Schuie er re. !t ic. $ciT end, ^vbellack. U (3227 'Ölung non Markt 8. ausik walb. nzeigm. rett 'ollener Teppich, gebeten denselben >en tm mstAter-Haus'. öesDlenftmSdcdcn >°r für Küche A le C 35. üjonltigen soliden eines überall leicht 'tl§ bet daher Pro- anco-Offerten sind e. 800 postlagernd tchten._______________ llerin. Hsushaltertn, ge- 'n ErMMg von m (Soipfe&lungen, 0fff. Offerten ordern Haasen- itiutt a. Ä. int to Biigel- v 6. „ itWe* ht irlche in Küche und hren sind und gute ten. Dieselben n- H (3234 Löwengaffe itn für Haus- urtb llen zum baldigen [$ Lermtethertn i^Ltndenpl. 244^ itn Schlafstelle er- Lindcnplatz 24i_ werden ichneü und h weiro mit Menri, Präpirtt dei Cht- in Dresden. ?re11 Mieo. k — ier aesllchi tw LerJfflmW1 B.fchiftstM b-i . gilt«» ,, trliiiS da»> 23. 1878 Samstag, den 25. Mai ]¥o. 121 Kichener Wyeiger AiM. mi> Amtsblatt fit bea Kreis Gieße» Echh-mt tSgttch mit Ausnahme des MontagS — Der amtliche Gang, den das gerichtliche Verfahren gegen Hödel zu gehen hat, ist folgender: Der preußische Staatsgerichtshof wird sich mit der Verhandlung des Attentatsfalls zu beschäftigen haben, da das begangene Verbrechen, obwohl nur in den Grenzen des Versuchs geblieben, dennoch in Gemäßheit des § 80, Strafgesetzbuch, als Hochverrats rubricirt und mit der Todesstrafe bedroht ist. Oberstaatsanwalt von Luck hat deshalb die Leitung der Vorverhandlungen unter Assistenz des Staatsanwalts Tesiendorf übernommen und im Einvernehmen mit dem Anklagesenate des Berliner Stadtgerichts, dessen Vorsitzender der Kammergerichtsrath Steinhaufen ist, dem Untersuchungsrichter des Stadtgerichts, Stadtgerichtsrath Johl, die Führung der Voruntersuchung bis aus Weiteres übertragen. In den maßgebenden Kreisen nimmt man an, daß die Voruntersuchung gegen Hödel der möglichen Complicität wegen längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Demnächst erst wird die Sache dem Urtheils- senat, der aus dem Vicepräsidenten von Mühler und zehn Kammergerichts räthen besteht, übergeben werden. Uebrigens hat Oberstaatsanwalt von Luck in dieser Angelegenheit bereits einen amtlichen Bericht an den Justizminister erstattet. verschärfen. In unterrichteten Kreisen weiß man denn auch von dem Ergebuiß der Schuwaloff'schen „Friedensmission" nicht viel zu rühmen: dort heißt es geradezu, die englischen Vorschläge seien vom Kaiser Alexander unannehmbar befunden worden und die russischen Gegenvorschläge nicht derart, daß sie Englands Zustimmung erwarten ließen. Noch ist freilich nicht alle Hoffnung auf eine Verständigung zwischen Petersburg und London geschwunden — im gegenwärtigen Augenblicke dürste besonders die Persönlichkeit des deutschen Kronprinzen, der vor einigen Tagen seiner Gemahlin folgend zu einem Besuche seiner Schwiegermutter nach England hinüber gereist ist und seinen Einfluß ohne Zweifel zu Gunsten des Friedens geltend machen wird, in's Gewickt fallen. Bei dem bekannten starren, an einmal gefaßten Beschlüffen sesthaltenden Sinn der Königin Victoria darf man indeß aus den vermittelnden Einfluß des Kronprinzen doch nicht allzu große Hoffnungen setzen, und wenn man bedenkt, wie demonstrativ ihr Premierminister im Parlament soeben von der Nothwendigkeit einer Wahrung der Freiheit Europas und der Behauptung der gerechten Stellung Eng lands gegen Rußland gesprochen, so sinken die Friedenshoffnungen fast aus Null herunter. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. *Aur allgemeinen politischen Lage. Graf Schuwaloff hat seine Rückreise nach London angetreten und unterwegs ebenso wie auf der Hinreise nach Petersburg eine Audienz bei Kaiser Wilhelm und eine Unterredung mit dem „ehrlichen Makler" in Friedrichsruh gehabt. Was für einen Erfolg er aber bei Kaiser Alexander erzielt, darüber haben die Diplomaten bisher tiefes Schweigen beobachtet. Etwas Gutes weiffagt dies Schweigen nicht gerade. Die Worte, die hüben und drüben officiös in die Welt hinausgesandt werden, klingen zwar ziemlich friedfertig — besonders fehlt es auf russischer Seite nicht an Versicherungen versöhnlicher und nachgiebiger Gesinnung. Aber die Thaten wollen mit diesen schönen Worten nicht recht stimmen. England macht sein inländisches Armee-Corps zur Einschiffung bereit und läßt ein Schiff nach dem andern mit indischen Truppen nach Egypten kommen. Rußland schiebt dagegen nicht blos seine Truppen näher an Konstantinopel unv Gallipoli heran, sondern rüstet auch in Amerika Schiffe aus, nm sie eventuell als Kreuzer gegen die englischen Kauffahrteischiffe zu senden, sammelt im ganzen Lande unter der Protection des Großsürsten- Thronsolgers Beiträge zur Bildung einer freiwilligen Flotte, ja trifft sogar schon Vorbereitungen zu einem Feldzug nach Indien. Zudem dringt General Tolleben in Konstantinopel so nachdrücklich auf Räumung Batums und der bulgarischen Festungen, daß ein neuer Conflict mit der durch Englands Ermunterungen hartnäckig gewordenen Türkei allen Unterhandlungen der Diplomaten mit einem Male ein Ende zu machen droht. Auch Oesterreichs Haltung ist der Erhaltung des Friedens nicht gerade förderlich. In Wien und Pesth versteht man es vortrefflich, den wachsenden Zwiespalt zwischen Rußland und England zum eigenen Vortheil auszubeuten, und spannt daher seine Ansprüche je länger um so höher: lautet doch die neueste Parole der österreich-ungarischen Staatsmänner dahin, daß es sich um den Orient im Ganzen handle und der Donaustaat seine Machtsphäre nicht blos über den westlichen, sondern auch Über den östlichen Theil der Balkan- Halbinsel ausdehnen muffe. An eine ernste Gegnerschaft beider Kaisermächte ist darum freilich, aller antirussischen Äußerungen des ungarischen Ministerpräsidenten ungeachtet, nicht zu denken — Rußland kann nicht anders, es muß allen Forderungen Oesterreichs wohl oder übel nachkommen — die Nachgiebigkeit Rußlands gegen Oesterreich bringt es nur leider nothwendig mit sich, daß ersteres um so fester auf seiner Machterweiterung in Asien bestehen muß. Kurz: Oesterreichs Haltung trägt nur dazu bei, den Gegensatz zwischen Rußland und England, bei dem es sich vorzugsweise um asiatische Interessen handelt, zu •SÄdÜiliiwMWt «artenstraße B. 165. Hefterreich. Wien, 21. Mai. Die Moslems in Basardschik, außer Stande, die Grausamkeiten der Bulgaren zu ertragen, haben sich empört und es haben Zusammenstöße mit großen Verlusten aus beiden Seiten stattgefunden. Die Russen senden Truppen nach Philippopel. Nach einem Telegramm des „Wiener Fremdenbl." soll Adrianopel, das schon 27 Redouten besitzt, noch 3 neue, und zwar auf seiner Südseite zur Vertheidigung der Straße nach Dedeagatsch erhalten; mit den Vorarbeiten dazu ist schon begonnen worden. Auch die Doppelstädte Usum-Köpri und Demotika an der Maritza werden jetzt befestigt. — Die in der Südbnl- garei ausgehobenen Muselmanen werden behufs ihrer militärischen Ausbildung zumeist jenseits des Balkans geschickt. Krankreich. Paris, 21. Mai. Es gilt zwar für sicher, daß vier der Minister des 16. Mai, de Broglie, de Fourton, Decazes und Caillaux in Anklagezustand versetzt werden, scharf wird aber höchst wahrscheinlich das Urtheil nicht lauten. Broglie selbst glaubt fest, daß er verfolgt werden wird, und läßt daher sein Hab und Gut, so weit dieses möglich ist, nach England bringen. — Die Leiche der Frau Mathieu in der Rue Beranger (bekanntlich unter den Trümmern des durch Zündstoffe explodirten Hauses verschüttet) wurde heute Nachmittag aufgefunden. Aeber die Ursachen, welche die Explosion heroorgerufen, ist noch nichts Gewisses bekannt. Blanchou behauptet fest, daß er keine Zündstoffe in seinem Hanse gehabt. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr» Gorrespvndeur-vurean» Berlin, 23. Mai. In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde die Rechtsanwaltsordnung durch Abstimmung über den ganzen Gesetzentwurf genehmigt. — Es folgte nunmehr die erste Berathung der Vorlage bctr. die Ausschreitungen der Social- demokratie. Minister Hofmann vertrat den Entwurf in nachstehenden Ausführungen: jeder denkende Staatsmann arbeite seit Jahren der von inneren Feinden drohendm Gefahr entgegen; bislang sei jeder legislatorische Versuch, ihr zu begegnen, im Reichstage mißlungen. Die Frevelthat vom 11. Mai lege den verbündeten Regierungen die Pflicht auf, ihrer Verantwortung getreu, aufs neue der Gefahr entgegenzutreten. „äßtr verlangen fein Vertrauensvotum vom Reichstag; wir halten dieses Mittel gegen die Gefahr für geboten. Lehnen Sie das Gesetz ab, so hat der Bundesrath seine Schuldigkeit gethan; nicht ihn, nicht die verbündeten Regierungen trifft die Schuld und Verantwortlichkeit weiterer Folgen, sondern den Reichstag. Den Gedanken der Socmldemofratie wird weder «in Ausnvhm-gef-tz, noch ein Gesetz überhaupt beseitigen können das ist zunächst Aufgabe der Kirche; im weiteren mutz die Schule Helsen andere g-Mig-Mittel müssen eingreisen. Aber dies Hilst nichts, wenn der Staat nicht seine Schuldigkeit thut, der Ausbreitung der Socialdemokratie entgegenzutreten. Gegenüber der Ausnutzung des Vereins- und Versammlungsrechts muß der Staat auftreten. Der Zeitpunkt des Einschreitens ist ein ungünstiger, weil er an den ScMß einer langen an- strengenden Session fällt und weil der leitende Staatsmann durch Krankheit perhtndert ist, anwesend zu sein, »ie perbündeten Regierungen ha t-n den von ihnen betretenen Weg für den richtigsten und zweckmäßigsten, um Augenblicklich der dringenden Gefahr 1U begegnen." — Liebknecht verlas im Namen sammtlicher socialdemokratischer Abgeordneter die Erklärung, daß sie es mit ihrer Würde für unvereinbar halten, an der Discussion des Gesetzentwurfs theilzunehmen, stch aber an der Abstimmung betheiligen werden. jm tarnen des Centrums gegen die Vorlage. Graf Bethusy-Huc trat für dieselbe ein. v. Bennigsen forderte die Regierung auf, der Behauptung ent- aegenzutreten, ste habe die Vorlage eingebracht, obschon sie gewußt, daß dieselbe abgelehnt werde. Wäre letzteres der Fall gewesen, so war es der Regierung weniger darum zu thun, die Genehmigung zu außerordentlichen Maßregeln gegen die Socialdemokraten zu erhalten, als vielmehr um den Vorwand zu einer außerordentlichen Maßregel. In Aerüschlaud. Berlin. Das Demissionsgesuch des Cultusministers hat, wie zu erwarten war, nicht verfehlt, im Lager der Ultramontanen, im Schooße der Centrumspartei großen Jubil zu erregen. Sie proclamiren bereits einen siegreichen Ausgang des Culturkampfes, siegreich natürlich in ihrem Sinne. Man wollte in dem neulichen Auftreten des Abg. Windthorst gegenüber dem Präsidenten des Reichskanzleramts schon einen Triumphschrei der klerikalen Partei entdecken. Es wurde sogar gefabelt, daß das Centrum für die Ausnahme-Maßregeln gegen die Socialdemokraten stimmen wolle, wenn die Nachgiebigkeit des Staates die Beendigung des Culturkampfes herbeisühre und diese durch den Sturz des ihnen verhaßten Cultus-Ministers besiegelt werde. Daran ist indeß nicht zu denken, wie die Versicherungen gut klerikal gesinnter Mitglieder des Centrums aus Bayern beweisen, nach welchen dieses niemals die Hand zu einer Reactions- Gesetzgebung bieten werde. Man erinnert stch der Zeit noch recht gut, wo in Preußen eine katholische Abteilung des Cultus-Ministeriums bestand und die Eintracht zwischen der Curie und Regierung gar nicht getrübt war; damals, wo die Reaction unter Westphalen, Raumer, Manteuffel in voller Blüthe stand, spielten die wenigen Katholiken, welche unter der Führung der Gebr. Reichensperger das katholische Centrum bildeten, liberale Opposition. England. London, 22. Mai. Der Kronprinz des deutschen Reiches besuchte gestern Lord Beaconsfield und wohnte Abends mit der Kronprinzessin dem Hosball im Buckingham-Palaste bei, auf welchem auch die Botschafter von Deutschland, Oesterreich, Frankreich, Italien und der Türkei erschienen waren. Erkamtniß der durch die Soctaldemokratex drohenden Gefahren sei seine Partei mit derjenigen des Vorredners und der Regierung einverstanden; es handle sich darum, geeignete Mittel dagegen zu finden. Redner bedauerte, daß die Vorlage im Zusammenhänge mit dem Attentat erfolgte, kritistrte ihre Bestimmungen und bezeichnete die vorgeschlagenen Maßregeln als die denkbar wenigst geeigneten. Der BundcSrath als entscheidende Instanz sei nach seiner Zusammensetzung, seinem Lharacter, nach der Zeit seines Beisammenseins ungeeignet für die gestellte Aufgabe, ebenso der Reichstag als Control- und Revisions-Instanz. Bennigsen beleuchtete die andern einzelnen Be sttmmungen der Vorlage und fragte, ob auf dem Boden der bestehenden regelmäßigen Gesetzgebung nichts wirksameres gegen die Socialdemokraten vorgekehrt werden könne. Es sei viel versäumt; die bestehenden Gesetze hätten von den bestehenden Verwaltungsbehörden bis zur äußersten Grenze deS Zulässigen angewendet werden müssen; daS sei nicht geschehen! Wenn Lücken der Gesetzgebung vorhanden, so sei er mit seiner Partei bereit, Hand zur Abhülfe, eventuell in der Herbstsession, auf dem Gebiete des gemeinen Rechtes zu leihen. Repressio-Maßregeln gegen die Socialdemokraten hätten nie und nirgends gefruchtet. Bei den jetzigen verworrenm ministeriellen Zuständen in Preußen und im Reich könne man Befugnisse, wie die Vorlage wolle, der Verwaltung nicht geben. In Preußen sei die MinisterkrisiS in Permanenz; auch Falk's Stellung sei nun erschüttert. Der Regierung dürfe man diktatorische Gewalt nur etnraumen, wenn man wisie, wer sie ausübe, und dies müsse man namentlich dann, wenn man die Gefahr nicht sehe, die eine Dictatur erheische. Schließlich berührte Redner die Frage des Culturkampfeb und äußerte den Wunsch nach dessen Ende, weil die Kirche wohl geeignet sei zum Kampf gegen den Sscialtsmus; freilich müste dieselbe sich der staatlichen Ordnung fügen. Alle Parteien müßten ihre Zwistigkeiten aufgeben und gegen den Socialtsmus zusammenstehen. Dazu sei auch die Mitwirkung der Regierung notwendig, die bisher leider oft die liberalen Parteien für das Wachsen des Socialismus verantwortlich gemacht habe. Auch den berechtigten Wünschen der Arbeiter müsse Genüge geschehen. Namentlich aber müste die bisherige Lässigkeit der bürgerlichen Elasten bei den Wahlen aufhören. Minister Graf Eulenburg erwiederte: der vorgeschrittene Zeitpunkt der Session könne die Regierung nicht abhalten, wichtige für das Staatswohl dringend nothwendtge Gesetze vorzulegen. Ec müste der Behauptung Bennigsen's entschieden entgegentreten, daß die Regierung die Einbringung der Vorlage nicht ernst gemeint habe. Die Lehren der Socialdemokraten verwirren die Gemüther oft derart, daß Verbrechen wie das am 11 Mat möglich würden. Daß die Socialdemokraten dasselbe direct angestiftet hätten, glaube die Regierung nicht. Wenn man helfen wolle, müsse vorläufig Raum geschafft werden, die Socialdemokraten zum Schweigen zu bringen, um in Frieden wirken zu können. Der Entwurf sei keine Gewaltmaßregel, und deshalb nur eine so kurze Dauer für denselben vorgeschlagen. Man habe heute zum ersten Male von zu laxer Handhabung d-r Gesetze gehört; vielmehr sei allgemein über zu strenge Handhabung geklagt worden. Man könne ja nun nach dem Wunsche Bennigsens die Gesetze bis zur äußersten Strenge anwenden, dann möge sich aber auch Niemand beklagen. Dem Gerüchte von dem Demissionsgesuche eines preußischen Ministers könne er nicht widersprechen; er habe aber die Hoffnung, daß das Gesuch nicht zum Austritt des betreffenden Ministers führe. Zweierlei sei maßgebend für die preußische Regierung: einmal alle zusammenhaltenden Elemente zu schützen, zweitens kein Mittel zu scheuen, um diesen Zweck zu erreichen. — v. Helldorf Namens der Conservatioen trat für die Vorlage ein, während Richter sich gegen dieselbe erklärte. Nach der einstündigen Rede des Letzteren vertagte sich daS Haus auf morgen. Wien, 23. Mai. Die „Presse" meldet aus Cettinje: Fürst Nikolaus sendete ^ach Wien und Petersburg eine Note ab, worin gegenüber den (nach montenegrinischer Behauptung angeblich stattfindenden) türkischen Truppenansammlungen bei Skutari die friedfertige Haltung Montenegros dargelegt und der Pforte allein die Verantwortung einer eventuellen Compltcation zugeschoben wird. Die Nachrichten über eine Spannung zwischen Oesterreich und Montenegro sind unbegründet, vielmehr erbat Montenegro die österreichische Intervention in obiger Angelegenheit, sowie betreffs Repatriirung der Flüchtlinge. Paris, 23. Mai. Berichten aus Perpignan zufolge durchzogen etwa 50 bewaffnete Individuen mehrere spanische Dörfer bei Junquera unter dem Ruse: Es lebe die Föderativ • Republik! und entwaffneten einen Posten Grenzzollwächter. Wien, 23. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad vom Heutigen: Rußland machte der serbischen Regierung die Mittheilung, daß die nachträglich zugesagten Subsidien bis zum letzten Mai ganz gesendet würden und soeben ein bedeutender Geldbetrag unterwegs sei. In Folge deflen machte der Kriegsminister bei Lieferanten namhafte Bestellungen für die Occupations- Armee. Der militärische Vertreter Rußlands bet dem serbischen Obercommando, General Bobrtkoff, ist nach Petersburg berufen, um über den Zustand der serbischen Armee zu berichten. Berlin, 23. Mat. Der Reichskanzler hat an den Bundesrath eine Zuschrift wegen dauernder Verbefferung der Bewachung der österreichischen und russischen Grenze zur Verhütung der Einschleppung der Rinderpest gerichtet. London, 23. Mat. „Reuter's Bureau" meldet aus Boston vom 22. d. : Russische Agenten haben mit einer Bostoner Eisengießerei Unterhandlungen wegen Fabrtcation schwerer Geschütze angeknüpst. — Gras Schuwaloff hat heute eine Unterredung mit dem Lord Salisbury. Morgen findet wahrscheinlich wieder ein Cabinetsrath statt. Posen, 23. Mai. Die „Posener Zeitung" meldet: Die Rinderpest in Polen ist nunmehr auch in Radziwie (Kreis Gostynia) und in Wladis- lawono (Kreis Galwarya) erloschen. Wien, 23. Mai. Die Nachricht, daß Feldmarschall von Manteuffel der Ueberbringer eines eigenhändigen Schreibens Kaisers Wilhelm an den Kaiser Franz Joseph gewesen sei, ist vollständig unbegründet. Herr v. Manteuffel hat sich in Wien nicht aufgehalten, ist vielmehr direct nach Gastein weitergereist. Das „Fremdenblatt" veröffentlicht Depeschen über den am 20. Mai im Palaste von Tscheragan in Konstantinopel stattgehabten Putsch. Darnach rotteten sich einige Tausend Flüchtlinge vor dem Palais des Exsultans Murad zusammen und verlangten uuter Verwünschungen gegen Abdul Hamid und deffen Günstlinge Brod. Der Kamps zwischen den unter der Führung Alt Suavi's eingedrungenen Rotte und den kaiserlichen Truppen war ein sehr erbitterter. Die Rebellen waren bis zu dem ehemaligen Sultan Murad vorgedrungen und riefen ihn zum Sultan aus. Murad entsprach jedoch nicht ihrer Aufforderung, sich an ihre Spitze zu stellen und sich den Truppen, sowie dem Volke als der rechtmäßige Sultan zu zeigen. Er bat vielmehr, sein Leben zu schonen und verbarg sich, als die Truppen mit den Rebellen handgemein wurden. Sämmt- liche Eindringlinge wurden theils getödtet, theils gefangen. Murad dankte den Truppen. Der Eindruck, welchen der Letztere machte, war der eines vollständigen Idioten. Die Zahl der beiderseitigen Todten und Verwundeten beträgt vierzig Berlin, 23. Mai. Die „Nordd. Allgem. Ztg." erfährt von compe- tenter eeite: Se. Maj. der Kaiser habe schon in voriger Woche erklärt, auf das Entlaffungsgesuch des Ministers Falk nicht eingehen zu können. An diese Ablehnung hätten sich aber weitere Erörterungen geknüpft, so daß die entscheidende Wendung noch ausftehe. Dasselbe Blatt erklärt ferner: von der nach Zeitungsmeldungen angeblich in Aussicht genommenen Beschränkung des Wahlrechts und Verlängerung ber| Legislaturperiode sei in den jüngsten Berathungen des Staatsministeriums nicht die Rede gewesen. Konstckntinopel, 20. Mai, Abends. (Verspätet eingetroff-n.) Ueber die bereits mehrfach geschilderten Unruhen wird noch ferner berichtet: Eine Anzahl bewaffnete mohamedanische Flüchtlinge begab sich heute nach dem Palast Tscheragan, dem Aufenthaltsorte des ehemaligen Sultans Murad. Diese Flüchtlinge oder als Flüchtlinge verkleideten Personen ermordeten die Schild- wachen und drangen in das PalaiS ein. Die letzteres bewachenden Truppen eilten herbei und es entspann sich ein Kamps, in welchem mehrere Flüchtlinge getödtet wurden. Gegen 15 verwundete Flüchtlinge wurden in das Palais Aildiz Kiosk die Residenz des. jetzigen Sultans, geführt und hier vernommen; aus ihrem Verhör ergab sich, daß mehrere Persönlichkeiten bei dem Complott compromittirt sind. Einige Verhaftungen wurden vorgenommen. Der Vorfall verursachte in Konstantinopel panischen Schrecken. Der Bazar ist geschloffen. Gegenwärtig ist Alles ruhig. Das Palais Jildiz-Kiosk ist von Truppen bewacht. Wien, 23. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel vom 22. d.: Die Ruffen in San Stefano erhalten neuerlich ansehnliche Verstärkungen ans Adrianopel; am 19. trafen 4000 Mann ein und seither halten die Zuzüge an; dieselben sollen zur Verstärkung beider russischen Parallelausstellungen vor Konstantinopel vom Schwarzen bis zum Marmara Meer verwendet werden. Seitens des rusfischen Hauptquartiers sollen abermals strikte Weisungen zur energischen und raschesten Unterdrückung des Ausstandes in Rumelien ertheilt worden sein. Konstantinopel, 23. Mat. Die englische Flotte ist nach Ausführung einiger Evolutionen wieder nach der Bai von Jsmid zurückgekehrt. — Auf der Hohen Pforte ist heute Nacht ein Brand ausgebrochen. Der mittlere Theil des Gebäudes ist niedergebrannt, während die äußersten Theile unversehrt blieben. Die Archive wurden nicht beschädigt. — Der größte Theil der Hohen Pforte ist vollständig niedergebrannt. Nur das Großoezierat und ein Theil des Mmisteriums des Aeußern blieben erhalten. Die Ministerien der Justiz, des Innern, des Unterrichts, sowie die Räumlichkeiten des Staatsraths wurden zerstört. — Zahlreiche Flüchtlinge wurden heute etngeschifft. Petersburg, 23. Mai. Der Schah von Persien ist heute Nachmittag 2 Uhr mittelst Extrazuges der Nikolai-Bahn hier eingetroffen und am Bahn- Hofe, wo eine Ehrenwache aufgestellt war, vom Kaiser und den Mitgliedern des kaiserlichen Hauses empfangen worden. Der Schah fuhr an der Seite des Kaisers im offenen Wagen den Newsky-Prospect entlang nach dem Winter- Palais, von der maffenhaft angesammelten Bevölkerung freundlich begrüßt. Die Stadt ist beflaggt. Der Aufenthalt des Schahs dauert nach den bisherigen Bestimmungen bis Mittwoch. London, 23. Mai. Schuwaloff hatte heute Nachmittag mit dem Staatssecretär des Auswärtigen eine Unterredung, in welcher er die russischen Vorschläge darlegte. Wie verlautet, wird über diese, bis England darauf antwortet, strengstes Stillschweigen beobachtet werden. Die allgemeine Meinung der politischen Kreise geht dahin, daß der Frieden erhalten bleiben und der Congreß zusammentreten werde. Petersburg, 23. Mai. Das Befinden des Fürsten Gortschakoff ist zwar insofern beffer, als die Schmerzen minder heftig sind und der Kranke das Bett zeitweilig mit dem Ruheseffel vertauschen kann, allein die Anschwellungen der Glieder und die Schwäche dauern unverändert fort. Der erkrankte General Jgnatieff befindet sich beffer. Rom, 23. Mai. Der Papst empfing heute deutsche Pilger. Der römische Gras Loo las eine Ergebenheits-Adresse vor, worin der Stand der katholischen Kirche in Deutschland beklagt wird. Der Papst zeigte sich über die Huldigung erfreut und erwiderte: die Kirche erdulde einen schweren Kampf; er beglückwünsche sich zu den deutschen Söhnen, welche im Kampfe gegen Vie Kirche ihren Glauben kräftig aufrechterhielten; er empfehle ihnen Bewahrung des Glaubens und Erziehung der Kinder in demselben; er bitte Gott, er möge Deutschland Ruhe und Frieden gewähren und die Bekehrung der Feinde der Kirche bewirken, denen er wünscht, daß sie die Wohlthaten erkennen mögen, die sie aus der Hülfe der Kirche ziehen können. Vermischte-. Weilburg, 20. Mai. Heute Nacht zwischen 10 und 12 Uhr wurde in der Wohnung des hiesigen LandSrathS, Grafen v. Schwerin, eingebrochen und in den Wohnraumen Secretäre u. f. w. erbrochen. Gestohlen wurden folgende Gegenständen Aus dem Schubfach des erbrochenen Secretärs: 1) eine Perlenschnur von drei Reihen, mit Schloß, aus Brillanten und großem Saphir bestehend; 2) ein Stern aus Brillanten, 3) zwei gleiche Haarnadeln aus Brillanten; 4) ein großes Medaillon: Camee mit «Brillanten in Goldfassung; 5) ein Amethyst-Schmuck, bestehend aus Broche, Medaillon und zwei Haarnadeln und langer goldener Kette; 6) eine kleine, runde Broche mit blauer Emaille und Perlen; 7) eine kleine goldene Broche in Form eines Kleeblattes; 8) eine kleine goldene Broche in Form einer Harfe; 9). eine kleine goldene Broche in Form eines Pfeils; 10) ein Armband aus Perlen und Brillanten. Ferner aus einem 2ten Zimmer vom Schreibtische: 1) ein Spiegel zum Anhängen, mit blauer Emaille und kleinen Brillanten; 2) ein altes goldenes Kreuz; 3) ein goldenes AugenglaS; 4) ein Medaillon mit lapis lazuli und Goldfassung. Sodann noch verschiedene kleine Gegenstände au8 Gold und Silber, welche sammtlich an einer Staffelei auf dem Schreibtische hingen. Die gerichtlichen Unterfuchuagen zur Ermittelung deS Einbrechers haben bis jetzt zu keinem befriebtgenben Refnttatr geführt. Der Graf nebst Gemahlin waren verreist. — Beitrag zur deutschen Titelkunde. Unlängst geriethen in einer Theegesellschast im Detmoltschen zwei Damen in einen Rangstreit, welcher durch eine plötzliche Ohnmacht der einen geendigt wurde. Die eine rühmte sich nämlich die Gattin eineS Hofraths zu fein, worauf die andere mit Geringschätzung erwiderte sie sei die Gemahlin des Hermannsmonumentteutoburgerwaldquadersandftetnbedarfherbeischaffungsactienge- sellsckaftSausschußmit......Bei der letzten Silbe: — „gltedS" —, versagte ihr der Athem, sie sank von ihrem Sitze und mußte bewußtlos auS dem Saale getragen werden. Malsfeld, 20. Mai. In Folge deS Pfeilerumfalls der Fuldabrücke der Berlin-Eoblenzer Bahn ist heute hier abermals ein schweres Unglück passirt. Man ist nämlich immer noch mit dem Wegräumen des Fundamentes des im Herbst v. I. utr. gestürzten Pfeilers beschäftigt und muß bei Beton mittelst Sprengung lösen. Heule traf nun ben Poltrer beS Brückenbaus das Mißgeschick, daß ihm eine Dynamitpatrone nebst der brennenden Zündschnur im Zufuhrrohr stecken blieb und in der rechten Hand exploditte. Der ganze Arm wurde natürlich so zerschmettert, daß' er sofort ab genommen werden mußte. Ein Stück dieses eisernen Rohres traf den Unternehmer des Brückenbaues, Herrn Althof auS Duisburg, der sich des zu erwartenden Schuftes halber mit all seinen Leuten weitwcg vom Sprengloch begeben hatte, in die rechte Brust, und wurde so schwer verletzt, daß man ihn auf einer Bahre von der UnglückS- ftätte tragen mußte Die Theilnahme an dem Unglück dieser beiden Herren, von denen sich besonders der Letztere durch seine Liebenswürdigkeit die Achtung Aller zu erwerben wußte, ist eine allgemeine. (R T) ÄrflliW U" «nM von ■ ::.i, Wtno-e. sä-« sä: «"gfww** ft; * ' S SD'«*'" in ® " Zu Sonntag bi ^Seltnswe^ » iit teil Nachmil Som Himmelst (DieP "" Atü w N- uni Füll, /?. Ges öts _Val)ntl)al=. Für die Dauer Oswalb'schtn ®cr Buben von 80- Lai fomie eint Sonbitc iube vorgesehen. Hiesige Reflectai ifa Meldungen bi D'tnSag de, an unterzeichnete W Jii lafien, Ren Conütö m legen wird. Dir Wirthsch N Au«, Kerstei > »fS3) ? «ute, sch ”ertt ”» @iMi r | e* °V'° « de I LangaM «-'“’S chrrie »../"PPtir fa ,a< >i l 6etnommtn - enSon,»lett ist l» n kuppel, “8 Mwitw »Mich, 5jetl SM« Mt«i ‘ff’Wm P««llch llmara-Meer ver- »berm-ij flriftt 4 Nlhiibe» j, "ch tof^tnn« *• - Auf bet «nttete Th-il *9ule unvttsehrt 'S nitbergebiannt. 1 Mein blieben Unterrichts, sowie »lreiche Uüchtlinge heute Nachmittag n und am Bahn- - den Mitgliedern hr an der Seite nach dem Winter- dlich begrüßt. Die ch den bisherigen chmittag mit dem er er die russischen nglaud daraus anl- llgemeine Meinung i bleiben und der en Gort/chakojf iß >d der Kranke das ie NnschweÜMgeu : eihanhe General dein ie fche tilget. D-, in der Stand der st zeigte sich über de einen schweren welche im Kamps! er empsehle ihm lemselben; er bitt! mb die Bekehmz >ie Wohlthaten er :n. efn«^Ä | fiÄ-gJ ’U s°°" •** i Uhr wurde in bß LW ferner aus eWJ blauer -K? ■ HtiUZinbre-bßi i sä®-«*! W I s%»?% l «* >}>< I „*5%- Zrischbäcker in Sieben. . S onnta g den 26. Mat. W. Hartmann in der Neustadt. Ludwig Kämmerer, Seltersweg. Ernst Wallenfels am Wallthor. Rillen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» «nd ohne Kosten durch die Heilnahrung: REVALESCIERE von London. Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen «esundhett»- fveise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindevn ohne Medici« und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Luntzen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athcm-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrböen, Schlafiosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fist er, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkett und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Gebu»t an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — ®n «twzug aus 80,000 Certificatcn über Genesungen, die aller Medici» widerstanden, worunter Certificate von Professor Dr. Wurzer, Medictnalrath Dr. Angelstein, Dr. Sboreland, Dr. Campbell, Professor Dr. DSdch Dr. Ute, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Mhg^kttrztek ArrSzug auS 80,00« Setttftarttw. Certificat des Medicinalraths Dr. Wurzer Bonn, 10. Juli 1852. Revalescitoe Da Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bet allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urtnwege, Rierenkrankhette« »c., bei Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnrohre, bei krankhafte« Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen-Hämorrhoiden re. — Mit mm ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blos bei Hals- und Brustkrankheiteq, sondern auch bei der Lungen» und Luftröhrenschwindsucht. L. 8. Rud. Wurzer, .Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revaleatifere hat mein 18jähriges Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäch« und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. - I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren lgenieße ich die köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich wahrend langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahr» stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. $CT®$’ Nr. 64210. Marquise von Dröhan von 7jähriger Leberkrantheit, Schlafiosigkeit, Zitter« an den Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Milttärverwalter, Großwardetn, von Lungen» und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelSlehranstatt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de MontlouiS, »on Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr 75928. Baron Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen re. Die Revalesciere ist viermal so nahrbaft als Fleisch und erspart bet Erwachsene« und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere Va Pfd. 1 80 H, 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 70 5 Pfd. 14 J4, 12 Pfd. 28 50 24 Pfd. 54 J4. _ Revalesciere ChocolatSe 12 Tassen 1 v4h. 80 24 Tassen 3 J4 50 48 Tassen 5 Jü 70 120 Tassen 14 JL, 288 Tassen 28 JL 50 576 Tassen 54 v* Revalesciere Biscuites 1 Pfd. 3 J/L. 50 2 Pfd. 5 70 Zu beziehen durch Du Barry & Co. in Berlin NW., 25 Loutsenstr., und Bei viele« guten Apothekern, Droguen», Specerei- und Delicatessenhändler tot ganzen Lande. In Gießen bei Philipp Schwager. (110° Literarisches. ^lluftrtrte Frauen-Zeitung. (Preis vierteljährlich 2 ^ 50 ^.) Die neueste Moden-Nummer (17) enthält: Gesellschafts-, Promenaden- undUebnkleider, Mantillen, Fichüs, Haar- und Cravaten-Schleifen, Kragen und Manschetten. Anzuge, ^^ einre ne Kleider und Paletots für Mädchen, sowie Blusen unv Latzschürzen. Jahreskleid chcn Ä Paletot" Schuhes Stiefel und Strümpfe für größ«. und kleinere Mädchen Waicheg.gen- stände für Kinder «°n 2 bis 12 Jahren: Tag- und Nachthemden, B.mkletder C°rset C°rs°t- ö , Unierröcke, Kragen und Manschetten, Kinderbett mit Vorhang Decke aus Leinen-Cannepas m°t Stickerei in Zpps- und Sternsttch nebst »erfchi.den.n AuSfnhrungen, Arb„ts-R°--fl°,r-. Schuhtafche, Nadelkissen, gehäkelte und gestrickte Eins-V-, Spitzen- und Grundmuster bunte Stickereien zur Verzierung »°n Kleidern, Schürzen . Tulldurchzug zu Gardinen Sp.s-n-B°-°ur- ais Umfassung für Taschentücher, Stickmuster zu Schuhen, Kissen :c. :c. mit 93 abbilbungen unb einer Beilage, enthaltend 26 Schnittmuster, 1 Muster - Vdrzeichnung, 1 Aufwstrde, 2 Alphab- - nebst Zahlen In Kreuz < und Plattstich, Namens - Chiffren, sowl« ein Eckstück in Kreuzstich. Die neu ü° Unterhaltungs-Nummer (18) enthält: Heirnathlps. Ravest- von Ad-lh-lo »an Auer, «artl-nuna — Zur Naturgeschichte der ornamentalen Thi-re. Von Juliui Lessing. Schluß. Aus L Frauenwelt - Verschiedenes: Literarisches -c. - Wi.chsch.ftliches: Der Mai in der Küche. Sck'luß. - Briefmappe. - Frauen - Gedenktage. - Ferner l^nde Illustrationen : Prinz Heinrich der Niederlande und Prinzessin Marie »°n Preußen. Von ®. Kach. - Bnzantinisches S-idengew-b- mit Elephanten. 8. bis 10. Jahrhundert. - Romanischer Schmuck- buchstabe mit Drachen aus einer Handschrist des 12. Jahrhunderts. - Lowe ünd Dromedar. Goldstick-r-i vam Deutschen Kaisermantel, gefertigt zu Palermo im Jahre 1133. - Deutscher Bronze-Leuchter In Drachenform. 12. bis 13. Jahrhundert. - Italienischer Majolika - Telle. mit Chimären. 16. Jahrhundert. - Reiher. Japanische Goldstickerei. - Jrn Mai. Von W. Statbttti). — Der englische Damen-Orden der indischen Krone. ü Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postämter. Kirchliche Anzeigen der tmgtlifdjtn Gcmcindc zu Gießen Gottesdienst. Sonntag den 26. Mai. Morgens: Pfarrer Schlosser. (Feier des heil- Abendmahls). Nachmittags: Mitprediger Dr. Buchhold. Donnerstag den 30. Mai. Himmelfahrtsfest. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags (in der Friedhofskapelle): Pfarrer Schlosser. Vom Himmelfahrtsfeste an beginnt der Vormittagsgottesdienst wieder um (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 26. Mai bis 1. Juni V besorgt Pfarrer Schlosser.) ^Versteigerung. ^!Auh- und Vrenichoh-Versteigerungen ^ÄaMo^br^nfan^nb8' in der Königl. Oberförsterei Rossberg. Vormittags 10 Uhr anfangend, 2) 8. Pascoe, Kurator. 2934) Schulz. Mäh-Maschinen 3250) Der Laden ist Sonntags geöffnet. 3256) Geräucherte Frankfurter empfingen wieder (1892 J. A* Busch Söhne den zur sollen die der concursfälligen Actienaesell- ichaft Lahnhütte dahier gehörigen Gegen- rc. rc. on Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Der Anfang wird mit dem Roheisen gemacht. Die Gegenstände können vor der Versteigerung eingesehen werden. Gießen, den 8. Mai 1878. für GraS, Klee u. Getreide, aus den renommirtesten Fabriken Englands und Amerikas unter Garantie und Probezeit. 1) Dienstag den 28. Mai 1878, von Morgens 8 Uhr ab, kommen tm Eißner'schen Wirthshause zu Roßberg aus den zum I. Schutzbezirk Roßberg (Königlicher Förster Mtlchsack zu Roßberg) gehörenden Dtstricten: Hang, Lichtenberg, Rödderburg, Ktrchhainerschlag und Salzplatz zur Versteigerung: Eichen: 14 Bau-rc.-Holzstämme III, IV. u. V. Elaste = 11,23Fest- meter, 20 Rmtr. Scheite rc., 35 Rmtr. Reis III. Elaste und 6 Rmtr. Stockholz I Elaste; Buchen: 55 Rmtr. Nutzholzscheite II. Elaste, 1314 Rmtr. Scheite rc., 495 Rmtr. Reis III. Elaste und 217 Rmtr. Stockholz I. Elaste, sowie bei Erfurtsh aus en : Nadelholz: 8 Rmtr. Scheite rc., 20 Rmtr. Reis III. Elaste und 6 Rmtr. Stockholz I. Elaste. 1462) Meinen stets frisch gebrannten Kaffee in vor- züglichster Qualität L Pfv. 1 M. 83 4 bringe ich in empfehlende Erinnerung. Emil Fischbach. per Stück 80 Pfgs. 1894) 3. A. Busch Söhne. 2) Freitag den 31. Mai 1878, von Morgens 8 Uhr ab, kommen im Schneider'schen Wirthshause zu Roßberg aus den zum II. Schutzbeztrk Wermertshausen (Förster Koch zu Wermertshausen) gehören- Districten: Eiß-nberg —b —, Kirchenstumpf — b — und Trist —a — Franks. Schuh- u. Stiefel-Ausverkauf, Schulstraste 19, neben der Expedition des „Gießener Anzeigers". Nur noch einige Tage dauert der Verkauf und immer noch zu den billigen bekannten Preisen. Große Auswahl in Herren-, Damen- und Kinderstiefeln, Hausschuhen, Molliere-Schuhen (Absätze Louis XV.) für Damen und Kinder. - Die so beliebten Herren-Bindschuhe sind eingetroffen. Künftigen Montag und Dienstag, Nachmittags 2 Uhr, wird die Eisenwaaren-Versteigerung in der Restauration „Bramm" dahier fortgesetzt und beendigt. Gießen, den 24. Mai 1878. 3254)_______M. Pilg er, Massecurator. Versteigerung: Eichen: 2 Bau- rc. - Holzstämme III. u. V. Elaste ----- 1,74 Festmeter; Buchen: 463 Rmtr. Nutzholzscheite I. u. 11. Elaste, 1604 Rmtr. Brennholzscheite rc., 12 Rmtr. Stamm- und Astknüppel, 13,5 Rmtr. Anbruch, 85 Rmtr. Reis III. Elaste und 53,5 Rmtr. Stockholz I. Elaste. Roßberg, am 20. Mai 1878. Der Oberförster: Garben-Dinde-Maschinen, Heuwender, Heu- und Ernte-Pserde-Nechen, $rctfcn (2937 Ph. Mayfarth & Co., Frankfurt a. dl., Baumweg Nr. 7. Prima grob gemahlenen naturellen Mostrich, somit feinsten Wein-Mostrich in V2'Pfd.-Glas-Büchfen empfiehlt in frischer Füllung __ . _.(2832 tände: 1) co. 1,848,000 kg Puddelroheisen, * „ 1,143,400 „ Roth- und Brauneisensteine, 3) „ 650,700 „ Kalksteine, 4) das Hütteninventar, bestehend in Kern- schochtsteinen, Hohofen - Gebläseformeu, Reserve-Maschinenstücke, Dampf-, Wind- und Wasserleitungs-Röhren, zwei Förderkörbe, Förderdrahtseile, Förderwagen, eine Feuerspritze, Schmiedewerkzeuge, Büreau-Jnventar,zweiDampfiElevatoren, Geräucherte Frankfurter Gtriimhrrte Braunschweiger Brat Würstchen jjausnmcfii'niiiirlt 12. Gesang fest des Lahnthal-Sängerbnndcs. Für die Dauer des Festes sind im Oswaldstchen Garten 8 Wirthschafts- . buben von 80' Länge und 36' Breite, sowie eine Conditorei und eine Waster- bude vorgesehen. Hiesige Reflectanten werden gebeten ihre Meldungen bis Dienstag den 27. d. MtS., an unterzeichnete Wirthschastscommission gelangen zu lasten, welche dieselben dem ganzen Eomit6 zur Begutachtung vorlegen wird. Die WirthschaftScommisflon: Dr. A. Mettenheimer, Otto Kemps, A. Oppenheimer, Louis Tertor, 3252) Ang. Weid)g. Versteigerungen. 3253) 2 gute, schwere, junge Arbeits Pferde mit Geschirr, welche bis jetzt Rollwagen gezogen haben, werden Freitag den 31. Mar, 12 Uhr Mittags, öffentlich geaen Baarzahlung bei Herrn Gastwirth Friedrich Waldschmidt in Wetzlar, Langaasse, verkauft. Die Pferde stehen zur Einsicht bei Schachtmstr. Vogel in Garbenheim bei Wetzlar.______________ Wenzel*«* Garten (Saalhau) Anfang 5 Ahr Entree 35 Pfg 3121) 3J®* Bei ungünstiger Witterung finden die Concerte stets im Saale statt. 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