Samstag, den 26. October 1878. . srr. 25» itwiqcr Aussige- uni AmtsMt für iicn Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Gießen, den 23. October 1878. se Nr. 9, itie! Zur allgemeinen politischen Lage. i der Ablchm^ habe. (Siehe Folgendes unter Darmstadt D. R) (Fr. Journ.) Starck, zu beauftragen, die Leitung des Ministeriums der Justiz einstweilen (Darmst. Ztg.) übernehmen. de Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringersohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. canco ins Hau5 ptobttt ylieferf, durch den 10$ b5wTo4 ie Darmstadt, 24. October. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben geruht, durch Allerhöchstes Decret vom 23. October er. den Präsidenten des Ministeriums der Justiz, Wirklichen Geheimen Rath Georg Kempfs auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ausgezeichneten Dienste und unter Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, in den Ruhestand zu versetzen, und durch Allerhöchste Cabi- netsordre von demselben Tage dem Präsident des Gesammtministertums, Minister des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, sowie des Innern, Frhru. v. zu stand gegen die Kaisermächte, als eine gewinnreiche Betheiligung an der türkischen Beute zu erwarten. Italien wird sich, sobald es zu der Ueberzeugung gelangt, daß Deutschland keinen Frieden mit dem Vatican schließt, um so enger an das Deutsche Reich und dessen Freunde anschlreßen. Frankreich ist und bleibt allerdings für uns ein schwarzer Punkt am politischen Horizont. Aber die inneren Streitigkeiten, von denen das Land unter dem Einflüsse Gambetta's in naher Zukunft bedroht scheint, werden schon dafür sorgen, daß der böse Nachbar uns nicht allzu gefährlich wird. Mit beit- Ultramontanen innerhalb des eigenen Landes und der ganzen reichsfeindlichen Gesellschaft wird die deutsche Reich^regierung schon fertig zu werden wissen. Kurz, wir glauben nach wie vor ohne allzu große Sorge in die Zukunft blicken zu dürfen, um so mehr, da die Völker und Regierungen Europas durch den noch immer auf der wirth- schaftlichen Lage lastenden Druck gezwungen sind, sich vor muthwilligen Frieden s st örungen zu hüten. Deutschland. Darmstadt, 22. October. Während bis vor Kurzem die Annahme begründet erschien, oaß der bisherige Präsident des Justizministeriums, Kempff, noch bis zur Einführung der Reichsjustiz-Gesetze in seiner bisherigen Stellung verharren werde, um erst dann in Gemäßheit der beabsichtigten Vereinfachung der Staatsverwaltung in den Ruhestand oder in eine andere Stelle zu treten, erfährt man jetzt, daß der Genannte die vor Kurzem erbetene Entlassung erhalten und sich bereits von den Beamten des Justizministeriums verabschicdet jung. ü sich jetzt rn Prell. 'rank, Kops zu stoßen. Auch sonst ist Zündstoff genug in Europa vorhanden. Die Ernennung M Preußenfetndes Grafen Beust zum österreichischen Botschafter in Paris, die Ministerkrtsen in Oesterreich und Italien, die Empfindlichkeit der französischen Regierung über die Aeußerungen des Fürsten Bismarck im Reichstag, die Ge- Mte über eine Verlobung der dänischen Prinzessin Thyra mit dem Prinzen ?oui8 Napoleon oder dem Sohne des verstorbenen Königs von Hannover, end Ich die trotz aller persönlichen Friedfertigkeit des Papstes feindselige Haltung 6er Centrumspartei gegen die Reichsregierung — Alles dies deutet darauf hin, dch hinter den Coulissen „etwas vorgeht." Wir wiederholen indeß, daß man sich durch alle diese Symptome nichr allzusehr ängstigen lassen darf. Die Verblendung der Pforte scheint allerdings bei; Auflösungsproceß, der das osmanische Reich in Europa bedroht, mehr zu beschleunigen, als irgend Jemand nach dem Berliner Congreß ahnen konnte. Htr die Natur der Verhältnisse bringt es glücklicher Weise mit sich, daß die ! entscheidenden Faktoren in diesem Proceß, Rußland und Oesterreich, diesmal Pifot gegen, sondern mit einander wirken und dadurch jede den Weltfrieden bedrohende Einmischung von dritter Seite her unwahrscheinlich machen. Für Ocherreich sind, so lange die orientalische Frage nicht gelöst ist, alle Jntriguen Westen Europas ein Ding der Unmöglichkeit. Von England, welches zudem Sm ug zu thun hat, um Indien zu schützen, ist nach den Erfahrungen des letzten Wahres im entscheidenden Augenblick, aller Redensarten von der Nothwendigkeit btr Erhaltung des Türkenretches ungeachtet, nicht sowohl ein activer Wider- Kesternich. Wien, 23. October. Gestern Nachmittag fand bei dem Finanzminister Pretis eine Conferenz zahlreicher hervorragender Mitglieder beider Häuser des Parlaments von allen Schattirungen der Verfassungspartei statt. De Preus eröffnete die Versammlung mit der Mittheilung des kaiserlichen Auftrags, ein Cabtnet zu bilden. Bevor er daran gehe, wolle er die Zustimmung derVerfaffungs- partet für sein Programm haben. Dasselbe enthalte vier Hauptpunkte: In der Occupationsfrage sei er für möglichste Beschränkung der Occupation und für keine weitere Ausdehnung derselben. Die Kosten der Verwaltung der occupirten Länder werde für 1878 und 1879 noch das Reich, von 1880 angefangen die occup'.r- ten Länder selbst tragen müssen. Die Occupation solle nur so lange dauern, bis die Ruhe hergestellt und bis die Kosten wieder hereingebracht seien. Der zweite Punkt sei das Wehrgesetz: Er wünsche dasselbe auf ein Jahr proloKgirt wegen der militärischen Situation und weil das Mandat der Abgeordneten im nächsten Jahre erlösche. Bezüglich des dritten Punktes, des Budgets, sprach der Minister die Erwartung aus, daß, falls es nicht möglich, dasselbe noch in diesem Jahre zu vottren, ihm ein dreimonatliches Provisorium bewilligt würde. Den vierten Punkt, die Steuerreform anlangend, so hoffe er zwar nicht auf die Möglichkeit, dieselbe noch in diesem Jahre durchzuführen; er wünsche aber die Zuendeberathung derselben bis auf das Einführungsgesetz, das dem neuen Parlamente überlassen bleiben solle. De Pretis ersuchte schließlich, ihm beschleunigt die bezüglichen Clubbeschlüffe mitzuthetlen. Wenn fern Programm angenommen werde, so werde er sich der Aufgabe, ein neues Cabi- net zu bilden, unterziehen. — Hierauf entwickelte sich eine dreistündige Debatte über sämmtliche vier Punkte, namentlich über die Occupationsfrage, worauf die M. Ubeich. haft reelle 8** ner Betreffend: Die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir fordern Sie unter Bezugnahme auf Art. 11 des Gesetzes vom 6. Juni 1853 (Reg.-Bl. S. 453) hierdurch auf, das Brandkataster Ihrer Gemeinden mit dem Gemeinderath zu durchgehen und insoweit sich hierzu Anlaß bietet, die Gebäudebesitzer unter Hinweisung auf Art. 178 des Polizeistraf- oesetzes zur Stellung von Anträgen auf Versicherung neuer Gebäude oder auf Erhöhung oder Herabminderung der Versicherungsanschläge solcher Gebäude, welche in ihren Hauptdimensionen wesentlich erweitert oder verringert worden sind, zu veranlassen, auch diesen Anträgen entsprechend das gesetzliche Verfahren einzuleiten und uns die entstehenden Verhandlungen demnächst vorzulegen. Ueber das Ergebniß jener Durchgehung wollen Sie alsbald und ohne die Erledigung des Declarationsversahrens abzuwarten, berichten, dabei aber zugleich angeben, inwieweit die Gebäudeeigenthümer Ihrer Aufforderung zur Stellung von Versicherungsanträgen Folge geleistet haben. Dr. Boekmann. " “O «tfl» Holzes aus den (6554 ung. w f* Tage in dem- Hails-,ei” *45*. *T SÄ Wfonlite •f _____ London, iverbverete Men während tii iends *8* rrtheilt werden, weshalb die ekt Hn« in, W lgt pro Monat V Mrbvereins: Nedaetionsbureairr l ~ _ 1O PryeftfionSbitreau: f E-hulst-aß-8. 18. Die allgemeine politische Lage ist in der letzten Zett wieder recht verwickelt geworden. Die Beziehungen Oesterreichs zur Türkei haben sich durch die scha'fe Note, in welcher Graf Andrassy die Vorwürfe der Pforte zurückgewiesen, begreiflicher Weise nicht verbessert. Das vollständige Schweigen dieser Note über den wichtigsten Punkt, den wetteren Vormarsch der Armee nach Süden, läßt dte vorhandene Spannung deutlich genug hervortreten. Man ist eben österreichischersetts entschlossen, das durch den Berliner Frieden zuerkannte I. ab Milch Recht auf Besetzung des Bezirks von Novibazar erforderlichen Falls auch ohne Zustimmung ccr Pforte auszuüben. Die theilweise Demobtlisirung der Occu Mions-Armee dient offenbar nur dazu, um die Parlamente in Wien und Pesth zu der Bewilligung der erforderlichen Geldmittel geneigter zu machen und sie kann gegenwärtig auch um so unbedenklicher vorgenommen werden, da weitere mllt- lmsche Operationen doch nicht wohl vor dem Frühjahre vor sich gehen könnten. Die Pforte fährt denn auch in Vorahnung der ihr drohenden Gefahr fort, Truppen nach der bosnischen Grenze zu dirigiren. Gleichzeitig soll durch die Truppen Concentrirungen im Westen Griechenland im Zaum gehalten werden, renn die Griechen sind keineswegs gesonnen, auf die ihnen vom Congreß zuge- Migte Grenzberichtigung zu verzichten; ihre Absicht geht vielmehr dahin, sich ihr Recht nöthigenfalls mit Gewalt zu erzwingen. Nicht minder schlimm steht es um das Verhältntß der Türket zu Rußland. Da die Pforte nämlich mit dem definitiven Abschluß des russisch-türkischen Separatfriedens zaudert, so hat Rußland in Konstantinopel in aller Form erklärt, daß es seine Truppen erst drei Monate nach Unterzeichnung dieses Friedens aus dem türkrschen Gebiet zurückziehen werde, und die Pforte hat ihrerseits nicht angestanden, diese Erklärung den Mächten zu benunciren. Die zwischen Rußlanb und ber Türkei eingetretene Spannung hat endlich ihre Rück- virkung auf bas Verhältniß der nordischen Macht zu England nicht verfehlt. Die englische Regierung hat sich nämlich gedrungen gefühlt, den Rückmarsch ber russischen Truppen in der Richtung auf Konstantinopel zum Gegenstände er ster Vorstellungen in Petersburg zu machen und nachdrücklich zu betonen M sie auf einer pünktlichen Innehaltung ber im Berliner Vertrag festgesetzten liäumungsfrist unb überhaupt auf einer stricten Ausführung aller Bestimmun jtn des Berliner Friebens unter allen Umstänben bestehen müsse; bie englischen Minister haben sich sogar beeilt, ihrer mißtrauischeli Gesinnung gegen Rußland «ich durch öffentliche Reden Ausdruck zu geben und die Türkei dadurch ebenso tyr in ihrer Hartnäckigkeit zu bestärken, wie der russischen Regierung vor den Verwischte-. wvv vuwuqmm vvvtpv». >-,v^..vwvvt «■>» --7 AJ » * U* l J M>l 4 V .. mann in Lübeck. Darmstadt, 19.October. Zwei vagirende „ÄünfHer* geriethen gestern «) — Die „Nordd. Allgem. Ztg." erfährt, der 19. November sei vorläufig flm Schloßgraben in Streit und schlug der Eine seinem Tollegen mtt d^m v als Eröffnungstermin für den Landtag in Ausficht genommen. Die vorgesterntZauberstab auf die Nase. Unglücklicherweise war dieser wertyvoue k p Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. TorrespO»de»r'W«rea«. stattgehabte Verleihung des Sterns zum rothen Avler-Orden 2. Claffe an bei Minister Traf Eulenburg durch den Kronprinzen erfolgte mit einem überaur gnädigen Handschreiben. Schleswig, 24. October. Herzog Karl vou Schleswig-Holstem-Sonder- bürg Glücksburg ist heute nach längerem Leiden im 66. Lebensjahre gestorben. Berlin, 24. Ocrober. Der „Reichsanzeiger" enthält die Bekanntmachung des hiesigen Polizeipräsidiums vom 23. ds., betr. das Verbot der Nr. 247 der „Berliner Freien Preffe" und das Verbot des ferneren Erscheinens otefe$ feuille angenommen. morgen den Eid in die Hand des Königs ableisten. Blattes. — Gutem Vernehmen nach sind als Mitglieder der Beschwerde-Commission nach § 26 des Socialistengesetzes in Aussicht genommen : Münster Graf Eulenburg als Vorsitzender, Unterstaatssecretär Bitter als stellvertretender Vorsitzender; außerdem aus dem Bundesrathe: die hiesigen Vertreter Sachsens, Württem- bergs und Mecklenburgs; aus den obersten Gerichtshöfen: drei preußische Ob-r- tribunalsräthe (darunter Hahn und Delius), ferner wahrscheinlich ein b iherifM und ein hessisches oder badisches Obergerichtsmitglied. Berlin, 24. October. Die an Stelle der verbotenen „Berliner Freien Preffe" heute zum ersten Male erschienene „Tagespost" ist confiscirt und denn ferneres Erscheinen ebenfalls verboten worden. — Die Verhandlungen des Finanzministers mit dem Ausschüsse des . Die Rede, welche der Präsident der französischen Consortiums, welches die früheren Anleihen übernommen hatte, über die Aus« sicherung gegeben, ihre Antwort werde diese Wiche erfolgen. Zn derselben werde sie dis Project mit geringen Modificationen annehmen. Letztere seien durch den Beschluß der Pforte, Rathschläze und Unterstützung zu acceptiren, aber die Contcole zu verweigern, hervorgerufen. Bombay, 23. October. Die „Bombay Gazette" veröffentlicht euren Brief aus Thull vom 15. d., worin es heißt, der Abgesandte des Vceköügs London, 24. October. Die „Times" enthält die Meldung von dem Falliffement der Firma Matthew, Buchanan & Comp. Die Passiva betragen 1,250,000 Pfd. Sterl. Berlin, 24. October. In der heutigen Sitzung des Bundesraths wurden zu Mitgliedern der nach § 26 des Socialistengesetzes einzusetzenden D.'schwerde-Commission gewählt: aus dem Bundesrath der Unterstaatssecretär im preußischen Ministerium des Innern Bitter, der hiesige württembergische Gesandte v. Spitzemberg, der hiesige sächsische Gesandte v. Nostiz-Wallwitz, der hiesige mecklenburgische Gesandte v. Prollius, und als richterliche Mitglieder die preußischen Obertribunalsräthe v. Holleben, Hahn und Delius, das Mitglied des bayerischen obersten Gerichtshofes Schneider und Oberappellationsrath Leh- Bombay, 23. October. „Bombay Gazette" meldet: Der Vormarsch der englischen Armee gegen Kabul sei bis aus nächstes Jahr verschoben, um den Emir von Afghanistan wirksamer zu besiegen, indem alsdann eine möglichst, gut organisirte unwiderstehliche Truppenmacht gegen ihn in's Feld gestellt würde. Der Aufstand in Seistan dauere fort; persische Truppen befänden sich im Marsch gegen die Aufständischen. _______ „Times" wird au8 Türkei. Konstantinopel, 23. October. Die englischen Mitglieder der internationalen Commission für die Organisirung Ostrumeliens reisen morgen ab, die übrigen am Freitag. Man glaubt, in der Commission herrsche, mit Ausnahme der russischen und der deutschen Mitglieder, allgemeine Uebereinstimmung. Asten. Alexandrien, 24. October. Die Überschwemmung des Nils hat beträchtlichen Schaden verursacht, der auf 500,000 Pfv. Sterl. geschätzt wn- 250 Menschen sind ertrunken. Die Eisenbahnverbindung ist unterbrochen. U Einwohner beschuldigen die Regierung, die Vorfichtsmaßregeln außer Acht ff laffen 24. October. Cardinal Cullen, Erzbischof von Dublin heute Nachmittag 4 Uhr gestorben. Paris, 24. Octoöer. Gegen die wegen Th-ilnahme am soiialistßa« Arbeitcr-Congreß angeklagten Personen sind Strafen von 6 Monaten niß und 200 Frcs. Geldbuße bis zu 16 Frcs. herab erkannt worden, ti« Frauen wurden sreigesprochen. ______________ Basel. Auf Anordnung des französischen Kriegsministeriums find — nach einer Mittheilung der „Bas. Nacht." - dieser Tage dre Lerchen der Ende Mannar und Ansanas F-btuar 1871 um Pontarlier gefallenen französischen und deutschen SX -»«gegraben worden. Langs der Straße nach Verridres allein wurden etwa 100-120 Leichen gefunden; etwa 70 derselben wurden als die Ueberreste von deutschen Soldaten erkannt, und zwar waren dieselben namentlich leicht erkenntlich an den Knöpfen, welche selbst cm siebenjähriger Aufenthalt im Grabe nicht von dem Tuche getrennt hatte, besonders aber auch an dem dicken wollenen Unterhemde, welches jeder trug. In der Tasche eurer Uniform fand man ein Cigarren-Etui, in welchem mehrere Goldstücke und eine sehr wohl erhaltene Banknote lagen. Ringe, Pfersen, Geldstücke aller Art sanden ficb in ziemlich großer Zahl. Alle diese Menschentrummer wurden in große Särge gelegt und auf dem Kirchhofe von St. Pierre-la-Cluse unterhalb Fort Larmond beerdigt. IrauLreich. Lokal-Notiz. Gießen, 25. October. Von Zeit zu Zeit an verschiedene idyllische ZullLadl a unserer Stadt zu erinnern dürfte nicht unzweckmäßig sein. Betrachtet man sich t die Reichensand-Bahnhofstraße »om Krausqrill'schen Hause bis °n die B ücke ' müßte den betr. Bewohnern der Straße eine.detleidSadreff«-für ihren H^otSmus, . zu wohnen, gespendet werden. Gestern Mittag fiel ein Mädchen, welche« Essenz Bahn trug, infolge de« Morastes, dem es ausweichen wollte, den Damm Gunter, v und in welchem Zustande es aufstand, soll nicht schön gewesen sein. Ist den 9 keine Abhülfe zu schaffen? . w j- --Vorgestern Abend wurde von einem Rollfuhrwerke im Garlfelde ein enthaltend 5 Stück Zeug, entwendet. Die Emballage man g-ftnm Morge einem Garten liegen. - Dürfte es für den Auhrmann und die Geschäftswelt nch genehmer und zweckmäßiger sein, wenn überhaupt die Zustellung bei Nacht unteror^ 23. October. Die Rede, welche der Prastvenr Der sranzo,iscyen Konsortiums, weiches oie sruyeren ^nieigen uotmymmcii ™ Mahlik bei der Preisvertheilung hielt, lautete: gäbe von 60 Millionen Mark preuß- 4pCt. consolidirte Anleihe sind beendig * Vdne Öen ' Ich komme heute feierlich im Namen Frankreichs die morgen wird der Abschluß erfolgen. Dreise"zu vert^llen, welche die Aussteller aller Nationen in dem großen Wett- Petersburg, 24. October. Der * f -amvf zu dem unser Land sie eingeladen hatte, davongetragen haben. Zunächst russische Commiffar von Bulgarien, Fürst Dondukoff Korsakoff, telegraphirt, baj will ich^den fürstlichen Personen und den Vertretern aller Mächte für den Bei- er am 22. ds. in Sofia eingetroffen sei, wohin auch die Centralverwaltung des stand und den Glanz danken, den sie der Pariser Ausstellung durch ihr Erschei- zürstenthums Bulgarien verlegt wurde. Mit der Verwaltung Ostbulgariens fliehen haben. Ich will ferner den Regierungen und Völkern für das wurde Generallieutenant Stolipine betraut, welcher die Rechte eines General- Vertrauen danken, welches sie uns durch ihre Theilnahme bekundet haben. Gouverneurs erhält. «L™ hör Orrfnin Ausitelluna ibw und unserer Erwartung entsprochen London, 24. October. Drr MiNisterralh ist zum Freitag -usammkn. „Standard" meldet aus Raval-Pindi vom 23. d.: Dis gebet Em Dritttheil ei-trs Wem der Erfolgter Ausstellung ihrer und unserer Erwartung entsprochen bat so aebübrt die Ehre dafür den ausgezeichneten Beranstaltern dieses großen berufen. — .. 11 t'-rnebmens und ihren bescheideneren Mitarbeitern. Alle haben in der Er unter den englischen Truppen an den Grenzen dauert an. sülluna der so schwierigen und mannigfachen Aufgaben an Einsicht und Eifer in P-tschawur stehenden Regimentes ist kampfunsahlg. — .. --wetteifert Als die Regierung der Republik die Gelehrten, Künstler und Ar- Konstantinopel berichtet, baß die G-ruch'e, dieP, orte habe die enzli ch-n R-sar-n- beiter aller Nationen in unsere Hauptstadt lud, hatte Frankreich eben schmerz- Vorschläge formell acceptirt, verfrüht seien. Di- Pforte habe einfach die Ilche^Prüsungen bestanden und sttne Industrie war von den schiimmei. Folgen ---------------- — — --*■ <*- der ungeheuren Handelskrise, die schon auf der ganzen Welt lastete, nichts verschont geblieben und glelchwohl hat die Ausstellung von 1878 ihre Vorgaige- nnnen erreicht, wenn nicht übertroffen. (Beifall.) Danken wir ®ott, der zum Tröste unseres Landes ihm diesen großen und friedlichen Ruhm vorbehalten hat. Wir betonen diese erfreulichen Resultate mit um so größerer Befriedigung, als -onef au» vum v., w v-p'; ""..L nach unserem Wunsche der Erfolg der internationalen Ausstellung zur Ehr- h-be sich dahin ausgesprochen, daß e,n plötzlicher Einfall m Mhanistan groz- Frankrelchs ausschlagen sollte. Es handelte sich nicht nur darum, die Knuste Lchwicrigkeiten hätte. — Gutem Vernehmen nach besteht die Macht des Sn ri aufiumuntern mib die für alle Productionsmtttel erzielten Vervollkommnungen -us 60.000 Mann Infanterie, deren Mehrzahl mit Gewehren bewaffnet ift, I »u constatiren: vor Allem lag uns am Herzen, zu zeigen, was 7 Jihre, in au« 100 Kanonen und entsprechender Eavallerte. Man glaubt, btt Smit sii innerer Sammlung und Arbeit verbracht, für die Wiederherstellung von so entschloffe», Widerstand zu leisten und Ali-Musjid, J-llalabad und Kibul ,a I surcbtbaren Unalücksschlägen zu leisten vermochten. Man konnte sehen, daß die oertheidigen, Kandabar dagegen nicht. „ .... Solidität unseres Credits, der Reichthum unserer Hülssqu-llen, der Friede in Wien, 24. Oktober. Das “ unteren Städten, bi- Ruhe unserer Bevölkerungen, di- Ausbildung und gute Konstantinopel vom 24. b.: Der russische Botschafter Lobanoff drmzt b-> d Haltung unferer s-tzt wirderhergestellten Armee für eine Organisirung Z-uguiß Pforte auf Vorlegung eines Gesetzentwurfs des Fri-densvertrazes, derse bi -bl-aten die das bi» ich überzeugt, eine fruchtbare und dauerhafte sein wird, würde sich auch mit dem Berliner Vertrage begnügen, wenn die n.cht revidirtm U->i-r National-Ehrgeiz wird es aber dabei noch nicht bewenden lnffen. Wenn Artikel des Vertrages von San Stefano in diesen ausgenommen wären. In mir schon vorsorglicher und arbeitsamer geworden sind, so werden wir es dem Pforte ist eher geneigt, einen neuen deutlicheren Vertrag zu unterzeichnen, anbenten unseres Unglückes noch schuldig sein, bei uns aufrecht zu erhalten und Die Convention bezüglich Kretas wurde vorbehaltlich der F^unzpmckl^! ,< »eiter zu entwickeln den Geist der Eintracht, die unbedingte Achtung vor nehmiqt. — Die Pfort- hat ihre definitive Antwort auf den englisch«, Reform» den Institutionen und Gesetzen, die glühende und uneigennützige Liebe zum Vorschlag betreffend Kleinasien sestgestelltt Danach willig sie in die Ernennuiiz N-t-rlande von fremden Gerichtsinspectoren, s-doch von fremden Richtern mit -usfchlaz, gebender Stimme; ferner in die Ernennung von mehreren frembtn Officierm gngianOe e^ect|oe Commandos in der Gcnsdarmerie, und endlich in die Ecnennimz London, 23. October. „Globe" erfährt, daß Ende dieser Woche ein von fremden Fmanzinspectoren, jedoch nicht von dergl. General-Einnehm^. C-bin-tsrath werde gehalten werden. Auch ist di- Pforte geneigt, den Steuersatz zu ändern und alle fremden Funetionän cvz *«•;,.** auf 5 Jahre zu ernennen. Atauen. London, 24. October. Die „Times" spricht sich zustimmend zu dtt Rom 23. October. „Diritto" meldet, Bonelli habe das Kriegsporte' Berufung des Minister-Conseils Angesickts der afghanischen Angelegenheit ir.D Derselbe sei Abends nach Monza abgereist und werde der russisch-türkischen Differenzen aus. _ - - — - __ ^Reuter's Bureau" meldet aus Simla vom 23. d.: Der Khan Khelat hat den Durchzug der nach Quettah bestimmten britischen Trupii durch sein Gebiet gestattet und sich bereit erklärt, denselben Lebensmitttel 11 Versammlung auseinander ging. Der Forischrittsclub wird heute Vormittag, der Club der Linken heute Abend das Programm de Pretis b-iath-n. Schweiz. weid ^J8ge Stz Ä . iWNgt" sehr l bcdauernsvtt 6568) S Franks»' ggg in diesem A' i'.ltzdtm dieselbe - dies in ande ^ihent'scher Ber Sdt wir nach J Doggen hc jjr flerinßeStfn tu; beute und dai -Weizen- Das 5clLD0nh% »i Grbund 4 i^e halte, so ist das linenwetter nich &tät schlecht mal zusriedenstel anf hochgeleeem Ute, Heu und ( An unser, Koggensaat buri den PreissteiLer rotfi nicht die 3 Mehl 3t M t uzen, rfsect- do. sternder jt ©trrtt X13- Wicken X U Hauptsächlich i 5nÜÜtwiWI = Cour tu pfieUt sich d 'jlfilrtzrns-Loose )arch den auß )ahr kein Bes auf diesen Coui Loose rc. nächst Abonnerr nehmen alle Pc N6 6129 * «len Herrn D AMsmanne Nichts entgegen stellen, obschon Die Anr "nrnnt die proi mb des Auslar ragespost.-) 6576) "ne Par ioroit eine P Herrn- Reiter, 6’tifd eingetre 'Ne 6i rageSpoft-") «J. J. Busch, Söhne Badenburg. 6416) - MarkLstratzr 0. 23. empfiehlt 6487) Täglich frisch geörannten Haffee, ' per Pfd. Mk. 1,60, Mk. 1,80, Mk. 2, Neingeschmack garantirt, Boberl Stuhl, 6576) Friscb eingetroffen: eine Partie Kinderschnürfliefel ä 70 Pfg. das Paar, sowie eine Partie warme Kinderstiefel in F'lz, alle Arten Damen- und Herrn-Stiefel, Hausschuhe zu den billigsten Preisen, Kmestrefel für Reiter, Oeconomen und Jäger ä 22 Jl. per Paar. Prima-Waare, garantirt für gut und solid. .frnnfif. 8chuh u •Sliefef iliisoerfwuf, Sehulstraße Nr. 19. Irischbäcker in Gießen. Sonntaa den 27. Octoder. ^Daniel Rühl, am Rathhaus. H. Kuhn, am Kreuz. Karl Ockel, Ludwiesplatz. Geschäfts Eröffnung. Einem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend zur Nachricht, daß ich die seither von meinem Bruder ge- führte Wirthschaft zur Badenburg übernommen habe. ES wird mein Westreben sein, die geehrten Gäste stets mit guten Speisen und Getränken zu bedienen und bitte um geneigten Zuspruch. 6429) Unfern verehrten Kunden die ergebene Anzeige, daß die Wdellhüte angekommen sind. Zugleich empfehlen wir zu billigsten Preisen eine reichhaltige Auswahl von Blumen, Bändern, Kedern, Sammeten und allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln. W. Pauly L O. Schmidt. Kirchliche Anzeigen der cvangrlischrll ©emeinbt z» Gieße» Gottesdienst. Sonntag den 27. October als am Erntedankfest: Morgens : Pfarrer Schlosser. Nachmittags: Pfarrvtcar Schöner. (Die Pfarrgeschafte für die Woche vom 27. October bis 2. November besorgt Pfarrer Schlosser.) Frische Schellfische u. Cabliauen finv eingetroffen. (6569 . »nnftler bei einer früheren Messeraffaire abgehauen und sodann wieder angenSht ganzfest ang-wach,en, denn die Nase flog weit w-g. Der also mi86anbdt€ Ä«" iamm?d‘nu«UutnSdi seiner Nase und halsen .h n mitleidige f-e en danach suchen welches Bemühen denn auch endlich von Erfolg gekrönt war, so daß -in 'n Ker Nabe wobnender Chirurg das Riechinstrument wieder annahen konnte. Der 'Nissethäter atox wurde von der Schutzmannschaft verhaftet und in das Arrestlocal erbracht. 2LDctobCr. Eine entsetzlich-Kunde durchfliegt unser SiSdtchen. Die »ketrou des Gioßh. Landgerichtsassessors Amendt be,and sich Im Wochenbett und wkrde der gü,stsg- V-rlous°d.ss-Iben durch einen vorige Woche in der Näd- der Woh ;,;na ausgebrochenen Brand derart gestört, daß nach einigen Tagen die Aerzte nicht Ljr ble Hoffnung einer Rettung gänzlich au,gaben, sondern der Unglücklichen nur noch ln, lrbr kur« Lebensfrist prognostictrten. Dieselbe lag in den furchtbarsten Schmerzen und kll ihre?, darob °-rzL-,selten Mann, mit dem sie in glücklichster Ehe lebte, um -in- rasche Erlösung angefleht haben. Dieser habe jene Schmerzen nicht langer m t ns-b-n können, ergriff -in- Schußwaffe und jagt- ,-Mer Eh-scau-ine Kugel durch bfe giläfe. Die Leiche b-r Dahing-,chred-nen wurde bereits verflossenen Sonntag zu Tnrmftabt becrdiat während Landgerichtsassessor Amendt in seiner Wohnung in eot= SrMfteÄ S An d?m Vorsoll selbst ist natürlich nichts zu verheimlichen, d°e Sach? befindet flch in den Händen der Justiz, doch dürste vor vorurth-ilig-n Schluß- s-l.«erringen sehr zu warnen sein. Es sollen Anzeichen von einem ft€tfti0cn Gestörtsetn bedauernswerthen Ehemannes vorliegen, auf welche besten tadelloses Vorleben und hie ganze Natur seiner Tbat an sich schon Hinweisen wüstem _ Die Annoncen-Expedttion Th* Dietrich & tn nimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in- sämmtliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler nähme am i ;?6 ; eitannt ‘ ■*''Ü ll$ kliibg»,^ en -JBerllnet fc, “*ut ab™ NW | ’«t, über bie j- W M betnt melbti: fr »ff, telegrap^rt, l5 ffltMbttuaitun» i< ll‘™8 echte eines 8^ttaz jufaaiut Ab.: Dis p. Ein Drittel »Times" wird a ’i* englischen Rchv abe einfach die »lzm. Zn betftk Haien. Letztere ützang zu acceM ‘ veröffentlicht ein andte des Wii:S in Afghaniftin griii die Macht des (hä vehren bewaffnet < glaubt, der (Snir’flL •IM und Äib'jl :n Handel und Verkehr. Frankfurt, 24. October. (Fruchtbericht.) Wie jedes Jahr um diese Zeit fehlt uns in diesem Augenblick noch der amtliche statistische Bericht über die heurige Ernte. Rachem dl-silb-doch längst d-md-t, wär- -s g-w.ß r-cht wün^-usw-rth w-nn wir, wie dies in anderen Ländern ordnungsgemäß schon zu Ende September der Fall ist, uns im Besitze eines amtlichen Ernte Referats befanden. Inzwischen ist uns ein authentischer Bericht über die Ernte-Resultate von privater Sette zugekommen, dessen Regenwetter in der Blüthezeit sehr gelitten, die Folge war aerinae Befruchtung. Es gab zwar viel, aber schlechtes Stroh und geringe Korner- auöb?ute und das Korn hat wenig Mehlgehalt. Ausdrusch per 60' 4 — Metren. DaS Stroh ist zwar bester, als bei Roggen, aber der Korner.Ertrag in Folge von Regen, der viel Laoerfruchl heroorgebracht hat, ein geringer. Ausdrusch per M Gebund 4 Centner. Da Wetzen durch Mangel SonnenwEe eine Nothreife katte so ttt das Korn wetch und schlecht und wenig mehlreich. — Gerste konnte wegen Äae'nwetter nicht früh gesäet werden; es gab viel Stroh, aber einen geringen und an Qualität schlechten Körner-Ertrag. — Hafer. Der Ertrag ist an Oualitat und Ouan- tität rufriebensiellend. Ausdrusch per 60 Gebund 4—5 Malter. — Kartoffeln sind nur au, h°chg-l-"-n-m unb l6cht-m Bob-n g-rath-n, j-b°ch an SiS-k-g°h°ll gering. - Li-- (äph und Grummet sind an Oualitat und Ouantttat gut gerathen. ' Au unserem Getreidemarkt bleibt im Ganzen die feste Tendenz vorherrschend, da Roggensaat durch Schnecken- und Mäusefratz nolhgelitten hat; von einer burchgreifen- den^ Preissteigerung kann der enormen Zufuhren von Amerika und Rußland wegen nichtdie^Rede setn^Course bletben^^ 3 4 27-, Nr. 5 jt ri.—. ^Roggenmehl ü/i (Berliner Marke) X 21—, do. II. (Berliner Markes^L 18. , ^ei-en, -ff-ct hiksiz-r ab Buhnhvj hi-r M 19.50, ab unserer Uma-g-nb 18.25- 8.50, te nach Qualität X 19—20.50, Roggen je nach Qualität X 13—-16. , föerrte X 13—18.50, Hafer X 12.50—13.50, Kohlsamen X 28—29, Erbsen X 19—23, Micken 15-16 Linsen 17-23, Rüböl, detail, X 70. Stimmung fest. EptsächUch s-fiagt war: - (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Psunb »^»llaewicki = 100 Kilo.) Mm Kranken Kraft und Gesundheit ohne Mrdicin und shm Kosten durch die Hcilnahrung: REVALESCIERE von London. Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen «esuudtzeiA fveise widersta^en und bewahrt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Medte« and ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen:, Leber-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Uuverdauli^, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche Hämorrhoiden, Waffsrsucht^ Fieber^Schwrndck, «lutaufsteiaen. Obrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wahrend der, Schwangerschafr, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmrlch vorzuztehen. — Em Auszu, aus 80,000 Eertificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, Eertifica- von Profestor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angclstein, vr. Shoreland, Dr. CrnnV^tt, A? fesior vr. DvdL, Dr. Ute, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brshan, und vielen anderen hoö gestellten Personen, wird franco auf Verlangen etngesandt. Abaekürrter Auszug auÄ 80,000 Certificaten. Certifieat des Medicinalraths Dr. Wurzer Bonn, 10. 3ult 1852^ Revalescibre Dr. Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten a«S«wandt bet allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der^Urinweg«, d^re^cankhettm X., bet Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Relzungen der Harnröhre, bei kr^khafter Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, B äsen - Hämorrhoiden Mt d Ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nich dlo ■ bei HalS- und Brustkrankheiteq, sondern auch bet der Lungen- und ^uftiobren)chwtndsucht. L. S. Rud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Lovatssor^rs hat mn« 18jährtges Leiden im Magen und in den Nerven, verbundm mit allgenreiner . Schwache unv nächtlichem Sckweiß gänzlich beseitigt. I. Eomparet, Pfarrer, Samte Rem&me des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren sgerüche ich die köstlich« Kevalescifere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerz m den- Lender>, die wich wuhrenv langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue-ich mich setz der vollkommensten Gesundheit. .. „ u ßVaLw» «ihm» Nr. 64210. Marquise von Bröhan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zi-.err an den Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. ,lwv Nr 75877. Florian Köller, K. K. Mtltiärverwalter, Großwardetn, von Lungen- UN/ Luftröhren'-Katarrh, Kopfschwtndel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelSlehranstal. tn Wien, in einem verzweifelten Grade von ^^ustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de MontlouiS, von Unverdaulichkert, Schlaflosigkeit und Ab« v-fe" meldet hmK slri Li berfhii nn bit cht rtöte enomtnen iwre/r. Du g zu untnsche». — j der KnaGck FI den englWHu-^ t sie in die twmi! lichtern mit \ jxen fremden 8W1 \ »sich in btt 6*’ [. Genernl-Tm'^' ittt fremden KM- fich jchim-'d s | fötn «njelti#- 3it. 75928. Baron Sigmo von iüjihrig-r Lähmung an Händen und Füß-n >c. Die Levalesoisre ist viermal so nahrbaft als Fleisch und erspart bet Erwachsen« und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere Vr Pfd. 1 X 80 1 Pfd. 3 X 50 2 Pfd. 5 X 70 5 Pfd. 14 X, 12 Pfd. 28 X 50 24 Pfd. 54 X- Revaleseiere Cbocolatäe 12 Taffen 1 X 80 24 Taffen 3 X 50 48 Taffer 5 X 70 120 Taffen 14 X, 288 Taffen 28 X 50 F, 576 Taffen 54 X Revalesciöre Biscuites 1 Pfd. 3 X 50 2 Pfd. 5 X 70 Zu beziehen durch Du Barry L Co. in Berlin NW., 25 Loutsenstr., und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Speccrei- und Delicateffenhändler im ganzen Lande. 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Schnudt. 6568) Der seit October a. c. wöchentlich erschetrienbe Frankfurter Cours- und Berloosungs-Anzeiger m vsiei.lt sich durch seine reichhaltigen Notirungen von verzinslichen und unoerzinslichen Anleüens-Loosen, Staatspopieren, Aclien rc., sowie alle Derloosungen und sollte durch den außerordentlich billigen Abonnementspreis von 1 Mark für das ganze Jfahr kein Besitzer von Anlehensloosen und sonstigen Werthpapleren D”fäumcn, sich auf diesen Cours- und Verloosungs-Anzeiger zu abonniren, um sich jeder Zeit feine £*>0fe Abönn-m/niS^zun/'Pttise von Mk. 1 für ba8 eanzo Jahr, -xcl- Postzuschlag nehmen olle Postanstalten entgegen. —■——- B rie s k a st e rr. Herrn Dr. E. 8. Wenn in Ihrer Anfrage die Bezeichnunz des betreffenden Geschäftsmannes wegbliebe, stände der Aufnahme im redactionellen Theil unseres Blattes Nichts entgegen. Wir möchten doch nickt gerne Jemanden so ohne Weiteres bl stellen, obschon wir mit dcm Inhalte vollkommen einverstanden sind. 3885) vdt. Tecklenburg. mierhen in Neuebäue 90, Die Die lieh empfolen, (5846 eingeladen. Steinkohlen bester Qualität, empfehlen (6563 4752) Neuenweg 193. Pommer. Gänsebrüste empfiehlt troffen. W. Ferber, Lindenplotz. . . 285,70 zu Anfang 7 Uhr. im LEIß’schen Saale. Der Vorstand. 6507) Dein. empfiehlt (6575 Emil Fischbach. 6518) Schwarz. Geld-CourS. 4759) Schloßgasse B. 1. »mmtwortliAe R^daction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'fchen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 44,55 Rm. 16 16 20 16 16 9 4 6524) EL ist in vergairaener Woche auf bn Arresthauswoche eine Retsetasch' liegen >. eblteben. Der Etgenthühmer kann dieselbe 8rt dem Arrestbausverwalter gegen die BkkanntmochungSgebühren in Empfang nehmen. Dar gchtzte Bez fleuenalh \ heute ihre l Pf 19—20 19—20 40—45 70—75 6‘ 57-62 17—20 E. Bergmann & Gabriel. Retchensand-Babnhofstraße. (6574 Emil Fischbach. 1) Erd- und Planirabeiten, ver- anschl. zu...... 2) Brechen, Fahren und Setzen von Steinen zu Grstndbau und Decklage, sowie Lieferung von Wandsteinen, veranschl. Montag den 11. November d. I., Nachmittags 3 Uhr, in das Sparkasiehaus 5860) Schüler von Auswärts finden Wohnung, auch Kost — ganz und theilweis —, in nächster Näbe deS neuen Gymnastums. Bismarckstraße B. 170,12. 6260) Eine Bralidkifte, 1 pollrter 2thürlger Kleiderschrank, 1 Silberschrank, (Starre mehrere sehr schöne Commode, Consolschränk chen, Ausziehtisch für 24 Personen, werden billig vtrkauft. I. Rothenberger, Lindenplotz. Arbeitsversteigeruug. Dienstag den 29. October d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen aus dem Rathhause zu Garbcn- tetch das Zerkleinern und Eindecken von 102 Cubmtr. Steine, veranschlagt zu 275 40 , öffentlich in Accord vergeben werden. Garbentcich, den 22. October 1878. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Tagesordnung: 1) Erstattung des Rechenschaftsberichts für 1877. 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. Gießen, den 21. October 1878. Der Director des Spar- und Leihkassevereins ;u Gießen. ____ Haberkorn. Louis Rothenberger Nemnweg. in bim ®mI' toM W liiit eingelac 3»r Arbeitsversteigerung. Dienstag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen nachverzeichnete Wegebauarbetten öffentlich in Accord versteigert werden: Z Gummischuhe bester Qualität, für Herren, Damen und Kinder in verschiedenen Facons sind einge- Anzeige für .Damen! 6521) Damen, welche das Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern erlernen wollen, können täglich cintreten bei Frau Rothenberger, Lindenplatz. Bekanntmachung. Die verehrlichen Mitglieder des Spar- Md Leihkasievereills Gießen werden zu einer Hauptversammlung auf Bekanntmachung. Auf dem Hofgut Gehaborn bet Darmstadt sind nach Allerhöchster Bestimmung die hier sehr beliebten, weißen, mittelgroßen Zuchtschweine, Yorkshire- Race, aus England angeschafft und gezüchtet worden, um Gelegenheit zu bieten durch Kreuzung eine rentable und verbefferte Schweinezucht zu betreiben. Dermalen sind durch drei Würfe derselben, ca. 25 junge Thiere, beiderlei Geschlechts, einige Wochen alt, abzugeben und wird hierdurch auch für die Zukunft fortgesetzt eine Quelle von Material für die Schweinezucht zum Verkauf geboten. Ich ersuche die Herren Bürgermeister die Landwtrthe ihrer Gemeinden auf diese überaus günstige Gelegenheit aufmerksam zu machen. Gießen, den 23. October 1878. Der I. Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. 6562) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Sieg-Rheinische Bergwerks- und Hüttenactienverein zur Friedrich- Wilhelmshütte bei Troisdorf unterm heutigen Tage mit dem Eisenerzbergwerke Muschenheim in der Gemarkung Muschenheim, Kreises Gießen, mit einem Felde von 501,600 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Berg- werks-Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 27. September 1878. Großherzogliche Ober-Iorst- u. Domänen-Direction, Derg-Abtheilung. Bose. Bert Minister bei hiesige Pols struction bet bann gewäh und voller i achten, daß Bkstrebunger grbenen Mei Wiei Die Worte tauten auch die Wenz Macebonien in Rumelien rchschen dlote sich rii saberseits t ßanbes. J schritten L - Tie Psi inMacedolu seien arg b Regierung: aner in ber Wen Tachvss i ernannt. - Serbien ui Mbj, I lassen. Bei wichen be Wti schtv c K"«" ^ekannii °» iet|( P »;b< '8 ium Mf« coibetun Bauer scher Gesangverein 6566) Sonntag den 27. Octobcr: Abendunterhaltung 6549) Bier doppelspännige Wagen verkauft die Gebrüder S t u m m'sche Bergverwaltung zu Leun.____ Lachsforellen 20 Francs-Stücke . . . do. in Vi - Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Holländische fl. 10-Stücke Ducatm...... Dollars in Gold . . . 3) Herstellung des Grundbaues, Steinschlagen und Decken, veranschl. zu.....192,— Die Versteigerung der Arbeiten erfolgt beim Uebergange des Vicinalweges von Hausen nach Annerod über die Staatsstraße im Walddtstrtcte „Bruch". Hausen, den 21. October 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Hausen. Wollene Hemden, wollene und baumwollene Unterjacken und Unterhosen in allen Größen und Weiten, empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen 5489) II. Bübsamen. Köln Gießener Kahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6*5, 12, 4*3. Dillenburg 6«, 12, 4*-, 9». (»< Tiegen 6*5, 12. Wetzlar 6«, 83s, 9«, 12, 4*3 733, gs. NB. Ohne Eintrittskarte ist Niemand der Zutritt gestattet.____________ 6564) Meine Wohnung befindet sich nunmchr Schulstrasse B. 18. (Expedition des Gießener Anzeigers.) Damen- und Kinderkleider werden fortwährend nach neuester Mode aus's Sorgfältigste angefertigt; namentlich halte ich mich in Anfertigung von Damenmänteln bestens empfohlen, indem ich schnelle und billige Bedienung zusichere. Hochachtungsvoll H. Westrupp, ßrptdifione Aermtethunzen. 6559) Ein fteundl. möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermirthen. Wolkengosse C. 88. 6558) In dem mittleren Stock meines Hauses ist ein kleines Familienlogis zu oermtethen. Georg Heß, Reichensandstraße Vit. C. 128- 6557) In der Reichrnsand-Bahn Hofstraße ein schönes möblii trs Zimmer zu vermirthen. Näheres bei ^ldvocat Kraft. 6570) LogiS, gleich beziehbar, zu ver- J. Blitz zu G-iessen empfiehlt sich zum Abschluss von Geschäften jeder Art. Derselbe hat zu verkaufen fxesdläfts- und W'olinliäiiNei><*aNtwirtli- schaften^ Güter u. Mühlen in verschiedener Grösse. (4435 Grössere Kapitalien können gegen genügende Sicherheit jederzeit nachgewiesen werden. Getragene Kleider, Stieseln, Hemden Betten, außer Cours gesetztes Gold und Silber, Antiquitäten, Roßhaar, kauft LouiM Rothenberger, Pferdeteppiche in großer Auswahl, per Stück