meine ^ncitzen, ar?) ttiftur. ^»'achtes Reifen, preise. eigen. Mn Mtwo- nti mit gelben * DemMder- n ®runinqtn. 1 und nie verhal- enKarlchetr fljofetm j-obre p°ilend ist iu Rahn. Staat. stige Hinke! arren-Lortirer ndrBesLästigunz Ackermann. itJkbermann auf , indem Ich für muar 1878. Will, Müller. 3waq mit grauen Holen bei G. Köbler. F. t» [ittweida. re Fachschule mieure nnd erricht frei. , October. ibend. nell. hitsM Gtfchaste. te iHnMÜfW' gOieJtP*.' ■JjHhU Lfiertm unter _ P ,ter. »N* a Januar- attW 's ins»" ni-bt und welch" krankb-'tSe 4 kaufen «- bei der ückt 16 9 16 16 20 16 4 Ps 65 ,, •i 16-19 1878 Dienstag, den 29. Januar M« «1 PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Berlin, 25. Januar. Das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich heute wiederum mit Petitionen von katholischen Gemeinden; dieselben dringen aus Beseitigung der Anordnung, wonach der Staatscommissar zur Verwaltung des bischöflichen Vermögens 1) die Einreichung des Inventars und Etats des Kirchenvermögens verlangen soll, und 2) im Weigerungsfall Executivstrafen verhängen kann. Die Commission beantragte ?d t) Tagesordnung, ad 2) Ueberweisung an die Regierung zur Abhülfe nach der Richtung, daß bereits beigetriebene Executivstrafen zurückerstattet würden. Löwenstein und Hänel stellten den Antrag: In Erwägung, daß es angemessen erscheine, den gedachten Kommissaren eine gewifle Executivgewall einzuräumen, daß aber die Gesetzgebung denselben kein Strafrecht verleihe und die Ausübung eines solchen Strafrechtes ungerechtfertigt erscheine, die Petitionen der Regierung zur Abhülse zu über weisen, v. Zedlitz beantragte Ueberweisung an die Regierung mit der Aufforderung, die gesetzliche Regelung der Executivbesugnisse der Comnuffare herbeizu. führen, v. Brauchitsch, Wachler und der Regierungscommrffar traten für einfache Tagesordnung ein, Freund für den Commtssionsantrag. Nach langer Debatte wurde schließlich ad 1) der Commissionsantrag, desgleichen ad 2) hier jedoch mit Ausschluß des Passus von der Zurückerstattung, angenommen. Hierauf olgten Wahlprüfungen, die nach den Commissionsanträgen erledigt wurden. Nächste Sitzung Montag. Berlin, 25. Januar. In der heutigen Sitzung des Bundeörathes wurde der die Stellvertretung des Reichskanzlers betreffende Gesetzentwurf dem zuständigen Ausschuffe überwiesen. , ■ Berlin, 26. Januar. Der dem Dundesrathe vorgelegte Gesetzenlwurf über die Stellvertretung des Reichskanzlers lautet: Tie durch die Verfaffung und die Gesetze des Reichs dem Reichskanzler übertragene Leitung in der Verwaltung, Beaufsichtigung und Bearbeitung der Reichsangelegenheiten, sowie die zur Gültigkeit der Anordnungen und Verfügungen des Kaisers nothwendtge Gegenzeichnung des Reichskanzlers, können durch Stellvertreter wahrgenommen werden, welche der Kaiser auf Antrag des Reichskanzlers sür die Fälle der Behinderung desselben aus anderen Mitgliedern des Bundesraths im Allgemeinen oder für eiuzelne Amtszweige ernennt. München, 25. Januar. Bei Berathung des Etats des Ministeriums des Innern in der Abgeordnetenkammer kam Abg- Jörg auf die seinerzeit erfolgte »Beantwoitung der Interpellation Schels, betr. die Reform des Wahlgesetzes, zu sprechen und äußerte hierbei: die Zusage des Landtagsabschiedes von 1870 sei nicht erfüllt; die Negierung habe ein Interesse an dem Fortbestehen des jetzigen willkürlichen Zustandes, wahrscheinlich mit Rücksicht auf Preußen. Der Minister des Innern, v. Pseufer, führte aus, daß die Wahlgesetzreform ohne Verschulden der Regierung gescheitert sei. Im weiteren Verlauf der Debatte ließen sich Seitz, Schels und Rittler aus über den Schutz, den angeblich das Freimaurerthum finde; von der anderen Seite setzten die Abgg. v. Schauß, Marquardsen und Kraußold sowie Minister v. Pfeuser diesen Behauptungen ihren Widerspruch entgegen. Demnächst wurde die Generaldiscussion geschlossen und sodann der Dispositionsfonds des Ministeriums des Innern mit 78 g-geu 71 Stimmen abgelehnt. 6 liberale Abgeordnete fehlten. Oesterreich. Deutschland. Darmstadt, 26. Januar. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 2 fUtbälV. Ueberficht der für das Jahr 1878 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürsnissen in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. 2. Ueberficht der für das Jähr 1878 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal Bedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Dieburg. 3. Abwesenheitserklärungen. 4. Namensveränderungen. 5. Tienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 31. Decbr. den Canzlisten bei dem Oberconsistorium, Karl Weber, zum Canzlei Inspektor bei dieser Behörde zu crnenuen. Am 20. Decbr. 1877 wurde dem Schullehrer Karl Röder zu Raibach tie Gemeinde-Schulstelle zu Bi'ber. der Schulamts-Aspirantin Christina Uihlein aut Mainz die zweite kath. Mädchen-Schulstelle zu Caftel, der Schulamts- Aspirantin Paula Uihlein aus Mainz die dritte kath. Mädchen-Schulstelle zu Castel, am 29. Decbr. wurde dem Schullehrer Peter Heeß zu Selzen die erste Gemeinde-Schulstelle daselbst übertragen; am 2. Januar 1878 wurde dem Lehrer Jacob Glaser zu Nieder-Ramstadt das Patent als Geometer 2 Klaffe für den Kreis Darmstadt erthetlt; am 8. Januar wurde dem Schullehrer Heinrich Simon zu Rodenbach die zweite Gemeinde-Schnlstelle zu Altenstadt, lern Schullehrer Wilhelm Rauch zu Stockheim die erste Geweinde-Schulstelle zu Klein Umstadt, dem Schulamts-Aspiranten Eduard Meißmger aus Kirch- Brombach die Gemeinde-Schulstelle zü Zotzenheim übertragen. 6. Ruhestandsversetzungen. 7. Dienstentlassung. . „ 8. Concurrenzeröffnungen. Erledigt find : die Gemeinte-Schulstelle zu Darsberg mit einem jährlichen Gehalt von 685 Jl. 71 ; die zweite Gemeinde Schulstelle zu Rockenberg mit einem Gehalt von 771 Jl. 43 ; die erste Gemeinde-Schulstelle zu Heusenstamm mit einem Gehalt von 857 u der Versügnng der Militärbehörde in Nantes verhalte, welche den Soldaten untersagt habe, bei den Vorstellungen im Theater anwesend zu sein oder dabei >u stqurireu, weil das Singen der Marseillaise im Theater Anlaß $u einer politischen Kundgebung geboten hatte. Der Minister erwiderte herauf: Er billige die von der Militärbehörde getroffenen Anordnmigen ihrem Wesen nach, mißbillige jedoch die dabei innegehaltene Form. Laisant erklärte sich h,emr. zusriedengestellt. Baudry d'Affon (Rechte) verlangte über dwse Angelege.ch-it eine förmliche Interpellation einzubringen; worauf von der Kammer die Ver- tagung der Interpellation um einen Monat beschlossen wurde. England. London, 25. Januar. Der „Daily Telegraph" meldet aus Stambul vom 24. d.: Folgende Präliminarien sollen heute gezeichnet werden : Serbien erhält Unabhängigkeit ohne Gebietszuwachs. Montenegro erhält Antivari, Niksic, Spuz und einen Theil des Scutari-Sees. Rußland beseht Datum, Kars und Erzerum, bis 20 Mill. Pfd. Sterl. Entschädigung bezahlt sind. Die Dardanellen werden den russischen Kriegsschiffen eröffnet. Die Autonomie der Bulgare! wird mehr auf das für den Libanon angewandte Prinzip als aus das Mchener MnMger A«M- Md AM-rdIM fit bk« Kreis Gießen._____________ Nr. 1 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 17. l. M., enthält: (Nr. 1219.) Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags. Vom 14. Januar 1878. Gießen, den 26. Januar 1878. Großherzogltches Kreisamt Gteßen. Dr. Boekmann. ••Htuflrafie B. 165. Erscheint tätlich mit Ausnahme des Montag». G^VtttO«O»MksONr Sch»lstraße ....... .... .............. m von der Conferenz angenommene Programm basirt. Die Pforte darf für eine lange Frist von Jahren einen christlichen, durch die Mächte genehmigten Gouverneur ernennen. Sein Gebiet reicht blos bis zum Balkan. Ein Theil der russischen Armee soll sich in Konstantinopel einschiffen, woselbst der Großfürst wahrscheinlich den schließlichen Friedensvertrag unterzeichnen wird. Obiges Abkommen würde die Ehre Rußlands befriedigen und die militärische Besetzung Stambuls vermeiden. (Diese Zusammenstellung ist keinensalls vollständig; und ob die mitgetheilten Bedingungen überall richtig sind, ist zweifelhaft). — Der „Globe" dementirt die Angabe, daß die Mittelmeer-Flotte zu eventueller Be setzung Gallipolis beordert sei. London, 25. Januar. Die Admiralität erließ die Ordre, das Aviso- Boot „Lively" und die Fregatte „Newcastle", welche beide der ersten Reserve- Division angehören, völlig auszurüsten und in den Dienst zu stellen. London, 26. Januar. „Times" und „Daily News" wollen über die Friedensbedingungen wesentlich Folgendes wisien: Bulgarien soll inclusive der bulgarischen Gebiete südlich des Balkans Autonomie unter einem christliche» Gouverneur erhalten. Bosnien und der Herzegowina werde die Einfübrung von Reformen unter christlichen Gouverneuren zugesichert und den übrigen türkischen Provinzen eine besiere Verwaltung garantirt. Rumänien, Serbien und Montenegro erhält einen Gebietszuwachs, aber in Folge des Einwandes Oesterreichs keinen Seehafen. Ein Theil Bessarabiens, Batum, Kars und Erzerum mit dem angrenzenden Gebiete würden an Rußland abgetreten. Die Kriegsentschädigung werde in Geld, einer Gebietsabtretung oder in anderer Weise geleistet. Die Dardanellenfrage bleibe der Erwägung der europäischen Mächte Vorbehalten. — „Daily News" hält es für wahricheinlich, daß die Regierung nochmals den Entschluß der Creditsorderung erwäge, und dadurch Derby in Stand setze, seine Demission zurückzuziehen. — „Times" hält jede Nothwendigkeit einer Creditsorderung für verschwunden und hofft, Northcote werde am Montag eine bezügliche Ankündigung machen. — Als Carnarvon's Nachfolger wird der Herzog von Buckingham bezeichnet. Italien. Rom, 25. Januar. Es werden einige Kriegsschiffe abgesendet, um in mehreren türkischen Häfen zum Schutz der Interessen der italienischen Unter« thanen Station zu nehmen. — Das Unwohlsein des Papstes ist von keiner Bedeutung. — Der Adjutant des Kaisers von Rußland, General Glika, ist hier eingetroffen, um dem König ein Beileidsschreiben seines Souveräns zu überbringen. Rußland. Petersburg, 26. Januar. Die „Agence Russe" meldet: Die Kennt- nißnahme der russischen Bedingungen in London hat England die Ueberzeugung von der Mäßigung Rußlands gegeben und die Krise beseitigt, welche, wie man hoffen darf, keine weiteren Folgen haben wird. — Dem griechischen Cabinete wurde bet dem jetzigen Stande der Dinge, um nicht neue Verwickelungen herbeizuführen, von hier aus möglichste Moderation anempfohlen. — Der befremdenden Creditsorderung des britischen Cabi- nets muß durch die inzwischen erfolgte Mittheilung der Bedingungen in London jeder Vorwurf entzogen sein. Jeder Vorwand fehlt, daß Rußland in die englische Jntereflen-Sphäre hineingreifen wolle. Den Waffenstillstand und die Friedenspräliminarien hat Rußland allein mit der Pforte abzuschließen, unbeschadet der späteren Mitwirkung der Mächte bei den internationalen Vertragsbestimmungen. Berücksichtigen die russischen Friedensbedingungen die englische Jntereffen-Sphäre, so bedarf es kaum der Versicherung, daß sie den Interessen Oesterreichs volle Rechnung tragen. — Die von den „Times" in einem Berliner Telegramm gebrachte Nach richt, in Rußland würde eine neue Einberufung von Mannschaften von ausschließlich über 40 Jahren stattfinden, wird von authentischer Seite durchaus für unbegründet bezeichnet. — Aus Tiflis vom 25. d. wird amtlich gemeldet: In der Nacht vom 22. d. besetzte das Detachement des Generals Komaroff ungeachtet Sturmund Schneewetters die Jmirkow-Brücke und griff die starke türkische Position bei dem Dorf Doliskhan an. Die Türken, in der Stärke von 2 regulären und 6 irregulären Bataillonen, erlitten eine vollständige Niederlage und flüchteten theils gegen Artwin, theils in das benachbarte Gebirge. Die Ruffen erbeuteten ein Gebirgsgeschütz, viel Munition und Waffen und das türkische Lager. Der Verlust russtscherseits betrug 2 Todte und 14 Verwundete. Kriechenland. Athen, 24. Januar. In der heutigen Sitzung der Kammer entwickelte Komunduros das Programm des Cabinets und sagte, die Umstände seien kritisch, aber die Regierung habe sich für eine Politik der Action, für active Ver- theidigung der Rechte Griechenlands zu Wasser und zu Lande, für Befreiung der Brüder aus türkischer Knechtschaft entschieden. ' Amerika. Washington, 25. Januar. Der Senat hat mit 43 gegen 22 Stimmen die Resolution Mathew's angenommen, welche erklärt, daß die Regierung befugt fei, die Bonds in Silber-Dollars einzulösen. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr» Eorrespondenz-Bureau. Konstantinopel, 25. Januar, Abends. Suleiman Pascha sammelt seine versprengten Streitkräfte bei Cumuldjina; der Ort für die Einschiffung ist noch nicht bestimmt. Suleiman rieth der Pforte im Hinblick auf die unge heuren Verluste zum Frieden. Der griechische Patriarch erklärte dem Großvezir gegenüber, es sei ihm unmöglich, die Garantie für das fernere ruhige Verhal- ten der orthodoxen Untertanen zu übernehmen, im Falle eine Erneuerung von Massacres stattsände. — Aus Burgas und Aidos wandern viele Mohamedaner nach Asien aus. Wien, 26. Januar, Abends. Die „Polit. Corresp." erhält aus London Mittheilungen über die Friedenspräliminarien, für deren Vollständigleit sie jedoch nicht einstehen will. Danach wären die Bedingungen folgende: Vollständige Autonomie Bulgariens unter der Suzerainetät des Sultans, Abgrenzung Bulgariens nach den Bestimmungen der Konstantinopeler Conferenz, Autonomie Bosniens und der Herzegowina mit christlichen Gouverneuren, Unabhängigkeit Rumäniens, Serbiens und Montenegros mit Grenzberechtizungfür jeden dieser drei Staaten, Abtretung von Datum, Kars und Ardahan mit )en entsprechenden Territorien, Kriegsentschädigung von 100 Mill, türkische Lires oder das Aequivalent derselben durch weitere Gebietsabtretung in Asien oer Zession von Kriegsschiffen. Die Dardanellenfrage soll auf gewöhnlichem btfo< matischern Wege mir Ausschluß eines Kongresses geregelt werden. ——Abends. Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen: Heute füllet geheime Sitzung der Kammer start behufs angeblich wichtiger Beschlüsse di - sichtlich der auswärtigen Politik. Trotz der hier eingegangenen Waffenftil- standsnachrichten beabsichtigt die griechische Regierung, wenn die Kammer zu- stimmt, den Aufstand in Thessalien und Kreta actio zu unterstützen. SOiabrtb, 26. Januar. Der Erzbischof von Toledo hat den Pfarrer an St. Sebastian zu Madrid abgefetzt, weil dieser ein Todtenamt für Victor Emanuel gehalten hatte. Die Zeitungen sprechen ihre Mißbilligung über die Maßregel aus. Athen, 26. Januar. Die Gerüchte von dem bevorstehenden Abschluß der Friedenspräliminarien veranlaßten eine öffentliche Demonstration zu Gunsten des Krieges. Die Demonstrirenden und die Sicherheitswachen geriethen aneinander. Mehrere Polizei-Agenten wurden durch Steinwürfe verwundet. Die Kammer suspendirte ihre Sitzung. London, 27. Januar, Abends. Dem Cabinetsrathe, welcher heute in Downing-Street stattgefunden hat, wohnten alle Minister bei, außer Cairns und dem Herzoge von Richmond, welche nicht in London sind. — Dem „Observer" zufolge war in der Demissions-Angelegenheit des Lord Derby bis gestern Abend nichts Bestimmtes bekannt. Im Falle Derby zurücktritt, glaubt man, werde Lord Beaconsfield vorläufig das Ministerium des Aeußern übernehmen. Lord Sandon soll zum Colonien-Minister bestimmt sein. London, 27. Januar. Amtlicher Meldung zufolge ist die britische Flotte in der Besika-Bay eingetroffen. Athen, 26. Januar. An der gestrigen Demonstration nahmen an 10,000 Personen theil. Dieselbe fand namentlich vor den Wohnungen von Komunduros, Delyamis, Trikupis und Zaimis statt, deren Fenster zertrümmert wurden; vor dem Hotel Komunduros' wurde ein Revoloerschuß abgefeuert. Drei Demonstranten wurden verwundet, einer blieb todt. Vor dem königlichen Palais riefen die Demonstranten den Köniz heraus. In den Worten, welche der König an die Menge richtete, bezeichnete er die Lage als schmerzlich für die griechische Nation und hob hervor, Niemand liebe das Land mehr als er. Nach weiteren Demonstrationen vor den Hotels der Minister wurden die Tumultuanten von den Truppen zerstreut. Heute werden ähnliche Demonstrationen befürchtet. Die Truppen sind in den Kasernen consignirt und haben strengen Befehl, energisch gegen die Ruhestörer einzuschreiten. Konstantinopel, 27. Januar. Die britische Flotte war bereits am Eingänge der Dardanellen angelangt, als sie Contreordre erhielt und sofort wieder umkehrte. Nach hier vorliegenden Nachrichten hat das russische Hauptquartier fammt den türkischen Unterhändlern Kasanlik verlassen und ist weiter vorgegangen. — Von der türkisch-griechischen Grenze wird eine aufständische Bewegung stgnalisirt; einige bewaffnete griechische Banden sind auf das türkische Gebiet eingedrungen. Die Pforte beabsichtigt, dem griechischen Gesandten Vorstellungen zu machen. Wien, 27. Januar. Das „Neue Wiener Tagblatt" meldet aus Belgrad : Horvatovic besetzte nach dreitägigem blutigem Kampfe das Defilü von Kanczanisc bei Askul. Toulon, 27. Jenuar. Eine Division des Mittelmeer Geschwaders ging heute früh nach der Levante in See. Konstantinopel, 27. Januar. Wie verlautet, werde der Waffenstill- standsvertrag mit den Friedenspräliminarien in Adrianopel unterzeichnet werden. — Den Tscherkeffen und Baschi-Bozuks ist das Waffentragen nunmehr von der Polizei verboten worden. Rom, 27. Januar. Das Unwohlsein des Papstes ist nicht bedenklich. — Der König hat den Gesanoten des Czars, General Glieka, empfangen. Englands Seemacht. Die Gerüchte, daß die englische Regierung die türkische Kriegsflotte durch geheimen Vertragsabschluß entweder schon gekauft habe oder noch zu kaufen beabsichtige, tret'n neuerdings mit erhöhter Bestimmtheit auf. Es würde sich dabei für England um die Erwerbung von 19 Panzer-Schlachtschiffen handeln, von denen 13 neuer und neuester Construction sind und 5 zu den stärksten Schiffen gehören, welche überhaupt eine Kriegsflotte, selbst die englische nicht ausgenommen, aufzuweiscn hat. Die zwei stärksten Schiffe dieser Flotte, die Cascmatschiffe „Mesu- die" und „Memduchie" besitzen bei einer Fahrgeschwindigkeit von 13 Seemeilen in der Stunde und 9140 Tonnengehalt einen Panzer von 12 Zoll Stärke und je eine Geschützausrüstung von 12 zehnzölligen Geschützen oder 400-Pfündern. Ueberhaupt aber stellt sich die Fahrgeschwindigkeit der sämmtlichen 19 türkischen Panzerschiffe nicht unter 12 Seemeilen in der Stunde und gleicherweise besitzen alle ohne Ausnahme eine enorm starke Artillerieausrüstung. Daß die englische Regierung das höchste Interesse dabei besitzen würde, eine so formidable Kriegsflotte, die noch dazu überdies in beinahe all ihren Schiffen auf den besten englischen Werften erbaut worden ist,.nicht etwa, wie von Seiten der russischen Presse bereits vielfach angeregt worden ist, als einen Theil der von der Türkei Rußland zu gewährenden Kriegsentschädigung in russischen Besitz übergeben zu lassen, muß allerdings anerkannt werden, und beruhen zweifelsohne darauf auch die zu Eingang erwähnten Gerüchte, welche möglicherweise deshalb sehr wohl später auch eine Bestätigung finden könnten. Die eigene englische Seemacht besteht zur Zeil nach dem letzten englischen Flottenausweis aus 50 Panzerschiffen, wovon jedoch zwei, der „Äjax" und „Agamemnon" noch im Bau, und drei, der „Drad nought", „Nelson" und „Northampton" in der letzten Ausrüstung begriffen sind. Der Schiffbaueonstruction nach sind hiervon 33 Breitseiten und 17 Thurmschiffe. Außer den sieben neuen Schiffen sind darunter jedoch nur 11 Breitseiten und 6 Thurmschisse, welche den heutigen Ansprüchen an Panzer-Schlachtschiffen vollkommen genügen. Die Starke dieser eigentlichen englischen Panzerschlachtenflotte ermißt sich hingegen daraus, daß diese 17 Schiffe, welche sämmtlich zwischen 12—14 Seemeilen Fahrgeschwindigkeit besitzen, bei einer Ma- schinenkrafr von insgesammt 93,539 Pferdekraft einen Tonnengehalt von 116.993 Tons aus- weisen, wobei sie bei einer Bemannung von 7369 Mann 166 Geschütze der schwersten Kaliber ühren. Die englische Schraubenflotte umfaßt gegenwärtig nach demselben authentischen Nachweis drei Schrauben Linienschiffe, 16 Fregatten, wovon jedoch nur drei neuerer Coustruetion, 27 Corvetten, davon zehn neuer und neuester Construction, 34 Schrauben-Schaluppen, sämmtlich neuerer Construetion, 61 größere Kanonenboote, 22 kleinere Kanonenboote, 17 Kanonenboote älterer Construction und 12 Torpedoboote, die sich indeß meist noch im Bau befinden. Die Zahl der fertigen dienstfähigen englischen Schraubenschiffe würde sich auf 192 berechnen, wozu an im Bau begriffenen derartigen Schiffen noch 2 Fregatten, 12 Corvetten, 9 Schaluppen und 8 Kanonenboote der verschiedensten Constructionen hinzutrcten. Die gesammte, unmittelbar verwendungsfähige englische Schiffsstärke würde sich danach zu 239 Schiffe und Fahrzeuge mit über 1800 Geschützen Herausstellen, welche bei voller Kriegs-Ausrüstung eine Bemannung von über 42,000—44,000 Mann beanspruchen Ein Uebelstand beruht für England in Hinsicht seiner Seemacht darin, daß sich von derselben stehend 75—90 Schiffe nach den auswärtigen europäischen Stationen abeommandirt befinden und dort nicht gut entbehrt werden können. DaS nach der Levante entsendete Mittelmeer-Geschwader, das ebenso wie das Canal- und Reserve-Geschwader »io. t-te 5"; ,44 ^tienbtn AW,.- J'4tw« zu ®unflfr 9ettt^en anein. e ^rwundet. Di, eJ Welcher beute u bKei' außer foni no. ^'Nelegen^eit bei , Salle Derbi US Ministerin lonien-Mister b- die britische Flott, Nation nahmen an ■n Wohnungen non Fenster zertrümnml verschuß ab^euen. Vor dem kömM den Worten, welii i schmerzlich sür di, mehr als er. Nach en die Tumultuant lstrationen besürchte! lzen Beseh!, enerzift lotte war bereits at re erhielt und |o|or das russische Haup 'laffen und ist weilt fltinbifdje Sewejw. das tüikischk Gel'« anbten BoistellmM itt" meldet aai W «ch da« DesilS w leer-W*8 J1’1! nbt der Waff-nM [ unterzeichnet nun ffwtrazen nun«» ist nicht bedes^ ieka, empsnnzen. tu du--h 116',”®®"'; rudion sm° Md b s die “*»*£:*. ® p«»sW*‘ !?8Ä tod “3,f^ jn° russischen ä£,|0“?(.Leiarauj M zweifelLohn °° ch clfl, r wohl ,Ar “»-"'S»” ■säs'f Jim ''tferf S»-;T«»S •JSsCm*» b" hierbei nicht inbegriffen ist, bestand im Sommer und Herbst v. I. aus 24 Schiffen und Fahrzeugen mit 196 Geschützen und 5969 Mann Bemannung Darunter 13 Panzerschiffe, doch hat neuerdings dessen Rückbeordernng und der Austausch mehrerer Schiffe stattgefunden, so daß dessen gegenwärtiger faktischer Bestand nicht gut angegeben werden kann. (Trib.) Vermischtes. Darmstadt, 26. Jan. Die Sterblichkeit in den 14 bevölkertsten Gemeinden des Großherzogtbums war im December v. I. eine ungleich höhere wie in dem Vormonat, welcher Umstand seine Begründung darin findet, daß einzelne der Jnfekttons Krankheiten, insbesondere aber Krankheiten der Athmungsorgane, eine größere Zahl von Todesfällen zur Folge hatten. Im Allgemeinen aber entsprach die Mortalität, wenn auch mehrere Gemeinden relativ hohe Sterblichkeitsziffern bemerken lassen, normalen Verhältnissen und bot der Gesundheitszustand auffallende oder bedenkliche Erscheinungen nicht dar. Mit Ausschluß der Todtgeborenen verstorben im December 432 Personen, gegen 332 im November, also in letzterem Monat gerade 100 weniger. Die hieraus resul- tirenbc Sterblichkeitsziffcr beträgt für December 25.24 Todesfälle auf 1000 Lebende und aufs Jahr berechnet, für November dagegen nur 19.30 An der Gesammtsterblichkeit im December ist das Säuglingsalter mit 120 Todesfällen, gegen 91 im November, die Kinder vom 2. bis 15. Lebensjahre mit 89, gegen 51, die Kindersterblichkeit also im Ganzen mit 209 Todesfällen, gegen 142 im Vormonat bethetligt- Erwachsene Personen verstorben im December 223, im November 190 In Procenien ausgedrückt, hat sich die Kindersterblichkeit von 42 8 auf 47.4 pCt. gehoben. Auf Kinder im 1. Lebenswahr treffen hiervoon 27.4, resp. auf 27.8, auf Kinder im 2. bis 15. Lebensjahr 15.4 resp. 20.6 pCt., auf die höheren Altersklassen 57.2 resp. 51.6 pCt. der Gesammtsterb- lichkeit- Für die einzelnen Gemeinden ergeben sich in aufsteigender Reihenfolge pro Zabr auf 1000 Einwohner Todesfälle: Caftel 9.5, Friedberg 10.9 Alzey 11.3, Beffungen 15.0, Gießen 20.6, Darmstadt 22 5, Pfungstadt 23 5, Bingen 24.0, Benshcim 26.2, Mainz 26 7, Offenbach 30.3, Lampertbeim 31.6, Heppenheim 34.9, Worms 36.5. — Werden die Todesursachen ins Auge gefaßt, so zeigen Jnfekt'onskrankheiten 52 Sterb- sälle (November 40), und zwar kommen hiervon auf Masern 3 (5), Mainz, Darmstadt und Worms je 1, auf Scharlach 6 (2), Mainz 3, Darmstadt, Lampertheim und Friedberg je 1. auf Rose 3, (2), Mainz, Darmstadt und Binaen je 1, auf Croup und Dipb- tberitis 20 (8), Mainz 8, Darmstadt 5, Worms 4, Offenbach 3, auf Keuchhusten 14 (11), Offenbach 5, Mainz 4, Beffungen und Heppenhet n je 2 Gießen 1, auf Unterleibs typus 3 (3), Mainz 2, Offenbach 1, auf Ktndbettfteber 3 (5), Mainz 2, Darmstadt 1. Von den vorherrschenden sonstigen Krankheiten stehen Lungenschwindsucht mit 57 (41) Todesfällen und acute entzündliche Krankheiten der Athmungsoraane mit 50 (35) Todesfällen in erster Linie. Beide Krankhettsformen abforblrten im November 22.9, im Dezember aber 24.5 pCt. der Gesammtsterblichkeit. Apoplext (Schlagfluß) veranlaßte 22 (17), Darmkatarrh und Brechdurchfall 18 (10), andere bekannte Krankheiten 195 (158) Todesfälle. In Folge von Unglücksfällen verstorben 4, durch Mord oder tödliche Körperverletzung 2, einen freiwilligen Tod gaben sich 4 Personen. Unbekannt blieb die Todesursache in 28 Fällen, wovon 11 in Mainz, 8 in Offenbach, 5 in Worms rc. — (Simon Lownicky), gekrönter Hofpoel Kaiser Ruvolf II., ließ sich über das Tanzen folgendermaßen vernehmen: „Der Tanz ist ein üderflüssi es Abhetzen des Lber- müthigen Leibes ausgelassener Leute, die ihre Schritte oder Sprünge zu ihrer Er- lusttgung mit dem weiblichen Geschlechte seltsam formtreu, herauf und hinunter springen, sich vor einander beugen, Posse« treiben, sich gegenseitig umarmen, bei den Händen führen und allerlei Kurzweil treiben, wie sie solche der Teufel gelehrt hat, denn der Satan ist der Urheber des Tanzes. Und in Wahrheit, e:ftaunenswerth erscheint vernünftigen Menschen die Thorheit, also zu tändeln und zu tanzen, weil man sogar über vernunftlose Wesen zu lachen und zu staunen hätte. Denn wenn unsere Esel, Pferde, Maulesel oder Böcke vor uns auf öffentlichem Schauplätze also springen und Hopfen würden, wie e8 die Tänzer thun, sicher, wir olle würden uns vor Lachen wälzen. Der Tanz ist eine überaus schwere und seelentödtende Sünde, eine überaus abscheuliche Tbat vor dem Herrn Gott und seinen Heiligen, schon längst von der heiligen Schrift und o elen heiligen Doctoren mit Schande belegt und verboten. Die Tanzenden überschreiten nicht nur das Zehngebot, sondern lassen sich alle sieben Todsünden zu Schülden kommen und handeln gegen die sieben Sacramente der Kirche. Und da allmaßen der Tanz Leib mld Seele gar stark befleckt und den Weg in den Himmel versperrt, deßhalb geziemt es sich, daß alle christlichen Jungflauen, Wittwen, Jünglinge, Männer und Weiber sich vor ihm hüten, vor ihm fliehen und ihn gründlich verachten." — Kürzlich fand em Gemeinderechner des Amtes Weilburg in seinem Kastenbe- Itanbe einen 50-Markschein, in dessen Mitte folgende Rundschrift stand: „50 gute wünsch' ich Dir, Aber nicht von diesen, Um zü trinken Wein und Bier." Der betrogene Empfänger dieses gefälschten Scheines, welcher aus Wiesbaden stammte, hätte dem humoristischen Verfertiger gewiß auch 50 gegönnt, „aber nicht von diesen", ja er würde sie ihm vielleicht eigenhändig vollwichtig aufgezählt haben, wenn er ihn gehabt hatte. a r“cJ?tutL0art' 211 Jan. Von der evangelischen Gemeinde Michelbach im Hohenlohischen theitt das „N. T." einen originellen Zug patriarchalisch-paritätischer Zustande aus dem Reformationszeitalter mit. Die Kollatur verblieb trotz des Ueber § ?er Gemeinde zur evangelischen Kirche im Jahre 1528 bei dem katholischen Stift Würzburg, dos aber evangelische Pfarrer zu ernennen halte. Der belehnte katholische Oblrpfarrer erschien in bet Kirche und las bei verschlossenen Thüren eine Messe, verpflichtete aber hierauf den neuernannten evangelischen Geistlichen auf genaue Einhaltung d/r Lehren der Augsburger Confeision. Ja, der würzbyrgische katholische Kapttelsgeist- Uche Tiltau verfaßte für die Michelbacher ein eoängelisches Gesangbuch, das dieselben 50 Jahre (m kirchlichen Gebrauch hatten. Alsfeld, 22. Januar. Oberförster Jochem von Vadenrod wurde heute von seinem Pferde abgeworfen, und fiel so unglücklich, daß er auf der Stelle tobt blieb. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit zwei Kindern und war erst seit IV- Jahr angestellt. — Ein Oekonom in Dahlhausen wurde am 16. Januar durch die Entdeckung sehr unangenehm überrascht, »aß in seinem Hause unter der Fremdenstube ein Tagesbruch von mindestens 22 m Tiefe, 3,5 m Weite entstanden war, in welchem man deutlich das Wasser rauschen hörte. Schon vor einiger Zeit soll derselbe das Arbeiten in den unter seiner Wohnung streichenden Flötzen vernommen und die Verwaltung der Zeche General hiervon in Kenntniß gesetzt haben. Das Haus gehört zu den am längsten bestehenden Oekonomiegebäuden hierselbst und ist in Fachwerk erbaut. In nächster Nähe ist kürzlich eine neue schöne Villa, welche ungeachtet einer festen Verankerung fortwährend neue bedenkliche Riffe zeigte, von dem Eigenthümer verlassen worden, weil deren Benutzung augenscheinlich mit Lebensgefahr verknüpft war. Handel und Verkehr. Mainz, 26. Januar. Weizen per März 21.40, p. Mai 21.25, Roggen per März 15.40, per Mai 15.20, Hafer per März 14.75, Rüböl per Mai 37.20. Frankfurt, 26. Jan. Der heutige Heu- und Sttoh-Markt war sehr gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner JL 2.50—3.50, Stroh p. Ctr. JL. 2 Butter im Großen das Pfund 1. Qualität 85 2. Qualität 75 H, im Detail 1. Qual. 1.10, 2. Qual. 1. Eier, das Hundert JL 7—8.50, Kartoffeln JC. «.50—7 per 100 Kilo. Fleischpreife: Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 H, Kuh-u. Rindfleisch 55 bis 64 H, Kalbfleisch 60—75^, Hammelfleisch 50—63-H, Schweinefleisch 75—80 Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 28—33 JL, ganze Erbsen 24-28 je, Bohnen 25-28 X Linsen 30-38 JL ' Allgemeiner Anzeiger. Neilgeöotenes. 572) Das Haus in der Sonnenstratze ». 35 soll verkauft oder vom 1. Februar ab vermiethet werden. Näheres bei Schreinermstr. Gg Weber, ___________________Neuen-Bäuen._____ Kettfedern und Daunen Zwillch und Barchent, Fedcr-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Bnsführung, bei 169) LH. Brück, Kanzleiberg B. 1. Prima Limburger-Käse Per Psd. 60 H empfiehlt (531 C. Roth. Neuen-Bäuen. Für Jagdlreunde. Ein vorzügliches neues Ijefaucheux- €ewehr mit türkischen Damask-Läufen ist preiswürdig zu verkaufen. (514 „Neue Anlage C. 373", 2 Stiegen hoch. Universal Reinigungs-Salz. Von allen Aerzten als das einfachste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden in Packeten k 25 Pfg., 50 Pfg. und 1 M. (2 C. F. Semmler in Giessen. Weiße Vorhänge aller Art, Ronleanx-Drell in den gangbarsten Dessins. Anfertigung jeder Decorations - Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei 170) Th. Brück, Kanzleiberg B. 1. 510) Ich beabsichtige mein Geschäft zu verkaufen und ersuche etwaige Liebhaber sich an mich zu wenden. 1Ernst Wallenfels.. Violinen, Violas, Cellos und I Contrabässe nebst deren Bogen. I Zithern, Guitarren. — Deutsche । und ächt römische Darm- u. über- sponnene Saiten. — Colophonium. Etuis in Carton und Holz für alle ; Saiten-Instrumente. — Alle Sorten । Blechinstrumente, Flöten und Clarinetten. —Grosse und kleine | Trommeln. 564 Preiscourant gratis u. franco. II. Rudolpli’s Wwe., Musikalienhandlung in Giessen Salonkohlen, fast rauch- und rußfrei brennend, für jeden Ofen, namentlich aber für Füll- und Porzellan-Oefen geeignet, empfehlen in Parthien von mindestens 25 Ctr. fro. an's Haus geliefert. (577 E. Bergmann & Gabriel. Holzversteigerung. Sm sicher Stadtwald, District Gänsweid, kommen Donnerstag den 31. Januar zur Versteigerung: 4 Eichenstämme von 18—29 Ctm. Durchm. und 6—12 340 Fichtenstämme „ 14—34 „ „ „ 10—22 1 Hainbuche „21 „ „ „ 7 1 Linde „ 32 „ „ „ 4 80 Fichtenstangen „ 8—12 „ „ 12 Die Zusammenkunft ist am Burkhardsfelder Vicinalweg Anfang Morgens 9 Uhr auf der Gänsweid. Zahltermin bei genügender Bürgschaft Martini 1878. Sich, den 21. Januar 1878. Mtr. tt ff ir M am Länge, n rr Floß, der 563) Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. I. A.. Vogt. verkauf »an Hau-, Nutz- u. Lreunhotz im Forste Romrod. 569) Es sollen im Submissionswege vergeben werden: Für wenig Pfennig wöchentlich die önitldjen cWischm Didjtcr in neuen zeitgemäßen, sorgfältig revidirten Ausgaben. Unterzeichnete Buchbar.olun« erhielt fo ben d e er sie Lnfirung der neuen S u b- criptio n auf Hempels wohlfeile Classiker Ausgaben. Dieselbe wird die Meisterwerke von Goethe, Lessing, Wieland, Platen, Immer - mann, Voß, Musaus, Ehamlsso, Th. Körner rc. rc in aeiun, sorgfältig revidirten, vollständigsten Ausgaben, mit erläuternden Anmerkung en, R egiu er n rc. rnt halten. Wöchentlich ersch.- nt eine Liefer'-ng von 8—11 Druck>or"N ä 40 Pt Noch nie wurden Bücher so billig verkauft! Bestellungen nimmt entgegen (57g Ferber scke Univ Buchh., Gießen. Corneil Beef Beef Tongues Baysantlu Oac Tonynes empfiehlt 125) (amertk. Rinder-Roulode) per 2-Pfd.-Büchse «M. 1.71 it » n „ 6 „ „ „ 5.20 „ Ochsenzungen „ 2 „ „ „ 3.20 „ „ „ Büchse „ 4.- Einil Fischbach, Namen der Stämme Telegraphenstangen Hopfenstangen Brennholz Q Oberförstcret. Kiefern Festm. Kiefern Festm. Kiefern Festm. Fichten Festm. Buchen- Scheiter Festm. Kiefern-Schet- ter u. -Knüppel Festm. 1 2. 3. gen 17 Mo wos stat in wär Wahlen . . . Maulbach . . Romrod . . . Kausliebhaber n mnteu Oberförsterk Februar I. I. rgens 10 Uhr, in elbft die Eröffnung lfindet. Schließlich )er Oberförsterei T tig noch ausgearbe Romrod, den ca. 300 671 ollen sich ien wende bei unter 1 Gasthar derselben wird no Zahlen nu tet wird. 26. Jam ca. 2000 wegen (3 n, und il zeichnetem >s „zum in Gege ck bemerk r eine oh ar 1878. ca.2OOO kinsichtna )re Sub Forstal Schwane nwart t, daß d ngefähre ca. 200 hme del missionel nte oder n" in )er ersch ie Angak ist, ind 900 1 Holzes 1 verschlo den 1 8. Älsfeld ienenen Z >e der Ho em dieses ca. 1500 3090 an die oben ftn bis zum Februar, überreichen, Submittenten lzquantitäten Holz gegen- GroWerzogliches Forffamt Romrod. Bollhardt. tldiikldijiimj unvergeßlichen Gatten Vater Ileiiar. Ockel Allen Denjenigen, welche zu seiner letzten Ruhestätte geleitet baben, unseren innigsten Dank- 576) Die trauernden Hinterbliebenen i Müller. 24) Bezeichnung der Parcellen Namen der Besitzer. I. 216,3. 218. Wagner. 561) t. d. W. erbeten. (557 92. 88. I. geb. I. 89,3. 11,84. 47,48 I. VII. 213. IX. 63 zu Weber 483) bei August Ackermann. (568- Ktichenvlatz A. 18. Geld-Cours 13/137 262 in im 250 562) 57 53 6040 Meier. 931 919 1213 Ord-- Nr. Wimmenauer, Forstratb- Holzvcrsteigerung der Fstl. Oberförsterei Lich. III.261. IV. 35. 43. VIII. 173. XII. 65. 565) Sämmtliche Waaren im Geschäft des Heinrich Battens-ld dahier werden zu ermäßigten Preisen abgegeben, was mit dem Anfügen b.kannt gemacht wird, daß der Ausverkauf nur noch kurze Zeit währt. vermischte Anzeigen. 574) Ein doppelter Trauring verloren worden. Gegen gute Belohnung abzuaeben Wolkengasse C 91. Acker in der Kopelhuth, Wiese am Wolfsfurtb, Acker auf der Hardt, über den Gärten, Wirse auf der Hardt, die vordersten Trtichen. Die tfieöermaus. Komische Operette von Joh, Strauw*. „ Eichen-und Kirschbaum-Scheit' hol;, „ Buchen- und Eichen-Piügklholz, „ Buchen- und E'chen-Stockbolz, Wellen Buchen- und Etchen-Reishoiz und Buchen-Fachgerten. Zusammenkunft Morgen- 10 Uhr cuf dem chaufsi ten Weg am Kolnhäuser Kopf unweit des Baduwärterhauses. Llch, den 26. Januar 1878. Gemarkung Lollar: Rohrbach, Margarethe, von Lollar - • Wagner, Jacob, und Frau, Margarethe, Rohrbach, von da........ Gemarkung Rödgen: Körber, Heinrich II., von Rödgen . . . Jagdvcrpachtung. Donnerstag den 7. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die hiesige Gemeinde Wald- und Feld' jagd in 3 Abiheilungen, auf hiesigem Rathhause meistbietend ve pachtet werden. Lang-Göns, den 26. Januar 1878. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. 570) Brückel. Jagdverpachlung. 415) Die am 7. Februar l. I. leihfälligr Jagd der Gemeinde Ettingshausen soll: Donnerstag den 31. Januar, Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhaus auf weitere 6 Jahre in 3 Abtheilungen meistbietend verpachtet werden. Ettingshausen den 18. Januar 1878. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen, Sommer. Gemarkung Allendorf an der Lumda: Frank, Jonas, aus Grünberg, wohnhaft zu Allen- dorf a. d. Lumda.......... Gemarkung Burkhardsfelden: Becker, Adam, von Burkhardsfelden . . . . Keaenwärtiqer Preis in der Gasanstalt 70 Pf. pr. Centncr, „ ans Haus geliefert 75 „ „ ,, Der Transport an das Haus erfolgt von der Gisanstalt aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pi stör auch tu kleineren Zerkleinern der Cokes gewünscht, so wird hierfür 10 H per Centner berechnet. _______________________*_________C529 Theater. Mittwoch den 30 Januar: Zum ersten Male: Flur 12 79 W153 1V 275 Jagdvcrpachtung. Samstag den 16. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die der Gemeinde Allertshausen zu- stehende Wold- und Feldjagd, unter den daselbst bekannt gemocht werdenden Bedingungen, auf hiesigem Rathhause meistbietend verpacktet werden. Allertshausen, den 24. Januar 1878. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. 556) Römer. Dienstag den 12. Februar, Nachmittaps 2 Uhr, oll auf dahirfigem Ortsgcricht die Hof- ratthe des Johannes Schneider, als: Flur Meter. 39/„4 1076 Grabgarten rechts des Witsecker- wegs, 39/77? 393 Hofraithe daselbst, mesttbietend oersteiaert werden. Gi»ßen, den 27. Dec mber 1877 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Jagdverpachtung. Samstag den 16. F-bruar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die hiesige Gemeinde Wald- und Feldjagd auf 6 Jahre anderweit unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf dem hiesigen Bürger meist, rei Bür. au öffentlich verpachtet werden Kesselbach, am 14. Januar 1878. (375 Großherzogl. Bürge» meisterei Kesselbach. Becker. Gießen, den 11. Januar 1878. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann. 559) Für Roheisen-Transporte im Verkehr zwischen Lollar einerseits und verschiedenen Stationen der Köln-Mindener und Bergisch-Märkischen Bahn via Gießen andererseits kommen fortan ermäßigte Tarifsätze zur Anwendung. Dos Nähere ist bet unserer Güter-Expeditton in Lollar *** 492) Mehrere kleinere Familienlogis möblirteS Zimmer mit Schlafzimmer (parterre) , 1 mödltrtes Mansardenzrmmer sofort oder später zu vermiethcn. Ehr. Löb er. Neuenweger-Thor- Jagdvcrpachtung. Montag den 18. Fearuar 1878, Nachmittags um 1 Uhr, soll die hiesige Gemeinde-Wald- u. Feld- apd, auf eine wettere B^ftandzeit von 6 Jahren, unter den vorher bekannt gemocht werdenden Bedingungen, in zwei Abtheilungen, auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau verpachtet werden. Londorf, am 19 Januar 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Londorf. Montag den 4. Februar, Fvchsstrauch und Kolnhäuser Kopf: 28 Rmtr. Buchkn-Scheitdolz, Vivat! Herrn PH. S . . . n, 2. Herkules, Krofdorf. 567) Mehrere lustige Brüder. Ocffcntllche Aufforderung. 299) Nachverzeichnete Personen wollen die ihren Namen beigesetzten, ihnen in dem Grund, und bzw. Fluibuche vor Namen stehenden Parcellen veräußern. Ta sie ihr Eigenthum resp. die erfolgte Zahlung der staufschilltnge nicht genügend nachzuweisen vermögen, so werden alle Diejenigen welche irgend welche Recht- oder Forderungen an diese Parcellen bilden zu können glauben hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche > „binnen sechs Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonst nach Ablauf dieser Frist, da wo dies erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt" verfugt, die neuen Eigenthumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Ueberschrnbung der Verkaussgegenstände auf die Namen der neuen Erwerber wird verfugt werden. Jagdverpachtung. Mittwoch den 6. Februar d. I, Vormittags 10 Uhr, soll die der Stadt Gießen zustebende Wald- und Feldjagd, bestebend in 551(> Morgen Wald und 9259 Morgen Feld auf 6 Jahre in dem Saale des alten Reelschulgebäudes meistbietend verpachtet werden. Gießen, den 27. Januar 1878. (575 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Ein junger Mann, welcher s. Lehre in e. Tuch u. Manufactur- Geschäft bestanden, bereits 1. Jahr M Commis thättg und mit der Buchführung, vertraut ist, sucht u. sehr besch. Ansprüchen pr. März andern, Stellung. Gest. fco. Offert, sud. I. 177 werden postl. Friedberg Holzversteigerung. Donnerstag den 31. d. Mts-, von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemetndrwalde, Distrikt Schnaa: 8 Rmtr. Nadel-Schellholz, 53 „ „ -Prügelholz, 3950 Wollen „ -Reisholi, 28 Rmtr. „ -Stockholz versteigert werden. Großen-Buseck, am 25. Januar 1878. Grogh. Bürgermeisterei Grsßen-Buseck. Gießen, den 26. Januar 1878. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Mülle r.(566 527) Sogleich roiro ein braves Dteust- mädchen gesucht. Wo? sagt die Expedition. 362) Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen, Anfertigen aller Gattungen in Stühlen von den gewöhnlichsten bis zu feinsten wird prompt und reell ansqesnkrt von Philipp Henkel, Stuhlmacher in dem Hanfe des Herrn Julius Strack am Walltbor- 507) Em FamlUenlogiS von 4bls5Z-in- mern und sonstigem Zubehör in der Nähe er Neuen Anlage oder Gartenstraße per 1. Avril zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Chiffre J. 24 an die Exped. ,d. Bltts.____ 543) Ein tüchtiger Eigarren Sortircr finbet dauernde und lohnende Beschäftigung 337) In meinem neuen H'iufe vor dem Neuinwegerthor ist rer II. Stock bestehend aus 5 Zimmer nebst allem Zugehör zu ver miethen und sofort beziehbar. Näheres jeden Dienstao und Samuag im Hause selbst. Pctcr Pitz Zim> ermeister. 308) Ein Familienlogis zu vermiethen. I. Mann b er g e r. 216) Durch Wegzug des Herrn Prof, vr. Lutterbeck ist dessen Wohnung in meinem Hauie anderweit zu vermiethen und bis 1. April zu beziehen. Ph. Größer, Maurermeister. 55) (>in kleineres und ein größeres Loais, letzteres seither von Herrn Postsecr. Weber bewohnt, zu vernstetben. Chr. Schopbach. ftimmev mh Bell zu oe-mieken. Schloßgasse B. Nr. 5. 536) Eine kleine Fanrrlrenwohnung unt> ein möblirteS Zimmer zu vermiethen bet P. Herbert, Neuenwegs 526) Ein PserdVstall nebst großem oben auch zu anderen Zwecken passend ist zu vermiethen bei__C Rahn. Ein Familienlogis von 5 Zimmern mit Zubehör und abgeschloffenem Eor- ridor zu vermiethen und sofort zu beziehen. (493) H. Schnell, Brandgaffe. Versteigerungen. Dienstag den 29. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Grundstücke des Herrn Dr. Mel chior in Butzbach nochmals versteigert werden. Wenn die Taxation erreicht wird, so wird die Genehmigung sofort erthellt. Gießen, den 21. Januar 1878. Großherzoglich .s Ortsgericht Gießen. 511)__Müller._______________ Dienstag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Grui ds ück. des Philipp Wel ler I. von Heuchelheim aus dahiesigem Ortsgericht meistbietend velsteigert werden: erfahren. Gaffel, dm 21. Januar 1878. Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn. Jagdverpachtung. Freitag den 8. Februar 1878, Nachmittags 2 Uhr, soll die Gemeinde-Jagd in der Gemarkung Staufenberg anderweit auf 6 Jahre auf dahiesigem Rathhause verpachtet werden. Staufenberg, am 25. Januar 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Staufenberg. 558) Vogel. Wermiethungen. 560) Zwei gut möblirte Zimmer auf ■ sofort zu vermiethen bei S. Katzenstein, Seltersberg. 573) Ein möblirteS Zimmer zu oermie- then.________________K. Plank, Backer. 579) Der II. Stock meines Hauses iw Ganzen oder auch getrennt ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. G g. Ruckstuhl Wittwe, Gartfeld. 164) Ein Familienlogis mit oerschltetz- barem Corridor per April zu vermiethen be Fr. Fürst Wittwe. Neustadt. 484) Das seither von Herrn Lehrer Baprer bewohnte Familienlogis ist anderweitig zu Vermietyen und Anfangs April beziehbar. Wilhelm Flett, Marktstr. 525) Zwei lchöne Faw'l'enlogis zu vermiethen und gleich zu beziehen bet Andr. Bärrn Wittwe 485) Eine Mansardenwohnung, bestehend in 2 Zimmern nut Cabinet und Zubehör, den 1 April beziehbar, zu vermiethen. I. Nuckstuhl, Dachdecker. Gartseld 114 1 344) Der mittlere Stock meines Hauses, mit Wasserleitung re., ist per 1. April oder früher anderweitig zu vermiethen. Fmil Fischbach. Em Mädwen von 15—16 Jahren findet Beschäftigung in einem hiesigen Geschäfte. __Wo? sagt die Exped. d. BI. Gefunden vorgestern Morgen eine silberne Cyllnder- Uhr. Gegen Erstattung der Jnseratgelübren abzuholen bet Herrn Actuar.-Aspir Becker, Rm Pf. Holländische fl. 10-Stücke 16 65 Ducaten....... 9 50 55 20 Francs-Stücke . . . 16 17—21 do. in Vs 16 17—21 Englische SouvereignS 20 30—35 Russische Imperiales . . 16 65—70 Dollars in Gold . . . 4 16-19 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.