Donnerstag, den 19. September srr. 218. 1878 Kicßcner Mnzciger An«kize- «ab AMMtt föt bei Kreis Gießen Erscheint täglich mit «urnahm» bei Montags. itiqn. bbinderetc, »g Kejert n- .Tk i Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring er loh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. um mite u- any von einfachste -stellt sind. AedaettousdErsO«r G»rtenstr«ße B. 185. »rpeditionAAurea«t vchulstraße B. 18. I— fast aus- in Stellung c, errechnet ir. 2M. kmustern. sort für S« nten KleÜ* send, b. über 30 Mk.; 2) Cigaretten3) Rauchtabak, 4) Schnupftabak 5) Kautabak, überall mit Detaillirung der Sorten nach gewissen Grenzpreiscn- Was die Betriebs- und Lagerräume rc.» das Personal, die Arbeitsmittel angeht, so trifft das Nämliche zu. Cs sollen angegeben werden: die Fabrik' räume, Werkstätten, Wohnräume, Contore, Laden, Lagerräume, Speicher, Schuppen , Proberäume und deren Capitalwerth und jährlicher Miethwerth; ferner die benutzten Maschinen, ja sogar die Zahl der Arbeitstische und Cigarrenfcr- men! die genauesten Angaben werden gefordert über das beschäftigte Hilfs- und Arbeiterpersonal und dessen Löhre — kurz, die vom Reichstag begrabenen §§ 2 und 3 sind in diesen Fragebogen zu neuem Leben vollständig wieder erstanden. Man wird uns vielleicht entgegnen, daß, wenn nicht der Zweck, so doch der Erfolg der Ausfüllung all' dieser Fragen der sein werde, der Regierung die Größe und den Umfang der Tabaks-Industrie und folglich die ungeheure volkswirthschaftliche Schädigung klarzulegen, welche die beabsichtigte Einführung des Monopols nach sich ziehen würde. Aber abgesehen davon, daß dieses Argument seine sehr bedenkliche Seite hat, ist einfach hierauf zunächst wieder zu erwidern, daß nach der ausdrücklichen Erklärung des Reichstages die Enquete nicht zu dem Zwecke und in der Meise angestellt werden sollte, um Grundlagen und Anhaltspunkte für das Monopol zu gewinnen. Außerdem aber auch bemerkte in dieser Beziehung in seiner schon erwähnten Rede vom 10. Mat Herr v. Stauffenberg sehr treffend: .Meine Herren, um die Größe und Bedeutung dieser Industrie zu kennen, brauchen wir, weiß Gott, keine statistischen Aufnahmen ; das, meine Herren, sagt uns die Gewerbezählung, dos sagt uns der Besuch der ersten, besten Fabrik, das sagt uns die Lectüre der Berichte über die Ausstellungen, die zuletzt in Wien und Philadelphia stottgesunten haben." DaS trifft unleugbar den Nagel auf den Kopf; um die Bedeutung der Tabaks- Industrie kennen zu lernen, braucht man Angaben, wie die von der Regierung geforderten, nicht, diese sind erst dann und darum nötbig, wenn man trotz aller Reichstagsreden- und Voten die Errichtung des Tabaksmonopols im Auge hat. Wie wir nun hören, beabsichtigen die Jntereffenten eine Zusammenkunft abzuhalten, um darüber zu berathen, ob sie jetzt der Regierung freiwillig alles das geben sollen, was der Reichstag so bestimmt verweigert hat, daß diese Verweigerung mit als einer der Gründe der Auflösung des Reichstags angesehen werden muß. Die Ansichten gehen vielfach dahin, entweder sich um die Abänderung des Fragebogens an die Enquete-Commission zu wenden, oder aber festzustellen, ob einzelne und welche Fragen nur rectifictrt zu beantworten seien. Die nächsten Tage werden darüber Gewißheit bringen; einstweilen ist angeregt worden, die Ausfüllung der Fragebogen bis zum Zusammentritt der Versammlung zu sisttren. Zur Tabaks-Enquete wird der „Franks. Ztg." aus Baden geschrieben: Trotz des unzweideutig ablehnenden Votums, welches im Mat dieses Jahres der deutsche Reichstag bei den Berathungen über die Tabaks-Enquete- Vorlage gegen das Tabaksmonopol abgegeben, erhielt sich in wetten Kreisen gleichwohl die Ansicht, daß die Retchsregterung ihre Monopolpläne keineswegs fallen gelassen habe und einzelne Notizen der officiösen Blätter waren ganz dazu angethan, diese Ansicht als richtig erscheinen zu lassen. Vollends erhärtet wird dieselbe aber jetzt erst durch den Inhalt der den Tabaks-Industriellen eben zugegargenen Fragebogen, die gar keinen Zweifel mehr darüber zulaffen, daß die Intentionen der Reichsregterung nach wie vor auf die Einführung des Monopols gerichtet sind. In der Regierungsvorlage waren es bekanntlich hauptsächlich die SS 2 und 5, aus welchen sich zur Evidenz ergab, daß es der Regierung bet der Enquete in erster Linie darum zu thun war, die ihr aus der Einführung des Monopols erwachsende Entschädtgungspflicht kennen zu lernen. Der in der Frage aus's Beste unterrichtete Reichstags»Abgeordnete Frhr. v. Stauffenberg erklärte in der Sitzung vom 10. Mat: „Wenn alle dte tn Nr. 2 und 3 der Vorlage angeführten Dinge beantwortet sind, meine Herren, was wissen Sie dann? Sie wissen, wie viel Tabak da ist, wie viel ver Tabak gekostet hat, wie viel dte Tabaksvorräthe werth sind; daraus können Sie Schlüsse ziehen auf die Cntschädigungspflicht beim Monopol, aber aus die anderen Besteuerungsformen absolut nicht." Und eben aus diesem Grunde lehnte der Reichstag diese beiden Paragraphen, sowie einige folgende, mit denselben in engstem Zusammenhang stehende, ab, weil, wie in der Sitzung vom 17. Mai der Abg. Lasker erklärte, „wir eine Untersuchung über das Monopol nicht mehr brauchen" und wir der Regierung über unsere Ansichten über das Monopol „ein klares Votum geben wollen." Dte Bewilligung der 200,000 Mk. für die Enquete war also unter der ausdrücklichen Bedingung erfolgt, daß die Regierung keinerlei Auskünfte der in den abgelehnten SS 2 und 3 enthaltenen Art von den Tabaks-Industriellen fordere, mit anderen Worten, daß sie daraus verzichte, die Enquete zur Erlangung von Material sür das Monopol zu benutzen. Der vom Reichstag abgelehnte S 2 der Regierungsvorlage legte den Taboksfabrikanten die Verpflichtung auf, wahrheitsgemäße Angaben zu machen in Betreff 1) der Betriebs- und Lagerräume und der vorhandenen Betriebs- Maschinen und Geräthschaften ; 2) des beschäftigten Hilfs- und Arbetterpersonals; 3) der Menge, Art und Preise der vorhandenen Tabake und Tabakssabrikate; 4) der Menge, Art und Preise des tn den letzten drei Jahren verarbeiteten Tabaks und der daraus hergestellten Fabrikate. Mit Bezug auf dte beiden letzten Ziffern heißt es in den Motiven zu dem der Kasseler Aprilversammlung zugegangenen Anträge Bremen: „Dte Tabaks-Enquete-Vorlage hat augenscheinlich ihrem wesentlichen Inhalte nach diesen Charakter (nämlich einer das Monopol vorbereitenden Maßregel). Zur Veranlagung keines andern, bisher auch nur entfernt tn Aussicht genommenen i Steunmodus wäre es beispielsweise erforderlich, Preise, Art und Menge der vorhandenen Tabake und Tabakssabrikate festzustellen, währenddem die verlangten | Angaben über die Preise des während der letzten drei Jahre verarbeiteten Rohtabaks und der daraus hergestellten Fabrikate, sowie der im Jahre 1877 durch die Tabakshändler verkauften Tabake und Tabakssabrikate gleichfalls und in der ! Vorbereitung des Monopols ihre Bedeutung finden." In Betreff der Räumlichkeiten heißt es l. c.: „Auch die unbegrenzten Erhebungen rücksichtlich der Vetriebsräumlichkeiten und der vorhandenen Betriebsmaschtncn und Geräth- ! schäften, welche ohne Zweifel in erster Reihe WertHuntersuchungen zur Grundlage dienen sollen, deuten daraus hin, daß man vor allen Dingen die Lblösungs- L und Entschädigungsfrage bei Errichtung einer deutschen Tabaksregie zu beant- | «orten wünscht. In ganz ähnlicher Weise und noch schärfer drückten sich bei der Berathung der Vorlage mehrere Reichstags-Abgeordnete aus, so namentlich | der schon erwähnte Herr v. Stauffenberg und Herr v. Schorlemer-Alst, welche letzterer in den Forderungen der SS 2 und 3 den „unerhörtesten Eingriff in Udie wirthschaftliche Freiheit und Sicherheit" erblickte, der ihm je vorgekommen. Angesichts dieser Sachlage muß es nun aus's Höchste befremden, daß die i den Tabaks-Industriellen auf Grund jenes, das Monopol und jegliche Vorbe- k reitung zu demselben abweisenden Reichstagsbeschluffes, betr. die Bewilligung »on 200,000 Mk. für die Enquete zugegangenen Fragebogen genau jene zurück- I «iesenen, auf das Monopol hinzielenden Fragen enthalten. Im Fragebogen Nr. 2, Tabaksfabrtkation, heißt es unter Nr. 27: ,Menge und Werth des eigenen Rohtabaks, welchen das Geschäft auf eige- vem oder fremdem Lager hatte", und zwar soll dies angegeben werden sür den I. Januar 1878, den 1. Januar 1877, den 1. Januar 1876, also ganz wie I der abgelehnte S 2 der Regierungsvorlage forderte, sür dte letzten drei Jahre, j Ebenso verlangen dte Nummern 30 und 31 die detaillirteste Auskunft über die I Lr t'der Fabrikate. Co soll zu Nr. 30 angegeben werden: „Zahl der Sorten, j Menge, Verkaufswerth" der tn den Jahren 1877, 1876, 1875 in dem befrag. |Jtn Geschäft hergestellten: 1) Cigarren: a. 30 Mk. und darunter daS Tau- .(hingen en# l \ r, Hebam . in der W-'* II. itM 7 W' j tn SdM «WÄ ten M vJWgen^ ^Wtfeln, Deutschland. Offenbach, 16. Sept. Im Schloß Rumpenheim ist gegenwärtig ein vollständiger Congreß von fürstlichen Personen versammelt. Es treffen noch dort zu Besuch ein: die Großh. Familie aus Darmstadt, Prinz Georg und Prinzessin Louise von Hessen, die Prinzessin v. Wales, der König und dte Königin von Dänemark mit der Prinzessin Thyra, die Herzogin von Nassau, die Prinzessin Friedrich von Anhalt-Dessau, dte Großherzogin-Mutter und der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz. Berlin. Dte baldige Wiederübernahme dir Regierungsgesckäfte durch den Kaiser steht in Aussicht. Hierauf soll es auch zurückzusühren sein, daß die diesmalige Thronrede pur von dem der Berathung unterliegenden Socialtsten- Gesetzentwurfe handelte. Bremen, 16. September. Dte Retchs-Commtffare, welche sich letzten Sonntag in Bremerhaven nach Nordamerika etngeschifft haben, um das dortige System der Fabrikat-Besteuerung praktisch kennen zu lernen, werden, wie man anntmmt, etwa fünf Wochen auf die Erfüllung ihres Auftrages verwenden. Den Mitgliedern der Commission sind noch besondere, im Reichskanzleramte ausgearbeitete Fragebogen mttgegeben worden, welche genau dte Punkte bezeichnen, auf welche dte Commission ihre Aufmerksamkeit richten soll. Leider wird das im Süden der Vereinigten Staaten herrschende gelbe Fieber die Ausdehnung der Commiisions-Arbeiten erheblich beeinträchtigen; indessen ist es die Absicht, wenigstens Richmond, welches für die amerikanische Tabaks-Industrie außerordentlich wichtig ist, zu besuchen. * Oesterreich. Wien, 16. Septbr. Griechenland mobiltsirt — das ist die neueste Friedensnachricht aus dem Orient. Das Athener Cabinet wartet nicht das Ergebntß der von ihm angerufenen Mediation der Mächte ab. Es legt die Kriegsrüstung an, weil der Verlauf der Ortentkrtse bewiesen hat, daß nur Derjenige mit seinen Ansprüchen durchdringt, der ihnen mit den Waffen in der Hand Nachdruck zu geben vermag. Zweifellos werden die tnteressirten Mächte den Griechen und Türken ihre guten Dienste zur Herbeiführung eines Einvernehmens anbteten. Vielleicht gelingt eS auch den Vorstellungen des Herrn Layaro, dte Pforte dahin zu bringen» daß sie den von Griechenland beanspruchten Ge- mehr ab. k Uhr 10 Min. (Extrozug). Grafen Lehndorff, einen langen Ritt. . Berlin, 17. Septbr. Der sog. Seniorenconvet des Reichstags enngtr treten, mit welcher sich bereits die Gerichte beschäftigen. New.Rork, 17. Septbr. In Masiachus-tt» org-nistrt-n di-Anhäi> ger Butler's eine besondere Convention und stellten Butler für den Gouver« neurposten^a Orleans und Vtcksburg nimmt das gelbe Fieber mehr url um 12 Uhr. Wien, 17. September. (Officiell.) Am 14. d. wurde der Saveuber- gang unter dem Commando des Feldmarschall-Lieutenants Dienert begonnen; d e Offensivoperationen nahmen bisher einen ungestörten Verlauf. Die Truppen brtten am 15. d. Abends die Linie von der Save über Sakowa und Gradat- schatz gegen die Bosna hin bereits besetzt. Das wichtige Gradatschatz wurde fast ohne Kampf genommen und sofort die Entwaffnung eingeleitet. In dem dortigen Castell fanden sich 2 Geschütze vor. Die christlichen Gemeinden empfingen allerorten die Truppen mit Versicherungen ihrer Ergebenheit. — Szapary Schwaiger wird vermißt. u . Nom, 17. Septbr. Alle Punkte betreffs der Concessionen, welche der Vatican gegenüber Rußland zu machen geneigt ist, sollen zwischen dem Papst und den Cardinälen Nina und Jacobtni festgestellt sein. Letzterer wurdi: mit den Verhandlungen, falls diese nothwendig, betraut werden und sich deSfM von Wien nach Petersburg begeben; die Hauptverhandlungen wurden jedoch event. in Wien stattstnden. , , a Kassel, 17. Septbr. Se. Maj. der Kaiser.bestieg gestern zum ersten- male wieder daS Pferd und machte in Begleitung des Generaladjutanten, des Kanzlers mit den Socialdemokraten gesagt. ~ t Redner führte sodann Beispiele an, daß er praktisch thätig >m Kampfe gegen die Social, demokratm gewesen sei. Bebel bielt die Richtigkeit seiner Behauptung m Betreff Eichler» ausrecht. Seine Quelle über die Beziehungen des Fürsten Bismarck zu Lassalle sei die «rafin Hatzfeldt. Den Namen des Prinzen, welcher dabei genannt sei, kenne er nicht. ixt werde aber veranlaßen, daß derselbe dem Reichskanzler bekannt werde. Es folgten hieraus weitere persönliche Bemerkungen von Fritzsche, Bamberger, Liebknecht, v. Kleist-Retzow un Hanel. Alsdann wurde vie Überweisung der Vorlage an eine Commission von 21 MttgUevern beschloßen. Dagegen stimmten die Polen und Socialdemokraten. Nächste Sitzung Mittwoch M'OJ den Jo, I M-rgms 9 Uhr < V ba8 ®emtinbe>DB Äwetschen £*“nb Stelle ta ft*«*, d,ß d teten&i W »itb. „LBiVMeAel! I O untf.i.a1”11*8 9 '*2*3«' werden. bi-tserweit-rungen zustimm.. Damit hätte aber die Affaire nach immer nicht ibren bedrohlichen Charakter verloren, nachdem die albanesische Liga jede Ge bietsabiretun« an Griechenland perhorrescirl und die Psorte, wie dies die Er- etgniste der letzten Tag- bewiesen, all- Autorität in Albanien verloren hat. Italien. Rom, 16. Septbr., Abends. Ministerpräsident Cairoli, dessen Gesundheit noch nicht wiederhergestellt ist, hat stch nach Belara!- begeben — J e> re schreibt i Das von einem Correspondenten des „Temps gelegentlich s-mer Durchreise durch Rom mit den Ministern Cairoli und Zanard-llt »»st»»«"' Gespräch ist in vielen Punkten unrichtig wiedergegrben. „Dlritto erklärt das. selbe unb bemerkt, daß Zanardellt bei dieser Besprechung gar nicht zugegen gewesen sei. — Der König und di- Königin wohnten heute der Enthüllung des Monuments für Victor Emanuel in Monza bei. . 15 früh stärkere Recognoscirunzsdelachements gegen di- feindlich- Aufstellung, ar» einem bis 8 Uhr früh dauernden Plänklerzesechte wurde Lieutenant Manz vom 4. azäaerbataillon nebst 20 Mann verwundet. Eine am 16. d. mit Tagesanbruch gegen Gracanica vorgeschobene Äbtheilung sand diesen Ort oon Insurgenten °-rlafl-n, welche sich th-ils nördlich, theils gegen Dolni-Tuzla zuruckzogen. Sm Bereiche von Banjaluka wird die Entwaffnung in immer größeren llmcreqtn ohne Störung fortgesetzt. Das Vorrücken gegen Bihac ist nut v-rstarkten Streitkräften wieder ausgenommen. Eine Colonne griff den Ort Jiactc und dann die Häufergruppen Gala, Vikic und Musinovac an; diese Ortschaften wurden in Brand geschosien, und die Insurgenten nach längerem Gefechte zer. sprengt. Hierbei wurden Hauptmann Honig und Lieutenant Nernes vom 76. Reserve-Regiment verwundet; an Mannschaften blieben 3 tobt, 42 wurden verwundet und 8 vermißt. Eine andere Colonne demonstrirte von Zavalje aus zur Fchhaliung des Feindes und nahm eine von demselben vertheidigte Position beim Pfarrhofe von Zegar ein; hierbei wurden 3 Officiere, 2 Cadetten und 103 Mann verwundet. Gleichzeitig demonstrirten Abtheilungen des 88. ungar. Landwehrbataillons bei Prosicenikamern und Ljeskovac behufs Festhaltung des Gegners. Von Tribüne aus wurde ein Bataillon mit einer Gebirgsbatterie auf der Straße gegen Biles vorgeschoben, um die von den Insurgenten theil veise zerstörte Communication auszubeffern. Beim Rückmärsche nach Beendigung der - Herstellungsarbeiten wurde eine Compagnie, welche das Gefecht nicht rechtzeitig : abg-broch-a hatte, von der, Jnsurg-nt-n im Rücken beschossen und verlor ao . Todten und Verwundeten 3 Osficiäe und 80 Mann. G-neralstabsvfficl-r e*S'8i “» 17. ( Vermischte-. ._ urr Bremen, 13. September. Die Capelle de« 22 Newyorker RegimnUS u Leitung des MusikdirettorS Gilmore nimmt in 3 Concerten vomdeutsche. Bovm schied. Die Triumph-, welche die Gilmore'sche Capelle auf ihrer Kunstretse। o Frankreich und Deutschland gefeiert hat und die »nerkeiwun«, welche ihre Lüfiu besonders dadurch gefunden haben, daß die Berliner Ärittf fic ohne Rü Bilseconcerten zur Seite stellte, erklären vollkommen das Interesie, welche» Abichiedtzconcerten hier entgegenkommt. Morgen findet da« letzte Concert ilan Sonntag tritt die Capelle per Lloyddamvfer ^Mosel" die Rückcttse von hier Newyoik an und wird es den zahlreichen CajütSpafiagieren diese« Dampfers an nehmer Unterhaltung also nicht fehlen. Kutmüttt' fingen allerorten Vie gruppen mu ciunytu lyici y-igrvcnycu. — Zur Nachachtung für alle Herrschaften, lvelche geneigt fi, bien* nahm ebenfalls die combinirte Action von Doboj aus auf und entsendete am I kett schlechten Dienstboten gute Zeugnisse zu ertheilen, dürfte der nachstehende Fau Lokal-Nottz. M Gießen, 1« September. Programm für die Anwesenheit Seiner Majestät M ÄatfergreitaOclnr20.‘ September^Don Wilhelmshöhe Morgen« » Uhr 30 ^ Wabern 10 Uhr (Extrozug). — Große Parade des 11. Armee-Corp«. — Bon La Mittag« 12 Uhr 15 Min., in Wilhelmshähe 12 Uhr 45 Min. (Sxtrazug). — Laro 5)mer ©^nna^cnb den 21. September: Bon WikhelmShöhe Morgm« 9 Uhr 15 Mi> in Wabrrn 9 Uhr 45 Min. (Exttazug). — Zu Wagen nach der Wabern ch^mSp Besinn de« CorpS-Mavöoer« um 10 Uhr. Zurück von Großen-Engli« zu Wag Von Wabern Nachmittag« *1 Uhr, in WilhAmShöhe 1 Uhr 30 Min. Diner mit den Cioil-Behörden um 5 Uhr. Sonntag den 22. September: Gottesdienst in WilhelmShShe. . Montag den 23. September: Von WilhelmSböhe Morgen« 10 Uhr, in Waver 10 Uhr 30 Min. (Extrazug). - Zu Wagen üb« Nteder^Möllrtch und Cappel djS^ die Westlisiere des Obersten Hol»eS. Beginn deS Fe dmanöoer« um 11 nuh*r,30^t von Gudensberg zu Wagen nach Grifte. — Von Grifte Nachmittags 1 Uhr In Wllh-lmShöh- 1 Uhr 45 Min. (Srtiajug). Dl-nst-g ben 24. September: Von Wllhelmshöhe Morgen« S Uhr, in J® hau,en 9 Uhr 15 Min. (Extrozug). - Zu Wagen nach H°lib°u,-n. Beginn de, manöver« um S uni in ter Anlage vor dem boi Lutherberg und i ic ehemals Ebel'jchen Aepsel von 2Bäi Virburger Chaussee u 'n ben Bäumen am . jreitag den 20. S Nachmittags von. «Ort und Stelle ve: ^ftng am Krosdorsk T'eßen, den 18. § «ivßherzogliche Bürgen * Bram Telegraphische Depeschen. W«guer'S telegr. Torrespo^de«,. Berlin, 17. September. Der Reichstag setzte heute die echt^Lesuvg M Gesetzes ftrt. Hänel, welcher gegen die Vorlage das Dort nahm, kntisirte die gärige Deba und beklagte, durch dieselbe nicht aufgeklärt worden zu sein. Er wolle nur auf dem Gebiete des gemeinen Rechtes Abhülfe gegen die soeialistischen Umtriebe finden. Verbrechen undÄttentate wie ^7 jüngst beg°ng-m« I-i-n auch vuich ein solches G-jetz nicht zu verhintzern Der Entwur sei ein Partetaesetz, noch mehr: er sei ein Lendenzgesetz. Er halte den Entwurf für »nan b 1 nnh»rh(>t'fptHfß • für diese Behauptung übernehme Redner die volle Verantwortllchkeit. nt»urf »o’n Prelle uni*«*»“** auÄ toenn sie sich in den Grenzen des Gesetzes halten wolle. Die gesetzgeberischen Mo 'v reichten auch über die Socialdemokratie hinaus. Der Gesetzentwurf vertrage gar keine rlchterüche Ä:,n^nT«tU8unM6a,6nefn^i1ite Absicht, mich an der ersten --jung zu betheiligen und bin nur genöthigt zu sprechen, um den Anfuhrungen Bebel 8 von Astern und ^ichter's bei dem ftüheren Soctalistengesetz entgegenzutreten, wobei mir Vorwucke gemacht worden sind daß ich mit der Socialdemokratie pactirt hätte. Wenn man meine Bestrebungen, das Loo der arbeitenden Klaffen zu verbeffern, so bezeichnen will, so schüttet man eben das Kmd mtt dem Bade aus. Ich stelle meine Beziehungen z. B. mit Rodbertus mcht in Abrede den man ent- schieden nicht mit dem in Zusammenhang bringen will, was uns jetzt beschäftigt. Rich 9 mir gleichfalls vorgeworfen, ich entzöge mich mehr als ^ sollte den parlamentarischen fetten. c>ch thue dies nicht nach meinem Wunsche, fonben! 98110^191 1)111(^1116111611 ®efu”b^e' ,, ................ ft6run±^ ^5-”" M bezüglich der Commission von 21 Mitglttd-'n für ba« S°-ialist-ngesitz aeqeben °in^feinem Namen mit den Socialdemokraten zu verhandeln. Er habe überhaupt nie ba^n, haß die vereinigten Cvnservativen, die National-Liberalen und da« Leit- mtt Socialdemokraten verhandelt und auch jene Verhandlungen mtt Laffalle rechne er nicht zu . 6 Fortschritt 2 Mitglieder stellen. Die Übrigen Gruppen (Pro- denselben: alle Anführungen Bebel's seien unrichtig. .-M-r Demokraten und Volenl zusammen 28 Abgeordnete zählend, sollten ein Lallalle^abe^r ^im^Gairze'n ^et-^ode"^vier>nal ^gesmochen Uebttgens habe L-sialle diese Unter- Miigtt-d b-ptttir-n, wozu Sonn-mann auSers-htn war. Keined-r großen Fr--, rcdüngen nachaesucht; dabet habe er (Redner) in ihm nationale Gesinnung, ja ^onar*^.c tioncn wollte zu Gunsten eines Socialdernokrateü auf einen Commissionssitz v r ÄEU* » btt-b-n. Sonn-mnnn'hat aVnunSr"zu"Gunsten Bebel's auf den Sitz in 8Äe RmÄf Letzterer Ut nunmehr die Socialdemokralen in wollen.^ich Ha7??s a"ceptirt mit Wwerstnben^als^e?ne'F t^dvouirt^werde"" Äß ^Wien^l7. Septbr. Die „Polit. Corr." meldet aus Konstantinopels zuqebcn, daß das allgemeine Stimmrecht durch die i-tzigen Resultate desavouirt werde Daß .. russtscker Seite auf eine Anfrage die Auskunft erhalten, s.£'S,ÄÄS,: 3 Äiw ÄS. yay.-A, nZt ,u " D-ß d-r SoeMbemokat Fritzsche an Bi«marck irgendwie Berichte gesendet habe e, 6drag,n _ Au« Bukarest: Di- Dir-ttion der russischen Bahnstreckt $-'S ä 4-*Ä“ i. -g 1". "S rSÄ'BSÄSÄÄÄ'SS»S 2 5KÄ-Ä -r Kleist-Retzow polemisirte gegen die Ausführungen Hanel« und betonte^. daß> da« ganze Land oder wenigstens weitaus der größte Theil der Bevölkerung energische Mügeln verlange Der Redner cha?aktcrisirte die socialistische Agitation als Schulz des unge- bilveten Waffen und rechtfertigte daraus die Nothwendigkett äußerer Gewaltmittel zur Unter- drückung der Agitation. Haffelmann, welcher v. Kleist-Retzow bei der Aeußerung, die Socialdemokraten bereiteten den Hochverrath vor, das Wort: „Denunciant Lugerufcn ha e, vom Präsidenten zur Ordnung gerufen. Bebel forderte den Präsidenten zum Ordnungsruf gegen v. Kleist auf, der die Socialdcmokraten bn $orbeTcituiig 5o^^beTTQt^ bef^u\bt^e' u”b^ den Fürsten Bismarck, der Fritzsche als Lügner erklärt unv von denSocialdemokraten^«Danviten gesprochen. Präsident Forckenbeck: Bei einer anderen Gelegenheit wurde er eine so scharfe Sprache wie die v. Kleist's gerügt haben, doch handle es sich nicht um persönliche, sondern um matettell- Angriffe. Nach dem stenographischen Bericht, den der Präsident verliest, seien die ^eußerungen oes ReicbskanzlerS allgemeiner Natur. Bracke (Aocialdeinokrats sprach sich gegen die Vorlage im Sinne Bebels unter Angriffen auf Bamberger aus. Dollfus erklärte sich als Gegner des Gesetzes und empfahl Elsaß zum Vorbild bezüglich des Derhaltniffes Awischen Arb«tgebern und Arbeitnehmern. Kardorff sprach für den Entwurf und verwies auf die Thatsachen, welche lauter und überzeugender sprächen als alle Argumentationen, und auf die die socialistische Umsturzpartei, welche strenger als die Borlage sei. Der Redner verhttß t Namen seiner Partei die sorgfältige Berücksichtigung aller Abandernngsantrage und W ml einem Appell an das Zusammenwirken aller nationalgesinnten Parteien. Jardzewski (Po e) erklärte sich aegen die Vorlage, obwohl er die Verderblichkeit der socialdemokrattschen >Sllatron anerkennt. Damit fand Schluß der Debatte statt. Es folgten nunmehr persönliche Bemerkungtn Rickter erklärte, nicht den Krankhcitszustand des Reichskanzlers habe er diesem zum Dorwurf gemacht, auch sei bis zum Jahre 1875 eine derartige Bemerkung nicht von ihm gemacht worden Bei der Debatte über das Socialistengesetz im Mai habe er sich gegen die Einrichtungen gekehrt, die durch die Abwesenheit des Reichskanzlers geschädigt würden. Damals habe er nur von ver schlesischen Weberdeputatton gesprochen, nichts weiteres aber über den direkten Zusammenhang 1600 Mari Allgemeiner Anzeiger Unterjacken und Hofen zu ;u zu zu Colnot. 5612) rühmte (-1916 unter billigster Bedienung 5591) Benner. Alle Sorten künstliche, sowie natürliche Mineralwasser v- u Großes Preiskegeln 5618) O in Gießen. 5613) IjOuiseJRoth 5497) 17 20 Schrader'sLe ^ssallcr (Indian- Pflaster). Poquct 3 M. 5460) empfiehlt Ludwigsbrunnen dto. Sehwalheimer dto. doppeltkohlensaure Füllung per J/2 Fl. 22 Fl. ret. ,8 H. Letztere Fülliing geschieht durch Wiederzupreffung.der.den Quellen entströmenden freien Kohlensäure. Tuch und Buckskins für die jetzige Saison in allen Qualitäten empfiehlt btejtlbf/ ol—xx”- - - . dennoch ins Zeugniß geschrieben hatte: ■ Wundkn, Salzfluh, bösartige t Geschwüre, offencWun- den jeder jLtulwiy JLa/ny, Marktstrasse 25. NB. Reste, und zuriickgesetzte Steife zu Frauenkleider, bedeutend unter dem Preise. tn und bal 6» i Gruppen ($» hlend, jollttfl der Menz» Mivlssionch kl ; unaertteten:> auf den Stzü icialbenwfrattmi Preise zu Mk. 80, Mk. 60, Mk. 50, Mk. 40, Mk. 35, Mk. 30. 2 ä Mk. 25, 2 ä Mk. 20 und darunter. JfiL. JLlbold. AeUgeöotenes. 5607) Eine Chaise zu verkaufen. _________________Weicker, Kirchberg. Uiederhesfisches Saatkorn zu haben bei (5611 Löwenstein Si Strauß. Restauration Rramm. Donnerstag den 19. September nnd die folgenden Tage: W. Heuser, vorn. Fr. Bieler, am Kreuz empfiehlt sein LAGER in: Holzversteigerung iw Gießener Stadtwalde. Montag tzen 23. Septbr. 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem District Bruderwtnter, des Schutzbeztrks Fernewald nachverzetchnetes Holz verweigert werden: A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen. Nadel 3.6 13,2 29,5 900 B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 2 Eichenstämme tiitt 0,37 Feflmtr., 149 Fichtenstämme mit 55,86 Feftmtr., 95 Fichtenstangen mit 11,33 Festmtr» Die Zusammenkunft ist an der Strangs- wtese. Gießen, am 18. Septbr. 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 5629) A. Bramm. Das Gemeinde-Obst wird versteigert: Freitag den 20. d. M., um 8 Uhr, zu Launsbach, um 2 Uhr, zu Crofdorf-Gleiberg, Samstag den 21. d. M., Mein Putzgeschäst befindet fich nunmehr im Hause des Derrn Schomber, Settersweg 180, im Bazar 6”!* £;a* * ?!** 42 *tis d-S 88. u ' * tti Beendigung VA n^t te^tirj 1 und verlor > -nerchabSG genommen, daß diese Ausdrücke gleichbedeutend seien mit „ehrlich*, und da es glaubwürdig erscheinen muß, daß dieses Zeugniß hauptsächlich die zweite Herrschaft bewogen habe, den Dienstboten zu engagiren, wurde die erste Herrschaft zum vollen Ersatz des zugefügten Schadens verurtheilt. Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich Af ^o. in Eafsel über- aimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtltche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Originalpretsen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „(SafleUr ZaQttvW} _________________________ $ Aonßaniiiio^ iuskunfl erhalt!' fee 80,000 'd)en der zu verle-v am und W ich: W steche komW ixtya nLG # pich des W Blancs hatA ui er rdiält, bi Jime er leiht rL . einer W66 chrtw te* ! fir den Av ,e Fieber * Freitag den 20. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, soll die der Gemeinde Treis a./Lda. zustehende jM-Emte, bestehend aus Aepsel und Zwetschen, große Quantitäten, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde an der Straße von Mainzlar nach Treis. Treis a./Lda., am 16. Septbr. 1878. Großh. Bürgermeisterei Treis a./Lda. Gg. Wilh. Weidig. per Vi Krug 25 Krug rewur 10 Versteigerung. künftigen Dienstag den 24. l. Ms., Mittags 1 Uhr, fofl aus dem Nachlaß des Schmiedmeisters Valthaser Häuser IV. von Steinberg ein gut erhaltenes Schmiedgeschirr, bestehend aus Ambos, Blasebalg, Schraubstock und sonstigem Zugehör in besten Werkstätte Mter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend ver- peißcrt werden. Watzenborn, am 17. Septbr. 1878. I. A.: Ortsgericht Watzenborn u. Steinberg. 5615) Schäfer. um 8 Uhr, Dorlar, um 2 Uhr, Garbenheim, Montag den 23. d. M., um 8 Uhr, Kinzenbach, um 1 Uhr, Atzbach. Crofdorf, den 16. Septbr. 1878. Der Bürgermeister: tHott- Brust-u. Halsletdenden empfehle unter Garantie der Aechtheit den rühmlichst bekannten rheinischen Traubenbrusthonig von dem gerichtlich anerkannten Erfinder desselben. Herrn W> H. Zicken- heimer in Mainz direct bezogen. O Flasche 3, iy, und 1 X) J. A. Busch Söhne ort« *6 TÄ fi- ** #** 5 „ 10 „ >nenf «elii VÄ Mm dem tzW )terer wfitbt J und sich l würden j« Astern zm chl heralabjutiiirg Reichstags tlfy I SociaHench » Upoih.Lchradrr Art heilen Fenerdattz- sicher durch Stuttgart. baß be- zu GelLe, sowie zum (yUUUpyvl Kochen zu haben auf der LiebigShöhe.(5590 Hückstädt'sches Zah.nmundwasser vertreibt sofort jeden Zahnschmerz, ä Flacon SO Pfg., 4086) bei ^lniins Wallach. Damen- S- Mädchensitzhüte von 78 Pfg. an in schöner Qualität em-- pfiehlt (5505 A. Fangmann. Offene böse Füße, nasse und trockene Flechten, eiternde «n Kaufmann in einer ProvinMH-uptstadt hat die eben verfloffene Badesalson mit inner Familie in Wiesbaden -erlebt und feine Wohnung deck erst am 1. Juni b-3 „"«ogenen DienstmSdchen überlassen. Bei der Zarückkunft der Familie war das Wochen nicht mehr anwesend, vielmehr wurde konftatirt. daß sie mit einem Geliebten d-b-naegangen und Alles, was werthvoll und nicht beschwerlich beim Transport, aus t-w V-rmöaen der Herrschaft hatte mitgehen hettzen. Die letztere klagte den etwa 1600 Mark betragenden Schaden gegen die frühere Herrschaft de? Mädchens ein. weil dieselbe, obwohl der Grund der Entlassung Unehrlichkeit gewesen war, dem Mädchen dennoch ins sieugnttz geschrieben hatte: „Treu und ,uv-rl!Wg> DaS Gericht hat an- Submission. 5620) Die durch den Umbau des Rathhauses zu Mendorf a. d. Lda. erforderlich gewordenen Lungsteintrcppen, deren Lieferung zu 206 JL 49 veranschlagt ist, sollen im Wege der Submission vergeben werden, yfferten können von nächsten Samstag bis zürn Dicklstag den 24. b. Mts., Vormittags 10 Uhr aus Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. eingereicht werden, woselbst Zeichnungen, Ueberschläge rc. zur Einsicht offen liegen. Die Eröffnung der Submission erfolgt am 24. ds. Mts., Vormittags H Uhr. Allendorf a./Lda-, am 17. Septbr. 1878. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a./Lda. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Versteigerungen. Freitag den 20, d. Mts., Morgens 9 Uhr, soll das Obst, bestehend in Aepfel urid Zwetschen, zum Freiherr!, van der Hypp'scheu Gut bei Rodheim an der Bieber gehörig, in Abthetlungen öffentlich versteigert werden. (5608 Sch mitte, den 17. Septbr. 1878. Obst Versteigerung bei der Stabt Gießen. 5628) Die Aepfel und Birnen von den Bäumen am Krofdorfer-, Glei- berger-, Steinbacher- und Anneröderweg, in der Anlage vor dem Friedhof, auf dem Lutherberg und Lerchenwäldchen, im ehemals Ebel'schen Garten, sowie die Aepfel von 2 Bäumchen links der Marburger Chauffee und die Nüsse von den Bäumen am Hardtberg sollen Freitag den 20» Septbr. d. I., Nachmittags von 2 Uhr an, an Ort und Stelle versteigert werden. Anfang am Kxosdorfer Weg. Gießen, den 18. Septbr. 1878. Gcoßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Adstversteigerung. Freitag den 20. Septbr. l. I., Morgens 9 Uhr anfangend, soll das Gemeinde-Obst, bestehend in Aepfel, Zwetschen und Birnen, an Ort und Stelle versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Zwetschen von 180 Bäumen versteigert werden, wobei Bäume sind, deren Ertrag auf drei Körbe voll gerechnet wird. Burkhardsfelden, am 17. Sptbr. 1878. Großh. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. 5631)________Albach.______________ Mittwoch den 23. Septbr., Morgens 9 Uhr, soll auf hiesigem Höfgute die diesjährige A-psel-Ernte in mehreren Abthetlungen öffentlich an den Meistbietenden ver- sie,gert werden. Gutsverwaltung Winnerod, 56233 Station Reiskirchen. in jeder Art und Grüße, empfiehlt in bester Auswahl äußerst billig 5570) Julius Schulze. Eiserne Obstdörren, Mantel-, Regulir-, und Kochofe», Pstrntherde rc. tn den neuesten Mustern bei 5575)______________Emil Pistor. Strickwolle! in allen IFarben und Qualitäten das Pfund von 3 Ulk. an, sowie Rockwolle, das Pfund zu 1 Mk. 40 Pf. empfiehlt (5539 J, g. Fuhr, Sonnenstraße. Für Gastwirthe, Vereine, Besitzer von Tanzsälen, oder Herrschaften! Ein prachtvolles, oroßes, neues Musikwerk (Orchestrion) von wunderbar schöner, melodischer Stimr mung, mit Trompeten, Posaunen, Flötrn, Violinstimmen, Trommel und Pauke, Becken, Triangel rc., in der Stärke einer Kapelle von 12 Mann, die beliebtesten Opern, Tänze, Potpourris (Volkslieder und Märsche) spie- lend, ist besonderer Verhältnisse halber für JL 4000 (unter jahrelanger Garantie für beste Arbeit) zu verkaufen. — Dieses großartige Kunstwerk wird jedem Privat- oder Gasthaussaal zur größten Zierde gereichen und den Gästen die reizendste Unterhaltung bieten. Reflectanten belieben sich unter H. B. 4027 an die Hermann'sche Buch Handlung in Frankfurt a. M., Zeil 23, zu wenden.(5622 seinen Ceylon-Tass von “«iS»’ । tttllgS 1 w Hi9 tie . I Lifl* i tfltj jftiten gewählt worben -> mit ihrer geistigen ndt unwillkürlich Vertt kg sind alte Parlament r) mit der preußischen, b-pjt, wie ste sich in de pen Klanges erfreuen. Ma; r. Vorder Itjtn und Berlin, tr ^jbchn ein und wur i utioneUen Vereins gen stiter nach Elbing vech l^elirdnetenhaus gewäi Steifterr Schin tt? & 6r Wirte bfo 1" i('r" ** trfler Ah«, ? 5111 d'S Sankt Lu l-inischlß toäStlauf,<"6et«'8 m = blei - -ÄS'18 > «ÄS »ö t| B*? I-Ä* i. Art* für KrttttKe« R. F. Jacobsthal aus Cassel, Homöopathische Heilmethode nach neuesten Grundsätzen. Zu sprechen in Gießen nur Sonnabend den 21. d. M. im Hotel zum Rappen von Vormittags 9 Uhr bis Nachmittags 5 Uhr. 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D- Nr. 25._______________ 5565) Ein junges Mädchen auS guter Familie sucht Stelle zur Stütze der Hausfrau ober in ein Ladengeschäft. Am liebsten nach Auswärts. Eintritt sofort erwünscht. Nähere- zu erfragen bei der Exped. d. Bl. o Vorbereitungs-Institut zu Giessen. ♦ < ► . Planmässige und gründliche Vorbereitung für alle Arten 4» <► Militär -, specielle Finanz - und Geometer - Examina, für den * * * > kaufmännischen Beruf sowie behufs Aufnahme in polytechnische * * A y und sonstige höhere Schulen. A > Pär Geschäftsleute, welche sich für ihren Beruf oder ein o O Examen vorbereiten wollen, an den gewöhnlichen Cursusstunden ♦ * * theilzunehmen aber behindert sind, ist ein Abend-Cursus eingerichtet. N 4 y Beginn des Winter-Semesters am 1. October. ♦ _______________Kaufmann S> Cie. 5626) Zum Austüllen für Hof und (Harten suche ich gegen entsprechende Vergütung guten Baujchutt oder sonst dazu brauchbare Erde. Gg. Em. Möhl, Reicbensard-Ba hnhofsstraße. 5619) Gefunden auf der Neuen Anlage am Dtenstag Morgen ein Rohrstock und ein Filzhut. Abzuholen bei ________Frau Damm, Neue Bäue 90. Arbeiter von 15 — 18 Jahren finden Beschäftigung Gesucht. 5549) Grüne Bohnen zum Einmachen, Wirsing, Weißkohl, gelbe und weiße Rüben (Mähren), spanisch Lauch, Sellerie, Zwiebeln werden zu kaufen gesucht. Nähcres in der Exped. d. BlttS.___________________________ 5567) Ein Junge kann in die Lehre bei V. Reuter, Friseur. 5292) Laden mit Wohnung, Keller und Lagerraum zu vermiethen und alsbald beziehbar. Lud. Geißler Ww., _______________________Reichensandstraße. 5162) Der obere Stock (Famili'.nwohn- ung) meines Nebenhauses zu vermiethen. ______________________Dr. Weber. 4344) Die Paterre-Wohr.ung unseres Hauses ist zu vermiethen. ____________E. Friedberger Söhne. 3788) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu beziehen. __________________________Dr. Ploch. 4873) Laden mit Wohnung u. Lagerraum per October zu vermiethen. _________________________Chr. Horeyseck. 5468) Eine Wohnung zu vermiethen. Näheres im „Weinsaal".__________ 5432) Ein FamilienlogiS Ist zu vermiethen im Darmstädter HauS. 5500) Ein geräumiger Laden ist bis 1. October mit ober ohne LogiS zu vermiethen. Svnnenftraße B. Nr. 106. Aermielhuugen. 5621) Ein kl. LogiS mit Zubehör per 15. October beziehbar. ________Gg. Unverzagt, Kaplansgasse. 4592) Em FamttteniogiS und eine Mansardenwohnung zu vermiethetl Reichensand-Bahnhofftraße C. 224. 5632) Laden und üompiotr am 1 Oct. zu vermiethen. Schulstraße B- 19. Auch ist daselbst ein kupferner Waschkrssel zu verkaufen.__ 5609) Ein mödlirteS Zimmer nebst Ca- btnet zu oermitthen. ______________L. Baer, Wallthorftraße. 5617) Em mödlirteS Parterre - Zimmer an einen anständigen Herrn sofort ober 1. Oktober zu vermiethen. Schulstraße B. 2L 5435) Eine freundliche Wohnung, alsbald beziehbar, zu vermiethen. Neuenweg 134. 5572) Ein kleines Famillenlogis tst zu vermiethen und alsbald zu beziehen. __Neustadt D. 31. 5555) Ein größeres und ein kleineres Familienlogis zu vermiethen. Wof sagt die Exped. b. Bltts. 5427) Ein Zimmer, wöblirt oder uu- möblirt, an einen älteren Herrn ober Dame Mittagsbörse, auch noch bie von dem - eigens errichteten parlamentarischen pmmiMkN DIW e/frfy Bureau des „Berliner Tageblatt" m,ru-