Freitag, den 27. September -rr. 22s 1878 Kießener Mnzeiger ZiM- mü AmiÄlÄ flr in Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags LE. 1878 Preis vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. habm Merck Sept. Noch- tni ften Publikum Annoncen in ]s empfohlen. Annoncen be- v?ie auch oskunft bereit- 5. Ordensverleihungen. 6- Dienstnachrichten. 9. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Pfarrstelle zu Bobm- hausen II. Dotationsmäßiger Gehalt 2137 Jt.; die evang. Pfarrstelle zu Holzheim. Dotationsmäßiger Gehalt 1839 eX Dem Herrn Grafen von Solms- Laubach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die Stelle eines Landeszuchthausarztes zu Marienschloß mit einem Gehalt von 1700 «X nebst freier Wohnung und freiem Holz; eine mit einem Lehrer kath. Confession zu besetzende Stelle an den städtischen Volksschulen zu Mainz mit einem Anfangsgehalt von 1285 eX 71 die kath. Schulstelle zu Wimpfen a. B. mit einem Gehalt von 942 eX 86 ; die zweite evang. Schulstelle zu Neckar-Steinach mit einem Gehalr von 900 atten das Glück, dem Kaiser zuerst die begeisterte Huldigung zu bringen, welche außerordentlichen Verhältniffe verlangten. Es ist in diesem Enthusiasmus ^chts Gemachtes; echt und voll entströmt er dem natürlichen Gefühl des Volkes. wird in den Rheinlanden sich steigern und sicher bei der Rückkehr des Wrs nach Berlin seinen Höhepunkt erreichen. Schon rüstet man sich hierzu 1 der Katserstadt und alle Organe werden an diesem National- und Jubelfeste Weil nehmen. Wie auch die gesetzgeberischen Arbeiten verlaufen, die Bürgerest wünscht, daß ihr, weil sie und die Behörden es leider nicht verhindern bnnhn, das Leben Sr. Majestät vor brutalen Angriffen zu schützen, nunmehr ^migstkns die Gelegenheit gegeben wird, ihrem Abscheu vor den stattgefundenen Erbrechen und ihrer Liebe zu bftn uns wieder geschenkten Kaiser einen unzwei- «mtigen Ausdruck zu geben. In den Dank für eine gütige Vorsehung, welche ^Anschläge der Ruchlosen einem greisen und verehrungswürdigen Haupt gegen- °er vernichtet hat, mischt sich der Jubelruf über die rasche und glückliche Ge- ^illng des Kaisers und ein „Willkommen", wie es herzlicher kaum jemals von M gefammtcn Volke ausgerufen worden ist. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, die Nichterhebung der Hälfte der in der israelitischen Religions-Gemeinde zu Weiskirchen für das Jahr 1878 vorgesehenen Umlagen betreffend. 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Alzey, die Erhebung einer nachträglichen Umlage in der Gemeinde Pfaffen-Schwabenheim pro betreffend. 7. Cbaraktererthetlungen. 8. Ruhestandsversetzungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog allergnädiast geruht: am 20. Aug. den Oberdomänen-Calculator Phil, auf sein Nachsuchen bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, am 3. den Landeszuchthausarzt Dr. Valentin Fritzel zu Martenschloß aus sein_____ suchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand zu versetzen. Feutfchtand. Darmstadt, 24. Septbr. Zu Abgeordneten der zweiten Kammer wur- bn weiter gewählt: 3- oberh. Wahlbezirk Butzbach Oberförster Dtttmar zu Butzbach. Im 9. starkenb. Wahlbezirk Lampertheim Hofgerichts - Advocat Metz zu Ewstadt. Betreff: Die Verwerthung der Sterbfallszählkarten für die Ermittelung des Gesundheitszustandes. Das Großherzogltche Kreis-Gesundheitsamt Gießen an die Grostberzoglicben Standesämter Beltershain, Beuern, Ettingshausen, Haufen, Hungen, Klein- Linden, Mainzlar, Odenhausen, Rodheim a. d. Horloff, Röthges, Saasen, Stockhausen, Willingen, Wieseck. Wir erinnern Sie an die sofortige Einsendung der Sterbfallszählkarten und Todeszeugniffe aus den beiden letzten Monaten. Dr. Glasor. Bekanntmachung. £ie am 1. October 1878 fälligen Holz- und Heugrasgelder aus der Großherzoglichen Oberförsterei Grünberg sind bei Meidung der Mahnung bis zum 25. k. Mts. an den Zahltagen Freitag und Samstag zu berichtigen. Wir ersuchen die bete. Troßherzoglichen Bürgermeistereien dies baldigst öffentlich bekannt machen zu lassen. Grün berg, am 25. September 1878. Großherzogliche Districtseinnehmerei Grimberg. ____________________ Glock. K-LZ Erscheinen a* MgenzeslE rt zu übeM'kU -Juni) belE." ,a&®; ff kfkch -Alki- ö* ne -je fiOD 0! kZtz NtKzi sburg d, ii Spus 'tittiann rnLLeidix. JJß» Keller unb L°«b°ld j,- ve ßler $w, 9 tu. SS liehen. ' uverMhenT- al*. "ÄTünTtiä en. arktstraße 219. relge«. wsche, welcher in fahren und sm öiebigshöhe. s Dienstnädchin toth. Garlfeld. es Zimmer mit der Nahe der i miethen ge- bhisfre L. in leben. -e jsamklle wir!» ge Gymnasiunz nmtn. Näheres roi zu lassen. Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. «orrespsudenr-VArea« einen Mitwisser desselben, d. h. einer Person, die von dem Attentatsplane österreichischen Grenze, als erfunden zu bezeichnen. , Kenntniß gehabt und ihn der Behörde nicht denuncirt hatte, entdecken lassen. Nom, 25. September. Diritto" meldtt, daß nach im Mrnisterium Daaeaen haben die Haussuchungen bei den Führern der Socialdemokratie und eingelaufenen Nachrichten abermals einer btr Mörder des Konsuls Per rod die umfassenden Nachforschungen nach den Antecedentien Nobrling's ein nicht festgenommen worden sei. Der Leichnam Perrod s wurde noch nicht aufze. unbedeutendes Beweismaterial, sowohl für die Ausbreitung, Verzweigung und funden.__________________, Organisation der Soctaldemokratie in Deutschland und im Auslande, wie für Nicht vor. — Der „Retchs-Anz." veröffentlicht die Ernennung des Grafen Hatzfeld zum außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter bei der Pforte. New.Uork, 25. Septbr. Der mexikanische Congreß wurde am 18. d. mit einer Botschaft des Präsidenten Diaz eröffnet, welche hervorhebt, daß Mexico Frieden mit allen Nationen wünsche, insbesondere mit der nordameri- kanischen Union. Wien, 25. Septbr. Die „Wiener Ztg." meldet, daß Klaudy zum Stellvertreter des Oberlandes-Marschalls von Böhmen ernannt wurde. New-Orleans, 25. Septbr. Gestern starben 58 Personen. In Memphis nimmt das gelbe Fieber wieder zu; am Montag und Dienstag verstürben daselbst 120 Personen. London, 25. Septbr. „Daily News" meldet aus Simla von gestern: Die nach Kabul bestimmte britische Mission wurde aufgelöst. Chamberlain kebrt nach Simla zurück. Der nach Kabul gesandte Emissär des Vicekönigs wurde zurückberufen. Die Garnison von Quettah wird um 3000 Mann verstärkt. 4000 Mann Truppen, aus Eingeborenen und Europäern bestehend, werden unverzüglich am Eingänge des Kurumthales zusammengezogen und ein Reserve-CorpS von 6000 Mann Anfangs November zu Sukhur formirt. Die Route des Khyber-Paffes soll vermieden werden. Ein Angriff auf Kabul ist nicht beabsichtigt. Die militärische Demonstration hat nur dem Zweck, den Emir von seiner Hülflosigkeit zu überzeugen und die seines Druckes müden Grenzstämme durch freundliche Behandlung abwendig zu machen. nach Vutacyten ver Aerzre ais vcnuu/nu «vu«., ■-------- ......... letzte nach wenigen Stunden sein Bewußtsein verlieren und bis zu seinem Tode negros wegen der Grenzregulirung. tiimt nHebererlanaen wutot« uuunu / ywvnuiy p*i*•*’ o”i"7 7- r ° n l zurückzurufen und ihn zur Beantwortung der an ihn gerichteten Fragen zu be- scheu Griechenland und Montenegro haben, betr. eine eventuelle und gemein. ein Bezug auf die Genesis seiner verbrecherischen That erklärte er bei schaftliche militärische Action. a - 0 0 > „ f . mr... • Berlin, 25. Septbr., Abends. Die Wahlprufungs-Commission des Berlin, 25. September. Die Reichstags-Commission für das Socialistengesetz fuhr heute in der Berathung des § 16 fort und beschloß mit 13 gegen 8 Stimmen (sechs Konservative und 2 Fortschrittler), dem ersten Absatz nach dem v. Schauß gestellten Amendement folgende Fassung zu geben Gegen Personen, welche die Agitation für die im § 1 bezeichneten Bestrebungen sich zum Geschäft machen, kann im Falle einer Verurthetlung wegen Zuwiderhandlungen gegen die 12 bis 15 neben der verwirkten Freiheitsstrafe auf Zulässigkeit der Einschränkung des Aufenthaltes außerhalb ihres Wohnortes erkannt werden. Auf Grund dieses Erkenntnisses kann den Verurthcilten der Aufenthalt in bestimmten Bezirken und Orten durch die Landespolizeibehörde versagt werden. Gegen solche Anordnungen findet Beschwerde nur an die Aufsichtsbehörde statt. — Hieran schließt sich alsdann der Satz der Regierungsvorlage: wenn sie Ausländer sind, können sie von der Landespolizeibehörde aus dem Bundesgebiet ausgewiesen werden. — Der zweite und dritte Absatz des § 16 erhielten nach den Anträgen Kardorffs folgende Fasiung: Gast- und Schankwirthen, sowie Personen, welche mit Branntwein oder Spiritus Kleinhandel treiben, kann der Betrieb ihres Gewerbes untersagt werden, wenn sie trotz ergangener Verwarnung der Polizeibehörde in ihren Localen Agitationen für die in § 1 bezeichneten Bestrebungen durch aufreizende Reden zulassen oder sich selbst bei solchen Agitationen betheiliaen, ferner wenn sie nach § 6 verbotene Druckschriften auslegen oder dulden, daß die Thätigkeit der auf Grund dieses Gesetzes verbotenen Vereine bei ihnen insgeheim fortgesetzt werde. Unter denselben Voraussetzungen kann Personen die Befugniß zur gewerbsmäßigen oder nicht gewerbsmäßigen öffentlichen Verbreitung von Druckschriften und zum Handel mit Druckschriften im Umherziehen entzogen werden. — Minister Eulenburg sprach sich gegen das v. Schauß'sche Amendement zum ersten Absatz aus. Der so umgeänderte § 16 wurde im Ganzen angenommen. Gegen den zweiten Absatz des Kardorff'schen Amendements zu § 16, wonach die Entziehung der Befugniß zum Gewerbebetrieb unter gleichen Voraussetzungen auch gegen Buchdrucker, Buchhändler und Leihbibliothckare ausgesprochen werden kann, hatten sich Lasker, Harnier und Brüel erklärt, während Minister Graf Eulenburg dafür eintrat. Dieser Absatz des Kardorff'schen Amendements wurde mit 15 gegen 6, die entsprechenden Bestimmungen der Regierungsvorlage mit 16 gegen 5 Stimmen abgelehnt. Der letzte Absatz der letzteren und ein entsprechender Antrag v Kardorff's betreffs Schließung von Druckereien wurden von Lasker als undurchführbar und überflüssig bekämpft, vom Minister Eulenburg befürwortet und schließlich mit 15 gegen 6 Stimmen abgelehnt. Die (bereits gemeldete) Annahme des also abgeänderten § 16 im Ganzen erfolgte mit 11 gegen 10 Stimmen. § 17 in der von Lasker vorgeschlagenen Faffung, wonach das Verfahren wegen Concessionsentziehungen nach den landesgesetzlichen Bestimmungen für die in der Gewerbeordnung vorgesehenen Concessionsentziehungen erfolgt, wurde mit 12 gegen 9 Stimmen, unter letzteren namentlich konservative, angenommen. 8 18, betreffend die Bestrafung der gegen § 16 Zuwiderhandelnden, wurde ohne Debatte mit 13 gegen 8 Stimmen nach der Regierungsvorlage angenommen. § 19 beantragen Helldorf und Schmidt dahin zu fassen: Der Bundesrath wählt znr Entscheidung über die auf Grund dieses Gesetzes erfolgenden Beschwerden eine besondere Commission. Dieselbe besteht aus 7 zum Richteramt befähigte Mitgliedern, wovon 3 aus der Mitte des Bundesraths berufen werden können. Die Entscheidungen der Commission erfolgen nach freiem Ermessen und sinv endgültig. Kardorff und Goßler reaen an, ob sich nicht empfehle zu sagen: Die Mitglieder der Commission werben vom Bundesrath gewählt und vom Kaiser ernannt. — Fortsetzung morgen. Berlin, 25. Septbr. Die „Nordd. Allg. Ztz." bezeichnet die Zeitungsmeldung über die Wiederaufnahme der Zollverhandlungen mit Oesterreich als voreilig; ein bestimmter Termin für eine solche Wiederaufnahme liege noch von w »uttthn; Berlin, 25. Septbr., Abends. Di- Wah.prüfungs - C°m°ttsst°a des „ Anderen in einer Kneipe den Plan vorgetragen und diese hätten zuge- Reichstages beschloß nach nochmaliger Prüfung und R-oiflon des Stimmern ßimmt Er hätte sich zunächst zur Ausführung gestellt, könnte aber den Ort hältniffes die Wahl Stelltet's (Königsberg) für gültig zu erklären, ebenso die und die Theilnehmer der Abrede nicht nennen. Die Bewußtlosigkeit wurde nun- Wahl Stößel'- (Effcn). wehr dauernd; der Bericht fährt lndeß fort: Aber die angestrengtesten Be- Rom, 25. Septbr., Abends. „Jtalie ist ermächttgt, die Meldung nmbunaen haben weder einen Anstifter des Attentates, noch einen Gehülsen, des „Temps", betr. die Bildung einer Schaar von 500 Frei willigen an btt Organisation der Socialbernorrane m ^eur cyiano uno im ™ « Cassel, 22. September. (An die deutschen Tabak, Interessenten!) Du ihre Verbindungen mit den Anarchisten der sog. rothen Internationale, als auch Versammlung der deutschen Tabak- Jntereffenten, welche von dem Vorsitzenden ihres Vereins, für die Beziehungen Nobiltng's zu den Führern der deutschen Soctaldemokratie Herrn G. Schöpplenberg, zur Verständigung über die richtige Ausfüllung der Fragb und zu den Socialdemokraten in London und Paris ergeben. In nächster bogen, auf den heutigen Tag nach Caffel einberufen wurde, war zahlreich von Delegirten au« Nummer finden weitere Publikationen statt. (Fr. Journ.) Posen, 23. Septbr. Wie dem „Posener Tagebl." aus Krotoschin gemeldet wird, ist daselbst eine große Feuersbrunst ausgebrochen. 20 Häuser sind niedergebrannt und 4 Personen dabet um's Leben gekommen.____________ Ich hob- vor 18 Tag-n d-n b-stimmt-n Entschluß g-snßt, d-n K-is-r zu -r- Wien, 25. S-pibr. M-Idung-n d-r Polit. Corr." aus K°nst°nttn°p-l schi-ß-n, und d-n Entschluß h-ut- ausg-sührt." - Hi-raus wurde er ganz zufolge, ist o-r Eindruck der n-u-st-n chr-rr°,ch>,ch-n W-ff-n-rsvlg- 'n Bosnien Erschöpft auf einem Stuhl in die für ihn b-stimmle G-sängnißzelle getragen, |o tief und nachßalttg, daß dieselb-n Kreise, welche das Zustanoekornm n der woielbll Et bis um 9 Uhr Abends in einem Halbschlaf sich befand und ihm österreichischen Conoentton aus s Hartnäckigste hintertrieben, nunmehr den Lulian E>sumlck>läae aut den Kopf gemacht wurden. Inzwischen war sein- Mult-r zu Gunsten der Convention zu beemflusien sich bemühen. Man erwartet dem- kerbecherü en wolden d7 am Be.tt des Halbbewußtlosen saß, als um 9 Uhr zufolge, der Sultan werd, bald die Unterzeichnung der Lonven.wn un er dem mehrere höhere gerichtliche Beamte Eintraten und ben VErsuch anstellten, nähere Aufgeben der bli-hertgen Vorbehalte anordnen. Rußland soll der Pforte da. Mittheilungen übet die Motive zur That von Nobiling zu erhalten, zumal Recht bestreiten, in die Commission für Ostrumelten -tuen Delegirten zu ent- n^cki Gutachten der Aerztc als wahrscheinlich zu bettachten war, daß der Ver- senden. — Die Pforte erhielt neuerdings eine wiederholte Mahnung Monte. -U) Cy — 5, r . en_________T;_____ ..~k t»»A ... np.-irnS wo.iori hör föronirpl-inHriinrt. — Auf der Pforte will mau Kenntniß von Es gelang, Nobiling nochmals zum Bewußtsein Verhandlungen zwischen Serbien und Montenegro und auch von solchen zwi. ___AoriAfoton ttrAAo« ni i*pn (Änpfhpnlnnb nnh Mnntenearo haben. betr. eine eventuelle und gemein» ganz Deutschland besucht. Es zeigte sich bei der Generaldebatte, daß die Einberufung dieser Versammlung nothwenbiz war, da die Fragebogen vielfach trrthümlich aufgefaßt worden waren und so deren Beantwortung ein unrichtiges und unbrauchbares Material für die Enquete-Commission ergeben haben wärt«. Da derartige irrtümliche Auffassung möglicherweise in weiteren Kreisen Verbreitung gefunden haben könnte, so hält es die Versammlung für ihre Pflicht, den Herren Jntereffenten bai Resultat ihrer Berathungen mitzutheilen. _ , , . , . Man war einstimmig der Ansicht, daß es geboten sei der Enquete kerne Schwiengkeitm zu bereiten, sondern die Fragenbogen gewissenhaft und wahrheitsgetreu unö soweit dies nicht vurch die folgenden Beschlüsse eingeschränkt wird, vollständig zu beantworten. Es wurde der Fragebogen über Tabakfabrikation der Berathung zu Grunde gelegt. Die § 1—6 wurden anstandslos zur Beantwortung empfohlen, bei § 7 wurde bemerkr, daß zu den in der Frage erwähnten Lagerräumen auch die Lager ii den Zollämtern und unter Zollverschluß gehören. 8 8—13 gaben zu keinen Bemerkungen Veranlaffung. 8 14 wurde dahin verstanden, daß der Werth des ganzen zu einer Fabrik oder Magazins, anlage gehörenden Grundstücks incl. ver Gebäulichkeiten hier anzuführen sei. 8 15 will das etwaige Lagergeld auf den Zollämtern 2c. inbegriffen wissen. 8 16. Unter Betriebs-Inventar sind nur die Utensilien zu verstehen. 8 17, 18, 19 wurden zur Beantwortung empfohlen, ebenso 8 20 mit der Bemerkung, daß die Arbeiterzahl in den Filialen getrennt aufzuführen sei. 8 21—26 werden zur Beantwortung empfohlen. 8 27. Die Beantwortung dieser Frage wird nicht empfohlen, weil sie zur Beurtheilung irgend eines Steuermodus keinen Werth hat. 8 28 wird zur Beantwortung empfohlen soweit er die Menge (Zentnerzahl) betrifft; der Werth soll nicht ausgefüllt werden. 8 29—35 werden zur Beantwortung empfohlen. Der Fragebogen über den Handel mit Rohtabak gab zu Ausständen keinerlei Veranlassung. Es wurde besonders darauf hingewiesen, daß es zur Bewältigung der umfaßreichen statistischen Arbeiten dringend geboten erscheine, die beantworteten Fragebogen möglichst rasch bet zuständigen Aufnahmebehörde abzuliefern. Sollte dieses aus irgend einem sehr triftigen Grunde einzelnen Personen unthunlich erscheinen, so wird es für wünschenswert!) erachtet, daß tieielben, ; anstatt die Beantwortung zu unterlassen, die ausgefüllten Fragebogen direct an das Kaiserlih 1 statistische Amt in Berlin einsenden, unter Angabe des Bezirks zu welchem sie gehören. ' Da der Versammlung mitgetheilt worven war, daß von Seiten einzelner Aufnahmrbk- ‘ Hörden die Beantwortung einzelner Fragen bezüglich ihrer Richtigkeit beanstandet worden sei, 'o • macht dieselbe ausdrücklich darauf aufmerksam, daß dieses Vorgehen geaen die Instruction vn- : stoße, da der Aufnahmebchörde nur das Recht zustehe lückenhaft ausgefüllte Fragebogen ergänzn Dermischte-. Darmstadt, 24. Septebr. Die „Mannheimer Stadtbase* schreibt: „Aach Li Mannern soll der Erdschtooß oerschbtert worre sein, zweete un dritte Hydothceke w unsere Heiser wackle heite noch. Norr in unsere Kasieschräak iss' eS ruhig gebltwsk. Dort schetnt'S ausgerappelt zu hawwe. Wo nix iss, Hot der Erdschtooß ken Bedtu» tung U"hr^^ 23 (get)tember bem benachbarten Kirchdorf Eichenzell ereignete sich ges-n Abend ein grauenhafter Vorfall. Der Müllerbursche K. Medler vom Petersberge schoß naiw ohne jegliche Veranlassung mittelst zweier Revolverschüsse den dortigen Einwohner Kilian Mr- an der Seite seiner Ehefrau mitten durch das Herz. Mehreren dortigen Bauernburichm gkliru es, den Mörder alsbald dingfest zu machen und ihn in das hiesige Kreisgerichts-Gesan-i« ab3uhCf$amfcutg. ueber die bereits telegraphisch gemeldete Explosion der Theersiederri bn , Hamburg am 20. dss. schreibt man des Ausführlicheren: „Eine Explosion, verbunden mit großem Fei«, setzte heute Abend gegen 6Vs Uhr die Bevölkerung unserer Stadt und ihrer ganznt Umgtbir; in Schrecken. Man gewahrte um die angegebene Zeit einen hellaufleuchtenden -schein in >c Richtung nach dem Grasbrook hin. Der wolkige Himmel wurde momentan sonnenhell erleu:tr und hellroth gefärbte Dunstmassen bewegten sich wogend durch die Höhe. Dieses Phänomen den Mittelpunkt der Stadt, von gar keiner Detonation begleitet, machte alsbald wieder b'- herrschenden Abenddämmerung Platz und Alles lief und fragte nun durcheinander, dem maßlichen Orte des Feuers zustrebend. Denn daß ein solches ausgebrochen, stellte sich - bald auch für Diejenigen heraus, die anfänglich wegen des raschen Schwindens der ^>^9* eher an ein Meteor hatten glauben wollen. Auf sofort an Ort und Stelle eingczogene Sr'a- digungen erfahren wir, daß in Folge Zerspringens eines Kessels die (an Herrn Heinrich • verpachtete) Theersiederei der Gasanstalt in Brand gerathen und biS auf den Erdboden nu-c gebrannt ist. Der erste und der zweite Zug der Feuerwehr waren sofort zur Stelle uni • gelang denselben, das Feuer auf seinen eigenen Herd zu beschränken, so daß die in der Rahe Ueg- - chemische Fabrik des Herrn Dr. Hipp und eine benachbarte Salmiakfabrik, die bei ungun|tg- Windrichtung leicht vom Feuer hätten ergriffen werden können, verschont blieben. Leider sind Menschenleben dem Unglück zum Opfer gefallen. Zur Zeit der Katastrophe waren drei in der Theerfabrik beschäftigt, nämlich der Werkführer Simon, der Heizer Cohrs unb Maschinist Mahners (ober Meiners >. Von Personen, die an Ort und stelle wadreno^ Explosion zugegen waren, wird berichtet, daß man daselbst einen heftigen Knall vernahm demselben Moment sah man Simon vom Gesims der äußeren Mauer herunterklettern ober man vermachet, er sei gleichzeitig mit dem aufwärts geschleuderten Dach durch die Gewarl. entstandenen Luftdrucks emporgehoben worden. Man fand ihn besinnungslos und mit »er) j , Kleidern. In bejammernswerthem Zustande wurde der Unglückliche noch lebend in's Krantenr»-; befördert; doch zweifelt man an seinem Aufkommen Don ben andern Beiden ist der Ein Leiche gefunden worben und der Andere, vielleicht mit dem größten Theil des Kessels in Die geflogen oder unter den Trümmern begraben, wird zur Zeit noch vermißt. Da bie aufgq • Leiche sich in vollständig verkohltem Zustande befand, so hat man sie nicht recognobcirtn wn» Hebet die Entstehungsursache des betrübenden Unglllcksfalles wird einerseits die Vermathung gesprochen, der Maschinist habe eine der Retorten zu früh geöffnet, anvnseits nimmt nun - Wahrscheinlichkeit einer Ueberheizung an. In der Fabrik haben übrigens schon oft kleine «r stattgefunden. Die Arbeiterwohnungen der Nachbarschaft, deren Fenster durchweg ge,pru'i SG W<■ aber m ™ ■„ khrn, Cl qj£Ugierbe L«n, W l i’ 3hl fennLWel M eI'SL nicht auch hatte ihm gestülpt A fiu >lW^bente L Sauew W W x «rplostves Gell toi* '/Tt ui werben, indem, Ä'M. ®" ^- ö Ächaften werden Weisi.-n ^-berßndumm'n tim diesen ©prengH 6:ientif. anierik, durchs IAft-irt- S--' giden-Nummer iol) iTiitl, Pelerinen-Fichu, • Versteig' Freitag den 21 Nachmittag soll in btt Wohnung t IbDOcat Fuhr im Llückralh, Schw Mödtl: ein Söpha u. Srltibttschrank, Spiegel ainb eine Partie Wtlnf eafttigtri wtrbtn- ben 24. Sepi Groß-. 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(Alleinige Jnieraten-Annahme f. d. „Caffeler Tagespost") Das Neueste in Besatzartikeln, als: farbige Gallons und Sammtborden, sowie Knöpfe, Einfastbänder, Seide, Zwirne in allen Farben, empfiehlt zu billigsten Preisen Handel und Verkehr. Frankfurt, 25. Septbr. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gering befahren. Heu kostete per Centner je nach Qualität X 1.80—3, Stroh per Gentner X 1.80—2. Auf den heutigen Cerealienmarkt kamen 38 Fuhren mit Weitz- und Kohlkraut an. Der Centner Weißkraut kostete X 1.80—2, Kohlkraut das Stück 10 H. Kartoffeln per 100 Kilo X 5.50-6. Aepfel per 100 Kilo X 7.50-8. Butter da« Pfund im Großen 1. Qual. X 1.05—10, 2. Qual. 90 H bis I X, im Detail 1. Qual. X 1.20, L. Qual. X 1.10. Eier das Hundert X 4.50—6. Erbsen geschälte (per 100 Ktlogr ) X 24—26, ganze Erbsen X 20—22; Linsen X 28—30; Bobnen X 26—28. Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Kuh- und Rindfleisch 54—60 H, Kalbfleisch 60—70 H, Hammelfleisch 58—68 H, Schweinefleisch 70-75 H. Buchenschettholz erste Sorte per Q--M. X 10.80—11.05, zweite Sorte X 9.60—80, Tannenholz erste Sorte X 7.50 bis 90, zweite Sorte X 6.70—80. Geschnittenes Holz je nachdem geschnitten, der Centner X 1.60—70. Tannäpfel per Hecioliter 60 H. Lohkuchen das 1000 X 10—12. Limburg, 25. Sept. (Fruchtbericht.) Rother Weizen X 17.—, Saatkorn X 12.35, Korn X 10.70, Gerste X 9.85, Hafer X 6.—, Erbsen X 12 50. (Durchschnitts - Preis pro Malter.) 1agehout m en eine neue Sendung Honigtöpfe. Bunzlauer «och- Geschirr sowie alle Sorten Steingut-Waaren. Philipp Wagner, Neustadt D- 202. von Julius Buch Versteigerung. Freitag den 27. September, Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung der Frau Hofgertchts- Ädvocat Fuhr im Hause des Schreiner S t ü ck r a t h , Schwarzlach, verschiedene Möbel: ein Sopha u. 6 Stühle, 4 Tische, Kleiderschrank, Spiegel, ein Ofen mit Rohr und eine Partie Weinflaschen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. Septbr. 1878. Großh. 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J 0i / d ■«WtnJB * «ä* k«*;: *"8 °" tlle u«b 8H Stiee,; aren> ebenso \ SOitllc; li*8en ml, "°ch nch * Trauben-Brustsyrap mit Fenehelhonig, bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals und Brustschmerzen. In Flaschen h M. 1,— und M. 1,50. (97 C. F. Semmler in Giessen. I Traubenmost, *” per Liter 70 Pfennig. Emil Schmall, frankfurter Has. finb sämmtlich geräumt worden. Das Feuer war unter Leitung des Branddircctors Krpprng leaen 9 Uhr vollständig bewältigt, so daß beide Züge abcommandirt werden konnten; es hatten sich hauptsächlich vom Wasser aus zwei Schutenspritzen wirksam erwiesen. — Von „un s erm Fritz" wird folgender charakteristischer Vorfall, der sich am ersten Manövertaqe bei Wabern ereignet haben soll, von der „Kasseler Tagespost" erzählt: Auf den Kaiser wartend, dessen Eintreffen jeden Augenblick bevorstand, harrte der Kronprinz inmitten einer Anzahl von Generälen auf der Hauptstraße des Ortes und rauchte ungenirt aus der historischen kurzen Pfeife. Natürlich hatte sich bald eine Menge ländlicher Zuschauer eingestellt, um unfern Fritz w sehen, die aber in respektvoller Entfernung blieb. Nur Einer konnte es nicht über sich gewinnen die Neugierde zu zügeln und trat so nahe an den Kronprinzen heran, daß dieser aus Um aufmerksam wurde. Lächelnd schritt der Kronprinz auf den Mann zu und frug: „Woher seid Ihr denn?" „Aus der Schwalm!" war die Antwort des in dem bekannten Buttermannkostüm erschienenen Dorfbewohners. „Nun, was meint Ihr," fuhr der Kronprinz fort, „sollte mir Eure Mütze nicht auch stehen?" Und ehe noch der verblüffte Bauer sich auf eine Antwort besinnen konnte, hatte ihm der Kronprinz die Mütze vom Kopfe genommen, den eigenen Helm aufgestülpt und unter dem Jubel der Zuschauer sich selbst die Mütze des Schwälmers aufgesetzt. Wie steht mir das?" frug der Kronprinz jetzt. Die Verlegenheit und vas freudige Staunen des Bauern läßt sich denken. Nach einer Weile erfolgte dann unter dem Hurrah der Umstehenden der Wiederaustausch der Kopfbedeckung. Explosives Gelatin, neuer Sprengstoff. A. Nobel, der Erfinder des Dynamits, hat ganz kürzlich eine neue Explosivsubstanz dargestellt, welche noch kräftiger wirkt, wie Dynamit und die er „explosives Gelatin" („Sprengleim") nennt, wegen ihres dem gewöhnlichen Gelatin sehr ähnlichen Ansehens. Dieser Sprengstoff besteht aus einem Gemische von 94-95 Proc. Nitroglycerin und 5—6 Proc. Coüodium; er ist von zäher Consistenz, läßt sich aber mittelst eines Meffers und einer Sckeere leicht schneiden und in zerschnittenem Zustande in Patronen oder Hohlgeschoffe füllen. Dynamit besitzt bekanntlich die üble Eigenschaft, durch Waffer verändert zu werden, indem, sobald es feucht wird, das Nitroglycerin aus der Absorptionssubstanz sich ausscheibet. Der neue Sprengstoff dagegen ist für Wasser undurchdringlich und seine explosiven Eigenschaften werden durch das letztere in keiner Weise beeinflußt. Das explosive Gelatine wird in derselben Weise entzündet oder zum Explodiren gebracht, wie das Dynamit; seine Wirkungen aber sind um mindestens 50 Proc. stärker als die des letzteren. Italien und Rußland sollen diesen Sprengstoff zur Füllung von Bomben, Torpedos rc. bereits eingeführt haben. (Scientif. amerik., durch „Chem. Ztg.") Für practisclie Hausfrauen! Das anerkannt beste, billigste und unschädlichste Wasch* und Reinigungsmittel, 1L iuc k9 s Felllaugen- JTIekl^ aus der alleinigen Fabrik von JULIUS BESSEY in STUTTGART liefern in Giessen die Herren Gebr. Adami, L. Kalkhof, Emil Fischbach, Ph. Nau & Co., F. C. Henzerling, J. Retter, E. Hainbach, W. Seuling, C. Hofmann, Gg. Wilh. Weidig. Vor Nachahmungen wird gewarnt! Nur ächt wenn innerhalb der Schutzmarke der Name „Dr. Linck’s“ steht. Vertreter: Herr H. Haustein in Giessen. (5810 Rlumenzwiebetn, Hyazinthen, Tulpen, Croeus, Scilla In den schönsten Farben, für die Zirnrnercultur wie auch für das freie Land geeignet, empfiehlt . 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Näheres 4585) Der mittlere Stock meines Hauies in der Reichensand Bahnhofstraße ist alsbald zu vermiethen. Wilh. Reiber. Vermittlungen. 5814) Ein Famtlienlogis zu vermiethen Mühlaosse D. 84. 5812) Ein Famtlienlogis ist zu ver- mtethen und alsbald zu beziehen btt Conrad Best, Schretnermetstcr. 5809) Ein mödltries Zimmer mit Be köstigung zu verm'etben. Neustadt 0. 85. 5817) Möblirte Zimmer zu vermiethen __bet P. Herbert, Neuenweg. 5821) Möblirte Zimmer zu vermiethen. Marburacr Strotze Nr. 161. vermischte Anzeigen. 5816) Ein Mädchen im Nähen und Ausbessern geübt, wünscht noch einige Tage in der Woa/e besetzt zu haben. Näheres in der Exped. d. Bl.______________________ Gießener Ruder-Gesellschaft. 5824) Heute Abend: Besprechung (Wetzlar). Restauration Stern. 5822) Eine Frau sucht einen L-'Ufdtevst _______________________Judengasse v. '36. 5819) Jcb suche einen tüchtigen Scribenten. Dir. Dittmar, HosgerichtSadvocat. 5761) Für drei Brüder, welche das hiesige Gymnasium besuchen, wird ein passendes Logt s gesucht. Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. 5752) Circa 10 000 jt. auszuleihen, wo möglich fiepen 1. gute Hypothek. Bet wem? sagt dte Exped. b. Bl. 5605) Einige möblirte Zimmer, seither von Etnj. Fretw- bewohnt, sind per 1. Oktober zu vermiethen- Emil Schmoll, Frankfui ter Hof. 5538) MöbUrte Zimmer zu v-rmtethen ______Gasthaus «zur S tad t Cassel. 5524) Ein größeres und kleineres Famtlienlogis hat per gleich oder später zu velmiethen Carl Lona>e, SelterSwea 6. 44. 5418) Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen.__Garifeld 114,6. 5344) Im ftüheren Buff'schen Hause, Wallthorstraße 153, ist eine Mansarden- wobnunfi mit abfikschlossencm Vorplatz und Wasserleitung auf sogleich oder später zu vermiethen.____________L. Meyenfeld. 4691) Dofletnsia/e Haus tu 'M Ganzen oder im Einzelnen zu vermiethen. Chr. Vlx. 5759; Im Hause des Herrn o. Gehren (Reichensand) ist im 2. Stock ein freundl. mödt. Zimmer zu vermiethen.____________ 5804) Em freundliches Familtenlogts zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _________Wtldhändler Ebel, Neustadt. 5464) Ein Logis von 2 Zimmern uno Küche, sowie ein kleines Logis von einem Zimmer una Küche zu vermtetben. Auch rann es im Ganzen mtt Werkstätte oer- miethet werden. Wo? sagt die Exp. d.Bl. Für Einjährige. 4825) Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen. „Zum Lindenhof.- 5773) Eine Mansardenlocis zu vermiethen bei Carl Herbert, Nabrunasberg. 4091) Im Binzer'scheu Hause an der Marburgerstraße ist ein Fam'lienlogts, 6 heizbare Zimmer und Zubehör enthaltend, mit der Halste des Hintergartens zu Der= miethen und am 1. October cr. zu beziehen. 5666) Möblirtes Zimwer zu vermielhsy. _________Fran ksurter Straße E. 3. 5563) In meinem neue bauten Hauje in den Schießgärten sind der zweite und dritte Stock ganz oder geteernt, sowie auch ein einzelnes Zimmer, zu vermi then. _____________Adolf Hotz, Sandgasie. 5757) Ein Logis an eine ruhige Famiuc 3964) jCic obere Etage meines Hauses, 7 Zimmer rc. mit abgeschlossenem Vorplatz, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. __________________Otto Kempff. 4v73) Laden mtt Wohnung u. Lagerraum per October zu vermiethen. ___________________Chr. Horeyseck. 5432) Em FamilienlogiS tst zu Der miethen im______Darmstädter HauS. 5468) Eine Wohnung zu vermtrthen. Näheres im „Weinsaal".__________ 5609) Ein möbltrteö Zimmer nebst Ca- binet zu vermiethen. ______________L. Baer, Wallthorstrc.ße. 5617) Ein möbltrtes Parterre - Zimmer an einen anftändigm Herrn sofort oder 1. October zu oermtethen. _______________________Schulstraße B. 21. 5755) Em kleines Logis von 3 Zimmern statt, wozu hiermit auch alle Jäger und Jagdfreunde Giessens und Umgegend mit dem Bemerken höflichst eingeladen werden, dass ebensowohl für gute Musik, als wie auch für ein gutes Glas Wein und Bier, sowie für einen guten Hasen-, Reh- und Entenbraten bestens gesorgt ist. Die Entfernung von Station Borsdorf bis Ulfa beträgt nur eine knappe halbe Stunde und ist der Weg chaussirt und gut. Auch wird für Fahrgelegenheit gesorgt werden. 5765)_________Gastvvirlh Eiscr zu Ulfa. Zur grflTBeuchluug. Meinen geehrten hiesigen und auswärtigen Kunden die ergebene Anzeige, daß wegen hoher Feiertage von nächsten Freitag Abend 6 XJhr bis Sonntag Abend mein Geschäft geschloffen bleibt. 5779) ,J. ML Schulhof, Alice - Verein für Frauenbildung und Erwerb. 5823) Die Eröffnung des angekündigten Cursus findet Dienstag den 1. October d. I., Vormittags 10 Uhr, indem städtischen, früher Regierungs» rath Ebel'schen Hause auf dem Asterweg Statt. Die Unterrichtsstunden sind folgendermaßen festgesetzt: I. Für Kleidermachen und Zuschneiden: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, von 8 bis 12 Uhr Vormittags. II. Für Weißzeugnähen: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, sowie Dienstag Nachmittags von 2 bis 4 Uhr. Für Hospitantinnen wird der Unterricht an den oben bezeichneten Wochen tagen von 10 bis 12 Uhr Vormittags und Dienstag Nachmittags von 2 bis 4 Uhr ertheilt. III. Für Zeichnen und Deutsche Sprache: Montag und Donnerstag von 2 bis 4 Uhr Nachmittags. Dte Unterrichtsstunden für Buchführung werden noch näher bestimmt. Gießen, den 24. September 1878. per Vorstand des Alice-Pcreins für I-rauenbilüuiig und Erwerb. I Zoologischer Garten in Frankfurt am Main. Von Mittwoch den 25. September bis incl. Sonntag den 6. October (für die Besucher des Zoologischen Gartens) Täglich von 10 bis 12 Uhr Vormittags und Nachmittags von IV» Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit r Schaustellung und Vorführung der großen Hagenbeck schcn Thierkarawane aus Nubien. Die Karavane wird in demselben Zustande zur Schau gestellt, wie dieselbe jädrlich aus dem inneren Afrika bte eingefavgenen nrloen Thiere nach dem rothen Meere bringt, von wo solche für die Haffen beck’sche Handels-Menagerie ■ o In Hamburg eingeschifft werden. Dieselbe zeict das Transporiiren der Thterkäfige, der Wasserschläuchc, Lebensmittel, des Futter«, der Zeltmatten u. f. w. durch die Dromedare und wird von einer großen Anzahl mitgenommener Nubier in ihrer malerischen Tracht begleitet sein, welch? thciltz bte Dromedare lenen, theils die Elephanten, Khinoceroffe, Giraffen und Antilopen u. f. w., welche zur Karavane fl-rönn, führen weroen. (5820 yn§brfm bere n-lrb noch auf das Kennen auf den gesaltel'en Dromedaren, sowie auf die iUaffenlänje aufmerksam gemacht, welche die Kubier mit ihren mitgebrachten Schildern, Speeren und Schwertern aufführen. Es ist nicht zu Lejw-.fdn, daß evrvso wie Die früheren Hagenbeck'schen Thierkarovanen im Jahre 1877 in Paris im Jardin d'acclimatatton und in London im Alexander-Paloste den größten Verfall landen, auch das geehrte Publikum der Stadt Frankfurt und Umgegend dieser jetzt viel großartiger arrangirten Expedition f«ine Anerkennung nicht versagen wird. Zum Schlüsse sei noch auf die mitgebrachte ethnographische Ausstellung aufmerksam gemacht, welche, wie überhaupt Alles, euch für wisienschaftliche Kreise höchst interesiant tst. Die Bedingungen für den Besuch des Zoologischen Kartens bleiben unverändert. Eintrittspreis für den Besuch der Ausstellung 20 Pfg. per Person. Carl Hagenbeck (H. 6140 1) aus Hamburg. ™3> J. Bloch in Darmstadt. HofschönFärberei, Druckerei und Wasch-Anstalh Färberei für seidene Kleider, Chäles, Bänder, Blonden, Spitzen, Franzen rc Färberei und Druckerei aller Arten wollener und gemischter Stoffe. Färberei von Möbelstoffen, Vorhängen, Decken, Teppichen, Tuchftoffen rc. Wäscherei für Herren- und Damengarderobe. Schöne und solide Ausführung. — Billige Preise. Agentur bei Md. Ülos, Neuen weg. Tas Bureau für Stellenvermittelung d. Kausm. Vereins in FRANKFURT a. M. (unter Patronat der Handelskammer), besetzte in den letzten 3 Jahren über 2600 «ommis- und LchrltngSstellen (auch für Nichtmitolieder) 4147)_______ (Man wolle genau auf die Firma achten.) 5775) Geschütteltes und gebrochenes Obst kauft zum böchsten Preis Obsthändler Buch, N-ustadt Nr. 54. Feines Tafel Obst wird billig frei inS Haus geliefert.________________________________ 1 Mark 2300 auf 1. Hypothek gejucht. Ofsirt n belieb! man an bte Exped. d. 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Pietsch) in Gießen. die (I Die in diese' tzccificirter Rechn ..[eiben een ihnen d Gießen, dei et mai der ni Mn in ÄS; ♦ Zur c Die Gefahren, tt ;;i der Balkanhalbinfkl Ih letzten Zeit erheblis '.tionswerk macht neu ina ichon jetzt als in brsnirn aller Vorauss Porte hat amtlich erfli hadert habe, die Bestn ich tuifyufityien, fte ti *JWig an unb werd schtznng der neuen Gre wnmilfion hat schon il 'den zürßenthümer be1 •: die griechischen Mächte keine $ ^sp'nstigen Türket n bis auf Weiteres ■ 'Dinge aus derBalka welche sie 6ü letzt endlich auf u"; auch n sie vielmehr ' Mmung St. Stesa 4-rnds der Türkei c Welcher den ebenso ! Ziehen tDv l? "hat sich be' ÄS* ®et|e mi "Mte engli che 6 Kirben ';S.n dienstbar zu । '2^ise gehinder euihflnU E'st, dJ b«6 D, , «t t j Die h 8 M W» " l'it Br tjw, Übel 1 Tunis