Ver«in. tein. a. M. ^taa*Piere, e Tageskursen. s *^4 ,bli$»tlonen »zug, ’hen Coupons, ere SS un g en. . Börsen- *531 gen gratis.t— [H. 61231] I ihüte für DamerTiL OMönfte gewaschen bei Fangmann. trklärung. über ben früheren M- Keil, daß berftlbe bie igen, nehme ich hiemit n, am 15. 5lat> 1W8. Konrad Tenn mtlte, die im Sommer int, sucht eine zumlSssige Kallerin [ter. Gefl. Offerten eub btförbert ble Annoncen- Igfli ksttcke 20-24 20-24 32—^ 67-72 67 «5 52-57 -20 M- 16 16 20 16 16 p, Frankfurt a. M. Eii^irdck^S ire§ bei derW^Bl' hhüte n urt F-fvn'ren men bei r^JVen^L_ WMiM c.L Publikum die ’Äm Adolph Sässe ütflel' m« öün ? K 8411 cffÄ *,n °°' en^r‘ >-’«Ä ilk 5 $16«« , Aklong. Donnerstag den 21. März Äo. 6#. 1878. Siebener Mn^eiger Mige- und jKtsMett für den Kreis Gieße«. Redactionsbureau r Gartenstraße 8. 165. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Gxpeditionsbureau r Schulstraße 8. 18. . Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. «W.WHV/IIAMMH»«—»I । «■■■«H Hl Amtlicher Thei l. Gießen, am 13. März 1878. Betreffend: Den im März 1878 vorzunehmenden Wiesengang. , r Das Großhcrzvgliche Kmsamt Gieße» an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Artikel 7 der Wi-senpoliz-i- Ordnung ist im Monat März der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschutzen und erwähnen. Dr. B o e k m a n n. $ßit|E"n'X beIuft7agE"Ste d-ßhalb. dieselben hierzu baldigst aufzusordern und die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis längstens zum '• f ^-r7d7ese7Pr°t°kollen haben die Wiesenoorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen «ollen hauptsächlich folgende Punkte °uf»unehme^ 1) Ob dieAnordnungen, welche sie bei dem im Monat October v. I. vorgenvmmenen Wiesengang getroffen Haben, befolgt worden sind u. welche nicht 2) welche Anordnungen oon den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mänge von Ihnen g troffen J worden sind oder vorgeschlaaen werden; hierbei wird den Wiesenvorständen b-sonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Rel- niauna der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos rc., auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Ent- . wässerungsgräben, auf die V-rebenun/ der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Be- und Entwafferungsgraben zu -) ÄÄÄ XWÄ-“-"«* w... d.„. »»-»,,« ... 7. £>.*. ä« »83° .d“".»" »Iei. m t. »«-(. inf.f.rn 1.1. «.m d« i.I.q.nd.» «W* W *« wollen welche Mängel der Wiesenvorstand vorgesunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewißzu besei- aii sonst bie nötbiaen Herstellungen nach Art. 29 der Wiesenpoltzeiordnung aus Kosten der Säumigen angeordnet wurden. Nach fruchtlosem Ablauf der'aesekten Frist wollei?Sie nach Anhöiung des Wiejenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls sind die oon Ihnen getroffenen Anordnungen " Ä oon N°u ciNen?°ud°n Protockllen (zu wUchcn, wem. keine besondere Veraulaffung vorliegt, ein Begleitbericht nicht erforderlich ist) einstweilen zu Di- Aussichten der Conferenz Aeutschlaad. Aus Heffeu-Darmstadt, 16. März. Bezüglich der neuerdings wieder aufgetauchten Nachricht von frühzeitiger Vornahme der Ergänzungs- Wahlen zur zweiten Kammer und angeblicher Absicht, den neuen "and tag im September beginnen zu lassen, ist auf die gesetzliche Bestimmung (Ge]ttz vom 5. Mai 1875) zu verweisen, wonach die Mandate der Abgeordneten drei volle Jahre gültig sind und mit dem Ausschreiben von Neuwahlen erlöschen, die Anordnung des Zusammentritts der Stände vor Ablauf des dritten Jahres also einen neuen Act der Gesetzgebung nöthig machen würde. Von einem Zusammentritt des neuen Landtags im September kann daher keine Rede sein. aus die Tagesordnung zu bringen. Ein formeller Gegengrund ist weder dem Frieden von 1856, den man durch eine Neuordnung der Berhältntffe des türkischen Reiches ersetzt, zu entnehmen, noch dem Frieden von San Stefano, dec alle Verhältniffe dieses Reiches berührt. Die Vorfragen sind es also nicht, an denen die Conferenz scheitern curfte, es sei denn, daß Rußland wirklich die Vorbedingung stellt, daß die englische Flotte das Marmara Meer verlaffe. Dies wäre der sofortige Krieg. Die englische Flotte befindet fich im Marmara-Meere auf Grund der Bestimmungen des Pariser Friedens, denn die Pforte befindet sich im Kriegszustand, so lange der dem Pariser Frieden zuwiderlaufende Friede von San Stefano nicht die europäische Sanction erhalten hat. Außerdem besetzt Rußland einen Punkt nach dem andern in der unmittelbaren Umgebung von Konstantinopel, so daß die Besetzung der eigentlichen Stadt nächster Tage sich gleichsam von selbst vollziehen kann. Dies rechtfertigt wiederum die Anwesenheit der Flotte Englands, welches die Sicherung Konstantinopels gegen russische Besitznahme von Anfang sür sein Recht erklärt hätte. Es fragt sich also, ob Rußland auf dem Wege innehalten wird, sich Konstantinopels zu bemächtigen, wodurch es die englische Flotte herausfordert, und ob es diplomatisch die Forderung ausstellen wird, daß die Engländer die Gewäffer von Konstantinopel räumen, während die Ruffen die Häuser besetzen. Es muß wiederholt werden, daß bkd ber wäre, aber nicht etwa der sog. Weltkrieg. Der englisch-russische Krieg braucht durchaus nicht das übrige Europa zu Thetlnehmern der kriegerischen Aktion zu machen, Europa könnte sogar bei diesem Kriege, nachdem der erste Schrecken über leinen Ausbruch überwunden, sich verhältnißmäßig wohl befinden. Den Gedanken muß man aber schwinden lasten, als könne England keinen Krieg führen ohne die Hülfe einer continentalen Großmacht, oder als habe es ohne diese Hülse keine irgend wirksamen Waffen gegen Rußland. Um die ungeheuren Mittel der englischen Machtstellung und des unerschöpflichen englischen Gol- 1 des gegen Rußland mit ganzem Erfolg in Bewegung zu setzen, dazu bedurfte es allerdings einer außerordentlichen Persönlichkeit an der Spitze des englischen 1 Staates oder doch in einer der einflußreichsten Stellungen deffelben. Diese 1 Persönlichkeit hat man freilich bis jetzt nicht gesehen, aber wer will sagen, daß ' sie im nächsten Augenblick nicht hervortritt? Die Engländer sind sicherlich so reich, wie irgend ein anderes Volk an Individuen von energischer Begabung ' und praktischer Schule, wenn diese Schule auch nicht in den höchsten Staa s- 1 ämtern erlangt oder beetts bethätigt wurde. _____ baten sich unfheittg in der letzten Woche verdüstert. Es find Anzeichen hervor- ( getreten welche das Zustandekommen, und noch ernstere, welche den Erfolg der ( Konferenz zweifelhaft machen. Das Zustandekommen freilich möchte der drplo- mattfchen Kunst durch Ueberwindung auch der neuesten, nicht unbedeutenden ( Hindernisse, erreichbar werden, und dann, glauben Viele, sei der Erfolg einer , Konferenz verbürgt, welcher Fürst Bismarck präsidire. Wenn er nun aber nicht ( präsidirt, oder allen Erwartungen zum Trotz, das Präsidium als eine streng formale Ausgabe behandelt? Die Möglichkeit eines oder des anderen dieser. Umstände kann zur Stunde nicht sür ausgeschloffen gelten. Dann, sagt man, ist auch der Conferenz das Urtheil eines erfolglosen Versuches geschrieben. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Prüfen wir, welche Umstände das Gelingen des Werkes neuerdings in Frage stellen. In Rußland bäumt sich ein Theil der öffentlichen Meinung gewaltig gegen den Gedanken aus, die Früchte russischer Siege durch fremde Richter be- schnitten und getheilt zu sehen. Ja, das tft gehen, wenn man nach einer Sache greift, d,e Alle begehren. Deutsch and bat 1866 und auch 1871 keine anderen Erfahrungen gemacht. Der bedeut ame Unterschied war nur der, daß Fürst Bismarck die Tragweite der militanten rZorlheile einerseits, die Tragweite der ihrer vollen Ausnutzung entgegenstehen- ien Hindernisse andererseits richtig berechiiete. Er forderte, wa« man ihm kaum entreißen konnte; darum wurden die Versuche nicht sehr augenfällig, ihm das Geforderte zu entreißen. Hat Rußland jetzt ebenso gehandelt, e6 etwa l icht die Tragweite der, weniger durch die Ueberlegenheit russischer Kriegsstärke und Kunst, als durch die innere Hinfälligkeit der Türkei erlangten Siege über- k schützt? Hat es bei den Forderungen, an denen es festzuhalten entschlossen ! scheint, die Kraft der Gegner richtig geschätzt, die es sich damit erwecken muß In den formalen Vorfragen dürste Rußland wohl so wett entgegenkommen, um die Vereitelung der Conferenz nicht auf sich zu laden. Wenn anerkannt ist, auch von Rußland, daß der Pariser Friede von ^56 nur durch Len gemeinsamen Beschluß seiner Unterzeichner rechtlich und mcht blos faktisch in gewissen Theilen oder auch in allen außer Kraft gesetzt werden kann, so f scheint doch die Folge unvermeidlich, daß dieser Friede der Conferenz zur I Grundlage dienen muß, daß Punkt für Punkt deffelben durchgenommen und | entschieden werden muß, ob und wie jeder Punkt abzuändern ist. Auf diesem Wege wird man wohl von selbst zur vollständigen Kenntniß des Friedens von San Stefano gelangen, ohne die Vorfrage ausgetragen zu haben ob dieser Friede in allen Punkten der Bestätigung der Conserenz bedarf. Und was die I Zuständigkeit der Majorität betrifft, so weiß man, daß jedem der Thetlnehmer fieisteht, die Entscheidungen ganz oder zum Theil als unverbindlich er ihni j« erklären, freilich auf die Gefahr in die Lage zu kommen, seine isolirte Meinung mit Gewalt vertheidigen oder angriffsweise durchfuhren zu rnüffen. Auch eure Frage, Wie die nach der Zulaffung Griechenlands kann schwerllch das Zustande- kommen der Conferenz hindern; denn wenn dieselbe, was im Grunde wohl das Natürliche und Richtige ist, auf die Großmächte, zu denen die Pforte als krieg- t führender Haupitheil hiuzutriit, beschränkt bleibt, so ist es emer °ber mkhreren Großmächten noch immer unbenommen, die griechische Frage im weitesten Sinne bie: 3) Apanage Prinzen M Da für Petersburg, 19. März. Die „Agence Russe" schreibt, daß, nachdem ft ft ft 4) 5) 6) 7) des ff Redner gesprochen und Max Falk als Referent insbesondere gegen den Grafen Szecsen polemisirt hotte, sprach Graf Andrassy unter großer Aufmerksamkeit und lebhaftem Betfalle, worauf der Credit von 60 Millionen einstimmig und der Beschlußantrag der Subcommissionen mit großer Majorität genehmigt wurden. Congreffes den ihm erkheilten gebieterischen Weisungen Rechnung zu tragen. Auf diesem Wege würde England nur den Congreß vereiteln. Aus Belgrad meldet die genannte Correspondenz: in Erwartung der An« erkennung der Unabhängigkeit Serbiens seitens der Großmächte beabsichtigt die Regierung bet Austragung der sich hieran knüpfenden Fragen, wie Aufhebung der Capitulatioiien, Regulirung der Grenze vorzugsweise nach Alt-Serbien hin rc-, bei den Mächten durch den Minister Ristics einen Impuls zu geben; derselbe reift in den nächsten Tagen nach Wien und wird, wenn die Congreßfrage ent« schieden ist, seine Mission in Begleitung von Zukits nach Berlin ausdehnen. — Dasselbe Organ berichtet aus Bukarest: die Schifffahrtshindernisse an, der Sulina-Mündung werden am 21. März vollständig beseitigt sein. Die Gerüchte, daß die Convention vom 16. April 1877 russischerseits gekündigt worden sei, entbehren der Begründung. Berlin, 19. März. Wie verlautet, bildet die Absicht einer Abzweigung der Estenbahn Abteilung von dem Handelsministerium und die Gründung eines preußischen Eisenbahnministerinms gegenwärtig den Gegenstand der Verhandlung und dürfte Die bezügliche Vorlage resp. ein Nachtragsetat demnächst dem Landtage vorgelegt werden. Paris, 19. März. Die Bureaus der Kammern haben heute eine Commission von 33 Mitgliedern zur Prüfung des Gesetzentwurfs betr. einen neuen Zolltarif, gewählt. — Der „Temps" sagt: Die Majorität der Commission ist der Meinung, daß Frankreich sich Angesichts der gegenwärtigen wirlhschaft- lichen Krise zurückhalten und nicht sofort alle seine Vortheile preiszeben muffe, um bei Abschließung von Handelsverträgen, welchen der Zolltarif als Grundlage dienen müsse, in nutzbringender Weise pactiren zu können. Die Majorität der Commission verlange, ohne sich für den Schutzzoll im Allgemeinen zu erklären, compensatorische Abgaben und eine vorgängige Untersuchung über die Lage der Industrie. — Die Kammer nahm die Zoll-Convention mit Spanien an. — Der Senat hat die Berathung des Auszaben-Budgets begonnen und die Budgets 1) Civilliste des Großherzogs . . 2) Ordenskosten...... England. London, 18. März, Abends. Im Unterhause erklärte Schatzkanzler Northcote auf eine Anfrage von William: Unter den bestehenden Verhältniffen erachte die Regierung sich für berechtigt, die Flotte in der Nähe von Konstantinopel zu belasten. (Lauter Beifall der Conseroattven.) Auf Befragen Han- bury's bemerkte Northcote: Rußland habe zwar nicht die Zulastung Griechenlands zur Conserenz verweigert, aber die Frage aufgeworfen, auf welchem Fuße der griechische Vertreter zuzulasten sei. Campbell kündigte an, er werde am Donnerstag die Anfrage stellen, ob die Absicht bestehe, weiteres Blutvergießen in den griechischen Provinzen zu verhindern, bis der Congreß deren Stellung geregelt habe. Im Oberhause richtete Granville an die Regierung die Frage, ob der Friedensvertrag rattficirt und wann die Mittheilung der Bedingungen destelben zu erwarten sei. Derby bejahte die erste Frage und vertagte die Beantwortung der zweiten auf morgen. — Heute sand ein Cabinetsrath statt. Das Börsengerücht vom Rücktritt Derby's entbehrt dem „Reuter'schen Bureau" zufolge der Begründung. der Friedensoertrag von San Stefano den Mächten mitgetheilt wurde und Rußland im Princip anerkannt hat, daß auf jedem Congreffe jede Macht in ihren Vorschlägen, Anträgen und Aeußerungen frei ist, scheint es, daß die von England verlangten Formalitäten keine Berechtigung mehr haben. Wien, 19. März. In der Sitzung der ungarischen Delegation erwiderte Graf Andrasty auf die interpellirenden Bemerkungen Zsebenyis: Das Petersburger Cabinet habe bestimmt erklärt, die gesummten Punkte des Frie- densverlrages vor dem Congreffe mirtheilen zu wollen. Es sei somit jeder Macht Gelegenheit gegeben, sich darüber zu äußern, welcher Punkt europäischer Natur sei und welcher nicht. Er, Andrassy, fühle sich von dem Vertrauen des Fürsten Bismarck auf's Höchste geehrt. Als Fürst Bismarck die Aeußerung gethan „beati possidentes“, habe er soviel gesagt, als er in dem Augenblicke häbe sagen können, in welchem er die Absicht einer ehrlichen Vermittlung kund' gegeben. Für das Jntereffe des einen ober anderen Staates habe sich Fürst Bismarck in einem solchen Momente nicht aussprechen können und er hätte den Vorsitz im Congreffe kaum übernommen, wenn nur die faktischen Bebiugungen des Friedens zu registriren wären. Nicht nur das persönliche Verhällniß zu Bismarck, sondern auch bie Beziehungen zwischen betten Staaten seien immer sehr aufrichtig, verläßlich unb herzlich gewesen, unb würben auch so bleiben. — Diese Erklärung bes Grafen Andrassy sanb im Schooße ber Delegation leb hafte Zustimmung. London, 19. März. Die „Times" bespricht bie neueste Phase ber anglo-rusftschen Differenz unb sagt: Es ist die Pflicht ganz Europas, als Sache des Prtncips auf Vorlegung des ganzen Vertrages auf dem Congreffe zu bestehen. Es wird von Rußland nicht verlangt, blos England oder Oesterreich nachzugeben, sondern die Suprematie des europäischen Staatenrechtes anzuerkennen unb dem 1871 zugelaflenen Principe treu zu bleiben — „Daily Telegraph" will wiffen, daß England in Petersburg gegen das Vordringen der Rußen gegen die Dardanellen und den Bosporus protestirt habe. Bukarest, 18. März. Die Kammer verhandelte heute die Interpellation über bie Donauschifffahrt. Ein Deputirtec behauptete, daß die Ruffen in Sulina alle stromauf und stromab gehenden Schiffe anhielten und die Wieder- schiffbarmachung ber Donau verweigern, um bie während des Krieges unverkauft gebliebenen Vorräthe an Getreide und anderen Bodenproducten ohne Concutrenz verschiffen zu können. Der Minister des Aeußern versprach, sich mit dieser Frage im Vereine mit den dabei beteiligten Mächten zu befaffen. Die Kammer beendete sodann die Berathung des Einnahme-Budgets und begann diejenige der Ausgabe-Capitel und der öffentlichen Staatsschuld. Stuttgart, 19. März. Heute am Josefstag stndet in allen katholischen Kirchen deS Landes ein Tedeum für Leo XIII. statt. Zugleich ordnete Bischof Hefele das einstweilige Aufhören der bisherigen besonderen Papstandachten an, da er hoffe, daß Gottes Güte die schweren Prüfungen mildern werde, welche solche außerordentliche Veranstaltungen herbeigeführt hätten. Wien, 19. März. Abends. Nachrichten der „Pol. Corr." aus Petersburg betonen die Verschärfung der englisch-russischen Gegensätze in Folge Der englischerseits gestellten Forderung wegen Discussion und Revision sämmt- licher Friedenspnnkte auf dem Congreß. Die Dertragsbedingunaen könnten wohl auf dem Congreß selbst ernstlich discutirt werden und Rußland würde allen auf ein versöhnliches Einvernehmen abzielenden Argumenten thunlichst gerecht werden. Allein Rußland sei nicht geneigt, noch vor Eröffnung des Karl. . Alexander Ludwig. Heinrich Wilhelm _______________________ in Summa auf 1,314 856 «X 86 Trauben-Bi mit FeneK bestes Mittel gegen Hust und Bmtechmerzen. I und M. t ,50. C. F. S x g, 0ff‘"h„26. M “”„2b äet erwiesen. Gleichwohl soll bie Pforte den Großfürsten Nikolaus ein Umstanb, welcher bei Beurtheilung ber in Frage stehenben Vereinbarung er|u(^t haben, bie Einschiffung ber Truppen anberswo als bei Bujukbere vorzu- nicht unwesentlich ins Gewicht fällt. Die Mitglieber ber von ber Regierung zur nc^men Savfet Pascha hat sich nach San Stefano begeben, um hierauf be- Prüsung ber ganzen Staatsverwaltung rc. zu berufenden Commission sollen bem Vorstellungen zu machen. Die Einschiffung ber russischen Truppen in- Vernehmen nach schon in ber tommenben Woche ernannt werben. (N. Frkf. Pr.) ^an Stefano soll augenblicklich unmöglich und daher einstweilen verschoben Mainz, 16. März. Gegen ben ehemaligen bischöflichen Gb"eral-Vicar Bestimmte Entschließungen liegen jeboch noch nicht vor. Dr^H-mr.ch ,st tteflen -ng-bl,ch-r utt-ll-ctu-ll-r ULondon, 19. März. Im Unterhaus- -n.wort-t- Unt-rstn-tss-cr-tär PastoraNon zweier erledigten und nicht wieder besetzten Pfarreien gerichtliche fluf em(, a„frage sßecl^. Wenn ein Einvernehmen über die von dem Untersuchung eingeleitet worden. . Schatzkanzler Northcote constatirten Bedingungen, unter welchen England den HesterreiH. Congreß beschicken würbe, erzielt wirb, bürste der Congreß Ende dieses Monats Wien, 18. März, Abends. In öffentlicher Sitzung ber ungarischen w Kä£. Delegation begrünbete Falk seinen bekannten Beschlußantrag, betr. ben 60-Mill - Crebit. Eine Anzahl Mitglieber nahmen bas Wort, welche fast burchweg den Credit votiren zu wollen erklärten, jeboch gleichzeitig bie Hoffnung auf eine sriebliche Lösung aussprachen. Gras Szecsen brachte seinen amenbnte Beschluß- antrag wegen Bewilligung bes Crebits ein. — Morgen Fortsetzung ber Debatte. 5,142 ff 86.,, 77,142 86 „ 30,857 14 „ 68,571 14 „ 30,857 14 „ 20,571 «! 43 „ Vermischtes. ? wohlbebaften °n°"— Berlin, (1522 empfiehlt Emil Elschbach* (1601 Goldfische (1688 Offenbach, 9. März. Der hiesige Stadtverordnete Martin Weil hatte bet Ge- leaenbeit des am 26. August v. I zu B-ssu.gen stattgefundeuen hessischen Feuerwehr- legenyeu oty m thnn. bah für reden Kreis des Großberzoa- Edamerkäse, Kräuterkäse, Roquefortkäse, Fromage de Brie, Reuschatelerkäse, wahraenommen, daß plötzlich alle Handwerker, mit denen er bei seinen Bauten seit Jahren in Verbindung stand, ihre Rechnungen einreichten und auf Bezahlung drangen. Er zahlte. Als aber bei allen andern Arbeiten, die er in Auftrag gab, dasselbe Drangen auftrat und er schließlich genöthiat ronb, mit empfindlichem Verlust Papiere zu ver- 1 - ...... - n ...... ... aÄ 4 Al3 * Newn^rk, 17. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschtff Weser, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 3. März von Bremen und am 5. März von Southampton abgegangen war, tst gestern i Uhr Das Liifircsoüaizwerk für Klavierinstrumente von Eduard Zachariä. 1700) Der Wiener Tvnkünftler, Herr Ed. Zachariä, dessen neuestes, oben angezetgtes Werk nach den Berichten der Stuttgarter und Frankfurter Blätter bereits so namhaftes Aufsehen erregt hat, wird die Freundlichkeit haben, dahier einen die physikalische Grundlage seines Werkes erläuternden und die musikalischen Wirkungen desselben characteristrenden Vortrag zu halten, verbunden mit Demonstrationen an einem zu diesem Zwecke aufgestellten und provisorisch mit der neuen Einrichtung versehenen Instrumente. Der qewiß hohes Interesse erregende B-rtrag wird Samstag Den 23. d. M., Abends 6’/2 Uhr, in dem zu diesem Zwecke gütigst bewilligten Clubsaale stattfinden. BiHete zu 50 H sind in der Rickerichen Buchhandlung, sowie in der Rud olp h'schen Musikalienhandlung zu haben. Der Vorstand des Concert-Vereins. rüqlichster Qualität ä Pfd. 1 X 83 4 bringe ich in em. Erinnerung. Emil Fischbach. Luxemburger Kochgeschirr das Beste dieser Art, empfiehlt (1707 Wilhelm Kaiser. A echten Schweizerkäse, Hohenburger Rahmkäse, Holländerkäse, Ieilgebotenes. Fein ger. Westpfl. Schinken & Pfd- 90 $ „ „ „ Speck ä „ 70 empfiehlt (1702 C. R. Textor, Bahnhofstraße. Frankfurter ytcrhcmarkt am 1. 2. u. 3 April 1878 (H. 6400] Derloofuna am 3. April, laut ousgegebenem Prospecte von 61 der schönsten Reit- unh Wafenrserde, 10 nollständigen wer-, zwei- u d einspannl?en Equipagen nebst completten Geschirren, sowie sonstigen Rett- und Fohrrequisiten rc. Loose zu beziehen k 3 Mark u ck das Iecretariat des Landwirthschastl. Uereins, Frankfurt a. M. und erfuhr, bah der Tischlermeister Amm erzählt habe, Herr Patzholz stehe vor dem Bankerott. Auf eine Forderung von 3000 Thlrn., die er, der Tiichlermetster, an Pätz- Holz habe, seien ihm von diesem 1500 Thlr. geboten worden. Pätzholz stellte einen Strafantrag. Amm reichte zum Audtenzttlmin nur ein Schreiben ein, in welchem er zugtbt, einige Bemerkunven tm „Geschänsvelkebrsstil" über Httrn Patz Holz gemacht zu haben, und sich bereit erklärt, eine seinen Verhältnissen entsprechende Geldbuße bezahlen zu wollen für den Fall, daß sich Pätzholz beleidigt fühlen sollte. Der Gerichtshof aber verurteilte den Angeklagten zu sechs Monaten Grfangniß, indem als besonders erschwerend erachtet wurde, daß Amm an Patzholz eine Forderung gar nicht gebabt batte . Aus dem Kreis Büdingen, 1«. März. Die Bevölkerung sühri tebhatic Klage über die ungenügende Eisenbahnverbindung. So geht der um 7 Uhr 50 M. Abends von Gießen abzulasstnde Personenzug nur bis Nidda waS zu großen Unar^ nehmlichketten des Publikums Anlaß gibt. Ebenso unzweckmäßig ist der erste nach Gießen abgebende Personenzug geleat, da derselbe nicht von hier,- sonderni von Ni^>a abgeht. Hoffentlich wird der deßfallsige auf Hebung dieser Mißstände abztelende Beschluß des Kreistags bet der Regierung nicht unwirksam verhallen — Ein Druckfehler. In den letzten Tagen war in verschiedenen Blattern zu lesen: „Oesterreich rüstet", schrieb neulich ein Redakteur über seinen Leitartikel. Als er die Korrektur bekam, hieß es: „Oesterreich rastet'. Sofort wird die Abänderung dieses sinnstörenden Fehlers angeordnek, aber — etgentbümltcher Zufall! — als das Journal am anderen Morgen erschien, stand an der Spitze des Blattes: "Oesterreich rostet! ■ — Nun, der Scherz ist jedenfalls nicht eingerostet. Wir erinnern uns, ihn schon 1854 ; heim Ausbruch des Krimkrteges gelesen zu haben. Neu aber wird er auch damals nicht Beste Kernseife, Fettlaugenmehl, Waschpulver, Feinste Reisstärke, empfiehlt Carl Hoffmann* «•*> Ä> 5<>” ' schreibt, daß, nachdem uchelheilt wurde und Lonzreffe jede Macht in scheint eS, daß die von lehr haben. arischen Delegation erwi- kungen Zsedenyis: DaS immten Punkte des Kielen. Es sei somit jeder welcher Punkt europäischer h von dem Vertrauen M Bismarck die Aeußeruvz als er in dem AugeM hrlichen Vermittlung W- Staate f?abe sich M können und er Me den ie faktischen Bedingungen persönliche Verhältnis zu den Staaten fiten immer rürdea auch so bleiben.- hoohr der Delegation lei. sicht die meße Phase der rmieMüf bem Hoi gnglanb ober Defi« s|Mte“red,liL«: U m bleiben. - "DM ba8 Wringe« b« XÄW“6” ,t 6a6 di- M-'" •"•'S*-"* । p A ' $ie Stammet ** JÄ’Ä'S Ww- ®ol. Kort." it d« «P jije in Kl, (ton »nd »E (innl(« t.r°--b""L «b erbt" u«d "" OnliG nten *» J nod) »« J M* HW«!* Frankf. Würstchen 1705) per Stück 20 Pfg. J, A. Busch. Söhne. 1583) Zu verkaufen sind bei mäßiger Preisstellung unter t-ünstigen Bedingungen: eine Wiese an der Lahn, nach Heuchelheim hin belegen 472 Klftr. haltend, ein Acker in der Schwarzlach, 381 Klftr- haltend, ein Acker am Wismarer Weg, 564 Klftr. haltend, ein Acker auf dem Rodberg (Warte), 364 Klftr. haltend. Näheres bei der Exped. d Bltts. ____________.— -----——— s Oocofaiir miss llocaopulocr, 1462) **. fHW , w, g2«6 ltMniwÄ"Ö üloritit ttl ?fn "eueu gr-uvütissen -'heil. Einnen. im Allem über £ Spanien m. _ ~ rnen und bie etn nnaenommin. 8 b’8 verbreitet • M die Gerüchte al« ■" ®.!’Men Solang » i du Meistere »otja, b*. um hierauf ,, .Uw ta. ^llDkilen vnschobm ht vor. ortete Uutechaatssrcretär -hmen über bie von dem ter welchen England den steß Ende dieses Monats 5; « flt, die geeigneten Schritte zu thun, daß für jeden Kreis des Großherzog- faufen lediglich um die kaum erstandenen Gläubiger zu befriedigen, schien es ihm, als 1Ä ein praktischer Feuerwehrmann zum Kretsfeucr-Jnspector ernannt werde. Bald fct w ereblt erschüttert. Er befragte dtc Handwerker um die Ursache ihres Mißtrauens ryums r». ¥ igr befftfcbe Regierung mit dem Anträge einverstanden, wandte sich ' k sr,#, so, TH*ryrmpifter Amm eriablt babe, Herr Patzholz stehe vor dem fisige Ober Kommando der freiwilligen Fenerwehr an großherzogltcheS Kreisamt s_ der Bitte, die Inspection der organisirten Feuerwehren wie überhaupt der Löschs , ^riAhinacn in den Landgemeinden des Kreises anzuordnen und zu veranlassen, daß iu srnennenden Jnspector eine angemeffene Vergütung seiner Auslagen aus &Sm"t dn 6emä6rt werb" 3n Per Sitzung des Kreistages für den «rets Offenbach, ' Alcke am 21 Februar d. I. dahier abgehatten wurde, kam dlefe Ängel-genhelt ,ur fflnrlMe unb Befvrechung. Die Mltglleber bes Kreistages waren lammt unb fonbere Wichtig-it und Nptzllchkelt einer derartigen Einrichtung Mr den Kreis üb-r- wetzbalb Krelsratb Marquarb zur EinMsrung biefeä Jamtuts unter folgen l^ Äaunaen erÄ’at würbe: 1) Die Jnsinction der LöschgerLthe und Eln- ?eh"fcn der Mannschaften in den Landgemeinden des Kreises dürfen nur auf Anord nunä° rbtzherzogllchen Kreisamis norgenommen werden. 2; Als Vergütung der HuS= r^,n mei ben bem Äre.Sfeuer^nfpector per Tag 9 M. aus ber ftteiscaffe ,u Lasten bet Lanbgem lnd°n b7s Kreffes bewilligt. Der Kreis Offenbach wirb sicherlich ber erste s^i« des Krostber>°glhumS sein, In welchem die in Rede stehende Angelegenheit 0 k^nell >ur Erledigung kam unb !>rak,lsch zur EftffÜhrung kommt. Hoffentlich wird in dm anderen Kreffen die Nothwendigkeit und Nützlichkeit dieses neuen Instituts eben lall» eingesehen und gewürdigt unb baffelbe dalbigst zur Einsührung gelangen. Wiesbaden. In der verflossenen Woche Ist ein Wiesbadener Lithograph wegen der SerHgung von falschen englischen S-Pfund-Noten gefängUch elngezogen und der «eniier S wegen Verdachts der Verbreitung der eiben verhaftet wölben. ES scheint, K L um eine westoerzwelgle Bande handelt, die hier ihr Hauplquariier hafte und d^eren Mitglieder bislang saft sämmtlich als wohlanstLndige bemittelte Leute galten ; selbst »blaues", allerdings heravgekommenes Blut ist in zwei Fallen darunter vertreten. Knibeckl wurde das treiben ber Gesellschaft in München, woselbst ein ehemaliger bereits 60iäbrtger Gutsbesitzer, eine bekannte Persönlichkeit (in WieSbaben durch seine Svailerritte rnft einer begüterten Dame), ca. 40 falsche S-Pfnnbnoten der Bank von England verausgabt batte unb eben im Begriff stand abjureifen, als man ihn ner- Saftete Aus das GestSndntß deS Lithographen hin hat die Polizei einen Kasten voll ÄrÄeate ulb »erzeuge an ber Eingemachte Erachte^ aus der Fabrik der Herren Joh. PH« Wagner St Co. in Mainz und des Herrn Dr. W. Nagelt in Dtünchen, empfiehlt ,464) ______ Emil Fischbach. Jjjöbel-Transporl. 1692) Einem diesigen und auswärtigen Pubtckum zur Nachricht, daß ich einen neuen Möbelwagen habe erbauen lasten und denselben bei allen vorkommenden Ueberzügen in und außerhalb der Stadt in Empfehlung bringe und stelle im Besitz eignen Fuhrwerks billigste Preise. Gießen, den 20. März 1878. Carl Jughardt, Marburger Straße. 1612) 'Unterzeichneter empfiehlt sein Lager in Meisinghähnen für Wirthe und Bierbrauer. Bierapparate in allen Größen, kupferne Kvch- aeschirre, Backformen,Wärme- staschen, Wasserkessel in Kupfer und Messing, großes Lager in Waschkeffel; ebenso halte stets ein Lager in verzinnten Blechgeschirren. Ohr. Zimmer, Kupferschmied, Reichpnsand-Bahnhofsstraße. 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Das Ein rahm en von Bildern in Gold-, Politur- und antiken Leisten wird be, billigstem Preise schnellstens besorgt. ____________________C*063 Bückinge zum Braten soeben frisch eingetroffen. V1701 Ctetrl Scltwafebe mP^Wilhelrn Seibert, Marktstraße. 11708) bei Wilhelm Balser. 1710 15 10 47 Fm. 321 344 6 Koch. 1690) H Eichen-Stämme mit 0,49 Festmtr., mit llaljcim Dr. Dornsetff. vermiethen. mit 449 dem die Exped. d. Bltts. (1689 Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1699) A. B r a m m. Hoppe. 1693) zu (1696 läge. 1694) (1680 Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Unto.'Druckeret (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 2 167 M. Pilger, Massrverwalter. -es- I A. Müller. 440 4 180 14 120 460 11 5 Fichten- und Kiesern-Slämme 45,14 Festmtr., Fichten- und Kiefern-Stangen 19,57 Festmtr. Stöcke Rm F-stm. II Die Zusammenkunft ist auf Trieb. Gießen, am 20. März 1878. 340) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, außer Couis gesetztem Gelbe, alten Oelgemälden, Anl- qnitälen, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaorta Werg, Möbeln rc. bet Louis Rothenberger, Neuenweg 193, neben dem „Gastkautz zum Löwen". 1238) Ein Garten in der Nähe der Wilhelmsstraße zu verkaufen durch I. Blitz. Die soeben erschienene Nr. 22 enthält: In ein hresiaeg Geschäft wird ein Mädchen gesucht. Näheretz bet der Exp. d. Bl. S E ** E Dor dem Sturm. Historischer Roman von Theodor Fontane. (Fortsetzung) — Persönliche Erinnerungen auS den Jahren 1848 — 1850. II. Abtheilung. (Schluß). — Eine unheilvolle Fastnacht. Von Franz W- Freiherr von Dttfurth. — Ein muthiger Monn. Mit dem Bilde: Hofpredtger Stöcker vor den Socialdemokraten. — Am Familtentiscbe: Karl Gussow. Mit dem Bilde: Willkommen. Von Profesior Karl Gussow- — DI- Flucht nach Konstantinopel. — Ein japanischer Chemiker. 1 M t t zwei Beilagen: Zur Chronik ' e§ russisch-türkischen Krieges. (Schluß). Mit dem Bilde: Der erste vor Konstantinopel. — Umschau in fernen Lanben. — Aus dem Publikum — für das Publikum: Ich will mich verändern. Tie soeben erschienene Nr 23 enthält: Vor dem Sturm. Htftortsch-r Roman von Theodor Fontane. (Fortsetzung).— Rührende Zwiebeln. Nach dem Gemälde von Th. von der Beek. - Ein jesuitischer Exjesuit- Von Leopold Witte. — AuS der Asche. Naturwissenschaftliche Plauderet von Julius Stinde. — Pablo de Sarasate. Von Moritz Vogel- M't Porträt. — Eine unheilvolle Fcftnackt. Von Franz W- Freiherr von Ditfurth. (Schluß). Mit einer großen zweifarbigen Beilage: Fürst Bismark während der Oiientdebatte im Reichstage cm 19. Februar 1878. 326) Lumpen, Werg, Metall ic- kauft Louis Rothenberger, Neuenweg. Nicht zu übersehen. 1572) Unterzeichneter empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Lungstein- Grippen und Schweinetrögen und alle in dieses Fach einschlagenden Artikeln, Steine zum Bauen sein gehauen, wie auch in roher Maare einem geehrten Publikum bestens. Meine Niederlage befindet sich bei Herrn Maurermeister Eckhard^ Langgöns. Käufer bitte dorthin sich zu wenden. Achtungsvoll Weber, Steinhauermstr, Kesselbach. Die Zusammenkunft ist den 26. März 1^9 Uhr Morgens, im District Eichwald bei Holz-Nr. 1. Den 27. März im District Amen- häuserhecken 1 Uhr Mittags. Kesselbach, am 19. März 1878. Die Freiherrlich von Raubenauische Obersörsterei Rabenau. Hostverfteigerung. Dienstag den 26. und Mittwoch den 27. März l I, kommen in dec Fretherrlich von Ra- benauischen Obersörsterei Rabenau, Distiicke Eichwald, Amenhäuserhecken u. Zeiselbach nachstehende Holzsortimente Wcrmischte Anzeigen. /Lin gangbares Geschäft mit guter Kund- xl schäft wird gesucht. Von wem? sagt Pension. Schüler hiesiger höheren Lehranstalten finden in einer Familie freundliche Aus nabme. Näheres zu erfragen in dem Haus des Herrn Bautechniker Huhn, Neue An I. Stämme : Eichen von 21—76 cm mtttl. Durchm. und bis 12 m Länge = 16,31 Fm, Werk- und Schnittholz; Kiefern von 15—28 cm mtttl. Durchm. und bis zu 16 m Lange ----- zur Versteigerung: Rmlr. Buchen-Scheiter, Schlafstellen 1685)bet Metzger Seng Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 25. März 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Distrikten Philosophenwald, Ursulum, Sandberg, Heegholz, Venusberg, Heeg wald und Stolzenmorgen nachverzeich- netes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen. Eichen 9 4 2,5 500 Nadel 178 827,4 153 6290 B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 8,91 Fm; Fichten von 13—21 cm mittl. Durchm. und bis 11 rn Länge = II. Derbstangen: Fichten, zu Dachsparren, Gerüststangen, Leiterbäumen rc. geeignet. III. Brennholz: Agenten! Zum Verkaufe von Losen und StaatSpapierrn gegen Ratenzahlung werden von einem alten, bestrenom- mtrten Bankhause für alle Orte, wo dasselbe noch nickt. 0 er nickt genügend vertreten ist, rechtliche und leiftungS- fähiae Agenten m gestellt. — Die R: tcnschrlne sind dem neuen Gesetze entsprechend. Bedingnisse sehr günstig urb bei einigem Fletße für den Agenten sehr rentabel. — Offelten zu richten an das Bankhaus B. KRAMER, Prag. (1594 1618) Zwei Parterre-Zimmer sind zu vermiethen bet W. Ferber, Buckhändler, Schulstraße. 1544) Laden mit Logis anderweitig zu Sämmtliches Holz lagert in der nächsten Umgebung der Eisenbahnstation Ehringshausen und führen nach derselben aus allen Richtungen gut chaussirte Straßen, so daß die Anfuhr des Holzes sehr erleichtert ist, weshalb man Holzhändler aus diese Versteigerung besonders aufmerksam macht. Zusammenkunft Freitag den 29. März im District Loch bei dem Eichenstamm Nr. 52, geeignete Witterung vorausgesetzt; bei ungünstiger Witterung in Maulbach in der S imo n'schen Wirlhschaft, woselbst auch die Versteigerung Samstag den 30. März, event. Freitag den 5. April abgehalten wird. Steigliebhaber wollen sich sämmtliches Holz vor der Versteigerung ansehen, und sich dasielbe von dem Forstwarten Bernius in Maulbach vorzeigen lasten. Maulbach, am 18. März 1878. Großherzogliche Obersörsterei Maulbach. ß Versteigerung. Samstag den 23. März, läßt die Dampfdreschgesellschaft Rockenberg ihre noch in sehr gutem fast neuen Zustand befindliche Dampfdreschmaschine nebst Locomobile und allem Zubehör unter sehr günstigen Bedingungen öffentlich au denMeistbietenden versteigern. Für den Vorstand: I 0 h. G g- Landvogt. Montag den 25. März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Saale der Restauration „Bramm" in der Neustadt dahier nachstehend verzeichnet^ Waoren öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: Ketten, St-obmesser, Sensen, Sicheln, Draht, Decknägel, Betibeschläge, Winden und 2 Fügblöcke. Gießen, den 20. März 1878. Stämme«, Verbstangen- u. Rrennhch- Uersteigerung in den Waldungen des Großherzoglichen Hauses der Oberförsterei Maulbach. Wir versteigern Freitag den 29. unr Samstag den 30. März, und — wenn nöthig — auch Freitag den 3. April, jedesmal von 9 Uhr Vormittags an, in den Distrikten: Steinrück, Lappenkopf, Saal, Haag, Ehnngs- Häuser-Eisenkauten, Drosjelfprung, Wäldchen rc., Forstwartei Maulbach: Kiefern- „ Buchen-Kuüppel, Kiefern- „ Buchen-Stöcke, „ Reisig, „ Stammholz, Nadel-Stamm- und Stangenholz, 1706) Ein Dienstmädchen für Hartz- arbeit gesucht. Näberes t. d. Exp d. Bl- 1703) 2500 bis 3000 Mark werden gegen doppelte Sicherheit auf erste Hypothek zu leihen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.__ 1644) Meinen werthen Kunden und Gönnern diene hiermit zur Nachricht, daß ich von längerem Unwohlsein wieder hergestellt und geneigte Aufiräge in und außer dem Hause übernehme,. Hauben werden billig und geschmackvoll garnirt. Meine Wohnung befindet sich im Fillmann'schen Hause Marktstraße. 7/. Tloofs. Putzmacherin. Freitag den 22. März, Nachmittags 2 Uhr, soll im Pfandlokal dahier rlne Taschen Uhr mit goldener Kette, ein Schlirßkorb mit Wäsche meistbietend versteigert werden. Gießen, den 20 März 1878. Großh. Otsgcrichl. 1698) Müllei. 1400) Im Stiihlfleehten und Horb- machen jeder Art empfiehlt sich J. Schwarzmclcr, Mühlgasse 81- r Strohhiite werden gewaschen und fc^onntrt bei ______I. Weitzenkorn, Kreuz. Im Aufputzen von Vorhangsbronzen, Lnstres u. derql. Artikel halt sich bestens empfohlen. Heiur. Schwan. Grlbgießer, • ,590> Sandqasse 189?. Bekanntmachung. 1687) Wegen Aufgabe meines Geschäftes versteigere ick am Dienstag den 26. März und Mittwoch den 27. März, von Nachmittags 2 Udr, mtine vorhandenen Maaren, als: Wollene Hemden, Unterjäckchen, Unterhosen, wollene Tücker, Foulards, Herrenkragen, Wolle, wollene und baumwollene Strümpfe, Corsetten, Vorhemden, Man- schettenknöpir, Einfaßband, Knöpfe, Spitzen, F'anzen und viele andere nicht benannte Artikel. W. Eigner, Schulstraße 21. Donnerstag den 91. März, Nachmittags lJ/2 Uhr, soll im Hause des Herrn Forst- wart Brück die zum Nachlasse her Sophie Hebhurdf gehörigen Mobilien, Möbel, Bettwerk, HauS- und Knchen- geräthe versteigert werden. Gießen, 19. März 1878 Großh. OrtSgericht. 833) Ein kleines Logls mit etwas Garten- antheil zu vermikthen bet _________________Kennel, Rtegelpfad. 603) Mansardenwohnung alsbald zu vermiethen bet______G g. Chr. Spruck. 1653) Der 2. Stock meines Hauses mit 3—4 Zimmern, abgeschlossenem Corrtdor, auf Verlangen Stallung, ist zu vermiethen und 1. Mar zu beziehen. _____The odor Schmidt, Gartfeld. 1589) In der Nähe der Kaserne ist ein schön möbltrtes Zimmer zu vermiethen. __Kirchenplatz A 249. 1621) Ein Famkltenlogis zu vermiethen ___________bet PH Schmall Wtttwe. 1603) Ein mödlirtes Zimmer zu vermiethen bet W. Wendel, Gartfeld. 1677) Mödlirtes Zimmer mit Cadtnet zu vermiethen. W. Ferber, Lindenplatz. 1551) Ein Famtlrenlogts zu vermiethen uno sogleich zu beziehen. Gg- Noll, Gärtner, Licher Chaussee. 1571) Ein möbUrres Zimmer mit Cadi« net zu vermiethen. W l lhelm Reiber, Reichensand-Bahnhofstraße________________ 1568) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen. Jost Belloff Wwe., Grü bergerStraße. 1008) Ein großes und ein kleines Logis zu vermiethen-______________„Lohmühle". 1427) Em Familien-Logts bat zu vermiethen Chr. Wallentel«? am Markt. 1654) Zwei freundliche mödlirte Zimmer zu vermiethen.________Carl Deines. 1071) Der 3. Stock zu vermiethen und gleich beziehbar bet Chr. Echopbach. 1529) Der 3. Stock meines Hauses — Altcenstraße Nr. 101 — ist in Folge Weg zugs des Herrn Pfarrer Schnabel per 1. Juli d. I. zu vermiethen. Wittwe Loutfe Wille. Vermittlungen. 1691) Ein Famtltenlogs zu vermiethen und kann gleich bezogen werden. Heinrich Capeller, Schifsinbergerweg. 1697) Möbltrtes Zimmer zu vermiethen auf der „Puloermühie". _______________ 16ö6) Ein Logis tm Hinterhaus mit 3 Zimmern und Zugehör, sogleich beziehbar, zu vermiethen-_____G g. Unverzagt I. 1709) Möbltrtes Zimmer mit Cadmet zu vermiethen bet _________Th. Brück, Schloßgasse ö. 1. 1301) Ein freundliches Familienlogttz, sowie ein möblirteS Zimmer zu vermiethen. _________Wilh. Böger, SelterSweg. 1383) Drei freundliche tneinandergehen "be Zimmer unmöbltrt und drei möbltrte Zimmer zu vermiethen per 1. Mai. Näheres Neuenweg C 125 tm Laden. Scheiter Knüppel Reisig Rm Rm Rm A Qi) Buchen 1075 406 Birken 308 140 438 Eichen 22 86 — Nadelholz 542 630 •— Aspen 182 220 862