1678 Freitag, den 26. April Jüo. vird. Leisters Erscheint IL-ttch mit Ausnahme des Montag-. ann. «M. Gemeinden. Gemeinden. Gemeinden! Gemeinden. Gemeinden. Q 458 Bersrod 9 44 46 12 n Climbach 61*52 1 32 Summe zu übertragen , 458 28 18 40 422 Mm- 3 te gegen Hagel 7» 42 43 5 10 1 1 14 15 16 37 38 39 40 41 393 1 2 4 3 90 32 45 70 10 3 22 98 40 72 29 7 45 89 80 27 55 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 28 98 40 49 5 25 70 75 25 53 37 45 12 2 2 2 2 3 12 2 2 3 1 3 8 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 422 2 3 1 3 10 2 1 1 1 10 11 12 1 3 14 5 14 1 2 8 7 60 19 ! 20 ; 21 1 21a 22 ! 23 24 25 26 27 28 29 30 Al 32 33 34 35 36 94 85 38 19 74 46 80 20 32 40 61 60 92 80 71 61 79 30 41 ncn Schopps, tm Löwen, iank" «reis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Uebertrag Ober-Hörgern. . Odenhausen (mit Appenborn) . - Oppenrod ■ • • Queckborn . . • Rabertshausen (mit Ringelshausen) - Retnhardshain • Reiskirchen . • Rodheim (mit Hof Graß) . . . - Rödgen .... Röthges • • • Rüddtngshausen . Ruttershausen (mit Kirchberg) - • Saasen (mit Bolln- bad), Veitsberg u. Wirrberg) • • Uebertrag Stangenrod Staufenberg (mi Friedelhausen) Steinbach . . Stetnheim . . Stockhausen - I Trais-Horloff TreiS a. d. Lda. Trohe . . . Utphe . . . Villingen - • Watzenborn (mi Steinberg) . Weickartshain Weiter-Hain Wieseck . . . i Winnerod . . bürg) . . • • Ettingshausen • zu übertragen t Sartenstraße B. 165. «rpeditionsb^eemr Schulstraße B. 18. tande zur ltung Münster . . . Muschenheim (mit Hof-GüU) . . Rieder-Bessingen Nonnenroth . • Obbornhofen . . Ober-Bessingen . zu übertragen ' jährlich. etrage. Giessen: men’ Bieber mein rnkleidern. fctti uui chcrei )tvidmde'LoupoiiS, o verloostrr, ich. rtücke, >ung von BezugS. ib Einzahlung der .t bei Anlage und pulationen. hen gotmulaie finb re8 Reglements h in liufenber Ach Berechnung. (2501 f. Bank. Uebertrag Lang-Göns^ . LangSdorf • • • Lauter . . . .1 Leihgestern . . • Ltch (mit Hof Albach, Colnhauien und Mühlsachsen) Lindenstruth . • Lollar .... 10 Bettenhausen 11 Beuern . . Deutschland. Darmstadt, 23. April. Wie verldutet, hat der Gesetzgebungs-Ausschuß der zweiten Kammer sich für Absetzung einiger der »orflWo9erien 2tmtSflend)te schlüssig gemocht, so von Lich und Laubach, wie auch Altenstedt in Ober^ssen, Lorsch und Gernsheim in Starkenburg, zugleich für Errichtung neuer ln Bensheim und Lampertheim. Wie die Sache sich weiter entwickeln wird, läßt sich noch nicht sagen. Jedenfalls geht daraus hervor, daß man es im großen Ganzen bei den «Vorschlägen der Regierung belasten will. Berlin, 23. April. „Hirsch's Telegr.-Bureau' meldet „aus guter Quelle", daß, falls der Congreß zu Stande kommt, England folgende Gegenvorschläge bezüglich des Vertrages von San Stefano machen werde: 1) Einschränkung der westlichen und südlichen Grenzen Bulgariens in der Weise, daß die westliche Grenzlinie gebildet wird durch die Bergkette des Despote-Dagh (von Dubnitza bis Pascha - Makli); dw südliche Stenge Jott durch eine Linie gebildet werden, welche von Irakli über Mustapha- Dascha und Köprisfi bis nach Sebolou, an der Küste des^Schwarzen Meeres, dht^ Durch diese Modificirung würden Macedonien, die Westseite der Provinz Saloniki, der Küstenstrich am Aegäischen Meere und der größte Theil des ; Vilaiets Adrianopel von Neu-Bulgarien ausgeschloffen sein. 2) Die Gebietsvergrößerung Montenegros geschieht ohne Embezieh ing : der Küste und ohne Hafen am Adriattschen Meere. m 3) Serbien wird eine Grenzberichtigung zugestanden, und zwar auf Basis : der englischen Modifications-Vorschlüge nach dem zweiten serbischen Aufstande. 4) Politische Aenderungen werden zwischen Serbien und der Pforte nicht zugegeben Der jährliche Tribut wird der Pforte wie bisher zugeführt. Die Unabhängigkeit Serbiens wird nicht anerkannt. 5) Rußland kann den Theil türkischen Gebiets von Datum an bis Alexandropol im Austausch gegen einen Theil der Kriegsentschädigung annectU Ten- der Gebietsteil von Alexandropol bis Bajazid, Kars und das Vilajet Erzerum eingerechnet (Provinz Armenien), darf nicht an Rußland fallen. Bekanntmachung. 3- ,„u, a„4„ ,.t ,,, d,, 3,1t ... I. 1876 M J 3—.< <878 I. i,» «-»».<-» ", -«'I'-1 sä’äUä' 'Ätw... Oitfetn, den 18. April 1878. Großherzogliches Kre^samt Gießen. p ~ Dr. Boe feinen völligen Ersatz anch deshalb bieten, weil er fein Capital selbst nicht.ver. walten^kamn , gug bem Monopol werden aber auch nicht die gewünschten fein. Wenn die österreichische Verwaltung des Tabaksmonopols eine richtige Bilanz nach kausmännischen Grundsätzen ausstellen, Verzinsung des Jin- lage-Capitals? Abschreibungen u. s. w. vornehmen wollte, w°nn man sämmtliche Controlkosten für die Aufrechterhaltung des Monopols nut dem Tabaks-Monopol und nicht, wie es geschieht, anderen Verwaltungsbehörden zur Last schriebe, so würde,1 die Erträgnisse aus ein Dritttheil zusammenschrumpfen. S° hoch wie in Frankreich, wo die Bevölkerung überwiegend Rauch- und Schnupftabak verbraucht, würden die Erträgnisse nicht im Entferntesten feto können, da bet uns der Haupieonsum in Cigarren besteht, die einen Aufschlag »°n 400 bis 500 pEt. nicht vertrugen._________ 4 12 72 87 64 50 06 12 85 80 40 25 49 70 20 16 2 94 50 5 2 250 3 4 5 8 13 3 1 2 2 2 18 5 6 1 2 393 1 I Alboch . . . • 2 Mendorf a. d. Lahn 3 Ullendorf a. d. Lda. i 4 Allertshausen . ■ 5 ' Alten-Buseck • . 1 6 Annerod • • • 7 Bellersheim • • 8 Beltershain • • 1 1 50 siebener Wyeiger AiM. mi> AirisM fit if« Kreis Gießen. ,ren-G-de-°b" ttten= *• Gegen das Tabaks-Monopol. Alle Fehler einer zu hohen Tabaksbesteuerung concentriren fid) Monopol Der freie TLbakshandel, die deutsche Rhedere., die Welt- f. n cs(infeß5btc die für ganz Deutschland überaus wichtig ist, stehen dabei auf dem Spül. Das Monopol würde auf viele andere #a"hele^i*''= aen ans die Ausfuhr der Fabrikate anderer Industriezweige ungünstig einwirkeii. Der Kleinhandel würde nur einer Anzahl Personen gestattet, tue unbedingt von ®t $et»aUun8 abhängig wären. Eie 8237 Großhändler und Tausende von Kleinhändlern würden ihr Geschäft verlieren. Der Consument muß rauchen, was ihm die Regie bie.et. ^er viduellen Geschmacksrichtung wird keine Rechnung getragen, der Consument d Korte wird höher besteuert, als der der feineren Sorte. $ ^Der Tabaksbau wird eingeschränkt werden. Das Pflanzen, Ernten Trocknen AbUeserung des Tabaks steht unter fortwährender peinlicher Controlk. V eis chird vom Staate festgesetzt. Wo Tabak gebaut und wer Tabak ÄS1»: sriÄ SÄ.»« Ä «ftS (5-.r^Amuaoeln und Defraudationen kommen im Gefolge. , Di- Tabakssäbrikati°n wird auf wenige Großbetriebe redm,rt. Die Tab als, a (SflU„tbttliEben unb 110,351 Arbeitern wurde hoch- L der Ke T eii für feu Stoat weiter arbeiten. In Oesterreich existiren nu^ 37 to Hrankeich 16 fiskalifche Fabriken. Die Klein- und Hausindustrie - der Einführung des Monopols Z-MKWN--Z wurden, rvar das in der Rabats cmirr «id» aeivrocheu. re« •* | • * 'Li*91 llr'- Uebertrag Garbenteich -. - Geilshausen . • Gießen . . . • Kreisamt - Göbelnrod . • • I Großen'Buseck • Großen-Linden • I Grünberg • • • Grüntngen . • Harbach • • • Hattenrod . . • Hausen . . • • Heuchelheim • • > Holzheim - • • Hungen - - Inheiden . - - Kesselbach ■ - • Klein-Linden . . Langd ... zu übertragen ! Daubringen • • || Dorf-Gill . • - 17 Eberstadt (mit Arns- 44 Londorf . • • 45 Lumda • • 46 ! Mainzlar . • 545 62 12 Birklar . - • 13 1 Burkhardsfelden mittag hier angekommen und wird zu der morgen stattfindenden Geburtstags- können. Rumänien schließt mit Rußland einen Offensiv- und Defensiv-Allianzvertrag ab, oder Rußland entwaffnet die rumänische Armee und wird die Regierung des Landes übernehmen. — Die Verhandlungen betreffs des russisch-englischen (Son» Nachdem dieses Resultat erreicht war und während die technischen Fragen in Betreff des Rückzuges erörtert wurden, theilte Fürst Bismarck den deutschen Botschaftern die Formel für die Einladung der Mächte zum Congreffe in Berlin mit, da beide Fragen, die des Rückzuges der Streitkräfte und die des Eon- flicts find bisher resultatlos. gresses, unabhängig von einander verhandelt worden waren. Die Formel für die Einladung zum Zusammentritt des Congreffes in Berlin ist etwa s maßen abgefaßt: Einladung zu dem Zusammentritt eines Congreffes in ......., um die Verträge von 1856 und 1871 in Berücksichtigung der neuen, durch die feier der Großherzogin hier verweilen. Paris, 24. April. Die „Agence Havas" meldet aus Athen: Rich einem 5tägigen Waffenstillstände zwischen den Türken und Insurgenten in Thessalien fordert?» die Consuln die Insurgenten auf, daß Schicksal Thessaliens der jüngsten Ereignisse im Orient geschaffenen Lage zu revidiren. Die Formel wurde auf officiösem Wege den Mächten mitgetheilt. Alle Cabinete, mit Ausnahme des Londoner, erklärten sich ohne Vorbehalt bereit, die Einladung an- Der Erfolg der deutschen Vermittlung wird bezweifelt. — Dem Aufstand der Mohamedaner in Rumelien wird große folgender- Wichtigkeit betgelegt. Die „Presse" deutet an, England sei dabet mitthätig. in Berlin, Darmstadt, 24. April. Prinz Wilhelm von Preußen ist heute Vorzunehmen. Man sagt, die englische Regierung allein habe Vorbehalte als Bedingung ihrer Theilnahme an dem Congrefle gemacht, so den, daß Rußland Berathung Europas anheimzugeben. Die Insurgenten weigerten sich aber, die erkläre, es betrachte alle durch die jüngsten Ereignisse im Orient angeregten Waffen niederzulegen, indem sie erklärten, daß sie für die Annection Thessaliens Fragen als solche von ausschließlich europäischem Charakter, somit als Fragen, an Griechenland kämpften. Die Consuln hoffen, eine Verlängerung des W iffen- die nur durch die Zustimmung der europäischen Großmächte geregelt werden stillstandes und von der Pforte die Garantie für die Sicherheit der Christen zu erlangen. London, 24. April. Der deursche Botschafter, Graf Münster, besuchte lange die Verhandlungen über die Mediation fortdauerten. Petersburg, 24. April. Der „Regierungsbote" veröffentlicht eine Verordnung des Ministers des Innern, worin das Publikum an daS gesetzliche Verbot erinnert wird, auf Straßen, Höfen, Plätzen rc. Versammlungen zu bilden und dadurch Unordnungen hervorzurufen. *Wien, 24. April. Die „Neue Fr. Pr." schreibt: Des Zar's letztes Schreiben an den Fürst von Rumänien enthielt das Ultimatum: Entweder 6) Der übrige Theil der Kriegsentschädigung wird nicht durch Gebiets- matum »orliegen. Die Concentrirung der rumänischen Armee in der kleinen abtretung gezahlt, sondern durch eine Summe ottomanischer Fonds, deren Zinsen Walachei >st bereits bewerkstelligt. und Amortisirungen von den Signatarmächten garanttrt werden. — Mehrere Blätter betonen die dringende Nothwendigkeit eines definiti- 7) Sämmiliche innere und äußere, alte und neue Schulden der Türkei ven Ausgleiches mit Ungarn. Nachdem die Verhandlungen zwischen den Par- werden in ein einziges Staatspapier consolidirt, bei welcher Operation der lamenten gescheitert, tritt die Action der Regierung wieder in den Vordergrund. Emissions-Cours jeder Anleihe in Betracht gezogen werden soll. Die Zahlung Ungarn sei nun zu Zugeständnissen bereit. Oesterreich müsse diesem Stlmmungs- der auf circa 3 pCt. zu normirenden Zinsen wird durch die Einnahmen des wechsel Rechnung tragen. — Die „Neue Fr. Pr." sieht in der deutschen Ver- Staatsschatzes gesichert und übernehmen die Signatarmächte hierfür die Garantie, mittlunz den letzten Versuch. Nachdem der Antrag des Fürsten Bismarck auf 8) Die Uebernahme dieser Garantie gibt den Großmächten — auch Ruß- Die Abrüstungsfrage hinauslaufe, befürchtet daS Blatt unter H.nweis auf die land — das Recht der Controle und Protection über alle christlichen Provinzen letzten großen Kriege einen schlimmen Ausgang. Die „Deutsche Ztg." führt und zwar: Herzegowina, Bosnien, Epirus, Thessalien, Macedonien, Bulgarien aus, wenn Rußland im Vertrauen auf Deutschland in seiner bisherigen Rlch- und Armenien. Diese Provinzen erhalten den Local-Bevürfnissen entsprechende tung verharre, könnte dies zu einem Signal zur Niederwerfung Rußlands auf administrative Reformen. Eine gemischte internationale Commission, welche die ein halbes Jahrhundert werden. Signatarmächte vertritt, wird die stricte Ausführung der Reformen in jeder der Petersburg, 24. April. Das „Journ. de St. Psiersbourg" wenvet privilegirten Provinzen überwachen und Sorge tragen, daß die verschiedenen sich gegen die Haltung der englischen mit der britischen Regierung in Verbia- Tributzahlungen derselben regelmäßig dem türkischen Staatsschätze zufließen und düng stehenven Blätter und bemerkt, daß die Aeußerungen derselben eine wenig denselben in den Stand setzen, die Zins- und Amortlsationszahlungen der tüc- entgegenkommende Haltung der Regierung bekundeten. — Die „Agence Russe" kischen Staatsschuld mit regelmäßiger Pünktlichkeit zu leisten. warnt das Publikum vor den durch Speculation ausgestreuten Gerüchen und Frankreich, Oesterreich und Italien wären nicht abgeneigt, diese Bor- gedenkt mit Anerkennung der Loyalität der Bemühungen, welche Deutschland schlüge Englands eventuell auf dem Congresse zu unterstützen. (Die Gewähr auf die Vermittlung verwende; mwn dürfe die Hoffnung nicht aufgeben, so für diese Nachricht bleibt dem genannten Correspondenz-Bureau Vorbehalten). Arankreich. Paris, 23. April. Die „Agence Havas" meldet: Der Vorschlag wegen des gleichzeitigen Rückzuges wurde von dem Fürsten Bismarck zunächst an das Cabtnet von Petersburg, das denselben im Principe annahm, und dann an daS Cabinet von St. James gerichtet, welches in gleicher Weise annahm. Telegraphische Depeschen. beute Lord Salisbury in Hatfield — „Standard" erfährt, daß 13 russische Wagners telegr. Eorrespondenz-Bureau. Genie-Officiere jüngst in Reni ankamen und nach Suez und dem persischen Golf Konstantinopel, 24. April. Großfürst Nikolaus benachrichtigte die weiterreisten. . Pforte und d-n »rt-chifch-n Patriarchen, daß er am Sonntag (dem russischen k News meldet au« Petersburg die Vorconferenz sei im Prmcipe Osterfeste) Officiere und Soldaten zur Theilnahme am Gottesdienste nach Kon- u"b f*elnekc*ne U^r-mkunft bezüglich der für die Zuruckz.ehung der stantinopel entsenden werd-, und bat, denselben hierfür eine Anzahl Kirchen Arme-und b«: bntiftm gfotte na« ifreiii rtfotchom Wionenet. einzuräumen forderlichen Zett gesichert. England mache indeß andere L>chwtengketten in Be» . - Nachrichten aus dem Rhodopegebirge zufolge befinden sich die rumeli- ‘"ff. bcr Aff-»- »°r D-rdan-ll-n und besteh- neuerdings darauf daß Rußland sch-n Insurgenten auf dem vollen Rückzüge. ,crfI.a”n ^tracht, die U-berm.ttelung des Frtedenso.rtrage« an Berlin, 24. April. Der „Berliner A-tionär» erklärt di- Z-itungsm-l- b,e Großmacht- gl-.chbed-utend mit der V°--gung b-ff- b-n auf dem Longrefie. düng, daß auf den preußischen Staatsbahnen eine allgemeine Aenderung der , Konstantrn^rel, 23. April. Zahlreiche russische Truppen treffen in P-rfon-ng-ldtarif- b-vorst-h-, für unbegründet. der Umgebung von San Stefano ein, wo am nächsten Montag anläßlich der - Di- „Prov.-Corresp." hebt in -in-m Artikel, üb-richrieb-n „Finanz- ün-chrsch-ii> Ost-rf-i-rt-g- ein- Revue über 6000 Mann Truppen abgehalten r-form und Fractionspolitik" d-n Widerspruch hervor, der zwischen d-n früheren w-rd-n soll. Dt-sc Truppen werden sodann staffelformig von San «tefano Aeußerungen der national-liberalen Partei über Steuerreform und dem jetzigen 6t6_m bl* ^ah- von Kawak ausgestellt werden. Reue russische Truppen find Fractionsbeschluß bestehe, welcher sich gegen das Tabaksmonopol und jede dem- lst durgas eingetroffen. Großffrrst Nikolaus, welcher gestern in san Stefano selben gl-ichkomm-nd- Form der Tabaksbesteuerung ausspricht. Der Wider- Deputation von bulgarischen Notabein empfing soll Anfang nächsten Monat« pruch sei so greifbar und absolut, daß es vorläufig erlaubt sein werde, den nach Petersburg abreisen. - Mehrere Detachement« russischer Truppen wurden angekündigten Beschluß nicht für einen ernsthaft gemeinten zu halten, demselben £j*brlanoPeI “nb PWPP0P- gegen die Bewohner der muselmännischen vielmehr die Bedeutung -in-S politischen Sch-chzug-s beizulegen. , Dörfer und Konaks entsende^ welche ,m Rhodope-Geblrge revoltirten. In den a« . -r S m a k ra nx. • k L Umgebungen von Octakem, Sultanteri und Mustafe fanden etmae Zusammen- Petersburgs. April. Im Befinden Gortchakvffs der bereits ^-r Typhus unter den Ruff-n in Adrianopel und Rod^ko nimmt seit einiger Zeil unwohl war, ist Verschlimmerung eingetteten; heute z-.gt sich Di- Einschiffung der Kranken in San Stefano, die nach Rußiand zurückstarkes Fteber. - Die Agence Ruffe" meldet i Die von Deutschland g-lei- dauert ort Türkisch-Truppen in der Gegend von Much wurden teten Vermittlungsverhandlungen dauern fort, ebenso die Pourparlers betreffs ble Surben entsendet Eine bulgarische Deputation begibt sich nach des Congreffe«, s°w,° bezüglich der Details der gleichzeitigen Räumung der ^terSburg, nm dem Kaiser -in- Dankadreffe zu überreichen. - DaS am ?^c „Ag-nce Raffe fugt noch hinzu: Wenn überall stattgefundene Erdbeben verursachte großen Schaden in Mudania, ebenso versöhnliche Dispositionen wie h.er herrschen, kann man em befriedigen- Aabandja und in der Gegend von Bruffa und JSmidi - Eine Abteilung • Vte|u a oofyen. ----türkischer Gefangenen ist aus Rumänien hier eingetroffen. Hamburg, 24. April. Fürst Bismarck ist in Friedrichsruhe an der Loudon, 24. April. Em Telegramm der „Times" aus Pera vom 23. Gürtelrose erkrankt. Seine Familie befindet sich bei ihm. Sein Hausarzt, meldet: Der Aufstand der Muselmänner in Rumelien nimmt große Dimensionen Dr. Struck, zur Zeit in Wiesbaden, wurde berufen. Die Behandlung leitet an. 30,000 Russen sind mit der Bekämpfung desselben beschäftigt. Der Auf- inzwischen Dr. Andressen. ftanb umfaßt das Gebiet zwischen Tatarbaschardschik und Philippopel biS Konstantinopel, 24. April. Der Großfürst empfing die bulgarische Gumuldschina und Tschirmen und wurde verursacht durch den Druck dcS neuen Deputation und empfahl derselben Eintracht zwischen den Christen und Moha- bulgarischen Regimes und beschleunigt durch Exceffe der Bulgaren. In einem medanern Bulgariens. — Der Großfürst hat die türkischen Minister und Gene- blutigen und unentschiedenen Gefecht bei Demotika am 18. d. betrug der Verrate zn der am Montag stattfindenden Revue eingeladen. — Der Aufstand der tust der Russen 500 Mann, darunter 8 getödtete Officiere. — Ein Telegramm Muselmänner und Pomaks (zum Islam bekehrte Bulgaren) gewinnt in den der „Times" aus San Stefano vom 23. meldet: Nach Petersburger Briefen südöstlichen Theilen des Rhodopegebirges an Ausdehnung. Es wird deren Zahl erhält General Miljutin ein Commando im Kaukasus. General Kauffmann auf 15,000 geschätzt; dieselben find wohlbewaffnet und besitzen 3 Kanonen. Bei wird Kriegsminister. In Asien werden große kriegerische Vorbereitungen ge- einem Zusammenstoß mit den Russen gab es beiderseits mehrere hundert Todte troffen. Es findet die Bildung von 25 Kosaken-Regimentern statt und wird und Verwundete. Die Russen entsenden gegen die Aufständischen neuerdings eine Expedition von Orenburg nach Taschkend organisirt. — Ein Telegramm Verstärkungen. der „Times" aus Bukarest berichtet, daß die Vorposten des 11. russischen Wien, 24. April. Die „Polit. Eorresp." meldet aus Konstantinopel : Armeecorps noch eine Stunde von Bukarest entfernt sind. — Das bulgarische Sadyk Pascha ist gegenüber den immer stürmischeren Allianzwerbungen Ruß- Parlament tritt am 1. Mai in Timowa zusammen. lands und Englands entschlossen, dem Sultan anznrathen, nach keiner Seite bin- --•----- dende Engagements einzugehen. — Aus Bukarest meldet dieselbe Correspondenz: Vermischtes. Hier herrscht steigende Befürchtung einer raschen Besetzung von Bukarest durch - Anzeigen aus Deutschen Zeitungen. Ein Viehhändler benachrtchttat seine die Russen; dieselben lagern 20 Kilometer von der Hauptstadt. Es gebt das ^Schweinekunden", daß er neue Zufuhren erhalten habe. — Ein Verein für Weihnachts Gerücht, Rußland wolle den Fürsten zur Ernennung eines Ministeriums Floresko Meerung spricht seinen Dank aus für 20 Paar Unterhofen, mit welchen viele heiße Cc-tzul-Skv bestimm-,., um eine neu- M.-tärc°nv2ntwu im ginne bArt 8 des Fnedensvertrages zu erlangen. Dtesbezugltch soll sogar ein russisches Ulti- nur dem Bürgermeister gestattet werden. SKS NZ-S' ;:i.Skröiarf«! ailf "7« «! b(e Ach Alands auf b^rg" wendet B lu Verbin- dne 'venia >ce Ruße" ^"Uihieu uiid e Deutschland Ergeben, so öffentlicht eine gesetzliche Mgrn zu bil- s M letzter lm: Entweder lianzvntraz ad, Regierung deS englischen Evn- emittlung wird 'n wird große ei mitthätig. ist heute Vor» i Geburtstags- Athen Nrch gentrn in Thes- Tdeßaliens der n sich aber, die tion Thessaliens mg des Wiffen- eit der Ehristen Münster, besuchte raß 13 rusfilche perftfdjen Golf [ei im Principe rLckziehung der PMonrn er- rtgieltra In Be- daß Aaßland )enSvertrages an s dem Lonzresse. uppen treffen in ag anläßlich der ppen abgehalten a San Stefano je Truppen sind in San Stefano nächsten Monats Truppen wurden muselmännischen iltirten. 3n belt nige Zusammen. »Ddosto ni-nmi Rußland zuruck- । Mch werden jegibt sich Das am ln Madanta. gine Adthellung a Pera vom 23- ^tzeDirnensto^" L Der Auf- Mlii-p-p'l w D „ Lgd-- *• äs sK :K — (£t auers® rief märten.) Eine hocbadelige und sehr empfindsame Dame fühlte sich kürzlich autzerst schmerzlich durch die Nothwendigkttt berührt, ihren Briefen und faireparts durch welche sie einen erlittenen Verlust ihren Verwandten und Bekannten anzeigte und die selbstverständlich die schwärzesten Trauerränder und schwärzesten Wappenstempel hatt n, freudig-rothe und hoffnungsvoll-grüne Briefmarken aufkleben zu müssen. Wie man sich erzählt, hätte sie sich daraus an den Generalpostmeister mit einer Eingabe gewendet um Einführung gleichmäßig schwarzer, beziehentlich schwarz-weißer Trauer-Briefmarken für die distinciuirten Kreise der Gesellschaft. Wie man sich weiter erzählt, hätte der oberste Postchef der sonderbaren Bittstellerin den Bescheid rugehen lassen, daß er aus sehr stichhaltigen Gründen sich außer Stande sehe, ihren Vorschlägen näher zu treten, dagegen eine Verfügung erlassen werde, wonach alle Postunterbeamten In Zukunft die farbigen Marken auf schwarz-geränderten und eleganten Briefen be sonders schwarz und dick abzuftempeln hätten, um auf diese Weise die Harmonie hrrzustellen.__ Literarisches. Die Weltgeschichte, nach unterrichtlichen Grundsätzen bearbeitet von Friedrich Lauer. Sechste, besonders in der englischen Geschichte erweiterte und bis zum Frie- drns-Veitrage von San Stefano fortgeführte Auflage. Gießen, bei E. Roth. (2 Diese soeben erschienene sechste Auflage ist im Mittelalter erweitert durch die Erzählung des 30jährigen Bürgerkrieges zwischen den Häusern Lancaster und Aork in England und in der Neuzeit durch die Abschnitte, welche den Ausstand in der Herzegowina, in Bosnien und Bulgarien, den ferbisch-montenegrinisch-türktichen und den russisch-türkischen Krieg bis zum Friedens Vertrage von San Stefano erzählen. Bis jetzt ist unter allen ähnlichen Büchern das obige das erste, welches bis zu genanntem Friedensvertrage sortgeführt ist. Durch anschauliche, zusammenhängende Erzählung der Ereignisse von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart in klarer, faßlicher Sprache, durch genaue Angabe der geographischen Lage eines jeden vorkommenden Ortsnamens, durch richtige Aussprache Beze chnung der fremden Eigennamen, durch Vermeidung ünnöthiger, schwer zu behaltender Ausdrücke zeichnet sich dieses weit verbreitete Schulbuch vortbetlhaft aus, und kann der Lehrer damit bald gute Resultate erzielen, ohne daß er sich auf den Unterricht lange vorzubereiten oder während desselben allzu sehr anzustrengen braucht. Handel und Verkehr. Frankfurt, 24. April. (Fruchtbericht.) Während die Händler sich unausgesetzt über die nichts weniger als günstige Geschäfts-Conjunctur beklagen, sind unsere Lano- wirthe mit dem Saatenstande sehr zufrieden. Der dieswöchentliche Marktoerkehr ist durch die Feiertage derart beeinträchtigt, daß von einem regelmäßigen Geschäft keine Rede fein kann. Die von auswärts vorliegenden Berichte lassen eine entschiedene Tendenz nicht erkennen. Es ist constatirt, daß Weizen aus der Umgegend bedeutend weniger dringend wie seither offerirt wird, während prima fremder Weizen viel eher hieher zu renttren verspricht. Für Roggen bleibt die Stimmung anhaltend matt. Frankreich sowohl als Norddeutschland versorgen uns beständig mit Waare und Angesichts des stockenden Mehlabsatzes find unsere Müller noch immer sehr reseroirt. Fürs erste ist die Saison zu Ende und wenn auch zuweilen Kleinigkeiten darin umgesetzt werden, so sind die bezahlten Preise durchaus nicht maßgebend. Hafer scheint matt zu liegen und wurde höchst wenig gehandelt! Unser nächster Hauptmarkttaq findet nunmehr kommenden Montag, den 29. d. M., statt. Folgende Course lassen sich schätzungsweise feststellen: Weizen ab unserer Umgegestd 233/4—24, fremder frei hier JL 24—25; Roggen JL 17—18% je nach Qualität; Gerste JL 19—22; Hafer JL 14% bis 16%; Hülfenfrücbte verlassen. Mehlmarkt tobt. Frankfurt, 23. April. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war sehr gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner JL. 2.50—3.20, Stroh per Eentr. JL 2.15 bis 2.30, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. JL 1.10, 2. Qual. JL 1.—, im Detail 1. Qual. 1.20—30, 2. Qual. JC. 1.10—15, Eier das Hundert Jt 4.80—6. Kartoffeln JL 7.— per 100 Kilo. Fleifchpreife: Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Kuh- u. Rindfleisch 55-64 Kalbfleisch 60-70 Hammelfleisch 55-68 H, Schweinefleisch 70—75 H. Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 28—33 JL, ganze Erbsen 24—28 Bohnen 25—28 JL, Linsen 28—36 JL — Buchenscheitholz per Quadrat Meter Kiegel in Lich. —.80 Halbes 4 (2550 bach. Diese eigens für die zarteste und empfindlichste Haut präparirte Seife wird für gänzlich rein und frei von Schärfe garantirt. Kürzester Gebrauch zeigt ihre wohlthätige Wirkung gegen Aufspringen und Sprödigkeit der Haut. Gartzes Packet ä 8 Stück dty. 1.50 2552) Gewässerten und ungewässerten Laberdan empfehlen J. A. Busch Söhne. 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