Sonntag, den 28. ult Kießener "Anzeiger Meige- u«i> Amtsblatt fit den Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme de« Montag». gung bedürfen. von Redacttonsbnreanr Gartenstraße 8. 165. Gxpeditiongbnreanr Schulstraße 8. 18. Drei» vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. wehrten Publikuc1 von Annoncen o -Stens empföhle; er Annoncen be- ?me, wie j Auskunft bereit- te ^zeigen, AZM wr ’aS ,über.nimnit11 2_Wtto8ftr.i9i j; ^~5reünb7X7 n Glückwünsche. __Seine Freundp. 153 ------ u Telegraphische Depeschen. Wagner'» telrgr. «orresponveur - vnrea«. Berlin, 26. Juli. Der „Reichs-Anz." meldet: Anläßlich der bei dem Untergänge des „Großen Kurfürsten" Seitens der englischen Behörden gewahrten Hülfe und bewiesenen Thetlnahme ist kürzlich d-r englischen Regierung auf Allerhöchsten Befehl der besondere Dank dis Kaiser« durck den Grafen Mu st übermittelt worden. Der Kronprinz hat aus dem gleichen Anlaß am 13 Juli ein osficielles Dankschreiben an die Königin Victoria gerichtet (welches der "^^^Wien/26?Juli. Demnächst nach Cyperu und Rußland abgehende türkische Osficiere sind beauftragt, das türkische Artillerie-Material von iCypern nach Konstantinopel zu bringen und die Hermbesorderuug der in Rußland befindlichen türkischen Gefangenen zu beschleunigen. - Die M°Ue und Layard fastenden Bericht über die in Philippopel und Umgebung von Weise vermehrt. Auf den Oberpost-Direetions-Bezirk Oppeln entfallen für die Seit von 1866 bis jetzt vier derartige gewaltsame Einbrüche. Durch Anordnung des Ministers des Innern sind nunmehr die ländlichen Polizeiverwaltungen und die Gensd armen des Kr.ises zur verschärften Wachsamkeit °ng°wl-s-n worden, damit für die Zukunft derartige Einbrüche, die möglicherweise innerhalb acwister Districte von einer und derselben Bande ausgehen, verhindert, oder die iorgsältigflen Nachforschungen nach den Thätern veranlaßt werden., Berlin, 25. Juli. Aus der Umgebung des Kaisers hort man die erfreulichsten Nachrichten über den Einfluß, welchen der Auenthalt im Freien auf die fortschreitende Bifferung im Befinden des Kaisers äußert. Gutem Ver nehmen nach «st die Reise nach Teplitz jetzt beschlossene Sache und im dortigen Palais des Fürsten Clary bereits eine Wohnung sur den Kaiser gemiethet. Der Kaiser würde nach dieser Angabe dieselben Gemächer beziehen, die se n verewigter Vater so viele Jahre hindurch bewohnt hat Die Bürgerschaft von Teplitz feiert noch alljährlich den 3. August, den Geburtstag jenes Monarchen, und es beißt, der Kaiser wolle seine Diepositioen so einrichten, um berUts am 3. August sich in Teplitz zu befinden. Was nun über w'ttergeh-nd-! Nachr chien in Bezug auf die Kur in Gastein virlautet, wird jedenfalls weiterer Bestatl Wochenübersicht. Das Befinden unseres Kaisers hat sich so gebessert, daß er am. 20. d. die erste Ausfahrt unternehmen unv am 22. sogar nach Babelsberg übersiedeln konnte. Die aus Anlaß der Aitentate an den Kaiser gerichteten Adressen sind seit dem 20. d. im König!. Schloste gegen em Eintrittsgeld von 50 Pfg. zum Besten des Augusta-Hospitals ausgestellt. Der Kronprinz hat stch bereit erklärt, die durch die Sammlungen sur die „Wilhelms-Spende eingehenden Summen zu einem wohlthätigen Zweck zu verwenden. Gleichzeitig mit der Abreise des Fürsten Bismarck nach Kissingen wurde der Staatsminister Graf Stolberg mit der allgemnnen St-llvertre- lung des Reichskanzlers vom Kaiser beauftragt. Die Enquete-Commissionen für die Eisen- und Tabaksindustrie haben ihr- Arbeiten begonnen. Die Wahlbewegung ist nachgerade stärker geworden, als sie es jemals seit Errichtung des Deutschen Reiches war. Am rührigsten von allen Parteien sind und bleiben die Conservativen. Dieselben verfolgen diesmal durchgehends das Princip, beim ersten Wahlgang, auch da, wo sie keine Aussicht haben, ihren Kandidaten durchzubringen, nur einem Conservativen ihre Stimmen zu geben, um Io die Zahl ihrer Parteiangehörigen zu constatiren. • Die Nachrichten aus Rom lassen darauf schließen, daß der Patte an de vertraulichen Verhandlungen über Herbeiführung eines Modus vivendi mit Preußen noch fortsetzt: soll er doch neuestens den Vorschlag 8^°^ d°ben, dem Nuntius in München die Jurisdiction über dre preußischen Bischöfe zu übertragen, um so dem preußischen Gesetze, welches die Ausübung dieser Jims, dictton durch eine Person außerhalb Deutschlands verbietet, Genüge zu leisten. Wenn es freilich gleichzeitig heißt, der Papst habe die eurvpai^en Souveräne aufgesordert, mit ihm gemeinschaftliche Sache zu machen zur^Bekämpfung der lierstöier der öffentlichen Ordnung und Sitte, sur den Fall der Zuruckwe sirng sitnes Anerbietens aber andeutet, daß er eventuell die Rettung der Gesellschaft in Gemeinschaft mit dem Volke versuchen werde, so sieht das mebr einer Drohung, als einem freundlichen Entgegenkommen gegen die Regierungen ^$8 MÄHT; New “ 6 I« i ' ?ÄWbaiirT> DünßMdchm wirk rdt,GlünberkMk ger Maschincnsch Wenfabtik von A. Menget u Giessen im Abschluss t Art. Derselbe 1 leschäfts- b er;Gastwirtli iiteru. Mühle Grösse. e Hapitalifi enügende Sichert wiesen werden. Sstmfidchen^ M Anna Bender, L'-Fätz Johnhos hier, bejül- ’ÄM,» inMatn^ nfC MH wi^ schnei'» Stuhlma* euer W Gieße« ««*• ^nl bayerische Landtag wurde am 18. d. bis auf Weitere» ver- taat, nachdem der Reichsrath allen Beschlüssen der Abgeordneten betreffs des Miltäretats »uaestimmt In Sachsen genehmigten di- Kammern den Ankauf „hielten umfassenden Bericht über Cie m wupw« «..« sämmtlicher fünf noch im Besitz vvn Privatgesellschaften befindlichen Eisenbahnen Russen unb Bulgaren gegen mohamedanische Bewohner begangenen grausam n mtt ^M-lweite'hol'Ndische Kammer hat das Gesetz über den Elementar-^^''London, 26. Juli. Die Morgenblä.ter enthalten ein^ anscheinend unterricht welches den Religionsunterricht außerhalb der Schule von den, bett. amtliches Communiquä, worin gesagt wird, daß 'ud-njungsten Reden s Kirchenbeamten ertheilen läßt, nach mehrwochentlichen Debatten fast unverändert Minister nichts enthalten sei, was auf eine für di ses Jahr zu -rwarimde nach der Regierungsvorlage angenommen und dadurch die Ultramontanen ebenso Parlaments-Auflösung deuten könne. - Beaconsfield theilte ^Ob-rhause mit, ®, w SM*. ..»> ” v- 6W verschiedenen Städten Italiens, besonders in Rom, hat nätnltd, @eCKtät Lord Beaconsfield'«, Moutaque Corry, das Ritterkreuz des Bath- mi« Aeraer darüber, das Italien auf dem Berliner Congreß leer ausgegangen von ^cutc: Die allgemeine Lage bezüglich der-Arbeits-inst-llun, in Anzrn st st Kundgebungen zu Gunsten der Losre.ßung d-r genannten Districte von unverändert; obwohl -in Fortschritt in der Wiederaufnahm der Arbe t n e, nprnnftaltet constatiren ist, so hält eine gewisse Aufregung doch noch immer an, und ifl es D|i DK Engländer haben ihrem Premierminister bei seiner Rückkehr vom zweiselhast, ob dieser Zustand noch fortdauern kann. - d-n f-i-rnden Conard einen Empfang bereitet, wie er jenseits des Conals seit Menschengc- Arbeitern in St. Chamond herrscht große Unentschlossenheit, die Arbertsem denken nur fürstlichen Personcn zu Theil geworden ist. Die Königin verlieh st^ung dauert ohne Zwischenfall fort; di- Ruhe ist ungestört. Arbeitnehmer ibm den Hosenbandorden. Das Parlament nahm seinen Bericht über die von unb Arbeitgeber scheinen die Beendigung des Strikes herbeijusehnen. 9” «r-ala- mit Beifall auf. Dies hielt indcß die Opposition nicht London, 26. Juli. Das „R-ut-r'sche Bureau" meldet aus Konstant nopel * revublikanische Frankreich freute sich des außerordentlichen Er- eichen solle, sobald die Sicherheit und öffentliche Ordnung Hergestell. und die solaes den die erste Emission der neuen Eisenbahnanleihe hatte, und ließ sich verheißenen Reformen in Bosnien eingesührt seien-. LTCh die ausgedehnten Arbeitseinstellungen im Kohlenrevier des Nord- daß die Civilverwaltung Bosniens in Händen der türkischen Regierung ver , DnaUements bet welchen die Bonapartisten und Klerikalen die Hand im Ordert die Pforte nunmehr, daß durch die mUit5rifd)e ^ccu^at ^^pCn aebabt' ui haben scheinen, nicht in seiner Freude stören. Auffällig ist Belagerungszustand hergestellt werde, während deffen die Civilbeh 8 dn überaus freundschaftliche Verkehr, den der Prinz von Wales in neuester suncttoniren aufhören sollen; erst sobald es die Umstände gestatten wur en, s 8dt "In Madrid Vnd-n"am 17. d. di- L-ich°nf-i-r,ichk°it-n sür di- Ko n ig in ^°'°^London726° Juli^srüh. 3mnCSaUf« fteUte »=«con^elb M-rc edes statt - S-iteus Deutschlands wohnt- denselben der G-n-ral v. Bose megen einer Adresse an die Königin, welche erklärt, daß dasl Hausber w g u. -—— DeuKHkand. stimmig angenommen. , di- 24. 3.U, R.» .in.. WlliWlm W ®.nml»n[l«.lg ,'o"loBV'®"f«' Ä’i --» ö, »"■"" ”«“»■ 6000»si- *""**t"1' dem Voran daß "un der Vorstand aus folgenden 20 Mitgliedern besteht: Fr. Prof. Milbrand' der Mangel- Fr. von Tttzenhofer, Fr. Kauf, Frl. Simon, Frl. Henry, Fr. Bürgermeister hin soll von >drsmm,^.Fr- Ad«ocat Thorwart, Fr. Rendant Schwarz, Fr. Bürgermeister I 5 N * - c X L | freit« Hellen im Warnifon wie an d Pro 1878 Mparalui e. Snleflu: incl. D IDli f# $ ib. Repara Caserne kc. Neudiel I h | ® | -C 0 c. an v 4 tück 5-6Enteneier, per Stück6 Käse, per Stück k KäsemÄtte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 22 Rauben, das Paar 60 Hühner, per Stück x —.75 Hahnen, per St. X —.70* ®nte% p£r V?' Kartoffeln, alte, 100 Kilo X 5.—, neue X 7.—. Ochsenfleisch 56—60 58-60 * S4tt,tlnef[CifC6 6‘ * K°'bst-isch Der nächste Markt ist am Montag den 19. August l. I. ■C a 3 vielleicht ein Zeugn^ des VerttauenS, das man in feine bisherige Thätigkett setzt, er- J.1??' ffrftw (ra4cfin)lP1 dnc rahlreichere Betheiltgung erwünscht ge- wesen. Erster Gegenstand der Tagesordnung war der Rechenschaftsbericht, welcher Dort Herrn Pfarrer Schlosser erstattet wurde. Da derselbe veröffentlicht werdin wird, s! entnehmen wir ihm nur einige kurze Angaben. Nachdem dem Bedauern über den ak Oberen Beistandes des Vereins, des unvergeßlichen Pfarrers Land mann Ausdruck gegeben worden wird die gesummte Thätigkeit des Vereins eingehend g"' schildert. Urterftützt wurden im Jahre 1875 98, im Jahre 1876 88, im Jahre 1877 mit Geld, thetlsmit Lebensmitteln, theils mit Arbeit, theilweiü IJÜcaä3?1 ^"burch. Besondere Aufmerksamkeit wird den Alten, den Kranken, bei ve^chamten Armen, den in Gefahr der Verarmung Befindlichen zugewandt. Der Schwerpunkt der ganzen Thätigkeit liegt in den Hausbesuchen bei den Nothleidrnden. W« herein eine Darmstädter Diacontsstn, Schwester rftJflnbhT'ai Gemeindepflegerin angestellt. Grundsätzlich sind ihre Dienste in finn L oewtdmet, nur soweit ihr dabei Zeit und Krast übrig bleibt, ?uch In Prtvatpflege aushelfen. Wie sie selbst keine Bezahlung empfängt, so werden auch alle ihre Dienste unentgeldlich geleistet. Etwaige Gaben der Dankbarkeit kommen den Armen zu Gute. Sie hat bis jetzt 58 theils längere, thetls kürzere Pflegen bei Armen und 16 Prioatpflegen gehabt, dabet im Ganzen zwischen 60 und 70 Nacht- ?Ä7^^ktstet. Die Einnahmen des Vereins betrugen 1875 1505,10 x, 1876 1650 60 x, 1877 3355,47 x, darunter 751,80 x als Ertrag eines von hiesigen Freunden unseres ber ©nri^tunfl der Wohnung unserer Gemeindepflegerin oeran- 1291 50 ^187fi i576tfM00^ 1077 User Spar- und Leihkaffe, die Ausgaben 1875 r187v 157$'66 i877 2587,67 x Im Uebrigen wird auf den Bericht selbst verwiesen, der viele interessante Einzelheiten und beherzigenswerthe Winke enthält. fAtun*Lbe! dertchteS wurde zur Ergänzungswahl des Vorstandes ge- schritten, bei welcher die 8 ausgelosten Mitglieder wieder und 4 neu gewählt wurde, so hon film hfl* 97nrfinnh nui on am11 -n „v c. _n _r.± . o- m , - . * Eheschließungen. O K l4' Tapezier Johann Julius Karl Georg Vogel von Gießen mit Katharine Louise Jacobine Johannette Lang von Gießen, Tochter deS verstorbenen Actuariatsgehtlsen 2»k Taglöhner Johannes Münker von ReichloS mit Wilhelmine Elisabethe Burkhardt von Hermannstein. Geborene. 15. Juli. Eine Tochter (noch ohne Vornamen) des Glasers Wilhelm Heinrich v'^ulLZoI1^ !°^r des Großherzogltchen Professors Dr. Moritz SrJA Marte, Tochter deS Kunst- und Handelsgä.tners Georg Rill. 15. Just. Elisabethe Susanne, Tochter des Gardisten im l. Großherzigltch H-sstsch-aJifanterie- (eetbflarbe) Regiment Nr. 115 Georg Fay II. zu Darmstadt. 21. Juli Georg, Sohl °»neJ i ^inridji ®ifenbranbt. 18.Juli. Ein Sohn (noch ohne Vornamen) deS Zugführers bei der Coln-Mindener Bahn Jicob Vomfell. 19. Juli. Marte Louise ein außereheliches Kind von auswärts. 19. Juli. Bernhard Ignatz Victor, Sohn deS mtamslta9 Ä"vich Ignatz KrauS. 21. Juli. Karoline, ein außereheliches Kind von auswärts. 24 Juli. Rosa Katharine, Tochter des Handelsmanns Michael Philipp Weingartner^ 23. Juni. Joseph, Sohn des Weinwtrths Valentin Klein. 22. Juli. h^°^mbieL^infl8Cr^ ÄarI äxDt^‘ Juli. Anna Marie Jacobine, Lochter des Schmieds Peter Hardt. G e ft o r b e n e. r. ^0. Juli. Georg Jacob, 1 Jahr 23 Tage alt, Sohn des Stations-Assistenten Johann Peter Margolf. 21. Juni. Wernhard Emil Johann, 1 Jahr 5 Monate 20 Tage alt, Sohn deS Schneidermeisters Wernhard Brück. 20. Juli Marte, 2 Monate 7 Tag» TA*/ nsasUlC;rrCe!dt?H von hier. 22. Jult. Katharine, 3 Monate 17 Tage alt, ?vchter des Hilfsarbeiters bet der Main-Weser-Bahn Johannes Heinrich Lemp. 23. Juli. Ludwig, 1 Jahr 11 Tage alt, Sohn des Fuhrmanns Ludwig Euler. 24. Juli. Mrr- ^nVnHn^m?fhbre' t ^91“Tochter des Fuhrmanns Jacob Reitz. 24. Jult. Karoline Wilhelmine, 21 Tage alt, Tochter des Schneiders Wilhelm Wtedmeyer. Lokal-Notiz. Gießen, 27. Juli. (Sitzung der Stadtverordneten am 25. Juli.) Zu dem Local-Reglement für die Straßenreintgung hatte Großh. Ministerium verschiedene Aenderungen vorgeschlagen. Mit Ausnahme des $ 2 wurden von der Versammlung in Übereinstimmung mit Großh. Polizeicommtffär und der Bau-Deputation sämmiltche beanstandete 88- betbehalten. — Der Burg-Graben bildet dermalen wohl den schmutzigsten Theil der ganzen Stadt und ist es zu verwundern, daß das Gesundheitsamt sich nicht schon mit demselben beschäftigt hat. Vor einigen Jahren wurde von den Stadtverordneten beschlossen den Burggraben pflastern zu lassen und die Anwohner zu den Kosten der Pflasterung ratenweise heranzuziehen. Einige derselben haben ihr Theil bezahlt, andere verweigern die Zahlung weil die Pflasterung nicht nach dem Voran schlag erfolgt und mangelhaft sei. Die Bau-Deputatton überzeugte sich von U. 4,U111)U. Hastigkeit und solle demnächst Abhülfe der Uebelstände etntreten. Bis dahin soll von einem Vorgehen gegen die säumigen Zahler abgesehen werden. — In die Straße zwischen dem Gartfeld und Asterweg fällt ein Stückchen Erde, den Hartm. Eulers Erben gehörend. Dieselben forderten hierfür 600 x, während die Stadt 400 x bot Man einigte sich um den Preis von 500 x — £u der Erbauung eines Schlachthauses auf der Spitze der Insel an der Vereinigung der Lahn und Wieseck findet Großh. Ministerium keine Beanstandung, zumal auch die Main-Weser-Bahn, beim Umbau des hiesigen Bahnhofes durch das Schlachthaus nicht behindert ist. Es soll nun mit Herrn Ferd. Burk in Verhandlung getreten werden zwecks Tauschoertrag über eine demselben gehörende Wiese, welche zwischen den städt. Wiesen gelegen ist. — Durch die Erhöhung der hiesigen Realschule zu einer solchen I. Ordnung genießt der Director der Anstalt nach einem Rescript Großh. Ministeriums eine Wohnungs-Vergütung von 600 x Die Stadtverordneten treten diesem Rescript bet — Betreffend die Betriebsregulirung der Stadtwaldungen wird den Vorschlägen der Oberförsterei Gießen, -die Tagegelder der Hilfsarbeiter angehend, zugeftimmt. — Herrn Wilh. Schmall wird gestattet daß er s. Z. sein Erbbegräbniß, das nach Ansicht des Friedhofs-Aufsehers Raum für 4 Personen hat, benutzen darf. — Wie den Lesern vielleicht noch erinnerlich, forderten die Herren Will & Kretzmüller für die HiKlftr. Acker hinter dem Friedhöfe, 4 x Dieselben haben den Acker schon fast ganz abgefahren. Die Stadt, welche den Acker zum Friedhöfe bedarf, bietet 1,50 x Neuerdings wollen die Besitzer nur 3 x 50 für die LHKlftr. haben; es wird jedoch beschlossen das Expropriationsoerfahren einzn - — Den Anwohnern der Grünberger Straße, rechts, wird auf ihre desfallsige Eingabe die Pflasterung des Trottoirs und Auffüllung des ChausseegrabenS zugesprochen wenn sie einen bestimmten diesbezüglichen Revers unterschreiben. — Herrn Schreiner welcher in dem Ptpp'schen Garten ein Wohnhaus mit Hinterbau errichten will, wird hierzu Genehmigung ertheilt- — Herrn Wilh. Wagner II., welcher vn der Franks. Straße ein Wohnhaus errichten will, wird die Genehmigung, nach dem Antrag der Bau-Deputation „wegen Unschönheit der Fa?ade", versagt. — Die Bau- öesuche der Herren D an. W ell er von Heuchelheim, Wilh. Löb er VI., C. W. Nowack und C. Münch werden genehmigt — Das Gesuch des Herrn H. Adami, welcher an se nem Hause in der Neuen Anlage eine proo. Einfriedigung anlegen will, soll dann werden, wenn Petent mit der Stadt einen Kaufvertrag über abzutreten- ™3™drarnbe in ^-?lEtraße eingeht. - Das Baugesuch des Braumeisters Herrn c ri Jer' Elches heute wiederum vorgelegen, muß der Consequenz wegen abermals abgelehnt werden, zumal die bei Großh. Kreisamt geltend gemachten Gründe lediglich Privatinteresse berühren. — Das Baugesuch des Glasers Herrn Scherf wird nur unter der früher eröffneten Bedingung genehmigt, wenn der projcktirte Hinterbau 25 Cm vom Fluthgraben entfernt bleibt. — Bet dem Punkt 19 der Tag.-Ocd. beschließt man na$ Debatte, doß es eben beim Alten bleiben soll, d. h. daß die SSo\x- unb @ra3ftei00elber nach 6 Monaten zahlbar sind und bei einem späteren Fristsesuche AEnsen bezahlt werden müssen. — Dem Comite des Kriegerfestes wird bewilligt, daß daffelbe eine Ehrenpforte vor dem Wenze loschen Garten errichtet und auch die Turn- halle zu Quartieren hergegeben. — Die Renovirung des alten RathhauseS wird ebenfalls genehmigt — Zwecks Füllung der Gießfässer an einem Krahven der Main-Weser Bahn wird ein Abkommen mit der Direction gebilligt, wonach die Stadt für 1 Kubikmeter Wasser 20 H zahlt. — Zur Vernichtung der Zins-Coupons zu städtischen Schuldoer-. fcyreibungen werden die Herren A. Heß und Ph. Lüdeking bestimmt. — Mit der von der Commission bestimmten Expropriationssumme von 11300^ will Herr Baltb Lenz sich nicht zufrieden geben. Zur Aufrechthaltung des Rechts wird jedoch die obige Summe angewiesen und Herrn Lenz zur Verfügung gestellt resp. deponirt (Schließlich 3Ur Richtigstellung des Berichts von letzter Sitzung bemerken, daß Herr I. Blitz nur an einer Ecke 2 Gentimeter herausgerückt sein soll und reclificiren wir auf Verlangen hiermit dieses ausdrücklich ) _a Gießen, 27 Juli. Am 10., 11. und 12. August wird zu Gießen der fünfte all- 0emetne deutsche Kriegertag abgehalten werden und erläßt das geschäftsführende Präsidium der Allgemeinen deutschen Kriegerkameradschaft zur Betheiligung an den Berathungen der beiden Haupttage, 11. und 12. August, Einladungen an alle deutschen Krieger- Landwehr-, Veteranen u. s. w. Vereine und an alle deutschen Militärvereinsbände, sowie b/utschen Kameraden, welcher an der Weiterentwicklung des Kriegervereinswesens Antheil nimmt Neben geschäftlichen Angelegenheiten wird als Hauptpunkt der Taaes- ordnung hervorgehoben 8) Allgemeine Besprechung über die gegenwärtige Lage des öH^^CrC;n!toC Schritte sind bisher zur Vereinigung aller deutschen «^^Ü^rbande bereits gethan worden und was soll in nächster Zukunft zu de" lelb'eu noch weiter gethan werden? Das einleitende Referat für diesen wichtigen Punkt Pwoinzial-Sächstschen Krieger-Kameradschaft und Redactenr der G?5rteninn Dinckelberg in Magdeburg, übernommen. Zur Beschlußfassung wird ferner die Frage gestellt werden, welche iSlufßabe haben die Kriegeroereine reichsfeindlichen Bestreb- ^nnntnÄCrnmbin ®fc Eröffnung des allgemeinen Kriegertages erfolgt Stunde^ hm k-i*1 .®.enaeW ©tabliffement, Fortsetzung am Montag zu gleicher . Mit dem Kriegertage verbindet der Kriegerverein Gießen das Festseiner onkam9ei^e nc§ Kriegerfest der hessischen Vereine. Mit den Eisen- ^ub Verlängerungen der Retourbillets vereinbart worden, für Frei- _ Getraute. m .. Ten 24 Juli. Johann Julius Karl Georg Vogel, Tapezierer dahier, des Polizeidieners Karl Vogel dahier, ehel. Sohn, und Katharine Louise Jakobine Johannette Lang, des verst. Prioatscribenten Karl Lang, ehel. Tochter. 9 wenn auch nicht sehr großen, aber dafür verständnißvollen §6rm?rr t 0 Ber^ula der Universität gestern Abend Frl. Natalie Köbler die Vorlesung von Sophokles Tragödie „Oedipus auf Kolonos". Wenn Sovbokles Nla ?enb;Cr4bc? Züschen Tragödie genannt wird, so möchten wir Frl. Köblcr «?h Ä^^obepriefterin derselben bezeichnen. Sie ist tief in die Intentionen des Dichters »ms ? Zeichnung der von ihm geschaffenen idealen Charaktere eingedrungen fesselnd unb überwältigend war namentlich die Wiedergabe des Helden der attisch n Tronns;» des Oedipus selbst, sowohl in Sprache wie Geste. Dabeibesitzt Frl Köhler sonores, klangvolles, jedem Charakter sich anschmiegendes Oraan und eine fn hputri* Aussprache daß uns selbst die melodramatischen Stellen^in^ dem entlegenst n TbeÄ »L" aUlk°' ,tt Klarheit zu Gehör kamen. Die B-al°Ituna^ au ’bem VÄoIIen wie gewöhnlich sehr gering besucht. D-rs der Vorstand des Ve?°ins darin auch 3. Seaung tnlal, t :ai Wege »ergeben n tafhge ein. Bedingt Iö em oben ! Dienslplm nü|[en vor tgrer Offei Gikßen, Grcßherzo( Bderhi 4589) »i Öltransport enb Mückr K-nniichen Höhe vc Nv 10000 Gießen,: Gr der £ Tätigkeit f, Süiij >11, ert «’ä »&z '"-S'd.. MoÄ Dü «d C'&fc Kraft flkStenfte in ’lung emnfLbIet6f' % r°^te w’ und -n meöe» iiti vmn- tb auf 2 bcü1875 Mhe Mnk" 8erid>> L N/Sermristn i-ZU m blt vier leh'tmn Bis Gießen» ' ?utter, per Pf^ L Käse, per SA im, 1 Liter 221 ?N -.70 164 4 Kalbfleisch Auf den heutige« der, 592 Schweine. mit Julie Johanna s Wilhelm Zurbuch. n zu Qnbfttin mit r des Großherzogl. gen mit KathM ActuariatsgehU l mit WilhelM Wilhelm Heinrich ofeflors Dr. Mach HrtzDll. 15. Juli. 'HichrnJrfanterie- ZÄi Grorg, Sohi hne Bornamea) des ‘uli. Marie Louise, Sictor, Sohn des helicheS Kind von s Michael Philip!» Klein. 22. Juli. Marie Jacobine, t SM Stations-AMenten r 5 Monate 20 Tage e, 2 Monate 7 Tag! konate 17 Tage alt, rich Lmp- 23. M T 24. Juli. Mar- Mb M. 2».M m Wiedmeper. ezierer dahier, t Jakobine Joh^' tte Marie Mabet-' Maximilian Karl |ter, Än""®ll|,Mt Culfe r, z°h°""°^'' jn, 6^ M »», *** 3’! Allgemeiner Anzeiger. Zur Beachtung. 4304) Leere Weinfässer, Kisten re. werden in meinem Privat Wohnung (Reichensand - Bahnhofsstraße C. 223) entgegengenommen. Comptoir befindet fich: Frankfurterstraße C. 16,3. Achtungsvoll Adolph Bertram. folgt, 4590) Miiusburg 48. Garantie für absolute Reinheit. JL 1200 c. Neudielungsarbeiten incl. Material, Jl. 5760 Meter. 4552) •AL % t SV v 5» I Grosses Theelager in 5 Qualit. Achtungsvoll C. Fr. Conrad, Friseur 25/76/877 25/76/673 25/7l/875 nochmals ,, _ 2577) Unterzeichneter erlaubt sich die Anfertigung aller Haar- Arbeiten Bet streng reeller Maare und billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung zu bringen. ' 7 Zöpfe von ausgekämmten Haaren werden für 1 Mk. solide und dauerhaft gefertigt, alte abgetragene Zöpfe frisch aufgefärbt und nie neu hergerichtet. Zurich bringe mein Lager in Parfümerien aller Art, sowie sämmt- liche Toilette-Gegenstande in empfehlende Erinnerung. Um den laut gewordenen Zweifeln über die rechtzeitige Abfubr eingebauter Mort-Tonnen rc. entgegenzutreten, sowie als Beantwortung auf mehrfach an mich gerichtete diesbezügliche Fragen erkläre ich hiermit, daß alle derartig« An- m06” 6cfonberi* , ba8u, °"g°st^t- und zuverlässige Arbeiter unter meiner Verantwortung rechtzeitig entleert und gereinigt werden, so lange, bis die Stadtverwaltung eines Anderen bestimmt. Es wird über dieses Abfuhrverbältniß mit jedem Hausbesitzer, bei dem eine derartige Anlage erbaut wird, von vornherein Vertrag abgeschlossen. Beschwerden über unpünktliche Abholung sind bis auf Weiteres an mich zu richten. ' Gießen, den 26. Juli 1878. Großherzogliche Direction der Oberhessischen Eisenbahnen. M o h n. Ferdk B'i'oel) __Bautechniker. Bekanntmachung. Freitag den 2. August d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen im Büreau der unterzeichneten Ga rnison - Verwaltung (Nahrungöberg) die an der hiesigen Zeughaus - Caserne pro 1878 aufgenommenen größeren Bau- Reparaturen und zwar: a. Anlegung einer Müll- und Aschgrube incl. Material, veranschl. auf «M. 803,30 c. an den nicht aus einen Sonntag fallenden gesetzlichen Feiertagen: von 8—9 Vorm., von IO30 Vorm. bis 1230 Nachm. und von 4—8 Nachm. Gießen, 25. Juli 1878. Kaiserliches Postamt. Lochmann. Gießen, den 4. Juli 1878. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 4123) Müller. soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Karl Berger, als: Flur - ’ 4589) Am 26. d. M. treten für Eisen- krjtransporte von Lich, Hungen, Grünberg md Mücke nach Urbach, Station der Rheinischen Eisenbahn, directe Frachtsätze ist Hohe von 51 resp. 52, 52 und 54 10000 Kilogramm in Kraft. Gießen, den 25. Juli 1878. Bekanntmachung. Die Dienststunden bei der Packetannahme der Stadtpoststelle sind, wie festgesetzt worden: a. an den Wochentagen: von 7 Uhr Morgens bis 1230 Nachm. und von 1 Uhr Nachm. bis 8 Uhr Abends, b. an den Sonntagen: ven 8—9 Vorm. und ll30 Vorm. bis 123« Nachm., sowie von 5 — 8 Nachm., 275 Hofraithe an der Chaussee, auf die Warthe, 537 Bauplatz daselbst, 87 Grabgarten versteigert werden. b. Reparatur des Daches der Zeughaus- Easerne, veranschl. auf veranschl. auf d. Legung von Treppenstufen incl. Ma- Versteigerung von beschlagenem Bauholz. 4558) Das zur Festhalle des letzten Sängersestes dahier verwendet gewesene beschlagene Fichten - Bauholz rc. ca. 18 Festmeter von 3—12 Meter Länge und 12—20 Cmtr. Durchmesser soll Mittwoch den 31. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Krämermarktplatz am Neu- städterthor öffentlich in verschiedenen Loosen versteigert werden. Gießen, am 26. Juli 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 4558) A. Bramm. Carl Schwaab, Delicatessenhandlung. 4562) Zur Zusammenstellung der Tax- ermäßiguvgen, welche auf der Main Weser- Bahn durch Ausgabe von Retourbillets, Abonnementskmten, Schüler-Abonnements- billets, Rundretfebillets und bei Fahrten größerer Gesellschaften gewährt werden (siebente Auflage) ist der erste Nachtrag erschienen und von allen Billet-Expeditionen der Main-Weser-Bahn zu beziehen. Cassel, den 20 Juli 1878. Königliche Direction der Main - Weser - Bahn. Versteigerungen. Dienstag den 30. Juli, Nachmittags 2 Uhr, terial, veranschl. auf .... «X 440 im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden, wozu Unternehmungslustige eingeladen werden. Bedingungen und Anschläge liegen in iem oben benannte Bureau während den Dienststunden zur Einsicht offen und m'sien von den Offerenten vor Abgabe ihrer Offerte unterschrieben werden. Gießen, den 23. Juli 1878. (4495 Großherzogliche Garnison - Verwaltung. MerheMche Eisenbahnen. (4594 GIESSEN am Neuenweg B. 129. In- und ausländische Weine, Champagner, Aechten Arrue, Cognac, Diqueure und \ Spirituosen. / v Colonial waaren Tabak- und Cigarren- / Feinstes Blüthenmehl \ au8 der Mühle des Herrn F. Burk hier. Suppermitdekn, Kiergemüsernrdeln, ilak. Maccarom, Eiergraupen, Reis, Gerate, sowie sämmtliche Suppeuartikel. Hülsenfrüchte. lrühe Rosenkartosseln ,564> bei Gärtner Schaum. Bauplätze IJ verkauft Jng. Merz, R.-Bahnhofsstraße.I Eine gut erhaltene Treppe zu verkaufen. Lindenplatz Lit. A. Nr. 241. | Aeilgeöotenes. 4575) Zum Einmachen empfiehlt la. la. Weinessig, sst. Raffinade per Psd. 50 im Hut billiger, ganze und rein gemahlene Gewürze Nud. Gvbel. KiDderfahrstühlchen, verbesserter Construetkon, find wieder eingetroffen. (4586 Moritz Gregor! & Sohn. Stadt Cassel. 4579) Von heute an Frankfurter Export - Bier aus der Brauerei Löschhorn in _________Frankfurt a. M._________ 4580) Die erwartete Sendung Korv- und Bürsten - Waaren ist eingetroffen und bringe solche, bet reeler Qualität, zu billigen Preißen empfehlende Erinnerung. Mehrere 6r und 12r Flaschenkörbe zum Einkaufspreis. Achtungsvoll C. Fr. Conrad, Mäusburg 48. Preiswürdige Cigarren: 1 Stück 3 Pfg., 3 , 10 , 1 , 5 , 2 , 11 , 1 , 6, 7, 8, 9, 10 Pfg., in Kisten entsprechend billiger empfiehlt (4574 Rud. Gröbel. J. 8. Bach. von L. C'herubini. Nachmittag: Abends 8 Uhr: F. MendelMohn-Bartholdy. M Ehrendes Jede Person C. für Sonntag: Philipp Strack. oermtethen. Rud. Göbel B. 99,5. spater Das Fest-€omite: wir nc Mln, aj (4582 nommen werden. Herren-Karte Damenkarte -,36 —,50 Empfang der bereits ankommenden Delegirten und Vereine. Banket mit Concert im Garten. Außerdem wird Montag Abend noch ein Ball stattfinden, welchem Karten an Nichtmitglieder abgegeben werden zum Preisr von 2 J/. Jedoch find dieselben nur bis Montag, Morgens 10 Uhr, erhalten und können nach dieser Zeit solche nicht mehr verabfolg: werden. 4559) Ein Zapfjunge gesucht Gebrüder Lotz- 1) Präludium und Fuge (C-moll) für Orgel . . Vorgetragen von Herrn F. Lux. 2) Requiem für gemischten Chor und Orchester . 3) Phantasie über den Choral: „Eine feste Burg etc.“ für Orgel componirt und vorgetragen von Herrn F. Lux. 4) Der 114. Psalm für Sstimmigen Chor und Orchester............ M eintn vahiheit u Sonntage Morgens 6 Uhr: Einleitung des Festes durch Tagreveille und Böllerschüsse. von 7 Uhr ab: Empfang ankommender Vereine. 10 Uhr: Eröffnung des Kriegertages. Mittags 2^2 Uhr: Stellung des Zuges zur Fahnenweihe. Zug durch die Stadt in folgender Weise: Aufstellung auf Oswald's Garten, dann durch die Neustart, Marktplatz, Mäusburg, Neuenweg, Bflen halt hM In vchren st: Imitfien lä •w kigenti tz Das kn\ wohn iiltnnj«, H hm! Morgens 8 Uhr: event. Fortsetzung der Berathungen i Kriegertages. 10 Uhr: Frühconcert und Frühschoppen. Nachmittags 1 Uhr: Gemeinschaftliches Mittagseffen Begrüßung auf dem Festplatz. Uebergabe der Fahne durch die Jungfrauen. Weihe-Act. Nachher Banket mit Concert. Abends außerdem Tanz im Saal. Montag. i, -,30 Dir Ga (i Haankeni !ani und $ Hliitm n m ku man ihr Wchen । iij von hö H-I j« «ch« ttimme zu ty jcrnIiSinus fdetbenen 3 Ihnfl unjti \ |iii ^echt litltr am ( bi 30. 3u W. als । willst jd kätn^aft t unsere ,V«s liegt Bcfcl kam Ikiirrethnun, lonit, dm 8Manficht daß t Wihtftr de Ätc in dies von 2 Uhr ab: Concert im Garten. Die Preise stellen sich, wie folgt: A. für die Dauer des Festes: Familienkarte für Herrn mit 2 Damen . . jede fernere Dame zahlt...... Eintrittskarte für einzelne Personen . . . B. für Samstag: D. für Montag: Billet zum Frühconcert .... Billet zum Concert Nachmittags . Stimmzettel für den konservativen Kandidaten Herrn G-eorg Zimmer, Gutsbesiherzu Winnerod können in der Vuchdruckerei von Reutzel (Bismarckstraße) und am Wahltage an den Wahllocalen in Empfang ge- lHb'" fr . !18fm ut JA.. 2,50 „ -,50 „ 1,50 Giessener Concert-Verein. Sechstes und alleiniges Concert imSommerhalbjahr FreitagEden Ä. August 1878- Hachm. S Ohr, in der Stadtkirche unter" Leitung des Grossherzoglicbcn Uniyersitäts - Musikdirectors, Herrn Adolf Felchner und unter gefälliger Mitwirkung des Herrn Capeilmeister F. Lux aus Mainz, des akademischen Gesangvereins und des durch auswärtige Kräfte verstärkten Orchesters. Nummerirte Plätze im Schiffe der Kirche und auf der Orgel h 2.50 werden Denienigen fest reeervirt und zugetheilt, welche die bezügliche Bestellung mit Einsendung des Betrages an die Ricker’sche Buchhandlung oder H. Rudolph’sche Musikalienhandlung dahier bis spätestens den 1. August gelangen lassen. Die Billette werden am 2. August daselbst in Empfang genommen oder nach Wunsch auch vorher direct zugesandt. Der Preis für ein Billett eines unnummerirten Platzes ZU den Emporbühnen ist 2. Donnerstag den I. August, Nachmittags 5 Uhr, findet die Generalprobe statt. Der Eintrittspreis zu dieser ist Jt. 1. Mitglieder des Concertvereins, welche für dieses Concert ihr Billet in einen Sperrsitz gegen ein Aufgeld von JL 1 umgetauscht zu erhalten wünschen, wollen dies bis längstens den 1. August dem Concertdiener Berg aufgeben. Für die Mitglieder des Concertvereins ist die südliche Thüre der Kirche, unterhalb der Orgel, als Eingang bestimmt und die von da zu erreichende I. und II. Emporbühne ist für die Inhaber nicht nummerirter Plätze reservirt. Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten gestattet. Die vordere Thüre der Kirche ist der Eingang sowohl für alle Mitwirkende als auch für Nichtmitglieder. (4566 Dauer des Concertes 2 Stunden. Der Vorstand des Concert-Vereins. Neue Baue, Brandplatz, Wallthor, Seltersweg, Neue Anlage zum Festplatz. rveditioni „ V „ -,50 4584) Etn Mädchen für Küche und Hausarbeit und ein Kindermädchen sucht P Michaeli __________Frau Dr. P loch^ 4588) Ein wohlsituirter Herr von an-t nehmem Aeußern, Besitzer einer großen» rentablen Fabrik, 29 Jahr alt, münf^tja mit einer jungen Dame mit einem Vermöbel von circa fl. 25000 zu verbinden und bl^ solche, welche diesen aufrichtigen Offerte! Glauben schenken wollen, ihre AdE nebst Photographie sub M. C. W. 1000 die Exped. d. Bl. gelangen zu lassen- Hierzu zwei „Beilagen' vermischte Anzeigen. Männerkegel-Spiel auf dem ahnst ein 4583) Montag den 29. d. Mts. Anfan a 3 Uhr Nachmittags. Zue Nachricht! 4587) Da ich wahrscheinlich schon nächste Woche Gießen verlasse, so bitte um baldigste Zusendung der mir noch zugedachten Sachen. Achtungsvoll H. lAraate, Reparateur für Glas, Porzellan, Marmor rc., zur Zeit hier „Lindenhof." Adam. L. Bürrn. Blitz, Curschmann. W. Demuth. 6 IJ'1” $ Demuth. H. Demuth. Deines. Dr. Tittmar. Förtsch. H (gareis. Haustein. Heck. Heß. H. Hochstätter. M. Hochstätt» ; F. Hosmann. Hoos. Jann. Koch. Köhler. Lemp. Löwensteilt hny«, Ad. Noll. Ang. Noll. Georg Noll. Meyer. Prof. Peck ' ' A. Petri. L. Petri II. L. Petri III. 6hr. Pietsch. E. Pist-r. Chr. Riibsamen. H. Rübsamen. Schaaf. Scheyda. Schlatta PH. Schmidt. Schneider. Sepp. Soldan. Uhl. H. Walla- Weeg. O- Weidig. C. Wenzel. Prof. Wilbrand. Gieren, den 26. Juli 1878.. 4530) 3 Zimmer mit Zugehör im 2. Stock zu vermiethen._______Ehr. Schopbach. 4430) MöbUrtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen._______Neuenweg B- 195. 4154) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu oermietben bei P. Frank, Sonnenfiraße. 4344) Di^Parterre - Wohnung unseres Hauses ist per 1. September er. zu ver« miethen.______E. Friedberger Söhne. 4520) Zwei möbltrte Zimmer zu ver- miethen._________Lud. Geißler Ww. Ein schönes Familtenlogis von 5 Zimmern und allem Zubehör (neu her-gerichtet) zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.___________________ 3964) Die obere Etage meines Hauses, 7 Zimmern rc. mit abgeschlossenem Vorplatz, ist zu vermiethen u- alsbald beziehbar- _________________Otto Kempfs- 4517) Ein Haus an der Hauptstraße mit Laden, Ladenstube, Comptoir, geräumigen guten Kellern, Magazin und zwei freundlichen Wohnungen mit Zugehör ist iw Ganzen oder Einzelnen auf mehrere Jahre zu vermiethen. Näheres bet der Exped. d. BI. 4578) Ein Laden mit Zubehör ist zu vermieiheu und am 1. October beziehbar, auf Verlangen auch früher. __________________Seltirsweg Lt. C. 184. 4585) Der mittlere Stock meines Hauses in der Reichensand Bahnhofstraße ist per 1. September er. zu vermiethen. __________________Wtlh. Reiber. 4591) Eine Mansardenwohnung zu ver- miethen bei Th. Schmidt, Gartfeld. 4592) Zwei Fomilienlogw und eine Mansardenwohnuna zu vermiethen. ______Reichensond-Bahnhofftroße C. 224. 4581) Ein freundliches, kleines schön gelegenes und wohnliches Familienlogis, ebener Erde, zunächst der Stadt, ist mit dem an der Wohnung befindlichen Grab- u. Grosgarten von drei Morgen, sowie den zugehörigen Stallungen auf eine Reihe von Jahren zu verpachten. Die Exped. d. Bl. ertheilt Auskunft.___________________________ 4451) Der II. Stock, bis 1. October beziehbar, zu vermiethen. ___________________Frankfurterstraße 33,1. 4312) Mansarden-Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen. _____________________Altcenstraße E. 100. 4453) Eine Familienwohnung, parterre, von 4 Zimmern und sonstigem Zugehör zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 4433) Logis zu vermiethen in ___________________90 Neuen Bäuen. 4359) 4 Zimmer nebst Küche im ersten Stock (am 15. October beziehbar), sowie etn möblirtes Parterre-Zimmer sofort zu ver- miethen. F. Zöller, Neustadt. Wermiethungtn. 4563) Seltersberg E. 37, gleicher Erde, ein möblirtes Zimmer mit Cabinet für nächstes Semester zu vermiethen.__________ Zwei kleine Wohnungen im Vogt'schen Hause in der Kathartnengasse sind zu ver- miethen und alsbald zu beziehen. (4561 4565) Ein freund, möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Jutzi, II. Stock, Gartfeld. 4567) Möblirtes Zimmer zu vermiethen bet Gg. Schomber, Seltersweg. 4569) Gerades Mansardenzimmer mit ebenso Cabinet, möblirt, zu vermiethen bei Oeconom Wagner, Marburger Straße. 4571) Ein Logis mit Werkstätte ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen im _________ Darmstädter Haus 4572) Der zweite Stock des von Herrn Wm. L i m p e r t am Afterwegneu erbauten Hauses ist pr. 1. September a. c. mit oder ohne Stallung, Remise und Burschenzimmer zu vermiethen. Näheres bei II. Mettenheimer aus dem Kreuz.______________________ 4573) Drei freundliche Zimmer, un- möblirt, detzgl. zwei möblirte Zimmer ver- miethet zu mäßigem Preise für sofort oder 4478) Zimmer ohne Bett zu vermie- then bet____________Ingenieur Merz. 3209) Etn Logis von 3 Zimmern, Küche, Speisekammer und sonstigem Zubehör zu vermiethen bet Heinrich Schomber, Neustädter Thor. 4441- Möblirtes Zimmer zu vermiethen bet Köhler, Frankfurter Straße __________________(Rheinischen Hof)._________ 4431) Schön möblirtes Zimmer per nächstes Semester zu vermiethen. Frau Salberg, Grünbergerstr. 166,4. 4425) Versetzungshalber ein kleines freundliches Mansardenlogis zu vermiethen bei Gust a v Berg en,verlängerteLudwtgst. 4232) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ______________________Lit. E. 88, III. Stock. 4216) Ein Laden mit Logis, geräumigem Keller und Lagerraum zu vermiethen und per 1. October d. I. zu beziehen. Lud. Geißler Ww., _______________Reichensand-Bahnhofsstraße. 3706) Möblirte Zimmer zu vermiethen. _________Gasthaus zur „Stadt Mainz." 3432) Der 2. u. 3. Stock meines Hauses in der Reichensand-Bahnhofsftr., 6 Zimmer, Küche und Zubehör, sowie der untere Stock mit Laden bis 1. August beziehbar ist zu Am 10., 11. und 12. August d. Jahres findet in hiesiger Stadt der V. Delegirtentag der Allgem. j Deutschen Krieger - Kameradschaft statt. Zu y, gleicher Zeit soll die Fahne des hiesigen Kriegervereins, welche demselben von den Frauen und Jungfrauen unserer' Stadt geschenkt wurde, ihre Weihe erhalten. Die Unterzeichneten bitten die Einwohner Gießens, durch Gewährung von freien Quartieren an auswärtige Krieger, durch recht rege Betheiligung am Fest, sowie durch Schmücken der Häuser ihre Sympathien für diejenigen zu bethätigen, welche zum größten Theile für ihr Vaterland gekämpft haben. Das Programm wird folgendes sein: Samstag» Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Gießen.