm sind. Zu folgende welkte Perel fünf Zähren vollzöge sillig werdenden Zahl zwanzig-Gulden-livose waber, gegen Verzin Palais Innerhalb der 5onb6 für ErgSnzun darlehensweise votgel flülung der Zinsen d Frank,urter PaiaiS ( für sich und die Wit °°S Frankfurter Palg ft* in Ans; 87-ji burch welches gW werden sollen, "If orlfcies ’VttoabG ™ d» H»^i,ach. (l ItoV'"»lnllin 111 l°«6lgowän«n, t l,u kr worben en Ten .b'Mte.als Eioe, h«6 ,MiU unb 3)biÄbn »• dü Ansicht ■'Ä 5' Uti”11