!' ,ail8‘ti 3abtm « Wagend,« P lof„t |lÄtn Mann zu ver- Mai 1878. A^chwan. “Müütrsürs NEpkttUUM ^!>ges Ladenmädchen "'Ist nicht erforderlich, mgennötbig. Offerten Ernst Treuseh) mftn ringer eine Selohnung Aäusburg. Vor An- ÄflttT höherer SngabW kam icht. Zwischenhändler nter F. H. a. d. An- i R. flösse (A. Mark (3107 ermann, Schulstraße. •tfl, Bierflaschen rc. othenberger, uenweg. zrn ErntrM suche Ä ntzehAsm und einen nr guiemysohiene Per- drn. t vr. Roiendera. d's Garten. Mlikm zur Nach- i (irä«n: Behandlung der WL(1. gefährlichen Krank- “’Sn’Ä SÄ« ^aroussel 19 d. M.. zm ijjntt i(t ® W eraebeB em H. Gorke^ (0 ^W Kieße« sSZ ä 4“' " , F«. KLS Erstes Blatt. Sonntag, den 19. Mai 1878. Kießener Mnzeiger AWgk- und Amtsblatt für bea Kreis Giefta. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Ar-actionsbureaur Gartenstraße B. 165. GLpeditionsdnreanr Schulstraße B. 18. politisch Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr» Torresp»ndenz-Burea«^ Berlin, 17. Mai. In der heutigen Reichstagssitzung wurde der Nachtragsetat betr. die Dertheilung der Matrikularbeiträge in dritter Lesung ohne Debatte genehmigt. Bei der nun folgenden zweiten Berathung des Gesetzentwurfes betr. die Tabak-Enquete beantragten Schmidt (Würtemberg) und Lucius die Annahme des § 1 in folgender Fassung: lieber den Umfang und die Gestaltung der Tabaksfabrikation und des Tabakshandels im Reick soll eine Untersuchung stattsinden, welche durch eine vom Bundesrathe zu berufende Commission unter Zuziehung Sachverständiger geführt wird. v. Stauffenberg beantragte folgende Fassung des § 1 über den Tabakbau, die Tabakfabrikation und den Tabakhandel im Reiche sollen unter Zuziehung Sachverständiger nach Maßgabe der vom Bundesrath festzustellenden und bekanntzu- machendcn Bestimmungen Erhebungen veranstaltet werden, deren Resultat dem Reichstage mit- zutheilen ist. Mmister Hofmann erklärte sich mit dem Amendement v. Stauffenberg einverstanden unter dem Vorbehalt, daß dadurch auf die Festsetzungen des folgenden unbedingt nothweudigen Paragraphen nicht verzichtet werde. Windthorst erklärte sich gegen die Vorlage und die beiden Amendements. Finanzminister Hobrecht erklärte: es sei zu bedauern, daß der ursprüngliche Entwurf über die Erhöhung der Tabakssteuer nicht commissarisch vorberathen sei; dies hätte wahrscheinlich zu einer Verständigung geführt. In den Motiven sei Ziel uud Aufgabe der beabsichtigten Steuerreform im Allgemeinen ausgesprochen. Die ziffermSßige Angabe über die Verwendung der neu aufzubringenden Summen zu reformatorischen Zwecken sei zur Beschlußfassung über vorbereitende Schritte nicht erforderlich. Die Entlastung der Communalverbände, namentlich in Preußen, sei nothwendig, doch dürfte man sich diesbezüglich nicht zu weitgehenden Hoffnungen hingebcn. Der Staat dürfte den Communen ihre Lasten nicht abnehmen und ihnen keine Unterstützung gewähren. Preußen dürfte auf keine directe Steuer verzichten. Die vor- nehmlichsten Mittel und Wege zur Entlastung der Communen lägen in der Reform der Classen- und Einkommensteuer und Ueberweisung einer Quote auf die Grundsteuer und die Gebäudesteuer an die Communen. Man müsse einerseits die Summe der Bedürfnisse feststellen, andererseits die in der Form liegenden Schwierigkeiten beseitigen. Man möge die Regierungsvorlage, wenn auch mit einigen Modifikationen annehmen oder den § 1 in der Fassung des Amendements v. Stauffenberg bewilligen. Richter (Hagen) widersprach der Vorlage in jeder Form. Präsident Hofmann bemerkte gegenüber Richter: Es sei nicht die Absicht der Regierung, dem Volke mehr Steuern aufzu- bürden, sondern es solle eine Reform des Steuersystems in Deutschland durchgeführt werden, im Reiche wie in Len Einzelnstaaten; durch dieselbe solle die Steuerlast nicht vermehrt, sondern eine leichtere Art der Beitreibung der Steuern herbeigeführt werden. Darauf wurde das Amendement v. Stauffenberg nach Zurückziehung des Amendements Schmidt in namentlicher Abstimmung mit 152 gegen 117 Stimmen angenommen. Bei 8 2, welcher die Verflichtung der Tabakintereffenten zu gewissen Angaben festsetzt, wurde das Amendement Schmid abgelehnt, worauf der Antragsteller seine sämmtlichen übrigen Amendements zurückzog. v. Stauffenberg erklärte sich gegen den Paragraphen, ebenso wie gegen den gleichgearteten § 3. Schmid und v. Helldorf traten für diese 88 ein, Lasker opponirte denselben. 8 2 der Vorlage wurde demnächst abgelehnt, ebenso $ 3. Die vier nächsten 88, bis § 9, sind dadurch hinfällig geworden. 8 10, die Höhe der gewährten Mittel zur Vornahme der Enquete sowie die Aufbringung derselben betr., wurde in der v. Stauffenberg beantragten Fassung angenommen; damit ist der Gesetzentwurf erledigt. Der Nachtragsvertrag betr. die Gotthardbahn wurde nach längerer Debatte, die Vorlage betr. die Anleihe für Zwecke der Reichsheeresverwaltung ohne Debatte in zweiter Lesung genehmigt. Bei der mitten Berathung der Novelle zur Gewerbeordnung entspann sich eine längere Generaldiscussion, in welcher Hirsch, Ackermann und Stumm das Wort nahmen. — Nach 4 Uhr vertagte sich das Haus zur Weiterberathung der letzgenannten Vorlage auf morgen. Berlin, 17. Mai. In Reichstagskretsen circuliren Gerüchte, wonach das Staatsmlntsterium gestern Anträge beim BundeSrathe wegen Maßregeln, betr. die Presse und das Vereins- und Versammlungsrecht, beschlossen hätte. Petersburg, 17. Mai. Die „Agence Russe" weist auf die ungeheuren Machtmittel hin, worüber England und Rußland verfügten, sowie darauf, laß beide sich lange Jahre bekämpfen könnten, ehe für den Einen oder den Andern der Zeitpunkt eintrete, um Gnade zu bitten, und gelangt zu dem Schluffe, daß die Vortheile für den Einzelnen, wie die Gesammtvortheile für Erhaltung des Friedens und der Ordnung viel größer feien, wenn beide große europäische Factoren ihre immensen Machtmittel anwendeten, nicht um sich zu schaden, sondern um sich aus allen drei Continenten im Jntereffe der Civilisa tion und Humanität beizustehen. London, 17. Mai. „Times" meldet aus Petersburg vom 16. d.: Es ist Grund vorhanden zu glauben, bap die von England vorgeschlagene Lösung als eine solche befunden worden sei, welche die Möglichkeit einer freundschaftlichen Uebereinkunst keineswegs ausschließe; momentan wehe der Wind entschieden zu Gunsten des Friedens. — „Standard" erfährt, die Pforte wolle keine weitere Verstärkung der britischen Flotte im Marmara-Meere dulden, aber einen Wechsel der Schiffe un Golf von Jsmid gestatten. — Nach Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Konstantinopel schoben die Ruffen am Mittwoch ihre Linien bis Kawasköi vor. — Einer Meldung der „Times" aus Philadelphia zufolge kaufte Rußland lie Dampfer „State of California" und „City of Sidney" an und steht wegen Ankaufs von zwei weiteren Schiffen in Unterhandlung. Berlin, 17. Mai. „Post" und „Nat.-Ztg." melden, der Cultusmini- ster habe Mute voriger Woche sein Entlaffungsgesuch eingereicht, also bereits vor dem Attentate; die Gründe des Gesuches seien auf innere Verhältnisie der evangelischen Landeskirche zurückznsühren. — Die „Post" bestätigt, daß Preußen dem Bundesrathe einen Gesetzentwurf vorgelegt hat, wodurch derselbe vorüber- flehend und vorbehaltlich der nachträglichen Genehmigung des Reichstages zu Maßregeln gegen die Ausschreitungen der Socialdemokratie ermächtigt werden soll. Paris, 17. Mai. Die „Agence Havas" verbreitet folgende Meldung: Zufolge Nachrichten aus Petersburg über die Mission Schuwalofffs erscheine er Hh eif. der Zusammentritt des Congresses ungeachtet der in Konstantinopel neuerdings ausgetaucktten Schwierigkeiten als gewiß. Petersburg, 17. Mai. Im Ganzen spricht sich in den Journalen Friedenshoffnung aue. Auch solche Journale, die bisher agitatorisch kriegerisch auflraten, äußern sich mäßiger. — Anläßlich der glücklichen Errettung des Kaisers Wilhelm übersandte der Municipalrath von Petersburg durch Vermittlung des russischen Botschaft ters in Berlin dem Kaiser eine Glückwunsch-Adresse. Ebenso haben der General- Gouverneur von Moskau, Fürst Dolgorukow, sowie die dortige Adelsversannn- lung und der Municipalrath dem Kaiser ihre Glückwünsche ausgedrückt. In der evangelischen Kirche zu Kiew fand aus demselben Anlaß ein zahlreich besuchter Dankgottesdienst statt. Wien, 17. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel von heute: Totleben dringt energisch auf Räumung der Festungen in Bulgarien und setzte, wie gerüchtweise verlautet, einen kürzesten Termin für die definitive Räumung, drohte auch mit Zwangsmaßregeln. Gestern fand diesbezüglich ein Ministerrath unter dem Vorsitze des Sultans statt, welcher jedoch keinen definitiven Beschluß faßte, — Bei dem vorgestrigen Diner beim Sultan brachle Zichy die Frage der Repatriirung der bosnischen Flüchtlinge zur Sprache. — Aus Bukarest vom 16. d. meldet dieselbe Correfpondenz von der anhaltenden Bewegung russischer Truppen gegen die Donau. Fürst Karl habe das Truppenlager bei Krajowa inspicirt und sei sodann nach Turnseverin abgereist. London, 17. Mai. Lord John Ruffel ist heute Nachmittag gestorben. Versailles, 17. Mai. Der Senat genehmigte den Gesetzentwurf, betr. den Generalstab. Die Interpellation des Bischofs Dupanloup über die Feier des 100jährigen Todestages Voltaire's wurde aus Dienstag anberaumt. — In der Depuürtenkammer erklärte der Minister des Innern auf eine Anfrage Spuüer's hinsichtlich der Katastrophe in der Rue B^ranger: es werde demnächst ein Gesetz eingebracht, welches dazu bestimmt sei, ähnlichen Unfällen vorzubeugen. London, 17. Mai. Die zweite Ausgabe der „Times" meldet aus Pera vom 16. d.: Obgleich die Vorschiebung der russischen Linien um 4 Kilo meter näher an Konstantinopel als jeder politischen Bedeutung entbehrend bezeichnet wird, trägt diese Bewegung doch zur Erhöhung der hier herrschenden Unruhe bei. Fernere Nachrichten melden den Vormarsch von 15,000 Ruffen vvn Kallikratie bis Kutschuk Tschekmedje, und Vorwärtsbewegungen von Silivria auf Kallikratie, sowie andere ähnliche Bewegungen, welche sämmtlich auf die Anhäufung russischer Truppen in größerer Nähe von Konstantinopel hindeuten. Es geht das Gerücht, die Ruffen beabsichtigten die Herstellung eines Canals vom See Tschekmedje bis zum Meer, um Schiffen den Zugang zu ermöglichen. Ferner verlautet gerüchtweise, der russische Botschafter habe der Pforte ein Ultimatum überreicht; aber obwohl große Anstrengungen gemacht würden, um die Pforte zu bestimmen, daß sie auf den Rückzug der britischen Flotte aus dem Marmara-Meere dringe, so sei doch noch kein entscheidender Schritt geschehen. Konstantinopel, 16. Mai. Dem gestern zu Ehren des österreichischen Botschafters Zichy gegebenen Diner wohnten auch die Minister und die Generalität bei. Die Nachricht, daß die Ruffen sich von Livana bei Datum zurückgezogen )ätten, findet keine Bestätigung; ebensowenig ist es begründet, daß es bei Be- etzung des gedachten Ortes durch die Russen zu einem Zusammenstöße mit der Bevölkerung gekommen sei. — Gegen Tschekmedje sind frische russische Streitkräfte vorgeschoben. Ein Theil der indischen Truppen wird unmittelbar von Port Said nach der Besika-Bai dirigirt. Bei Jsmid ist ein neuer Munitionstransport angelangt. Die englische Flotte wird demnächst ihren Ankerplatz im Innern des Golfes von Jsmid wegen des bei Sommerhitze ungesunden Klima's verlaffen, um in der Bai von Tuzla Anker zu werfen. Petersburg, 17. Mai. Die „Agence russe" hebt in einem längeren Artikel über die politische Lage hervor, England habe, nachdem es lange Zeit das System der Nichtintervention befolgte und für die internationalen Angelegenheiten keine Jntereffe an den Tag legte, das Bedürfniß gefühlt, zu zeigen, daß es noch das alte England sei, dessen mit der größten Schnelligkeit aus dem englischen Continent, auf allen Meeren und in den entlegensten Colonien angehäufte Actionsmittel seine Macht bethätigen. Rußland seinerseits, kaum aus einem heroischen und kostspieligen Kriege hervorgegangen, habe dargethan, daß es bereit sei, die patriotischen Acte ruhmreichen Heldenmuths einer um ihren Souverän geschaarten Nation von 85 Millionen zu erneuern. Die Spalten der Journale seien in den letzten Monaten ungefüllt mit Details, welche diese doppelte Demonstration constatirten. Man müßte an der menschlichen Weisheit verzweifeln, wenn Regierungen, welche über solche gigantische Actionsmittel verfügten, vor deren Anwendung sich nicht fragen sollten, ob die schrecklichen Uebel, welche sie sich gegenseitig zusügen könnten, ausgewogen werden durch die besonderen Vortheile, die daraus hervorgehen könnten und ob diese furchtbare Macht, wenn angewendet, nicht mehr um sich gegenseitig zu schaden, sondern sich im Oriente, in Europa und Asien beizustehen, nicht viel größere Vortheile für diese Mächte, für Europa und die Humanität zur Folge haben könne. Wenn aber diejenigen, dene.-. mehr daran liegt, was sie thun zu verantworten, als sich von Leidenschaften und Gereiztheiten beeinflussen zu lassen, sich die Frage stellen, was ihre Pflichten und ihre Verantwortlichkeiten erheischen, so ist der daraus zu ziehende Schluß leicht. Wien, 17. Mai. Die Morgenblätter fassen die gestern aus Petersburg telegraphirten Nachrichten günstig auf, ohne jedoch ihren skeptischen Ansichten bezüglich Erhaltung des Friedens völlig zu entsagen. Das „Fremdenblatt" äußert: die Concessionen, zu welchen man sich in Petersburg bezüglich Datums und der Karte von Bulgariens bereit erkläre, böten einer friedlichen Verständigung jedenfalls bedeutende Handhaben. Die „Presse" schreibt: die wesentlichsten Ausstellungen Englands an dem Prältminarvertrage von San Stefano erschienen durch jene Concessionen beseitigt; die eigentliche Entscheidung werde aber erst nach der im Laufe nächster Woche erfolgenden Rückkehr Schuwaloffs nach Lonvon zu erwarten sein. Die „Neue Fr. Pr." constatirt die friedliche Strömung in Petersburg, es sei aber schwer zu bestimmen, wie lange dieselbe anhalten werde. Das „Neue Wiener Tagbl." erblickt in den neuesten Concessionen des Petersburger Cabinets ein völliges Zurückweichen desselben gegenüber England und Europa.__ Literarisches. Unser Vaterland. Erste Serie: Die deutschen Alpen. Verlag von GebrüderKröner in Stuttgart. Es schließt sich dieses Unternehmen, jetzt bis zum 16. Heft rüstig vorgeschritten, den schönsten an, die bereits früher andererseits über die Alpengebirge der Schweiz erschienen sind. Kröner's Verlag hat wohl überhaupt den ersten Anstoß zu solchen rühmlichen Unternehmungen durch sein Werk „Aus deutschen Bergen" gegeben. Wir haben schon wiederholt darauf hingewiesen, daß es sich hier um eine Repräsentation der deutschen Alpen handelt, die den helvetischen in malerischer Hinsicht nicht nachstehen. Herman v. Schmidt redigirt bekanntlich den Text zu diesen Wanderungen durch Tirol, Vorarlberg, das bayerische Hochgebirge, Salzkammergut, Steiermark und Kärnten, wobei L- o. Hörmann, Pichler, Rosegger, Steub und Andere ihn in ethnologischer Beziehung und spectell und direct für die einzelnen Abtheilungen unterstützen. Von den Malern treten die Namen Püttner, Pausinger, Seelos, Math. Schmidt, Obermüllner, R- Schuster, vor Allen Defregger dabei sehr rühmlich hervor. Nachdem im Verlaufe des Werkes das Innthal mit seinen Seitenthälern in sehr fesselnder Weise berücksichtigt worden, schloß sich die Brennerbahn und das Pusterthal, beide mit ihren Nebenpartten bis Südtirol hin (Bozener Winkel, Seiseralpe, Täufers, Antholzer Gletscher, Trostberg, Kloster Gäben rc.) in Wort und Bild an. Eben diese zwanglose Verbindung beider Darstellungsmittel hat in so glücklicher Fassung, wie sie hier gegeben ist, so rasch zur Empfehlung und Verbreitung des für das Publikum sehr billig gestellten und dabei höchst elegant ausgestatteten Lteferungswerkes „Die deutschen Alpen" beigettagen Ganz besonders verdient noch die mit allen Vorzügen neuer technischer Errungenschaften ausgerüstete Behandlung der xylographischen Wiedergaben heroorgehoben zu werden.__ Handel und Verkehr. Gießen, 18. Mai. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 80 bis 90 H, Hühnereier, per Stück 4—5 Gänseeier per St. 9 H, Enteneier, per St. 5A, Käse, per Stück 5—9 Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar 75 Hübner, per Stück J4 1.20, Hahnen, per St.^L 1—, Enten, p. Stücke —, Kartoffeln, 100Kilo JL 5.50. Ochsenfleisch 68—70 H per Pfd., Kuh- u. Rindfleisch 58—60 H, Schweinefleisch 64 Kalbfleisch 50—56 H, Hammelfleisch 60—70 H. Auszug a. d. Standessmtsregistkrn des Standesamts Gießey. Vom 11. bis 17. Mat 1878. Aufgebote. 13. Mat. Der Bremser an der Matn-Weser-Bahn Philipp Engelsktng, Wittwer, von Eisenach mit Katharine Schäfer von Rennertehausen. 14. Mat. Dachdecker Martin Emil Noll von Gießen mit Louise Johanna Katharine Mengel von LaaSphe. 15. Mat. Eisenbahnarbetter Ludwig Launspach von Reiskirchen mit Marie Eltsabethe Keller von BernSfeld. 16. Mai. Schreiner Georg Franz HI. mit Mathilde Helene Pauline Louise Klingelhöfer, beide von Gießen. — Dienstmann Wilhelm Heil, Wittwer, von Rainrod, mit Margarethe Stephan von Staufenberg. 17. Mai. Dienstmann Fried » ich Schmidt in Gießen mit der Fabrikarbeiterin Etisabethe Dechert von Alt-Luseck. Eheschließungen. 15. Mai. Dachdecker Christoph Christian Schwalb mit Katharine Juätne Marie Louise Trapp, beide von Gießen. — Schlosser Karl Lampus von Gießen mit Marie Sann von Bußfeld. — Buchbinder Heinrich Karl W lhelm Theodor Gebhard von Gießen mit Christine Fink von Rödgen. Geborene. 6. Mai. Ein Kind männlichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) des Wirths Jacob Helfenbein 11 Mai. Karl Heinrich, Sohn des Kaufmanns Ferdinand Hofmann. 13. Mar. Heinrich Friederich Martin Georg Albert, Sohn des Kaufmanns Albert Müller. — Ein Kmd männlichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) des Telegraphen- Dtätars an der Main Weser-Babn Johann -Schüßler 11 Mat. Andreas, etn außereheliches Kind von auswärts. 13. Mai. Anna Johanna, ein außereheliches Kind von auswärts. 16 Mai. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) deS Kaufmanns Georg Wilhelm Wetdtg. Gestorbene. 10. Mai. Georg, 3 Wochen alt, etn außereheliches Kind von auswärts. 11. Mai. Friedrich, 9 Jahre 2 Monate 24 Tage alt, etn außereheliches Kind von auswärts. — Ein todtgeborenes Kind männlichen Geschlechts des Schlossers Gottfried Pfeffer. 12. Mai. Der Hilfsbremser an der Matn-Weser-Bahn Conrad Hahn, 28 Jahre alt, von Borken. 14. Mai Albert Karl Wilhelm Theodor, 9 Monate 15 Tage alt, Sohn des Kreisamtsgehilfen Andreas Sauber. 15 Mat. Schneider Carl Friedrich Hetntg, 40 Jahre alt, aus Altstadt, Kreis Zwickau. 16. Mai. Georg Martin, 4 Jahre 1 Monat 20 Tage alt, Sohn detz Schreiners Georg Lang. — Anna Therese Katharine Scharmann, 46 Jahre 11 Monate 28 Tage alt, Ehefrau des Pfandmetsters CaSpar Scharmann. 16. Mai. Der pensiontrte Landrichter Ludwig Carl Wtnheim, 78 Jahre 11 Monate 26 Tage alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 12. Mat. Hermann Friedrich Christian Martin MagnuS, Schuhmachermeister dahier, ein Wittwer, des verst. Bürgers und Bierbrauers, Karl Magnus, ehel. Sohn und Henriette Karoline Kliffmüller, deS Schuhmachermeisters Ludwig Kliffmüller, ehel. Tochter. Den 15. Mat. Christoph Christian Schwalb, Dachdeckermeister, des verst. Dachdeckermetsters Christian Schwalb, ehel. Sohn, und Katharine Justine Marte Louise Trapp, des Postschaffners Johann Trapp, ehel Tochter. Getaufte. Den 12. Mai. Dem Fabrikanten Eugen Kauffmann, eine Tochter, Johanna Wilhelmine, geb. den 1. April. Denselben. Dem Lokomotivheizer Philipp Kehr, ein Sohn, Hermann Leonard Ernst Philipp, geb. den 18. April." Denselben. Dem Schuhmachermeister Georg Bender, eine Tochter, Bertha, geb. den 9. April. Denselben. Dem Küfer und Gastwirth Emil Schmall, ein Sohn, Wilhelm Emil Heinrich Martin, geb. den 31. März. Denselben. Dem Post-Hilfsunterbeamten Heinrich Stephan, eine Tochter, Elisabeth, geb. den 3. März. Denselben. Dem Schlosser Heinrich Laval, eine Tochter, Elisabeth, geb. d. 5. April. Denselben. Dem Bremser Heinrich August Stiehl, eine Tochter, Marie Elisabeth Karoline, geb. den 21. April. Denselben. Dem Diener am physiologischen Institut Heinrich Balser, etn Sohn, Heinrich Emil, geb. den 15. April. Denselben. Dem Bäckermeister Friedrich Hennings, ein Sohn, Eduard Heinrich, geb. den 21. April. Den 14. Mai. Uneheliche Zwillinge, etn Sohn, Johannes, und eine Tochter, Marie, geb. den 13. Mai. Den 16. Mai. Dem Schauspieler Hermann Rothe, eine Tochter, Wilhelmine Ernestine Margarethe, geb. den 28. März. Denselben. Dem Großh. Steuercontrolleur Ernst PeterS, eine Tochter, Marie Johanna Karoline, geb. den 7. April. Denselben. Dem Posthalter Conrad Krausch, ein Sohn, Heinrich, geb. d. 1. Mai. Beerdigte. Den 11. Mai. Ernst Pitthan, Kaufmann dahier, alt 39 I 11 M. 29 T-, gest. den 9. Mai. Allgemeiner Anzeiger. Die Schuhwaarenhandlung von Ph. JVat< & Co. in Giessen empfiehlt zu bevorstehenden Feiertagen ihr reichhaltiges Schuh- u. Stiefel- lager, insbesondere macht sie auf folgende billige Preisnotirungen aufmerksam: Herrenschaftensiiefel von Mark 8.— an, Herrenzugstiefel „ „ T— „ Damen-Kidstiefel „ „ T— „ Damen-Lastingstiefel , „ 3 30 „ Damen-Chagrinstiefel „ „ T— „ Kinder- Lederstiefel „ „ 130 „ Für Confirmaiideii: (3150 Schäften- und Zugstiefel von Mark T— an. 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Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein stehenden patriotischen Unternehmens des Ausbaues der Katharinen Kirche iu Oppenheim, welches sowohl aus Mitteln des GroßherzogthumS Hessen als auch des deutschen Reiches unterstützt werden soll, wird mit Genehmigung des Großherzoglich Hessischen Ministeriums eine Lotterie ohne Nieten von Kunstwerken veranstaltet. Jedes LooS gewinnt. Zu obiger Verloosung sind Loose ä 3 $n haben in der Expedition des Gießener Anzeigers, Ichulftraße 18. Das Adressbuch für Giessen ist in der Expedition* des Giessener Anzeigers, sowie in meiner Wohnung, ßartenstrasse 165, ä 3 JL zu haben. 3127) T jer Prölidk Aerst, Sienfioj Jft a"f bim* hie a & .« $ 'N- den 16. Ml). Or Montag tob die fM?* H'ÄJ •MS \ 1744 *Meleyd ®}ri % 1928) -SftÄ in dein Termin Samstag Sormtt u Meldung des fl Zlusschlchs melden und etw Meldung V-rM- prünben. Auch 0 Süte versucht um -asschuß erwah'.t arstellt werben w. jdjetnenben Glaul als den Beschlüsse schlenenen beitretev Sieben, 25. Ma> Großberzogl-1 Bötticher. Oessentliche 2977) Nachbk auf heute geladen richtsbekannten ®l Bindeburg v Vermögen nach Status um 473C deute mit deinse dahin abgeschlo^ vorzugten Gläubi und die nicht mit 75% ihres 5% verM/ch fybruar 1879, * sollen, tt desselben solidarisä hierdurch alle |oi Kaspar Bind etwaige Einwend Arrangement bin ersten Erscheinen blättern an ge: sonst das Ai Bracht würde. Gießen, den 8. Großhrrzozl. l Erdmann, ^ndrlchtn. am Zlathhaus. 2362) QOOOOODOOOOOOD empfiehlt billigst (3133 W. Ferber. Lindenplatz. Müller. 3149) dt Ließen. (3092 billigen Preisen. He Kübsamen nochmaligen Versteigerung ausge- er- Rmtr. Nadel-Scheitholz, Markt No. 8. GIESSEN. Gg. Wilh. Weidig j: empfiehlt sein LAGER in *1 182 LO Ö (3125 per Pfd. 60 Pfg. 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D. 23. lgnuS, Schuhmacher-- - Karl Maznus, ehel. s Ludwig KltffMir, ermetstrr, des verst. >rtne Justine Marte Ocssentliche Ladung. 1928) Gegen den Bäckermeister Jacob Klingelhöffer in Gießen ist der förmliche Concursproceß erkannt worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche in dem Termin Samstag den 22. Juni, Vormittags 10 Uhr, bet Meldung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei 388) Mein Lager in prima V Pettfederu und Daunen, Zwilch, 0 Barchent, Damaste und Iederleinen, Q bringe in empfehlende Erinne- Q rung. a Montag den 20. Mai, Morgens 9 Uhr, soll im Pfandlocal ein Kleiderschrank, eine Uhr, 2 Waschtische, Koffer, Kleider, 2 Bett- laden, Stühle, einige Liter Wein und Fässer versteigert werden. Gießen, den 17. Mai 1877. Großherzogltches Ortsgertcht Gießen. schtenenen beitretend angesehen. Gießen, 25. März 1878. Großherzogl. Stadtgericht Gießen. Bötticher. Stammler. 3130) Die Erndte von einem Acker mit ewigem Klee hat zu verkaufen Fr. Semmler. Versteigerungen. Dienstag den 21. d. MtS., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Bureau des unterzeichneten Ortsgertchts die Immobilien der Carl Reuling's Eheleute Flur No. Mtr. 26 54,3 1888, Acker im Günthersgraben. 26 54,7 481, Hofraithe daselbst. einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen, den 16. Mai 1878. Großh. OrtSgericht Gießen. (3098 Lüd e ktng. Schuh- und Stiefel-Lager in empfehlende Erinnerung Für Confirmanden größte Auswahl in Stiefeln jeder Art zu den billigsten Preisen. Gesangbücher in grosser Auswahl bei Wilhelm Klee Ieilgeöotenes. 3123) Ein auf dem Seltersberg gelegenes zweistöckiges Haus mit Mansarde nebst Waschküche und Stallung, Grabgarten und Bleichplatz ist preiswürdtg zu verkaufen. Näh eres in der Exped d. Blits.________ FEINSTE Früchte • Marmelade und 39 Festmtr. haltend, Nadelstangen bis 14 Cmtr. Durchmesser und 16 Mtr. Länge, 15 ColoM-, Mrüerml- & jfatbtam, Tabak und Cigarren. ('<36 Herrnhtite (weiße), elegante Fayon, ä 1,30 Pfg. trafen neu ein bei (2975 A.. Fangmann. Meldung Verzichts auf dieselben zu begründen- Auch soll in diesem Termine die Güte versucht und, wenn ein Gläubiger- Ausschuß erwählt, dessen Befugnisse festgestellt werden und werden die nicht erscheinenden Gläubiger in diesen Punkten als den Beschlüssen der Mehrheit der ife|rieb^ Schnei Zur gefl. Beachtung. 3124) Vom Montag den 20. Mai treffen wieder alle Formen in den eleganten schönen Basthüten und. Blumen in grosser Auswahl ein. R Fangmann^ Kirchenplatz. Brünellen. Türk. u. Bamb. Zwetschen. Paniermehl. Cervelatwurst u. sonstige Fleischwaaren. Schweizer, Holländer, Limburger, Parmesan- und Rahm-Käse. Fische. Ganze u. rein gemahlene Gewürze. Nestle’s Kindermehl. Liebig’s Fleisch-Extract. Condensirte Milch. Stets frisch gebr. Caffee. | Prima Stearinlichter. | Div. Sorten Kernseife. !! Königs-Reisstärke. 1 Weizen- u. Maisstärke. Feinstes Kugelblau. I Hülsenfrüchte. Vogelfutter. Schwämme in grosser Auswahl. OeffentlicheAufforderung. 2977) Nachdem die Mehrheit der auf heute geladenen und erschienenen ge- richtsbekannten Gläubiger des Kafpar Bindeburg von Annerod, dessen Vermögen nach dem aufgenommenen Status um 4730 JL. überschuldet ist, heute mit demselben ein Arrangement dahin abgeschlossen haben, daß die bevorzugten Gläubiger alsbald vollständig und die nicht bevorzugten Gläubiger mit 75% ihres Guthabens in 3 zu 5% verzinslichen Jahreszielen: 22. Februar 1879, 1880, 1881 bezahlt ' werden sollen, wobei sich die Ehefrau desselben solidarisch verbürgte, so werden hierdurch alle sonstigen Gläubiger des Kaspar Btndeburg aufgefordert, etwaige Einwendungen gegen besagtes Arrangement binnen 4 Wochen, vom ersten Erscheinen dieses in öffentlichen Blättern an gerechnet, vorzubrtngen, als sonst das Arrangement in Vollzug gebracht würde. Gießen, den 8. Mat 1878. Großherzogl. Landgericht Gießen. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Afsessor. ir if Wilh. Herbert Schlossgasse, bringt hiermit fein reichhaltiges Bekanntmachung. 3127) Die Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs-Geschworenen für das Schwurgericht der Provinz Oberheffen vom HI. Quartal 1878 soll Montag den 27. Mai 1878, Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großh. Hofgerichts in dem Hofgerichtsgebäude vorge- ,kommen werden. Gießen, den 16. Mat 1878. Der Präsident Grotzherzoglichen Hosgerichts der Provinz Oberheffen. Ur. Buff. vdt. Scharmann. X Hotel Einhorn. aooooooiooooooi 3115) Ein fehlerfreies, 7jährtges, gutes Zugpferd verkauft billig Jnderthal, Großmühle bet Altenbuseck. auswärts, ii. W., !’ «ottfrleb Pfeffer ? Tage alt, Sohn Friedrich $einla a Catharine Schor- «S Schir- StaJeln, 78 Ich, [ MptsthäT ’i H-ß-"at< fflit Senetitntgung äW« »nbrea? etSrö0PVn= Eheliches A,°^er- «ÄS s Montag den 20. Mai, Nachmittags 2 Uhr, und die folgenden Tage wird die Waaren- versteigerung in der Restauration ® ramm fortgesetzt, und kommen zum Ausgebot: Schrank- und Stubenthürschlösser, Speng- lerwerkzeug, Ctgarrensttfte, Holzschrauben und sonstige Artikel. Gießen, 18. Mai 1878. 3138) M- Pilger, Massecurator. Mittwoch den 22. Mai, Morgens 9 Uhr, soll auf dahiefigem Ortsgericht auf Ansuchen der Erben des Adolf Detzberger die demselben gehörigen Jnmobtlien als: Flur Meter. V237 81 Hofraithe in der Lowengasse, «/zot 1744 Garten auf der Rothhol meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. Mai 1878. Großherzogltches Ortsgertcht Gießen. Wellen „ Nadelstämme Durchmesier, ! Angekommen! Das Neueste in Damenkragen, Binden, Manschetten, Cravaten, Sommerhandschuhe, Mull- und Tüllbinden, Herren - Kragen, Spitzen, Bänder , Schürzen, Badehosen» 3144) Große Auswahl. W. EIGNER, Schulstraße. Glacehandschuhe Strohhüte für Arbeiter und Landleute per Stück 30 Pfg. bet (2970 A» Schultheis junior, ____________Seltersweg 10._______ Leichte Sommtrunterljofen u. Unterjacken in Wolle und Baumwolle, in allen Größen und Wetten empfiehlt zu sehr Wein in Flaschen empfiehlt (18 A. Frank, Kaufmann Hensel III. Stock. 3146) Täglich Gefrorenes zu haben bei Conditor Kinkel, Schulstr. Nieten „i... 3- *“ 18. ., 3145) Ein schweres achtjähriges zugfestes Pferd zu verkaufen. Chr. Haubach. Festmtr. haltend. Die Zusammenkunft ist auf der Grün< berger Straße am Müllerweg. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Annerod, am 17. Mat 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Annerod. 3131) Engelhardt. Haaeverkattf« 3136) Von Herrn ^Wilhelm Koch Hierselbst habe ich den Auftrag, sein am Bahnhof gelegnes neu erbautes Hinterhaus mit großen Lagerräumen und Hofraum unter günstigen Bedingungen zu verkaufen und wird Termin hierzu auf Freitag den 14. Juni, Nachmittags 2 Uhr, in meiner Wohnung hiermit anberaumt. In diesem Gebäude wurde seit dem Jahre 1870 Destillation betrieben und eignet es sich seiner überaus günstigen Lage wegen zu jedem Handelsgeschäft. Schließlich erlaube ich mir zu bemerken, daß ich auch berechtigt bin schon vor dem Verkaufs-Termin mit Kauflieb- Habern in Verkaussunterhandlung zu treten. Wetzlar, den 18. Mai 1878. Wilh. Brauneck, Auctions-Commiffär. aller Art. W-r- iraturen PuinpenniM, b.___—- ;ner ■)ti Rhein stehenden 3140) Der La Mer Mode-Bazar. 3129) äußerst Mk FF 2. 3. Th. Dietrich & Co. X in Cassel. X 1394) WXXXXXXXXXXXIXIXIXXXXXXXXXXX Heute Sonntag: 3153) 6 12 12 7 u n zu n billigen Preisen zu verkaufen: Stoff-Sackröcke Taillenröcke Sommerüberzieher Joppen Friseur Chr. ^rech, Lindenplatz. C. Kinkel, Flaschenbiergeschäst, Seltersweg. Th. Noloff, Wallthor. 1. eine elegante Equipage mit 2 geschirrten leichten Pferden, Werth: 4000 R-M.; 3. eine elegante Equipage mit 1 geschirrten edlen Pferd, Werth: 3500 R--M; im Mete iits t*n h o /. frei. Emil Harms Hauptgewinne: 1 eine elegante Equipage mit vier geschirrten edlen Pferden, Werth: 10,000 R.-Mark. 6. ein Paar Ehaisenpferde, Werth: 3000 R.-M.; 7. ein Paar Arbeitspferde, Werth: 2500 R-M.; 8. ein edles Reitpferd mit Sattel- u. Zaumzeug, Werth: 2000 R.-M ; 9 — 32. 44 einzelne Weit' und Wagenpferde, im Werthe von 600—1900 R-M. und zivar am 19. und 29. Mai findet im Hotel „Einhorn“ -»s Großer 9lnsv erkauf in aufgeputzten ä Dameih unö Mnöer Säten S zu fabelhaft billigen Preisen statt. Eine großartigere Auswahl in wirklich schönen, geschmackvollen, nach Pariser Modellen gearbeiteten Hüten zu so außerordentlich billigen Preisen, dürfte fich wohl noch niemals am hiefigen Platze befunden haben. Es liegt daher im Interesse der geehrten Damen, diese äußerst günstige Gelegenheit nicht unbenutzt vorübergehen zu lassen. Außerdem: w 1000 Gewinne im Werth von 3—300 R.-M., K bestehend in besten Reit Fahr-Requisiten, Stall - Utensilien, LandwirthschaftUchen Maschinen und Gcräthen, Uhren, Kunst-, ft HauS- uud WirthschaftS Gegenständen rc. Loose ä 3 Mark X sind sowohl im Einzelnen wie in Partteen (Wtedcrvcrkäufer erhalten Rabatt) 5 zu beziehen durch Ä Hannover sche Pfenle-Lolterle Ziehung den 24. Juni 1878. Loose find zu haben bei: Carl Roloff, Brandgaffe. eine elegante Equipage mit 2 geschirrten edlen Pferden, Werth: 6000 R-M ; eine elegante Equipage mit 2 geschirrten edlen Pferden, Werth: 5000 R-M.; Gute Stoffe und solide Arbeit wird zugesichert. Außerdem empfehle eine große Partie Knabenanzüge und Turntuchröcke, sowie Krepp-, Lüster- und Grosgrain-Nöcke von 4 JC. 50 $ an. Um geneigten Zuspruch bittet 3141) 7t. Weiner, Marlrtllrakje. = Aicht jii übersehen! = 3141) Durch einen großen vortheilhaften Partie-Einkauf bei einer der bedeutendsten Kleiderfabriken bin ich in der Lage, zu nachstehenden XXXXXXXXXXXXIXIXIXXXXXXXXXXX l Casseler Pferdemarkt-lolterie. r Ziehung am 29. Mai 1878. 5 Aermiethungen. 3122) In eiN'M neu erbauten Hause in der LudwigSstraße, Eck der Alicenftraße, ist eine Wohnung von 5 auch 6 Zimmern, im Juni beziehbar, zu vermtrthm. ________Näheres Gartenstrahe B. 165,5. 3126) Ein großes Zimmer zu oermiethen, sowie 2 Schlafstellen. ________Metzger Hofmann, Wallthor. 3040) Der mittlere Stock zu oermiethen. ____________Ad. Vogt, Sonnenstraße. 3147) Eine ffamilienwohnung tm Vorderhause, von 4 auch 5 Zimmern nebst Zubehör, per 1. Aug. zu oermiethen. L D r amm. 3152) Ein mödlirteS Zimmer zu ver miethen. Glaser Hirz, Seltrrsweg. 3137) Bet Frau Vaucfcrt in dem Hause de8 Herrn L o tz (Reichensand E. 134) lst ein möbl. Zimmer zu vermiethen. 3139) Eine möblirte Stube mit oder ohne Kabinet zu i ermiethen. Reichensand- Bahnhofstraße bei Herrn Gärtner S ch a u m. 3142) Ein möbltrtes Stübchen zu ver- miethen.______________Wetzsteinsgoss e^33^ 3132) Ein kleines LogiS im ersten Stock meines Hauses zu oermiethen. _____________W- Ferber, Lindenplotz. 3099) Eine Stube ist zu oermiethen. ______________ Asterweg Lit. A- HO. 3096) Ein kleines LoglS zu »ermiethen und gleich zu beziehen. Heinrich Eappeller, Schiffenb. Weg. 2985) Ein Laden mit oder ohne Logis zu vermiethen. __________J. DMz. aaia von je 3 Zimmern mit Zubehör, Gartenantheil und Bleichplatz sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 1777) Gg. Unverzagt I-, Gartfeld. 1742) Der zweite Stock meines Hauses, aus 5 Zimmern u. s. w. bestehend, ist per 15. Juni d. I. beziehbar zu vermiethen. C. Klingspor, Gartfeld. 658) 2 Famklienlogts, II. und III. Stock von je 6 Zimmer, Küche und Zubehör, sowie ein geräumiger Laden bis 1. August beziehbar, zu vermiethen. _____________Näheres in der Expedition. Logis und Kost für einen Schüler in einem freundlichen Hause in der Nähe der Neal- fchule. Näh. Gartenstr. 163. 2427) DaS von Herrn Max Pilger bewohnte LogiS ist zu vermiethen und vom 1. Juli zu beziehen. Wernh. Dietz I. 2468) Der zwilti ^tock meine- Hauses ist zu vermiethen und am 15. Junt beziehbar. Heinrich Säromber, __________________Neustädter Thor.______ 2594) Mansarde, an eine ruhige Familie vom 1. Juli an, billigst zu oermiethen. Näheres Anlage C- 25. 2741) MöblirteS Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen. Gartfeld U83/i0 2889) Die Parterre-Wohnung meines Hauses, bestehend auS 4—5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist per 15. Juli zu vermie- then.__ Arnold Müller Ein Familienlogis von S Zimmern nebst Küche und sonstigem Augehör in der Nähe vom Marktplatz per 1. Juli odev auch früher zu vermiethen; wo '5 sagt die Erp. d. Bltts.______________________ 422) Der III. Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, ist sogleich oder später zu vermiethen. ______________Georg Lüdeking. 3029) Gleich beziehbare Logis zu vermiethen. B. 90, Neuenbäuen. 603) Mansardenwohnung alsbald zu vermiethen bei______G g. Chr. Spruck. 1301) Ein freundliches Familienlogis, sowie ein »öblirteS Zimmer zu oermiethen. W i I h. B öger, SelterSweg. 2141) Eine Wohnung von 3 Zimmern mit Zugehöi im 4. Stock zu oermiethen; auch können daselbst 2 Mansarden-Zimmrr abge geben werden._______Cbr. S cd o vback. (?tne schön möblirte Stube nebst Eabinet, in einem vor der Stadt inmitten eines Gartens gelegenen Hause, zu vermiethen und sogleich zu be riehen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.________ 3oi3j Der 3. Stock meines Hauses — Alicenftraße Nr. 101 - ist per 1. Juli d- I zu vermiethen. Wwe. Louise Wille. 3050) Ein klemrS Mansardenlogis ver wiethkt ________L. Huhn, Bautechniker. 3075) Ein LogiS zu vermiethen bei __ Adolf Hoß, Sandgasse. 3087) Ein Zimmer mit oder ohne Möbek zu vermiethen. ________Postschaffner Trapp, Gartfeld- 30881 Durch Wegzug der Frau Dr- Dickmann ist der untere Stock meines Hauses, im Ganzen oder getrennt zu ver miethen.Iac ob Reib er, Gar tfelb. 3119) Ein kleines Familienlogis zu ver miethen.__________________Neustadt D. 93. 3104) Im ersten Stock meines Hauses im Gartfeld ist eine Wohnung mit allen Bequemlichkeiten an eine ruhige Familie zu vermiethen und sofort beziehbar. W. S euling. Aermischte Anzeigen. Schreiner finden Beschäftigung in der Badeanstalt von L- Chr- Rübsamen.(3154 Entlaufen 1 Entrich, 4 Enten, 1 weiße und 3 graue Dem Wiederbringer eine gute Belohnung bei Karl Gutbub, Schuhmachermeister. Vor Ankauf wird gewarnt.(3151 Dienstag den 21. d. Monats, 3134) Abends 8'/r Uhr: OeHentllehe Socialisten - Versammlung bei Gastwirth <-riin. Tagesordnung r Der diesjährige Partei- Congreß. 3143) Ein Dienstmädchen sucht ____ Prof. Raumann. Ein Lehrling sür ein hiesiges Fabrikgeschäft gesucht 3135) Näheres in der Exped. d. Bl. Damen- 4* Kinder - Garderoben nach neuester Mode angefertigt. Volants,Taschentücher etc. gesäumt. Solide Arbeit. Mässige Preise Frau K. IPörr« Mühlgasse 81. 2101) Empfehle für Umzüge gefälligste Benutzung meines Möbelwagens. Billigste Preisberechnung. F. Filr*l WUw. (Sm leichtes einspänniges Ökonomie-Wägelchen wird zu kaufen gesucht; von wem? sagt die Exped. d. Bl. ! Todes Anzeige. Heute Morgen um 9 Uhr verschied nach schweren und p langen Leiden unsere inniggeliebte Schwester, Tante l und Schwägerin im 67. Lebensjahre. Um stille Theilnahme bittet l! Namens der Familie: Sophie Plank, geb. Hopfner. Gießen, am 18. Mai 1878. Die Beerdigung erfolgt Montag den 20. Mai, Abends 6 Uhr, \ vom Sterbehause, Riegelpfad E. 11,*. Hierzu ei« „Zweites Blatt". *»*♦(»**’* mich!« ei" Kle» toM °us W dieser Freveltyat btrvor, in den bigßen Dankes, gnädig bewahrt Hochrufen der < iQenge, sowie du allen europäischer wünsche, welche ( sonen. von Corp Weise iß der bek ohne nachtheiligen stattsindende Dtni zeigte ßch Abend! wo er der Gegen tigkeit deS Kaiser! im Auswärtigen nahm, dem nenn Ueberreichung len auf der Dl London, Graser ZrüMMe/uch sich. Dagegen H ^aden'Baden beg Die Nachri diesmal leider nit Schmerzen, daß j von den Geschäft solle sich ganz 1 lucht gehindert, luchte, eine lange Der Reii Gewerbeordnung, lung der Kjndera büch». ®n|d)rdnl hnajltt Mchz w witeltta,1 W Gkgenyändi ,unb bej Bauten Wt zu erwar '" mancher Bezi "Ubakösteuer-Enc "!>'-> M°, (,l6l ihm em, * »on btm b'm Met m, ö ’tte dn ft* d. S'a»« MmJ*' ,t> . ^as hx», d >*>..» Hu “nb