Samstag, den 21. September srr. 220 1878 Kichener 'Zinzeiger »8 sich-, Amkize- Mi ImtsHatt fit ira Kreis Sießei Srscheint täglich mit Ausnahme des Montags. izeige«. rfmoefl b- d lirs» t ließ sich die Absicht eines Attentats nicht feststellen nur wegen Namensfälschung zu einer kurzen Gefäng- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. hi tUlh 16 16 2ö Ifi it 9 4 1- U und 7? Halbe Mntel. 'Haft Don hm Hause an n Familienlck ubehör enthM ergartens jv itr crjuN^' ;bt 5)f{nftmäbdi®- stkfolgt von den beiden Flügeladjutanten Hofmarschall Oberst v. Westerweller und Major v. Herff, sowie dem Chef des Hofstalls, Major Frhr. v. Rabenau, begaben sich heute Vormittag von hier nach Schloß Wilhelmshöhe bet Kaffel, um den Manöver» des 11. Armee-Corps beizuwohnen. Die Rückkehr wird voraussichtlich am 24. d. M. stattfinden. Jugenheim, 18. Septbr. Auf erhaltene Nachricht von dem gestern erfolgten Hinscheiden Sr. Durchlaucht des Prinzen Emil v. Wittgenstein find Se. Großherzogltche Hoheit der Prinz Alexander von Heffen heute Vormittag nach Tegernsee abgereist, um der Beisetzung betzuwohnen. Gedern, 16. Septbr. Bet der gestern hier stattgehabten Vorbesprechung der Wahlmänner von Schotten, Laubach, Gedern und Umgegend wurde die Wahl des Herrn Hofgertchtsrath Becker zu Gießen in Vorschlag gebracht und ist dieselbe als gesichert zu betrachten. (Darmst. Ztg.) Berlin. Für die deutschen Hüttenwerke dürfte folgende Bekanntmachung des russischen Handels - Departements von Jnterefie sein: Mit Bezug auf die im Jahre 1861 gestattete zollfreie Einfuhr von Metallen aus dem Auslande für Maschinenbau-Fabriken bringt das Handels- und Manufactur-Departement in Folge eines am 27. Juni d. I. Allerhöchst bestätigten Reichsraths-Gutachtens zur Kenntniß aller Besitzer von Maschinenbau-Fabriken in Rußland, daß vorläufig bis zum Erlaß neuer gesetzlicher Bestimmungen in dieser Beziehung denjenigen Fabrikanten, welche bis jetzt von obiger Vergünstigung keinen Gebrauch gemacht haben, die zollfreie Einfuhr von Eisen nicht gestattet, und denjenigen, welche von derselben Gebrauch gemacht haben, die bisherige Quantität des zollfrei eingeführten Metalls nicht vergrößert werden wird. Berlin, 18. Septbr. Betreffs des vom Berliner Cabinet angeregt rn Schrittes der Mächte bei der Pforte behufs schnellerer Ausführung des Berliner Vertrags schreibt die „Norbd. Allg. Ztg." ; Die deutsche Regierung dürfte vorläufig die Angelegenheit nicht weiter verfolgen, umsomehr als die Sachlage durch die inzwischen geschehene Räumung Datums eine Aenderung erfahren hat. Ueberhaupt falle die deutsche Anregung in eine frühere Zeit, wo die Pforte um die Ausführung des Vertrages sich weniger zu bemühen schien. *3ur allgemeinen politischen Lage. Die Keime zu neuen Verwickelungen, welche der Berliner Friede in seinem Schoße barg, entwickeln sich immer stärker. Für Oesterreich sind die Schwierigkeiten, mit denen es bet der Occupation Bosniens zu kämpfen hat, so zahlreich geworden, daß es die Hoffnung, das Land noch vor Anbruch des Winters vollständig in seiner Gewalt zu sehen, schon aufgegeben und sogar einen Thetl des Hauptquartiers seiner Armee nach Brood zurückverlegt hat. Serbien und Montenegro rüsten mit aller Macht, um sich mit den Waffen in der Hand in den Besitz der ihnen zugesprochenen Dtstricte zu setzen. Die türkische Bevölkerung hat mittlerweile in Verbindung mit den Aufständischen aller Provinzen aus diesen Landesthetlen ein förmliches Kriegslager gemacht und ist entschlossen, ihr Land unter allen Umständen zu vertheidigen. Noch drohender treten die Alba« liefen allen weiteren Versuchen zur Losretßung türkischer Gebtetstheile entgegen. Die „albanesische Liga" besteht gegenwärtig aus drei Hauptgruppen, von denen die eine gegen Oesterreich und die kleineren Fürstenthümer, die andere gegen Griechenland zu kämpfen, die dritte den Aufstand im Rhodopegebtrge zu unterstützen bestimmt ist. Die türkische Regierung selbst schickt ununterbrochen Truppen nach dem Westen der Balkanhalbinsel unter dem Vorgeben, dort Ruhe und Ordnung herzustellen. Bei ihrer bisherigen zweideutigen Haltung ist es aber nur allzu wahrscheinlich, daß diese Truppen weniger zur Bekämpfung, als zur Unterstützung der Aufständischen bestimmt sind. Die Pforte verfolgt mit diesen Truppensendungen offenbar zugleich den Zweck, ihrer Abneigung gegen eine Grenzberichttgung Griechenland gegenüber Nachdruck zu verleihen. Leider sind die Mächte nicht einig darüber, wie die Türkei zur Ausführung der von ihr selbst unterzeichneten Vertragsbestimmungen gezwungen werden soll. England hat es sogar abgelehnt, sich den von Deutschland vorgeschlagenen gemeinsamen Vorstellungen der Mächte in Konstantinopel anzuschlteßen, indem es ßch darauf beruft, Rußland, welches bisher weder Erzerum noch seine Stellung in der unmittelbaren Nähe der türkischen Hauptstadt geräumt, verdiene eine Mahnung zur Vertragstreue mindestens ebenso sehr wie die Pforte. Daß letztere durch eine derartige Haltung Englands in ihrer Hartnäckigkeit nur be- ßärkt wird, versteht sich von selbst. So nimmt denn die allgemeine politische Lage allmälig wieder denselben Sharacter an, den sie vor dem Ausbruch des Krieges auf der Conserenz von Konstantinopel hatte. Für den Augenblick scheint der politische Horizont sogar noch durch eine neue, bisher unbekannte Wolke in bedenklicher Weise verfinstert zu werden. Es ist dies die zwischen den Kanzlern der beiden nordischen Kaiser- mche herrschende Spannung, auf welche die kürzlich von der „Times" veröffentlichte Unterredung des Fürsten Bismarck mit ihrem Correspondenten ein iLenso unerwartetes wie grelles Schlaglicht geworfen hat. Was sollte aus dem Weltfrieden werden, wenn gar das Dreikatserbündntß, in welchem bisher die sihrrste Garantie für eine friedliche Entwickelung der orientalischen Frage lag, in die Brüche ginge?! nißstrafe verurtheilt." Deutschland. Darmstadt, 19. Septbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzo ’ 40^ 6H K Bremen. Der „Wes.-Ztg." wurde unter dem 13. d. Mts. aus Berlin telegraphirt: „Gerüchte circuliren von einem angeblich entdeckten neuen (??) Complot gegen den Kaiser. Der Attentäter soll verhaftet sein." In Bezug hierauf schreiben nun die Officiösen: „Vor etwa 8 Tagen erregte in Gastein ein Herr die Aufmerksamkeit durch den Eifer, mit welchem er sich nach der Zeit, zu welcher der Kaiser seine Ausflüge zu machen pflegte, nach den Wegen, die er dabei etnschlage, nach der Art und Weise der Ausführung u. s. w. erkundigte. Er wurde verhaftet. Auf die Frage nach dem Namen, nannte er einen solchen; bez. seiner Subsistenzmittel befragt, gab er den Betrag seiner Habe auf 12 Gulden an. Als man ihn genau untersuchte, fand man Visitenkarten bet ihm, die auf einen anderen Namen — einen adeligen — lauteten, als er angegeben hatte, sowie die Summe von 200 Thalern in 5-Markstücken. Da man Zweifel hegte, ob der auf den Visitenkarten genannte Name der des Verhafteten sei, gab derselbe einen dritten an, welcher sich bald als der richtige erwies. Der Verhaftete ist ein geborener Hannoveraner, welcher sich später in Graz als Kaufmann ntedergelaffen und eine nicht sehr Vertrauen erweckende Vergangenheit hinter sich hat. Eine Haussuchung constatirte den Besitz soctalistt- scher Schriften. Jndeffen ...... ' " " und der Verhaftete wurde ,Nn l-s. assei, dsiihm. 2L d. U in !9$ 5 Ity. äjtijen meine ge icher rleibs- w ud Nerven- ' Flechten, und Kinder- Ersolge meiner ‘um sich ver- elfen, baß ich w* Kesternich. Wien, 18. Septbr. Vom Commando des 4. Armee-Corps ist folgendes Telegramm eingelaufen: Von der 13. Truppen-Division hat die 26. Infanterie-Brigade am 16. d. Dubrava an der Tinja erreicht, während die 25. Brigade nach hartnäckigem, bis in die Nacht hinein währendem Gefechte Loncare und Krespic besetzte. Am 17. d. hatte die 13. Division sich zum Angriff auf Novi-Breka zu sormiren, und nur die 25. Brigade mit dem linken Flügel an der Save ä cheval der Straße von Samac entwickelt, während die 26. Brigade die Dtrection gegen die Südseite von Novi-Breka erhielt. Die Truppen rückten in hartnäckigem Feuergefechte vor und konnten anfänglich wegen gänzlichen Mangels an Aussichtspunkten von der Artillerie nur wenig unterstützt werden. Erst im weiteren Verlaus des Vorrückens war es möglich, 3 Batterien tn's Feuern zu setzen. Die Infanterie gelangte bis zur Visiere des Ortes, erstürmte zwei daselbst angelegte Verschanzungen, von denen eine mit 2 Geschützen armirt war und drang alsdann in den Ort ein, welcher sofort besetzt wurde. Der Widerstand war bis zum letzten Augenblicke äußerst hartnäckig. Das Gefecht endete erst gegen 8 Uhr Abends. Es wurden 2 Geschütze und 2 Fahnen erbeutet. Die Verluste waren bis zum Abgänge der Meldung Nicht ermittelt und bis dahin nur die Verwundung von 4 Officieren bekannt. Wien, 18. Septbr. In Betreff der Handelsvertrags-Verhandlungen zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn versichert die „Buda-Pesth. Corr.", daß in der ganzen Angelegenheit während der letzten Zeit nichts geschehen sei. So lange, schreibt das hierbei augenscheinlich vom ungarischen Ministerium in- spirirte Organ, die österreichisch-ungarische Zollconferenz die diesbezüglichen Jn- tzltz zu Dero* NahrunMl 2 ZiuMNi cci Logis von tto onmutbffr t Wnkstälte 5 flt die Ex?- E AiHsls- n zu verniM Chr.Vli MVaeNo«»dnrea«r Äartenstraße B. 185. NxpedittonSbnreanr Schulstraße B. 18. Jndeß gerade der entscheidenden Bedeutung des Dreikatserverhältntffes degen ist eine Lösung deffelben nicht zu erwarten. In derselben Unterredung, in welcher Fürst Bismarck seinem Groll gegen den Fürsten Gortschakoff Luft machte, deutete er zum Schluß darauf hin, daß die Stellung der beiden Reiche zu einander wesentlich durch das gegenseitige persönliche Verhältniß ihrer Herrscher bedingt sei. Das Vertrauensverhältniß des Kaisers Alexander zu Kaiser Wilhelm ist aber so gesichert, daß Fürst Bismarck immerhin daraus hinarbeiten hn, die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten Rußlands in die Hand eines andern Ministers gelegt zu sehen, ohne davon eine Trübung jener entscheidenden persönlichen Beziehungen befürchten zu muffen. Daß in dieser Beziehung Mag Wichtiges Hiner den Couliffeu vorgeht, unterliegt augenblicklich keinem Geisel mehr. Wahrscheinlich hat sich Graf Schuwaloff, der bisherige Bot- Ichaster Rußlands in London, nur deßhalb in Wien soeben dem Kaiser Franz Zoskph vorgestellt, um sich als zukünftiger Minister des Auswärtigen deffen vertrauen zu erwerben. Auf eine Schwenkung der österreichischen Politik scheint n nämlich nicht minder abgesehen, als auf einen Dekorationswechsel in Petersburg- Begreift man in Wien immer mehr, daß man sich zur Ueberwindung tttmx ytcuiiw- der Schwierigkeiten, die man sich mit der Occupation Bosniens auf den Hals merben 2 ^aden, den Slaven gegenüber nicht länger unfreundlich stellen darf, wohl gar gubwtN?> ; i 7 Serbien und Montenegro cooperiren und zu diesem Zweck dem slavensetnd- lchen Einfluß der Magyaren um jeden Preis ein Ende machen muß, so bahnt • Oesterreich ein bedeutsamer Frontwechsel an, durch welchen es mit Rußland fernerhin noch weit mehr gemeinsame Sache zu machen gezwungen M wird als bisher. Gegen ein erneuertes und gar befestigtes Dretkaiser- imdniß käme aber weder der Widerstand der Pforte noch der Englands ernst- !ch in Betracht. Die Auflösung der Türkei würde sich vielmehr unter dem Meinschaftlichen Druck der von allen Seiten aus sie anstürmenden Feinde mit Mr gewiffen Naturnothwendigkeit vollziehen, Angesichts welcher England sich lazließlich auch seinerseits zu einer Betheiligung an der wetteren Zerstückelung des Omanischen Reiches entschließen müßte. lbernowM: (5610 i zu vecmichki. krwkfl A. 100. Wer finb per 1. Oe- iffurter ftof. und fleinertS h obtr ivaltr rSMy C. 44. urbauttn HM der zweite unb ennt, tom W emtethen. h, Sanbgafit Lokal-Notiz Frankreich. Pari-, 17. Septbr. Der Marschall Mac Mahon hat folgende» Gene- t . < < X . 1. L 00 aUii a AMhArtktiiöM structionen nicht ausarbeitet — und dies wird Ende d. Mts., xachdem der neue ungarische Handeismtnister sein Portefeuille übernommen haben wird, geschehen — so lange kann in dieser Angelegenheit kein neuer Schritt gemacht werden. Heute ist nicht einmal entschieden, ob die Verhandlungen früher mit Deutschland oder mit Italien eingeleitet werden sollen, nachdem auch die ita- lienische Regierung bereits ihre Vertreter designtrt hat. — Man betrachtet es in Rom, wie der „Polit. Corresp." von dort geschrieben wird, nicht für unmöglich, daß eine Garibaldische Expedition nach daselbst 5 Geschütze vor, darunter 4 von schwerem Kaliber, sowie sonstige Waffen- und Munitionsvorräthe. Von regulärem türkischen Militär befanden sich in der Festung 1 Stabsofficier und die Geschützbedienungs-Mannschaften. Paris, 19. Septbr., Abds. Die „Agence Havas" berichtet aus Ra- gusa vom Gestrigen: Zwei Brigaden unter Jovanovic bewirkten gestern bei Trebinje ohne Kampf ihre Vereinigung mit einer anderen Brigade. Der Pascha von Skutari hat sich aus Besorgniß vor einer Metzelei mit einem Bataillon SehlffBberlelit. Mttgetheilt von dem Agenten bei Norddeutschen Lloyd T. W. Dietz in Gießen- Newyork, 18. Septbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Da« Postdampfschiff General Werder, Capt- R- Hoffmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welche- am 4. September von Bremen und am 6. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen- (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 22. bis 28. September besorgt Pfarrvicar Schoner. Soldaten! L.- ------D—, -- --- . , , . „ beweisen, daß ihr Alle, alte und junge Soldaten, von einem guten Willen und einem Eifer beseelt seid, die ich bestätigen zu können mich freue. Ihr verstandet es, aus den euch gegebenen Lehren Nutzen zu ziehen; ich habe mich davon im 4. Corps und im Militär-Gouvernement von Paris überzeugt. Ich danke den Officieren und Unterosstcieren für den einsichtsvollen und beharrlichen Eifer, mit welchem sie euch unterrichtet haben. Soldaten! Ihr habt, davon bin ich überzeugt, jene Manneszucht, jenen militärischen Geist, jene Opferwilligkeit für das Land, welche zu jeder Zeit die Kraft der französischen Armee ausgemacht haben, bewahrt und werdet sie stets bewahren. Ich bezeuge euch deshalb meine Befriedigung. Der Präsident der Republik: Marschall de Mac Mahon, Herzog de Magenta. Paris, 18. Septbr., Abends. In einer heute zu Romans (Departement Drome) vor einer zahlreichen Zuhörerschaft gehaltenen Rede rechtfertigte Gambetta die Haltung der republikanischen Partei und erörterte sodann die Fragen der inneren Politik, deren Lösung alsbald erfolgen müffe. Die Rede wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Vermischtes. — Eine interessante Neuheit in der Blumenwelt sind die antipodtschen Hyacinthe,,, welche in einem Doppelglase gezogen werden. Die Zwiebel entwickelt zwei Blüten ji gleicher Zeit; die eine wächst nach oben in freier Luft und die andere nach unten tn Idem untern, mit Waffer gefüllten Theil des Glases. Wenn man solche Züchtungen auch mehr oder weniger zu den Spielereim zählm kann, so ist die erwähnte doch eine äußerst dankbare zu nennen, weil namentlich die untere Blume eine ungewöhnlich: Farbenpracht entwickeln soll. Diese Neuheit wurde in der vorjährigen Gartenbau- Ausstellung zu Amsterdam prämttrt____________________________________________ Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zn Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 22. September: MorgmS: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Nächsten Sonntag, den 29. Sept-, wird das heil. Abmdmahl gefeiert weidm Handel und Verkehr. Frankfurt, 19. Sept. (Fruchtbertcht.) An unserem Markte ist große Stille vorherrschend gewesen und sind Abschlüsse von irgend welcher Bedeutung nicht zu verzeichnen. In Weizen ab unserer Umeegend hat der Rückgang stetia Fortschritte flcatad.r und wurde zu sehr unregelmäßigen Preism gehandelt, A 19—183/«, feinste Qualitäten viel über Notiz, und prima ungarischer A 22 Cours. Roggen war von der matten Haltung des WeizengeschäfteS beeinflußt, unterlag nach dem letztwöchmtltchen Rückgang aber nur mäßigen Schwankungen, da weder Angebot noch Nachfrage bedeutend waren. Prima Roggen A 15'/,, russischer A 13% hierländtscher A 12V8—14‘/t je nach Beschaffenheit. Das Geschäft in Braugerste ist noch nicht flott eröffnet. Liaal-Gerste wird mit A 18V, offerirt, während geringe Sorten abwärts bis A 17 Übrig bleibt. Haff.. In dieser Woche hat die Festigkeit ihre Herrschaft vollständig und nach jeder Richtung hin an die Baisse abgetreten, denn unsere Preise sind plötzlich 50 H gesunken, obre daß die Kauflust zugmommen hätte; prima Hafer alter im Detail A 1«, neuer W „ andere Sorten abwärts A 13—14. Van HÜlsenfrüchten hört man kaum sprechen. Mehl ist wieder flauer geworden, eS ist überhaupt schwierig, über die wirkliche Lage und die Zukunft ein klares Bild zu gewinnen, denn während von Frankreich auS »fest' beharrlich die Parole bleibt, stellen die Berichte von anderer Seite eine erneute Flau: tn Aussicht. Futterstoff: folgten mehr dem Gang des Körnerhandels. Weizenschalci A 4—41/4, Roggenklere A 5'/, und Repskuchen A 6‘/t übrig. In Rapssaat ist feine nennenswerthe Veränderung eingetreten, nur haben wir hervorzuheben, daß. währen» vorige Woche noch von muthmatzltchen großen Leistungen von Böhmen gesprochen wurde, die Erfahrung dieser Woche eine solche Erwartung mehr oder weniger tllosorisch e scheinen läßt. Rüböl nur detail A 70. I Mehl Nr. 1 A 39.—, Nr. 2 A 35.—, Nr. 3 A 31.—, Nr. 4 A 27—, Nr. \ A 21.—. Roggmmehl 0/1 (Berliner Marke) A 21.—, do. EL (Berliner Marke) A 18.-, Weizen, effect- hiesiger ab Bahnhof hier A 20.—, ab unserer Umgegend A 19-19.2.. do. fremder je nach Qualität A 19-22, Roggen je nach Qualität A 13.25-16.5i, Gerste A 13-19, Hafer 13—16.— , Kohlsamm A 28—29.50, Erbsen A 19-2., Wicken A 15—16, Linsen A 17—23, Rüböl, detail, A 70. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war: —; Dringend offerirt: Getreide und Mehl. (Die Prci: verstehen sick sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo ) Limburg, 18. Sept. (Fruchtbericht.) Rother Weizen 17.40, WeißerWe'ze» A Korn A 10.30, Gerste A 9.90, Hafer A 6.—. (Durchschnitts - Preis pn Malter.) Zrischbäcker in Gießen. Sonntag den 22. September. Ehristian DtoU Ww. in der Neustad» Christian Faß, Neumbäum. Emil Noll, Löwmgasse. _____ Bundesraths wohnten der Sitzung bei. Wien, 19. Septbr. Officiell. Die Kämpfe unweit Bihac wurden am 18. d. fortgesetzt. Generalmajor Zach, welcher sich schon früher in den Besitz der Position von Zegar gesetzt hatte, unternahm am 18. d. nach vorausgegan« gener Beschießung der Festung und zweier Schanzen am Debel-Jaca-Berge den Angriff auf letzteren und gelang es ihm, mit 4 Bataillonen die Vorwerke an diesem Berge zu nehmen und zu behaupten. Gegen 6 Uhr Abends machten die Insurgenten sowohl von der Festung als vom rechten Unna-Ufer aus Heftigel Vorstöße gegen den Berg, wurden jedoch zurückgewiesen. Eme andere Jnsur- genten-Abtheilung, in der Stärke von 800 Mann, näherte sich über Paparovic dem Plateau-Rande bei Baljevac, wurde aber von 5 Compagnien des Reserve- Regtments 76 angegriffen und mit großen Verlusten zurückgetrieben. Die Verluste der Oesterreicker sind noch nicht näher constatirt; die Majore Braun und Ballsska vom 79. Reserve-Regiment und 3 andere Officiere sind verwundet. — Das Gros der von Doboj vorrückenden Truppen des 3. Armee-Corps erreichte Gracanica und sand daselbst viele von den Insurgenten zurückgelaffene Waffen- unb Munitionsvorräthe vor. London, 19. Septbr. Einem Telegramm aus Jamaica vom 18. d. zufolge waren vereinzelte Fälle vom gelben Fieber in Port Royal constatirt worden, doch sei die Krankheit bisher nicht epidemisch. Die mit Jamaica verkehrenden Schiffe bedürfen eines Certistcats über ihre Provenienz von einem nicht tuficirten Orte. — Die „Times" erinnert anläßlich der Verhandlungen über die Socia- liften-Vorlage an die ruhmreiche Laufbahn des Kaisers Wilhelm und die Frevel- tbaten, denen er ausgesetzt gewesen sei und fügt hinzu, es sei unmöglich, ohne tiefe Rührung hieran zu denken. Deutschland dürfte bald beglückwünscht werden, daß es in Zeiten solcher Aufregung durch die gesunde Vernunft und das Gerechtigkeitsgefühl des Volkes den Mittelweg einschlagen konnte und während es strenge gegen die Verbrecher verfuhr, an die Zukunft und die Freiheit des Volkes dachte. Berlin, 19. Septbr. In Bezug auf die Niedersetzung des Kriegsgerichtes in der Angelegenheit des „Großen Kurfürsten" ist von dem General- Audttoriat Bericht erstattet worden. Die Entscheidung darüber, an welches Corps die Sache zu weisen ist, steht noch von höchster Stelle aus. Wien, 19. Sept., Äbds. Officiell. Generalmajor Rheinländer meldet von Zavalje, 19. d., 7 Uhr Abends: Die Festung Bihac hat capitulirt; die kaiserlichen Truvpen besetzten dieselbe um 4 Uhr Nachmittags. ES fanden sich über Straßen- und Wasserbau, Eanalisatton, Erbauung und Einrichtung der Wohnhäuser rc. rc. wurden in eingehender und ausführlicher Weise beurtheilt, und fanden die ooa gründlichen und umfassenden, theoretischen wie praktischen Kenntniffen im Gebiete des Bauwesens zeugenden Ausführungen des Vortragenden ungethellte Anerkennung fettender zahlreichen Zuhörer. „ _ ,,, , , SollteHerr Hug bereit sein, über die wegen vorgerückter Zeit nicht besprochenen ,öffentlichen Verkehrsanstalten, Kirchen rc." an einem anderen Abend Vortrag zu halten, so dürfte es erwünscht sein, wenn letzterer erst um 8 Uhr beginnen würde, da diese Stunde den zunächst interesstrten Gewerbeoereinsmttgliedern wohl die passendste sein möchte. °— Telegraphische Depeschen. Waguer's telegtw Torresp-udenr - Berlin, 19. September. In der heutigen Sitzung der Commission für das Socialisten' aesetz brachte Lasker zu § 1 folgenden Antrag ein: Vereine, welche durch sociale Bestrebungen den Umsturz der bestehenden Staats- und Gesellschafts-Ordnung bezwecken oder in welchen socialdemokratische auf den Umsturz der bestehenden Staats- und Gesellschafts-Ordnung gerichtete Bestrebungen in den öffentlichen Frieden oder die Eintracht der verschiedenen Claffen der Bevölkerung gefährdender Weise zu Tage treten, sind zu verbieten. — Ein weiterer Antrag Lasker s bezweckt die Uebcrweisung des Caffenbestandes der genoffenschaftlichen Caffen an eine besondere Administration unter Erhaltung der ursprünglichen Zweckbestimmung, anstatt der im Entwürfe vorgesehenen Ueberweisung an die Orts-Armenkassen. — Hänel beantragte Zusatzbestimmungen zu S 130 des Strafgesetzbuches, wodurch Vereine und Bestrebungen gegen die Staats- und Gesellschafts-Ordnung, wie sie § 1 des Entwurfs kennzeichnet, jedoch ohne Beschränkung auf die socialdemokrattsche Partei, unter Strafe gestellt werden. — Minister Graf Eulenburg sprach sich im Laufe der Debatte gegen den Hänel'schen Antrag aus, indem er die Definition des § 1 der Vorlage für genügend erachte, erklärte aber einer besseren Fassung nicht entgegentreten zu wollen; der Lasker'sche Antrag sei discutirbar. Berlin, 19. Septbr. Die Reichstags-Commission für vas Socialisten- gcsetz hielt heute Mittag ihre erste Sitzung und trat ohne Generaldebatte alsbald in die Berathung des ersten Paragraphen ein. Zahlreiche Mitglieder des Truppen in das Fort zurückgezogen. dUvtrüs und Thesiälien organisirt werde, wenn di- Psort- tote Abtretung Rom, 19. September. Die „«iforma" sagt: Die Unterredung CriS- d.eser Provinzen an Griechenland verweigert. Dagegen ist die italienische Re- pi’8 mit dem Korrespondenten der Ternps s-i unnchtig wiederg-geben besonders gierung zu einer Occupation derselben ganz und gar nicht aufgelegt und wenn bezüglich der Besprechung Crispt s mit dem Fürsten Bismarck und dem Grafen van erzählt daß Rußland an Italien und Frankreich die Einladung ergehen Andraffy. . Uetz au4 einer solchen Occupation zu schreiten, so ist dies einfach unwahr. Das Alexandere», 19. s-Pt-mb-r. Dte Banqne ottomane gewährte der einzig4 Begründete ist, daß Griechenland direct und Rußland inbirect sich der egpptischen Regierung einen Vorschuß von 250000 Psd. St-, welcher zu sieben Mitwirkung Italiens bei der Austragung dieser Frage zu versichern suchen. Procent zu verzinsen und am 1. Januar 1879 zuruckzuzahlen ist. Der letztere Kras Corti bat erst kürzlich wieder in Athen eröffnen lasten, daß Italien seine Termin kann bis zum 1. April 1879 verlängert werden. Für die^ Anleihe Lattung nach jener der ankeren Berliner Signatarmächte, hauptsächlich aber ex.stirt keine weitere Garantie, als die Unterschriften der Mimsterconfeils, dach nach de^r Haltung Frankreichs regeln werde- muß die Anleihe bei den neuen Finanzarrangements zuerst b-ruckgchtigt werden. Gießen, 20. September. Herr Architect Hug hielt am 18. b. M. im Hörsaale TT------------- - „ - t. 4. de« Herrn Geh. Rath v. Ritgen einen zweiten Vortrag über seine auf der Pariser ralbefehl an die Truppen, welche letzten Sonntag der Revue anwoynien, Weltausstellung gemachten Studien. Während Herr Hug in seinem ersten Vortrage z.-Yi&tZt • sich speciell mit der Weltausstellung beschäftigte, bildete den Gegenstand seine« zweiten 8 ' Versailles, 16. September 1878. Vortrages die Stabt Pari« selbst. Nach einer kurzen geschichtlichen Einleitung führte ' IX. er die Zuhörer in'« Innere der Weltstadt ein, durchmusterte hier zunächst dte Kunsts Dte Uebungen, die Manöver, welche ihr soeben ausgefuhrt, -Anlagen und ging dann zur Besprechung de« Bauwesens im Allgemeinen jtrgtW >jir,» 19' °gt, Lbirh-M Ski«f d«H"- ,,26. Jiufen einjureieSen, n viSebinpuncen eWW aiit'n. d-»,9',®'U' Siegmay^r, Lubmis 5620) Die durch r-lhhauses zu Allendot 'iflerlich gewordenen 1 -im Lieserung zu 206 nschlagt iß, sollen im rijpon vergeben werden. ?n nächsten Zmstag' kn 24. d. Vo, di( Großh. Bürgerm I c d. Lda. eingereicht Zeichnungen, Uebersch lcht osten liegen. Die Eröffnung her Vlgt am 24. M. M 11 Uhr. I Mtnborf a./ßba., am 1' | ßr. Bürgermeisterei A I. A.: L. Hah Bezirksbauat ?erfieigen I öoljverstei im Gießener ® Montag den 23. C I von Vormittags I •ö im Gießener Stad Act Bruderwinter, i nachverzeichi 'M werden: Brennh ^eith.Prügelh, -n a u m m e *' 36 13,2 ^aw.Werk-1 49 mil jJtf#mme mit Ä”1'am *8. Set >629) ^^A^Sitit ben 26 J ■fiter, fcäW«. fort 'WiL b b™ TH, titln °uf der w Li W ? W; SJtung füto ^chst die Äütt ’ j® UzeAetU SderWohnh^ b saadev die m 1 j® ©tötete W Trennung fetii i Nt besprocheix Ertrag zu würbe, ba buk '« passendste sy ___0- : D-r,!tz,„ « °i. Ach bot jfflflt werbet üschenHyaciH^ lt zwei Wien |i !re nach unten ii solche Züchlunzii rwähnte boch tmi ne ungmöhiG, irigen Gartmin orbdeutschen W aS PoßbampW Bremen, welche- ‘pton abgeganp ist ftxo^e Tülle M nicht zu Dir: irtschckte gemai: feinste Qualitäten von der mitten entlichen MM- : bedeutend mm. -141/? je nt$ v- Saal-Seche m> briz bleibt. Hch' rach jeder gesunken, f JL1«. neuer W. ian kaum ipw' c die MW !.;- cankceich aO eine erneute JL bels- WeizeM nRaMlE eben, bah. E en entger WM' . 4 ^27.-3 tat * lu (r gr6l® * 5 Stmmuee ®: M-Hl. (®,i$ 17.40, ffi#® Gicstö giptu”6'1 5607) Eine Chaise zu verkaufen. ___________________Weicker, Kirchberg. 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Oberhessische Bahnen. 5654) Die bei Herstellung eines KanaleS, eines Güterschuppen« und etneS Abortgebäudes auf der Haltestelle Ranstadt erforderlichen Lieferungen und Arbeiten sollen vergeben w'rden, Offerten sind bis längstens den 26. d. MtS. auf oem Bureau des Unters z.tchneten einzureichen, woselbst die Pläne vi:d Bedingungen eingesehen werden können. Gießen, den 19. September 1878. Steg mayer, Sectionsingenieur. 6583) Zwei junge schwere Arbeitspferde und zwei schwere WonkN zu verkaufen bei Wilhelm Koch in Wetzlar. Oberhesfische Bahnen. Vergebung von Bau - Arbeiten. 5655) Die bet Herstellung eines Güterschuppens und eines Abtrtttdgebäudes auf der Haltestelle Mittelgründau nothwendig werdenden Arbeiten sollen vergeben werden. Offerten sind bis längstens den 26. dfS. auf dem technischen Bureau etnzureichen, woselbst auch die Pläne und Bedingungen ein- geseben werden formen. Gießen, den 19. Septbr. 1878. Stahl, Ingenieur. 5684) Dip Muster von Danienhiiten sind eingetroffen und werden Reparaturen angenommen. Louis Gail. Die Mineralwasser Handlung von Julius Wallach empfiehlt alle Sorten Mineralwaffer in stets frischen Versteigerung. Künftigen Dienstag den 24. l. Mts., Mittags 1 Uhr, soll aus dem Nachlaß des Schmiedmeister? Balthafer Häuser IV. von Steinberg ein gut erhaltenes Schmiedgeschirr, bestehend auö Ambos, Blasebalg, Schraubstock und onstigem Zugehör in dessen Werkstätte unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Watzenborn, am 17. Septbr. 1878. I 91.: Gr. Ortsgericht Watzenborn u. Steinberg. Hemden nach Maasi I unter Garantie des guten Paffens liefert ! .in kurzer Frist (5491 H. Rübsamen. Submission. 5620) Die durch den Umbau des Rathhauses zu Allendorf a. d. Lda. erforderlich gewordenen Lungsteintreppen, deren Lieferung zu 206 JL 49 veranschlagt ist, sollen im Wege der Submission vergeben werden. Offerten können von nächsten Samstag bis zum Dienstag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Allendorf o. d. Lda. eingereicht werden, woselbst Zeichnungen, Ueberschläge rc. zur Einsicht offen liegen. Die Eröffnung der Submission erfolgt am 24. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr. Allendorf a./Lda., am 17. Septbr. 1878. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a./Lda. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Englische Aast -w affer -wn sch seife, direct bezogen von der Haupt-Niederlage für Deutschland empfiehlt 5495 Robert Stuhl, Marktstr. 23. Bekanntmachung. 5673) Der Voranschlag über Einnahme und Ausgabe für das Jahr 1879 nebst Beilagen und Berathungsprotokoll liegt zur Einsicht aller Jntereffen- teti acht Tage lang auf dem Bureau des Unterzeichneten offen. Gießen, den 20. September 1878. Der Vorstand der israel. Religion-Gemeinde Gießen. ____________M, Hornberger, r______________________ Zoologischer Garten in Frankfurt am Main. Von Mittwoch den 25. September bis inel. Sonntag den 6. October (für die Besucher des Zoologischen Gartens) Täglich von 10 bis 12 Uhr Vormittags und Nachmittags von IVa Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit: Schaustellung und Vorführung der großen Hagmbcör'sihcn Thierkarawane aus Nubien. Die Karavane wird in demselben Zustande zur Schau gestellt, wie dieselbe jährlich aus dem inneren Afrika die cingefangenen w'lden Thiere nach dem rotben Meere bringt, von wo solcbc für hie Hagenbeck’sche Handels-Menagerie in Hamburg einqefdbifft werden. Dieselbe zeiat bo§ Tro.ndvorlsten der Thierkäfige, der Wafferschläuche, Lebensmittel, deS FutterS, der Zeltmatten u. s. w. durch die Dromedare und wird von einer großen Anzahl miteenommemr Nubier in ihrer malerischen Tracht begleitet sein, welche the'ls di- Dromedare leiten, theils die Elephanteu, Klhinocerosse, Giraffen und Antilopen u. s. w., welche zur Karavane gehören, führen roeiDtn. (5687 Insbesondere wird noch nuf das Kennen auf den gesattelten Dromedaren, sowie auf die Maffeutiinze aufmerksam gemacht, welche die Nubier mit ihren mitgebrachten Schildern, Speeren und Schwertern aufführen. Es ist nicht zu bezweifeln, daß ebenso w-e Die früheren Hm.enbeck'schcn Thierkvravanen im Jah'c 1877 in Poris im Jcrdin d'aeclimaston und in London im Alexander-Palafte den größten Befall fanden, auch das geehrte Publikum der Stadt Frankfurt und U ngeienb dieser von Herrn Hagenbeck jetzt viel großartiger om-ngirffn Expedition seine Anerkennung nicht versagen wird. Zum Schlüsse sei noch auf die tnitgebrodite ethnographische Ausstellung aufmerksam gemacht, welche, wie überhaupt Alles, auch für wissenschaftliche Kreise höchst interessant sein wird. (H- 6-1320) Putz-Pulver (Diamantme) zum schnellen Reinigen und Poliren aller Metalle, als: Gold, Silber, Neusilber, Messing, Kupfer, Zinn, Blech, Stahl- waaren, sowie Fenster- u. Spiegelglas, Oelan striche, Marmor rc. Durch ein Paar Striche hellglänzend nach Wunsch. Niederlage und Alleinverkauf übergab ich für hier und Umgegend den Herren J. A. Busch Söhne* Bielefelder Hemden-Einfähe, von 75 an, emvfieblt in reicher Aus- wahl (5490) II. Rübsamen* 5637) Das Grummetgras von meiner Wiese am Lethgesterner Weg ist Ileitgevotenes. Honigtöpfe und Steingut wird billig verkauft in der (5677 Geoehlrrhandlun^, Gießen. "Asterwea. Astrachan - Caviar empfiehlt (5686 Emil Fischbach- 5672) Den Großh Bürgermeistereien und Schulvorständen empf-hle ich mich zur Lieferung des t* dm Fortbildungs schulen unseres Landes zur obligatorischen Einführung kommenden Schriftchens Beauclair, das VerfassungS- und VerwaltungSreckt rc- Preis 40 $ und ebenso des zur Anschaffung empfehlene» Funk, daS Verfaffungs- und Verwaltungsrecht rc- Preis 1 JL 50 Die Buchhandlung von Arnold Bergsträsser in Darmstadt. Frankl’. Würstchen, ä 20 Pfg., empfiehlt (5685 G-g. Wilh- Weidig, Bett werk billigst bei LouiS Rothenberger, Versteigerungen. ' Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 23. Septbr. 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem District Bruderwinter, des Schutzbezirks zernewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Retsh. Raummeter Wellen. Nadel 3 6 13,2 29,5 900 B. Bau-, Werk und Nutzholz. 2 Eichenstämme mit 0,37 Festmtr., 149 Fichtenstämme mit 55,86 Festmtr., 95 Fichtenstangen mit 11,33 Festmtr. Die Zusammenkunft ist an der Strangs- iviese. Gießen, am 18. Seplbr. 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 5629)_____A. Bramm._________ MfloerfleiMUllff. Donnerstag den 26. September d. Js., von Morgens 9 Uhr an, joll das Gemeinde-Obst, bestehend in Aepfel und Zwetschen, große Quantitäten, öffentlich meistbietend auf Ort und Stelle versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Ort. Annerod, am 19. September 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Annerod. 5680) Engelhardt. Original Singer Baumwollgarn, Seide und Zwirn in allen Farben. Die 5658 von der s* Co., New-York, Singer Original Singer-Maschinen-Bel, Nadeln, Maschinentheile. - Reparaturen. (5534 hohen Nabatt. A. Albach. wozu ergebenst einladet (5665 Sämmtliche Wirtke. Weygand in Wetzlar. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'sche» Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 73 wozu ergebenst einladen 5668) Vermischte Anzeigen. 5667) Eine Frau sucht einen Laufdienst. Judengasie D. 36. General-Agent der Singer Manufacturing Co., New-York. Renaratureu von XäliniaHcliinen werden in eigener Werkstätte schnell und billig besorgt. Lahrer hinkende Bote, sowie Deutscher Neichsbote bei Wilhelm Klee. Wiederverkäufer erhalten Gesucht. 5549) Grüne Bohnen zum Einmachat Wtrsinp, Weißkohl, gelbe und weiße Rübe, (Möhren), spanisch Lauch, Sellerie, Zwiebäv werden zu kaufen gesucht. Nähere- in r« Exped. d. BlttS. Sonntag den 22. und Montag den 23. September: Kirchweihfest zu Watzenborn und Steinberg 1' Da es nun Kn cilfn ftifintytn $abn '.6ricirtn, fantooitet 1 ■? Btlrlris ganz ergrbcr kfltn zu untnstühtn un a»d|en. Die Art der einzu^ ■t Tabakindustrte in ihi Berlin, 19. S -'k dir Ungunst der Zk - verzeichnen, sowohl 1 l. als auch in Bezug * Herr Schulze») Bericht pro 1877 über -'^bschastsgenostenschaft Genossenschaften, : 3 W 1877 ausweiser *r. Weber. 4344) Die Paterre-Wohnung unseres HauseS ist zu vermiethen. ____________E Friedberger Söhne. 3788) Der dritte Stock meines HauseS ist zu vermiethen und am 1. Oktober, au Wunsch auch früher, zu beziehen. Dr. Ploch. Kircliweili-Fest in Butzbach, Sonntag den 22. und Montag den 23. September, wozu höflichst einladet 5662)____________A. Joutz, Hessischer Kos. Arie für Kra/itike» R. F. Jacobsthal aus Cassel, Homöopathische Heilmethode nach neuesten Grundsätzen. Zu sprechen in Gießen nur Sonnabend den 21. d. M. im Hotel zum Nappen von Vormittags 9 Uhr bis Nachmittags 5 Uhr. Nach neuesten homöopathischen Grundsätzen und nach vieljährigen praktischen Erfahrungen in England und Deutschland beseitige ich durch meine ganz milde Heilmethode in entsprechend kurzer Zeit dauernd und sicher Lungen-, Leber-, Magen-, Nieren-, Unterleibs- und Darmkrankheiten, Rheumatismus, Gicht und Nervenleiden, Schwächerusiände, Hautkrankheiten, Flechten, Geschwüre, Scropheln, Augenleiden, Frauen- und Kinderkrankheiten. Da mir die anerkennendsten Zeugnifle über außerordentliche Erfolge meiner Heilmethode zur Seite stehen, so bitte ich das geehrte Publikum sich vertrauensvoll an mich zu wenden mit dem ergebenen Bemerken, daß ich Jedermann mit Rath gern zu Diensten stehe. ■ Für erfolgreiche Behandlung von mir übernommener Patienten leiste Garantie. S (5610 Sonntag den 22. und Montag den 23. Septbr.: KlnjliwellitetJaiihrten, 5659) Ein j. Mann wünscht Stunden tn Spanisch und Italienisch zu nehmen. Off, sud M. F. an die Exped. d. Bl. Ein geprüfter Heizer sofort gesucht bet (5663 N. Kiegel in Ltch, __________Dampfschneidemühle. 5670) Ein tüchtiges Mädchen für Küchen- und Hausarbeit sucht __Frau Advokat M etz. 5664) Em braveS Dienstmädchen wird auf Michaeli gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl.__ 5681) Routinirter Reisender der (tigarrenönmrfje sucht anoerroetttae Stellung. Gest. Off. 8ub R. e. 61833 an Haafenftetn Sc Vogler in Frankfurt a. M J. BlitZ zu Griessen empfiehlt sich zum Abschluss von Geschäften jeder Art. Derselbe hat zu verkaufen Gesclllifts»- und Wohnlmii8er,Ga8twlr(li- Nchaften. Gilt er u. Mühlen in verschiedener Grösse. (4435 Grössere Kapitalien können gegen genügende Sicherheit jederzeit nachgcwicscn werden. 5676) Die Wlrthschaft auf der Textor» schen Hardt ist auch für die Wintermonate geöffnet und empfiehlt ein feineS Töpfchen Bier (Export) und guten KalFee Onkel Nothe. Gettagene Kleider, Sttefeln, Hemden, Betten, außer Cours gesetztes Gold und Silber, Antiquitäten, Roßhaar, kauft Louh Rothenberger, 4752)____________Neuenweg 193. 5564) Einige gute Weißnäherinnen für sofort gesucht. Näheres bei Frau E. Eichenberg lirJieiter von 15 — 18 Jahren finden Beschäftigung in der Lampenfabrik von (56» ________________Kauffmann & (Sit. _ 5573) Schüler, 2 bis 3, welche hiesize Lehranstalten besuchen, finden fnunbliO« Aufnahme Lit. D- Nr. 25.___________ 5565) Ein junges Mädchen auS guter Familie sucht Stelle zur Stütze der Hausfrau oder in ein Ladengeschäft. Am liebster nach AuSwärtS. Eintritt sofort erwünsüt. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Fabrik Anlage. Zur Anlage einer Fabrik in Gießet deren Fabrikat neu und keiner Mode unter» worfen ist und mindestens 50 Procent Nutz.? einbringt, wird ein oder mehrere The» Haber mit 20,000 gesucht. (56^ Anerbietungen sub F. 6591 rtmml eft Annoncen »Expedition von Rudolp» 7IoB«e, Frankfurt a. M. entgegen- Aoe