&°ncert Lahnstem ände. yWyut. ^■üater. .ft voraus. ®E!taud. °v«eschlosien-m :tn Zubehör," Z e«hen. 3 LflA Eelterswe?.^ tMaft ver- ^nöiLu^T. vei-iniichm oei _^lnbr. Dolp. nzcigen. nftmätchen. m mittleren Stod. ter. icht, bte mit allleb mneiv, vorzüglick eus in der Unter- erholen. (!vr ler, die durch das che aehmd-rt wor>n lehmkr oder digtntc sltutt. 1 Ziegler übernimmt 'enneu oonMback- SPerferlü unp. cüer tnidfd reue Wirten Oeftn utib' Maare rn Accord. [i_, Zieglermeiste i bei Mainz ifrage. fehlen bei emem dem- ife Leib das Rauchen , da die Annahme, fbet sein wollenden en würden, sich nicht l. Abend ZplkS______ E fckjuliefern anderen 'ftin Anfpruch w Dcber^W^. eitttt«. felmelster -m ernvftblt 'llv brandsiemM- (42O tife sie a 3,r/e 1U Ov- ^^ÄÄrdevurkt 21 Wo. 18. Dienstag, den 22. Januar 1878. Aießener MnMger AW-k- Md imtsMitt fit Kn Kreis Gießen. r Gartenftraße B. 165. GKpedittsnSdrvreorrr Schxlstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politischer Hheil. Kesterreich. Wien, 18. Januar. Das Abgeordnetenhaus nahm heute den Gesetzentwurf, betr. das Zoll- und Handels-Bündniß mit Ungarn, an, abgesehen von einigen Paragraphen, die an den Ausschuß zurückgewiesen waren. — Abends. Im hiesigen Gemeinderathe wurde über einen Antrag Berges, der Gemeinderath möge an den Reickstag um Herabminderung des Heeres- Etats petitioniren, zur motivirten Tagesordnung übergegangen. Wien, 19. Januar. Das „Neue Wiener Tagblatt" meldet aus Konstantinopel : General Klapka hat sich im Auftrage des Sultans nach Adria- nopel begeben, um gemeinsam mit Mehtmed Ali die Verrheidigung der Stadt zu übernehmen. (Vergl. jedoch die Nachrichten aus Konstantinopel. D- Red.) Wien, 18. Januar. Das „Fremdenblatt" meldet: Oesterreich-Ungarn erklärte gegenüber der Türkei, daß es, soweit durch den Friedensschluß Fragen berührt würden, bet deren Regelung Oesterreich-Ungarn nach dem Pariser Tractatrecht mitzusprechen habe, von dieser Befugniß Gebrauch zu machen sich Vorbehalte und somit in den Friedenspräliminarien kein in allen Punkten bindendes Präjudiz für den definitiven Frieden erblicken könne. Daß damit nicht der Pforte der Rath ertheilt worden sei die Friedensbedtngungen Rußlands abzulehnen oder jeden Präliminarfrieden zu perhorresciren, bedürfe keiner weiteren Ausführung, werde auch durch die Reise der türkischen Delcgirten in das russische Hauptquartier widerlegt. — Abends. Die „Presse" bringt folgende Meldungen: Aus Pera, 17. b. Die Russen haben gestern Hermanli, 8 Meilen von Adrianopel gelegen, besetzt; ihre Cavallerie streift bereits bis Mustava Kioprösu. Man erzählt, Suleiman Paschas Corps sei von Adrianopel abgeschnitten und gegen Süden in das Gebirge gedrängt. — Aus Cettinje. Der Fürst hat wegen Proviantmangels die meisten von den aus den albancsischen Nachbarorten stammenden türkischen Gefangenen entlassen. England. Loudon, 17. Januar, Abends. (Ausführlichere Meldung über die Sitzung des Oberhauses). Der Erlaß einer Adresie an die Königin wurde von Wharncliffe beantragt und vom Bischof von London unterstützt. Granville besprach die verschiedenen in den letzten 6 Monaten abgegebenen Erklärungen der Regierung; dieselben hätten bis zum November vorigen Jahres einen beruhigenden Charakter getragen. Er (Granville) glaube aber, daß durch die Rede Beacoufield's vom 9. Novbr. die anderen Mächte auf den Gedanken gekommen seien, daß England eine bewaffnete Neutralität angenommen habe. Redner äußerte sich mißbilligend über den Paffus der Thronrede bezüglich der frühzeitigen Einberufung des Parlamentes, und wies aus die Versicherungen hin, die Rußland in Betreff des Punktes gegeben habe, bis zu welchem es gehen wolle. Wenn diese Versicherungen unbefriedigend gewesen seien, so hätte das Parlament sofort einberufen werden sollen; wären sie aber befriedigend gewesen, so hätte es keinen Grund gegeben, das Gefühl der Unsicherheit zu wecken, welches, wie er glaube, desfalls herrsche. In seiner Erwiderung hieraus motivirte Beaconsfield die Einberufung des Parlaments durch die veränderte Kriegslage nach dem Falle von Plewna und durch das erfolgte Ansuchen der Pforte um Frieden. Granville habe über die verzögerte Einberufung des Parlaments geklagt; es sei jedoch zu bedenken, daß das Parlament nicht in wenigen Stunden einberufen werden könne. Tie Zeitungen seien nicht maßgebend für die Politik der Regierung. Diese sei nicht schwankend oder schwach gewesen. Solche Behauptungen solle man nicht auf anonyme Publikationen bafiren. Die Regierung habe von Anbeginn an nie gezögert hinsichtlich der zu befolgenden Politik. Lange vor dem Ausbruch des Krieges, als die Möglichkeit deffelben der Regierung die Pflicht nahegelegt habe, zu erwägen, welche Interessen gefährdet sein dürsten, habe dieselbe einstimmig sich dahin schlüssig gemacht, daß Englands Pflicht stricte Neutralität im Kriege erheische, und von dieser Politik sei die Regierung niemals abgewichen. Schon in der letzten Session des Parlaments habe er (Beaconsfield) erklärt, die Neutralität Englands sei dadurch bedingt, daß die Interessen Englands nicht gefährdet würden. Diese Interessen habe Lord Derby in seiner Depesche definirt. Während der Ferien habe er (Beaconsfield) nur Eine Rede gehalten und darin erklärt, nichts solle die Regierung bestimmen, von der bedingten Neutralität abzuweichen. Er könne daher nicht verstehen, worauf die Anschuldigung einer Schwankung bafire. Granville habe die englische Politik als selbstsüchtig bezeichnet; aber Andraffy habe doch auch in einer osficiellen Note erklärt, Oesterreichs Politik sei die bedingte Neutralität. Es sei Oesterreichs Sache, über Oesterreichs Jntereffen zu wachen. Er (Beaconsfield) wisse auch nicht, daß Deutschland Ausdrücke gebraucht habe, welche freier von Selbstständigkeit seien, als die von der englischen Regierung gebrauchten. Da die englische Regierung dieselbe Politik befolgt habe, die fie von Anfang an einhielt, und da sie den Beginn von Unterhandlungen herbeigeführt habe, welche erfolgreich sein könnten oder auch nicht, so habe sie Grund, mit Vertrauen an das Parlament zu appelliren wegen der Mittel, um die englischen Interessen wirksam zu schützen, vorausgesetzt, daß das । Parlament seine Politik billige. Hätte die Regierung das Land in eine Lage der Jsolirung versetzt, so hätte sie dem Lande großen Nachtheil zugefügt. Aber der Waffenstillstand für Serbien, das Verschwinden des Berliner Memorandums, die Conserenz und die jüngsten Verhandlungen hätten bewiesen, daß dies nickt der Fall sei. Beim Beginne des Jahrhunderts habe England unter den entmuthigsten Gemeinwesen Europas allein feine nationale Unabhängigkeit ver- theidigt. England würde jetzt ebenfalls nicht zurückschrecken, für eine solche Sache sich zu erheben. Englands Einfluß werde im Rathe Europas sehr empfunden. Dieser Einfluß werde von der Regiernng ausgeübt werden, um einen stabilen und dauerhaften Frieden zu erlangen. Wenn dieselbe aber berufen sein sollte, die Rechte Englands zu verfechten und dessen Jntereffen zu Vertheidigen, so werde sie nicht zögern, wieder und wieder an das Parlament zu appelliren, um die Rechte des Reiches zu verfechten und seine Jntereffen zu vertheidigen. Der Herzog Argyll charakterisirte die Rede Beaconfield's als glänzend, aber nicht zweckentsprechend; sie weiche einer Erklärung über die Politik aus, welche man von dem Haupte der Regierung zu erwarten habe. In seiner Definirung der englischen Jntereffen habe Beaconsfield weder der Integrität noch der Unabhängigkeit der Türkei erwähnt. Betreffs des Suez-Canals sei es selbstverständlich, daß England nie gestatten könne, daß sein directer Weg nach Indien gestört werde. Die Frage der Dardanellen müßte eine europäische bleiben. Wenn aber die Türkei aufhöre, eine europäische Macht zu sein, so werde eine Veränderung des Reglements für Kriegsschiffe nothwendig sein. Der Besitz Konstantinopels sei mehr als eine europäische Frage bezeichnet worden. Wenn die Regierung jedoch der Ansicht sei, daß, so lange die Türkei Widerstand leiste, Rußland verhindert sei, in jene Stadt einzuziehen, so würden daraus die ernstesten Fragen entstehen. Der Staatssekretär für Indien, Salisbury, wies darauf den Gedanken zurück, daß die Regierung durch Einberufung des Parlaments die Türkei zu erneutem Widerstande aufreize. Die Türkei sei wiederholt gewarnt worden, keine Hülfe von England zu erwarten, und sie würde auch keine Hülfe zur Verteidigung ihrer Jntereffen erhalten, obschon es nothwendig werden dürfte, Englands eigene Jntereffen zu schützen. Die Politik Argyll's, welche die Türkei aus Europa vertreiben wolle, würde viel eher die Türkei zum Widerstande aufreizen. Salisbury stellte sodann in Abrede, daß Meinungsverschiedenheiten im Cabinete herrschen, und schloß seine Rede mit folgenden Worten: „Ich wünsche nicht auf die genauen Umstände einzugehen, unter welchen die definirten Jntereffen Englands bedroht wären, aber ich weiß, daß die Kriegswogen sich sehr jenen definirten Lokalitäten nähern, und ich sage: wenn Sie der Regierung nicht vertrauen, so versehen Sie sich mit einer anderen Regierung, der Sie vertrauen wollen. Wenn Sie aber der Regierung vertrauen, so versehen Sie dieselbe mit den geeigneten Mitteln, um wirksam das Vertrauen durchzusühren, das Sie ihr auferlegt haben." — Das Oberhaus nahm hierauf die Adresse an und vertagte sich sodann. — (Unterhaus). Egerton beantragte den Erlaß der Adreffe an die Königin und wurde von Tennant unterstützt. — Lord Hartington krittsirte die Inkonsequenz der von der Regierung befolgten Politik und hob namentlich hervor, daß das Haus erfreut gewesen sei, die friedlichen Erklärungen Derby's und Carnarvon's zu vernehmen; aber andere Kreise seien bestrebt gewesen, die Leidenschaften des Volkes zu wecken, um das Aufgeben der Neutralität herbeizuführen. Das Bestreben der Regierung, den Frieden wiederherzustellen, habe sich einzig und allein in dem Umstande gezeigt, daß sie den Wunsch des Sultans wegen der Vermittlung an Rußland übermittelt habe. Sei dies im Auftrage der Pforte oder auf Wunsch der britischen» Regierung geschehen? Die Versammlungen im Lande zeigten die vorherrschenden Besorgnisse; die Regierung könne dieselben beschwichtigen. Letztere trage ausschließlich die Verantwortung und könne, da sie das Berliner Memorandum abgelehnt habe, nicht freudig davon berührt sein, sich sagen zu müssen, daß zwischen Rußland und der Türkei Unterhandlungen gepflogen werden, von denen sie nichts wisse. Es sei nicht leicht einzusehen, wie man, wenn Rußland und die Türkei sich verständigen sollten, darauf bestehen könne, daß die Türkei den Krieg fortsetzen solle, um andere Bedingungen zu sichern. England hätte nur als Alltirter Rußlands oder der Türkei, oder in dem Falle, daß es mit Deutschland oder mit anderen neutralen Mächten im Einverständniß gehandelt hätte, an den Unterhandlungen parttcipiren können, aber die Regierung habe sich geweigert, irgend eine dieser Stellungen einzunehmen, und die jetzige Stellung sei von ihr selbst gewählt. Es sei daher schwer ersichtlich, wie man über Demüthigung klagen könne. Der Appell an die Freigebigkeit des Parlamentes beziehe sich entweder auf sofortige a?, oder derselbe fei abhängig von einer weiteren Fortsetzung des Krieges. solche Politik sei seiner Ansicht nach nicht gut. Jetzt sei weniger Grund für solche Vorkehrungen vorhanden, als am Schluffe der letzten Session. Der Appell werde auf Grund irgend eines unerwarteten Ereigniffes gemacht, das Vorsicktsmaßregeln nothwendig machen dürfte. Sei dies ein gültiger Grund, die Hilfe der berathenden Versammlung anzurufen? Unerwartete Ereigniffe seien stets möglich. Die Forderung der Regierung sei entweder arglistig oder grau-, sam für die Türket. Entweder wisse die Regierung, was das unerwartete Er- eigniß sei, oder sie veranlaße die Türkei grausamer Weise zu weiterem Wider- stände, der nur verhängnißvoll für die Türkei sein könnte. Sei irgend etwas vorgefallen, was das vorjährige Vertrauen der Regierung bezüglich der Sicherheit der englischen Interessen schmälere? Hoffentlich werde das Haus nicht vergeffen, daß Englands Eintritt in den Confllct wahrscheinlich jede Hoffnung aus Lokalisirung des Krieges vernichten würde. Es wäre die größte Unklugheit, wenn in einem Augenblick, wie dem gegenwärtigen, der Einfluß Englands in die Thetlnahme am Kampfe verwickelt würde. (Hierauf hielt Schatzkanzler Northcote die schon in Nr. 17 mitgetheilte Rede). Gladstone fragte, ober Northcote recht verstanden habe, daß die Regierung also keine Vorschläge zu machen habe, bis sie Rußlands Bedingungen kenne. Northcote bejahte dies. Gladstone bemerkte, er sei erfreut, daß keine sofortigen Anträge beabsichtigt seien. Er finde keinen Grund, darüber zu klagen, daß die Regierung die Unterstützung für Vorsichtsmaßregeln nachsuchen möchte. Er sei jedoch der bestimmten Ansicht, daß nichts von dem, was bisher bekannt wurde, solche Vorsichtsmaßregeln recht- fertigen. Was die Behauptung angehe, daß die Regierung nicht hoffen könne, in irgend einer Sache erfolgreich zu sein ohne die Unterstützung des Parlamente, so stehe allerdings außer Zweifel, daß bei einer solchen Lebensfrage die Ansichten im Parlament nicht getheilte, sondern übereinstimmende sein müßte i. — Nach einigen Bemerkungen Montagus beantragten die irischen Mitglieder Mitshell und Hency ein Amendement zu Gunsten der Home-Rule-Bill. Es entspann sich hierüber eine längere Debatte, deren Fortsetzung schließlich auf morgen vertagt wurde. Spanien. Madrid, 18. Januar. Der Senat hat die Jahresrente der Königin für den Fall ihrer Verwittwung bewilligt. Von den Deputirten wurde die Erwiederung der Kammer auf die königliche Botschaft dem Könitz überreicht; dieser dankte für die an ihn gerichteten Glückwünsche, mit dem Hinzusüzen, er hege das Vertrauen, daß seine Ehe sein Glück und das Glück Spaniens sichern werde. Der König unterhielt sich darauf mit mehreren einzelnen Deputirten. Rußland. Petersburg, 19. Januar. Die „Agence Russe" legt entschieden Verwahrung gegen die Insinuationen gewiffer Journale ein, welche aus dem Umstande, daß die russischen Ober-Commandtrenden keine Instructionen empfingen aus die Hintergedanken der russischen Regierung, um die Begegnung mit den türkischen Unterhändlern zu verzögern, schließen wollten. Ueber den Waffenstillstand habe nicht verhandelt werden können, so lange die türkffchen Bevollmächtigten in Folge von Transportschwierigkeiten in Kasanlyk überhaupt noch nicht angekommen waren. Die russische Regierung wünsche aufrichtig den Frieden, aber die Thatsache, daß die Pforte die tückischen Truppen von dem Eintritt eines Waffenstillstandes benachrichtigt habe, sei ein Zeichen, welches beweise, daß die Pforte die Meinung Europas auszubeuten beabsichtigte, die immer geneigt fei Rußland Berechnungen unredlicher Art unterzuschieben, und welches zugleich darthue, daß die Pforte, indem sie einen Waffenstillstand beantrage, nicht den Frieden im Auge habe, sondern nur die Mittel, um den Widerstand zu verlängern. Türkei. Konstantinopel, 18. Januar, Vorm. -Dem mehrstündigen Minister- rathe, der gestern ttn Seraskierate unter dem Vorsitze des Sultans stattfand, wohnten die Ulemas, die Generale und die ehemaligen Minister bei. Man verkehrte telegraphisch mit den Armee-Corps und Festunzs-Commandanten und discutirte die Lage für den Friedens- wie für den Kriegsfall. Nach dem Conseil wurden mehrere Deputirte dem Sultan vorgestellt, der ihnen für die getroffenen Vorkehrungen zur Unterstützung der Ausgewanderten dankte. Fortwährend langen Flüchtlinge ein. Dieselben werden in den Minister-Palais und in Privathäusern untergebracht. — Der Großvezir hat die Deputirtenkammer durch eine Botschaft auf- gesordert. 5 Delegirte ui wählen als Mitglieder einer im Uebrigen aus Senatoren, Ulemas und Osficteren zusammengesetzten Commission, welche die militärischen Maßregeln für den Fall des Scheiterns der Waffenstillstands- V^rhandlungen in Erwägung ziehen soll. Konstantinopel, 19. Januar. Die Truppen, welch? Adrianopel besetzt hielten, haben sich auf Tschataldja, dem Centralpunkt der Vertheidigungs- Linie von Konstantinopel, zurückgezogen. Die Raffen sollen, wie verlautet, heute Abend in Adrianopel einrücken. Konstantinopel, 19. Januar. Telegrammen aus Adrianopel von heute zufolge haben die Türken die Vertheidigung Adrianopels aufgegeben und alle Truppen und Kanonen zurückgezogen. Der Generalgouverneur verließ heute Morgen Adrianopel und ließ nur 72 Gensd'armen zur Aufrechthaltung der Ordnung bis zu dem bevorstehenden Einmarsch der Russen zurück- Nichdem die Russen gestern in Mustapha Pascha, einige Kilometer von Adrianopel, ein- trasen, wurden Maßregeln getroffen, daß die zurückgebliebenen Gensd'armen nach dem Einmarsch der Russen unbehelligt abziehen können. Heute Morgen ging ein Eisenbahnzug von Adrianopel ab, welcher alle Fremden und Einheimischen, welche die Stadt zu verlassen wünschten, mttnahm. Der französische Consul blieb zum Schutze seiner Nationalen in der Stadt zurück. — Von Suleiman Pascha liegt noch keinerlei Nachricht vor. Die türkischen Bevollmächtigten sind gestern in dem russischen Hauptquartier zu Kasanlyk eingetroffen. Die Verhandlungen begannen sofort. Izzet Bey, Enkel Fuad-Pascha's. ist gestern mit neuen Instructionen für die türkischen Bevollmächtigten nach Kasanlik abgereist. Das Kriegsministerium hat eine Commission eingesetzt zum Zwecke der Berufung aller ledigen Männer zur Vertheidigung der Befestigungen der Hauptstadt. Konstantinopel, 19. Januar. Ein Jrade des Sultans ruft alle Ottomanen unter die Waffen zur Vertheidigung des Vaterlandes, das in Ge- fahr ist.____________________ Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz-Bureau. Paris, 19. Januar. Die geograph. Gesellschaft gab gestern Abend dem Afrikareisenden Stanley zu Ehren ein Banket, an welchem unter dem Vorsitze des Admirals La Ronciöre 270 Personen theilnahmen. Dem Gefeierten wurde von der Gesellschaft die goldene Medaille zuerkannt und von dem Unterrichts- Minister unter lebhaftem Beifall der Anwesenden die akademischen Palmen Konstantinopel, 19. Januar. Nachrichten aus Adrianopel vom Heutigen zufolge verlassen fortdauernd die mohamedanischen Einwohner die Stadt. Die Patriarchen halten vermittelst der christlichen Bürgergarde die Ordnung aufrecht. — Ein Munitions-Depot ist in die Luft geflogen. — Das alte L-erail steht in Flammen. Rom, 19. Januar. In Anwesenheit des ganzen königlichen Hofes, der Königin und des Kronprinzen von Portugal, des deutschen Kronprinzen, Erzherzogs Rainer und Marschalls Canrobert leistete heute der Köniz den Eid nach der üblichen Formel und unterzeichnete das Eidesinstrument. Hierauf leisteten die Senatoren, unter ihnen die Prinzen Amadeus und Carignan, sowie die Deputirten, den Eid; von letzteren waren etwa 460 erschienen. Der König hielt sodann eine kurze (bereits gemeldete) Ansprache, wiederholt von Beifall unterbrochen, worauf der Hof in den Quirtnal zurückkehrte. Der König ward auf dem Hin- und Rückwege vom Publikum herzlich begrüßt. Athen, 19. Januar, Abends. In Thessalien ist ein Aufstand ausgebrochen ; 500 Aufständische haben die Waffen ergriffen und sich in den Dörfern Vizritza und Pinacotes unweit der türkischen Festung Volo concentrirt. Die Türken fliehen nach Volo 200 flüchtige christliche Familien sind in Athen eingetroffen. Heute haben sich 800 türkische Soldaten von Larissa gegen die Aufständischen in Marsch gesetzt. Versailles, 19. Januar, Abends. Die Rechte wohnte der heutigen Sitzung der Kammer nicht bei, sondern beschäftigte sich mit einer Resolution, in welcher sie gegen verschiedene von der Kammer beschlossene Wahlcassirungen zu protestiren beabsichtigt. — Die Kammer erklärte heute abermals die Wahl eines Deputirten der Rechten für ungültig. Rom, 20. Januar. Durch königliches Decret werden alle bis jetzt wegen politischer oder Preßvergehen verurtheilte Personen amnestirt; desgleichen soll auch bei anderen Vergehen, wenn keine höhere als sechsmonatliche Strafe verwirkt ist, das Strafverfahren eingestellt werden. Prag, 20. Januar. Nach drei Stunden dauerndem Verhör wurde Skrejschowsky, da sich die Zeugen widersprachen, vorläufig noch weiter in Hast behalten. Petersburg, 19. Januar. Aus Schipka vom 19. d. wird amtlich gemeldet: Nach hartnäckigem Kampfe mit bewaffneten Einwohnern nahmen die Moskauer Leibdragoner am 16. Tirnowo-Hermanli ein, wobei 2 Dragoner getödtet und 8 verwundet wurden. Die rasche Einnahme dieses Punktes ist der Energie des Generals Strukoff zu danken, welchem General Skobeleff II. das Commando des gesummten Vortrabes seines Detachements anvertraut hatte. Letzteres concentrirte sich bei Hermanli; der Vortrab unter Strukoff setzt heute seinen Marsch fort. Rom, 19. Januar, Abends. Vor dem Quirinal versammelte sich, als der König und die Königin nach der Eidesleistung dahin zurückgekehrt waren, eine große enthusiastisch bewegte Volksmenge. Das Königspaar trat auf den Balkon und wurde mit Jubelrufen empfangen. Als diese fortbauerten, traten demnächst die Majestäten nochmals heraus in Begleitung des deutschen Kronprinzen, welcher den Prinzen von Neapel im Arm hielt, worauf die Menge in neue enthusiastische Jubelrufe ausbrach. Petersburg, 20. Januar. Aus Kazanlik vom 18. wird amtlich gemeldet: Das Detachement des Generals Skobeleff II concentrirte sich in Hermanli, nachdem dasselbe 82 Werst in 40 Stunden zurückgelegt hatte, wöbet es den kleinen Balkan überschritt und doch fast gar keine Marode hatte. Die türkischen Bevollmächtigten Server und Namyk Pascha in Begleitung des Ferik Nefuab Pascha und des Lioa Osman Pascha trafen am 17. in Hermanli ein, wurden auf Befehl des Großfürsten Nikolaus ehrenvoll empfangen und nach Kazanlik geleitet, woselbst sie am 19. erwartet werden. — Der amtliche Bericht über die der Besetzung von Philippopel vorausgegangenen Bewegungen und Kämpfe, sowie über die am 16. erfolgte Besetzung von Sliwno enthält ferner noch folgende Mittheilung: Es bestätigt sich, daß Suleiman Pascha befahl, beim Rückgang allenthalben zu sengen und zu brennen; Tatar-Basardschik ist halb niedergebrannt und gänzlich verwüstet, die Dörfer zwischen Basardschik und Philippopel fast sämmtlich zerstört, in Sliwno das Bulgarenviertel verwüstet. Philippopel wurde durch die Russen rechtzeitig gerettet. Wien, 19. Januar, Abends. Die „Polit. Corresp." meldet von heute: Der Ministerrath hat die Räumung Adrianopels nicht aus militärischen, sondern aus politischen Gründen beschlossen. In Folge der Erwartung, daß der Waffenstillstand abgeschlossen werde, sind die Vorbereitungen, welche für Uebrr- siedelunq des Sultans nach Bruffr getroffen wurden, sistirt worden. Petersburg, 19. Januar. Die „Agence Rufs:" und das „Journal de St. PeterSbourg" bezeichnen bie. Angabe einer im englischen Blaubach enthaltenen Depesche Layaro's vom 14. Januar, wonach ein russisch:r Parlamentär b.'i den türkischen Vorposten erschienen wäre, um die Einstellung ber Feindseligkeiten in Bulgarien anzuzuzeigen, als unbegründet und als ein türkenfreundliches Manöver. Rom, 20. Januar. Der König und die Königin empfingen heute Vormittag die Huldigungen der Senatoren und Deputirten und sprachen denselben ihre große Befriedigung aus über ihren gestrigen Empfang Seitens des Parlamentes und des Volkes. Sodann empfingen die Majestäten die Generale und die Adm rale, welchen der Köaig versprach, der Armee und Marine alle Sorgfalt zuzuwenden. Die richterlichen Behörden und die Vertretungen der Communen und der Schulen wurden gleichfalls empfangen. — Erzherzog Rainer, Prinz Wilhelm von Baden und Marschall Canrobert sind gestern abgereist. — Die Journale stellen in Abrede, daß Marschall Canrobert eine Audienz bei dem Papste nachgesucht habe. Wien, 20. Januar. Aus Konstantinopel vom heutigen wird gemeldet!? Die türkischen Delegirten wurden vorgestern in Hermanli von einem russischen General abgeholt und ins russische Hauptquartier geleitet. Die Flucht der Bevölkerung vor der Invasion und hierher nimmt coloffale Dimensionen an. Mehemet Ali ist mit der Besatzung von Adrianopel gegen Kirklllsche abmar- schirt, nachdem er sämmtliche Vorräthe verbrannt und das Munitionsdepot in die Luft gesprengt hatte. Wien, 20. Januar. Die „Corresp. gönöral Autrich." meldet: Auf Einladung des Großfürsten Nikolaus sind der rumänische Oberst Arion und Oberstlieutenant Berendec in das russische Hauptquartier abzereist, um als Delegirte der rumänischen Armee an den Waffenstillstandsverhandlungen theil- zunehmen. — Georg Ghika wurde zum diplomatischen Agenten Rumäniens in Berlin ernannt. i die D»s alte !J'n bet 5* d-" 4 7 >e die lnr. ^iT König Jcr Kon'g ttatb Mf^inb Wge- 1,1 den Dörfern lUentrirt. Die 1 ’11 Achen ein- gezen die Auf- e der heutigen "et Resolution, ^rhlcasstrungen Als die Wchl n alle bis jetzt Rt; brsgleichen onstliche Strafe Verhör wurde noch weiter in b- wird amtlich ern nahmen die ei 2 Dragoner iefe8 Punktes ist al Skobeleff II. mbertraut hatte, rukoff setzt heute mmelte sich, als ickzekchrt waren, « trat auf den dauerten. traten I deutschen Kron- uf die Mmze in wird amtlich gr- cirte sich i» Herhatte, wobei es »de hatte. Die ieitung des Ferik in Hermanli ein, langen und nach »k'lipMl vorauf 16. erfolgte Be- Es bestätigt sich, n sengen und zu td) verwüstet, die irstört, in Aimo Asien rechtzeitig meldet von W- mW, daß der * für W Mai Bl-ubach ««'• \&-x P-rl-""' M d^rz-md- ein tütfenfreunb SenSS rrs LS.; - «rjMlJJ SSL - mrd djl 1 «B-- SS»' “ ..... Nf S*/i j gs* ganz gut zu verwenden gewesen wSre, tritt uns als Besoffener entgegen, ja wir rönnen sagen in dem Stücke als „ohne Grund" Besoffener und muß daher auch einen widerlichen und unästhetischen Eindruck machen. Als psychologisch räthselhaft und als Beitrag zur Frauenwürde dürfte wohl die Thatsache gelten, daß Emma, Fritzens Geliebte, als sie den betrunkenen Stiefelwichser sieht, nicht sogleich die Flucht ergreift, sondern mit dem einen Kutz verlangenden Stiefelfuchs „Nachlaufen" spielt, das durch Kommen des Bräutigams zum Schmerze der Gallerte so bald ein Ende fand. Als auffallend dürfte noch zu bemerken sein, datz der Oheim in türkischer Tracht austritt. Die Reise nach Jerusalem u. s. w. sollte allerdings das lange Stillschweigen, das Ausbleiben des Geldes erklären, aber dazu muß doch der Oheim nicht in türkischer Kleidung auftreten, die Neffen hätten seine Erzählung ohne dieses sichtbare Zeichen geglaubt und das Publikum hätte sich mit der einfachen Thatsache begnügt, daß der Oheim abwesend gewesen und sogar nicht einmal eine so weite Reise verlangt. Also auch in der Zeichnung der Personen verdient das Lustspiel nicht das Prä- dicat „vorzüglich". Die „falschen Brillanten" dürften noch nicht einmal als gute „Imitation" betrachtet werden und das Darbteten an das Publikum eine dürftige Steinkunde der Directton verrathen, die derjenigen des Juweliers würdig an die Seite zu stellen ist. B e r i ch tL g u u g. In dem Eingesandt in Nr. 17 d. Bl. ist zu lesen Zeile 5 v. oben: ^staunens- wertb", nicht staunenswertben-__ Vermischtes. — Ein von der Franzosen im Jähre 1689 auf Ludwig XIV. Befehl zerstörtes altehrwürdiges Denkmal deutscher Baukunst, die architektonisch merkwürdige St. Katharinenkirche in Oppenheim a. Rhein wird nunmehr bestimmt innerhalb der nächsten Jahre in voller Pracht wiet erhergestellt werden. Se. Majestät der Kaiser hat lebhaftes Interesse an diesem Acte der Pietät bekundet und schon in den diesjährigen Reichs-Etat als erste Beitrags Rate für den Wiederherstellungsbau die Summe von JL 165,000,— einstellen lassen; desgleichen hat der Landtag des Grotzherzogthums Hessen einen Beitrag von jährlich 50 000 bewilligt. Behufs Deckung des Restes durch Sammlung freiwilliger Gaben hat sich ein Comttä in Darmstadt gebildet, welches u. A. auch eine behördlich genehmigte Verloosung werthvoller Gemälde und Kunstblätter veranstaltet, zu welcher Loose ä 3 JL von Herrn Carl Gaul6 in Darmstadt zu beziehen sind. Wer sein Scherflein beitragen will, kann durch Entnahme eines Looses gleichzeitig Ge- legenbeit zu einem wertbvollen Gewinn finden. N'eten exfftiren nicht. Theater. M. Am Freitag Abend kamen zwei Lustspiele, das bekannte Schweitzer'sche Darwinianer" und daS weniger bekannte, überhaupt erst zum 2. Mal aufgefüvrte Lustspiel »Die falschen Brillanten von einem hiesigen Studenten" zur Auf- ^^Das erstere können wir mit Stillschweigen übergehen, da es als Original-Preis- luftspiel auf allen Bühnen den größten Erfolg erzielte. Die Aufführung desielben war eine so gelungene, daß das Publikum fast nicht aus dem Lachen herauskam. Eine genauere Betrachtung verdient das 2. Stück „von einem hiesigen Studenten", auf welch' letzteren Umstand der überaus zahlreiche Besuch zurückzuführen sein dürfte. Der Inhalt des Stückes: Zwei Studenten Fritz und Karl haben ft in Geld, sie erwarten natürlich schon lange solches vom Onkel, dieser kömmt unerwartet selber, aber scheinbar zu spät; da sie um dem Drängen der Philister zu entgehen, schon eine kostbare Nadel, die sie für unächt hielten, einem jüdischen Juwelier als „ächt" verkauft haben. Der Onkel, dem die reuigen Neffen dieses gestehen, erklärt dieses abgeschlossene Geschäft für den dümmsten Streich", den sie jemals gemacht, will dieselbe wieder erlangen und führt sich zu diesem Zwecke bei dem Juwelier als Liebhaber von Imitationen ein, erklärt die Nadel für eine solche und überzeugt den Juwelier, der die Nadel für „ächt" gekauft, fast ohne Mühe von deren Unächthett, so daß der Juwelier froh ist, dieselbe nut geringem Verlust wieder herzugeben. Darüber große Freude bei Allen, die noch Lurch Fritzens Ernennung zum Gymnasiallehrer, mit 300 Thlr. Gehalt vergrößert wird. Fritz verlobt sich sofort mit der Tochter des Hauswirthes, welche ihn liebte. Diese Liebe erfahren wir daraus, daß die einzige Tochter, um ihren Geliebten vor dem Hinauswerfen von Seiten ihres Vaters zu bewahren, bemjdbcn ihre Sparcasse unbictet, damit „er eine Abschlagszahlung machen könne." Dies der Inhalt des kleinen Lustspiels, der an Einfachheit und Klarheit nichts zu wünschen übrig, aber auch ein Suchen unsererseits nach der Haupthandlung, dem Kerne des Stückes, nickt unberechtigt erscheinen läßt- Wir stehen der Frage „wo ist die Haupthandlung?" fast ebenso gegenüber, wie vor einiger Zeit der bekannten Vextr- frage „wo ist die Katze?" Wir sehen keine Hauptperson, die uns bet unserem Suchen als Führer hätte dienen können. Fritz, der eine der Studenten, der als Liebhaber die meiste Anlage dazu gehabt hätte, erfüllte diese Aufgabe keineswegs, da er sich nur durch wiederholtes Küssen seiner Geliebten als ein solcher manifestirte, er würde dann auch mit dem Stiefelwichser (Johann) concurricen müssen, der in seiner Trunkenheit sich das Küssen ebenfalls zum Ziele setzte. Die Brillanten hätten wohl zur dramatischen Entwicklung und Verwicklung den Stoff geben können, gaben es aber nicht, da wir ein gewöhnliches Handelsgeschäft vor- gesührt bekamen, das noch an der Unwahrscheinlichkeit leidet, daß der Juwelier, der doch Kenner von Steinen sein muß, sich auf solche plumpe Weise dupiren läßt. Es ist uns ferner unbegreiflich, warum gerade der Juwelier in jüdischem Jargon sprechen mußte. Wir dächten doch, solche Carricaturen seien schon längst in die „Tingel-Tangel" verwiesen und in einem „neuen vorzüglichen" Lustspiele, das dem Schweitzer'schen als ebenbürtig zur Seile gestellt wurde, nicht am Platze. Ueber die Komik derselben hat die „Gallerte" durch ihren stürmischen Beifall gerichtet und der Autor hat damit fein Ur- Ihetl aus den Händen derer erhalten, denen er allein eine solche Carrtcatur zu bieten wagen dürfte. r Der Rentier Hohenberg als polternder Hausphilister, war als solcher> anfangs aut angelegt und wäre die Person dazu gewesen, um von flotten Studenten, „an der Nase herumgeführt" zu werden. Der Autor kündigt dies dem Publikum auch an, läßt es aber auch bei dieser Ankündigung, indem wir von einem „an der Nase herumführen" keine Spur merken. — Der Siiefelfucks. der als Faktotum, als ..gemüttilickes Haus" Jüngere Personen, welche zu Katarrhen und Lungenverschleimungen geneigt sind sollen ernstlich darauf bedacht sein, ihre Athmungsorgane zu kräftigen, um her Gefahr eines frühen Stechthums zu entgehen. Neben dem Leberihrane und in den vielen Fallen, wo er auf die Dauer nicht vertragen wird, ist das Isländische Moos tin feit Jahrhunderten erprobtes Kräftigungs- und Heilmittel für eine schwache Lunge. Der aus demselben dargestellte Thee ist in den Haushaltungen wohl bekannt; die richtige Bereitung jedoch umständlich. Dem Apotheker Engelhard in Frankfurt a. M. ist es nun gelungen, die wirksamen Bestandtheile des isländischen Mooses in die Form einer Pasta zu bringen und dadurch den Gebrauch dieses überaus nützlichen und von Jedermann gut dertragenen Mittels in angenehmer und leichte'- Weise zu errnöglicken. Die Engelhard'sche Jsländ -Moos Pasta hat sich bereits einen wohlverdienten Ruf bei Solchen erworben, die in Folge schwächlicher und empfindlicher Athmungsorgane auf Heilmittel gegen die Gefahren der Schwindsucht angewiesen sind, und ist in den Apotheken zu haben. ______ Aechten Malaga u. Tokayer 679 (391 empfiehlt billigst Gg. Wilh. Weidig. Buchen- und Eichen-Scheiter, u 224) 433) Stumpf 55 zufriedenzustellen. ftab eingetroffen. (442 Für 454; 59 238 4714 313 Berlin. Double für Frauenjacken u. Joppen von JL. 1,60 an,| Engi. Ratine und Melton von Jt. 2,60 an per Elle. Öfterste: I. Qualität mehrte geeignet, Raummeter u Tuch und Buckskins in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung E/iutwig Marktstrasse 25. Ausverkauf: Winter-Buckskin und rein Woll-Ratine von 4 an, Achtungsvoll Georg Unverzagt II., Kaplansgafte 19 7. Bettfedern und Saunen Zwillch und Barchent, Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei 169) Th. «rück, Kanzleiberg B. 1- AeUgeöotenes. 449) Das Haus Sonnenstraße B. soll verkauft oder vermiethet werden- Holzvcrsteigerimg in der Oberförsterei Wahlen. Dienstag den 29. und Mittwoch den 30. Januar kommen in den Abteilungen Körle 1,2 und Herzerhege 2,7 folgende Holzsortimente zur Geschäfts - Empfehlung. 266) Einem verehelichen hiesigen sowie auswärtigen Publikum diene zur gefl. Nachricht, daß ich das von meinem Vater seither betriebene Kohlengeschäft, Kaplansgafte 197, auf meinen Namen fortführe und wird es mein Bestreben sein, meine geehrten Kunden durch pünktliche und gute Bedienung ein etwaiger Rest derselben und die Brennholzsortimente. Die Zusammenkunft ist jedesmal präcis Morgens um 9 Uhr, und zwar Dienstags im Körlen nahe am Lehrbacher Felde bei dem Stamme Nr. 114, Mittwochs auf der Staatsstraße von Lehrbach nach Kirtorf neben Retschen- hausen, um das etwa vom vorhergehenden Tage noch übrig gebliebene Stammholz zu verwerthen, wonach sodann von 10 Uhr an bei Wirth Decher in Lchrbach das Brennholz versteigert wird. Die Forstwarte Mönnig und Walter in Lehrbach sind beauftragt, vor dem Versteigerungstermine Steigliebhabern über die Brennholzsortimente Auskunft zu ertheilen und dieselben vorzuzeigen. Wahlen, am 17. Januar 1878. Großherzogliche Oberförsterei Wahlen. Krieger-, Turn- u. Gesangvereine empfehle J5ignall)örncr u. Trommeln zu den billigsten Preisen. II. Rudolph? s IFwe.? Musikalienhandlung in Giesien. „ „ , Eichen- und Nadel-Reisig, „ Eichen - Stöcke. Am ersten Tage gelangen nur Stämme zum Ausgebot, am zweiten Tage öffentlichen Versteigerung: Eichen-Stämme mit 570 Festmeter Cubikinhalt, zu Bau- und Schnittholz ________ ________ Stein -, Nuß - und Stückkohlen und Nein gelesene Knabbelkohlen für Füllöfen und Schmiedekohlen, sowie I. Qualität Heffenbrücker Braunkohlen. Jede Quantität wird zu dem billigsten Preise frei an's Haus geliefert. Bei Abnahme von 25 bis 200 Centnern bedeutend billig er. Juliene u. Juliene-Gries empfiehlt (390 Gg. Wilh. Weidig. ä Wedekind, Nordhausen, Ann0^1770 : Brennerei achten Nordhäusers, des Korn-Weins der alten Brenn-Art und Französische und deutsche Mühl- u. Schleifstein-Brüche und -Fabrik. Preislisten gratis und franco. Agenten, wo noch nicht vertreten, gesucht. „ Knüppel, Nach Vorschrift des Universitäts-Professors Dr. Harless, Geheim. Hofrath in Bonn, gefertigte (92 Stollwerck,sche Brustbonbons seit 40 Jahren bewährt, vorräthig in versiegelten Packeten ä 50 Hin Glessen bei; J. A. Busch Söhne, Louis Fronhäuser, C. Hoffmann, Conditor H. Kinkel u. Roh. Sattler in Lieh bei: H. C. Bingmann. | jMBi || hihi 11 • Haarbalsam. sehr beliebt als bestes Mittel für die Erhaltung und für das "Wachsthum der Haare. Fl ä 60 Pfg. u. M. 1,20. Haarfärbemittel die Flasche 2 JL 39) C. F. Senimler in Giessen. Warme Bader. 359) Die Abonnement Karten von 1877 können noch bis Ende dieses Monats verbraucht resp. umgetauscht werden; nach dieser Zeit sind dieselben ungültig. Andr. Guter. 398) Zwei gute Hinterräder, ein Vor -errad nnb eine schwere Are zu verkaufen. ______________________Carl Ocke!. Eingemachte Gurken empfiehlt (393 Cg. Wilh. Weidig, Wriße Vorhänge aller Art, Rouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins. Anfertigung jeder Decorations - Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei 170) Th. Brück, Kanzleiberg B. 1. 1. Rusch Sohne. -feilIlten Lamm' empfiehlt (394 Gg. Wilh Weidig. Frankf. Würstchen empfiehlt (77) Gg. Wilh. Weidig. 366) Neue und gebrauchte Betten billigst bei Louis Rothenberger, Neuenweg. Näheres bei Schreinermeister Gg Web er __________________________Neuenbänen. Frische Schellfische und Kabliau 6 141,30 Grüneberg. Lüdeking. A. Gramm. geleert wird. Bureau: (437 ab in Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. R a Wellen t e r u m m e 2 Kellers- 112 Jagdverpachtung 445) daß iOio 255 535 655 845 Erle, Elsbeere 5 Zusammenkunft 2920 940 820 30 Cellartus, Landrichter 1 1 159 11 192 31,00 100,00 Mit Cellar ius, Landrichter. ii ii ii ii ii Eiche Kiefer Vormittags, Nachmittags, Nachmittags, Nachmittags und Abends Krauß, Lands. Assissor. W im m en a u er, Forstrath. Aersteigerungen. Holzversteigerung der Fstl. Oberförsterei Lich. auf ca. Morgens 10 Uhr auf dem Garbenteicher Weg am berg. Kiefern- und Fichtenstämme von 15 bis 43 cm Durchmesser urb 8 bis 22 m Länge mit 61,16 cbm, Buchenstamm von 1,87 cbm, Erl'Nstamm von 0,90 cbm, Otffentliche Aufforderung. 434) Forderungen an den Johannes Kempf III von Bellersheim sind binnen 14 Tagen dahier anzumelden bet Metdung der Nlchtberücksichtung. Hungen den 16. Januar 1878. Großherzogltches Landgericht Hungen, „Oberhessische Bergbau- und Farbenfabrik Hungen" betriebene Handlung wird von heute unter der Firma: Max Stern sen. von Max Stern dahier fortgeführt. Als Procurist ist Adolph Stern aus Frankfurt berechtigt für die Firma zu zeichnen. Hungen am 12. Januar 1878. Großherzogliches Landgericht Hungen, .Die Beerdigung findet statt Dienstag den 22. Januar, Nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause (Frankfurter Straße) aus. 2 Elsbeerstämme mit 0,70 cbm Inhalt, 5 Eichen- und 22 Fichtenstangen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im Fuchsstrauch bei der Bank. Lich, den 19, Januar 1878. Buche, Hainbuche 45 Am Samstag den 26. d. Mts., von Vormittag- präciS 10 Uhr ab, sollen tm Gemeindewold von Lützenltnden öffentlich versteige,! werden: 5 Eichenstämmc I Klasse — 22,59 Fest- Betreffend die Basalt- und Bergbau-Actien-Gesellschaft zu Gießen In unserem Gesellschafts Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Durch Beschluß der Generalversammlung ist Wilhelm Wildenhayn von Bonn als Procurist für die Direc- tion bestellt und ferner von derselben beschlossen worden, daß von nun an die Einladungen zur Generalversammlung nur noch tm Gießener Anzeiger veröffentlicht werde.-sollten. Gießen, den 15. Januar 1878. Großherzogl. Stadtgericht Gießen. 438) B ötti eher. Wermietsiungen. 451) Ein kleines freundliches Logis ist zn vermtethen. Gesucht ein braves Dienstmädchen für Haus und Küche. (373 Zu erfragen bei der Exped. dieses Bltts. Kaiserliches Postamt. Lochmann. Meter, Eichenstämme II.—IV. Klasse — 6,22 Fest Meter, Raummeter Eichen- r?sp. Buchen-. Nutz-, Scheits, und Knüppel-, Raummeter Lrtock- und Retsirbolz. 91 14 35 6 Die dem Großherzoglichen Haufe in der Gemarkung Trais a. d.Lda. zustehende Waldjagd bestehend in der Alleinjagd ca. 116 ha und der Koppeljagd auf Montag den 28. Januar, in den Distrikten Kellersberg, Höler, Mühlberg rc.: Dienstag den 29. Januar, in den Distrikten Fuchsstrauch, Kellersberg, Höler, Schwarzwald, Mühlberg rc.: 30 Eichenstämme von 15 bis 60 cm Durchmesser und 4 bis 13 rn Länge mit 15,98 cbm, dem Stammholz wird begonnen. Gr.-Rechtenbach, den 18. Januar 1878. ntwortlicke Redactton. A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Betreffend: Wahl der Vertreter der Forensen der Gemeinde Gießen. Bekanntmachung. 452) Die Liste der bei der Wahl der Vertreter der Forensen stimmberechtigten in der Gemarkung nur Begüterten, beziehungsweise nur Gewerb- treibenden, wird drei Tage lang, nämlich den 23., den 24. und den 25. dieses Monats, in dem Locale der alten Realschule im zweiten Stock dahier offen gelegt werden, damit während dieser drei Tage, nicht aber später, Jedermann Einsicht davon nehmen und bei der Wahl-Commission deßhalb Einwendungen Vorbringen könne. Gießen, am 18. Januar 1878. Die Wahl-Commission: Bekanntmachung. 435) Die seither von Max Stern hier und Gustav Herzog aus Frankfurt dahier unter der Firma: Bekanntmachung. In der Reichensand-Babnhossstraße ist an dem Hause der Firma Nowack & Schlüter ein Briefkasten aufgestellt worden, welcher um 7 Uhr Morgens, Todes - Anzeige. 444) Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, unser lieber Gatte, Vater und Schwiegervater, der Güter-Expedient in Pension 436) Dos Bürgermeister-Amt- gez. K r a u ß, Landg.-Assessor. Oeffentliche Ladung. 29) Nachdem über das mit 8195 Mark 38 Pf. überschuldete Vermögen des Peter Pitz II. zu Lauter der formelle Concurs erkannt worden ist, werden dessen sämmt- liche Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termine Montag den 11. März 1878, Vormittags 9 Uhr, bei unterzeichnetem Gerichte so gewiß anzumelden, als sonst deren Ausschluß von der Concursmasse eintreten würde. Die im Termin nicht erscheinenden oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger werden den Beschlüssen der erschienenen ,in Betreff der Verwaltung, Veräußerung und Ver- theilung der Masse, sowie auch bezüglich eines etwa zu Stande kommenden Nachlaß- vertrags belgetreten erachtet. Grünberg, den 27. December 1877. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Sellheim, vr. Möbius, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Gottlieb Rettig, «och langem schwerem Leiden heute Morgen '/28 Uhr sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 20. Januar 1878. Donnerstag den 24. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle ein abgängiger Gemeinde-Fasselochs meistbietend versteigert werden. Alten Buseck, am 19. Januar 1878. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. 453)_______Wagenbach. Holzversteigerung^ Donnerstag den 24. Januar 1878, sollen in dem Steinbacher Gemeindewald Distrikt Ameisenkopf 700 Fichtenbaustämme von 15 bis 28 Cen- timeter Durchmesser und bis 18 Mir Länge, 220 Festmtr. haltend, 980 Ftchten-Derbstangen von 8 bis 14 Zentimeter Durchmesser und bis 18 Mtr Länge, 140 Feftmeter Inhalt versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr, zunächst der Oppenröder Grenze am Weo nach Groß-Buseck bei Nr. 1. ^46 Steinbach, den 21. Januar 1878 Großherzogl Bürgermeisterei Steinbach Nicolaus. 474 ha wird Donnerstag den 7. k. Mts., Vormittags um 11 Uhr, in dem Gemeindehause- dahier auf weitere 6 Jahre verpachtet. Es können nur bekannte rechtliche Leute als Jagdpächter zugllossen werden, von denen vorschriftsmäßige Benutzung der Jagd zu erwarten steht; keine solche, die sich bereits Jagdvergehen schuldig machten, keine Fisch-, Kr-bs-, oder Waldfrevler, keine Leute ohne Vermögen, oder solche, die durch die Jagd ihr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem Nahrungsstande zurückkommen würden. Trais a. d. Lda., den 11. Januar 1877. Großh. Oberförsterei Trais a. d. Lda. 441)_____________Amendt.__ 440) Die auf den 24. d. Mts. anberaumte Jagdoerpachtung der Gemeinde Naunheim soll nunmehr am 7. Februar. Vormittags 10 Uhr, stattfinden. Naunheim, den 19. Januar 1878. Kern, Bürgermeister. 3 Ae FilEBgllhiliES, Kirchenplatz 26, offerirt zu außergewöhnlich billigen Preisen (soweit der Vor- rath rpid>t): KeyeHschlrtne in Seide und Zanella, jeder Art Tiille. motteten Kiintler. Moire-- n. Liisterschürjen. Zum Besten des unter dem Protectorat Seiner Königl. Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein stehenden patriotischen Unternehmens des Ausbaues der Katharinen Kirche Oppenheim, welches sowohl aus Mitteln des Großherzogthums Hessen als auch des deutschen Reiches unterstützt werden sott, wird mit Genehmigung des Großherzoglich Hessischen Ministeriums eine Lotterie ohne Nieten von Kunstwerken veranstaltet. Jedes Loos gewinnt. Zu obiger Verloosung sino Looso u F. 3 zu haben in der Expedition des Gießener Anzeigers, Schulftraße 18.1 ■_____„Cermanift“ zu Dresden. 178) Reparaturen an Nähmaschinen schnell, aut und billigst. Theodor Hönbach* Reichensand - Bahnhofstrasse. 362) Das Fleckst ^on Stroh- und Rohrstühlen, d* " *jen aller Gattungen in Stühlen' von den gewöhnlichsten bis zu feinsten wird prompt und reell ausgeführt von Philipp Henkel, Stuhlmacher in dem Hause des Herru Julius Strack am Walltbor. Wohniingsveränderimg. Meinen geehrten Kunden ,ur Nachricht daß ich seit heute in der KaplanSgaffe C. 220 roobne (349 Elise Kauss, Kleidermacheritt. 337) In meinem neuen House vor dem Neuenwegerthor ist er II. Stock bestehend aus 5 Zimmer ntbft allem Zugthör zu ver- mitthen und sofort beziehbar. jeden Dienstaa und Sam« ag im Hause selbst. __Peter Pitz Z'm erm-'ister. 344) Der mittlere Stock meines Hanfes, mit Waffer- lertnng re., ist per 1. April oder früher anderweitig zu vermiethen. ____Fmil Fischbach» 350) Em uhöms Logis von 3 »zimmern mit Zubehör zu vermiethen und gleich zu beziehen bei ____Karl Kauß, Koplai.sgass?. 381) Ein kleines Logis zu vermtethen bet _________K. Häuser, Scb'ffenb. Weg. 397) Ein HamtlilNlogiS tm Ganzen oder getrennt zu vermtklhen. ____Carl Ockel. 294) Das Logis tn meinem Nedenyaufe- ist anderweitig zu vermiethen und kann am 1. März bezogen werden. __Christiane Küchler. 164) Ein Familtenlogis mit verschließbarem Corrivor per April zu vermtethen bet Fr. Fürst Wittwe, Neustadt. ■ ■ .«■■■■. —— — • ■ l.f. « vermischte Anzeigen. 450) Ein tüchtiger Kellner gesucht von ____Gebrüder Lotz 448) En ordentliches Mädchen vom Lande wird zum sofortigen Eintritt gesucht. ____________Wo? sagt die Exped. d. Bl. V 185^* Buchhalter, Comptoiristen, E Reifende, Lageristen und Verkäufer ■ aller Branchen werden jederzeit nach- V gewiesen und plactrt durch das kaufm. ____________________Rcichensand C. 134. 439) Ein möbltrtes freundliches Zimmer zu vermiethen. Nähert Rest^ri'atton Bramm Vorderhaus. 447) Ein möbltrtes Zimmer zu vermies then bei PH. Müller, Löwengasse C. 161. 443) Ein kleines Familtenlogis zu ver miethen u. pr. 1. März zu beziehen bet ______________Pedell RuckelShaufen. 440) Ein kleines Logis zu vermiethen. __________________Neuenweg Lit. B. 116. Zimmer mit Bett zu oeimretben. ___Schloßgasse B. Nr. 5. 405) Etne Werkftätte, welche sich auch als Lagerraum eignet, ist zu vermiethen. > ____Neuenweg Lit. B. 116. 403) Gesucht ein Dienstmädchen. Selterswea Lit. C. 183 im mittleren Stock 395) Ein freundliches Logis in meinem Neber House ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden- ________________Friedrich Möbl. 392) Ein kl. möbltrtes Zimmer zu vermtethen bet ________C. Fr. Konrad, Mäusburg. 347) Der untere Stock in meinem Hause,! bestehend aus 4 Zimmer, Küche und Speise kammcr, Keller u. s. w-, zu vermiethen un- den 1. April zu beziehen. H. Völker. Weißbinder u Lakirer. _____________Grünbergerstraße.____________ 216) Durch Wegzug d>.S Herrn Prof, vr. Lut ter b eck ist dessen Wohnung in meinem Hause anderweit zu vermiethen und bis 1. April zu beziehen. Ph. Größer, Maurermeister. 308) Ein Familtenlogis zu vermiethen. _____________ I. Mannberger. 55) Ein kleineres und ein größeres Logts, letzteres seither von Herrn Postsecr. Weber bewohnt, zu vermtethen. __________Chr. Schopbach. 256) Das seither von Herrn Herrn. Katz bewohnte Familtenlogis ist anderweit zu vermtethen und tm April zu beziehen. I. Ch Retter am Kreuz. Dari ten Bericht im Anderst Vorlage, r Branntwein leine Folge -Ä richtung eint noch bei den kommen wir Schooße des genommen n tag ihren be Darr enthält: 1. Ueb des 3nnetBx in b^ des in ben ta 3. Ue1 timg ber & 4. Ue des Innern in ben @enu 5- Ord 6- Con zn bt^enbe bie । 685 71 689 4. 14 lach steht b mit einem ( Büdingen in Ber/i Merhöchste C R Meiner Meiner Mar Generale bei -— j schädigte Reichs- unb' y Umlauf M. Dttser ‘IN ®fin; 'Weit' Berl,', $et| ^Debatt, '"äntrdgei «teren ^too-ooc ur liefen be •fe* tzb