Samstag, den 18. Mai Io. US 1878 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. 1) ne., Rui. .Hi*"'' ww ILER * Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 16 16 20 16 16 9 4 2) 3) 20-24 20-24 32-37 66-71 65 52-57 18-21 Sie wollen die zuführcn, auch sich selbst weise aus der Lehre, weil sie anderwärts gleich.cin hübsches Stück Geld ver dienen konnten. Dafür soll den Meistern jetzt, wo die Verhältnisse sich wieder vollständig geändert haben, das Recht gegeben werden, entlaufene Lehrlinge, welche auf Grund schriftlichen Vertrages in die Lehre gekommen, innerhalb vier Wochen durch die Polizei zurückholen zu lassen. Mit solchen durch die Polizei zurückgebrachten Lehrlingen wird freilich nichts Sonderliches anzustellen sein. Auch sonst wird der Lehrvertrag zu Ungunsten des Lehrlings fester zu knüpfen gesucht. Die Zeit liegt noch nicht wett zurück, wo man im Lehrver- hältntß den Lehrling als den schwächeren, durch die Gesetzgebung vornehmlich zu schützenden Theil ansah und über den Mißbrauch der Lehrlinge zu Arbeiten, wobei nichts zu lernen, vielfach klagte. Freilich stehen nach Einführung dcr Gewerbefreiheit die neuen Bestimmungen insofern in der Luft, als dort, wo nicht ein schriftlicher „Lehrvertrag" geschlossen ist, über das Vorhandensein eines „Lehrlings- und eines Arbeiterverhältnisses" zum Unterschied vom „jugendlichen Arbeiter" überhaupt sehr lebhaft gestritten werden kann. Am Eingreifendsten sind die neuen Bestimmungen über das Arbeitsbuch, welches obligatorisch sein soll für alle Lehrlinge, Gesellen und Arbeiter im Gewerbebetrieb unter 21 Jahren. Das Arbeitsbuch soll nicht Zeugnisse enthalten, sondern nur die Identität des Arbeiters und die Dauer der Arbeitszeit bei den einzelnen Arbeitgebern festsiellen. Es wird von der Polizei gratis ausgehändigt und hat dieselbe auf Verlangen des Arbeiters die Eintragungen zu beglaubigen, auch für 50 Pfg. an Stelle eines verlorenen oder vernichteten Arbeitsbuches ein neues auszuhändigen. Das wird der Polizei ein gutes Stück Schreiberei verursachen. Arbeitgeber, welche ohne Arbeitsbuch Personen unter 21 Jahren beschäftigen, werden mit Geldbuße belegt. -Der Arbeitgeber hat das Arbeitsbuch zu verwahren und nur nach rechtmäßiger Lösung des Arbeitsverhältniffes dem Arbeiter zurückzugeben. Die Regierung hatte solche obligatorische Arbeitsbücher nur für Arbeiter unter 18 Jahren einführen wollen, dagegen allen älteren Arbeitern das Recht gegeben, die Ausstellung von Arbeitsbüchern zu verlangen. Die Commission hatte Letzteres gestrichen. Die Klerikalen und ein Theil der National-Liberalen haben alsdann den Ausschlag für das conservative Amendement gegeben, das obligatorische Arbeitsbuch auch auf das 18. bis 21. Lebensjahr auszudehnen. Die allgemeine Ausdehnung des obligatorischen Arbeitsbuches auf alle Arbeiter, wie sie Conservative und Zünftler verlangen, ist abgelehnt, weil durch Auflegung einer solchen Legitimationspflicht in Bezug auf die Person und die früheren Arbeitsverhältnisse eine einseitige, der Gleichberechtigung aller Klassen widerstrebende Einrichtung geschaffen würde, welche unter Umständen empfindlich die Stellung der Arbeiter auf dem Arbeitsmarkt beeinträchtigen kann, dagegen bei starker Nachfrage nach Arbeitern von selbst außer Gebrauch kommen wird. Mag man nun für eine entgegengesetzte Entscheidung in Betreff jüngerer Arbeiter erzieherische Momente geltend machen, so handelt es sich doch bei dcm 18. bis 21. Lebensjahre schon um die sich selbständig erhaltende Gesellenklaffe. Namentlich durch die Bestimmung, wonach der Arbeiter, wenn der Arbeitgeber das Verhältniß für rechtmäßig gelöst nicht erachtet, das Arbeitsbuch erst im Proceßweg vom Arbeitgeber herausbekommen, früher aber feine Arbeit finden kann, ist, wie dies namentlich Schulze-Delitzsch auöführte, geeignet, zu den schwersten Bedrückungen der Arbeiter Anlaß zu geben. (Nasi. Volksztg.) Dienstag den 21. Mai: in Wieseck, Alten-Buseck, Trohe, Rödgen, Großen-Buseck, Beuern, Bersrod, Winnerod und Reiskirchen. Mittwoch den 22. Mai: in Gießen, Heuchelheim, Allendors a. d. Lahn, Großen-Ltnden, Lang-Göns, Leihgestern und Klein- Linden. Bullen- und Eberhalter anweisen, zur fraglichen Zeit zu Hause zu bleiben und die Thiere der Commission bei deren Eintreffen vorbereit halten, um etwa verlangt werdende Auskunft zu erthellen. Dr. Boekmann. Sw.mtr mit ober Don einem Studenten. '^Mtzen nieberjuUflen __ (309S und Katheder-Soctalisten sind nicht durchgedrungen mit ihren Versuchen, durch Polizeibesttmmungen die Arbeitszeit etnzuschränken, während doch die Polizei nicht im Stande ist, dem Arbeiter den Lohnanthetl zu ersetzen, der durch die geringere Arbeitszeit nothwendig für ihn verloren geht. Die vom Reichstag eingesührte Bestimmung, wonach Wöchnerinnen während drei Wochen nach ihrer Niederkunst nicht beschäftigt werden dürfen, verbietet Etwas, was ohnehin nur ganz besonders ausnahmsweise stattfindet. Neu ist die Bestimmung, wonach der Bundesrath die Verwendung von jugendlichen Arbeitern, sowie von Arbeiterinnen die mit besonderer Gefahr von Gesundheit und Sittlichkeit verbundenen Gewerbe überhaupt untersagen, andererseits aber auch die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften über die Arbeitszeit der jugendlichen Arbeiter zu Unqunsten der Kinder für gewisse Gewerbe abändern kann. Freilich beschränkt die Klausel, wonach der Reichstag solche Bundesraths-Verordnungen in der nächstfolgenden Session außer Kraft setzen kann, diese Bestimmung praktisch aus ein bloßes gesetzgeberisches Programm. Der eigentliche Schwerpunkt der Novelle fällt in Bestimmungen gegen die Arbeiter: Gewerbegehülfen und Lehrlinge. Man kann nicht sagen, daß durch die Novelle ein Grundsatz der Gewerbefreihett geradezu verletzt ist, aber die neuen Bestimmungen schieben doch die Laufgräben so dicht an die Schanze der Gewerbesreiheit, daß ein demnächstiger unmittelbarer Einbruch für Diejenigen, welche diese Vorlage nur als „Abschlagszahlung" betrachten, sehr erleichtert erscheint. Die Novelle in dieser Beziehung ist ein Sieg der Agitation, welche von zünftlerischer Seite seit Jahren unterhalten wird und welcher der Aerger zu Gute gekommen ist, den viele Arbeitgeber aus vollem Recht' empfunden haben über die Willkür der Arbeiter und Lehrlinge zu jener Zeit, wv die Gründungen eine so große Nachfrage nach Arbeitern hervorriefen, daß unter den sie umwerbenden Arbeitgebern die Arbeiter den Arbeitgebern die Arbeitsordnung dictiren konnten. Die Lehrlinge liefen allerdings damals haufen- Wevaetiorrchdirreair r Gartenstraße B. 165. Grpe-ition-dirreairr Schulstraße B. 18. Deutschland. Darmstadt, 14. Mai. Heute trat nach längerer Pause die zweite Kammer wieder zusammen, um die noch übrigen Aufgaben des auf die Neige gehenden Landtags thunlichst zu erledigen. Nach Eröffnung der Sitzung gibt der Präsident Görz anläßlich des gegen den Kaiser verübten Mordversuches zunächst dem Gefühle des Abscheues gegen das verbrecherische Unternehmen und sodann der Freude über die glückliche Erhaltung des greisen Monarchen treffenden Ausdruck, worauf das Haus sich zum Zeichen der Übereinstimmung erhebt. Die bevorstehenden Steuerungen in der Gewerbe- gesetzgebung. Je weniger der Leser sich in den weitschichtigen Reichstags-Verhandlungen über Regierungsvorlage, Commissionsbericht, Amendements und Unter-Amendements über die Gewerbeordnungs-Novelle wird zurecht gefunden haben, umso i mehr erscheint es nunmehr angezeigt, die Neuerungen, welche in der Gewerbe- 1 gesetzgebung nach dem Ergebniß der zweiten Berathung bevorstehen, kurz zu skizziren. Bekanntlich ist nur mit einer Mehrheit von 123 gegen 117 Stimmen die Strafandrohung von Geldbuße gegen Arbeitgeber angenommen worden, welche an Sonn- und Festtagen in Fabriken, bei Bauten, in Werkstätten mit regelmäßiger Benutzung von Dampfkraft oder in Berg- und Hüttenwerken arbeiten lassen. Abgesehen von Gewerben, deren Natur einen regelmäßigen Betrieb verlangt, kann nur der Bundesrath Ausnahmen zulassen und in dringenden Fällen die Ortspolizei Ausnahmen gestatten. Die Sonntagsfeier war in diesen Grenzen bisher durchweg schon durch die allgemeine Sitte begründet; in gewissen Schranken war sie außerdem durch Localverordnungen garantirt. Ein solches allgemeines schablonenhaftes förmliches Gebot, wie es aber jetzt durch die Gewerbeordnung herbeigesührt werden soll, wird dort, wo die realen ; Verhältnisse Ausnahmen verlangen, zwar auch keinen sonderlichen Zwang anzu- thun vermögen, dagegen dort, wo man das Verbot aus irgend einem außerhalb der Sache liegenden Grunde streng anzuwenden sich veranlaßt sieht, zu einer Unzahl von Denunciationen, Vexationen und Polizei-Chikanen die Veranlassung bieten. Die davon Betroffenen mögen sich dafür bei der Coalition der Con- i servativen, Klerikalen und Soctaldemokraten bedanken, welchen hierbei Lasker mit Wehrenpfenntg und Treitschke zur Majorität verhalf, während die gesamm ten übrigen National-Liberalen und die Fortschrittspartei in der Minderheit | blieben. Die Fortschrittspartei wird, obwohl mit geringer Aussicht auf Erfolg, versuchen, in dritter Lesung das auch von der Regierung bekämpfte Verbot । wieder auszustreichen. Die eigentliche Fabrikgesetzgebung ist im Uebrigen so I gut wie unverändert geblieben. Die Klerikalen nebst den Socialdemokraten iti). ’ls- IJ. Genfer Journal Ber!m,Montog!-Ztg. Berlin. Wuchnt- tdrift des Vertins deutsch Ingenieure. Magdeburg, hratHl Wochenschrift. Deutsche Jagd-Ug. n '/r • ini • | 3 • • | i-Stücke । ,uft J, wW iorsteretLL— «Mg. D. Mai d. ul»"11* onfiklnatM »tot* *cr '• Mm 1878. ^pnhitThi^ Mülfen unb dtS ^kutempfohienePcl- Rosenberg, c Gießen, den 17. Mai 1878. Betreffend: Aufsicht über das Fasselvieh. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großher?oglichen Bürgermeistereien der nachbenannten Brte. Die Besichtigung der Gemeinde-Auchtstiere und Zuchteber durch di» von dem landwirthschaftiichen Bezirksverein gewählte Commission wird an folgenden Tagen stattfinden: , Montag den 20. Mai: in Daubringen, Mainzlar, Treis a. d. Lda., Allendorf a. d. Lda., Staufenberg, Ruttershausen und Lollar. Kichener Aimiger AWgk- md Amllibllill fit öcn Kreis Gießen. weit8 7^ unj ? PräparauMenA ke in 0 * . dee ^e. :hnnt5uJreU ^fohlen und »l» erM., J ,. «>«*** Uh * S/eßttn err A. Stheyd*» mir hiermit, mich :ankenzu emMen. ___ Eours. und älteste 1-Expedition r für Süddeutschkind: rt am Main. alle Nebenkosten in mgen der Welt: Art, Stellen-, Kauf-, iths-, Agentur - Gesucht einigen nehmen Annoncen urch uns: Die Tagesordnung sührt zu dem Gesetzentwurf über die Landes-Brandverficherungs- anstalt im Großherzoglhum und zwei damit zusammenhängenden Anträgen auf vollständige Revision der einschlägigen Gesetzgebung und Gründung einer Unter- stützungscasse für verunglückte Feuerwehrleute. Die Kammer lehnt tue ersteren vier Artikel, welche die Bildung eines Betriebs- und Reservefonds für die Brandcasie beabsichtigen, im Hinblick auf die auch von der Regierung anerkannte Revisionsbedürftigkeit der ganzen Gesetzgebung ab, genehmigt, daß aus der jährlichen Gesammteinnahme der Landes-Brandversicherungsanstalt jedesmal ein Procent der zur Erhebung kommenden Brandversicherungsbeiträge zunächst zur Unterstützung von Personen, welche in Folge ihrer Theilnahme an den Lösch- anstalten verunglückten, und ihrer Hinterbliebenen, sodann zur Förderung des Feuerlöschwesens, insbesondere zu Beiträgen an Feuerwehren und Gemeinden nach den Bestimmungen des Ministeriums verwandt werden sollen und nimmt endlich die Schlußartikel an, welche den Versicherten einen dem Grundsätze der Selbstverwaltung entsprechenden Einfluß auf Verwaltung und Leitung einräumen. Das auf diese Weise zuzuziehende Laienelement soll nach Ansicht der Regierung und der Kammer wesentlich bei der Vorbereitung der zukünftigen Gesetzgebung mitwirken. Morgen beginnen die Berathungen über das Ausführungsgesetz zum Gerichtsverfassungsgesetz. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr» Torrespvndeuz-Burea«. Berlin, 16. Mat. Der Reichstag erledigte heute die zweite Lesung der Ueber- sicht der Reichs-Einnahmen und Ausgaben pro 1876/77, sowie die Zusammenstellung der Liquidationen über die aus der KriegskostenentschSdtgung zu ersetzenden Aufwendungen. Sodann wurde der Entwurf betr. den Sptelkartenstempel in zweiter Lesung nach den Commtssionsanträgen mit unwesentltchm Amendements genehmigt; ferner in erster und zweiter Lesung die Gesetzentwürfe betr. die Ehrenzulage an die Inhaber des eisernen Kreuzes von 1870/71 und die Controle des Reichshaushaltsetats pro 1877/78 und des elsatz-lothringtschen Landeshaushglts pro 1877. Darauf folgte dre zweite Lesung des GertchtSkostengesetzes und der Gebührenordnung für Gerichtsvollzieher und für Zeugen und Sachverständige. Die Commission beantragte hierzu eine Resolution, wonach der Reichskanzler ersucht wird, eine Zusammenstellung der finanziellen Ergebnisse des Gerichtskostengesetzes und der Gebührenordnung für Gerichtsvollzieher, wie solche sich in den Etnzelstaaten Herausstellen würden, binnen 4 Jahren nach dem Inkrafttreten der Gesetze dem Reichstage vorzulegen, damit eine sichere Grundlage für eine etwaige Revision der Gesetze gewonnen werde. StaatSsecretär Friedberg erklärte sich ermächtigt, die volle Zustimmung der Bundesregierungen zu den Commissionsbescblüssen und den Dank an die Commission für ihre mühevolle Arbeit auszusprechen. An der Debatte betheiltgten sich Wtndthorst, Schmidt (Württemberg), Schwarz, Marquardsen und Träger. Der Antrag Mar- quardsen's auf En dloe Annahme aller drei Entwürfe wurde mit sehr großer Majorität genehmigt. Schließlich berichtete v. Stauffenberg über die Reise der Reichstags-Deputation nach Kiel: die Deputation habe sich von dem erfreulichen Fortschreiten der Marine überzeugt und, wohl im Namen des ganzen Reiches, die innigsten Sympathien des gesammten Vaterlandes mit der Marine ausgesprochen. Die Aufnahme, welche die Deputation in Kiel, Lübeck, Wismar und Schwerin gefunden, beweise, daß das Gefühl der Zusammengehörigkeit und nationalen Einheit an den äußersten Grenzen deS Reiches überall lebendig sei. v. Stauffenberg suchte die Ermächtigung nach, den Dank für die der Deputation gewordene Aufnahme aussprechen zu dürfen. Der Präsident kündigte an, daß er die Sitzungen des Hauses Morgens 10 Uhr beginnen lassen und Abend- sitzungen halten werde, um die Geschäfte bis Mitte nächster Woche zu erledigen. Petersburg, 16. Mai. lieber die Vortäge Schuwaloffs beim Kaiser, sowie über seine Besprechungen im Auswärtigen Amte wird vollständiges Stillschweigen bewahrt, auch scheint solches den officiösen Organen auferlegt, damit nicht vor Schuwaloff's Wiedereintreffen in London, eine unnöthige Zeitungspolemik hiesiger und auswärtiger Organe die offenbar versöhnlichen Intentionen, wie sie zwischen England und Rußland zu Tage treten, stört und beeinträchtigt. Man nimmt an, daß Schuwaloff Ende der Woche Petersburg verlaffen und mit kurzem Aufenthalt zu Berlin nach London zurückkehren wird. Gleichwohl werden in den politischen Kreisen Einzelfragen besprochen, welche zu reeller Verständigung führen könnten. Wenn in erster Linie an der Nothwendigkeit. als Ziel des Krieges die Unabhängigkeit der christlichen Bevölkerungen der Türkei sicherzustellen, festgehalten wird, so betrachtet man andererseits die provisorisch aufgestellte Charte der Bulgarei nicht als ein Noli me tangere. Auch erachtet man anders geartete Compensationen für die Kriegsentschädigung, als die im einzelnen festgesetzten, nicht für undiskutirbar. Wenn diesbezüglich von Retrocession von Kars absolut keine ernstliche Rede sein könnte, so wird nicht mit gleicher Bestimmtheit über Datum abgesprochen. Man erwägt von vielen Seiten, daß die Erwerbung Butum's für Rußland eine Kehrseite bietet, weil Millionen ausgegeben werden müßten, um bequeme Communicationswege und regelrechte Befestigungen zu bauen, soll anders die Erwerbung Batum's zu weitgreifender Bedeutung für Rußland gebracht werden. Als der Friedensströmung günstiges Zeichen wird es angesehen, daß dem „Golos", welcher sich neuester Zeit sehr kriegerisch äußerte, jetzt der Straßenverkauf entzogen ist, während der „Börsenzeitung" und der „Neuen Zeit", welche letzter Zeit eine dem Frieden günstige Haltung beobachteten, diese Berechtigung zurückgegeben worden ist. — Das Befinden Gortschakoffs ist nach dem letzten Gichtanfall, welcher mit heftigem Fieber verbunden in der Nacht vom 11. zum 12. d. auftrat, jetzt etwas bester. — Die Nachricht, daß der Kaiser die Pariser Ausstellung besuchen werde, ist nicht richtig, dagegen wahrscheinlich, daß, wenn die politischen Verhältnisse es gestatten, einige Großfürsten nach Paris gehen. Berlin, 16. Mai. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht einen Erlaß Sr. Maj. des Kaisers an den Reichskanzler Fürsten Bismarck vom 14. d., derselbe lautet: Die That eines auf Irrwege gerathenen Menschen, welcher nach Meinem von Gottes gnädiger Fügung so lange beschützten Leben trachtete, hat zu ungemein zahlreichen Kundgebungen der Treue und Anhänglichkeit an Mich Veranlassung gegeben, die Mich tief gerührt und innig erfreut haben. Nicht allein ans ganz Deutschland, sondern auch vielfach aus dem Ausland, von Behörden, (Korporationen, Vereinen und Privatpersonen aller Lebenskreise, aller Lebensalter ist Mir betbätigt worden, daß das Herz des Volkes bei seinem Kaiser und König ist und Gutes und Trauriges mit Ihm empfindet. Dastelbe Gefühl habe Ich insbesondere auch hier in jedem Auge gelesen, in welches Ich nach diesem Vorfall gesehen, und Ich bin in der That tief und warm von der würdigen und erhebenden Art berührt, in welcher die Bevölkerung Berlins Mir ihr Mitgefühl gezeigt hat. Ich wünsche, daß Jeder, der Mir seine Theilnahme bethätigte, auch misten möge, daß er damit Meinem Herzen wohlgethan, und beauftrage Sie zu diesem Zwecke Vorstehendes bekannt zu machen. — Das Staatsministerium tritt heute während der Reichstags-Sitzung zusammen. — Die „Nat.-Ztg." meldet: Auf die durch eine Deputation der Berliner Universität überreichte Adresse erwiderte Se. Maj. der Kaiser, wie wohlthuend und trostreich Ihm die zahllosen, aus allen Theilen des Reiches und von weit her eingehenden Kundgebungen der herzlichsten, innigen Theilnahme und Ergebenheit seien; dieselben gäben Ihm die Ueberzeugung, daß nur die That eines Einzelnen oorliege, die Masse des Volkes aber gesund und nicht angesteckt fei. Jetzt sei es die Aufgabe jedes Einzelnen, mit allen Kräften dafür zu sorgen, daß es in Zukunft so bleibe und der Einfluß der Religion nicht verloren gehe. — Die Nachricht, daß der Generalmajor Graf Lehndorff für den Botschafterposten zu Wien in Aussicht genommen sei, wird von gut unterrichteter Seite für unbegründet bezeichnet. Wien, 16. Mai. Der „Polit. Corresp." wird aus Konstantinopel gemeldet : Der russische Botschafter Lobanoff begab sich, nachdem er dem Minister des Auswärtigen den üblichen Besuch gemacht, unverzüglich nach Dan Stefano, woselbst er mit Totleben lange conferirte. Der bisherige Geschäftsträger Nelidoff tritt morgen eine Urlaubsreise an. Die Rusten haben ein Zeltlager, etwa eine Meile über San Stefano hinaus, in der Richtung nach Konstantinopel aufgeschlagen. Nom, 16. Mai. Der vom Kriegsminister im Verein mit dem Finanzminister in der Kammer eingebrachte Gesetzentwurf, durch welchen die Regierung zur Beschaffung von 10 Millionen durch Veräußerung von Staatsgütern ermächtigt werden soll, betrifft lediglich einige Ausgaben zur Erhaltung des Pferdestandes, der fortificatorischen Werke, des Festungsmaterials und militärischer Gebäude. Berlin, 16. Mai. Der Minister des Innern, Graf Eulenburg, hat sich gestern nach Friedrichsruhe begeben und ist heute Morgen zurückgekehrt. — Die Darstellung des Attentates in der vorgestrigen „Prov.-Corresp." beruht aus Aufzeichnungen Sr. Maj. des Kaisers und der Großherzogin von Baden. — Der Kaiser hat gestern die Glückwünsche von Deputationen des Magistrats und der Stadtverordneten von Berlin, Esten und Breslau, sowie der Studirenden der hiesigen Universität, entgegengenommen. Der Kronprinz ist gestern mit seinen jüngeren Kindern über Ostende nach England abgereist. London, 15. Mai. In Blackburne sind seit gestern Morgen keine neuen Unruhen vorgekommen. Die Menge hält die Straßen besetzt, beobachtet aber Angesichts deS Militärs eine ruhige Haltung. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. — In Dumley fand gestern ein großes Arbeitermeeting statt, welches ruhig verlief. Später griff die Menge das Haus eines Mitgliedes der Gemeindebehörde an, warf die Fenster ein uid setzte eine Mühle in Brand, von welcher ein Theil zerstört wurde. Der Gemeindevorsteher verlas, indem er die Ansammlungen verbot, die Aufruhracte und berief Truppen von Manchester. London, 16. Mai. Im Unterhause erklärte der Minister des Innern, Croß, in Beantwortung mehrerer bezüglicher Anfragen, es feien Maßregeln zur Unterdrückung der Unruhen in Lancaster getroffen worden. Bisher sei die Anwendung des Militärs nicht erforderlich gewesen. Augenblicklich herrsche überall Ruhe, jedoch würden noch Ruhestörungen befürchtet. Suez, 16. Mai. Die Transportschiffe „Goa" und „Athol" sind mit Truppen, die für Malta bestimmt sind, hier eingetroffen; nachdem hier Vor- räthe und Waffer eingenommen sind, werden dieselben ihre Fahrt durch den Suez-Canal fortsetzen. Dover, 16. Mai. Der deutsche Kronprinz traf gestern Nachmittag mit seinen jüngsten Kindern, von dem deutschen Botschafter, Grafen Münster, empfangen, hier ein und fuhr nach eingenommenem Dejeuner weiter nach Windsor. London, 16. Mai. In Blackburne wurden gestern zwischen den Arbeitgebern und Arbeitern Unterhandlungen eingeleitet, in Folge dessen bereits heute ein Arrangement erhofft wird. Die Bedingungen Dürften dahin gehen, daß bie Arbeiter während drei Monaten mit einer tOprocentigen Lohnreduction arbeiten, dagegen die Arbeitgeber versprechen, nach Ablauf dieser Zeit eine Erhöhung ein» treten zu lassen im Falle die Lage des Handels eine wesentliche Verbesserung ausweisen sollte. London, 16. Mai. Die Königin wird demnächst die in Wiolwich stehenden Truppen inspiciren. — Der „Standard" meldet: Das Torpedo- Comitö wählte am Hughly-Flusse die geeignetsten Punkte für die Versenkung von Torpedos zum Schutze von Dlamond-Harbour und Calcutta. — Einer Meldung der „Times" aus Philadelphia von gestern zufolge haben die Russen von der , Providence Arms Company" 200,000 Gewehre, welche ursprünglich für die Türkei fabricirt wurden, gekauft und eine weitere halbe Million Gewehre bestellt. Lokal-Notiz. Gießen, 17. Mat. Wie wir vernehmen wird sich bet der am 26. 66. MtS. in Frankfurt a. M. stattfindenden großen Regatta auch unsere hiesige Rudergesellschaft, und zwar mit 3 Booten, betheiligen; allem Anscheine nach wir» dal Fest ein recht besuchtes und anziehendes werden, denn wie wir aus dem uns vorliegenden Interims- Programm ersehen, werden fich der Coblenzer Ruderclub, der Offenbacher Raderverein, der Mannheimer Raderoeretn, der Mannheimer Ruderclub, der Würzburger Rader- oereln, der Frankfurter Ruderoerein, sowie die h estze Radrrgesellschaft zur Regatta etnfinden. Nach Verlauf des Festes werden wir an dieser Stelle eingehend berichtm und soll es uns freuen, wenn wir auch unsere hiesige, noch so jange Gesellschaft, unter den Siegern verzeichnen dürfen. h. Vermischte-. — (Für AuSwanderungslusttge) w.'rden nachstehende Stellen aus einem vor wenigen Tagen in Berlin eingettoffmen Briefe aus New-OrleanS von Interesse sein, welche wir der „v. Z" entnehmen: Der Brief ist an einen hiesigen Sattlermetfter gerichtet, dessen Bruder seit 14 Jahren in den Vereinigten Staaten lebt. Es heißt darin unter Anderem: „68 flieht nur ein Deutschland und Millionen weinen jahraus jahrein darum, daß sie es verlassen, aber sie weinen heimlich. Hunderttausende sind gekommen und kommen noch auf die Berichte von Verwandten und guten Freunden! Auch ich selbst habe ja früher immer zugeredet, Du und Wilhelm solltet mit Euren Familien herkrmmen. Es ist ganz schön in Zeiten der Noth Verwandte und Bekannte bei sich zu haben. Man zieht sie erst bis aus's Hemde aus und schafft dann, wie man hier sagt, gemeinschaftlich mit ihnen weiter. Zurück in's Vaterland kommt man schwer, eS ist theuer und gar so wett. Ich bin hier klug geworden und so erbittert, daß ich ehrlich und offen mit Dir spreche. Die Noth ist seit Jahren hier schon ganz entsetzlich. Bet Euch treffen jetzt seltener Nachrichten von hier ein, weil die Einwanderer, die jetzt gerade etwas spärlicher, aber doch noch zu zahlreich ankommen, fich immer gleich in alle Winde zerstreuen und Hunderte elend untergehen und verkommen. Ich bin 14 Jahre hier und habe knapp zu beißen, dabet von der harten Arbeit so mitgenommen, daß ich Lust zu Allem, was nicht „schaffen* heißt, verloren habe. Arbeit flieht es hier nicht und die hohen Löhne von 1860 biS 1865 sind vergessen. Wenn ich bei Euch drüben s« arbeiten will, wie ich hier muß, so kann ich besser leben wie hier. Thue mir die Liebe und rathe Jedem, der Dich fragt, ab hierher zu kommen, Du verhinderst viel Unglück. Eure Zeitungen schreiben viel zu wenig und zu selten darüber, sonst würden die Leute endlich einmal gescheidt werden. Der Einwanderer wird jetzt von den Hiesigen mit großem Unwillen angesehen rc. ic.* Diese kleine Auslese wird vielleicht manchen Europamüden zur Besinnung bringen. «rantf1 * * *"* v1 ß Tagt yfl Plicht, aus HR”' io von k> S’i"* Stfcs 23.50 ug 22, W t Sonntag der Wollthorfiratze Ul cn fl Wen S (D Die Anno nimmt die prom? imb des Ausland rageSpoft.^ Dienstag Nachm sollen aus btm Bl Ortsgerichts die Neuling's Etzel« Flur No. Mir. 26 54,3 1888, 26 54/ 481, einer freiwilligen werben. Gießen, den 16. Großh. O ___________Lü Holzve Nrcho Mittwoch d jedesmal von soll in dem G, nachstehendes j kommen: S k Mittwoch !\betn Distr 38 Rmtr. ’■ Dienstag *District 3l Rmtr. N 360 120 " 1180 " N Fchen-tz borgens 9 Uh, ^en den Dist 6 - 130 " S 44 " * 276 " tm ui O ne k3 jßtS' ia KJ WtkMMt, ’em recht 5«&Ä >ff^b-lcher bÄ, Mtla n^en^iffu!iUrU^ j Gütlich ist' u h. IrtK S|Ä3|ÄI :SFxS KS-ASZ §L-S &s< 7 sich WmS* bin " radiÄN ©«in *SL 3M *ffh5 lo'k hk'Md-- « läS f i tflt te» tl*<Ä yteß HlO von An» ut 9ut unter- ®O1’|l«lltitlOtel ... Ibl? -- btm< »'ich ««Ä ftr ®ii,bifi«- W Heu ejn o(lti ^'chiu»S »«ch son. 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Karl Plank in der Wotkengasse.__ Kirchliche Anzeigen der edangtlischen Gcoitindc zu Gießen Gottesdienst. Sonntag den 19. Mai. Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Nächsten Sonntag den 26. Mat wird das hl. Abendmahl gefeiert werden. sDie Pfarrgeschäfte für die Woche vom 19. bis 25. Mai besorgt Pfarrvicar Schöner.) Handel und Verkehr. Frankfurt, 16.Mai. (Fruchtbericht.) Viel Regen mit Gewitter war auch in hrtt letzten 8 Tagen die Signatur der Witterung. Unsere Landwirthe klagen über »Uruaroße Feuchtigkeit; die Berichte über den Saatenstand lauten e nander widersprechend, hnt auf dem schweren Boden sich viel Getreide gelegt, wodurch es ooraus- ückttich wen^g^Körner und viel Stroh aibt An unserem Montagsmarkt hat Weizen ftchtUM wen g Mt>rtb einaebützt und nur im Detail an Consumenten Unter- ’IBU«b£.Aat>U &«? gänzlich g-schwi-g-n har Wir h«.,« nh imfprpr Umaeuend «X 231/9, fremder je nach Qualität vM* 23—25. Tendenz "mfiAer da der Verkaufs des Mehles an den Bäckereien sehr mühsam bleibt. Für Noa gen'ist von keiner Seite irgendwelche Frage aufgetaucht und der Abzug in loco «nhnkfmb fdimadi geblieben. Nominelle Notirungen: Prima französischer 18 norb-- SSr I 173/4 Russischer Jü 17, hiesiger JL 17‘/2. Gerste geschäftslos. Hafer war ?nMannnibkr Maare über Bedarf offerirt und mutzten Eigner Eoncessionen machen. M°n^Ät-XU«"-16 i« Qualität und Herkunft, u-b-r HMsenfrücht-, Reps. PIlbol ist nichts zu berichten. Mehl ruhig- Futterstoffe flau - u <1. so 916601 Mehl Rr. 1 X 42, Nr. 2 X 38, Nr- 3 X 34, Nr. 4 X 30, Nr. 5 24, Roggen „,hI °/, (Berliner Marke, X 25, do. H. (Berliner Marke, X 21, Weizen, effect. hief . Rnbnboi bier X 24— ab unserer Umgegend X 23.50, do. fremder je noch QuaMA ^ 23.50-24 50,' Roggen je nach Qualität 17-18.-, Gerste X 9 MS 22 Hafer X 14.50—16.-, Kohlsamen X —, Erbsen X 19—23, Wicken X « b l 16 Linsen X 19-25, Rüböl, befall, X 76. Stimmung unsicher. Man sehnt sich nach trockenmr Wetter. Bedeckter Himmel; -ergangene Nacht schwerer Gewi ter- regen. - A - - W ‘ ÄT-Ä». =. «. > .w <= 5 JA 70 120 Taffen 14 Jt, 288 Taffen 28 ^50^, 576 Taffen 54 JL Revalescibre Biscuites 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfv. 5 .70 . r Zu beziehen durch Du Barry & Co. in Berlin NW., 25 Louisenstr, und bet vtelen fluten Apothekern Droguen-, Specerei- und Delicateffenhandler im ganzen Lande. In Gießen bei Philipp Sehwager. Lindenplatz. 3094) Arbeitsverfteigerung. ff II II 2504 — if to doldflsche und Melmes: 38 Rmtr. Wilh. Balser. eingetroffen. 1 16 360 120 1180 268 6 130 44 Prügelholz, Stockholz, Reisholz, tf tf if ti ti fi b- Mittwoch den 22. Mai l. I., in dem District Stamm, Ziegenberg 2) Planirarbeiten, 3) Chaussirarbeiten, 4) Steinlteferung rc. 5) Steinlieferung, Steiuklopsen rc. 6) Unterhaltung der Wafferleitungen Holzverfteigerung. Dienstag den 21. und Mittwoch den 22. Mai l. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Geilshauser Gemeindewald nachstehendes Holz zur Versteigerung kommen: 3068) Die diesjährige Kleeernte von zwei Morgen ist abzugeben. Von wem ist bei der Expedition zu erfragen.________ Kirschen Versteigerung. Donnerstag den 23. 59lat I. I», Nachmittags 1 Uhr, ollen in hiesiger Gemarkung von etwa 1200 Ktrschbäumen, in der Obstanlage Steinchen und Georgenwäldchen, die darauf befindlichen Kirschen an Ort und Stelle versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Kirschen aus verschiedenen Sorten bestehen. Gegen genügende Bürgschaft wird den Steigern entsprechender Credit gewährt. Himbach, den 15. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Himbach. 3101)Tugend. 2757) Empfehle meine Fenster-J alousien neuester Eonstruction incl. Anschlag, lange Garantie, beste Ausführung, Muster zur Ansicht stets angeschlagen. Achtungsvoll Chr. Horeyseek. Buchen- u. Kiefern-Scheit- holz. 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Dienstag den 21. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Bureau des unterzeichneten Ortsgerichts die Immobilien der Carl Reuling's Eheleute Flur No. Mtr. n r 3 , 26 54,3 1888, Acker imGünthersgraben. 26 54,7 481, Hofraithe daselbst. einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen, den 16. Mai 1878. @ro^. OrtSgericht Gießen. (3098 Lüd ektng. Kiefern-Prügelholz, Buchen- u. Kiefern-Stockh. „ Neish., 3016) Das Doflein'sche Haus in der Wallthorstraße (Eck deS Asterwegs) ist zu nunmehr herabgesetztem Preise bei entsprechender Anzahlung zu verkaufen. Chr. Vix» _______Neuenweger Thor. Sommerröcke empfiehlt zu sehr billiaen Preisen 2389) H. Rübsamen. a. Dienstag den 21. Mai I. I., in dem District Antrefferkopf, Eichwald, Rotherbusch, Junkernzipfen und Esp: Rmtr. Nadel-Scheitholz, 7) Grabenarbeiten Großen-Buseck, den Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. I. A.: (3071 L. Hahn, Bezirksbauausseher. „ Derbstange. , Die Zusammenkunft am 22. Mal. Morgens 9 Uhr ist im District Stamm am Weg nach Weitershain. Geilshausen, am 13. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. 3062) Wagner. Maninos, 10 bis 12 Stück (gebraucht), im Preise von 250 bis 400 JL, habe m verkaufen. 2224) C. L. Glück, Friedberg. 276 „ n it 43 Kiesern-Stämme und Gin- u. zweithürige Kleiderschränke, Küchenschrank, Kommode , 2 Consolschränkchen, Stühle und sonstige gut ge- )altene Möbeln billig. J, Rothenberger^ Prämiirt: Hannover 1877, „ Kassel 1877. Der Vortheil des ächten Pros. Just. u. Kebig'schen 18 ft <* /• Hl i s liegt in der Feinheit des Mehles, der raschen Bereitungsart aller Bäckereien, und des höchst seltenen Mißlingens derselben- Depot bei: 3- R°"-r und ! (n @i(§en. Emil Fischbach i Nur die Packete sind ächt, die eine „Windmühle" als gerichtlich eingetragene Handelsmarke tragen. (3097 ~ 3115) Ein fehlerfreies, 7jäbrtges, gutes Zugpferd verkauft billig Jnderthal, Großmühle bei Altenbuseck. ^3111)^D^Grasernte aus meinem Garten ist zu verkaufen. 2933) Die außerordentlich billigen DamenZZasthüle (imit.) in schwarz sind in großer Auswahl wieder eingetroffen bei ____A. Fangmann. Universal Reinigungs-Salz. Von allen Aerzten als das einfachste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Ausstössen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden in Packeten k 25 Pfg., 50 Pfg und IM. (2 C. F. Semmler in Giessen. Dienstag den 21 d. Mts., Mittags 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehend verzeichnete Arbeiten öffentlich wenigstnehmcnd in Akkord gegeben werden : 1) Maurerarbeiten, veranschl. zu 150 — - - '■ „262 50 „ 750 - „ 765 85 Zleilgeöotenes. Corpsbändrr, Dierftpfel mit und ohne Beschlag, Cervift, Chärpen u. s. w. liefert schnell und billigst Frau Agnes Nestler, 3106)__Bonn fl. Rh.__ 3061) Ein neueS Wohnhaus mit Hofraum und einem einen halben Morgen haltenden Hausgarten am Wiesecker Weg ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Expeditton d. Bltts. Fichten-Stämme und 861 „ Stangen. Die Zusammenkunft am 21. Mat Morgens 9 Uhr ist auf dem Antrefferkopf, gegen den District Eichwald. „ »100 - „ „ 380 - 15. Mai 1878. WenzeFs Garten (Saalbau) Entree 35 Pfg Anfang 5 Ehr 3121) Bei ungünstiger Witterung finden die Concerto stets im Saale statt. mG miethen. Neustadt D. 93. miethen. Neuenweg 134. ßeconomiegut C#D W 3105) 82,730 H. Görke. 3112) 3113) firosse Form Für Buchführung. Kleine Formfür Correspondenx statt in Leipzig. (2776 3109 Zusammenkunft bei ßmil Imlkcr. 91 60,000,000 Vers.-Summe 240,000 Köln Gießener Bahn Abfahrten von Gießen nach: empfehlen sich Gießen, den 15. Mai 1878. Namens des Ausschusses: I. Haustein, Vorsitzender. F. Hoffmann in Gießen, J. J. Burk in Garbenteich, Lehrer Wagner in Staufenberg, Agenten der Teutonia. Geschäftsstand der Teutonia 1878. 1) Rentenversicherungen über .......... 2) Capital-Verficherungen, einschl. \< i:rt Montag den 20. Mai 1878, Abends präcis 8 Uhr, im grossen LELB’schen Saale. Tagesordnung: 1) Mittheilung der Jahresrechnung und Geschäfts-Bilanz, 2) Erstattung des Verwaltungsberichtes, 3) Beschlußsasiung über die Gewinnvertheilung und die den Cassebeamten zu ertheilende Decharge, 4) Ersatzwahl für die ausscheidenden Ausschußmitglieder und 5) Abänderung des Statuts. 5SS Dieser Nummer deS Anzeigers liegt der Geschäfts- bericht pro 1877 bei. 5SS Gießen, den 16. Mai 1878. Alten Malaga. Tokeyer Sanitätswein, Ile 11 ... 8 ZU seinem 21. Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. JDer Frohsinn. ! Entlaufen 3 Enten ; demWiederdrmger eine Belohnung bei Herrn. Euler, Mäusburg. Vor Ankauf wird gewarnt. Verantwortliche Redaction: A. Sckeyda. — Druck und Verlag der Brühl'schcn Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 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Etauff -"hmmung mit 152 •' rabakinlnessenten :M dn Antragstell. knlme sich gegen den , : Mors traten für! i“ff gelehnt, ebenso ■ ur die Hohe der gei f bin betr., wurde in «Wmf erledigt, t. Nachtragso e\h. bit Anleihe sL ; .W »ti tn or 4 Uhr vertagte . , Berlin, | ** * M u, Petersbui ßch lang ±" tetMu ff«, daß bte , ^!“"8 big ®j| । » «r l >°"deru U1 eenbon, r .......5*- . itf* " Hut' 1 ” 8t le 60 Dieses ausgezeichnete Fabrikat steht bis jetzt an Güte und Dauerhaftigkeit unübertroffen dal Die grössere Form (Buchführung) besitzt eine Dauerhaftigkeit ▼on zehn anderen Federn und ist wegen ihrer grossen Vorzüge bei vielen kgl. württomb. Post- und Telegraphen-Aemtern, sowie anderen Aemtern seit ihrem Bestehen in Gebrauch. Die kleine Form ist als Correspondenz-Feder unvergleichlich. Preis tJ(y 2. 40. per Gross. Nur allein acht In meinen patent. Metallschachteln. Zu beziehen in spitz, mittelspitz und stumpf durch jede soUde Schreibmaterialienhandlung in ganz Deutschland und der Schweis. 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