1878. »"-Ter-in, ie *r«uriqE » »leben Nr. 191. Zweites Blatt Sonntag, den 18. August Kichener "Anzeiger Anrcigk- m!> AmtsdlM für iren Kreis Gießen. Siebenen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag-, PreiS vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Redaetion-bnrea«r Gartenfiraße 8. 165. GxpeditionSbirreairr Schulstraße B. 18. Aotilischer THeit. Wochenübersicht. Die Kur des Kaisers in Teplitz macht dauernd erfreuliche Fortschritte. Bezüglich der Kissinger Verhandlungen ist man nach wie vor auf Ver« muthungen angewiesen. Nur soviel ist sicher, daß die Besprechungen nicht ohne Resultat geblieben sind, während kein Anzeichen dafür vorltegt, daß diejenigen Schwarzseher, welche alsbald „Canossa!" ausrtefen, im Rechte bleiben sollten Baldige Klarstellung wäre dringend wünschenswerth. Die Konferenz der Finanz- Minister zu Heidelberg ist am 8. d. geschlossen worden. Worauf das dort erzielte „vollständige Einverständniß in Betreff der Steuerreform" sich bezieht, theilt der „Reichs-Anzeiger" nicht mit. Ju Berlin starb der Wirkliche Geh. Oberregierungsrath Dr. jur. Franz Förster im 60. Lebensjahre. Sein Tod bezeichnet für das Ministerium der geistlichen u. s. w. Angelegenheiten, bet welchem er Dtrector der geistlichen Abthetlung war, einen schmerzlichen Verlust. Bei den zahlreichen Stichwahlen zum Reichstage hat sich unwiderleglich herausgestellt, daß die ultramontane Partei, wo dies in ihrer Hand lag, jedesmal ru Gunsten der socialdemokrattschen entschieden hat und umgekehrt. Der Reichstag ist auf den 9. September einberufen. Der Fehler der österreichischen Regierung, ohne vorherige bestimmte Abmachungen mit der Pforte, in Bosnien etnzumarschtren, hat sich schwer gestraft. Man hat so allerdings die fatale Alternative, entweder die Hoheitsrechte des Sultans ausdrücklich anzuerkennen, oder sich direct in Gegensatz zu denselben zu setzen, umgangen, aber die großen Schwierigkeiten und die nicht zu unterschätzenden Verluste bei der Besetzung entfallen dadurch ausschließlich unter die eigene Verantwortlichkeit. Die österreichischen Truppen haben mehreren Tausenden, noch durch Redtfs verstärkten, Aufständischen eine Niederlage bei Zepce bngebracht und sind dann mit der Hauptcolonne am 10. d. von dort auf beiden Ufern der Bosna weitergerückt. Am 8. d. hat eine andere Division 5000 Aufständische bei Jaice geschlagen, drei Geschütze erbeutet und Jaice selbst besetzt. Während somit die Truppen langsam vorrücken, will der Fürst von Montenegro die hervorragenden Häupter der Bevölkerung der Herzegowina in Grahowo zu einer Berathung versammeln. Obgleich diese Berathung gewiß nicht in einem Oesterreich freundlichen Sinne erfolgen wird, so hofft man doch, daß es diesem gelingen werde, die bosnische Angelegenheit zu localisiren und in „Neu-Oesterreich" geordnete Zustände herzustellen. Der Nationalrath in Bern hat die vom Bundesrath beantragten 672 Millionen Francs Bundeszuschuß für die Gotthardbahn mit 69 gegen 36 Stimmen genehmigt. Auf diesem Wege werden die Schwierigkeiten, welche die Kantönchenspolttik dem großen Unternehmen noch in letzter Stunde bereitet hatten, beseitigt — wenn nicht etwa das „Volk", dessen Abstimmung schließlich die Subventtonsfrage doch noch unterliegen wird, abermals sein Veto einlegt. Die belgische Deputirtenkammer hat den Gesetzentwurf, betr. die Bildung eines Ministeriums des öffentlichen Unterrichts, mit 63 gegen 50 Stimmen angenommen. Die liberale Majorität bewährt sich. Die durch Francht's Tod erledigte Stelle des Staatssecretärs bei der römischen Kurte ist durch Cardinal Nina (geb. 1812, zum Cardinal ereilt 1877) neu besetzt worden. Derselbe hat in einem an die Nuntien gerichteten Rundschreiben den Antritt seines Amtes notificirt und Jenen ein kluges Ver- h ilten empfohlen, um gegenüber den Staatsregierungen keine unnützen Verlegenheiten hervorzurufen. Die liberale italienische Presse hat sich von Anfang an mit großem Mißtrauen über die Kissinger Verhandlungen ausgedrückt. Das stärkste nach dieser Seite hin leistet der „Emancipatore Cattolico", das Organ der national-katholischen Kirche in Neapel, welcher Bismarck's und Deutschlands Untergang als Folge der Verhandlungen voraussehen will. Natürlich fehlen jedoch ihm ebensogut positive Anhaltspunkte zur Beurtheilung der Lage der Sache wie uns. Die englische Regierung hat sich nun entschieden, einen Theil der indischen Truppen unmittelbar nach dort zurückzusenden. Für ein umfangreiches Winterlager auf Cypern hat man einen geeigneten Platz bestimmt. Eine Schaar Aufständischer, die sich in Navalmoral in der spanischen Provinz Caceres in Estremadura gezeigt hatte, ist auseinandergesprengt worden. 19 Aufständische wurden gefangen eingebracht, 4 Gensd'armen, die in die Hände derselben gefallen waren, wieder befreit. Deutschland. Berlin. Die Präsidentenwahl im Reichstage dürfte diesmal nicht so glatt abgewickelt werden, wie in den früheren Sessionen. Bekanntlich war es nach Bildung der Centrumspartei sowohl im preußischen Abgeordnetenhause, als auch im deutschen Reichstage Usus geworden, diese Partei grundsätzlich von der Präsidentenwahl auszuschließen. Ein solches Verfahren ließ sich, so lange die beiden liberalen Parteien die unbestrittene Majorität inne hatten, wenn auch nicht rechtfertigen, so doch durchführen, jetzt aber, wo die Centrumspartei und ihr sonstiger Anhang numerisch die stärkste Partei im Reichstage fein wird, Dauben wir nicht, daß das früher beliebte Verfahren gegen diese Partei noch länger aufrechterhalten werden kann. Recht und Billigkeit fordern, daß aus der Mitte der Centrumspartei mindestens der erste Vicepräsident hervorgeht die Partei wird sich damit auch gewiß bescheiden und Herrn v. Forckenbeck als ersten Präsidenten einstimmig wiederwählen. Es werden auch bereits Stimmen laut — und zwar nicht blos aus der Centrumspartei — welche sich über das bisherige Verfahren mißbilligend äußern, so daß Aussicht vorhanden ist, »s werde sich in dem neuen Reichstage, der ja an frühere Fraktionsbeschlüsse nicht gebunden ist, auch Über diesen Punkt leicht eine Einigung herbeiführen lassen, um so mehr, als Herr v. Forckenbeck ausdrücklich erklärt haben soll, er würde nur dann sich zur Annahme des Präsidiums bereit erklären, wenn seine Wahl mit sehr großer Majorität erfolgt- Nun, der Stimmen des Centrums ist Herr v. Forckenbeck sicher, wenn sich die nationalliberale Partei zu einer Concesston nach der erwähnten Richtung bereit erklärt, andererseits dürfte die Präsidentenwahl diesmal leicht auf einige Hindernisse stoßen. Berlin, 15. August. Abgesehen von Berlin und einigen anderen großen Städten ist die Zahl der bei den diesmaligen Wahlen abgegebenen socialdemokratischen Stimmen fast überall heruntergegangen, so daß im Allgemeinen für ganz Deutschland eine Abnahme zu conftatiren ist. Am 10. Januar 1877 wurden für die Socialdemokraten 493,288 Stimmen abgegeben, am 30. Jul, 1878, selbst nach der Berechnung der socialdemokratlschen „Berl. Fr. Pr.", die unserer Ansicht nach zu hoch greift, höchstens 450,000. Das socialdemokratssche Blatt, welches den Rückgang erkennt, will denselben dadurch erklären, daß diesmal nur in 29 greifen „officielle" Candidaturen aufgestellt worden seien, während es im vorigen Jahre deren 41 gegeben hätte. Weiter wird dann die schöne, aber wenig saaende Phrase gebraucht: „Während es sich bei den Wahlen am 10. Januar 1877 um die Constatirung unserer äußeren Macht handelte, konnte es sich bei den Wahlen am 30. Juli d. I. nur um die Erprobung unserer inneren Festigkeit hanteln." Baden. Die „Kraichgauer Ztg." theilt ein heiteres Wahlcuriosum mit, nämlich eine für die Stichwahl im Wahlkreise Karlsruhe zwischen Freiherrn v. Marschall (deutsch confervatw) und Professor Eisenlohr (nat.-lib.) „ganz vertraulich" erlassene, bei I. I. Reiff in Karlsruhe gedruckte „Instruction für die Vertrauensmänner der deutsch-conservativen Partei", welche u. A. folgende Weisungen enthält: „Unsere Gegner sind vor und während der Wahl sorgfältig zu überwachen, alle Unzulässigkeiten genau durch sichere Zeugen festzustellen und aufzuzeichnen. In der Anlage erhalten Sie ferner eine Anzahl Flugblätter über die Tabakssteuer, welche Sie von Haus zu Haus verbreiten wollen. Ferner ein rothes Plakat, welches sofort, nachdem ein liberales gelbes Plakat für Herrn Eisenlohr angeschlagen wird, in unmittelbarer Nähe desselben angeheftet werden muß; es ist Sorge zu tragen, daß dasselbe nicht abgerissen und wenn dies geschehen, sofort ergänzt wird. Sollte in ihrem Orte von liberaler Seite auch noch ein weißes Plakat, welches für die Arbeiter berechnet ist, angeschlage-i werden, so bitten wir dringend, beifolgenden rothen Streifen „Gelogen!" welchen Sie auch bei sonstigen liberalen Plakaten getrost anwenden können, darüb r kleben zu lassen." Lokal-Notiz. Gießen, 17. August. (Sitzung der Stadtverordneten am 15. August.) Zufolge Rescripts Großh. Kreisamts werden in die Expropriatios-Commijsion für daS Gelände ves Lederhändlers Herrn Zöller die Stadtverordneten Hoch und Wortmann, sowie das Ortsgerichtsmitglied Fr Müller II., erwählt. — In die Commission zur Feststellung der Jahrmärkte für 1880 werden die Herren Scheel und Grüneberg deputirt. — Betreffend das Bau-Gesuch des Bierbrauers Herrn Chr. Lony wird ein Antrag der Bau Deputation angenommen wonach die Stadtverordneten die Ausführungen Großh. Ministeriums acceptiren und das betr. Baugesuch im Princip genehmigen, wenn für die Folge an beer. Stelle in fortlaufender Linie gebaut wird. Der Schoorgraben solle dann im Ganzen von der Stadt überbaut und von den Bauenden später der jeweilige Ersatz zurückerstattet werden. Das Baugesuch speciell anlangexd, so liegen die Pläne der Versammlung nicht vor. Es soll jedoch varauf gesehen werden, daß die zu errichtenden Gebäude nicht zu unansehnlich seien. — Da Herr P h. Kreiling die ihm von der Stadt auferlegte Baulinie acceptirt wird heute sein Baugesuch endgiltig erledigt. — Herr Gärtner Georg will in seinem Garten ein Treibhaus erbauen und werden die Pläne genehmigt. Desgleichen wird ein Gesuch des Herrn Balth. Strauch gutgeheißen, welcher eine Einfahrt an seiner Scheune anlegen will. — Der neu gegründeten Schützengesellschaft konnte heute der Schießplatz der alten, verloren gegangenen, noch nicht überlassen werden, indem erst die Bau- Deputation über verschiedene Anstände Augenschein nehmen will. — Die Oktroierheberstelle am Seltersthor ist durch die Räumung des Thorhauses einigermaßen beschwerlich geworden. Der betr. Octroterheber machte in einem Schreiben geltend, daß es nicht gut möglich sei in dem Provisorium Tag und Nacht zuzubringen, zumal in demselben kein Raum für ein Bett vorgesehen sei. HerrOctroi-ControleurJost schlägt in einem Gutachten vor, eine öffentliche Bekanntmachung zu erlaffen, wonach alles nach 10 Uhr etnzuführende Vieh rc. auf der Wachtstube im alten Rathhaus anzumelden und der Octroischcin folgenden Tag zu sei. Die Versammlung beschließt jedoch mit Rücksicht darauf, daß dem Octroierheber in aller Kürze erst 500 JL für Logis und Stellvertretung per anno verwilligt worden sei, auf das Gesuch nicht einzugehen sondern dem Octroierheber zu bedeuten, daß er, resp. sein Stellvertreter verpflichtet sei auch zur Nachtzeit in dem Erhebungslokal anwesend zu sein. — Die Feier des 2. September anlangend, beschließt die Versammlung, daß dieselbe wie im Jahre 1876, also ohne Jugendfest, abzuhalten sei, daß einer Vereinigung mit der Jahnfeier, welche der Turnverein arrangiren will nickts im Wege steht und daß die Stabt die üblichen Kosten für die Sedanfeter übernimmt. — Verschieben? kleinere Kostendecreturen werden gebilligt, sowie kleinere Baugesuche bewilligt. — Betreffend die neue Brücke über die Wieseck an der Reichensand-Bahnhofstraße liegt ein Bericht des Stadtbaumeisters vor und werden die einzelnen nicht weiter interessirenden Vorschläge deffelben gutgeheißen. Die noch nothwendige Erwerbung von 100 ^Mtr. Gelände von Frau Müller wurde dem Bau- Ausschuß zur definitiven Erledigung übertragen. — Betreffend Feststellung der Hoheitsgrenze zwischen Preußen und Heffen, werden jedenfalls durch die Manipulationen von Bewohnern von W, Nächste. lmern zu vnmielha ^rzagt, GarW. I< chen Schatze unseres Vaterlandes unbe dinat nöthig ist, so wird dies nicht durch Statistiken und Theorien erreich^ sondern durch Tbaten. Der Fachmann weiß, was unserer Eisenindustrie fehlt; man verschaffe ihr^einmal . . “ m •« . n. n. .c__...«14,. unter# ßnnritrrpniL'inbPY hoben und fortwährend $ f ^Es sei uns hier noch eine persönliche Bemerkung gestattet. Anläßlich unseres Citats aus einer von Dr. Arndt mit großem Fleiß und vielem Geist geschriebenen Brochüre überdie industrielle Enquete sucht unser Kritiker Herrn Arndt welchen er vermuthlich n.cht n hn kennt, in geradezu gehässiger Welse zu verkleinern und nennt ihn schließlich gar noch einen „obscurcn^ ^ros^ensc^ aIg ytnon^mug mit den Namen Anderer in dieser Weise Main, 14. August.^Eine^drMige G^ichte erzählt der -Mainzer^Anreiger^ j mnr nQdt ereianete sich hier nachstehende, zwar unwahrscheinlich erscheinende, < UOMMWG gs»Ä S « Sl MRZMMWWW ZMUWWZLMK ab in der Nähe ihres Geschästsetadltssements ein modlirtes Zimmer bezieh em Um ber Beamte: .Ihr Sohn Georg hat sich am 14. Mai und Ihr Sohn Michael am <3 c\unj nerbenathet " Was nachfolgte ist leichter zu denken als zu beschreiben, so nniiirfi nii« ihren wimmeln gerissen, so hintergangen von ihren Söhnen, die so wenig Ste »« w°°l feiten eine Mutter. Das Jn.-rchar- test^e an der Sache aber ist, daß dtt Brüder, um der Mutter ntot -errathen ,u werden, sich selbir gegenseitig ihr Geheimnih nicht anvertraut haben sollen. Illen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici« und oh« Kosten durch die Heilnahrung: REVALESCIERE von London. r-uaSb-ch beim «ie-gewinnen «u«b«JKea«5 sag „Wir sind Alle mit unverrückbarer Solidarität an das Interesse des 'Staates gebunden. W r müffen die Macht der Thatsachen ebenso berücksichtigen, wie die Lage der Industrie und duNatur der Production und zwar durch den Zolltarif, welcher als eine Verkörperung des trav.tionellen nationalen Gedankens erhalten werden muß." Bei uns weiß man von Solidarität leider nicht viel, der wasch-achte Freihändler sagt^ ich Ians, da, roo >ch am billigsten lauf., unb W-NN ei mit -in-rn p-rsonüchm Obf°r p°n m gm Groschen pro Jahr eine wichtige vaterländische Industrie erhalten konnte, sem PrmzlP V es nicht zu! Zuerst das Ich und das Prinzip und dann das> Vater andJ Unter ■ ®et' hältnissen hat man allerdings leider die Berechtigung, den franzosilchen Patriotismusdem deutsch gegenüber zu verherrlichen. Wir hoffen jevoch, daß auch in Deutschland das Natlonalbewußts , taS Bewuptjcin der Solidarität der Jntereffen aller Deutschen nicht aller Weltbürger Unsir Kritiker hat zur Eisenzollfrage sein „letzte« Wort" gesprochen; SlüLtcher Weffe wie dies unserem Gegner beliebt. Lift sagt: Trotz der scharfsinnigsten Erörterungen über die großen Fragen der Handelspolitik ist die Kluft, welche seit QueSnav und Smith zwischen Theorie und Praxis besteht, nicht nur nicht geschloffen, sondern von Jahr zu Jahr we.ter aufgeklaff • Was aber soll uns eine Wissenschaft, bie btlcu^tet' bc" wandeln soll? Und wäre vernünftigerweise anzunehmen, der Verstand Einen sei so unendlich Ärn6 v-6 p- ühfraü die Natur bet Dinge richtig erkennen, ber Verstaub des Anbern bagegen so unenblick kllin baß er unfähig bie von Jenem entdeckten unb an's Licht gestellten Wahrheiten zu begreifen, ganze Menschenalter hinburch offenbare Jrrtkümer als Wahrheiten betrachteri könne sollte nickt vielmehr anzunehmen sein, bie Praktiker, wenn auch in ber Regel allz s h Gneist,’m an ««rtS?»* W «""t-n dach d« Th.att. f. tag. unb fo b.harri.« nicht widerflreben, wiberstrebte nicht bie Theorie ber Natur der Dinge. ~____ Seit 31 fahren hat feine «rankhrit dieser angenehmen «-sundheiw speise widerstai?vcn unb bewährt sich bieselbe bei Erwachsenen unb Kinbern o^ne: WebL i ■ 1 ' - " ' < illen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drusen- Schleimhav Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverbauttchd Verstopfung, Diarrl-öen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiben, Wassersucht, Fieber Schw'ni Blutau steigen, Ohrenbrausen, Uebelfeit und Erbrechen si^st wahrend der Schwangtrichat Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist fie als N h für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der «mmenmilck vorzuziehen. — «In «u« aus 80,0<>0 Eerüsicaten über «enesungm, die aller Mediein widerstanden »^unt« u von Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein Dr. Shoreland vr Eampbell, P feffor Dr. D«ds, Dr. Ure, Gräsin Eastlestuart, Marquise de Brshan, und viel« anderen h gestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Kbßffüritcr Auszug au- 80,000 Eertificaten. Lertifieat des Medictnalraths Dr. Wurzer Bonn, 10. J852^ Revalescibre Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größtm angewandt ,llen Verstopfungen, Durckfällen und Rühren in Krankheiten der Urinwege,’Mtv bet Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Regungen Hanuöhre bet^kr khas^ Zusammenziehungen in den Nierm und in der Blase, Blasen - Hämorrhoiden w. M Ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels 'ck bei Hals- und Brustkrankbeiten, sondern auch bet der Lungen- und ^usbrobrenschwindsuch LS. Rud. Wurzer, Medicinalrath unv Mitglied mehre«! gelehrten Gesellschaften Nr. 62476. Dem Hetzen Gott und Ihnen sei Dank. Die Uvval«o,^rs hat m 18jähriges Leiden ini Magen und in d« Nerven, verbünd« mit allgemeiner Schwache nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Lomparet, Pfarrer Saint« Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren ^nkfre ck bie Revalescibre unb leibe seitdem nickt mehr an den Schmerzen m d« Lenden d^ «ntd) langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre st'h-nd «freue ich mich W ber vollkcmmknstcn Gesunvhett. - J1 Qittr» yir. 64210. Marquise von Drshan von 7jähriger Leberkrankhett, Schlaflosigkeit, Z an ben Gliedern. Abmagerung und Hvpochvnbrie. h-n QnnflM., B* Nr. 75877. Florian Roller, K K Militarverwalter, Großwardein, von Lungen' Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. ft„„v.»fsf,(,TOnndl Nr. 75970 Herr Gabriel Teschner, Hörer der iffentlichen höheren Handelölehran in Wien, in einem verzweifelten Grave von drustübel und Rer^nzerruttung. Nr. 65715. Fräulein be Montlouts, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und m,8eT1"wr. 75938. iBaion Sigmo »on lOfä^gn SihEg m Hä»dn> und U-» Die Revalescifcre ist viermal so nahrhaft al« Fleisch und erspart tzet Erwachs unb Kindern 50 Mal ihren Preis in ander« Mitteln »nd Speise^ 5 ^70S Preise der Revaleecifere ’/j Pfd. 1 Jt 80 1 Pfd. 3 JL 50 t Psv. 5 Pfd. 14 Jt, 12 Pfd. 28 JC 50 Ä 24 Pfd. 54^. _ ,ofn Revaleecifere ChocolaUe 12 Taffen 1 80 24 3 ** 48 5 JL 70 120 Taffen 14 JL, 288 Taffen 28 JL 50 576 Taffen 54 X Revaleacibre Biscuitee 1 Pfd. 3 X 50 ^,2 dfd- 5 o'^ic,-nY unb bei viele» Zu beziehen durch Du Barry L Eo. in Berlin NW 25 Louisenstr und bei 1 - " - ui, Drogu«-, Specerei- und Delicateffenhandler im ganzen Lande. In Gießen bei Philipp 8ehw»jer. \ „ Großbritannien „ Wenn unsere Freihändler doch wirttich einmal prakttsch" werden wollten. anstatt sich bet feber Gelegenheit so zu nennen, ohne es in ber That zu fern Die praktischen Mtateber freihändlerischen Schule, zu welcher auch unser Gegner gehört, liegen vor. sie erfüllen j n Vaterlandsfreunb mit tiefer Trauer. Der Stanbpunkt bes praktischen xnb nicht kosmopolittschen T"ihanblers liegt unteres Erachtens gar nicht sehr weit von demjenigen des praktischen nationalen Schutzzollners. Nach unjcrcr Auffaffung ist diejenige 281^^0^01(1^ t>ie ^^^6, we^e hanbelt sondern wie Edmund Burke sagt, „nach ber tieferforschten Kenntniß ber Lage, ber Bedürfniffe unb ber Jsitereffen des Volkes." Ergiebt bie gewtffenhafte unb sachgemäße Prüfung ber Lage ber Industrie, daß es im nationalen Interesse liege, b.eselbe vor dem Auslande zu schützen^ so sinb^wir Schutzzöllner; ergiebt btese Prüfung, baß bie Jnbustrie stark genug ist, um bei offenen Landesgrenzcn in ben Kampf auf ben Weltmarkt zu ziehen so sind wir Freihändler. — „Die Ideen des universellen Freihandels, sagt Stommel, soll bet ben Hanbelspolitik als ber große Gesichtspunkt festgehalten werben, wie ber Polarstern v°n dem Schiffer, ber nach Norden steuert; allein ber Schiffer, welcher nur ben « Auge ohne Seekarten, Compaß, Senkblei unb Lootsen zu gebrauchen, wirb vielleicht schon un '■Cvl- M Oampr-Dresch-Masdiiiien empfehle Lei'chtlösltchkeit Preiswürdfce Cigarren: feinem vollen Äsiaaße. Bei Abnahme von 5 Fl. freie 75 6 Peter Schandua. K W rv r u •» K cn »r I Verpackung, bei 10 Fl. freie Der» l. 330 Gr. Inhalt 3 M. ÖO iri.l d*n x »l gratis. 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