Ho. flla Ärittwoch, den 22. Mai 1878 Gießen, am 18. Mai 1878. >tüik Ain. 16 16 20 16 IS 9 4 Nedacliorrsbirreaur Gartenstraße B. 165. r Schulstraße B. 18. Pi- y fip1 52"^ 1P1 auf eine sittlich so verkommene Presse, wie die socialdemokratische und die ultramontane doch eine sehr bedenkliche Seite hat. Auf diesem Wege frißt sich das Gift langsam, aber sicher auch in Elemente der Bevölkerung ein, welche sonst nie auf socialdemokratische oder ultramontane Ideen gekommen wären. Wie kann man sich auch wundern, daß Leute, die nie andere Blätter zu sehen bekommen, schließlich moralisch verwildern und mit Abscheu gegen Recht und Ordnung erfüllt werden, wenn ihnen Tag für Tag das Bestehende als himmelschreiendes Unrecht, als Vergewaltigung und Unterdrückung hingestellt wird? Natürlich Parlamentarische Wochenschau. 17. Mai- Die ganze Woche stand vorwiegend unter dem Eindruck des Attentates auf den Kaiser. Wir wollen hier nicht die Gerüchte registriren, welche über die Absichten der Regierung in Betreff der gegen die Soctaldemokratie resp. gegen den Mißbrauch der Preß- und Vereinsfreiheit zu ergreifenden Maßregeln umlaufen — es wird ja früh genug sein, diese Maßregeln zu besprechen, wenn sie authentisch vorliegen. Nur das wollen wir heute sckon bemerken, daß der Grundsatz des unbedingten Gewährenlassens mit Bezug -ZE Kießener "Anzeiger Ameise- und Amtsblatt fit den Kreis Gieße,. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Die Gesmde-Ordnung. Gießen, am 18. Mai 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen «Großhrrzoglichrn Bürgermeistereien, beziehungsweise die Brtspolyeibehörden des Kreises. i*Ja-sen'ir b^[Jbiec m K” Gesindeordnung vom 28. April 1877 (Regierungsblatt Seite 27) Art. 37 und folgende voraescbriebenen ffffWÄÄ S5 ttSWS'JS» äg "W. eTKMÄX'U*:»'»1M■*»"»"».•“w- e nü^° D'enstzeugn sie sind von Ihnen beim Vorzeigen des Dienstbuchs in das Gesinderegister und umgekehrt die gegen Dienstboten ergangenen BeiVe^rräbrend^de^s^a^/s ein^»"^^^ ^^^ ^zutragen. ^'-nstbuch und Gesinderegister müssen daher stets das '@7.. ®1"ÄÜ g ®XbmS»Sn Bont^nen b°burch zu bewerkstelligen, daß Sie sich von der Herrschaft das Dienstbuch vorlegen lassen. Die SU «te'ÄÄff s a Ä ln 3to* ®”“~ "***" "■««,... ——- Dr. Bookman n. •-—-« *- w*4ä ®* ■" “r ** ■**> - **» ___________ Dr. Bookman n. Gebrüder । lhei> Papier, chland. ^"seinen Simmet: Klung' und ^^uglilhn Aus- tokt^E.- Zeigen, ^tüchttgw Kaust M TagkS Em oder Etel- 'm1** & verzieh» ist auf 1 worben unb kann Hn ßnyjang ße: bei btt tzxprb. betreffend: Statistische Ermittelung der landwirthschaftltchen Bodenbenußuna und des Ernte-Ertrags im Deutschen Reiche. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen L v an die Grostherzoglichen Bürgermeistereien. haben hiernach Erhebungen in zweifacher Art stattzufinden: U $ar^cr' ^^?tel Bodenfläche mit den einzelnen Früchten rc. bestellt ist, auf Formular A; o m c U^er,f Welf$cr Ernte-Ertrag gewonnen worden ist, auf Formular B. und 87 K®AnLOrduüÜ7 ÄÄ Ä M unkii2°^ 7^, ^kundige Männer ernennen, oder besondere Commissionen nach Artikel 50 tzM-W M-M ntsses der neuen t < * b*e 9tn^aben ber Flächeninhalte UN Grund- oder Flurbuche benutzt werden können. (Wegen des Verhält- ; k V A Flachenmaße zu den früheren verweisen wir auf Kü chler's Handbuch, Band II, S 338 oder Reaierunasblatt non iS9® wJ 8ST& ÄÜ&ÄÄ vielmehr nur zur flngemdnm @ontro'le 3" b-nutz-nd-n Formular A bereits angegebenen Flächengehalte sind für Sie nicht maßgebend, bienen find als die Ernteerträge'ÜI ^n" betreffend e"^Sv bT®'" T* ä R 6e,iüflhl*tn ä^blen der Flächengehalte einfach zu multipliciren. Die Ergebnißzahlen r Exped. b. 91119- Anstreicher, der in Nußbaum gut if 8 auch 14 Tage lohn. 3u erfragen iüte :?onirt btt lkorn, Kreuz. 'tnscher ichwarzec brtngtr Belohnung, isstratze E. 9% dr hiermit, mich ikenzu empfehlen. rlh^ geb. Helm, B. 124. MNg. öhige Hovfrvhand- ajmam, wächtr tn ntfübrt ist in Bereit besten Unter* zu erwerben. Be- 0. Franco-Offerten Rr. 676 beförbett ipedltion von anheim t langen Jahren ettieb befindliches & Wgentm Wh 'st ,6ro$l««« M°i 1878. $t, Schwan. , sucht, eine solche I K !in Grund- Krs Oekon-'i W't jjne St'I w gedenkt,! iu3S«^»i xglltNSVbii! pebiHf" scheitern. Schließlich wurde dann auch die Anwaltsordnung mit Ausnahme einer nur mit einer Stimme Mehrheit entschiedenen Bestimmung in einer Faffung in zweiter Lesung angenommen, welche unter der gegründeten Voraussetzung, daß dieser eine Punkt noch günstig reoidirt wird, die Aussicht gibt, dies wichtige Gesetz in dritter Lesung in Ueberetnstimmung mit der Regierung zu erledigen und damit die Vorbereitungen zum Jnslebentreten der neuen Justtzorganisation günstig zu beendigen der Verbrecher von dem Bürgersteige aus quer über den Straßen jamm lief, im Laufen eine Wendung machte und wenige Schritte von dem kaiserlichen Wagen direct auf den Kaiser zielte. Der als Osficier - Bursche hier Dienst thuende Kanonier vom 6. Fuß Artillerie-Regiment Speer ist Derjenige gewesen, der den Verbrecher in die Hände der Polizisten übergab. Er und der Leibjäzer des Kaisers ließen den Burschen nicht mehr los, als sie ihn am Kragen hatten. Das empörte Publikum schlug mit Stöcken auf den Letzteren los, wobei Speer ebenfalls zwei schwere Hiebe erhielt, die er heute noch fühlt. Die Bilder von Most, Bebel und Liebknecht will Hödel stets bei sich getragen habens auch behauptet er, daß ihm die Geschichte Bakunins, die er gelesen, wie dessen Schriften (?) bekannt seien. Die von unserer Criminal-Polizei in Leipzig gepflogenen Ermittelungen über die Vergangenheit Hödel's lasten es als unumstößlich gelten, daß desten Ideen längst daraus gerichtet waren, den Kaiser zu tödten, indem seine Reden in öffentlichen Versammlungen und Orten ganz unverblümt darauf hindeuteten. Zeugen bekunden, daß er in einer Restauration zu Schkeuditz bei Gelegenheit der Abhaltung einer Volks-Versammlung auszerufen: „Was Kaiser! Wir brauchen keinen Kaiser, brauchen keine Könige und keine Fürsten mehr, PeiltMauK. AuS Oberheffen, 19. Mai. Während bei den Regierungen aller Staaten unseres deutschen Vaterlandes die Frage, wie die allerdings schwer darniederliegende Industrie in wirksamer Weise zu unterstützen sei, auf das Lebhafteste discutirt wird, und während die Vertreter der Industrie selbst energisch für ihre Jntereffen agtttren, erfreut sich ein anderer, für die Steuerkraft des Landes und die staatliche Existenz nicht minder wichtiger Factor, die Land- wirthschast, leider in vielen Thetlen Deutschlands nicht derselben sorgfältigen Pflege, ja ist mitunter von den betr. Regierungen geradezu stiefmütterlich behandelt, woran freilich auch der Mangel an Initiative Seitens der Land- wirthe nicht ganz ohne Schuld ist. So fehlt es z. B. der Landwirthschaft in unserem Großherzogthum, für welches dieselbe doch zweifellos von hervorragendster Bedeutung ist, vollständig an einem verantwortlichen ofstciellen Vertreter, der mit dem Verständniß für deren Bedürfniffe auch die Mittel besäße, für die Befriedigung derselben zu wirken; es fehlt an einer Seele, die über die Jntereffen des landwirthschaftlichen Gewerbes wacht und die innere Entwickelung deffelben planmäßig zu verfolgen im Stande ist; an einer Person endlich, die durch officielle Autorität in den landwirthschaftlichen Vereinen Einfluß üben, gleichzeitig aber auch deren Anträge und Wünsche im Ministerium mit genügender technisch-wirthschastl. Kenntniß vertreten könnte. Man hat diesen Mangel wohl schon vor Jahren theilweise eingesehen und hervorragende Capacitäten auf dem Gebiete der Landwirthschaft, wie Krämer, Langsdorf, Weidenhammer berufen, um gewiffermaßen durch dieselben in der Stellung eines General-Secretärs dem Präsidenten der Central-Stelle, sowie dem Referenten einen technischen Beirath zu schaffen. Allein die Wirksamkeit des General-Secretärs wird dadurch lahm gelegt, daß derselbe vollständig außerhalb des Rahmens der Regierungs-Maschine steht, und so kommt es, daß, da in der Regierung selbst, wie oben angedeutet, eine richtige Vertretung dieses wichtigen Gebietes fehlt, oft die unentbehrlichsten Maßregeln für das öffentliche Jntereffe der Landwirthschaft und für deren innere Entwickelung unterbleiben. Selbst an sich höchst werthvolle neue Institutionen, wie die projectirte Errichtung einer Landescnltur-Jnspection, werden den erhofften günstigen Einfluß nicht äußern können^ so lange die zu ihrer Con- trole nölhige sachverständige Spitze fehlt. Das schaffen einer solchen durch die Berufung eines sachverständigen Vertreters in das Ministerium selbst könnte allein der Landwirthschaft die ihr so dringend nöthige Hülfe und Unterstützung bieten. (Frkftr. Journ.) Berlin, 17. Mai. Bezüglich des Attentats entnehmen wir der „Rat.-Ztg." Folgendes: „Die Aussagen aller bisher in der Voruntersuchung vernommenen Zeugen, welche gesehen, daß Hödel das Attentat verübte, stimmen wesentlich überein. Rur in einem Punkte sind die Aussagen getheilt. Während einige der Zeugen behaupten, daß Hödel in der Nähe des russischen Botschafts- Hotels auf der Bordstein-Kante des Bürgersteiges stand und von hier aus, als der Kaiser mit der Großherzogin von Baden im offenen Wagen vorbeifuhr, den ersten Schuß abqab, behaupten andere Zeugen, dgß Hödel hinter einem am Trottoir haltenden Wagen gestanden und von dort aus mit halbgestrecktem Arm in dem Momente geschoffen habe, als der Wagen des Kaisers vorüberkam. Durch diesen ersten Schuß war Alles, was sich in der Nähe aufhielt, aufmerksam geworden, und es erklärt sich daraus, daß in Betreff der folgenden Vorgänge die Aussagen aller Zeugen übereinstimmend lauten, nämlich dahin, daß das Volk ist souverän rc." Wie weit es Hödel aber trieb, um sich bei seinen Gesinnungs-Genossen einen „Nimbus" zu geben, beweist ein anderer Fall, der ebenfalls in Schkeuditz sich ereignete. Hödel spielte in einem dortigen Locale mit einigen anderen „Agitatoren" Billard und zwar eine Kegel-Partie Plötzlich nimmt er den „König" aus der Mitte der Kegel und spricht hohnlähelnd: „Wir Socialisten brauchen keinen König." Hödel war schon in der Schule ein Taugenichts; sein Abgangs-Zeuzniß sagt über sein Betragen wörtlich: „schlecht, er stahl systematisch". Schon mit 13 Jahren wurde er wegen Vagabundirens, Stehlen und Bettelns aus Antrag des Landrath-Amtes zu Merseburg, und zwar am 21. Juni 1870, durch die Verwaltung des St. Georgen - Hauses in Leipzig in die Lehr- und Erziehungs-Anstalt in Zeitz eingeliefert." Italic». Nom, 18. Mai. In dem von der Regierung der Kammer vorgelegten Gesetzentwürfe betreffs des Baues neuer Eisenbahnen wird die Herstellung neuer Linien in Länge von ungefähr 400 Kilometern mit einem Gesammtaufwande von 380 Mill. Lire beantragt. Die Kosten der nationalen Linien sollen ausschließlich vom Staate getragen werden, während für die Herstellung der regionalen, provincialen, interprovincialen und localen Linien die Regierung in verschiedenen Verhältniffen beiträgt. In das Passiobudzet wird für die nächsten 15 Jahre die jährliche Summe von 50 Mill, eingestellt, um die gedachten Ausgaben zu bestreiten, und sollen specielle Titel mit einem nach dem Werthe der Rente geregelten Zinsenerträgniffe zur Deckung der Ausgaben emittirt werden. — Heute sind mehrere deutsche Pilger hier eingetroffen. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegt» Torresp»ndenr-Vureau. Berlin, 20. Mat. Der Reichstag genehmigte in seiner heutigen Sitzung den Auslieferungsvertrag mit Spanien in erster und zweiter Lesung und erledigte ohne Dtscussion die dritte Berathung des Nachtragsoertrags betr. die Gotthardbahn, ebenso die Berathung der Vorlage betreffend die Anleihe für Zwecke der Verwaltung de« Reichsheeres. Ferner genehmigte das Haus in dritter Lesung den Gesetzentwurf betr. den Sptelkartenstempel nach den Beschlüssen zweiter Lesung, sowie den Gesetzentwurf über den Gewerbebetrieb der Maschinisten auf Seedampfern Es folgte nunmehr die dritte Lesung der Vorlage bezüglich der Gewerbegerichte. fu den SS 1 und 6 wurden unwesentliche Amendements Gensels angenommen. Zu 7 sprach sich Minister Hofmann gegen die bezüglichen Beschlüsse der zweiten Lesung aus, indem erstens der Grundsatz der wtrthschaftltchen Selbstständigkeit der Besitzer durchlöchert sei, zweitens durch die beschlossene Vergütung der Reise- und Versäumniß- kosten den Gemeinden eine zu große Ausqabelast aufzebürdet werde. Der Mmister befürwortete das Amendement Stumm-Gensel, welches sich der Regierungsoorluge wieder nähere. Bet der Abstimmung wurde dieses Amendement bezüglich seraes ersten Theiles abgelehnt, bezüglich des zweiten genehmigt. S 8 (Berufung und Wahl der Mitglieder des Gewerbegertchtes) erklärte Hofmann in oer Fassung dec zweiten Lesung für unannehmbar, da der Regierung dadurch jeder Einfluß auf die Ernennung des Vorsitzenden entz^en sei. Das Haus beschloß auf Antrag Lasker's den Parazraph?n an die Commission zurückzuoerweisen und die weitere Berathung von der heutigen Tagesordnung abzusetzen. Der Gesetzentwurf betr. den SeroiStarif und die Ciaffenetntheilung der Orte wurde in zweiter Lesung wesentlich nach den CommissianSanträgen genehmigt, w'ewo?l der Bundescommissar mehrfach für Wiederherstellung der Regierungsvorlage etngrtrct m war. — Fortsetzung der Berathung morgen. Konstantinopel, 20. Mai. Labanoff empfing gestern Deputirte der russtschen Colonie und drückte seine Wünsche und Hoffnungen bezüglich deS Friedens aus. Das Austreten Labanoff's wird von der Pforte nahestehenden Kreisen, bet denen derselbe theils noch aus früherer Zeit beliebt und angesehen ist, als ein versöhnliches geschildert. Berlin, 20. Mai. Die „Nat.-Ztg." meldet, der Bundesrath habe in seiner heurigen Plenarsitzung der Vorlage Preußens, betr. die Maßregeln gegen Ausschreitungen der Socialdemokratie zuzestimmt, jedoch unter Dtreichunz des § 6 (Gefängnißstrafe nicht unter 3 Monaten gegen Diejenigen, die durch Reoe oder Schrift es unternehmen, in Verfolgung der socialdemokratischen Ziele d,e bestehende rechtliche und sittliche Ordnung zu untergraben). Die „Post" dagegen behauptet, der Zusatz habe im Bundesrath noch nicht zur definitiven Beschlußsaffung gelangen können, weil mehrere Beoollmäch- tizte erst noch Instructionen von ihren Regierungen einholen müßten. — Die „Post" vernimmt, daß das fernere Verbleiben des Cultusministers im Amte als höchst wahrscheinlich gelte. Petersburg, 20. Mai. Die „Agence Ruffe" bezeichnet die Nachricht von englischen Blättern über ein angeblich durch Rußland wegen Räumung der Festungen an die Pforte gerichtetes Ultimatum als vollständig unbegründet und warnt vor absichtlich ausgestreuten allarmirenden Gerüchten; besonders jetzt, wo die Cabinete Derbandlungen zu einer praktischen Lösung herbeizuführen suchten, müffe man jeden Zwischenfall vermeiden, welcher diese Beruhigungs- und Versöhnungsoersuche gefährden könnte. Wien, 20. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Adrianopel: Im Rhodopegebirge haben neuerliche Kämpfe stattgefunden; die Ruffen sollen bei Khaskieoi eine Schlappe erlitten uyd 200 Mann verloren haben. Zürich, 20. Mai. Die Nachtrags-Subvention von 800,000 Frcs. für die Gotthardtbahn ist in der gestrigen Volksabstimmung vom Canton abgelehnt worden. Berlin, 20. Mai. Nachrichten aus Petersburg zufolge wird Großfürst Nikolaus sich demnächst zu längerem Kurgebrauch nach der Rheingegend (es heißt nach Baden-Baden) begeben, während Großfürst Michael nach Tiflis zurückkebrt. können Repressiv-Maßregeln gegen solche Mißstände das Uebel nicht im Keime i ersticken und entbinden nicht von der gleichzeitigen Verfolgung positiver Maß' i regeln zur Hebung der wirklich vorhandenen Schäden und zur Verbreitung gesunderer Anschauungen im Volke. Allein man sollte eben das Eine thun und i das Andere nicht laffen, nicht aber sich mit einigen Redensarten und sog. libe- ' raten Principien darüber trösten, daß nichts geschehen könne und solle. Was die Verhandlungen des Reichstages selbst betrifft, so wurde, um mit dem Ende anzufangen, der Tabaks enqu ete-Gesetzentwurf heute in einer sehr ahgeschwächten Form angenommen. Die Regierung kann nach dem amenblrten Wtwurf Alles über Tabaksbau, -Fabrikation und -Handel ermitteln, was sie freiwillig von den betr. Jntereffenten erfahren kann, auch sind ihr die hierfür nöthigeu Gelder bewilligt, dagegen find alle Zwangsmaßregeln und Ver pflichtungen der Jntereffenten zu genauen und wahrheitsgemäßen Angaben über die Ausdehnung ihres Betriebes, die Preise rc. gestrichen. Ob es möglich sein wird, auf diesem Wege eine genügende Ueberflcht über die wirkliche Ausdehnung der Tabaksindustrie und der in ihr niedergelegten Kapitalien und Arbeitskräfte zu erhalten, wird von dem Geschick der Enquete-Commission abhängew Angenommen wurde sodann das Gesetz über den Spielkartenstempel, sowie in sehr erfreulicher Weise das zur Ausführung der Reichsjusttzgesetze nöthige K o st e n g e s e tz. Ueber die Wirkungen deffelben zur Vertheuerung oder Verbilli gung der Proceffe ist es unmöglich, heute schon ein Urtheil abzugeben: eine Revision des Gesetzes ist deshalb für die Zeit in Aussicht genommen, wo praktische Erfahrungen über die Wirkungen des Gesetzes vorliegen werden. Längere Dtscussion veranlaßte die vom Centrum ausgegangene Jnterpella tion über das Pserdeausfuhrverbot, in welcher unseres Erachtens die Regierung noch die besten Gründe für das Ausfuhrverbot und die besten Beweise für die von ihr geübte milde Praxis in der Handhabung dieses Verbots auf ihrer Seite hafte. Der gegenwärtige Moment mit seinen kriegerischen Verwickelungen ist gewiß am wenigsten geeignet, ein solches Verbot aufzuheben. Gelegentlich der Verhandlung über einen mit Rumänien abzuschließenden Handelsvertrag wurden die eigenthümlichen Verhältnisse dieses Landes mit ihren Ausnahmebestimmungen gegen die Juden in die Debatte gezogen. Die Reichsregierung war nicht in der Lage, die Zusicherung abgeben zu können, daß die rumänische Regierung im Prtnäp es anerkenne, überall und in jedem Falle deutsche Israeliten in Rumänien wie vollberechtigte Deutsche und nicht wie Israeliten überhaupt in Rumänien zu behandeln: sie erklärte tndeß, sie habe im Einzelfalle noch immer die rumänische Regierung willfährig gefunden. Leicht könnte der an eine Commission verwiesene Vertrag an dieser Unbestimmtheit Konstanz Uf«"° Aisten Z i» 20 Londons »»■* £,* «"Vrlin, 20. , «l. M-M ° m ubr nach N" ' Stuttgart, (1(t des 50ja!>* Lendo«, 20. kuu, d>- infle di- N«* jch-r TiW-n »' A MentS und unttrst« - Die H-M (rflitit Sch°tzk°"!l" »mM mn eine» - iuf iheta IjeryNei Das von dem blitlsc ning getroffene Mo.' billigt; einige ihrigen Lertragsmach Liberalen seine angek •Sine Anfrage Wand ieserve habe 140,00( Steil, monatlich für lusgaben brauche m 60,000 monatlich stei Posen, 20. < tas Domcapitel anla tag ein feierliches Te Diöcefe auf, diesem ’ Port Said, .Eanara", „Baron hin angekommen un r. fe*- fen ««b (9e. Lachsfoi Aal-Hou Grosse l'üi Anchovi hlippflu (vorzüglicl im Lader? empfiehlt ... $urd toitabflen Ach,,. •■'Ilgen Preis, ' 2' ®ute Um gm-igien 3141) 'Sir "»atnm w ,^ler Dienst 7 fleiDejen. er ^'bjäger * hatte..,. §,tlt • ^lder vo.l e5 auch befristen 'Szenen tzr- *) gelten, !bfen- indem w darauf Schkeuditz bei -Was Kaiser! ürstm nuljr, ch bei seinen iT 84 ber "'M Locale >e Plötzlich ^hnlähelnd: er Dchule ein rch- schlecht, rgadundirens, ^rsedurz und M- Hauses in ier vorgelegten Erstellung neuer mmtausivande en sollen aus- >erstellung der Regierung in für die mch- i die gedachten h dem Werthe i emittirt weigen Sitzung den ) erledigte ohne arbbabn, ebtnfo Serwaltung des ^tzentwucf betr. n Gesetz'.ntwnrt Ge«erdezerich!e- genommen. Zu x meiten Lesung ifelt der Besitze unb V-rsüumnlß- e. Dec Minister t-giernngsvorluge jlich seines ersten und W-h!v-r ^zweiten Lesung Ernennung des ltn Paragraphen ion der heutigen Altung der Orlt nebniat, ® e®0?l Set*'1™ ■n Dipitirk d-r »M W 8,liä t unb «'M d-ir-th h-b-'- i di- durch R" a'tifc&en 3teIe Mnd-Mch (.„.t bie»«* !«> *ä"Ä suchten, «JJ ui$(t< JS?^ , -Ad w*(b tfiä .ich--' *" Konstantinopel, 19. Mai. Der KriegSminlster hat sich nach San Siefano begeben, um mit General Totleben zu conferiren. Sovann hat derselbe die türkischen Stellungen in der Umgebung von Konstantinopel besichtigt. Die durch die Bewegungen der russischen Truppen verursachten Besorgniffe sind gewichen. London, 20. Mai. Der Prinz von Wales wird am 25. d. dem von Beaconsfield zu Ehren des Geburtstages der Königin gegebenen Galadiner beiwohnen. — Das Schiff „Alert" unter Capitän Rares tritt dem „Standard" zufolge demnächst eine Ersorschungsreise nach dem Südpol an. — Ein Telegramm der „Times" aus Kalkutta meldet, daß daselbst die unverzügliche Errichtung von Küstenbefestigungen anbefohlen ist. Berlin, 20. Mai. Schuwaloff, welcher heute Vormittag in der russischen Botschaft mit Staatssecretär v. Bülow conserirte, wurde gegen 11 Uhr von Sr. Majestät dem Kaiser in längerer Audienz empfangen und reist um 33/1 Uhr nach Friedrichsruhe ab. Stuttgart, 20. Mat. Der „Staats-Anz." meldet t>ie Verleihung pes Großkreuzes des Friedrichs-Ordens an den Bischof v. Hefele anläßlich der Seiet des 50jährtgen Bestehens des Bisthums Rottenburg. London, 20. Mai, Abends. Im Oberhause waren der deutsche Kronprinz, die Kronprinzeß und die Prinzessin von Wales erschienen. Selborne lenkte die Aufmerksamkeit auf die Verfaffungswidrtgkeit der Verwendung indischer Truppen in Friedenszeiten außerhalb Indiens ohne Zustimmung des Parlaments und unterstützte seine Aufstellung durch Beispiele aus der Geschichte. — Die heutige Unterhaussitzung war sehr besucht. Auf Befragen Ashley s erklärte Schatzkanzler Rorthcote: Die Regierung habe ihre guten Dienste an- acwendet, um einen Waffenstillstand zwischen den Türken und den Aufständischen auf Kreta herzustellen. — Derselbe thetlte aus Veranlaffung Macarthen's mit: Das von dem britischen Gesandten in China, Wade, mit der chinesischen Regierung getroffene Abkommen sei von der britischen Negierung noch nicht formell gebilligt: einige Stipulationen desselben bedürften auch der Zustimmung der übrigen Vertragsmächte. — Hartington beantragte unter dem Beifalle der Liberalen seine angekündigten Resolutionen betreffs der indischen Truppen. — Eine Anfrage Ryland's beantwortete Rorthcote dahin: Die Einberufung der Reserve habe 140,000 Pfd. Sterl. gekostet; der Krieg am Cap koste 5000 Pfd. Sterl. monatlich für englische und 20,000 für coloniale Rechnung; für Extra- Ausgaben brauche man 50,000 monatlich; dieser Bedarf dürfte jedoch auf 60,000 monatlich steigen. Posen, 20. Mai, Abends. Dem „Kuryer Poznanski" zufolge beschloß das Domcapitel anläßlich der Errettung Sr. Maj. des Kaisers nächsten Sonntag ein feierliches Tedeum abzuhalten. Der „Kuryer" fordert alle Kirchen der Diöcese aus, diesem Beispiele zu folgen. Port Said, 20. Mai. Die Transportschiffe „Madura", „Hospadar", Canara", „Baron Colonsay" und „Brambletyre" sind mit indischen Truppen hier angekommen und haben ihre Fahrt nach Malta fortgesetzt. Zürich, 20. Mai. Die „Reue Züricher Zeitung" verlangt, da das negative Ergebniß der gestrigen Volksabstimmung über die Gotthardbahn- Subvention einzig den allarmirenden Nachrichten eines gegnerischen Blattes zu- zuschreiben sei, die Veranstaltung eines nochmaligen Volksentscheides über diesen Gegenstand. Stockholm, 20. Mai. Der Reichstag genehmigte einstimmig den zur Aufrechterhaltung der Neutralität geforderten Credit von 2 Millionen Kronen. — In der zweiten Kammer interpelltrte Hedin wegen der Gerüchte über Unterhandlungen mit der deutschen Regierung betreffs der Einfahrt der britischen Flotte in die Ostsee. Der Minister des Auswärtigen erklärte alle diese Gerüchte für unbegründet; keine Macht habe vorgeschlagen, die Ostsee als mare clausum zu betrachten. Sollte trotz aller Friedensaussichten der Krieg dennoch ausbrechen, so sei die Regierung überzeugt, daß Schwedens Neutralität nach den gleichen Principien wie 1854 anerkannt würde. Die erwähnten Gerüchte stammten wahrscheinlich von dem Kopenhagener Correspondenten der Pall-Mall- Gazette her, deffen Treiben die schwedische und die dänische Regierung bisher vergeblich entgegengearbeitet hätten. __ Handel und Verkehr. Gießen, 21. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Buster, per Pfd 76 bis 90 Hühnereier, per Stück 4—5 H, Gänseeier per St. — Enteneier, per St. 5 Käse, per Stück 5—10 H, Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 20 H, Tauben, das Paar 70 Hübner, per Stück JL 1.30, Hahnen, per St. JL —, Enten, p. Stück JL —, Kartoffeln, 100 Kilo JL. 5.50. Ochsenfleisch 68—70 H per Pfd., Kuh- u. Rindfleisch 58—60 H, Schweinefleisch 64 Kalbfleisch 50—56 Hammelfleisch 60—70 H. Frankfurt, 19. Mai. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Das Geschäft in Ochsen war flau, Vieles blieb unverkauft. Kälber außerordentlich billig, so daß ein Fleischabschlag vollkommen gerechtferttat ist. Angetrteben waren 410 Ochsen, 150 Kühe, 300 Kälber und 250 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 65—68, 2. Qual. Jü 58—61, Kühe und Rinder 1. Qual. JL 66, 2. Qual. Ji. 56 bis 58, Kälber 1. Qual. JL 55-60 2. Qual. JL. 45-50, Hämmel 1. Qual. 62—65, 2. Qual. Ji. 54—56, Schweine 1. Qual. JL 58—60. Frankfurt, 20. Mat. (Fruchtbertcht.) Die Tendenz am Getreide-Markt bleibt anhaltend flau, da das Angebot von allen Seiten an Bedeutung zunimmt, während die Consum-Frage schwach auftritt. Mehl Nr. 1 42, Nr. 2 JL 38, Nr. 3 34, Nr. 4 JL 30, Nr. 5 JL 24, Roggenmehl % (Berliner Marke) Jü 25, do. II. (Berliner Marke) JL 21, Weizen, effect. htes. ab Bahnhof hier 24.—, ab unserer Umgegend JL 23—23.25, do. fremder je nach Qualität X 23—24.25, Roggen je nach Qualität JL 16 50-17.75, Gerste JL 19 bis 22, Hafer JL 14.50—16.—, Kohlsamen JL —, Erbsen JL 19—23, Wicken JL 16 bis 17, Linsen JL 23—30, Rüböl, detail, JL 70. Stimmung unsicher. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Das ganze Streben der Jetztzeit ist dahin gerichtet, der großen Menge soviel wie möglich Aufklärung über die verschiedensten Dinge zu schaffen und auch die populäre Medicin macht mehr und mehr Fortschritte. Kein Buch enthält aber soviel Aufklärendes und für Kranke Ver- werthbares wie das bereits in 105. 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Gefunden. 3159) Ein Sommer Ueberrteher ift auf dem Seltersweg gefunden worden und form 0«flen Inserat-Gebühren in Empfang at-. b ™trten' 9,5611,8 b-' der @Veb. Todes - Anzeige. 20 be,o0nfc/rtn ^Njkige.'lh-ilen wir den am ““ r.> Carl Berser, mit und bitten um stille Theilnahrne. Die trauernde Wittwe nebst.Ander. , . Beerdigung findet heute Nachmittag 5 Uhr vorn Sterbe« b<->>se (Frankfurter Straße) statt. ! Danksagung. Allen Denjenigen, welche sich bei dem Ableben unserer unverqeß. ltchen Schwester, Tante und Schwägerin JllatOtföe Döpfner theilnabmsvoll bewiesen und dieselbe zur letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unfern innigsten Dank. Gießen, am 21. Mai 1878. Namens der Familie: Sophie Plank, geb. Hopfner. 1462) Meinen stets frisch gebrannten Kaffee in vor- -üglichstrr Qualität ä Pfd. 1 Jt. 83 4 bringe ich in empfehlende Erinnerung.Emil Fischbach. Dir „Nord Bundrttath zugeg Gesetzentwurfs: Wir Sßill) erfolgter Zufiimm § 1. Drus vnsvlgm, können Wtltch bekannt nicht versammelt i Dn Reichs, §2. Die Straßen und ou| iäusig verboten w Art verfolgen. Das Verbot vtm Buntesrath , , S 3. Eine tytm Begin, Wenn tyty Versammlung Zir _ § 4. Wer ^klnkfchrist verbr £ Die Veschl «folgen (§ 23 ff S 5. Die tlntt N § 3 vi ^Mech Sm 9.1, ®'8(" bie ! L'd-r tnfm Bf»!et§ Sft9 » * d-' ^*46 J J'ffe: •'S??., SÄ' Todes-Anzrige. I oS s198L^eunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß 1 ^^"^ch"gen gefallen hat, unsere innigst geliebte Tochter M "' dncm aiter Bon 14 J°hren in ein besseres Jenseits I Statt besonderer Einladung diene zur Nachricht, daß die Beerdi- M gung vorn Sterbehause Mittwoch Nachmittag um 5 Uhr stattfindet. > Die trauernden Hinterbliebenen. 1 Namens derselben: ■ Franz Witzenbaciier. 1 2577) Das setther von Frau Schocker bewohme Logis ist zu vermiethen und per 1. Juli beziehbar. L. Herbert, MäuSburg. Logis und Kost für einen Schüler in einem freundlichen Hause in der Nähe der Real schule. Näh. 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Stock, ist eine Schlafstelle zu vermiethen. _ Eine schön möblirte Stube nebst Cabinet, in einem vor der Stadt inmitten eines Gartens gelegenen Haufe, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wo? sagt die Grped. d. BlttS. 3088» Durch Wegzug der Frau Dr. Di ckm a n n ist der untere Stock meines Hauses, im Ganzen oder getrennt zu ver- miethen.______Jacob Reiber, Gartfeld. 3087) Ein Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermiethen. ______ Postschaffner Trapp, Gartfeld. 3050) Ein kleines Mansardenlogis ver- miethet_________L. Huhn, Bautechniker. 3040) Der mittlere Stock zu vermiethen. ____________Ad. Vogt, Sonnenstraße. 2889) Die Parterre-Wohnung meines Hauses, bestehend aus 4—5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist per 15. Juli zu vermiethen._______________Arnold Müller 3152) Ein mödUrteS Zimmer zu oer- miethen.Glaser Hirz, Seltersweg. Versteigerungen. Holzversteigerung. Freitag den 24. d. MtS., Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemetndewald, District Schlegel: 259 Nadelstämme von 13—27 Ctmtr. Durchmeffer und bis zu 15 Mtr. Länge, 369 Nadelstangen von 5 —12 Ctmtr. Durchmeffer und bis zu 10 Mtr. Länge versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Holzschlag. Lauter, am 20. Mai 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Lauter. 3187)_____Feldmann.__ Montag den 27. Mai l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Fabrikgebäude des A. Meyer u. Hopf dahier folgende Gegenstände meistbietend versteigert werden, als: Cigarren - Arbeitstische, Sortiertische, Setzkasten, Rippen - Kisten, Einlege- Kisten, Rollbretter, Stühle, Rahmen für Cigarren, Stearinlampen, Körbe, Bütten, Eimer, 1000 Wickelformen, 1 eiserner Wickelformer, große eiserne Klammern und sonstige verschiedene Gegenstände. Heuchelheim, den 18. Mai 1878. Großherzogl. Ortsgericht Heuchelheim. 3182) Jung. m^16.0)r luchtioer Anstreicher, der MÄ Ä-,* g,**>- Tag „ ^tn leichtes einspänniqe» «conoune-Wägelchcn wird ,u kaufen aefucht; von wem? sagt die <»xped. d. Bl. ^c>0, Im Stuhlflechten und JHorh- machen jeder Art empfiehlt sich __Sehwarameler, Mühlg.-wse 81. Empfehle für Umzüge ge- alltgste Benutzung meines Möbel- wagens. Billigste Preisberechnung. **'• fürst Mitte. 2958) Der zweite Stock meines Hauses, 4 Zimmer, Küche, Keller, Waschküche u. s. w., osort beziehbar zu vermiethen. • ___________________I. Ch. Retter. 2879) Ein Logis zu vermiethen im II. Stock meine? Vorderhauses. LouiS Benner an her Schoor. Aeilgebotenes. 3145) Ein schweres achtjähriges zugfestes Pferd zu verkaufen. Chr. Haubach. Für bevorstehende Verpflanzzeit der Blumengruppea empfehle reiche Auswahl von Geranium, Fuchsien, Petunien, Georginen, Levkoyen, Astern und Blattpflanzen 6U Teppichbeeten. (3038 Carl Deines« 2871) Sl^lVouvaute empfehlen: Patent- Stiefelzieher mit Mechanik a 'M. 3 50 dieselben zeichnen sich durch Einfachheit der Form, durch Solidität und durch außerordentliche Annehmlichkeiten beim Ausziehen der Stiefel aus. Patent-Serviettenhalter für Damen und Herren. Das einfachste und solideste, was in diesem Artikel bis jetzt gemacht wurde. Schnellfeuerzeug. Ein Döschen mit schwedisch Feuerzeug. Beim Herausziehen der einzelnen Hölzer entzünden sich solche von selbst und können dieselben jederzeit nachgefüllt werden. Preis per Döschen 20 X Aechte Weichsel-Cigarrenfpitzen: „Wo ist der Schneider"? Aechte Wiener Meerschanmspitzen in Weichsel-Etuis. Hör Uz Gregori & Sohn. :