.1 , 11 tn Pi* äst' ™WJ Kr. 221. Sonntag, den 22 September 18 7 s chießener Wveiger Walltborstraße. ldrrde? Ach U$4 in: iblung der w ährte Mel', tanje, welche uichen Kranket vttsäumrn M, es bring! noch möglich, nng, wie die ruckten D,nk- Vmathig in m Darmstadt, en Einsendung >ost überall hin (2776 in der Rühr btt ucht. Näheres bei t» im Rebstock. fahrenes Mädcher besehen. liessen Abschluss vor Derselbe hat »häfts- und rasfnirth* u. Mühlen 3. (4435 pitalien ide Sicherheit i werden. aus der Te$top die WickMiM in seines rögsche» len Raffet Stieseln, Mdeiz Mts Eold M chhaar, kaust thenberger, nweg 193.__ Vetßnäherinuni'K bei Eichenwt, IM iter Bin «ifmannSj!; jifTSW finbin fr01* 25.__ ner j3 I A«M- Mi AmtMlltt fit ita Kreis Gießen. MedaMp«A»mees asiatisches Eisenbahnproject soll princtpiell von der Pforte genehmigt sein. Schweiz. Bern. In der Schweiz ist nun endlich nach jahrelangen Verhandlungen bas MiUtärsteuergesetz in Kraft getreten. Hiernach ist jeder im dienstpflichtigen Mer befindliche, innerhalb oder außerhalb der Eidgenossenschaft wohnende Schweizerbürger, welcher keinen persönlichen Militärdienst leistet, zur Zahlung eines jährlichen Ersatzes an Geld verpflichtet. Diesen Ersatz haben auch die niedergelaffenen Ausländer zu entrichten, sofern sie nicht zufolge Staatsvertrages davon befreit sind oder einem Staate angehören, tn welchem die Schweizer weder zu einer persönlichen Dienstleistung, noch zu einem Ersatz in Geld herangezogen werden. Der Militärpflichtersatz besteht in einer Personaltaxe von 6 Frcs. jährlich und in einem dem Vermögen und dem Personaleinkommen entsprechenden Zuschlag, doch soll das Maximum der Steuer den Betrag von 3000 Frcs. jährlich nicht übersteigen. Nach achtjähriger Dienstleistung, sowie von dem vollendeten 32. bis zum 44. Altersjahr ist nur die Hälfte der Steuer zu bezahlen. Für außerordentliche Jahre kann die Bundesversammlung den Militärpflichtersatz bis auf den doppelten Betrag erhöhen. Arankreich. Paris, 19. Septbr. Midhat Pascha ist heute Vormittag nach Morseille abgereist, um sich daselbst nach Kreta einzuschiffen. — Sämmtliche republikanische Blätter billigen die Rede Gambetta's; nur „Temps" und „Dubais" machen einige Vorbehalte, namentlich bezüglich derjenigen Stellen der Rede, welche sie für unvereinbar mit der Unabsetzbarkeit der Magistratur erachten. Die katholischen Zeitungen sehen die Rede als eine osficielle Kriegserklärung gegen den Katholicismus an. Die bonaparttstischen Blätter unterwerfen dieselbe ebenfalls einer strengen Kritik. tzvgkand. London, 19. Septbr. Das deutsche Kronprinzenpaar steuerte 50 Pfd. Sterl. zu dem Hülssfond für die durch den Schiffsunsall auf der Themse Betroffenen bei. — Unter-Staatssecretär Lowther hielt auf einem conservativen Banket in Jork eine Rede, worin er lebhaft die Ansprüche Griechenlands mißbilligte. Europa würde die Wiederbelebung der Orientfrage durch den übertriebenen Ehrgeiz der Griechen kaum geduldig mit ansehen. Kfierr. Bombay, 18. Septbr. Gholam Hussein, der Abgesandte der indischen Regierung, ist am 10. Septbr. in Kabul eingetroffen und gastfreundlich empfangen worden. Derselbe überreichte dem Emir das Schreiben des Vicekönigs. Mir Akhar, der Ueberbringer der Antwort des Emirs in Betreff der englischen Gesandtschaft wird demnächst erwartet. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. Aorrespaudenz - «nrra». Berlin, 19. September. In der heutigen Sitzung der Commission für das Socialisten- Gesetz brachte Hänel für den Fall der Ablehnung seiner gestern gestellten Anträge folgenvew Unterantrag zum Lasker'schen Antrag ein: Vereine, welche eine gewaltsame Veränderung der bestehenden Staats- und Gesellschafts-Ordnung bezwecken oder in denen auf eine derartige gewaltsame Veränderung gerichtete Bestrebungen in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zu Tage treten, sind zu verbieten. — Reichensperger schlug vor, dem Lasker'schen Antrag folgende Fassung zu geben: Vereine, welche den gewaltsamen Umsturz rc. bezwecken oder in denen auf gewaltsamen Umsturz gerichtete Bestrebungen in einer den öffentlichen Frieden oder die Eintracht der verschievenen Elasten der Bevölkerung gefährdenden Weise zu Tage treten, sind zu verbieten. Minister Graf Eulenburg erklärte sich gegen den Hänel'schen Unterantrag und äußerte die Hoffnung einer Einigung auf Grundlage der Lasker'schen Vorschläge. Darauf wurde der Antrag Lasker zu § 1 (wie bereits gemeldet) mit 13 gegen 8 Stimmen angenommen. § 1 a (Genossenschafts-Cassen sind in Verwaltung zu nehmen rc.) wurde in Lasker's Fassung mit der gleichen Majorität angenommen. Die $3 2 — 5 wurden vorläufig von der Berathung abgesetzt. § 6, betr. die Preffe, wurde, nachdem zahlreiche dazu gestellte Amendements mit sehr verschiedenen Majoritäten theils angenommen, theils abgelehnt worden waren, als Ganzes in der Schlußabstimmung abgelehnt; eine Verständigung darüber wird noch angestrebt. Bukarest, 19. September. In Folge des guten Erfolges der letzten Mission des Ministers Cogalniceanu bei den auswärtigen Mächten und in Gemäßheit der Beschlüsse der Kammern und des Congreßbeschluffes bezüglich der Unabhängigkeit Rumäniens wird der Fürst Kraft Beschlusses des Minister- rathes (wie bereits gemeldet) den Titel „Königliche Hoheit" annehmen. Die diplomatischen Agenturen, welche Rumänien im Ausland unter offictösem Titel unterhielt, werden in osficielle Legationen umgewandelt. Durch fürstliches Decret wird das diplomatische Personal Rumäniens in 3 Klaffen eingekeilt: außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister, Ministerresidenten und Geschäftsträger. Die derzeitigen diplomatischen Agenten in Paris, Wien und Berlin: Kalimaki Catargi, Balatschano und Liteano werden zu bevollmächtigten Ministern ernannt werden. In Beantwortung einer Note des russischen Agenten Baron Stuart bezüglich des von Rußland für die Uebertraguug Bessarabiens oorgeschlagenen Verfahrens verwirft die rumänische Regierung die Einsetzung einer internationalen Commission zur Tracirung der neuen Grenzen, indem solche die Durchführung des Berliner Vertrages verzögern würde und auch überflüssig sei, da die Grenzen durch den Pruth und den Thalweg des Kilia-Armes gebildet würden. In der betreffenden Note wird ferner mitgetheilt, daß die rumänische Regierung ihre höheren Functionäre beauftragt habe, die auf die verschiedenen administrativen und gerichtlichen Geschäftszweige bezugnehmenden Fragen, sowie die Uebergabe der Archive mit den russischen Delegirten zu ordnen. Schließlich beklagt die Note die jüngste Uneinigkeit zwischen Rumänien und Rußland und beglückwünscht Rumänien zu dem Wunsche des Kaisers, die guten Beziehungen, wieder aufzunehmen. M«S E Belgrad, 20. Septbr. In Folge der von den österreichischen Truppen i wiederaufgenommenen concentrtschen Action stnden bereits zahlreiche Uebenritte . von einzelnen kleineren Jnsurgenten-Ablheilungen über die serbische Grenze statt; ( dieselben werden sogleich an der Grenze entwaffnet und d:e dazu gehörigen - Mannschaften internirt- Die serbische Regierung beschloß nötigenfalls ihre ■ Truppenlinie längs der Grenze zu verstärken. Wien, 20. Septbr. Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen von , heute: Die von Achmed Mukhtar Pascha mit den Kretensern eingelöteten - Pacifications-Verhandlungen find in's Stocken gerathen. D-e Kretenser verlangten die Wählbarkeit der Beamten und Richter, sollten die von Mukhtar hierüber ans Konstantinopel eingeholten Instructionen negativ ausfallen, so sollen die Kretenser entschloffen sein, alle Vorschläge Mukhtar's zurückzuwelsen. Kassel, 20. Septbr. Die heutige Parade Hal bei prächtigem Wetter den glänzendsten Verlauf genommen. Se. Majestät der Kaiser fuhr im vierspännigen Wagen bis zur Parade-Ausstellung, stieg hier zu Pferde und litt die Front ab; der Kaiser trug den rechten Arm in der Binde. Die Kaisenn folgte im sechsspännigen Wagen. Das zahlreich versammelte Publikum begrüßte den Kaiser enthusiastisch. Berlin, 20. Septbr. Fürst Bismarck erkrankte nach seiner Rede am Dienstag am Neffelfieber; befindet sich jedoch wieder aus dem Bett. — Der heutige Ministerrath erledigte die laufenden Geschäfte. Rom, 20. Septbr. Anläßlich des Jahrestages des Einmarsches der italienischen Truppen in Rom legten der Syndikus und die Municipal-Junta Lorbeerkränze aus das Grab Victor Emanuel's und an der Porta Pia sür die damals Gefallenen nieder. Der Syndicus richtete bezügliche Telegramme an den König und an Garibaldi. Wien, 20. Septbr. Die „Polit. Corr." meldet aus Serajewo vom Heutigen: Durch die Erhebungen in der Angelegenheit- der Ermordung des italienischen Consuls Perrod wurde constatirt, daß am 2. August zwei Personen, auf welche das Signalement Pcrrod's und seines Begleiters, eines angeblichen Holzhändlers Lechner, paßt, bet Maglaj die Bosna überschritten und über Zepce gegen Wranduk fuhren. Bei der Mühle Omer Beg's wurden sie von 5 Türken überfallen. Während der eine von beiden erschossen wurde, rettete sich der andere mittelst Durchschwtmmung der Bosna und fand Nachts Unterkunft in Kovane Cselo, von wo er am nächsten Tage gegen Zepce aufbrach. Auf dem Wege dahin wurde er abermals von 5 Türken, wahrscheinlich den nämlichen, überfallen, gebunden und geköpft- Die in die Bosna geworfenen Leichen der Ermordeten konnten trotz sorgfältigster Nachforschungen wegen des hohen Waffer- standes bisher nicht aufgesunden werden. Ebensowenig konnte etwas von den Effekten der Ermordeten ausfindig gemacht werden. Drei von den Mördern sind der That überwiesen, während zwei der Mitschuld verdächtige Türken sich in Gewahrsam befinden. Andere in gleichem Verdacht stehende Türken befinden sich in den Reihen der Insurgenten. Ferner wurde ein türkischer Kutscher aus Brcka verhaftet, auf welchem starker Verdacht ruht, den Mördern den Geld- befitz des Ermordeten verrathen zu haben. Weitere Erhebungen sind noch Dm "-SeM ilier Wilhelm, geb-den Denselben- Dem kn 23. Juni- Denselben- Dem iNharme, geb- den 11. - Den 19- Septemb aibmig, geb. den 8. Set Den 17- Septeml ftigel, Wftau des S H dm 15. September Den 19. Septemk raglZhnerS Wilhelm C Denselben. Kath mb Schuhmachermeistei w l.rZ> bent Mittel '"Win .Mch'hch fr Vf’ Se) jut Ecclesia, zur Kirche oder Gemeinde; es kann weder die ganze Fülle seines Lichtes an bett Einzelnen offenbaren, noch die volle Schönheit seines Cultus und seines Slttengesctzts, tote seiner göttlichen Ordnung überhaupt, verwirklichen — ohne öle Gemeinschaft. Nun ist es einer Gemeinschaft von Menschen zu existiren unmöglich, es sei Denn, daß sie in bestimmten, ihrem Wesen cigeathümlichen Formen sichtbar und faßbar werde. In dem Reiche Gottes, oder der Kirche, gewinnt die Gemeinschaft Gestalt durch Formen der Lehre (Symbole), des GottesdienfteS (Ritus), des Sittengesetzes (Gebote), der gefellfchaitlichen Crbnung (Verfassung), der Diöciplill (Gesetze). In allen diesen Formen soll der Geist Gottes walten, und seine Kraft zur Eittsündi, gung und Heiligung der Menschen und zum Frieden der Völker wirksam sein, aber weder Jesus Christus selbst, noch einer seiner Apostel, hat sie fertig hingestellt und in unabänderlicher Gestalt den nachfolgenden Generationen überliefert: sie entwickeln sich unter menschlichem 6influn und mit menschlichem Einschlag. Daher giebt cS im Laufe der Zeit an dem Baume der Kircke dürre Aeste, und setzen sich Schmarotzerpflanzen an, und stellen sich Verkümmerungen und Hinderniffe des gesunden Wachsthums ein. Die Befreiung hiervon ist Die Reform Diejenigen, welche glauben, daß alle Formen, Die in und an der Kirche im Laufe der Zeit einmal geworden sind, bleiben muffen, habe keine Ahnung von bem Geiste und Leben derselben. Die Symbole (der Lehre) sollen „Geist unb Leben" athmen, der Ritus darstellen „bie Anbetung im Geiste unb in btr Wahrheit", die Gebote zur Ausprägung bringen bie Macht her Liebe ober Den Geist des neuen Menschen, die Verfassung bie Erscheinung bes Geistes sein in Der Form ber persönlichen Freiheit unb btr Einheit ber Vielen und bie Gesetze der Ausdruck bes Geistes ber Crbnung, wie sie ben verschiedenen Ständen im Reiche Gottes entspricht. Wir Alrkatholiken haben nun erklärt, baß die Symbole unb bie Sittengebote Durchaus ökumenischer Natur seien, unb daher jede Aenderung an dem wahrhaft Oekumenischen ihrerseits unstatthaft'sei. Wir nehmen düs Oekumenische an und unterwerfen es keiner Devatte, schließen aber die modernen Dogmen der römischen Curie, welche weder die Apostolieität noch die Autorität der Universal-Kirche für sich haben, von unserm Glauben aus. Unsere Reform in ber Verfassung ist jeboch, freilich nachbem bie Revolution von Oben auf dem Vatikanischen Coneil die alte Ktrchenverfaffung in dem Cap. III Der Constitution Pastor äternus völlig über den Haufen geworfen, so gründlich gewesen, daß hierbei zuerst die Frage nach der Competenz hätte schwierig werden können. Allein der Unterschied der Competenz ter Synoden, von Der kleinsten bis zur ökumenischen, bezieht sich nur auf die Gegenstände, deren Competenz materiell überhaupt bei bet Kirche ist. Die Grundzüge der apostolischen Derfaffung zeigen überall die Kirche selbst, d. i. die Gemeinde, bie Vorsteher in Verbindung mit den Laien, als Träger alles Rechts. Diese Verfassung konnte entwickelt werden; sie aber zu vernichten, dazu ist auch nicht einmal eine ökumenische Synode kompetent. Die ganze Ausbildung das Papal- Systems in Rom zum Universal-Episkopat ist daher eine Usurpation, die, trotz des faktischen Besitzes, von jeder einzelnen Gemeinde vor Gott unb ber Kirche rechtlich zurückgewiesen werden darf, ja soll. So war unsere Synobe allerbings zu der Zurückführung des reinen Gcmeinde- : princips, der Synodal- unb Gemeinbe-Ordnung im apostolischen Geiste, befugt. Sehnlich verhält es sich mit ben Reformen hinsichtlich bes Ritus (nicht bes Lullus an sich, ber wesentlich ist, fonbem ber äußern Form desselben) und der Disciplin. Wer von einer beantragten Reform behauptet, daß sie nicht zur Competenz unserer Synode gehöre, der hat ju- erst zu beweisen, daß Dasjenige, dessen Beseitigung oder Abänderung bezweckt wird, auf kompetente , Weise in bie Praxis gekommen ist. Unb bas kann nur geschehen an ber Hanb des Tradition»' . Principes nach seiner vollen katholischen Bedeutung, in welcher es von der heiligen Schrift und der apostolischen Kirche nicht getrennt werden darf. Die Traditionsregel ist das Formalprincip für alle kirchlichen Reformen, auch da, wo ein nach dem Geiste des Evangeliums unb ber Kirche rechtskräftiges Gesetz, in welchem der । darin enthaltenen sittlichen oder sittlich religösen Wahrheit durch die menschliche Schwäche Irr- thum sich beigemischt, durch die Reform von diesem Irrthum befreit wird. Jede Gesetzgebung, auch die reformatorische, muß ein Ideal vor Augen unb zum Ziele haben, und dieses Ideal kann 1 bei der kirchlichen Gesetzgebung nur der göttliche Gedanke vom Reiche Gottes in seinen mannig- 'LflM *1= Den o6n- , Tochter d n polii3 W Ml O-to- 15 @eoi Schinidt laglöhntts A iiu des 208» * b jx Handel und Verkehr. Gießen, 21. Sept- Aus dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per P'» X 1—1.10, Hühnereier, per Stück 5—6 4, Käse, per Stück 5—9 H. Käsewatte. vc Stück 3 ^1, Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Ltter 20 Tauben, Dad Paar 50 Hühner, per Stück X —.70, Hahnen, per St. X — 50, Enten, per Stück X 1 •> Kartoffeln, 100 Kilo X 5.40. Ochsen fletsch 70 — 72 4 per Psd.. Kuh- und Rtndfleiltz 52—62 Schweinefleisch 66—68 4, Kalbfleisch 56-60 4, Hammelfleisch 60—70 ± Auszug a. d. Standesamtsregiktern des Standesamts Gießer. Vom 14. btS 20. September 1878. Geb-rene. Ä , 7. Sept. Anna Marte, Tochter des Bremsers bei der Main-Weser-Bahn Kal Bachmann. 12. Wilhelm. Sohn des Zugführer- bet der Cöln-Gteßcner Bahn Konrs> Freitag. 10. Marte Katharine, ein außereheliches Kind von auswärts. 13 Mar« Louise, Tochter des Fabrikarbeiters Johannes Keller. 10. Dem Hautboisten im II- Grog- Hessischen Infanterie-Regiment Rr-116 Karl Medebach, ein Sohn, noch ohne Vornamen im Zuge. London, 20. September. „Standard" meldet: England und Deutschland ertheilten den Befehlshabern ihrer Flotten in den chinesischen Gewässern identische Weisungen behufs Vorgehens gegen die Piraten. Bukarest, 20. Septbr. Ein (Kommuniques im „Monitorul" wider- spricht der Behauptung des „Journ- de St- Pvtersbourg", wonach in Bessarabien große Unordnung herrsche. Polizei, Gerichte und Armee verbleiben (dem Communtquö zufolge) auf ihrem Posten und werden biS zum Eintreffen der russtschen Bebörden zu sunctioniren fortfahren. London, 21. Septbr. Nach einer bei dem Kriegsamte eingeganqenen Depesche ist der Gesundheitszustand der Truppen auf Cypern ein unbefriedigender. Von 2622 Mann erkrankten seit ihrer Ankunft 400, von welchen 21 starben. . Hamburg, 21. Septbr. Gestern Abend 6i/2 Uhr fand in der am Grasbrook gelegenen Theerstederei eine Explosion statt. Die Theersiederei brannte vollständig nieder. Zwei Personen kamen um's Leben; eine dritte Person ist lebensgefährlich verletzt. Wien, 20. Septbr. „Daily Telegr." meldet aus London: Der Sultan versagte plötzlich die Genehmigung der von Oesterreich vorgeschlagenen und von den türkischen Ministern bereits für annehmbar erklärten Convention; die kaiserliche Jrade darüber ist stündlich zu erwarten.__ Da ber Beschluß ber fünften Synode ber Altkatholiken — „baß bas nach bem kanonischen Rechte für die römisch-katholische Geistlichkeit bestehenbe Cölibat-Zwang-Gesetz für Geistliche, bie bet altkatholischen Gemeinschaft angehören, nicht verbinblich sei" — vielfach irrige Auffassungs- Weisen über bas Wesen unb die »ebeutung ber altkatholischen Bewegung erzeugt hat, so erlaube ich mir folgenbcn Hirtenbrief bes Hochwürbigsten Herrn Bischof Reinke ns, ber sich an ber Spitze Des amtlichen altkatholischen Kirchenblatts beffnbet. hiermit zur allgemeinen Kenntniß derjenigen zu bringen, die sich für die altkatholische Bewegung interessiren. Den im Glauben der Väter verharrenden Katholiken des Deutschen Reiches. Gruß in bem Herrn! Unsere 5. Synobe hat beschlossen, baß ein nicht auf ökumenischer Disciplin beruhendes kanonisches Gesetz ber römischen Kirche, welches auch kein Kenner bes Evangeliums unb ber Kirchengeschichte als zum Wesen der katholischen Kirche gehörig zu bezeichnen wagte, auf ben altkatholischen Cletus nickt mehr angewenbet werben solle. Dieser Beschluß ist einigen um unsere Gemeinschaft verbienstvollen Männern zum Anlaß geworben, uns fortan ihre Mitwirkung bei der Rettung ber Gewissen dem Vatikanum gegenüber zu versagen. Sie hatten sich beim Eintritt in unsere Bewegung keineswegs grundsätzlich gegen bie Vornahme von Reformen erklärt, im Gegentheil principiell beren Ndthwenvigkeit ausbrücklich anerkannt, auch im Laufe ber Zeit einzelnen, sehr wichtigen, zugestimmt. Rur bie materielle Beschaffenheit ber jüngsten Reform, bie Art, wie sie verlangt unb wie dieses Verlangen von Einigen populär zu machen versucht worden ist, und die ihnen auftauchenbe Frage, wie weit etwa bie Competenz unserer SynoDe sich erstreckte, war es, woburck sie bestimmt würben, die Arbeit für unsere Gläubigen einzustellen unb benselben ihre hülfreiche Hand zu entziehen. Eines läßt sich babei nicht läugnen: baß nämlich burch bie Art bet Behanblung jener Reformfrage in einzelnen Fällen, unb auf verschobenen Seiten, Grund zum Tadel gegeben worben ist. Um ähnlichen Vorkommnissen für bie Zukunft vorzubeugen, ist es burchaus nothwenbig, daß allerseits Klarheit über Begriff und Ziel ber Reformen innerhalb der katholisckcn Kircke gewonnen werbe, damit sowohl Besonnenheit in ber Beantragung einzelner Reformen, als Würbe in der Behandlung derselben, herrsche, unb anberseitS kein Zweifel über bie Competenz entstehe. Die folgenden Gedanken sollen dazu beitragen. Das Christentum will jeden einzelnen Menschen erleuchten, heiligen unb in Gott beseligen, die Wahrheit des Evangeliums macht ihn frei, indem sie ihm seine Würde (Gottebenbildlichkeit) offenbart, und Dadurch daS Bewußtsein seiner Selbständigkeit im Reiche Gottes erzeugt, ihm zeigt, daß er ein Ganzes für sich ist, mit selbstständiger Ausgabe unb Verantwortlichkeit, berufen iur Freiheit ber Kinber Gottes, bie ber Sünbe gestorben, Christo leben, Eins mit seinem Geiste. Iber Dieselbe Wahrheit will auch jeben Einzelnen belehren, baß er nicht das Ganze ist, daß sein Erkennen unb Wollen nicht bas Maß für alle ist, daß Demuth ihn zieren soll, baß Hingebung an bie Gemeinschaft ber Brüder zur Pflicht werde. Das Christenthum führt nothwenbig altigen Strahlen sein. An bie Stelle der echten Trabitionsregel hat sich nun aber in ber römisch»katholische» Kirche, in Folge ihrer Veräußerlichung, unD ber Unwissenheit ber Massen in Betreff ber wahren Geschichte ber Kirche, an bie Stelle ber Traditionen die Gewohnheit von einigen Jahrhunderten, oft nur von einem ober einem halben Jahrhunbert, gesetzt. Schon nach zweihunbertjäbrigem Bestände ber Kirche richtete ein scharfblickender asketischer Mann bie Aufmerksamkeit auf biese Verwechselung, inbem er bemerkte, Christus habe nicht gesagt: „Ich bin die Gewohnheit", sondern: „Ich bin die Wahrheit". In der modernen Jesuitenkirche des Vatikans hat man cs versucht, bie kirchliche Tradition zu ersetzen durch die Schulmeinung. Man hat den Unterschied der wissenschaftlichen Schulen Durch Denunciation, Beschlüsse Der Index-Kongregation, und Unterdrückung der Wirksamkeit unabhängiger Gelehrten, beseitigt, und die scholastische Jesuitenschulr zur Alleinherrsckaft gebracht; sammelt nun die Stimmen der Theologen, wie wenn es noch Vielt wären, da doch alle zusammen nur das Echo ber Einen Jesuitenstimme sind, nennt das blt sententia communis (bie allgemeine Meinung) ober communissima (die am meisten allgemeine), unb verdrängt damit bie uralte Tradition. Um Die Sache ganz bequem zu haben, erklärt man Den Pabst von Rom für unfehlbar, und dieser sagt nun: „Die Tradition bin ich " Doch das ist frevelhaft unb Verrath an bem katholischen Princip. Das Concil von Trient hat noch ben rechten Begriff von der Tradition, wenn es Denselben bei seinen Beschlüssen auch nicht überall, unb nicht konsequent, angewanbt hat. Dasselbt lehrt (8sss. IV.) „Diese Traditionen haben bie Apostel aus dem Munbe Christi selbst empfangen ober als Diktat bes heiligen Geistes, von ben Aposteln sind sie bann gleichsam von Hand ]U Hand Überliefert auf uns gekommen." Unb ferner: „Sie sind durch die ununterbrochene Sukcession in der katholischen Kirche bewahrt." Die Beweiskraft der Tradition beruht also auf der Eontinuität von den Aposteln her. Aus diesen Erörterungen ergiebt sich Folgendes: Wer eine Reform in Bezug auf om Ritus ober hinsichtlich ber Disciplin beantragt, muß erstens erfüllt fein von der Anbetung in Geiste unb in ber Wahrheit, beziehungsweise von dem Geiste der Ordnung im Reiche (Bottfi, unb zweitens von bem Trabittonsprincip geleitet werben, was nur möglich ist, wenn er tc8 betreffend Objekt der Reform in seiner ganzen historischen Entwicklung vor seiner Anschauurz hat. Dieselben beiden Forderungen sind auch an Denjenigen zu stellen, welcher eine beantrag! Reform bekämpft, oder durch Bestreitung der Competenz sie abweisen will. Der Friede und die Einheit werden nicht gestört, wenn außerdem keiner höher von ii? denkt, als sich geziemt, keiner die Brüder gering achtet oder Uebeles von ihnen redet, unb Jev« Dem Anbern in Ehrerbietung zuvorkommt. Und wenn wir schließlich die Jüngerschaft des Herir stets dadurch darthun, daß wir einander lieben, wie der Herr uns geliebt hat und bis an's Eule liebt, so wird der Segen Gottes des Allmächtigen auf uns unb auf unfern Arbeiten ruhen Joseph Hubert Reinkens, katholischer Bisckof. Zugleich füge ich hinzu, daß sich die amtliche Ausgabe ber Sammlung von kirchlich» und staatlichen Vorschriften für bie altkatholischen Kirchengemeinschaften, unb auch bie amtlicte Ausgabe ber Verhanblungen sämmtlicher Synoden der Altkatholiken, sowie das amtliche al- katholische Kirchenblatt in meinen Händen befinden, unb von allen bie sich für bie altkatholisäe Bewegung interessiren, eingcsehen werben können._____________Professor Dr. Wi l brand Hehlffiberlehi. Mflgethetlt von dem AgeMen des Norudeuttchen Noch U. W. Dietz in G t e ß e n. Southampton, 18. September. DasPostdampffchiffDonau, Capt. R.Busstui, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 7. September von Newyork abg» gangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen und b» nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 5 Ute Nachmittag« die Reife nach Bremen fortgesetzt. Die Donau überbringt 150 Passagier rind volle Ladung.______________________________________________________________ Monfc re Aekani 5714) In unjtnm i beute folgender (5 »erben : Bernhard St beim betreibt dasel! °°'er der Firma „L m kaufmännisches ( den 19. Sepi Troßh. Stadtgeri Böttich> OeffentlicheAus J695) Nbnn I btr Provm L-.°Meun ben fjtt tat, toll ST' ”»tt tut s witag ben 20 iej19 b" 1*». WeS N«t! \ iibs te'J I SÄ d' ^sS ,Ql S^°rd-« E J?8 b(*n ft W« die H d die Geich s lm Reiche :en0cbote but^j ^niheZ' Debatte, sch§ not die Aut^ Jlution von ei,, s J« KvHtch * k“ .«•*, Gegenstände, >> ^lischen Setfafia ,Un9 mit den & UJ vernicht«, i. ibilöung das tToß de8 fattjijg intdgetoteicn uni» 8 'einen Geniew l9t. uht de8 Gultub in. Wer von n-s gehöre, bn hrt^ mirb, auf fompKtn inb des Iraöifiiü der heiligen Zchr- srmen, auch ba, t setz, in welche« ir iliche Schwäche Jtt Jede Teießgeb^ nb bieses Jbeal lic is in seinen mann» röwisch-kathdiischn : Betreff der wch« nigen Jahrhunderte', zwkihundertjährigu: trfiamfeit auf bitit ölt Gewohnheit', tikans hat man t® hab btn :^atton, Md Unter Me ^eiuitenjchui! wenn es nach Niti sind, nennt daS ti! n meisten ata h< und auch bie J* wie oa8 «< 6 für bie altkr- Norbdellls^^ von Wh SB 11. Dem Bäcker Daniel Rühl, ein Sohn, noch ohne Vornamen. S. Lina Wilhelmine Franziska, Tochter des Schreiners Georg Hammel. 11. Friedrich, Sohn des Schlössers Karl Mootz. 15. Dem Bahnmeister bet der Main-Weser-Bahn Jacob Gerhard, eine Tochter, noch ohne Vornamen. 12. Friedrich Karl, Sohn des Schuhmachermeisters Friedrich Schmidt. 16. Johann Wenzel, Sohn dcS Braumeisters Wenzel Ernest Kubin. 15. Dem Bremser bei der Cöln-Gteßener Bahn Christian Heinrich Simon, ein Sohn, noch ohne Vornamen. 17. Karl Emil, Sohn des Schubmachers Heinrich Euler. 18. Wilhelmine, Tochter des Zugführers bei der Cöln-Gießener Bahn Wilhelm Lichtus. 13. Georg, Sohn deS verstorbenen Schuhmachers Georg Schlenker von Frankfurt a. M. 17. Wilhelm Louis Georg, Sohn des Schneiders Wilhelm Stumpf. 13. Friedrich Adolph, Sohn des Maschinenbauers Friedrich Ludwig Carle. Gestorbene. 14. Sept. Emilie Johanna, 2 Monate 25 Tage alt, Tochter des Schuhmachers Karl Orth. 13. Taglöhner Wilbelm Weber, 28 Jahre alt, von Pirzenthal, Kreis Altenkirchen. 15. Georg, 1 Jahr 8 Monate 18 Tage alt, Sohn des Schreinermetstcrs Johann Jacob Schmidt. 15. Karoltne Philippine Wilhelmine Johannette Sack, geborene Engel, 35 Jahre 4 Monate 7 Tage alt, Ehefrau des Schuhmachermeisters Karl Sack. 17. Juliane Stecker, geborene Schmand, 68 Jahre alt, Wtttwe des dahier verstorbenen Taglöhners Wilhelm Stecker. 17. Katharine Hammel, geborene Ramspeck, 71 Jahre 7 Monate 21 Tage alt, Ehefrau des Schuhmachers Ludwig Hammel. 17. Kaufmann und Agent Karl Roth, 45 Jahre 3 Monate 2 Tage alt, von Niedergirmes, Kreis Wetzlar. 18. Magarethe Roth, geborene Lixfeld, 35 Jahre alt, Ehefrau des Taglöhners August Roth. 20. Christian, 1 Monat 18 Tage alt, Sohn des Stetnhauers Friedrich Konrad. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen, Evangelische Gemeinde. Getaufte- Dm 14. September. Dem Sergeanten Heinrich Bommersheim, ein Sohn, Wilhelm, geb. den 30. August. Den 15. September. Dem Fabrikarbeiter Friedrich Bintz, ein Sohn, Karl Friedrich August, geb. den 2. August. Denselbm. Dem Bremser Wilhelm Keiner, ein Sohn, Karl Albert, geb. den 13. August. Denselben. Dem Landbriefträger Georg Wilhelm Kumpf, ein Sohn, Johann Peter Wilhelm, geb. den 18. August. Denselben. Dem Taglöhner Georg Gelzenleuchter, eine Tochter, Elisabeth, geb. den 23. Juni. Denselben. Dem Schuhmachermeister Johannes Moos, eine Tochter, Anna Katharine, geb. den 11. August. Den 19. September. Dem Schuhmachermeister Karl Sack, ein Sohn, Julius Ludwig, geb. den 8. September. Beerdigte. Den 17. September. Karoltne Philippine Wilhelmine Johannette Sack, geborene Engel, Ehefrau des Schuhmachermeisters Karl Sack dahter, alt 35 I. 4 M. 7 T-, gest. den 15. September. Den 19. September. Juliane Stecker, geb. Schmandt, Wittwe des verstorbenen TaglöhnerS Wilhelm Stecker dahter, alt 67 I. 3 M. 6 T., gest. den 17. September. Denselben. Katharine Hammel, geb. Ramspeck, Wtttwe des verstorbenen Bürgers und SchuhmachermetsterS Ludwig Hammel, alt 71 I. 7 M. 22 T., gest. den 17. Sept. «WMMM»WW>«M»WMW»WW»»M»WWMWWWW»WMWMWWWWWW»WMMWM Franken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und -Huk Kosten durch die Heilnahrung: REVALESCltRE .. I1 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gefundheits- spklfe widerstanven und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Medic« und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhemt-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkett, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkett und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahtun't fUT Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammeninilch vorzuziehen. — Ein Auszug auß 80,000 Certificatcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate von Professor Dr. Wurz er, Medtcinalrath Dr. Ängelstein, Dr. Shoreland, Br. Campbell, Pro- ’ n L Dr- Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und viele« anderen hold- gestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. _ £1_ Abgekürzter Auszug aus 80,000 Gertificate«. Tertifieat des Mcdicinalraths Dr. Wurzer. Bonn, 10. Juli 1852. Revalesoifcre Du rrymCrnrin to^elcn 8'ücn alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bei allen Verstopfungen, Durchfällen und fuhren, in Krankheiten der Urtnwege, Rierenkrankhesten x-, bei Strinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bei krankhaste» Zusammenziehungen in den Nieren und tn der Blase, Blasen-Hämorrhoiden rc. — Mit de« ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht bfo-t bei Hals- und Brustkrankheiten. sondern auch bei der Lungen- und Lustrobrenschwindsücht. 8. Rud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. 4Ö1-C-1 o S24761 ®,rtl We5en ®ott und Ihnen sei Dank. Die. Revaleeo&re hat met» .im Magen und in de» Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren /genieße ich dft köstliche Revalesmbre und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich währ«t langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jext der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. Nr. 64210. Marquise von Bröhan von jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zitter» an den Gliedern, Abuiagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K K. Militärverwalter, Großwardetn, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handelslehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Drustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaultchkeit, Schlaflosigkeit wb Abmagerung. Nr. 75928. Baron Stgmo von lOjähriger Lähmung an Hände« und Füßen rc. Die Revalescibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bet Erwachsene« und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalescifere «/- Pfd. 1 JL 80 1 Pfd. 3 50 A. 2 Pfd. 5 70 H 5 Pfd. 14 Jt, 12 Pfv. 28 JL 50 24 Pfd. 54 JL. Revalesctere ChocolaUe 12 Tassen 1 JL. 80 24 Tassen 3 50 H, 48 Taffe»- 5 70 H, 120 Tassen 14 JL, 288 Tassen 28 JL 50 576 Tassen 54 JC Revalescibre Biscuites 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 JL 70 Zu beziehen durch Du Barry & Co. tn Berlin NW., 25 Louisenstr., und bei viele« guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändler im ganzen Lande. In Gießen bei Philipp Sehw^per. (1100 Attgemeiner Anzeiger. besondere Bekanntmachungen 5714) In unserem Ftrmen-Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden : Bernhard Stein zu Heuchelheim betreibt daselbst seit 1. d. M. unter der Firma „Bernhard Stein" ein kaufmännisches Geschäft. Gießen, den 19. September 1878. Großh. Stadtgericht Gießen. __________Bötticher.__________ OefsentlicheAufforderung. 5695) Nachdem Großherzogliches Hofgertcht der Provinz Oberhesten über das Vermögendes Wilhelm Müller zu Wölfersheim den förmlichen Concurs- proceß erkannt hat, wird Tagfahrt zur Anmeldung der Forderungen und Vorzugsrechte, sowie zur Vorlage der Beweismittel auf Freitag den 20. Deeember, Vormittags 8 Uhr, anberaumt, wozu sämmtliche Gläubiger dei Meldung des Ausschlusses von der Masse geladen werden. Zugleich soll an besagtem Tage ein Arrangement versucht, eventuell Beschluß über Versilberung der Masie und Be- ßellung eines Maffecurators gefaßt werden. Die ausbletbenden oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger sollen als den Beschlüssen der Mehrheit der Gläubiger beigetreten erachtet werden. Hungen, den 16. September 1878. Großh. Landgericht Hungen. , Cellarius. Krauß. Jaqdverpachtnng dei der Gemeinde Ruttershausen. Freitag den 27. Septbr. d. I., des Nachmittags um 1 Uhr, vtrd die leihfällig gewordene Gemetnde- Zagd anderweit aus 6 Jahre öffentlich dnpachtet. Ruttershausen, den 19. Septbr. 1878. Troßh. Bürgermeisterei Ruttershausen. »701) Klinkel. Versteigerungen. Montag den 23. September, NacbmittagL 2 Uhr, sollen im Pfandlokal dahier ein Kochherd, eine Schüsselbank und eine Vogelhecke mit Ca- narienvögel öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen. 21. September 1878. Großh. OrtSaericht Gießen. 5704) Müller. Versteigerung. 5652) AuSzuoShalber sollen Dienstag den 24. d. MtS. Mittags um 2 Uhr, eine Anzabl noch gut erhaltener Möbel als Tische, vollständige Betten (auch zweischläfrige) 1 Kleiderschrank, Stühle u> s. n. öffentlich versteigert werden. Marburgerstraße Lit. A. 178. Mittwoch den 25. Septbr., Morgens 9 Uhr, soll auf hiesigem Hofgute die diesjährige Aepfel-Ernte tn mehreren Abthetlungen öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gutsverwaltung Winnerod, 5623) Station Reiskirchen. AeUgebolenes. Henle Samstag und Montag Abend: Spa/nsa/tt bei Th. Lony, 5709) a« Schipka.Paß. Nariuirte Häringe empfiehlt (5712 Emil Fischbach, Lahrer Hinkende Bote, deutscher Reichsbote, Landkalender bet lernst Kaiser. Wiederverkäuser erhalten den höchsten Rabatt._______________________(5651 5697) Ein gutes Zugpferd ist zu verkaufen bei Ehr. SpieS, Neuenweg. LandwittgschaMschute zu Wetföurg 5702) a. d. Lahn, städtische, vom Staate subv. Anstalt, org. n. d. Regl. v. 10. Aug. 1875 (Einj.- Freiw.-Berechtigung). Oeffentliche Prüfung zum Schluß des Sommer-Semesters 27. Sept. Beginn deS Winter-Semesters 10. Oct. Zur Aufnahme auf Grund von Zeugnissen ist der Director täglich in seiner Amts- Wohnung bereit; Anmeldungen für Aufnahme-Prüfunqen bis zum 8. Oct. Für die landw. Winterschule (Fachbildung ohne Einj.-Freiw.-Berechtigung) beginnt der diesjährige (1.) Cursus am 28. Oct. Programme und sonstige Auskunft durch den Dircctor. Im Hause der Iran Mtw. Kreiling am Kreu? ist von heute Sonntag den 22. September Großer Ausverkauf in Herren-, Damen- und Kinderstiefeln und zwar zu folgenden billigen Preisen: Herrenstiefeln (doppelsohlig) von 8 an, Schaftenstiefeln 9 lich billigem Preise, in großem Vor- rathe, bei (5689 _______Heinrich Zimmer, Lich. 5699) Korn-, Gersten- und Hafer-Stroh zu verkaufen bei Fr. Führer Ww. Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhosen und Hemden- Flanelle empfiehlt sehr billig (5698 ______A. Haubach, MäuSburg. Astrachan - Caviar empfiehlt (5686 Emil Fischbach. - schnell gewaschen, gefärbt und reparirt. Handschuhe werden schön und Bette 9 vereinigte Gewerkschaften Am 13. October, Abends 8 Uhr: 5498) 5634) Ein freundliches Logis ist zu ver: Reparaturen " Uhren u. Musikwerke werden schnell u. bM 5538) Möblirte Zimmer zu vermiethen. 5414) GosthauS .zur Stadt Cassel. von Emj. Freiw. bewohnt, . tober zu vermiethen. „ , Emil Schmall, Frankfurter Hof. vermischte Knzeigeu. 5703) Ein im Bügeln erfahrenes Mädchen sucht noch einige Tage zu besetzen. 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Nachdem Sie ehrten auf ©ninb 3 Wo es sich m 0Iar IV die Spalten ^aksfabrilaten handel der etwa Vorhand Wo aber auch tbolen lassen, solche, (i Sollten Sie, n Bestimmungen" bedürs hllbe bei uns schletmig Wir hoffen, d Fragebogen durch War Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 5646) Der 2- Stock meines Hauses, Din (rpnrilftPT IIpiZCF bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör DIU Ullvl 1ILIL 3 ist per 1. December oder früher zu vermte- fOfOrt gesucht bei (*WJ then. N. Kregel in Lich, I. Stein, Reichensand-Bahnhosstraße. Dampsschneidemüble. tri,, 2i - ’ b|»i Sn,«/,1' ! 5435) Eine freundliche Wohnung, alsbald beziehbar, zu vermiethen. Neuenweg 134 5578) Ein Mansardenlokis zu vermiethen bet Carl Herbert, Nahrungsberg. Lager aller Gattungen Glacehandschuhe, prima Qualität, für Herren Militärhandschuhe, Reit-, Fahr- und Fechthandschuhe. Winterhandschuhe, gefüttert mit Pelz, Wolle und Serdenpluseb. 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Miau comar. v Friseur. 5706) Kleines Logis zu vermiethen und dm 1. October beziehbar. Wetzftetnsgasse 52. 5696) __ ____________________ lEiisiiii8an(lliing von Theodor Hauhach i(f 126. Giessen, Reichensand-Bahnhofsstraße. G. 126. Lager in | Singer-A.-, Singer-Medium-, Titania- S Slnger-A.-Hand- mnschinen au8 der deutschen Näbmaschinenfabrtk vormals Joseph Wertheim in Bornheim-Frankfurt a. M., 55Ä«oHbltdtber iStäS dmch wesentliche Verbefierungen sich jedem anderen S.ngersabrckat gegen- über Vortheilhaft auszeichnend, fiänlou unh Wheeler . 5626) Zum Aufsüllev für Hof und Garten suche ich gegen entsprechende Vergütung guten Bauschutt oder sonst dazu brauchbare Erde. Gg. Em. Mohl, Reichen san d- Bahnbossstraße. 'Die Panse Wie bie Pariser I einem internationale bittgung von dem all, iongrrfikS kam man zu xi der Doppelwährung ? dem Kongreß von $ ^Doppelwährung, die man ihr Geliungsg Jf« Vaterland hatte N wie auch Rußlar uer wenig Notiz genoi a der Conserenz, daß Es war von vorn damals so gefürch ^Welt angesehene D «gim Staaten bewi '«- durch ihr, M, bie «rt!)eil6tole ftd,r Sc "»"Eiich jn $jün ( ft*«mni,? E°" »ujt« d-r D° -i-r 11 gij,. 'S Ihne Ä Ittifllii, Z'dr-rr sich ,u8lmi9 t» vtt em Sn Mtl es »4um “ l^e Mü ""hu 3W '‘eUf»mmen ».N) ti Es war und wird auch fernerhin stets mein Bestreben sem, meinen verehrlrchen Abnehmern nur das Beste, was in dieser Branche aus den Markt kommt, zu möglichst Migem Preise zu bieten. Theodor Bauoach, Bäuerischer Gesangverein. Sonntag den 22. September:. Ausstug nach der Marrenhohe. 5718s,Der Vorstand. Technicum Mittweida. / g 5524) Ein größeres und kleinere« FamilirnlogiS hat per gleich oder später zu vtrmiethen .. Carl Lange, SelterSweg 6. 44. 5563) Jn meinem neuerbauten Hause in den Schirßgärten sind der zweite und dritte Stock ganz oder getrennt, sowie auch lein einzelnes Zimmer, zu vermiethen. I Adolf Hoß, Sandgasse. ausgeführt von Rob. Hartmann. Uhrmacher, Schulstraße B. 2l 4681) verkauf aller Arien rthren.^. Hierzu eine „Beilafte ". 5585) Jn nächster Nähe der Realichvb und des Gymnasiums werden 2 SwU-^ 5605) Einige möblirte Zimmer, seither tn Pension genommen. Ludwig«pla»—| ~(ni. Freiw- bewohnt, sind per 1. Oc- Ä 4592) Ein Familtenlogis und eine Mansardenwohnung zu verm-ethen Reichensand-Bahnhofstraße C. 224. 4873) Laven mit Wohnung u. Lager- . raum per October zu vermiethen. __Ehr. Horeyseck. < 5432) Ein Aamilienlogis ist zu ver- . miethen im______Darmstädter HauS. 5468) Eine Wohnung zu vermiethen. Näheres im „Weinsaal".__ Einladen mit Wohnung In guter Lage hiesiger Stadt ist auf sofort zu vermiethen. Näheres bet 5643)____________I. Blttz. 5418) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. ______________Gartfeld 114,6. 4578) Ein Laden mit Zubehör ist zu vermiethen und am 1. Ocrober beziehbar auf Verlangen auch frühe ______Seltersweg Lt. C. 184. 4585) Der mittlere Stock meines HauseS tn der Reichensand Bahnhofstraße ist alsbald zu vermiethen. _____________ Wtlh. Reiber. 5584) MöblirtcS Zimmer mit Cubinet zu vermiethen. Wo? sapt die Exped. d. Bl. 5344) Im früheren Buff'schen Hruse, Wallthorstraße 153, ist eine Mansardenwohnung mit abgeschlosienem Vorplatz und Wasserleitung auf sogleich oder später zu vermiethen. L. Meyenfeld. i 5657) Ein Lovis zu vermiethen und am • 15. October beziehbar. I Schneider, Spengler, Wallthor. ____, ....... . . 4145) Empfehle für Uwjüg« g>> mlltben und bl« 15- Oclober ju be,lkh-n. finj.ne Benutzung meines Möbel- ___W. «ohlermann. ' nd Billigste Preisberechnun,. 5636) Die M-wf-iden-Wobnun» In dem ö Jffftr. ® 'vermÄn°ünd “tonn'ne^'tDd^ober 5678) Ein JteUer wild tn ter U” »erben. Nähe«« del, «eue 5707) Ein unmödltrtes Zimmer zu ver- miethen. Hosch, Neue Bäue 83. 5708) Kleines Lo»rs mü allem Zubehör alsbald zu vermiethen. Georg Unverzagt, Koplansgasse. 5710) Ludwtgepiatz Lit. B. Nr. 145,2 ist im October ein Logis zu vermiethen. __________J. Kuppel. 5711) Der zweite Stock meines Hauses, 4 Zimmer, Küche, Keller rc., zu verm. und sofort zu beziehen. I. Cbr. Retter. 5717) Familienlogts zu vermiethen bet ____________Andr. Volp. 5694) In meinem neuerbauten Hause (Schießgasse) ist der 2. Stock ganz oder getrennt zu vermiethen. __Carl Heil, Sandgasse. 5692) Laden und Comptoir am 1. Oct. zu vermiethen. Schulstraße B. 19. Auch ist daselbst ein kupferner Waschkessiel zu verkaufen. ________________ 5693) Ein möblirte« Zimmer zu ver- miethen. Zu erfragen bei F. Holberg, Kirckenplatz. 5521) FamlltenlogrS zu vermiethen. December beztthbar. I. Sckäcker Ww. 5600) Familienlogis zu ver- miethen bei Dr. Felsing. 5617) Em mödltrtes Parterre - Zimmer an einen anständigen Herrn sofort oder 1. October zu vermiethen. Schulstraße B. 21. 5609) Ein mödltrtes Zimmer nebst Ca- binet zu vermiethen. L. Baer, Wallthorstraße. 5292) Laden mit Wohnung, Keller und Lagerraum zu vermiethen und alsbald beziehbar. Lud. Geißler Ww., __Retchensandstraße. 4691) Das Dofletn'sche Haus ist im Ganzen oder tm Einzelnen zu vermiethen. Ohr. Vix. kauft. ___ 5670) Em tüchtiges Mädchen für KÜchcN- und Hausarbeit sucht __________Frau Advokat M etz. Haar hetten^