18785 hogen. Erscheint täglich mit Ausnahme de- Montag-. ^ebaett0«-d«r-anr Gartenstrahc ö. 165. «rptdittorrsdureanr Schulstraße L. 18. Albach, Allendorf a. d. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Hof-Gill, Nieder-Bessingen, Ober-Bessin- gen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. Es haben aus diesen Orten zur bestimmten Stunde sämmtliche im betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs aller Taffen des Deutschen Reichs zu erscheinen, welche zur Reserve und Landwehr gehören, zur Disposition der truppentheile beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassen find. Die Ersatz-Reservisten haben nicht zu erscheinen. ten Herbstaufenthalt in Baden-Baden die Regierung wieder in eigener Person zu übernehmen. Fürst Bismarck wurde am 17. b. nach der Reichstagssitzung, in welcher er sich durch eine längere Rede an der Debatte bethetltgt hatte, von einem so erheblichen Unwohlsein befallen, daß er genöthigt war, zwei Tage lang das Bett zu hüten; er war tndeß einige Tage nachher so weit wieder hergestellt, daß er auf den Rath der Aerzte nach Varzin abretsen konnte. Allgemeines Interesse erregt die Nachricht von der Verlobung seiner einzigen Tochter, der Gräfin Maria, mit dem Legationssecretär und Hülfsarbeiter in der Reichskanzlei, Grafen Cuno zu Rantzau. Der Reichstag hat, nachdem er die erste Lesung des Socialistengesetzes beendet, seine Sitzungen eine Zeit lang ausgesetzt, um der aus 21 Mitgliedern bestehenden Commission, der er die Regierungsvorlage überwiesen hatte, Zeit zur Berathung zu lassen. Die öffentliche Meinung verfolgte den Gang dieser Berathungen mit gespanntestem Interesse. Die wichtigsten bisher von der itt October Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eintreten und müssen darauf bezügliche Gesuche bis spätestens 6 Tage vor im Kontrolversammlnngen auf dem Dienstwege eingereicht werden. Die ohne Entschuldigung fehlenden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen. Schließlich wird noch bemerkt, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen, in bürgerlicher Kleidung zu er- Anen haben und vor dem Beginn der Control-Versammlung Schirme, Stöcke und Pfeifen abzulegen find. Franck, Oberstlieutenant z. D. und Bezirks-Commandeur. Die diesjährigen Herbst Corttrol-Versammlungen im Kreise Gießen werden, wie folgt, abgehalten werden: I. Zm Bezirke -er I. Compagnie (Gießen). 1. Zu Gießen am 2. November 1878, Vormittags, im Oswald'schen Garten, md zwar um 8 Uhr für sämmtliche Reservisten der Infanterie, um 9 Uhr für sämmtliche Wehrleute, sowie die zur Disposition der Truppentheile und Ersatz- Lehorden entlassenen Mannschaften der Infanterie und um 10 Uhr für Reservisten, zur Disposition der Truppentheile und Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften und Wehrleute der übrigen Waffen aus den Orten: Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg, Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod. 2. Zu Lollar am 4. November 1878, Nachmittags, auf dem Turnplatz und zwar um 121/4 Uhr für sämmtliche Reservisten und zur Disposition der Truppentheile und Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen und m IV2 Uhr für sämmtliche Wehrleute aus den Orten: Allendorf a. d. Lumda, Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wieseck. <$♦ Zu Grünberg am 5. November 1878, Vormittags, an dem Bahnhofe, nd zwar um 8V2 Uhr für sämmtliche Reservisten, sowie die zur Disposition der Truppentheile und Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen nb um 91/2 Uhr für sämmtliche Wehrleute aller Waffen aus den Orten: " Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Hattenrod, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda, Odenhausen mit Appenborn, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain, Winnerod. II. Im Bezirke der II. Compagnie (Lich). 1- Zu Hungen am 12. November 1878, Nachmittags l'/r Uhr, am Friedhöfe, »d zwar für sämmtliche Reservisten und Wehrleute, sowie die zur Disposition der Truppentheile und Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aus den Orten - Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim, Nonneuroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Willingen. 2. Zu Lich am 13. November 1878, Vormittags, an dem Bahnhofe, mb zwar um 9 Uhr für sämmtliche Reservisten, zur Disposition der Truppentheile und Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften und um 10 Ubr für Amtliche Wehrleute aller Waffen aus den Orten: Nr. 227. Zweites Blatt Sonntag, den 29. September Unser Kaiser hat seine Absicht, den Manövern des 11. Armee-Corps Ovlich beizuwohnen, mit erfreulichstem Erfolge ohne irgend einen Unfall oder ieschwerde zur Ausführung bringen können. Die 'hessische Bevölkerung war ?"oll, wo der hohe Herr erschien, in zahllosen Schaaren herbeigeströmt und iBßte ihn stets, sich dicht an ihn herandrängend, mit begeisterten Jubelrufen, reimal besuchte der Kaiser in Begleitung der Kaiserin und des Kronprinzen W. Nachdem^er am 22. Septbr. dort dem Gottesdienst betgewohnt hatte, »h^er auf dem Schloßplatze die Schulkinder der Stadt in ^stündigem Zuge cvßch vorbei defiliren. Bei dem Empfang einer Deputation der Stadtvertre- Wz sprach er seinen Dank für die ihm bewiesenen Aufmerksamkeiten aus und Merkte zum Schluß, es sei eine schwere Zeit gewesen, die er zu überwinden Mbt; er danke es der Güte Gottes, daß er ein größeres Unheil gnädig von W rabgewendet und ihn wieder habe genesen lassen. Glaubwürdigem Verneh nach gedenkt der Kaiser im Lause des nächsten Monats nach dem gewohnten u "°-h ütlt,' Sä Zmrmer liebst & Walltborstraßk^ ohnullg u. W MiethM' br H orey!tt. tlofli« "5 nftjtttr HsSA-M ietheo 9. botftroße^!- hliung' jM«? n und olsbarn v "TS* ?? st,« y* ährW Kießener Mnzeiger Aifkizk- iü liMlstt fit in Kni» Keßn. tl'nt, sowie aud vermtethen. ’ L_ZandM .ämä i' fwb per 1. ec ^nksurter Hof. Mch oder M eltersweg C. 44, Btmirer zu Dtr. Garifeld 114,x. öuffWn Hause, etr^e Mansardm- evem Vorplatz M ch oder späier zu 8. Meyerfeld. möblirles Zimmer Neue Anlage, ilermhmerHuhn. 16S tft einNeben- u oermiethen. hrige. irte Zimmer M Andmhvj." « M vnmüheil. rttntze Nr. löt. gis zu vermieldm lühlMe D-S4. Zimmer zu w etz, Marklplch von 3 Zimmern ttusburg D. 11. PärierrHZimn hirrn sofort oder chulstraße K. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Lokal-Nolt». Steinberger. Die Revaleeoibre bd ’ bet Tribüne angewiesen wurde, der in Anbetracht seiner weiten Entfernuvq vom Paradr- felde in keiner Weise geeignet war, die militärischen Schaustellungen übersehen zu laffei'. Lat sich wieder einmal jene ab und zu in die Erscheir.una tretende Genngschatzung br mtlitä^schen Behörden den bürgerlichen Jnteressm gegenüber geltend gemacht, so bt- -auecn wir dies lebhaft und sprechen an dieser Stelle bte Erwartung autz, baß für künftige Falle mehr den berechtigten Wünschen deS großen Publikums entsprochen werden woge Wir wollen nicht, dah bad militärische Jntereffe in Irgend einer Weise bedn« trächtigt werden soll, was aber gewih nicht geschah, wenn die Tribüne weniger entfalt von der Parade erbaut worden wäre. Jeder gut.,esinnte Bürger tra^tbet solcher Gelegenheiten, wie sie die jüngsten Tage boten, daS nicht unbillige Verlangen, Zeuze TÄSun^ WtMfgt uAerer Truppen i» ff man ihm gar, seinen Wünschen Rechnung zu tragen, so hat man sich über ungereimte Ratsonnement^ hinsichtlich des Verbleibens der Steuern u. s- w nicht zu wundem. Unsere andere Bemerkung betrifft den Unternehmer der Tribüne, Herrn Eichbolz, unt> besteht einfach in dem Hinweis, daß eS nach unser« ^tnung vtele Jnhaber voi Tribünenplätzen gtcbt, die mit Erfolg auf Grund deS S- 263 bc8 Reichsstrufgesetzbuchü 8 8 o,lali*lg Hauptstadt hat wieder einmal bewiesen, daß sie aller Fluche des .heiligen Vaters" ungeachtet mit der Aushebung des Kirchenstaates und der Errichtung deS Königreichs vollkommen zufrieden ist, indem sowohl die Behör- den wie die Bevölkerung Roms den 8. Jahrestag des Einzugs der italienischen Truppen mit patriotischen Kundgebungen der verschiedensten Art feierten, -aste vorauszusehen, hat das Civilgericht in dem Proceffe gegen den vorn Papste eigenmächtig, ohne Rücksicht auf das Königl. Patronat, zum Erzbischof von Ebieti ernannten Priester Scilla dem öffentlichen Ministerium Recht gegeben, intern es die Ernennung als nichtig anerkannte. Papst Leo hat seinen Bruder, den im Jahre 1848 aus dem Jesuitenorden ausgetretenen P. Pecci, zum ^sten Vorsteher der vat.canischen Bibliothek ernannt. __ flaßen Fannie bete, 20. Sept- In der Gießerei der hiesigen Maschinenfabrik v°i Klein Forst u. Bohn Nachf. fand gestern Nachmittag Vi3 U&r eine Explosion statt, welche sehr unalückl'che Folgen hält? bringen können. Wie man vermu het, muß m den zum Umguß bestimmten, dem Erz betgefügtrn alten Ebenmassen.(^lleicht auch ° den Kohlen), irgend ein Zündkörper verborgen gewesen lein, der durch Erhitzmg un,li starker Detonation explodirte, so doß Eisen- und Ged aub et heile detz GießkcsselS ui^ dessen nächster Umgebung durch die Gewalt des Luftdruckes -erstort wurden. In d» unterhalb otr Einrichtung angebrachten Teich stossen glühende Eifenmassen au8 bta undicht gewordenen Kessel, so daß dessen Wasser im Nu kochte, ^^^^nbann Füllen des Kessels und mit der Wartung desselbenbeschäftigte Arbetter, Johann Sfa auS Geisenheim, einige Meter hoch mit fmporgeschleudert und, nachdem er von eira Anhöhe herabgestürzt, durch den Dampf des kochenden Gaffers an Arm, Brust u-i) Rücken arg verbrannt. Der Knall der Explosion war so stark, daß er /, Stunde wat iin Geisenheim) gehört wurde und in der nächsten Umgebung viele Fenfterschelb.n ein. weiWranaen In der Fabrik he.rschte große Bestürzung, da man im ersten Augenb .ü nickt wußte welches Unglück geschehen. Eine ernstliche Betrtebstorung wird jedoch ntjt "intkettn Daß nur ein^ Arbeit« beschäd.gt worden ist nur ein Zufall zu nennen, bt : meist deren 40-50 in der Nähe des Gießofens beschäftigt sind. 01 ' - Gemüthliches von einem italienischen Jahrmärkte. In dem flecken Santa Sofia in den Apenninen unweit Forli gelegen, findet aUjahrlich am 16. Sepw^ ein Jahrmarkt statt, der von weit und breit her besucht wird. Wie man nun der v.L d'^talia" in Bologna aus Forli meldet, wurden Heuer auf dieser Meße wahrend der ch Stunden welche dieselbe dauerte, nicht weniger als zweiundsechzig Raubanfalle auf fen fiae Straßen'des Fleckens begangen, von denen jedoch, wie inder bezüglichen ^°rre ponvenz ruhn-^ü hervorgehoben wird, auch nicht einer den Verlust emes Menschenlebens zur Folge hatte._____ »“fetten, Nachmittags 3 Uhr, gegen Heinrich Schäfer II. ton SDwenrob, wegen °°n «°ng.nfchwar» wegen J ClM; von Nende, wegen«. Äi98"8e»’ W" 1 aS, gegen Heinrich «a.fer IV. W,» meaen Körververletzunq mit tödtlichem Erfolg; Verthetdtger Großh. Hofger.rAvvocat Metz. 9 Denselben, Nachmittag 3 Uhr, gegen Adam Anton Plitsch von Grüntngen wegen M R'dner ton Sachfenhansen », K°rvertn.etzung m't tödtlichem Befolg und Liebstahls; Verthetdige. Großh. H°fger..»t.« Gießen, 28. September. Die voraussichtlich bis in die dritte Woche andaumdq Sckwuraerichts-Sitzungen vom IV. Quartal I I. werden Dienstag den 1. October, Mittags 9 Uhr, ihren Anfang nehmen und namentlich wahrend der ersten Woche nachbemrch Anklagesachen zur Verhandlung, bezw. Aburtheilung kommen: — Hnh ftJ 9 Den 1. October, Vormittags 9‘/t Uhr, gegen Johanms Wolf von Meches und mann Großer von Breslau wegen schweren Diebstahls; Vertheidiger Großh. Hofger.-Adcsci Commission beschlosienen Aenderungsvorschläge gehen bahi", daß an die Stelle j ber Untergrabung" der bestehenden Staats- oder Gesellschaftsordnung Wort Umsturz" gesetzt w-rd-n, die beschlagnahmten G-id-r v°rb°t-ner Der- eine in'Verwahrung und Administration genommen weiden, das gänzliche bot einer periodischen Druckschrift erst nach zweimaligem Verbot einer einzelnen Nummer d-rfelb-n erfolgen oll. Ueber di- R-cursmstanz bei B-fchwerd-n war bis «u Anfang dieser Woche innerhalb der Commission noch keine Einigung erstell' Da indeß di- Majorität der Commissions-Mitglieder von der Ueberzeu- äwxää-- Stosck aus Anlaß der Interpellation über den Untergang des „Großen Kurfürsten" Auslassungen, über deren unbefriedigenden Charakter gegenwärtig nur X Stimme ist, in Verbindung mit persönlichen Erörterungen welch _ v ®enetal unmittelbar nachher mit dem Contre-Admiral ferner in Kie , < vi .-.ßfe cKOrae aebabt, daß der Letztgenannte, um die Marine hochver- Uente Officier seinen Abschied eingereicht hat. Die Commission für die Enquete über^die Lage der Eisenindustrie hat die Aufstellung der Fragebogen welche den Sachverständigen zur Beantwortung vorgelegt werden sollen beendet. Gleichzeitig haben die nach Nordamerika entsandten Commisiare für oie Tabak vivendT mit Pr-uß-n h-rb-izuführ-n trotzdem daß Verhan^ung-n darüber feit einiger 3eit in's Stocken gerathen sind, noch mcht auf geb en zu wollen- Wenigstens deutet man die Thatsache, daß er den mild^und versöhnlich lleslm- ten Erzbischof Schreiber von Bamberg nach Rom beschieden, wohl nicht mit iinrorGt bnhtn haft er dessen Meinung über die Mittel zur Beendigung der Ktrch^nstrestes'zu hören wünsche. Angesichts der immer staatsfeindlicher und a itidynastischer auftretenden Centrumspartei schwindet freilich die Aussicht au eine baldiae Herstellung des Friedens immer mehr. In der Provinz Po en werden bk angeblichen Erscheinungen der Muttergottes zu Agitationen für Losreißung der zum ehemaligen Königreich Polen gehörenden Landestheile aus- aebeutet 9in der Rheinprovinz erklären sich diejenigen Kriegervereine, tn denen fcaguftramontane (Element vorherrscht, gegenbie Vereinigung attei: beutWen Krieaeroereine unter betn Protectorat bes Kaisers, bie Caplanspresse berichtet i foa über di- d.m greifen K-is-r in H-ss-n S-ii-os d-r B-völk-rung darg-- bracht-n Kundg-bungen d-r Anhänglichl-it mit °ff-n-m Hohn und Spot I Oesterreich steigert sich die Ausregung über die Schwierigkeiten, auf welche di- Occupattons-Arm-e stößt, zu einer immer b-d-rikUcher w-cheud-u Löbe ^n Ungarn speciell sind alle Parteien einig in der Forderung, daß U-^Arm-e untc® allen Umständen noch vor dem Winter aus Bosnien ruruckg^ >ogen werden müsse. Unter dem Druck der öffentlichen Meinung seines Landes L9t der Ministerpräsident Tisza ein entschiedenes Veto gegen den von mtlitari- fch-r Seite als nothwcndig bezeichneten Bau einer Eisenbahn von Siffek nach Wnni Tinaeleat und für den Fall, daß der Bau ohne Zustimmung des Reichstages in ^Angriff genommen werden sollte, seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Bei dieser Sachlage ist es ein Glück für die Regierung, daß di- militärischen Operationen in letzter Zeit einen rascheren Fortgang nehmen: nicht nur daß die Pacification der Herzegowina schon als in der Hauptsache durchgefuhrt be- trachtet werden kann,'die C-pUulation von Bihae und di- Si-g- auf d-n Höh-n von S-nkowitsch schein-n auch di- Hoffnung zu begründen, daß di- Hauptkrast d-r bosnischen Aufständischen in einigen Wochen gebrochen fein ttcibe. $ür(t Karl von Rumänien hat mit Rücksicht auf di- vom Bttliner Congreß genehmigte Unabhängigkeits-Erklärung seines Landes den Titel „Kon g- ltche Hoheit" angenommen und die bisher im Auslande unterhaltenen »diplomatischen Agenturen" in Gesandtschaften umgewandelt. Die englischen Minister suchen zwar einer nach dem andern ihre Landsleute über die Zukunft zu beruhigen, indem st° behaupten, die orientalische Frage sei sür jetzt gelöst; trotzdem fühlt sich die öffentliche Meinung des Lau- des nach wie vor durch die afghanische Frage beunruhigt. Frankreich war Gambetta ber Mann bes Tages. Die Reise bes -hem-lig-n Dictators durch das südöstlich- Frankreich gestaltete sich zu einem wahren ^Trimphzuge, indem er überall so glänzend empfangen wurde, als wäre er schon das Staatsoberhaupt. Seine Absicht ging dahin, den Ausfall der bevorstehenden Senatswahlen in einem der Republik günstigen Smne i" sichern. c>„ t6[nen Reden stellte er demgemäß ein förmliches Programm der republikanischen Partei auf Danach sollen alle antirepublikanischen Elemente aus der V-rwalrung, den Gerichtshöfen, dem Heere und der Geistlichkeit beseitigt wer- den. Mit besonderer Energie hob er die Nothwendigkeit des Kampfes mit dem Kl-rikalismus, den er schon früher als den eigentlichen Feind Frankreichs bezeichnet hatte, hervor. Di- Geistlichkeit, so erklärte -r unter dem jubelnden Beifall der Volksmenge, dürfe kein Vorrecht mehr haben, das Concordat muffe llrena durchgesührt, den vaterlaudslosen Bestrebungen der Jesuiten ein Ende gemacht werden.^ Die klerikal- Pr-ffe betrachtet dies- Red- nicht mit Unrecht als eine förmliche Kriegserklärung gegen den Katholicismus D-r durch se.nen Fanatismus berüchtigt- Bischof Fr-PP-l v°n Angers li-ß sich durch dw lbe zu dnem offenen Briefe an den Epdietator hinreißen, n we chem et biefen m d-n heftigsten Vorwürfen überhäuft und jämmerlich über die angebliche Versol- Vermischte-. Kassel °tn Betreff ber Kaisertribüne, auf welche so viele Leute, wie man sich ausbrückt^ reingefallen" sinb, bemerkt bie .Hess. Morgenzta.^ Zunächst bletbte§ um Srft&nblK wa?um uou Seiten beö königl. Gen«alkommanbo8 ein Platz zur Errichtung XUen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ilfi Kosten durch die Heilnahrung: 9 Nr. 75928. Baron Sigmo von lOjähriger Lähmung an und Die Bevalescifere ist viermal so nahrbaft al8 Flestch und «spart b« und Kindern 50 Mal ihren Preis in and«en Mitteln und Speisen. 5 Pret e der Bevalescibre V, Pfd- < 80 1 Pfd. 3 SO Ps 5 Pfd. 14 Jt, 12 Pst>. 28 JL 50 24 Pfd. 54 JL so 3 * i Revalescibre Chocolat6e 12 Tasten 1 JL 80 24 Tasten 3 5 5 JL 70 120 Tasten 14 JL, 288 Tasten 28 50 A, b76 Dlsim " JC Revaleacibre Biscuites 1 Pfd. 3 JL 50 ^, 2 Psi>. 5 ^4 und 3u beziehen durch Du Barry L Co. in ®CTltn NW., 25 Loulsenstr., fluten Apothek-r.', Droguen-, Specerei- und Delicatestenhandler im ganzen Land,. { In (SieycR bei Philipp 8ehwt<«er. REVALESCIERE von London. Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsener. und »nd«n odne W* und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, D^f Athem- Blasen- und Nterenlerden, Tuberkulose, Schwindsucht, dlsthm«. Hustrn, Un d \ Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwache, Hämorrhoiden, Wassersucht, F.eber, vch-- Blutaufsteiqen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wahrend der Schwan« Diabetes, Melancholie, Abmagerung, RheumattSmus, Gicht, ^^sucht; auch ist^ { ; für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der ^m^^""^^öuziehen. aus 80,000 Ceriificatcn über Genesungm, dir aller Medicin widerstanden, worunt von Prosestor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. «ngelstein, vr. Sboreland Dr. . festor Or. 5)eb6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de BrShan, unv vielen and« • gestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abaekürrter Auszug aus 80,000 Certifitflfa« Certifieat des Mcdictnalraths Dr. Wurzer. Bonn, 10. _ 1852^ Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten onp»«, allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren in Krankheiten der Urinw^ ^krenka^^ bei Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften «e^ngen ber , Zusammenziehungen in den Nieren und in der Bla e B äsen-Mittels nii'i ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch diese- wirN.ch bei HM- unb SBrulitrantteitoe. fonb.m auch bei ber 8=n8.n. und * L. S. Rud. Wurzar, Medicinalrath und Mitglied mehrerer geehrten j Nr. 62176. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die ** 18jahriges Leiden im Magen und in den Nerven, verdundm mit «Bgeeww« 0? nachdem Schweiß gänzlich beseitigt. J Eomparet, Wat« tote Bjmun. £ f. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren kgemeß« ich . Revalesciere und leibe seitdem nicht mehr an den Schmerzen m den Lenden, «e »m, langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In «einem 93. Jahre Wenb e der voMommensten Gesundheit. * .7 c?l,.annrtf,tt K Nr. 64210. Marquise von Drshan von 7jähriger Leberkrankheit, SchlafiostgteU,^ an den Gliedern. Abmagerung und Hypochondrie. hAn ouna«»'1 Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwaltn, Großwardein, von Lung« Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. ,fSnnbelWeÄC Rr. 75970 Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handele i in Wien, in einun verzweifelten Grade von Brustübel und dt^mnruttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaslostgr "gemeiner Anzeiger. Original Singer Baumwollgarn, Seide und Zwirn in alten Farben. 5658 5 ■0) & Original Singer-Maschinen-Bel- Nadeln^ Maschinentheile. Reparaturen. Lit. Lit. C. L fl. c. „ fl. 1000. Lit. A. » fl. 1000. No. 36. 42. 50. Damenkidstiefel mit Pariser Ab- Lit. Lit. Lit. B. C. ä fl. „ fl- ,, fl- P. Q. R. & o ST 822. 848. 41j2°|oige Serie II. vom Jahrgang 1863. Lit. A. ,, B. „ c. Lit. A. ä ti B. H Pantoffeln von dl. 1.80 an, Hochs. 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No. 67 122. 173. 180 3 9 9 4 7 0 568. 642. 715. 5°|oige Serie III. !000 N° 21386235. 30. 34 40. 43. 500 No 4 7. 14 19. 21. 23. 24 26. 27. 29. 32. 83 36. 38. 39. 45. 46. 47. 50. 53. 56. 59. 60. 65. 74 77. 100 No 3 6 8. 13. 14. 16. 19. 24. 25. 31. 37. 38. 45. 49. 50. 53. 55 57. 60. §8. 77. 78. 81. 82. 87. 92. 94. vom Jahrgang 1866. 100. No. 809 vom Jahrgang 1864. fl. 1000. No. 92. 32 3 379. I- b°° N°E 6^270 »71 514. 701. 899. 1019. H76 1283 1320. 1556. 1580. 1695. bis 1698 vom Jahrgang 1863. Lit. E. a Frs. 2000. No. 9. 10? Die Verzinsung der zuletzt verloosten Pfandbriefe hört mit dem 1. Januar 1879 auf und können die betreffenden Betrage von heute an mit ^^^^Erechnunq bis zum Etnlösungstage bet unserer Casse (am Salzbaus No. 4) in den Vormittagsstunden v- n 9_ii llhx ober bet Herrn Aron Heichelheim, Gießen, und den auf den Coupoi4 bekannten Zablstellen gegen Ausbändtgung der Pfandbrief-Urkunden mit den noch nickt fälliger« Coupons und d"M Talon crbob-n merken. Den Inhabern der vorstehend verloosten Pfandbriefe bleibt es anheungeftellt, die« selben bis zum Einlösungstermin gegen neue ebenso verzinsliche und Üvar die 5/oigen unter Berechnung znm Nennwerth, die IWVoigcit unter Herauszahlung von 2 /2 /o, die 40/oigen unter Herausbezahlung von Sl/2 % umzutauschen. «.fhftn.rftSt.h- Da wir den Verkauf unserer 5»/oigen Pfandbriefe siftirt haben, kann selbstverstand lich der Umtausch verlooster 5°/gifler Stücke in Solche gleicher Zinsgattung nach dem L »°'w°r ,n mart|)fanl)6riefe der Stempel zu ""'^Frankfurt M, den 23. September 18.78.^ 5893)__Dr. L. Ohlenschlager. D®- Nicht zu übersehen! Das Mainzer Schuhlager, Mäusburg D. 13, . 5772) von Julius Buch verlaust eine Partie zurückgesetzter Pantoffeln mit Absätzen, das Paar M. 2.50, sowie Kinderstiefel aus Rahmen, das Paar 3. g.,; . , Ferner emps-hl- mein Lager in allen Arten Schuhen und Stiefeln, sowie das Neueste in Wintersachen. Die Nähmaschinen von der l it A b fl. 1000. No. 87. 164. , l 100. L 1l. * m 285. 299. 394. 395.420. 508. vom Jahrgang 1867. Singer Manufacturing Co, New-York erste und grösste Nähmaschinenfabrik der Welt, hnhrn «ck durck ihre Leistungsfähigkeit, Güte und Dauer als die Vorzüglichsten aller Nähmaschinen bewährt und wird dieses nicht nur von allen Käufern und unparther- ischen Sachverständigen anerkannt, sondern auch durch mehr als hundert der höchsten Edrevpreise, ganz besonders aber durch den sich nut jedem Jahre vergrößernden Absatz bestätigt, welcher fick im letztenJahre allein auf 282,812 Maschinen. ober mehr als die Hälfte der Gesammt-Nähmaschtnenfabrtkation Amerika's belief. Jede Original Singer-Nähmaschine tragt nebenstehende Fabrikmarks, sowie die ^irma The Singer Manufacturing Co.“ und ist von einem n tt meiner Unterschrift A §eiälinger - versehenen Gamnlieschein begleitet; alle sonst unter dem Namen „Singer- ausgebotenen Nähmaschinen sind nachgemachte. m 0^m Interesse des Publikums und um es Jedem, selbst dem Unbemittelsten , zu ermnaltcken fick e ne Or^inal-Singer-Nähmaschine anzuschaffm, werden dieselben ohne Pttiärbphung gegen wöchentliche Zahlungen von Mark 2. abgegeben sowie alte ober nicht zweckentsprechende Maschinen aller Systeme in Zahlung angenommen.