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Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. NedacttonSbureaur Gartenstraße B. 165. GxpeditionSbureau r Schulstraße B. 18. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern hat die Abhaltung einer Verloosung von Bienenvölkern, Geräthen und Erzeugnissen der Bienenzucht rc. aus Anlaß der im August l.J. zu Biblis, im Kreise Bensheim, stattfindenden General-Versammlung der verbündeten Bienenzüchter-Vereinen von Starkenburg, Rheinhessen, Oberhessen, Frankfurt a. M., Nafiau und Kurhessen genehmigt und den Vertrieb der betreffenden Loose im Großherzogthum gestattet. Es sollen bei dieser Verloosung bis zu 30(0 Loose ä 40 ausgegeben werden und ist der gesammte Erlös nach Abzug der Kosten zum Ankauf von Gewinnsten zu verwenden. Gießen, den 13. Mai 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. B o e k m a n n. Bekanntmachung. Großhtrzogliches Ministerium des Innern hat auf Nachsuchen des Vorstandes des landwtrthschaftlichen Vereins in Birstein, im Königreich Preußen, die Erlaubniß zum Vertrieb ron Loosen zu der gelegentlich im Juli l. I. beabsichtigten landwirthschaftlichen Ausstellung in Birstein stattfindenden Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen Maschinen und Geräthen im Großherzogthum ertheilt. Gießen, den 13. Mai 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. vr. B o c k m a n n. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die diesjährige regelmäßige Versammlung des Kreistages Donnerstag den 23. Mai, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhaussaale (alte Realschule) stattfinden wird. Auf die Tagesordnung sind folgende Gegenstände gesetzt: 1) Prüfung der Ersatzwahlen. 2) Wahl dreier Mitglieder des Kreisausschuffes. 3) Wahl der Mitglieder zur Regulirung der Einkommensteuer für 1879. 4) Wahl der Mitglieder zur Ersatzcommission. 5) Prüfung der Kreiskafferechnung pro 1877. 6) Erstattung des Verwaltungsberichts pro 1877. 7) Ausstellung des Voranschlags pro 1879. 8) Wahl von drei Mitgliedern des Provinzialtags. 9) Gesuch des Mitgliedes der Ersatz-Commission Adolph Noll zu Gießen um Entbindung von dieser Funktion. Gießen, am 13. Mai 1878. Der Vorsitzende des Kreistages des Kreises Gießen. Dr. Boekmann. Politisch Z« dem Mordanfall auf den Kaiser. Eine durch den Gertchtsarzt vorgenommene Untersuchung hat erwiesen, daß der Verbrecher Hödel durchaus zurechnungsfähig ist. Auch auf die verhörenden Beamten hat er, wie der »Post" berichtet wird, keineswegs den Eindruck eines geistig gestörten Menschen gemacht. Seine Aeutzerungen sind klar und verständlich, er gibt auf die an ihn gerichteten Fragen die entsprechende Anwort. Entschieden leugnet er, die Ermordung deS Kaiser- beabsichtigt zu haben, und behauptet, er habe nur sich ums Leben bringen wollen. Jedenfalls hat er schon seit längerer Zeit sich ausschließlich mit socialistischen Ideen beschäftigt und war begeisterter Anhänger der Socialdemokratie. Unter seinen Papieren befand sich ein auS einem sächsischen socialdemokrattschen Blatte heraus- geschniitener Artikel, den er, Hödel, verfaßt haben will. Es ist dies eine stilistisch fehlerhafte, von unverständlichen Phrasen wimmelnde Arbeit. Zuletzt scheint sich Hödel mit den Socialdemokraten etwas entzweit zu haben. „Es sind käufliche Kerls", äußerte er gelegentlich seines Verhörs, „und neulich hat auch ein Artikel in der Berliner Freien Presse gestanden, der mich dtrect angreift." Den Artikel oder in welcher Nummer deS Blattes er gestanden, wußte Hödel nicht anzugeben. In den letzten Tagen scheint Hödel bei der christlich-socialen Partei hospitirt zu haben. Es fand sich unter seinen Papieren eine „Eintrittskarte". Auch hat er dort wohl eine kleine Geldunterfiützung erhalten. Dem Stadtgerichts-Präsidenten Krüger gegenüber erklärte er, er habe den Hofprediger Stöcker um Arbeit angegangen, indessen erfolglos; habe dann den Entschluß gefaßt, sich das Leben zu nehmen, und sei am Samstag Nachmittag, als er sein Vorhaben habe ausführen wollen, die Linden entlang gegangen, wo ihm zufällig der Kaiser, den er nicht gekannt habe, in den Wurf gekommen sei. Den Kaiser zu erschießen, habe er keine Absicht, weil keinen Grund haben können. Auch sagte er, die Socialdemokraten seien ihm verhaßt, weil sie viel versprechen und nichts halten. Spuren davon, daß bei der That Anstifter oder Helfershelfer mitgewirkt, haben sich bis jetzt nicht gefunden Bei den Verhören hat Hödel wiederholt erklärt: „Ich bin noch minorenn, daher sittlich unreif!" Hödel wird am 27. d. M. allerdings erst majorenn. Selbstverständlich ist aber seine Minderjährigkeit für Beurtheilung seiner That gleichgültig, sondern hat nur civilrechtliche Wirkung. Noch am Samstag ist Hödel in die Gefangenkleidung, blaue Tuchjacke, Weste und blaue Hose, buntes Halstuch, Mütze und Pantoffeln, gesteckt worden; auch wurden ihm Kelten angeschlossen, die sowohl Flucht wie Selbstmord unmöglich machen. Nur beim Essen u. s. w. wird ihm so wett Spielraum gegeben, daß er sich mit den Händen frei bewegen kann, doch geschieht dies in Gegenwart eines Beamten. Bet Anlegung der Ketten äußerte er, „ich bin kein gemeiner Verbrecher und werde nicht fliehen, es bedarf der Kelten nicht". — In einer Beschreibung der Person des Verbrechers sagt der Börsen-Courter: Hödel hat etn recht gewöhnliches Gesicht, bar jedes auffälligen ZugeS: So sieht kein Möros aus, allenfalls ein hungriger Mensch. DaS längliche Gesicht ist fahlgelb, die Wangen eingefallen, die Lippen sehen blaß, fast ein wenig bläulich aus. Aus den geschlitzten, mattgrauen Augen leuchtete kein Fanatismus, und die kurze, glatte Stirn zeigt nicht eben von großen, kühnen Gedanken. Das ziemlich üppige dunkelbraune Haar war wohl gekämmt, in der Mitte gescheitelt. Die Figur scheint mittelgroß, etwas schmächtig und er trägt einen grauen, nur wenig verschossenen Anzug. Unbeweglich und gleichgültig saß er da, die Augen stier aus einen Punct gerichtet, regungslos wie eine Wachsfigur. Nur zuweilen, wenn das Gespräch der Um- er Hheil. stehenden seine Vergangenheit, fein Aussehen oder die Motive seiner That betraf, lächelte er so harmlos, fast gutmüthtg, als behagte ihm die Situation, als bereite ihm seine junge herostratische Berühmtheit ein gewisses Wohlgefallen. Heber die Volkskundgebungen, welche am Samstag Abend vor dem kaiserlichen Palais Statt sanden, schreibt das Tageblatt: „Unter den Linden und in der Nähe des PalaiS war das Getriebe von überwältigender Großartigkeit. Zehntausende standen eingekeilt in weihevoller, gehobener Stimmung, de» Blick nach dem Palais gerichtet. Die aus allen Kreisen der Bevölkerung, selbst den allerbesten, zusammengesetzten Massen wurden nicht müde, Anstrengungen zu machen, durch laute Zurufe den greisen Monarchen zu bewegen, am Fenster zu erscheinen. Aber wie das immer zu gehen pflegt, die Versuche blieben erfolglos, bis eS einem anstelligen Kopfe gelang, zehn kräftige Stimmen in seiner Umgebung zu veranlassen, das „Heil Dir im Siegerkranz" anzustimmen. Immer mehr und mehr fielen begeistert ein. Als aber die Stelle kam: . . Fühl' in deS Thrones Glanz Die hohe Wonne ganz, Liebling deS Volks zu sein, da schwoll der Chor zu mächtiger Stelle an. Dann durchbrauste Hoch auf Hoch die Luft, immer und immer wieder, bis sich plötzlich eine zu dem Balcon im ersten Stockwerk führende Thür öffnete. Noch stärker schwollen die lauten Rufe an, und oben stand in seiner Generalsuniform mit entblößtem Haupt der Kaiser. Tausende von Hüten und Tüchern wurden in der Luft geschwenkt — da war an kein Aufhören, an kein Zurücktreten des Kaisers zu denken. Freundlich lächelnd, immer mit der rechten Hand salutirend, grüßte er dankend und sich verbeugend nach rechts und links und zog sich nur zögernd zurück, wohl selbst ergriffen von dem überwältigenden Beweise von Treue und Liebe, der ihm da unten entgegengebracht wurde. Dann wiederholte sich dasselbe Schauspiel von Neuem. „Heil Dir im Siegerkranz", „Die Wacht am Rhein", andere patriotische Lieder mit und ohne Bezug auf de» zu diesen Ovationen Anlaß gebenden Fall, wurden gesungen, nicht immer ganz harmonisch, aber begeisterungsvoll und überzeugungstreu. Einen fast rührenden Eindruck machte es, als sich plötzlich aus den tiefen Männerstimmen hellklingende Knabenstimmen heraushören ließen. Einige hundert Schuljungen hatten sich zusammengefunden und leiteten nun mit nimmer ermüdender Bereitwilligkeit die musikalischen Ovationen ein, deren Führung ihnen von dem sich trefflich benehmenden Volke gern überlassen würbe/' Deutschland. Berlin, 13. Mai. Ein inspirirter Wiener Brief in der „Nordd. Allg. Ztg." bringt folgende Mittheilung über das österreichische Programm zur Lösung der orientalischen Frage: Die österreichischen'Jnteressen dictiren die Aufstellung einer Armee in Ostgalizien, einer Armee in Siebenbürgen, einer Armee im Banat und eines Corps in Süddalmatien, die Occupation von Bosnien, der Herzegowina und allem türkischen Gebiet zwischen dem adriatischen und ageischen Meere mit den Grenzen: im Süden vom Golf von Valona bis zum Gols von England. Der N,chtt°g«°-ttr-« ,um Gotth-rbb-hn d,. "- Eommisiian v-rwieskN! ebenfo die Entwürfe über Anleihe für ble MtlitSrnerwalinna Donnerstag ' Uibcrna6me der P-nflonszihlungen auf bie Reichst,sse. Nächste Sitzung Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr» Torrefp»n-ellz-Burean. aus Indien berufenen Truppen nicht dazu gerechnet. Der Präfenzstand der britischen Truppen übersteige die votirte Zahl um 715 erel. der jüngst eingestellten Reserve von 35,000 Mann. — Hartington stellte die Anfrage, wann der Nachtrags-Credit vorgelegt werde. In Folge der eben an James ertheilten Antwort werde er demnächst die Dtefotutiou beantragen, daß in Friedenszetten keine Streitkräfte ohne Sanction des Parlaments im britischen Gebiet sollten ausgehoben und unterhalten werden dürfen, ausgenommen die Streitkräfte in Indien. Northcote entgegnete, er glaube die Credttvorlaze am 27. Mar ein- bringen zu können, dann möge also Hartington auch seine Resolution beantragen. _ Wenn Letzterer einen früheren Tag wünsche, so werde man sich darüber verständigen. — Die Festsetzung eines Tages für die Berathunz der von Chamberlain und.Pim beantragten Resolutionen wurde von Northcote verweigert. Die auswärts verbreitete Nachricht, daß die Berufung der indischen Truppen Seitens des Kciegsamtes sistirt sei, entbehrt der Begründung. Türkei. Konstantinopel, 13. Mai. Anläßlich des Mißlingens des Attentates auf den Deutschen Kaiser wurde im deutschen Botschaftshotel ein Tedeum abgehalten. Der Sultan ließ dem Botschafter durch seinen ersten Adjutanten seine Glückwünsche ausrichten. ™ k Die Interpellation Wtndthorst's betr. die Aufhebung des P erdeausfuhroerbots beanwortet der R-tchSkanzleramtS - Präsident Hofmann Er erinnert an die Motion, welche zu dem Ausfuhrverbot führten, sowie daran, daß die betreffenden Verordnungen dem Reichskanzler die Bcfugniß etthetlen, Ausnahmen etn- lreten zu lassen. Hiervon sei ausgiebigst Gebrauch gemacht worden. Im Abaeordneten- hause habe der Kriegsminister die ausnahmsweise ausgeführten Pferde auf 7000 angegeben. Diese Ziffer habe sich bis zum 4 Mat verdoppelt. Die Regierung betrachte das Ausfuhrverbot als eine Controlmaßregel, um, falls außerordentliche Ankäufe vom Auslande beabsichtigt würden, davon sofort benachrichtigt zu werden Die Regieruna verkenne keineswegs die großen Nachthetle des Ausfuhrverbots für die Pferdezucht und Pferdehandel betreibenden Prov nzen, und habe auf« Neue sehr ernsthaft und gewiffen- die Zeitverhaltntne dazu angethan seien, das Verbot aufzuheben ob nicht die Gefahr vorhanden sei, daß bet großen Pferdeoerkäufen nach dem Auslande der inländische Pserdemarkt sich bedenklich mindere. Die Regierung sei zu der Ueber- zeugung gelangt, daß solche Gefahr allerdings noch bestehe und habe daher für jetzt von der Aufhebung des Ausfuhrverbote« Abstand genommen. In Betreff der tn Königsberg zugelas enen Ausnahme bemerkt der Minister, eine ähnliche Vergünstigung sei auch anderen Platzen zu Theil geworden. u 1 9 Auf Wtndthorst'S Antrag wurde hieran eine Besprechung geknüpft, an welcher sich Bamberger und v. Saucken-Julienfelde betheiltgten. Dem Letzteren aeaenüber welcher die unverzügliche Aufhebung des Verbotes verlangte, erklärte der Kriegsmtntster' er gebe zu, daß das Verbot eine Belästigung für die Pferdezucht sei. Die Regierung habe sich nur mit sehr schwerem Herzen dazu entschloffen, aber der Sunna sei größer gewesen als der gute Wille. Die Kriegsoerwaltung führe eine Statistik über die 3ibl der ZU Kriegszwecken brauchbaren Pferde, so daß die Leistungsfähigkeit der einzttnen Provinzen nach Zahl und Art der Pferde zu übersehen sei. Darnach erfolge die Repartttton auf dte einzelnen Provinzen. Wenn nun der Moment, wie im Vorfahre Zwei große Staaten einen bedeutenden Pierdebedarf haben und ihrerseits Ausfuhrverbote einführen, aber die Reichsregterung Nachrichten erhält, daß Contracte über starke Pferdeverkaufe nach dem Auslande abgeschloffen sind, mufetcfiebad «u3fubr= sofern .ffe ^ie Gefahr einer bedenklichen Schmälerung des einheimischen Pferdebestandes fernhalten wollte. Dte genannten Staaten hatten seitdem dte Ausfubr- nicht zurückgenommen und seien dte Verhältntffe genau dieselben. Der Zeitpunkt der Aufhebung sei daher noch mcht gekommen. Es handele sich übrigens nicht um lunge Zucht, sondern um kriegsbrauchbare Pferde. Sobald der Pferdebestand größer lei als der eventuelle MvbilmachungSbedarf, werde die Regierung der Ausfuhr kein Htnderniß mehr tni denl Weg stellen. DaS RetchskrtegSamt werde zu geeigneter Helt au3 eigener Jnttiatioe die Aufhebung beantragen. Nach einigen weiteren Bemerkungen Hofmanns wird dte Besprechung geschlossen- -ocinmuaßen . ~ Auf die Interpellation Windthorsts betr. die Gesetzvorlage über den Vollzug der Freiheitsstrafen, erklärt der StaatSsecretär Friedberg: Die Reichsregterung fef ie seichsgesetzliche Regelung de« Strafvollzugswesens beschlossen', an dte geietzgebertsche Erledigung der Frage herangetreten. Zm preußischen Ministerium geschehen. Jetzt fei im RetchSjustizamt ein EM- wurf über die Strafvollstreckung ausgearbeitet. Es seien indeß noch Gutachten hervor- ru«ender Strafvollzugsbeamten eingeholt worden. Außerdem hätten sich noch die ver- bündeten Regierungen zu äußern, so daß er nicht tn der Lage fei, zu sagen, wann her ®nt rnrLbnm H°use oorgelegt werde. — ES folgt der Antrag Fritzsche und Genoss m ?SUnnHA^Uhnngf|,e8 h@lraJ°;rfaVenK 0clcn Most. Die Antragsteller haben dte an- fangltche Redactlon des Antrags entsprechend abgeandert. Beseler ersucht den Antraa abzulehnen unter dem Hinweis auf die agitatorische Thäligkett Mösts und die unter dem Einflüsse der durch die Vorgänge der letzten Tage hervorgerusenen Bewegung Lasker erklärte sich gegen die Ausführungen BeselerS. Man dürfe sich nicht von den Stimmungen des Tages beeinflussen lassen, und nicht von der bisherigen Praxis ab" weichen ohne Ansehen von Person und Partei. Richter (Hagen) spricht im gleichen protestirt gegen alle Unterstellungen, welche den Urheber deS mit feiner Partei in Verbindung bringen und dte Socialdemokraten für die That oeräntwortltch machen wollen. Nach einer wetteren kurzen, aber erregten Debatte £!.rnsbrar ^ntr. H. Eerv " T'be tzUs Trüj Keilgel M>l) Ein neuer rtnm und einem । .älltnben Hautzgaite ® Wg zu verlaufe JwreS bei der Aesinfeetivl Karbolsäure Eisenvitriol, Chlorkalk vvßcbl! Berlin, ltE„, Ml- säS"’ ber " Vtklm,1 fci i'61 ist ! Con SMS i M M-ju etaaislninlsteliukn ta rifta- k>. 3-k' „bin ju V-r m n, daß d,m M I in 1 g(|pw werbe fen B New'M I fertigen Behörder I Maßnahmen. Konstant chustes von 700,( I zahlt 12 pSt Zu Uch die Zolleiliu J angenommen. - Nierstein, foaubt und ermor halten W *>!j\ * t fi»f6rtun’ b-i ‘ yof«ann. @r t9?aran- datz d,e Äntimen ein: ^70 gegeben. S ^trachte das *JWh|e öotn MrdM und 7 und gtwljjtn, ,0,1 achuheben; ob lc? .dm Auslande zu der Ueber- °be daher für jetzt fn Betreff der tn che Vergünstigung knüpft, an welcher ehteren gegenüber, ser-ctegSmtntster: W1 Die Regierung Zwing sei grötzer tlstik über dieZrhl lgkeit der einzelnen arnach erfolge die wie int Vorjahre, den und ihrerseits lült, datz Contractr Ar sie das Ausfuhr- ig deS einheimischen sttdem die Ausfuhr- ben. Der Zeitpunkt übrigens nifit um Mtftonb größer der Ausfuhr lein |u geeigneter Zeit irren Bemerkungen über den Vollzug iteichsregierung fei, gswrsenS beschlossen, ißischen Ministerium -Sjustizamt ein Ent- ch Gutachten hervor- kn sich nach die ver- iu sagen, wann der ißsche und Genossen ller haben die anersucht den Antrag loß§ und die unter erusenen Bewegung, e sich nickt von btn zhimin Pr°k>r spiicht im eMy” i)t bin Uchi -r M ilbmofrot® für JJ birimMDM- 1 tti bir unb mfltiWt l« Lnii-lt'»Rb aitWUiJ ‘u* D« hen mochte- Der deutschen 3^ zu erfreuen hatt " dkS B-rN-z? SS- “’t« litadW«1 u>tes uniffi emWl'»- fl<0J brfH äs l"«Ö5 rJÄ .1" T-d-M a6: ^utanten Berlin, 14. Mai. Hödel fuhr bei dem gestrigen Verhör fort, zu leugnen. Nach Schkeuditz und Leipzig erging die Weisung, mehrere Personen zu vernehmen, event. zu verhaften, welche dringend verdächtig sind, mit Hödel in Verbindung gestanden zu haben. — Der „Berl. Actionär" veröffentlicht einen Erlaß des Handelsministers vom 4. Mai, welcher die Staatsbahnen auf das Eingehendste anweist, bei Submissionen den Unternehmern mit aller Billigkeit und Bereitwilligkeit ent- gegenzukommen. Berlin, 14. Mat. Der „Prov.-Corresp." zufolge erwiderte der Kaiser bei dem am Sonntage in Gegenwart des Kronprinzen stattgehabten Empfange des Staatsministeriums auf die Glückwunsch-Ansprache des ältesten Ministers, des Justizministers Leonhardt: Es sei das dritte Mal, daß auf ihn geschaffen worden; so erschütternd und betrübend das sei, so finde er doch Trost in der Theilnahme der Bevölkerung, welche sich vom ersten Augenblicke an so lebhaft kundgegeben und die ihm sehr wohl gethan habe. Man dürfe solche Dinge in keiner Weise zu leicht nehmen; er habe in der Zeit, als er Mitglied des Staatsministeriums gewesen, stets auf die Gefahren hingewiesen, welche sich aus der Geltendmachung der damaligen staatsfeindlichen Richtungen ergeben müßten. Seine Befürchtungen seien durch das Jahr 1848 leider bestätigt worden. Jetzt wiederum und in erhöhtem Maße sei es Aufgabe der Regierung, dahin zu wirken, daß revolutionäre Elemente nicht die Oberhand gewinnen. Jeder Minister müsse dazu das Seinige thun. Insbesondere komme es darauf an, daß dem Volke die Religion nicht verloren gehe. Dies zu verhüten, sei die hauptsächlichste Ausgabe. — Die „Prov.-Corresp." meint, die Reichstags- Session werde keinesfalls vor dem 25. ißai geschloffen werden können. New-Aork, 14. Mai. Nachrichten aus Canada zufolge trafen die dortigen Behörden gegen jeden Versuch eines Einfalles von Feniern militärische Maßnahmen. Konstantinopel, 14. Mai. Das Uebereinkommen wegen eines Vor- s.chuffes von 700,000 Pfund ist gestern unterzeichnet worden. Die Regierung zahlt 12 pCt. Zinsen und 2 pCt. Commission. Garantirt wird der Vorschuß durch die Zolletnnahmen auf 15 Monate. — Der russische Botschafter Labanoff ist angekommen. — Graf Zichy dinirt heute bei dem Sultan. Nierstein, 14. Mai. Bürgermeister Vohwinkel wurde heute Nacht beraubt und ermordet. Wien, 14. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Ragusa: Das österreichische Consulat in Mostar wurde telegraphisch verständigt, daß österreichische Unterthanen in Folge des Einfalles bosnischer Insurgenten in Vergovac sich nach Ljubuschki flüchteten und den Schutz des Consuls anriefen. Unter der Bevölkerung jener Gegend herrscht eine wahre Panik. Der türkische Muteffarif beorderte, von dem Consulat benachrichtigt, sofort eine Abtheilung türkischer Truppen nach Ljubaschki. — Dieselbe Correspondenz meldet aus Konstantinopel vom 14. Mai: Die Ruffen warfen in der Umgebung von San Stefano neue mit Krupp'schen Geschützen armirte Verschanzungen auf. Der heute in San Stefano unter dem Vorsitze des Generals Totleben abgehaltene Kriegsrath beschloß die Räumung Schumlas energisch zu betreiben. Das russische Hauptquartier nimmt den Rückzug über Tschataldja hinaus keineswegs in Aussicht. Mit den Insurgenten im Rhodopegebirge, welche durch Albanesen namhaft verstärkt wurden, fanden neue Kämpfe statt. Die Thätigkeit der Pacistcirungs- Commission ist bis jetzt ohne Resultat geblieben. Der Gesundheitszustand in Phtlippopel und Adrtanopel hat sich neuerdings verschlimmert. Brüssel, 14. Mai. In der Deputirtenkammer wies Fröre auf die Vielfältigen Agitationen des Klerus hin und bezeichnete die Situation als eine sehr ernste; es bedürfe der Mithülfe Aller, um die versaffungsmäßigen Freiheiten zu schützen. Nom, 14. Mai. Das nächste Consistorium wird erst Ende Juni abgehalten werden. Der Papst wird bei diesem Anlaffe die Nuntien in Wien, Paris, Madrid und Liffabon nach Pom berufen zu Cgrhiyälen ernennen. Konstantinopel, 14. Mai, Abends. Die Verhandlungen wegen Räu- mung^der Festungen Seitens der Türken und gleichzeitigen Rückzuges der Rusten von San Stefano sind, wie dem „Telegr.-Corresp.-Bureau" in Wien gemeld^f wird, gescheitert, da der Rückzugsplan des General Totleben in Petersburg nicht genehmigt wurde. London, 14. Mai. Der Lordmayor und die Gemeindevertretung von London übermittelten dem deutschen Kajser telegraphische Glückwünsche. — Lord Ruffel ist schwer erkrankt, sein Zustand äußerst hesorgnißerregend. — „Dgily News" erfahren, die von Hartington beantragte Resolution, b?tr. die Verwendung der indischen Truppen in Europa, werde am 20. Mat discutirt werden. — „Advertiser" meldet, das 1. Armee-Corps sei beordert, sich zur Einschiffung am 28. Mai bereit zu halten. Lokal-Notiz. Gießen, 15. Mai. Die am 8. Mat im Cafs Ebel abgehaltene Generalversammlung des hiesigen Volksbildungsoeretns war nur von wenigen Mitgliedern besucht, was sich allerdings aus der an jenem Abend eingetretenen ungünstigen Witterung leicht erklären läßt. lieber die Thätigkeit des Vereins und deren Erfolg im letzten Vereinsjahre konnte der Vorsitzende recht Erfreuliches berichten. Der Leseabend wurde von vielen Schülern der Fortbildungsschule besucht und die ansehnlich vermehrte Bibliothek fleißig zu Hause benutzt. Die für den Sommer eingerichtete freiwillige Fortbildungsschule wird vorerst nur von 8 Schülern besucht, doch ist zu hoffen, daß noch verschiedene junge Leute nach Pfingsten eintreten werden. Die Generalversammlung erklärte sich sodann mit der in der letzten Ausschußsitzung bewilligten Gelduntnsiützung für den hiesigen Frauenverein einverstanden und ertheilte dem Rechner auf Grund der von 3 Ausschußmitgliedern- vorgevommenen Rechnungsprüfung Decharge. Hierauf wurde die Ergänzungswahl des Ausschusses vor- fltnommeif. Die ausfallenden Mitglieder wurden wiedergewählt, und zwar Fabrikant Haustein zum Vorsitzenden, Weinbändler Meyer zum Rechner, Reallehrer Alb ach zum Schriftführer, Buchdrucker Keller und Lehrer Ebeling zu Ausschußmitgliedern. Da der seitherige stellvertretende Vorsitzende, Dtrector Stein, von hier weggezogen ist, so wurde an seine Stelle Professor Br atuscheck gewählt. Die Erhebung der jährlichen Beiträge soll nächsten Herbst geschehen, und zwar soll der statutenmäßig festgesetzte Beitrag von 1 fl. als Minimum beibehalten werden. Möge dem Verein auch ferner die Unterstützung aller derer zu Theil werden, die für die Weiterbildung unseres Volkes und besonders unserer Jugend ein Herz haben. AeUgeöotencs. 3061) Ein neues Wohnhaus mit Hofraum und einem einen halben Morgen haltenden Hausgarten am Wiesecker Weg ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Expedition d. Bltts. 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Sie versichert Bodenerzeugnisse und Glasscheiben gegen Hagelschaden zu festen Brämsen ohne jede Nachzahlung« Verpflichtung Die f e ff e n Prämien sind i m Durchschnitt niedriger als irgend anderswo, namentlich sehr viel niedriger alsdiedurchschnittlichen Beiträge bei gegenseitigen Gesellschaften. Der Prämten-DurchschnittS- satz stellte sich 1877 auf nur 86 Pfg. für 100 Versicherung — alle Erzeugnisse und Gegenden eingeschlossen. Für Anhänger gegenseitiger Versicherung hat die Gesellschaft mit Anerkennung und Genehmigung der Staatsregierung eine garantirte Gegenseitigkeit eingerichtet. Rach den hierfür gültigen „besonderen Versicherungs-Bedingungen für Landwirthe Nord- und MiUeldeutschlands^ wird die Hälfte des PrämtengewinneS der Gemeinschaft der Betheiligten überwiesen; letztere aber sind au ch im un g lü cklichst en F alle nur zu einer Prämiennachzahlung bis zu 20 pCt. (ein Fünftel) der Normal prämie verpflichtet, für alle größeren Verlufte haftet die Gesellschaft allein. Im Jahre 1877 konnten dieser Gemeinschaft 19 pCt- von der (nur 80 H pro 100 tm Durchschnitt betragenden) Prämie auf Reservekonto gutgeschrLeben werden Abrechnungen sind bei den unterzeichneten Vertretern einzusehen, welche auch bereit sind, durch weitere Auskunft die Empfehlung dev Gesellschaft stach allen Richtungen hin weiter zu begründen. E. Wollrab in Alsfeld, Einnehmer Hammel in Altenstadt, 3. A. Kleinen in Altenschlirf, S. H. Kratz in Büdingen, om. Pfandmeifter Schuchard in Friedberg, Rechner C. Heinzerltng in Butzbach, H. Moog in Gedern, Einnehmer Schade in Grünberg, L Schmidt IV. in Harheim, ®. Jockel jr. in Hungen, Verwalter H. Stahl tn Kloppenheim, H. Edling in Lauterbach, I. K. Becker tn Maulbach, Aug. Reuning II. tu Nidda, Rechner Wolffchmidt in Schotten, H Guntrum II. in Schlitz, St. H. Freund in Storndorf. (3069 Feinsten saftigen Schweizerkäfe, Holländer-, Limburger-, Rahm- und Parmesan Käse empfiehlt 2331) Gg. Wilh. Weidig, ßhldfifiPhP ä 3033) Die Ernte von 3 Acker ewigem mMOKIMctVqIv; Klee und ein Regenfaß zu verkaufen. eingettoffen. Wilh. Balser. Carl Weidig Wwe., Gartenstraße. den: 1) Maurerarbeiten, veranschl. zu 150 50 n 85 H 2504 ii H. Möser I. bet Rmtr. Nadel-Scheitholz, Louis Gall. 2207) Die Zusammenkunft am 21. Mai 38 Rmtr. ii 43 Kicfern-Stämme und Derbstange. 1 3062) Wagner. die Elle von Jl. 1.40 an. 50 Diejenige», welche noch mit 00 erteil dem 2. 50 2979) legen, zu verkaufen. (2639 F r. Kreu der. M. Pilger, Mossecurator. 3066) Verantwortliche Redaktion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gießen. ii ii ii 6 130 44 276 16 360 120 1180 268 861 ii H 2) Planirarbeiten, 3) Chaussirarbeiten, 4) Steinlieferung rc. 5) Steinlieferung, Steinklopfen rc. 6) Unterhaltung der Wasserleitungen 7) Grubenarbeiten Großen-Buseck, den Die Zusammenkunft am 22. Mai, Morgens 9 Uhr ist im District Stamm am Weg nach Weitershain. Geilshausen, am 13. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. ii 15. Morgens 9 Uhr ist auf dem Antrefferkopf, gegen den District Eichwald. b. Mittwoch den 22. Mai l. I., in dem District Stamm, Ziegenberg und Melmes: Arbeits-Versteigerung Freitag den 17. l. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dies. Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich in Akkord gegeben werden als: 2427) Das von Herrn Max Pilger bewohnte LogiS ist zu oermiethen und vom 1. Juli zu beziehen. Wernh. Dietz I. Arbeitsverfteigerung. Dienstag den 21. d. MtS., Mittag« 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehend verzeichnete Arbeiten öffentlich Fichten-Stämme und „ Stangen. Für Confirmanden empfehle eine reiche Auswahl in 2 Ellen breiten rein wollenen Er,,Pistons . 100 - „ 380 - Mai 1878. v4L Schreinerarbeit im I. Schulsaal, veranschl. zu 175 Chaussirarbeit am Steinkreuzweg, Stetnlieferung und Aussetzen derselben, veranschl zu 658 Unterhaltungsarbeiten an den Ortsstraßen und Wegen, Lieferung, Zerschlagen u. Eindecken der Unterhaltungsstcine), veranschl. zu 1109 3022) Das Reiten und Fahren auf den zum Spazierengehen angelegten Legen im Philosophenwald ist verboten und sind die Forstwarte angewiesen, Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 76 des Forststrafgesetzes vom 4. Februar 1873 zur Anzeige zu bringen. Der unterste, an der westlichen Seite der Anlagen zur Lelb scheu Restauration führende Weg ist für Reiter und leichte Fuhrwerke unter bet Bedingung gestattet, daß die Pferde und Wagen während des Aufenthalts in den Anlagen hinter der Leib'schen Wohnung, außerhalb des Bereichs der Tische und Bänke, im Walde ausgestellt werden. Gießen, den 12. Mai 1878. Großherzogliche Oberförster«! G,epen. Lang. ,6» M ' einem egyM'" ihn dch mit R aentN und lei weiten. Di>i S Menschen, |cmb billigen der St« Nation gibt ei I ohne Mühe und ffaiib und malen land wißen wir, wissen, daß wir Wünschenswerthe Ausnahmestellung das Eigene unstt proceß des btutjd Bewußlsein durch welche unser Vol wieder ausrichtete Lvllzog, so daß zu haben, was d Anstiengungen g des nationalen ( und 1870 begle nöthige.Gehör fi dulse gtwalh'gtr -uM die Sami mihl selten zum l Auf den G Überschätzung eine Sie hat in dersei ""d zwei Jahrhr Echtimesens be| vitieln lassen, wk verzeihlich gefunbi Wesen in bei W anfänglich nii ^rwußtsein volle )witalivn, ^nrre Ädchürn q Bruchteil -n Berlin in jei Mildert hat. f Der verdie ^tfochien und i ^rallgemeinerunt 3014) Eine tüchtige Frauensperson, welche der Führung einer kleinen bürgerlichen Haushaltung vollkommen gewachsen ist, kann bet gutem Lohn angenehme Stellung finden. Näheres bet der Exped. dS. BlttS. „262 „750 „ 765 Hausner-Gesuch. 2982) Für eil en in ollen Ständen in ganz Deutschland sehr beliebten Artikel für Stadt und Land werden tüchtige Hausirer. welche mit Hausirschetn versehen sind, bet sehr großem Verdienst (wöchentlich bis 90 Mk.) aesucht. Franko-Offerten werden unter <*. H. 11 postlagernd Breslau er beten. 3058) Freitag den 7. Juni: Bull für Isruellleit in Grost-Buseck, wozu ergebenst einladet Fr. Cengiiftg^* J. Bärmann, 2483) Hötei Einhorn. Turnverein. Donnerstag den 16. Mai, Abends 8V2 Uhr, Generalversammlung auf dem Lahiistciiie Tagesordnung: 1) Berichterstattung, 2) Ersatzwahl des Vorstandes, 3) Jahnfeier, 4) Allgemeine Vereinsangelegenbeiten. । Der Vorstand 2285) Wegen vollständiger Aufgabe des Cigarrengefchäfts — das Local ändernd — verkaufe sämmiliche noch vorräthigen Cigarre» nebst allen dahin gehörenden Artikeln-, sowie auch eine große Menge Parfümerien verschiedenster Art; ferner Bürsten, Kämme, Spiegel rc. rc. zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Christian Frech, Liudenplatz. Cabinet zum Rasiren, Haarschueiden und Frifiren. dubli »en; let Seit «ii i ^kannt A* 8. k.Mete ei.-hj »'gen jh «14 wenigstnehmend in Akkord gegeben wer^ „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Rcisholz, Jleöenermerö. 1 100 — 800 Mark monatlich, noch Quelificatton auch mehr, wird nachgewtesr». Erforderns große Bekanntschaft unb Fleth ; allen Sünden, auch intelligenten Dame« zugänglich. Auslagen keine, Anfragen mit Retourmarke, die umgehend erledigt werden, befördert unter Chiffre: „Slßeetuv 826 die Annoncen Expedition von (fi V. Daube $ Eo, Etngustratze 8, Wien. Herren- und Damenstrohhüte werden zum Waschen, Färben und Fa^ontren angenommen. Muster vorräthig. Steinbach, den 13. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. I. A.: (3060 R. Schön, Bezirksbaaufseher. Donnerstag den 16. Mai und Freitag den 17. Mai, Nachmittags 2 Uhr, wird die Waarenverftetgerung tn der Restauration Bramm fortgesetzt und werden ausgeboten: Schlittschuhe, Sckeeren, Maß stäbe Hobel. Mörbel, Griffel, Riegel, Schlösser, Schrauben, Nieten, Muttern und dahin einschlagende Artikel. Gießen, 15. Mai 1878. Buchen- u. Kiefern-Scheit- holz, Buchen-Prügelholz, Ktefern-Prügelholz, Buchen- u. Ktesern-Stockh. „ „ „ Reish., Aersteigerungeu. Freitag den 17. Mai, Vormittag« 11 Uhr, soll auf dahiestgem OrtSgericht auf freiwil- lige« Ansuchen der Elben deS Wilhelm Meinhard die denselben gehörigen Immobilien, alS: Hofratthe an der Färbach, Grabgai ten am Altenschlag, »ersteigert werden. Gießen, den 15. Mat 1878. Großh. Ortsgericht Gießen. 3078) Mü ller. Holzverfteigerung. Dienstag den 21. und Mittwoch den 22. Mai l. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Geilshäuser Gemeindewald nachstehendes Holz zur Versteigerung kommen: a. Dienstag den 21. Mai l. I., in dem District Antrefferkopf, Eichwald, Rotherbusch, Junkernzipsen und Esp: Oeffentliche Ladung 2397) Großherzogltches Hofgericht der Provinz Oberhessen hat über das Vermö- gen des Kaufmanns Karl Berger dahier den Corcursprozeß erkannt. Es werden daher alle Diejenigen, welche vermögens- rechtliche Ansprüche an demselben zu bilden haben, aufgefordert, solche bet Meldung des Ausschlusses von der Masse bei unterzeichnetem Gericht im Termin Montag den 24. Juni d. I, Vormittags 9 Uhr, mit etwaigen Vorzugsrechten anzumelder. Im Termin soll zugleich die Güte versucht, beziehungsweise wegen weiterer Fortführung des Concurses Beschluß gefaßt werden; in diesen Beziehungen werden die nicht erscheinenden Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen beitretend angesehen. Gießen, am 13. April 1878. Großh Stadtgericht Gießen. Bötticher, Oppermann, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor. 3067) Die Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg vom 8. und 9. I. M. tst geneymlgl. Die Abfuhrscheine können vom 25. l. M. an bei Großherzoglichem Rentamt Gießen erhoben werden. Als Termin für Ucberlieferung des Holzes, sowie als erster Abfnhrtag ist Montag den 2 7. l. M. bestimmt. Gießen, den 12. Mai 1878. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. 3059) In unserem Firmen-Regffter ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Leopold Fetbel, früher zu Gießen, jetzt zu Barmen wohnhaft, hat gestern sein kaufmännisches Geschäft mit Herrenkleidern sammt allen Aktiven und Passiven an seinen Bruder Nathan Feibel zu Gießen abgetreten, welcher solches unter seiner eignen Firma „N. Feibel" weiterführt. Die Firma L. Feibel wurde ge- löscht. Gießen, den 11. Mai 1878 Großherzogl. Stadtgericht Gießen. Bötticher. 3056) Die diesjährige Grasernte von den Wieseckböschungen und den Böschungen am Stadtringgraben, sowie von Wegen und aus dem ehemals E b e l- schen Garten am Afterweg soll Samstag den 18. Mai d. I., Nachmittags 4 Uhr, verwerthet werden. Zusammenkunft am Neuenwegerthor. Gießen, den 14. Mai 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 2542) Der zweite Stock meine« vorder- baufc«, Reichensand E. 121, bestehend tut 5 geräumigen Zimmern, 2 Kammern und allem Zubehör, ist, auf Wunsch auch mit Gartenanthril, zu oermiethen und Anfang« August zu beziehen. F. W. v. Gehren. Laden mit Comptoir zu oermiethen; Näheres zu trfioQcn b. o Exped. d. Bl.__________________________(2967 3012) Z-et memandergehenoe möblirte Parterre-Zimmer zu vermtetyen bet ____________F. Fürst Wwe., Neustadt. 3013) Der 3. Stock meines HaufrS — Alicenstraße Nr. 101 — ist per 1. Juli d. I. zu vermtethen. Wwe. Louise Wille. 3023) Eine Scheuer mit Pferdeftall per 1. Juli zu oermiethen. PH. Walther Lindenplatz von je 3 Zimmern mit Zubehör, Gartenantheil und Bleichplatz sind zu oermiethen und sogleich zu beziehen. 1777) Gg. Unverzagt I., Gartfeld. 1301) Ein freundliches Familienlogis, sowie ein »öbltrtes Zimmer zu oermiethen. _________Wtlh. Böger, SelteiSweg. 603) Mansardenwohnung alsbald zu oermiethen bet______Gg. Ehr. Spruck. 3026j Da« seither von Herrn Werksührer Gärtner, bewohnte Logis ist per 1. August zu oermiethen._______B ötz, Postschaffner. 2496) Eine hübsche Familtenwohnung von 4 eoent- 5 Zimmern und allem Zubehör per 1. Juni zu oermiethen bet Martin Scheel am Marktplatz. 2376) Ein Famtltenlogt« tst per 1. Juli zu vermtethen. __________I. Leun, Wittwe, Wallthor. 2229) EtnFamtlienlogtS zu vermtethen Carl Haas an der Bcttenbraueret. 2184) Wolkengasse C- 90 zwei schön möbl. Zimmer mit Cabinetten zu vermtethen Logis und Kost für einen Schüler in einem freundlichen Haufe in der Nähe der Neal fchule. Näh. Gartenstr. 168. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. I. A.: (3071 L. Hahn, Bezirksbauaufseher. 1 .. I ■ ‘"Rl II 1 1 -ff Aermiethungen. 3070) Ein freundliche« Familienlogis, bestehend tn 3 Zimmern, Küche rc., ist zu oermiethen und alsbald zu beziehen. ____________Näheres Sonnenstratze 104. 3075) Ein Logts zu vermtethen bet _____________Adolf Hoß, Sandgasse. 2007) Eine Familtenwohnung tu zu vermtethen und den ersten Juni zu beziehen Steuer, fowie mit der Hundesteuer im Rückstände find, werden benachrichtigt, dafi, falls sie bis zum 4. folgenden Monats nicht bezahlt haben, die Pfänder bei ihnen weggebracht werden follcn. Gießen, d. 14. Mai 1878. Gr ü n e wald. Billige Bauplätze verschiedener Größe, zwischen dem obersten und untersten Riegelpfad, in der Nähe der Villa Wolff ge- Fermischte Anzeigen. 3063) Zum sofortigen Eintritt suche ich- einen ersten Büreaugehülfen und einen geübten Schreiber. Nur gutempfohlene Per- onen wollen sich melden. ______Hofg -Advocat Dr. Rosenberg. I Entlaufen am Dienstag ein Kalb vom hiesigen Vieh- markt. Dem Wiederbringer eine BelohNunz bet L>. Goldenberg tn Gießen.______ 3065) Ein gut erhaltener großer Koffer wird zu kaufen gesucht; von wem? sagt die Exp. d. Bl.__ 3076) 1700 Mark auszulethen bet Heinemann Hermann, Schulstraße