1878 Dienstag den 26. Marz Ko. 5» A«Mk- uni MMlitt für ik« Kreis Gießen Erscheint 'täglich mit Ausnahme des MontagS. "*« 6 r. Großh. Hoheit des Prinzen Heinrich von Hessen und bei Rhein rc. betreffend. 3. Ordensverleihungen. 4. Namensveränderungen. 5. Ruhestandsversetzungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. Febr. den Bauausseher Georg Peter März zu Schlitz und am 14. Febr. den Hofmusiker Balthasar Meister, auf sein Nachsuchen. in den Ruhestand zu versetzen. , Am 13. Febr. wurde der Schullehrer an der ersten Gemeinde-Schulstelle zu Groß-Karben, im Kreise Friedberg, Jacob Hechler auf sein Nachsuchen in mmlung 8 Mljr, -tu. US kulturfeindlich?" Cassel. in ’SUreu, •Wh«. (812 RedactionSbureaur Gartenstraße N. 165. Expeditionsvitfeairr S.chulstraße B, 18. den Ruhestand versetzt. , _ Y_ 6. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Gemeinde - schulstelle ,u Rainrod mit einem Gehalt von 685 JL. 71 ; die erste Gemeinbe-SLulstelle zu Groß-Karben mit einem Gehalt von 857 c/K. 14 Dem Freiherrn v. Leonhardi zu Groß-Karben steht das Präsentationsrecht zu; die Gememde- Schulstelle zu Pfirschbach mit einem Gehalt von 685 71 H. Dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht in Gemeinschaft mit dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg das Präsentationsrecht zu; die evang. Pfarrstelle zu Rohrbach. Dotationsmäßiger Gehalt 1161 «M. Das Prasentationsrecht steht den Gemeinden Rohrbach, Wembach und Hahn zu. 7. Sterbesälle. Gestorben sind: am 10. Novbr. 1877 der Lehrer \. P- Heinrich Hechler zu Obernhausen-Lichlenberg; am 17. Febr. 1878 der Districts- einnehmer i. P. Rendant Johannes Leonhard Bitsch zu Friedberg; am 18- Febr. der evang. Pfarrer Ernst Eduard Kehrer zu Sickenhofen; am 21. S^r. Der französisch-resormirte Pfarrer Joseph Haunreiter zu Neu-Isenburg; am 28. Febr. der Zollaufseher Mathias Lenz zu Mainz. , Darmstadt, 22. März. Es liegt in der Absicht der Regierung, beim Inkrafttreten der neuen Justizorganisation Bestimmungen dahin zu treffen, daß bei oberhessischen Amtsgerichten, deren Bezirke eine weite Ausdehnung besitzen, von Zeit zu Zeit an einem der entfernteren Orte Gerichtstage abgeyalten werden, damit die Gerichtsangehörigen Gelegenheit haben, ihre Rechtsangelegenheiten leichter und ohne größeren Zeitaufwand erledigen zu können. (Hess- Landes-Ztg.) — Mit allerhöchster Genehmigung Sr. König!. Hoheit des Großherzogs vom 7. l. Mts. hat das Ministerium der Justiz eine Proposition an die zweite Kammer der Stände gelangen lassen, nach welcher an die Stände des Groß- Jr?der Specialdebatte erklärt v. Köller zu § 21 (Bildung der Amtsgerichte betr.) daß die Conservativen ihren Widerspruch zurückzögen und für den §21l in der Fassung des Herrenhauses stimmen würden- Der Paragraph wird in dieser Gestalt vom Hause angenommen. Dagegen die Fortschrittspartei und das Centrum- Mit derselben Majorität wird auch S 27 (Gerichtsstand der Standesherren) angenommen. Zu 50, 51 (Competenz des Oberlandesgerichts Berlin) beantragt Windthorst (Bielefeld) deren Streichung. Der Jufttzminister tritt für die Fassung des Herrenhauses ein. Retchensperger spricht dagegen. In namentlicher Abstimmung werden sodaNn die §§ 50 und 51 in der Fassung des Herrenhauses mit 203 gegen 165 Stimmen angenommen. 13 Abgeordnete enthalten sich der Abstimmung. Es folgt die erste Lesung des Nachtrags-Etats betr- die organische Veränderung im Ministerium- Miquel nimmt das Wort gegen die Vorlage, die zu überraschend komme und im letzigen Augenblicke nicht mihr zu erledigen sei. Unaufschiebbar fei nur die Frage wegen des Gehalts des Minister-Vicepräsidentin; die anderen Punkte der Vorlage erforderten gründlichere Vorarbeiten als jetzt möglich sei. Redner erklärt sich namentlich gegen ein Eisenbahn- Ministerium, weil die verwickelten Competenzverhältnisse des Handelsrninifters eine gesetzliche Regelung erforderten, wozu der Moment nicht angethan sei. Auch könne man Aufsicht und Verwaltung nicht in eine Hand legen, wie die Vorlage wolle. Sollten durch die Vorlage frühere Pläne bezüglich des deutschen Eisenbahnwesens verfolgt werden, dann könne man zustimmen, aber doch die Sache nicht überS Knie brechen. Man könne sich in der nächsten Session darüber verständigen.Sackl ck eEare er sich für die Verweisung der Domänen und Forsten an das landwirthschaftliche Mtnistertum, die Frage könne aber nicht hinter dem Rücken des alten und neuen Finanzmintsters Schöffen Sääle in den Amtsgerichts-Localen und der verbleibende Uebersuchß zu Bibliothekzwecken für die Amtsgerichte verwendet werde. Berlin, 23. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht den Friedens vertrag und sagt: Was der Reichskanzler von der Convention von Adrianopel gesagt, gilt auch von dem Vertrage von San Stefano. Deutsche Interessen sind darin nicht berührt. Der von Deutschland verlangten Freiheit der Wasserstraßen ist durch die Schleifung aller Donausestungen, sowie durch die auf die Dardanellen bezügliche Bestimmung des Vertrages vollkommen Rechnung getrage . — Im Abgeordnetenhause wurde heute ein Schreiben des Staatsmini- sterinms verlesen, worin dem Hause angezeigt wird, daß der Kaiser beute dem Finanzminister Camphausen die nachgesuchte Dienstentlassung gewährt hat. Berlin, 23. März. Aus parlamentarischen Kreisen wird mitgetheilt, daß der Regierungspräsident Hoffmann die Uebernahme des Finanzministeriums abgelehnt habe. Gegenwärtig finden hierüber Verhandlungen mit dem Oberbürgermeister von Berlin, Hobrecht, statt, welcher nicht abgeneigt sein soll, das erwähnte Ministerium zu übernehmen. Berlin, 23. März. (Abgeor dnettnhaus.) Der Präsident übermittelt den Dank des Karsers für die Geburtstagsklückwünsche des Hauses. Hierauf begann die anderweitige Berathunu des vom Herrenhaufe zurückgelangten Gerichtsoerfassungsgefetzes. Miquel verweist aus die widerspruchsvolle, schwankende Haltung des Justizministers gegenüber dem Gesetze, will aber im Interesse des Zustandekommens des Gesetzes den Beschlüssen des Herrenhauses zustimmen. Justizminister Leonbardt führt gegenüber dem Vorredner aus, daß er sich in der von diesem behaupteten Weise über die Durchführung der Organifation innerhalb des festgesetzten Termins nicht ausgesprochen habe; er versichert, eS würden alle Kräfte daran gefetzt werden, um die Einhaltung des Termins zu ermöglichen. Windthorst (Meppen) gegenüber, der auf Bildung der Amtsgerichtsbezirke durch Ge fetz besteht, hebt der Justizminister hervor, daß durch die Festsetzung der Amtsgerichte mittelst Verordnung sechs Monate Zeit erspart werden. Lasker erklärt, man mW Alles thun, um die Justtzorganisation nicht zu verspäten. Durch die Beschlüsse des Herrenhauses werde die Reichsgesetzgebung nicht gefährdet; feine Partei werde detzhaib die Herrenhausbefchlüsse acceptiren. Wehr erklärt Namens der Freiconservativen ebenfalls deren Zustimmung zu den Beschlüssen des Herrenhauses. Gneist erklärt sich für die Annahme, man dürfe nicht durch untergeordnete Fragen die deutsche Justizorgani- des Coriftren^-Bezirkes Grünberg: Donnerstag den 4. April,,Morgens 10 Uhr, in Grünberg. Gießen, den 25. März 1878. Büchner, Kreis-Schulinspecwr^ ein, mit Einleitung ?sar. as Comite. ) Umgegend m Phil. Lchwatzn, st Bekleidung*- Amdn, zu den btüigfm e Ramspeck« rüelde» Vogner Ü 6o. w München, empfiehlt schbacit, wi. d-vffll‘ T itl Chr. Schopbach' Tl eröffne iw w tbie 2ttaß- i« Mll beite «.denom«*"- DuiseR^L— --^Hchiedenest um-n iu ffirpeb. d. Bd S$=e*a8Che" ihlfleC fiehlt sich . ler Art Mäb]g^eJ b waltung der Eisenbahnen Platz greifen, als bisher. Ich will aus der Frage feinen Confl.ct schaffen, will sie im Etnverständntffe mit Ihnen lösen. Aber lösen müssen wtm 6b We k- Wfi" 8tietnV°! London, 23. aus Greenwich eine Re ment den Sechs-Wtoi btn Krieg, conftatire im bäte, als irgend ein britische Motte sich in 1 Verlangen der englische vertrag allen Mächten Dagegen billige er die in Betreff Griechenlar London, 24. bis zum 23. t, Aber bezüglich der ^orberui Kdedlve willigte aus l Untersuchung der Fir die tzüissquellen des gen Egyplens und a ten und wirklichen E Wilson Vicepräsident Beamte der Staatssi AeUgeßo! MköttN M tob Bartfient st, »i . Zwei große Hl soundländer u. dt §nd zu verkaufen d'e Erheb. Bl M) Eine Partie gi verkaiskn. J735) Eine große Pa abMrden. Eandgaße L Goldfl Harrer ückso I^Kirnvo au Spiegelfabrik Carl Leib, Vergolder, Giessen (hinter der Kirche), unterhält La^er aller Arten Spiegel, Bilderrahmen, Tische mit Marmorplatten, Gold- und Politurleisten, Alle Sorten Spiegelglas. Das Einrahmen von Bildern wird billigst ausgeführt. Neu Vergoldungen werden au f ■ das Solideste bald gefertigt. W Beste Kernseife, (1601 564 Trommeln. : hiesige „Agence Havae" bis nach dem Conglisst Preiscourant gratis u. franco. II. KudoEpli’s WweM Musikalienhandlung in Giessen. G-liricin. Unfehlbares Mittel zur Vertilgung von iche Notable Bulgariens welcher sie um die guten welche sich entschließen, : werden gegen Zahlung iichen Bevölkerung in dcr ernen von Stambul M bit üülbattn würben \\\ ■ Zn einer Serfammim^ eines Coaiitös beschlossen Äuelande. Au beziehen von df König!, privil. Ad' ler-Apotheke (C. Heinersdorff) >n Culm, Wstp. Hunderte von Atteste- uus Wunsch grabe urb franco. Die vielfachen Nachahmungen veranlassen mich, das Publikum daraus auf: merksam zu machen, daß nur mit (SdjutJ* marke versehene Büchsen echt und aus obiger finb Niederlage bei Apotheker Herren Denner S» ProstinLonoenschwalbach (728 Magen- u. Darmleiden | oder chronische Verschleimung der I VerdauungSoraane und deren so 8 zahlreichen Neben u. Folgeleiden S weiden mit bestem El folge gründlich | geheilt. Kranke dieser Art wollen nur N so viel Vertrauen fassen und alles I Nähere, sowie die vielen Atteste — & auch aus Hessen, deren Aussteller nicht öffentlich genannt sein wollen, gratis | und franco in Empfang nehmen. 1 Heide, (Schleswig-Holstein). I 814) I. I. F Popp. Herrn II. F. Popp, Heide (Holstein). Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen den tiefgefühltesten Dank obzustatten, denn Ihre Heilmethode bat mich von einem lanawieriaen brÜde^en Magenkatarrh, den ich für unheilbar hielt, befreit Ich wünsche, daß Alle wttck- an ähn- ltchcm Leiden kränkeln, Ihre Heilmethode gebrauchen und gleich günfti e Resultate dadurch ei zielen möchten. Ich weide Ihre Methode empfehlen. Mit freundlichem Gruße zeichnet sich hochachtungsvoll Euer Wohlgeboren ergebenster I. Jacob Schmidt, Pfarrer. Hegnenback, Post Melden (Bayern), 6. October 1875. Vermischtes. Berlin. Einer Bekanntmachung des Reichsbank-Direktoriums zufolge gelten die Banknoten der Preußischen Bank zu Einhundert Mark nur noch big zum 31. März d. I. als Zahlungsmittel und werden nach dem 1. April d. I. nur noch in Berlin bei der Reichtzbank Hauptkasse eingelöst. Es liegt also im Interesse der Besitzer von Banknoten der Preußischen Bank zu Einhundert Mark, diese Noten in den ersten Tagen bei der Reichsbank-Hauptkasse oder bet einer der Zweiganstalten der Reichsbank in Zahlung zu geben oder gegen Baargeld oder Rctchsbanknoten umzutauschen. , Ksskuchen u. RsdanKüchetchen täglich bei (1776 August Noll im Stern. Theater. Der nächste Benefiziant ist Herr Hamm, dem wie von Herzen eine günstigere und regere Betheiligung von Seiten des Publikums wünschen, als sie seinen beiden Vorgängern zu Theil wurde. Hat Herr Hamm durch seine allgemeine Beliebtheit wobl ein Recht auf ein volles Haus, so wird auch die Wahl der Stücke gewiß zu fle tzigem Besuche animiren. Flotte Bursche, die liebliche Operette Suppä's, ist hier allgemein gern gehört und dürfte bei der hiesigen Besetzung gewiß gefallen. Das meiste Interesse wird sich aber wohl auf die Posse Alles besetzt concentriren, weil in ihr ein Werk eines auch hier in allen Kreisen wohlbekannten und geachteten Mannes entgegentrttt, welches gewiß zahlreiche Freunde findet. Wünschen wir zu dieser glücklichen Wahl dem wackeren Benefizianten ein volles Haus- — f— 1056) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeig , bafe mit dem ersten April im Hause des Herrn Stadtverordneten Chr. Schopbach, Neuen-Bäuen B. Nr. 80 im zweien Stock, unter der Leitung meiner Schwester, Frau Johannette Köhler, ein Putzgeschäft eröffne und" bitte das derselben früher geschenkte Vertrauen auf mich überzutragen. Gleichzeitig verbinde ich -inen Verkauf über die Straße in allen zum Putzgeschäft gehörenden Artikeln. Strohhüte zum Waschen und Färben werden von ber.tc nng.non men. Xiouise Roth. London, 24. März. „Reuters Bureau" meldet aus Konstantinopel via Syra vom 22., die von Reouf Pascha in Petersburg nachgesuchten Con- cessionen seien nicht absolut abgelehnt und sei eine russisch-türkische Allianz in Erwägung gezogen worden. In Kostantinopel würde eine solche Allianz ebenfalls erwogen. Eine starke türkische Partei widerstrebe derselben und sei im Falle eines englisch russischen Krieges zu einer Allianz mit England geneigt. Man glaube vielfach, Rußland werde im Falle eines solchen Krieges von der Türkei die Allianz oder Entwaffnung verlangen. Reouf und Osman Pascha sollen einer russisch-türkischen Allianz geneigt sein. Wien, 24. März. Die „Montags-Revue" schreibt: Die Controverse zwischen England und Rußland hat sich zu einer ernsteren Differenz zugespitzt, als nach dem wesentlich formalen Charakter des Streitpunktes zu erwarten war. Wenn der Congreß scheitert, so ist nicht abzusehen, welche Vortheile England aus dieser Situation zu ziehen vermöchte, da hierdurch die individuelle Discussion der Friedensartikel durch jede einzelne Macht eintreten würde, was England doch vermeiden möchte und Rußland erwünscht wäre. Berichtigung. In dem Referate über die Stadtverordneten-Sitzung vom 21. dss. in voriger Nummer ist durch Versehen tn Zeile 23 von oben hinter dem Worte Handelskammer in Sachen der Tabakindustrie" ausgelassen worden, was wir zu berichtig«n bitten. D- Red. Handel und Verkehr. Frankfurt, 23. März. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner 2-^3, Stroh per Eentt. JL 2-2.50. Öutter im Großen das Pfund 1. Qual- 1.05—10 2. Qual. 90—95^, im Detail 1. Qual. JL 1.15—20 2. Qual. JL 1 io, Eier das Hundert Jl. 5—6, Kartoffeln 7 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfletsch per Pfd. 65-75^, Kuh-u-Rindfleisch 54 bis 62 H, Kalbfleisch 60—70 Jj», Hammelfleisch 50—63 Schwetnefleisch 70- 75 Erbsen, geschälte (p.: 100 Kilogr.) 28—32 JL, ganze Erbsen 24—28 Jt, Bohnen 24-27 Linst 28-36 __ 8 (£ljorolai)e unö (tacaopulocr. aus d?r Fabrik der Herren Joh. PH. Wagner & Co. tu Mainz, empfiehlt, unter Garantie absoluter Reinheit, Emil FiscllPiach* Galatz, 24. März Die Donauschifffahrt ist eröffnet. Heute sind schon 3 Schiffe anqekommen. Morgen weiden 4 Schiffe erwartet. Die Waffer- bibt im Sulina Arm beträgt 15 Schuh. Paris, 23. März. Die „Agence Havas" meldet aus Athen: ®tne Deputation, bestehend aus den Bürgermeistern von Athen und von Piräus und dem Rector der Universität überreichte dem englischen LegationSsecretär Wyndham eine Adieffe, welche dem Gefühle der Dankbaikett gegenüber England Ausdruck aibt welches vorgeschlagen, Griechenland zu dem Congreffe zuzulaffen. Konstantinopel, 23. März. Die Ruffen haben alle Einschiffungs- Vorbereitungen in San Stefan- eingestellt. — In Adrianopel wüthet unter den Ruffen der Typhus. — Hobart Pascha soll nach Prevesa gehen und in den dortigen Gewäffern kreuzen. Berlin, 23. März. Der „Reichs-Anz." publicirt die Entlaffung des Mnanzministers Camphausen unter Belastung des Dtels und Ranges eines Staatsministers. - Der „Nat.-Ztg." zufolge hätte der Oberbürgermeister Hobrecht den Posten des Finanzministers acceptirt. — Die Abendblätter halten die Uebernahme der Viceprästdentschast des preußischen Staatsministeriums und der Stellvertretung des Reichskanzlers durch den Grafen Stolberg für wahrscheinlich. Rom, 23. März. Der König beglückwünschte gestern den Kaiser Wilhelm telegraphisch. Die gestrige Festlichkeit in der deutschen Botschaft, an welcher etwa 500 Personen theilnahmen, verlief sehr glänzend. Botschafter v. Keudell toastirte auf Kaiser Wilhelm. Er gedachte der friedlichen Missionen, welche der Kaiser nach den ruhmreichen Tagen von 1870 zu seiner Aufgabe gemacht. Nach einem dreimaligen begeisterten Hoch auf den Kaiser sangen die Anwesenden die preußische Nationalhymne und die Wacht am Rhein. Die Prinzessin Friedrich Karl wohnte dem Feste bei. London, 23. März. Gladstone hielt bei Empfang einer Deputation aus Greenwich eine Rede, worin er sein Bedauern aussprach, daß das Parlament den Sechs-Millionen-Credit bewilligt habe. Er erklärte, er verabscheue den Krieg, constatire indeß, daß dieser Krieg größere Resultate zur Folge gehabt habe, als irgend ein Krieg der letzten Zeit. Er verstehe nicht, weshalb die britische Flotte sich in den türkischen Gewässern aufhalte und begreife nicht das Verlangen der englischen Regierung, daß Rußland, nachdem es den Friedens- Vertrag allen Mächten mitgetheilt, ihn noch auf der Conferenz vorlegen solle. Dagegen billige er die Politik der Regierung in Betreff der Dardanellen und in Betreff Griechenlands. London, 24. März. Der „Observer" meldet: Die Regierung hat bis zum 23. d., Abends, keine weitere Mittheilung der russischen Regierung bezüglich der Forderungen Englands in der Conferenzfrage erhalten. — Der Khedive willigte auf die Vorstellungen Englands und Frankreichs hin ein, eine Untersuchung der Finanzlage Egyptens anzustellen und dieselbe nicht allein auf die Hülfsquelleu des Landes, sondern auch auf den Charakter der Verpflichtungen Egyptens und auf die Gründe des Unterschiedes zwischen den veranschlagten und wirklichen Einnahmen zu erstrecken. Leffeps wird Präsident, Rivers Wilson Vicepräsident der Untersuchunzs - Commission, deren übrige Mitglieder Beamte der Staatssckuldenverwaltung sind. Äsr1 ''um 6e" Sw«»«, "*< °i Dortmunher Bier per Topf 12 Pfg. 1807) tm Zapf ni Prunk für ter Elof. 200 Weinflaschen zu verkaufen 1715) I. Rothenberger, Üindenplotz. nh : ®*l,b habe ? sortgesetzt auf ' beileibe ben 3 befidbea im Lchoohe Wen für ben Zu^, ■n- Die „Ägence iltusse" )on einer Revolution in 0er Schah von Pechen :trag besprechend, meint, urch nicht erreicht; er Fettlaugenmehl, Waschpulver, Feinste Reisstärke, empfiehlt CarU Hoirisiaiiii Aeilgebotenes. Zwei große Hunde, ein Neu- soundländer u. dänische Dogge find zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._________ 1763) Eine Partie größere Kisten zu verkauf en. Wilhelm 1735) Eine' große Parthie Bux billig -abzugeben. Sandgasfe v. 182. boiu 22 r . Samenhandlung von Carl Deines, Gartfeld, empfiehlt alle Sorten Samen in frischer Waare.(1247 Violinen, Violas, Cellos und Contrabässe nebst deren Bogen. Zithern, Guitarren« — Deutsche und ächt römische Darm- u. über- sponnene Saiten. — Colophonium. Etuis in Carton und Holz für alle Saiten-Instrumente. Alle Sorten Blechinstrumente, Flöten und Clarinetten. — Grosse und kleine ntüQ ftatt^abten SW et&T bcs Schatzes Lhmm Viednaufnahnie der Baai- mnä b-jüglich dn W«- brittf gm-cht h-b-> * amerifon#« ®ie Bl-°d'fch- IKieiie hab- temporär bit gäbet zum StillH a«8 bem AuÄwde °°ch in amettla -hu- ®tli,r -lÄÄ SMsrK ' es '"och für bi»,«“ ß "Ä hl-6fffl ,tnAtUn8®enn 30° H 6u^fe, । October Zeilgcdotenes. 1797) Junge Enten und Hühner zu- Zucht, welche tägl'ch lecen, werden billigst verkauft. Geschlachtetes Federvieh auf Bestellung jederzeit zu hoben. Buch, Lindenplatz 244. SH Ratten und Mäusen. M Kein Gilt. Nur tödtl. für Nagethiere. Preis der Bücts- ca. 700 Mr. 3- empfiehlt die ^22 54 Handelsnärtnerei von Gg Becker War. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins- Anfertigung jeder Decorations-Arbeit tn geschmackvollster Ausführung, bei 170) Td- Brück, Kanzleiberg B. 1. Wollene und baumwollene Strickgarne empfiehlt (1650 Robert Stuhl. n. ,inon “nk' ,“ftreben u°°1 11 rtf Trupp101 < .f ein( t »i'd “‘»„bi : nrl rf“ y“ (3.(tuna Goidfische 4708) bei Wilhelm Balser. Bettfeöern und Raunen Zwillch und Barchent, Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten tn streng re ller Ausführung, bei 169) Th. «rück, Kanzleiberg B. i. 1761) Em Harter Esel zu verkaufen bei L. Bingel a. d. „Mittelstmühle" b. Altbuseck. ____________________ Zu verkaufen. Harzer Kanarienvogelweibchen per Stück 50 Näheres i. d. Erped. d. Bltts. Luxemburger Kochgeschirr das Beste dieser Art, empfiehlt (1,0/ Wilhelm Ratser. 1803) Vz Dutzend Nutzbaum Stüdle und mehrere Komoden billig zu verkaufen bet Tränkner II., _____________________Walltborftroße 66. Universal Reinigungs-Salz. Von allen Aerzten als das einfachste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aulstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden in Packeten ä 25 Pfg., 50 Pfg und IM. (2 C. F. Semmler in Giessen. I Bekanntmachung. Der Bedarf nn Brennholz und Braunkohlen für hiesiges Plovtnztalarrefthaus pro 1878/79, soll Donnerstag den 4 April 1878, Vormittags 10 Uhr, im Vorderhause deS A resthauses öffentlich an den Wentgftnehmcnden vergeben werden, und werden ©teilluftige hierzu eingeladen. Gießen, 25. März 1878. Großherzogliches Stadtgericht Gießen ______________B ötttcher.__ Oeffentliche 'Aufforderung. 1789) Die Mehrzahl der gerichts- bekannten Gläubiger des Heinrich Kopf von Bellersheim hat mit der Wittwe desselben ein Arrangement abgeschlossen von dessen Inhalt auf unserem Actuariate Kenntniß genommen werden kann. Einwendungen gegen dieses Arrangement sind binnen 14 Tagen zerstörlicher Frist unter thatsächlicher und rechtlicher Begründung dabier geltend zu machen, widrigenfals Ausschluß hiermit und Bestätigung des Arangements verfügt werden wird. Hungen, am 16. März 1878. Großh. Landgericht Hungen. Cellarius, Kranz, ______Landrichter.______Landg.-Assessor. Versteigerungen. Hostversteigerung. Montag den 1 April l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Allertshäuser Gemeindewald, District Langenbruch, Burghain und Antrefferkopf nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung kommen: 8 Rmtr. Buchen-Scheiter, 8 „ Nadel- 2 „ Buchen-Knüppel, 1 „ Aspen- „ 240 „ Nadel- 1 „ Buchen-Stöcke, 1 „ Aspen- „ 49 „ Nadel- „ 22 „ Buchen-Reisig, 5 „ Eichen- „ 466 „ Nadel- „ 8 Stück Elchen-Stämme von 17—35 Centimtr. Durchmesier und 5—13 Meter Länge, 43 Stück Nadel-Stämme von 13—22 Centimtr. Durchmesier und 3—14 Meter Länge, 61 Stück Nadel-Derbstangen von 8—12 Centimtr. Durchmesier und 7—12 Meter Länge, 150 Stück Nadel - Reisstangen von 5—7 Centimtr Durchmesier und 5—9 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist im District Langenbruch. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis zum 1. September l. I. Credit gegeben. Allertshausen, den 22. März 1878. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. 1796)_______Römer.___________ Holzvorsteigerung i* der Fstl. Obersörsterei Hohensolms. Montag den 1 April er., Morgens 9 Uhr anfangend, soll in dem District „Buchenbergs zunächst Altenstädten nachstehendes Gehölz versteigert werden: 162 Rmtr. Tannen-Stockholz, 950 Wellen Tannen-Reisholz, 95 Fichten- und Lärchen - Stämme von 15—26 Centimtr. Durch mesier und 10—16 Meter Länge mit 33,17 Festmtr., 104 Stück Fichtenstangen zu Sparren tauglich Alsdann wird an demselben Tage, Nachmittags gegen 2 Uhr, in dem District „Landheege" zunächst Bellersdorf versteigert: 5580 Buchen- und Eichen-Stockschlags- wellen I. Clasie. Hohensolms, am 23. März 1878. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. 1794) Dörmer, Revierförster. Mittwoch den 27. d. Mts., NuchmmauS 2 Uhr, werden in bem „Calö Klein" Waapengassr 26, a egzugshalbcl, sehr gut erhaltine Wlrth ld?QfiSytiätvfd'ailen b°stehenb in : Tischc-, Stüh en, Büffel i. it B>erapparc.t, Gläser schrank und fonfligc Ger äthschafler versteigert und können täglich bei mir tingt leben werden. 1648) Georg Klein. Holzversteigerung. Nächsten Freitag den 29. März, werben rm Kernbergwald bei der Ganseburg: 4150 Stück Fichten - Spalier- und Bohnenstangen versteigert. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr aus der Ganseburg. Gießen, 23. März 1878. 1775) H. Adami. Aermiethungen. 1804) In meinem Nebenhause ist ein freundliches Famtlienlogts, bestehend aus 4 Zimmern mit Zubehör (auf Wunsch noch einige Mansarden), per 1. Juni er. zu ver mtethen.Joh. Fischer. Altcenftiaße. 1809) Em kleines tfamutuilogts zu ver mielhcn. Näheres in der Exped. d. Bltts. 1800) (g in möblirtes Zimmer mit Cabinel zu oermietben. H. Kühn. 1792) (Line abgeschlossene Wohnung mit 6 heizbaren Zimmern und sonstigen Bequem- lictketten zu vermiethen und 1. Juni zu beziehen.__________Kö^nerffcher Garten. 1732) Zwei geräumige ineinandergehende möblirte Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn CVtr. lieber, Grünbergerstraße Lit. B. 140 1783, Bel G d. Oll mann m Der Schloßgasse ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.__________________________________ 1767) Gleich beziehbare Logis zu ver mtethen. Gg. Weber, Neuen-Bäuen. 17o2) Möbltite Zimmer sind zu ver- miethen.________________Ltndenplotz 244 1734) Em gut möblirtes Zimmer im 1. Stock nach der Straße zu vermiethen. Tapez'er P. Hollmann, N m Schuldenweseu des Stdufingnii Hermann Ritter von hier, in desien Wohnung versteigert werden: Betten, Tische, Stühle, SophaS, Komode, Kleider-, Weißzeug- und Glasschränke Weißzeug und Kleidungsstücke aller Art, Uhren, Gold- und Silbersachen, sowie verschiedenes HauS- und Küchengeräthe, Porzellan- und Glaswaaren, mehrere Oefen und Sptungherde, circa 60 Ctr. Herd- gußwaaren, Reifeisen und Stabeisen, mehrere Dutzend Zug- imd sonstige Keiten, eine Partie Ofenrohre, 2 Dickwurzmühlen, circa 3 Ctr. Zuck, 10 Ctr. Wagenachsen rc. rc. .^ämmtliche Möbel, Haus- unD Küchengeräthe und Weißzeug find sehr gut gehalten und in bestem Zustande. Grünberg, den 25. März 1878. Großherzogiiches Ortsgericht Grünberg. __________________________ Pracht._____ Frisch gebrannten, reinschmeckenden (1649 J ava ■ Haffee, la. Qualität per Pfund Mark 1,80, Ha. do. „ „ „ 1,60, ™w Robert Stuhl. Burgerclub. Heute Abend 8'/2 Uhr: Generalversammlung der außerordentlichen Mitglieder 1^91) im Locale des Herrn Karl Fuhr. Carnevatverein Türkei. Generalversammlung Dienstag den 26. März, Abends 8’/2 Uhr, im Sälchen des Herrn Karl Fuhr. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 2) Vorstaudswahl. Um recht zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird gebeten. (1784 Skizzen und Entwürfe zu Gebäuden aller Art, Polizei-Zeichnungen, Kossen-Anschläge, Vorschriftsmäßige Eisenberechnungen, Fayaden- Entwürfe, Bauleitung, Geometrische Arbeiten, Ausnahmen und Detaillirungen, NechnungS Revisionen und Abschlüsse re., werden — vom größten bis zum kleinsten Auftrage — übernommen und aus das Prompteste erledigt. Projekte und ausgeführte Baute» zu gesl Ansicht. Nähere Nachricht bei der Exped. e. Bilts.(1611 MrgergeselWasl. Mittwoch den 27. März, Abends S’/a Uhr: Generalversammlung in der Restauration SCHNELL (Treibhaus). Tagesordnung : Berichterstattung. Rechnungsablage. Vorstandswahl. NB. An» und Abmeldungen bittet man bis zum 1. April an Herrn Carl Brück, Goldarbeiter, zu richten. 1806)Der Vorstand. 1802) Ein Knabe, welcher die hiesigen Lehranstalten besuchen soll, findet freundliche Aufnahme in einer kleinen Familie. Wo? sagt die Exped. d. Blkts.___________________ 1801) Für eine hiesige Ltqueur- and Branntwein-Gros-Handlung wird ein routinirter, junger Mann für Reife und Comptoir gesucht. Offerten 8. 5 postlagernd Gießen.______ s Strohhute werden gewaschen und fogonnirt bei ______I. Weitzenkorn, Kreuz. 1808) Ein angebender Kellner und Kellnerjunge gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. 1799) Zum 1. April ein möblirtes, schönes Zimmer gesucht, auch mitCabtnet; von wem, sagt die Exped. d. Bl. 1793» Ein Cigarrenfabrik-Geschäft sucht einen tüchtigen und zuverlässigen ltei*eiuletu Bewerber, die in gleicher oder ähnlicher Branche gereist haben, erhalten den Vorzug. Offerten befördert die Exped. d. Bltts. In ein hiesiges Geschäft wird ein MäU eben gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl. 1788) Eine geeignete Wärterin zu einer Kranken gesucht. A. 251. 362) Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen. Anfertigen aller Gattungen in Stühlen von den gewöhnlichsten bis zu feinsten wird prompt und reell ausgeführt von Philipp Henkel, Sluhlmacher in dem Hause des Herrn Julius Strack am Wallthor. Pension. Schüler hiesiger höheren Lebranstalten finden in einer Familie freundliche Auf nähme. Näheres zu erfragen in dem Haus deS Herrn Bautechniker Huhn, Neue Anlage^____________________________________(1696 1790) Ein Haus- oder Kindermädchen auf sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__ ! Theater. Mittw o ch den 27. März: Zum Benefize für den Komiker Hamm: Flotte Bursche. Vorder: Alles besetzt, oder: Er ist taub. P sie in 2 Acten von Georg Loy. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schrn Univ.'Druckerei (Fr. Cbr. Dietsch) in Gießen. di- gesej Die in di- M Anzeige gebracht -„gewiesene" Borzng Gießen- i l"««» Po Berlin, 2< Woche nicht nm ni b„6 Jnstij°igan iinb Abgemdnetenh! dtesei Beziehung, t Besngnssl- de« 6» ch »Le Aurslä tafl Zupandckomv tznrcnhausiS ettui trüb. Da bas Eynodalordn Etandpliiikt des ! Factorm über un Wenn somi natioirolliberalen sich aus einem c unangenehme üDifl bekannt, hat sich entschloffen, wichti votzunehmen. Du ben werden, die $ Minister ohne Por verbunden zu lasten die Verwaltung bi losgelöst, schließlich "nmstmum getrenv legenheiten übertraj Der erste Pu finden und in die zu widmen, auf w auswärtigen und Schwierigkeiten ma lur die beiden and 7> Torsten, rein 7 sein. ’QJ «wogen und ?eiN bnch baj teetb ««9« tb« »ch »Olt j be» sich« jS es augenW °b«bei b,„ E bi-t-n »erb, S° !chw„ Wtorlae 7'dßch doch *&» ;•>' bi8