3 1878 9h?» 269 kohly Tim* ftL. . > AiMk- L'ü AllltÄM fit den Kreis Gießen Redactiorröbnreau: \ yxpeditionsbureair: f Schulstraße B. 18. Im»o6nune(6>^ t^en. E n. I. obirkir L.nt lirtrs Zimmtrschüs likftrterstroße L n utiyu T«P s tirlu, ) Abend: *?8fehu ihrer slavtstischen Bestrebungen äußerte, für seine Politik zu gewinnen verstanden. war die Rede des Premierministers bei dem Lord- Mayors'Feste das wichtigste Ereigniß der Woche. Wie gewöhnlich, scheint Lord Beaconsfield auch diesmal durch den würdigen, entschiedenen Ton!, mit dem er bei aller Friedfertigkeit vertrauensvoll an die Traditionen Alt-Englands zur Aufrechthaltung der Macht und Ehr- des Reiches appelltrte, den Beifall der Bevölkerung gesunden zu haben. . Frankreich hat am 10. d. seine Ausstellung, durch welche es unbe. streitbar einen friedlichen Sieg errungen, definitiv geschloffen. Die Regierung äab erfreuliche Zeichen ihrer Thätigkeit, indem sie im Budget-Ausschuß der Devutirtenkammer sowohl ihre großartigen Bauprojecte vorlegte, wie bedeutende Summen (120 Mill. Franken) zu Gründung von Lyceen und Communai- Gymnasien forderte. Die Kammer selbst zeigt- durch di- wüsten Sc-n-n, welche der Bonapartist Paul Coffagnac zwei Tage hindurch aus Anlaß der Verhandlungen über die Ungültigkeit seiner Wahl Hervorri-f, wieder einmal wie weit die „große Nation" davon entfernt ist, an der Spitze der Civilisation Unser Kaiser hat sich am 9. d. Mts. von Coblenz nach Wiesbaden K-eben, um dort den übrigen Theil des Monats zuzubringen. Da seine Kräftigung in erfreulichster Weise fortichrettet, so ist jetzt mit Sicherheit daraus m rechnen, daß der Monarch nach seiner aus den 5. December festgesetzten Rückkehr nach Berlin die Regierungsgeschäste in vollem Umsange wieder über- Der Kronprinz empfing am 5. d. zu seinem 25jährigen Maurerjubt- lävm Deputationen der Berliner Großlogen, sowie zahllose Glückwünsche von anderen Logen und wohnte am 7. d. der Enthüllung des Denkmals Friedrichs Zweites Blatt Sonntag, den 17. November it, Stück 1 * Id 2^ 50 lttberv uvd «und ’ihir 3 N if )er allgmrint senheit in M mf bestimmt peulsHkand. Wiesbaden, 13. November. Bei dem Empfang der städtischen Depu- tation äußerte sich der Kaiser höchst anerkennend über den freundlichen Empfang, der ihm bereitet worden sei. Er sei angenehm überrascht durch den wohlge- lungenen Fackelzug; besonders habe ihm der schöne Choral gefallen und >as was in der Rede gesagt worden sei, habe ihm Wohlgefallen. Er gedachte sodann der trüben Tage, die er in jüngster Zeit habe durchleben muffen. Er habe aber nicht sowohl ein Schmerzenslager, als ein Geduldslager überstanden ; er habe sich in so guten Händen befunden, daß er nicht dankbar genug für die ihm geleistete ärztliche Hülfe sein könne. Am meisten habe es ihn geschmerzt, daß er aus seiner Thätigkeit herausgeriffen worden;. er hoffe aber, dieselbe bald wieder ausnehmen zu können. Zu bedauern wäre es, daß in unserem Volke solche Verirrungen hätten möglich sein können. Die allgemeine Theilnahme habe seinem Herzen wohlgethan. Aus allen Theilen Deutschlands und aus allen Weltgegenden, wo nur Deutsche wohnen,. seien ihm Beweise der Theilnahme zugekommen. Auf den hiesigen Aufenthalt übergehend, bemerkt der Kaiser, daß er auf Anrathen der A-rzt- nach Wiesbaden gekommen sei, um die mildere Luft zu genießen. (.Köln. Ztg.) Amerika. Washington, 13. November. Die Antwort Salisbury's auf di- Depesche Evarts', betr. die Fischereifrage, führt aus, daß die britische Regierung bereit sei, all- Vorstellungen in Erwägung zu ziehen, welch- Evarts machen würde, um zu einem befriedigenden Einvernehmen zu gelangen. M Großen in Brieg bei. , Unsere Großh-rz-glich- Familie ist von schwerem Unglücke be- |altui. Nachdem erst die jüngeren Großherzoglichen Kinder an Dipht-ritis „halft, wurde am Donnerstag Morgen unser Erbgroßherzog Ernst Ludwig, und am Abend unser Großherzog selbst von dieser Krankheit befallen. Gebe der allgütige Gott, daß diese Theuren baldigst wieder genesen mögen. Fürst Bismarck halte die Freude, die Hochzeit seiner Tochter feiern ui können, und wurde bei dieser Gelegenheit Seitens des Kaisers durch Ueber- seudung eines überaus gnädigen, ja herzlichen Handschreibens und einer bisher roch nicht verliehenen, speciell für ihn erdachten Ordensdecoration, Sei- tt»s des Kronprinzen durch deffeu persönliche Anwesenheit bei der Trauung aeibit. Nachdem er die uölhige Direclive für Landtags- und Reichstags-Vor- L,n geg.ben, reifte er am 12. d. nach Friedrichsruh MÜck. Aiißerordent- Iiches Interesse erregte allgemein das Erscheinen eines Buches von Dr. M. Busch, welches den Grafen Bismarck in feinem täglichen Verkehr wahrend des Krieges mit Frankreich - freilich oft etwas indiscret — schildert, wie er leibt 6 I» Italien ist die Mnisterkrists, nachdem der Abg. Pesina das Ministerium für Ackerbau und Handel übernommen, definitiv beendigt. Der Minister des Innern, Zanardelli, gab in einer Rede vor seinen Wählern, denen er das Reaierunas-Proaramm darlegte, die Absicht kund, eine Vorlage über die Wahlreform vorzubringen, durch welche die Wählerzahl von 600,000'auf /r MM- erhöht würde. Die öffentliche Meinung ist indeß, seitdem die Curie den Plan aefaßt, eine derartige Reform durch Betheiligun^ der „Katholiken an den Wahlen für ihre Zwecke auszubeuten, über den Werth des angekundigren Gesetzentwurfs einigermaßen nachdenklich geworden. $ Frankreich, Belgien, Italien, die Schweiz und Griechenland haben am 5. d. in Paris einen Vertrag unterzeichnet, durch welchen die Münzeonven- tion von 1875 in einer den gegenwärtigen Verhältnissen entsprechenden Weise modtficirt wird. Z'mmkrUD? ^mber, Eellis^ !TOattg6r Oesterreich-Ungarn ist die @ntmkfelung der Dinge durch den Zusammentritt der Delegationen in ein neues otabium getreten- Nach den bisherigen Kundgebungen derselben zu urtheilen, scheint die.Regierung, alles Geschreis in dem österreichischen Reichsrath und dem ungari chen Reichstag un- aeacbtet, bei der Elite tiefer Körperschaften doch nachträglich die gewünschte Zustimmung für ihre Politik finden zu sollen. Der Kaiser selbst sprach bei Dem Empfang der Delegationen die vertrauensvolle Erwartung aus, daß sie s.Scht hinter der Größe des Augenblicks zurückbleiben, sondern ihre Bemühungen mit denen der Regierung vereinigen würden, um das begonnene Occupatlvns iv»erk zur Erhaltung des europäischens Friedens, sowie zum Wohle und Ruhme DtT Monarchie einem glücklichen Ende zuzuführen. Die Ungarn speciell hat er r lirch de» Tadel, den er gegen die Deputation des kroatischen Landtags wegen Lokal-Notiz. m t x Gießen, 16. November. (Sitzung der Stadtverordneten am "- November.) Bei Beginn der Sitzung wird den Stadtverordneten die Anzahl der Schüler, welche ftädt. Lehranstalten besuchen, bekannt gegeben. Es besuchen I. bit' Mädchenschule im Wintersemester und zwar:», die Fortbildungsklafse12 gegen 20 im Sommersemester; b. die 1. 61. 43; o. die 2. El. 53 ä. die 3» Cl. 40 gegen 39; e. die Sb. 30 gegen 29; f. die 4. Cl. 70, g. die 5. 76, die b 58 gegen 59; 1. die 7. 73 und k. die 8. Cl. 74 gegen 75 im Sommersnnester. Summa 537 Schüler im Wintersemester gegen 537 im Sommersemester. II. Stadtmädchen- schule. Es besuchen Claffe 1 55 Schülerinnen; El. 2a 53; Cl. 2b 72, 61. 3 76, Cl 4 77; Cl. 5 66 gegen 68 im Sommer und Cl. 6 105 gegen 106 im Sommer- semefter. Summa 504 gegen 507. in. Stadtknabenschule. Es besuchen Cl. 1 41 Schüler; Cl. 2 61 gegen 60; Cl. 3a 44 gegen 42; Cl. 3b 67; 61. 4a 63 gegen 64 und Cl. 4b 70 Schüler. Summa 346 gegen 344. Im Ganzen ^WnUren im Wintersemester obige drei Schulen 1377 Schüler gegen 1388Hm Sommersmrester. Der Rechenschaftsbericht des Großh. Bürgermeister« sammt Rechnung der Stadt pro 1877 wird, wie üblich, der betr. Commission zur Prüfung überwiesen. — Die Fichtenzapfen-Ernte im Stadtwalde wird einem Einwohner von Dieburg für 40«x übeuaffen- - Die Anwohner des sog. Schipka-Paffes bitten um Herstellung diestS Weges, da derselbe momentan fast nicht zu Yassiren fei. Entgegen der Ansicht des Stadtbaumeisters, welcher den Weg, weil derselbe im Winter nicht «epflafter.StnlmTft wissen wollte, beschließt die Versammlung dem Antrag der Bau-Deputation gemäß, einen Fußpfad gehörig Herrichten zu lassen. — Gleicherweise wird den Bewohnern der Sb t, I JL 50 k fr‘"«'M D-r unermüdliche Generalpost-Director Tr. Stephan hat einen nenen I Afinüiaen Vertrag über den telegraphischen Verkehr mit England zu Stande i ibrachi. In Stettin fand der Stapellauf der neuen Panzercorvette Wurtiern- bera" des Schwesterfchiffs der Corvette „Bayern" und „Sachsen', in Gegen- . wart des Chefs der Admiralität, Generals v. Stosch, statt. Die Ausführung des S o c i a l i st e n g e f e tz e s wurde mU solcher Energie 1 fortgesetzt, daß die offene Agitation der socialdemokratischen Parte schon M E vollfländlg lahm gelegt ist. Auf Handelspolittfch-m Gebiete erfolgte durch l ein Rundschreiben des Reichskanzlers an die Bundes-Regierungen, worin die \ Nothwendigkeit einer Revision des Zolltarifs dargelegt und die Einsetzung einer Reichscommissivn zur Prüfung der Tarisftagen vorgeschlagen wird, eine bedeut- iame Kundgebung. Der gleichzeitige Zusammentritt der verschiedenen, für die Tabaks-, Eisen-, Leinen- und Baumwollen-Jndustrie gebildeten Enquete-Com- missione» zeugt von dem erfreulichen Eifer, mit dem die betreffenden Fragen ichand^tewerden. A^^ihe von 60 Mill. Mk. wurde fast in dem doppelten Betrage gezeichnet, die Wahl v. Forckenbeck's zuw> Bürgermeister von Berlin unter Beilegung des Titels „Oberbürgermeister bestätig . Auf den Stand der Dinge zwischen Rom und Berlin ist durch einen j UMel der „Prov.-Corresp." über „den kirchlichen Frieden und die Centrums- |i Partei" ein überraschendes Licht gefallen. Danach scheinen gegenwärtig ernstliche ? Verhandlungen zur Herstellung des kirchlichen Friedens über die Köpfe der ss-ntrumsvartei hinweggeführt zu werden — es soll sogar schon ein erster | Schritt zur Verständigung erfolgt sein! Mit Recht hebt indeß das offta6fe Organ hervor, daß es der Regierung nur dann gelingen könne, ihr Ziel zu erreichen wenn durch „die berufenen kirchlichen Autoritäten , also in letzter Man, den Papst, und zugleich aus der katholischen Bevölkerung heraus dem ierroirrenben Treiben der Centrumspartei ein Ziel gesetzt werde. Leider laßt dl- fortdauernde Doppelzüngigkeit der römischen Curie, welch- durch ihre Press die staatsfeindliche Haltung der Centrumssraction vollkommen billigt, wahrend ! »er Papst persönlich die Rolle des Friedliebenden spielt, wenig auf eine Aende- iun« in der Haltung der Cenlrumspartei hoffen. So lange es aber dieser | Partei gestattet bleibt, durch ihre Tagespreffe die katholische Bevölkerung gegen ! die Gesetze und die gefammte Regierung des Staates aufzuhetzen, so lange ist J auch kein Umschwung in der Stellung dieser Bevölkerung zu ihren Führern zu iatttiTieniÄ ^aufe °l°"beM, Meßmer Mmciger ------------------- - ■ ■ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringcrlohi*. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. und Kindern 50 Mol ihren Preis in anderen Mitteln tmt> Spcilen. 5 4>> taffir 5 (1100 DOOOOOOOOOOOOi Aeitgeöoteves 0 0 4759) zum und Jeitgebotenes □OOOOOOOOOOO DOOOOOOOOOO 6914) Bahnhofstraße. Alle Sorten Futtersrlikel 1780 6838) bei L. Süß. o 0 0 0 a 0 TA. Brück. Schloßqaffe B. 1. Fein geräucherten Westphal. Speck, sowie Vorderschinken wieder vorräthig bei C. N. Textor, in Wien, in einem Nr. 65715. magerung. Nr 75928. Literarisches. Die ^Deutsche Roman'Bibliothek^, welche Eduard Hallberger in Stuttgart vor sechs Jahren zunächst begründet, um den Abonnenten von „liebet Land und Meer" noch reicheren Unterhaltungsstoff zu bieten und neben der Novelle auch dem Roman weiten Raum zu schaffen, hat gerade in ihrem letzten Jahrgang ihren Lesern so Ausgezeichnetes geboten, daß sie mit um so größeren Erwartungen an den siebenten Jahrgang herantreten dürfen- Und wirklich scheinen sich diese in vollem Maße erfüllen zu wollen. Der neue Jahrgang beginnt mit „Sühne und Segen" von Gregor Samarow, der dritten, jedoch selbstständigen Abtheilung des großen socialen Romans „Höhen und Tiefen", in welchem der berühmte Autor auf historischem Hintergründe ein großartiges Bild der politischen und gesellschaftlichen Zustände unserer Zeit entrollt und die Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handelslehranft»» verzweifelten Grade von Brustübel und Rervenzerrüttung. Fräulein de Montloui-, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und |k Reichspatent Nr. 3100 Asthma - Cigarren, auf selbst erfundener Dampf-Maschine ber- gestellr, verkauft (6085 Heinrich Nanz, Seltersthor E. 87. Anweisung zum Gebrauch uncntgcldlich. Die von dem Frauenveretn für Armen- und Krankenpflege veranstaltete Verloosuug wird Mtttwock den 20. Novbr., Nachmittags 2 Uhr, im Saale des alten Rathhauses stattstnden. Tags zuvor, Vormittags von 10 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr werden Mitglieder des Vorstandes dort zur Entgegennahme der Gaben anwesend sein und werden di- Freunde unsers Vereins freundlichst ge- beten, die uns für die Verlooiung zugedachten Gegenstände zu den angegebenen Stunden dorthin zu senden. Von Mittwoch Vormittag 10 Uhr an werden die etngegangenen Gaben zu Jedermanns Ansicht ausgestellt sein. An beiden Togen sind auf dem Rathhause auch noch Loose d 20 zu haben. Der Vorstand. Abgekürzter Auszug aus 80,000 frcitifkatew. Certifi eat des Medicinalraths Dr. Wurz er Bonn, 10. Juli 1852. ReTaleäoibrt Di Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Rügen angewandt k rllen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Unntoege, Nierenkrankheil en bei Steinbeichwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bei krankest« Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen - Hämorrhoiden it. — Mit bei ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch diese« wirklich unichäxbaren Mittels ei*t bti bei Hals- und Brustkrankheiteq, sondern auch bet der Lungen- und Luftröbrenschwindiucht L* S- R ud. Wurz ar, Medtcinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellscbafte». Nr. 62476. Dem liehen Gott und Ihnen sei Dank. Die Rev&leacifcre hat nutz 18jähriaes Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche rv nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine -iee 11* Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich da köstlich Revalescihre unv leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich wähuch langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich arich fip der vollkommensten Gesundheit. Leroy, fairer. Nr. 64210. Marquise von Brshan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Züini an den Gliedern. Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardotn, von Lungen- «m Luftröhren-Katarrb, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. ~ - at 70 120 Taffen 14 JL, 288 Taffen 28 Jl. 50 H, 576 Taffen 5< jl Revalesci&re Biscuites 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 „M 7u Zu beziehen durch Du Barry L Co. in Berlin NW., 25 Lo^enstr., und bei etil* guten Apothekern, Droguen-, Speeerei- und Delteateffenhändler im ganzen Lande. In Girficn bei Philipp Seliwmger. Baron Sigmo von lOjährtger Lähmung an Hängen und Füße» x. Die Revaleecifere ist viermal so nahrhaft als ft.evfl» und erspart bei E.wawfiita Ehrendiplome München 1868, 1871, 1872, 1874 & 1875 Landwirthsch. Ausstell. Medaille Mm 1871. Schwab. Indust.-Ausst. Anerkennungs- Diplom Wien 18 73. Mell - Ausstellung. Grosse silberne Medaille München 1874. Landwirthsch. Ausstell. SchießgLrtm, soweit thunlich ein passirbarer Weg zugesprochen. — Die verstorbenen Bürgermeister Reiber's Eheleute haben der Kleinktnderschule 600 fl. und der Kranken- unterstützungSkafle 400 fl. testamentarisch derart vermacht, daß alljährl'ch die Zinsen an diese Anstalten verthetlt werden sollen. Dieses Legat wird von der Versammlung acceptirt. — Mehreren Gesuchen um Ueberlassung deS RathhauS-Saales zu Versammlungen rc. wurde willfahrt. — Der Rathhauskeller, welcher in einem defrcten Zustande sich befindet, wurde zu 50 cM pro anno an einen Gemüsehändler verpachtet gegen 68 60 H in früheren Jahren. Die Versammlung genehmigt die Verpachtung rric auch diejenige des 2. kleineren Kellers im städt. Hause auf dem Afterweg zu 20 JL — Gleichwie in allen größeren Städten unseres Landes soll auch von jetzt an für Waisenkinder kein Schulgeld für den Besuch von städt. Schulen erhoben wer der. — Gemäß Art. 26 des Volksschulgesetzes sollm im gegebenen Falle die Schulbücher für Schüler der städt. Schulen von der Stadt angeschafft und der entfallende Betrag später auf administrativem Wege von dm Eltern betgetrtebm werden. — Die Baugesuche bei Herren Th. Wode, welcher ein Wohnhaus errichten, des Herrn Justus Müller, welcher einen Stall in seinem Hofe erbauen und des Herrn Metzgers I. H. Feußer, welcher daS Stooß'sche Haus am Asterweg umbauen und einen Laden err chten will, finden die Zustimmung der Versammlung. — Auf die Offerte der Wittwe Jft erl in g welche ihre Hofraithe am Reichensand der Stadt zum Preise von 13000 fl. offerirte wird nicht eingegangen u. sollm die Kosten für ZwangS-Anlage von Tonnen in deren Hause im Betrage von 220 «x aus der Stadtkaffe vorgelegt werden. — Die Errichtung eines Grabdenkmal« auf dem Friedhöfe wird genehmigt- — Die Bewohner des Gartfelds bitten um Herstellung eines Kiestrottotrs und Aufstellung von 1 oder 2 Petroleumlaternen. Es wird denselben das Trottoir, sowie eine Laterne zugesprochen. — Für ordentliche Auffüllung der Banquette vor den Scho mber* schm Häusern auf bei Heuchelheimer Chaussee reicht ber bewilligte Kies nicht aus unb werben ben Gebr. Schomber heute noch mehrereCbkmlr. beffelben überlassen. — In schlechtemZustanbe befindet sich auch der Weg über die städt. Bleichen. Herr Bleicher Balser bittet in einer Eingabe um Herstellung eines Fußpfade« am Saume der H tl g a rd t'schen Bleiche. Die Baudeputation empfiehlt diese Herstellung und ist die Versammlung damit einverstanden. — Herr Stetnbruchbesitzer Valentin erhielt für Unterhaltung des Hardt weg« pro 1877 eine Vergütung von 30^ und wird dieser Betrag auch für 1878 demselben verwilligt. — Als Experten für die Abschätzung von Wildschäden wurden die Herren Gg. C. Simon, Fr. Heß al« dessen Ersatzmann, Fr. Müller und Fr. Georgi, Ersatzmann und Ernst Wallenfels, sowie Pachter Ph. Kitz als dessen Ersatzmann erwählt. — Im Laufe dieses Herbstes fanden im ganzen deutschen Reiche statistische Ermittelungen über den Ernte-Ertrag statt. In die Commission für unsere Stadt mürben bieHerren Th. Wortmann, Fr. Müller, Gg. C. Simon und C. F. Semmler erwählt und wird denselben der Gebührensatz von 3 pro Tag, alS Taxe der Feldgeschwornm, verwilligt. — Verschiedene Kosten-Decreturen werden gutgeheißen. — Die Räume in der Kaserne reichen für die Mannschaften unseres Regimentes nicht aus und mußten die betr. Mannschaften bisher in Privat Quartieren Seitens der Stadt untergebracht werden. Die Stadt zahlt pro Tag und Mann im Winter 28 $ und im Sommer 17 H und erh ält vom Militär 9 bezw. 5 H rückvergütet. Momentan find 239 Mannschaften unterzubringen und waren hierfür 411 Quar tiere angemeldet. Seither war e8 Usus, daß diese Mannschaften an sich meldende Quartierträger ohne Unterschied verthetlt wurden. Unter diesen Quartierträgern befanden sich viele Feldwebel und Sergeanten, welche mehrere Mannschaften einquartierten und dadurch ihre Wohnungen besser wählen konnten. Eine Anzahl Bürger der Stadt beschwerte sich nun gegen diesen Usus und machte geltend, daß das Militär von Einkommensteuer rc. befreit sei und daß durch Entziehung von Quartieren der Bürger und Zuwendung solcher an diese Feldwebel rc. erstere geschädigt würden. Sie baten nun um Berücksichtigung ihrerseits. Bei der letzten Verthellung wurden nun auch die Mannschaften an die Bürger veriheilt und erklärte sich die Einquartierungs-Commission hiermit einverstanden und wollte dieselbe das Interesse der steuerzahlenden Bürger in erster Linie gewahrt wissen, welchen Ansichten auch die Versammlung zustimmte. Geheime Sitzung. —a. Preise der Revalescibre Vt Pfd. 1 JL 80 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. .. je 7(i 4 Pfd. 14 Jt, 12 Pfd. 28 JL 50 Ä 24 Pfd. 54 JL Revalescifcre Chocolat6e 12 Taffen 1 8n H, 24 Taffen 3 jtL 50 H, Lohnverspinnen, Weben, Zwirnen und Bleichen Herr Carl Heller in Lich, „ Jul. Pfeifer in Laubach, „ Balth. Wagner IV. in Mendorf sichert beste und schnellste Bedienung zu. (6764 Weihe Vorhänge aller Art, Rouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder De- corations-Ärbert in geschmackvollster Ausführung bei Für die bestbekannte Flachs-, Hanf-, Wergspinnerei, Weberei, Zwirnerei, Bleicherei Bäumenheim Post- und Bahnstation, Bayern, übernimmt Flachs, Hanf und Abwerg fortwährend Methusalem (Frankfurter Magenbitter.) 1002) Dieser vorzüglichste aller Kräuter-Magenbitter ist auf Grund der neue« Forschungen im mediciniscben Fache mit Zuhilfenahme tüchtiger Kräfte au« der Mtl' cin sowohl, als auch der Chemie durch Extraction der echtesten Kräuter dargestellt ru für den Genuß vortheilhast und zusagend zubereitet. Trotz seines kurzen Bestehen hat sich der Methusalem schon eines sehr günstigen Erfolges und großer Beliebsttü zu erfreuen; gewiß das günstigste Zeichen der Reellität und guten milden Wtrkm des Getränkes. Zum Schutze gegen Cholera, Ruhr, Hämorrhoiden rc. rc. ist er en unschätzbares Universalmittel. 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Neben ihm feffel: a ergreifendes Meisterstück aus der geistvollen Feder Hans Hopfen's: „Die Heirath des von Waldenberg," der cin tief psychologisches Problem mit wunderbarem Zauber der Phart.-; und ergreifender Gewalt der Daffiellung löst. W. Jensen entzückt uns durch ein kleines, poetisches Epos. Diesen Dichtungen zunächst folgen die Romane: „Auf schiefer Ebene" te Joh. van, Dewall, „Die Seelen der Hallas" von E. v. Dincklage und „Dvnninghausen' :n C. v. Glümer. Ein unterhaltendes, buntes, reiches Feuilleton, eine neue erwünschte dieses Jahrgangs, wird den Lesern angenehme Abwechslung neben den größeren Gaben btttt Auch sind Nummern und Hefte noch stattlicher, noch umfangreicher geworden — denn jede Rumsu. ist um einen halben bis ganzen Bogen verstärkt und zwar ohne jede Preiserhöhung, so daß -6. die Abonnenten in der „Deutschen Romanbibliothek" den vollen Inhalt eines Romanbandes £ sonst 3—4 JL kostet, für nur 25 H bekommen. 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