Gan« ncertvermi. Kirchbtrz tßlich! @* I. w- illebe* 9t my Dnm8jch. mnKMjchtj cklärt bdbtH| M n echtz, ft z« n Generalvn^WA' 12, *>' lerbDertin?: en. wnunö v°> •w«A5 LJU ei"« gebraucht, tben ebentud U'°n «efu” 'inS 'eins. Löffel. !m Reichstage bis zur tteit der Delegattons-Verhandlungen bindende Erklärungen und definitive Aus- schlüff- nicht zu ertheilen, da die unmittelbar- Vertretung der auswärtigen Politik Andraffy zuko Der Landtag nahm di- gesetzlichen Wahlen in die Reichstags, und in die Regnicolar-Deputation vor. Sturcevic halte zuvor gegen di- Gesetzlichkeit des Wahlactes prot-stirt, woraus d-r Präsident entgegnete: gegen die Beschlüsse des Hauses seien keinerlei Proteste zulässig. Holland. Berlin 17. October. Die freie volkswirlhschaftliche schutzzöllnerische Vereinigung des Reichstags und eine Anzahl von ihr befreundeterReichsboten aus landwirthschafllichen Kreisen will nun doch noch eine R-solutton auf den Tisch des Reichstags niedeilegen. Es soll in derselben der Wunsch -u Revision des Zolltarifs ausgesprochen und hinzugefugt werden, man enthalte sich wegen der durcb Zeit und Inhalt beschränkien Session weiterer Erörterungen. Berlin, 18. Oktober. Heute am 18. Oclober tritt der Kronprinz des deutschen Reiches in sein 48. Lebensjahr. Er begeht zum ersten Male diesen Tag in der Fülle des souveränen Machtbewußtseins, das ihm m Stellvertretung seines kaiserlichen Vaters zugefallen. Inmitten °U°r Politischen Lturme und Feindseligkeiten hat sich das Bild des Kronprinzen, wie das des Küsters, stets erhaben gezeigt über die Parieiströmungen des Tages, und auch seine Gestalt war uns in all' dieser so reich bewegten Zeil w,e ->nruhender Pol in der Erscheinungen Flucht. Wir begrüßen daher mit ^reude und Zuversicht den hehren Hohenzollernsproffen an seinem Ehrentag- und wünschen "" Million> > und aber Millionen treu deutsch gegnnter Herzen, daß ihm das fröhliche Fest, welches er begeht, noch oft in Fülle nnd Krasi der Gesundheit wiederkehren möge Erst in diesen letzten Tagen gab er dem deutschen Volk einen neuen Beweis von der hohen Art, in welcher er di- Pflichten auffaßt, die chn mit Reich und Volk verbinden. Die Entsendung seines zweiten geliebten Sohnes, deS 9ßrtmen Heinrich, zur mehrjährigen Uebungsfahrt auf dem öcean Jo kurze qeit nach der schrecklichen Katastrophe, welche die deutsche Kriegsmarine heimgesucht — gibt ein unverbrüchliches Zeugniß ab, für den strengen Maßsta, den der Stellvertreter des Kaisers an sich und an die Verpflichtimgen legt, d « vor d« Nation zu -rsüll-n hat. Dies hohe ^i^V^^^Sen l-ugnung, noch frisch in Aller G-dächtniß, läßt uns den Geburtstag des d-ustchen Kronprinzen zugleich menschlich als einen Freuden- und Ehrentag bezeichnen, dellen Glanz auch auf das gesammte Volk zurückfällt. " Berlin. Di- Herren Rumänen sind klug- Leute. Die Dobrudscha, welche ihnen der Berliner Congreß zugewiesen, wollen sie wohl nehmeni -jbet di- Gleichstellung der Juden - bleibt ihnen ein ©reuet Die Bukarester Deputirtenkawmer hat in ihrer Sonntagssitzung den von der Re«ierunz beantragten Credit- -von einer Million zur Bestreitung der Kosten für die Occupatton und die Administration der Dobrudscha bewilligt. Den Tag vorher hatte der Minister des Aeußern Cogalniceam: exklärt, man wolle tue Regelung der Juden, frage vertagen, um sie einer konii ctstrenden Versammlung vorzulegen. Wann diese Versammlung einzuberufen, darüber wurde, trotz lärmendster Debatte, em festes Versprechen nicht gegeben und so schweben auch hier die Eongreßbeschlusse SW»»» - •— - ......... grantfutt a. M, den 15. OctoberE^ ( Infanterie-Regiments Nr. 81.^^ # ^da Kreis: Gießen. Staat: sä -sä-stäk aA.***■ w *■*»"* mit Kovvel. ——--—————————— einfach in der Lust. a crn. Dresden, 17. October. Graf Beust ist mit seiner Familie ans Wien hier einaetroffen und reist dem „Dresd. Journal" zufolge nach London zuruck. Birnbaum, 18. October. Die Eriminalabtheilung des hiesigen KrerS- aerichtes vkrurtheilte den Grafen Ledochowsky wegen wiederholten Vergehens gegen die Kirchengesetze zu 15,000 Mk. Geldbuße event. 2 Jahr Gefängmß, und außerdem wegen Beleidigung der Regierung zu 2 Monat Gefangmß. •» ******* •» Lokal-Notiz. Sieben, 19.October. H.utkN^chl wuidc. rote schon öfters, ein den bessern. Standen ongeborenber Monn aus dem Seltei6berg. welcher laut skandalisirte und schwer beladen war, nach Hause gebracht. $e> Betreffende sollte stch schjmen in seinn Stellung eine so unwürdlae Rolle zu spielen. Hoffentlich genügt diese Miltheiinng uni denselben etw->S vorsi^ttoer zu machen. Literarisches. — Ein Weltblatt wie Hallberger'S „lieber Land und Meer", das fast dn Vierteljahrhundert in Glanz und Ehren besteht und unter den großen iUuftrirtcn Zeitungen mit den ersten Rang einntmmt, bedarf beim Eintritt in einen neuen Jahr- gang nicht des Empfehlungsbriefs der Presse: diese kann nur auf's Neue ihrer Freude, daS schöne Blatt immer frisch und lebenskräftig zu sehen, Worte leihen. Aber dal Blatt hat sich dieses Jahr sozusagen verjüngt: in neuer, eleganterer und prächtigerer Form tritt »lieber Land und Neer" mit dem eben begonnenen neuen Jahrgang vor seine Leser. Hatte die die schöne Ausstattung des Blattes ihm schon bislang den Mir eines Prachtweikcs erworben, so erscheint es nun in noch schöneren, größeren, dem Äugt wohlgefälligeren Lettern auf dem herrlichsten, kräftigsten Tonpapier, so daß der 8Iid mit wahrer Freude darauf ruht und die Blätter nicht bloß dem Augenblick dienen sondern für die Dauer erhalten bleiben. Der Inhalt entspricht dem prächtigen Aeußeren die ersten Namen haben stch wieder zusammenqefunden, dem Blatte feinen alten Glan> zu erdalten. Die besten Romanciers und Novellisten sind mit Arbeiten ihrer Fede- vertreten, Fanny Lewald, Jensen, Gottschall, Schücking, Samarow, FcanzoS, Hetzel Lindau, Ring rc., die populärsten Effayisten liefern Beiträge zu belehrender Unterhaltung zu unterhaltender Belehrung. Die uinstchtig redigtrten Notizblätter erhalten den Lrfer vollständig auf dem Laufenden. Die geistigen Spiele sorgen für Abwechslung und An regung in den Erholungsstunden. Auf gleicher Höhe stehen die trefflichen Illustrationen, die dem Blatte einen so glänzenden Ruf verschafft und in den Prachtwerken deS Hall brrger'schen Verlags ihre reichen Ausläufer gefunden; schon die ersten Nummern geben brillante Proben in den beiden großen Tableaux: der Familie des deutschen Kronprinzen, dem Audienzsaal des Kaisers von Oesterreich, den Porträts zeitgenö'sischer Celebritäten, >en zahlreichen Skizzen vom Kriegsschauplatz, den eleganten Genrebildern und dem hübschen, gemüthl'chen Humor. Kurz, das Blatt steht nicht nur auf der Höhe der Zeit — es zeigt mit jedem neuen Jahre, daß es nicht bei den gewonnenen glänzender Resultaten stehen bleibt, sondern immer Neues in neuer und noch schönerer Form zu bieten sucht und zwar zu einem Preis, der jetzt noch mehr als früher fast unbegreiflich b'llia zu nennen ist. Auszug a. 6. StandesamtsreMern des Standesamts Gießen. Vom 12. bis 18. October 1878. Aufgebote. t 14. October. Taglöhner Johannes Blößer von Herchenhain mit Anna Elisabeth Karoline Wilhelmine Hartmann, Tochter des zu Dillenburg verstorbenen Schuhmacher- Dermischtes. Paris, 14. October. Gestern, gegen drei Uhr, war der Ballon captif im Be- flriff, seinen höchsten Punkt zu ei reichen, als eine fremde junge Dame, die mit aufae- stiegen war, einen Schrei ausstieß und zusommenbrach. Man glaubte zuerst an einen Nerven- oder Schwindelanfall; aber ein Arzt, der sich glückt cher Weise auf der Gondel Erkannte sogleich, daß die Frau im Begriff war, zu entbinden. Einer dn Lustschiffer gab sogleich das Zeichen zur Niederfahrt. Aber das Kind wollte nick warten. Ohne einen Augenblick zu verltercn, waltete der Arzt feines Amtes, bat die a 'wesenden Herren, stch etwas zurück zu ziehen und schritt zu der Entbmduna, die in der glücklichsten Welse vor stch ging. Em kräftiger Kaade war einige hundert Met« hoch in der Luft auf die Welt gekommen. Man landete. Die Musik spielte und mischte ihre Klänge in das Geschrei des Knäbleins. Sobald das Luftschiff befestigt und das Stegbrett gelegt war, nahmen die dienstthuenden Arbester die junge Frau in ihre Arme und trugen sie in den nächsten Wagen; eine Dame trug den Neugeborenen tn ihrem ^hawl nach. Der Arzt, ein Fremder aus Tarbe, hatte 20 Francs für die Luftfahrt gezahlt; er empfing beim Absteigen ein Honorar von fünfhundert Francs. Die Aerztk wissen also jetzt wo eine einträgliche Kun"schaft zu fink en ist. Der Vater ist der Sohn eines der größten Manufaktunste.. von M-nchrster. Seine Frau wollte durchaus in den Ballon steigen und in ibren Zustande sind die Gelüste bekanntlich unwiderstehlich Mutter und Kind befinden sich wohl. DaS letztere wird jedenfalls mit Recht den Titel Seine Hocbgeboren führen dürfen. Berlin, 17. October. Am ersten Sonntag jeden MonatS ist der Eintrittspreis tn den Zoologischen Garten auf 25 Pf. ermäßigt. Er war auch gestern nicht erhöht, obgleich die Nubier noch immer dort zu sehen sind. Die Folge war eine wahre Völkerwanderung nach dem Zoologischen Garten, der gestern von 62,000 Personen besucht wurde. Ein ähnlicher Zudranfand selbst an jenem Tage nicht statt, wo die Mitglieder des Congresies den Zoologischen Gart,?, besuchten. Jndesien ging Alles ruhig und ordentlich zu. Rotterdam, 7. October. Vor einigen Tagen bemüßigte sich ein zehnjähriger Änabc ein Schaf, welches auf einer von der Chausiee durch einen Graben getrennten Wiese weidete' durch Steinwerfen rc. zu verjagen und zu quälen Das Schaf wurde hierdurch so in Muth gebracht, daß es über den Graben setzte und dem Knaben so energisch zu Leibe ging, daß derselbe in eine geradezu lebensgefährliche Lage kam, aus welcher er, höchst übel zugerichtet, von zufällig Vorübergehenden noch zeitig gerettet wurde; mit vieler Mühe gelang es einigen Männern, da« wüthende Thier von dem Gegenstand seiner gerechten Zornesausbrüche zurückzuhalten und wieder auf die Wiese zu bringen. Als der Junge den folgenden Tag wieder an der Wiese vorbeigi«, wurde das Thier ihn kaum gewahr, als es auch schon über den Graben setzte und mit erneuerter Wuth seinen Bedränger anfiel, denselben gegen eine Hecke andrückte und erst wieder auf Zuspringen mehrerer Personen zurückgetrieben werden konnte. Blutend und heulend suchte der aefcbunbene Thierquäler das Weite. — Aus Liverpool wird ein entsetzlicher Unglücksfall gemeldet, desien Schauplatz da« in der Paradiesstraße gelegene Colosseum-Theater war, welches hauptächlich von dem Arbeiter- stände besucht wird und zwischen vier bis fünf Tausend Menschen faßt. Freitag Abend, während eines komischen Vortrags, zankten sich einige Zuhörer im Parterre; der Streit artete in eine Schlägerei aus und kurz darauf erscholl der falsche Alarmruf „Feuer". Die entsetzte Menge drängte nach den Thüren und wälzte sich in immer anschwellenden Waffen nach dem Haupr- Ausganqsthor, das unglücklicher Weise durch eine Barriere theilweise versperrt war; hier ereignete sich eine Scene, welche aller Beschreibung spottet. Alles stürzte übereinander und über fünf bis sechs Fuß hohe Menschcnlage stürmte die Menge dahin. Alle Versuche, das Publikum zu beruhigen, blieben erfolglos und das Gedränge dauerte fort, bis der Saal gänzlich geleert. Jetzt erst konnten von der Polizei die ersten Rettungsversuche angestellt werden. Die Verwundeten und Todten wurden in den benachbarten Hospitälern untergebracht; in der Royal Jnfirmary liegen nicht weniger als 33 Todte; im Ganzen sollen 39 Personen todt aufgefunden worden sein. Organisation Ostrumeliens durch die Ottomanische Bank schlüssig zu machen. Die Pforte beschloß die Entsendung einer Milttärcommission in das Rhodos qeblrqe, um die dortigen Insurgenten zur Ni-derlegung der Waffen zu bestimmet. Aus Belgrad, 18. d. Der türkische Deleqirte für die Grenzcommlssion (ü hier eingetroffen. Auf Ersuchen Oesterreichs beeilte sich die Regierung die i Serbien weilenden bosnischen Flüchtlinge, denen straffreie Rückkebr zugesicheri wurde, in ihre Heimath zu senden. Kopenhagen, 18. Oktober, Abends. Dem Journal „DagenS Nyheder" zufolge wird der Herzog von Cumberland demnächst die königliche Familie besuchen; gutem Vernehmen nach würde alsdann die Verlobung des, selben mit der Prinzessin Thyra erfolgen. handel und Verkehr. Gießen, 19. Octbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd 80 bis 85 H, Hühnereier, per Stück 7 Käse, per Stück 5—10 H, Käsematte, pei Ltück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 Linsen. 1 Liter 21 Tauben, das Paar 60 $ Hühner, per Stück JL —.75, Habnen, per L>t. JL —.75 Enten, per Stück JL 1 50, Kartoffeln, 100 Kilo 5 40. Ochsenfleisch 70 — 72 H per Pfd. Kuh- und Rindfleisch 52—62 A Schweinefleisch 62—64 H Kalbfleisch 56-60 Hammelfleisch 60—70 H Berlin, 18. October. Der Reichstag berieth heute das Socialistengesctz in dritter Lesung. Als Resultat der zwischen den conservativen Parteien, der nationalliberalen Fraction und der Gruppe Löwe stattgehabten Verständigung lag ein von den Mitgliedern dieser Fractionen eingebrachter Compromiß-Antrag vor, durch welchen die in der zweiten Lesung gelaßenen Lücken ausgefüllt werden sollen. Darnach soll Paragraph 6 (Verbot von Druckschriften) gemäß den Beschlüßen der Commission aufrechterhalten werden, periodische Druckschriften also erst dann unterdrückt werden können, sobald auf Grund dieses Gesetzes das Verbot einer einzelnen Nummer erfolgt ist. Zu § 16 (sog. Ausweisungsparagraph) wird, abweichend vom dem Beschlüße der Commission, vorgeschlagen, daß die Ausweisung gewerbsmäßiger Agitatoren ganz uneingeschränkt erfolgen kann, jedoch aus dem Wohnsitze nur dann, wenn der Betreffende denselben nicht bereits seit 6 Monaten inne hat. Die damit zusammenhängenden Paragraphen sind gemäß den Com« missionsbeschlüffen wieder einzuschalten. In der Generaldebatte erörterte Schorlemer die Stellung der Nationalliberalen zur Regierung, sowie die Stellung des Centrums zu den Conservativen und der Regierung. Redner wendete sich sodann gegen das Gesetz, polemisirte gegen verschiedene Steuerungen des Reichskanzlers und fegte seine Anschauungen über die Socialdemokratie dar, die er als Vollendung der modernen Entwickelung in Staat, Gesellschaft, Wirtschaftsleben und Schule bezeichnete. Schließlich forderte v. Schorlemer die Anwendung des gemeinen Rechte- im Gegensatz zur Ausnahme- Gesetzgebung. v. Kardorff sprach gegen die Ausführungen des Vorredners und für das Gesetz. Derselbe begründete die Einbringung des Compromiß-Antrages: die Nationalliberalen seien den Conservativen in mehreren Punkten entgegengekommen; bezüglich der Geltungsdauer und der Faßung des § 6 bestünden für ihn jedoch noch die alten schweren Bedenken; trotzdem würden die Conservativen, damit das Gesetz überhaupt zu Stande komme, für den Compromiß-Antrag stimmen. Liebknecht erklärte sich gegen das Gesetz, suchte die Socialdemokratie von der ihr zugeschobenen Verantwortlichkeit für die Attentate zu entlasten und erörterte die Gründe der Reichstags-Auflösung. Redner kam auch auf die angeblichen Beziehungen zwischen dem Fürsten Bismarck und der Socialdemokratie zurück, insbesondere auf die Versuche, ihn persönlich zu gewinnen. Liebknecht erklärte im weiteren Fortgänge seiner Rede, seinen Parteigenoßen sei die strengere oder mildere Fassung des Gesetzes durchaus gleichgültig, und verwahrte die Socialdemokraren gegen den Vorwurf der Verherrlichung des politischen Mordes, v. Helldorf erklärte im Namen der Deutsch-Conservativen, dieselben verrichteten im Interesse des Zustandekommens des Gesetzes auf eigene Amendements und schlössen sich den Compromiß-Anträgen an. Schulze-Delitzsch wendete sich gegen das Gesetz: die Bekämpfung der Socialdemokratie wolle er der Privatthätigkeit überlassen wissen. Er fürchte, durch das Gesetz möchten manche gesunde sociale Bestrebungen getroffen werden. Redner erläuterte schließlich seine wirthschaftlichen Theorien. Lasker rechtfertigte den Weg der Ausnahme-Gesetzgebung und erläuterte den Wechsel in der Haltung der nattonalliberalen Partei seit der Einbringung des ersten Socialtsten-Gesetzentwurfes. Nachdem er einzelne Punkte der Commisfionsbeschlüsse, mit denen er nicht überall harmonire, kritistrt hatte, betonte Lasker schließlich die Nothwendigkeit des Zustandekommens des Gesetzes. — Hierauf wurde die Generaldebatte geschlossen. In der Specialdebatte wurde § 1 gegen den Widerspruch Magdzinsky's und Kryger's angenommen. Zu § 1 a lagen Anträge von v. Goßler, Hauck und Schulze-Delitzsch vor. Rickert trat für die Beschlüsse der zweiten Lesung ein. Minister Graf Eulenburg befürwortete den Antrag v. Goßler, indem er geltend machte, das Gesetz solle mit vollster Loyalität ausge- führt werden, wo es aber sein müsse, auch mit der nöthigen Strenge, um den beabsichtigten Zweck wirklich zu erreichen. Delbrück befürwortet wiederholt Schonung der Genossenschaften und den Antrag Schulze-Delitzsch. Der Antrag v. Goßler wurde abgelehnt und § 1 a mit dem Antrag Schulze-Delitzsch angenommen. Die §§ 1 b, 1 c und 2 wurden gleichfalls angenommen. Nächste Sitzung morgen 10 Uhr. — Der Compromiß-Antrag ju § 19 setzt die freie Ernennung des Vorsitzenden der Recurs-Commission durch den Kaiser fest. Zu § 22 ist vorgeschlagen, daß das Gesetz mit dem Tage der Verkündigung in Kraft trete (anstatt sofort). Petersburg, 18. October. Gegenüber den Meldungen auswärtiger Blätter über Fernhalten des Kaisers von den Geschäften, über die Thätigkeit des Großfürsten Thronfolgers in der Commission zur Ausarbeitung der Verfassung und über die ganze innere Lage Rußlands ist zu constatiren, daß der allgemeine Gang der Geschäfte um kein Iota abgeändert ist. Dreimal wöchentlich wechseln zwischen hier und Livadia die Kuriere. Der Kaiser erledigt die Geschäfte ganz wie seit Jahren; der Thronfolger bleibt, wie früher, nur indirect an den Geschäften betheiligt. Die der Polizei vorgeworfene Unzuverlässigkeit ist ebenfalls nur Hypothese; die Polizei ist nur in ihrer Wirksamkeit seit Jahren durch die Justizbehörden vielfach paralysirt. Die für einige Centralpunkte angeordnete Verstärkung der Polizei ist eine wenig bedeutende; auch die seitherige Organisation derselben ist keine sehr praktische. Bezüglich der nach den Meldungen auswärtiger Blätter in Aussicht stehenden „großen Reformen", herrscht in maßgebenden Kreisen die mehr gegentheilige Ansicht vor, daß in der letzten Zeit nur zu viel reformirt wurde und es besser wäre, auf dem Wege der nicht mit einander tn Einklang stehenden Abänderungen und Umänderungen eine gewisse Rast eintreten zu lassen. Konstantinopel, 18. October. Die Uebergabe von Vranja an Serbien und von Kossina an Montenegro ist erfolgt. Belgrad, 18. October. Gestern trat unter dem Vorsitz des Metropoliten die Synode zusammen, gebildet aus den Bischöfen von Risch, Regotin, Schabatz, Pirot und Usice. New-Nork, 18. October. Der Dampfer „John Bramhall" mit einer Ladung Waffen und Munition, im Werthe von 1 Mill. Dollars, ist nach der Türkei gesegelt. Bombay, 18. October. „Times of Jndia" erfahren, der Emissär des Vicekönigs sei zurückgekehrt und die Antwort des Emirs von Afghanistan unbefriedigend ausgefallen. Der Stamm der Mohmunds sei hinsichtlich der Loyalität gegen den Emir getheilt. Rourog Khan habe sich erboten, den Englän dern beizustehen. Es heißt, bei der afghanischen Armee kämen täglich Desertirungen vor, angeblich wegen Mangels an Nahrung, Kleidung und Sold. Rom, 18. October. Die „Jtalie" erwähnt des Gerüchtes, wonach die Minister Corti, Broechetti und Bruzzo ihre Demission gegeben hätten. Der „Opinione" zufolge haben nur die beiden Letzteren demissionirt. — Der deutsche Botschafter v. Keudell ist in Familienangelegenheiten nach Deutschland abgereist. Der Minister-Präsident Cairoli kehrt morgen nach Rom zurück. Beglaubigteren Angaben zufolge haben nur die Minister des Auswärtigen uwb des Krieges ihre Entlassung gegeben, die jedoch vom Könige noch nicht angenommen ist. Washington, 18. October. Finanzminister Sherman ordnete den Ankauf vvn 45,000 Dollars Silbermünzen wöchentlich an. Die Offerten sind jeden Mittwoch einzuliefern; die Lieferung des Metalls erfolgt in Philadelphia oder San Franzisco. Haag, 18. October. Die Kammern haben ihre Zustimmung zur Wiedervermählung des Königs ertheilt. Wien, 18. October. Meldungen der „Polit. Corresp."; Aus Athen, 17. d. Ministerpräsident Komunduros stellte in der Kammer die Vertrauens^ frage. Der Oppositionsführer Trikupis dagegen beanttagte, den seitens der : Regierung geforderten Credit von 12 Millionen zu verwerfen, die Armeereserven zu entlassen wnb alle militärischen Vorbereitungen zu sistiren. Die europäische Diplomatie macht kräftige Anstrengungen, eine Verständigung zwischen Griechenland und der Türkei herbeizuführen. — Aus Konstantinopel, 18. d. Die internattonale Commission für OstTumelien beschloß, spätestens am 26. d. in Philtppopel zusammenzutreten, um sich über die Frage der Uebernahme der Finanz- , M 17 Oktober- . l.Jrf Ltettil ' ^Tochter des y(!i-n®!6irS . J S°h» W ei" Sohn, m 15. Oktober. h 'M- 141 des MM i, 76 Iah" 10 ! Mdne M öffentliche 5695) Md jchmcht d-r ■ ;< 'LernwMdeS; i. MjrrSheim de : Mh erkannt hat »Meldung der Z , , sowie I »Mittel aus zreitag den Vormit! ; mhttaumt, wozu I: hi Meldung der ijRafit geladen w Zugleich soll c I Arrangement verfi libtr Wtrfilbtninß ittllung eines L i imlven. Tie auöbleibendl irtrttentn Gläubig 'lassen der Meh h .-AitUn erachtet Hungen, den 16 , Großh. Land 8ellarius. Wnltidjf Di Hnii WJ2) Nachdem /Machers Ev ouis GaihjulZ 1 ^verfahren ei 'dm sämtliche । '"it brnachrichtig 1nur an den ; Herrn Ma; 7! "«den Uni .wn, den 16. '^nzogltches (5 1V. d. St.: ^Hermann, B Uhr im x »-btti 2*»«» L-rtz genfttr k fite* L««k " '< ».1« *91 a 91 empfiehlt (6426 I Die Holoniakwaaren - Landümg nnn empfiehlt von Krauß. 8 e l l a r i u s. 7SH llariüirte Häringe empfiehlt :»nb Fenster versteigert. (6423 Arrac, Cognac, Punsch-Essen;, Spirituosen, Wein und. Champagner. (6390 Wilh. Seibert. 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Dem Lehrer an der Stadtknabenschule Christoph Merz, eine Tochter^ Elisabeth, geb. den 4. September. Denselben. Dem Weißbinder Conrad Hock, eine Tochter, Elisabeth Margarethe, geb. den 29. September. Denselben. Dem Lokomotivheizer Johannes Reinig, eine Tochter, Minna Margarethe Marie, geb. den 23. August. Denselben Dem Bremser Johannes Höfer, ein Sohn, Karl Julius Louis Joseph, geb. den 23. September. Denselben. Dem Schneider Wilhelm Stumpf, ein Sohn, Wilhelm Georg Louis, geb. den 17. Sevtember. Den 14. October. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Heinrich, geb. d. 9. Oct. Den 16. October. Dem Bäckermeister Gustav Eger, eine Tochter, Wilhelmine Elisabeth, geb. den 24. September. Beerdigte. Den 17. October. Katharine Nau, geborene Haßler, Ehefrau des Kaufmanns Philipp Nau, alt 27 I. 2 M. 14 T-, geft. den 14. October. Feinsten la. Emmenthaler und Limburger Käse stets frische Butter und Eier Feinstes Bliithenmehl aus der Kunstmühle des Herrn F. Burk, hier, zu gleichen Preisen wie in der Mühle, sämmtliche SuppenartikekundKüksenfrüchte. Achten Ceylnu-Zimmet, Nelken, Pfeffer, ganz und rein gemahlen. Besondere AeKanntmachungen Lcffkntliche Aufforderung. 5695) Nachdem Großherzoglichcs ' Hofgericht der Provinz Oberhessin über das Vermögendes Wilhelm Müller : zu Wölfersheim den förmlichen Concurs- l proceß erkannt hat, wird Tagfahrt zur Anmeldung der Forderungen und Vorzugsrechte, sowie zur Vorlage der Beweismittel auf Freitag den 20. December, Vormittags 8 Uhr, anberaumt, wozu sämmtliche Gläubiger bei Meidung des Ausschluffes von der Masse geladen werden. Zugleich soll an besagtem Tage ein Arrangement versucht, eventuell Beschluß über Versilberung der Masse und Be- stellung eines Maflecurators gefaßt werven. Oie ausbleibenden oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger sollen als den Be- fölüfjen der Mehrheit der Gläubiger getreten erachtet werden. Hungen, den 16 September 1878. Großh. Landgericht Hungen. AeikgeKolenes. Prima Hal. 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SW segs? tnrebildero « M h "iS Irem " äS ufl,kt ^1 id)H bi, ir« 6419) Stetukoblen, Braunkohlen, CokeS, kleingemachtes Holz bei I Emil Pistor. Wilsters Friedrich August Hartmann. 15. Bahnmeister Carl Anton Reitz zu Cassel mit Mathilde Marloff zu Messungen, Tochter des zu Hunaen verstorbenen Großherzoglichen Districts-Einnehmers Georg Ernst Theodor Marloff 16. Schriftsetz-r Christian Wilhelm Platz zu Gießen mit Amalie Elisabeth Kolbe, Tochter des zu Marburg verstorbenen FactorS Dietrich Kolbe. 17. Taglöhner Jacob Karl Vogel zu Frankfurt a. M. mit der Arbeiterin Christine Will, Tochter des zu Sichertshausen verstorbenen Weißbinders Andreas Will. Eheschließungen. 17. October. Braumeister Ferdinand Julius Otto Müller oon Stolpe, Regie- nngs-Bezirk Stettin, mit Anna Philipptne Erlenbach von Caub, Amts St. Gaars- hausen, Tochter des verstorbenen Steuermanns Philipp Franz Erlenbach. 18. Schreiner Carl Joseph Seibert von Crumbach mit Katharine Fölsing, Tochter des zu Helper-Hain verstorbenen Webers Georg Fölsing. Geborene. 11. October. Anna Elise Marie, Tochter des Cigarrenarbeiters Heinrich Schäfer II. 8. Karl, Sohn des Zieglers Heinrich Wtnther. 11. Ludwig, Sohn des Schneiders Johannes Ehrhardt. 9. Karl Konrad Christian, Sohn des Schahmachers Christian Einil Jacob Martin Steuerwald. 10. Peter Joseph Wilhelm, Sohn des Kaufmanns Robert Hecker. 12. Dem Güter-Expedienten bei der Oberhesstschen Bahn August Zöckler, rin Sohn, noch ohne Vornamen. 14 R-chard Reinhard, Sohn des Kaufmanns Rtch ird Scheel. 16. Dem Stations-Assistenten bei der Main-Weser-Bahn Heinrich Joseph Houck, ein Sohn, noch ohne Vornamen. Gestorbene. 15. October. Dienstknecht Wilhelm Kempf, 44 Jahre alt, von Gelnhaar, Kreis Tübingen. 14. Katharine Nau, geborene Haßler, 27 Jahre 2 Monate 14 Tage alt Ehefrau des Kaufmanns Philipv Nau. 16. Johann Konrad Sack, GesellschoftS-Diener i P-, 76 Jahre 10 Monate 3 Tage alt. 17. Kaufmann Löb Strauß I. von Friedberg. Baferlieferuag n« 1878|79. Offerten zur Lieferung des Hafers für Thierspital hier werden täglich Ngegengenommen. Näheres täglich von H-12 Uhr im Thierspital. (6382 Schiefe, Assistent. Bessentliche Bekanntmachung. 6412) Nachdem über das Vermögen Hutmachers Emil Gail (in Firma Louis Gail) zu Gießen vorbereitendes Loiicursverfahren eingeleitet worden ist, »erden sämmtliche Schuldner desselben liermit benachrichtigt, daß gültige Zah- hingen nur an den provisorischen Maffe- Aator, Herrn Max Pilger zu Gießen jderftet werden können. Gießen, den 16. Oktober 1878. kroßherzogltches Stadtgericht Gießen. I. V. d. St.: Oppermann, Stammler, Sladtger.-Affeffor. Stadtger.-Affeffor. G-g- Wilh- Weidig, Ahornholz zu Laubsägearbeiten Jtal. Maronen, Rhein. Castanien, empfiehlt (6438 ____JEmil Fischbach. 6410) Fünf Fenster mit Läden 170/99 Centim. und 2 Säulen 296 Centim. hoch, billig abzugeben. ____________________Neustadt D. Nr. 55. Feinsten Neuen Elb-Caviar, sowie ächten Astrachan-Caviar empfiehlt (6427 Gg. Wilh. Weidig. ß Geschäftskalender mit breiter Nolizspalte, sowie alle hier gebräuchliche Kalender vorrätbig bei Ernst Balser. Wiederver käufer erhalten höchsten Rabatt 6431) Ein Haufen Mist zu verkaufen bei Frau Fischer, Mühlgasse 84. 6378) 30—40 Stück Packlisten, in allen Größen, zu verkaufen. I. Schmücker, Marktstraße 219. Gothaer Cervelatwurst, Geräuch. Franks. Leberwurst, Frankfurter Würstchen empfiehlt (6425 Gg. Wilh. Weidig. LK Ä! - * Patent. Wetterprophet. Patent. Betreffe> Aus Gr"! im „Lindenhos". Missknsckaftlich geprüft und begutachtet. Benedictiner, ZZürgergefesWasi 6375) Bei anhalte Der Vorstand bei Herrn Karl Brück abzugcben. u Geschäfts Eröffnung Restauration Albold Badenburg. 6416) oo 00 lrzlich zweimal, w 2 Uhr, mit i 6396) Ein Junge kann in die Lehre treten bei I. Benner, Schuhmacher- 6415) Ein junger Hund zugelaufen. Gegen Erstatttung der Unkosten abzuhole, binnen 8 Tagen Mar bürg erftrahe 175. vermischte Anzeigen. 6377) Der Milchverkauf, der seither bei Herrn Kaufmann Stieber bestanden, befindet sich nunmehr im Hause des Herrn Kaufmann Retter fKreuz). Weuzel's Garten Montag Abend: Diebe tu fehl. Das Veruir ta<6 gubrleute b ucb dergleichen, 1 Adlungen hinge ^enbliältchen N l^dlichkeit unter! Klrahe oder der kchenden Führtet Das Reini^ (1. October bis ! bn incl.) bis 9 urt> im 'Lommei ciitn dieser Tag Werktage vorzun rinnen soweit bii (Mtten unk» fonfi Zihrbahkl. ßti per btm Fehlen j Kirben. Den Koth c iß untersagt. Aus Achord v* den Hosraithe tb den öffentliche Zur Winter, a) Sobald der Höfe öffentlich, Händen i genügend Morgen, der erste M > Uh b) An den ■52« «rpeditionöl^ (Qualvolle Sage, Wochen und Monate und selbst Jahre verbringen zahlreiche Leidende in der Krankenstube ohne Aussicht auf Besse- rung; oft aufgegeben von den sie behandelnden Aerzten, als Todescandidaten betracht von den Angehörigen. In solcher Lage empfiehlt sich, wenn es nickt schon früher geschehen die Anschaffung des bekannten Buches Dr. Airy's Ra» turheilmethode und kein Leidender wird mehr zweifeln, daß es noch eine Genesung für ihn gibt, wenn er sich verauensvoll der tausendfach bewährten Heilmethode unterzieht. Preis 1 JL, vorräthig in der Buchhandlung von Wtlh. Erras in Frankfurt a. M., auch gegen 1 JL 20 H franco zu beziehen durch Richter s Derlags.Anstalt, Leipzig. (6374 Doppclkräuter - Magenbitter, nach einem auö einem ®enebictinerf(ofter stammen- den 9lecept fabri»irt von: C. Pingel m Gottmgen. Wohnungsveränderung. 6380) Von heute an wohne ich im Hinterhause des Herrn Horeyseck, Wallthorstratze 150. Valentin Herdt, Glasermeister. 6335) Circa 2500 JC. sind auf erste Hypo- thek auszuleihen. Auch sind gegen gute hypothekarische Sicherheit nocb weitere größere Capitalien zu haben. Näheres btt der Exped. d> Bl.______________ pW ^ftii, »tl4e Preis 1 81. ». c». »so Gr. Inhalt 3 M. 50 Pf. , 660 , , Meine Wohnung befindet sich jetzt (64C Universitätsstraße E* 77, neben dem Ijenz’fd>en Felsenkeller. Prof. //?*. Dirtibaam» dm Ee Gloßhn c) Außerdem Innern linnm c d) Vor , und mii e) B-l »in behöide n Noßrin! « ^lrlber Mm . «der 41 Ö Btiin ©ditei Ivlchej ttin h) Cchne C. Pingel, Göttingen, (Provinz Hannover). HtUüe Wie nachfolgende» stehen in große» Anzahl »u Jedermann» ^^^"ereit: Attest: Sc. Hochwürden Herr Pfarrverweser Koenig iu^^stlden bei Sulzmatt i Elsaß, berichtet: Ihr Benedictiner leistet mir vortreffliche Dienste, zur Fortievuna der Kur erbitte ich mir wieder 3 Fl. rc. (5) ^Nur echt zu haben in den meisten Apotheken, Colonialwaaren und Delicatefsen Handlungen. 1 Gesangverein „Harnwnie Samstag den 2. November, Abends 7'/r Uhr: Aermiethunzen. 6406) Ein kleine« Familienlogi« zu ver- miethen und baldigst beziehbar. P. Hubler, Brandgasse. 6405) Em möblirtes Zimmcr zu ver'- miethen.__Löwengasse C- 160. 6381) Zimmer mit (kablnet, sein möb lirt und für 1 auch 2 Herrn geeignet, ver mtethet Heinrich Ranz, Selteisthor E. 87, zunächst NenzclS Maschinenfabrik. " 64140^00111^0 Zimmer zu oermiethen. Sandgasse Lit- v t80. ~6435) Eine kleine Fanulienwohnunq zu oermiethen. Louis Vogt, Mühlgasse. 6428) Familienlogi« vermiethet Carl Lehrmund, Neuenweg- 6433) Ein Famittenloaitz zu oermiethen bei Karl Gerlipp. 6246) Im Liefern und Versenden von gutem gebrochenem Tafelobst halte mich besten« empfohlen. Carl Scbwalb, GroWuselr. / ~ Dm rbh'nlichit bekannt« Astronom und Director der u / wliS'e^e VoSuibeatimmnnit’de8B WeSn^öghchL I ÄS Jo £c Geschäfts - Verlegung. 6436) Meinen welchen Kunden und dem geehrten Publikum die «!>i Anzeige, daß sich von heute ab mein Geschäft in dem Hause des Herrn Kaufmann Schwager am Seltersweg befindet. J. Häuser, Buchbm^ Feier des 30jährigen Stiftungsfeste« mit COHCERT und BALL 6398) im Lei buchen Saale. Karten sind zu haben bet den Herren Balth. Schwan und Heiorid Seidewand. _________________________Der Vorstands 6403) Ein mobltrte« Parterre - Ztn.mrr sogleich zu beziehen bei 9 W- Hanitsch, Kirchenplatz A. 22. 6393) Zu oermiethen ein möblirtes freundliches Zimmer bei 0 Frau Dr. Köhler, Gartfeld. 6399) MöMrteS Zimmer zu oermiethen bei August Atoll, im Stern. 6402) stelle Anlage Lit- 0. 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Wallenfels, am Markt. 6389) Ein kleines Mansarstenlogis nebst »nbehör ist zu oermiethen bei __PH. Schlatter. 6376) Ein möblirte« Zimmer mit Cabinet zu vrrwic hen im Hause deS Herrn Dr. Felsina. 9teue-Bäue.__ 6397) Ein kleines Logis tm 4. Stock zu oermiethen bei Prof. Thaer. -385) Bet Musiklehrcr Geller tn der Reichensard-Bi hnhosstroße ist ein kleines, icu hergerichteteS Familien-Logis zu ver- niethen. Heute, Sonntag ven 2 0. d. M.: Tanjunterhaltu» mit Theater in Wenzels Garten. — Anfang 7 Uhr. NB. An- und Abmeldungen bittet man bis zum 25. d. 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Einem aeebtten Publikum von Gießen und Uwge," zur Nachricht, daß ich die seither von meinem Bruder (« führte Wirthschaft zur Badenburg übernommen habe. ES wird mein Bestreben fein, tue ten Gäste stets mit guten Speisen und Getränken zu tun und bitte um geneigten Zuspruch. The ist um Dai«* Die Akademie für £nnöwirtf)e, .Bierbrauer uni) JKUW drei getrennte Fachlehranstalten, 1861 begründet, beginnt das 2i.mt.ri am 1. November. — Programme zu beziehen durch ^^ction Worms a. Rh.__Dr. Schne^er Hierzu ein „Zweites Blatts 6409) Uuserm lieben Freunde H.....ch «....! nachträglich zu seinem Geburtstage ein br* fach donnernde« Hoch, datz die ganze SliK Cassel wackelt. Amicltla. 6421) Ein diesige« Coloniolwaan» engroa u. äeUbil-Geschäft sucht einen Lehr lina, bet freier Beköstigung und Logi«i Hause. Näheres in der Ervedition t. t 6384) Empfehle für Umzüge gc- fälligste Benutzung meine« Möbel waaenS. Billigste Preisberechnung. 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