t Anzeigen. jtiger Hufs<’*"“led bett bet „ , Rau4 In Dll'nburg- tr, Tapezier, ° b in alle" *" sem 0 * Arbeiten- Q ic-u. Strohstühle, q - Rosetten etc. g er, Rose (3834 Q """8. ZK- » f W.) »hobe-N*®“'1 r°' gratis. 'nV?e“ dessen parken die Vl6feria erschie- je" unddB$elie"ufis" !„ wird SC" ^3862 el, bu. 150;___ Es-- .... T-e?' MH- STSsg —LLutzt- !l ^er ohne Möbel Ä LflOt die §xp. b, ,l>r> Flau Mlipredtaer DJ!buweltt0 ru iclb beziehbar. jr, Soni enjrofte 104. u erbauter. Häüs^K ersten Etlck ein sehr Miosis mit ollen Be- ^Wasserleitunß,Galten- nrhitze Familie zu ver- beztehbar. W- T e u l i n g. 1 MOblirlcs Zimmer mit lli'thm. Lik. A. 227. litten-Wohnung zu ver- beziehbar. Neustadt 0.73. : Stock meines Hauses nb am 1. Oktober, auf zu beziehen. __________Dr. Ploch. i, möblht ober unmöb- eimieth'N bei ant. Hollmann, L fiet I, Kellen Säum. mr-Wohnung meines Aß 4-5 Zimmern nebst per 15. JnU zu vermie- Arnold Müller. . 3. Stock niemes Hauses -Bahnhossstr, 6 Zimmer sowie der untere Stocl Aueust beziehbar ist zu Philipp Strack. HHt Logis zu vernm- Neichensand-dahnhosstr- N»- 14*3. Freitag, den 28. Juni 1878. MPW HWM Anzeige- unii Amtsdtntt für den Kreis Gießen. «ar Einladung MM Abonnement auf den Gießener Anzeiger Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in>s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1878 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lasten. Die Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denselben zu 2 Mark. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abounementspreis 2 Mark excl. Postgebühr. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Um vollzählige Exemplare liefern zu können, ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten, ihre Bestellungen rechtzeitig bgi der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten aufgeben zu wollen. Die Redaktion. lichen Stimmen und dadurch wird sie siegen. Aeut^.sgnd. heilige Banner der Menschenrechte, das uns bisher von Sieg zu Sieg geführt hat, es flattert uns noch voraus, und die Männer, welche diesem Banner seit Jahren treu gefolgt, trotz aller Widerwärtigkeit und Pein, sie werden es auch heute nicht verlaßen. Warum sollen wir weichen ? Weil die Niedertracht ihre Orgien feiert? Weil die Reaction kühner als jemals ihr Haupt erhebt? Weil der Liberalismus in den Zeiten der höchsten Gefahr feig sein Banner verläßt, ollen auch wir das unsere verlaßen? Darauf giebt es nur eine Antwort: Den Kampf ausgenommen überall, wo er uns angeboten wird V* Nun wohl l — auch das deutsche Burgerthum wird aus solche Provaca- tionen nur eine Antwort kennen. Sie lautet: Hinaus tntt der Socialdemokratie aus dem Reichstage! Die liberale Partei wird diese Antwort nicht ertheilen mit Phrasen und Rodomontaden, sondern durch die That, durch ihre einmüthige Bethkiligung an den Wahlen, nicht durch Splitterrichterei mit anderen Parteien, sondern durch Einigkeit und Geschloffenheit aller staatsfreund- Berlin. Wie man hört ist des Kaisers Stimmung eine zur Heiterkeit geneigte, sobald ihn die Schmerzen am Arm verlaßen. Bei dem ersten Versuch vom Bett zum Lehnstuhl zu gelangen, pausirte er, und sich selbst musternd, bemerkte er zu den ihn Führenden über sein Gehen: „Nun, Paradeschritt ist das noch nicht!" Die Aerzte sollen sehr erfreut sein, daß sie an dem Kaiser einen äußerst ruhigen, geduldigen Patienten haben, der sich in sein Leiden mit einem Anflug von Humor fügt. Kein bitteres Wort kommt über des edlen Monarchen Lippen, um des ihm zugesügten Leids willen; er dankt aber für jede ihm entgegengebrachte Theilnahme und freut sich über die Blumenpracht in seinen Zimmern, diese Blumen brach die Liebe von Tausenden, die unablässig darauf bedacht sind, dem Kaiser Tag für Tag eine Überraschung zu bereiten. Der Kronprinz und die Kronprinzessin sehen den Monarchen täglich, aber nur auf ganz kurze Zeit; die Aerzte sind ängstlich darauf bedacht, daß ihr Patient von jeder Auftegung befreit bleibt. Mit den Ueberstedelungsprojekten hat es noch gute Wege. Allerdings steht Wilhelmshöhe bei Kaßel in Rede, allein der Kaiser muß erst reisefähig sein; bis er im Stande sein wird, eine Tagereise zu machen, vergehen doch wohl noch vier bis sechs Wochen. Berlin. Das Befinden Nobiling's hat sich im Wesentlichen noch nicht geändert, man fürchtet jedoch, daß Entkräftung den Verbrecher trotz sorgsamster Pflege, die man ihm angedeihen läßt, htnraffen dürste. In der Untersuchungssache selbst soll, wie ein Berichterstatter wißen will, die Behörde Schriftstücke aufgesunden haben, auf Grund deren sie glaubt, Compltcen zum Attentat ermitteln und zur Rechenschaft ziehen zu können. — Der Staatsgerichtshos wird am 8. und 9. Juli gegen Hödel verhandeln. Vorgeladen sind nickt weniger als 38 Zeugen. In Bezug auf die Frage der Ausschließung der Oeffentlichkeit bei den Verhandlungen verlautet, daß nur die Vertreter der Preße zugelaßen werden sollen. — Die Anklageschrift, die Oberstaatsanwalt v. Luck vertreten wird, bietet, wie wir vernehmen, sehr in» tereßante Momente über Interna der Socialdemokratie und bezüglich der Charakteristik vieler Koryphäen jener Partei. Berlin, 25. Juni. Seitens des Präsidiums des Congreßes wird der ; griechische Minister Delyannts über die consultative Theilnahme Griechenlands bei solcken Fragen, welche griechische Jntereflen resp. die griechische Nationalität - betreffen, heute verständigt werden. Die türkischen Vertreter verhalten sich m , größeren Fragen noch immer reservirt. In Bezug auf die Milizenfrage für Südbulgarien wollen dieselben statt der Einrichtung von Milizen die Einrichtung einer provinziellen Gendarmerie aus Eingeborenen. Vermittlungsweise ist von einem der Türkei zu wahrenden Bestätigungsreckte bei Osficiere die Rede. Die Frage wegen der autonomen Verwaltung soll später vor den Congreß kommen. Die Türken, welche sick im Allgemeinen sträuben, machen Janina zu einem „Noli me tangere“, während die Griechen gerade den griechischen bilden sollte? . , f , Selbstverständlich droht die Soctaldemokratie auch nut ihrem steigenden Einfluß bet den bevorstehenden Wahlen. Die liberale Partei — heißt es da — habe den Kopf verloren. Die socialdemokratische Schlachtordnung dagegen, sei noch intakt: „Die Glieder unserer Armee find noch nicht gebrochen, das „Die Zeit nahet doch wieder" — schreibt das „Berl. Parteiorgan", — 1 „wo der Arbeiter dem Arbeitgeber mit Zins und Zinseszins seine Handlungsweise heimzahlen wird 1" Die „Hungerpeitsche" zwinge vielleicht den Arbeiter, seine Gesinnung öffentlich zu verleugnen, Abends ober lese er mit glühendem Eifer die Schriften Laffalle's und brüte; der Haß, der Ingrimm, den er bis jetzt noch niemals auf einen Menschen ober aus bie Menschen geworfen, mit dem er bis dahin nur Institutionen betrachtet habe, zieht zum ersten Male gegen Menschen gerichtet in seine Seele. Man habe dem Arbeiter, der seine Ueberzeugung verleugnen müße, eine unwürdige Rolle anfgedrängt, — «dauert dieser Zustand lange, so ist der rücksicktslose, die Menschcn verachtende Fanatiker erzogen. Bedenkt Euch, ehe Ihr solche Leute erzieht!" Manche Arbeiter würden stolz ihre Uebtrzeugung auch in Noth und Gefahr öffentlich eingestehen, sie würden gemaßregelt, „auf die Straße geworfen." Man glaube sich in die Zeiten der Judenverfolgung zurückversetzt; — jetzt seien es vorzugsweise „christ- Uche und israelitische Juden", die das Hep! Hep! in der Preße rufen, die das Hep! H