“rtfcM. e ^^»coure-n. IS vt *'«nea «or«A, sehen Coupons, piere S gun gen. ■n Börsen- ngen gratis. ~ [H. 61231] chaften. 18 8 Uhr: erhaltung hi* Comile, M. mtlnt WobnunZ | kraße. Hug. iltrttn MnöwerKei^ jungen hin ich ben uw von T-mmete» Icffort für Sei! t Druckwustern. Gegenstände wozu » wchniliche, von btnj bri^JL- r„ K,q eis, AOmr, »läng" 1C Sin«1' (teil. H SSVetc’ „„efr. 11' Mo. «r Samstag, den 27. April 1878. Hretzener Anzeiger ANM- md Amisb!«ti für btn Kreis Gieße». AsvOMv«»V«»ßO»r Gartenstraße v. 16b. •g|re>ition»>ltrMtet vchalstraße B. 18. Erscheint tLgttch mit Ausnahme des Montags. PreiS vierteljlhrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Warf 50 Pf. politisch Zur Fabrikatssteuer. H. Hanau. Die Kleinindustrie ist in einzelnen Gegenden unsere- Vaterlandes, so z. B. in der hiesigen Umgegend sehr verbreitet und haben wir wohl in be;;- Ortschaften Klein- und Groß-Steinheim, Klein- und Groß-Auheim, Kle, be 4nb Groß-Krotzenburg, Mainflingen, Hainstadt, Mühlheim, Deidesheim, Se/.gö'tz'tadt, Kesielstadt, Orb, Gelnhausen, Hanau, Vilbel, Taunusgebiet rc. rc. 3 bis 400 Familien, deren Haupt für eigene Rechnung Cigarren verfertigt. Sehr oft kommt es dabei vor, daß die Männer den Tag über in irgend einer Fabrik beschäftigt sind, und die Abend- und theilweise die Nachtstunden dazu verwenden, durch Anfertigung von Cigarren, bei welcher Arbeit die Frau und Kinder mit Wickelmachen, Ausrippen und dergl. sich betheiligen, noch etwas nebenher zu verdienen. Hierdurch haben es diese Personen ermöglicht, sich nicht allein eine etwas besiere Existenz zu verschaffen, sondern es nach und nach dahin gebracht, sich etwas Land anzukausen und gar ein eigenes Heim zu bauen. Man gehe nur auf die genannten Punkte und sehe sich den erträglichen Wohlstand dieser Leute an, man wird dann den Segen dieser kleinen Industrie zu schätzen reiften. Haus an Haus findet man daselbst Cigarrenarbeiter; der Krüppel, der sich vermöge seiner Gebrechen gar nicht von Haus entfernen kann, findet lohnende Beschäftigung. Diese ganze Categorie von Existenzen wäre durch die Einführung des amerikanischen Systems vernichtet, da sie ein anderes Handwerk nicht erlernt haben. Nur nebenher wollen wir bemerken, daß die gleichen Gründe bei Einführung des Monopols zur Geltung kämen, weil als dann nur einzelne große Fabriken bestehen würden. Seither haben diese Leute ihren Bedarf an Rohtabak durch Abnahme von 5, 10 oder 20 Pfd. bei Rohtabakhändlern in Frankfurt oder Hanau zu mäßigen Preisen gedeckt. Es wird denselben nicht möglich sein, sich von jeder Sorte Tabak, welche sie verarbeiten, stets einen ganzen Ballen zu kaufen, weshalb sie bei Einführung des amerikanischen Systems gezwungen sein würden, zum Rohtabak-Detaillisten zu gehen und sich da zu versorgen. Nun zahlt der Grossist 25 Doll, jährlich Steuer, der Detaillist wenigstens 500 Doll., oder da er für jeden Dollar, welchen er mehr als 1000 Doll, per Jahr verkauft, 50 Cent, weiter zu zahlen hat, 50 Cent, per Doll, seines Verkaufs überhaupt. Demnach muß er wenigstens um die Hälfte theurer sein, als der Grossist, abgesehen von der Zinsenberech nung, Vorauslage der Steuer rc., wodurch es dem kleinen Fabrikanten ganz unmöglich wird, concurrenzsähig zu bleiben. Da er' alsdann nicht mehr verkaufen kann, so muß er zu fabriciren aufhören. Welcher volkswirchschaftliche Schaden hierdurch entsteht, das kann nur derjenige beurtheilen, welcher die Lage der von uns im Eingang bezeichneten Ortschaften vor einigen Jahrzehnten kannte und den Unterschied zwischen damals und jetzt zu würdigen weiß. Die Hausarbeit wäre ebenfalls völlig vernichtet. Diese ist in einzelnen Gegenden, ganz besonders in Sachsen, so sehr verbreitet, daß z. B. einzelne Fabrikanten fast keine Arbeiter iv ihrem Locale haben. In früheren Jahren gab man den Arbeitern den Tabak, jetzt erhalten sie Wickel und Deck und liefern die fertigen Cigarren. Der Cigarrenmacher arbeitet zu Hause sehr oft, ja in den meisten Fällen mit Hülfe seiner ganzen Familie und ermöglicht seiner Frau in ihren freien Stunden, in welchen sie mit der Hausarbeit und mit der Pflege ihrer Kinder nichts zu thun hat, ihm bei der Erwerbung des Unterhalts hülf- reiche Hand zu leisten. Oder aber der Mann arbeitet auswärts und die Frau macht Cigarren zu Hause. Sie, welcher es unmöglich wäre, ihren Haushalt zu verlassen, hilft ihre Familie ernähren, kann sogar, wenn sie Wittwe ist, für sich und ihre Kinder allein das tägliche Brod verdienen. Mit der Einführung des amerikanischen Systems wäre diese Hausarbeit, ebenso wie die ganze Äleim Industrie, vollständig ruinirt. Deutschland. Darmstadt, 24. April. Die Bekanntmachung der vom Bundesrath getroffenen Anordnungen wegen Einziehung der von der vormaligen Preußischen Bank ausgegebenen Einhundert-Marknoten ist erst um die Mitte des vorigen Monats erfolgt. Die gemäß jener Anordnungen seit dem 1. l. Mts. eingetretene Beschränkung der Einlösung der fraglichen Banknoten auf die Reichs- bank-Hauptkasse zu Berlin hat deshalb, wegen der Kürze der Frist, innerhalb weicher die einzuziehenden Noten auch bei den Zweiganstalteu der Reichsbank gegen Baargeld noch umgetauscht werden konnten, vielfach Beunruhigung und Beschwerden hervorgerufen. Zur möglichst schleunigen Beseitigung der letzteren hit nun der Bundesrath die wegen des Aufrufs und der Einziehung jener, mter dem 1. Mai 1876 ausgegebenen Einhundert-Marknoten gegebenen Anordnungen neuestens dahin abgeändert, daß die aufgerufenen Noten bis zum 1. Juni 1878 nicht blos bei der Reichsbank-Hauptkasse zu Berlin, sondern auch lei den Zweiganstalten der Reichsbank gegen Baargeld umgetauscht werden tonnen. Nach dem vorbezeichneten Termin erfolgt die Einlösung nur noch bet ier Reichsbank-Hauptkasse zu Berlin. , Dem Gesuch des Magistrats zu Breslau entsprechend hat der Bundes- cath die Verlängerung des Privilegiums der städtischen Bank in Breslau zur Ausgabe von Banknoten vom 27. Mai 1878 bis zum 1. Januar 1891 nach Maßgabe der revidirten Statuten der genannten Bank und der Bestimmungen des Bankgesetzes vom 14. März 1875 genehmigt. er Hheil. Berlin. Die „California-Staatszeitung" macht zu der letzten Orient- Rede des Fürsten Bismarck, welche sie gleichzeitig nach dem stenographischen Wortlaut zum Abdruck biingt, folgende Bemerkung: „Deutschland, dem noch vor kaum mehr als einem Jahrzehnte zerstückelten und ohnmächtigen Deutschland, ist die Rolle eines Schiedsrichters zugefallen in den für die Geschicke der europäischen Staaten so hochwichtigen Fragen der Orientpolitik. Und es muß jeden Deutschen, ob er am Rhein, am Hudson oder an der Pacific-Küste wohnt, mit Stolz und freudiger Genugthnung erfüllen, tote Deutschland seine Machtstellung benutzt. Als in den ewig denkwürdigen Jahren 1870 und 1871 das einige Deutschland erstanden, der mächtige Erbfeind gedemüthigt war, da wurden Deutschlands Neider und Hasser nicht müde in ihren Prophezeiungen, daß die „kriegerischen deutschen Barbaren" ihre Macht nur zu weiteren Eroberungen benutzen werden. Heute hat die Welt die Thatsache, daß der gefürchtete europäische Krieg nicht ausgebrochen ist, nur der besonnenen Haltung des deutschen Volkes und den auf die Erhaltung des Friedens gerichteten ernstlichen Bemühungen der deutschen Regierung zu danken. Welch ein schroffer Gegensatz zwischen dem Verhalten der mächtigen deutschen Nation und dem der Franzosen zur Zeit, als diese noch an der Spitze der Civilisation marschirten I" Berlin, 24. April. Die „Prov.-Corresp." bestätigt, daß die Reise Sr. Majestät des Kaisers nach Wiesbaden zweifelhaft geworden und vorläufig vertagt sei. ArarrLnich. Paris, 24. April. Die „Agence Havss" meldet aus Athen: Ibrahim Pascha, Gouverneur von Thessalien, hat seine Entlassung genommen. Thessalien ist in drei Militärdistricte getheilt. Die englischen Consuln Merlin und Blount werden heute eine Unterredung mit Delegirten der Aufständischen haben, um den Waffenstillstand zu regeln. Außland. Petersburg, 24. April. Gestern fand in Moskau eine außerordent lich zahlreich besuchte öffentliche Versammlung statt, die von dem Central-Comit4 für Subscriptionen zur Bildung einer russischen Kreuzer-Flotille veranstaltet rear. Der Versammlung, welcher der Gouverneur Dolgorukoff präsidirte, wohnten bei der Bischof Ambrosius, der Präfekt, der Adelsmarschall, der Bürgermeister, Vertreter der Finanzen und des Handels, sowie eine große Anzahl Personen aus den bürgerlichen, Kunst- und anderen Kreisen; sämmtliche Con- fessiouen waren unter den Anwesenden vertreten. Es wurde beschlossen, daß jedes Gouvernement einen Kreuzer ausrüsten solle, der den Namen des betr. Gouvernements führe; die Subscription wird allerorts eingeleitet. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. «orrespondenz-Bureau. Petersburg, 25. April. Im Befinden Gortschakoff's ist wesentliche Besserung eingetreten; der Patient ist vollständig fieberfrei; nur noch einige Schwäche ist vorhanden. — Der „Agence Russe" zufolge werden die Verhandlungen zwischen den Cabineten vertraulich und in freundschaftlicher Weise unter Vermittlung Deutschlands fortgesetzt. Um den Erfolg des Congreftes zu sichern, werde demselben ein Ideenaustausch der Cabinete über die principalen Fragen vorausgehen, während die Vorconferenz über die Formalitäten des Con- gresses bestimmen solle. Die Mittheilung der „Agence Havas" über die Verhandlungen sei nicht vollständig richtig, insofern als den deutschen Botschaftern bereits formulirte Einladungen nicht zugegangen seien. Aufgabe der Vorconferenz sei es eben, diese Einladuugsformel zu entwerfen. England verlange mehr, als die bloße Anerkennung des europäischen Charakters der durch die Ereignisse im Orient geschaffenen Frage, denn das Promernoria Gortschakoff's sei die absolute öffentliche und officielle Conftatirung dieser Anerkennung gewesen. Rom, 25. April. Die „Voce della Verita" veröffentlicht die Ency- klika des Papstes. Dieselbe constatirt die moralischen und materiellen Nebel der Gesellschaft und der Kirche im Augenblicke der Wahl Leo's XIII. Sie zählt die Wohlthaten auf, welche die Kirche und das römische Pontifikat der Gesellschaft und der Civilisation der ganzen Welt, besonders Italien, erwiesen. Sie sagt, daß die Kirche die Civilisation und den Fortschritt nicht bekämpfe, indem ste zwischen der christlichen Civilisation und der bürgerlichen Cultur unterscheide. Die moderne Gesellschaft habe Unrecht, die Kirche und das römische Pontifikat zu bekämpfen, besonders in Bezug auf dessen weltliche Fürstenwürde, welche die Garantie seiner Freiheit und Unabhängigkeit sei. Wegen der Besitzergreifung von diesem weltlichen Fürstenihume der Kirche erneuert und bestäiigt der Papst die Proteste Pius IX. Er bittet die Fürsten und Oberhäupter der Nationen, sich nicht des Beistandes der Kirche berauben zu wollen, dessen sie in der gegenwärtigen Epoche, wo das Princip der legitimen Autorität erschüttert sei, so sehr bedürften. Der Papst beglückwünscht ferner die Bischöfe zu ihrer Einigkeit und empfiehlt ihnen, sich noch enger aneinander zu schließen , dam t die Gläubigen, mit Gelehrigkeit uud Gehorsam die Doctrinen der Kirche aufneb- mend, die Jrrthümer der falschen Philosophie zurückweisen. Er empfiehlt ge- funbe Lehren für bie Schulen, eine Reform der Gebräuche, besonders im Hinblick auf die Heiligkeit der Ehe. Er hegt das Vertrauen, daß mit Hülfe Gottes und dem Eifer der Seelenhirten die von so großen Nebeln heimgesuchle Gesellschaft endlich zur Ergebenheit gegen die Kirche zurückkehren werde und dankte den Bischöfen und den (gläubigen der ganzen Welt für die ihm alsbald nach der Wahl zum Papste bewiesene Zuneigung. — Die Sprache der Ency klika ist im Allgemeinen gemäßigt und voll Wohlwollen gegen die Gesellschaft. Wien, 25. April. Die „Polit. Corresp." berichtet aus Konstantinopel tzom Heutigen: Die Erhebung der Muselmänner uud Pomaks (Bulgarier mohamedanischer Confejsion) in Bulgarien nimmt, speciell am Rhodopegebirge, immer größere Dimensionen an. Man schätzt die Zahl der Aufständischen auf 25,000, denen 30,000 Ruffen gegenüberstehen. In Folge einer Uebereinkunfl zwischen dem russischen Hauptquartier von San Stefano und der Pforte soll nunmehr eine aus russischen und türkischen Officieren zusammengesetzte Commission an Ort und Stelle die Ursachen des Aufstandes und die Mittel zur Pacificirung ergründen. Aus Athen von heute meldet die nämliche Correspondenz: Die theffali- schen Insurgenten lehnten das Ansinnen der britischen Consuln Blunt und Merlin, die Waffen niederzulegen, ab, forderten jedoch dieselben auf, sich nach Karditza zu begeben, um daselbst mit von den Jnsu.rgeii-ten abgeordneten Ver-. tretern Verhandlungen einzulelten. Inzwischen errangen die Aufständischen nahe bei Karditza einen Vortheil, indem sie den Türken 3 Geschütze abnahmen. Von Lartffa treffen jetzt Tag für Tag Verstärkungen der türkischen Truppen ein. Konstantinopel, 25. April. Die „Agence Havas" meldet: Den letzten Nachrichten auS Adrianopel zufolge haben die Ruffen mit den aufständischen Mohamedanern im Rhodopegebirge Verhandlungen eingeleitet; die Feindseligkeiten hätten gegenwärtig nachgelassen und die russisch-türkische Commission sei mit der Pacificirung beschäftigt. Die Krankheiten in der russischen Armee nehmen zu. Es wird versichert, die Feindseligkeiten in Thessalien seien eingestellt. An der Einfahrt des Bosporus strandete ein türkischer Transport- Dampfer, wobei 95 Personen umkamen. Berlin, 25. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der Aufenthalt des Grafen Stolberg in Wien werde sich aus naheliegenden Gründen noch einige Zett verlängern muffen; die bereits daran geknüpften Gerüchte über veränderte Entschlüffe desselben bezüglich feiner künftigen Stellung seien jedoch grundlos. London, 25. April. Die Nachricht eines Wiener Blattes, daß die deutsche Regierung England ein Schutz- und Trutzbündntß angetragen habe, kann nach Informationen aus bestunterrichteter Quelle als völlig unbegründet bezeichnet werden. Belgrad, 25. April. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Ergebenheits- adreffe der angesehensten Bürger von Risch, Prokoplje, Leskowatz, Pirot und Vranja, worin dieselben dem Fürsten für die Befreiung von der türkischen Herrschaft Dank sagen, die Vereinigung mit dem Fürstenthum fordern und sich bereit erklären, Hab und Gut für die Befreiung der übrigen Serben und deren Vereinigung mit der serbischen Nation zu opfern. — Sämmtliche türkischen Gefangenen wurden heute in Raca den türkischen Commissären übergeben. Von allen serbischen Gefangenen sind nur 37 nach -Serbien zurückgekehrt; die übrigen sollen von den Türken niedergemetzelt worden sein. Vermischtes. ** (Die Pariser Weltausstellung und die deutsche Presse.) Ausgiebige Berichterstattung Über die schönsten und lehrreichsten Erscheinungen des riesenhaften Pariser Weltbazars ist für diesen Sommer eine Hauptaufgabe der Presse. Wer die Ausstellung nicht besuchen, Parts nicht genießen, die Fortschritte in seinem Fach dorten nicht selbst studiren kann, der wünscht dies Alles doch im Geist und durch Vermittelung geschickter Federn zugänglich gemacht zu erhalten. Aber Specialberichte in so theurer Ausstellungszeit bürden den meisten Zeitungen allzu beträchtliche Kosten auf. Somit entspricht es einem eminent dringlichen Bedürfntß eines großen Thetles der Presse, wenn die regsame Firma G. L. Daube & Co. denselben hierin an die Hand geht. Sie thut dies durch regelmäßige, angenehm zu lesende und gründlich informirende Berichte, welche ihrer Natur nach den Spectalberichten am nächsten kommen. Dieselben haben ihr Vorbild in den Briefen von der Wiener Weltausstellung, welche 1873 einem sehr großen Theil der deutschen Presie von Daube geliefert wurden. Die gleiche Chefredactton, verstärkt durch technologische und journalistische Mitarbeiter ersten Ranges bieten Gewähr für die Trefflichkeit des zu Liefernden. Ziehen wir noch in Betracht, daß die schon seit einer Reihe von Jahren von den Herren G. L. Daube & Co. errichtete Firma gleichen Namens in Paris mit ollen einschlägigen Verhältnissen auf das Genaueste vertraut ist, so dürfte wohl in diesem Unternehmen jede wünschenswerthe Garantie geboten werden. Die Herren G- L- Daube & Co. in Paris, 31 bis Faubourg Montmartre, deren rastlose Thätigkeit und Fachkenntntß es gelungen ist, unterstützt von dem Wohlwollen der deutschen und ausländischen Presse, sich zu einer der bedeutendsten Firmen ihrer Branche an jenem Platze emporzuschwingen, und in deren Händen sich fast ausschließlich der Stoff sür ausländische Publicität concentrtrt, werden den die Ausstellung besuchenden Deutschen mit Rath und Auskunft gerne an die Hand gehen und ihre langjährigen Erfahrungen daselbst in deren Interesse zur Verfügung stellen. Auch hierin erfüllt die strebsame Firma gewiß die Wünsche aller die Ausstellung Besuchenden. Würzburg, 20. April. Wiederholt schon wurde auf die Resultate des Quellen- finderS Joseph Beraz in München htngewiesen. Wir können in unserer Stadt einen neuen Erfolg desselben verzeichnen. Das mit einer Wallfahrtskirche verbundene Kloster auf dem Ntkolausberge („Kappele") batte bisher für den eigenen Gebrauch und für die zahllosen Pilger nur Cisternenwasser. In diesem so fühlbaren Bedürfnisse wurde Hr. Joseph Beraz aus München berufen, um das Terrain des Klosters auf Quellwasser zu untersuchen. Er bezeichnete an zwei Orten zwei verschiedene Quellen, die eine in einer Tiefe von ca. 95 Fuß- Da diese am passendsten gewesen war. so wurden hter die Arbeiten begonnen, und schon in einer Tiefe von 80 Fuß fand sich die Quelle, die beim Wettergraben immer stärker heroordrang, so daß die Grabungen eingestellt werden mußten. So besitzt jetzt das Kloster und der berühmte und beliebte Wallfahrtsort einen Brunnen, der für seine Bewohner und die zahllosen Besucher eine mehr als hinreichende Menge frischen, klaren Wasser- liefert. München. Einige Soldaten der 3. Eskadron des in Landshut garnisonirenden Kürassier-Regiments belustigten sich jüngst damit, den grellen Reflex der auf einen Handspiegel sollenden Sonnenstrahlen in die Zimmer eines gegenüber der Kaserne wohnenden Bürgers zu lenken und das blendende Spektrum dort herumtanzen zu lassen. Diese harmlose Spiegelfechterei hatte den Bürger so in Wuth versetzt, daß er sein Gewehr ergriff und einen Schuß in's Kasernenzimmer feuerte. Die volle Schrotladung traf einen Soldaten in's Gesicht. — (Unter Verkittung der Gratulation!) Ein Freund der „Leipziger Volkszeitung*, Besitzer einer Sammlung von allerhand gedruckten Kuriositäten, besitzt das Original der Geburtsanzeige, in welcher Herr Ferdinand v. Bismarck die erfolgte Geburt des jetzigen deutschen Reichskanzlers bekannt gibt. Die Anzeige lautet: „Entbindungs-Anzeige. Die gestern erfolgte glückliche Entbindung meiner Frau von einem gesunden Sohne verfehle ich nicht, allen Verwandten und Freunden unter Verbittunz des Glückwunsches bekannt zu machen. Schönhausen, 2. April 1815. Ferdinand v. Bismarck* — (Was die Nase eines Mädchens w.rth ist.) Dec Appellationshof in Part- batte dieser Tage eine außerordentlich schwte ige Frage zu enticheiden. Die Pariser Omnibus-Gesellschaft war nämlich von einem Herrn Cambuzat v rklagt wcrven — auf Ersatz für eine verlorene Nase. Fräulein Cambuzat, die Tochter des Klägers, befand sich in einem der Omniduswagen der Gesellschaft, als durch e nen Zu ammen- stoß eine Scheibe des Gefährtes zersp.itterte und die junge Dame an der Rate verwundete. Zuerst legte man der Verwundung keinerlei B-deukunz bei, aber später verschlimmerte sie sich auf einmal derart, daß eine starke Wunde ei.itra; um vag das Gesicht der Dame nach den abgegebenen ärztlichen Gutachten für alle Z t enistellt bleiben wird. In der ersten J istanz, vor dem Cioil - Tribunal, vrrlanzte H:rr Cum buzat 25,000 Fr. Entschädigung für seine Tochter. Die Omnibus GZellsch ist war überaus höflich und machte dem Fräulein Cambuzat allerlei Camp imente. Advokat sagte, die junge Dame sei so schän wie jemals, ihre Rate sei durchaus nicht entstellt rc. Aber mit den Complimenten gina es doch nicht ab. Die erste Jistanz hatte entschieden, daß die Gesellschaft nur 1000 Fr. Schadenersatz zu oergü en hätte. Das Appellationsgericht aber hat diese Summe auf 5000 Fr. erhöht. Run weiß man doch wenigstens, was die Tadellosigkeit der Nase eines jungen MäocheuS ungefähr werth ist! (Magyarische Justiz.) In der Gemeinde Meßtißno, Saroser Comstai, machren sich zwei Zigeuner, mit Säcken versehen, Nachts in der Absicht auf den Weg, die Kartoffelgrude eines bortv gen Einwohners zu öffnen, um ihrer hungernden Familie Nahrung zu bieten. Unterwegs jedoch nahm sie ein Bauer wahr und beobachtete sie bis zu dem Augenblicke, da sie zu der betreffenden Grube gelangten. Nun meldete er dem Eigenthümer, was er bemerkt. Beide nahmen Aexre mit sichb- eilten zu der Orube und trafen richtig die zwei armen Teufel bei der Arbeit. Der Eigen- thmner der Kartoffeln schlug nun dem einen, neben der Grube stehenden Zigeuner mit der Axt so heftig auf den Kopf, daß dieser nur noch wenige Schritte weil bahinzutaumeln vermochte und Dann ohnmächtig niederfiel. Der andere Zigeuner, der in der Grube stand, wurde ebenfalls mit der Axt auf den Kopf geschlagen und dann in die Wohnung des Bauers geschleppt. Auf dm Lärm eilten die Nachbarn herbei, diesm wurde der eine Zigeuner zur Bewachung übergeben, während die beiden „Helden" dahin zurückeilten, wo der andere Zigeuner niedergefallen war. Sie fanden ihn noch lebend, zerrten ihn in bie Küche, wo der Eigenthümer der Kartoffeln ihm in Gegenwart der versammelten Nachbarn mehrere Axthiebe versetzte, bis er ihn vollends getödtet hatte. Dann gingen sie in das Zimmer, wo der andere Zigeuner von den Nachbarn gehütet wurde und schickten um den Richter. Der Zigeuner wurde gebunden. Die Bauern ließen Branntwein holen. Der arme Zigeuner, Later von fünf Kindern, jammerte und winselte: man möge mit ihm vornehmen, was man wolle, nur das Leben möge man ihm lasten, damit er für seine hungernden Kinder, und sei es bettelnd, Nahrung schaffen könne. Es nützt nichts, der Bauer schlug ihn in Gegenwart des mittlerweile herbeigekommenen Richters und 10 bis 12 Nachbarn — nach mehr als einstündiger gemeinsamer Beratyung — mit der Axt tobt und warf dann beide Leichen in den Schnee hinaus, eine Beute für die Hunde. . . Am dritten (1 !) Tage verfügte sich der Bezirks- rickter und der Bezirksarzt an den Thatort nahmen ein Protoeoll auf und ließen den Mörder in's Gefängniß bringen. Der Richter und die Bauern, welche der entsetzlichen Mordthat bei» wohnten, befinden sich auf freiem Fuße . . . «(Excommunicirte Zeitungen.) In der Pfarrkirche eines Dorfes der Oberpfalz wurde am Sonntag den 24. März von dem Pfarrer Folgendes öffentlich von der Kanzel verkündet: „Wer die „Augsburger Abendzeitung", das „Regensburger Tagblatt", ober das „Amberger Tagblatt" liest, wirb zur heurigen Osterbeichte nicht absolvirt. Absolvirt ber Geistliche einen Leser dieser Blätter, ohnezu wissen, daß der betreffende Sünder dieser Lectüre ergeben ist, so ist die Absolution ungiltig." Literarisches. Die Redaction der wohlbekannten Grieben'schen Reise-Bibliothek bereitet für die Pariser Welt-Ausstellung ein praktisches Reisehandbuch vor, welches den Besuchern derselben einen erwünschten Wegweiser sowohl für die Ausstellung selbst, wie auch für Paris bieten wird. Daraus ist nun soeben derjenige Theil, welcher Paris und Umgebungen behandelt, mit neuen Karten und Plänen, zu dem überaus billigen Preise von 1 50 $ erschienen. In diesem praktisch und übersichtlich angelegten Buche ist auf dem oerhältnißmäßig geringen Raum von 10 Bogen das riesenhafte Material in einer so geschickten Weise geordnet, daß der Reisende auch während eines längeren Aufenthaltes durch treuliches Befolgen der erlheilten Rathschläge eine merkliche Ersparniß an Zeit und Geld machen dürfte. Wir heben besonders die ungemein Übersichtliche Angabe der Hotels, Restaurationen und der Omnibus-Linien hervor. Letztere, einfach mit Buchstaben bezeichnet, sind in einer alphabetischen Zusammenstellung der Plätze, Sehenswürdigkeiten und Denkmäler so angegeben, daß der Fremde sich durch die beigegebenen Buchstaben sofort über die betreffenden Omnibus-Linien orientiren kann. Der die Ausstellung selbst betreffende Abschnitt des praktischen Reisehandbuch- wird im April erscheinen. Wir empfehlen diesen Führer (Berlin, Albert Goldschmidt) allen Besuchern der Weltausstellung auf's Wärmste. Jlluftrirte Jagdzeitung. Organ für Jagd, Fischerei und Naturkunde. Herausgegeben vom k. Oberförster H. Nitzsche. 8. Jahrgang. Nr. 13 enthält: Zur Hunoe- aufzucht von H. v. Clausewitz. — Eine seltene Doublette von Graf Reichenbach. — Schnellzündung und Durchschlag. — Die Platzkugel von v. Frankenberg Ludwigsdorff. — Zur Auerhahnbalz mit Illustration u. s. w. Verlag von Schmidt & Günther in Leipzig. 3 halbjährlich. Als Anhang dazu erscheint: Bibliothek für Jäger und Jagdfreunde. Von erfahrenen Fachmännern herauSgegeben. 7. Lieferung: Die Jagdzonen der Erde von vr. Foichtinger. Jährlich 12 Hefte, 6 pro anno. Alle Buchhandlungen und Postanstalten nehmen Bestellungen an. Georg GberS — Aegypten. Wir erhalten soeben den Prospectus eines neuen, hervorragenden Werkes, das in den nächsten Tagen bei Eduard Hallberger in Stuttgart erscheinen wird und bei welchem nach der vorliegenden Probe der berühmte Verfasser, eine Reihe erster Künstler und der Verleger in edlem Wetteifer bestrebt sind, ein Prachtwerk im vollsten Sinne des Wortes zu schaffen. Der Titel des Werkes ist: ^Aegypten in Bild und Wort, dargestellt von unseren ersten Künstlern, beschrieben von Georg GberS*. Da ja ohnehin jetzt Aller Blicke nach dem Orient gerichtet sind, so kommt das Prachtwerk eben recht, um der gebildeten Welt von dem Wunderlande Aegypten zu erzählen, und wahrlich einen besseren Erzähler als Georg EberS, den gelehrten Dichter, der sein reiches Wissen in so schöne Sprache, so ansprechend zu kleiden versteht, kann das Land der Pharaonen nicht finden. — „Ebers — Aegypten" wird unzweifelhaft ein Werk werden, das unserer deutschen Literatur zur Ehre gereicht und das einer glänzenden Aufnahme bei allen Gebildeten um so mehr sicher fein darf, als es bei der prachtvollen Au-statttung doch Verhältnis mäßig billig ist. Dasselbe wird in ca. 36 aufs reichste illustrirten Lieferungen von V 5 Bogen größt Folio erscheinen, und es wird die Lieferung nur 2 kosten. Irischbäcker in Gießen. Sonntag ben 28. Ap ril Ludwig Krouebcrg, Neustadt, Hermann Vogt, Selterswea, Gustav Eger. Lindenplatz. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 28. April. Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmirtags: Mitprediger Drescher. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 28. April bis 4. Mai besorgt Pfarrer Schlosser. Künftigen Sonntag den 5. Mai wird das h. Abendmahl gefeiert werden. la. saftigen Schwcherkäse empfiehlt (2525 C. W. Dietz. la weiße Kernseife, la Harzkernseife (gelb), weiße Schmierseife, gelbe „ Kettlangenmehl, Waschpulver, Patent-Stärke, Feinstes Kugelblau empfiehlt (2582 Robert Stuhl, Marktstr. D. 23. 2567) Eine Dreschmaschine u. Locomobik, so gut wie neu, wird verkauft. Das Nähere bei der Expedition. ________ Geräucherte Frankfurter Brat Würstchen per Stück ÄO Pfg. 1894) Z. A. Busch Löhne. yfe d, « Jl' »«■- «uw »Mtt It »"!*’« diz fr "LZL gf-ä KW “ Ä“ 'uner mit dtt L't | vermochte und Ae ebenfalls nut ft den 7^eben, während ?5. Ze fanden ■X ’n Gegenwart Me. 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Abth. 2a und Enders. 2562) Rmtr. ii und Meistbietenden öffentlich den ver- an drei 2564) 1) t e u 2) 142190 65 Zusammen 671857 92 . 62244 81 A. Bramm. 2505) 703 26 2558) 2420) M. WeiH-äcker. 2585) ii 2421) Für Coufinnaudeii empfehle einen sehr Fe Holberg, Kirchenplah. H H 609613 110509 5) 6) 528698 30308 87 32 ii ii ii 3) 4) Prügel, Reis, Stock, 11 30 980 190 200 162 2 600 4 700 16 48 30 M. Pilger, Mastecuratur. m m 81 166 6 R a Buchen 35 Eichen 50 Aspen — Nadel-Scheit, „ Prügel, „ Reis, „ Stock. 2578) Zur Beaufsichtigung der Matertrilien auf dem Bauplatz des neuen Garnison- Lazareths dahier werden zwei Wächter, abwechselnd für Tag und Nacht, gegen eine tä-.ltche Vergütung von 2 Jl ä Person bis auf Weiteres gesucht. — Milttäranwärter haben den Vorzug. — Näheres auf unserem Büreau, Seltersweg. Gietzen, 26. April 1878. Großherzogliches Garntson-Lazareth. B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 447 Etchenstämme mit 110 Festmeter, bis zu 30 Centimtr. Durchmeffer und 8 Mir. Länge, 123 Eichenstangen mit 9,54 Festmeter. Die Zusammenkunft ist auf der Chauffee nach Ltch an der 7. Schneise. Gießen, am 23. April 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. c) Abgang im Laufe des Jahres (Rückzahlungen) . d) Bestand am Schluffe des Jahres (Guthaben der Einleger einschließlich der gutgeschriebenen Zinsen) . Baarer Kaffebestand am Schluffe des Jahres . . . . Gesammtbetrag der verzinslich angelegten oder ausgeliehe- nen Kapitalien am Schluffe des Jahres . . . . Bestand des Reservefonds am Schluffe des Jahres . . Montag den 29. April, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Ladenftube des Heinrich Battenfeld am Gelte,sweg dahier 1 Comptoirpult nebst Stühlen, 1 Copir- prtsse, 1 Briefwaage, 1 Decimal- und 1 Brückenwaage, 2 Ambos und sonstige Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 25. April 1878. Die am 1. Februar und 1. März er. fällig gewesenen Holzgelder können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtcaffe bezahlt werden. Gießen, am 25. April 1878. Der Stadtrentmeister: steigert werden. Oie Zusammenkunft ist an den Tagen im Dtstrict Steinberg Abth. 3. Keffelbach, am 24. April 1878. Die Freiherrlich von Rabenauische genehmigt hat. Gießen, den 24. April 1878. Großherzogliche Direction der Realschule. Soldan. Grohher^ogliche Realschule;u Gießen. Anmeldungen werden am 4. Mai in dem Schulgebäude in Empfang genommen. Die Aufnahmeprüfung findet am 6. Mai statt und beginnt Vormittags 8 Uhr. Zugleich wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nöthigen Schritte gethan find, um die Realschule in eine solche 1. Ordnung umzuwandeln, und daß Großherzogliches Ministerium des Innern die sofortige provisorische Errichtung einer Prima berechnet. Allendorf a. d. Lda., am 15. April 1878. Der Rechner: i Bieber. BrennhosiVersteigerung. Am 1. Mai er., Morgens 8 Uhr, werden vor dem Gütterschnppen der Main-Weser-Bahn diverse Haufen tannen Schwellen, zu Brennholz geeignet, gegen Baarzahlung versteigert. 2581) Siepmann # Theisen. Versteigerungen. Holzversteiqerung. Montag den 29. April, Morgens 8 Uhr anfangend, dl- 529667 27 Holsversseigerung. Montag den 6., Dienstag den 7. und Mittwoch den 8. Mai t I., von Vormittags 8 Uhr an, sollen in der Oberförsteret Rabenau, Districte Steinberg Abth. 3, Steinberg 314 30 241 157 24 142 68 6 „ Die Zusammenkunft ist im genannten Diftriet am Weg von Rüddingshausen Betrag der Einlagen: a) Bestand am Anfang des Jahres (Guthaben der Einleger einschließlich der gutgcschriebenen Zinsen) . b) Zugang im Laufe des Jahres (neue Einlagen, Zuschuß- Emlagen und gutgeschriebene Zinsen) . - .L oll in dem Rüddingshäuser Gemeindewald, Distrtct Katzenberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: ‘ ‘ Rmtr. Buchen-Scheit, Bestand der Spar- u. Dorschuß-Kasse ?u Allendorf a. d. Ida. im Jahr 1876. Bemerkungen: Der Werth der vorhandenen Mobilien beträgt . . Die Geschäftsführung erstreckt sich aus das Kalenderjahr, und werden hiernach die Zinsen von Einlagen sowohl, wie auch von ausgeltehe- nen Kapitalien, jedesmal vom 1. Januar bis Ende December 10 2250 204 2800 A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. e r Wellen. nach Homberg. . Rüddingshausen, den 18. April 1878. schönen und äusserst billigen Großh. Bürgermeisterei Rüddingshausen. 2507) Loth. Zahl der Einleger: a) Bestand am Anfang des Jahres.........1024 b) Zugang im Laufe des Jahres neue Einlagen (nicht Zuschüsse) 123 Zusammen 1147 c) Abgang im Laufe des Jahres (nur solche, welche ganze Einlage zurück erhielten)...........j_____88 d) Bestand am Schluffe des Jahres.........1059 Bekanntmachung. 2568) Aus der Freiherrlich von RabenauisLen Oberförsterei Rabenau können größere Quantitäten Stammend Stangenholz zu den Preisen von 7—12 dl. pr. Festmtr. aus der Hand abgegeben werden. Keffelbach, am 24. April 1878. Die Freiherrlich von Rabenauische Oberförsteret Rabenau. Hoppd. 2281) Frühe Rosenkartoffel zu haben bei L. Mühlhoufen Neuenweg B. 190. 2296) Ein schöner Confirmandenrock für Jl 7 ni verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz. Mittelburger-Seif Buchen-Schetter, Nadel- „ Buchen-Knüppel, Nadel» „ Eichen- Buchen-Stöcke, Eichen- „ Buchen-Reisig, Eichen- „ Nadel- „ Eichen-, Buchen - Birken-Stammholz Oeffentliche Aufforderung. Nachdem die Mehrheit der gerichtsbekann- < len Gläubiger des MoleS Hammer ; schlag II. in Treis a. d. Lumda, dessen ] vermögen nach hem aufgenommenen Status um 8333 Jl 11 überschuldet 'st, heute mit demselben ein Arrangement da- , hin abgeschlossen haben, ha6 bie nicht bevorzugten Gläubiger 20 % ihres Guthabens durch dessen Ebefrau und die Firma ,J. Kann Söhne" in Mainzlar, unter solidarischer Haftbarkeit in 2 gleichen ZU en, 1. November 1878 und 1. Februar 1879, ousbezahlt bekommen sollen, so werden hiermit alle sonstigen Gläubiger des M o s e s Hammerschlaa II. aufgefordert, etwaige Einwendungen gegen besagtes Arrangement binnen 4 Wochen, vom ersten Erscheinen in öffentlichen Blättern an gerechnet, vor- lubringen, als das Arrangement sonst in Vollzug gebrockt würde. (.2570 Gietzen, am 17. April 1878. Großh. Landgericht Gießen. Erdmann, Landrichter. Landg.-Assessor. _ Piamnos, 10 bis 12e>tücf (gebraucht), im Preise von 250 bis 400 jl, habe zu verkaufen. 2224)___________C. L. Glück, Friedberg. 2426) Eiserne Tragbal- ken, gebrauckte Eisenbahnschienen, Säulen, empfiehlt Carl Hensel. Geräucherte Braunschweiger Hautzmachermurfl empfinaen wieder (1892 J. A. Rusch Sühne. 2584) Mein LAGER in baumwollenen Strickgarnen, als: Reifbaumwolle in ganz neuen Dessins und großer Auswahl, Estramadura (Hauschild), Vigonia bringe in empfehlende Erinnerung. 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