sirdnn echt, ^uli an bte ,"gt sich b, Ml- k" wÄ" tbern ? f\tn ßir fiAt ^otl W 1 ^"b-n bie[el6e echt, Behxue file*«• c!t> Öufebts ^bl-CvUjtg, unb ™ WnhUaze ier, ♦ «t a. M. ♦ 11 langjähriger ♦ N hat, judjen ♦ [H. 6] i c Gießen ♦ simi. Offerten t ttn wir balbigst. X 4’ Vogler. ♦ stungen empsehle ich Hebamme, in der Brandgasse. teile nos terwässer S Benins 1878. 1 promptem Ertolg cbnetem Erfolg bei Krankheitsformen a finden“. füglich wirkendes^ ittel, nicht unange- der andern Bitter- upt, so andauernd end gefunden“■____ ----- ^Zieheich UFO • gegenwärtig angezeigt, aus- -T^eita seit Jamqu MeDge ;iD67Wirkung nichts 1g 52- 16 16 20 16 .51 .20 vH 65 65 ]fö> MV. Samstag, den 27. Juli 1878. Gießener 'Rmciger AiDgk- uni Imtsblntt für heu Kreis Gießen. Amtlicher Höeil. Nr. 23 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 13. l. M., enthält: (Nr. 1258.) Rechtsanwaltsordnung. Vom 1. Juli 1878. Nr. 24 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 22. L M., enthält: (Nr. 1259.) Gesetz, betreffend die Abänderung der Gewerbe-Ordnung. Vom 17. Juli 1878. (Nr- 1260.) Auslieferungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Spanien. Vom 2. Mai 1878. Nr. 25 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 22. l. M., enthält: (Nr. 1261.) Verordnung, betreffend die Aufhebung des Verbots der Ausfuhr von Pferden. Vom 22. Juli 1878. Gießen, den 26. Juli 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ______ Dr. Bookman n. politischer Theil. Feuischfand. Berlin. Die „Volksztg." schreibt: Die Tabaks-Enquete-Commission wird bet der Schwierigkeit der ihr gestellten Aufgabe und der Mannigfaltigkeit des zu bewältigenden Stoffes mindestens noch eine Woche zur Erledigung ihrer Arbeiten bedürfen. Der Commissär des amerikanischen Finanzministeriums, Herr Poesche, bat der Enquete-Commission in drei Sitzungen eingehende Aufklärungen über die Art der amerikanischen Fabrtkatsteuer auf Tabak gegeben. Innerhalb der Enquete-Commission neigt sich die Ansicht dahin, daß die ame- r-kanische Fabrikatsteuer wohl schwerlich sich für ein Besteuerungs-System des Tabaks in Deutschland eignen wurde. Es lag ursprünglich in der Absicht der Regierung, eine Commission von Sachverständigen nach Amerika zu senden, um die dortige Besteuerungs-Methode praktisch kennen zu lernen. Nach den er- ichöpseuden Berichten des Herrn Poesche dürste jedoch, wie wir hören, von der Entsendung einer Deputation nach Amerika wahrscheinlich Abstand genommen werden ; der diersür mitdesigntrte Gehetmrath Mayr aus München, der bekannte Statistiker und Anhänger des Tabaksmonopols, welcher den ersten Sitzungen beigewohnt, hat Berlin wieder verlaffen. Auch für die Einführung des Tabaksmonopols in Deutschland scheint im Schooße der Commission nach den zwischen den einzelnen Mitgliedern staltgehobten Privatbcsprechungen durchaus keine Sympathie vorhanden zu sein. Es liegen der Commission die Bestimmungen der französischen und österreichischen Tabaksregie bis in's kleinste Detail vor; die Mitglieder haben sich davon überzeugen müffen, daß nicht nur eine Anzahl vexatorischer Bestimmungen darin enthalten, sondern auch bis zur Evidenz nachgewiesen ist, daß den Consumenten das Rauchen ganz enorm vertheuert wird. In der Enquete-Commission sind jedoch alle Mitglieder darüber einig, daß ein Köherer Betrag, als wie ihn die heutige Tabakssteuer abwirst, aus dem Tabak erzielt werden muß, natürlich immer unter Schonung des kleinen Mannes, dem seine Pseise nicht allzusehr vertheuert werden dürfe. Man ist vielfach der Meinung, daß die bestehen! e Tabaksstcuer vielleicht um den Zweidrittel-Betrag erhöht werden könnte, ohne dabei allzusehr die Producenten wie Consumenten zu schädigen. Die Enquete-Commission als solche hat nicht die Aufgabe, einen bestimmten Besteuerungsmodus des Tabaks zu empfehlen, sondern nur das Material herbeizuschaffen, sowie die Fragebogen festzustellen, nach deren endgiltiger Beantwortung die Commission noch einmal zusammentritt und bas gesammte Material dem Bundesrath unterbreitet. Es sind drei Sub Commissionen eingesetzt wordln, von denen eine mit der Biarbeitung der Bestimmungen und Fragebogen über den Tabaksbau, die zweite über die Tabaksfabrikation und den Handel, und die dritte mit Sichtung des statistischen Materials betraut ist. Die von den Referenten dieser Sub-Commission entworfenen Fragebogen werden alsdann dem Plenum der Enquete-Commission zur Prüfung und Begutachtung überwiesen. Berlin, 23. Juli. Der Berliner Correspondent des „Journ. de St. P6- tersbourg" schreibt unter Anderem: „Mit dem Datum des Tractats in Berlin beginnt eine neue Aera sür Europa und Asien. Ebenso wie es möglich ist, sich schon im Voraus eine Idee von Meinungsverschiedenheiten zu machen, muß man sich vorbereiten, den Ansturm zahlreicher und ungerechter Kritiken und Anschuldigungen auszuhalten. Gleich zu Anfang wird das durch den Congreß ausgc- sührte Pacificirungswerk nicht die vollständige Billigung erlangen, welche dasselbe verdient. Errungen aus Kosten gegenseitiger Coi.cessionen, ist es nur ein Corn promiß zwischen Prätensionen und entgegengesetzten Forderungen. Rußlai.d hat die eurrpäische Sanction zu Gunsten der Resultate des letzten Krieges erhalten m rr *8 c1^ .magerer Erfolg; die Fürstenthümer unabhängig, Bulgarien frei, Bessarabien zurückgewonnen und das Territorium von Kars und Batum annec- tirt zu sehen. Es ist kein magerer Ersolg, Europa die Unmöglichkeit klar gemacht zu haben, christliche Bevölkerungen, welche allen Zügellosigkeiten des Uttheilsipruches und der Grausamkeit überliefert waren, länger unter dem Joch btr Psorte zu lasten und eine europäische Controle zur Ueberwachung der Türkei ringerichtet zu haben.... Es ist Pflicht aller ernsten Geister, die Schwierig- Jnten, welche sich in den Weg gestellt haben, abzuwägen, mit Unparteilichkeit me Frucht der diplomatischen Arbeiten zu betrachten und man wird schnell durch Anerkennung des e. reichten Guten der Sache gerecht werden. Es könnte unklug lein, von der Zukur st zu sprechen, aber mit dem Verlaufe der Jahre wird der in Berlin unterzeichnete Vertrag nach seinem Werthe geschätzt werden und wenn die Ausführung den Jntensionen entspricht, werden die Wohlthaten sich fühlbar machen." Berlin, 24. Juli. Die „Fortschritts-Wahl-Correspondenz" schreibt: Die Nachrichten über ungesetzliche Wahlbeeinflustungen mehren sich in erschreckender Weise. Wir fordern unsere Freunde auf, alles thatsächliche Material sorgsam zu sammeln. Der nächste deutsche Reichstag wird zum ersten Male kennen lernen, was in Preußen auf diesem Gebiet geleistet werden kann. Die preußische Regierung, insbesondere ter Minister des Innern, Graf Eulenburg II., wird kann uohl begreifen lernen, daß der Reichstag deutscher Nation gegen ungesetzliche Wahlbeeinflustungen doch noch ein wirksameres und weittrh n schallendes Wort zu reden vermag, als der preußische Landtag. Wir verdammen das Napoleonische System der Regierungs - Candidalen, n ekches in Frankreich nicht wenig zum Sturz des Kaiserreichs beigelrcgen hat. In Deutschland wird es niemals Erfolge erzielen und trenn das preußische Klein jur kerthum noch so sehr die hohen Staatsämter besetzt. Unter den Nachrichten über Wchlbeeinfluflungen giebt's allerlei Scherzhaftes, z. B. daß von einem Kirchspielvoigt in Schleswig Holstein die Nachtwächter aufgeboten werden, sür Herrn Beseler — nickt zu tuten, aber Wahlaufrufe zu colportnen. Recht ernsthaft jedoch ist die Nachricht: daß der Regirruvgsschulraih Wendlandt zu Gumbinnen für die einzelnen Kirchspiele Lehrerconferenzen abhalte, an deren Schluß er erkläre, daß das Vaterland in Gefahr sei und daß man deshalb für den conservativen Candidaten stimmen müsse. Freilich ist das schon schlimmer zu Maurach's Zeiten dagewesen; man sehe nur die Wahlprüsungen von 1867 bis 1869 in den Acten des Abgeordnetenhauses nach, man lese das Rescript des Herrn Siehr von der Gumbinner R-gierung *), sowie die Ermittelungen, wie man auch auf andere Weise „mit Zuckerbrot und Peitsche" dem crmen Lar.dschullehrer zusetzte, und was das Abgeordnetenhaus darüber beschloß. Aber damals hieß der Unterrichtsmimster Mühler und jetzt heißt er Falk. Nun, Herr Falk, zeigen Sie, daß Sie noch immer am Ruder sind und nicht dulden, daß Ihre Untergebenen die freie Wahl schädigen. Hamburg. Von den vlämischen Genossen der Socialdemokratie in Geut ist an das Ceutral-Wahlcomitö in Han bürg ein Brief abgesandt worden, worin es heißt: „Die vlämischen Genossen an ihre deutschen Brüder! Hier- bei seiden wir Euch die Beiträge (1030 Frcs.) der vlämischen Cccialisten zur Unterstützung Eures Rieser.kampses gegen die vereinigte Reaction. Wir begreifen, daß Eure Loge die denkbar schwierigste ist. Ihr seid die muthigen Vor- kämpser" u. s. w. Wie man sieht, erfreut sich die deutsche Socialdemokratie im gegenwärtigen Wahlkampfe ter materiellen Unterstützung des internationalen Sccialismus; Belgier — und ohne Zweifel auch andere Ausländer — greifen in den Wahlkampf ein, in welchem über die Zusammensetzung der deutschen Volksvertretung entschieden wird. Eire neue Mahnung an jeden national- gesinnten Wähler, am 30. Juli seine Pflicht zu thun! Kesternich. Wien, 24. Juli. Meldungen der „Polit. Corresp." Bukarest, 24. d. Die Russen treffen Vorbereitungen zur Räumung von Jassy und verlassen die Umgegend von Fokschani, indem sie sich gegen Plojestt wenden. Die Besserung im Befinden Bratiano's ist anhaltend. — Athen. Gestern kamen im Piräus vier französische Panzersregatten und ein Aviso an; das Erscheinen des französischen Geschwaders bei Athen wird allgemein mit der politischen Sachlage in Verbindung gebracht und steigert noch die seit dem Congresse so freundliche Stimmung für Frankreich. — Konstantinopel. Die Pforte erfuhr von der Absicht des Athener Cabinets, eine Note an sie zu richten, in welcher die Bildung einer gemischten Commission vorgeschlagen werden sollte, die in Gemäßheit des bezüglichen Friedensartikels die neue Abgrenzung in Epirus und Thessalien vornehu>en sollte. Die Pforte verständigte die Athener Regierung officiell und confidentiell, daß sie vor der Ratification des Berliner Vertrags die Ausführ--rg *) Rescript vom 12. Juni 1866 (Sterogr. Bericht vom 19. Januar 1869 9 WeHt Nj 454 eingeric Ht Re und so darniederliegenven Industrie nützen, wenn höchstens 6 Hohöfen mehr in Betrieb kommen. Dann aber belehrt uns das Flugblatt, daß nahezu 5 Millionen Ctr. Eisenfabrikate und Maschinen vom Auslande in Deutschland eingeführt wurden, — vollständig richtig, sogar 5,648,941 Ctr. Aber dem Schreiber blieb wieder die Exportziffer des Jahres 1877 in der Feder stecken, welche nicht weniger Denn 11,299,227 an Eisen- und Stahlwaaren, sowie Maschinen beträgt. Also in diesen Artikeln wurden 6, 250,286 Ctr. mehr von uns an's Ausland abgegeben als von jenem importirt. Gerade unsere collosal entwickelte Eisen- und Stahlindustrie und die erfreuliche Exportzunahme bei stetiger Abnahme der Einfuhr machen es Jedem, der es mit der heimischen Jnvustrie wohlmeint und Deren Bedürfnisse wirklich kennt, zur Pflicht, nicht für Schutzzölle einzutreten, da wir unS ja auf diese Weise das Ausland, welches sich jedenfalls gegen unsere viel gefährlichere Einfuhr zu schützen suchen wird, verschließen, unser einheimischer Verbrauch allein aber nicht hinreichend sein wird, die vielen bestehenden Werke zu Fra' Umsätze ohn wr Tendenz HL 22’/1( fr jMetne 0: Hafer sebr i »ernachläsfig HL 31-31'j □arten ist d Ml mich! °/i CB iBb Bahnhof Dualttät a der Grenzrecttfication nicht verlangen könne. — Der Botschafter Layard hat seit einigen Tagen häufige Audienzen beim Sultan angeblich wegen der engil- schen Proiecte im Euphratthalgebtet in einer dem speciell englischen Jntereffe conformen Weise zu organistren. - Serajewo. Die Stimmung unter den mohamedanischen VolMlaffen hat sich vollständig zu Gunsten der österreichischen Occupatio« umgewandelt. Dasielbe gilt von den besseren Schichten der Bevölkerung ohne Unterschied der Confession, die eine Deputation zur Begrüßung der österreichischen Truppen nach Wien entsenden wollen, um dem Kaiser die Huldigung der bosnischen Völker darzubringen und dem Grafen Andrafiy für seine Politik zu danken, die die Herbeiführung geordneter Zustände in Bos- nten bezwecke. ___________ Vermischte-. Bonn, im Juli. An den Professor der evangelischen Theologie Dr. W Bender Hierselbst war ein höchst ehrenvoller Ruf an die Universität seines engeren Vaterlandes nämlich nach Gietz en, ergangen. Es ist j edoch gelungen, diese ausgezeichnete Kraft ihrer hiesigen Wirksamkeit zu erhalten. werden» Wien, 25. Juli. Meldungen der „Polit. Corresp." : Konstantinopel. Die griechische Regierung ließ, ungeachtet der türkischerseits dagegen erhobenen Vorstellungen (wie bereits aus Paris gemeldet), der Pforte eine Note überreichen, in welcher die Ernennung von Commisiaren der Pforte behufs Rectifi- cation der Grenze erbeten wird. Obwohl bte Pforte noch nicht geantwortet, so verlautet doch, daß dieselbe über ihre Maximalconcessionen bereits schlüssig sei, welche darauf hinausliefen, den in der Linie Zagarawabis Margarita tte- genden Grenzstrich, Volo und Phasata einbegriffen, dagegen Trikala und Janina ausgeschloffen, an Griechenland abzutreten. — Vor Batum finden Unterhandlungen wegen der Uebergabe des Platzes statt. Die Lazen in der Umgegend bereiten stch zum Widerstand vor. — Der Verkehr auf der Eisenbahnlinie Rust- schuk-Varna ist wieder ausgenommen. — Bukarest. Die Regierung wird den Zeitpunkt der Wiedereinberusung der Kammern zur Prüfung des Berliner Ver- träges erst nach empfangener Mittheilung deffelben festsetzen. Valenciennes, 25. Juli. Die allgemeine Lage bezüglich der Arbetts- einstellung zu Anztn hat stch gebeffert; allenthalben scheint die Wiederaufnahme der Arbeit eingeleitet zu werden. Dem Vernehmen nach sind die hauptsächlichsten Organisatoren des Strikes in Haft genommen. Bukarest, 23. Juli. Die Regierung Hot vertraulich bei den Cabineten angefragt, ob die Anerkennung der Unabhängigkeit Rumäniens möglich sei ohne formelle Retrocession Beffarabiens. Man hofft dies selbst für den Fall, daß Rumänien seine Rechte aus Beffarabten reservirt. Wien, 26. Juli. Die „Presse" meldet aus Triest: Die Seebehörde macht bekannt, daß der Hasen von Kleck und der Canal von Stagno piccolo durch Seemtnen geschloffen sind. London, 25. Juli. Im Unterhause überreichte Cowen die Petition einer Vereinigung von Personen aus den nördlichen Städten und London, worin dieselben beantragen, Lord Beaconsfield in Anklagezustand zu versetzen. Auf Anfrage Gladstone's antwortete Unterstaatssecretär Bourke: die Vorlegung des englisch-russischen Memorandums ohne andere Dokumente sei unthunlich. Es sei die Einwilligung der andern Mächte zur Publicirung nachgesucht; eine derselben habe geantwortet und ihre Einwilligung verweigert. Schatzkanzler Northcote antwortete Göschen, alle die englisch-türkische Con- vention betreffenden Schriftstücke würden veröffentlicht werden, ebenso die seitdem über die Details ausgetauschten Telegramme. Northcote antwortet Kenealy, den jetzigen Ministern sei von einem Dreikaiser-Abkommen, wovon Lord Derby am letzten Donnerstag gesprochen, nichts bekannt; er werde im auswärtigen Amte nachsehen, ob etwas davon bekannt sei. — Unter Siegel. Herr W. G-, erster Sekretär einer der rentabelsten hiesigen Aktien-Gesellschaften, ein junger Mann in günstigster Lebenslage und außerdem glücklicher Bräutigam der hübschen Tochter eines angesehenen Geldaristokraten, begab stch vor etwa 14 Tagen in Geschäftsangelegenhetten nach Stuttgart. Hier fand er ein Schreiben vor, besten Inhalt ihn recht unangenehm berührte. Sein Schwiegerpapa in spe schrieb darin etwa Folgendes: „Sie haben uns in Betreff ihrer Vermögenslage arg htnterS Licht zu führen gesucht: — für einen Schwiegersohn, an dessen WohnungS- thüre da8 brandmarkende Siegel des Exekutors haftet — danke ich bestens. Suchen Sie sich eine Braut — in Schwaben." Achtungsvoll und ergebenst...... Herr G. traute seinen eigenen Augen nicht. Wie viel er auch hin und her sann, er erinnerte sich nicht, Jemandem etwas schuldig geblieben zu fein, — doch halt! Den neuen Anzug hatte er ja noch nicht bezablt; hätte der Schneider etwa Besorgnisse gehegt? Herr G. sendet mit telegraphischer Postanweisung den Betrag ab. Der Schneider bedank! sich ebenfalls auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Drahtwege mit der Bemerkung: Die Sache hätte aber doch keine Eile gehabt! Herr G. telegraphirt nun an feine Braut „ES muß ein entsetzliches Mißverständniß obwalten; kehre übermorgen zurück — Alles muß stch aufklären." — In Berlin angelangt, stürmt G. nach seiner Wohnung in der Wilhelmstraße und konftatirt die unglaubliche Thatsache — daß an der Thür das Siegel des gefürchteten Beamten des Stadtgerichts prangt. — Herr G. lagt wuty- schnaubend mit einer Droschke nach der ExekutionS-Abtheilung in der Jüdenstraße. Dort weiß man von einer gegen Ihn gerichteten Exekutlonsoollstreckang nicht das Mindeste. Noch drei Tage respektirt G. das verhängnißvolle Siegel, dann endlich rafft er allen Muth zusammen und das Furchtbare geschieht: der schuldenfreie Mann, im Vollbewußtsein seiner Zahlungsfähigkeit, er reißt das unantastbare Siegel der heiligen Justiz herab, komme, was da wolle. Die Familie seiner Braut läßt sich verleugnen — seine geliebte Braut selbst — schreibt auf thränengetränktem Papier: „Ach Wilhelm, warum warst Du nicht aufrichtig — wehe! wehe! daß ein Exekutor unser Glück zerstören muß." — Herr G. flucht seinem Schicksal!--Sonntag Nachmittag fährt eine Equipage vor — es ist Herr S , der Vater seiner ihm verloren gegangenen Braut: „Lieber G-, sagt er, Sie müssen heute mit uns nach Treptow fahren — die Anderen sitzen unten im Wagen, mit Ausnahme meines Sohnes Karl — der muß als Strafe zu Hause bleiben — der Junge hat Ihnen und uns den bösen Streich gespielt — er hat irgendwo einen ExekutionSstempel gefunden und bei einem Besuch, im Unmuth darüber, Sie nicht zu Hause zu finden, an Ihre Thür geklebt. Erst heute legte er reuevoll das Geständniß seiner unüberlegten Missethat ab. Nicht war, zwischen uns bleibt doch Alles beim alten?* — — Ein berliner Bürger, besten hoffnungsvoller Sohn die Universität besucht, hatte stch vergangene Woche nach Erledigung eines Geschäfts nach einem Local in der K.-Strotze begeben. In dem Gastzimmer befanden stch mehrere Studenten, welche nach kurzer Zeit dasselbe verließen und in einen Nebensaal eintraten. Etwa zehn Minuten später vernahm der Gast plötzlich die Worte: „Bindet die Klingen! Sind gebunden! Los!" und gleich darauf das klirrende Geräusch von Säbelklingen. Der alte Herr, neugierig geworden - hatte er doch selbst einen akademischen Bürger zum Sohn —, begab stch in den nebenliegenden, seltsamer Weise nicht verschlossenen Saal. Ein Blick genügt, um ibn die Lage erkennen zu lassen. ES fand eine Studentenmensur statt, und der eine Paukant war sein eigener Sohn, der bereits zwei „Blutige" aufzuweisen hatte. Dies war dem Alten zu viel. Er eilte auf seinen Sohn zu, packte ihn am Arme und rief ihm zu: „Wat, solche Streiche machst Du mir? Denn hätte ick Dir lieber Schuster oder Schneider werden lasten. Gleich kommst Du mit, ober ich lasse , Alles arrettren!" Was blieb übrig? Der Sohn gehorchte und die Mensur war vor- ShD . Di JMftenb 12 ön »friert 11 dk 11 Die .. *Ä wö ** ® Jr«? tW" •j E . ' E w* ::ig I11' w . e - läufig aufgesteckt. (Alma Mater.) — ES wird in Köln folgender Scherz erzählt, der einem Kölner beim Besucht der Pariser Ausstellung „wirklich und wahrhaftig" passirt sein soll. Besagter Kölner kommt in Paris an und läßt sich von einem dienstbaren Geiste in ein Privathaus bringen, in welchem Zimmer für Besucher der Ausstellung eingerichtet sind. Er laßt sein Reisegepäck htneinbrlngen und sendet nach Absprache mit der liebenden Gattin eine briefliche Mittheilung davon, wo er Unterkommen gefunden hat. Kaum hat diese den Brief empfangen, da erhält sie noch au8 der französischen Hauptstadt eine Depesche mit der Bitte: „Theile mir sofort mit, wo ich hier in Paris wohne. Rue de . . . Nr. . - ■ Dein Gatte, N. N" Der Frau kam das Verlangen ihres Mannes höchst seltsam vor, doch erfüllte sie umgehend seine Bitte. Wie sie gleich darauf erfuhr, war ihr Herr Gemahl bald nachdem er ihr die briefliche Mittheilung gemacht hotte, ausgeganger und hatte unter dem Wandern und Schauen den Namen der Straße und seines Haus wirtheS so vollständig vergesten, daß er sich schließlich gezwungen sah, in der Rue de . . Nr. . . . vorläufig Absteigequartier zu nehmen. Von hier aus mußte er sich nach Köln an seine Gattin wenden, um von dieser zu erfahren, wo er in Paris wohnte. — Die neuesten Versuche von Ritter und Feltz in Nancy haben dem Streite über di« physiologischen Wirkungen Der mit reinem Fuchsin gefärbten Weine in Frankreich ein Ende gemacht; ihre Untersuchungen wurden in der französischen Akademie mitgetbeilt und durch die Berichte darüber weitern Kreisen zugänglich gemacht. Auch das reine Fuchsin erzeugt die Albummana (die Bright'sche Krankheit). Das neueste und einfachste Mittel, das Fuchsin in Ro hwein zu entdecken, ist da« von Bandivimont in Bordeaux: man gießt in die flache Hand ewige Tropfen Wein; enthält derselbe Fuchsin, so wird nach wenigen Augenblicken die Haut lebhaft roth gefärbt und die Farbe läßt sich durch Waschen mit bloßem Wasier nicht entfernen; enthaft dagegen der Wein kein Fuchsin, so läßt sich der vom Farbstoffe des Weins verursachte Fleck leid)' mit Wasser entfernen. Es handelt sich hier nur um die Nachthelle des reinen, nicht arsenhaltiger Fuchsins; über dieses waren die Ansichten bisher getheilt. In Frankreich aber werden von gk- Die Extrabeilage zu Nr. ITO des Gießener Anzeigers: „Die voraussichtliche Wirkung der Wiedereinführung von Eisemöllen" betitelt, ist keinenfalls von einem Fachmanne geschrieben, obwohl das angeführte „Hohofenwerk in Norddeutschland" und das in seiner Nähe befindliche Puddel- und Walzwerk nicht weit von dem dereinstigen Aufenthaltsorte Meister Göthe's zu suchen sein dürfte. Ein Fachmann wäre mindestens so gerecht gewesen, nicht allein die Ein-, sondern auch die Ausfuhrziffern mitzutheilen. Allerdings wurden im Jahr 1877 Ctr. 10,534,166 Roheisen in das deutsche Zoll- flehtet cfnocful)Ttr ausgeführt wurden aber im Jahr 1877 Ctr. 6,880,382 so daß etwa die Rohetseneinfubr die Ausfuhr nur um Ctt. 3,653,784 überholte. In den 5 ersten Monaten des Jahres 1878 betrug aber die Roheiseneinfuhr nur noch 3’,167,018 Ctr. gegen 4,275,831 Ctr. im gleichen Zeittaume des Vorjahres. Aber selbst angenommen, die Totalroheiseneinfuhr dieses Jahres überrage die Ausfuhr abermals um 3 Millionen Ctt. oder um 150 Millionen Kilogramm, so wären nach den eigenen Angaben des Flugblattschreibers 3 Hohofenwerke wie „das norddeutsche", welches im Jahre 1876 schon 55,714,875 Kg. productrte, mehr denn im Stande, die ganzen 8 Millionen Ctt. zu erblasen. Nun wird aber in derselben Extrabeilage erklärt, in Deutschland gebe es mehr denn 400 Hohöfen, von denen heute 200 kaltlägen. Was in aller Welt kann es denn einer so entwickelten Telegraphische Pepeschen. Wagner'- telegr. «orrespoudeur-vnrea«. London, 25. Juli. Die Regierung wird heute im Parlamente die Erhöhung der Apanage des Herzogs von Connaught um 10000 Psd. Ster. und eventuelles Wittwengeld für die Prinzessin Louise von 6000 Pfd. Sterl. Mrltch beantragen. Die Radikalen haben beschlossen. dem Anträge zu vppo- niren — Dem „Daily Telegraph" zufolge wird das Parlament am 20. Aug. geschloffen werden. - Graf Beust hat sich nach Wim begeben. - „Times meldet, daß durch die in der asiatischen Türkei einzusührenden Reformen die Herrscherrechte des Sultans nicht beeinträchtigt werden sollen. Es handle sich um Abschaffung des Steuerverpachtungs-Systems, die Herstellung eine« geordneten Justiz- und Verwaltungs-Systems, namentlich einer tüchtigen Polizei. SRom, 24. Juli. „Diritto" zufolge ist es unrichtig, daß die italienische Regierung wegen der Demonstration am Sonntage Oesterreich gegenüber Erklärungen abgegeben habe. Die Regierung habe blos den Grafen Robillant über den wahren Sachverhalt, welcher ihm als Richtschnur seiner Sprache dienen soll, unterrichtet. — „Diritto" dementirt außerdem die Gerüchte über Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Grafen Corti und de Launay, dem Botschafter In Berlin. Athen, 24. Juli. Auf das Versprechen Englands, eine Vermittlung herbeizuführen und für die neue Organisation Kretas Sorge zu tragen, haben die kretensischen Insurgenten die Feindseligkeiten eingestellt. — Die Türken fahren fort, in Theffalien Ortschaften in Brand zu stecken. Paris, 25. Juli. Durch ein im amtlichen Blatte veröffentlichtes Decret wird die Ausstellungs - Direction ermächtigt, eine nationale Subscription zu eröffnen, um den Besuch den verschiedenen Kategorien der Arbeiter zu begünstigen und zugleich die Aussteller zu ermuthigen durch den Ankauf von Gegenständen, die sodann verloost werden sollen. Die Subscription wird durch Ausgabe mehrerer Millionen Billete, ü 1 Franc per Billet, tn's Werk gesetzt beschäfttgen. Weil wir mit dem Schreiber der „offenen Erwiderung" vollkommen darin einverstanven mb, daß schon die einheimische Concurrenz (welche bekanntlich dem Andern nicht das Schwarze unter dem Nagel gönnt), dafür sorgen wird, daß die Eisenpreise nur höchst unbedeutend in die Höhe gehen, also lange nicht ausreichen werden, um selbst gutfundirte Werke rentabel zu machen, während sie die in Normalzeiten nicht lebensfähigen zu neuem Concurrenzkampfe^ anfeuern, sind die vernünftigen, gemäßigten Freihändler gegen Visen-, überhaupt gegen Schutzzölle für zu entwickelte Jndustrieen. Daß aber in dem fiaglichen Flugblatt schließlich ein Dr. Adolf Arndt als Autorität angeführt wird, bedarf noch einiger Worte. Das ganze Verdienst dieses Mannes besteht darin, daß er Kreisrichter und zur Zeit Justittar am kgl. Oberbergamt zu Halle ist und dieser Tage eine 62 Seiten umfaffende Brochüre veröffentlicht hat, betitelt: „Die industrielle Enquete und die Wiedereinführung der Eisenzölle." Der erste Thetl seiner Schrift ist gegen den bekannten und so hochverdienten Stattstlker Dr. Ernst Engel gerichtet, weil dieser — ähnlich wie seiner Zeit Professor Dr. Reulcaux — unseren Herren Industriellen reinen Wein einzuschenken wagte, und der zweite Thell platvirte für Wiedereinführung sehr hoher Eisenzölle, ohne auch nur Einen neuen und stichhaltigen Grund ür deren Zweckmäßigkeit anzuführen. Schreiber dieser Zeilen legte besagtes Arndt'sche Werk mit der Ueberzeugung aus der Hand, daß er um 1 M. 20 Pf. gekränkt worden Ist und daß Dr. Martin Luther, dessen Autorität von dem besagten, dem „Gießener Anzeiger" beigelegten Flugblatte angerufen wird, sicherlich abermals das Tintenfaß ergriffen haben würde, wenn Dr. Arndt und Der Verfasser jener Extrabeilage ihn mit ihren Gründen für Wiedereinführung der Ei'enzölle zu belästigen versucht hätten. betreibe im = 10HUi An werringM 1)£ «) Troße 3 fl) Lausen ( HO 4 11)! Gleßi Illuf LtttbtN vorn nüb in M -Ionen von W. - Maiann„ *v* ■*« Bibli jitMsgegebe! mWen^eb Sehl A. W. ®it Sou! mibtr, vom' Gingen war, ll|r die S MoQe Laduno BÄ der = 100 Kilo.) ir vr-W. Bender zeren Vaterlandes ichmte Kraft ihrer ltabelsten hiesigen außerdem glück- ‘taten, begab sich Öl« sand er ein in Schwiegerpapa erV:rinoMslage dessen WrhnungS. bestens. Suchen Herr H. t, er erinnerte sich )en neuen Anzug gehegt? Herr G. eider bedankt sich Bemerkung'. Die an seine W; \ zurück - W Wohnung into in der Thür W rr G- jagt ach ber Iüvenstrch. reckung nicht bij dann endlich rafft ensieir Mann, io Siegel der heiligen W sich verleugm ter: FchWM, r unser Glück zn- Nachmittag kährt gegangenen Braute in - die Anderer r muh alS W reich Mck - « Zeiuch, tm Uttmul- heute legte k war, zwischen B Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici« ««d chm Kosten durch die Heiinahrung: Jrischbäcker in Gießen. Sonntag den 28. Juli. Daniel Rühl am Rathhaus. Hermann Spies. Wallthorstraße. Karl Plank, Wolkengasse. Kirchliche Anzeigen evangelischen Gemeinde zn Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 28. Juli. Morgens: Pfarroicar Schöner. (Feier des heil. Abendmahls.) Nachmittags: Mitprediger Drescher. (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 28. Juli bis 3. August besorgt Pfarroicar Schöner.) e Wng auZ der "Luther, dessen ^ufen wird, sich„, ^ Bttfchr jener *t";S “8. J'IW dach und die sD^Reuleaur plaidirte 'uchhalbzen Grund WitSJ"1* W-inhändl-rn zum Schdmn uni> ie i enthalten Hünen, ausg-führt^ wmde. nfuhr?? und wirklich L" 68 land u,??' pr ÄS «• W.vtetz In Gl-b en Postdampfschiff Masel, Capt. H. A. F. Ney- *-S«&5wäVÄl,,3>‘S e.ro toU.I« MW- »>"»'»>> 211 volle Ladung. ■— verunglückten Seeleute flnb d Grüningen 10 JL 3) Hartenrod 11 «X 30 H. 1) Oberhorgern 19 ^95_^' 2 6) Bettenhausen 19 50 4) Trohe 3 «X 80 $) ®ri^'ß^bc9) qnönfter 8 J4 20 ^». 10) Heuchelheim 26 «X 2?■?,",•A3ÄÄ”S. ,’ÄS.it«-t» ®-m.» Gt-ßen, den 26. Juli 1878. Vorstand de« Zweig-Hülssveretns. I. 21.: Haberkorn. Literarisches. Eden vorn k. Oberförster H.Nitzsche. ^imamr. — Thierleben und Jagd in fernen "Zaster jener ®llb " ^°Deckuel Lösthe.^— Jagdbilder aus Siebenbürgen von M- Wagner mit unstalten nehmen Bestellungen an. - — Handel und Verkehr. Hafer sehr ruhig. hochfein e 39 he» geringe Sorten abwärts bis Qualität J?22.50-24, Raggm i-^n«ch Qualität ^15-1^75. Gttste M „ arsenhaltiges Furystn en - «rsensaure enthalten können, ausgeführt würbe. to08 imm"füt elnei l in Chemnitz gefährlicher Rwale erwachs^.^ Chemnitzer Lutheraner", her- tfcbiebene Pastor Johannes Große, der e Ueberschrift „Vom angeblichen Crdenlaufe u^ibt, veröffentlicht im legten M° h fe n£ Iäuft feine Menschensatzung, sondern Wirk- lörtlich folgende DehauMng. ..Daß d ^>' ist eine bis auf den heutigen Tag ichleit oder Wahrheit. Daß aber di de yerÄ^chaft, aus dem Gotteshaffe geboren. Der ssch unbewiesene Behauptung, au der mittelst'wirklich exacter Wiffenschaft solches er- xanom müßte erst noch geboren wei benefe ffe einen solchen Freudentag fcn könnte. Die -Etliche Welt M« «« i,ne Lüge Gottes. Daß bte lieben wird. Denn ein solche 1 , , nuT scheinbar läuft, lehrt nämlich hde unbeweglich feststeht, die SonneLj ®f^H9 90- „Du hast die Erde zugerichtet und -n Heilige Geist z- B- folgenden W '(die' Sonne) gehet heraus wie ein Bräutigam ie bleibet stehen." Ps- 19 6; Z, . 1 ’ (b 1 Iaufen den Weg. Sie gehet auf an einem >u6 seiner Kammer und freuet sich wie^eini H ld, t* ^nde." Was macht sich aber aus W des Himmels undlau^ Mensch? Er kann ihnen eine in jedem Falle BlbeltoOTten em auf motonen Untoetl 9 Sen und Gewissen nicht etnräumen. Die eilte entscheidende Autorität md) (einem p 2Sl|f - j^n" Standpunct de« allmächtigen Professoren, zu deren Fußen n faß,, «düs.lle L ulheraner Knaak der Zweite fuchtln einem anderen Sette« längst »«•«**• bie Folgeseiner hohen und freisinnigen 8vffi6= nachzuweifen, daß das f"at”"a6t t „6alStm na6e. Dem Chemnitzer Lutheraner ist sS-sBässaeg""" REVALESCIERE von London. Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser augenehmenSefun^^^ speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenerc und ohne und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust - Lünzen -, Leb»., D^n^Schlep^M Atbem- Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, unvervaun^c, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Waffersucht. Fceber Schwr'^l, LLfstAn Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen( selbst Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht, auch M st J ® ^ Säuglinge schon von de/ Geburt an selbst der aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widnstanden, w txfctx toon Professor Dr. Wurz er, Medicinalrath Dr. Angelstem, vr. Gboreland, V . Eamp , P feffor vr. D^dö, Dr. Ute, Gräfin Castlestuart, Marquise de Br^han, und vielen anderen ho- qestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingasandt. «baekürrter Ausrua aus 8V,068 Eertisicatan. Certificat des LLkath« Dr1 kurzer S«m W S«U 1»X Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größt n N^en »«gewanvr allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren in Krankheiten der- Unn»a>«, Merenkankhetten , bei Steinbeschwerden, entzündlichen oder.krankhaften Re^u^en ')C b L Mit de« Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, ^la^n-H Mittels nicht blo« ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirAich usch - ndluckt. bei Hals- und Brustkrankheiteq, sondern auch bei der Lungen» und L f m,c,ntatte*. U S Rud Wurzel Medicinalrath und Mitglied mehrerer -elehrtm Gesellschaft^ Nr. 62476 Demlieben Gott und Ihnen sei Dank. Die^^ohatm^ IKjährlgeL Leiden Im. Magen und In den nächtlichem Schweiß * ' K Jahren igenleße Ich die «stllch. Revale^re und'leche seitdem nicht mehr an den Schmerzmin d-n«end-ndie müh währ^d langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. J«hr° W««’». £ ua> S0Tm6421™. ®W= oon Brshan von 7jähr.ger «ebe'rkrankh.lt, Schi-flostglelt, Mer. ™ «roßwardeln. van Lungen- und Luftrohren-Katarrh, ^W^el unW—8- Handelslehranst.1. ta Wlemin^em «AwelfettenGr^ Cchäfl.stg'elt und magerung. »vsähriger Lähmung an Händen und Füßen >e. Die 1®SZrifnÄ .18 8^, ™h «f>«‘ *“ 6tWa^mm -1 'i,:“,"!*"" r»Ä »»»;» •* 5 Jü 70 120 Tassen 14 JL, 288 Taffen 28 50 ^0 Taffen 54 JL -Ä-nst-, und bei vielem guten Apothekern, Droquen-, Specerei- und Delicateffenhändler tm ganzen Lande. | %’x ISiefitn bei Plallipp Schwager._______ilwl UviversiM besck einem Local » ubenten, mejjj®; Etwa zehn il Sind geb* en- Der alte Sko ,rger zum rn Saal. fhj* «SW* ^7 Mi»- \ Mensur war M «'S? .»•»s fichtet tc SÄt* “ÄÄ* rchs- Anstrich 7hi,M nntt nl^ten1,1,11! i k -bst w® WILHELM BALSER, Kirchenplatz, in 5143) Crystall- und Glas-Waaren. Porzellan, Steingut, Alle Sorten von Wein-, Bier-, Liqueur-Flaschen und Gläsern. Billard-Kreide. Alabaster- und Marmor-W aaren. 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Oester Cvngl btnltr ihm t ihm e ab, ei auch Tnat bttü Seit Mann Johannes Euker von Bracht Uerdurch aufgefordert Donnerstag den 28. November d. J., Atorgens 9 Uhr, C.-Z., tu dem hiesigen Gertchtslocal zur Beantwortung der Klage und Erklärung auf die eingegangenen Berichte bei Met- drmg der Ausschließung und des Ein- geständniffes persönlich zu erscheinen, widrigenfalls gegen ihn bis zur Beendigung der Sache einseitig pyrgeschritten und alle weiteren Verfügungen bezw. Erkenntnisse, statt Behändigung an ihn, nur an das Gertchtsbrett werden angeschlagen werden. Marburg, 19. Juli 1878. König!. Kreisgericht, Erste Abtheilung. Spangenberg. vdt. Amelung. i Dw 10, b. bl jbtisiebel' Ibrefien >* zch bereit athmbtn Gle nutbt be Wg b(8 'bie W Di seit ®nii ftd und düs Ptir Kandidat 'M |o b - D vertraut Preutz !bem Nr übertra bittion Wenn ausgefoi Znßöie Hines I in Gen Drvhui ähnlich. (3975 W. Eigner, Kreuz. Versteigerung. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 29. Juli 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Distrtct Hetngesboden nachverzetchnetes Holz versteigert werden: Meter 62 9 — 11 8 — B. Bau-, Werk und Nutzholz. 48 Fichtenstämme mit 12,77 Festmtr., 953 Ftchtenstangen „ 55,47 „ Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße an der 6. Schneise. Gießen, am 23. Juli 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 4496) A. 93ramm. A« Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Rau ~~ " zu verkaufen. 4518) J. Rothenberger, Lindenplatz. 4132) Aufs Beste empfahlen zum Einmachen: Feinsten Wein-u.Estraganessig, Zucker, per Pfv. 50—57 A, Ceylon-Zimmt, Nelken u. weissen Pfeffer, A. Husch Söhne. Einiiiachsffläser (4481 D. Fillmann, Kirchenplatz. Aeilgeöotenes. Samenstroh, das Gebund 10^, Kornstroh, „ „ 50 „ zu verkaufen (4543 Hriedr. Cost, Neustadt 201. Stadt Cassel. 4545) Von heute an Frankfurter Export - Bier aus der Brauerei Löschhorn in Frankfurt a. 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Sommersprossen, Hamausschiäge ' i-der Art, Rothe des Gesicht», unreine Haut, Schuppen, Mit- .esier und alle Unreinigkeiten 'des Teints werden sicher be s-itigt durch die ächte Zchrader'sche Lilionaise .. , Flac. 2M. ^^^gdjrabtr, Ferrerbach-Ltuttg, Zur Haarer^eugung nd um er-I graulen Haaren in kurzer -Zeit die ursprüngliche Farbe wieder ^u geben, ebenso um das AuS fallen der Haare zu verhindern und zur Erzielung eine« kräftigen Haar- und Bartwuchs,« «st die ächte Schradcr'sche Tolma «in längstb.wahrteS Mittel. Flac. 2 M. Apolh. 3. Lchrader, Ferurbach-Ltuttg^