nerei Lesher» *1^ Worte ib Coger W^r 'EN *’ ^ianlnos, ' ersten und he :ü Fabrikpreisen. Umtausch an- (6992 men and Zithe». cao iuf mein reich- am, Auf- at etc. etc., «ab, Hk. I 'er Paar Mk. 8, den neueßen Sorten (777! >nfetäf lenten täglich von > - Bahnhofstraße) It licht bekannt find, ens- and.AFent- Einlagen gemacht ^Müller^ ! Garten j Abend:' temmesfrites^. erlchim^ , y*. asKilW M Sodenstedt 3«WL io- htband MK. 'u- Sefi'Ärt MMkifieN' ’ A-grsM > Iw# ‘®JS U*L*£ -—-—’ (7697 iS* "«'•'t ba W* ibiti« i" Nr. 297. Freitag, den 20. December 1878. Ayeige- nni> Amtsblai! für Kn Kreis Gießen. RedaetionSbureau r VxpeditionSbureau r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn, Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ■ । ■ ■ —■ Amtlicher Hßeil. Bekanntmachung. Den Spielkartenstempel betreffend. Nach der Bekanntmachung in Nr. 26 des Regierungsblatts vom lausenden Jahre (abgedruckt in Nr. 293 des Gießener Anzeigers) hat für die Interessenten der Provinz Oberhessen die Nachstempelung der bereits mit dem Landesstempel versehenen Spielkarten bet uns, der unterzeichneten Stelle, zu geschehen. Die betheiltgten Einwohner von Gießen, sowie diejenige aus den Dtstricts - Einnehmereibezirken Gießen I, Gießen II und Trais haben sich daher behufs Nachstempelung von Spielkarten bei uns anzumelden und bet Uebergabe der Karten gleichzeitig die Nachsteuer zu entrichten. Die außerhalb dieser Bezirke Wohnenden können je nach ihrer Wahl die Anmeldung der Karten zur Stempelung und die Entrichtung der Nachsteuer bei uns, oder bet der Großh. Dtstricts -Emnehmeret des Bezirks bewirken. Im letzteren Falle ersolgt die Hin- und Rücksendung, behufs Abstempelung^, der Karten, als Retchsdienstfache und haben die Großh. Districts-Einnehmereien die zurückerhaltenen, gestempelten Karten zur Abholung durch die Interessenten bereit zu kalten. Die Vorräthe der Sptelkartenfabrikanten, -Händler und Inhaber öffentlicher Locale werden von jetzt ab zur Nachstempelung zugelaffen und kann zu diesem Bebufe die Uebergabe der Karten an uns oder an die betreffende Districts-Einnehmerei alsbald erfolgen. Die schriftliche Anmeldung darüber ist in zwei Exemplaren nach dem bei den zuständigen Steuerstellen befindlichen Schema abzugeben. Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß der Gebrauch von andern als mit Reichsstempel versehenen Spielkarten, vorbehaltlich der im dritten Absatz des § 24 des Spielkartengesetzes zugelassenen Ausnahmen, von dem 1. Januar 1879 ab nickt weiter gestattet ist. G ießen, den 16. December 1878. Grostherzogltches Hauptsteueramt. Unser Gefchpftslocal befindet fich Seltersthor E. 96, im Nebenhaus des Herr» Bauunternehmer Koch, zu ebener Erde. Gießen, am 20. December 1878 Großh. Districts-Einnehmerei Gießen II. Platz.___________________ politischer Hheiü Ein amerikanischer Rath. Der Umstand, daß fich unter den wegen Majestälsbeleidigung in Deutschland verurtheilten Personen auch ein Amerikaner befindet, gtebt der New-Iorker ^Staatszettung Anlaß, den m Deutschland weilenden Amerikanern einen Rath za geben, der auch an die Adreffe mancher Deutschen gerichtet, beherzigenswerth ist. Er ist so einfach wie möglich und hätte manches Leid ersparen können, lenn er heißt in Kürze: haltet den Mund! Es ist in Amerika Gebrauch, in Mischer Beziehung gerade so zu reden, wie Einem der Schnabel gewachsen ist. Auch in Bezug auf hohe und allerhöchste Persönlichkeiten nimmt man sich lein Blatt vor den Mund. Im Gegenthetl, je höher ein Beamter gestellt ist, lesto schärfer wird er kritifirt und beurtheilt. — Wenn alle Diejenigen kritifirt und eingeiperrt werden sollten, die sich über Hayes, Grant, Andy, Johnson, Lincoln, Buchenau u. s. w. unehrerbtetiger Ausdrücke bedienten, so würde mehr als die Hülste der Bevölkerung im Zuchthaus sitzen. Das Ding ist übrigens gar nicht so böse gemeint. Die lautesten Schreier, die den jeweiligen Präsidenten herunterreißen, würden wahrscheinlich die Ersten sein, ihm bei einem Besuche in ihrer Stadt katzenfreundlich entgegenzukommen und die Honneurs zu machen. Das Publikum im Allgemeinen weiß, daß das politische Herunter- leißen nicht viel zu bedeuten bat und zu den ^Unvermeidlichkeiten des politischen Lebens und politischer Kämpfe gehört. Die New-Dorker Staatszeitung meint darauf: Wir geben unfern Lesern, die allenfalls nach Deutschland reisen wollen, den Rath, drüben über politische Dinge das Maul zu halten. Und warum sollten sie auch nicht? Sie sind jetzt Amerikaner geworden und baben kein Recht mehr, drüben mitzusprechen. Deutschland mag ihnen als ihr Geburtslar d lieb und theuer sein; aber die deutsche Politik geht sie nichts an. Sie find Ausländer geworden, deren !politische Interessen anderwärts zu suchen sind. Sie sollen daher das Sprüch- toort beherzigen: „Was mich nicht brennt, das lösch' ich nicht"; ebenso das Sprüchwort: „Wer sich in Gefahr begtebt, der kommt darin um." Von völkerrechtlichem Standpunkte aus kann ihnen unsere Regierung in solchen Fällen keinen Schutz zu Theil werden laffen. Sie kann sich für sie derwenden, sie kann für sie bitten, das ist aber auch Alles. Ihre Freilaffung Ordern kann sie nicht. Und es ist immer eine kitzliche Frage, ob sie sich für Leute verwenden wird, die durch ihre eigene Schuld in derartige Unannehmlichleiten gerathen sind. Jeder, der nach Deutschland geht, weiß oder sollte wissen, daß es kein Land der Rede- und Preßfreiheit ist. Er weiß oder sollte wiffen, tote die Dinge drüben stehen, und daß man dort über Kaiser und Könige nicht reden darf, wie hier über Präsidenten und Gouverneure. Wenn er es aber doch thut, so thut er es auf eigene Gefahr und kann streng genommen von der amerikanischen Regierung nicht verlangen, ihn gegen die Folgen seiner eige nen Unvorsichtigkeit und Gedankenlosigkeit in Schutz zu nehmen. Amerikaniichr Gesetze haben drüben keine Gültigkeit und auch das Gericktsverfahren ist anders ! als hier. Allerdings hoffen wir, daß sich die amerikanische Regierung sü allmsallfige Landesgenoffen verwenden wird. Hat sie sich ja doch auch für bh irländischen Fenier verwandt, die weit schwerere Dinge verbrochen hatten. Aber toeU wir eine solche Verwendung nicht als Recht fordern können, so werden dir nicht müde, unseren Lesern den Rath zu wiederholen: „Haltet das Maul, toenn Ihr drüben seid, und geht nicht hinüber, wenn Ihr das Maul nicht Mttn könnt!" Deutschland. Darmstadt, 17. Decbr. Von der Fülle der Blumenspenden, welche aus allen Theileu des Landes am Sarge Ihrer König!. Hoheit der verstorbenen Großherzogin Alice ntedergelegt worden sind, kann man sich kaum einen Begriff machen. So z. B. hat ein einziges hiesiges Geschäft, dasjenige des Herrn Hof- bouquet-Lieferanten H. Henkel, bereits über 300 Kränze, Bouquets u. f. w. auf Bestellung von Vereinen, Corporationen u. s. w. geliefert. Von einzelnen besonders prachtvollen Spenden erwähnen wir einen Kranz von dem Großh. Hostheater, Palmenkränze und Bouquets von dem Stab der Großh. Heg. Division, den verschiedenen Officiercorps, der Gemeinde Beffungen, der Kriegervereine u. s. w. (Neue Heg. Volksbl.) — Unter den zahlreichen Blumenspenden, die am Sarge Ihrer König!. Hoheit der höchstseligen Frau Großherzogin niedergelegt wurden, befindet sich auch ein in den hessischen Landesfarben geschmackvoll gewundener Kranz, deffen Schleife die Widmung trägt: „Der hohen Beschützerin der Frauenarbeit als Zeichen der Trauer und des Dankes. Die Stadt-Mädchenschule." (N. Heff. Volksbl.) Darmstadt, 18. Dec. Soeben, um 5 Uhr Nachmittags, istdasLetchen- begängniß der Großherzogin auf Rosenhöhe beendet. Daffelbe sand unter Thetl- nahme des Prinzen von Wales, des Prinzen Leopold von England, der Prinzen Heinrich und Wilhelm, sowie der Spitzen sämmtlicher Civtl- und Militär-Behörden und unter einer enormen Bethetltgung des Publikums statt. Bei der Gtn- segnungsfeier in der Schloßkirche waren anwesend: der Großherzdg von Mecklenburg-Schwerin, der Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt, Landgraf Friedrich von Hegen, die Vertreter des Kaisers und der Kaiserin, des Kronprinzen, der Kronprinzessin, der Könige von Belgien, Bayern, der Königin-Wittwe von Bayern rc. Zahllose Blumenspenden und Theilnahme-Bezeugungen aus allen Theilen des Landes waren etngetroffen. Darmstadt, 18. December. Die feierliche Beisetzung der verewigten Großherzogin hat heute Nachmittag dem Programm gemäß stattgesunden. Die Theilnuhme der Bevölkerung bet diesem Act war eine ungemeine und die Haltung der Anwesenden hat allenthalben von der Trauer über den großen Verlust gezeugt. Mainz, 18. Dec. Dieselbe Krankheit, die Dtphterttis, die unser großherzogltches Haus so hart heimgesucht hat, ist auch in hohem Grade in unserer Stadt eingekehrt. Auf Verfügung der Sanitäts-Behörde mußte gestern Abend eines unserer ersten und besuchtesten Prtvattnstitute wegen der unter den Schülern herrschenden Krankheit geschloffen werden. Sollte die Krankheit noch mehr um sick greifen, so hat man bereits eine Schließung der übrigen Privat- und Volksschulen tn's Auge gefaßt. (Fr. Journ.) Berlin, 17. December. Die Landtagsverhandlungen haben humoristischen Anstrich gewonnen, als ob die Nähe des Wethnachtssestes sich bemerkbar machte. Zwar fehlt es nicht an manchen scharfen Abrechnungen zwischen Personen und Parteien, sowie an Angriffen auf die Regierung, aber das Schlußresultat ist ein versöhnliches. Die Regierung kann fich das schon gefallen lassen. — Das Centrum hat möglicher Weise seinen Zweck, zwischen die Ver- I Handlungen des Vaticans mit der preußischen Regierung einen Keil zu treiben, General Browne meldet: Alles ruhig tu Ausschuss- zugewiesen wird. Nach längerer Debatte wird der Gesetzentwurf über Forterhebung der Steuern und Bestreitung des Staatsaufwandes im ersten Quartal 1879 gemäß den Beschlüssen des Budget-Ausschusses in zweitel SMeyraptnlche 6cpe(djtn. Wagner'- telegr. Eorrespondenz - Bureau. Washington, 18. December. Die Eorrespondenz zwischen der Unions- Schwei). Bern, 17. December. Dreizehn Mitglieder der Bundesversammlung tnterpelltren den Bundesrath über die gegen die „Avantgarde" erlassenen Verfügungen und gerichtlichen Maßregeln gegen die Schuldigen. Fünfzehn Mitglieder interpelliren den Bundesrath über die Reorganisation der Behörden der Gotthardtbahn. Der Ständerath erklärte die Motion F^euler's auf Aufhebung der Bundesversassungs'Artikel, welches die Todes- und Körperstrafen abgeschafft baben, mit 30 gegen 12 Stimmen für erheblich. Außland. Petersburg, 17. December. Es wird constatirt, daß es sich niemals um eine Abmachung in Betreff der Besetzung von Merw durch die Russen ge- bandelt hat. Alle darauf bezüglichen Comb'nationen auswärtiger Blätter sind unrichtig. Ebenso unbegründet ist die Behauptung von Unterhandlungen der Mächte über eine gemischte Occupation Rumeltens nach dem Abzüge der russischen Truppen. Bis jetzt ist kein derartiger Vorschlag formulirt worden. zu stnden. gellt nach den Ferien einen umfangreichen Bericht ver UnterrichtS-Commission tn Aussickt und ersucht das Haus, für jetzt von einer weiteren Besprechung des Gegenstandes abzustehen Richter (Hagen) und Windthorst (Meppen) erklären sich seitens der Fortschrittspartei !nd resp ves Lentrums damit einverstanden. - Der Entwurf über Erweiterung der Z'nsgarantw für das Anlage-Capital der Eisenbahn Finnentrop-Olpe toirb in ö^^er Lesung genehmigt. Bei dn fortgesetzten Berathung des Etats des Ministers des Innern rügt Schmidt (Stetnn) die Ausübung der Lheatercensur in Stettin durch das Verbot der „Fourchambaults. Der Mtnistn des Innern erklärt, es den Betheiltgten überlasten zu müssen, gegenüber solchen Verboten bet der zuständigen Beschwerde-Instanz Recht zu suchen. Bevor dies nicht geschehen - und -z fei nicht geschehen - liege für ihn kein Grund zum Einschreiten vor. Horwitz halt das Verbot für unberechtigt und unzütreffend. Windthorst (Meppen) dagegen erklärt sich mit den Erklar- Minikers einverstanden. — Das Haus erledigte hierauf bet im Ganzen wenig erheb- d-s SDZiniflniumS d-s Innen... «uf eine Anfrage Berg« « welche Entschlüste die Regierung bezüglich der Concurrenz der Gefangntßarbeit mit der freien Arbeit gefaßt habe, erwiderte der Regierungs-Commtstar, dle Regierung habe die bezüglichen Beschlüste des d Handelstages thunlichst berücksichtigt, indeß hätten sich dabei manche praktische Schwierigkeiten geltend gemacht. Leivria, 17. Dec. Die Polizei-Behörde hat eine Belohnung von 200 M. ou^eiefct auf die Entdeckung des Schreibers einer Postkarte, die Bebel zuge aanaen tst und ihn mit einem Angriff auf sein Leben bedroht. Nach den „Leipz. Nachr." tst die Karte unterzeichnet: „Ein Socialdemokrat. Als Grund der Bedrohung wird angegeben, daß Bebel „sich gegen früher nicht mehr als L-octal- temokrat offen bekenne," sodann, daß er „Hausbesitzer sei" und „während er andere zum Theilen auffordere, dies selbst nicht thue." Kesterreich. Pesth, 17. December. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetem Hauses wurde nach längerer Debatte und den Erwiderungen Tisza's, der sich gegen die Vorwürfe verwahrte, er habe unnöthigerweise die Vertrauensfrage aufgeworfen und erklärte, daß dies nur in Folge des Antrages Helsy s erfolgt sei, die Indemnität für das erste Quartal von 1879 mit 199 gegen 125 Stimmen bewilligt. und dritter Lesung angenommen. Lahore, 18. December. Der Vicekönig hielt gestern eine Revue über das Truppenkontingent der Lehensfürsten, 3000 Mann mit 10 Kanonen, ob. Er dankte in seiner Ansprache für die Schnelligkeit, womit die Fürsten ihre Dienste zur Verfügung gestellt und fügte hinzu, England sei niemals ein um großmütiger Feind gewesen; aber Gerechtigkeit müffe der Großmuth voraus- .ehen. England wäre der Loyalität seiner Verbündeten unwürdig, wenn eS eine ihm ohne Prooocation zugefügte Insulte nicht bestrafen könnte, oder wollte. Er hoffe, daß der Emir durch das bisher erlittene Mißgeschick belehrt werde, den Krieg nicht fortzuführen. Das Contingent geht am Samstag von Peshawer ab, um den Khyber-Paß und den Kabul-Fluß zu besetzen, damit die regulären Truppen vorrücken können. Englische Officiere commandtren das Contingent. Nom, 18. December. Neben der gemeldeten Version über die bevor- stehenden Minister-Ernennungen circultrt noch folgende Mimsterliste, die ebenfalls einer weiteren Bestätigung bedarf: De PrettS Ministerpräsident, Innere! und interimistisch Auswärtiges, Magltant Finanzen, Mezzanotti Arbeiten, Cop- pino Unterr-cht, Majorana Ackerbau, Maze de la Roche Krieg, Ferraciu Marine, Tajant Justiz. r x Versailles, 18. December, Abends. Der Senat genehmigte einstm- mtg das Äusgaben-Budget. c Rom, 18. December. Die Journale bestätigen die vorstehende Mimster- ltfte. Gras Torniellt wird zum Generalsecretär im Ministerium des Aeußern, Morana zum Secretär im Ministerium des Innern ernannt werden. L o k a l-Sr o t t z. Gießen, 19. December. Auf hiesiger Hochschule sind in diesem Semester i- Ganzen 357 Studirende immatrikultrt. Im Sommerfemester waren eS 331, fo bnf -in Zuwachs von 26 Personen zu constattren tst. Unter den 357 Studtreud« fin 278 Hessen und 79 N chlhtssen. Es widmen sich der Theologie 18, RechtSwisienschost SS, Medtctn 71 (excL 5 nicht immotrikultrte Hörer), Thierhetlkund, 11, Cameralwifiea- schäft 5, Forstw ffevfchaft 16, Mathematik 29, class. Philologie 29, neuere Philologie iS. Ph'losop'ne rc. 30, Pharmacte 23, Chemie 15. - Außer diesen Studtrenden besuch« noch 10 Personen reiferen alter« die Vorlesungen. __Uafete Notiz im gestrigen Blatte, betr. Theilnahme des OfficiercorpS bd hiesigen Regiment« am Leichenbegängnisse Ihrer König!. Hoheit^der Großherzogin, en . änzen wir noch dahin, daß die in der Garnison gebliebenen 3 Officiere, 1 Hauptmam und 2 Lieutenant«, in dienstlicher Beziehung hier bleiben mußten. __Die Adresse, welche der Magistrat und die Stadtverordneten an Se. Ä5ntgl Hoheit unseren Großherzog ergehen ließen, trägt selbstverständlich die Namen fLmwt l ich er Stadtverordneten. Durch ein Versehen unterblieb die Fortführung de« alphabL NamenS^ Verz^chn^ssrS^ Sonntag, MorgenS9Uhr, findet». A. auch inider S,nlagos« ein feierlicher TrauergotteSdtenft zum Andenken an die Hochseltge Großherzoga Wegen Obdachlosigkeit fanden gestern Abend 2 Persoven Fret-QUartier Ein Mann, welcher NachtS um 3 Ubr um Quartter bat, konnte solche« nicht gewähr werden. Ferner wurden mehrere Bettler gestern Nachmittag ctnflebetmft. _ __ Ein junger Mann hat sich heute Nacht erhängt. Gekrankter Ehrgeiz sol das Motiv der traurigen Tbot gewesen sein. , --Der Alicen Verein für Frauenbildung und Erwerb beschloß in sck^ .estern Nachm'ttag ao^chtttenen VorstandSsitzung anläßlich de« Hinscheiden« setnc Hohen Prottkto in an 5e «5ntol. Hoheit ben Großherzog eine BeileidS-Adreffe zu rtcht^ Gießen 19. December. In der gestrigen MonatSversammlung de« Ariegerveretn« u. A beschlosien. eine Beileidsadreffe an Seine Königliche Hoheit ben Großherzog abjufenba Don Setten des Vorstanbes war das Erforderliche bereits vorbereitet und erh eü ble W schlaqene Fällung der Adrcffe die einstimmige Genehnügung des Verein«. Dieselbe ist bettid mit dem Nachtzug 2» nach Darmstadt abgegangen. Wortlaut .st folgenber: Gießen, den 18. December 1878. Allerdurchlauchtigster Großherzog I Allergnädigster Fürst und Herr! Mit tiefer Trauer nahen in diesen Tagen sich alle Kreise, alle Klasien de« heMa Volkes Ew. Kgl. Hobe.t, um Zeugniß zu geben, wie schmerzlich der Verlust, den «w. Hoheit und Allerhöchstderen Familie erlitten haben, von dem ganzen Lande mitempfunden W bereite erreicht. Im Ganze« haben ble Verhandlungen — von »ilftngen an - KritchtvÜMd. wenig Sympathien Bei dem Volke, dian will hier emen Frie en c> ne >e Athen, 17. December. Die Kammer Oer Abgeordneten genehmigte in Maigesetze; lieber will man von"öeste^ d^r Schwester ^ünferer erster L d'.n Gesetzentwurf, betr. d.e Aufnahme einer Anleihe von 60 Mill. 7 Ea/ E f>oi? d^twfst?Trauer°her^ö?aerufen. Natürlich erfährt Drachmen, welche au-schließlich dazu dienen soll, den Zwangscours aus,«heben JSVE SÄ L mit Prinzeß L und d,e Kasse für Brücken, und Straßenbau zu dotiren. Maraarethe, welche im engsten Familienkreise begangen werden wird, einen beträchtlichen Aufschub; man spricht davon, aß ie Hochzeit erst na em Lahore, 15. December. General Roberts hat feine RecognoScirung Osterfeste stattfinden soll. bnü das vom Lebensretter nach Schaturgirdan am 9. d. beendet. Die Truppen leiden unter der strengen - In Jt°U-n ^Ub-n wir das Schauspiel, daß das ^m^e^Eetter %et%ormat)d) soweit nöthig, vollende,. D.e Jagls und di. des Kömgs Humbn^«.^tat Dasiamante's ^cht zum Ausgangspunkte einer Ghilzais find den Engländern freundlich. Der Weg zur Spitze des Khotul ist erhielt, weil er das Attentat Paffamante s n gumm ”UTte- @encral Roberts ist am 10. d. nach Ali Khel Reacttonspolittk habe-machen ^llen. D st s , mrückgekehrt, ohne einen Schuß zu thun. Die Stellung von Paiwar wurde Cairoli's zur Folge haben dürfte,ber ^eaieruual n VeNhetd gungszustand gesetzt - General Browne meldet: Alles ruhig t.i VVÄ LS"« f: ^dulpV dm Khojeck Paß besetzt. Kein Paß ist °om d« Volksvertretung sich zu einem Votum vereinigte, in welchem eine entgegen» F-inde besetzt. gefe^e Auffasiung vorwaltete. Es ist dies eine unerwartete internationale Türkei. Rechtfertigung des deutschen Reichspolizeigesetzes. Konstantinopel, 16. Decbr. Abdul Kerlm Pascha, Redls P-sch- - Die Andeutungen betreffs gemeinschaf ltcher Maßnahmen der Kongreß. anOfre fluf 8nnttuabt ist heute stütz ' der Skhloßkapelle von läßlich bei Begräbnis unb in vielen Städten W am Freitag nach er Hanbelsminisier legtt m volkswirthschaftlichrn wirb ber Gesetzentwurf s StaatsauswanbeS im et'Ausschusies in zweitel niaj * * ■8,1»w C Orangen Crystallfrüchte, affortirt. Local-Historisches Museum. Für die Münzsammlung gingen weitere Geschenke ein von den Herren: L. Baer, Brück, Haupt, Klewitz, Mettenheimer, Rabenau, Schellenberg, Winther. Nr. 105-200. _______________________________J~- ’Ä*'»?.’* mit eyenden Weihnachten: feinsten Annanas Handel und Verkehr. Frankfurt, 18. Decemder. (Marktbericht.) Da« Schneewetter gestattet unseren arbeitsamen Sachsenkäusern und Oberräder Gärtnern nicht, in dieser Woche die doppelte Ernte, von welcher jüngst ein Mitglied der Stadtverordneten seine College» unterrichtete, einzuheimsen, und es sind heute aus dem Markte die Preise lür Gemüse in die Höhe aeoanaen. Weißkraut wurde das Stück mit 12—20 H befahlt, Kohlkraut 15 Roll) kraut 15—20 Kartoffeln per 100 Kilo Jt 7-8. Geschalte Erbsen 22—24, ganze Erbsen JL 19-22, Linsen Jt 24-26, Bohnen 23-25 Butter im Großen 1 Qual, da« Pfund JL 1 10, 2. Qual. 90 H bis 1 JL, im Detail 1. Qual. JL 1.20, 2. Qual. Jt 1.10. Eier das Hundert JL 6 80-9. — Gans im Durchschnitt das Pfund 70 X Hahnen das Stück 80 H bis JL 130, frisch geschoffene Hasen mit Läufen JL 3.50. Heu und Strob war bei mangelnder Kauflust sehr gut zuaefahren. Heu kostete per Cmtner je noch Qualität JL 1.80-3, Stroh JL 1.50-2 Ochsenfleisch per Pfd 70—75 X Kuh-, Rmd- und Farrenfleisch 54—60 Kalbfleisch 60—68 Hammelfleisch 50-63 X Schweinefleisch 70-75 X Buchenscheitholz erste Sorte jl. 1050-11.05 zweite Sorte JL 8.50—10. Tannenscheitholz erste Sorte JL 8.60, zweite Sorte JL 6.50—7. Tannüpfel per Hectoliter JL 1. Lohkuchen das Tausend 15. Limburg, 18. December. (Fruchtbericht.) Rother Weizen JL 16.55, Weitzer Weizen JL —, Korn JL 10.70, Gerste JL 9.45, Hafer JL 6—, Erbsen JL —, ffortpff ln JL —. (Du^chlchnitttz Preis pro M lter) Eingesandt. Ein nobeles Weihnachts-Geschenk. Während der hiesigen Ruoer-Gesellichaft von manchen Seiten nicht die evwünsch^ Unterstützung und «ufmunlerura entgeaen gebracht wird, wurde dieselbe kürzlich durch die sehr erfreuliche M'ttheilung überrascht, dah Herr Fernie, der Besitzer deS hiestgtn Braurstkin-Bergwerks, ein vierruderiges outrigged-Race Boot, mit beweglichen Sitzen auf Rollen, nach n rieft er und bester Conftruction in England bauen lasten und selbiges der Mki'llichl-'tt bono Gießen zum Gelch'-rk macken will Vivat sequens. P. Anpflanzung einer Weißdornhecke, veranschl. zu 135 — Klein-Linden, den 18. Decbr. 1878. Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden. I. A: 7812) Ferd. Bröl._________ Wegen Geschäftsveränderung loste ich Freitag den 27. December d. Js., nachverzeichncte Waaren freiwillig metst- bictend gegen gleich baare Zahlung ver- Apfelsinen empfiehlt (7640 Emil Fischbach. Rauchtische non JL 5.50 an, Oessenttiche Ladung. Gegen den Hutmacher Emil Gail (in Firma Louis Gail) zu Gießen ist der förmliche Concursproceß erkannt Worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, Hiermit anfgefordert, solche in dem Termin: Montag den 20. Januar 1879, Vormittags 9y2 Uhr, -ei Metdung des stillschweigends erfolgenden Ausschluffes von der Maffe, dahier anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Meidung des Verzichts auf dieselben zu begründen. Auch soll in diesem Termine die Güte versucht und eventuell ein Maffencurator Aind Gläubigerausschuß erwählt, sowie Steren Befugnisse festgestellt werden. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen beitretend angesehen. Den Betheiligten ist Acteneinsicht gestattet. (7436 Gießen, am 30 November 1878. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D. Oppermann, Stammler, Stadtg.'Affeffor. Stadtg.-Affeffor. Wir dürften Diejenigen fehlen, welche ein besonderes v»nd mit Ew. Kgl. Hoheit verknüpft? welche Ew. Kgl. Hoheit Allerhöchst selbst alS Kameraden zu bezeichnen aeruht haben. Ist es doch daS erste Recht und die schönste Pflicht der Kameradschaft, dann sich geltend zu machen, wenn die schwere Hand des Unglücks den Kameraden drückt. Und in Inanspruchnahme diese- Rechtes und in Ausübung dieser Pflicht treten wir, der treugehorsamst unterzeichnete Vorstand des Kriegervereins Gießen, im Namen des versammelten Vereins vor unseren erhabenen Protector und sagen: „Mögen Ew. Kgl. Hoheit sich versichert halten, vaß die aufrichtigen Gefühle der Trauer und des Schmerzes doppelt empfunden werden von Allerhöchstihren alten Soldaten. Die Erinnerungen an die Monate November und December des Jahres 1870 werden fortan für uns getrübt sein durch die Erinnerung an die herben Verluste, welche diese Monate im Jahre 1878 unserem Protector und somit uns gebracht haben." Genehmigen Ew. Kgl. Hoheit diesen allerunterthänigsten Ausdruck unseres Beileids, mit welchem wir die wiederholte Versicherung unserer Treue und Anhänglichkeit an die Person und vie Allerhöchste Familie Ew. Kgl. Hoheit verbinden. Ew. Königl. Hoheit treugehorsamster Vorstand des Kriegervereins Gießen. (Unterschriften.) --Der Landesverband hessischer Kriegervereine hat sich bei denBegräb- rlißfeierlichkeiten durch seinen ersten Präsidenten, Major Becker, und seine Präsidtalmitg'teder v. Mur alt und v. Hessert vertreten und durch die genannten Herren einen Kranz niederlegen lasten. — Ferner hören wir, daß in Rücksicht auf den Trauerfall das diesjährige Stiftungsfest des Kriegervereins erst in der zweiten Hälfte des Monats Januar und zwar in einfachster Form gefeiert werden soll. Vermischte-. Würzburg, 16. December. Heute Nacht um 1 Uhr wurde ein ßtud. med von einem eine Patrouille ansühienden Unteroffizier erschossen. Näheres über den That- bestand fehlt bis jetzt noch. Die Aufregung unter den Studenten und der Einwohner- fchaft ist kolossal. Vorn hiesigen Senioren-Convent erging ein Aufruf zu einer morgen Früh 10 Uhr stattfindenden allgemeinen Studentenversammlung und verspricht bfefr Demonstration große Dimensionen anzunehmcn. Näheres über den Beschluß der Vcr- fammlung und Thatbestand werden Sie sofort erhalten. Ebenso wurde heute Nacht ein Schuhmacher erstochen und soll ein Mädchen sich im Main ertränkt babm. _________________ tnb 0 ii’ys'S an Ss» btn , «*£*•*$ Linden nachfolgende Arbeiten versteigert 7769) Empfehle eine Partie echte Wiener Meerschaum-Pfeifen, Cigarren-Spitzen, Portemonnaies zum Selbstkosten-Preffe, sowie meinen Vorrath an Pfeifen,Stöcken re. zu W e i b n a ck t e n bestens. C. Schopbach, Neue Baue B. 80. 7685) Stets fr fcb acröfteten Öaffee h JL 1.50. 1 60, und 1.90 p. Pfund, feinfte Raffinade in groben u. gestoßen, feinsten Würfelzucker, Mandeln, Rosinen und G-würze. 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