■albau), i»8: ' Nr. 197. Sonntag, den 25 August 1878. * Achmer Wnemer jm. AHM' mi> Amtsblatt fir bk« Kreis Gikßk«. ä** ass, »wiv* «- er jsks ” aa nsvr 0 H 0 n . ^MMEWMMWM^MWWWM^MWWMMMMWMM^MMWMMMV^MMM^MMWMM-M^WMMMM^M^M^MWWMMWI ITnmaMgMMM—MM—MgM 26. AW: Vorstand. htungsvoll i. Alberti. (5068 Schön, verlangen, angenommen. Konstantinopel, 22. August. Da die Insurgenten tm Rhodope- gebirge ihre Stellungen trotz Aufforderung nicht aufgegeben haben, so haben die russischen Truppen Kara-Nuszlar und Akbunar angegriffen. Die Insurgenten behaupten indeffen ihre Positionen. Berlin, 23. August. Das Staatsministertum trat heute zu einer Sitzung zusammen. Die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, daß das türkische Rundschreiben, betr. die griechische Grenzberichttgung, gestern hier übergeben sei. Die Redaction des Schriftstückes scheine vor erfolgter Feststellung in Konstantinopel verschiedene Phasen durchlaufen zu haben. Den Signatarmächten des Berliner Vertrages werde nun obliegen, zu dieser Frage, zu welcher die Mächte sich im Vertrage eine gemeinsame Behandlung Vorbehalten haben, wettere Stellung des Schwarzen und Asowschen Meeres und über die Westgrenze Rußlands aufgehoben ist. — Dem „Ruff. Invaliden" zufolge werden die für die Militärbezirke Ost- und West-Sibiriens und Turkestans emberufenen Ersatzmannschaften wieder in die Hetmath entlasten. — Zur Zurückbeförderung der zur Heimkehr bestimmten russischen Truppen ist Sebastopol, Odesta und Nikolajeff ausersehen. Von dort geschieht ihre Weiterbeförderung in die Standquartiere in 3 Routen. Gleichzeitig erfolgt aus Sebastopol die Zurückbeförderung der türkischen Gefangenen. Die Beförderung auf den Bahnen begann am 16. August. Wien, 23. August. Die „Wiener Ztg." versichert, daß nach den bis zum 16. August eingegangenen Eingaben aller Theile des Occupations-Corps die Verluste destelben in 161 Todten, 676 Verwundeten und 139 Vermißten bestehen, sonach der Gesammtverlust bis 16. August 976 Mann betrage. Paris, 23. August. Die „Agence Havas" meldet aus Cairo vom Heutigen: Der Khedtve hat gestern die Anträge in dem Bericht der Enquete- Commission, welche die Rückerstattung aller Güter des Khedive an den Staat L st er.: leri] । Dorfes 1,80, VcidHL; Telegraphische Depeschen. Wagrrer'S telegr. Torresponde«r-A*rea«. Petersburg, 23. August. Der „Regierungsbote" veröffentlicht einen kaiserlichen Befehl, nach welchem das Verbot der Pferdeausfuhr aus den Häfen t Anlage L. 40( Monumenten, in jeder Stell- breisnotirung eskrn. ' Ricker’scheo Deutschland. Berlin, 22. August. Ueber die Hinrichtung Hödel's äußert sich die „Prov.-Corresp." folgendermaßen: Ueber die Nothwendigkeit dieses traurigen Aktes der Gerechtigkeit ist das öffentliche Urtheil selten so einstimmig gewesen, jo weit daffelbe überhaupt auf Setten der sittlichen Ordnung steht. Aus dem, iras scharfblickende und wohlwollende Beobachter des Verbrechers in seiner Haft bis zu den letzten Stunden bekundet haben, darf man die Ueberzeugung schöpfen, daß die von ihm zur Schau getragene Gleichgültigkeit eine künstlich vorgenom- mene Maske war, die er nur mit äußerster Mühe bis zum letzten Augenblicke bewahrte. Es ist danach ganz unmöglich, in dem hier vorliegenden Falle einen physischen Mangel anzunehmen, der die Verantwortlichkeit hätte vermindern können. Vielmehr drängt sich der Gedanke unwiderstehlich auf, daß die leichtsinnige Voraussetzung, dem höchsten Ernst der Strafe entgehen zu können, die Entwickelung der ruchlosen That gefördert hat. Umsomehr trat die Vollstreckung der gesetzlichen Strafe in ihr volles Recht. Kesterreich. Wien, 21. August. Zu der Art und Weise, wie sich der Aufstand in Bosnien entwickelt hat, liefert das nachfolgende Schreiben, welches der „Pol. Lorr." aus dem Zworniker Kreise zugeht, einen wetteren Beitrag: Als die Nachricht vom Einmärsche der österreichischen Truppen eintraf und die Ortschaften zur Kenntniß der Proclamation gelangten, da schwärmte die Bevölkerung förmlich für die neue Zeit der Ordnung und des Friedens, die nun kommen solle. Es war dies namentlich in Gemeinden der Fall, wo sich die Mosltms in Minorität befanden. Als aber bald darauf die Kunde durch das Land zog, daß die legale Regierung in Serajewo gestürzt sei und bewaffnete türkische Haufen aus Serajewo in Tuzla erschienen, den Mutessartf verjagten und die Bevölkerung unter Drohungen aufforderten, sich dem Widerstande anzuschließen, da änderte sich die Scenerte plötzlich. Alle Moslims griffen zu den Waffen und ihre Führer, die gestern noch den österreichisch-ungarischen Truppen entgegenjubelten, wurden über Nacht die bittersten Widersacher der Occupation. Die Christen wurden conscribirt und bewaffnet. Da Viele bemerkten, daß sie die Militär-Befretungstaxe bereits bezahlt haben und deßhalb nicht dienstpflichtig seien, wurde ihnen gedroht, daß man ihnen den rothen Hahn auf's Dach setzen und ihre Familie ausrotten werde. Viele von den Christen flohen auch mit Weib und Kind tn's Gebirge, ihre Erlösung von den Oesterreichern erwartend. Die türkischen Führer senden das schlechteste moslemitische Gesindel in die Dörfer, angeblich um Steuern einzutreiben, die rückständig sein sollen, thatsächlich aber bereits bezahlt sind. Unter diesem Titel brandschatzen sie, wo sie können, treiben den christlichen Landleuten das Vieh weg und morden, sengen und brennen, wo sie keine Sympathien für den Aufstand finden." Schweiz. Bern, 22. August. Nachdem die letzte Differenz zwischen dem Ständerath und dem Nationalrath in der Gotthardfrage erledigt ist, genehmigte der Nationalrath in heutiger Schlußabsttmmung das Ganze der Beschlüffe bei Namensaufruf mit 81 gegen 13 Stimmen. -orbeerbaum u. Bettel- iuber. Traumscene). rgesteUt v- 0. Alberti Bekanntmachung. Betreffend: Die Herbstübungen der Truppen in 1878. Bon kommenden Dienstag den 27. August an, während der folgenden la Tage, finden Truppenübungen auf dem Seltersberg dahier, insbesondere auf dem Abhange nach Klein-Linden hin innerhalb des Äaumes der durch aufgesteckte Stangen bezeichnet ist, statt. Da Beschädigungen, welche nicht durch Truppenübungen, sondern dadurch entstanden find, daß dre Betheiligten das rechtzeitige Abernten unterlaffen haben, gesetzlich keinen Anspruch auf Vergütung begründen, wird den betreffenden Grundbesitzern dringend empfohlen, die noch auf den betreffenden Feldern fitzende Frucht, insoweit es die Witterung gestattet, schleunigst abzufahren, und die noch ausstehende reife Ernte so bald als möglich einzuthun. Gießen, den 2ZL August 1878. Grofiherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ______________________ seur. ai^nn von Venedig). iSfc egs** 4y- il3 9’- 12' , 1. zu nehmen. , München, 23. August. Se. Maj. der Kaiser trifft, von Teplitz kommend, morgen früh hier ein und reist sofort mittelst Exirazuges nach Salzburg weiter, woselbst er um 8 Uhr Vormittags eintrifft. Brüffel, 23. August. Bei dem Banket der Generalräthe erwiderte der König auf eine an ihn gerichtete Ansprache, es werde ihm und der Königin schwer, ihre Gesühle gegenüber den rührenden Zeichen treuer Anhänglichkeit zurückzuhalten. Er danke für alle Liebeszeichen den Vertretern der Provinz wärmstens, dankt besonders für die Aufmunterungen, welche sie seinen innerhalb der Grenzen der Constitution sich bewegenden guten Absichten gewährten und wünsche auf's Heißeste, das Vaterland auf dem Wege des Fortschritts vor- chreiten zu sehen. Die hoch zu schätzende Garantie Europas gebe dem Lande die Gewißheit, daß es durch Krisen von Außen nicht gestört werde, sobald es fortfahre, seine internationale Verpflichtung zu erfüllen und die Achtung vor seinem Gebiete zu sichern, damit sein Gebiet niemals für Jemand eine Schwierigkeit oder Verlegenheit werde. Berlin, 23. August. Die „Post" fügt einem Berichte über die heute in Potsdam stattgefundene Parade die Notiz bei, daß der Commandant des Gardecorps, Prinz August von Württemberg, bei der Parade bewußtlos vom Pferde gefallen und hinweggetragen worden sei. Nach darüber eingezogenen Erkundigungen wurde der Prinz allerdings während der Parade von einem Magenübel, woran er seit längerer Zeit leidet, befallen und war genöthigt, nach Berlin zurückzukehren. Er befindet sich aber bereits wieder vollkommen wohl. Wien, 23. August. Die „Pol. Corr." ersährt von guter Seite: Fürst Milan sprach gelegentlich der Unabhängigkeitserklärung Serbiens telegraphifch seinen und seiner Nation warmen Dank aus für das Wohlwollen und die Unter« MS WO Herren E- Ebel, W. Wagner, Jac. Nuppel, Wilh. Löber VI., Carl Zwesch und,später eingetretene, immerhin bedeutende Wachsthum des Bundes l । ®le5en, Haas, R Back Harba Elbach ftlbe «UI-In WIU8 b«" M »en 17. Augu ^nincuneiM 17. Augu >A Schloßerme imb wn auso>> . - Zohn des ( §ed. «brle, 45 ‘ lnton Bierau. H ßptnglmnr 5 Wate 19 T< 7 jRonate 8 Ta 5086) s toffl In dem ( 1!fiNern. Da genügend W* Rechte P™ aufgefvt unten, :,:a dies eil tj' . • .. , V ......... J (ca. 400 Vereine) ist kein Beweis für die Vorzüglichkeit seiner Institutionen, sondern nur dafür, daß der Drang nach Vereinigung die Mängel derselben übersehen ließ. Die Organisation des „Deutschen KrieqerbundeS" mit seinem Präsidialsitz in Berlin, ist kurz folgende: Deutschland ist bezüglich der Verwaltung in 33 Bezirke eingethcilt, deren jeder sich aus einem oder mehreren LandwehrMegimentsbezirken zusammensetzt Jeder dieser Bezirke erhält durch das Bundespräsidtum zu ernennende, bezw. zu bestätigende Bezirksvorstände, welche die Verfügungen des letzteren auszuführen haben. Die höchste Behörde des Bundes ist der Delegirtentag, der alljährlich stattfindet. Ö erwischt WMZMWSNM .« b ff£rfl°ff,äU,t “Uf 1U äBuni?e' ttel1 Mnn-Zurm bS Lft des Ludw. Herbert III. gutgeheißen. — Den Bewohnern des Hamm wird eine Laterne bewilligt. — Die Genehmigung des Schießplatzes an die neu gegründete Schützengesellschaft wird ausgesetzt. — Die Einladung zu den Festlichkeiten des Forstvereins wird den Stadtverordneten mitgetheilt. — Einem Ansinnen Großh. Oberförsterei Schiffenberg, betr. Anschaffung eines Weg- Hobels wurde insofern entsprochen, fragt Hobel auf Rechnung der Stadt zu übernehmen, wenn derselbe bei den Versuchen im Stadtwalde sich bewähren sollte. — Den Herren G e br. S ch om b er werden 10 Mr. Lahnkies zur Auffüllung des Straßenbankets bewilligt. — Die Voranschläge über Pflasterung in der Bismarckstraße und Grünbergerstraße werden vorgelegt und gutgeheißen. — Herrn Jng. Merz wird die Anlage eines Steingutrohrs, zur Aufnahme von Abfallwaffer in den städt. Canal, zugestanden. — Einer Anfrage von Herrn Geometer Buttron betreffend Neu- Vermeffung und Versteinung von städt. Gelände wird nicht entsprochen, weil bis jetzt keine Roth wendigkett vorltegt und auch das gesammte Feldrecht dieses bestätigt. — Unter Beiwohnung des Herrn Realschuloirektors wurden in geheimer Sitzung diverse Freistellen an Schüler der Realschule vergeben; ebenso in geheimer Sitzung die neu zu ernennenden Schutzmänner erwählt. Es interessirt vielleicht den einen oder anderen unserer Leser, wenn wir die Namen derselben hier verzeichnen. Es sind dies: als Wachtmeister Gendarm Caspar aus Darmstadt, als Schutzmänner: Sergeant Göbel vom 115. Rgt., Sergeant Ochs vom 115. Rgt., Sergeant Müller vom 115 Rgt., Sergeant Bommersh eim vom 116. Rgt., Unterofficier Pfeffer vom 116. Rgt., Schutzmann Dönges von Darmstadt, früher Sergeant im 116. Rgt., Polizei- diener Weibert von Alsfeld und prov. Briefträger M üller von hier. —a. Gießen, 21. August. W-rthe (Sctnnerungm an vte Hetaiath wirken besonders mächtig, wenn sie uns in der Fremde unerwartet entgegeatreten Berichterstatter hatte vor einigen Tagen Gelegenheit dies wieder an sich zu erproben. B-t einer Reise in Norddeutschland benutzten wir die Gelegenheit der (auch gegenwärtig noch im Gang befindlichen) Provinzial GewerbeauSstellung in Hannover einige Stunden zu widmen. Die genannte Ausstellung erfreut sich einer großen Anerkennung, unseres Erachtens mit vollstem Recht und legt ein rühmliches Zrugniß ab von der Leistungsfähigkeit des früheren Welfenkönigrctchs. Als wir nun tn den weiten Hallen die für die Wirke der Bildhauerei bestimmten Räume betraten, fühlten wir uns wie nach Gießen verletzt. Wir standen vor dem uns wohlbekannten Grabmal der Familie Gail. Die A chitectur war andeutungsweise tn Holz nachgeahmt. Im Mittelfeld der sterbende Krieger mit dem Genius, rechts und links der segnende Israel und der Jünglmg von Naim. Eine große Photographie stellte das tmponirende Grabmal vor, wie es da-ier thatsächlich ausgeführt ist. Der allgemeine Plan und die Architektur stamme a bekanntlich von Herrn Professor von Rttgen dahier, dagegen die gesammte Bildhauerarbeit ooaHerrn Friedrich Küsthardt in Hildesheim. ™ t, ®inc, breite Wand, sehr tn die Augen fallend, war mit Abgüssen der wichtigeren Arb^ten dieses trefflichen Künstlers besetzt- Unter diesen tnteresstrte uns noch besonders die Büste der verewigten Frau Commerztenräthin Gail und die für das genannte Grab bestimmte Statue der Hoffmng. Während wir dies vorzügliche W.-rk, unseres Erachtens das bedeutendste plastische Kunstwerk der gesummten Ausstellung bewunderten, entstand eine gewisse Bewegung im Publikum. Es wurden gerade die Resultate der Preisoerthetlung durch Colporteure verbreitet. Wir verschafften uns ein Verzeichn iß ~ “nb richtig — unsere sichere Erwartung wurde nicht getäuscht. Herr Friedrich Küsthardt hatte den ersten Preis erhalten. Diese Nachricht dürfte auch dahier, wo Herr Küsthardt viele freund- und oerwandschaftltche Beziehungen besitzt, mit Genugthuung vernommen werden. verflossenen Donnerstag löste sich in dem Brüel'ichen bet Bieber eine ungeheure FelSmasse los und zwar neben der Stelle nnh tV'JSÄ«? Zeit der Besitzer des Bruches, sowie mehrere Arbeiter getödtet Durch das Herunterstürzen der Masse trat eine sog. Kck. H «nfanae zu Tage. Der Werkführer des Bruches, Herr ' baden in Ä^bl-Lreundlichkett uns zu einem Besuche der Höhle einzuladen und - litten nrrföt bfftlbe' wenn auch die Einfahrt mit etwas großen Unannehm- I t ef™ L« Höhle oder Schlucht scheint ein Anfang zu einer an melAe § ?eut*t ?tc8 einc Fortsetzung am hinteren Ende der Schlucht t merhra mfl£LDOs>* lc&£ Ä mtt bcn nothigen Vorsichtsmaßregeln versehen befahren liStt bie "^.^Ercffant bieten sich dem Auge bei dem Gruben- f oHiiern hÄIlJ Farbentönen und Gestalten dar. Feenhaft ' - d e ong chosscnen Krystalle und für Jemand der ein klein wenig Eourage * ha h,a Naturschönheit in Augenschein zu nehmen, zumal < g ge^ommt - Bet V mit größter Bereitwilligkeit den Besuchern^- < i Ansicht aus * 6 $ropfflctn6 liegen in unserer Expedition zur etwaigen . Den ersten Aufschwung nahmen die Kriegervereine, deren älteste in den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts gegründet worden waren, in den Jahren 1848—55 und zwar vorzüglich in Sachsen, wo besonders das mit ihnen verbundene Untersiützungswesen in hoher Btüthe stand. Dort war es auch am ersten gelungen, ein Fachorgan zu gründen; 1863 erschien in Pirna „Der Kamerad", ein Blatt, welches noch jetzt in Krirgervereinskreisen in hoher Achtung steht. In den Süd- und kleineren Staaten Deutschlands existirtm nur sehr wenige Kriegervereine, in Hannover, Oldenburg, den freien Städten und den beiden Mecklenburg kannte man sie gar nicht. Die Beendigung des Nationalkriegs 1870/71 und das Wiedererstehen des deutschen Kaiserreich« brachten auch hier einen Aufschwung hervor, wie er früher nie geahnt wurde. Wie die Pilze schossen die Vereine in die Höhe und gerade Süddeutschland holte das Versäumte in reichem Maße nach; selbst in den neu erworbenen Reichsländern Elsaß und Lothringen gründeten sich Vereine und mit Genugthuung kann constatirt werden, daß wir in deren Reihen eine große Anzahl von solchen Leuten finden, welche nach der Annexion ihrer Militärpflicht in der deutschen Armee genügt haben, ein Moment, welches in seiner Wirkung auf die Wiedererweckung und Belebung des deutsch-nationalen Gedankens in den Reichslanden nicht unterschätzt werden darf. Mit der Ausbreitung der Einzelvereine machte sich aber auch das Streben nach Vereinigung zu Verbänden geltend; bereits 1872 entstand die „Rheinische Krieqerkameradschaft". In demselben Jahr erschien in Zittau eine neue Wochenschrift „Der deutsche Kriegcrbund", welchen eine Centralisatton aller Vereine befürwortete; die Folge war ein für Ostern 1873 nach Weißenfei« einberufener Delegirtentag sämmtlicher deutschen Kriegervereine. Man beging damals den großen, von den weitgehendsten Folgen begleiteten Fehler, daß man für die möglichst allgemeine Ver. breitung der betr. Einladung nicht genügend sorgte. In Folge hiervon waren verhältnißmäßiq wenige Vereine vertreten und die Mehrzahl der erschienenen 120 Delegirten kam sicher in dem Glauben, daß zunächst über die Möglichkeit einer Eentralisation konferirt, keineswegs aber sofort mit der Gründung eines deutschen Kriegerbunves vorgegangen werden solle; es gelangte inbeß ein von Brößke-Spandau mit höchst anerkennenswerther Sorgfalt ausgearbeitetes Statut zur Vorlage, auf Grund dessen man den „Deutschen Kriegerbund" constituirte. Bayern, Württemberg, Baden, Hessen und noch andere waren gar nicht oder äußerst schwach tn Weißenfels vertreten; die dort dem neuen Bunde beigetretenen 46 Vereine setzten sich zusammen aus mehreren Berliner, 3 sächsischen und sonst nur preußischen, bezw. norddeutschen Vereinen. Eine gewisse technische Vorzüglichkeit kann dem Bundesstatut nicht bestritten werden; es machten sich indeß genug Fehler in der Organisation bemerkbar, um viele Vereine von dem Anschluß abzuhalten. Das l Während nun der „Deutsche Kriegerbund" nicht unbedeutend wuchs, blieben die Vereine : nicht unthätig, welche von der ohnehin nur auf dem Papier stehenden „strammen" Organisation des Bunv.'s nichts wissen wollten. , Sie faßten vielmehr den wohl einzig richtigen Entschluß, zuerst kleine Verbände zu gründen, ehe ein großes Ganze in's Leben gerufen werden solle. In kurzer Zeit entstanden innerhalb der deutschen Einzelstaaten Landsmannschafts-, Provinzial-, Gau- und Kreisverbände, so u. A. außer der bereits erwähnten „Rheinischen Krlegeckamcrad- ichaft", „Sachsens Militairvereinsbund", „Hessische Kriegerkameradschaft", „Provinzial-Sächsische Kriegerkameradschaft", „Schwäbischer Kriegerbund" u. s. w. Die Grenzen dieser Verbände sind indeß keineswegs congruent den politischen Grenzen bet betr. Einzelstaaten, bezw. Provinzen, der Untermain-Gauverband deutscher Kriegervereine umfaßt z. B. bayerische, preußische und hessische Vereine. Am 1. November 1873 wurde ein Cartellvertrag zwischen dem „Bayerischen Kriegerbund", der „Rheinischen" und der „Provinzial-Sächsischen Kriegerkameradschaft" abgeschlossen mit dem Zweck, auf diese Weise durch Heranziehung ber übrigen bereits existirenden unb sich noch bilDenben Verbände im Laufe der Zeit eine wahrhaft „allgemeine deutsche Kriegerkameradschaft" zu schaffen. Der Beitritt des „Hauptverbands westphälischer Kriegervereine", des „Schwäbischen Kriegerbunbes", sowie der „Hessischen Kriegerkameradschaft" erfolgte unmittelbar nach ber Veröffentlichung bes Cartellvertrags. Im Gegensatz zu der starr centralistisch-n Tenbenz bes „Deutschen Kriegerbundes" erstrebte also der „Cartellverband" unter seinem Präsidenten D i n ck e l b e r g Magdeburg : Die Einigung aller deutschen Kriegervereine, bezw. Bercinsverbände auf möglichst freier Basis, welche jedem Einzclverbande volle Selbstständigkeit seiner eigenen Verwaltung garantirt und von einer allgemeinen, auch kaum durchzufährenden Verwaltungseinheit absieht. Zum Organ des Cartellbündnisses wurde die im Februar 1873 in Ellrich begründete, feit 1. Januar 1874 in Magdeburg erscheinende „Deutsche Kriegerzeitung" erwählt. In der Folge erwarb der Präsident des „Cartellverbands" im Interesse desselben diese Zeitung mit schweren persönlichen Opfern und übernahm ihre Redaction; sie ist zur Zeit diejenige Fachzeitung, welche das Wesen unb Sein ber Kriegervereinssache unter Hintansetzung aller geschäftlichen Rücksichten am reinsten zur Geltung bringt unb welche als bie beste bezeichnet werben muß. Gewissermaßen in ber menschlichen Natur begrünbet ist es, baß sich bie beiben nun bestehenben größeren Vereinigungen, Bund unb Cartellverband, nicht mit gerade freundlichen Slugen ansahen, und da beiden ein Zeitungsorgan zur Verfügung stand, entbrannte ein erbittertet Federkrieg. Trotz der hierdurch verursachten Erweiterung des Risses zwischen den beiden in Ziel und Zweck ja einigen beiden feindlichen Brüdern, ließ das Präsidium des Cartellverbandes nicht nach, die Vereinigung zu einem Ganzen anzustreben. berief auf den 23./24. August 1874 einen allgemeinen deutschen Krlegertag nach Leipzig. In ber Hauptsitzung waren 1496 Vereine burch 165 Delegirte vertreten. Die Gründung der „Allgemeinen Deutschen Krieger-Kameradschaft" wurde beschlossen; diesem Beschlüsse stimmten auch _bie drei anwesenden Präsidaldelegirten des „Deutschen Kriegerbundes" bei, mit der Reserve, bajj Jte zwar nicht mit genügenben Vollmachten versehen seien, aber mit Bestimmtheit behaupten könnten, baß ber Bunb ihr Votum fanctionlren werbe. Der gefaßte Beschluß würbe Seiner Majestät dem Kaiser telegraphisch gemeldet. Dinckelberg erklärte, als eine Folge des Beschlusses, die Auflösung des Cartellverbandes und verzichtete zugleich, damit auch in seiner Person als Redaeteur des seitherigen Organs desselben ein Hinderniß für die zu eröffnenden Speclalberathungen nicht gefunden werden möchte, auf jede Präsidialstellung in der neugeschaffenen Vereinigung. Dieser die Person ehrende Ent- sagungsact sollte nicht belohnt werden; der Bund erthetlte seine Zustimmung nicht und die in Berlin gepflogenen Verhandlungen fanden ihren Abschluß in dem 2. Kriegertag zu Berlin, ohne die ersehnte Einigung zu bringen. Die Sache blieb beim Alten, mit dem Unterschiede, daß ein Theil der Gau- u. s. w. Verbände, in Anbetracht des nicht erfolgten Beitritts de« „Deutschen Kriegerbundes", der „Allgemeinen Deutschen Krieger-Kameradschaft" ebenfalls nicht beitraten, so u. A. der „Schwäbische Kriegcrbund" unb ber „Hauptverbanb westphälischer Krieger- unb Lanbwehrvereine." Wir sehen nlfo jetzt den „Deutschen Kriegerbunb", bie „Allgemeine Deutsche Krieger Kamerabschaft" — das geschwächte Cartellbündnlß — und eine Reihe von Gau-, Provinzial- und Landesverbänden nebeneinander bestehen, sich abmühend, die Vereinigung herbeizuführen, aber da« erlösende Wort nicht finden könnend. Es folgten der 3. und 4. Kriegertag in München und Köln, beide batten fein Resultat. So lagen ~bie Verhältnisse im Anfang dieses Jahres; auch auf sie blieben die beiden Mordanfälle auf Se. Majestät den Kaiser nicht ohne Wirkung, aufs Neue erwachte das Sehnen und Drängen nach Einigung. Mitte Juli erließ der mehrerwähnte Vorsitzende der „Provinzial- Sächsischen Krieger-Kameradschaft", Dinckelberg, ein motivlrtes Rundschreiben, worin er ganz besonders — in Übereinstimmung mit einem Beschlüsse des Kölner .Kricgertags — die sog. neutralen, weder zum Bunde, nach zur Allg. Deutschen K.«Kameradschaft gehörigen Verbände aufforderte, die Entscheidung zu treffen, welches Princip als das für bie Entwickeln.ig des deutschen Kriegervereinswesens meistversprechendste sei und durch Massenbettritt zu der einen ber beiben Gruppen bie anbere zu zwingen, zu folgen. Er verhieß, baß sich bie A. D- K.-K. bem ju fäüenben Richterspruch ohne Zögern fügen werbe unb lub alle Verbänbe ein, Vertreter nach Gießen zu entfenben. (Schluß folgt.) Lokal-Notiz. Gießen, 28. August. (Sitzung ber Stabtverorbneten am 22. August.) Zwecks Unterhaltung ber Anlagen um bie Stabt wurde ein weiterer Credit von 60) J4 verwilligt. — Herrn Bierbrauer Pö schel soll das in den Jahren 1876 unb 1877 zuviel bezahlte Oetroi mit 474 JL zurückvergütet werben. — Verschiebene Kostenbecreturen werden bewilligt unb bie Baugesuche ber ^chen Gu- 16 »Jfe* t)ot » hrn SßerÖ?«A 5^**, 8M * ®ls?»?'k mÄmX inte man fi, eine- 'r Butb‘ «‘V AiumkV1» Kzsr Ä*? “"»»>?atniha I f3am m« in b J ue> ,e° gelangte iM imbeitetes Statut;gr Ntrn, Jffiürttembn, 1 W-tßeusels vertreten a“8 Ntenn SBttlina, . Aff* technisch, W Il-H md-ß gtnui ^luß abzuhalten. W ' E Vereine, iß kein । M der Drang mch Rutschen ftriegerbunt-ii" deren jeder sich a«r eser Bezirke erhält butä tvelche die Verfügungen der Delegirtentag, der Hs. blieben die Venine lammen" Orzanisckn lZig richtigen Entschiuf ufert werden solle. Jt nschaM, Provinzial, lischen Kriegeeka/nerad' „Provinzial-LäWche x dieser Verbände lint ttn, bezw. Provinz rniche, prechifche uß ayerischen Äaegerbunf", abzefchloffen mit Dio und sich noch bilwriiro neradschaft" zu schaffen äbischen Kriegeibundes". -er Veröffentlichung Deiks „Deutschen Kriezu ilkelberg'Magdebuiz e aus möglichst irtiti eigenen VermllM n Berwaltullgsmhtn 3 in Ellrich begrünDL mg" erwählt. Ja da Iben diese Zeitung « eit diejenige aller gefchüftlichea M it werden muß. aß sich die beiden M mit gerade freundlichu ntbrannte ein erbitteMi scheu den beiden m 3J z Carielloerbandes m- ^{gering nach LM ‘ Die Gründung W fern Beschluss- V bei, mit dir DM SS*“» SJ.-S MK.' ^2a u Lttlin, * iegertag 3“ y _ .. f ». S® 'S».-® ßanbÄ 2 ®6tt n"' it erwach ml0BinV-' ischretbeN' Blt W ich D,t,„ Velt-^ .ande 5 Auszug a. d. Standesamtsregrflern des Mandesautts Gießen. Vom 17. bis 23. August 1878. Aufgebote. V; August. Graveur Emil August Haßler von Gießen, mit Sophie Karoline Ruckstuhl, Tochter des verstorbenen ZtmmermetsterS Georg Ruckstuhl von Gießen Eheschließungen. 20. August. Kaufmann Heinrich Karl Hornmann von Darmstadt, mit Julie Johanna Katharine Zurbuch, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Wilhelm Hurbuch von Gr eß en. 21 August. Schreiner Karl Philipp Daniel Johann Christian Martin Lampus von Gießen, mit Theodore Christiane Ftllmann, Tochter des Glasermetsters Christian Daniel Ftllmann von Gießen. 23. August. Schuhmacher Heinrich Nicolaus Köhler von Wahlen, mit Anna Marie Heiß von RudloS Jncoiaus Geborene. . r X7: ^"kiust., A"dre^s Martin, Sohn des Schreiners Georg Lang. 16. August. S?hn des Tagiöhners Heinrich Roth. 15. August. Marte Margarethe, Tochter des Kaufmanns Friedrich Gregori. 15. August. Gertrude, ein außereheliches Kind von auswärts 16. August. Eduard Martin August Friedrich Karl, Sohn des auf der Acttenbraueret Karl Georg Heinrich Gengnagel. 18. August. Johann Pster Wilhelm, Sohn des Landbriefträgers Georg Wilhelm Kumpf. 18. August. Dem Schreinermetster Johann Jacob Schmidt eine Tochter (noch ohne Vornamen). Gestorbene. . , -X2x‘ f?U9U!i; Johanna Elisabeth Louise, 10Monate 24 Tage alt, Tochter deS Schlossermeisters Karl Emtl Noll. 18. August. Ein todtgeborenes außereheliches Kind von auswärts. 19. August. Adolf Ludwig Martin Nicolaus, 5 Monate 13 Tage E' föhn des Gas wirths Johannes Spieß. 20. August. Hebamme Johannette Bieraü, geb. Ahrle, 45 Jahre 1 Monat 14 Tage alt, Wlttwe des verstorbenen Schreinermetsters Änton Bierau. 21. August. Wilhelm Ludwig, 5 Jahre 3 Monate 28 Tage alt, Sohn ,Wilbelm,Orbtg. 23. August. Poltzeidtener Karl Vogel, 63 Jahre 5 Monate "Tage alt. 23. August. Eleonore Amalie Stein, geb. Heberer, 65 Jahre 7 Monate 8 Tage alt, Wittwe des verstorbenen Pfarrers Friedrich Stein. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 20. August. Heinrich Karl Hornmann, Kaufmann in Darmstadt, des verst. Oberfeldwebels in Darmstadt, Johann Heinrich Hornmann, ehel. Sohn, und Julie J»hamiettee Katharine Zurbuch, bes verst. Bürgers und Kaufmanns, Wilhelm Zurbuch, Getaufte. _ Den 18. August. Dem Glaser Wilhelm Heinrich Hermann Ftllmann, eine Tochter, Elisabeth Georgine Louise, geb. den 15. Juli. Denselben. Dem Schaffner an der Main-Weser-Bahn Johann Andreas Heinrich Louer, ein Sohn, Heinrich, geb. den 26. Juli. Denselben. Dem Fabrikanten Gustav Brunnet, eine Tochter, Mathilde Elisabeth Minna Anna, geb. den 12. Juni. Den 19. August. Dem Schneider Karl Heedrich, eine Tochter, Eva Katharine, geb. den 12. October 1877. Beerdigte. Den 17. August. Johanna Kühne, des Bürgers und Sattlers Friedrich Karl Kühne, eheliche ledige Tochter, alt 29 I. 7 M. 9 T-, gest. den 16. August. Den 21. August. Johannette Bterau, geb. Ahrle, Wittwe des verst. Bürgers und Schreiners Anton Bierau, alt 45 I. 1 M. 14 T-, gest. den 20 August. Wer eine Stelle sucht, ein Geschäft, Hofgut u. s. w. zu kaufen oder zu verkaufen wünscht, wer Geld bedarf oder auszuleihen wünscht, wende sich vertrauensvoll an die Annoncen - Expedition von A. Selieyd», wo er prompt und discret bedient wird, ohne höhere Spesen zu bezahlen, als bei directem Verkehr mit den Zeitungen selbst. Nr. 75928. Baron Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalescifere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bet Erwachsenem und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revaleectere Vz Pfd. 1 JL 80 1 $fb. 3 JL 50 H, 2 Pfd. 5 70 Pfd- 14 at, 12 Pfd. 28 JL 50 24 Pfd. 54 JL Revaleeciöre Chocolat6e 12 Tassen 1 Jt 80 24 Taffen 3 50 H, 48 Taffer- S JL 70 120 Taffen 14 JL, 288 Tassen 28 JL 50 576 Tassen 54 JL Revaleecifere Biscuitee 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 70 Zu beziehen durch Du varry & Co. in Berlin NW., 25 Louisenstr., und bet viel« guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändler im ganzen Lande. In Gießen bei Philipp Schwager. (1100 Handel und Verkehr. u 4 In nAn2?' Auf dem heuttgen Wochenmarkt kostete: Butter, per A^-1.20, Hühnereier per Stück 6 Käse, per Stück 5-9 KäsemEe, o-c Stück 3 Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 24 4, Tauben, das Paar 60 A per^^ck JL — 85, Hahnen, per St. JL —.50, Enten, per Stück jl 180* Kartoffeln, 100 Kilo Jü 5.50. Ochsenfletsch 70 — 72 A per Pfd Vnh- 50-60 Schwetnestetsch 64-68 4, Kalbfleisch 50^60 ^^ammelfleffch 60-7^ Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicm und Kosten durch die Heilnahrung: REVALESCIERE Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit^- fp"se ^Ederstanden und bewahrt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Med:c>» und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimh«- Athem- Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichken L rstopfung, Diarrhoen Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwinde &ClOT>n/ ?$renb> Hetz daselbst, nach vor- ausaegangener chemischer Unreisuchung, gegen 2lvpctitlosiqkeit,VcrdauunaSbeschwerdcn und sonstigen'daraus cntstedenden Storungen ,m menschlichen Organismus auf das Beste empfohlen wird. Laufende von Anerkennungen über d,e Vorzüglichkeit des Benedictrner sind bereits dem Fabrikanten zugrgangen i Bei Abnahme von 5 Fl. freie Liederkranz. Sonntag den 2 5. August er.: Parthie auf Staufenöerg mit Extrazug nach Lollar. Abfahrt: 2 Uhr 15 M. Nachmittags, Rückfahrt: 9 Uhr 30 M. Abends. Bei ungünstiger Witterung: Abendunterhaltung im Bestellungen auf dieses grösste und verbreitetste aller süd- und mitteldeutscher Blätter pro Monat September zum Preise von 3 Mark werden bei allen deutschen Postanstalten angenommen. Wir verfehlen nicht, besonders darauf aufmerksam zu machen, dass das Vormittags eintreffende Morgenblatt der „Frankfurter Zeitung“ nicht allein sämmtliche, während der Nacht eingelaufene, politische und commerciclle Telegramme, sondern auch, vermittelst unseres telegraphischen Spccialdicnstes den ausführlichen telegraphischen Reichstagsbericht vom vorhergehenden Tage bringt, wodurch die Leser der ,.Frankfurter Zeitung“ in den Stand gesetzt sind, von den im Laufe des nächsten Monats stattfindenden so überaus wichtigen Reichstagsverhandlungen, um nahezu einen ganzen Tag früher Kenntniss zu nehmen, als dies auf anderem Wege möglich ist. Neu hinzutretenden Abonnenten senden wir gegen Vorlage der Postquittung die Zeitung bis Ende dieses Monats gratis zu. Die Expedition der Frankfurter Zeitung. J" Arbeit ■* M SlU ki, 111,1 Hit sich ton Di( jn tt« J*'“ treiben n> 20 FrancS-Stücke . . . do. in V, - Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten......• I Dollars in Gold . . . | Montag Abend: Restauration Albold. 5017) Meine Wohnung befindet sich im srühern Ferber'schen Hause, Schlotzgasse B. Nr. 6. Hebamme Löwenthal. Veuve Clicquot-Ponsardin ä 5.40 Louis Röderer, carte blanche „ 5.90 Rheingold...... 4.— oerfenbd E. H» SchmittuS, 5098) [H. 63895] Wiesbaden. 5102) Ein Fohlen, 4 Monat alt, zu verkaufen , , _ , . bei Jacob Kröck, Wirth in Heuchelheim. Die Tha ffcjtn Städte w Allhängn irtmltnb gew Partei ^lergebniffe der Soda ei'l Cachsen 1 Mgt Stätte -ul alltill bei Hamburg Rirtl die ^lrobalen ttc Echrll. im ReehklN N nicht - " Rkchst^a X"0(n w ItaBpfung d„ empfiehlt: Ital. Eier, Kksten- und Wagonweise. Ital. Obst und Ge miife. Ital. Schlacht urb Zrrcht- gefiügel, zur Zett namentlich junge 1878er Legehühner unb Hahne, mit gelben Füßen per St. «H. 1,80, mit schwarzen Füßen per St. JL 1,50, sowie auch junge Riesenganse, Perlhühner, Enten unb , A Wiffcnschafilich geprüftuud bcgntachtet. Benedictiner, Toppclkräutcr - Magenbitter, inach einem aus einem Benedictincrkloster stammen« !dcn Necept sabri,trt von: