1 -^zeigen. &findet Al- ^ampenfabrif (neu 6et erÄerB eich in hpd Lf iy Blttä, ‘ill6m- W°i ZMS Blethen tm „Löwen". ei ^ropf » Ws°«. a5t Msrmor rtt, kJÄ^'wta bitte ich um ichnelljt! inerte, da mein Ausm kann. (43i: Llungsvoll aus Wiesbaden, c, „8um Lindenhos", m Ldreise von hier naj ien alten Freunden uiü jliches Ledmohl. Ostreich, Braumeistn nebst Frau. io tbilb hat gewom Hüller auf der Ä ^mckriie ohnung btfinbtt sts sott ause des Herrn SchM L 95. Koch, IladM te Aleidermocherm, wr.e ttablht war, mW ntz ton Damenr u. Ktvtw S bei Frau Krauß, er Cbausier^Schühenh^- srle franpais.____ per 3uti0t, welcher t-i merk lernen will, M i bei , , nboB, SLudmachkr, SihTeirÄiStii ^Laden nebst zweiZtmirkri lm Mhi. M‘rei,ni< ,bet in einer hiesigen« böl föfort »*'*’ 7. 54 entfleflen- n#et M-M «>t S.J li» «6« E tJ59 9>ftpellefltt§l,ft V-gi® »« j 'm «i°bbeb»M * ‘ ,a ÄN1 ü rn.|jl(l ffes ’ ®l!,?5tlbe«b* Sg ’°0 6 HB- Donnerstag, den 18. Juli Mo. 16* 1878. Hictzener Williger Meise- nih AmtsM fit te» Kreis Gießen. RedactionSbureanr Gartenstraße 8. 165. ExpeditionSbureairr Schulstraße 8. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag-. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Aokitisch Deutschland. Berlin, 13. Juli. Heute Nachmittag 2*/, Uhr sand die feierliche Schlußsitzung des Congreffes statt Die Mitglieder des Bureaus waren bereits um 1 Uhr erschienen, um die letzten Arbeiten abzuschließen. Von den Bevollmächtigten erschienen die Türken zuletzt, und als sie eingetreten waren, ergab sich, daß sie das Siegel vergesten hatten, welches erst herbeigeschafft werden mußte. Die Sitzung wurde dadurch etwas verzögert. Fürst Bismarck eröffnete dieselbe, indem er die Bevollmächtigten aufforderte, nun, da das Friedenswerk beendet sei, zur Unterzeichnung des Vertrages zu schreiten, indem er zugleich seiner Freude über das Gelingen des Werkes und der Anerkennung Ausdruck gab, welche alle Mächte zur Herbeiführung und Befestigung des europäischen Friedens an den Tag gelegt und freudig jedes Opfer gebracht hätten, um zum Ziele zu gelangen. Nachdem die Unterzeichnung vollzogen war, erhob sich Graf Andraffy, um folgende Ansprache an die Mitglieder des Congreffes zu halten: Meine Herren! In dem Augenblicke, wo unsere Bemühungen zu einem allgemeinen Einvernehmen gelangt sind, würde es unmöglich sein, nicht dem hervorragenden Staatsmanne, der unsere Arbeiten leitete, Dank zu sagen. Er hat unwandelbar im Auge gehabt, den Frieden zu sichern und zu befestigen; zu diesem Zwecke hat er alle seine Anstrengungen darauf verwendet, die Met' nungsverschiedenheiten auszugleichen und so schnell wie möglich der Unsicherheit ein Ende zu machen, die so schwer auf Europa lastete. Dank der Weisheit, der unermüdlichen Energie, womit unser Präsident unsere Arbeiten leitete, trug er in hohem Grade zum raschen Gelingen des Werkes der Friedensstiftung bet, das wir gemeinschaftlich unternommen haben. Ich bin daher überzeugt, die einhellige Zustimmung dieser hohen Versammlung zu finden, wenn ich Ihnen vorschlage, Sr. Durch!, dem Fürsten Bismarck unsern wärmsten Dank darzubringen. Im Begriff, uns zu trennen, glaube ich noch bester Ihren Gefühlen zu entsprechen, wenn ich unsere achtungsvolle Dankbarkeit für die liebenswürdige Gastlichkeit bezeuge, deren Gegenstand wir von Seiten Sr. Majestät des Deutschen Kaiser- und der erhabenen kaiserlichen Familie waren. Sämmtliche Mitglieder erhoben sich zum Zeichen des Dankes für den Fürsten Bismarck von ihren Plätzen. Fürst Bismarck dankte darauf für die ihm gewordene Anerkennung und betonte das verdienstvolle Entgegenkommen, welches er bei allen Bevollmächtigten in dem Bestreben gesunden habe, das Friedenswerk zu fördern, für dessen Erreichung Deutschland mit ganz besonderer Genugthuung seine Kraft eingestellt habe. Darauf schloß der Präsident den Congreß gegen 4 Uhr Nachmittags. Der Wortlaut des vom Kronprinzen bei dem heutigen Galadiner ausgebrachten Toastes ist folgender: Die Hoffnungen, mit denen ich vor einem Monat tm Namen des Kaisers die erlauchten Staatsmänner, welche aus dem Congreste vereinigt waren, begrüßt habe, sind glücklich in Erfüllung gegangen. Das Werk des von Europa so sehr ersehnten Friedens hat ihre Anstrengungen gekrönt. Den Gefühlen meines erhabenen Vaters Ausdruck gebend, spreche ich mit Freuden der Weisheit und dem versöhnlichen Geiste, die diesen großen Erfolg herbeigesührt haben, meine Anerkennung aus. Das erzielte Einvernehmen wird eine neue Bürgschaft des Friedens und des allgemeinen Wohlergehens sein. Die Unterstützung Deutschlands ist im Voraus für alles das gesichert, was die Sicherung und Bewahrung dieser hohen Wohlthaten zum Ziele hat. Im Namen Sr. Majestät trinke ich auf das Wohl der Fürsten und Regierungen, deren Vertreter an dem heutigen denkwürdigen Tage den Vertrag von Berlin unterzeichnet haben. — Die Berufung der Tabaks-Enquete-Commission dürste sich, wie der „Weser-Ztg." gemeldet wird, über den ursprünglich in Aussicht genommenen Termin — 15. d. Mts. — hinaus verzögern, da noch einige Vorschläge wegen Ernennung der Mitglieder der Commission im Rückstände find. „Man dars sehr gespannt sein, ob die bayerische Regierung geneigt ist, den Regierungsrath Mayr, den bekannten Vorkämpfer für das Monopol, in die Commission zu delegiren. Es wird vermuthet, der Reichskanzler werde den Vorsitz in der C Mission dem General-Director im Finanzministerium, Geh. Oberfinanzrath Burghardt übertragen." — Die „Post" vertheidigt die Regierung gegen den Vorwurf, daß sie trotz der gegen das Tabaksmonopol abgeneigten Haltung des früheren Reichstages diese Maßregel nicht endgültig fallen laste. Das war eben, sagt sie mit Bedeutung, der „aufgelöste" Reichstag. Von dem neuen erwartet man also auch in dieser Hinsicht eine freundlichere Haltung. Auch des Tabaksmonopols halber ist der Reichstag aufgelöst. Berlin, 15. Juli. Cs wird der „Volks-Ztg." geschrieben: Die vom Kronprinzen übernommene Stellvertretung des Kaisers und Königs im Reiche und in Preußen wird jedenfalls bis nach der gänzlich vollendeten Reconvalescenz des Kaisers andauern. Es wird daher für wahrscheinlich gehalten, daß der Kronprinz Namens des Kaisers den neuen, Anfangs Septeniber zusammentretenden Reichstag in Person eröffnen wird. Mit großem Eifer liegt der Kronprinz allen Reichs- und Staatsgeschäften ob, und läßt sich über alle Vorkommnisse eingehenden Bericht erstatten. Der Kronprinz wird nach Lage der Sache auch dazu berufen sein, die dem Reichstage vorzulegenden Gesetze, die sich fast er Theit. ausschließlich gegen die socialdemokratische Bewegung richten zu unterzeichnen Im Uebrigen verlautet auf das Bestimmteste, daß dersKronprtnz die seit einiger Zeit von den Officiösen in Scene gesetzte Hetze gegen verehrungswürdige Mitglieder der liberalen Partei, die sich des besonderen Vertrauens des Kronprinzen seit Jahren erfreuen, durchaus nicht billigt. Es fällt übrigens auf, daß seit einigen Tagen die Officiösen eine minder heftige Sprache gegen die liberale Partei führen. Man scheint an maßgebender Stelle eingesehen zu haben, daß diese Hetzereien der liberalen Sache, die man damit zu bekämpfen glaubt, mehr genützt als geschadet haben. Kesterreich. Debreezin, 15. Juli. In einer vor seinen Wählern gehaltenen Rede zur Rechenschaft über sein politisches Wirken besprach Ministerpräsident Tisza die günstige Erledigung des Ausgleiches und zählte die Agenden des künftigen Reichstages auf. Auf die orientalische Frage übergehend, erklärte sich Redner gegen diejenigen, welche die Meinung vertraten, daß man sich mit Oesterreich nicht ausgleicken und Rußland den Krieg erklären solle, und wies auf seine früheren Erklärungen hin, daß von einem Ausgleiche mit Rußland und einer Parallel-Action keine Rede gewesen sei. Oesterreichs orientalische Politik sei darauf gerichtet gewesen, daß seine Interessen auf friedlichem Wege gewahrt würden und Gejammt-Europa über das Schicksal des Orients entscheide. Dies sei erfolgt. Der Congreß hätte mehr thun und energischer auftreten können, aber Niemand könne den großen moralischen Triumph leugnen, daß Rußland einem beträchtlichen Theile der durch den Frieden von San Stefano erpreßten Friedevsbedingungen aus das Machtwort Europas hin zu entsagen gezwungen wurde. Hierin liege ein Triumph moralischer Kraft und sei damit die Basis einer gesunderen europäischen Lage geschaffen. TlSza wies nunmehr nach, daß die Punktationen des Vertrages von San Stefano wesentlich und entgegen den Wünschen Rußlands durch den Congreß modificirt worden seien. Die Occupation Bosniens und der Herzegowina sei nothwendig, um dem fortwährenden und in erster Linie Ungarn bedrohenden Wachöthum des Panslavis- mus entgegenzutreten. Die Abwendung dieser sicheren Gefahr dürfte aus Furcht vor etwaigen durch die Occupation möglicher Weise entstehenden Verwickelungen nicht unterlaßen werden. Die Rede des Ministers wurde sehr beifällig ausgenommen. England. London. Die „Times" berichtet über den türkisch-englischen Vertrag, einer der britischen Bevollmächtigten habe sich folgendermaßen geäußert: Nach dem Vertrage von 1856 hätten Frankreich, Oesterreich und England die Integrität des osmanischen Reiches zu wahren gehabt. In dieser Beziehung jedoch habe England allein gestanden und die beiden anderen Mächte entweder nicht mitwirken wollen oder nicht mitwirken können. Da seien dann für England vier Wege gewesen: entweder Egypten besetzen oder die beiden Enden des Suez- canals, oder die Dardanellen, oder Cypern. Mit Besetzung der Dardanellen würde England ganz Europa verletzt haben, mit der Egyptens oder des Suez- canals Frankreich, so blieb nur Cypern übrig, und indem England dieses in Besitz nahm, zeigte es die größte Rücksicht auf die ihm so werthvolle Sympathie Frankreichs. — Demselben Blatte zufolge ist der britisch-türkische Vertrag kurz vor der Bekanntmachung den unterzeichnenden Mächten von England vertraulich mitgetheilt worden. Türkei. Konstantinopel, 15. Juli. Gestern sand unter dem Vorsitze des Sultans ein großer Conseil statt, welcher sich mit der Frage wegen des Epirus und Theffaliens beschäftigte und gewisse Maßnahmen in Betreff Griechenlands beschloß. Der Conseil beschäftigte sich ferner mit den Details der englischen Convention. Die Concession zum Baue einer Eisenbahn Mersina-Diarbekir- Erzerum wurde einer englischen Gesellschaft verliehen. In Betreff verschiedener anderer öffentlichen Bauten sind Verhandlungen im Zuge. Der englische Botschafter Loyard hat fast täglich Unterredungen mit dem Sultan, um alle auf die Fiuanzen und öffentlichen Arbeiten bezüglichen Projekte sestzustellen. telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Eorrespondenz - vurea«. Berlin, 16. Juli. Bulletin von 10 Uhr Vorm. Das Befinden des Kaisers ist, abgesehen von leichten durch das ungünstige Wetter herbeigeführten, zur Zeit jedoch schon wieder beseitigten rheumatischen Beschwerden, unverändert gut. Die Zunahme der Körperkräfte erfolgt indeffen sehr langsam. (Unterz.) v. Lauer, v. Langenbeck. Wilms. London, 16. Juli. Die conservativen Vereine treffen Vorbereitungen, um Beaconsfield bei feiner Ankunft auf dem Bahnhose Charing-Croß eine große Ovation darzubringen. Das ministerielle Banket, an welchem Beaconsfield theilnimmt, findet am 3. August im Manstonhouse statt. Wien, 16. Juli. Die internationale Commission des Wiener Saatenmarktes beschloß im Einvernehmen mit der Wiener Frachtbörse, den diesjährigen r unter cfrudjtn «nvßehlt 4360) |1 * omtohputi “M tort Wpflchlt Ko O zu D ft SBufQ UHs. Und das Alles ^det Sette standen, e deutsche PgW deL Ee zu unserer Freu« die aach heute noch in > leisten, si! glauben, rutschen Bürgerthume 'en können. Urberall drängen und stramme und Höllen sie erst die nuck ihre Bedingungen , ihn za stürzen, »ag das Deutsche Volk IU, was sie und ihre umt werden, mit den e haben alles Unheil he geschasiin? Waren tzr, die alle diese Ge- denn jemals, die j$l 11 in es bn den btw im Reichstag gtfitfc. > am meisten von den itsgesetz*) und die me igtbrajt und gebilligt, n den Eonseroalioen (o seiner das Gesetz über allgemeine glei ve unb gen Regierungen in den i;n- verzinnte UNd eMlÜllirte, empfiehlt (4226 Wilh. Seibert, Marktstraße. 4376) Der Vorstand des „Vereins der nationalen und liberalen Partei für die Sterbt Lich nnd die benachbarten Drtfchaften" beruft hiermit seine Mitglieder zum Zweck der Besprechung rc. der beoorflrhenderr Reichstagswahl zu einer Generalversammlung auf Sonntag den 21. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in den Glöckner'schen Saal dahier. Zugleich ergeht an diejenigen Gesinnungsgenossen in dem Bezirk, welche dem genannten Verein noch nicht angehören, die Einladung zum Beitritt zu demselben mit dem Bemerken, daß jeder zu politischen Wahlen berechtigte Einwohner des Bezirks, welcher sich durch seine Namens-Unterschrift den Satzungen des Vereins unterwirft und zu einem jährlichen Beitrag von mindestens 50 verpflichtet, Mitglied des Vereins wird, sowie daß Beitrittserklärungen, welche demgemäß noch bei Beginn der obigen Generalversammlung erfolgen, zur Antheilnahme an dieser Versammlung berechtigen. Lich, den 16. Juli 1878. Namens des Vorstandes: Theobald. 4335) Wegen Aufgabe meines Ladengeschäfts verkaufe sämmtliche Artikel, als. Parfümerien, Kleider-, Kopf-, Zahn-, Nagel- und Taschen-Bürsten, Aufsteck-Kämme, Stirn-Kämme, Frifir- Kämme, Neeeffaires, Toilettenspiegel zu Fabrikpreisen. __________Gustav Gerhardt. Schulküche. •J« P» Ritsert, Vergolöer, W allthorstrasse 156, liefert in geschmackvoller Ausführung und billigen Preisen: Spiegel jeder Art und Größe, Consol- und Nipptische mit Marmorplatten, Bilder- Rahmen für Oelgernälde rc., Photographie-Rahmen, reich verziert. Gallerten mit und ohne Verzierungen. Das Neuvergolden obiger Artikel wird schnell und aufls Beste aus- geführt. Da^ Ein rahmen von Bildern in Gold-, Politur- und antiken Leisten wird bei billigstem Preise schnellstens besorgt. (1063 Eitra - Abdrücke in Octav-Format des stenographischen Berichts über die außerordentliche General-Versammlung des Vereins der nationalen und liberalen Partei in Gießen am 8. Juni sind in der Expedition des Giessener Anzeigers per Stück 10 H zu haben. I Ausländische Weinet Alten Malaga. Sherry, Tokeyer Sauitätswein, Portwein etc. 16 Sorten Bordeauxweine, wobei 1868r Chateau Lafitte mit Schlossbrand versiegelt. 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Mit Rücksicht auf den Antrag eines Gläubigers deffelben wegen Einleitung Schuldenwesens werden hiermit alle diejenigen, welche gegen Heinrich Braun oder deffen Ehefrau Forderungen, irgend welcher Art, zu machen haben, aufgefordert, solche so gewiß binnen 14 Tagen, vom ersten Erscheinen in öffentlichen Blättern an gerechnet, bei unterzeichnetem Gericht geltend zu machen, als dieselben sonst bet Aufstellung deS etatus nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 8. Juli 1878. Großherzogltches Landgericht Gießen. $ttl "Wlache: 1 3» »as Anfertigen und Repariren v. Stühlen wird schnell ausgeführt von (3862 Henkel, Stuhlmacher, Wallthor Nr. 150. Lieferung von Feldbrandbacksteinen. 4330) Die Gemeinde Ober-Bessingen beabsichtigt zur Erbauung eines neuen Schulhauses ca. 100,000 Stück Feldbrandbacksteine an dem nächst dem Ort gelegenen geeigneten Platze fertigen zu lassen. Die Gemeinde läßt sich jedoch aus weitere Verbindlichkeiten nicht ein und bezahlt demnächst nur die aus die Baustelle gelteserten gutgebrannten Steine. Bewerber dieser Lieferung wollen bei Unterzeichnetem ihre Offerten längstens bis zum 1. August l. I. abgeben. Ober-Bessingen, am 12. Juli 1878. Großh. Bürgermeisterei Ober-Bessingen. S e r t h. 1) Vorlage der Rechnung für 1877. Berathung des Voranschlags für 1878. Mittheilung des Herrn Professors Dr. Thaer von Gießen über Versuchsfeld des landwirthschastlichen Instituts zu Gießen. Vortrag des Großherzogl. Generalsecretärs Dr. Weidenhammer Darmstadt über Molkereiwesen. Vortrag des Bautechnikers Broel von Gießen über die Verwerthung der Abfallstoffe mit besonderer Bezugnahme auf die Einführung des Tonnensystems in der Stadt Gießen. Besprechungen über Mtttheilungen aus dem Gebiete der Landwirthschaft, welche aus der Versammlung gemacht werden. Es wird gebeten, dergleichen Gegenstände vor Beginn der Versammlung dem Unterzeichneten vermischte Anzeigen. Ein Stubenschlüssel, 1/2 Hand lang, gezeichnet 2, vor einigen Tagen verloren. Dem Bringer eine Belohnung (4371 Neue Anlage C. 31, im dritten Stock. • & -tsS 20 Francs-Stücke . . . do. in Vi • Englische Souvereigns . Russische Imperiales - • Holländische fl. 10-Stückc Ducaten......' Dollars in Gold . . - angeben zu wollen. 7) Geschäftliche Mtttheilungen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben. Gießen, den 12. Juli 1878. Der I. Direktor des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Boekmann. ^chte es ( j* toei T' von n'*Witn 6 «ch» g" ®'N 9$ unf i° F liefen Wensel’s Garten. Donnerstag den 18. Juli: V. Aboniienieiils-CoiicerL allgemeines Verlangen: „Ungarische Rhapsodie Nr. I an Hans Bülow v. Franz Liszt). Anfang 6 Uhr. — Entree 30 Pfg. Hxa.-U.sse, Kapellmeister. © 2» Deutsch. Immilunblatt mit Illustrationen. Wöchentlich eine Hauptnummer mit illustrirter Beilage „AuS der Zett für die Zeit- Dss ruhiger Unterhaltung gewidmete Hauptblatt findet eine werthvolle Ergänzung in den Illuftrirten wöchentlichen Beilagen, welche den Ereignissen rasch auf dem Fuße folgen und sie auf die ausgiebigste Weise in Bild und Wort darstellen. Die jüngste be- wegteVergangenheithatbewtesen, wie aufmerksam und schlagfertig d as Da heim Freud und Leid derNa- tion in seinen Nummern wieder- gieb t. Werthvolle Extrabeigaben, Gelegen- Heils- und Feflnummerner höhen die Anziehungskraft des Blattes, das sich stetig stei- ceodei Beliebih-it zu erfreuen hat. Betr.: Generalversammlung des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Bekanntmachung. Der landwirthschastliche Bezirksverein Gießen wird Montag den 22. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, zu Grünberg im Wagnerischen Gartenlocale eine Generalversammlung halten, zu welcher alle Mitglieder des Vereins und Freunde der Landwirthschaft, insbesondere .feie Herren Ortsvorstände und Lehrer eingeladen werden. Tagesordnung: Versteigerungen. Dienstag den 23. Juli, Vormittags 10 Uhr, werden im Pfandlocal dahier 1 Drehbank, 1 Pult, 1 silb. Cylinderuhr und sonstige Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert._____________________________(438° Montag den 22. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des verlebten Earl Berger an der Frankfurter Sttaße dahier im Auftrag einer von hier abziehenden Familie nachstehend verzeichnete Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: mehrere Sopha, Commoden, Schränke, Tische, Stühle, Bettstellen und Bettwerk, 1 Kinderbettlade, 1 Doppelflinte und eine Partie Herrn- und Damenkleider. Vorgenannte Gegenstände können am Montag, Morgens von 10—12 Uhr angesehen werden. Gießen, den 18. Juli 1878. 4277)M. Pilger. I ten WoM eine unsiftl tiije Nun' Mn sich Wir iroDtf ei- muß die । ßiNfl und | SGbe M feitigen Prti seicht am a gröhtmög in ge Richt tiagen. Fo muß von i «itaflrophe | ta französt libi virtigm. mb der 31 gm ftd. , Knntniß | nein noch i Vertreter de I bm ©ureaui : ’»i die Ben inmttrt Lei itifjtn und 2 W, $ar ins Gleicht isite MLm Ö rundfttze kebracht. verordnete ftie- „bo[ ttn Achru io allen Ab ftrt er foi ui: müßen rird das b Ürd es g, Minimum t W wie 3 rann, der tanzte, F 11 n Jahres «»ne sachku Unserer. 4328) Ich suche per 1. August einen geübten Scribenten. Hofgerichtsadvocat Dr. Dittmar. Die Maschinenstrickerei von K. Fietsch II. CNahrungsberg ) empfiehlt sich im Unfertigen von Strümpfen, Socken, Jacken etc. Das Anstricken von Strümpfen und Socken wird bestens besorgt. Weißbaumwollene Frauen- und Kinderstrümpse vorräthig. Lager in Wolle und Baumwolle. 4382) Verloren auf dem Wege von Gießen nach Beuern ein Eisenreif von einem Wagenrad. Der Finder wird gebeten denselben bet Heinrich Weimar in Beuern pec en Belohnung adzugeben.______________ 4379) Geübte Cigarren- und Wickelmacher werden gegen hohen Lohn gesucht. yattniftmi ) bereits am 7. Juni seinen Abonnenten als Gratiszugabe überreichte Gratis nachgeliefert 4341) Ein kräftiger Bursche findtt Arbeit bet F. Habentcht, Lampenfabrik.; 4368) Ein kräftiger reinlicher Bursche I von 16—17 Jahren für häusliche Arbeite» \ gesucht. Schloßgasse 251. 4145) Empfehle für Umzüge gr-I fälligste Benutzung meines Ätöbeb wagens. Billigste Preisberechnung. F. Fürst Wllw. Aermiethungen. 4375) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mietben.______________Seltersweg Nr. 8. 4386) Ein schöne- Familienlogis zu oer- mtethen und alsbald zu beziehen im ________________________Gartfeld A. 121,,. Erne Famtltenwohnung von 4 Zimmern mit Zubehör, am 1. August beziehbar, zu 4300) Ein Logis von 4 Zimmern mit Zubehör ist bis zum 15. August zu vermiethen. 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Vermögens bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, als sonst nach Ablauf dieser Frist Philipp Schlers für tobt erklärt und sein Nachlaß den nächsten gesetzlichen Erben, welche sich bis jetzt gemeldet haben, vorerst gegen Caution ausgeliefert werden würde. Gießen, am 11. Juli 1878. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Langermann. Landrichter. Landg. - Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 4373) Forderungen jeglicher Art an den Sattler Philipp Menges I. dahier, dessen Nachlaß seine gesetzlichen Erben unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten haben, sind binnen 14 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, wenn sie bei Regelung des Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Lich, 5. Juli 1878. Großh. Landgericht Lich. Weyer. zu vermiethen in den (4172 _________Neuen Bäuen B. 90. Ein schönes Familienlogis von 5 Zimmern und allem Zubehör (neu hergerichtet) zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wo? sagt die Exped- d. Bltts. 4369) Zu den bevorstehenden Festlichkeiten, der Fahnenweihe der Krieger- kameradfchaft Hasfia, beabsichtigen wir einem dortigen Kaufmann (nicht Manu- facturift) den Verkauf unserer waschächten und wafferächten Jahnen u. Ilaggen ( j mit Wappen, Adler in Oelsarbe auf beiden Seiten gemalt, sowie Transparente, JlluminattonSartikel zu übertragen. Reflectanten belieben sich gefälligst unter Beifügung der nothwendigen Referenzen § Kriegerverein Alt Buseck feiert Sonntag den 21. Juli sein Jahresfest zum Andenken an die Heimkehr aus Frankreich, wozu höflichst etniafe>t________Der Vorstand. Hiermit bringe einem geehrten Publikum das von mir schon seit Jahren betriebene HerrenkMer-MckM in empfehlende Erinnerung. Gleichzeitig mache darauf aufmerksam, daß auch alle Reparaturen, sowie das Reinigen und Waschender Kleider prompt und reell besorgt wird. Gießen im Juli 1878. Hochachtungsvoll 4235) Gr. H. Ledermann, Herrenkleidermacher, Kindenpl. 4251) In meinem neuerbauten Hause ist der Laden mit Wohnung und der erste Stock alsbald beziehbar. L Klinket. 3706) Möblirte Zimmer zu vermiethen. _________Gasthaus zur „Stadt Mainz." 4283) Ein Laden mit Logis, der sich vorzugsweise zu einem Spezereigeschäft, so wie zu anderen Unternehmungen eignet, ist preiswürdig zu vermiethen. Näheres __Wallthorstraße 150. 4216) Ein Laden mit Logis, geräumigem Keller und Lagerraum zu vermiethen und per 1. October d. I. zu beziehen. Lud. Geiß ler Ww-, ______________Reichensand-Bahnhofsstraße. 4344) Die Parterre - Wohnung unseres Hauses ist per 1. September er. zu ver- miethen. E. Friedberger Söhne. 3788) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu beziehen. __________________________Dr. Ploch. 3457) Das von Frau Mitprediger B alfer bewohnte Logis ist anderweitig zu vermiethen und alsbald beziehbar. _________I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104. 4035) In dem ehemals Ronft a d t'schen Hause ist ein schönes Logis von 2 Zimmern rc. zu vermiethen._______________R. Scheel. 4080) Im Gräflichen Hause an der Grünberger Straße ist der untere Stock zu vermiethen._______________________________ 4127) Dersetzungshalber ein kleines freundliches Mansardenlogis zu vermiethen bei Gustav Berg en, VerlängerteLudwigst. 4252) Ein möblirtes Zimmer im dritter Stock an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Marktplatz A. 5, III. Stock. 4068) Ein Stall für 2 Pferde nebst Burschenzimmer und Remise ist per 1. October d. I. zu vermiethen. II. Heck. Rm. Pf. 16 19—23 16 19—23 20 28—33 16 65—70 16 65 9 52-57 4 17-20