Erschein» ILglich mit Ausnahme deS MontagS. Preis vi-rtKhrlich 3 Mark 20 Pf. mit vringerlah«. Durch di» Past bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 W. r-r.wCTWWiaaMmw—M——— iftä? AM, ^"AgeilluyMdactton»d«re«»r sartenstraße B. 165. auth jr, editto«Sb«rea«r Schulstraße B. 18. f Feutfchkand. cbte Ausl teile. er Zutritt geßM Vorstand, Berlin, 26. August. Nobiling wird demnächst in ein Irrenhaus über- geführt werden. Das Benehmen des Verbrechers, der wieder ohne Festem, nur der Obhut eines Wärters anvertraut ist, läßt die anfängliche Vermuthung, daß derselbe eine Verletzung des Gehirns erfahren habe, wieder an Wahrscheln- ltchkeit gewinnen. Der Mörder verweigert auf die gestellten Fragen jede Antwort und verhält sich überhaupt seiner Umgebung gegenüber vollkommen apathisch. Seine Ueberführung in's Irrenhaus soll vorläufig nur zum Zwecke einer schärferen Beobachtung stattfinden, da die Ansicht, er simulire feinen Blödsinn, ihre wissenschaftlichen Vertreter findet. Berlin, 26. August. Sin Telegramm der „Nordd. Allg. Ztg. aus Wien erklärt die Gerüchte, welche aus Anlaß der österreichisch-türkischen Con- ventionsfrafe von einem ernsten Zwiespalt in den Regierung? kreisen und der angeblich erschütterten Stellung des Grafen Andraffy wisten wollen, für toU» ständtg^unbegrundet.^ Ag." bringt eine Reihe von Mittheilungen aus den letzten Tagen des Aufenthalts des Kaisers in Teplitz. Denselben zufolge vermochte der Kaiser bet dem Abschiedsdiner am 23. d-, welches zum ersten Male wieder in Gesellschaft eingeuommen wurde und wobei der Kaiser lehr heiterer Laune war, beide Hände ganz gut zu gebrauchen. An die Mannschaften des preußisch-sächsischen Milttärcurhauses, welche der Kaiser am Abreisetag sich vorstellen ließ, richtete der Kaiser, nachdem er an jeden Einzelnen Fragen gestellt, eine Ansprache: Ich wünsche, daß es Euch bald gut bekommt, Mir ist es sehr aut bekommen. Ich war zwar noch nicht ganz fertig; mein Arm ist noch ; etwas steif. Ich reise heute wieder ab. Es ist ein schweres Mißgeschick, was . Mich betroffen. Wenn es noch vor dem Feinde geschehen wäre. Aber von i einem Unterlhan im eigenen Lande getroffen zu werden, daS ist doch recht hart. Potsdam, 24. August. Zu der heute Abend stattgehabten kirchlichen Vermählungsfeier wurden der Bräutigam, Prinz Heinrich der Niederlande, und der König von Holland von königlichen Stallmeistern in einem sechsspännigen Hof'Galawogen abgeholt und von zwei Zügen Garde du Corps nach dem Neuen Palais geleitet. Ihre königl. Hoheit die Prinzessin Braut begab sich in dem sechsspännigen Hof-Brautwagen eben dahin. An der Capelle, wo das hohe Brautpaar unter den Klängen des Meyerbeerffchen Kronungsmarsches seinen Einzug hielt, wurde daffelbe von der Hofgeiftltchkett empfangen. Der Dom- vrediaer Kögel hielt die Traurede, welcher als Text der Spruch: „Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen" zu Grunde gelegt war, und betonte dabei die alte Familienverbindung, die zwischen dem Hohenzollern schen und dem Oranischen Fürstenhause bestanden habe und daß die heutige Verbindung von beiden benachbarten und befreundeten Nationen mit den wärmsten Sympathien begleitet werde. An den um 7 Uhr 20 Min. erfolgten Ringewechsel chloß sich die kirchliche Einsegnung des hohen Paares. Das Händel sche Halleluja beendete die kirchliche Feier. Das hohe Paar begab sich hierauf in den ©rotten» Saal und nahm unter dem dort aufgestellten Thron die Glückwünsche der Allerhöchsten Verwandten entgegen. Hieran schloß sich die Defilirkour fämmt- licher geladenen Gäste, unter denen sich vom diplomatischen Corps die Chefs und Militär-Attaches der Botschaften und Gesandtschaften befanden. Nach der Cour fand Galatafel im Marmor-Saale statt, wobei der Kronprinz nach bn L-uppe be» Toast auf das Wohl der Neuvermählten ausbrachte. Bei dem an die Galatafel sich anschließenden Fackeltanz gingen die Minister Maybach, Hobrecht, Graf Eulenburg, Hofmann, v. Stosch, v. Kamecke, v. Schleinitz, Graf Stolberg und die Generale v. Loen, v. Doyen und v. Groß, genannt v. Schwartzhoff, voran. — Die Rückfahrt des hohen Paares nach dem Stadtschloß erfolgte durch die festlich erleuchtete Sanssouci-Allee. Bremen. Ueber die Versuche der deutschen Taucher am Wrack des .Großen Kurfürst" erhält die „Wes.-Ztg." folgende Mittheilung: Am 9. Aug. -ging ein Taucher hinunter und machte ein Tau an der Steuerbord-Fockwand fest, konnte aber, weil das Waffer zu trübe, nicht weiter kommen. Alles, was Ä sich s?-mch nicht dazu herbeilaff.n, laut und öffentlich die Mansche a». Ml-nnen, aber sie wirb sie tefrecttren, tote sie 'nunkreich die Ctmlche -l! L W//; ünd tn Oesterreich die Kirchen- und Schulgesetze. Ist dies ge- O//Wten, so verschwindet auch da« Märchen von der diolletiamschen Kirchenver- von Eng und damit steht einer Wiederherstellung des Inneren Friedens Nichts * Tklerikale „Gcurtier d'Jialie" wiederholt nachdrücklich, die griefcen^ L"? ä“m SB** «W L^itoann Politisches Wochenschau. Die Hochzeitstage in Potsdam trübte die Abtoesenheit deS Kaisers er, Hebamm, . . 2Bmn au* Art nicht von großer politischer el m dir SSrichri«^"^ (o „ doch die alten historischen Familienbande der Für- , --------------«„Häuser und das gute Einvernehmen der Völker. Der Sitzungssaal deS Reichstags wird in der neuen Session eine »er. UPlnblltOlM Physiognomie zeigen. Durch den bedeutenden Zuwachs der Deutsch-Co», ue ARlägt i 8 ^Eutschen Reichspartei hat die rechte Sette des Hauses eine n, ^onttm^,,hn5nfc(TUnfl' „fahren wüffen. So werden die elsaß - lothringischen Protestler > in jeder Sltii . nltrümontancn, die bis jetzt vor den Polen auf der rechten Seite gesessen, PmsMirmikjHk# * Quf fceT äußersten Linken vor den Socialdemokraten einnehmen. ganze rechte Feld ist von den Deutsch-Conservativen und der deutschen bcr' besetzt. Ihnen schließt sich das Centrum an, waches wegen der ns Wchev Gvd - - N^rteiaruvven mehrere bis jetzt von demselben occupirte Plätze an die 'SSÄ , dagegen mehrere ftüher von den National' w. Hiialcn innegehabten Sitze erhalte» hat. Links °°m^Präsidium^sitzen> nach tou ^m^7«die National-Liberalen, die Gruppe Löwe und die Fortschrittspartei, aus KirthMail^ selten die Autonomisten und weiter links die Dolkspurt-iler und * ein Mehgn-, bcr äußersten Linken die 9 Socialdemokraten, die Polen behalten ihre Sitze ilnergeidmft rc-bckW letzten Bänken hinter den Conservativen. Die Führer der Parteie verpachten- MW« alten Sitze inne. n k Die socialdemokratische Bewegung in Deutschland ist mit der tüchtiges FrauevrivG vumpfen Gährung, welche ganz Rußland durchwühlt, nicht au sein 1789 sein 1848 zu erwarten m^ine ältere Person gji, ^brn das bereits hinter uns. Für uns ist der Kampf zwischen Staat jagt dieWed^^^ Kirche vielmehr der Prüfstein gesicherter, staatlicher Fortexistenz geworden __— —- • rr\ _ OtltAPflPTL IC Al Ul IC Bekanntmachung feie ueseülicke« Dorfeerunaen an Stnfeirenfee aus feem Sommer-Semester 1878 betr. U1 "Eben den ihnen durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. llltllllltlQ Gießen, den 24. August 1878. . zr. . < Großherzogltches Umverfitats-Gericht. aas 8 Uhr, Haberkorn. Convention die alte JÄ ExpEtät des Sultans über die von Oesterreich zu occupirenden Gebiete formell zuzu. __________ Hätte sich nun die Occupation wirklich so vollkommen friedlich voll- —7—tote Graf Andraffy mit stolzer Sicherheit vorausgesagt hatte, dann hätte Souveränetäts-Anerkennung der Großtürken sich den Volkerni der öfter- ? vchisch-ungarischen Monarchie immerhin noch in irgenb einer Weise plausibel W aber, nachbem so viel österreichisches Blut gefloffen unb —fließen wirb, kann es nicht fehlen, baß biese ausbruckliche Anerkennung bei Wen Souveränetät in ber ganzen Monarchie einen solchen Sturm ber W* ^^^ArMuna entfeffeln wirb, baß Graf Andraffy genothlgt sein wird, sich ent- frW be? dem für den »nsang »ÄTi W^nn^u-w All-S. was ^P|?aÄ’liehen, war -m. Leiche, welche er vom Schiffe frei gemacht hatte und trei. Ter klerikale „Courrier d'Jtalie" wiederholt nachdrücklich, die Friedens- " 6ocg milden Berlin und dem Vatican sei dieBulle aus dem Jahre 1821, ^.eo?M"'1mie die stillschweigende Nichtbeachtung der Maigesetze, ferner eine Amnestie D nnoncen 4k Erzbischof Ledochowski verzichtet gegen eine Amtsverlcihung mgVOD der römischen Kurie wahrscheinlich freiwillig auf die Rückkehr nach . bestens enlP Mitschland. , dar Annoncen beT t «ndrassv hat zu Ende der vorigen Woche dem österreichi- n wie aücbl, Qaifer seine Demission gegeben, die jedoch von dem Monarchen vor- S Ä U fier ©rund zur Demission ^des Ministers ,k IG nicht in seinem schweren Jrrthum bezüglich der Stimmung der bosnischen Bevölkerung gegen österreichische Occupation, 'n dem fatalen Rechenfehler ff ner Pol'lik, der fich darin zu pißt, daß laenberg wurde gestern Nachmittag ein £Jo schüttet. Mit gebrochenen Beinen rourbt x Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. Torrespoudenr-Vnrea«. Berlin, 27. August. Der „Reichsanzetger" publicirt eine kaiserliche Verordnung, betr. bte Einberufung der elsaß-lothringischen Bezirks- und Kcets- tage. Erstere werden am 11. November eröffnet und schließen spätestens am 2o. November. Die erste Sitzungsperiode der Kreistage beginnt am 9. September, die zweite am 2. December; jede Periode dauert höchstens 5 Tage. t “ TA „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, oaß die Auswechselung der vom Sultan ratchcirten sechs Exemplare des Berliner Vertrags durch den türkischen Geschäftsträger Bagdalton morgen Nachmittag im Auswärtigen Amte erfolgen ^rde. — Einem Wiener Prioat-Telegramm deffelben Blattes zufolge wäre Graf Andraffy in dem am Sonnabend stattgefundenen Ministerrathe mit der Nothwendigkett durchgedrungen, eine Convention mit der Pforte zu unterzeich- nen, nach welcher die Souveränetät des Sultans in Bosnien anerkannt, gegenüber dem Anspruch der Pforte auf eine Zettbegren,ung der Occupatkon aber nur dteBezelchnung der Occupatton als „provisorisch" zugestanden werde. Wien, 27. August. Die „Polit. Corresp." meldet aus Serajewo: Die Gemeindevertretung von Serajewo ist constituirt. Dieselbe besteht aus 18 er- oö Mitgliedern, und zwar 5 Mohamedanern, 6 nicht unirten Griechen, 3 K°th°l.k-n und 4 Jftaelilm. - Der höchst gefährliche Aufni-M und An- fuhrer türkischer Insurgenten, Hadschi Jankooic, ist von der Feldgensd'armerie ergriffen worden. ° ö nr«, Jkic "doltt. Eorr^p." meldet aus Belgrad von heute: Das gesammte Minlstenum hat eine Entlassung gegeben. Der Fürst hat dieselbe angenom, men und Ristic mit der Neubildung des Cabinets beauftragt. In diesem dürfte nur der Minister de« Innern. Milvjkovic, verbleiben. - Die bisherigen dipl°. malischen Agenten Oesterreichs, Rußland» und Italiens sind zu Muiisterresiden- ten am serbischen Hofe, Zukits zum serbischen Minist-rresid-nt-n in Wien ernannt worden. Bezirken ebenfalls Erderschütterungen verspürt. Auch im hiesigen Observator wurden um 9 Uhr Anzeichen von Erderschütterungen beobachtet. Amsterdam, 27. August. Hier einzelaufenen Nachrichten zufolu die gestrige Erderschülterung auch in den Provinzen Brabant, Geldern, Link und Utrecht wahrgenommen worden. Wien, 27. August. Außer der bereit» gemeldeten Beute an SU und Geschütze wurden in Folge der Entwaffnung von Serajewo allein 6, Gewehre bis jetzt eingeliefert. Von den bei der Einnahme der Stadt gcfan^ Nizams, Redifs und Baschtbozuks wurdm 55 Officiere und 830 Soldaten'« Brood escortirt. Mehrere bei Stolac zersprengte Ansurgentenbanden wini gefangen genommen. Am 24. d. ergaben sich den kaiserlichen Vorposten Mostar 4 Officiere und 154 Redifs. — Die 20. Truppendivifion wurde 26. d. bet Doboj neuerdings durch Infanterie und Artillerie angegriffen. Gefecht war bedeutungslos. — Bei Streifungen vor Banjrluka erfolgte. 24. d. ein Zusammenstoß mit Insurgenten bei Kljuc. Details sind n bekannt. Rom, 27. August. „Fanfulla" meldet: Die Oberstlieutenants & und Obero sind von der italienischen Regierung zu Mitgliedern der vom gresse eingesetzten europäischen Grenzregulirungs - Commission ernannt, ß. geht nach Belgrad, Obero nach Konstantinopel. Paris, 28. August, früh. Die .Agence Havas" meldet: Die Tüj sind bei Palama und Domokos in das griechische Gebiet eingefallen, dortigen Einwohner sind mit den türkischen Truppen im Kampf. Die U fische Ä^egierung hat Maßregeln ergriffen, die Ordnung herzustellen. ' Wien, 27. August. Die „Presse" meldet: Die Stärke der in h men befindlichen Insurgenten beträgt 65,000 Mann, die reguläre Truppens im Paschal'.k Nooibazar 25,000 Mann. — Der „Pesther Lloyd" meldet sei der Nachweis gebracht, daß Hafiz Pascha der Berather der Nationalreaien in Serajewo gewesen sei und bet Zepce commandtrt, sowie die Bedrä» Szapary verursacht habe. — Konstantinopel: Gegen Griechenland werden n artige Rüstungen fortgesetzt. In Athen ist die Aufreaung gegen die Türkei, geheuer. Es verlautet, Griechenland werde nächster Tage losschlagen- es fo auf die Unterstützung der italienischen Flotte. — In Belgrad verlautet gern weise, in Altserbien habe ein blutiger Zusammenstoß zwischen Serben unb ij ncfen stattgefunden; beiderseits gab es viele Todte und Verwundete. MN mm iu. v. ym« reu unucier ^aucyer an oerselven Stelle hinunter mit dem Auftrage, den Thurm zu suchen. Um die Stelle wiederfinden zu können, von welcher er ausgegangen, befestigte er ein kleines Stück Tau an der Steuerbords-Fockwand und hatte das Glück, sogleich den vorderen Thurm zu finden, welcher, aus seiner Lage herausgefallen, auf dem Meeresgrund unter dem Schiffe liegt. Nachdem er das Deck besehen und aufsteigen wollte, um Bericht zu erstatten, zuvor aber noch auf den Grund des Meeres ging, ent- deckte er zwei Leichen. Gewiß nicht zaghafter Natur, wurde er doch fast unwohl bei dem Anblick derselben. Solches Gefühl ist wohl erklärlich, wenn man in so schauerlicher Tiefe in diesem Element, fern von Allen, mit den Leichnamen dieser Verunglückten allein ist. Der Taucher ging alsbald auf den einen Leichnam zu, welcher eine Hängematte unter dem Arme hielt, die er wohl gefaßt, um sich zu retten, befestigte eine Leine um seinen Leib und ging mit dieser nach Oben. Oben angekommen, ließ er den Körper heben, welcher von dem begleitenden Fischer ausgenommen und an's Land gebracht wurde. Nochmals hinun- tergehend, befestigte er ein Tau am Thurm und brachte eine Hängematte nach Oben. Nachmittags ging ein anderer Taucher hinunter und holte die zweite Leiche herauf. Alles, was sonst noch zu sehen, war die Commandobrücke, die Hängematkasten, im vorderen Thurm zwei Kasten und zwei Daumschrauben (Hebevorrichtungen). Außerdem ist ein großes Anker gehoben und weiter unter Land gebracht, woselbst es des schlechten Wetters halber hat wieder auf den Grund gelassen werden muffen. Die beiden Leichen wurden als die eines Ober- Mattosen und eines Unterofficters feftgestellt und am andern Tage feierlich beerdigt. Osterath. Ihn 9 Uhr ziemlich starker Erbstoß. Fuhrwerk schm Oesterreich. Wien, 26. August. Oesterreich stellt eine Armee von 1t Divisionen auf, also 165,000 Mann mit nahezu 400 Geschützen. Diese 11 Divisionen werden in 4 Armee-Corps zusammengestellt und laut dem heutigen Militär- Verordnungsblatre wurden zu Commandanten ernannt: F.-Z.-M. Herzog von Württemberg, die F.-M.-Lts. Baron Ramberg, Ritter v. Bienert und Graf Szapary. Oberbefehlshaber dieser Armee wird F.-Z.-M. Baron Pbilippovtc und Generalstabschef G.-M. v. Cornaro. Das 1. Wiener Landwehr-Bataillon hat bereits Mobtltsirungs-Befehl bekommen, das 3., 4. und 10. Artillerie- Regiment ebenfalls. Wien, 26. August. Der heutige Saatenmarkt war von ca. 5500 Personen besucht. Der von dem Generalsekretär Leinkauf erstattete Bericht über die Ernte in Oesterreich-Ungarn bezeichnet dieselbe als eine quantitativ gute, trotz des schlechten Erntewetters und beziffert die Exportfähtgkeit der Monarchie rn Weizen auf 12—13, in Roggen auf 2i/2, in Gerste auf 4-5, in Hafer auf 2y2—3 Millionen Zollcentner. Durch den gestrigen Kauf des Auslandes ermuthigt, stellten Eigner heute höhere Forderungen, denen gegenüber Käufer reservtrt blieben. Umgesetzt wurden ungefähr 150,000 Meter-Ctr. zu Samstags- Preisen, nur Häfer 15 Kr. höher. Krankreich. Paris, 26. August. Wie das amtliche Blatt meldet, hat die Regierung als den Tag, an welchem die Ausstellungspreise verthetlt werden sollen, den 21. October festgesetzt, damit die Volksvertretung an dieser den Freunden der Republik theuren Feierlichkeit Thetl nehmen könne. «, Brohl. Heute Morgen 8 Uhr 55 Minuten wurde hier oielsettta ein ftrh Erdbebm verspürt, welche« eine Südost- nach Nordwest-Richtung hatt"^ ß ®rt«Wüttn“igieS“’“8 9 U6r 10 minutcn wurd« 61« -in- ,i-mllch Ute ts. ?tchenich. Morgens 5 Minuten vor 9 Uhr Erdbeben. Dauer stark b-b-n ää w'r °»"9" o(rfpürt(? D«nebm?arbUmPrCn be0leitrt unb tn allen vier Claffen htestger Schul! deuitj 0 w ^orßcn Statt gehabte, wahrscheinlich Südwest-Nordtf LZ 6eftlgesRBb"b4flt"™n” ““'l* Ä Z'Ä Secunden und waren von einem dumpfen Rollen begleitet. mus Konstantinopel vom 27. b. wirb bet „Polit. Corresp." aemelbet: Rußland soll wegen der bedrohlichen Zustände in Macedonien die Absicht kund- gegeben haben, dort zu interveniren. — Layard dringt bei der Pforte auf un- verweilte Errichtung eines Gensd'armerie-Corps. , ^^ugust. Der Bundesrath hat das Gesetz gegen die ßimmXämif^Cn ^ocialdemokratie wesentlich in Ueberein- stimmung mit dem Ausschußantrage angenommen. 26 27 August. Dem „Daily Telegr." wird aus Konstantinopel lk ' bic zur Beschwichtigung des Rhodope-Aufstandes ßornmiirio^ n^h h?pn hb^insetzung einer permanenten internationalen Äufsichts- Commission und die Bildung einer Localpolizei in Ostrumelien befürworte Petersburg, 27. August. Der Kaiser ist heute nach Livadia abge- reist. In seiner Begleitung sind die Geheimräthe v. Giers, v. Hamburger, Obolensky. - Die russischen Generalconsuln in 697 aUmämC*l- Ministerresidenten ernannt. aeftern früb in "9"^- Nach Meldungen aus den Provinzen wurden wellensö'rnUa°wnV""''"^^Vn"'^"""''^ ^^doacyier. dieselbe war weder stoß- n 8fl kruh in Neufchateau, Tongres, Namur, Huy und mehreren anbei en I au^boipedga Strafe Dmbrirflef(^^nrenU26rlC, 11,6110 f4roered Fahrwertsch Vermischte-. 9ß ?8‘ bi"sust. Aus den zahlreichen Nachrichten über das Erdbeben J 26. dss. Heden wir nach der .Köln. Ztg." noch folgende hervor: Ä ^0 0 o r k- 1^/r Min. vor 9 Uhr Erdbeben mit dumpfem Geröll, 6 6t8 8 ©ecunW n^6er au6cr Raffung und todtenbketch. ?v^o,blier eilten voller Schrecken alle auf die Straße. Aus der Kirche ^luck! dachttgen, die den Pfarrer allein zurücktießen. 9 Ud? bcr® ^s?rühl- Hier wurde die Kirche durch das Erdbeben so erheb« beschädigt, daß sie polizeilich geschlossen werden mußte. Nach Mttthetlungen aus >e Bürgermeisterei sind an verschiedenen Häusern leichte Schäden zu verzeichnen baben^f?nni!f.f rt-mltch heftige Erdstoß (einige wollenzwei Stöße bemrB haben) ist nicht stark genug gewesen, um Schaben heroorzubrtngbn, sedoch ernst atn t um auch muthig-n Beuten einen gewisien Schrecken ein,uftötz en ’ " 81 GodeSberg. 9 Uhr 15 Minuten Bormittag« genau wurden wir ber Plittersborferstraße, wenigstens nach sofort eingezogenen Erkundiaunaen tn s-i Hüus-rn durch deftige Erdstoß? in die größte «uftegung8nerfeit 9 8 ' ‘'d Troisdorf. So eben. 9 Uhr 25 Minuten Vormittags berliner st-'t wru DerVftrt.3 Cml ®rbbcben in Zwei Stößen mit etwa 2 Secunden 8 0^ 3i. SRlnt iW ’ vB lf1C d-rselbtn Silben i bei star so gt®.aI D'tWan Nülher 6 beslhäbigi sollen io jl,idöchtis zweiter c dieselbe- ^iditunfl i li4rtw 12 Secun darf«» Ul ßldbebm von 12^ Die Ben rigentbüi nach Dieselbe Secunden ftö erhaltend ein schwer Ha ebenfalls L-ü stöbe beoi Ei von West Bi Secundn Osten, di W Sürth,; Hoch-Nei bet Bonn Homdur, 8 Amglichtt $attt trog WH. $ pirttr Sllubi Äclntt Rud nnb die Os Leidienst, t Es waren Bahn 200C Rudeigesells deutsche Bo 5 silberne ( „Lahn" de 3000 Mer „LoNvätts' schäft- - 4 Preis 1 Pu "IMS „An linber imb VniS 1 silb (ttüet 6ieq( „Syn an i «n Man! während bii Me darin pichen $hi MtttniB 'knnni, das btn übrige: b« der nä Vereinen t . r Di. Dauses JenSieacm ^Teiche Cl I ■ Na 5145)^ tffl* 5151) i| Wil sW »ut: BZi «fS** *«N* J ' S* .*»*•*□ ßdMJe bii ®*; ^uechknland Werber ' R gezen dir Tüi' Belgrad verlautet {? j ?$tn Serben unu! ^Verwundete. tat über bas Gcbte »et: DÄM, tzMSZM i Mg unb Wtniitty ß der Kirch! §lui}: k ch dar Erdbeben st ti|6i^ Nach Mittheilungni ti|fc lden zu oetje^nen. |t wollen zwei SW i: ubringtn, jedoch trofti: '56m. mu wurden wir S-c. ren Erkundigungen Üflfc ersetzt. littagtz berliner ZU' a 2Secundea Za>W itterung Statt gefonii jetttaum von dMr t hier vielseitig ein iichting hatte. Cbt hier eine ziemli-t Erdbeben. D-uer e wenn eia fö®« !" Gebiude vorbWA i Httunden anhallendt ^llensSrinig hiagog. , ™58 BW" tiernden Erdstoß. < ft® M weg S»sj A-S- en««*** gestmNachmittazck^ gebrochenen Leinen oir hung?co«alissi^j aus die TommW,- druck verübt haben. & nen wordm um mit k: Hof-Apotheker Boxberqer^S Hiihncraugen Pflaster fertig aestricken, beseitigt fichcrSchmerz uvd Hühnerauge, per Etui 50 H, tn Gießen in der Hirfchapotheke. (5154 5145) Eine Ulmer Dogge, Rüde, schön gezeichnet, 3/» Jabr alt, ist preiswürdig 3U mSufet11 Näheres tn der Expedition r« Bltts Weiße Waschkörbe empfiehlt, um damit zu räumen, zu billigsten Preisen (5029 M. Weißbäcker. Die Tropfsteinhöhle bei Bieber. Esch weil er. Etwa 6 Minuten vor 9 Uhr Morgen« hatten wir hier ein starke« Erdbeben. Pr. Moresnet. Heute 9 Ubr rheinische Eisenbahnzeit sehr starke« Erdbeben von 12 Sccunden Dauer. Richtung S -W—N-O-, fast nördlich. Call. Heute Morgen punkt 9 Uhr wurde hier ein heftiger Erdstoß bemerkt. Die Bewegung schien von Norden nach Süden Statt gefunden zu haben. Mechernich. Heute Morgen 9 Uhr wurde Hierselbst ein heftiger, von einem eigentbümlichen Rauschen begleiteter Erdstoß bemerkt, welcher sich anscheinend von Westen nach Osten wellenförmig fortpflanzte. Essen. Im Ostthetle der Stadt wurde eine Erdbewegung wahrgenommen. Dieselbe fand um 9 Uhr 10 Minuten hiesiger Zeit Statt und dauerte etwa 10 bis 12 Secunden. Kontgssteele. Um 9 Uhr 5 Mtn. Vormittag« wurde hier eine 5—6 Secunden «nhaltende Crderschütterung beobachret. Die Erschütterung war so heftig, al« wenn ein schwer beladener Wagen am Hause vorüber führe. Hagen. Hier so wie in Hamm und Aplerbeck ist das Erdbeben heute früh ebenfalls bemerkbar gewesen. Löttringhausen. Heut- Morgen 9 Uhr 5 Minuten wurden hier einige Erdstöße beobachtet, welche etwa 6 Secunden lang anhtelten. Eickel t. Wests. 9 Uhr Vormittags verspürten wir ein Erdbeben, anscheinend von West nach Ost, zwei Minuten lang, die Möbel wackelten, doch ist nichts gefallen. Bocholt. Morgens 8 Uhr 58 Minuten beobachtete ich eine heftige, mehrere Secunden andauernde Erderschütterung, scheinbar in der Richtung von Westen nach Osten, die eine unheimliche Bewegung schwerer Gegenstände hervorbrachte. Viersen. Heute Morgen wenige Minuten vor 9Uhr hatten wir hier ein ziemlich starkes Erdbeben, welches etwa 7—8 Secunden dauerte. Horrem. ES war punct 9 Uhr, als wir ein Getöse vernahmen, als ob ein schwerer Zug vorbetführe. Düren. Der erste Stoß erfolgte punct 9Uhr (kölnerBahnzeit). Dauer V- bis 3/4 Minute. Richtung WNW- nach OSO. Himmel stark bewölkt. Witterung schwül. Völlige Windstille. Viele Schornsteine sind eingestürzt. Die Leute eilten mit bleichem Antlitz auf die Straße. Das Glockenspiel auf dem Annathurm spielte 4 bi« 5 Secunden von selbst. Die Schülerinnen der Ursultnenanstalt werden nach Hause entlassen; viele derselben weinen; auch sollen viele Leute vor Schreck ohnmächtig geworden sein. Allenthalben steht man Ziegeltrümmer auf der Straße. Man hatte dyi Eindruck, als ob bei starkem Donner ein heftiger Sturm losbräche. Das Schwanken deS Bodens war so gewaltig, daß man stch aufs- Verdeck eines schaukelnden Schiffe« versetzt glaubte. Die Wände krachten, alle Gegenstände bewegten sich hin und her, alle Schellen läuteten. D e Kalkbekleidung löste sich von den Wänden. Aus meinem Büchergestell fielen mehrere Bücher heraus. Viel« Uhren sind stehen geblieben. In einzelnen Gebäuden soll viel beschädigt sein. Größere Schäden werden stch noch Herausstellen. Wie ich vernehme, sollen in den Kirchen während der Messe viele Leute ohnmächtig geworden sein; viele Andächtige stürzten weinend zur Erde. In größter Hast verließ man die Kirchen. Zweiter Stoß 9 Uhr 7 Mtn. Schwach und nur einige Secunden andauernd. Richtung dieselbe. Dritter Stoß 9 Uhr 35Min. Schwache« Geräusch und Erzittern des Bodens. Richtung wie vorhin. Vierter Stoß 11 Uhr 12 Min. Zehn Secunden Dauer. Merkliches Rollen. Schwaches Bewegen. Die Leute eilten auf die Straßen. Birkesdorf bei Düren. Der Stoß dauerte nach unserer Schätzung etwa 12 Secunden und war so heftig, daß unsere aus 3 Fuß dicken Mauern erbaute Fabrik stark schwankte. Feuerwerk fand, welches von der rühmlichst bekannten Firma W. Pfersdorff von Darmstadt auf der Lichtung vor der Terrasse ausgeführt, resp. abgebrannt wurde und das demselben alle Ehre machte. Namentlich war es das zum Schluß und der Feier des Tags- zu Ehren abgebrannte L mit der Krone, die beide, in buntfarbigem Brilllntfeuer stehend, umgeben von einem Meer von Feuer und Leuchtkugeln, einer» prächtigen Anblick gewährten und die Zuschauer zu lekb haftestem Beifall hinriß. , . zur Unterscheidung der hellblauen von der grünen Karbe bet Abend. Von Dr. Eugen Borgmann in den „an. d. Gew. f. Nassau-. Es ist eine bekannte Thatsache, daß es oft sehr schwer ist, bei künstlicher Beleuchtung eine yeuvlaue Farbe von einer grünen zu unterscheiden. Dies hab seinen Grund darin, daß alle unsere gebräuchlichen Beleuchtungsapparate kein weites, sondern gelbliches- Licht aussenden und daß dieses gelbliche Licht mit der hellblauen Farbe vermisch^ letztere grün erscheinen läßt. Betrachtet man die fraglichen Farben bei Mügnestum-Taaeslickt Ä^"rEnttnstv weißen Lichte, so erscheint dis blaue Farbe gerade so wie bet Tageslicht'. Eine solche künstliche Lichtquelle hat man nun nicht stets zur Hand, wenn es sich um die Unterscheidung von Farben handelt; ich habe aber in den „schwedischen Streich- holzchkn- einen Ersatz dafür gefunden. Die Köpfe dieser, jetzt so verbreiteten Zünd- 5°!Än $Q^en tn Hrer Masse etwas Schwefelantimon und verbrennt diese» gleich wie das Magnesium mit weißem Licht. Zündet man daher in der Nähe der in Rede senden Farbm ein oder mehrere zu einem Bündel zusammengehaltener schwedischer Streichhölzchen an, so kann man mit Leichtigkeit bet dem ersten Auflammen dteser Hölzchen eine grüne von einer blauen Farbe unterscheiden. Literarisches. K?ueN'3titung. (Preis vierteljährlich 2 JL 50 H.) Die neueste mt ¥ U m £?9)- en .t)a™ Promenaden-, Hau», Morgen- und Reise-Anzüge, einzelne Nocke, Blusen und Kletderarmel, ManNllen, Ftchüs, Hüte, Morgenhauben, breite Kragen, Cravaten- Schleifen und Wtrthschaftsschürzen. Vollständige Anzüge für große Knaben und Mädchen, Kleider und Schurzen für kleine Kinder. Cravaten, Kragen unv Manschetten für Herren. Ruckenkiffen, Schützt,ffen zum Aushängen, Toiletten-Kiffen, Arbeitskorb mit Decke, Neqliq» oder ^b^«k°rb (K.ff). Behälter für Taschentücher Tischdecke nebst Mnstcroorzeichnung, Mnt. und Krcuzstichsttckereien. 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Der preußische Luisen-Orden. — Verschiedenes: Literarisches rc. — Frauen - Gedenktage. - Ferner folgende Illustrationen: Der hochländische Nanonaltanz. „Reel ans dem Maskenball der Schotten in London. — Königin Maria Mercedes von Spanten auf dem Todtenbette. — Elisabeth Amalie Eugenie, Kaiserin von Oesterreich und Königin von Ungarn. Von G. Raab. — Der preußische Luisen-Orden. Sechs Abbildungen. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postämter. o- m?™ 197 des ,,Gießener Anzeigers" enthaltene Nachricht von der Auffindung einer Tropfsteinhöhle rm Bruel schen Kalksteinbruch bei Bieber ist geeignet, auch das Interesse weiterer Kreise zu erregen und wird zweifelsohne in kurzer Zett das Ziel zahlreicher Touristen abqeben, welche stch von dem, nur den Wenigsten aus eigener Anschauung bekannten unterirdischen Wunder der Natur angezogen fühlen. Es wird sich aber auch — wenn nicht alsbald umfassende Vorkehrungen hiergegen getroffen werden — em Vorgang wiederholen, welcher jeden Naturfreund mit dem lebhaftesten Bedauern erfüllen muß, ich meine die zwecklose, geradezu vandalische Zerstörung der wunderbaren Trovf- stemgebilve durch Touristen, welche dem Drange, sichtbare Spuren ihres Besuches mit nach Hau e zu bringen, nicht zu widerstehen vermögen, und erbarmungslos die schönsten Zacken uno Spitzen • vESSr” bcr Natur durch Jahrhunderte und Jahrtausende gebildeten Draperien, die krystaütntschen Gebilde rc. unbarmherzig zerschlagen. Ihnen ist es einerlei, wie viel sie hierbei zwecklos zerstören. Und was ist das Schicksal der abgeschlagenen Stücke? Die meisten verkommen nachdem sie fluchtiger Neugier gedient haben, in irgend einem Winkel, nur der allerkleinste Tbeil gelangt tn Sammlungen, welche diesen Namen auch wirklich verdienen. ,, . Arif diese Weise sind fast sämmtliche Tropfsteinhöhlen in kürzester Zeit ihrer Pracht ent: ueidet worden und bieten, statt den Beschauer zu erheben, einen Anblick, welcher mit tiefer Betrubniß erfüllen muß. Nur an einem Orte hat man cs verstanden, eine Ausnahme zu machen we^e neben dem, daß sie die Anerkennung ungezählter Touristen einbete, auch zugleich eine reiche Quelle materiellen Erwerbs geworden ist. ^s gilt dies von der im Jahre 1868 im Lennethal bei Letmathe entdeckten Tropfstein- Ä $ ' bc8 Rheinland-Westfalen hochverdienten Ober-Berghauptmanns Dr. v. Dechen den Namen „Dechenhohle" erhielt. Die Direction der Bergisch-Märkischen Ellenbahn, auf deren Terrain die Höhle liegt, nahm alsbald nach Entdeckung der Höhle Veran- laffung, alle Zerstörungen in derselben auf das Strengste zu verbieten. Dagegen wurde die Hohle passtrbar gemacht, richtige Zugänge geschaffen und endlich in derselben an geeigneten Stellen eine Beleuchtung angebracht, welche von zauberhafter Wirkung ist. m Durch alle diese Vorkehrungen kam die Dechenhöhle bald in Ruf, nach kurzer Zeit zählten Tausenden. Die Bahnzuge halten regelmäßig an der Dechenhöhle an. Bald !ü G? Se cu?tun3 Derselben eine eigene Gasanstalt errichtet werden, und mehrere Invaliden welche den Besuche^, als Führer dienen, haben hierdurch eine auskömmliche Versorgung gefunden. Dank der strengen Beaufsichtigung (zur Vermeidung aller Beschädigungen ist selbst das Mitnehmen ionc^t0 ütaftto empfehlen Grohherzogliches Salinen» und Bergamt J. Busch. Söhne-__Lad Nauheim. Bekanntmachung. Boni tMW Iten sie C. Fr. Conrad, Friseur. Tieß Co knot. 5153) an Geld-CourS. Dollars in Gold 5103) mielhen in Berantwmttiche -iedactw«: A. Scheyda. — de Gies Pi- 23—27 23—27 38—4S 70—75 65 54-59 17-20 Sie sehlbar in von der Großherzogl. 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Bedingungen, Anschläge und Zeichnungen liegen in dem obenbenannten Bureau in den Dienststunden zur Einsicht offen und muffen von den Offerenten vor Abgabe ihrer Offerten unterschrieben werden. (5085 Gießen, den 23. August 1878. Großherzogliche Garnison - Verwaltung. Tuch und Buckskins für die jetzige Saison in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung Jviittwifj JLanffy Marktstrasse 25. Leinene und wollene Turntuche. NB. Aeltere Muster und Reste unter dem Preise. Hasen u. Rehe werden stets zu den höcksten Preisen ««gekauft von Gebrüder Uorinann. «nX sWH»ant1 nnOOP neu hergerichtet. Mäusburg 48. Papicrlaternen zu Festiv'iäten. In Partien zu Fabnk pre.stn Balser, Mäusburg. 6009) Ein größeres und kleineres FamilienlogiS hat per gleich oder später zu >erffffigan0e, SelterSweg 0. 44. Aufd l. M. b. I. Rm. 16 16 20 16 16 9 4 5144) Ein freundliches gut möblirteS Zimmer zu vermiethen. „ . . H. F. 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Schwan. 5163) Ein tüchtiges braves Dienstmäd^ chen auf Michaeli aesucht. August Kroll, Seltersweg.