1878 Donnerstag, den 28. November Hr. 278. RedactionSbureau r \ GxpedMonSbureau r f Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS* Schulstraße B. 18. icaos ie auch an Taschentuch und ein gewöhnliches Taschenmesser. Nidda, den 19. November 1878. :ronhäuser, I Hoffmann, Flett, Carl (7240 Preis vierteljährlich 2 Wart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf- Großherzogltches Landgericht Nidda. Ludwig.________ Nr. 35 des Reichs-Gesetzblattes, ausgegeben den 23. l. Mts., enthält: (Nr. 1272) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung von Bevollmächtigten zum Bundesrath. Vom 21. November 1878. Gießen, am 25. November 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. euss.& kanten Äir, Wien, von arbeitunE. reisen uni versehen, in: Sr. K. 1 - apostol. ml, Italien, *’Sachsen- Bekanntmachung. Am 18. l- Mts. wurde in einem in der Nähe von Ober-Wtddersheim gelegenen Steinbruche die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden. Das Signalement ifi: Alter: ca. 60 Jahre. Größe: 1,75 Mir. Haare: röthlich blond. Stirn: niedrig. Augen: gram Augenbrauen: roth- M. Nase: gebogen. Mund: gewöhnlich. Kinn: gewöhnlich. Gesicht: mager. Gesichtssaibe: bleich. Bart: röthlich blonder Vollbart (mit Spuren von Grau). Bilondere Zeichen: Keine. — Bekleidet war die Leiche mit einem Hemde (ohne Zeichen), sowie einem Paar zerrissenen le n. Hosen und einem Paar lederner Stiefel. Außerdem lag bei derselben eine alte Mütze, ein blauer Kittel, zwei Hemden (gezeichnet: „H. 8." und „I. S. ), ein schwarzer Rock, ein buntes Hietzemr Wyeiger AUse'lgc- und Ami-lbM für den Krris Gießen. m, gdi liebsten mV llu7 Vlv \Ss-H v)Uvll uupvvu wnv, |HIV gwui »Hupiy, «vvv vv ..... ^m mikiKm nrW sormirten Kreisen trauen kann, anzunehmen, daß die Vorliebe für das Mouopol, mtttelt d. W. 8. 88. les o>e * absolut nicht zu entscheiden, wobei durchaus nicht an eine absichtliche ti'rfit tounfelung, sondern nur an Jrrthümer und vermeintliche Interessenvertretung icralu V tterbcn kann. Eine persönliche Vernehmung oder eine Rectification u» Gift N-i Mifelhafter oder mißverstandener Angaben scheint wegen Mangel an Zeit nicht ^gefunden zu haben, kurzum der Werth der angehäusten Zahlen bleibt natur ständiper (in relativer. Somit kann auch die Zusammenfassung der Antworten, [(e in eincr „synoptischen Uebersicht" geboten werden soll, nicht jener Mangel- cUer- X u e^e-nWkn^fm wird" d« Reichstag -tvzutreteu R-venm beziehen. Dl- Regierung ha. jetzt dem *9?“ haben I- dringender allem Anschein nach das Reich Geld gebraucht, um so vorg.legt be r. die Reorganisation der «“• chter wird es werden, ,m Reiche di-nothwendigen G-rantieen für das Budget- bürg und Zeitz, wonach entgegen demCowmiisionsbeschlußdesHauses-usder echt des Reichstags zu »langem 'letzten keftzo» drei Stistst-Ue« errichtet werde» und das betr. Domkapitel welche Fürst Bismarck hegt, auch an den acht Beamten nicht ohne Eindruck vor- Lbergehen wird, welche in der Commission sitzen. Die drei Sendlinge desReichs- 4anzleramres und der Württemberger werden vermuthlich für das Monopol So wird also die Enquete auf sich stehen und bei dem zweifelhaften Weiche der Enqueten überhaupt, wird auch der Reichstag auf sich zu stehen haben. Dieser Zweifel an dem Werth bezieht sich nicht auf die Resultate dieser Berlin. Der alte Ziegler pflegte im Abgeordnetenhause, sobald die Debatte über die Abschaffung der Domstifter auf der Tagesordnung stand, aus seiner eigenen Erfahrung als Oberbürgermeister von Brandenburg die interessantesten und kurioslsten Dinge über die Thätigkeit der Domherren zu erzählen. Danach besteht dieselbe darin, daß die Herren an einem bestimmten Tage des Jahres mit einem Talar angethan und der Bibel in der Hand zum Gottesdienste in den betr. Kirchen zu erscheinen und nachher die schwere Pflicht zu erfüllen haben, ein luculisches Diner, ein feineres, als es nach Moritz Busch je in der „Rue Provence" eingenommen wurde, mitzumachen. Von den Inhabern der Dompfründen der sächsischen Stifter sind die meisten in den letzten Jahren verstorben und nur noch zwei oder drei Herren am Leben. So bezieht der Geh. Justizrath v. Rabenau als Domherr von Merseburg ein jährliches Gehalt von 27,000 Mk.; minder gut gestellt sind die Domherren von Brandenburg, Minister a. D- Graf Eulenburg und v. Klitzow, die eine nicht große i?rü«b.e'M Beteiligten." Darmstadt, 26. November. Die vier ordentlichen Ausschüsse der zweiten Kammer haben die nachfolgenden Abgeordneten zu ihren Präsidenten gewählt: der Finanausschuß den Abg. Kugler, der Gesetzgebungs-Ausschuß den Abg. Königer, der Petttions- und Beschwerde-Ausschuß den Abg. Wadsack und der vierte Ausschuß den Abg. Matly. Der Gesetzgebungs-Ausschuß beginnt seine Sitzungen heute Nachmittag 3 Uhr, der Finanz-Ausschuß Donnerstag den 5. December, Vormittags 9 Uhr. Aus der Provinz Oberheffeu, 24. Novbr. Der hessische Antheil an dem 53 Mill. Mk. betragenden Baukopital der Main-Weserbahn dürfte sich dermalen auf etwa 16,700,000 Mk. belaufen, für welche, wenigstens für die nächste Zeit noch, eine Verzinsung von 4,6 pCt. in ziemlich sichere Aussicht aestellt ist, obgleich fortdauernde Minder-Einnahmen zu verzeichnen find. 1 (Neue Hess. Volksbl.) V Ästigkeit entbehren, die leider den Resultaten aller Enqueten anhastet. Allerdings werden auch hier die größten Schwierigkeiten nicht bewirken können, daß h» Frage als unlösbar von der Tagesordnung verschwindet. Wie schon das heben durch den Finanzminister Hobrecht proclamirte dauernde Deficit in Preußen ergibt, welches zwar durch Ersparnisse verkleinert, aber damit nicht ins der Welt geschafft werden kann, wie es ferner die Lage einiger Kleinstaaten, dtlche durch die Erhöhung der Matricularbeiträge in ihrer finanziellen Ent^ Wickelung gefährdet find, gebieterisch erheischt, muß das Reich Geld schaffen — ind es ist nicht zu bestreiten, daß kein Steuerobject für diesen Zweck bessere Chancen bietet, als der Tabak. Hält man das fest, so handelt eS sich nur um die gerechte und praktische Form der neuen Besteuerung, von der allerdings im allge- Ninen Interesse gewünscht und gehofft werden muß, daß sie ihr Ergebniß nicht durch «ine übermäßige Einschränkung des Consums illusorisch macht, und daß sie ferner Uder durch die Härte der Steuer, noch durch eine schädliche Erhebungsform ■bk Industrie belästigt und schädigt. Für die Wahrung politischer Rechte, welche 'mn an die Berathung der Tabakösteuer als zu vertheidigende oder durch die- Aerüschland. Darmstadt, 26. November, Vorm. 9 Uhr. Das Befinden der Hohen Patienten ist der Art, daß heute kein ärztliches Bulletin ausgegeben wird. Se. Köntgl. Hoheit der Großherzog haben heute zum zwettenmale auf einige Stunden das Bett verlassen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Prof. Dr. Oertel das Comthurkreuz II. Classe des Philippsordens verliehen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog widmen sich bereits wieder mit voller Hingebung den Regierungsgeschäften und haben schon in einer Reihe von Angelegenheiten, die einen speciellen persönlichen Vortrag nicht nothwendig erscheinen ließen, Allerhöchsteigenhändige Unterschriften vollzogen. — Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Victoria unternahmen gestern wieder die erste Ausfahrt. — Herr Prof. Dr. Oertel ist von hier abgereist. Darmstadt, 25. November. Das Ministerium hat folgende Verfügung an die verschiedenen Gerichtsbehörden ergehen lassen: „In dem seitherigen geschäftlichen, insbesondere schriftlichen Verkehr der Gerichtsbehörden mit dem recht- suchenden Publikum sind in der Regel diejenigen herkömmlichen Höfltchkeitsformen nicht zur Anwendung gekommen, welche sonst im geschäftlichen und auch vielfach im amtlichen Verkehr üblich find. Namentlich ist die Bezeichnung „Herr" und „grau" bei der Adressirung schriftlicher Erlasse gewöhnlich nicht angewandt worden. Wir erachten es aber für eine, auch von den Gerichten dem Recht- suchenden gegenüber zu gewährende Rücksicht, daß solchen Personen, bet welchen es im gewöhnlichen Leben üblich ist, daß sie mit dem Prädikate „Herr" oder „Frau" bezeichnet werden, auch von den Gerichtsbehörden das Nämliche zu Theil wird, insbesondere in Adressen und bei directen Eröffnungen an die »UW . llrr les öden MgiN «। iuaf. S“ KiJÄi Berichts 'sein wird, dadurch nicht gelöst. @c ®itb alfo die Enquete auf haben. Dieser Zweiset an oem Averry oezieyr jia? mcyr auf vic jiquuuic viqcv --77-^Mü ubaksenquete, welche reich und belehrend fein können, sondern nur auf die a7taf*“* wa aus ihnen zu deucirende Beweiskraft für irgend eine Besteuerungssorm, ick etwa das Monopol. Es kommt nämlich in Betracht, daß viele Jntereflen- Im die Fragebogen gar nicht oder mangelhaft ausgefüllt haben. So haben ir " ■ 1« Berlin allein 150 Interessenten die Ausfüllung der Fragebogen verweigert. X# tle Frage ferner, ob nicht eine Anzahl von ihnen falsche Antworten gegeben fit, ist absolut nicht zu entscheiden, wobei durchaus nicht an eine absichtliche w Uolitisch er M-m ich dJ i Die Tabakssteuer Enquete. 3u nfragfli hi taE Bis Weihnachten soll die Tabaksenquete-Commission ihre Arbeiten mit ___________einem Gutachten abschließen über die zweckmäßigste Form, ein befriedigendes sinanzieües Ergebniß aus der Tabakssteuer zu erzielen. Conjecturen darüber, Zage da.M.sich bte Enquete äußern wird, sind zwar Müßig, aber es ist, wenn man in» dchen von hier in ianzleramres und der Württemberger werden vermmyucy sur oas Monopol toditn unb in jtd, hin, einige für hohe Besteuerung, die übrigen sieben Commissionsmitglieder sind ^Te spe^llen Ansichten schwer zu taxiren. Anzunehmen ist nur mit e Weiteres der aus völlig anderer Basis emporgeblühten deutschen Industrie W 6 ünmpassen sein wird, dürste zu bezweifeln sein, — wenigstens sprechen hierfür ________—- bie Stimmen der interessirten Jndustrikllen bekanntlich nickt. Das Endresultat iatr junfltr ohne Zweifel ein guter Bericht sein, — die Frage der besten Form der Taboksbesteuerung in Deutschland wird aber, so schätzbar das Material des (5 Gesammtbefinben des Kaisers auf eine baldige Entschließung htnzudeuten. sich wirklich um große Schlachten. I« bis zum Schluß bei. sich in Plymouth nai Ginge sa n d t. Vom 1. October die Ausgaben Vom 1. October die Ausgaben Vom 1. October die Ausgaben Die dem neuen Vorstande am 1. October 1878 überwiesenen Schuldposten und Rechnungen betragen circa Es geht auS dieser Aufstellung hervor, daß während der letzten drei eine Einnahme von......... und eine Ausgabe von aufwetst. — Darunter keine Ausgaben für Anschaffungen von bleibendem Werth. uM 237J „ 4849.1 " 4859« 1875 bis 1. October 1876 warm die Einnahmen 1876 bis 1. October 1877 betrugen die Einnahmen 1877 bis 1. October 1878 waren die Einnahmen 7274) Quartal loi. in öffentlicher vorgeiiommen Gieße , 6261.1 , 885t6 „ 885-M , 822>M , 822Mb 231.4 Jahre dsg durch balB wurde heute durch ein des Triester Stawi 61 N) Kick-« äS wS ßum Frankl #s?> St« ’Je T :Ahera auf ' Lule-Burgas, 15. November. General Skobeleff, zeitiger Comman- dant des hier stehenden 4. russischen Armee-Corps, wurde gestern telegraphisch 2 ' tn's Hauptquartier nach Adrtauopel berufen, um dem von General Totleben auf den 16. d. Mts. anberaumten Kriegsrath beizuwohnen. t „ f^nct Umgebung erklärte, sollen in diesem Kriegsrath alle auf einen etwanigen Vormarsch der russischen Armee bezüglichen Verfügungen festgesetzt werden. Von russischer Seite werden die Krtegsrüstungen mit größtem Eifer betrieben; fort während werden Truppen herangezogen und aus Odeffa langen über Varna und Burgas zahlreiche Verstärkungen an. Die ungeheuren Munitions- und Geschützparks, die endlosen Transporte der verschiedensten Kriegsgeräthe, viele Tausende von Zelten, Schaufeln und anderen Pionier-Werkzeugen einbegriffen, muffen Jedermann auffallen. Es sind dies lauter Dinge, die nicht recht zu den Frtedensnachrichten der letzten Tage paffen wollen. Als praktische Leute vergeffen die Ruffen auch nicht, neben der Sorge für die Anhäufung von Zerstörungsmitteln auf die leiblichen Bedürfniffe ihr Augenmerk zu richten, und dcm ist es zu danken, daß man in allen größeren Orten des Landes riesige _ Bt„. uu. „u„„uullH ......... «... von Proviant aller Gattung vorstndet. Totleben erklärt alle diese ge- Concertverein ohne Deficit Haus gehalten hat und abgesehm von bem ____. - waltigen Kriegsvorkehrungen als eine durch die türkischen Kriegsrüstunaen und größere Orchester bei jedem Concert bedingtem bedeutenden Mehraufwand fürNolü die Rußland gegenüber wenig freundschaftliche Haltung der Pforte notbwendia A"d während der letzten 3 Jahre für dauernde Anschaffungen (Instrumente, Pull' gewordene Folge. Skob-l-ff, kein Freund diplomatischer Redewendungen, be.P fctri zu" ^ftlLr^ns "de, rh7tb7s°°°de-. zweiter und 95 dritter Claffe verlassen. 47 Passagiere - A und Cherbourg gelandet. 5 weitere Passagiere chifften Mrankrerch. Hamburg ein. Paris, 24. November. Der Maire des 7. Arrondissements von Paris Triest, 26. November. Der hiesige Stadtrath fordert die Pariser zu Gaben für das Wohlthättgketts-Bureau bei Anbruch des kaiserliche Entschließung unter Anwendung des § 82 Winters mit dem Zusatze aus, diese Hülfe sei „nöthtger als je." Das „Uni- aufgelöst. Vers" macht dazu die bittere Bemerkung: „Für Paris ist es eine Schande, , Triest, 26. Noobr., Abends. Die italienische Barke „Carmella" au bte allen falschen Schimmer der Ausstellung auslöscht, daß es zur Stunde seine c^rca ^9 Faß Petroleum ist in der Bucht von Muggta in Brand gerakha Armen nicht ernähren kann. Die Welt durch eine Schaustellung falschen Madrid, 26. November. Das Journal „Epoca" äußert htnstäM Glanzes täuschen, Feste vom Brode der Unglücklichen geben, ist schlechte Politik. Ocr Aufnahme von Mitgliedern der Internationale in der Schweiz: (Jurcp: Um diesen Preis konnte die Republik zwar einige Erfolge erlangen, aber sie kann nicht dulden, daß das Asylrecht für die Straflosigkeit der Verschwöre bezahlt denselben durch den Ueberschwang von Schmach, die sie sich zuzieht und Ae8en sociale Organisation verwertet wird; bte Schweiz muß begreif durch den Fluch der Armen." baß diese Sachlage große Gefahren hervorbrtngen kann. Versailles, 25. November. Deputirtenkammer. Kerjözu (Legitimist) Bombay, 26. Noo. Die „Bombay Gazette" meldet: Der Emir t« interpellirt bezüglich der Ersetzung von geistlichen Lehrern durch Laien, welche Afghanistan hat Jacub Khan in Freiheit gesetzt, sobald er erfuhr, Alt iDMjil vom Präfekten des Finistöre-Departements verfügt wurde. Dufaure erwidert, ^i in den Händen der Engländer. Ob Jacub Khan den Oberbefehl über M die Angelegenheit sei dem Staatsrath unterbreitet, deffen Entscheidung abge- afghanischen Streitkräfte führen wird, ist noch unbekannt. wartet werden müsse. Er werde das Gesetz zur Ausführung bringen. — Die Paris, 26. Novbr. Die Deputirtenkammer votirte heute das Militü' Kammer genehmigt die Budgets der Finanzen und öffentlichen Arbeiten. Budget. — Biron Sain Paul, ehemaliger Deputtrter und Senator unter d« n , Kaiserreich, ist gestorben. Türkei -- daß die Ehre des Czaren eine Wiederholung so bedauerlicher Eretgniffe, wie sie Oliver längen Deb-m überbie erfi? ®erat6un0 bet der Uebergabe von Erzerum, Bajaztv und anderer von den Ruffen occu- betreffend die Feststellung des Nachtrags zum Etat pro 1878/79 ohne Debatte erledigt, r ptrter Distrtcten Armeniens stattgefunden, ferner nicht dulden könne. Gras Sitzung ^rd sovann^auf morgen vertagt. Tagesoronung: Erste Lesung des Etats. Andraffy schnitt die wetteren Ausführungen des russischen Botschafters kurz mit Saragossa, 26. November. Zahlreiche Verhaftungen sind nach 6ni der Einwendung ab, daß nach seiner Ansicht die Ehre des Czaren vor Allem Deckung etnes Complottes zur Störung des öffentlichen Friedens vorgenomm eine gewissenhafte Ausführung des Berliner Vertrages von Rußland erfordere, wordem Die Regierung hat energische Maßregeln angeocdnet. Im Grunde genommen, haben beide Staaten die Absicht, der Türkei ein neues Stück- Dover, 26. November. Vergangene Nacht um Mitternacht stieß bt chen abzuschnetdqn. Die deutsche Politik, Fürst Bismarck, hat dagegen Nichts ein- Postdampfer „Pommerania" unweit Folkestone mit einem ander« zuwenden. Je mehr sich Rußland und Oesterreich in Balkan-Unternehmungen zusammen. Die „Pommerania" sank nach 10 Minuten. 172 Pers verstricken, desto weniger werden Beide geeignet, westlichen Allianzen mit anti- ncn üon ben Paffagieren und der Schiffsmannschaft stad gerettet worden; 5( deutschem Untergründe als Stützpunkt zu dienen. Inzwischen haben die großen ba^unter der Capitän, der 2. und der 3. Stabsofficier, stnd ertrunken. Di Welthändel die Aufmerksamkeit in hohem Grade auf sich gezogen. Der Krieg Geretteten sind hier oiigefommen. der indobrittschen Regierung gegen den Emir von Afghanistan Ist ausgebrochen . ’ November. Die „Pommerania" hatte, als sie New-I« und die englischen Truppen sind in voller Marschbewegung nach den Päffen, verließ, 350 Personen an Bord, von denen sie in Plymouth einige P ffagia welche den Zugang nach Kabul ermöglichen. Das englische Parlament gelandet hat Der Arzt, der erste Ingenieur, der erste Wärter und 2 Wär ist sofort einberusen worden und die ersten Erfolge der Operations-Armee wer- Finnen sind ertrunken. Eine Dame Namens Hormann und ein Herr Nament den vom indischen Telegraphen mit einer Emphase gemeldet, als handelte es Schneider befinden sich unter den Geretteten. sich wirklich um große Schlachten. London, 26. November. Nach einer Meldung des hiesigen Ageute. Wiesbaden, 25. November. Der Kaiser unternahm gestern eine Spa- der Hamburg-Amerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft hat die „Pomm zwrfahrt nach Sonnenberg und wohnte Abends der Vorstellung im Hoftheater r a, New-Dark am 14. Novbr. mit 37 Passagieren erster, 16 Paffagier, r ' iwoUor itnh QS 47 --- wurden in PlyM0l>! r Ein na, Interessenten EL rot gegen die in der Bekanntv herzoglichem gebrachte Be Gieß 7289) OW 7277) i jkaufmannö Inhaber der hat Großhe Provinz Ob, erkannt. Es vemögensrej Genannten b C. Schmiß & gksordert, f, Wusses von wachung ettr Termin Freitag de ^or ansumel'oen un loll zuglei W& weitere Mses Mahle ^erauöjchusse lchluß gefaßt ^Hungen toei Z^ubiger al Mehrheit der ^gesehen. -Gießen, an ^vßherpgltt < -Lvperm ^280) kkrneren Geb Bo in SS* 3) 9 " Str ca. 5 j!ln« QÜa bilden. Jeder dieser Domherren soll ad dies vitae den Nießbrauch einer Curie zeichnet dieselben kurzweg als den Ausdruck des Willens Rußlands, mit und außerdem noch eine Geldpräbende erhalten; dieselbe soll für den Dechanrea ocientalischen Fr.-ge endlich gründlich aufzuräumen. — Aus den Bezirken vF 3000 Mk., für den zweiten Domherrn 2500 und für den dritten 2000 Mk. Demotlka, Seres und Melenik langen ununterbrochen die betrübendsten Berich» betragen. Man will in Abgeordnetenkreisen von Errichtung neuer Domherren- über bte wahrhaft entsetzlichen Greuelthaten ein, welche bulgarische ißairj Stellen durchaus nichts wissen, weshalb diese Forderung eine Ablehnung er- fortwährend verüben. Dieselben ziehen von Dorf zu Dors und vernichlen ul fahren dürfte. ermorden Alles, was ihnen in bie Hänbe fällt. Türken und Griechen thellil Berlin, 25. November. Der „Reichs-Anz." erklärt die Meldung von hierbei daffelbe Schicksal. (Polit. Corresp.s Berliner Blättern, daß der Kronprinz dem Festcomttö der Studirenden der ~ — vier Berliner Akademien für den sog. Kaiser-Commers Audienz gewährt und ÖCUßtapylfujt Depeschen, dabet versprochen habe, der Einladung zum Commers Folge leisten zu wollen, Wagner'« relegr. von Anfang bis Ende für erdichtet; die Nachricht sei um so befremdender, als Berlin, 26. November. Abgeordnetenhaus. Die schleswig'chen Abgeordneten Kryger u; sogar der Wortlaut der angeblichen Antwort oes Kronprinzen darin mitge- ®a8»'n Mandat vi-dng-lcgt. - Es sind foigente G-iex-ntwürf- -ing-,angmi hi c Vie Errichtung von Landescultur-Rentenbanken, Bildung von Waffer-Genoffenschaften und d ryeill weroe. , w ~ . J. . _ Zuständigkeit der Ministerien der Finanzen, der Landwirthschaft und des Handels. — Zur Berlin, 26. November. Die Attentats-Epidemie erweist sich durch drs Handlung steht die zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Verwendbarkeit der für:, Verhör Paffamante's von Neuem als im Zusammenhänge stehend mit der In- Buu einer Eisenbahn von Dortmund nach Oberhausen bewilligten Geldmittel. Der ternationale. Obwohl die formelle Verbindung fehlt, ist der geistige Zusammen- ?°battc mit einem Am.-ndement Hammacher s, eine Zweigbahn von Dortrp^ . l . £ w „ij.. „..c, Sa* nacy ^ci°cr ln das Gesetz aufzunehmen, angenommen. Darauf folgt die Berathung des Griq Hang dieser Verbrechen nicht mehr zu bezweifeln. Deutschland hat daher mit entwurfs, betr. eine anderweitige Fassung des Gesetzes wegen Ausführung des Bundesgei«^ Recht die Organisation der revolutionären Maffe angetastet. Die neuesten über den Untcrstützungswohnsitz Der Gesetzentwurf wird in erster und zweiter Berathun?e Frevelthaten zeigen, daß Deutschland den einzig richtigen Weg eingeschlagen iedigt. Der Entwurf einer Hinterlegungs-Ordnung wird an eine Commission von 11 Mitglied hat, indem es die ganze Schärfe des Gesetzes und der Staatsgewalt gegen verwiesen. . .. . d-n Organismus der Partei richtete, welche den Umsturz der Geiellschaf? sich Z«st.,mLst^'LiLNch XXW > zum Ziele gesetzt hat; sie zeigen ferner, daß Deutschland auch hier wieder als pellation. Er weist auf die Entstehung des Gesetzes über Aufhebung der Wuchergesetze hin UN Vorkämpfer der civtllsirten Welt für die bürgerliche Gesellschaft und das spAcht die Hoffnung aus, daß die Regierung seine Ansichten theilen und die Aufbebung bei Staatsprincip eingetreten ist, in dem vollen Bewußtsein seiner Pflicht, ihn bis zu ^E^h- b-heib«n w-rd-; °nr-«ns°lls wü-°- « beim Reichstag- fei« «nt«««jinbtinji n-e £• L s.;- Der Justizmmlster erklärt, die Regierung könne bie gestellten Anfragen zu lhrem Bedauern vk» Ende durchzufuhren, mag es in diesem Kampfe für bie höchsten Guter ber Eivl- cise weder bejahen noch verneinen. Bestimmte Antworten erheischten große Vorarbeiten tu ltsatton nun allein stehen unb lediglich auf seine eigenen Kräfte angewiesen blei- Untersuchungen Die Regierung verkenne keineswegs die Bedeutung und Wichtigkeit der gestellt ben, ober mögen die übrigen Staaten, durch die sich wiederholenden Verbrechen Fragen und werde denselben nach wie vor lebhaftes Jntereffe zuwcnden. — Auf Antrag OJ aus ihrer krittsirenden Zuschauerrolle aufgeschreckt, seinem Vorgang- folgen, ,«irdan bi«; Sntayettatton -i« B-spr-chung gM#. v w J in. '» tsoa del der Besprechung der Interpellation Schorlemers sprechen Meyer (Breslau), Btt, Nach einer neuen Version ist es der Wunsch des Kaisers, die Regte- (Wiesbaden), Hassten, Wlndhorst (Bielefeld) gegen, — Meyer (Arnswalde), Reichenspn« rungsgeschäfte noch vor seiner Rückkehr nach der Hauptstadt wieder zu Überneh- (Olpe), Wedell (Malchow), Schröder (Lippstadt) für die Interpellation. Letzterer meint, ti men. Bisher haben die Aerzte noch Bedenken getragen, der Ausführung dieser Erklärung des Justizministers sei zu reservirt gewesen. Der Justizminiller erwidert: Sie^dülf! Absicht zuzustimmcn; indeß scheinen die so erfreulichen Nachrichten über d»S V.eES.*?Mffew*t , ,, , ... ... o„..v > soll es sein. Die L gierung hätte die Interpellation, deren Gegenstand die Reichsgesetzgebung betrifft, ablehnen könn^ thar dies aber nicht, um dem Verdacht zu entgehen, sie habe für die Sache kein Interesse. Wa — Oesterreich und Rußland scheinen über eine etwaige weitere Theilung sie antwortete, konnte sie es nur in der geschehenen Weise thun, da die erforderlichen Prüfull;!, der Türket nicht so rasch einig werden zu können. Bet Eröffnung der Ver- uoch Nicht vorgenommcn sind, zumal bislang weder im Justiz- noch im Handelsministerium ti h-ndlung-tt mit bem Grafen Anbrassy in Bubapesth erklärte Graf Schuwaloff, »«^KüchE'LL^ iszib hl» l*hr» n» Letzterer meict, »erwidert: §lf6i ' es fein. Die grifft, ablehnen tö: ^e kein Jntereffe. ü erforderlichen Prüfur 1 HandelsminifieriW Haffe erklärt sih 9 oerfönlichen iStmirf® ^erathung des Cmtoi Debatte trleihi. j ) des ßtoti. angen fmb nach tz ciedens Do^tnonrri bnet Mitternacht stietz h mit einem anbei toten. 172 erettet morden; ib ertrunftn. i 8 ben । “'ä’tilii ®ltf ÄS Eine Bauhütte die sich leicht bewohnbar cinridjten läßt und ein complettes, fast noch neues Schmiedewerkzeug. darunter eine größere Bohrmaschine für Maschinenwcrkstätte besonders geeignet, zu verkaufen durch 7287)________________ I- Blitz. Spritzmaierei Apparate, flüss. und trockene Farben. AUeinige Niederlage der Holzwaaren- fabrik von R. Friedel & Co. in Stuttgart. Verzeichnisse gratis. 6675) H. Kühn. 7288) Frische Schellfische 6988 Die treffen heute ein. Gg. U>7/t. lleiftig in Monogrammes und Buchstaben liegt auf. (7264 unter billigster Bedienung (1916 7273) Cafe Leib 7265) ächt Punsch-Essenzen von J. C. Anfang ‘/2S Uhr. Entree 50 Ffg. 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Nr. 116, unter Leitung ihres Kapellmeisters C. Krausse. 7276) Bei meinem gegenwärtigen Aufenthalt in Gießen erlaube ich mir die schon mehrfach an mich anonym gerichteten Anfragen: „wie kann man gute Schweizer Stickereien so billig verkaufen?" durch folgende Gründe zu beantworten: Meine Artikel werden von mir selbst in St. Gallen fabricirt, beanspruchen somit kein Benefice der zweiten und dritten Hand. — Ladenztns und die mit Ladenbetrieb verbundenen Spesen habe ich nicht zu rechnen; zufolge des in meinen Depots erzielten raschen Umsatzes kann ich stets fort mit neuen Mustern aufwarten und endlich bleibe ich meinem Grundsätze treu: „Möglichst großen Gesucht wird ein Bursche al8 Ausläufer und z« Hausarbeit. Gute Zeugnisse erforderlich. Näheres in der Exped. d- Bl. 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Vermittlungen. 7282) Die Parterre- und Mansarden- Wohnung in meinem Hause, SelterSberg, sind zurermtethen und erstere am 1. Februar, letztere am 1. März k. I. beziehbar. ________S. Katzenstein, Holzhandlunp. ”7275) In Folge Wegzugs des Herrn Hofgertchtsrath Becker eine Wohnung zu oerrniethen bet____________Dr. Gaquotn. 7279) Ein Wohnhaus, enthaltend 1Ö Zimmer und allem sonstigen Zubehör, ist ganz oder getrennt zu vermtethen. Näheres bei Gebr. Hornberger S» Söhne. 7238) (£m kleines fyaa ilknlofltB ist zu ver- mtethen. H. Völker, Weißbinder & Laktrer, Grünbergerftr. 6882) Ein Famtlienlogis zu vermtethen. __________ Jacob Reiber, Gartfeld. 6634) Ein großes, elegant möbltrtes Zimmer zu vermtethen. B. 165y10. vermischte Anzeigen. 7285) Grauer Pinscher mit rothen Abzeichen lange Ruthe und Behang entlaufen. Gegen Belohnung abzugeben _______L!t. 0. 217. üVeozel’s Garten, Donnerstag Abend: Filet aux Champignons. 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(6614 Brustkranke finden in dem soeben erschienenen Buche: „Die Brust- und Lungenkrankheiten', praktische Rathschläge zur Heilung, auch wenn das liebel chronisch oder weit vor- aeschritten ist. Das allen Brust- und Lungenkranken angelegentltchst zu empfehlende Buch ist vorräthig in der Buchhandlung von Wllh. Ernas in Frankfurt a. M. und kann gegen 60 H in Briefmarken franco bezogen Verantwortliche Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh lachen Univ.-Druckerei (Kr. Thr. Pietzsch) m Gießen. Attßherzog ia wirb und G-g's°"d 1 Dem vorge *8 65°/o bel eürrjogthums gr Gießer Darrv-adt ichtrzog find jel ::i regelmäßige Ar Der Kräftezu jlifl deshalb geg I w Gesundheitsz Auch das $ iropb. Hoheit bei citeren Bulletins »der aus gemtsch i religiösen Erzie treffen. Letztere ' mgte Einschranku ■: vorigen Landt, W auf die Reli Insten Kammer ^inuvurf vorge Erziehung der I 'Wirten Kindern |ß der Vater er frittr. Eiternthe Ipt Recht hat MWgm, mit ftiätze gelten be -ch'am. i Darmstadt, D ouäwänt bestätigt U Berlin, 26. Ip’N, Gewei |r »chk!« Kaiser II-*. Da ab |f ^0, bergen lr tont in f ■ Mfäultn x II die B der Bü lr Der Vorfi Nörgle vor fi KÄS* in E?fut ihre 3 IL « Sngldnb, » «hmen, i L ' *3 n« I ^Nli«. c ts? I