Nr. 192 Dienstag, den 20. August 1878 j Siebener "Anzeiger 9 Amomi»- ittth Imfßhhtt für hmt MB iing A«M- »Ii> AmtsblM fit de« Kreis Gieße« te »Her süd- Trschetnt täglich mit Ausnahme deö Montags. Postanstalten Deutschland. uuuiiiirnm -Möbel in der ß Kinderstühle ■ellager I leB 1 1 ‘l^mffes und zwei Wärter zum Tode geleitet wurde. Mit erhobener Stimme nit Kurt W der Untersuchungsrichter darauf das Todesurtheil und die aus Homburg / II" O rr »»V vhiuiiiu Vit IVlUytltVCV vrv riaatsgerrchtshofs, die das Todesurtheil über Hödel gesprochen hatten, an der TRllllOH' den Vicepräsidenten des königlichen Kammergerichts, Herrn v. Mühler 1 1L , der Oberstaatsanwalt v. Luck. Vom königlichen Stadtgericht war der iHche Wrsuchungsrichter Stadtgertchtsrath Hollmann und der Staatsanwalt Gartz 1* L^ksend; von Mllitärpersonen war erschienen der General v. Votgts-Rhetz; ien‘ .igjj 1 . ^ncrBürgerschaft mehrereStadträthe, Stadtverordnete und Beztrks- getv P’per in ihrer Amtstracht mit Kette angethan; von der Polizeibehörde der L-chei-Oberft Gericke und mphrprp • /titfiorhom vnrtron ite® j vuiuui vuo Acvucnuiyui uiiv vit uuv .y vmumy , ’ dattrte und vom Kronprinzen unterzeichnete Bestätigungsurkunde, der Verlesung des Datums dieses seines Todesurtheils spie der Verbrecher ' 8 m nef nach beendeter Verlesung ein vernehmliches „Bravo 1" Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, «>ehr. Wann 9>/ niete! juSX; für nJ t^el NedactionSbueeaur Gartenstrahe B. 165. «xpeditionsbureaur Schulstraße B. 18. @iegen^berHO^a5'^1878^**'^Unde” : Montag den 26. August, Anfang 10 Uhr, in Ljch. Büchner, Krcisschulinspector. :uclb (330 «lizei'Oberst Gericke und mehrere Polizei-Lieutenants; außerdem waren etliche »Wcien des königlichen Stadtgerichts zugegen. Der Untersuchungsrichter Stadt- MtSrath Hollmann nahm hinter einem vor dem Schaffst aufgestellten Tische Wlluntz, während der Deliquent durch den Geistlichen, den Jnspector des Zellen» m zu machen, »Frankfurter ; eingelaufene, ch vermittelst irlichen tele- Tage bringt, in den Stand lonats statt- idlungen, um nehmen, als ;egen Vorlage its gratis zu. ' Zeitung. Der Untersuchungsrichter wandte sich hierauf an den Scharfrichter Krauts. Derselbe, ein großer und kräftig gebauter Mann mit kleinem Schnurrbart, 34 Jahre alt, war in feinster Wäsche und eleganter Toilette, schwarzem Frack, weißer Halsbinde, schwarzer Weste und schwarzen Beinkleidern erschienen. Indem er ihm die Bestätigungsurkunde des Kronprinzen vor Augen hielt, sprach der Untersuchungsrichter: „Ueberführen Sie sich von der Urkunde und nun : übergebe ich Ihnen den Klempnergesellen Emil Heinrich Max Hödel zur Enthauptung". „Kommen Sie!" sprach der Scharfrichter zu Hödel. Pieser sprang förmlich die drei Stufen zum Schaffst hinauf und entkleidete sich oben seines Rockes und seiner Weste. In diesem Augenblick ertönte das Armensünder- glocklein in der Anstalt. Mit unbeschreiblicher Frechheit blickte Hödel nach diesem Glöcklein hinauf und lächelte höhnisch den Anwesenden zu, dann warf er die Hosenträger ab, konnte aber einen Knopf des Oberhemdes nicht lösen, : worauf einer der Scharfrichtergehülfen ihm dasselbe von hinten her herunterzog,, so daß der Oberkörper bis über die Brust entblößt war. Die Scharfrichtergehülfen schnallten darauf den Verbrecher an Armen und Füßen fest und legten den Kopf in den Einschnitt des Blockes mit dem Gesicht nach unten, indem sie den Hinterkopf mit einem handbreiten Gurt festschnallten, so daß der Hals frei lag und der Deliquent den Kopf nicht bewegen konnte. Jetzt öffnete der Scharfrichter ein sauberes Futteral, mit der Jahreszahl 1878 in Golddruck darauf, nahm das Richtbeil in seine Hand und trennte mit einem Schlage derr Kopf vom Rumpf. Der letztere zuckte nach dir Execution dann noch, während der Kopf einige leise Bewegungen machte. Ein bereitftehender Sarg nahm sofort den Leichnam nebst dem Kopfe auf und wurde alsbald dem bereits geöffneten Grabe am Zellengefängniß übergeben. Die Execution währte kaum 3 Minuten. Es waren nur wenige Menschen vor dem Gefängniß angesammelt, da die Hinrichtung selbst sehr geheim gehalten worden war. Berlin, 17. August. Die „Post" hört, daß die europäische Commission für die Ausarbeitung der Organisation Ostrumeliens am 13. September in Konstantinopel zusammentrete. Am nämlichen Tage trete auch die Commission für Bulgarien an demjenigen Orte Bulgariens zusammen, wo der russische Commiffär seinen Sitz nehme. Berlin, 17. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." bezeichnet die Meldung mehrerer Blätter, der Reichskanzler habe das Reichseisenbahnamt angewiesen, ihm keine Verfügung ohne die Gegenzeichnung des preußischen Handelsministers vorzulegen, als vollständig aus der Luft gegriffen. — Der Hofschauspieler Theodor Döring ist heute Nacht halb 3 Uhr an Diphtheritis gestorben. Berlin, 17. August, Abends. Heute gegen 8 Uhr Abends brach in der „Norddeutschen Brauerei" an der Chauffee-Straße Feuer aus, Has die ganzen Restaurations-Localitäten gänzlich in Asche legte. Die eigentlichen Brauerei- Gebäude sind gerettet. Der Schaden wird auf mehr als 300,000 Mark geschätzt. Berlin, 17. August. Zur Feier der Schlqcht von St. Privat sollt? heute Abend ein großes Militärfest in der „Norddeutschen Brauerei" staltfinden. Gegen halb 8 Uhr fing es an zu regnen; das Publikum ging in den Saal und Feuerwerkskörper, die abgebrannt werden sollten, wurden in den Nebegsaal gebracht. Durch irgend ein Versehen entzündeten sich die Feuerwerkskörper. Schnell stand der Nebensqal und der große Saal in Flammep. Lqft 3000 Menschen waren anwesend und flüchteten sich glücklich ohne Unglücksfall. Die gesammte Feuerwehr und die Gardefüstliere halfen löschen. Es brannten nieder: Saal, Wohnhaus, Orchester, Küche und Eisschuppen. Ein Feuerwehr- mann verunglückte und zwei Andere wurden verwundet. Die Actiengeschaft er- ung aller Haar- eisen in empfehlende r Art, sowie ffaml» ?• M id, Friseur. Kaffee in w h in empfehlende Fischbach. m , Gießen, den 15. August 1878. Betreffend: Statistische Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Erndte-Ertrags im Deutschen Reiche. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groscherzoqlicben Bürgermeistereien des Kreises. „ ... Un‘Cr,.8c3“8nat,me auf unsere Verfügung vom 18. Mai d. I. - Anzeiger Nr. 118 - sehen wir binnen 8 Tagen Ihren Berichten darüber entgegen, wieweit Sie mit Aufnahme der bis jetzt eingeerndicten Bvdencrträgniffe gekommen sind. ______________ Dr. Boekmann. Berlin. Das schwere Werk der Tabaksenquete-Commission liegt nun Wendet vor; ein stattlicher Band von nicht weniger als 140 Seiten tn dem Mmat der Reichstags-Drucksachen enthält den offictellen Bericht, wie er nach nner endgültigen Durchsicht von Setten des Reichskanzlers in Kissingen seine letzte Redactton erhalten hat. Den Anfang in den Schriftstücken machen die Wgebogen über den Tabaksbau, die Tabaksfabrikation und den Tabakshandel. Daran schließen sich sodann die Fragen an die Bezirks-Commissionen, welche letztere als die Grundpfeiler der ganzen Enquete anzusehen sind. Um nach allen e Eelten hm den Werth anzudeuten, welchen man auf diese Commissionen legt, i W DDn her Controlelettung den Landesregierungen aufgegeben worden, an die Kitze derselben möglichst hohe Beamte zu stellen; von Baden z. B. wird der i *nector des statistischen Landes-Bureaus, Riecke, mit diesem Amte betraut midkn. Als Anhang figurirt eine umfangreiche Arbeit über den Einfluß des Mcksmonopols in Frankreich und Ungarn auf die Tabaksbauer. l Berlin, 16. August. Ueber die letzten Augenblicke des Verbrechers Hobel meldet die „Nattonal-Zeitung": Bet der gestern tn der Zelle des Ver- ^kchers in der Stadtvogtei erfolgten Veröffentlichung der allerhöchsten Cabinets- ü Odre, durch welche der Gerechtigkeit freien Lauf gelaffen wird, erbleichte Hödel | ^n,n Augenblick, fiel aber sogleich wieder in seine bekannte Frechheit und ff Liörrigkett zurück und verlangte sofort ein Gnadengesuch schreiben zu dürfen, kvas ihm aber, unter Hinweis auf die Erfolglosigkeit dem allerhöchst sancttonirten echtskräftigen Erkenntnisse gegenüber, und weil er nicht im Stande sei, neue f Dkständniffe zu machen, nicht gestattet wurde. Kurz darauf verlangte er jedoch, ! daß feine Hinrichtung auf dem Kreuzberge Statt finde. Es wurde ihm hierauf Frage vorgelegt, ob er noch besondere Wünsche habe, worauf er Cigarren md gute Kost forderte, welche er nebst einer Flasche Wein vor dem gestern Herd 6y2 Uhr erfolgten Transporte nach dem Zellengefängntffe mit Behag- Weit genoß. Den geistlichen Zuspruch lehnte er entschieden mit dem Bemerken •5, daß er, behufs Empfangnahme desselben eine jahrelange Vorbereitung gebrauchen würde. Ueber die Vorgänge unmittelbar vor und bei der Hinrichtung huibt man der „Köln. Ztg.": Am heutigen Morgen um 5 Uhr onließ derVer- «rcher in Begleitung des Predigers Heinicke, Hausgeistlichen an der Städtoogtei, die Me, in welcher er^die letzte Nacht seines Lebens zugebracht hatte. Als er M Schrittes am Schaffot angelangt war, musterte er mit frecher Miene das n Hinrichtung erschienene Publikum. Wir zählten etwa 50 Personen, welche Schaffot gruppirt standen, und bemerkten darunter die Mitglieder des Amerika. alter: angegriffen und abgewtesen. 4982) langen Her! sind, wollen Ebensl vi nehmen ii Gieß Mel >»"" fcrt 3«rf --- A i o»‘*; n6ti W; "ßrf®w!!’» "ih-r Xiria vo»^ Aerlgeöolenes. Jlcitrs .Konifirof) Alle Sorten Oelfarben, schnell und hart trocknend, Petersburger Möbellack, (3227 5$ 4331) Stets frische «a.j drei getrennte TaLyieyrangialien, 1OVV7\ " '2 SSuttCi? und (Siet am 1 November. — Programme zu beziehen durch __e.hf» mm Woch.nmarktspreise, bei _ die Direktion Dr. Schneider. Worms a. Nh. ELsenlack, Seccatif, Leinölfirnis, dick, sowie zum Anstrich fertig, Fußboden Anstrich, Fufiboden Luck, Damarlack, OessentlicheAufforderung. 4981) Ansprüche aller Art an den verstorbenen Johannes Gontrmn von Nieder-Bessingen sind „binnen vierzehn Tagen" dahier anzumelden, widrigenfalls siebet Regulirung des Nachlasies nicht berücksichtigt werden. Lich. 14. August 18/8. Großherzogtiches Landgericht Lich. Weyer. ___ Die Akademie für Lmwwirlhe, Bierbrauer itnö Müller, drei «-trennte Fachl-hrunstalt-n, 1864 begründet, beginnt das Wintersemester Versteigerung. Mittwoch den 21. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Gastwirtschaft zur „Germania" an der G'ünberger Straße dahier ungefähr 45 Meter Tannenholz (Backscheiten) öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 19. August 1878. M. Pilger, 4984) Massecurator. 4978) Kinzenbacher Ziegelei (am^Zahnhof) werden zu billigen Preisen abgegeben: Verblendsteine, gewöhnliche Ofcnsteine und Dachziegel. A. Mütter. IPJEIiVSTElV Eiiemacli - u» ipr ct.t.pjf des Herrn Eduard Silbereisen, in bekannter vorzüglicher nnali ät^ fü d ffen Haltbarkeit und Reinheit in jeder Beziehung garantitt SÄi SS« - io«. °» “ «K» "" to * g“8 emvfiehlt zum Woch.nmarktspreise, — ! größeren Quantitäten billiger, , W. Heuser, vorm. K. Bieler. 4949) Ein- und zweithürige Kleid er - schränke, 2 Ausziehtische (wobei einer für 24 Personen), Schreibsecretair, Waschkommoden mit Marmoraufsatz, Sophas, mehrere Pfeiler- und ovale Spiegel billig zu verkaufen. Besonders macht urff eine große Partie schöne und dauerhafte Stühle aufmerksam I. Rothenberger, Lindenplatz. 4955) Ein sehr guter Faselochse, Vogelsb. Race, steht zu verknusen bei Ph. Lenz, Klein-Linden. sind wie aus den bezüglichen Annoncen ersichtlich, Zutrittskarten lau derselben schon i‘6‘ trat bte Jury, welch- üb-r bk Pr-is-für hl. /Tnfmntf, mm Liebia Denkmal zu entscheiden hat, z usammen. Die Executivcommisston ÄS Modellen einen Preis von 2000 Jt, ”un, Sof®attenbi«rio? t>. Sffnerjn München. Pros. Sch-.bl^ un^Hofmaun^ aus «W'»» vor, einen Abguß des in München zur Ausführung gelangenden Denkmals in Gießen Lokal-Notiz. L-LLr.L'S,^» -mlach- R-«°tta von,b-rh'°s'°°uRub-r^ED G-,°ll!cha« l-hui« jedoch ÄrÄ R uni batte {te ®muBH'cXnllbSbü Df IVl^e? Kuleraemh ZBZWWZMUWZ V/rcine, welche schon mehrere Preise auf iR^g £ Verein früher einmal beliebte) die Idee der Cur-Commffswn (wie es einem Äderen \^£ai gewagten Unterricht eingegangen fft. Wir wünschen den i.emen 2ß(tt 5 jedenfalls ein groß nehmen. - Zum J“8Äft tfiefifbafe S r ber Curkapelle --WßZWMWWW !!!^Ln^^ra7?vo°nSch"u?ustt^ -u.6°°° Personen h-r--rlch.e. w-rb-n unb SÄ SÄti» tÄfÄ**® MMsLWW Litern und 8 Gebirgsschützen kehrten nach Lwno zurück. Zweck d Mh-ilung, au« einem Officter und 56 Soldaten bestehend, bei dem Eceuzposten Arzano die Waffen________ _ aufaufteüen. ebetUumpft) ift bekannt, daß die englischen Richter ihr,- Urtheile MMÄLMZUZM ,st Ihr Schwein ; n-hmeu S'- -t-b-r »urücN der Gem-tnb- Alten- oder ob aus einem anderen Grunde, gissen^Dir^nicht^^^^^—— Matn-Weser-Bahn. Verkauf alter Bahnschwellen. Freitag den 23. August d. I., des Nachmittags um 4 Uhr, sollen an dem Neustädter Viaduct e ne Partie alter ausrangirter Bahnschwellen an hie Meistbietenden verkauft werden. Der Bahnmeister: 4990) Gerha rd. Leichte Zmmnerunterhosen u. Unteriacken in Wolle und Baumwolle, in allen Größen und Wetten empfiehlt zu sehr billigen Preisen. (3092 FF Rubsamen. “4959) Schmiedewerkzeug nebst Blas- Bala und Ambos zu verkaufen bei 9 SNittwe Schwalb in Wteseck. s a»s EM^W^LSELW« MMEMKNMMZ äpfel per Heck. 50 «»->1,1111»«» Bekanntmachung. B-tt-ff-nd: Di- H-rbstübuug-n i» 1878. 49821 DicikNiaen hiesiaen Elnwobner, welche die ihnen bei der die«, jährigen Arbstübung zugetheilt werdende Einquartierung auszuquartl-r-n gew.ll SSJÄ welche Offi-i--- 'n Quartier zu nehmen wünschen, dies alsbald anmelden. Gießen, am 17. August 1878. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. _ Herren-Sonnenschirme empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen. (3091) H. Nübsamen. Feinster Leberthran fast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit Metall-Verschluss ä 60 Pfg., M. 1.— und M. 1,70. Eisenhaltig pr. Fl. ä M. 1, • 157) C. F. Semmler in Giessen. Lndwigsbrunner Wasser, per Krug 25 Krug ret. 10^ Scbwalhcimer „ 20 » " " sowie alle andere Sorten Mmeralwaffer, emvstehli billigst 3482) LniU Copallerck, empfiehlt in besten Qualitäten die Material- und xarbwaaren-Handlung von Gg. Wilh. Weidig, Markt 8. verkauft ^rl H-ony 4979) am Neuenweg. ' Gutes ~~ Wetzlarer Kornbrod, ä 4 Pfd. 48 Pfg., bei L. Hormaiu 4991)_________Reicheiisand -Babi hojststi üßr. " 4958) Eine HauSthüre (Zwtslbenthüre) nach beiden Seiten ausgehend, sowie zwei gut erhaltene Treppen, billigst abzugeben ' B bei Gg. Wilh. Weidig. Vermiethungen. 4967) Mehrere Logis in meinem neuen Hause in den Schieh^ärten zu vermiethen. ______________Earl Heil, Sandgasse. 4988) Zwei mßMitte Zimmer zu vermiethen. Ph. Kreiling, Hintergosse A. 38. 4985) Für den Monat Oktober ein großes mödlirteS Zimmer zu vermiethen. _____________________E- 2 im III Stock. 4339) Das von Herrn Prof. vr. Lorey bewohnte Logis im v. 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Zu erfragen in der Exped. b. Bl. 4986) Hierdurch ersuche ich um Offerten von ca. 130 alten noch brauchbaren Frucht- oder anderen dichten Sacken. Adolph. Noll. 4732) Ein geräumiger schöner Laden nebst Comptoir und Arbeitszimmer, wenn möglich auch eine Wohnung von 3 bis 4 Zimmer, in der Hauptlage der Stadt, auf 5—10 Jahren zu mtethen gesucht. Reflec- tanten belieben ihre Adresse nebst Preisangabe unter verschlossenem Couvert mit der Aufschrift A. L. bet der Exped. d. Bl. niederzvleaen._______ 4947) Einen tüchtigen Arbeiter sucht Chr. Ph. Euler, Schreiner, _____________LudwigSstraße._________ sooo Mark werden gegen doppelte Sicherheit als 1. Hypothek zu leihen gesucht. Näb. bei 4992)___________________J. Blitz. 4878) Die Gewerbebank dahier sucht geeignete Räumlichkeiten, möglichst 7—8 Ptöcen, als Geschäftslokal und zur Wohnung für einen ihrer Cassenbeamten, möglichst in Mitte der Stadt gelegen, zu mielhen. Offerten bittet man bis zum 21. August er. bei dem Unterzeichneten oder auf dem Büreau der Bank einzureichen. Gießen, den 10. Aug. 1878. I. Haustein, Vorsitzender des Ausschusses der Gewerbebank zu Gießen. _________Eingetragene Genossenschaft. § Bohncnmaschine verleiht, auch werden Bohnen geschnitten bei Wenzel, Mäusburg. 4722) Ein tüchtiges Mädchen für Kücke und Hausarbeit sucht ________________ Prof. Birnbaum. Lehrling für eine hiesige Cigarrenfabrik unter sehr günstigen Bedingungen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl(4684 Aufruf! Am 14. Juni d. I. starb dahier der Großherzogliche Gymnasiallehrer Professor Dr. $er^tnonb Anton Beck, durch den unerbittlichen Tod jäh seiner für die Jugend und das Vaterland segensreichen Wirksamkeit, seiner Familie und seinen Freunden entrissen. Obgleich er sich durch seine hervorragende wissenschaftliche Bildung, wahre Humanität, Biederkeit des Charakters, Tüchtigkeit der Gesinnung in den Herzen seiner zahlreichen Schüler und Freunde ein bleibendes Ehrengedächtniß gestiftet, ergeht, um auch durch ein äußeres Zeichen dieser Hochachtung und Anerkennung Ausdruck zu geben, von dem unterzeichneten Ausschuß die Aufforderung zur Beschaffung eines einfachen, würdigen Grabdenkmals. Möge dieser Aufruf in den Herzen seiner Schüler und Freunde einen sympathischen Wiederhall finden! Einzeichnungslisten zu Beiträgen liegen bei allen Ausschußmitgliedern offen. Die Art und Weise der Ausführung wird fich nach den eingehenden Mitteln bemessen und wird seiner Zeit über die Verwendung der Gelder Rechenschaftsbericht erfolgen. Mainz, den 3. August 1878. Der Ausschuß: Balz, Advokat-Anwalt, Alzey; Dr. Conzen, Gymnasiallehrer, Darmstadt; Dr. Drescher, Gymnasiallehrer, Mainz: Dr. Keller, Gymnafialdirector, Bensheim; Dr. Lippold I., Notar, Mainz; Dr. Nover, Gymnasiallehrer, Mainz; Schmidt, Postdirector, Mainz; Vogt, Gymnasiallehramts-Accessist, Mainz; Dr. Witt- mann, Gymnasiallehrer, Gießen. ( 4960 WILHELM BALSER, dessen« Kirchenplatz, in dem früheren Laden der FERBER’schen Buchhandlung, empfiehlt sein LAGER in: Porzellan, Figuren in : I Crystall- und Steingut, Gypa, Elfenbeinmasse u. Bisouit, | Glas-Waaren. BRiTANNIA-METALL. Alabaster- und Marmor-W a a r e n. Thürplatten in Porcellan u. Glas. ein 5143) JFr*. Eschhols. Cassel. Geld-Cours. 3765) Zu allen in meiner Praxis vorkommenden Leistungen empfehle ich mich bestens. Wittwe Schneider, Hebamme, XTri „ wohnhaft bei Herrn Nagel in der Brandgasse. Nß. L-chellenzuq befindet sich am Laden. 4930) Bei unterzeichneter Behörde kann ein Schreibgehülfe, der eine schön« und geläufige Handschrift besitzt und gute Zeugnisse beibringen kann, gegen einen jährlichen Gehalt von 1100 Jt, eintreten. Gießen, am 15. August 1878. Großherzogl. Kreisamt Gießen. Dr. $Bo et mann. Alle Sorten von Wein-, Bier-, Liqueur-FIascheii und Gläsern. Billard-Kreide. Damen- Kinder- Garderoben nach neuester Mode angefertigt. Volants, Taschentücher etc. gesäumt. Solide Arbeit. Mässige Preise. Frau K. Dörr, Mühlgasse 81. Danksagung. 4989) Allen Denjenigen welche unserer lieben Tochter, Schwester und Schwägerin Johanna Huhne während ihres langen Krankseins so große Theilnahme bcwiesen und dieselben zu ihrer letzten Ruhestätte geleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Weisse und bunte Rosetten für Corridors. ladiirte Eheebrelter in Blech. Goldfische» Pholographic-^ahmen. Eine schwarze Dächselhündin rnitroth. braunen Abzeichen, am Halse eine kleine offene Wunde, ist abhanden gekommen. Dem Wiederbringet oder Demjenigen, der Auskunft über dieselbe geben kann, eine Belohnung in der Exped. d. Bl. Bor Ankauf derselben wird gewarnt. 4782) Lumpen, Werg, Mesfing, Zlnn und Bierffaschen kauft Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 7) Zu prompten Lieferungen großer Poften Ringofen-Ziegelsteine, Fa^on- und Verblendfteine re. empfiehlt fich L. Weygand. in Wetzlar. 4768) Zöpfe von ouäfjefämmten Haaren werden für 1 Mk. solide und dauerhaft gefertigt, alte abgetragene Zöpfe frisch aufgesäib, und wi« neu hergerichtet. 0 1 _ Rläusburg 48. C. Fr. Conrad. Friseur. § TZ“5®rL Len te alL ?tände ietrich favd Ä | tz... ,n; am tzWerun ii If Wl, t-